Mtwsch, dLN *5. Mai Nrre Londoner Erzählung aus den Spätherb sttagen 1015. Von Justus Schoenthal. (Fortsetzung.) . Der Viscount trat als erster aus sie zu und hals .eurer Schwägerin vom Begleiter sitz. c^nndlia Marianne taumelte eur wenig. J «Jl als sie wieder festen Boden unter den Archen spurte. Aber glückstrahlend reichte sie Longford dre Hand. - „Vielen, vielen Dank von ganzem herzen! Es wur Der junge Offizier verbeugte such höflich. Auch Atterley und Lady Edith warerr zugegen. Der Bisco mrt schlug vor, in der nahen Kantine eure kleine. Erfrischung zu nehmen. Man habe das Flugzeug übrigens tvvtz des Dunstes, recht gut mrt dem Glas ver- J ” Fch darf mich wohl verabschieden?" fragte Longford. Ich"habe stets nach dem Mug noch ein paar Kleinigkeiten Lu bnoraen Ich beschaue mir meistens den Motor und den l'ffil«c »och ein btßchcm. Man lernt dabei manches chr den Flug selbst, wenn man zu beobachten ver,reyt. Marianne äußerte die Absicht, ihm doch erst Joppe und Kappe zurückgebeir zu wolleii, und so ging man geinerm smn nach dem Schuppenvorraum. , Dabei nahm der Viscount den Hauchmann beiseite. Inzwischen ist hier eine Hiobsbotschaft mrt den Nachs- mittagSblättern eingelaufen. Denken Sie, ein ganzer Mamr- schafts- und Miuntionstransport rst ber Kap Idatapan rn Griechenland von deutschen Unterseebooten versenkt worden. Unmöglich! Unerhört!" entrüstete sich Long,oro. „Ist die Nachricht amtlich bekanntgegeben?" ' Das nicht. Wer deutsche und neutrale Blätter brachten sie schon vor zwei Tagen, und jetzt hat der Zensor sre auch bei uns passieren lassen. Wir haben, wenn mich nicht aAes täuscht, eine Schlacht verloren, ehe sie geschlagen würde. Dw Meldung ist sehr vorsichtig gefaßt. Mtern mit ziemlicher Sicherheit konnte ich darails entnehmen, daß wir mindestens ein kriegsstarkes Infanterieregiment, mindestens dre Arrrl- lerie zweier Regimenter und minoestens die gesamte tion für eine Division verloreii haben. Auch wird angeblich« der Divisionär, Generalleutnant. . . ha, !o«w hieß er doch aleich? Der Name ist mir entfallen . . . tut auch nichts zur Sache . . . mit seinem ganzen Stabe vermißt. Die Liirppen waren firr Saloniki bestimmt." Üonaford fühlte plötzlich, wie zwei brennelide Augen ans chm ruhten. Er tvandte sich tote unter einer mmnge. nehmen Empfindung und kreuzte den Vrick mit Lady Edith. Auer ganz ^ dA^ulgeAnerlich! Mir übrigens unverständlich, 'wie derlei geschehen kann! Lassen wir denn trotz all der schlimmen Erfahrungen unsere gleitschiffe fahren? Können wir denn nicht Torvedob.wie zur Bedeckung in ausreichender Anzahl oerge^ i.i. Er schüttelte den Kops. , Der Viscount wurde von der Gruppe, dre vorausschritt, angerufen, und Longford lvandte sich zu Edith und Atter ley, die ihm nachsvlgten. ' „Ans ein Wort mit Ihnen, Captain! Edith nickte dem knrzernannten tzrlfszensor zu, und dieser entfernte sich«, den Wink verstehend. „Ich stehe zu Diensten, Mylady." - „Sie haben sich merkwürdig Mrell nbm den Mwb getröstet, den ich Ihnen verabfolgte. Haben bei v«m deutschen Freifränlein, die ja, nachdem nun Kurland oewörden ist, so hach und halb Ihre Landsmännin ist, mehr Glück?" Longford lächelte. „Mylady stellen verfängliche Fragen. „Ich beginne, allmählich zu gtauben, daß ^hre gau-e angebliche Zuneigung zu mir eine nichtswürdige Heuchelei ^ '„Selbst wenn dem so wäre," erwiderte a verbindlich „so wüßte ich nicht, inwiefern dies Mylady tranken könnte, nachdem doch Mylady meinen Antrag zuruckgewwsen. Jnl gleichen Augenblick fühlte er, wie ungeschickt orese äiitWOTt war fe hätte klüger getan, den Beleidigten werter m "!