r r Sülms Londoner Erzählung ans den Spätherbsttagen 1915. Von Justus Schoenthal. (Fortsetzung.) Mit ingrimmiger Befriedigung stellte er fest, daß fast ausschlieWch ans den Sieg der Dentschen aewettet wurde: und wer auf englischen Sieg tvetten wollte, der bekam gegnerische Einsätze bis zu hundert für jedes Pfund. 2lm häufigsten aber wurden Wetten auf daS Kriegsende abgeschlossen. Daß vor Weihnachten ein Waffenstillstand oder Friede zustande käme, glaubten die wenigsten: 2o0 Pfund gegen eins standen da die Sätze; aber für Mai 1916 waren 'sie ziemlich gleich. Wer Schwarzseher lvar und die Zeit des Kriegsendes auf den Spätherbst 1916 verlegte, der mußte die Wette meist gegen sich gelten lassen: mit 1:2, ja 1:3 wurden hier die Aussichten bewertet. Auch Longford wurde mehrmals aufgefordert, sich zu beteiligen oder wenigstens seine Ansicht zu äußern. Er züchte zumeist die Achseln. „Ich bin ein einfacher Hauptmann und habe nur das schmale Stückchen Front gesehen, in dessen Ausschnitt ich tätig war; in die großen Ereignisse habe ich keinen Einblick. 'Als man ihn einlud zum Wetten, lehnte er ab. „Ich bitte um Vergebung, meine .Herren, aber es ist einer meiner Grundsätze, nie zu wetten nrtch zu spielen." Und so hatte er schließlich schweigend seinen Gedanken nachgehangen, während er weben dem Zeitungskönig saß. An Lord Souchriffes Tisch wurde um hohe Summen gespielt; er selber hielt die Bank und strich anscheinend beträchtliche Gewinne ein; vor seinem Platze häuften sich die Fünfzig-Pfund noten, urch auch Schecks auf Londoner Banken waren darunter. Es war lange nach Mitternacht, als Longford fein Gastzimmer aufsuchen konnte. Er versank alsbald in einen traumschweren Schlaf; wirres Zeua heckte sein Hirn während der Nacht aus. Er erinnerte sich nur noch, daß Lady Ediths weiße Hände ihn auch im Traume noch umgeistert hatten . . . Lady Ediths Hände! . . . Warum hatte ihn der überspannte Dichter nicht vor den weißen, lockenden Händen dieser Frau gewarnt?! ■ , _. „ „ . Als er zum Frühstück erschien, war Edith allein an- weseild. Ihr Vater schlief noch, und die schönen Hände bedienten ihn. Sie strichen sein Brot mit Butter, sie gossen ihm ben Morgentrank ein, . ... nein, es war zuviel, . . . er konnte nicht mehr an sich halten . . - „Sie haben wundervolle, zauberisch-fchonr Hände, Mylady!" stammelte er. Sie antwortete nicht. Da war er ausgestanden und hatte ganz heiß und scheu ihr zugeflüstert; „Darf ich . . . darf ich Ihre Hände küssen, Lady Edith?" Und sie hatte ihn freundlich angesehen und mit schelmischer Anmut erwidert: „Sie dürfen manches, Kapt'n, was andern nie gestattet wäre!" ,. Und da hatten seine brennenden Lippen Lady Eotths weiße.Hände gefunden.... ' Terifel auch! Das Leben war doch so herrlich! Er hatte in die Hände klatschen mögen wie ein jubelndes Kind. Er schritt wieder im Zimmer auf und ab. . . . Mitten im tobenden Hexenkessel, stets in der Gefahr, daß man ihm sein Geheimnis entreißen könnte, stets den Blick starr auf den grinsenden Mann mit der Hippe gerichtet . . . haha, . . . und Lady Ediths weiße Hände. Das Glockenspiel läutete die Mittagsstunde ein. Ja, Lady Ediths weiße Hände. Die märchenschönen Hände. Ein Gedicht waren diese Hände, ein Psalm Davids auf die Allmacht des Schöpfers, der dieses Wunder hatte werden lassen. Lady Edith selbst. . . pah, sie war ihm gleichgültig, fremd seinem Geist, fremd seinem Herzen. Aber diese Hände, diese zauberhaften Mondscheinhände. . . Da erschien das alkoholgersttets Gesicht des Dieners wieder unter der Tür. „Kapt'n Longford . . . Exzellenz läßt bitte« ... Zimmer 105!" . . . Eirdlich! . . . Die Stunde der Entscheidung! Er biß die Zähne zusammen; seine Augen blitzten freudig; und fast feierlich ging er über den schwarzgrauen Gnmmiläufer die paar Schritte zum Zimmer 105 .. . Bor der Tür hing ein Pappenschild: „Eintritt ohne vorherige Awmeldung streng untersagt. Anmeldungen im Osfizierswarteraum Zimmer 101." Longford trat