Flieger über London. Wrrs Londoner Erzählung aus den Spätherbsttagen 1915. Don Justus Schoenthal. (Fortsetzung.) Der Trunkenbold aber v-ecabreichte chm unter einer Flut von unflätig-rohen Schimpfworten einen Tritt, daß er zu Füßen der Dame hinstürzte. Sie hob den Knaben sanft auf, streichelte ihln die Wange und sagte begütigend gleichfalls in deutscher Sprache: „Weine nicht, Kleiner, er muß dir schon deine Gerge wiedergeben!" Und sie trat auf den Räuber zu und herrschte chn an: „Augenblicklich geben Sie dem Kinde sein Eigentum zurück." Sei es nun, daß der Bursche den vorher gesprochenen deutschen Satz gehört hatte, — sei es, boljj er über die scharfen Worte in Wallung geriet, er lallte etwa Unvev- stündliches. holte mit dem Instrument weit aus und versetzte der Bisoounteß einen so fürchterlichen Schlag über den Kopf, daß sie blutüberströmt zusammenbrach und die Geige in Scherben ging. Bewußtlos wurde sie heimgeschafft und die Aerzte stellten außer dein Verluste des rechten Auges eine nicht unbedeutende Schädelverletzung fest. Marianne sandte sogleich an ihren Schwager im Felde eine dringende Depesche. Der Viscount erbat und erhielt auch kurzen Urlaub. „Und vorgestern", schloß Edith ihre Erzählung, „in aller M-orgenfrühe ist er hier eingetroffen. Er ist, obgleich er aus der Zone des Blutes und des Todes kommt, wie sich von selbst versteht, recht bestürzt und niedergeschlagen." Ans Longford hatte die Erzählung erst gegen den Sck)luh zu Eindru ckgemacht. Er war tief erschüttert. Eine namenlose Wut packte ihn und er hatte Mühe, seine Erregung zu meistern. Er schob den Sessel zurück und ballte ingrimmig die Hände. Endlich preßte er die Frage hervor: „Und mit welchen Strafen hat die Regierung das Benehmen des Pöbels, vor allem das Verhalten des Kon- ablers, der seine Pflicht durch Duldung des entsetzlichen Verbrechens verletzte, geahndet?" Der alte Herr schüttelte verwundert das Haupt. . „Man merkt, junger Freund, daß Sie die englischen Zustände nicht kennen. Man macht sich anscheinend drüben in Amerika nicht immer ein zutreffendes Bild von uns. Unsere Regierung tut grundsätzlich nur, was zweckmäßig ist. Uebrigens wäre das auch Sache der Gerichte wohl eher gewesen. Was wollen Sie? Eine Stunde nach dem Vorfall marschierten zwei Kompagnien Territorialmiliz auf und sperrten den Platz ab; am selben Nachmittag gab das Preß amt noch an alle Zeitungen die Weisung hinaus, es dürfe über die Ereignisse in Whitechapel nur berichtet werden, daß Ausschreitungen vorgekommen seien infolge der plötzlich erwachten Erbitterung gegen die Deutschen, die freilich nur zu sehr begreiflich sei, und so weiter und so weiter, die Regierung habe aber mit der üblichen „eisernen Faust" eingegriffen. Schluß!" „Und weiter geschah nichts?" forschte Longford. „Hat man denn nicht wenigstens eure Untersuchung gegen dre Uebeltäter eingeleitet und die geplünderten Deutschen entschädigt?" „Und einer solchen Torheit — der Lord verbarg fern Be fr ein den nicht — halten sie im Ernste unsere Regierung für fähig ?" „Torheit?" — Der Offizier glaubte nicht recht W hören. „Aber freilich! Ich bin gewiß nicht der Freund der gegenwärtigen Regierung. . . Allein, einen himmelschreienderen Wahnsinn vermöchte ich mir kaum auszudenkeu. Ich bitte Sie: Was kann es uns denn kümmern, ob die Deutsche in Whitechapel massakriert und ihrer Siebensachen beraubt werden? Man hat die Leute einfach einem Konzentrationslager zugeführt. . . leider viel zu spät. — Und die Uebeltäter bestraft? Aber weshalb denn? Erstens, wird man sie niemals aufsinden, und wenn auch. . . sollen wir vielleicht durch eine Gerichtsverhandlung unsere Schande offenbar werden lassen? Skandalprvzesse führt man in Frankreich oder auch in Deutschland; bei uns ist man zu klug dazu !" Der Hauptmann beherrschte sich wieder. Er fetzte gemächlich eine neue Zigarre in Brand und sagte dann rm ruhigen Tone: „Verzeihung, Mylord, in mir empörte sich das Gerechtigkeitsgefühl, solange ich weiß, daß