Ächbemerke leider abermals, daß Sie kein Gentle man sind' Ich habe Ihnen die Wahrheit gesagt, achi ich Myrren die Absage erteilte. Sie haben mir eine Falle stellen wollen, ZSh Ksftn"wML"daß man Geftihle wie ich sie in jener unvergeßlichen Stunde znm AnsdrM brachte, schwerlich heucheln kann. Im übrigen haben Mylady \a Denkfreiheit, tote ich schon einmal an dieser. Stelle zu re- tonen Gelegenl^it^^h^ ihn heran und zischte ihm freut Sie Ihr Werk?! Kap Matapan!" Für einen Augenblick geriet er außer Fa-surrg, Ahnte sie? Wußte sie gar? Aber das war \a unmöglich. Und mit dem gewöhn teil Tone weltmännischer Höflichkeit ver- ^"^RirM^Ne'lind AlhShiär sie.^,,Darf ich bielleicht n»ch L Qsche^LsZS°den' Mg ' Mylady !" in seiner Stimme klaiig verhaltei.er Zo'm. Ich"muß Sie doch sehr bitten, diesen Verdacht nnii nicht mehr in meiner Gegenwart zu äußern. ^l'lnd wenn ich weiter gehe und jetzt vor allen Au- 1Ö4 weseriden erkläre: Da steht der Mann, der beu deutschen Unterseebooten den Weg nach Kap Matapan gewiesen mrd uns den Verlust einer ganzen Division Wgefügt hat!?" Fast heiter erwiderte er: „Das käme auf den Versuch an. Vermutlich wird man Me auslachen, Mylady." „Und wenn ich an den Richter schreibe?" forschte sie Weiter. „Dann wird das Ende vom Liede sein, daß Sie sich tzorm Friedensrichter wegen Beleidigung eines ehrenwerten Offiziers zu verantworten haben werden." „Ich werde also an den Minister selb ist schreiben Müssen." „Ich stelle anheim," sagte er kurz und legte die Finger her Rechten grüßend an den Fliegerhelm. Keine Muskel Gurkte in seinem Gesicht. Wie eine Bildsäule aus Erz stand er da. Sie verließ ihr:, ohne den Blick nach! ihm zu wenden. Atterley trat auf ihn zu. „Diese Auseinandersetzung scheint keinen friedlichen Abschluß gesunden zu haben," sagte er lauernd. „Nehmen Sre mir meine Neugierde nicht übel! Aber ich kann von diesem dämonischen Weib nicht loskommen." „Das -st sehr schade um Sie," erwiderte Longford gelassen. In diesem Augenblick ging ein älterer Herr mit eurem großen Schlapphut an ihnen vorüber. Atterley zuckte zusammen. „Haben Sie den Kerl gesehen?"' „Werr? Den Herrn, der eben vorbeiging? Den sah ich fchorr häufig hier. Er scheint gern am Flugplatz zu weilen." „Das ist der Lurnp!" preßte der andere zwischen den Zähnen hervor. Der Hauptmann runzelte die Stirn. „Wollen Sie mir nicht den Gefallen tun und sich einer gesitteten Redeweise befleißigen?" „Gern! Gern!" pflichtete der andere bei. „Aber erinnern Sie sich denn nicht mehr unseres Abends im Literaturklub, als Sie mich von meinem Begräbnis zurück- hielten? Wissen Sie rricht mehr, daß ich Ihnen von allen meinen Gegnern einen als den niederträchtigsterr Ber- leumder, als einen wirklichen Lumpen schilderte, den Advo- ka.ren Burnham, beit Sachwalter der „Labvur Post" — das ist er! Ich wünsche keinem Menschen etwas Schlechtes. Aber wenn diesen Burschen, dessen Gewerbe die Verleumdung, dessen Lebenszweck die Gemeinheit ist, heute der Schlag träfe, so wäre die Erde urplötzlich von einem ihrer gefährlichsten Iirsekterr befreit, urrd für nrich und nicht wenige andere hätte das Leben dadurch entschieden an Vorzug gewonnen. Verfluchter Hund!" knurrte er hinter dem im Dämmer verschwindenden Advokaten drein. Longford schlug einen heiteren Don an. „Darf ich Ihnen einen Vorschlag machen? Wollen Sie mich dem Herrn nicht vorstellen?" Atterley hielt den Mund vor Staunen offen. „Ich. . . Sie . . . Kapt'n, Sie dürfe:? viel von mir verlangen. Ich weiß, daß ich Ihnen zu Dank verbunden bin; denn Sie haben mir ganz uneigennützig einen Dienst erwiesen., der mich von viel schlimmen Sorgen erlöst hat... Aber das . . . nein, nein, das dürfen Sie nicht von mir fordern!" Der junge Offizier besänftigte ihn wieder. „Nun, mm, es war ja nicht so schlimm gemeint. Ich könnte nämlich den Herrn ganz gut gebrauchen... in einer bestimmten Sache. Er könnte in einer Erbschaftsangelegenheit für mich Ermittelungen anstelle. Er scheint Mir der rechte Mann zu sein. Ein vornehmer Wvokat würde den .Auftrag vielleicht _ nicht annehmen oder nach kurzer Prüfung wegen Aussichtslosigkeit oder aus andern Gründen nieder!egen. Er scheint mir, wenigstens nach Ihrer Schilderung, von irgendwelchen Skrupeln nicht gevlagt zu fern. — Enlschulditzen Sie nnch bitte bei den anderer? Herrsch«sterr! Sagen Sie, ich sei plötzlich abgerufen worden!" Und er stapfte eilerrds hirrter derrr Advokaten drein. Trotz seines rwch immer nicht ausgeheilten Beines holte er das Männchen bald ein. Burrchanr War ein Manrr von reichlich fünfzig Jahren. 