Die Radier. Roman von Hermann Wagner. ' (Fortsetzung.) 28. Kapitel. Anr nächsten Morgen ging Behrens zu Lucie. : Er fand sie im Gerten, maß und um Jahre gealtert. Die Zeit, dachte er, hat sie mm auch sie in ihren Krallen? Sie war noch völlig apathisch, sie fragte nicht, weshalb er komme. Da bat er sie, sie möge ihm ihr Töchterchen zeigen. ^ Lu toar scheu und fürchtete sich vor Behrens. Ms er sie streicheln wollte, widerstrebte sie mit alten Zeichen einer instinktiven Angst, so daß er sie wieder frei geben mußte. „Warum fürchtest du dich vor mir?" fragte er. Sie antwortete nicht, sondern flüchtete sich nur zu ihrer Mutter. „Mama, komm," sagte sie beklommen und drän- acnb, „komm fort!" Lucie drückte sie an sich. „Der Herr tut dir nichts, er ist dir gut." ’ . Doch Lu hörte sie nicht, sondern versuchte, s:e fortzu- zerren. „Wo ist Papa?" fragte sie angstvoll. Da rief Lucie das Mädchen herbei und forderte es aus. Lu in das Haüs zu schaffen. Lu sah sich uorf) nrehrere Mal nach der Mutter tun und weinte. Man horte ihr zornrges Schluchzen noch aus dem Innern des Hauses. „Sie hat noch niemals nach ihm gefragt," sagte Lueie, „jetzt zum ersten Mal ... Wo ist er?" ' „Das errätst du nicht," sagte Behrens, „er hat uns alle überrascht." Lucie wurde noch mn eine Schattierung blässer. „Was heißt das?" fragte sie. „Du hast erweicht, was du wolltest, dein Mann ist im Gefängnis." Lucie griff nach einen: Baumstamm, um sich festzuhalten. „Was, —'was. . . sagst du da?" flüsterte sie. Behrens nickte trübe. „Ja, in: Gefängnis," iviederholte er. „Er hat sich bei der Staatsauivaltschaft selbst bezich- llgt. Noch gestern tvar er bei nrir, mn es mir zu sagen. Dann ging er fort, und ich bin ihm gefolgt. Ich habe über zwei Stunden vor dem Gerichtsgebäude auf ihn gewartet. Er ist nicht zurückgekommen." Sie sah ihn entsetzt au, haßerfüllt und entsetzt. Und sie klmmnerte sich noch fester an den Baum. „Und —* bu — hast ihn . . . nicht zurückgehalten'?" ^ „Nein," sagte er ruhig, „da ich doch wußte, das; es dein geheimer Wunsch war . . ." Er tvich unwillkürlich einen Schritt zurück, denn sie war mit einem einzigen Satz ans ihn zugesprungen, die b-eiden Fäuste zrr einem Schlag erhoben. Aber dann stand er plötzlich still und unbeweglich und sah sie kalt mn Da ließ sie die erhobenen Hände sinke::, sie hingen schlaff an ihr herab. „Gut," sagte sie mit abgestorbener Stemme, „nun hast du deine Rache. . ." „Ja, die habe ich" sagte er ernst. Sie schlug die Hände vor das Gesicht, und er sah es ajn den: Zucken des Körpers, daß sie lveinte: leise, schrnerzvolle Tränen um ihrer: Mann. . Er wendete sich, zur Seite, schwieg und schien versllmmt. „So seid ihr Fr amu," sagte er nach einer langer: Panse „Was ihr gestern noch hofftet, das verwünscht ihr am nächsten Tag, wenn es sich euch erfüllt hat." Und er zergte ein hochmütiges Gesicht. Sie hörte ihn gar nicht. Plötzlich aber hob sie den Kops und sah Behrens m:t einem Ausdruck an, in dem ein dünner Funken von Hoffnung glolnnr: „Herbert." „Ja?" „Herbert, gibt es keine Rettung?" Er erschauerte vor der Liebe, die aus ihrer Stirnme sprach „Eine Rettung?" . ^ . Sie drang auf ihn ein, legte die