' Flieger über London. Bfoe Londoner Erzählung ans den Spätherbsttagen 1915. Kon Justus Schoenthah (Fortsetzung.) 12. Kapitel. lieber den 'Dächern Londo ns. Bmtgforb fühlte fii Ohne Marianne Erträgen. Der Zufall hatte es gefügt, daß der Visoount an ihm großen Gefallen fand. Dem Obersten behagte die sichere, ruhige Art, mit der sein Untergebener arbeitete. Und oa von der beruflichen zur rein menschlichen Zuneigung öfter nur ein kleiner Schritt ist, so hatte sich's wie von selbst ergeben, daß der Visoount ihn bald zum Lunch, bald zum Dinner und wieder kleine Spazierfahrten unter- n Eigennutz war wohl dabei. Der Bis- Nun fuhren sie p dreien im Kraftwagen des Obersten Mm Flugplatz.-— Um diese Nachmittagszeit war auf dem Flugplatz' fast stets die Welt vornehmer Müßiggänger, Damen und Herren der besten Gesellschaft, versammelt. Die meisten Leute rannt« Longsord; er sah dieselben Gesichter nun feit mehreren hen fast täglich. Er half “ einlud und sie hin und wieder kleine nahmen. Ein bißchen Eiaennutz war count fürchtete sich vor dem Alleinsein mit Marianne und seiner Trauer. So verging fast kein Tag, ohne daß Longsord nicht Wenigstens eine Stunde mit Marianne hatte plaudern kön- nen. Ihm war, als zöge er in ihrer Gegenwart den britischen Uniform r ock ans, — als sei er wieder Mensch. . . Go mochte wohl einem Schauspieler zumute feilt, wenn er sich im Ankleideraum nach getaner Arbeit abschminkte . . Me hatte er seine Muttersprache so edel mrd schön, den Zauber ihrer seltsamen Worte so ttef, ihren Klang so vein und gehaltvoll empfunden, wie in diesen Sttmden, da er Marianne und sich das Fest der deutschen Sprache rüstete. Der Viscount beteiligte süh zunieist nur wenig an der Unterhaltung, obwohl er alles verstand, was gesprochen Wurde. Er freute sich, wenn Marianne etwas lebhafter und wärmer ivard. Gerade für sie dünkte ihn etwas Zerstreuung nötig zu sein. Als Longsord daher vor mehreren Tagen davon sprach, ier werhe nun bald so weit sein, daß er einen Begleiten ohne Gefahr für dessen leibliches Wohlergehen in sein Flugzeug aufznnehmen wagen könne, und schüchtern die Bitte vortrug, Marianne möge sich ihm zn einer Fahrt über die Dächer Londons anvertrauen, ttmr der Bis count der erste, der seinem Beifall Ausdruck gab. Marianne zögerte Zunächst. Sie war etwas ängstlich. Man hatte doch schon so vielerlei von Fliegerunfällen gelesen. Wer Longsord bekämpfte alle ihre Bedenken und schilderte ihr die Fahrt im Flugzeug so überwältigend schön, daß sie am Ende selber Lust bezeigte und Ar sagte, um 10 mehr, als chr die beiden Herren begreiflich machtest, daß es ihrer Gesundheit zuträglich sei, wenn sie sich einmal über ihre Trauerstimmung ! dr des Wortes buchstäblicher Bedeutung erhebe. ' half Marianne aus dem Wagen und geleitete sie zum Fliegerschuppen. Der Visoount mischte sich unter dis cm- wesenden Offiziere. Das Wetter war nicht sonderlich verlockend. Von 8er düordsee herüber pfiff ein unangenehm schneidender Ostwind. ~ mgsvrd musterte die Kleidung seiner Dame. sie erst vor ztvei Tagen bekommen. Bisher hat mir'einer! der anderen ausgehotfen, da mich cber Schneider so ungebührlich lange warten ließ . . . Und dann versuchen Sie am besten, statt des gewiß anerkennenswert festen Damen« Hutes eine Fliegerkappe aus Ihr Haar zu priesen. Me Hutnadel brauchen wir dann nicht. Ehe der Wind Ihnen die .Lederkappe vom Kopfe reißt, wirft er ganz London über den Haufen." Marianne lachte. 