'Ln bot eigentlich eine lächerliche Figur. Gr hatte einen großen Kvps, der auf einem viel zu Weinen Leibe saß. Seine ettvas rrach außen gekrümrnten Beine ainger: nicht, sie Watschelten nach Entenart. Von ferne sah es fast uns, als rollte ^ein aufvechtstzehendes Faß über den Boden dahin. Ausdruck verriet Witz und Verschlagenheit. Aber sein Gesicht war mißfarben und wies grobe, verschwommene Züge auf; in der Mitte saß ein« Wqbigs Nase gleich einer Birne. Ihn redete Longford an. Er stellte sich vor. Der andere nannte ebenfalls seinen Namen. „Ich sehe Sie täglich! hier. Sie sind wohl ein Freund des Flugsports?" „Nun, man interessiert sich" gab- der berüchtigte Anwalt zur Antwort. „Meine Praxis läßt mir jetzt genügend Zeit dazu." „Ja, ich hörte schon," leitete Longford über, „Sie srnd Advokat." „Hat Ihnen gewiß der Herr erzählt, der gerade bei Ihnen stand ... Guter Freund von mir, der Herr Atter- ley . . . Jim Vertrauen: hat er sehr geschimpft?" „Sie sind wohl fein Gegner in einem. Prozeß?" fragte Longford ablenkend. Burnham wieherte. „Jir einem. Prozeß ist gut. Wird wohl bald ein halbes Dutzend sein . . . Angenehmer Zeitgerloise, der Herr Longford dachte, das Gespräch mit den: widerwärtigen Menschen möglichst abzukürzen. „Ich habe nämlich auch so eine knifflige Sache." „Knifflige Sache?" unterbrach der Anwalt. „Sind Sie an den rechten Mann gekommen. Nun, was haben Sie denn schönes? Lassen Sie hören! Hier ist zwar meine Kanzlei nicht, sondern der Flugplatz. Aber Sie haben Zeit, und ich habe Zeit. Also verschlägt es uns beiderr nichts. Schießen Sie los!" Longford lachte lautlos in. sich hinein. .„Ich will Sie nicht lange stören . . . Eine holländische Dame, Ilse Drooy, der ich sehr verbunden bin, lveil sie und ihre Angehörigen mich in Rotterdam herzlich verwiegten, verlor hier irr London vor drei Jahren ihren uro- verehelichten. Orrkel, Walter Dvooy. Der alte Herr muß aber wrn Geld sehr verzettelt angelegt haben. Es ist sehr schwer, dem Nachlaß, dessen alleinige Erbin Fräulein Ilse Drooy r)t, aus die Spur zu kommen. Ein paar kleine Posten habe ich entdeckt: aber bei weitem, nicht alles. Und ich habe der Dame versprochen, Nachforschungen anzustellen. — Wäre es möglich!, daß Sie sich der Sache annäh-men und Ermittlungen pflegten?" r warum nicht? Mit dem größten Vergnügen selbstverständlich! Ich habe mir schon ein paar kleine Vormerkungen gemacht. Wenn was rauszuholen ist, hol' ich's Ihnen und üenr Fräulein Ilse Wans." Longford gab ihm seine Karte. _ „Hier mein Name und die Wohnungsangabe. Lassen Sie mrch bald weiteres hören! — Guten Abend >" Und vergnüglich w änderte er, durch die Zähne pfeifend, änm Schuppen zurück. (Fortsetzung folgt.) Die Zigarette. Bon Alfred Bratt. An dem Knattern der^ Räder, deren bis dahin gleichmäßig pochender Takt plötzlich außer Rand und Band geraten zu sein schien, an dem Rütteln und der? jähen Schwenkungen des Wagens,- an dem Klirren mannigfacher Gleiskreuzungen konnte mau erkennen, daß die Strecke sich verbreiterte, daß Quergleise und Weichen sich den? brausenden O-Zug unterschoben. Es war der Expreß Deutschland—Holland, der die Reisenden aus dem kriegführendes Staat in neutrales Gebiet brachte —, mit der Möglichkeit, sich von da weiterhin in einen feindlichen Staat zu begeben. Tie Maschine verlangsamte ihr Tempo, man hörte ihr Schnauben brs zum allerletzten