• Flieger über liondon. Brüte Öonbötter Erzählung ans den Spätherbsttagen 1915. Von Justus Schoenthal. (Fortsetzung.) Einen Augenblick schien es dem Minister, als habe sich Longfords Antlitz verfärbt. Dieser Brief War ihm doch Wohl überraschend gekommen. Dann vernahm er die unverändert ruhige Stimme des jungen Offiziers: „Sind das alle Ihre Beweise?!" Der Minister spielte seinen stärksten Trumpf auf. „Und ums sagen Sie zu diesem Brief, der unverkennbar feiern Ihrer Hand geschrieben ist?" Er hielt dem Hauptmann das Schreiben unter die Nase. Der große schwarze Stempel -des Zensors hatte da§ Wort „Undeliverable" quer darüber gedruckt. Longford nahm das Schreiben in die Hand, überlas es gemächlich, besah die Unterschrift, hielt es gegen das Licht und meinte schließlich: „Gewiß, diesen Brief habe ich. geschrieben. Aber bei der Spionenfurcht, an der wir alle kranken, wird es Eurer Exzellenz vermutlich nicht schwer gefallen sein, in diesem Briefe eine hochverräterische Handlung zu erblicken." Der Ministes wurde durch den unbefangenen und überlegenen Don einen Augenblick tatsächlich irre. Dann polterte er- grob hervor:! „Spielen Ihre Nolle vorzüglich. Hat leider kernen Zweck. Bin doch dahinter gekommen, — Wieviel Geld soll das schöne Rotterdamer Fräulein hier in London zu erwarten haben? Bitte, lesen Sie doch im Briefe nach!" , „1224 Pfund 10 Schilling!" „Sehr gut! Wolle,r Sie einmal Spaßes halber ausrechnen, wieviel Schilling das im ganzen sind?" Nach kurzem Besinnen versetzte der Hauptmann: „Wenn ich recht gerechnet habe — 24 490." „Sie haben recht gerechnet. Wissen Sie auch, wieviel ausgebildete Mannschaften wir hier in London stehen haben?" „Wie soll ich das auswendig wissen? Vielleicht 30000. Mann?" „Nun, auf den Mann genau so viel, wie das Fräulein Ilse Schilling von hier zu bekommen hat! Und mit Main Ehester, Glasgow, Liverpool, Belfast und, wie sie alle heißen Mögen, ist's dasselbe Spiel!" Ganz erstaunt entgegnete Longford: „Ach, so ein merkwürdiger Zufall! Irren sich Exzellenz da auch nichts Der Minister sprang hoch. Seine dunklen Augen schossen Blitze. . ..Wessen erkübnen Sie sich, Herr . . .?! Halten Sie mich für einen Zirkusspaßmacher? Nh durchschaue büß ganze Satirspiel. Glauben Sie, ich wüßte nicht, wozu Sie sich die Liste der neu angewwrbenen Mannschaften, die Berichte der Ersatzkommandos usw. überiveisen ließen, Sie uno Ihr Spießgeselle, Bisoount Branch." Beim Wort Spießgeselle richtete sich Longford straff auf. „Aber der Bisoount ist ja unschuldig wie ein Lamm!" Da glätteten sich die Mienen des Ministers. Er legte dem Jüngeren die Hände auf beide Schultern. „Ich danke Ihnen. Dieses Geständnis ist mir wertvoll." Longford preßte die Unterlippe unter die Schneidezähne. „Ich wollte natürlich sagen: er ist unschuldig wie ein Lamm und wie ich!" „Also bitte, bitte, Sie - verschlimmern die Sache nur. Für Sie ist der Fall ohnedies erledigt. Es spricht übrigens für Ihr persönliches Ehrgefühl, daß Sie gerade in dem Augenblick aus der Rolle fallen, da die Ehre eines Unsch itol«am' gefährdet wird. — Damit wären unsere Borverhandlungen beendet. Sie wissen wahrscheinliche was Ihrer harrt?" „Wer, Exzellenz, ich bitte . . . der Schein spricht vielleicht gegen mich . . ." „Langweilen Sie mich nicht mit törichten Versuchen! Der Schleier ist nun einmal gefallen. Reden wir lieber von Ihrer Zukunft! Sie sehen, daß ich trotz meiner Beweise — — px packte die Schriftstücke wieder sorgsam in die Brieftasche-Sie nicht habe verhaften lassen, sondern selbst gekommen bin. Das hat seine Gründe, — Gründe schwierwiegender Natur, die Ihnen kaum unbekannt fern werden." Longford nickte halb gedankenlos. Er war sehr unzu- ftieden mit sich selbst. Damit hatte er ja gerechnet, daß er verhaftet würde, und auch für diesen Fall noch einen Trumpf in der Hand behalten. Aber einfacher wäre es doch wohl gewesen/ sich nicht in so kläglicher Weise überrumpeln zu lassen. Ms das Stichwort fehlte, war er plump und dumm aus