Flieger über London. Ein« Londoner Erzählung aus den Spätherbsttagen 191Ü. Von Justus Schoenthal. (Fortsetzung.) 3. Kapitel. After Lunch. Um ins Rauchzimmer zu gelangen, mußte man das Musikzimmer nochmals durchschreiten. Lady Edith ließ den Arm des Offiziers fahren und ging voraus. Sie klappte die Notenhefte zusammen und schloß den Flügel. Longford hatte das Gefühl, sie tue das alles in der Absicht, von ihm über Musik befragt zu werden. Er tat ihr den Gefallen. „Mylady sind Pianistin?" „Pianistin ist vielleicht etwas zu viel gesagt. Aber ich gehöre jedenfalls zu den wenigen Engländerinnen, die ernsthaft musikalisch sind." Longford warf einen Blick auf das Notenheft. „Und Sie spielen, wie ich sehe, Beethoven, also deutsche Musik?" Edith schob den schweren Perser zur Seite, der als Behang den Durchgang zum Rauchzimmer sperrte. Das fahrbare Mokkatischchen stand bereits im Zimmer. Sie goß die schwarzbraune Flüssigkeit in drei der zierlichen Limoges-Taßchen und ließ sich dann in einen der schwerfälligen, saffianbezogenen Sessel nieder. „Ja, Mister Longford, ich spiele deutsche Musik, am liebsten Beethoven." Der Lord unterbrach: „Bekanntlich haben sie in Paris kürzlich festgestellt, daß Beethoven gar kein Deutscher war." „Aber, Papa, er ist doch in Köln am Rhein geboren!" Longford entfuhr es: „Verzeihung, Mylady wollten Wohl sagen: in Bonn." Der Zeitungskönig lachte. „Siehe da, die Schulweisheit der Herren von der Front!" Longford errötete. Dieser alte Herr war ihm entschieden überlegen. Es hielt schwer, in seiner Gegenwart die Selbstsicherheit nicht zu verlieren. Lord Southriffe schien die Verlegenheit des jungen Häuptmanns nicht zu bemerken; er beschäftigte sich weiter Unit Beethoven. „Ja, Beethoven war der Abstammung nach nicht Angehöriger einer feindlichen, nicht eiirmal einer neutralen Macht. Er ist sozusagen unser Verbündeter. Er ist nämlich ganz simpler Belgier gewesen." ^Das ist wohl wieder einer deiner beliebten Scherze, Acrpn 7 " „Ich berichte nur, was der Pariser „Figaro" über Beethovens Wstammung in Erfahrung gebracht hat. Der Rame selbst, „van Beethoven", kliMt ja allerdings nicht deutsch, eher holländisch. Die Beethoven sollen aber eine alte Musikerfamilie sein, die schon im siebzehnten Jahrhundert in Löwen, demselben Löwen, dem unsere Herren Feinde im August vorigen Jahres so übel mitgespielt, ihren Wohnsitz gehabt haben." „Muß man unbedingt glauben, was der „Figaro" erzählt?" fragte Lady Edith leichthin. „Muß? — Nein!" erwiderte der alte Herr gutgelaunt, „es ist aber keinesfalls verboten." „Nun, mir persönlich verschlagt es nichts, ob Beethoven ein Deutscher oder ein Belgier war; für mich ist er das größte aller musikalischen Genies seit Erschaffung der Welt. Ich sehe wirklich nicht ein, warum wir die deutschen Meister nicht spielen sollen. Nur, weil wir zufällig jseit über ein Jahr mit den Deutschen Krieg führen? Ja, könnten wir damit den Deutschen vielleicht irgendwelchen Abbruch tun? — Nicht im mindesten! Wir würden durch eine Verbannung der deutschen Musik nur uns selber schaden. Denn die englische Musik — Gott sei's geklagt — schön ist anders. Wie denken Sie darüber, Kapt'rtt?" Auf Longfords Stimmung wirkte die Umgebung günsti«. Er empfand einen eigentümlichen Reiz darin, seine bis anfs äußerste angespannten Nerven im seichten Geplätscher einer Plauderstunde auszuruhen . . . Diese weichen Safsian- sessel, die Limoges-Täßchen, der würzige Mokkaduft, die mattschimm-ernden, weinroten Asghanteppiche, die Gemälde von Gobelius, die schweren Vorhänge, durch die das Tageslicht nur gedämpft eindrang . . . das alles erweckte in rhm eilt Gefühl wohliger Geborgenheit. „Ja, um die Wahrheit zu sagen, Myladw ich kenne wohl deutsche Musik, aber von englischer Musir ist zu uns nach Amerika nicht der Ruf gedrungen . . . UebrigenS sttmme ich Ihnen durchaus bei. Die Kunst hat mit der Politik nicht das mindeste zu tun. Ich wüßte nichts, tvaS törichter