Wagen. Wächterhäuschen schoben sich erst! schnell und dann immer langsamer vorbei, in der Dämmerung noch hcnbblinde Signallaternen irr Blau, Rot und Grün sprangen neben der? regenfeuchten Schrvetten empor urrd tauchten gleitend wieder im Nebel unter. Ein Wellblechdach strikte sich herab mrd verdnnkelttz die Aussicht, der Bahnsteig mit Menschen rrnd Gepäckbergen glitt heran — knirschend, unter einer von Glutpünktchen durchflatter- ten Kohlenrauchfahne fuhr der Zug in die Grenzstation ein. Der übliche Trubel der Anssteigenden war um ein Vielfaches erregter als sonst — denn mau befand sich ja an einer Grenze in doppeltem Sinne, an einer Grenze zwischen Krieg und Frieden... und hinter den? Friedensgebiet lauerte die andere Kriegs Partei, innerhalb verblüffend weniger Minuten war der ganze lange Zug 165 leer; die Reisenden klapperten mit Schuhen und Handkoffern aus den Bahnsteigsließen, in ungewisser, nervöser Stimmjung, der schürfen Grenzkontrolle und der tausenderlei damit verbundenen^ nicht KU vermeidenden Unannehmlichkeiten gedenkend, denen sie sich nun würden unterziehen müssen. Wohin man auch blickte — Überall sah man blinkende Uniformknöpfe, die Mühen von Beamten, Helme, hier und dort ragte ans dem Gewühl die kalte Stahl- spitze eines Bajonetts empor. Amtliche Tafeln mit doppelsprachigen Unsschriften, Zettel mit Bekanntn.rachungen,, Wappenzeichen, Stempeln .... Befehle, Verbote, Aufforderungen.... „Achtung"/ „Revision", ,,Passant", „Gepäckdurchsuchung", — „Ans- uiib AN- Üeidezellen". Ein Grenzbahnüof zur Kriegszeit. Aus dem letzten Wagen des D-Zuges war ein einzelner Herr ausgestiegen. Er kam aus einer Wagenhälfte, die an Wandurig! und Türe mit „I. Klasse" bezeichnet war. Es war ein sehr elegantes a m in einem geschmeidigen, dünnhäutig raschelnden Regenmantel. in hochgewachseuer Herr unbestimmten Alters, mit jenen nachll lässig.-Uheren Bewegtingen, die sofort den geübten, in allen Lagen erfahrenen Reisenden verraten. Glattrasiert, vornehme energische Gesichtszügp Er liest sein Gepäck aus feinstem Jüchtenleder ab- taben und folgte mit unbekümmert festen, lässig federnden Schritten der Menge, die — bunt-gesprächig und einigermaßen zögernd der Untersuchungsabteilurlg zuströmte. Im Kontrolle-Raum waren alle Laute gedämpft. Unwillkürlich trat mair mit Zurückhaltung auf, mark unterhielt sich raunend und schob sich von Zeit zu Zeit ein Stiick vorwärts, wenn die vorderste Reihe abgesertigt war. Tie lauten Stimmen der Beamten und das Rollen von Gepäckkarren hinter einer Türe bildeten hierzu einen mcrkwi'rrdigen, besonders für nervöse Leute fast! akustisch-schmerzhaften Gegensatz. Ter elegante Herr stand unter den Letzten. Unerschütterlich überschaute er mit von Reisemüdigkeit zwinkernden Augen das Bild ringsum, das ihm im übrigen wenig zu interessieren schien. Wenn gedrängt wurde, schob er sich unmerklich zur Seite, unge-i baldige Damen liest er mit einem Lächeln vor. Er gähnte. Augenscheinlich ließ er sich Zeit. Vielleicht dachte er auch!, am Schluß rascher abgesertigt zu iverden, da der holländische Zug sofort nach! Beendigung der Untersuchung fahrplanmäßig abfahren sollte. Endlich kanr auch der Herr im Regenmantel an die Reihe. Als der Beainte ans dem Paß mit Rufstimmen seinen Namen vorlas, trat er gleichmütig hervor, ohne dem Bewachnngssoldaten besorg vere Beachtung zu schenken. Er antwortete auf alle, in üblicher Folge au ihn gestelltest Fragen rasch, kurz und korrekt. Skandinavier, in englischen Ko-, wnien gelebt, jetzt an der Spitze eines europäischen Exporthauses in Europa. Geschäfte hier im Lande abgewickelt, Reiseziel: Äm- sterdam, Geschästskonferenz und Vertragsabschluß. Der Beamte nickte dmikend und bat, ihm in die Gepäckabtei- Lrmg zu folgen. Tie Koffer waren bereits untersucht, alles ist Ordnung. Ihr Anhalt wurde dem Besitzer gezeigt — zur Kenntnisnahme, daß jedes Stück an. feinem Platze sei — dann, schnappten die süberblitzenden Nickelverfchläae' der Schlösser zu. Wiedep ZriKe Uer Beamte danket; dann sagte er, kühl, aber äußerst höflich: „Sie sind Ausländer, mein Herr. Sie verlasset: unser Land. Wenn Sftc diese Grenze überschritten haben, stehen alle Wege offen. Es tut was leid, Ahnen Unbequenckichkeiten bereiten zu müssen . . . aber — Sie haben sich der Leibesvisitation zu unterriehen. Hier rechts, diese Türe..." „O, bitte, verstet-e vollkommen," meinte der Herr mit einem flüchtigen weltmännischen Lächeln, „begreife vollkommen, Krieg ist t ieg ..." Und er verschwand hinter der Türe, die der Beamte loß. Zehn Minuten später trat der Herr wieder in den ersten V mm. Der Beamte übergab ihm die verschiedenen kleinen Gegenstände, die er bei sich getragen, Uhr, Brieftasche usw. Ms er ihm das goldene Zigarettenetui reichte, meinte er bedauernd: „Tie Zigaretten müssen Sie aber herausnehmen und hier Lassen, mein Herr. Wollen Sie so liebenswürdig fein . . . .", erwies auf die Tischplatte. „O," sagte der Herr erstaunt und biß sich ein wenig ungeduldig auf die Lippe, „das ist aber unangenehm. Ich habe dann nichts zum Rauchen bis zur nächsten Stadt." „Sie bekommen im Zug so viel Zigaretten, als sie nur wünschen können." „So? Nun ja — aber nicht meine Marke." „Das tut mir leid." Ter Herr runzelte die Stirne und zögerte. Dann meinte er, wieder lächelnd: „Aber eine darf ich mir doch nehmen, zum sofortigen Gebrauch, nicht wahr?" „Bitte." Der Herr blickte irr das noch immer ausgeklappte Etui, zog Kus ddr Mitte eine Zigarette heraus und warf die andern auf den Tann wollte er sich mit kurzem Grnß entferrren. Ter Beamte warf unter den Augenbrauen einen raschen Blick Kuf ihn, trat einen Schritt vor und sagte: „Verzeihung, Sie müssen die Zigarette hier rauchest." „Gut denn, M zünde sie hier an. So." Gr warf das brennende Streichholz auf Estrich und zertrat es. „Wer jetzt ist's die höchste Zeit Zum zweiten Male trat der Beamte vor: „Sie müssen die Zigarette hier m Ende rauchen," i Jetzt verlor der Herr seine Ruhe: Aber ich ve'rsäume j« den Zug!" Ter Beamte zuckte die Achseln: „Dann werfen Sie sie fort." Ter Herr stampfte auf. Er mürbe mit einem Male rot vor Zorn. „Zum Donnerwetter, das geht denn doch z!u weit. . .!" Ter Beamte ergriff ihn beim Arm. Seine Stimme klang hart rrstd befehlend, als er sagte: „Sie werden die Zigarette hier vop mir zu Ende rauchen, vor meinen Augen, Zug für Zug!" Ter Herr wehrte sich. Er wollte vernichten, das Zeug fortwerfen. Er versäumte Unsicher den Zug, verflucht noch einmal. Doch nichts half. Soldaten standen an der Türe. Der Beamte starrte ihn an. Er mußte, mußte zu Ende rauchen! . . . Als aber kW Zigarette Wir Hälfte geraucht war, durchlief ein Zucken den robusten Körper des Herrn. Ter Beamte starrte auf das glimmende Ende. Und jetzt — jetzt fiel ein kleiner Gegenstand mit hellem, metallischem Aufschlag aus der Zigarette auf die Erde. Ter Beamte bückte sich blitzschnell, hob die winzige, kurze Aluminiumhülse auf, öffnete sie mit dem Taschenmesser und entnahm ihr eine Rolle langen Seidenpapiers, die mit fast mikroskopischen Schriftzeichen besät war. Das Gesicht des vornehmen Herrn war sehr bleich) als die Soldaten ihn wegsührten. Draußen pfiff der äbfahrende Zug. . , . Aeberwmden. Von Gustav S ch r ö e r. Ter Regen klatscht müde und schwer gegen das' Fenster. Frau Lore Andre s-üU sitzt sinnend im weichen Sessel, hat die feinen/ blassen Hände im Schoße gefaltet, das Haupt leicht zurückgeneigt- und es geht dann und wann ein frostiges Schütteln über sie hip. Gott, es ist ja ha eigentlich nicht viel zu llügeln. Die Wahrhell liegt fast nie in einem Labyrinth. Nur fü» den steckt sie hinter tausend Gäßchen, der nicht den Mut har, Mahr zu sein. Gs ist meist viel, viel