Flieger über fiondon, ßHrte Londoner Erzählung aus den Spätherbsttagen 1915. Von Justus Schoenthal. (Fortsetzung.)'- , Ich weiß, Marianne, daß Sie dies Land, die Menschen hier nicht lieben. Ich bin unabhängig genug, Ihren Punschen Rechnung tragen zu können. Ein Wort von ^>h neu, und wir werden den einsam-gemeinsamen Weg in Ihrer Heimat drüben wandern . . Er brach ab. _ r Marianne, ich will keine Antwort von Ihnen haben, noch'keine Antwort. Noch blühen die Blumen nicht aus Ttndxc'i Gräbern. :>er einmal wird ein strahlender Morgen erstehen. Dann sich die Wunden in unfern Herzen geschlossen habe oann, Marianne, dann will ich vv Sie hintreten du^..^und eine Frage an Sre richten. Bis dahir^ab^- ba§ Pichen des alten Dieners untere brochen. . ^ ^ Der Viscount zog die Stirn in Falten. Was gibt es?" t E Der Graulopf aber schritt nicht auf ihn, sondern aus Marianne zu und reichte ihr aus silberner hla.te die Kurte Der'Herr bittet um Entschuldigung wegen der Störiing rn so ungewöhnlicher Stunde. Aber die Angelegenheit, in der er das gnädige Fräulein zu sprechen wünsche, dursre sein Eiildringen rechtfertigen." ch, , . . . Marianne sah unschlüssig abwechselnd auf die Ka^te Uild ihren Schwager. Der Viscount erhob sich. . „Ich will nicht im Wege stehen, Marianne, ^ch haKe ohnedies die Absicht, heute noch ein Stündchen den „Army and Navy" aufzusuchen. .Ich will mich nur nvu) um.widen. Auf Wiedersehn! Bestelle Herrn Atterley erneu Gruß von mir!" 'Marianire ging in die Halle hinaus. . „Jst's etwas Gutes oder Schlimmes, das Sre brmgen. Herr^Atterl^ch vermag i ch. am wenigsten zu beurteilen. Der mich sandte, glaubte wohl, es sei euvas Gutes. „Sie kommen in fremdem Auftrag.. , Von Captain Longford, gnädiges Kraulern. Er brütet Sie durch mich, diesen Brief eutgegenneynren zu woliem FUr Herz klopfte zum Zersprungen. Was war das h-mte für ein wunderlicher Tag? Nahm denn dreier Sturm rer Ereignisse kein Ende? o • , Und warum schickt der Hailptmann L>ie, Herr örterte.)? Ist i^m der Eintritt in dies Haus verwehrt? , Das alles lehrt Sie dieser Brief, dessen Inhalt mir übrigens nicht-genau bekannt ist. Ich darf aber die Baroneß bitten, ihn mit niöglichster Ruhe zu lesen 5 Mit zitternden Händen erbrach Marianne den Um Fast fiebernd las sie die Zeilen. Dann bedeckte ftc bas Gkjtatf mit den Händen, und Atterley wollte es fast bedünken, als werde ihr Körper von heftigem Schluchzen erschutter». „Verzeihen Sie, Herr Atterley . . . ich muß. - • Aw Gedulden Sie sich ein paar Minuten! Ich werde sv,ort wieder bei Ihnen sein." Und sie stürzte davon, arrf ihr Zimmer, um noch einmal Niid noch einmal diesen Brief zu lesen. Währenddessen ging der Hilfszensor ungeduldig vor dem Kamin auf und ab. Er zog die Uhr. Zu dumm! Hätte er nur einen kleinen Imbiß erst zu sich genommen! Sein Magen schmerzte vor ^Endlich ließen sich Schritte aus der Treppe hören. Aber es war nicht Marianne, es war der Viscount, der sich gerade zum Ausgeheu anschickte. Er lüstete höflich den Aeidenhut. „Ah, Mister Atterley?" „ >tj „Mylord verzeihen, daß ich so spat- 7 — /Aster bitte, bitte. — Wollen Sre mrtkomnren? Ich fahre in den „Army and Navy." . , Vielen Darck für Ihre gütige Einladung, Mylord. Aber'das griädige Fräulein hat mir ausgetragen, hier zu attCTt ^ „Nun, vielleicht kommen Sie nach. Einstweilen guter Abend." „Guten Abend, Viscount. . Und wieder wanderte Atterley vom Kamm zum ^.epvich, vom Teppich zum Kamin. Mit knurrendem Magen und Unmut im Herzen. Endlich kam Märianne Zurück. , Es ist gut!" können Sie Herrn Longford sagen . .. Uebrigens, gestatten Sie die Frage: Sind Sie in alles ern-- geweiht? Wollen wir nicht hier eintreten?' Sie öffnete die Tür zum Herrenzimmer „Also bitte, hier können Sw ganz frei reden. Ob ich in alles eingeweiht bin, weiß ich nicht, gnädigste Baroneß. Doch kenne ich Herrn Longfords wahren Namen; ich kenne seine Fluchtpläne, und