Arme a!uf ferne Schüll tern, rüttelte ihn verzweifelt. „Herbert" rief sie heiser, „du mußt ihn retten! Du mußt!" Ihre Worte überstürzten sich, schvolleu zu. einer Flut an, die alle Dännnje zerrissen hatte und die sich nun hemmungslos über das Land hinwälzte, jeden Widerstand brechend. Ihr Atem flog, ihre Augen hatten einen Zug von! Bösen: und Demütigen: zugleich, sie war ein Weid, das kämpfte und das eben nur kämpfen konnte, loie ein Weid kämpft: mit den Waffen einer blinden Liebe. Behrens war sehr bleich Es wurde ihn: nicht leicht, eine bittere Empfindung niederzukämpfen. Aber als es ihm gelungen war, schoß die Liebe zu der Frau, deren Herz einem anderen gehörte, un: so heller in ihm auf. Er nahm sie in seine Arme und sagte rauh: „Komm, wir habe:: Eile!" „ „Wohin?" fragte Lueie schwach, die jäh fühlte, daß s:e sich ihn: ganz überliefern mußte, mit ihren:' ganzen Glauben, ihrem ganzen Vertrauen. „Du wirst es sehen. Komm." Ein Auto brachte sie beide nach Moabit, vor das .Ge? richtsgebäude. Ein Beanller, dem Behrens den Fall vor- trng, verwies sie in das Zimmer eines staatsänwallsi,chm Beanlten. Dieser bot beiden sehr höflich Stühle an. Behrens stellte sich und seine Begleiterin vor. „Wir haben Aussagen zu machen," erklärte er, „Aussagen in der Angelegenheit des Hermann Reisner, der sich gestern seldst einer schweren Urkundenfälschung bezichtigt hat." Der Untersuchungsrichter griff nach dern Akt. Nachdem er ihn mehrere Minuten laug studiert hatte, fragte er: „Welche Aussagen haben Sie zu machen?" Lucie klammerte sich mit einen: angstvollen Mick «st Behrens. Doch Bohrens sagte völlig ruhig: „Die, daß Rnsider 62 sich im Zustand einer nervösen Ueberveizung eines Verbrechens bezichtigt hat, das er sich nur einbildet." Lucie war käseweiß geworden. Das Taschentuch, das sie gegen den Mund preßte, zitterte. Der Untersuchungsrichter hob überrascht den Kopf. „Wie?'" fragte er gedehnt. Behrens grisf in die Rocktasche. Gr zerriß einen Briefumschlag und entnahm ihm ein Papier, das er denrl Beamten überreichte. „Haben Sie die Güte, dieses Dokument zu Prüfer:. Es erweist die Schuldlosigkeit Reisners." Der Untersuchungsrichter entfaltete das Papier und sah es durch. Das dauerte ziemlich lange. Endlich sah er auf. Er betrachtete Lucie, die leise vor sich hin weinte. „Die Sache ist rnir rätselhaft," sagte er dann. ' Behrens zuckte mit derr Schultern. „Sie ist jedenfalls so, daß Reisner die Schuld, deren er sich bezichtigt, nicht beweisen kann. Er besitzt das. Dokument gar nicht, das er gefälscht haben will." „Er sagt aus, daß Sie es besitzen.," erklärte der Untersuchungsrichter. „Ja, ich habe es besessen." „Sie ha —?" „Ich habe es vernichtet," erklärte Behrens. „Erlauben Sie: wieso —?" „Es beliebte.mir so," erklärte Behrens kalt. „Und Sie behaupten, daß die Unterschrift der Frau von Marisch echt war'?" „Sie war es in einen: gewissen Sinn. Wie aus der von mir beigebrachten, amtlich beglaubigten Erklärung der Frau von Marisch hervorgeht, durste Reisner glauben, daß er irr einen: dringender: Fall das Recht hatte, die Unterschrift für Fran von Marisch zu leisten. Er hat des öfteren vonähn- Uchen Rechter: Gebrauch