einfacher, im großen wie im Keinen, int Kriege, der Hunderttausende in den Krater hinabwiest, wie im Kriege, in dem ein Sein so langsam vermorscht. Ist ja auch längst rein Krieg mehr, den Lore Andresen führt, und das ist das Furchtbare. Wenn sie neben dem Gatten sitzt, dann weht die schwere Luft, die gemischt ist aus Trauer und? — Verachtung. Wie in tausend Häusern, in denen der gute Don verbietet, der Wahrheit letzten Schluß,zu ziehen, wie in tausend Häusern, .in denen eine Frauen^ fdele nvich rni Versinken verlangend die Arme ausbreitet, weil es des Fraueuherzens' allergrößtes Wunder ist, daß selbst die gekreuzigte Liebe nicht sterben kann. Und io muß es geschehen, daß der Stolz eine Eisrinde um das S ii schlägt, daß die Tränen in den Augen festgefrieren, und das e starr wird und kalt, erschauern läßt, wen es anblickt, und r tausend Menschen Saum einer erkennt, daß da lauter festgefrorenes Herzeleid .auf den Osterhauch wartet. Es ist so leicht gesagt:Hochmut, Stolz. Lore Andresen gilt für stolz, ja für hochmütig. Sie bestreiten, daß sie ein Herz hat, und der Mann ist so gerne froh, ist ein Mensch, der überall Freunde hat, lustig ist Und gerne lustig macht. Dazu die Frau! Der arme Mann, man kann es ihm wirklich nicht verdenken, wenn. . . Arme Lore Andresen, arme, frierende, die den Kampf cmf-- geben wollte Md nicht kann und Mn eine einzige, wandelnde Lüge ist! Recht auf Leben? Das wollte sie dem Manne nicht lassen? Nur eines, eines, wenn er nur — treu wäre, nur treu! Nun das Nene. Heute gehört Wohltun znm guten Tone mehr denn je. Und wenn Herr Fried Ach Andresen,. öer kinderlo se, reiche Mann, ein Kriegerwaislein in das Haus nehmen will, ja, warum denn nicht? Er kann ein ganzes Waisenhaus auftnachen, er hat es doch. Ist ja auch furchtbar einfach die Sache. Frau Andresen geht nach der Schreibstube der städtischen Kriegshilfe, läßt sich da die Warnen einer Anzahl Familien aufschreiben, die.mehr Knder als Brot haben und deren Ernährer draußen fiel. Gibt es ja doch»solche Fälle genug. Sie brauchte ja schließlich nur zu telephonieren. Es schien ihr aber doch richtiger, selber hinzugehen. Man konnte sich da gleich nach diesem und jenem erkundigen. Höre Andresen hat auch gar nichts gegen ein Kind. Sie weiß genau, wie das kommen wird. Es wird den lustigen Vater, der gibt, gibt mit vollen Händen, lieb gewinnen und wird die starre Mutter fliehen. Aber wozu denn sich darüber aufregen? .Das ist ja doch alles längst eingesargt, was da so lebenshungrig lange, lange Jahre gezuckt hat. — Da waren drei Familien, die man ihr empfahl. Lore Andresen hat nur eine ausgesucht, dann ist sie heimgegangen, müde, müde, mit leeren Händen. Ein sauberes, nettes Stübchen, eine schlichtgekteidete, noch junge Frau. Die hellen Haare erhöhen die Wirkung der ernsten Trauerfarbe. Um den Tisch vier Kinder sittsam, aber nur ebenz in verhaltenem Lnsttgsein, den Schelm in den Augen und nun das große Verwundern darin, als die vornehme Dame etntritt. Und da war auch nicht viel zu verhandeln. Das Mädchen hätte Frau Lore Andresen gern, das blondlockige, das so gegen drei Jahre alt sein wird. Es ist soweit auch alles abgemacht. Natürlich. Wie sollte die Witwe nicht froh sein, wenn ihr Kind in tag reiche Haus kommt? „Also dann heute abend, wenn ich bitten darf," sagte Frau Lore. Genau so. wie sie im Geschäft dir Auswablsrudung bestellt. 