ich.weiß, daß das gn^rge Fräulein, wenn das Stichwort „es ist gut hallt, eben! all- den Boden Großbritanniens verlassen und sich Herrn Long- iords Führung anvertrauen will. Mehr weiß ich nicht. Die ganze Angelegenheit würde ich keinem anderen alv gerade Longford glauben. Von seinem Wesen geht em )o sregha ter Zug aus, daß ich mich ruhig ihm anvertrauen wurde, und sollte die Reise nach dem Mond gehen." . Ein alückliches Leuchten stahl sich in Ncarianne^ Augen. Ha, sieghaft das ist das rechte Wort!" flüsterte sie vor W ^Was mich persönlich betrifft." sichr Atterley fort, „jo wird'es mir ein Vergnügen sein, dem gnädigen gramem dienen zu können. Ich habe Herrn Longford versprochen, L>ie nach Margate zu geleiten, und zwar an dem Tage oder besser. 182 ~ » in der Nacht, in der Ne r.nch rufen. Wir müsse:: also nach dieser Richtung wohl eine Verabredung treffen, falls es der Baroneß nicht unangenehm ist, sich meiner .Hilfe zu öe* dienen." „Wenn Herr Longford zu Ihnen Vertrauen hegt, sollen Sie mir als Helfer willkommen sein. Zunächst werden wir also die Besorgungen machen müssen. Das tun am zweckmäßigsten Sie." „Gnädiges Fräulein können ganz über mich verfügen. Aber ftürb es nicht vernünftiger sein, gnädiges Fräulein versuchten selbst, die Kleidungsstücke und sonstigen Gegen-- stände zu beschaffen. Ach möchte nicht die Verantwortung tragen, wenn die von mir angeschasften Stücke nicht passen." „Ich bin zu aufgeregt und muß überdies noch einen langen, erklärenden Brief an meinen Schwager schreiben. Sie als Mann und Unbeteiligter sind ßüel klüger und ruhiger als ich . . . Verlangen Sie.nur Größe 44. Es wird passen! Hier ift meine Börse. Bitte nicht zu sparen. Ich werde in absehbarer Zeit, wenn alles glückt, kein englisches Geld mehr brauchen." Atterley verbeugte sich. „Ich werde längstens in einer Stunde zurück sein." „Dann können wir alles in Ruhe besprechen. Ich bin h froh, daß ich Die habe. Sie ahnen nicht, was heute alles auf mich eingeströmt ist . . . Mein Kopf ist wie ein Hammerwerk." t> „Seien Sie kaltblütig und verraten Sie nichts, gnädiges Fräulein ! Bedenken Sie, es könnte sein Tod sein! Ich muß eilen. Die Läden werden sonst vorzeitig geschlossen."- Als Atterley mit seinen vielerlei Paketen vor dem Palast vorfuhr, schlug gerade eine nahe Turmuhr acht. Der alte Grankopf verbarg mit Mühe sein Erstaunen, den späten Gast abermals zu sehen. •' ( ' In der großen Diele saß Marianne am Kamin und schrieb. Sie sprang auf, als Atterley kam. „Sie sind pünktlich ! Haben Sie alles?" „Alles, gnädiges Fräulein. Darf ich mich jetzt empfehlen?" Ihm war zum Sterben übel. „Um Gottes willen, Sie müssen bei mir bleiben, Ich . . ich bin so aufgeregt. Ich begehe sicher irgend eine Dummheit." „Aber gnädiges Fräulein sind doch sonst die Ruhe und Ueberlegenheit selber!" Er konnte sich kaum aufrecht halten vor Mattigkeit. „Nein! Nein! Ich bin ganz aufgelöst. Ich bin nicht mehr ich selbst. .Ich bin . , . ich weiß selbst nicht, ich bin' umgewandelt. Sie müssen bei mir bleiben und mich beruhigen, bester Mister Atterley!" Mit einer Härte und Entschlossenheit, die ihm niemand zugetrant hätte, lehnte- er ab: „Das ist ganz unmöglich!" „Ach, Sie haben eine Verabredung? Die müssen Sie übsagen. . . unbedingt!" „Ich habe keine Verabredung, sondern bloß —i Hunger. Ich bin gewohnt, um sechs Uhr mein Dinner einzunehmen, und jetzt ist's reichlich zwei Stunden später. Ich werde irgendwo speisen und dann zurückkommen." Marianne mußte lächeln. „Aber warum haben Sie das nicht gleich ein ge standen? Sie sollen sofort im Speisezimmer noch etwas aufaetischt bekommen." Sie erteilte die nötigen Anordnungen. Dann ließ sie die Pakete auf ihr Zimmer schaffen. „Ich werde alles anproben, während Sie schnell essen." Atterley stärkte sich. Er tarn sich vor wie der Löwe im Tiergarten am Abend des allwöchigen Fasttages. Wieder stürzte Marianne ins Zimmer. „Paßt