'Er freute sich darüber. „Wissen Sie, Baroneß, ich bin in einer Stimmung, ähnlich der, die ich als Junge hatte, wenn unser Lehrer an einem heißen Sommertag sagte: „Heute machen wir einen Schulausflug!" — Haben Sie eigentlich noch Angst?" Sie schüttelte lachend das Haupt. „Nein, gar nicht mehr. Ihre Sicherheit scheint auf mich übergegangen zu sein. Die Selbstverständlichkeit, mit der Sie alles tun, heißt die Furcht schweigen. . . obwohl ich eigentlich noch aus einem andern Grund ängstlich war. Ich' hatte so eine böse Ahnung: Mteine Schwester ist hier in London umgebracht worden: vielleicht soll auch mir London zum Verhängnis werdend' „Aber dann nur in gutem Sinne zum Verhängnis!" unterbrach er frohgelaunt. „Seien Sie nicht abergläubisch? ■— So, nun reichen Sie mir Ihre Hand, Kamerad der Lüfte! Wenn es Ihnen recht ist, tn einer Viertelstunde starten wir." Sie sah ihn voll an und schlug in die därgebotene Rechte ein. „Dann darf ich Sie vielleicht bitten, sich da drüben an den eisernen Ofen zn stellen, und wenn Sie Mut schwitzen sollten, — weichen Sie nicht von der Stelle! Jeder Arzt wird Ihnen das vielleicht für eine Dummheit erklären. Ich sage Ihnen aber: Sie müssen Wärmeeinheiten in sich ausnehmen, soviel Sie können! Wenn wir erst droben sind, —j es wird ziemlich kalt sein. Verlassen Sie sich draus! Und nun entschuldigen Sie mich, bitte! Ich muß noch ein paar Anordnungen treffen." Er verließ den Schuppen und stieß auf Lady South-, 160 *®fe, btt ftoeöei^ vvn Atttrkh BbgttittL ihren Wagen öta* lassen hatte. Ein« Begegnung m vermeiden, war urunHgliM Käst unbefangen nähäue er sich ihr. „Sie her, Mylady?" ,^Za, ich komme, um ein Versprechen einMlösen, da» vtt, Herr Hauptmann^ mir vor etwa zwei Wochen gegeben KLen." Statt aller Antwort wandte sich Longslord an Atterttyr „Darf ich Sie mn die Liebenswürdigkeit bitten, der V'arvneß Gesellschaft zu leisten? Sie versieht sich gerade mit den nötigen Wärmeeinheiten hier im Schuppen." Edith »-erzog schmollend das Mündchen. Das Peinllche Kver Rolle kam ihr zum Bewußtsein. Was wollte sie eigent- 8ch hier? Einen Skandal Hervorrufen? Wozu? Liebte sie den Hauptmann? War es nicht eher verletzte Eitelkeit, daß er sich so rasch zu trösten gewußt? Oder fühlte sie insgeheim! den peinigenden Zweifel an der Ehrlichkeit von Lvngsords Heiratsantrag? Aber sie hatte den Antrag doch längst Kurückgewiesen. Was kümmerte sie überhaupt der junge Offizier? Am liebsten wäre sie auf der Stelle wieder umgekehrt ... 1 „Sie sind nicht übermäßig liebenswürdig gegen Damen, denen Sie noch vor ganz, kurzer Zeit Ihr Herz unter denj heiligsten Beteuerungen zu Füßen leg^n." „Ich unliebenswürdig? Nicht daß ich wüßte, grindigste Lady." „Ach, verstellen Sie sich nicht! Warum meiden Sie unser Haus, das Haus, das für Sie die „Gastfreundschaft Londons verkörpert", vorn Sie sich so gewählt ausdrückten?" „Und das fragen Sie, Myladys Gr spielte den Beleidigten. Sie lachte M)nisch ans. „Bitte, wir sind hier unter uns. Lassen Sie getrost die Maske fallen!" „Aber, Mylady, ich trage keine Maske und muß nochmals ganz ergebenst bitten, den wiederholt geäußerten Verdacht, der geradezu in Widerspruch mit meiner Offiziers- ehre steht, nicht mehr auszusprechen." „Well roared lion. —■ Also eine Gewissens frage: Haben Sie mir einmal versprochen, mit mir den ersten Flug über London anzutreteu?' „Gewiß, Mylady." „Und . . . werden Sie Ihr Verspreche halten?" „Wem: ich hätte ahnen können, daß Mylady Wert auf die Einlösung legten . . „Wer hat Sie jemals des Gegenteils versichert?" „Aber ich muß doch sehr bittrn, Mylady . . . Nachdem Sie wir den Laufpaß gegeben oder besser gesagt, einen Korb gerobfollgten, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig- „Ich kanke Ihnen. Ich bemerke mit Mißvergnügen Ijju im zweiten Male, daß Sre kein Gentleman sind, mein ,Ach muß es natürlich Mylady überlassen, von mir nach Belieben zu denken. Aber zu gedanken-, zweck- und zielloser Tändelei bin ich mir zu gut. Alle Halbheiten sind mir g b. Ich sollte bedauern, wenn sich mrsere Ansichten hier -ff und mwersöhnlich, gegenüberstündchr . . . Uebrigens, im Schuppen ist noch immer die Baroneß Roggenhusen, wird gewiß erfreut sein, Sie begrüßen zu können." Er öffnete, ohne die Antwort abzuwarten, die Tür und! rief hinein: „Ich bitte die Herrschaften, mich Au entschuldigen. Ich bin im Augenblick wieder zurück."