15t it n K iw/,? Mutter hat schon beim Eirrkritt der Besucherin j MÄraKs Wunen gehabt: Wmf mir M ! ^iiTb nicht tut es nicht! Die Klugheit reckte die Schlmiigen. ^.ern «»r»tz tvird^reich wird reich, stehe ihm nicht im Wege : Die '-Butter- iebe schreit aus: Es braucht ein Her-! UH des Mlgen Werves Augen suchen und forschen in denen Lore Andresens, Zvolftn M tieNnneinbohren und in die Seele Hinein fragen, Her ,o staa ihre Wärme ist Lore Arrdresens gefrorene Tranen sind starre*. Da wirst sich die Mutter vor ihr Kind. Der Heldenmut reckt' stchMrs, der das Gold unter die Füße tritt darbt.und!um sich Nicht an der Liebe zu versündigen. Und fte schreit es Dose en binein in das Gesicht: „Nein, nein, es würde erfrieren: llnd es ist so angstvoll so traurig und entsetzt, daß dre, der es gm, langsan. der: Schleier über das Gesicht zieht, weil sie stchlt, ww He Xxknm schmelzen wollen, und still hinausgeht unter der surapbaren Anklage, die doch gar nicht ausgesprochen wnroe. , • , - r H)as alles läßt F-rau Lore Andresen noch einmal an der Ln.ew ^^"Was nnan doch in den einsamen, weichen Dämmerstunden besinnt; Und da löst sich das Haupt vom weichen L^ec de. Ruck- Mne, neigt sich tief, tief, die Hände heben sich zum Antlitz entgegen, es rieselt und rinnt. Ach Gott, so warm, ft warni: Draußen aber geht ein Weib mit zagest Schritten auf wis &axi?S«i. Sie Me» dos M auf de» äBea sctuefen. ble 9!ofr darinnen und der Armerrvvrsteher. Nun ist fte da, steyr m dem reichen Gemache, neigt demütig das blonde Haupt und sagt leise. „Ich bringe das Lottchen." , . . „ - r , ylf ' DaS Kindchen steht da in ferner großen, jungen Unschuld, hat verwunderte Aeuglein, sieht der langsam wieder erstarrenden Frau in das Gesicht, fühlt das große Wernen, kann Nicht, wie es dre Mutter lehrte, ein Patschhändchen geben, geht zwei, um jrcppel- sckrittcken umschlingt, Lore Arrdresens Knre und schaut auf -u ihr mi?einem Lächeln, Hs riese es: „Du fürchtest dich vor mrr? sich, ld} ^Und^Lore^Aichresen blickt hinab. Es zwingt sie etwas zu dem Kinde. Die Aermchen fassen so ,weich in der vertäuenden VUw losigkeit. Gs wallt und wogt rnr vereisten Herzen, es blühest Blumen auf aus dem Grase, es taut 'und ist h-iuß selig. „Kindchen," sagt Lore Andresen Mid streich lt über das stockmkch ^^^die Frau schon ein Leidensriese war, das Kind ist ^Kindchen Kindchen!" Lottchens Härlein werden naß, es langt mit ungeschickten Härrdchen empor und trocmet die rnmeHen Tränen von Lore Alidresens Augen weg, rasch und mrt sanftem Einen Augenblick hat es gedauert, und brachen doch Jahre darin "zusammen, eine' Kinderhand streckte sich cnls und zertrümmerte ein steinern und ehern Gebäude. Ich kann es nicht nehmen," sagte Lore.Andresen, tcwirig zu dein i'ungen Weibe, das zur Seite stand und Mit den: Feingefühl der Mutter empfand, daß da eine.arme Fraii am.Boden lr^g und du Arme ansbreitete mit lautem Hilfeschrei, daß dre Frau letzt wahr war und am Vormittage — gelogen hatte. . ■ „ Es wird Ihnen M schwer, das kann ich Ihnen nrckn amun, wiederholt Lore Aiidresen noch ebeii müde, dann richtet ne sich am. Des Kindes Mutter aber lächelt: „So habe ich gedacht, heute vormittag und an? dem Wege hierher, zu dem nncy vre anderst g°Lbe» b-ben. q» M* schr-i« »**■ Kit 5 irft allein beimaehei! wurde, .^etzt, jetzt la.',c ich. Sie lächelt unter Tränen, nimmt das Kindchen hoch, streckt es Lore Andresen entgegen: „Ich gebe es leicht. vaben Sie es lieb, es ia ^ Ja^ö^agt Lore Andresen, „ja und Sie mit und die andern, die daheim an Ihrem Tische sitzen. Es reicht für alle, da» Gut und versprechen nicht mehr viel, aber als die Knegerwiü« airs dem Hause geht, da weiß sie, dag fte eine arme Frau reich a,miacht bat, und daß das Kind eine große, große?"ijwn haben wird. Aber es wird stark sein, denn — es lrevt, und es wird dieFrau ssarE machen, die auch — liebt. VeVMlßchtes« w«* smmt Met « «* Ä dende Mengen. - , * Die deutsche Sprache in Wallvnien. In Hr e loiiien gehört auch ein deutsches Spra^ebiet. Nach emer n«Ei Berorv-nung de? Gecieralgonverimurs ist lwrr d« die ausschlwstliäst Amtssprache der BchHderi und B.am^i d^ Staates, der Provinzen und der Gemeinden, wloie ihrer iTO tungen und Anstalten, einschlieWich -der Lehran-Mten und Lehrpersonen. Die wallonischen Ministerien, staatlichen, unß pwvrr^ tzielleri Behörden außerhalb des'Gebiets haben, sich rm schriftlichen Verkehr mit den Gemeinden, 'Behörden und Einwohnern, ves Gebietes der deutschen Sprache zu bedienen, wenn deren D^nsv- bezirl auch Gemeinden des deutschen Sprachgebiets umfaßt Diese Borschristen gelten für den innereri Dienst, oen verkehr der Stellen und Beamten untereinander, ihrem müMi-aM und.»christlichen Verkehr mit der Bwölkernng, ihre össerftlichen M ctteilnngLi' Bekanntmachungen und Aufschriften und ihren Schriftverkehr nach anderen Teilen Walloniens, Ständern und dem, Mislano. Die Bestimmungen finden sinngemäße Anwendung am Ltrahenoahn- gesellschaften, öffentliche Anstalten.für Licht und Krach dw.Aent- liche Wohltätigkeit und Anstalten, Einrichtungen, Gesell, chasden und Perftnm, die öffentlichst' Dienste wahrnehmen. Zu dem .deutschen Sprachgebiet gehören 34 Gemeindm in den Provlnzeri Lüttich und Li'xembnrg. Büchrrtisch. — Fritz Boehle als Mensch.und Künstler, von Fried. Stern. Verlag Klimsch's Druckerei. I. Maubach u. Co., Frankfurt a. M. — In starker, urwüchsiger Weise entsteht der sbieusch und KüiiAer Boehle, der Sohn Frankfurts, ' vor imseren Augen. Wie er zu seiner Kunst kam, -oas er in ihr schuf, ww er sie auffaßte, all das lehrt die kleine schuft. Wer Boehle als Künstler schätzen lernte, ioird sicher mit Jntevcs,e auch diese» Werk- ckMii lesen. — Hochland, Monatsschrift für alle Gsbiete des Wissens, der Literatur urrd Kunst. Herausgegebeu von Professor Karl Muth. Jos. Kösel'sche Biichhandlung, Keuchten und München. Vierteljährlich 4.50 Mark. — Inhalt des' Achrlheftes: ^dem- politiker. Von Else Hasse. — Jülins Bachem. Bon Universttäts-- Professor Dr. Marlin Spahn. — Mari Madlen. Ein Roman aus der Rbön. Bon Leo Weismantel. — Tie Geschichte einer Konversion Von Edna. - Briese an einen Staatsmwin, die neueste Literatur betreffend. — Kritik: Französische Romane. Vmi Hennann Bahr. Tolstois Tagebuch. Bon H. P. Oelterliche Stadt Gedicht von Mfred Günther. - Rundschau: Knegsüe-- tracküung. Elisabeth Gnauck-Kiihne. Frank Wedekind. Flaubert i'nd dw Gegmwart. Tolstois letztes Glaubensbekenntnis. Gieclerup imd Ponwppidan. Hans Pfitzners „Christelftem". — Neues vom Büchermarkt. — Unsere Kunstbeilagen. — Da« literarische Echo. Halbmonatsschrift für Lite- rattirsreuiide. (Begründet von Dr. Josef Ettlinger. Herausge- c^.hen von Dr. Ernst Heilborn.) Verlag: Egon Fleffcyel & Co., Berlin W 9 Das 2 Maihest ist svel^n mit solgendmii Jnbalr er- schienen: Heinz Stolz: Ter Niederrhein; Ferdinand Megortk Joses Mncklers Meergesang: Josef Winckler: Zwei Gedichte: H. W Keim' Ein Roman aus deni Elsaß: Fnednch Roftnthat: Theater und Bezahttmg: Paul Feldketter: Literatnrpädagmßl - - Eäw de- Bühnen — Echo der Zeitungen — Echo der Zeitschrift^ — Echo des Auslandes — Knrze Anzeigen. — T i e W e l t b ü h n e, der Schaubühne XIV. Jahr, Wochenschrift für Polittk, Kunst, Wirtschaft, herausgegeben von Siegfried Jacobsohn, enthält in der Nummer 19: Ter Kuhhcmdel, von Grr- manicus; Gustav Stresemanu, von- Johanne» Filcbart. Zu ^.ot stois Tagebuch, von Gustav Landauer; Girardi, von A'ntvn ttuh: Tie Schivestenl und der Freinde, von f-S-J F^e, von Alfred Polgar; Wirtschaftskampf, von Alfons Goldschmidt, Arft- roortQi. Gleichklang. Ich lernte einen kennen, So schön ivie ein Gedicht. Doch ineine süßen Worte, Ach, die verstand sie nicht. Dann ivoltt' ich eine e en. Die Ga tun sagte: Utcin! Was jetzt so auf den Markt kommt, Ist terrer unb zrr klein. (Auflösung in nächster Nummer.) -li. «HÄ* SÄttoia Rauch der Spargel als Zchä^'S d« lL'sche» Küche »erschwmchen. ab« «m« m" Auflösung des Stammtisch-Scherzes in voriger Slumrrier: Lokalberichterstatter (Lokal, B, richter statt er) Schnstleuung: K. Bieyer. Z,v illings iürndd ritck der BrÄhl'schen Un'v.-Bu b- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.