wäre als die Berrufserkläruna fremdländischer Kunst, nur weil das fremde Land sich zufällig mit rms int Kriege befindet." Der Zeiiungskönig nickte. „Es freut mich, daß Sie ühlllich denken wie ich. In meinen Zeitungen bin ich von allem Anfang an der Treibjagd auf die deutsche Kunst entgegengetreten." Longford fragte mit unverhohlenem Zweifel: „Ja, war derm das überhaupt nötig? — Mylord verzeihen wohl meine Frage: aber wir haben wenig Zeitungen im Schützew graben erhalten und diese wenigen kaum auf örtliche und unpolitische Nachrichten angesehen." Lord Southriffe neigte sich vor. „Ob es nötig war? Urteilen Sie selbst . . . Eins unserer größten Halfpennyblätter läßt seinen literarischen Mit- arbener, also den ersten Fachmann, den Wahnsinn nieder- schreiben, die deutsche Kunst sei minderwertige Nachahmung, aller geisttgerr Ursprünglichkeit bar, und bis zum heutigen Tage nur unsinnig überschätzt worden. Mit der deutschen Wissenschaft sei's nicht besser bestellt. Und so weiter im SL Kerl . . . Derjenige Mann, auf den ganz Germanien stolz sei, der Wnigsberger Philosoph Kant, sei nachweislich ein geborener Brite gewesen; denn seine Eltern hätten, sich Cant mit C geschrieben und feiert aus Schottland erst in Ostpreußen eingewandert. In der Dichtkunst seien ^Goethe und Schiller im Nebermaß angehinttnelt worden.; Schiller fei aber ein Phrasendrescher und Goethe überhaupt kein Dichter, sondern nur ein Bersemacher, dessen Bedeutung darin besiehe, es zunr Minister eines kleinen deutschen Fürsten trotz seiner schlechten Verse gebracht zu haben; Fürsten trotz seiner schlechten Verse gebracht zu haben;« darum Hütten auch die Deutschen, die vor allem, was Regierung heiße, auf den Knien lägen, vor Ihrer Exzellenz Goethe so unbegrenzte Achtung . . , und so weiter . . , Stets das gleiche Rezept: Entweder war er eigentlich kern Deutschs oder er wurde bislang überschätzt." Longford lachte lustig auf. „Wer das ist ja entzückend. Besser brachte es Lern Witzblatt fertig." Lady Edith war ernst geblieben. „Ich kann diese Deutscherchetzen wenig witzig sindem Sie werden setzt einer Dante aus unseren besten Kreisen das Leben kosten." Der alte Herr horchte teilnahmsvoll auf. „Ach ja, du wolltest doch heute morgen bei Viscount Brauch einen Besuch machen . . . Wie geht es der Vrs- coimtefr?" v . „ „ „Schlecht! Leider sehr trostlos. Es soll wemg Hoffnung bestehen, sie am Leben zu erhalten, und wenn doch, dann wird sie geistig umnachtet und ans dem rechten Auge blind bleiben." Der Lord wiegte das Haupt. „Schade! Schade! Eine so liebe, prächtige Frau! -~ Aber vielleicht, liebes Kinö^klärst brr unfern Kapt'n etwas aus?" . . . „Du hast recht, Papa. Stecken Sie sich eine der kleinen FrühstücksMarrett an, Kapt'n, und hören Sie zu!" Sie schritt nach dem elfenbeinfarbenen Kamin, griff nach einer Dose, deren Deckel in Silber getriebene Arbeit zeigte, entnahm eine Zigarette und ließ darauf aus einem sinngeschtifstnen Parfümzerstäuber ein paar Tropfen Lavendel fallen. Der junge Offizier beeilte sich, ihr Feuer zu. reichen. Dann erzählte sie, mit beut Rücken an den Kamm gelehnt und den rechten Arm nachlässig über den. Bord geschoben. Longford verwandte keinen Blick von ihr. Er konnte sich des Gedankens nicht erwehren, als -oerbe sie mit aller! Mitteln weiblicher Bersührungskunst um ihn. Er mußte sich gewaltsam zwingen, nicht wieder eine Torheit zu begehen. Er kniff die Mundwinkel scharf zusarumen . . . Aber -- es nützte nichts. Er mutzte wieder und wieder nach der zartgebildeten Kinderhand blicken . . . Ob das alles Absicht war? — Er hatte einmal gelesen, daß es Frauen gebe, die so gute Männerkemlerinn-cn seien, daß sie auf den ersten Blick wüßten, was einem Mann gefiel. Sollte es ihm wirklich an der Stirn geschrieben stehen, daß er für schone Frauenhände schwärrn te? Er betrachtete sie nachmals. Das meergrüne Seidengewand fiel in edlem Faltenwurf hernieder und ließ den ebenmäßigen Wuchs feiner