alles großartig!" warf sie nervös hin. „Aber Sie wollen ein Mann sein und können nicht einmal zwei Stunden Hunger leiden? Was müssen die armen Soldaten an der Front ertragen, die oft ganze Tage nichts zu beißen haben?" Atterley aß mit Ausdauer. „Ja, und dabei wissen Sie gar nicht, daß ich draus und dran war, mich anwerben zu lassen. Ich hätte heute längst eine schmucke Khakimnform, wenn nicht der Hauptmann und Ihr Herr Schwager mein Schifflein in den nahrhaften Hafen der Zensurbehörde bugsiert hätten " Marianne unterbrach. „Hören Sie doch! Was war das? br Jetzt wieder 1" Kanonenschüsse dröhnten durch die Nacht. Atterley ließ sich nicht im Essen stören. „Wird eine Artillerienachtübung sein, alles Dinge, die wir den gegenwärtigen ungeregelten Zuständen verdanken. Es gibt bald keinen friedlichen Ort mehr auf der Erde. Wenn das so weiter geht, wandere ich auf einen anderen! Planeten ans." „Lassen Sie doch die unangebrachten Scherze! Hören Sie? Das ist . . Sie klingelte dem Diener. „Was bedeutet das Schießen?" . . Und der Erziehung der Dienerhochschule eingedenk, erwiderte der Grankopf so ruhig, als ob es sich um eine ganz sernliegende Angelegenheit im indischen Archipel handelte: „Ein Zeppelinangrisf über der City!" Das Wort Zeppelin wirkte auf Marianne wie ein elektrischer Strom. Sie siel Atterley in den Arm und herrschte ihn an: „Zeppelin! Zeppelin! Das ist das Zeichen, das er mir verheißen hat!" Atterley ließ die 'Gabel sinken und sagte mit tragikomischer Geste: „Es scheint in den ©lernen geschrieben, daß ich heute fasten soll!" Marianne war fassungslos. Sie murmelte zusammenhanglose Worte und drang schließlich voll Zorn ans Atterley j ein: „Sie sitzen hier und essen. Wir müssen fort! Wir müssen | fort! Das war das Zeichen. Noch in dieser Nacht... Ich i werde sofort packen." Sie rannte aus dem Zimmer. — -— — Atterley erschrak plötzlich. Die Baroneß hatte recht. Er hatte nur au seines Leibes Notdurft gedacht. Aus seinem Ij Herzen stieg eine heiße Welle, Blutes nach oben. Die Hals- I schlagader drohte zu platzen . . . Er hatte vergessen, Long- f fort) Bescheid zu geben. „Kanu ich einmal Ihren Fernsprecher mißbrauchen?" wandte er sich au den Diener. „Aber, bitte sehr." Er eilte in die Zelle. „Es Hut!" hatte j ie gesagt. Bei Gott, die Freude hätte er ihm früher machen sollen. Aber was war denn das? Das Amt meldete sich ja nicht. Er versuchte von neuern den Anruf und erzielte den glci che n Mi her folg. Da dämmerte ihn: eine Erkenntnis auf. Wegen des Luftangriffs hatte man den Fernsprechverkehr eingestellt und — ja, was nun? An dieser seiner Vergeßlichkeit konnte das ganze Unter-- nehmen scheitern. Unter Umständen hatte er den Tod des jungen Offiziers auf dem Gewissen. Kalter Schweiß stand criitf seiner Stirn. . . Nur das nicht!- Nur das nicht! Longford war ja ein vernünftiger Mensch. Gr würde wohl selbst auf den naheliegenden Gedanken verfallen, daß der Fernsprechverkehr eingestellt sei. -- — Nein, er wollte der aufgeregten Baroneß nichts verraten . . . Geschah ein Unheil, so erfuhr sie es noch früh genug. Da kam sie ja mach schon die Treppe herunter. Sie hatte die uiengekauften. Kleider angezogen. „Ich reise so. Das scheint mir das Einfachste zu sein, nicht wahr? Haben Sie schon einen Wagen besorgt? —< Nein? — Ja, worauf warten SP denn noch? Wir werden am Ende gar i>cu Zug versäumen." Atterley enteilte. Sie wandte sich an den Diener und händigte ihn: eine Fünf-Pfund-Note ein. „Sagen Sie dem Herrn Viscount, i!ch hätte dringend verreisen müssen. Gin Brief liegt ans dem Schreibtisch im Herrenzinuner, Diese Kleinigkeit ist für Sie." Der Diener verbeugte sich-. Gr machte sich durchaus keine Gedanken. Das frommte, seiner L^ebensanschanung gemäß, einem wohlerzogenen Diener nicht? „Sehr wohl, Baroneß!" Ein Auto fuhr ratternd vor . Der Biseount trat in die Hatte. Marianne schrak zusammen. Darauf war sie nicht gefaßt. Aber auch ihr Schwager wollte anfangs seinen Angen nicht trauen. 