ein. , Tausend Gedanken kreuzten sich hinter seiner Sttrn Aber in seinem Herren jubelte eine Helle, reine Freude. So —oder so . . . er staird vorm Ziele. Der letzte Anlauf noch ... ein Stoß, abschnellend vom Sprungbrett, weiß nie» mand, wohin der Sprung führt. . . nur das weiß man: er wird entscheiden! ... Er befand sich im Vorraum. Zwei junge Männer sahen ihn gleichgültig an, unterbrachen aber ihre Tätigkeit an den Schreibmaschinen nicht. Erst als der eine seinen Brief zu Ende geklappert, fragte er nach dem Begehr des jungen Offiziers. ^ . Eine Schiebetür öffnete sich, lautlos wie ein rn der Mitte geteilter Bühnendorhang. Er stand im. Zimmer des Ministers. Ja, so hatte er sich den Bewältigen vorgestellt, den Sieger von Onrdurman, den. unbarmherzigen Eroberer, der mit der Leiche seines Dodfeirrdes den Krokodilen im Nil einen Festschmaus gerüstet, — ganz so? Eine Strrn, jah aufstrebend, mit schroffen Kanten, wie etrs Fersbioc? aus Granit. . . unter krausen Brauen zwei dnsterglimmende Augen, die scharf, fast drohend musterten... ein zusam- mengeknifsener Mund mit dünnen Lippen . . . darüber der 98 buschige Schnurrbart, beu man aus tausend Bilder:: kannte und den eine nervöse Hand jetzt eben zerpflückte. Das Zimmer war gut, doch nicht prunkvoll eingerichtet. Die Exzettenz selbst saß hinter einem in der Fensternische f wückten breiten Sck)reib tisch. Die eigentliche Mitte des immers na hin eine länglicl)e Tafel ein, die ein Dutzend hochlehnige Lederstühle umreihten, lieber die Tafel lagen allerhand Papiere verstreut, auch Generalstabskarten von den unterschiedlichen Kriegsschauplätzen. Neben dein Schreibtisch stander: einige bequeme Sessel um ein arabisches Rauch- tischchen und in einem der braunen Sessel lehnte Viscount Branch. Longford vettvunderte sich zwar etwas darüber, den Oberst noch vörzufinden; aber seine Miene blieb unbeweglich. Die Exzellenz lud ihn durch eine geschäftsmäßige Hand- bewegnng ein, näherzu treten, und eine markige, etwas belegte Stimme sprach die Worte. „Kolonel Viscount Brauch sprach mir soeben von Ihnen, Kapt'n. — Ich darf Sie vorher bitten, der Ordnung halber Ihre Papiere vorzuweisen." Longford öffnete die Uniform und zog eine schwarze, etwas abgeschabte Brieftasche hervor. „Hier ist der Ausweis über meine Person, hier mein Soldbuch und hier das Schreiben des Konsuls Humphrey in Rotterdam." * „Schön! Schön!" Der Minister nickte nur. Und es klang famn entschuldigend, als er noch obenhin hinzusügte: „Sind alles Vorsichtsmaßregeln, die uns die Notwendigkeit auf- zwittgt." Er drückte auf einen Klingelknvpf und eurer der jungen Mänrrer im Vorraum erschien. „Die OffiziersverlustUste des kanadischen Infanterieregiments Otwwa-Füsiliere! Die Liste vom Genfer. Roten Kreuz über die in den letzten Wochen in deutsche Gefangenschaft geratenen Offiziere!" Der Beamte verschwand und die belegte Stimme der Exzellenz begann wieder: „Darf ich bitten, Platz zu nehmen, Kapt'n? Das Stehen wird Ihnen wohl sauer? — Ja, Viscount Branch sprach mir soeben von Ihnen und Ihren Absichten." Longford setzte eine bescheidene Miene ans. „Ich bin dem Herrn Oberst sehr verbunden für die Liebenswürdigkeit, mir hier - das» Wort zu reden. Wenn es nicht vermessen klingt, so möchte ich die Meinung verfechten, daß in mancher Hinsicht vielleicht die Erfahrung von Fvontoffizieren förderlich sein könnte." Die Exzellenz winkte ab.. „Auch Viscount Branch brachte vorhin ähnliche «Gedanken zum Ausdruck." Der Beamte vom Vorraum legte die gewünschten Listen auf den Tisch des Ministers. Die Exzellenz griff danach. „Einen Augenblick, wenn ich bitten darf... Ja . . . ganz richtig . . . Vermißte /. . stimmt . . . Capitain Henry Edward Longford . . . Nun nolch eine Sekunde . . . die Gefangenenliste... in welchem Feldlazarett war es doch?" „Reservelazarett Brügge, Exzellenz!" „Reservelazarett Brügge", wiederholte der Minister, gemächlich. die Blätter umwendend. „Ja, in Ordnung . . . Capitain Henry