Trägerin mehr ahnen als erkennen. Blondes, fast rötlich schimmerndes, etwas krauses Haar umrahmte das blasse Oval des Gesichts mit den Rätselaugen unter schöngeschweiften Braven, mit der griechisch-edlen Nase und den! etwas durchbrochenen Strumpf schimmern; den Fuß umschloß ein eher groß als klein . . . Min, das alles war weder gefähr- «ch, noch verführerisch. Nur diese wunderbare weiße Hand, die noch tausendmal schöner schien auf dem elfenbeingelben Hintergrund des Kammbords . . . Sie war ganz schmucklos, die Hand, nur den kleinen Finger zierte ein mattgoldenev Meis in Form einer Schlange, und wo Kopf und Schwanz- «che zusammentrasen, da trugen sie in hohler Fassung einen seltnen Smaragd. . . Und Lady Edith erzählte ... Wie Longford fand, war im Grunde genommen weder die Geschichte unterhaltsam noch die Vortragsweise eigene tümlich. Der Viscount Brauch Hatte vor mehreren Jahren, alH er noch Militärattachee Lei der britischen Botschaft in Petersburg war, in der russischen Hofgesellschaft das Freifräuleist Hildegard von Roggenhusen kennen gelernt. Die Roggenhusest waren jedoch nicht, rvie der Name schließen ließe, Deutsche^ wenigstens nicht Reichsdeutsche. Sonst hätte der Viscount wohl den Dienst quittieren müssen. Denn bei der Sicherheit, mit der man damals schon in englischen Regierungstreifen den Ausbruch eines Krieges zwischen England und Deutschs lünd vorausberechnete, hätte die Vorgesetzte Behörde die Heirat des Viscount mit einer Deutschen entschiedet! mißbilligt. Es stellte sich glücklicherweise heraus, daß die Roggenhusen uralter baltischer Adel aus der Gegend von Mitau in Kurland, also russische Staatsangehörige, waren, und so stand der Heirat nichts iru Wege. Aus Hildegard von Roggenhnsen ward die Visconuteß Brauch. Zwei herzige Kinder entsprossen der Ehe, ein Bübchen und ein Mädelchen. Aber — die Vis- counteß konnte sich niemals in London recht eingewöhnen. Sie war Wohl früher russische Staatsangehörige und durch ihre Heirat Engländerin geworden, aber im Herzen, nicht nur der Sprache nach, Deutsche geblieben. So wußte sie es bei ihrem Gemahl durchMsetzen, daß sie alljährlich nach Deutschland reisen durfte, teils um dis alten Bekanntschaften in der Tilsiter Gegend wieder aufzn- frischen, teils um die unvergessene kuriscke Heimat wiederzusehen. Von ihrer Letzten Reife hatte sie überdies ihre jünger« Schwester Marianne mitgebracht . . . Sie war etwas schwermütig geworden und sehnte sich nach einer vertranten Seele aus der Heimat. Da brach der Krieg aus, und es wurde bekannt, daß die Russen nicht eben glimpflich mit dem baltischen Adel verfuhren. Man erfuhr von dem Wort des russischen Staatsministers Goremykin, daß Rußland den Krieg nicht gegen Deutschland, sondern gegen das Deutschtum überhaupt führe, und das bewog Marianne von Roggenhustn, die schon beschlossene Rückkehr aufzuschieben. Der Bisconnt halte ein Regiment schottischer Schützen bekommen und war zum Colone! ernannt worden. Ehe er sich nach Frankreich mit seinen Soldaten einschifste, vergaß er nicht, den beiden Damen einzufchärfen, nur ja in der Oeffentlichkeil nicht ihr MitgeftihL für Deutschland zur Schau zu tragen. Die Warnung wurde leider nicht befolgt; das Mitgefühl für Deutschland sollte der Viscounteß zum Verhängnis werden. . . Bis p Beginn des Jahres 1915 hatte die Londoner! Bevölkerung eigentlich keinerr ausgesprochenen .Haß gegen die Deutschen einpfnnden. Man war des Sieges sicher. . . Wann hätte jemals Britannien einen Krieg verloren? Der Vergleich mit der Zeit von hundert Jahren wurde oft aus- E 'rischt. Selbst ein Napoleon, der ganz Europa zn seinen! ßen sah, mußte schließlich in brittschein Gewahrsam sein ien oeschließen. Warum sollte den Deutschen gelingen, was den anderen Festlandsmächten im Lause der Jahrhunderte, den Spanier-.:, Holländern, Franzosen, der Reihe nach mißglückt war? — Die Stimmung schlug erst um, als die Teuerung hereinbrach, als die allgenteine