183 ^WaS geht hier vor?" forschte er tonlos. Er folgte MnriMrne ins Herrenzimmer. „Wie kommen Sie LN diesem Fltegerauzng? Es sieht D fast nns, Wie eine üLerstürzLe jFlncht." „Sie hätten diesen Brief ans dem Schireib tisch gefunden. Nun muß ich's Jbnen mündlich auseinandersetzen." Mit schneidender Kälte erwiderte der Oberst: „Da hat mich wohl der deutsche Luftschiffangriff gerade jvochi zftrr rechten Zeit rmtl) Hanse geführt? Wissen Sie denn, daß die Eity brennt, Marianne, und daß ich beinahe »ums Leben gekommen wäre?" Der Diener meldete Mister Atterley. „!Jch bitte den Herrn, zu warten. Sagen Sie ihm, %Q} hätte eine unaufschiebbare Besprechung mit dem Herrn Discount!" Der Diener verschwand wieder. „Wollen Sie mir jetzt nicht endlich Aufschluß erteilen, Marianne, was das alles hier zu bedeuten hat?!" „Nicht mehr und nicht weniger, als daß sich Cuptain Longsiord erboten hat, mich im Flugzeug nach Deutsch? land Zu bringen „Hirnverbrannt!", knurrte der Viscount. „Longford :J't ! nämlich selbst —" Siss biß sich auf die Lippen. ^ Jähes Entsetzen lähmte ihr die Sprache. Wie? Wenn der Viscount nun den Brief öffnete? Wenn rc beit ganzen Fluchtplan erfuhr urrd — durchkreuzte? Dann. . . dann hatte sie Verrat begangen . . . Sie faßte sich. „Schwäger- Sie werden mir auf Ihr Offiziersehrenwort versuch^-- naß Sie nicht handelnd in diese Angelegenheit eingrei c.>, g eichgültig, n.as Sie auch erfahren 'weiden!" .„Marianne, ich ahne etwas Fürchterliches. Longford rst »kjberhaustt kein britischer OffiKiev. Er ist ein — Deut- Aer! — Sie verstummen, Marianne? Sie erbleichen? . . . Das sagt mir genug! Das sagt mir genug!" Er schritt erregt ans und nieder. „Und dieser Mensch hat mich betrogen! Diesen Menschen nannte ich das Muster »eines britischen Offiziers aus altem Schrot und Korn!" Marianne wagte einen schüchternen Einwand. „Das hat sicher niemand schwerer bedauert als er . . . Mer saget: Sie selbst, jourfte er sich überhaupt Ihnen mwertranen, wenn er seinem Baterlande dienen wollte?" Aber ihr Schwager schtritt ihr das Wort ab. > „Sparen Sie sich Ihre Einwände, Marianne! Auch ich weiß meinent Barerlande M dienen. Ich kenne meine Pflichten. Ich werde auf der Stelle seine Verhaftung zu betreiben suchen." Mit einem raschen Griff erhaschte Marianne den Brief, -er auf dem Schreibtisch lag. „Sie werden seiner nicht mehr habhaft werden, Schwager. Und den Fluchtplan hätten Sie nur aus diesem Briefe kennen lernet: können." .. Der Oberst sank enttäuscht in den Schreibtischsessel zurück. „Einen deutschen Offizier habe ich das Muster und Borbild des britischen Offiziers genannt, einen deutschen Offizier!" Marianne legte ihn: beschwichtigend die Hand auf den Arm. - „Er läßt Jhrten durch mich noch feilt Bedauern aussprechen, daß er Ihnen nicht pttt Abschied die Hand drücken - - •" (Fortsetzung folgt.) Bas Glück des armen Koma. Von Georg F r ö s »ch e l. Daß gerade der Beamte des russischen Finanzministeriums Foma Padeikschjeff als eins der ersten Opfer der russischen Revolution starb, war ein bitterer Witz .des Schicksals, aber das Schicksal hat eilten grausamen Humor. Form Padeikschesf, Sohn des Postdieners Alexey Padeikfchfff, der seinerseits wieder von einer langen Reihe von kleinen Schreibern im Staatshaushalt des großen Rußlands abstammte, war ein Beamter, der sich äußerlich nur wenig von seinen AmtsgMiossen.unterschied. Er trug dieselben gestopften Wollhandschnhe und denselben abgeschabten, vom Großvater ererbten- Selz, wie all die zahllosen Beamten der untersten Rangklasse, die jahraus, jahrein in trübseligen Schreibstuben sitzen, irgendwelche Formmarien alnssüllen oder verstaubte Akten kopieren. Auch sein übriges Leben unterschied sich in nichts vvn dein [eiltet: Kollegen. Er kam ürs Amt, saß einige Stundest vor seinem tmtenbeklexten