Edward Longford, schwer verwundet, Schrapncllschuß, rechter Unterschenkel." „Das scheint ungenau übermittelt worden zu fein", warf Longford rasch ein. „Denn wie Exzellenz sehen, bin ich unterhalb des linken Knies verletzt." Der Minister zog die Brauen zusammen^ Für einen Augenblick hefteten sich die dunklen Augen starr auf den verwundeten Offizier. Aber nur für einen Augenblick. Der unbefangene Ton, in dem Longford sprach, erstickte jeden Verdacht. „Ich habe von Ihrer Flucht schon gehört. Die Zeitungen waren ja des Lobes voll über Ihre Abenteuer. Ich weiß: Sie trifft an dieser Reklame keine Schuld. Wer — man sollte sorgfältig den Schein vermeiden. Ich liebe es nicht, wenn meine Offiziere sich nicht der größtmöglichen Zurückhaltung, auch der Presse gegenüber, befleißigen. Ich möchte gerade Ihnen, nachdem Sie doch, wie deb Viscount mir mitgeteilt hat, im Hause des Lords Southriffe abgestiegen sind, der such gerne den „Zeitungskönig" nennen hört, bas ganz besonders ans Herz legen. — Haben Sie vielleicht sorgst noch, etwas vorzubringen-" Dongford senkte das Haupt. Gr hatte eine Entgegnung auf der Zunge. Aber er hielt es für klüger, die Ermahnungen des Ministers mit stillschweigender Billigung entgegenzunehmen. ; „Ja, lvenn ich eine Bitte äußern dürfte, so möchte ich den Wunsch aussprechen, nebenbei einem W'regerbocpA zugeteilt zu werden." „Einer Fliegerabteilung?" Ich dachte. Sie tvollten im Stabe arbeiten?"' „Sehr wohl, Exzellenz. Wer falls mir meine Arbeit im Stabe noch genügend freie Zeit läßt ober falls Exzellent im Stabe keine Verwendung fänden, so Möchte ich doch gebeten haben, den Fliegern zugeteilt zu werde::. Schließlich kann ich wohl in meinem ganzen Leben nicht mehr auf ein Pferd steigen, vom Marschieren schon gar nicht zu reden. Etwas Frontdienst möchte ich aber nach eirriger Zeit doch wieder tun, und da scheint der Wunsch gerechtfertigt, mich! in meinen Mußestunden dem Fliegen widmen zu können." Der Minister zog mit der Linken den Schnurrbart aus. Was er dachte, stand deutlich in seinem Gesicht zu lesen: er hielt den jungen Hauptmann für einen Streber. Sonst war er den Strebernaturen nicht sonderlich wohlgewogen: aber jetzt im Kriege konnte man auch solche Kräfte gebrauchen. „Die Herren verzeihe::. Meine Zeit ist bemessen. Ich behalte mir eine endgültige Entschließung vor. Will sehen, was sich tun läßt. — Viscount, eine Empfehlung zu Hause, wenn ich bitten darf! Ich hoffe Mit Ihnen auf baldige Wiederherstellung. — Die Herren werde:: weiter von mir hören." Ein Druck auf den Klingelknopf... Die Schiebetür öffnete und schLoch sich wieder . . . Die 'beiden Offiziere standen im Vorraum. . . . Langsam näherten sie sich der Treppe. Beide waren mit ihren Gedanken beschäftigt. Longford hatte sich die Unterredung etwas anders vorgestellt. Er hatte auf eine entscheidende Antwort, ein bündiges Ja oder Nein, nkkht auf ein Hinauszögern und Aufschieben gerechnet. Er war unbefriedigt und zeryagte mißmutig die Unterlippe. Der Oberst lnochte die Enttäuschung seines jüngeren Kameraden ahnen. „Glauben Sie nicht", nahm er daher das Gespräch auf, „daß das Ergebnis Ihrer Audienz ungünstig auSfälltl Ich kenne unsere Exzellenz seit Jahren und weiß, oatz sie sofort nein sagt, lWm: sie ablehneu will. Ihr Ja zögerte sie stets ein paar Tage hinaus. Das entspricht ihrer ganzen Denkungsart", „Ich muß Ihnen überhaupt noch danken —" „Bitte nichts von Dank! — Ich kann Ihnen jetzt schon verraten, daß die allergrößte Wahrscheinlichkeit besteht: wir beide erhalten gemeinsam ein bestimmtes Ressort zugewiesen . . . Wer, da ist ja mein Wagen. Afio ans Wiedersehen, Kapt'n!" Der Fahrer kurbelte an; ein eilfertiger Diener riß den Schlag auf, und ratternd fuhr das Auto davon. Der Hauptmann sah dorn Wagen etwas verstört nach. Die Worte des Oberste:: hatten in chm von neuem eine freudige Erwartung geweckt. Aber er war geärgert, noch keine Gewißheit erhalten zu haben . . . Diese gräßliche Untätigkeit