Wehrpflicht drohte, die deutschen Unteresteboote das Meer ringsum befuhren und ihre Zeppelinschiffe sich sogar bis in di« nächsbr Umgebung der City wagten. Und als gar der Lnft- angriff inr Oktober im Herzen der Weltstadt ganze Straßen- züge in Trüntmer legte, da bedurfte es nicht mehr der aufstachelnden Worte der Halfpennyblätter. Wie ein Läufst uep verbreitete sich plötzlich die Nachricht: Int Ostert, in Whi^ techapel find die Häuser der Deutschen gestürmt worden. Selbst in den stilleit Palast am Hydepark, wo die Biscoun- teß mit ihrer Schwester hanste, drang das Gerücht. Frau Hildearad ttingelte. Man möge ihr Auto bereit halten. Sie wolle auSfahren. Nach — Whitechapel. Vergebens ivttrde sie von ihrer Schwester beschüwren. Ihre einzige Antwort war: „Ich muß beit armen Leuten helfen Das kommende Unheil fast leibhaftig voraus ahnend, fuhr Marianne mit der Btsoonnteß nach den; Osten dev Stadt. Man brauchte nicht lauge zu suchen. Das Viertel, tvo die Deutschen, wohnten, Mnteist biedere arme Handwerkers kleine Ladenbesitzer und derlei bescheidene Leute, war erfüllt von schreiendeut Volk. Aber es war rücht das „Volktz daH getrieben von Zorn und Haß mrd Wirt seine Rache nahm. 83 «A war im MB, dm bk Gelegenheit benutzw, „fürs Vater- bmd" M plündern und dab-ei si:mro8 W zersWen, was ihn: Nicht veuvendbares Gut W sein schien. Die BisovMließ ließ haltert. Und was nun stilgte, spielte sich in: ZeiLraunr vor: kaum anderthalb- Mimtten ab . . . Sie verließ den Wagen, indem sie noch Mariamw, die sich leicht durch ihre schlechte Ansspracke Verräter: hätte, eindringlich gebot, sitzen p «eiben. ' Darur wandte sie sich an dum Schutzmann, der mit vlhinpischer Ruhe psah, lvie gerade ein Bücherladen entleert wurde. Sie ersuchte ihn, einMchreit-en. Der aber deutete auf ein gegenüberlisgenches Hans, das schon keine einzige mlzertrünmrerte Fensterscheibe mehr answies: gerade verfrachtete:: zwei wenig Vertrauen einflößende Gestalten eine tzanp Zimmere inrichtmrg auf einen Handwagen .... Der Konstabler vottst'chrte ein paar lose schlenkernde Bewegungen mit dein Gummiknüppel: „Da wir die SpitzLfitben in der Lust laicht fangen Wnnen, soll es unser gutes Recht sein, die M züchttgen, die nicht oavonfliegen Wmren." Sre wollte etwas entgegnen, da stürzte aus den: Buch- hicindlerladen ein betrunkener Mann heraus, eine Geige unter dem Arm. Ihm nach rannte ein kleiner Junge, der Immerfort jammernd die oentschen Worte sprach: „Meine Geige: Nie!ne Geiget (Fortsetzung folgt.) ) Var elektrische Auge. Bon Artur Fürst. (Nachdruck verboten.) Niemandem wird es heutzutage schwerer gemacht, seinen: Berus mit Erfolg nachyugehen, als dein Einbrecher. Wre sich der Schiffsvanzer zäh und irnmer zäher gegen die emchringsirde Granats wehrt, so kämpsel' die ehrlichen Leute nur mrmer stärkerer Ber^ teidkguttgskraft gegen die Eindringlinge, rvÄche dre Hände nach ihrem Eigentum ausstreckeu. _ __ , r . . In dem Kassenraum steht der große Geloschrank. Cs ist Abend. Ter letzte Llngestellte hat die Stätte seiner Tätigten verlassen.! Die eiserne Vorhänge an den Fenstern sind henmtergelasseni, Dncklich« Türen ststi verWvssen. SckKvcigerrde Ruhe herrscht m der rmdmrchdri,glichen Finsternis des Rmunrs. Da knirscht leise ein Bohrer in der Decke. Rasch rst^eru Loch durchgebohrt, das eine Berlmrdmg mit dem obereil Stockwerk herstÄr. Ter Verbrecher, der. eindringerr ivM, ist mit allen neu'* «ertlichen Wtvehrmaßregelu genau vertrant. Er denkt nicht, daran, durch die Tür m gehen, denn er weiß, daß diese m mauurgMÄeu Weis« gesichert ist und beim Qefft:«,: sofort eure Alarnrglvckü, einschalten würde. So dringt er durch die Decke, steckt durch, das gebohrte Loch zunächst einen Schirur, der sogleich wnt ausecnanüer-- Mt und alle beim weiteren K'LschnerdM der Ernstelgeossnungj herab fallende:: Trümurer lautlvS auffcmgt. Sobald er auf d:es« Weise in den Kvsssnrarkm eingedrirngen ist. läßt ec wettere äußerste Vv-sicht walten. Er