solches Pack unbestraft ist. Und denken Sie doch — er ward unwillkürlich wieder lebhafter — für dieses Gesindel trägt man drüben seine Haut zu Markte!" Der Zeitungskönig schien den Einwand nicht zu beachten. Ec wandte sich wieder seiner Tochter zu. „Weißt du, wie lange der Colonel Urlaub hat?" „Genaues hörte ich nicht. Doch sprack) er davon, er werde morgen vormittag zum Kriegsamt fahren und darum nachsuchen, hier im Großen Generalstab beschäftigt zu werden, wenigstens so lange, bis sich die Erkrankung der Vis- counteß zum Guten oder zum Bösen entschieden hätte." Bei diesen Worten wurde Longford aufmerksam. „Dann ist es nicht ausgeschlossen," sagte er mrt langsamer Betonung, „daß ich dem Viscount begegne, habe nämlich ebenfalls die Absicht, morgen auf dem Kriegsamt vorzusprechen." . „ Der Lord überflog die Gestalt des lungen Offiziers Mit einem prüfenden Blick. „ i ,, t . . „Es war gewiß nicht Mangel an Anteilnahme, sondern nur die Besorgnis, für unbefugt neugierig und womöglich gar zudringlich angesehen zu werden, wenn ich mir Nicht schon tätigst die Frage erlaubte, ob Sie vorläufig hier in London zu bleiben oder London nur als Durchgangssttttion für bte Heimreise ?u benützen gedächten. Die Sie nun selbst! das Thema berühr len, scheint die Frage nach Ihren Zukunfts- Plänen nicht mehr verfrüht." Auch Edith sah ihn mit gespannter Aufmerksamkeit an. Der Hauptmann schob die Fingerspitzen gegeneinander und zuckte lässig die Achseln. „Meine Zukunftspläne hängen natürlich von meinem Empfang im Kriegsamt ab. Ich bin wohl für den Frontdienst nicht mehr verwendbar; aber ich denke, daß man im Generalstab die Erfahrungen eines ehemaligen Frontoffiziers brauchen kann." „Darum also die „mise en scöne", die Sie als ganz zufällig erklären wollen?!" Lord Southriffe lachte. „Aber, ich bitte, bitte," fuhr er noch immer lachend fort, als er die abwehreiche Geste des Offiziers bemerkte, „Sie haben ja vollkommen recht: Wer die Reklametrommel nicht rührt, der kommt nicht vorwärts int Leben. Es gibt kein Erlebnis, das einem nicht — richtig nutzbar gemacht — Vorteile brächte." Ediths Augen hatten sich geweitet. „Es freut mich aufrichtig, daß Sie also für längere Zeit hier zu bleiben beabsichtigen. Wenn Sie aber von mir, einer in amtlichen Dingen und nun gar in militärischen Angelegenheiten blutwenig erfahrenen Dame, einen Rat annehmen wollen — Longford verbeugte sich stumm —, so möchte ich Ihnen empfehlen, im Kriegsamt nicht unnötigerweise Ihres Aufenthalts in oiesem Hause Erwähnung zu tun." Der Zeitungskönig warf seiner Tochter einen entschieden Mißbilligenden Blick zu. Longford entging dies nicht; trotzdem fragte er: „Wie, Mylady, sollte es nicht gerade als Empfehlung dienen, daß sich dem Fremdling schon die gastlichen Pforten dieses vornehmen Hauses ausgetan?" Edith lachte. „Bitte, keine Schmeicheleien!" Und der Lord tneirte bedächtig: „Nun, die Herren von der Regierung sind tun ein bißchen gram. Haben Sie meine gestrige Rede im Oberläufe nicht gelesen?" Longford blick! 2 d n alten Herrn fast schelmisch an: ,,Sie selbst, Mylord, sind nicht ganz unschuldig daran, daß ich mir das VergÜngen versagen mußte. Denn gerade, als ich mich in aller Ausführlichkeit der Zeitung widmen wollte, stürzte Mister Atterley ins Abteil und überbrachte mir Ihre liebensrm ringe Einladung." , „Also, um e kurz zu sagen, ich warf der Regierung den Fehdehandsch xh hin. Ich stellte einmal einige unangenehme Tatsache-.