der Rollo gefallen. Er mußte noch einen Versuch wagen. War der Minister erst wankend in seiner Ansicht geworden, so fand er leichter Zeit, zur Flucht zu rüsten „Exzellenz, darf ich mir eine Frage erlauben? Wer spielte Ihnen diesen letzten Brief in die Hand, den ich meines Wissens schon vvr mehreren Tagen schrieb?" „Den Brief spielte ich mir selbst in die Hand. Nachdem ich mich von dem gefährlichen Inhalt des ersten Brieses überzeiigt hatte, den mir die Dame mit der Anzeige^in Ao- fchrift übersandte, brauchte ich weitere Beweise: Holland bat Ihretwegen 48 Stunden laug keine Polt erhalten, bist, ir endlich einen Brief von Ihnen nach Rotterdam gefunden hatten. . . Nun, und da hatte ich ja, wonach ich suchte. „U'w Sie glauben im Ernst nicht an die Hinterlassen-- schost des Walther Drooy, glauben wirklich, daß bteje®e!D« summen mir Maske für militärische Geheimnisse ftno r' M ' MM - 162 „Das glaube UnM das wviß ich!" sagte der Minister unentwegt. Lougford trat an den Schreibtisch. und zog eine Schub- Ärde. „Und Exzelleriz werden nicht waEerld, wenn ich jetzt Ku nreiner Rechtfertig'rula das Schreiben des Anwalts vorige, den ich mit Ermittlungen in dieser Nachlaßsache betraute? ExzellenK können sich ja augenb'licks durch den Fern- frecher mit Attorney Burnyam in Verbindung setzen." Der Minister fuhr zurück, als habe ihn ein giftiges Duselt berührt. „Burnham haben Sie in dieser Sache beauftragt, den herüchtigsten Arcwalt von ganz London, einen Mann, der ßelbst in der mittleren und unterer! bürgerlichen Gesellschaft wnnöglich ist? .Das haben Sie sich fein ausgedacht. Sre Wissen sicher, daß ich bei diesem üblen Herrn keine Erhebungen pflegen werde." „Mir ist der Mann empfohlen worden. . . Mer wenn Exzellenz ihn so Unangenehm finden, Was mir nach .Persönlicher Rücksprache mit dem .Herrn nicht unbegreiflich erscheint, genügt vielleicht der Einblick in dieses Schreiben." Cr reichte dem Minister einen Halbbogen hinüber, der die Firma des Anwalts am Kopfe trug. Der Minister las: „Herrn Hauptmann Longford, hier. — — In der Nachlaßsache Walther Drooy bestätige ich Ihnen den mir mündlich Zerteilten Auftrag zwecks Anstellung von Nachforschungen. Bor Beginn meiner Mühewaltung in dieser Angelegenheit erbitte ich Einsendung eines Kostenvorschusses von 10 Pfund. aufrichtiger Ergebenheit Burnham." Wortlos gab er den Brief zurück. L o ng for d svagte 'zö g errtd: „Exzellenz glauben mir nicht'?' „Ich glaube Ihrem vorhin abgelegten Geständnis und — meinen Augen. Also, geben Sie sich weiter keine Mühe. Ich, will ja anerkennen, Daß Sie alles ausgezeichnet vorbereitet haben. Aber die beiden Briese sprechen dock) überzeugend geigen Sie, wenigstens in meinen Äugten." . „Apd gut, Exzellenz, nehmen wir einmal an, ich sei ein Deutscher, ein Spion. Dann wäre dies ein Zusammentreffen ohne amtlichen Charakter. Exzellenz wären nicht mein Vorgesetzter, sondern für diesen Augenblick mein Gast. Darf ich Exzellenz jetzt eine Zigarre anbieten oder einen kleinen Likör, eine Erfrischung?" Die dunklen Augen suchten vergeblich in Longsords unbeweglichem Gesicht zu lesen. „Ihre Unbekümmertheit ist staunenerregend. Wirklich staunenerregend. Es wäre mir in der Tat von Wert zu erfahren, was Sie getan hätten, wenn ich nun nicht selbst gekommen wäre, sondern die Angelegenheit einfach den Strafbehörden zur weiteren Behandlung übergeben hätte." „Ich habe seit Tagen damit gerechnet," erwiderte der junge Offizier einfach. „Gerade als mir Ihre Karte überbracht wurde, habe ich ein kleines Briefchen in den Papier- Lorb geworfen." „Noch einen vorbereiteten Brief?" entschlüpfte es in widerwillig anerkennendem Tone dem Herrn des Kriegsamts. „Gewiß! Noch einen vorbereiteten Brief. Er wäre an Eure Exzellenz gerichtet gewesen und hätte lediglich die Worte enthalten: „Exzellenz, zur Vermeidung eines ungeheuere liehen Skandals spreche ich die Bitte aus, schleunigst in Freiheit gesetzt und von Eurer Exzellenz unter vier Augen empfangen zu werden." „Sehr