- Wenige Minuten später stieg das Farmanftugzeug mit Marianne und Longford in die Lüfte. Der Hauptmann ließ es erst einen Kreis über dem Flugplatz mit seinen Zuschauern b-eschveiben. Dann schraubte es sich' höher und höher in den Ascher. Schließlich gab es Longford dem noch immer wehenden Ostwind hrn. Gr steuerte fast gradlinig nach Westen. Er wendete sich im Sitze halb nach seiner Begleiterin uni. „Wie fühlen Sie sich?' Mariannes Wangen glühten. „Schön ist das!" sagte sie einfach. „Wundervoll!" ,Ast Ihnen kalt?' fragte er wieder. Sie lachte. „Aber nicht im geringsten. Und so sicher fühle ich mich, als läge ich zu Haufe im Sorgenstuhl und schaukelte mich... Mmdervoll! Ich bin Ihnen aufrichtig dankbar, daß Sie mir diese Freude bereits haben." Lvngsords Augen leuchteten „Sehen Sie, Baroneß, ich könnte < entführen. Ich muH also eigentlich Ihne« dankbar sein, daß Sie mir eins Ko große Mobs Ihres Zutrauens gegeben haben." j Sie lächelte wieder und sagte mit einem Male ernst r ,Och glaube, daß man Auen vertrauen kann, Herr Hauptmann. Wenn ich schutzbedürftig wäre und einen guten! Freund, einen wirklichen Mann brauchte, — ich glaube baß ich mich am ersten an Sie wenden möchte." . Flammend« Mt« übergoß das Antlitz, des junge» Offiziers. „Seien Sie bedankt für dieses Wort! Ich wünschte! es aus! keinem Munde lieber zu hören als ans! Ihrem w Marianne besann sich. ' , „Sie verstehen mich hoffentlich nicht falsch. Ich möchte um alles in oer Welt rächt, daß Sie an diese Wärt« irrigst, Schlüsse knüpften." Lorlgford erwiderte etwas. Wer der Klang seiner Wort« ging im Lärm des Motors verloren. Sie hüräe erst wieder. Me er sagte: „Wir werden jetzt gleich nach Osten abdrehen. Um noch einen kühner: Scherz zu leisten, -- was würden Sie tun, wenn ich später nicht Halt machte, sondern über den Flugplatz weg, weiter und weiter nach Osten ftöge, meinethalbäst übers Meer hinaus?' > Sie sah ihn zweifelnd an. • „Das werden Sie ja nicht tun, wie ich Sie Lennep' Aber glauben Sie nicht, daß ich im Ernstfall! sehr ungehalten wäre. Darm käme ich ja nach Deutschland, uno Sie »Verden mir glauben, wie sehr ich nach all den traurigen Vorfällen mich von London, ja Überhaupt von Englarrd fortsehrre. Ich habe Ihnen das ja oft genug auseinandergesetzt: Ich hasse weder England noch die Engländer: aber ich komm« mir hier wie eine Wanze vor, der. man Wärme und Licht entzogen hat. Wärme und Licht ist nur in Deutschland." Longford »vürgte es in der Kehle. ,Mn Vertrauen, gnädiges Fräulein, ist des andern tvert.. — Wenn ich nun eines Tages vor Sie hinträto und Sie ausforderte, sich zur Fahrt inS gelobte Land bereit M halten, — würden Sie also nicht NÄn sagen?' Mariannes Augen wanderten rurruhig hin und her. „Die Frage ist sonderbar genug- Sie »vird übrigeuÄ Mchl rrie Weiguis tverderr?' Und wieder übergoß seine Stirn sich rot. „Versprechen Sie mir, von dem, was ich Ihnen nun sagen werde, keinem Menschen hier Krurde zu geben?" Sie nickte nur. „Nun also... der Tag ist vielleicht nicht so fern; an dem ich nach Deutschland die Fahrt antreten muß." „An dem Sie — — —" Sie begriff nicht. „Bitte, denken Sie über die Dragrveite, die furchtbare Tragweite dieses Geständnisses nicht nach! — Wer soll ich, eye ich fahre, — und der Entschluß, der nicht voyj mir allein abyängt, kann Plötzlich kommen — soll ich bei Ihnen vorher anfragen, oo es Sie noch nach Deutschland zieht?' Sie sagte ein Wort, aber so leise, daß ihre Stimm« vom Wind verschlungen wurde. . . Und ruhig, als ob nichts geschehen wäre, erklärte er; „Wir fahren jetzt gegen den Wurd. Bitte, halten Si« den Mund fest geschlossen! . . . Ja, ziehen Sie den Schal! etwas herauf! Es ist besser so . . . Stecken Sie doch oi« Hände rn die Rocktasche! Hier, jetzt haben Sie das gaiHtz Hänsermeer unter sich. Ist es nicht ein erhabenes Gefühl, so über der größten Stadt der Erde dahinzuMveben?' Er schrie sich fast heiser. „Bitte, keine Antwort! — Ich werde Ihnen, so gut ich's vermag, alles zeigen . . . Wie sagterr Sie? . . . Me hoch »vir sinö? Eine Sekunde... Ja. . . 1250 Meter.- Seyen Sie die beiden ins Bräunliche schimmernden grünen Flecke da unter uns? Das links ist der Regentpark, rechts! der Hydepark. Den Palast Brauch kann ich Ihnen leider nicht zeigen. Gr muß da rechts hinter uns liegen; da hinter: ist Kensington. Me gelbgraue Linie, die jetzt da von rechts kommt und sich vor uns fortsetzt, das ist die Themse, und di« kleirren Sprotten, die sich drauf bewegen, sind Schiffe. Jetzt sind »vir über Westminster. Ich kenne leider London noch nicht gut genug, um Ihnen alles zu erklären. Da an der» grünen Fleck, das muß St. James sein. Sehen Sie da8 massige Ding »tteiter rechts am Fluß, das so viele Nagch, 161 - IStfea und ben einen AeveMgen Finger M uns herausveLkt? Das ist daS Parlament . . . Der Aimei.senhau.fen unter uns ,.. wie sinnws das Leben der City aussieht! . . . Ja fo„ Wer LKW hinter uns das Britische Museum. Acht stehen Mv gerade über der Börse. Die HalbkugÄ dahinten ist die &t£p«i der Pautskathedrale. Meröwüroia, wre bas alles Von »Len sich ausnimmt, nicht? Ach sehen Sie doch da PS, wo der seine weihe Streifen sichtbar wird! Wissen Sie, was das ist? Win EisenbahnMg ! Noch niedlicher als Nürnberger BlechspielKeug! Jetzt unter uns, was so gerÄll artig aussieht, gerade in dem Bogen der Themse, das sind die Wefp-Jndia-Docks. Sie sehen mich ungläubig an? Aber bestimmt! So sehen Docks von oben aus, wenn Schiff bei Kchiff liegt! Da vor uns sehen Sie dieselben Schutthausen rvoch einmal, Viktoria- und Alber t-Docks. Hier im Albert- dock herrscht Bewegung. Da Winnen Sie jetzt auch das Achwarzgraue sehen, das ist das Wasser der Docks. Kommt es Ahnen übrigens nicht auch vor, als sei die HäNserwüste Wer reinlicher? Oder ist das nur Einbildung von mir? Die Häuser hier sind ja alle mindestens dreißig Jahve jünger als die der inneren Stadt. Da drüben liegen die Arsenale von Woolwiich. Und jetzt der braune, grüngemusterte Teppich <■— das ist der Flugplatz. Wie schnell wir über die Themse gevonunerr sind! Jetzt noch eine kleine Schleife, dann sind wtr am Ziele. Es ist schade, daß heute wieder so ekelhafter Dunst da vorne lagert, sonst hätten Si^ noch einen Blick auP Meer werfen können." Er stellte den Motor ab, und in sanftem Weitflug tzeuerve das Fahrzeug zur Erde. Fortsetzung folgt.) Das Intermezzo. * Avar Mftrtrn Heldt. Ms der Mvvbat Bernardi Seine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung das Künstlerzirrtmer Mischen denr Gardevobengaug und der Bühne betrat, 'hörte er, wie die ,,Glanznummer'' des rrmS — der junge JvtrAeur Juppo — mit einem sorglosen zu dem Clown M-olf, sagär: „Der alte Bernardi ist {$, seit eineinhalb Jahren konnte er nicht mckhr sein ,,Inter- wacm" machen. Der Agerrt sagte mir heute, daß er rhu- nrft dieser Spielzeit fallen läßt." Die Tür klappte.gerätrschvoll zu. Alle wandten sich nach Bernardi um, der sich bleich an die Türfüllung lehnte. Das' Gespräch verstummte mit einem Schlage. Durch die Kulissen und de» Vorhang hörte man quiekende zord schrille Töne aus dem Orchesterraum, wo die Adusiker ihre Instrumente stimmten. ^Lst," flüsterte der Clown Wolfi, ,^r hat uns' gehört!" x*e Artisten saßen schweigsam da, die warme Lust roch nach Wlder und Schminke. In meiner Ecke nagte der „Wunderpudckl WlexB" an einem Knocheir. ,Äa, alter Junge," rief der Clown mit erzwungener Natürlichkeit, rndein er ihm ans die Schulter schlug, „immer munter — 6 b?" Bernardi verzog den faltigen Mund zu ernem trüben Lächeln Md fefcfce sich Tann sagte er: „Sie haben recht, Juppo, ich habe mein Intermezzo seil yq-el-M, vielen Monaten nicht mehr gemacht. Wer „fertigt" Mein Lieber, bin ich darum noch lange nicht. Wenn man das Variatä ßo gut kennt, wie ich, verzichtet man ans überflüssige Anftven-! KMgen. FÄlt Mir nicht «in, mich für das liebe Publikum außer Atem zu bringen, — das' ist das Ganze. Ich habe nicht mehr den Ehrgeiz eines Anfängers, wie Sie es sind." Xhtb wieder verzog er den faltigen Mund, diesmal zu einem hochmütigen Grinsen. Aber man kannte merken, daß «A ihn ein wenig Anstrengung kostete. Der Jongleur Juppo war bei denr Wvrt „Anfänger"' aufgesprungen. Cr wollte zornig werderr, als aber sein Blick über bis.Lwas kruntme Gestalt Bernardis glitt, .schnitt er nur eine halb verächtliche, halb mitleidige Grimasse; „Daß ich nicht lache! Sie schwätzen ja, mein Lieber. 3hm ja, das fimnnt mit dem, Alter. Sie find nistängst 50 geworden^ nicht wahr? Anfänger — lächerlich! Ms ob Sie nrcht jeden Wcgenblick für Gott weiß ivas Mit mir tauschen möchten! Sie haben Ihre Zeit hinter sich darum sieht nranj Ihr berühmtes Intern mezzo nicht mehr. Und Neidisch sind Sie aus uns Jungerr, das Wahrheit!" Die Lippen des alten Akrobaten zitterten. Seine Stimme klang « 3 t wenig heiser, als er erwiderte: ,Ju 30 oder 30 Jahren werden Eie auch rächt mehr Kraft -und Sicherheft germg haben, um Ihren Trick mit den 12 Kugeln auszuführen." Ter Jongleur zückte die Achseln. „Mag sein — aber dann werde ich eben abgehen, wenn es ft» weft ist. Gott bewahre mich vor gefallener Größe und verblichenem Ruhm. Wenn ich nichts wehr tauge — nun, dann werde ich Privatmann oder m schieße »che «in« Kugel durch den Kopf." ,Mtgend, Jugend. . . !" .Bernardi .wiegt« die .Arme und gftafee halblaut, wie Kt M selbst. J&terat man Jahrzehnte auf den BardetSLühnieN vdN A Erdteilen verbracht hat, kann M den Kulissengeruch das Rampenlicht und Llatschnst)« Hände Nicht st leicht entbehren." Er neigte, .in Gedanken versunken, den! Kopf und schwieg einen Augenblick. Tamr: mvls nachgemacht: 25 Purzelbäume hintereinander — ohne Pause, Ein Luftkreisel, jawohl! Und wodurch ^macht Ihr Euch berühmt? Durch lächerliche Tricks, hie jedes Kind lernen könnte." Ter schöne junge Juppo zog trotzig die Lippen hoch!. Er fühlte sich ttt seinem Künstlerstolz angetastet, von dieser Ruine, fcrie man nur noch gnadenhalber auftreten ließ. Lachhaft," sagte er, „Sie reden daher wie «in neidischer Grers. Einfach west Sc« nickst mehr könnnr." , „Ich kann rächt mehr? War sagt das! Wer wagt, mir das ins Gesicht zu sagen! Noch heute abend mache ich das Intermezzo, wenn Sie wollen!" ' „ , „Und ich wette eine WVchengage, daß Sie's nrcht Urständ« ^errrardi war in Feuer geraten. „Das wollen wir doch sehen," rief er 'buchend. Und dann murmelnd, während er dis Hände zitternd spreizte: „ba$ wollen wir doch * sehen" . . ...» . „Tn hättest rhn rächt reizen sollen; er wird sich das Genick brechen," murmelte der Clown. ^ ^ ™ „Ach was !" Juppv macht« eine ärgerliche Bewegung. „Er soll nicht groß tun, ber alte Narr." .. r ., Es klingelte zweimal schrill. Draußen setzte dis MUsik schmebß ternd «in. Tie Vorstellung hatte begonnen. »* Während der GlanzrruMmer, als' Juppo mit der gewohnten! fabelhaften Geschicklichkeft arbeitete, von Beifallssalven des Public kums unterbrochen, stand Bernardr mit brennenden Augen in der ersten Kulisse. In fünf Minuten würde er an der Reihe sem. Er war jetzt immer ein wenig aufgeregt vor dem Auftrrtt^Tas war, well er rächt loi-s einst di« völlige Herrschaft über ferne 9p» kein und Knochen fühlte. Heut« aber glaubte er sich rnnerttch geschüttelt, als ob er Fieber hätte. „Das Intermezzo", dachte er, „Gott im Himmel, ich werde rächt können!" lT«r Vorhang ging nach einigen Musrktakten wieder hoch, Und Bernardi schritt in die Mitte der Bühne. Er bündelte ange^ strengt mit den müden Augen, geblendet von dem Lrchtmeer. das von dem gewaltigen Kronleuchter tausend Strahlen in den.Saal warf. Das Haus war gesteckt voll, ausverkauft bis aus den letzten Platz. Bernardi straffte sich zur nöttgerr Willensanstrengung, uwp begann feine Nummer. Er mußte sich nach jeder Leistung heraus» fordernd verbeugen, um halbwegs Applaus zu erzielen. Er arbeiiet* noch weniger sckMingvoll als sonst, denn er dachte an daS Intermezzo, und die Angst kroch ihm über den schwetßftuchten Rücken. Gegen Ende seines Anstrrtts hatte er den Plan halb auft gegebm. Als er aber die letzten Griffe und Sprünge machte, fühlte er M so matt, daß er bereit war, zu verzichten und den ent* sprechenden Hohn auf sich M nehmen. Er wollte sich schon verbengest nüd abgehen, da fiel sein .telltMhmUoser Blick aus den Krvw, leuchter, und er blieb starr auf dem Fleck. ^ War es Täuschung? Schwindelte ahn? Nern — der Krön-, Leuchter senkte sich, er senkte sich ganz langsam an seinem Drahts sell auf das MblikuM herab. Ter Akrobat warf den Kopf über die Müller, daß ihn der Nacken schmerzte wie eine pfseinck Wmide. Er starrte in die Kulisse zur Linken; dort stand di« mächtige Winde, an der das Sell zum Aufziehen und Herab, lassen d«s schweren Kronleuchters aufgevollt war. Richtig: die Sicherung der Winde hatte sich gelöst, die .Walze drehte sich, rst Brägen Mugeirblickerr würde sie bereits blitzschnell kreisen, m einigen Angercklicken würde der Kronleuchter draußen rm Zw-, schricerraum aus die Menge herabsausen. . Ter Akrobat wankte. Dann wollte er sch brüllend m die Kulisse stürzen und schreien, daß der Leuchter stürze, daß die Winde Ulrückgedreht werden müsse. Aber fast im selben Augenblick besann er sickz Das volle Haus würde die Gefahr bemerken; mast würde aufspcnrgen, zu dm Ausgängen rasen. Panik! . . . Gü schloß Wttvlllkürlich bst Augen. «Er glaubte den wilden Kampf Um-, schert den Sitzreihen, Vor den Türen zu sehen. Frauen würden! Nickberg etrettn, Kurder würden zerquetscht werden . . . . ! Aber noch am.End« der Sekunde, in der dieses ganze, ihm allein bewußte TraMa begonnen hatte, überlief es, ihn, plötzlich wie ein Strom vvn heldenhafter Kaltblütigkeit. Er riß die Augen aus; ja, das war es, man wußte ihre WifmerUamtLit fesseln, während sie gerettet wurden. Es gab nrrr eine Möglichikeit: das jo! Mit einem einzigen Sprung 'tvar der Mrivbat in der Kulisse. „Ter Kvonletrchjder ..." zischte er, die Winde. . ." Und wäh-, rend MaMnisten und Arbeiter, die Lage erfassend, itch gegen das Rad der bMeits schneller vollenden Winde warfen, war Bernardi wieder mft einem Sprung auf der Bühne und schrie: „Das Jntep, mezza!" . . ^ Er zv-g alle Fiebern und Sehnen zusammen tm« ern zu Tod« gehetzt.es Tier, er stemmte die Bein« gegen die Bretter, er sprang ab, biß die Zähne m die blutend« Lippe und zählte stumm. „Eins, »wer, drei, vier ..." Er drehte sich in einem Kreis« Von Purzelbäumen, «r hatte kein« Besinnung mehr, er fühlte nichts, war nur noch ein Luwvirbckl. — 162 — ^Winfundzwaüzig!" . . < TWver fiel er auf den. Bodens den rrren Blick «ruf den.Kronleuchter gerichtet. Gott sei gelobt, der Leichter schwebte arN MstrafftM Seil wieder ML Höhe der Sacllkuppei empor. < * MB Bernardt ans der Ohnmacht erwachlte, lag er — Wsurnq Wäge auf Stirn rmd Brust — aus dem Sofa im KürrMrzümner. Me Artisten umdrängten ihn. Auch der Direktor war da. Und auch der Agent, der große Ageirt Peltrini. Bernardi aber suchte mit den Augen den gebeugt dastehenden tpo, und sein Gesicht schien durchleuchtet, während er flüsterte: st du's gesehen, mein Intermezzo?" . .. Die türkische Vase. Eine loahre Geschichte vvn Engen Szatmari. Es lebte einmal im grauen Osten einer Stadt und lebt jetzt im orünen Wehsten derselben Stadt ein Mann^ der es verstand, m Kriegszeit gehörig auzunützen. Er verstarrd es so gut, daß er die sonst so langwierige Ost-Westreise m zwer knappen, Jahren Mrücklegen konnte. Rim saß er im vornehmen Westen, m «iw prachtvollen KwiMimMerWohnunY mit MarMlvasser, Bakmun, Wandtresor und Aektrifthmn Stiefelputzer, aber fern Herz fand keine Ruhe. Er sehnte sich nach etwas ganz Besonderem. , So richtete er sich in seinem funkelnagelneuen Herrn ern orientalisches Zimmer ein. Wochenlang stöberte er m den Läden, wo echt morgcvrländische Einnchtungsgegenstande zur Schau gestellt waren; er suchte und kaufte. Seine Mühe war mcht vergebens gewesen, das Zimmer tvar wirklich echt morgenlaudrsch geworden. Auf der Wand breiteten sich persische Kattundecken aus, die in vierfarbigem T-rnck eine Löwenfagd in den Straßen Jspahans darflellten. IN einer Ecke wölbte sich ein knallroter Baldachin, und allen Ecken starrten krnnrme Yatagans und breitscUündige Araber Pistolen, bronzene Götzen bohrten ihren schläfrigen Blick in das Note Licht, das die Mi-lfraM-Lantpen einer bvorrzerren Hängeampel sanft allsströmten. Nargilehs und lange TsckMtks lagen auf den Tischchen, hellschimmernde Mokkatäßchen und schlanke Goldmnnd- stzümiga retten aus v!erbürgt reinem, türkiMn Tabak. Kurz, das 'ganze Zimmer atm'ete ntvrgenländifche Stimmung, brannte doch in einer kleinen Ampel ständig richtige Myrrhe laus dem Kamin. Ganz zufrieden war der neue Sindbad jedoch immer noch nicht. Es fehlte in seinem Orient Mich an irgendetwas ganz Monumentalem, ganz Eigenartigem. Ein sogenannter Haupt- trumpf fehlte ihm. Ulud der neu« S'stldbad segelte in den orientali», scheu Abteilungen der Kaufhäuser unermüdlich Wetter herum. Ta fand er eines schönen Tags bei einem Altertumshäridler eine prachtvolle türkische Bronzevase. Sie war fast einerr Meter hoch 'und herrlich. In einem! bretteir Fries liefen 'halbnackte Bogenschützen ans der Vase umher, nnd die kraftstrotzende Gestalt des Kunstwerks war vom Kopf bis' pm Fuß 'mit den verschlungerr-j sten Arabesken bekleidet. v ^ ^ , Tagelang stand der neue Sindbad Vor denk herrschen Stück, beschirupperte es sachverstäirdig von allen Setten und fragte dabei M T>n des nicht irvezuführenden Keirners: „Wie alt mag sie sein?" Ter Händler antwortete ganz ernst: „Sie stanrmt aus dem 15. Jahrhundert. Terfelbe Meister Orban hat sie gearbeitet, der für den Siultan Mv'hammed die Rieseukanonen gegossen Lat, Mit dcrm Hilfe er dann BWan-z erobert hat." Tabei blieb der Mann wirklich ganz ernst. Er hatte schon Erfahrungen. ' TMi glücklichen Finder leuchteten die Augen auf. Fünfzehntes Jahrhundert, Meister Orban, die Riesenkanonen Sultans Mohammed und die Eroberung vvn Byzanz! Tas war dann doch ein Wahnsinniges Glück! Er dachte an btie unübertreffliche Sensation, die dieses Prachtstück in seinem OrientziMMer nmchen würde: er hiachte an die ehrfurchtsvollen Gesichter seiner Bekannten, an den glücklichen Zufall, der seine ZwölfziMmerwohnung zu einem Oriertt- MUseum stempeln dürfte, und zahlte wortlos die fünftausend Reichsmark, die er für Meister Orbans herrliche Schöpfung entrichten müßte. . . - ■ Ta.stand nun die herrliche Base aüf einem niedrigen Tisch im' persisch-arabischen Empfangssalvn, und 'der glückliche Besitzer nahrn ltvlz die entzückten Aeußerungen seiner Gäste entgegen, di« arrdächtig den wunderbaren Schatz betrachteten, ivährend er gairz bescheidm bemerkte: „Ich glaube, ich habe zehntausend Mark dafür bezahlt. ." Ta geschah eines schönen Tages, daß ein junger Mann, der di« Vase in seinent unverbesserlichen Wissensdurst von allen Seiten genau untersuchst«, jn der Mitte eines' verschlungenen Ornaments eine Schirrst in wmzigen türkischen Letterrr ent-i deckte. Selbstredend beeilte er.sich, .den Hausherrn darauf auf- rnerksam zu nrachur. Der Hausherr geriet in unsagbare Aufregung. Zwar war die Schrift zienllich kurz, er meinte aber .daß sie wahrschettllich der Nanumszug des Meisters oder gar sein Wahlspruch sein könnt«. .Auf all« Fälle müßte si» entzffferk werden. Und da in diesem Fall unter allen Umständen GewißhZ geschafft werden mußte — man konnte ja gar nicht wissen, was für einen