^e st, vor allem, was die Mißwirtschaft im Heer betrifft. Die st ronwffiziere haben fünfzig Prozent Verluste und zweien h db Prozent Auszeichnungen treffen auf sie, während hin tr c der Front im Stab zweieinhalb vom Hundert Verlust? zu buchen sind und zur gerechten Belohnung fünfzig von» Hundert Auszeichnungen. Und solcher Giftpillen habe ich tri hoch mögenden Herren eine ganze Anzahl Versetzt." Der Offizi.: war über diese Eröffnung ehrlich erstaunt. „Ich bitte i: in Vergebung, Mylord, Sie lobten soeben dis Regierung, weil sie eine Schande der Nation nicht offenbar werden lirst. Schädigen Sie aber nicht durch Ihre parlamentarische Tätigkeit die englische Sache weit mehr?" , _ „Es ist kehre Schande für die Nation, wenn in ihrer Mitte Männer aufstehen, die eine verderbte Regierungspolitik bekämpfen. Im Gegenteil, das schafft uns Freunde tn der ganzen Welt!" „Ich verstcbe nichts von Politik. Aber. . . . Ihre Rede wird doch durch die Presse verbreitet. Ihre eigene Presse wird das ihr! ge tun. Man liest die Londoner Blätter vermutlich auch in Berlin und wird daraus vielleicht gewisse Schlüsse zieh»;t. . . meinen Sie nicht auch?" Der Zettungskünig runzelte die Stirn. „Welche Schlüsse wird man zihen?" „Nun, z machst den eben erwähnten: daß es hier auch Anders denke :d e gibt, Männer, die der Regierung feindselig gesinnt find." „Und sie glauben wirklich, daß ich meinem Vaterlande wehr nütze, wenn ich schweige, als wenn ich pflichtgemäß Uebelstände mder gesetzgebenden Körperschaft brandmarke?" „Ja, li üen Sie denn Ihr Vaterland nicht?" entrann «s Longford unwillkürlich. „Ich gl:ube doch!" versetzte der alte Herr gelassen. „Ist e£ dann neugierig, zu fragen, welche Gründe Sie bewegen, n.nu Sie die Regierung b-Äämpfen?" „Die (runde, Herr Hauptmann, sind sehr einfach: Ich Hn überzogt, daß unsere Regierung ihre Unfähigkeit aufs i schändlichste erwiesen hat. Wir brauchen eine Regierung, div unter ganz anderen Voraussetzungen, von einem gantz anderen Staatsgedanken getragen, an ihre Riesermufgab« herantritt." Lord Southriffe war warm geworden. Man sah ihm an: jetzt sprach er über sein Lieblingsthema. „Wir Engländer haben uns im Lause der Jahrhunoerte gewöhnt, im Staat nur den Vertragsschuldner zu sehen, sozusagen den Gewährleister des bestmöglichen Geschäfts für jeden einzelnen. Das soll der Staat auch sein; aber das darf er nicht ausschließlich ftin. Und da unsere Regierung von allen diesen Dingen keine blasse Ahnung hat, muß sie eben gehen, je früher, desho besser für uns alle." „Ja, Mylord, ist Ihnen nie der Gedanke gekommen^ daß Sie durch diesen Kampf im Innern vielleicht das Land in den Abgrund des Verderbens, ins Bodenlose stürzen - Daß Sie vielleicht die ganze, mühsam durch Jahrhunderte! ansgebaute britische WeltmachtstellUng . . .?" ' „ „Nun, da überschätzen Sie meine Kraft Und unterschätzen vor allem die britische Machtstellung. Zu vernichten rst die britische Vormachtstellung nicht, weder in diesem Kriege noch in einem andern. Dazu steht der Untergrund» denn doch auf zu festgefügten Quadern." . „Aber wie soll England denn den Krieg gewinnen, wenn rm Lande selbst die Gegnerschaft das Haupt erhebt?" Der Lord lächelte wohlwollend über die aufgeregtes Gesten des jungen Offiziers. „Wo steht denn geschrieben, daß wir den Krieg gewinnen sollen? — Wir werden ihn nicht gewinnen!" Der Hauptmann schnellte hoch. „Und ich- versichere Ihnen, bei allem, was mir heilig ist: Wir werden den Krieg gewinnen!" Es klang fast triumphierend, wie er das hinausschrie. „Ich ehre Ihren Optimismus, junger Freund, versichere Ihnen aber meinerseits im Gegenteil, daß wir den Krieg schon deshalb nicht gewinnen werden, weil — wir ihn längst verloren haben!" Einen Augenblick herrschte Schweigen im Zimmer. Dann fragte Longford zaghaft: „Und warum schließen Sre, wenn Sie das schon wissen, nicht Frieden?" ''Ich Frieden schließen? Sie wenden sich an die falsch« Adresse, Kapt'n!" Longford zog die Brauen zusammen. „Ich bitte um Vergebung: aus der Schilderung, die mir Herr Atterley heute morgen gab, mußte ich die Ueberzeugung gewinnen, daß Mylord wohl die Macht in Händen hätten.