mußte ja niederschmetternd wirken . . . Er wollte ein Mietsauto heranwinken, besa:rn sich aber und stapfte zu Fuß, mühsam das linke Bein nachschleppend, die stille Straße hinunter, von der ans die Geschicke Englands und oft die des ganzen Erdkreises gelenkt werden. Er hatte seines Weges kaum acht. An der Straßenecke rannte ihn ein Zeitungsjunge an; er kaufte ihm die noch feuchte Mittagszeitnng ab, steckte sie aber teilnahmlos in die Tasche. Dann betrat er den Untergrundbahnhof und fuhr in der Richtung Regentpark, wo der Palast des Zeitungskönigs stand. Unterwegs tat er wie alle anderen. Er las die Zeitung und dabei' hellten sich seine Züge merklich auf. In Serbien waren die Deutschen weiter vorgedrungen, die Eisenbahn Belgrad—Nisch—Sofia schien in ihren Händen zu sein; und vom mazedonischen Schauplatz meldete der französische Bericht: „Es gelang den Bulgaren nicht, unsere Linien zu durchbrechen." Wso auch hier Verteidigung, wo man doch dem bedrängten Serbien Hrlfe bringen sollte und wollte . , . Und er saß hier tatenlos und zugleich überschäum erck vor Tatendrang. Da krawpfte sich die Rechte gewalffam zur Fcmst. Er Verließ beit Zug und wandert«, schlecht gelaunt, dein Hanse seines Gastfreundes zn. Die nächsten Tage gehörten also nun, o-b er wollte oder nicht, der Dame mit den weißen Händen. Er pfiff leise durch die Zähne, kleine Stimmung wurde Leiter, fast ausgelassen: So ein bißchen Liebelei und ein bißchen Leichtsinn, ~i das durfte ihm Mischen den Schlachten Lein Teufel neiden. v LFortsetzung folgt.) Bei den zurNSgekehrlen UriegZZesÄNgeney. Ein S t i m m u n 6 s b i! d. Nun haben wir glücklich die Gesänge:!schuft hinter uns. Allmählich fangen ivir Emigrant«: ans dem weiter: Rußland wieder an, uns als richtige deutsche Soldat«: zu füUen. Unser Räuber- Joftfim, in dem wir unsere vierfach romantische Fluckst vollbracht haben, hat eurer nagÄneuen deutschen Uniform Platz gemacht. Alle Aufregungen der vergangener: Tage gehen in eine wohltuende Ruhe über. Tenn jetzt sind wir ja geborgen und in -rricherlieit. „Zn vierer: antreten, rocksts — ne, ohrE Tritt Marsch!" das waren die erst«: deutsckMn Worte, die wir nach der kurzen, aber herzlich«: Begrüßung an Her Front zu Hörer: bekam«:; manchen habe:: gerade diese trockenen, altgewohnten Kommandvworte ergriffen, dem: durch sie hatten wir uns wieder unter die Obhut des Vaterlandes gestellt. Jetzt waren wir entronnen jenem Staate, wo man kein Recht, keine Macht und feine — Tisziplin nrehr kennt. Lieber ei:: wenig rechlich von der letzteren, als i^ne :n Rnßlach so viel gerühmte: fireichüt der Bolschewik:, die Elend und Not zur Folge hat. Jeder von uns l»at es an sich: selbst erfahren, was es heißt, in solchen VerhAttnsstn leb«: zu müssen. Tas alles ist nm: überwundem Wir liegen jetzt in der Warschauer Zitadelle mit ihren alten Gräben imb Wüllen, freuen uns der langen:lehrten Sauberkeit und haben wahr«w unserer Quarantäne Zeit und Muße genug, über das Bergung«:« nachgudenken und neue Verbindungen mit der Heinrat anzuknüpftn. Lange war«: wir in .der Kvemde imd nunnhxnal in den schlimmsten Verhältinssen. Was kann der Meni-ch körperlich und seelisch aus falten! Zu dieser: Kapitel ?drmt«t die Kriegsgefnnge-. neu ans JttiUand wertvolles Wkaterial liefern. Unk b®ct mußten Dausende zu Grunde gehen. Wo die EpLemi«: wüteten, da fanden 'sie unter u:rs eine nur zu zalstreiche Beute. T«rn anßov einigen sibirisclan Lagern mangÄt es überall au Medikamenten, zmd' meistens fehlen sie gänzlich. Wach in T-Kttschand wird bekannt sch::, wieviel Opfer der Bau der Mturrnan-Bahn forderte, ar: der! Tausende non Krstgsgefmupm«: arbeiteten. Und ferner, was mußten wir a>le seelisch mittnachen! Monate-, ja selbst jahrelang! viele ohne leglickje Nachricht ans der Heimat. Uich dam: eirrs-eschlos- tzn, häufig im engst«: Raume, und keirverlei Zerstreuung dabei! Ta erforderte es einen großen M:fwand cm Energie, wenn n:an> nicht stumpfer Verzweiflnug anheimfallen