gut! Sehr gut! Und was hätten Sie in dieser Unterredung von mir gefordert?" „Ich hätte Euer Exzellenz auseinandergesetzt, daß ein Gerichtsverfahren gegen mich geradezu Wahnwitz sei. Das Klügste und Beste für Eure Exzellenz wäre, mir zur Flucht nach Holland sozusagen freies Geleit zu verschaffen. Ob ich nun erschossen würde oder als untauglicher Krüppel in Deutschland meine Offizierspension verzehrte, könne der britischen Sache gleichgültig, ja, das letztere müßte ihr aus tausend Gründen lieber sein. Und hier würde kein Hahn danach krähen, wenn der plötzlich aufgetauchte Herr Longford ebenso plötzlich wieder verschwände. „Sicher nicht!" stimmte die Exzellenz grollend bei. „Aber es würde auch kein Hahn danach krähen, wenn der K aufgetauchte Herr Longford eines Morgens in seinem fverseh^ns tot aufgefunden würde." „Bor diepm Irrtum," bemerkte der Hauptmann ganz sachlich und trocken, „möchte ich Eure Exzellenz eben bewahren. Es ist mir nicht unbekannt, daß die englische Staatsi- moral in solchen Fällen stark macchiavellistische Tendenzen aufweift ..Schließlich werden Exzellenz zur Rechtfertigung sagen, der Kopf des Mannes sei allemal verfallen gewesen; also wozu erst Ankläger und Richter mit allem sonstigen Beiwerk des Skandals in Bewegung setzen? Man könne ja die Prozedur unter Umgehung von Gericht und Skandal Wesentlich abkürzen mid — — sichle da, eines Tages liegt der plötzlich 'aufgetauchte Herr tot in seinem Bett. Mer vor diesem Irrtum möchte ich Exzellenz eben bewahren." „Ja, wer sagt Ihnen denn," warf der Aeltere unsicher ein, „daß ich persönlich so denke?" „Daß Exzellenz persönlich so denken, will ich nicht behaupten. Aber es soll vorgekommen sein, daß man in Downing Street so dachte. Und für diesen Fall möchte ich Eurex Exzellenz die ergebenste Mitteilung machen, daß dann die Hähne ganz erschreckend laut krähen würden, — ganz erschreckend laut." Der Minister zerrupfte den buschigen Schnurrbart. „Wie? Womöglich — noch ein vorbereiteter Brief?" „Gewiß, Exzellenz, so eine Art versiegeltes Geheimnis, das irgendwo lagert, um im Falle meines plötzlichen Todes geöffnet zu werden." Der Sieger von Omdurman war ehrlich erstaunt. „Lassen Sie mich einen Augenblick Nachdenken! Sie sind ein Gegner, den man nicht geringschätzig behandeln darf." „C's ist ehrenvoll für mich, wenn gerade Exzellenz als Feind mir mit Hochachtung gegenübertreten. Feindesloö hat noch immer seinen alten, guten Klang." Der Minister hatte sich erhoben und stand jetzt in seiner ganzen überragenden Größe vor dem jungen Hauptmann. „Nein, zur Flucht verhelfe ich Ihnen nicht. Nach Deutschland dürfen Sie mir auf keinen Fall zurückkehren.. Auf keinen Fall! Dann wäre ja der Skandal ohne weiteres fertig." ' „Exzellenz irren. Ich bin gerne bereit, wenn Exzellenz mir zur Flucht verhelfen, mein Wort zu verpfänden, daß ich drüben mit keiner Silbe meiner Londoner Erlebnisse Erwähnung tun werde." „Nein, nein! Ohne Ihrer Ehre zu nahe treten Zu wollen, — aber selbst ein Ehrenwort 'kann unter Umständen eine recht unbeständige Sache sein; nach Deutschland dürfen Sie aüf keinen Fall znrückkehren! Aber ich mache Ihnen einen Vorschlag: Bleiben Sie doch der Mann, dessen Papiere Sie besitzen! Seien Sie Mister Longford! Dann gehört Ihnen, wie ich in Erfahrung gebracht habe, in der Tat eine wunderschöne Farm nahe bei Ottawa. Meinethalben können Sie auch hier leben, nur nicht mehr in Deutschland. Ich biete Ihnen 50 000 Pfund, falls Sie einverstanden sind." Zornbebend sprang der Jüngere hoch. „Ich verbitte mir ein solch entwürdigendes Angebot." Die Exzellenz aber faßte ihn besänftigend über den Arm. - „Behalten Sie doch Ihre Ruhe und geschäftliche Neber- legnng, wo es sich nur Erwägung nüchterner Dinge handelt! Ist Ihnen die Summe zu klein, so lullt ich einmal mit den Herren vom Auswärtigen Amt sprechen; man wird Ihnen aus dem fonds secret das Doppelte anweisen." Mit schneidender Kalte erwiderte derHaupt mann: „Exzellenz! irren sich ganz bedeutend