^ Lady Edith lachte, daß ihre Zähne blitzten. „Ach, Atterley! Lassen Sie sich von dem halbverrücktert Dichter keinen Bär aufbinden. Er übertreibt immer." Der Zeitungskönig zog die Uhr und erhob sich. „Und wenn ich statt achtzehn Zeitungen deren hundert zu Gebote hätte, so wäre mein Einfluß nicht größer, Kapt'n, als heute. Auch mir ist die unmittelbare Einwirkung auf die Entschlüsse der Regierung versagt. »Zu meinem Leidwesen mutz rch aber jetzt das Gespräch abbrechen. Die Zeit ist schon etwas vorgeschritten und ich habe meinem Privatsekretär noch ein paar eilige Briefe zu diktieren. Ich sehe Sie dann also zum Diner und darf wohl danach aas das Vergnügen hoffen, Si« wr „Army an Navy" einznführen?" Er reichte Longford die Rechte und mit dem ruhigsten Ton der Welt, als habe man nur vom Wetter und anderen gleichgültigen Dingen gesprochen, wünschte er: „Gooü after- noon!". (Fortsetzung folgt.) ttätzchen. Skizze von Georg Persich. Aus einmal waren sie da — ein wenig Sonnenschein hatte genügt, sie hervorzuzaubern. Sie saßen an den kahlen Zweigen wtzt silbern schimmernde Perlen, und es waren doch nur Kätzchen. Die Leute, die vorbeigingen, dachten bei ihrem Anblick an den ühling, der ja nun bald- kommen Mußte und von dem die milden »ge schon einen Vorgeschmack gegeben hatten. Und sie hatten gern ein paar der Kätzchen mit nach Hause genommen, aber es war streng verboten, in den öffentlichen Anlagen etwas anzurührews Der Mann, der abends ln der Dunkelheit kam und die blühenden Zweige mit scharfem Messer abschnitt, wußte das auch, kehrte sich jedoch nicht daran. Und am nächsten Tage hielt er sie auf der Straße feil, dort- wo der Verkehr am lebhaftesten war. Me frischen Kätzchen lagert zusammen mit einigen künstlichen Mumm in einem K»rbe nnÄ 87 lÄriB« schnell Käufer. Sie waren auch so hübsch anAkfehm und s» Mmnetweich Mlten sie sich an. Ein Herr wollte die letzten kaufen. Ms er den Pveis hörte, den der Händler infolge der Nachfrage immer mehr erhöht hatte, meint« ft: „Das ist aber viel Geld für Kätzchen!" „Glauben Sie denn, daß ich sie gestohlen habe?" lautete die grobe Antwort. „Ich habe sie auch teuer bezahlen müssen und verdiene nur wenige Pfennige daran." Da bezahlte der Herr den geforderten Preis, nährn seine Kätzchen stnd ging. „Mit-allem lvird inan hellte libervorteilt," dachte er. „Diese wertlosen Dinger kostet: niln auch schon ein schweres Geld. Warum? Läßt sich die Natur, die sie hervorbringt, heute ihre Arbeit auch schon entlohnet: oder macht es mehr Mühe, die Ztveige abzubrechen »oder abzuschneiden als früher? oder aus welchem Grunde sonst?" Es war ein Gelehrter, ein Mann der exakten Wisserrschaft, der sich über Ursache mrd Wirkung eines jeden Vorgangs klar zu merken, suchte. Und er schrak aus tiefem Nachdenken auf, als ihn ein Bekannter anries: „Guten Tag, Herr Professor!" Der ihn begrüßte, war ein reicher Fabrikant, dessen Gastfreundschaft er schon wiederholt genossen hatte. Man wechselte einige Worte. „Ich bin gegenwärtig dermaßen beschäftigt," erzählte der Fabrikant, „daß ich darüber sogar den Geburtstag meiner Frau, der heute tft, vergessen habe. Nun bin ich ans der Suche nach einem passenden Geschenk." „Darf ich Sie bitten, Ihrer Frau Genmhlin auch meine Glückwünsche Ml übermitteln?" sagte der Professor. „Und falls dies bescheidene Angebinde ans Gnade rechnet: dürste —?" er blickte lächelnd ans die Kätzchen tu seiner Hand — „es wäre zugleich ein erster Frühlingsgruß." „Meine Frau wird sich ungemein darüber freuen," erwiderte der Fabrikant. „Sie ist ja eine so große Naturfreundin. Vielen Dank für die sinnige Aufmerksamkeit, Herr Professor!" Aber als er eine Viertelstuirde später rn eillenl Jirwelierladen stand und für seine Gattin einen kostbaren Schmuck auswählte, lepte er die Kätzchen achtlos beiseite, und als er den Laden verließ, blreben sie liegen und er erinnerte sich auch nachher nicht mehr! daran. , Und andere Käufer, die kamen, nahmell auch keine Notiz davon. Erft die schöne und gefeierte Primadonna vom Stadttheater, eine der beften Kundinnen, die für eine ltene.Rolle eine neue Halskette brauchte, schenkte ihnen Beachtung. „Wem gehören diese allerliebsten Kätzchell?" fragte sie. „Sie sind herrenloses Gut, gnädiges Fräulein." „Dann darf ich mich wohl daran bereichern?" meinte sie und griff nach deri Kätzchen. „Sie sehen ja fast ans wie Perlen. Ach, wenn