weiß, daß der Boden vor dein Geldschrank auf ckllen Seite:: mit Matte,: aus: Eisengeffecht belegt ist, d:e tariebenmt die Marmglockc einschalten, sobald em Fuß darauf tritt Aus diesem Grunde hat er einen hölzernen Block vorgesehen^ der sich so gegen den SckWank stütze,: läßt, daß man an dwseu heran barm, ohne eure der Matten zu betreten. Er 'hat sich auch vorgenom-, mm:, die stählernen Wände mit Hilfe des Schnerdebrenners ohne kde Erschütterung zu öffnen, bram es ist ihm bekamck, daß an den Schrank noch, eine nmtere WarmvorrrckLrrng gehängt :st, die beim geringsten Anstoß irttabmun einen Kontakt schließt, so denkt er, daß es ihrn, nicht mMugen kann, in aller Ruhe fein« Absicht ausznführen. ... .. v Er steht jetzt, nachdem er mtfc der Lttuklecker Ljecuättese* stiegen ist. in tiefster Fiustertcis. S3ets>r er fein 35krf bagmu«: Sam rmrß er Licht haben. Der StraU emer Blerrdlaterne zuckt pf.' Er läßt ihn um den Geldsch.mnk fdcfeit, um die beste heran kommen. Ein Schlüssel klappert :n der Tnr. Homnmgslos- vißt der Einbrecher die Arme sinke,:, denn er weist, daß er rm NöMter: Augenblick ergriff«: sein wird. . . Wie aber Haber: die Wächter rn weck abllegeudem Räumen er- foto können, daß er da ist? BörOveisluWML schtcktelt er der: neueste Vorsichtsmaßregel in dem Kastenranine angebracht war. die nickt betwgen weichen kamr. Das elektnschp Auge ha^ gewacht. Es har lvenige SekmLen, nackchen^ die Meiwlaterne em-i haktet war, m aller: LWW>errA:m:en> die Marmglocke zum Einschaltung _..... — -W W> . -JP W .. - „ Licht, das nnentbchvlickOe Hilfsmittel, des! Menjchm, oer sich Kurechtfinden, irgendetwas angreifen will. Den EiudrmKckrg evi saßt grimmigster Zorn, als er das erfährt. Wie soll seine trm: weiter gedeihen! denkt er: denn selbst der allerschlaueste Einbrecher kann nicht m rückuvchdrmMchster FinstöMiF arbeiten. Mir dem elektrischer: Auge ist irr der Tat eine lmübertryllM Abrvehrnn ssnen fessor Korn auWebanten BiLdtelegraphie bekarnck ist. Das Selen! Minderung war bisher rächt sehr groß. Aber dem Lchöpser des elektrischen Auges ist es gelungen, hier ein? lebhafte SteigerrmW m bewirken, so daß di« Selerrzell« schm: bei sehr Mvachern, darain? fallendem Licht so kräftige Aeicherungen ,ör einem elektrischem Stvonrkreise M vernrfaäM: vermag, daß hierdurch «me Kontakte Vorrichtung puu Ansprechen und damit erne Klingel znm Ertönen oder eine Lanp« pn MKeuchten gebracht werden karm. Ich Habs durch «igeneir Berfich festgestellt, daß es gsnügt, in einer EntserH nung von drei bis vier Meter;: von der Selenzelle ein Streich hplz zu erckznndeu, nrn nach wenig«,: Sekunden die dllarurgborA zum Anschläger: zu bcmge-n. Ter Schein enwr TaschjenlaternS, . ‘ " r ""‘ mrt spielt kitte Rolle. EÄ soll sogar gÄrnrge:: sein, die Kvrrttlkxgebungj imrch die Einwirkmrg der l«irckM,ck>en Zahlen emer DaschenuW in 30 Sekunden hervorzubringen. ^ ^ Dis kleine Zelle, die das elektrisch« Ai^s darstellt, läßt s:ch in einfacher Weise überall verbergen. In ürgen-deitree Mandq Verzierung, in einer Uhr, hinter eckvem durchsichtigen Spwgel läßt sie sich unsichtbar nrach^n. Das DnrchschneidM der Drähte nutzt tckchts, da die Einrnlstung mit Rnhestvrmr betrieben und mi daher bei BeschädiglMg der Leitttng von selbst einsckMltet. Die Zelle ist eine durch nichts M betrügende Ab'ElMvaffe,,m:d ^selbjl^ verständlich kann sie an-ch als ein vortrefflicher selbsttätiger Feuermelder benutzt rverden, da sie den Brand bereits bei seinem.entert Bestehen an zeigt und nicht erst seine größere Wärlneetckrvicklnnck bis zu ihren: dlnsprechen abwartet, wie das die bisher gebrauchten! Abschtnelzm.elder tun. , Beruhigter noch als bisher kann der friMiche Bürger sckFafen. Sogar die sanfte Energie der Lichtstrahlen hat er in seiner^ Dienst aestellt. Wer kam: ihm jetzt noch eür Leid z-nfügerr, rvo daZ elektrische Auge wacht?? Die «röte. Skizze vor: Kurt Münzer (Zürich). (Nachdruck verboten.) Gs tvar der letzte schöne Herbsttag