in der Person. Wofür halten Sie mich denn?' „Je, nun, für einen schneidigen Offizier, der seinem Vaterlande gedient und genützt, aber jetzt sein Leben doppelt und dreifach verwirkt hat und daher trachten muß, es auf anständige Weise, wenn auch vielleicht unter veränderten Bedingungen, zu retten." „Schön, verhelfen Sie mir zur Flucht; dann werden Sie nie mehr v on mir hören, und ich bin für Englands tot." „Ich habe Ihnen bereits erklärt, dajß niir das ein zu unsicheres Geschäft wäre: Sie sollen nicht für England, sondern für Deutschland tot fern oder noch besser ..... Sehen Sie, ich bin felsenfest entschlossen, den deutschen Ofslzier in Ihnen zu töteu: das ist für mich condicio sine qiita non; unter anderen Umständen ist das Geschäft siir mich überhaupt nicht zu machen, und icfy bitte Sie wiederholt, die Angelegenheit rein geschäftsmäßig zu betrachten; da kommen Ivir arn raschesten zum Ziele. . . . Wie denken Sie beispielsweise darüber: Sie sterben als Deutscher und treten gls Mister Loirgford in unsere Dienste? Aber diesmal ehr- . lich. Sie brauchen bloß, wie bisher, Briefe nach Rotterdam zu schreiben: aber den Wortlaut der Briefe werde ich besinn- 163 tzas wäre nach Ihrem Gelbe ein Jahreseinkommen von über Liner halben Million Mark!" - Der Hauptmann sprang abermals hoch, (Fortsetzung folgt.) * . ver dreWgjährige «rirg in EberWe«. Nmn dreihrmderch-ähvigen GKenken anid-em! Beginn des großen Krieges. Uon Hans! Otto Becker. Ter 23. Mai 1618, der Tag des Prager Fbrstersturzes, gilt «W Beginn des fürchterlichsten und längsten aller .Errege, den unser Vaterland gesehen hat. Heule, im WÄtkrieg, da rvir noch rm 8rtesten, aber siegreichen Kampf« mit den Großmächten^dev GLe Mge--, ist eftr Rückblick auf den Weltkrieg des i7. JdhchundeM wn hohem I nteresse, denn er Zeigt mE, wie unser Land euch unter der .chriegsfürie gelitten hat, als DeutfchlMid, z«rMttert und ohnmächtig, das SckLachlfeW sstr die mtdewn Staaten Europas sein mußte, die hier ihre Händel ausfochtem . . . Der dreikigMckge Krieg hat fernen Wlsgang rn Bchmein, wo die feindlichen Brüder ans dem Hause Habsourg, Kar.er Mldols 111. und Matthias, um die Herrschaft stritten mb bezoe ftchdieGunst der Protestanten, die in Bömneii weitaus die llebermachtLefaßstt, LN sichern suchen, indem sie ihnen Religivusfrsshett Ku,i-che.r»en» Als M atthias die Oberhand 1 .| ^ "" ~ w ” fA mehr sein'Versprechen gegen aaunen Bedrückungen der Protestanten, ^ ftlrchten Netzen, wenn erst Ferdinand, der Reffe Kaiser Mltchra der, von den Jesuiten erzogen, als stirenger Bmckreter hes Katho^ kbismns galt, seiir Mchsolg« würde. Der bohmmhe Wel, andert- hali-tmlfend Familien, empörte sich offen gegen das Harus Oesterreich. das fett Jahrhunderten die Wentzelskrone trug, ulD MAt ward onc 28 Mai 1618 die kafferlicherr Räte Marttnitz rmd Slavaha mit ihrem Schreiber Fabrtcins M Prag a"f.deiN Hradschm MM Fenster hinaus. Unter der Führung dev Grafen Matthias Tmnn organisiert« der bühnttsche Gel eine seMändige Mgrerung. ' Der Streit hätte eine innere MMifch-ostierrmchM« Angelegen hei! bleiben können, trenn nicht die böhmischen TttAdP. als Ferdinand II. seinem Oheim Matthias folgte, Äesem! die Äsnerkennnng vertveigert und fturtt König einen anderen Fürsten, den KurfürfE Friedrich V. von der PfaU ge'yähll hätten. Der Ppuzgraf mar em mergielvser Mann, der stark unter dem Gmffiiß sckrer Gattin, m Tochter König Jakobs I. Mt ®mA >nd; strebte nach der König Krone. Friedrich V. war das Haupt der evangelifchm FiirskenveremiMug, der Union, der auf katholischer Seite der Bund der Liga unter FriedriM BMter, dein Hewog Dtarimilian von Bayern, gögenüberstano. Zlmschen beiden Parteien. bestand schon eine Längere Spannung, dre srch rn dem Konflikt besl Psalzg rasen mit dem Kaiser entlud. %u\ der Leite des Kaisers! stand noch sein Beiter, .König Philipp III. von Spamen Die LLndgrassthäft Hessen blieb in dem Krieg neutral; Lauch rat* Ludwig V., der Getreue, gehörte, obwv-hl er lnthertschens