wollte. Auch jetzt wird mai: noch einige Rücksicht auf uns nehmen müssen, d,mn die meisten haben seit Jahr«: kann: -einmal ein B:uh >rK>er evw Zeitung in die Hand bekommen. So sind vi-etle über die wichtigen und inter-, essarrten Fragen, die der. Krieg mit sich geboaclK hat, dock)! nur rum kleinsten Teile unterrichtet. ! Wie stürzten :vir nns dal>er auf die ersten deutschen Zeitungen, die wir bebvmnren lointten, um endlich einmal eine genaue Mitteilung zu erhalten. Tie russischen Zeitung«: waren in der letztes Zeit sehr dürftig, durften fast ;:ur von umervolitischeu 8ln- gel egen hei len sprechen, und über unsere Westfwnt halt«: wir schon lange nichts mehr gehört. Aber welche ein Jubel herrschte erst beim Empfang der ersten Post! Kann ein an unsere modernen Einrichtungen gewöhnter Mensch es sich denn überhaupt vorstellen, daß jahrelang der Gedankenaustausch mit der Heimat -unterbrochen ist, in her Hauptfach« doch nnr durch die Willkür der russisch«: Beamtenschaft? Unsere Freude beim Eintreff«: der erst«: unzensierten Nachricht von daheim, die sv manch«: Zweifel, manches geheime Bang«: von der Seele wälzte, ist kaum nachfühlbar. Es' war g«mu so ein Glücksgefühl, wie wir es empfanden, als tvir nach so vielen Mühsal«: zun: ersten Male wieder die wüschen Pickelhauben erblickten!. Einige Zeit müssen wir uns immer noch gedulden, bis imfere Quarantäne abgetans«: ist. Einige Male wurden wir schon ins Theater od^er in den kgirkus geführt. Häufig kommen More Offiziere m uns und erkundigen sich meist sehr lieb«:swürdiq nach unseren Erlebnifsen in der Fremde. Tvch an: meisten Freude bereitet! uns das Militärkonzert, wo man jedesmal mit Kameraden aus der Gefangenschaft zusammen trifft: dam: beginnt das Erzähl«:, jeder berichtet, wie es ihm weiter ergangen ist. und man malt sich aus, wie schön wir die Urlaiibswochen .ausfüllen wollen. Ja, der Urlarck! Das soll die Belohnung sein für all das Schwere, was wir haben mitmach«: müssen und worüber wir im Innen: noch: nicht ganz hinweggekvmm«: srrrd. Tvch allen denen, die uns Gutes errv-iesen haben — denn es gibt ja auch Menschen in Rußland — werden wir eine dankbare Erinnerung bewahren, auch Über diese Zeit hinweg, wo cs uns wieder vorgönnt ist, m vollen Zügen die Frühlingstage unserer schoi:«: Heiumt zu ge- Ließen. Wl G. woher hat der ErünSonirerstag sei«e« Uame«? Der Name des Gründounersttrgs, der — wenigstens in Fried- denszeiten — durch das Ostereier suchen, Hann durch die Friß- Waschungen und so manchen anbereu.schönen alten Brauch ausgv- Peich?^! ist, hat der Forschung schon recht viel Kopfzerbrechens gemacht. Man hat ich: w-)hl damit zu erklär«: versucht, daß nach knft Volksglauben an diesem Tage eigentlich die sckstasende Natur zu neuem Leben erwache, weswegen man denn auch gern etswas Grstnesj, Gemüse, Salat oder Kräutersuppen, am Gründonnerstag genießt, zumal da solcher Nahrung eure besonders segensreiche Wirkung fürs ganze Jach zu ge schrieben wird. Llber das Volk denkt bekanntlich nicht in Symbolen, sondern in kräftiger Anschauung, und es liegt daher aus der Harid, daß -die Sitte, am Gründonnerstag etwas! Grünes zu genießen, viel eher umgekehrt an den schon bestehendcstz Namen angeknüpft haben mag. Wobei freilich zu erinnern bleibt, daß auch schon ba§ Passrhlamm der Juden mit allerlei Griinzeug genossen zu werden pflegte —- .und die Frühchristeu Hab«: ja die Feier :wch geraume Zeit mit den Juden zusantmen begangen^ Jedenfalls ist auf diesem Wege eine befriedigende Erklärung nicht zu erzielen gewesen, und ebensowenig kann man deu^ Nannm Gründonnerstag daraus herleiten, daß in den Psalm 23, dem Leseabsckxnittch des Tages, die Stelle vorkommt; „Er weidet mich ans einer grünen Aue". Vielmehr hat die Forschung mit zunechnen-- der Sicherchit zu der Erkenntnis geführt, daß der Name des Tagess ans seiner Geschickte selbst zu erklärst: ist. Der Gründonnerstag ist offenbar schon in sech alter Zeit gefeiert worden, irr den