Schreibtisch »und ging' wieder aus dem! Umt, er nabm sein MsttagsmaLl hs einem armseligen Gasthof. in dem es stets den gleichsur geschmacklosen Braten mrd die gleiche dünne Suppe gab, lebte in einen: möblierten Zrmimer, das "selten oder niemals aufgeräuptk würde, und wäre nach einer langen Reitze von Tienstjatzren in diesem rmwotzulichen Hofzimmer gestorben, wie alle kleinen Schreiber sterben, entkräftet, müde und verärgert, wenn er nicht seine Tante Julija Schefftenska beerbt hätte. Eines Tages erhielt er ein Schreiben von irgendeiner GerichLs- bchörde, in dem ihm mitgetellt wurde, daß irgendwo im Gou- vernemMt Kasan seine Tante Julija gestorben sei und' ihn: zum alleinigen Erben eingesetzt habe, weiter wurde er aufgefordert, das ihn: zu gefallene Erbe am Soundsovielten im Justizministerium zu beheben. Foma geriet in große Erregung. Er hatte seine. Tante nicht gekannt, kaum vvn ihrer Existenz gewußt und jetzt -var er ihr. Erbe. Noch Mußte er nicht, wie hoch das Erbteil war, das ihm zusiel, und doch war er schon ganz aus dem Kreise seines ruhigen Lebens gerissen. Ungeheuere Träume umnebelten sein Gehirn. Er war nicht enttäuscht, als ihm einige Tage später das Erbteil ausgczahtt wurde. Es waren füusundvierzig Rubel und einige» Kopeken. Das Wesentliche blieb: die Fünfundvierzig waren so unerwartet, wie eine Million es ackweseu wäre, tvaren vom Himmel gefallen, nicht einkalkuliert in das regelmäßige Einkommen, sie schlossen alle Möglichkeiten aut. Ganz schüchtern tauchte zwar in Foma der Gedanke an einen neuen Pelzüberzug aus, 'öder: man könnte, das Zimmer frisch tapezieren lassen, »der: ein Dutzend Hew- den mit Faltenbrust! Doch schnell wies er diese Gedanken von sich, als er vvm Justizministerium den Petvskyprospett hinab schritt. Breit lag die schö-ue Straße vor ihm in: weißen Licht des Wintw- tages. Schlitten glitten vorüber mit Schellenklang und lackglän- zende Automobile mit hochmütigem Hiippenton, Herren in herrlichen Pelzen, gingen worüber und Damen, schönbeschuhL, parfünv- hnftend. Wohin 'gingen sie wohl? Sie alle gmgen und führen nur, weil es ihnen Vergnügen machte, im Sonnenschein zu spazieren, sie wußten nichts von staubigen Bureaus mtb vergilbten Menfaszikeln, genossen bloß das Licht und das Leben. Schon stand Fomas Eutt Muß fest. Es mußte einen Tag in seinem Leben geben, wv auch er einer von den Freien und Stolzen war, 'wo auch er nur aus ging, um Licht und, Leben zu genießen. Einmal, ein einziges Mal wollte auch er Schlitten fahren im Sonnenschein imd dann durch eine blinkende Drehtür in eines jener fürstlichen Restaiwants emtreten, dort als Herr sitzen, köstliche Dinge essen tmb die Schar der \tx> viettenwedelnden Kellner verachten. Nächste Woch? würde dieser Tag sein, die Fünfundvierzig sollten ihm diesen Tag des GsnuffiW bringen. Langsant ging die Wo-che dahin. Im Fittanzministerium saßen dieselben Beamten vor denselben Schreibtischen und kopierten dieselben Akten, dort stand die Zeit still. Aber in Petersburg brandeten bereits die ersten Wogen der großen Sturmflut, gewaltige Dinge bereiteten sich vor. Foma Mitte davon noch weniger als seine Amtsgenossen, erlebte nur mehr dem Tag entgegen, den er sich selbst als einen Tag des Glücks zum Geschenk Mächen wollte. Wie ein Kind freute er sich aus dieses Geschenk. Ter Tag kam mit hellem! Sonnenschein, so schön, wie nur ein Tag in Petersburg sein kann, wenn der Frühling dem Winter noch gau.z nahe ist. Foma trat in seinem Festtagsanzug mit sorgfältig geputztem Pelz aus öent! Haustor. ES war ihm, als trete er toi, die Kirche, andächtig schlug» sein Herz unter den sünsundvierM in der Brusttasche. Es waren nur ganz wenige Menschen auf der Straße, aber Foma merkte es nicht. Er verließ seinen armseligen Bezirk.und schritt dem vornehmen Stadtteil zu. Zum erstenmal ging Foma hier als freier Mann, ging', weil es ihm gerade Vergnügen machte zu