gemacht. Es entsprach dieses einer Gepflogenheit, die sich zwischen den beiden im Lanfe der Jahre herausgebildet hatte. Es war nicht das erste Geschäft, das sie gemeinsam machte::. Es war nur das unglücklichste. Daher die nervöse Neberreizung Reisners." Der Untersuchungsrichter spielte nachdenklich rnit einem Bleistift. „Reisner behauptet, daß Sie der Geschädigte seien," sagte er nach einer Weile. „Ich Mächte Sie fragen., woher es kommt, daß Sie sich seiner so lebhaft an- nehmen?" Behrens lächelte. „Lebhaft? Das kann man wohl nicht gut sagen." „Run: doch annehmen..." „Warurn?" Behrens hielt den Beaiuten eine Weile n:it seinen: Blick fest, drang in sein Innerstes ein, ließ sich dort nieder und war nicht mehr daraus Au vertreiben. „Warurn, Herr Untersuchurrgsrichter? Dafür gibt es einen einfachen Grund: den der Menschlich-keit... Würde:: Sie jemandem, von denr Sie wissen, daß er krank ist, die Hilfe versagen?" Der Untersuchungsrichter schwieg. Er stützte den Kopf mit beider: Händen und dachte nach. Es war klar, daß er Behrens durchschaute. Aber nicht minder klar rvar, daß der Fall nicht so schwer lag, wie es anfangs der: Anschein gehabt hatte. Welcher Entschluß würde er sasserr? Lrrcie zerrte ar: ihrem Taschentuch Jeder Nerv zitterte in ihr. Welche Stunde! Und plötzlich schrak sie auf, denn der Untersuchungsrichter hatte auf den Knopf einer elektrischer: Glocke gedrückt. Das Signal durchschnitt schrill das Ztnttuer nebenan. „Führen Sie den Uutersuchungsgefangener: Reisner vor," sagte der Beamte zu dem eintretenden Diener. Lucie klopfte das Herz. Sie sah zu Behrens hinübler, als suche sie Bei diesem Hilfe. Doch! Behrens bemerkte sie nicht. Er hatte den Kopf gesenkt und schien in Nachdenken versunken. Bange Minuten verstrichen. Lucie seufzte und betupfte immer wieder ihre Stirn Der Untersuchungsrichter musterte sie verstohlen. Sie empfand sein Interesse wie eirr indiskretes Betasten. Endlich^ ging die Tür auf. Bon einem Beamten geleitet, erschien Reisner. Er sah verfallen aus, seine Lippen Ware;: schmal und blaß, seine Augen hatten keinen Glanz. Lucü: schron es, als seien seine Haare, seitdem, sie ihn nicht mehr gesehen hatte, weiß geworden. Sie stand auf Und ging ihm zögerrid entgegen: „Hermann."' Erst jetzt bemerkte er sie Er erschrak. Und als sie ihn umfaßte Uno den Kopf an seine Brust drückte, spürte er ein Wanken in seinen Knien und mußte, ivn nicht M fallen, nach der Lehne eines Stuhles greisen. „Herr Reisner, bitte, setzen Sie sich," sagte der Untersuchungsrichter freundlich. „Ich Mächte Sie in Ihrer Sache befragen." Reisner gehorchte mechanisch. Er sah zu Boden. Noch immer spürte er die bebende Schwäche in den Knien. „Herr Reisner, hören Sie mich an," wandte sich der Untersuchungsrichter an ihn. „Bleiben Sie dabei, jene Bürgschaftserklärung mit dem Namen der Fvar: von Marisch unterschrieben zu haben?" Reisner starrte ausdruckslos vor sich hin. Er hatte Mühe, der: Ginn der Finge zu erfassen. Wie kam man überhaupt dazu, ihr: nochmals zu fragen? Seine Augen wunderten durch; den Nauru, als suchten sie die Lösung dieses Rätsels. Und plötzlich trafen sie niit oerreu des Behrens zusammen. Tie