Festkalender rückte er jedoch erst im Jahre 692. uiü> zwar als Tag der Erinnerung an die Einsetzung des Wendmahles. Doch süchrte er noch einen zweiten Namen: dies ar chlutionis, d. h. Tag der Lossprechung. Denn an diesem Tage erfolgte die feierliche Mederauft nähme der Ausgesckckossenen in die .Gemeinschaft der Kirche. Es waren dies die, die aus irgendwelchen Gründen zu Bußen und Kirck>-eu strafen verurteilt worden war«: und die während der Fastenzeit bei jedem Gottesdienste in Bußgewänchern an den Kirchechüral hatten steh«: muss«:. Ihnen brachte der Grlchdonnerschg die Erlösung; sie wurden als Verjüngte, Sünden freie wieder in die kirchliche Gemeinschaft aufgenomur«: und zum M-ondmahle zugelassen. Die S wecken freien wenden nun bei Lukas 23, 31 die Grün«:, „Birides" genannt, also daß dieses Wort zugleich die Schuldlosen! ober Schuldbefreiten zu beize:ckpren hatte. Auf diese Weise ist der Gründonnerstag zum Tage der Grünen, das will ^ besangen; zuin Tage der Schuckdfvcien gewordau^ und daß wirklich diese Bedeutung dem Name inneivolptt, wird bestätigt durch die englische imd die skandinavische Bezeickmung des Tages, die den Sinn hat, als den „reinen" zu k«:nzoichnen. Möglich fit dann immerhin, daß d:e lossesprochen«: Büßer zum Zeichen ihres neu«: Standes sich mit grünen Zweigen sckmrückr«:, uird daß die frische Bolksphantasie des Mittelalters nach dem Aufzuge der befreit«: Büßer mit ö«i grünen Zweigen den Tag Gründonnerstag getauft lZat. Denn es steht- fest, daß der Name dem Mittelalter angehört und erst im! 13. Jahv- hundert zur Geltung gekommen ist. ^ W. G, Wa wurde Lhristur gekreuzigt? Zum Karfreitag, 29. M ärz. „Urch er trug sein Kreuz u:ü> ging hinaus zur Stätte, die da heißet Schädel statte, we!ck>e heißt auf Ebräisch: Golgatha. Mldä kreuzigten sie ihn . . ." Mit diesen schKuchen Worte:: schildert die Bibel' die Karfreitagstragödie. Wo liegt diese Stätte Golgatha, aus der der Heiland den Dod am Kreuze erlitt? Aus den Be- ricksten der EvangeLi«: erfährt man nur rvenig darüber; Johannes sagt, sie war nahe bei der Stadt; außerdem gibt er als Einzelheit an, in der Näh« lag ein Garten und darin ein großes Grab; dies ist' wohl in Einklang zu bringen mit der Angabe des Lukas, das jener Kyre:vier Simon, dem chan das Kreuz auslud, gerade vom Felde kam. Im heutig«: Jerusalem befindet sich die Grabeskirche an der Stätte, Ivo Christus gekreuzigt und in nächster Nähe bei- gesetzt wurde. In dem südlick>en Seitenstchisfe der Kirckve liegt die Stätte der Kreuzigung; von dem ursprünglichen Fels«: ist nichts wahrzunehm«:: er Verschvindet unter der Fülle von Altären, Bildern und Lamp-en; doch ist er in Gestalt eines vier bis fünf Meter hohen Würfckls noch Vorhand«:. Unter der Rotunde im Westen steht die Kapelle des heiligen Grabes, deren Bau auch durch den Schmuck der kostbar«: Lamp«:, Gemälde und Hohn: Lenck^er kaum erkennbar ist. In dem Vorraume, der Engelskapcllo, liegt ein in Marmor gefaßter Stein, eben der Stein, den der I Engel von der Tür des Grabes Jesu weggewälzt haben soll. Es ist eine :wch heute strittige Frage, ob die Gral^eskirche wirklich dre Tvdesstätte und das Grab Jesu bezeichnet. Vieles spricht dafür, haß die Kenntnis dieser heÄisen 'Stätten sich bis aus unsere Tag« erhalt«: habe. Daß man in den ersten drei Jahrhunderten dev ckwiUickM: ZeitreckMlNg eines Tages nicht mehr gewußt haben solle, ms in oder bei Jerusalem die Stätte Golgatha zu snck-est sei, ist reckst unrvahrsckMstlich. Der Christ, der die Todesstätte Jesu besuchen wollte, fragte ^natürlich nicht, wie .Professor Tal mast ganz richtig bemerkt: .wo ßmrd« Christus gekreuzigt? sondern; wo liegt Golgatha? und jeder Bünohner Jerusalems wußte dies, denn Golgatha war lang« Zeit hindurch «ine OrtsLezevchnunA Zur Zeit Christi lag eS noch mchsthalb der Stadt; die .Stadt 100 dehnte sich allmaUichaus, und sHließlich, zur Zeit Konstantins, lag Golgatha emgeklamurt zwischwr der Nordmauer der Ober- fifht und der