Glaubens war, der Union nicht an. Leine Neutralität falnd aoer kerne Beachttmg durch die KrieMhrendM tzM> wach sogar Anlaß m kriegerischem Einschreiten, und so hat Hesten wce alle andere döntsEr Lande Wmre Leide-N zu tragen. gehMt. ^ettgenofftsa)« SchDermcgsn darnb-ac hat .Fritz Hermann jjn Bans 26 uch 2 c der Hessischen Volksbücher „Ans tiefer Rot',' verofsentttcht m der Schlacht am weiWn Berg rm Iaovember, 1620, hie Lern „Winterkönig" die .Krone Lostche der, Krieg m die Mslz getragen ivnrde, wo die Spaitter aus den Nnderlanberr und Stadt Larmstadt Einlaß gswähsmr; -er floh MieMch, wurde ab« fangen genvnünen und von Mansfeld in Lsr Pfalz festgchaiteir. mm folgte der zweite Einfall des „tollen .Herzogs", .der Hessen, nn Gegensatz W dem Kasseler Land, dessen . «u m w““ OVM. 1 IV**.« vviiw.. Landgraf Moritz trat der Union befreundet war und deshalb v>on aller Laschn perschoatt blieb, mit Ktkeg übersog; Alsfeld, Schotten, Nidda wurden emgenommen, der Bogclsberg und dre Wet- teran gLvlündert. Wicherum legte eift SiLg Dillys bei Hhchst ijit J'M 1622, dem BrmMschwMer M Mverch Wndernrs in derc'Weg; nur Mit dem Rest eines gesMagenen Heeres konnte er stch zu MausM in di,e Malz rette-rr. Darauf hielt Kürfürst Fried- M es doch für geraten, den gefangenen Landgraftn wieder foei- rngebeu. IM WMter 1623 lag Tttly in der Wetter an mch Wug dann Christian M Münster m .Westfalen, woraus die 8ideu Helfer Friedrich vf Deutschland verließen. Der „Wtttter- Wrttg" hatte «wgÄtig verspielt. Für einige Jahve, während !das Kriegsgewitter sich nach Mrd- hLutschland 'verzog, hatte nnsere Gegerd mm, aogeichkir von MuppenduMügen. Dafür sollte sie nM so Mrchterücher biatn Kriege heimgesucht wevden, als Sch>ir«dM und Frankreich .auf eite 6er ÄangeliMn in den Kampf gegen den Kviser >essen-Waffel schloß sich alsbald dem LchwedeMirlG während DarmMü seme Reutvalrtat zugunsten ^chveoens erst später aufgab. Äs nach dem Siegeszug Gustav> Adolfs und dem frühen Tod des KÄrigs bei Lützen die schwedische Macht rn der fürchterlichen Schlacht Mr Nördlingen 1634 gebwmen war, zog sich der Krieg wieder nach! Hessen. Die geschlagenen Lchweden unter Herzog Bernhard von Meiurar flüchteten nach rhrem Mn Platz Mains, verfolgt von den Kaiserlichen.. 1634 und 1635 hatM Bergstraße und W>etterau wieder entsetzlW zu leiden. In der Wette rau hatten im Herbst 1634 HestenMlfelsche und Brau'w- fchweiä-Lünebnrg.schle Truppen' gelegen, die Bernhard von: Wnmar KU Me kommerl sollten. Mch ihrem Abzug erschien der Katt)rnÄ- Jusant Ferdinand vvn Spanien, der hei' RördlrnE im Berttn Mt seinem Schwager, de'nr KaifersstlM König Feramand vvn Braunschweig, Bischof von H-albechadt. Letzterer wollte, von Mrd- deutschland kommend, sich mit Mttnsfeld der in der Pfalz lag, vUrernigen und mußte dazu durch heslpches Gebret zrehen., Landgraf 'Ludwig hatte schon die Leiden des Krreges ourch dre,,be- irerrndslerr" Spanier des Älarquis Lprnola, die vom R hc.ru. her öfters plüirdernd in die Obergrafschast einsielen, kennen gelernt und wollte deshalb dem „tollen Chrrstian"^ den Trwcthug durch Oberhessen verwehren. Cr konnte aber oen .Emsall des Braunschweigers in das B us eck er-Tal Nrcht Verhindern, ^vo die Dörfer geplündert irmrden; auch Homberg an der Ohm und Alsfeld waren bedroht. Ta schickte Tilly, der berühmte Feldherr der Liga, dem bedrängten.Landgvasen den General Graf von Anholt zu Hilfe, der den Herzog Christian aus seiner zwis chen Alten- und Großen-Bus eck aufgeschtagenen WWenbnrg PvanMckte und zum Mckzulg über Aucöneburg nach Westfalen ^Mchdem aber Tilly 1622 bei WieÄvch von Mansfeld ge- " Ke der Halberstäoter aberrnals dre Wagen worden war, veriue,,^ — -, Vereinigung mit Graf Mansfeld. Letzterer rückte nrtt dem Psalz- grafen Friedrich dt« Ber-gstpaß« Mtlang irr dl« ObergMi schaff, um Landgraf 'Ludwig. Wr sein« Neutralität Kr bestrafen. Er sollte gezuumgen werden, sich vom Kaiser toszusagen strch di« FestiuW MsselshckM anszrrltefern. Er mußte MMrst MedrW