Geweses:. Der Föhn hatte! den Hinmrel reu: gefegt, und das tief emgeschneite Gebirge hatte über den Se« geglänzt, Abendröte aus den Gletschern, Gold auf den mnUm Häuptern. Wer während ich im Theater saß — ein« schöne Dame kämpfte da den BühNenürrnpf zwischen. L:ebe und .Hinft hatte «s zu regnen begonnen. Und nun, da ich tviedeü ast:s deiin Bezirk des falschen Lebeirsstn die wirkliche Stadt, mrf drs gemeinlebe,cknge Straße trat, verdunstete das laue Naß. Dl« Sterns ginger: ans zwischen Wolke::, die still Und feiert:#) wie schöne ernste Träume durch die dunlle stvelt schwamrneN. _ Ich ging zürn leerer: Quai hinab. Nur seltene Laternen brannten, und in ihrem Licht lagen die gelben Linden bl älter w:e Hausen Goldes oder Brok-cck um den Stanrm der alter: Baume. Alle Bank« uubesetzt, fein Mensch Mit mrd> breit. Ter schivarze See atmete lautlos, drr'ibeu stcurden die Lichter der Dörfer wie treue Wächter^ Und der Bergzug, dunkler als die Nacht, schwang sich wie evu Schrnnannsche Melodie durch den Raun:. Es duftete nach all den mrten traurigen Dinger: des Herbstes: Wern, Aepfel, rvelkes Land, Es war kühl, frisch, die Lust bewegt. Es war eine Nacht, zu lchwar» men, zu weine:: aus unbestimmter Sehnsucht, an L:ebe zu lerderr, sein Mädchen zu verlassen, ohne es geküßt zu habe::. Am Quai, weiter unten, lag das Hotel. In semer Glasveranda rrach dem See tvar noch Glanz und Licht. Man sah bmUseroene Lamporrschirlue, rotaleißerrde Tapetern weißsunttlude HsmLxiruste gleitender Kellner. Die Helligkeit überschtberurrtte nock-dre Userltraßö davon, und dort sah ich Mzerrschen, stehen, eure Dame und,rwtt .Herren, gebückt um irgend etwas, was da zwlsowr: ihnen aus dev ^^Ich^hörte die Dame einen reizenden koketten Schrei ausstoßew, ein Herr lachte tief mit wvhltönender Stimme, der andere rre, eüva-^ Er sprach französisch. Ich kan: längs an: näher, und me Tan:« wiederholte fragend, eine Schauer-Lust m der otmune: „Soll ich sie zertreten?" „ Mas war es wohl, tvas da zertrete,: tverden wltte? Ich passierte die Grrrppe, sah und bllev, dre: Schrckte entscrntt steher: Ta- lag ein« große, dunkle/ grünbrmme Kröte. Pmleuytz KMe sie der Leihe Föhntaig aus ihrem beginnenden Winterschlaf geweckt und die laue Nässe des Abends sie in zielloser verwrrrt« Sehnsucht, im dumpfen Trmrg der Kreatur, ans der Heimat ihre- Gartens gelockt, uw sie in der Mauer eines alten Hcrrfchafts Hauses 'hre Schlafstätte hatte, in ein Abenteuer hinaus, ein Mittier suchend, neben dem stumm hockend sie sich jdes Daseins tiefer bewußt werden könnte. Da lag sie, weich, harmlos, unbeivegt, häßlich, unheimlich. Und drei Menschen umstanden sie und beratschlagten ihren Tod, Tie französischen Laute klangen schön und- Waich durch die stille Nacht. T4e Dame lachte nervös, erreg:, und stieß mit der Spitze ihres Schirmes nach der Kreatur. Tie Kröte machte einen plumpen schweren Sprung, noch eirreu, noch einen. Da lag sie vor meiner: Wißen. Ahnte sie, was über ihr schwebte? Ich sah sie an. Ihre Äugen waren zwei schwarze Perlen. O, wie häßlich war sie, eine Mystische Unform, von anderer Welt, aus unbekannter Tiefe. Wer da dachte ich au die alte Legende, daß dieses häßlichste Wesen der Schöpfung der Schöpfung schönsten Gedanken in sich birgt: in seinem Kopf die Perle. Das köstlichste, kostbarste Ding verschlossen M der grauenvollen Fratze. Und plötzlich empfand ich: sie weiß! Tie Kröte empfindet, daß sie, das sündenlose Tier, unter die sündigen Menschm geraten ist, das ewig schuldlose unter die immer schuldigen. Jetzt erbebt sie in Todesangst. Ihre Seele zittert. Tie Seele der Kröte? . . Uber was ist es denn, was diese Materie belebt, ihr sehende Augen gibt, der Instinkt der Für tiefster Liebe zu meinem st? Nicht Seele? . . . Und bewegt von titgeschöpf, bückte ich mich, die Kröte zu retten. Sie aufheben und aus den Gefahren der Straße — Menschen sliefel, Wagenrad — hinaustragen, in einen sicheren Garben hinüber. Ta trafen