man solche Perlen hätte!" „In dieser Größe würden sie Rothschilds Vermögen kosten!" antwortete der Juwelier lachend. „Und das toerde ich mir nicht mehr zusarnmensingen!" seufzte die Künstlerin. Als sie loieder in ihrem Droschkenauto saß, überlegte sie aber ernstlich, ob sie den Gaftspielantrag, den man ihr für den Sommer gemacht hatte, nicht doch unterschreiben sollte. Sie opferte damit ihre Erhvllingszeit, verdiente aber eine große Summe. Und sie war entschlossen, den Kontrakt anznnehnien, als sie am Ziel ihrer Fahrt angelangt war. Eiir junger Ofsizier winkte das leere Auto heran. Er war auf Urlaub, mußte bald loieder ins Feld mid wollte noch mehrere Abschiedsbesuche abflatten. Was lag denn da ans dem Polster? Kätzchen! Ter Wagen hatte sich schon wieder in Bewegtmg gesetzt, |t!nb jagte durch die langen 'Straßen. Kätzchen, wahrhaftig! Heimatliche Kätzchen,'! An die Heimat und an den Frühling hatten sie ihlt auch gemahnt — vor einem Jahre, als er sie rn solcher Menge sah i— — in Feindesland. Unter den blühendeir Meiden hatte er mit seiner Btannschaft gelegen und den feüldlichen Angriff abgewehrt. Ein Kugelregen prasselte in die Büsche, schlug die Kätzchen herunter, schlug in Menschenleiber. Ms es damr zum Handgemenge kam, färbten sich die silber- Kranen Blüten rot. Auch mrt seinem Blut. Stundenlang lag er wach dem Kampf unter einer Weide, unfähig sich zu bewegen. Und glaubte sterben zu müsset:. Nun, er lebte noch, und hatte die Heimat wicdergesehen und würde atlch noch manchen Frühling Wiedersehen. Tie Kätzchen wäret: ihn: ein stenndliches 'Schicksalszeichen. Er nahm das kleinste Zwerglein und steckte es in das Knopf- Koch seines Mantels. >— Ter Herr Notar, der nach dem Leutnant das' Auto benutzte, um sich zu einem wichtiger Termin mich dem Gericht S fren zu lassen, blätterte rasch noch einmal seine Akten durch. c bemerkte di« Kätzchen teuf dem «itzpolster nicht eher, als bis It aussteigen wollte. „Sie sollten Ihren Waget: sauberer hallen l" tadelte er den Wutscher und gab ihm kein Trinkgeld. „Was ist damit?" „Sehen Sie doch, waS drin herunckiegt!" Er Mob seine Menmaype unter den JSnrt und schritt in das Gerichtsgebäude. Ter Kutscher kletterte brummend vvm! Bock und blickte in das Innere des Wagens. Ein in der Nähe stehender Schutzmann trat heran. „Was wollte denn der Herr?" erkundigte er sich „Er machte solch unzufriedenes Gesicht." „Tas netrnt er unsauber!" sagte der Kutscher. „Die paar Kätzchen, die wahrscheinlich ein anderer Fahrgast vergessen hat." Und er nahm die Ztveige und warf sie ärgerltch auf di« Straße. ' „Kätzchen?" Ter Schutzmann hob die Augenbrauen. „Man hat die Sträucher in den Anlage:: geplündert. Wenn wir nur den Täter hätten! " ,,Jch war's nicht," meinte der Kutscher, „und die ich heute gefahren habe, werden's auch tricht gewesen "sein. Lauter seine Herrschaften!" E:n kleines Mädchen, das in der Nähe Kreisel gespielt hatte und nun ntüde nach Hause wollte, sammelte die Kätzchen auf. Es war etwas Neues zum Spielet:. Großmutter saß it: ihrem Stübchen am! Fettster und freute sich der Sonne, die wieder hitrter den Wolken hervorgekomnrest ivar und sie wärmte. Tie Enkelin legte ihr die Kätzchen in den Schoß. „Willst du sie habet:, Großmutter?" „Kätzchen!" sagte die Alte und ihre ivelken Finger glitten liebkosend darüber hin. Tann streichelte sie den blondett Scheitel der Kleinei: und flüsterte, voll Dank in die liebe, leuchtende Sonne blinzelnd: „Es wird immer wieder Frühling! Immer wieder!" Der Unzulängliche. Bon EgidvonFilek (Nachdruck verboten.) Es war ganz :n:d gar nichts Interessantes an ihn:. Er unter», Mied sich in keiner Art vor: jenen, deren zwölf ein Dutzend machen. Nach glatter Fahrt durch die ferchtet: Gewässer der Mittel- und Hochschulbildung hatte er seinen Doktor getnacht und war am Strande der bürgerlicher: Beamtsnversorgnng gelcnchet, um dort mit der übrigen Herde das kurze Gras abzufressen. Niemals war er betrUnketr oder von irgend etwas begeistert gewesen; er