gehen, nicht weil ihn ein Vorgesetzter irgendwiohkn. schickte. Ta war auch schon der Newskyprospekt. Es war ihm. als gehöre die ungeheuere Krachtstraße ihm allein, mit zurückge- wvrseuem Haupt schritt er zwischen den Palästen einher, verachtungsvoll um sich blickend. Kleine Krupps abgesessener Kosaken standen an den Straßeneingängen, Soma beachtete sie nicht. Ms ein Mietsschlitten vorüberfuhr, winkte er. „Aus Und ab", war sein herrischer Befehl. Er Warf ich in die Kissen, zog die Pelzdecke über die Knie und rvar, während er dahinglitt, von einem Gefühl wahnsinnigen Stolzes erfüllt. Er fuhr spazieren, er, Foma Padeikschess, der kleine Schreiber aus dem Finanzministerium, fuhr spazieren! Vor einem Restaurant mit großen .Spiegelscheiben und blinkender Drehtür berührte er die Schulter des Kutschers. Die Pferde hielten, Foma gab dem Kutscher einen Zehnrubelschein und trat durch die Tür. Ein kleiner Neger verneigte sich. Foma stand in einem großen Saal auf Weichem, tiefem Teppich, weiße Tische voll Silber Und Porzellan blinkten, ein goldschimmeruder Kronleuchter hing von der Decke. Fomas Herz schwoll vor Bewunderung. Ahnungen sind selten. Mit kurzen Schritten trat er an den Mittellisch und setzte iicß Dvei Kellnsr traten Heran. Foma befahl ganz kurz: „Essen!" Auf feinem, goldumrandeten Teller duftete ihm die köstliche Suppe entgegen. Er schlürfte einen Löffel und es war ihm, als ströme neues Leben in seinen Adern. „Wein!" besaht er. Der Keller- meisteir mit blinkender Kette rvn die Schulter schenkte den purpurnen Trank in das geschliffene Glas. Foma trank. Wie rotes Blut schimmerte der Wein, füllte seinen Mund mit süß beranschen- bent Dust Und floß betörend und betäubend durch seine Kehle. All fein Elend, all seine Schmerzen sielen von ihm ab, er vergaß feine Armut »und seine Müdigkeit, er vergaß sein wirkliches Leben. In diesem .Augenblick war ter wirTich der große, reiche Mann, der in 184 vollen Zogen sein Leben genießen durfte, er war stolz und glücklich und es war ihm, als öffne sich ihm ein Do-r zu einer ungeahnten, blendenden Seligkeit. Da ertönte Geschrei und Geklirr zerschlagener Scheiben vom Eingang. Männer mit wilden Augen und drohenden Händel, drangen in den Saal. Die Gäste und Kellner flohen. Der Aufstand in Petersburg hatte gesiegt und eine Gruppe von Gewalttätern benützte die Gelegenheit zu Raub und Plünderung. < Foma sah und Hörte nichts. Er saß und trank seinen Wein. Um seinen Tisch staute sich die Rotte, verblüfft durch die Ruhe des Tafelnden. Aber schon sprang der Ruf ans der Menge: „Er lacht uns aus, der Fresser!" Eine geballte Faust fuhr Foma unter die Nase. Der sah erstaunt auf, unwillig über die Störung seiner Träume. „W-as wollt ihr? Lasst.mich essen!" sagte er kurz. Wildes Geschrei erhob sich. Die Menge suhlte sich verhöhnt, glaubte einen von den Reichen und Mächtigere vor sich zu haben, denen ihr Haß galt. „Hängt den Schurken, der glaubt, uns befehlen zu Menen?" Die Rotte, führerlos, bloß von dunklen Instinkten geleitet, nchchle die Aufforderung zur Tat. Foma wehrte sich nickst, sah nur verständnislos ans die Männer, die ihn umdrüngten und ernpor- rissen. Sie knüpften ihn an den goldschimmernden Kronleuchter. Dort hing der kleine Schreiber aus dein Finanzministeriums der für die Sache der Reichen, zu denen er einen halben Tag lang hehört hatte, sein Leben gelassen hatte, bis zum Abend mit einem schiefen, erstaunten Lächeln um die Lippen, und es war, als träumte er noch immer von einem ungeahnten Glück. Dann schnitt ihn ein mitleidiger Droschkenkutscher ab und bettete die Leiche aus den toeichen, riesen Teppich, der den Boden des verwüsteten Restaurants bedeckte. Ungeziefer am Gemöse. Bei der anhaltenden Trockenheit richtet zur Zeit derErdslvtz in den Beeten mit Gemiuse-Setzpslanzerr, wie auch in den Feldern au jden bereits verpflanzten Gnnüsekohiarteu großen Schaden an. Dieser