m m Ossa und #300 kaiserlichen Reitern. Dann kam Mttte OVober Bernhard von Weimar mit seinen Schweden für ernen Monat. Grün borg wurde dmnals von den SchwÄmc. geplündert, die 1000 Taler von der Stadt erpreßten, weil ber Landgraf es mit dem Kaiser halte. Ans den Herzog folgt« «ne mtserl «'s *v.... _nVuiIi^MU luuiv«. Wi£> TvtS ■msi wcu ww. |V^ kaiserliche Armee unter Feldmarschalt Philipp vvn MiansfÄd, W bis Mai 1635 blieb. Mle diese Scharen hausten entsetzlich M Lande, und dazu forderte die Pest Noch ihre Opfer unter der verzweffelten Bevölkerung, Tie Bewohner flüchteten, im die festen Plätze Gießen, Grünberg Lanbach, Lich, Nidda, Büdiirgen, Hnnge:', Friedberg, Butzbach, die , wie Inseln aus der verwüsteten und verödeten Wetterau herausragten, die im Jahve .1635 den traurigsten Anblick bot. Dre Felder, die bis dcchin unter allen Drangsalen nochl bebaut worden waren, konnten jetzt nicht mehr bestellt werden." Tie Folg« war Hungersnot und Teuerung; Mit Laub, Gras, Leder, Mäusen —- me 4 Gulden kosteten — füllten die Menschen ihren Hunger. 163 < evging auf kaiserlicher Befehl durch, den General Grafen Gallas erne Verordnung, wonach die Lande des Lcyrd^rafarr von Hessen-^arm^ städt von allen Enrq'nartierungs- und Kriogslasten frer fern sollten. Der Landesherr erlich auf drei Jckhre alle Abgaben mch d«r Bauer ging wieder an die Bestellung der Aecker. Kurze Jett hatte unser Land wieder einutal Ruhe. Bon 164-5 -ab aber bekam Heessen den Krieg no^ch einmal schwer zu spriren und hatke bis zuM FriedenssWuß von 1648 sehr zu Leiden. Der Grund dafür, daß die Knegsstwie noch «n letztes Mal über unsere Heimat kam, war der Strert mtt Kasfel über dre Marüu rger Erbschaft, der schließlich zum sog. ,„Hessen- Lr m. g" führte. Mitten in den Jammer des dreißrgrahrrgen Ki'iegvs füllt'dieser unselige Bruderzwist i'M Hause Hessen. Als der zweit« Sohn Philipps des GroßmWgen, Lmidgraf Ludwig IV. der Aeltere, der Marburg erhalten hatte, 1604 ohne Erben gestorben war, fiel an Kassel Marburg und Bleomkopf, an Tarnistadt- Gießen, GRinberg, Msseld, Homberg,. Nwda. seinem' Testament hatte aber der verstorbene Fürst verfugt, raß ein Erbe, der deur lutherischen Bekenntnis untreu werde, der Erb- .schaft verlustig gehen solle. Ms nun Landgraf Morch von Kassel die Calvinische Lehre «Mführte und 53 lutherische Geistliche und Professoren, die sich nicht fügen wollten, des Landes verlmes, beanspruchite Landgraf Ludwig von TarnrUadt dre andere Hattte der 'Marburg« Erbschaft, die Moritz erhalten hatte. Ter. Ltrett darüber wurde vom Reichshosrat in Regensburg geführt und daselbst durch den Reichstag am 1. April 1623 zugunsten ^armstadts entschieden, das nun das ggnze Marburgor Larrd erhielt. Für dre Nrrtzungen und Einkünfte, die Mssel irr der Zert von 1604^-1622 bezdgeir Battet »vnrde DarmMdt erne EntsetHdrgung , von 1 350 000 Gulden zngesprochfin, die Kassel ab^x Nicht aufbringen Mmte. Tilly wurde beauftragt, die Ränin'ung Marburgs, Bre-wn^ Otott Kassel und Georg II. von Tarmstiadt den L-trett durch den Hauptvergleich vvn 1627. Nach 16 Jahren aber erneperre di« Atwe , Unalle, best uver dw parbnrger Er MlMii'e, wn «i'u ' Georg' di« von ihr veauspruckx- 164 feit Land-Meile nicht yerottsgeben tvvllte, begann Kassel dm Krim. verbündet mit Schweden mo Frankreich, während Tarinstadt VE Kaiser mit Soldaten und Geld unterstützt ward. Ter Kasselsch? General Geiße m 1646 mit 4000 Mann vom Rhein, jvohin er eine französische Armee begleitet hatte durch die Wetterau, die darunter sehr zu leiben hatte nach Kassel zurück und brandschatzte dann mit einem ander«: General die Törser um"Gießen errtsetzlich. Butzbach siel, guch Marburg, daS von Tarmstädtischen Truppen besetzt war. 1646 schlüge?? die Darm- städter den General Geiße bei T r e y s a und nahmen K i r ch h a r n und das Marburger Gebiet bis auf die Stadt selbst. Im Herbst 1646 aber erschien Geiße vor Alsfeld, während Tarmrstädtische Truppen untätig bei Grünberg lagen. Am 2. Oktober