hatte nie Laternen ausgelöscht, aber auch niemals ein Licht entzündet, weder in sich noch in anderen. AW dreißig Jahren heiratere er ein Mädck>en seiner Kaste und hatte mit ihr ztvei völlig normal« Kinder, einen Knaben und eit: Mädchen. Doch gab es feiten ^Stunden, in bettet: er sich seiner Un- Persönlichkeit gleichsam im Tümtnerzustand bewußt ward. Das geschah etiva dann, rverm er erfuhr, daß eütem seiner Kameraden— Freunde hatte er nie besessen — aus der Studentenzeit irgendein» Erfolg zuteil gewordei: war. Daun konnte er tagelang mit g», senltem Kopf herumgehen und grübeln: wie kan: das? Ter lange Gerhardt, der mit knapper Mt durch die Reifeprüfung gekrvchnr war, sollte in einem Prozeß als Verteidiger so ausgezeichnet ge* sprechen haben? Spund, der verbummelte Bierköttig, hat^ ein Buch geschrieben, das alle Zeitungen lobten? Und ein heißes Verlangen flammte in ihm aus, irgend etwas ztr leisten, etwas Sieghaftes und Großes; in seinen Träumen erschien ihm das ebenso leicht als beglückend. — O, wem: er nur ernsthaft tvollte —. was Gerhardt konnte und die ändert:, das komtte er auch! Aber ehe noch das Große und Sieghafte klare Gestalt gewann, sanken die Flügel seines Willens matt herunter. Er tröstete sich: war die emsige, alltägliche Berufsarbeit nicht ebenso wertvoll für das große Ganze, als irgeudeine btLeutende Einzellerstnng? Und mit dieser Sophist.ik betäubte er sein Gewissen auch damr noch, als die Dontterstimmen des Krieges in Millionen Menschen alle Kräfte des Leibes und der Seele wachriefen Längst standen die meisten seiner Schulkamerad ett in militärischem Dienst. Dann lauten die Musterungen der ungedietrten. Seine kleine, geduldige Frau zitterte vor unbestimmter Atrgst; der Bub jubelte: „Hurra, Papa ivird Soldat, eit: richtiger Soldat mit Säbel und Uniform !" Be: der Untersuchung gab er ein Eörperliches Gebrechen an, das sich schwer feststellet: ließ. Etrgbrüstig und schwächlich wie er war, wurde er nach einigem Hit: und Her zum Dienst mit der Waf^ untauglich erklärt. War er feig ? Manchmal traunte er sich so. Aber noch stärker band ihn die Fessel der Gewohnheit, die Furcht vor dem Neuen, Unbeguemen, Beschwerlichen. Man sitzt nicht ungestraft zehn Jahre in einen: Bureau . . . Im dritten Kriegs sourmer traf er eimnal feine Kollegen Spund und Gerhardt in Uniform auf der Ringstraße. Der Rechtsanwalt trug den Arm in der Binde; Spund verbrachte einen kürzest Urlaub in Wien. Man erneuerte die alte Kameradschaft und bestlchte abettds zu dritt eine der liebet: alten Kneipen aus der Sttldentettzeit. Ter starke, feurige Wein zog die Hüllet: von ihrer Seele. • Ter Rechtsanwalt erzählte, mit leiser, verschleierter Stimme, als scheue er sich vor den: eigenen Wort, tote er bisher mit seinen fünfunddreißig Jahren die Welt gleichsam durch das Fenster eines Kaffeehauses betrachtet und nun mitten hineingewvrsen sei in das bunte Treiben von unendlich verschiedenen Menschen. Nie hätte er geglaubt, daß so viel unverbraucht!« Kraft in seinem Körper ausgespeichert war, in diesem weichlichen, v-erwöhnten, über-, Mssig verfeuerten Leib des kultivierten Friederrsmenschen, der aus der Bequemlichkeit einen Götzendienst! genmcht hat. TaS käst, liche Gefühl tiefen Schlafes nach furchtbaren dre utt» «Eiche Wonne eines ioarmen Raumes nach Mndenlangem frieren die Eichten Beweise von Gutmütrgkrnt mtd Herzensgütr einfacher Menschen ans dem Volk: das alles tvar ihm unvergeßliches Erlebnis. Wie anders faßte er jetzt fernen Beruf aus. ,ert er so tiefe. Micke rn MewchMseelen getan, nmmdtwh mehr 6 «- lernt hat, als in Akten und gelehrten Büchern stand. Und dann sprach der Dichter. ., . ,... r . Ja das ist's: leben haben wir gelernt. Oh, diese btttetkalten Nächte unter freiem Himmel, voll tiefer, schweigender, sternen-, w Mnder Einsamkeit, bedeckt lnit der schwarzi-eckenen Hrmmels- decke, deren Rand vom fernen Feuerschein brennerider Dörfer zerrissen ist .... In verlassenen Schlössern von pvlntsckM Ävelwen haben