Lachen und Worte der Dame mern Ohr. Und ich wußte: jetzt spotten sie deiner, belächeln dich, o sentimentaler Deutscher, o du Retter des Tieres, du Moralist der Straße! Und feige, wie ich da wurde, richtete ich mich auf, lachte in stiller Wut — Wut, worüber? — !und ging und überließ das Tier seinem Schicksal, Und das Schicksal des Tieres heißt immer Mensch! Ich eilte. Ich lauschte nicht zurück. Mein Herz klopfte stark und schmerzhaft. Was taten sie nun? Trat ein Fuß zu und zerstörte gedankenlos, mit einem Aufwallen des Bluts, ein Leben? Ich erreichte mein Haus, schloß aus — und zog den Schlüssel wieder aus dem Schloß. Ich wandte mich um, ich lief zurück. Aus meinem Herzen schlug eine Flamme und durchglühte mich. Ich sah von fern: in: Hotel war das Licht der Glasveranda schon halb erloschen. Nur schwacher Lichtschein quoll aus den breiten Fenstern. Ter Quai war ganz leer. Jene Gruppe der drei Menschen war verschwinden. Kein Gelächter mehr, kein Wort. Tie Uhren schlugen, es war ein Viertel vor Mitternacht. Tiefer Friede ßchren zu walten, .aber ich spürte die ewig ruhelose Seele im Ml, das Gewissen der Welt, das nie schläft, weil es schuldig ist. Ich ging langsamer. Nichts, nichts. Sie hatte sich gerettet, die Kröte. Da war der Baum, stnter dem sie mich mit ihren schwarzen Verlangen angesehen, das Tier den Menschen. Ewig unverständliche Frage, unlösbares Rätsel! Und da lag etwas: ein Brei, ein Haufen Schnaitz. Licht spiegelte sich goldig darin. Mitten im Unvat, mit aufgerissenen Augen und klaffendem Mau! — .ich hörte den lautlosen Schrei — der Kopf der zertretenen Kröte. Dieser Mord fiel auf mich ! Ich hatte nicht den Mut gehabt, das spöttische Lächeln einer unbekannten Frau zu ertragen. Ich hatte meiner Eitelkeit ein Leben geopfert. Ein Tierleben. Ist das so wenig? Ist nicht alles, was lebt, heilig? Die Kröten me erschreckt; die Fliege, die quält; der Löwe, der tötet. Ist §tn Tier denn jemals böse? Zum Böfesein gehört Bewußtsein deS Bösen, Und das hat nur der Mensch. Nur der Mensch ist schuldig tt.-o verbrecherisch. Noch das Tier, das mordet, ist rein und schuldlos. Es erfüllt nur sein Naturgesetz. Aber der tötend Mensch verseht sich gegen das Gesetz der Menschlichkeit. Er, der Stolze, der sich von der Natur gelöst und im Menschentum eingemauert hat. er mordet wissend. Sein Wissen macht ihn schuldig. Ich bückte mich. Dieser Hausen Unrat war einmal Leben gewesen — und also Schönheit. Schönheit noch in der Kröte! Und damit eine wollüstige Frau einen Schauer, Ekel rmd Blutdurst spürt, mußte ein Lackstiefel die Kröte zerquetschen.O stummer, unvorstellbarer Schmerz! War das, Tier, deines Daseins Sinn, in einer nassen Nacht ein grausames Menschenherz durch deinen bittern Tod zu ergötzen? Dazu warst du erschaffen? So schaurig ist der Schöpfung Plan? Oder wie? Ist vielleicht gar fern Plan da? Ist altes sinn- ttnd gedankenlos? Noch der Tod der Menscher: nicht Folge von Idee und Notwendigkeit, Entwicklungsgesetz und Weltbeschluß? Auch Krieg nichts als Kitze! spielerischer Geschöpfe, Völker wehrlos unter der Grausamkeit eines gedankenlosen Schicksals Wer ihnen? Auch wir, jeder, ist nichts weiter wie eine Kröte, die ein unbegreifliches Wesen über mir m Gewalt hat? f > ging heim. Ich sah das Symböl im Erlebnis und das is im Vorgang. Durfte ich Richter und Berurteiler spielen? Schuld nicht der Faden, -an dem die Menschen nebeneinander «ufgereiht sind? Wer frei ist von Sünde, ist — rate ein Tier! Maria. Von K. Hl. Es ward einer Mutter ein Sohn geboren im jüdische« Lackdtz in stiller Nacht. Da läutete ein häles Glöcklern in ihrer Seele» und sie vernahm den feinen Klang und beugte sich voll Freud«! über den Meinen und herzte ihn und küßte ihn. Es stand ein Sohn vor seiner Mutter und sah ihr voll Wieh, Mut in die lieben Augen. „Mutter, ich muß hinaus in die 'SSeÜ* und tun die Werke des, der mich gefarmt hat." Ta reichte sie ihm schwelgend die Hand und wandte sich ab. In