beiden sahen sich eine Weile stumm an. Es waren kaurrr drei Sekunden Und es schien doch! eine Ewigkeit. Reisner wußte mit einem Mal Bescheid. Ein heftiges Zittern befiel ihn, und sein Kopf fiel nach! vorn. Der Untersuchungsrichter wiederholte seine Frage in scharfen: Ton. Reisner nickte matt. „Ja," sagte er mechanisch. Lucie bekam einen Weinkrampf. „Ich bitte um Ruhe," verwies sie der Untersuchungsrichter. Und sich ar: Reisner wendend, führ er fort: „Gut, Sie geben das zu... Jetzt möchte ich Sie noch fragen: glaubten Sie irgendein Recht zu habe::, das zu tun'?" Reisner horchte auf. Ein Recht? Warum fragte man ihn das? Und ganz jäh stieg ein blutroter Zorn in ihm hoch Derselbe, der ihn geschüttelt hatte, als die Frau, die sich , jahrelang ar: ihn gehängt hatte, plötzlich zur Verräterin an ihn: geworden war. Er wollte sprechen, tz'och die Stinmre versagte ihm. Er machte eine erbitterte Geste. „Ja!" stieß er hervor. „Welches Recht glaubten Sie zu haben?" fragte der Untersuchungsrichter ruhig. Reisner fuchtelte wild mit den Armem „Manche Rech- te," schrie er heiser, „ja, manche Rechte. . ." Aber mit einem Mal fiel ihm ein, daß seine Frau zugegen war, urrd er wurde tiefrot ur:d verschluckte den Rest seiner Worte. „Und würden Sie jenes Dokunient nicht unterschrieben haben, werrrr Sie diese vermeintlicher: Rechte nicht besessen hätten?" Reisner wurde wieder von dem dunklen Zorr: gepackt. „Nein," rief er heftig aus, „nein!" Ein bleiernes Schweigen hing über dem Zimmer. Behrens hatte sich nicht mehr gerührt. Lucie saß rnit geschloffenen Augen fjafB abwesend auf ihrem Stuhl Der Untersuchungsrichter stand plötzlich auf. Er schellte nach dem Schriftführer. „Gut, wir wollen protokolliere::." Er diktierte die Aussagen des Behrens und den Inhalt der Erklärung der Frau von Marisch, die den Akten einverleibt wurde. Reisner hörte zu uno alles erschien ihn: wie ein Traum. „Ich bitte zu unterschreiben," wandte sich der Untersuchungsrichter an Behrens. Das zweite Protokoll enthielt die Ar^sagen Reisners, der gleichfalls unterschrieb. „Ihr Fall ist noch Keineswegs klar oder erledigt," sagte der Untersuchungsrichter zu ihm. „Jbr Geständnis, daß Sie das Dokument mit dem Namen oer Fra>u von Marisch unterschrieben Haben, bleibt bestehe::. Ob Ihre Unterschrift Ar: Recht erfolgt ist, das wird erst die Einvernahme der Frau von Marisch erweise::. Aber da sich niemand als geschädigt erklärt iutb da Sie, der Sie sich selbst bezichtigt haben, nutzt fluchtverdächtig sirrd, steht dem nichts im Wege, daß ich Sie aus der Unterfttchuaugshaft entlasse . . . Herr Schriftführer, protokollieren Sie: Da gegen den Beschuldigten ein Fluchtverdacht nicht vorliegt und da die Untersuchung außerdem Mornente ergeben hat, die die Tat des Beschuldigten in entern milderen Licht erscheinen lasser:, wurde die über ihr: verhängte UirtersuchungShaft wieder aufgehoben." Tis Amtsmiene des Beamten milderte sich ein wenig. Er rnachte Reisner ein Zeicher:. „Sie können gehen. Sie sind frei." „Wie?" fragte Reisner abwesend. Da spürte er Lueies Hand aus seiner Schultert „Konrm," sagte Lucie leise, „komm. . 63 Ar ftfeg Sie vielen Treppen wie betrunken hinunter. ._grelle Tageslicht draußen blendete ihn. Er griff sich an die Augen. „Ich verstehe noch nicht, was ist geschehen?" Sie schob ihren Arm unter den seinen und winkte auch Behrens. „Komm," wiederholte sie nur, „du wirst alles erfahren." Er saß ganz apathisch im Auto, und ganz von selbst fielen; ihm die Augen Zu. Zuweilen öffnete er sie halb, um W Behrens hinüber zu sehen, der ihm stumm' gegenüber saß. Wer er schloß sie sogleich wieder. Er war nicht mehr mhig zu denken. Ich lebe jetzt nur noch von Minute zu Minute, sagte er zu sich!. Und es machte ihn zufrieden, die Hand Lucies in der seinen zju fühlen. Allzu schlimm konnte e£ um ihn also nicht stehen. Ach, werm er doch einmal Gelegenheit hätte, ruhig und traumlos zu schlafen. Daheim augekommen, geleitete ihn Lucie auf sein. Zirn- Mer. Er ließ sich führen wie ein Kind. Er bestaunte alles, als sehe er es zum ersten Male. Dann ließ er sich in den Klubsessel fallen, stermnte die Menbogen gegen die Knie und suchte so den Kopf. Er sank in ein schlasähnliches Brüten. Mühsam löste sich aus dem' Wirrwarr seiner Gedanken endlich -ein einzelner los: der, daß er setzt frei war, während er doch noch die Nacht im Gefängnis verbracht hatte, daß er daheim in seinem altvertranten Zimmer faß und nicht in dem beklemmend feindseligen Raum, vor dessen Mir ein unrasierter Mann mit weich! schleichenden Schritten als Wache gersterte, und daß Lncie mit ihm sprach sich um ihn bemühte, wo sie ihn doch, noch vor wenigen Tagerr angespien hatte. . . Was war geschehen? Nnd plötzlich befiel ihn eine grenzenlose Angst. Cs war ihm unerklärlich, woher sie kam, aber sie war da, durch drang ihn, bewirkte, daß er stöhnend auffu.hr, die Augen anfriß, nach einem Feind suchend, der irgendwo versteckt sein mußte, irgendwo, denn er spürte deffeir Macht. Er stieß einen leisen Schrei aus, denn er hatte Behrens gesehen. Der saß ihm gegenüber', schon lange Zeit, und betrachtete ihn. „Sie sind krank," sagte Behrens freundlich „FÄHlen Sie es nicht, daß Sie krank sind?" „Ich weiß nicht," antwortete Reisner unsicher und führ sich! über die Stirn hin, „aber es ist möglich . . ." „Sie müssen fort," erklärte Behrens bestimmt, „es ist hoho Zeit, daß Sie sortkoimnen." Reisner hatte wieder die Empfindung, daß er im Kran- kerchans sei und daß Fremde sich rmr ihn bemühten .Er streckte sich in wohliger Mattheit und seufzte. „Wer wohin?" fragte er bekünimert. „Wohin möchten Sie? Haben Sie einen Wunsch?" Reisner entsann sich Kärntens, der Ki'che, der abendliche funkelnden Fenster, des Rauches, der still aus den Essen in die Lust stieg. Er lächelte zaghaft. „Ich mochte nach Kärnten, irr ein -Dorf..." Behrens schüttelte den Kopf. „Nein, das ist nichts für Sie. Sie müssen weiter.. Sie müssen in ein Land, in dem man Sie nicht erreicht." Er sah Reisner fragend an. „Ich hätte einen Borschlag. Wollen Sie ihn hören?" „Ja," antwortete Reisner traumhaft. Behrens suchte in seiner Brieftasche und entnahm ihr einige Papiere. „Sehen Sie her. Das sind drei Fahrscheine für einen Schnelldampfer, der irr drei Tagen von Holland rrach, Amerika fährt. . . Wollen Sie sie benützen?" Reisner machte ein ungläubiges Gesicht. „Drei Fahrscheine? Was soll ich mit drei Fahrscheinen? Ich verstehe nicht-" „Erlauben Sie, was ist da unverständlich? Ein; Fahrschein ist für Sie, einer für Ihre Frau, der dritte sür Ihr Kind." Behrens wurde ungeduldig. „Die Sache ist doch klar. Ihre Frau ist einverstanden. Es fehlt rmr noch, daß Sie sich enffchließen. . . Nun?" Reisner lächelte schüchtern „Meine Frau... ist einverstanden —T fragte er. „Ja," sagte Behrens trocken „Und Sie „Ich? Sie sind komisch Wds hat die Sache mit nur M tun? . . . Ich bleibe hier." „Ich dachte . . ." , / Bl a s dachten Sie?" Was Ut das? fragte sich Reisner, Plötzlich erwachend. Spielt man mit mir? Träume ich? Mn ich in einer anderen Welt? Er suchte in dem Gesicht des anderen zu lesen. „Es war doch abgemacht," stotterte er, „daß Sie, — Sie und meine Iran, — daß Sie beide..." (Schluß folgt.) Der Schiffrreeder erzählt. Stirn von Kurt Küchler (im Felde). Wir saßen in einer lauen Sommernacht in einem Garten cm der Unterelbe, als Gäste des Schiffsreeders. Unter dem hohen, weißgestirnten Himmel strömte dunkel und schwerflüssig! die breite Elbe, schwach schimmernd vom Licht der Sterne, in eine wesenlose Finsternis. Das Land auf dem jenseitigen User dehnte sich gleich einer Schattenwüste in schwarze Tiefen. ' Eimer aus der Gesellschaft, ein Schiffskapitän, erzählte vom Aberglauben der Seelehte, und. das Gespräch glitt in die Jrrgänge Nnd Schattenwege des Reichs der Ahnungen und _ des zweiten Gesichts. Es sprachen Zweifler und Gläubige. Die Gläubigen holten geheimnisvolle Erlebnisse aus ihrer Erinnerung; die Zweifler zucken die Achseln und suchten das Unbegreifbare auf natür* lichje Weise zu fassen nnd zn deuten. Ter Hausherr, ein Emra von sechzig Jahren, mit emÄN patriarchalischen weißen Bart, der weiß und locker die Brust bedeckte, schaute mit ruhigen und klaren Augen über das schwache Phosphorleuchten der Elbe und in die Schattenwelt der Ferne und sagte: „Ich will Ihnen eine kleine Geschichte erzählen, du mich metti Lebtag nicht verlassen hat. Sie mögen sie erklären, wie Sie wollen . . . ihre Tatsächlichkeit, die nicht geleugnet werden kann, ist an sich seltsam genug." , Wir schwiegen nnd hörten ihm zu. Er strich die Asche ferner Zigarre ab, und hielt sie nach seiner Gewohnheit so, daß sie wu ein gelbglühender Punkt über der Stelle seines Herzen brannte.. „Als ein Steuermann unserer Reederei, ein Mann von 30 Jahren, auf der „Patrrzia" durch den Golf -von Biskaya fuhr, es war auf der Rückfahrt von Togo nach Hamburg, überfiel ihn mit einem! Male eine Traurigkeit, die er sich nicht erklären konnte. Es wlar in der Nacht, er ftarrd auf der Brücke am Steuer und blickte dem Schiff vorauf, das mit weiß schäumenden Bugwellen die Finsternis Durchschnitt. Der Steuermann hatte eben noch an ein heiteres Erlebnis gedacht, das er in einer Eingeborenenschenke in Togo gehabt. Nun war seine Seele plötzlich von _ einer tiefen Schwermut erfüllt, die seinen Körper lähmte, als wäre sein Blut schwerflüssiges Blei. Er war bis dahin ein fröhlicher Mann gewesen, der einen guten Trunk liebte und sich auch, als unbekümmerter! Junggeselle, mit den Mechern aus seine .Weise abzufmden wußte. Was war mit ihm geschehen? . . ^ Als er in Hamburg von Bord ging, war ihm, als iumte es auf der Welt fjüx ihn keine Fronde mehr geben. Er ging schwerfällig und mit' gesenktem Kops durch die Straßen, die ihm fremd und gran erschienen: er sah nichts von dem brausenden Leben der Stadt und an der Stelle seines Herzens war eine schwarze Leere. Es war ihm, als- müßte er, mitten unter dem Getriebe der Men- schün und der Wagen, den Kopf an einen Latcrnenpfahl legen und weinen. Er besuchte seine alte Mutter, die iu der Admiraütäts- ftraße wohnte, doch es hielt ihn nicht lange in der Keinen Stube. Emu quälende Unruhe trieb ihn wieder auf die Straße und er 'rrte umher, immer mit dem bedrückenden Gefühl, als suchte er etwas nnd wüßte nicht was. . ^ Mrs dem Jüngfernstieg tras er euren alten Bekannten, der ihn fröhlich begrüßte und ihn mit in eine Wirtschaft nehmen wollte. SÄ sprachen eine Weile miteinander und als der. Freund, dem die ungewöhnliche Blässe und die innere Zerfahrenheit des Steuer- manns und der schwermütige Glanz seiner Augen auffiel, m schrocken fragte, erhielt er die unsichere Antwort: „Ich werß nicht, was' es ist . . . ich bin traurig und weiß nicht weshalb . . , es muß eine Krankheit in mir sein!" . Sie trennten sich nnd der Steuermann ging seiner Wege. Er kam gegen abend, ohne zu wissen wie, in einfe dunkle Gasse der Hafengegend, die er nie zuvor betreten hatte und die er taumelnd durchschritt. Vor einem Hause blieb er stehen, den Blick auf einen Trauerflor geheftet, der in der Tür, hing, im Lichte einer Straßenlaterne matt glänzte und im Winde wehte. 1 Der Steuermann verharrte eine Weile in seltsamer Beklommenheit vor dem Hause. Dann zog ihn ein unwiderstehlicher T..ang; ltnb eine hilflose Angst in den Flur und die Treppe hinaus, ^m ersten Stockwerk schritt er durch einen schmalen Gang, der durch eure flackernde Gasflamme schwach erhellt war. Ein Geruch von welkenden Blumen und von Totenkränzen erfüllte schwer und süß die dumpfe Luft. ^ Mit einem Male blickte er in ein Zimmer hlnem,,in dem unter Lorbeerbüschen ein Sarg ausgebahrt war. Darin lag in einem weihen Kleid, matt überweht von schwankenden Kerzenlichtern, weiße Rosen in den schmalen, ^gefalteten Händen, «ein totes Mädchen vvn ergreifender Schönheit, lieber der weißen, reinen Stirn lag lockeres, helles Haar wie eine Krönet in der die Kerzenslammen 64 goldene Lichter rntzjündeten. Die schmalsn, Aasten Lippen waren» von einen! unendlich lieblichen Lächeln gebogen. Der Steuermann blieb mit geweiteten Augen in der Tür stjehein, sein Herz klopfte, die Finger seiner Hände tasteten sich ineinander, und wäihcknd er die Tote betrachtete, stieg ein schmerzliches Gefühl namenloser Verlassenheit in ihm ans. Er wußte nicht, wer die Tote war: er hatte das Mädchen nie zuvor gesehen. Llber er hatte das seltsame, bebend über seine Seele, hinschauernd« Gefühl, daß die bedrückende Angst und die hilflose Traurigkeit seines Herzens diesem Geschöpf gegolten hatte. Aus unergründlicher! Tiefe heraus spürte er, daß diese junge Süßigkeit, die nun unter Blumenduft und Kerzendunst dem Tod überlassen war, von der Vorsehung für ihn bestimmt gewesen war. