Flieger über Ronden, EHive Fondyner Erzählung aus den Spätherbsttagen 1915. Von Justus Schoenthal. (Fortsetzung.) , Hastig griff er nach dem Papiermesser und öffnete den Umschlag. Der Brief war umfangreich. Zwölf engbeschriebene Seiten,' und er las: „Verehrter Herr! Es tut mir leid, um gleich das Wichtigste voraufzuschicken, Ihrer Bitte nicht entsprechen zu können: ich kann Ihnen kein Jawort, ich kann Ihnen nicht einmal einen aufschiebenden Bescheid erteilen, ich muß Ihnen mit eitlem unzweideutigen Nein antworten. Ihr Brief kam mir freilich etwas überraschend: aber sein Inhalt hat mich durchaus 'nicht verblüfft. Wenn ein Mann wie Sie, Herr Hauptmann, fortgesetzt von den „schönen weißen Händen" einer Dame schwärmt, als höchste Gunst sie zil küssen begehrt und sozusagen Fetischismus mit eben diesen Händen treibt, so gehört nicht viel Scharfblick dazu, um die Gefühle zu erraten, die den Mann beseelen. Ob und inwieweit Ihre Vermutung richtig, daß mir diese Gefühle nicht gleichgültig sind, möchte ich dahingestellt sein 'lassen. Aber selbst wenn Sie recht hätten, selbst wenn mir Ihre Zuneigung erwünscht gewesen wäre oder noch sein könnte, so wäre damit noch nicht der Schluß gerechtfertigt, daß ich nun Ihre Gattin werden will. Zunächst weiß ich selbst, um Ihnen auch einiges über meine Person zu verraten, noch lauge nicht bestimmt, ob ich jemals heiraten werde. Ich glaube, ich hätte am ehesten noch Talent, die Aspasia eines Perikles zu werden. Ewig mit einem Manne zusammell zu leben und nieinals an einen andern denken, mit einem andern tändeln, spielen, Küsse tauschen dürfen, das stelle ich mir als die langweiligste Geschichte von der Welt vor, und ich habe weiß Gott nicht die Absicht, mit meinen sechsundzwanzig Jahren mich in einen solchen Zustand herabzuwürdigen . . . Das mag Ihnen etwas frivol erscheinen: aber ganz nackt gesehen, ist jede Wahrheit frivol und jede Frivolib tät wahr. — Vor einigen Tagen habe ich in der Londoner University einen Vortrag über „Italienische Kultur" zur Zeit der Päpsteherrschaft gehört, und da wurde auch ein Gregor erwähnt, zu dem der berühmte Kanossagang eines deutschen Kaisers führte; im Gefolge jenes Papstes soll sich eine Gräfin oder Herzogin Mathilde von Toskana befunden haben, und diese Dame heiratete mit 44 Jahren einen 19jähriqen wel- fischen Fürsten. Sehen Sie, wenn ich 44 Jahre alt tväre und es fände sich ein 19jähriger, dann spränge ich vielleicht auch mit beiden Füßen in die Ehe. Vorher'empfände ich den Mangel an Abwechslung in der Ehe zu grausam, und bis ich 44 alt bin, werden Sie, so etwa 50 sein, also für mich entschieden zu alt. Dies nur nebenbei! Gewiß achte ich Sie als Tatenmensch. Aber wer tveiß, ob mich morgen nach Tatenmenschen verlangt. Vielleicht zieht es mich morgen Nach einem effeminierten Weichlürg, übermorgen zu einem bluttriefenden Mepgerburschen und dani! gar zu einem Literaturjüngling vom Montmartre drüben. . . Ja, wenn Sie eine Proteusnatnr, wenn Sie das alles in einer Person wären! , Denken Sie nicht, ich gebrauchte vielleicht Ausreden, weil ich die Erbin des Loro Southriffe bin und unbedingt einen Gemahl aus dem Hochadel ehelichen müßte! Ich bin von falschen Vorurteilen nicyt angekränkelt und sähe wirren Hindernngsgrund, den bürgerlichen Offizier Longford zu heiraten, um so weniger, als es Mittel und Wege gäbe, dem Bürger zur Lordschaft zu verhelfen.' Um aber nun zu Ihrer Persönlichkeit zu kommen, so möchte ich doch dem Bedenken Raum geben, daß Sie sich wohl nicht hinreichend geprüft haben. Sie haben vergessen, daß Sie ein Jahr lang ein Leben wie ein Maulwurf führten und nun plötzlich wieder unter gesittete Menschen kamen. Ist es da nicht geradezu selbstverständlich, daß die erste Dame, die Ihnen begegnet, sie mag nun schön oder häßlich, geistreich oder schwachsinnig sein, aus Sie einen unauslöschlichen Eindruck macht? Sie sind des Weibes entwöhnt, verehrter Mister Longford, und verlieben sich daher wie ein Schuljunge ins erste weibliche Geschöpf, das Ihnen in den Weg läuft. — Verzeihen Sie die harten Worte. Aber ich pflege aufrichtig meine Meinung zu sagen. Ich kann mich der Ueber- zeugung nicht erwehren, daß Sie sich und — mich nicht genügend geprüft haben. Gehen Sie selber einmal ehrlich mit sich ins Gericht! Glauben Sie nicht, daß Sie genau dasselbe für eine unbekannte Miß Miller empfunden hätten, wenn Ihnen diese statt der Lady Southriffe als erste Dame auf Mtenglands Boden entgegengetreten wäre? Ich habe Ihre Zuneigung zu mir gewiß nicht ungern vermerkt, war aber der Ansicht, daß auch Sie sich darüber im klaren seien, ein aus zufälliger Begegnung entstehender Flirt könne und dürfe nicht ernst genvinmen werden." Die Züge des jungen Offiziers hatten sich während des Lesens merklich aufgehellt: beim folgenden begann sich aber seine Miene zu umdüstern. , Und nun zum Schluß etwas jehr Ernstes.- Sie sprechen davon, daß Sie gestern im Groll von mir gegangen, sprechen von einem vorübergehenden Mißklang und einer unbedachten, ha rmlosen Aeußerung. Ich will Ihnen zugeben, daß Ihr Brief geschickt abgefaßt ist, wenn er den Zweck verfolgt haben sollte, den Eindruck der deutschen Worte von gestern zu verwischen. Aber es gelingt Ihnen nicht! Je länger, ich über Sie nachdenke, desto mehr festigt sich in mir die Gewißheit, daß Sie ein deutscher Spion sind. Und wenn Sie wirklich so große Zuneigung zu mir empfin- 138 den, so ist es wohl nicht gentlemanlike, Herr Hauptmann, der Dame sich nicht zu offenbaren, die Sie zu Ihrer künftigen Gattin auserkoren haben. Nein, Sie machen muH nccht rrre. Ich versichere Ihnen nochmals, daß ich Sie nicht verraten werde, wenn Sie sch mir anvertrauen. Aber ich wreoeryote Ihnen nochmals, daß ich es nicht gentlemanlike siche, wenn Sie auch an die Dame Ihres Herzens mit einer Luge herantreten. Einschalten muß ich hier, daß für mich auch Ihre ^Abstammung als Deutscher an sch kein ausschlaggebender ,.pm- derungsgrund gewesen wäre, mch Ihnen zu vermachen. Eines Tages wird ja doch das Spiel der Feind,ettgfctt ern Ende nehmen, und schließlich haben sich die Deutschen m diesem Kriege, soweit ich das verstehe, uns wohl als ebenour- tig erwiesen. Sie hätten also arch nach dieser Richtung Nichts zu fürchten. — , , . Das alles soll uns nicht hindern, gute Freunde zu öleiben. ^ r , ri , , IR diesem Sinne Ihre aufrichtig ergeoene Edith Southrisfe, die noch um Entschuldigung bittet, weil Sie Ihren Boten so lange warten ließ, was sich aber durch die Ausführlichkeit dieses Brieses erklärt." „ ^ , ... . — Er ließ den Brief sinken und stützte rnüde den Kopf in die Hand. « Also mißglückt! In jedem Fälle aber: Zeit gewonnen! Zeit gewonnen! Er würde sie zu nützen wissen! Sie würde ihn vorläufig nicht verraten. . . Sich ihr anzuvertrauen bezeigte er nicht die mindeste Lust. Mochte sie ihn später verraten! Hatte sie Beweise? — Er brauchte bloß auf ein Mittel bedacht zu sein, das ihm den Rückzug deckte. Und dies glaubte er gefunden zu haben. Er steckte die Schreibtischlampe an und begann zu schreiben. ,. r , .. _, ... Erst lanoe nach Mitternacht hatte er dre betben 'Schriftstücke beendet. Mit aller Sorgfalt machte er davon in fern zusammenrollbäres Kvpierbnch einen Abzug, steckte jeden der Briefe in einen gesonderten Umschlag und drückte fünf Siegel darauf. . ^ . Lagen diese Briefe erst an Ort und Stelle verwahrt, dann war er wohl vor jeder Ueberraschung sicher. Befriedigt und beruhigt legte er sich schlafen. 11. Kapitel. - Gewitterwolken. Der Zeitungskönig und seine schöne Tochter nahmen heii Mokka wie gewöhnlich nach dem Lunch im Rauchzimmer. Sie waren allein und saßen einander gegenüber. Eine Wecke blickte der alte Herr den bläulichen Rauchringen nach, die vom Ende seiner Havaiia aufstiegen; dann fragte er: , Findest du es nicht sonderbar, daß dieser Kapt'n nun seit girt zwei Wochen iiichts mehr hat von sich hören laffeit? g t unserm Dinner neulich schrieb er ab und heute ent- nldigt er sich abermals. Ich kann mir gar nicht denken. Zollten wir ihn verletzt haben? Oder sollte er ecnen Wink von seiner Vorgesetzten Behörde bekommen haben, unser Haus zu meiden? Ich bin ja allerdings „persona ingra- Assima" bei den Herren der Regierung geworden. — Wann hast du ihn zum Fetzten Male gesehen, mein Kind?" „An dem Tage, an dem er seinen Abschiedsbesuch machte, als er nach Hämpstead zog." „In der Tat? — Da habe ich ihn ja noch später gesprochen." Lady Ehith war sehr erstaunt. „Du hast ihn inzwischen gesehen, .Papa? Bei welcher Gelegenheit?" „Er suchte mich in meinem Geschäftszimmer auf." „'Er suchte dich auf? Wann?" „Nun, das mag so zwei, drei Tage nach seinem Abschiedsbesuch gewesen sein." „ „Und du kannst mir nicht sagen, was er bei dir be- Kveckte?" „Eigentlich gar nichts. Er gab mir einen versiegelten Brief und bat mich, Umschlag und Inhalt unversehrt bewahren und nur im Falle seines Dodes zju öffnen, falls er mir nicht früher die Erlaubnis erteile. Ich versprach ihm dös und habe vor seinen Augen den Brief in ein Geheimfach mstnes Kasfaschrankes eingeschlosscn." „Und du weißt nicht, was der Brief enthalt'?" Nein, aber ich vermute ... es wird eine letztwillige ng sein." .. , „Merkwürdig . . . sehr merkwürdig . . . Möchtest du mir nichts von den Begleitumständen erzählen, unter deicen er dir den Brief übergab'?' „Mir ist nichts Besonderes ausgefallen. Er sagte wohl etwas vorr einem Tode, der manchmal schneller komme, als man hoffe und fürchte, auch von heimlichen Widersachern, die ihn wohl gar um die Ecke zu bringen gedächten." „Ach!" machte Edith. Halb' verächtlich, halb, schnippisch lächelnd, streifte streifte sie die Asche v!on ihrer Zigarette. „Ja, ich habe auch ein wenig drüber lachen müssen. 'Aber M tat sehr ernst, als ob es sich um die heiligste Sache von der Welt handele." 'Eine Weile stockte der Fluß der Unterhaltung. Dann sagte der alte Herr trockenen Tones: „Weißt du übrigens, daß Atterley mir heute morgen in ziemlich schro ffer Weise auf gekündigt hat?" „Atterley?" Sie schüttelte den Kopf. „Ist der Mensch des Teufels?" Der Lord tat ein paar nachdenkliche Züge ans der Zigarre. „Ist nicht viel zu erzählen... Er hat sich eben sehr über meine Aussage in seinem Prozeß geärgert und macht nun ans seinem Innern keinen Siegelbrief." „Ja, Haft du denn gegen ihn ausgesagt?" „Aber selbstverständlich. Bedenke doch, wir alle, ich selbst, die gesamte englische Presse wären in Grund mtb' Boden erledigt, wenn der Mann recht bekäme. Die Geschichte könnte sich gerade jetzt im Kriege zu einem Skandal cui§=* wachsen, gegen den die Panamaaffäre unserer Bundesgenossen jenseits des Kanals' ein Kinderspiel gewesen wäre. Laß doch irgendeinen meiner intimen Feinde im Ministerium die Sache aufgreifen und im Unterhaus breittreten, so sind wir einfach tot. iEir braucht die Sache gar nicht besonders ansznschmücken, nur die Wahrheit zu sagen, daß nämlich ein junger Mensch ohne fachmännische noch wissenschaftliche Bildung urrd ein entlassener Sträfling nach außen hin gemeinsam die Fahne der britischen Verleger hochhielten, und wir sind tot, einfach tot ... Es hat mir freilich leid getan, gegen ihn anssagen zu müssen, und ich wollte ihm auch eine kleine Entschädigung von fünfzig oder hundert Pfund zukommen lassen, vielleicht auch eine kleine Gehaltszulage . . Aber so macht er mir dies alles unrnÄglich . . „Und was für eine Stellung hat er denn nur: gefunden?" „Er ist im — Kriegsamt beschäftigt, als Hilsszeusor. Die Stelle sei besser bezahlt als bei Lord Southrisfe, schreibt er." „Merkwürdig! Sehr merkwürdig!" gab das junge Weib abermals als Echo zurück. „Nicht wahr?" fügte der Zeitungskönig verständnisinnig hinzu. „Du mutmaßest da auch gewisse Zusammenhänge? Mer Wahrscheinlichkeit nach hat ihn doch Lvngsord im Kriegsamt untergebracht. Ich entnehme auch ans anderen Dingen eine gewisse Minierarbeit gegen mich. Die Regierung scheint mir doch mehr gram zu sein, als sie merken läßt. Aber wenn uns der liebe Gott wohl will, bekommen wir ja als Neujahrsgeschenk eine andere!" Und wieder herrschte Schweigen. Endlich fragte Lord Southrisfe von neuem: „Uicd du weißt nicht, wodurch wir Longford verletzt haben können ? — Es besteht also nicht der leiseste Zweifel, daß ihm von Vorgesetzter Stelle der Verkehr mit diesem Hause I widerraten tporden ist?" „Da du schon so neugierig bist, Papa," — platzte die junge Dame heraus — „—> also er hat mir einen — Heirats- antrag gemacht und den üblichen Korb mit kandierten Frilch»- ten erhalten." Der alte Herr lachte. „Das sieht ihm ähnlich! Entflieht aus dem deutschen Feldlazarett, macht etwas, Tantam in der Presse, verhaftet einen Journalisten, läßt sich als Held des Tages feiern, von Lord Southrisfe einladen und nimmt so im Handumdrehen die in Tausendpfundnoten eingewickelte Edith mit." „Ja, weißt du, Papa, was ich glaube, der Kapt'n ist niemals britischer Offizier gewesen, sondern ganz einfach ein — deutscher S p ion!" Der Lord sann nach. (Fortsetzung folgt.) Aur froher M-WMM-Sett. Skizze visu Mathilde Merl. T-is Stille eines heißen Sommerttaichmittags umgab das niedrige, lmtggeslrcckte, gewaetütuMe Haus „Zum MorMchein" Auf der Meden, das der «MgeftLenM Familie Schwind gehörte. ^ Im freundlichen Äartensaale stand der Soyir des Hauses, der junge Maler Moritz v. Schwind, vor seiner 'Ätaf,elet und E^zrerte mck Köhle den Entwurf entes großen Bildes. Er war Mp En Hentdärmellr, der Imieste Malerkittel lag dort rm Wirket. Und doch perlten schwere Schweißtropfen von der Dtirne des jungen Meisters. Mißmutig warf er die Mohle hm. „So a Mchhitz'!" brummte er, „da soll einer Gedanken haben, wenn das Hsw im Getziritkastl Mer ettttoocnteH" „Na, so Bwnm halt mit, MoritzL, aus a frisches L-eiderl unj grünen Prater!" bat ein untersetzter, nwhlbelerbter iNnger Wuxmi Von schulmeisterlichem Aussehen und drehte sich so behende er konnte, mit dem Klcrvier'esse'l herum, ans dem er vor dem Instrumente saß, Seine schönen brarmen Wagen blinzelten lustig durch die starken Brillengläser. „Geh, Moritzl, Jet. gut, komm mit! Die FrLmderlst Men uns nn: a drei Uhr äb." „Ms oh ich mit.Mersaufen .den Karton, da fertig kriegB/ gvollie der Andere. „Du tveißt, der ist vom Landgrafer: von Thüringen bestM — und mit hohen Hxrven ist Nit gut Kirschen essen,- Schtbertl!" „No, nv, Moritzl," begütigte Fvrrrz Schrbert, „sei mt gleich st» ganz ans dern Häus'l. Wenn du dich a werrgerl ersrischt hast> nachher gch's Arbeiten noch a mal so gut!" „Ms ob ich -euere sicheren Schubertiadetr nicht kennen tat," Maulte der Maler weiter. „Ta wird gewöhnlich auf's,-'Haus gehn ^.»ergessen; und 'nur zwei Uhr in der Nacht kann ich nicht maleit —i Katzenaugen Hab' ich nit!" „Aber an sauberen Kater kannst mit heimbringen, grandrger! Müler geselle!'' lachte eine frische Stimme vom Eingang her, mrdi Kierein stürmten Maler Kupelwieser, J>er Sänger Vogel, Maler Dannbanser, Schober und der junge Sonnleithner. „?luf, ans, Gesellen, den Anker gelichtet!" sang der Wermütige Chor. KNpÄwstser holte mit der steifen Mtitde eines Kammerdieners Schuberts blauen Gehrvck herbei, während Leopold von Sonnleithner überall SchlrbertS Hut suchte, bis er unter dem ju». bet irden Gelächter loer Fveunde entdeckt, — daß der zerstreiche Sckinbert auf seiner Kopfbedeckung saß. S-chwind weigerte sich noch immer, nützugcheu, do^h der schatte Sänger Vogel hatte Frau von Schwind herbeigeholt. Zärtlich strich die. thürd-ige Matrone über des junge:: Malers erhitzte Stirne: „Geh nur, mein Kind, erhol' dich ein wenig! Dir ivirst gewiß noch zur rechten Zeit mit dem Bilde fertig!" „Ich Dge !inich der mütterlichen Gewcckt!" läcyelte endltch ,Schwind und begab sich Mn eiligst auf lebt Zimmer. Ms er zirm Ansgang gerüstet wieder beit. Gartensaal betrat, suchte er eifrig st nach einem Skizzenbnch. „Geh', heilt' tu nix mehr stricheln!" bat Vogel. ^ „Das Buch nehm' ich nur so aus Gewohnheit mit!" entschuldigte sich SchwiiÄ». Fröhlich m der kleine Trupp strnger Leute dem Prater ent- fgegen: in den. Whlgrüneu Wen suchten sie eine bescheideneBter- Wirtschaft auf. , t _ Unter einem mächtigen Mstanienbaum Wurde Platz genommen. Frökstiche Scherzreden und bellllntgende Schuberll jeder svürzten das bescheidene Avatzl, das wohl nur aus Bier und Butterbrot bestand; aber keinent König komrte es herrlicher numden. , . Franz Schubert aber ivurde inmitten des lustigen Treibens immer einsilbiger und Wer; plötzlich schob er seine Brille aus die breite Stirne, wie dies so seine Art beim Komponieren war, und suchte eifrig nrit beiden &;Mxm in seinen Rocktaschen nach einem Blättchen Papier, doch «r zog sie bedauernd leer hervor. ,Ter nie verlegene Sänger Vogel ergriff eine auf dem nächsten Tisch liegende Speisekarte und legte sie vor den Tondichter.hin, der srch sogleich der leeren Rückseite bemächtigte. „Still, Schubert komponiert,^ flüsterten sich die Mtgen Leute verständnisinnig zu. . ^ Und so war es auch. Schubert komponteste. Er schuf das herrliche Lied: JD, du Entriss'ne mir, Sei mir gegrüßt, sei mir geküßt!" Vogel, der dem Tondichter über die Schüller geguckt, nickte vor sich hin; „dacht' ich's doch-, daß beu Bertl wieder noble Er- iimmtitg-nt gepackt haben — er denkt schon wieder an die .womteß EÄerhazy auf SölMß Zeles," brummte er halblaut zu den an- berett gewandt. . t , , „Weg mit den Aristokraten!" schrien d:e Uebermuttgen, „unser Schwammerl lasset wir uns nicht abwendig machen! KelluenM frisch Bier! — Wir trinken auf unsere denwkvattsche Fretctert! Seufzend steckte Schubert sein Notenblatt in die Brnsttwche seines Rockes, während Schwind unbenteckt — die ganze „Schubertiade" abkonderseit hatte. II. Helle, svmmerliche Eutpirekleidchen flatterten um,dte allen Bäimr? mt Garden des MMä>scheinha!tiios aus der Wieben und des Lächms it'.ch Istbelns narr fern Ende, loenn Franz Schubert, mit eitler wißeit Butt« vor der Augen, als blinde Kuh" sich ver- tzebens mühte, eines der flatternden Mägdlein zu erhaschur. „Die Katherl ist's — die Kathr Fröhlich ist „blinde Kuh!" jubelt«: alle — als es den etwas schwerfälligM Schlckert endlich gelungen tvar/ eines der reizenden Mädch«: fester zu fassen. Fast schien.es aber, als habe das schöne, bvcmngelvckte Kind sich mehr ans Mitleid mit dem Abgehetzten fattgetr lassen als ans mangelnder Ge- schicklichkeit, und das Mtmütige: „Na endlich — Gott sei Tank!" beö jmttzerr McMN.es klang aufrichtig Wie eit: Erlösungsrus. . Bös oeTiNT bMÜen's dir freut untres vielt, unsere warten Elle meinte . sierten vvb der lästiger: Binde befreiend. „Das will ich meirr-en!" lachte Schubert, „aber bitte, lieber. Bauert r selb, gib nrir zuerst nt ein Augettglas totester, chttst bin ich ebenso blind, wie ztivv-r als „blinder Qchs"! Bauernfeld übergab .dem DondWer das langettbehrte Anger:- glas, und beide toiollten sich der GesellschAst anschließen, als Schubert von Anna Fröhlich beiseite gezogen wurde. „Geh, Fratrzl, du könntest mir eilten recht großen Gefallen tun!" „Fa, was dötm, Amterl?" „Weißt, Fvanzl, meine Schülerin, die Louis' von Gosmar, hat bald Geburtstag!, urist da nröchr ich sie gern mit ernern recht teilten Ständchen überraschen lassen. Grillparzer hat mir schm praju ein wunderliches Gedbcht aeschri-eben. — Hör' zu!" Und Anna Fröhlich zog ein Blatt Papier aus ihrem wsa Band- aürtel, und aus dem Blatt stand ein Gedicht, das mit bau Zeile: anhnb : „Zögernd, stille Zn des Durrkels mächtiger Hülle Sind toir hier. Und, den Finger sanft gekrümmt. Leise, . leise Pochen wir, An des Lrebchms Kamntertür . . . Und dalim ging es in herzbegeisterter Weise imM-er weiter, HA der Gruß an die Geliebte in den Worten ausklang: Noch ent Grühchen — noch ein.Wort, Es verstummt die frohe Weise, Leise leise SchsscickM wir Ms wieder fort! Anna Fröhlich hatte diese Verse Mit viel EmpfindMg ge-! lesen. „Einzig schjön — nicht wahr, Franzl? Gelt, du wirst mir's auch recht schön setzen?" „Gib her, Amverl, rasch!" ries Schubert begeistert. Seine Brille in die Höhe schiebend -und d>as Gedicht mrnz nahe v! seine kurzsichtigetr Aügen bringend, las' er die Verie noch ei paarmal durch und sagte dann mit kindlich-frohem Lachen: „Ich hab's schon — es ist schon fertig und wird recht gut wer-- ^ den — das Ständichen/"") Und Schubert begab sich eiligst in den Gartensaal, wo er, an das allväterische Mavün ■ge’feljtntx re linke Hand auf den Tasten, Mit der Rechten die Noten hastig ans das Papier warf. „Schon wieder IleiM, Fratrz'l?" rief Leopold, v. Son'tt- leithner, deit Gartensaal betretend. Schubert fuhr wie ein ertappter Sünder auf: gehörte doch das StändckM für Sonnleithtters Braut. „Na — was hast du denn, bst: ich derm ein Wjauwau?" lachte Sonnleithtter über Schuberts verstörtes Wesen. „Ah na, nix is'," stotterte Schubert iir seiner Berwirrimg und klimperte zur Bekräftigung greulich auf den Tasten, während er nrit der anderen Hand schleunigst sein NLanuskript verbarg!. Ta erschwer: Moritz v'. Schjwind und bat Schubert, doch em Quartett zu begleiten, ^das die^ Schwestern JioseftNe und Betty vessen Seite sich --. , ^ Gartensaal mit den übrigen. Gästen, zu detten d:e vornehmsten' jentzündoare -- folgte mit dem hecchgielehrten Herrn Ladislaus v-. Pyrker und ml bunter Reihe junge und alte Wiener Berühmtheiten; so postierte sich .Ferdinand Raimund an SckMbmts Seite, um ihnt lautlos me Njoleublätter zu 'wenden. ^ ^ Aiüidächjtige Stille bemächtigte sich der gvoßet: GesellsaMt, und herrlich ertönte Schuberts Vokalquartett „Das Dörfchen", dem srch andere Schöpfungen Schuberts anreihten. Im Garten wurde es immer stiller — dre Nacht laut hernieder, der Mond stieg am Hinnnel empor und überflutete den Bäume, durch die Büsche mtd ließen die großen Glastüren des Gartensaales wie flüssiges Silber Ajimmem. , pn der Ferne grüßte der ^ Kahletibevg, ^ es imnkten^ Moud- Menschn und Zeiten!" *) Schtubert's eigene Worte. 140 Mn-ermaitag. Zum 1. Mai. Dn all der La-rzeslnst, die der 1. Mai bringt, hat die Kinder- rrelt ihren Unteil: ob es m gilt, Zauber zu bannen und Unholde fit beschrooren, den Mai einzuholerr und aus dein Frühlingswalde En die Stadt zu brrnge-r, immer sind die Kinder dabei, ja spielen die Hauptrolle. So war es seit Alters, und' so ist es noch bei denj Maibräucheij, die sich 'bis in unsere Tage erhalten haben. In der Nacht zum 1. Mai, der Walpurgisnacht, ist es nicht geheuer, es ist die Njacht der Hexen. Ihren unheilvolle.'- Einfluß ans Mensch und Vieh bricht man am besten durch ungeheueren Lärm, und da ist die Hilfe der Kinder gewiß am Matze. In vielen! deutschen Gauen wehrt nmn die Hexen ab, indem mmt juit Peitschen krmllt und Feuer anzn-rdet; bei den Teutsch-Böhrnm tuten die Knaben aus Bocks- und Ziegenhörnern, um die Hexen zu verreiben, und in Reichenöerg ist es Aufgabe der Knaben, sich auf Hügel, Tuchsirste und Bäume zu sehen, aus Leibeskräften zu schreien sind dabei die sogenannten Blitzen, auf besondere Art zufammengefaltete Papierbogen, zu verwenden. Es gilt, den jungen Mai einznholen und in Gestalt von! jungen Birken oder wenigstens Birkenzweigen in die Städte und Dörfer zu bringen. Wer verstünde bas -vohl besser als die Kinder? Tie Mairnngen — so will er der alte Brauch in Niederhessen, freuen sich schon tvochenlang vorher aus die Llmsübnng der Aemter, die ihnen dabei zuöommen Sie sind „militärisch organisiert", durch Trommelwirbel und Pfeifen iverden sie am Maitage Kusa-mmMge- vufen, und im feierlichen Zuge gehen die Knaben, einige in der Tracht von Zimmerleuten, in den Wald hinaus. Ter Stadtförster Und ein Magistratsherr begleiten sie und weisen ihnen im Wälde die Bäume ans die zu fällen sind, ivas dann ein Holzhauer be-- sorgt; dann iverden die Bä-rme zur Kirche getragen und hierauf verteilt.. Wem der Mai ins Haus gebracht worden ist, der muß sich dafür wohl bedanken. Die Kinder haben mmter offene Hände, und damit die Gegengabe nicht vergessen werde, nrahnen sie daran, wenn sie Wären oder Sträuße gebracht haben, in allerhand alten, einfachen Versen. Ein solcher Vers aus der niederrheinischen Gegend beispielsweise fangt an: ,,Guten Tag, guten Tag ins Haus! / Hier bringen wir den Mar ins Haus, / wir haben heute Maie, / der gibt uns unsere Wieihe . . Außerordentlich weit verbreitet ist dieser Zug des Knrdernmitages, daß die Jugend Ar gesungenen Versen ihre Tankosgaben heischt, nmn kennt ihn im El'isaß und in der Schweiz, in Oesterreich und in Flandern und in vielen anderen Gegenden. Vlon Ort zu Ort, von Land zu Land sind die Worte verschieden, aber ihr Sinn ist stets der gleiche: die Kinder bitten um kleine MsihenLo, um Geld Kuchen, Eier, wie! wttn aus folg enden-, aus Guschdvrf (Oesterreich) stammenden- Mai- verse ersehen kann: „Tie goldene Schnur giht ern dos Haus, / Tie jonge Frau Wertin giht ei ond aus: / sie giht wie äne Tocke / ei ihre bloa Rocke. / Sie wat ssich wull bedenka, / sie rvat -uer wull wos scheuka, / a Gwfchla oder au Dreier, / oder a halb Schock Ajer." Nicht -nur bei den alten Maibränchen ist die Ki-rder-velt beteiligt, -rein, au-ch bei der kirchlichen Maifeier spielt sie eines wichtige Rolle. Eine solche kirchliche Maifeier gibt es seit noch nicht eineru Jahrhundert in Flandern: von Brügge ist sie ansgegangen, 1833 wurde sie durch die Geiftlichkeit gutgeheiße-w und seitdeiu hat sie ganz Belgien evobert. Dort ist nämlich der Mai der Marienmonat. Am 1. Mai schmückt inan in -jedem Torfe und in .jeder Stadt die M-arvenaltäre, und Aufgabe der Kinder ist es in erster Linie, dies zu tun. Bon ihverr Ersparnissen kaufen sie Blunren-, bunte Bänder oder schön gezierte Wachskerzen -u-d fch-Nücken daurit die Altäre hi der Kirche 'oder die kleinen Nachbilder von Mären, die sie manchen Ortes' in ihren eigener- Zimmern errichten. Tiefe hübsche Sitte beschrärrkt sich übrigens nicht auf den 1. Mai, sondern wird im ganzen Monat Lusgeübt. Da? Mrcher» vom Glück. Von H . G. Ms ich die ersten Jahre znr Schule ging, war ich oft einsam rmd verlassen, aber so wollte ich es und war zufrieden. Mit den Kameradinnen mochtte ich -richt gehen. Sie waren mir zu wild und zu laut. Gar oft sah ich in derer- Mitte ein Mädchen mit goldblonden Haaren und großen, leuchtenden Augen. Ich freute nftch wenn ich es sah. Einmal fragte ich die Mtschi'ilerinnen, wer das Mädchen sei, sie wußten nicht, wen ich ineinte, und lachten mich aus. Tarüber ärgerte ich ,reich n-rd fragte nie mehr nach den- hlibschen Kind, das immer strahlte und so schön wtb still lächelte Ms ich irr. die oberen Klassen ging, sah ich das Mädchen nur -roch selten. Früher hatte es' mich nranchmal angeschaut, nun übersah es nrich ganz. Nachdem ich die Schuljahre hinter rnir hatte, verlob sich das Mädchen samt meinen Kameradinnen im Leben der Welt. Da ivar auf einmal alles anders. Viel ernster. Tie Menschen, die nun --m mich waren, konnten nicht Mehr so lachen, wie es di« Kinder taten. Sie hatten Knrnmer nrrd Sorgen. Die waren Mir frevK. DZch lerrcke ich sie baD als dUnWe MÄhtr kermestz Da verlor ich auch das frohe Ki--L>erlachM und ward et« ernstere luub rftfender Menfth. Das war nötig, wenn man in der Wett zurechitko-nmen wollte. Vtanchrnal ernnnerte ich mich an meine Kindheit mid öm-nte .nicht verstehen, fpie schnell ich darüber hmausgewachsen 'war, und sehnte mich nach ihr zurück. Einmal war ich bei zwei kleinen yJboMm, wrr mit ihr-en zu spielen. Erft gla--bte üch dies nicht -wehr zu können, doch als die Kinder mtt ihre-n Laichen lustig und vergnügt mn mich waren, da ward nh Munter mit ihnen. Da dachte ich wieder an rneüve Schul- kamevadinnen und an das Mädch-n- mit den goldblonden Haaren into strahlenden Augen. Das größere Ksicd, n-it dem ich spielte, war so Mld und ausgelassen wie meine Freundinnen, das kleinere lacyelte stillvergnügt, sprach wenig, und wir verstanden uns doch. Mn Abend dieses Tages hatte ich das Bewußtsein, glücklich ge- wesen zn fein.^Und ich wünschte nrir, ich küm-te es immer sein uM> Mnnte Msich freuen. Aber der andere Tag war wieder wie alle vvrperMherchen. Ich hatte viel Arbeit und konrrte mich wenig oder Mr.nutzt freuen, so daß ich oft ganz traurig war. Bald danach nachte ich eine Reift mr den Rhein. Eine Freundin begleitete Etz. Ich -sollte muh nreirrer Reift sreuerr und glücklich sein, aber rch ld-rnte es urcht. Denar es regnete, der H-mn-el -vor trüb ^ime. Meine Freundin kannte einen alten Herrn, den befuchten^ nur eu-es Tages. Als toir in sein Zimmer treten wotttsir, NAm-e me -cüre gerade geöffnet und ein junges Mädchen trat heraus^ Ichhatw es erkmmt. Es war jenes Mädchen, 'das ich gern gesehen hatte. Seine leuchtnrq ->ich w-ll auf mrch gerichtet und kalten mir ttecnwl-ch pugelächelt. Ju den- Zumner war Licht uu<> Sonne. ^ lnoh.^Der alte Herr, der uns nun begrüßte, r/mte eure rerue. klare sttmwe wrb'brauste, seelenvolle Augur. fl Ms ich nun nach dem Mädchen fragte, 'das Nh an der -für geschen hrtto, lachte er rmd sagte: wnß rricht ^ vnrd wobl das Glück gewefen sein, das uoohut l ’sar mcht bös wegen dieser Antwort, deun ich wup^e Nun, daß e» wirklich das Glück war, das mir schon so oft e5 Ttut uie erkannt. Ünd ich sagte deur Ticb- Äl ^ '.nochte gern, daß^drs' Glück auck) bei mir Einkehr halt« c§ boch kenne, irttr von dem Glück zu erzählen, bat feine bestimmte H-inut, es wohnt überall, .lber es wohnt am lrebsten da. wo Zufriedenheit sin Lnrzau der Menschen ist. Wenn die Jufriedeuheit abw sckMindtt, dIÄüÄ Ä? denn die Zufriede-rheit ist die Mutter dcochstucke^ MruckMa! fallt es sapoer, zufrieden z-r sein, aber man Set?*™ 38 l W bayd bann ist das Leben leichter mrd glück- Büchcrtisch. ^ ^<^ENe Frauenkl e idung und Frauen ?u ltu r- des Verbaut^ für Deutsche Fraueukleidicng und Frauerr- % Braunschrn Hofbuchdruckerei in Karlsruhe ^ahr-6 Mark, fürs Halbjahr 3 MaA^vobchZe mMrechÄ Und pottoftei. L.as Aprrlheft ist- Doeoen ecichieneir -- Das l i t e r a r i sche Echo. Halbrnonatsschrift für Litera- ^ ti r r • ! TtV eriO-trenen: Werner Mahrholz: Enmn Gurdo Kolbenheyer: Erwin Guido Kolbeu- Skizze: Franz Strunz: Pwbleme d^r Äolksbrldm-b: rpr-tz, Zrelesch: Das Ävlksiticd in Ästen' nrnt Zobeltttz: Brbliv-pWe Chronik; Wjilheün Mühst: Ar bRdestMi.ckM Hymneickuchtuna — Echo der Bühnen — Ech? der Zettmraerr — Eclp der AerMnsten — Echo des Auslmrdes — Ku^Mrzeiaen , ^ x L . J * fr ü T; n e, der SchaubWne XIV. Jahr Worpm- Kvist,fur Pvnttk, Kunst, Wirtschaft, hermlsgegeben von Siegfried ^awösohu, enthält m der NNrnnier 17: Wir u-ld die Mdeutsst-e'r von Germanlcus: Octckvio von Zedlitz, von Johannes Fiscl^rt' Won und über Karl Kraus, Wn Paul Hatvani; Folkunaersaae T 1 Mrch 'ßolgar; Lchrmiwl. Ä Egon Friedest; Ufa, von MsorrS Gvldschmidt; Mttworten. Telcgraphen-Ratsel. Die Striche und Vm-kte er-tsprechen den einzelnen Buchstaben der nachstehend tn anderer Reihenfolge aufgeführten Wörter. Diese Wörter sind so zu ordnen, daß die auf die Punkte treffende-- Buchstaben rm Zusainmenharrg eine-- Vorgang in der Nat-rr bezeichnen. Auge, Lorbeer, Rehe, Sachsen, Stör. (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung der Schachaufgabe in voriger Nu-nmer: W. X e 7, L g 1, T f 8 * 7, B a 5, b 5, d 6. Schw. K a 7, L f 5, S g 4, T f 2, B e 4, 5, 6, h L. 1. K e 7 — f 7; beliebig. 2. Vierfach Matt. Schristleitung: W. Meyer. — ZwillingSruuddruck der Brüh l'fchsn Unw.-Buch- ünd Steindruckerei. R. Lange, Gießen.