Schädling, ein kleiner Küfer von bläulichgrüner Farbe, ist durch seine stark Entwickelten HinterbÄne mit den kräftigen Schenkeln zu weiten Sprüngen befähigt. Tie Küfer und ihre Larven zerfressen und dur-Hlöchrrn besonders gern die Sämlinge der Kohl- pflanzen. Ter SW,jaden, de:: der Kohlerdfloh oder Gartenhüpser anrichtet, ist au: größten bei sonnigem Wetter und aus trockenen, sreiliegerrden Beetm: wrd Weckern. Tie.Erfahrung hat gelahrt, dap> es am bestjen ist, Kohlsämereien auf fe-ulstlregendes, etwas beschattetes Land zu säen.. NWe.können die Erdflöhe nicht leiden, deshalb gieße Maar häufig. Tie Gärtner, die das fleißig sichon aus dem Grunde tun, damit die Pflanzen rasch wachsen rard bald verkauft ioevden köamen, haben nicht über den Erdsloh zu klagen. Tie meisten der emlpfvhlenen Schutznrittel versagen in eurem trok- kenm Jahr. Immerhin kann Man dem Gießivasser einen Tabak- oder Wermutausguß zusetzen, auch ein Bestreuen mit Kalkstarw und Holzasche toird enrpsohlen. Zunri Wegfangen der Käfer bestreicht mau hie Unterseiten eines Brettes mit Dorr oder einem anderer Kleb- stjosf, und zwei Kinder tragen dann ^das Brett dicht über den Pflanzen hin, so daß die beweglichm Käfer eMpiorschuelleu und im Teer festkleberr. Dieselbe Wirkung erzielt man auch Item Man einen Pack Hobelspäne oder Holzwolle an einen Stab bindet, ihn in erwärmten Teer tätlichst und dann damit bei warmem Sonnenschein über die Pflanzer: hin :mid her fährt. Bei Regentvetter ver>- schuinden die Erdflöhe sofort. j Eine weitere Plage ist in diesem Jahre die Bl a t t l a u s, die sich besonders in großer Menge an bcn Kirschbäum n, den Johannisbeersträuchern und den dicken Bohnen zeigt. Hie und da sind mich die Blätter der Gartenbohnen damit besetzt, was sonst eine Seltenheit war. Tie Blattläuse befallen Bäum und Strauch, sie nehmen im Obst-uich Gemüsegarten, am Getreide und au den Hülsensrüchteu vft so überhand, daß Gärtner und Landwirt ratlos dastehen. Ihre zuckerhaltigen Ausscheidungen bilden den Honigtau, der schädlich auf die Blätter einwirkt, weil der glänzende Ueberzng die Atem- vfsNmrgen der Blätter verschließt. Wenn man bedenkt, daß eine einzige Blattlaus im Laufe des Sommers über eine Million Kinder und Mndeskinder in die Welt setzt, dann wird man die allgemeine Verseuchung erklärlich finden, die dann Antritt, welm nicht beim ersten Auftreten im Frühjahr dagegen angekämpft wird. An jungen l Zwictrg- und SpälieÄäumerr hat man im Winter Zeit, die Eier von den Zweigen abzuwaschen, abznkratzen und zu vernichten. Auch - die Meisen Picker: sie in großer Menge von den Zweigen. Die Blatt- ? läuft selbst werden von Goldhähnchen, Meisau, Laubvögeln usw. j aufs eifrigste verfolgt. Im kleinen, z. B. aus Rosenstammchen, \ Stachelbeersträuchern Usw. bekämpft man sie am einfachsten durch \ Wstveifen und Erdrücke:: mit den Fingern. .Zur Vertilgung int j großen werden Seiferttvasser, Tabaksextraktbrühe, schweselfaures ! Alurnininm in einprozeutiger Lösung, auch nach Vorschrift ver- i dünntes Karbolineum empfohlen. Gute Düngung der Pflanzen, z die stets ein rasches Wachstum Hervorrust, vermindert auch den ; Schaden des Ungeziefers, das stets rmr an die zarten Triebe geht. * ; BüchrrtM. 1 — „Sebastian Carbonell" (Verlag August Scherl G. m. b. H., Berlin. Preis 1 Mk., Teuerrrngszuschlag 25 .Pf.). Tie Schilderungen des jungen deutschen Seemannes, der übrigens später die ruhmreiche ziveite Fahrt der „Möwe" mitmachen durfte, tzebcn ein anziehendes Bild von all den Schi karren und Brutal:- sierrmgen, mit denen England die mutrale Schiffahrt so tiberreichlich bedenkt, ro:d sind somit ein neues Dokument zur Charakterisierung unseres gefährlichster: Feindes. .— A. O. Weber, Indiskretionen III, Erlebtes und Erlauschtes. .Verlag: Wiedemannsche Druckerei A.