wir gehaust, zwischm vergoldeten Stühlen, Sagbaren Btl- dern und orientalischen Teppichen, und beim nächst«» Morgen-» grauen ging's hinaus in die Oede der sümpfe und ae^ ckrwalhes, vielleicht in den Tod — Wie arm Und matt ist alle unsere schretbe- Sunft diesen WirklickKiten gegenüber! Aber,weirn tch,pater, nach Jahren, wieder in Ruhe arbeiten darf an eenem großen Werk der Nackiklang dieses starkem Erlebens wird darm Mern. ^ samkeit des Urwaldes wird darin fern und , der Glanz furltlr^er Schlösser und die Gefahr nächtlicher Schleichwege zwischen Tod Scbcii • « ». / Ter Daheim geblieb ene schtzvieg. In seiner -Seele regte fuy ^^,Fnd halt Ich" niemals das' empfunden, was man so im aü> gemeinen Furcht nmnt — ober Todesangst Y Sie grübelten nach — Ja —7 ^lletcht auf ^r Facht zur Front — oder wenn man mitten rn der Nacht erwachte — oder wenn man an die Menschen der Heimat dachte, dre ernem nahe standen Aber seit sie zum ersten Male im Feuer gewesen, war drew Empfindung ausgelöscht. Nur eine ungeheure Erregung^ der Nerven war geblieben, eine große Nettgier: was wird morgen, übermorgen, in drei" Wochen mit wrs geschehen ? Das tonnte er nicht begreifen ... . ^ .. ^ Eines Tages war er wieder allem. Ter Nechtsanrmrlt besuchte verwandte in der Proviitz. Ter Dichter stand rm Twmmel- ^Vefn,^ war"mlch^nrehr zu ertragen, dieses eintönige Leben im Bureau, dieses Dasein einer boten schraube rm Mechanismus des Staates. Nach vielen schwungvollen Monologen, mrt halb- lmrter Stimme auf einsamen Spaziergängen gemrrrmelt, voll bex stärksten Worte und Gebärden, grng er M .fernem, Amtsvorstans und kündigte die AbsickK an, sich zu irgertderner Krregslersbung zu melden. „ „ „ , , ,. , Ter Vorstand lächelte in srch hmern. _ .Ihr Ehrgeiz kommt etwas spät, Herr Doktor. Heute kann ich Sie Ächt mehr ziehen lassen, .Die, wissen doch, der gwße Mangel an geschulten Kräften . . . Hter rst Ihr Platz. Und als der andere hartnäckig schwieg., sagte er: Fragen Sie immerhin am Krtegsmmntertnm an^Lercht wrrd es Ihnen nicht werden. Es wird einen Kamps um Sie zwischen Zivil- und Militärbehörde geben wie einst um den Leichnam des se^gm war, litch-lt- da» «UM. müde FattmMcht deS hohen Beamten noch immer, A stützte den Kopf m. dre Hand und schloß die Augen. Ta fliegen Mder vor t&m auf föie damals, toot dreißig Jahren, als er Maler werden wollte, Felsenburgen, schwarz-grüne Haine, Landschlften voll Sonne,md blauer, leuch- tender MeernMen, so verrückt und schön, wie num sie eben nur träumen kann. Auch das leuchtende Bild der Zukunft war eut Traum gewesen. Er hatte doch nicht das Zeug zum großen Künstler Wie aut daß er es noch zur rechten Zeit erkannt. Ta war es wieder, das bittere Weh der Unzulängltichenr. Das Reißen und Zerren an den Ketten des Alltags. Und un rechten Augenblick fehlt der Mul. Ter Mut zur Tat. Und der schuß ist immer wieder die Resignation, das .herbe Trostwort. Pflicht. Nach drei Wochen fragte er i „Nim. haben Sie eS durchgesetzt?' Der Toktor wich seineni Mick aus: . „Mein Gott, man hat mir so große Schiwrerigverten marhit Und ich glaube im Grunde, daß ich der Allgemeinheit besser dienen bann, wenn ich hier bleibe, schließlich hat man Frau und Kinder. —^ „ Ünd Wr^aing^Mls feinen Platz zurück und vergrub sich in die Men Das spöttische Lächeln des Chefs sah er nicht mehr Seit jenem Tag war das ungeheure Weltereignis für ihn erledigt. Er schloß die Pforten ferner Seele zu und ließ nichts herein, was sich darauf bezog. . . . _ . Er sah in seiner kleinen Welt wie einer, der von dem ans! Ufer gefesselten Kahn ans die Wellen des großen Stromes an sich vorüberziehen sieht, zu schkvach oder zu träge, dre Ketten zu lösen und mit kräftigem Ruderschlag das Schiss zu treiben, an Klippen, Sarrdbünken und Gefahr, an der heiteren Schönheit blühender Ufer vorüber, mitten zwischen Sonnenglanz und duUklen, finsteren Tiefen. Und st» wird er noch immer sitze» und sich vmrstff und noch dem großen Erlebnis sehnen, das nur aus der eigenen^ steigen tarnt, auch dann noch, wenn uns endlich wieder die Svnm scheinen wcd das Grausen dieser letzten Jahre im Nebel der Bev- gangenheil versinken wird wie eine ferne Küste, während ringsur« neue Menschen mit neuen Kräften des Leibes und der Seele bol tausendjährige Reich der Kultur aus seinen Trümmern neu auh, richten. Er aber wird nicht zu ihnen gehören; denn er ist einer von de» Mzuvielen, zahllos wie der Sand ain Meeve. hm und her geworjeW von den Weller: des Trostes und — der Angst, Ein Unzulänglicher . . *._ Vüchertifch. — Ernährung und N ahrungsmitiel. Vvn. N. Znntz. 3. Auflage (Ans Natur und Geisteswelt Bd. 19) Leipzig 1918, G. B. Teubuer. 136 ^Seiten geb. 1.50 Mk. — Dre drMe ieÄ erschienene Auflage des vorliegerideii Büchleins ist trn Hrrrott« aus die Ernährun gsproble me, die die Kriegs zeit aufgeworfen hat, vollkommen umgearbeitet. Taster ist namentlich die Frage nach dem Eiweißminimum, das wir brauchen, und nach dem Ersatz enter Art von Nahrungsmitteln, durch eine andere sehr eingehend be». sprachen. Tie ersten Kapitel beharrdeln mehr theoretische Frage^ wie namerctlich die Methodik der Stoffwechseluntrrsuchtzrng. dre folgenden aber praktisch wichtige Probleme,, die, Zuber^tUng^ der Speisert in ihrern Einfluß auf ihre VerdaulickiEeit, den Nährstoss- gelialt der wichtigsteir Nahrungsmittel und den Wert ruchtrger Zusammensetzung der gereichtest Nahrung. An den verschteüenstL» Stellen sind eine Anzahl praktisch wichtiger Winke gegeben, so über den immer noch nchi ausreichend gewürdigten Wert einer ausgiebigen Zerkleitverung der genossenen speisen, über Diätetik des Obstgennsses, übn die Bedeutung der Gewürze. Eine Anzahl Tabellen über die wiclstigsten Nahrungs- und Geitußm mn. schließt das Bich. Es sei allen, die sch über die Ernäh-rungsst svage informieren wollen, warm empfohlen. — Das Büchlein vom frohgemuten Invalide», Ernstes und Heiteres, Dokumente, Kuriosa und AneDoten aus dem Leben der Kriegs- uttd Friedensiuvaliden. Gesammelt und heraus- gegeben von E. W. Trojan. Verlag I. H. Ed. Heitz (Heitz u. Mündel) Straßburg 1918. Preis 80 Pfennig. Gießener Hanssrauen-Verein. Kochanweisungen. Graupenkloß. Man läßt die über Nacht eingeweiicht« Graupen mit Wasser.und Salz ankoctMt mtd in der Kochkiste langsam gardünsteu, lvas tags zttvor geschelMr kann. Tie Graupe» minien weich fern »und dürfen keine Fluss-gleit mehr haben. Wett» die Gratlpenmass« kalt a-e.ovrdeu ist, mischt man eNoas in Fett geschmorte Zwiebel, Salz, Majoran- oder Thynnankraut, wen« mau es ermögliclMn kann, ein-- Ei dazu, füllt den festen Teig in eine nnt Fett ausgestrchene Kasten form und läßt den Kloß eine gu» Stunde backen oder in einer Puddingform im Wasserbade kochen. Braune Tunke zum Graripercklo-ß. Man läßt Mebl i» Fett dunkel werden, fügt etwas Wasser, Salz und Essig dazu. Wenn man will, kleingeschnittene Senf- oder Sauergurkeu. Kalter Rhabarber-Flammeri. Die Nhabarbrrftü-cke werdetr mit Wasser mrd ettvas doppeltkohlensanrent Natron (eine kleine Messerspitze voll) weichzekocht. Darm .rührt man die Brühe durch ein Sieb, süßt sie und verkocht sie mir etwas Grieß oder! Sago zu einem Flammeri. Auf ein Liter Flüssigkeit rvchatet ma« ungefähr 135—15V Gramm Sago oder 100 Gramm SagomehL über Grieß. Wenn man bemerkt, daß die Speise zu dick wird, kaust man sie mit etwas van dem zurückbehaltenen heißen Rhabarbersast -verdünnen. Zchieberä sel. Tabellen Dünaburg Forellen Marktkorb Belagernng Bulgarien Vorstehende Wörter sind ohne Äenderung der Reihenfolge, allo nur dt>rcb seitliche Verschiebung, so unreremanderzusegen, daß zwei senkrechte Buchstabenre hen einen vielbedrängten Staat »ma ein in der Polittk oft genanntes Gebirge bezeichnen. (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des Telegravhenrätsels in voriger Nummer: Wolga. Karte, Seine, Dank, Woche, Kleid, Nest, Arte» Worte sind noch keine Talen. TchrisUeitung: W. Areyer. — Zwillingsrunddruck der Brühl'schen Univ.-Buch- und Sreindruckerei. R. Lange, Gießen.