ihrer Leele klagte ein helles Glöcklern, und in ihrem Auge stand eine Trane. Es stand die schmerzensreiche Mutter am Kreuze ihves Sohnes^ Uitb ticstraurig blickte er sie an und neigte dann sein todroundeq Haupt und verschied. Ta klang zum dritten Mal« das. Glöcffein tzt Marias Herz und dann sprang es entzwei. * Tag und Rächt. Don K. H. Die Nacht ist unser« gute Mutter. Aus ihrern Schoß er-, blühen wir zum Leberr. Zu ihr flüchten wir, wenn wir müde sind. Und wenn einmal die letzte, große Mattigkeit über uns kommt, dann leitet sie uu$ sanft zur Ewigkeit hinüber. Die -Ewigkeit ist unser Vater. Ernst und heilig steht er über mifmrn Leben. Er gibt uns Kraft, wenn nur versinken wollen im Wellenmeer der flüchtigen Zeit. Und seine leuchtenden Boten sind die ewigen Sterne. Wenn einst die Mutter uns zum Vater stihren wird, bann werden wir das Elternhaus wiedererkennen, aus dem ein dunkles Schicksal uns dereinst entführte, und das wir suchen sehnsuchts- voll, solange wir auf dieser Erde leben. vücherttsch. — Der Bölkerkrieg. Eine reich illustrierte Chronik der Ereignisse seit dem 1. Juli 1914. Herausgegeben von Dr. C. H. Baer, Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart. Heft 157 u. 153, Preis je 40 Pfennig. Das alte Rußland des Zarismus mit seiner ans Despotismus rmd Aberglauben begründeten Macht und seinen himmelschreienden Mißbräuchen ist wohl endgültig zu Grabe getragen. Aber es bildet eine Episode der Weltgeschichte, die politisch, kulturgeschichtlich und völkerpsychologisch von einen: ganz eigenartigen Interesse ist und deshalb der Zukunft ruich viel zu denken! und zu schreiben gebe:: wird. Der gegenwärtige Krieg wurde zum Todeskampf des zaristischen Rußlands, und die gervaltige Sommeroffensive von 1916 war das letzte Ajufkramvfen des sterbenden Riesen. Die Behandlung dieser Offensive in den neuesten Heften des „Bölkerkrieg" (157 und 158) erhält ireben der vorzüglichen Darstellung der Kampfhandlungen ein besonderes Interesse dadurch, daß wir einen tiefen Blick tun können in die merkwürdige Seele deS alten Rußlands, in Zar und Volk, in ein Rvginvent der plumpsten und schamlosesten Mittel und in ein Volk von so kindlicher, dänr- mernder Psyche, daß wir bald lächeln, bald staunen müssen über die überraschenden Möglichkeiten, die hier bestehen. — T ie Schön heit. Moderne illustrierte Monatsschrift mit Beiblatt „Licht, Lust, Loben". 14. Jahrgang, Heft 10. 1 Mort. (Verlag der Lchönbeit, Dresden—A 24.) — Das neue (10.) Heft der „Schönheit" ist erschienen und bringt wieder eine Füll« erlesenen Stoffes, u. a. Tie Gedanken eenes feldgrauen Wanderers, „Der endlose Weg", eine feinsinnige türkische Novelle ,Hafis Achmeds Sehnsucht", einer: kritischen Ufa: über den Bildhauer Ernst Soger mit zahlreichen Abbildungen und einen wertvollen Vertrag von O. Kiefer über Frank Wedekind's Schön», heitsideckl. — Die Schaubühne, Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft, herausgegeben von Siegfried Jacobsohn, enthält in dev Nummer 10 ihres vierzehnten Jahrgangs: Der Reichstag, von Germcmicns: Der Vormarsch, von Max Epstein; Kuno Graf von Westarp, von Johannes Fischart; Hedwig Lachmann, von JuliuS Bab; Salzburger Festspielhaus, von Ernst Ehvens; Die Helden auf Helgeland, von S. I.; Die Verführung, von Alfred Polgar; Die Legende von der Heiligen Elisabeth, von Kurt Singer; Dlß Wette, von El Ha; Das Gvoßbankgeschäft, von LorariuS; Anh« warten^ ‘ ‘ Telegraphen-Rätsel. Die Striche und Punkte entsvrechen den einzelnen Buchstad«» der nachstehend in anderer Reihenfolge angegebenen Wörter. Die?« Mütter sind so zu ordnen, daß die auf die Punkte treffenden Buchstaben im Zusammenhang einen Sinnspruch ergeben. Art«», Dank, Karte, Kleid, Nest, Seine, Woche, Wolga. (Auflösung in nächster Nummer.) Auslösung deS Bilderrätsels in vorig« Rummegt Maschinengewehr. Lchrptteitung: W. Meyer. — ZwillingSrunddruck der Brühl'scherr Umv.-Buch- rmd Steindruckerei. R. Lange, Gießen.