Wesrmaver der Borstadt. Im Beginne des viertem Jahrhunderts verstaut» die,Jeru.salemische Ueberlieferrmg, die man mit gutem Recht als nnurrterb rochen ansehen darf, unter Gol- zatha den Bezirk eines heidnischen Tempels der Göttin Jlphvodibe; an dieser Stelle srrchte man nach den Spuren vom Leiden und Sterben Christi, und das, rvas man fand, berechtigte ivohl dazu, hier die GrabeMrche zu errÄchöe??; unter anderen Felsengräbern fand sich ein Einzelgraü, eure Gartenstätte und ein zerklüfteter Fels. Tiefes Grab, daS als das Grab ChriU ang-espsocheir wurde, hatte sein«? Eingang von Oft«?; die Grabkamrner bot nur Platz Kr einen Daten, wahrend es sonst üblich -var, m der viereckiger Kanrnrer an drei Teilen je eine Grabban? anzulegerr. Es schien ein bloß angrsan^aeZ Grab xu sein», rurd 'das ^deckte sich mit dev Angabe, daß das Grab -Josefs, in das man .Jesnm legte, neu und bisher urrbenutzt war. Tie Auffindung des G-rabeZ, bei de:n alle Zeichen zu stimme!? schienen, tmcrde wie ein Wunder empfunden, das die ganze Christenheit erfüllte; ein Zeitger«»^ der Entdeckung, Cyrill, schflldert die Stätte Golgatha und den Felsen,, „der emporragt und bis heilt sichtbar i'i und bis jetzt zeigt, wie damals wegen .Christus die Felsen zerrissen". Mit der. Frage nach dem Hffäbo Christi ist die nach der Richtstätte untrennbar verbunden!, Ti« genaue Krenzignngsstätte imrrde nicht gefunden.. Der zerklüftete Fels, der? man irn Konstantinsbau sah, den man jetzt nur tmrch kleine Oeffnungen oben in der Kal varienka pelle und unten in der dldarnskapell« in kleinen? Umfang .wahrneymen kam?, nluß als ein Zeuge dafür gelten, daß eine ge^en fünf Meter hoch ragend« Felsmasse sich östlich vom Grabe erhob. In der Nähe muß di« Richtstätte gelegen haben. Ter genaue Ort aber ist bis auf den heutigen Tag nützt bekannt und wird auch nie angegeben! werden können. Vüchertisch. — 10 Stunden in einem englischen Graben, kautet die Ueberschrift über einen Beitrag in den soeben erschienenen Heften 167—170 von Bongs Illustrierter Kriegsgeschichte „Der Krieg 1914/18 in Wort und ML" (Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Be .lin W 57, wöchentlich ein Heft zum Preise von 40 Pf.) rnck zeigt uns. rvie nicht nur Tapferkeit und schlaues Aushcrl eit, sondern auch List und VersäKagenheit dem deutschen Soldaten eigen früh. Daneben werden bk großen Schwierigkeiten dargestellt, die sich den Llussüh-rungen der gegebenen Befehle entgegerrjiemrnen. Diesem sehr lesensrverten Beitrag- schließen sich andere an, wie: „Artillerie-M reger", „Kriegsfeuerschiffe", , ^Jerusalem", „Waffen^ stillftarL an der Ostfront", „Wacht am Sundgau", „Bombemver- Jen gus der Luft", „Essenholer", „Tie K. u. K. Marffw bei Grads". Tiefe Beiträge find sämtlich von Kriegsteilnehmern best, gesteuert und der Verlag hat sie reid* mit Bildern, Karten und Manen aiisgestattet, um dem gegebenen Worte die bildlützen Dar- Mlungen nicht fehlen M lassen. In dein Hauptabs-ch.ütte des Werkes, der eigentlichen Krirgsgefchräste, schildert in seiner vor-? züglichen, lesenswerten Weise Wilhelm von MasfÄp di« Kämpft ftnt Sommer 1917 an der rumänischen Front. —- Die Liebschaften der Käte Keller. Roman von Richard Skowronrrek. (Verlag von Ullstein u. Go.. Berlin.) Ter neue SZowrornrek ist nicht 'wie die letzten Werke dieses Erzählers ein großer Zeitroman. In friedlichen Tagen spielt er, m dev Garnisonstadt seines „BataÄLms Sporck". Es harrdelt sich um einem Kamps, den ein Wbarn von lauterem, sprödem Charakter, der Feldwebel im JägerbatailLm Graf Sporck, Frarrz Drerow, um seine angetastete Ehre führt. Der in einem feinen Pensionat erlogenen, reizenden und schnippischen Käte hat die Liebe seines? Herzens gegolten. Er wird zu in Narren gehalten, ein junger, Deühtsinniger Wlig-er, der aM Resererrdar im Landratsamt Dienst lut, wird sein glücklicherer Nebenbuhler. SrUicht mrd überzeugeirLs gestaltet Skowrmmek diesen KonslM, ds?k er dramatisch steigert bis xum notwendigen Ausgang. — Zur Entwelschung. Ern neues BerdeutMungsworter-, buch von Eduard Engel erscheint unter dem Titel „Errttriel- schrmg, Verdeutschxmgswörlerbuch für Anrt, Haus. Schule, Leben" (Leipzig, Hesse & Becker Verlag, Preis 3 Mark), ein neues Fremd- Wörterbuch. Engels „Entwelschrng" ist insofern das vollständigste Verdeutsch?7?M'.vörterbnch als es die tatsächlich in rvissenschaftlichen Mrken, Zeitungen, Reden häufig vorLnmnenden Freust) rvörter u?ch fremdsprachlüfM? Redensärten vhr»e Alsnahr??