-G, Verlag, Saalfeld, Thüringen. Preis 3 Mark. Der bekannte Satiriker plaudert in seinem dritteln Band der uttt so vielem Beifall aufge- nommerren Jndiskretionen-Bünde wieder so Mrzersrischend, daß der Leser kaum aus dem Lachen herauskommt. — Licht und Leben im Tierreich. Von Pros. Dr. W. Stempel!. 122 Seiten und 35 Textftguren. (Wissenschaft und Bildung, Bd. 147.) Gebunden 1,50 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. — Das literarische Echo. Halbmonatsschrift für Lite- raturstemrde. (Begrwcket von Dr. Josef Ettlinger. HerausgegebeN von Dr. Ernst Heilborn.) Verlag: Egon Fleischer L Co., Berlin W9. Das zweite Juniheft ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Michael Charol: Stofs und Forrn; H. W. Keim: Motiv und künstlerische Form; Heruz Stolz st Hermann Harry Schmitz: Paul Megler: Der deutsche Johann Christof; Fedvr v. Zabeltitz: Alts dem großen Kriege; Max Ostrop: Deutsche Dichter in: Roman— Echo der Bühnen — Echo der Zeit argen — Echo der Zeitschriften —»Echo des Auslandes — Kunze Anzeigen. !— Die Schön heit. Moderrre illustrierte Monatsschrift mit Beiblatt „Licht, Lust, Leben". 14. Jahrg. Heft 12 Mk. 1.—. (Verlag der Schönheit, Dresden-A. 24.) Wiederum ein Bekenntnis zu allem Schönen auf dem Erdenrund! Wir, lernen in Wort und Bild das Edelste aus dem graphischen Schaffer: um> Wirken vor: Hubert Wilrn, zarte symbolische Schöpfungen von 5peinrich Vogeler kennen. Mit Hanns Altermann, dem feinsinnig Plaridernden, machen wir eine trarrmhaste Reise durch die Märchenschönheit des deutschen Landes, und die „Stunde der Begeisterung", wie sie der Schiller-Urenkel Alexander von Gleichen-Rußtmirm schildert, gießt Uns selbst Feuer ins Blut. Gute Novellen und Gedichte vervollständigen das schmucke Heft. Gießener Hansfrarrerr-Berein. Kochamveisuugen. Spargelsalat. Spargel wird in Salzwasser weich gekocht. Unterdessen bringt u:an Vs Liter Wasser mit 2 Teelöffel Kar- tvsselmebl zubn Echsen, wobei man fortwährend rikhren n:nß, gibt Salz, Pfeffer, 2 Teelöffel guten Essig dazu und läßt die Soße «Mühlen. Ttamr fügt mar: 1 Ei^vder Ei-Ersatz, einen ttkapl>en Teelöffel Steus rmd ganz loenig geriebene Zwiebel hinzu und gibt den Nrrcz geschuittenn: Spargel hinein. Mär: trägt den Salat erst auf, wenn er vollständig erkaltet ist. Spargelsvße. Im Wasserbad verquirlt nmu: 1 Wasserglas voll Apfelwein, 1 Glas SpargelbrRlre, wenig Salz, ein Eigelb, ettvas gelösten Ci-Erscrtz, eine Kleinigkeit gerieberre Zwiebel, 1 Teelöffel Kartoffelmehl, 1 Lösel Domalemnark, bis es dick ist fintb mischt ban Schmve von 1 Eiweiß darinrter. Muß sofort gegessen werden. - Spargel ge richt. 5 ganze Eier werden mit Z /4 Liter Milch im Wasserbad gequirlt, 60 Gramm Butter, ettvas Salz dazngetaN und wenn es dicklich ist, über die Spargelstücke gegeben und einige Augenblicke im Rohr ausziehen gelassen. Kriegssterz zu Gemüse. Vs Pfund Kriegsmehl wird in eiserner Pfanne ans jrckchtM starkem Feuer hellgelb geröstet. .Darm fügt nian unter fortwäh-rendent Rührei: kochendes gesalzenes Wasser löffelweise hinzu, daß ein dicker Teig entsteht, von dem mm: Klöße absticht, die man nrit etwas zerlassener Butter übergosseni zu Obst reichen oder mit aus gebratenen Spccüvürseln an geröstet zu Gemüse geben kann. Käse schnitten als Beilage zu Gemüse. Fester, ansgö- preßter Schmierkäse wirb in Scheiben geschtttten, in gut gesalzenem Ei, dann rn Brotbrösel gewälzt, 'wenn Möglich zweimal urcd braun gebacken. Silbenversteckrätsel. ArmtzniSo, Leitr^a, IVunler, lagegzisitullF, Lebelw, Ackou, Lübs!» LerZ',. llsvior, I,s 8 Ziug, Ztaatstzleläer. Es ist ein Sinnsvruch zu suchen, dessen einzelne Silben der Reihe nach versteckt sind in vorstehenden Wörtern, ohne Rücksicht auf deren Silbenteilung. (Auslösung in nächster Nummer.) Auslösung der Gleichl'.ng in voriger Nummer: Brigadegeneral (a Raß, b Aß, n Riga, d Degen, e er, f Alma). Schristleitu»g: W. Meyer, — ZwillinqSrunddruck der Brühl'scheu Nnw.-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.