Schatz man besaß — holte er einen Professor ans da« orientalischen Seminar . . J Ter Professor betrat den persifchittürkischj-arabischen SawS mtt emem steinernsten Gesicht, denn er war ein ernster Mann, d« das Lachen schon beinahe vergessen batte. Ernst und genrefleSi junterftlchte er die geheimnisvollen Zechen mtt seiner Lupe rmd - waM« sich dann zum Hausherrn, der, mtt seiner zu diesem Augenblick vollzählig versammelten Familie dahinterstehend, in sichtbarer Erregung der Entscheidung harrte. T-as ist tatsMich eine türkische Schrift. Mtt olltürkrsche« Lettern. Aber in englischer Sprach«. Und sie bedeutet; Made t» Germany. . . Büchertisch. r" Tie Erinnerungen Hammanns, die Unter d«N g.rtel „Der neue Kurs" bei Reimar Hobbing, Berlin (zwei Aus» gaben zu 8 Mk. ünd zu 4 Mk.), erschienen sind, erstrecken sich ans die Zeit unter den Kanzlern Caprivi ünd Hohenlohe bis zum Tod« des Fürsten Bismarck und enthalten eine Reihe neuer tatsächlicher Mitteilungen,, die das Urteil über anÄvartige Fragen und über die schweren inneren Käncpfe jener Epoche berichtigen und ergänzen, Aer Verfasser stellt die Persönlichkeit des zweiten Kanzlers in an- derein Lrchte dar, als sie bisher den meisten Historikern erschiene« ist. Ein besonderer Mschnitt ist dem einst mächtigen und viel genannten, aber nur toenig bekannt-eu,Geheimrat von Holstein gv- widmet. Ausführlich und abweichend von der vorherrschenden Meinung werden der Streit üm den Rückversicherrrngsvertvag mtt Ruß- land, ferner die Folgen der Krüger-Tepeschen und die Erwerbung von Kiautschau behandelt. Mairche Parallele mit der Zeit des Weltkrieges wird von dem Verfasser gezogen oder drängt sich dem Leser vmr selbst auf. Mit eirrer SchiDerung der durch die Gefahr des Umsturzes von unten und eines Versasfungsbonftikts vo» obe» hervorgerufenen inneren Krisis in der nachbtsmarckischcn Zelt schließt das Werk. — Walter von Molo, Die törichte Welt. Idiman. Umschlag- und Einbandzeichnung vvn Karl Arnold. Sechste, vor» Trichter durchgesehene Aussage. Geheftet 3 Mark 50 Pfg. Verlag von Albert Langen in Münchm. Gietzsner Hausfrauen-Berein." Kochanweisnngen. Gehacktes in Tunke mit Haferflocken. GemaylenL gekochte oder gebratene Fleifchreste werden mit Zioiebelu in etwas Feit angeröstet, mit Wasser oder Brühe von Suppenwürfeln auf- gefüllt, Haferssocken dazugetan und diese mtt gar gekocht. Ber» bessern kann man das Gericht mtt Magermilch oder SojaextraÜ. Falsche Schlagsahne. 1 Tasse Apfelbvei, 1 Tasse Zuck« 1 Eüoeiß und 1 Mckcyerr Vanillin werden zusarumen schaumig am Wagen, bis die Masse steif ist. Salzstangen. 250 Gramm Mahl, 65 Gramm Butte». Salz, 20 Gramm Hefe, etwas laue Milch zu weichem Teig gewirkt. Zagedeckt 1 Stund? ruhen lassen, 2 fingerlange WÄrstichm gewllt i« der Ticke eines BlÄstiiftes. Aff einem Blech gehen lassen, mtt <Ü bestreicheu und mit Mmmel und Salz bestreut schön goldgelb backerc. — Falscher Lebkuchen. Vs Pfund Kunsthonig, 100 Gramm Zucker, ViPsvnd Mehl, 1 Teelöffel Znmnt, >1 Messerspitze Nelke», V» Tasse Milch, IV» Päckchen Backpulver werden zusammenW» knetet und zienllich rasch in einer Dortenforni gebacken. Streußelkuchenmtt sehr rvenig Fett zu backen. Vs'Pfund geriebene Kartoffeln, Vs Pfmtd Mehl, 200 Gramm Zucker, 1 Et» 1 Vanlllepulver, IV» Backpulver, 40 Gramm Butter. Alle dietz Zutaten werden zwischen den Händen leicht zu Streußel geriebe» jund nr eine eingefettete Spring fiornr getan, ohne daß mcur die Mast« eindrückt, sondern sie nur lose hinetuschichtet. Beim Backen bssoM M daim unten ein Teig,uno oben bleiben richtige Streußel. Stammtisch-Scherz. RestAurÄvt zum Klausner (Auflösung in nächster Nummer.) . Mittelmerichter. Auflösung des Füllrätsels in voriger Sturnrner: W R G B K U Wf E I N I N D E ia B ACH I E W EHE AUS Schristleitung: W. Meyer. — Zwittingsrunddnrck der BrÄhl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.