begann der Kasselsche General eine heftige Beschießung der belagerten Sradt. In Alsfeld lag das Tarmsiädtische Leibregiment, 400 Mann unter Oberstleutnant Paul Seidtler, der die Stadt gemeinsam mit den wackeren Bürgern auss tapferste verteidigte. Während des setn-dlichen Angriffs ging den Verteidigern die Munition ans: da stieg der Bürgermeister Korrrad Haas und der geistliche Inspektor Georg Eberhard Happet ans das Kirchendach, hieben die bleiernen Tachrinnen herunter, unt daraus Kugeln zu gießen, währenddem brannte dem braven Bürgermeister Hans und Hof ab. Trotz' der tapfersteu Mwehr mußte Alsfeld kapiftftieren, die Tarmstädtischen Soldaten wurden in Kasselsche Regimenter gesteckt, der Oberstlentnant Seidtler als Gefangener vor die Land- gräfin Amalie geführt, die seine Tapferkeit aber zu würdigenwußte. Am >20. November wurden die Tarmstädtischen auch bei F r a n k e n b e r g geschlagen. Tann gelang es ihnen «zwar, nrit kaiserlicher Hilfe wieder das ganze Land bis Marburg zu gewinnen, aber zu.gleicher Zeit waren Franzos«: und Schweden in die Obergrasschast eingefallen, die sie fürchterlich verheerten und brandschatzten. Tarmstadt fiel in französische Hände, auch der Otzberg ward von TnreNne geitjontmeit:, und in der dtiedergrafschast die Festung Rheinfels. Das Kriegsmrglück nötigte Georg II., nrit Amalie Frieden zn schließen. Durch Vertrag vvm 14. Aprft 1648 Unter Vermittlung des Herzogs Errrst von Gotha wurde der Mar- bnrger Erbschaftsstreit geschlichtet. Tarmstadt verlor Marburg und die Hälfte des Landes, die Herrschaft Schmalkalden, den Kassel- scheu Anteil an Gr.-Umstadt, gewann gber das sog. Hinterland, das 1866 an Preußen abgetreten werden nrußte. Die Universität Marburg sollte für beide Länder genreinsam bleibe::, jedoch wurde di« Universität für Hesfett-Darmstadt 1650 nach Gießen zuanich- verlegt. So endete der Hessen-Krieg im gleijchrn Jahre wie der große Krieg, der ganz Deutschland verheerte. Die vorstehende SchiGeruug, die sich aus ein räumlich eng begrenztes Gebiet, Oberhessen, beschränkt, konnte natürlich die kriegerischen Ereignisse des großen Krieges nicht in Ihrem Zu- dssminenhang schildern. Sie wollte zeigen, wie schwer unser Heimatland leiden mußte, als noch die frenrden Völker ans deutschen: Baden kämpften. Das ist uns im Weltkrieg, dank unserer tapferen. Truppen,,erspart geblieben! Wanderlied. Die Wiesen sind grtin, Die Blumen erblühn, Ich wandre durch Wälder und Auen, Ein Ranzel zur Seit, - Ein Lied zum Geleft Sing ich für die schönste der Frauen. Die Käfer sind stumm Mit ihrem Gebrumm, Die Vögel schweigen und schauen Mir zu, wie ich schwing Mein Stockt ein und sing Mein Lied für die schönste der Frauen. Das Wäldbächlein hell Fließt noch mal so schnell Mit dem Lied, das ich ihm vertraue. Es murmelt's mir nach, So dringt's zum Gemach, Wv harret die lieblichste Fraue. Und hört sie dies Lied, Mit mir dann sie zieht, Tann wird sie sich in ft doch vertrauen! Dann Hab ich Geleit, Wir singen zu zweit: Ich selbst und die schönste der Frauen! Walter Jensen.. Güchertischi — Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde. Herausgegeben von Archivrat Tr. Fritz H e r r - mann im Selbstverlag des histpr. Vereins für das Großherzogrum Hessen, Darmstadt. Tas 3. Heft des XI. Bandes ist erschienen iotb enthält ii. a.: Kritisches zur Frage: , Wie entstand das Mainzer Tiözesanpwprium?"; Reformation und Gegenrefvrnrativn in Heusenstamnt; Die Pfarrkirche von Jngerheim; Beiträge zur ki rchmgeschichtlichn i GMgraPhie von Hessen; Auszeichnungen des Bruders Göbel Schickeberg im Kloster? Böddeken; Ter Kirchenrat in Mainz; Tie hessische Jesitagsordnung vom 19. Januar 1771; Ter Marsch der hessischen freiwilligen Jäger nach Lyon im Frühjahr 1814; Ludwig Tiecks Beziehungen zit Tarmstadt'; Der Beftritt Hessen-Tarmstadts zu dem Wiener Geheimvertrag vom 3. Januar 1815; Tas Aschaffenburger Kopialbuch des Klosters Hirzenhain. — S a chsen-China. Roman von Peter Keller. Preis broschiert 6 Mk., gebunden 8 Mk. Vita Deutsches Verlagshaus Berlin-Charlottenbürg. Der Roman vereinigt eine ungemein spannende Handlung mit historischer Wahrheit; er ist gebaut auf dem Hnttergrund der hin und herwogenden Käinpfe Sachsens und Rußlands gegen Karl XII. von Schweden um die Herrschaft über Polen und die Ostseeprovinzen, auf der machtvollen irnd doch schwankenden Persönlichkeit August des. Starken, des Herrschers, der seinem Reiche für lange Perioden ein besonderes Gepräge gab, nnd seinen: Streben nach gleichzeitiger politischer Ädacht und industrieller Kraft. 'Des Werkes Mittelpunkt: die eigenartige Figur Johann Friedrich Boettgers, des Mchftnisten und Porzellan-Erfinders. — Das prächtig ausgestattete Wer? ist u. a. geschmückt mit eiuem Frontispiz in Mersarbendruck der berühntten und einzigartigen Sammlung Gunrprecht sogenannter Eallot-Fig-uren (plastische Schöpfungen aus der .Frühzett der Manufaktur), die einen Weltruf genießt. — Das Attentat und aridere Novellen von Martin! Rvehl, erschienen im Landhausverlag, Jena. Preis geh. 4.50 Mk., sein kart. 6 Mk. Vorzugsausgabe 10 DP. Der vorliegende Band gibt manches psychologische Rätsel aus und verlangt nach sehr seinen Lesern. Martin Roehl erzählt ft: einer gefaßten, von Geistigkeit erfüllten Sprache allerlei Geheimnisse und Gedankengänge, die über Höhen und durch Abgründe seelischer Ereignisse sichre::. Neben der Titelnovelle ist wohl „Ophelia", die auch im literarischen Wettbewerb der Monatsschrift „Das Landhaus" mit dem Preis ausgezeichnet wurde, die reifste und bedeutei:dste des Buches. Sie wirkt gleich einem tief durchlebten künstlerischen Bo- keirntnis. Ob man nun Martin Roehls Werk mit oder ohne Sympathie aufnehmen will, eins ist sicher: Wir haben ein außerhalb alles Gewühl ft i chen stehende Persührftichkeit in ihn: vor uns, und man wird sich seinen Rainen werken müssen. — Kunst und Künstler. Verlag Bruno Eassfter, Berlin. Preis 7 Mk. vierteljährlich, Einzelheft 3 Mk. Das 8. Heft des XVI. Jahrgangs ist erschienen und enthält u. a.: Kennerschaft? Kimsthistorie nnd Äesthetik von Max Friedländer; Elternbildnisse von Karl Schesffer; Das Kunstwerk im Museum und an seinem geschichtlichen Standort von Grete Ring ; Matthias Grünewald (Formales und Psychologisches H) von Werner Weisbach; Kunstausstellungen; Chronik; Auktionsnachrichtei:. Auch dieses Heft ist ft: seiner Vielgestaltigkeit und bei der trefflichen BildausstattnNg änßerit ftfteressarrt ustd von künstlerischem Wert. — „Hochland". (Jos. Köselsche Bnchyairdlnng, Kempten.) Jnhatt des Maiheftes: „Demokratie und Aristokratie". Von Unft.- Prvsessor Dr. Fr. W. Foerster. — „Der russische Mensch". Von Karl Pfleger. — „Mari Madien". Ein Ro-mai: aus der Rhön. Bo:: Leo Weismantel. — „Zur Ethik und Pädagogik des Vereiuslebeus. Bon Dr. Otto Maresch. — „Grillparzer". Von Finnin Eoar. — „Deutschland und Frankreich bei Romain Rolland". Von Beda Prilipp. — Kleine Bausteine: „Carl Haupftnann". Von Peter Bairer. — Kritik: „Die ArbeitSzicle der deutschen Landwirtsciwst rrach dem .Kriege". Bon Medizinalrat Dr. I. Graßl. — „Eine Philosophie der Erziehung". Von Dr. Robert Stein. — „Geographische Handbücher und Atlanten". Bon Dr. Leo Weismantel. — Rundschau: „Kriegsbeftachtung". „Katholische Politik in Eug- larä/b „Die neue Frauenschule in Preußen". „Hausjako s letztes Buch". „Anton Dürrwächter". R. GoringS Tragödie „Seeschlacht". „Noch eft: Wort über Stückgolds Malerei". „Claude Debussy". — Unsere Kunstbeilagen. Silbenversteckrätsel. Dienerschaft, Nachteil, Klopfgeist, Heiterkeit, Nesthäkchen, Namenstag, Taschendieb, Frenndsehaft. Es ist ein Sknnsprnch zu suchen, bcfTeit einzelne Silben der Reihe nach versteckt find in vorstehenden Wörtern ohne Rücksicht auf deren Silbentrennung. (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des Pfingsträtsels in voriger Nmnmer Ausflug. (Haus — Pflug): Schriftleitung: W. Meyer. — Zwilkingsrnnddruck der Brüh l'ichen Univ.-Buch- und Steindruckerei. R. Lauge. Gießen.