« enthält und ,?nr die seltner? Fnchtvörter der Sonde rwisftnLhasden ausscheidet. Sodann bietet Errgels „ErrtwÄschrn^;" die sehr ivillrommene ge- schiühtliche Belehrung über das! erste Emdrü»g«n der meistvebrauckten Fremdwörter in der? allgemeinen Sprachgebrauch WrS aber beit Hauptwert dieses neuen Frerndwürterbrrches auSmach, ist der Reichtum an brarrchbaren Verdeutschimgsn. — Brehms Tierleben. Klein« ?ürsgÄbe Kr 3Mk mW Schn^. Mit über 500 Mbildungen im Text und etwa 150 Tafeln tu Farbendruck, Kupferätzung und Holzschnitt. Tritte Auflage, nach der von Prof. Tr. Otto zur -Straffen herausgeg ebenen vierten Auflage des Hauptwerkes vollständig neu bearbeitet von Tr. W, Kahle. 4 Bände in Leuren gebunden 62 Mark. -Band IV: Tie Säugetiere. In Leinen gebmvder? 18 Mark. Verlag des Biblio- graphischen Instituts in Leipzig nrst> Men. — Ter soeben in dritter Auflage erschienene vierte Band der kleinen Ausgabe von „Brehms Tierleben" behandelt die Säugetiere, also denjenigen Teil des Tierreichs, dem^die Laientvell die größte Teilnahme entgegenzuüringin pflegt. So ist dieser als dritter von den vier! Bänden des Gesakntwerkes ausgegeben-e Band (bereits früher er* schienet: die Bände „Vögel" ??nd „Fische, Lurche und Kriechtiere"^ von vornherein einer großen Leserschaft sicher mrd kann um so mehr! ziir Anschaffung für den Gebrmsch in der Familie und in der Schule empfohl-err rverd-err, als die Tarstellrmg, die auf den als Musterleistamgau anerkannten vier Säckgetierbänden des dreizehn- bändigen Hauptwerkes beruht, unter geschickter Ausscheidung alles dessen, was nur für FachLeacte Jirtevesse bietet, auf die einheimischens Säugetiere und auf diy Schilderung ihres Lebens und ihrer geistigen Eigerischaften den Hauptwert legt, oftre doch darüber die '.VÜlr- tigeren und Miziehenden fremdlär?disck;en Fw-rmen zu vernach? läffigen. Auh der Jugend können'die Bände tzoftre Bedenken in die Hand gegeben w.'rden. Auf die bildliche Ausstattung mit Text- bilden? nach Zeülxülngeu und farbigen Tafeln nach Gemälden der berühmtesten Tiermaler sowie mit zahlreichen Photographien lebender Tiere ist rvieder die größte Sorgfalt venvandt. — Das l i t e r a r i s ch e E ch o. Halbmonatsschrift für Literatur- freunde. (Begründet von Tr. Josef Ettlinger. Hercrusgegeben von Tr. Ernst Heilborn.) Verlag: Egon ^F lei scheel L Co., Berln? W 9. Tas 1. Aprilheft ist soeben mit solgrndem Inhalt erschienen % Richard Müller-Freien ftls: Tas deutsche Buch; Börnes, Freiherr von Münchhausen: Autobiographische Ski^e: Arthur Eloesser: E rinz Louis Ferdinand; Otto Grarrtoff; Briese eines Soldaten; rrl Strecker: Stinlerschristen — 'Echo der Bühnen — Echo der Zeitungen — Echo des Auslandes — Kurze Anzeigen. — Die Scha ubühne, Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft, herausgedeben vor? Siegfried Jacobsohn, euthält in der Nummer 12 ihres vrerzohnten Jahrgangs: Anfang?md End«, von Gernranicus; Friedrich Naumann, von Johannes Fischart; Frank Wedekind, vor? Harry Kahn; Strindberg-Heuckielei, von S. I.; Cigarillos, von Alfred Polgar; Daimler, von Lorarius; Antioorten^ Köifd. Auflösung des Kriegsratsels in voriger Numrner. Zwickau, Etbing, Idstein, Cöln, Hamburg, Raumbul'g, Erfurt, Thor??, Königsberg, Rlldotsradt, Ingolstadt, Einden, Goslar, Saßnitz, Aliona, Nürnberg, Ludwigshasen, Eilenburg, 3 dar, Ha??nover, Erlangen. . Lch«jüemtng: A. Meyer. — AWillingsrlmddrnck der Brühl'schen Umv.-Buch- und Steindrucksrei. R. Lange, Gießen.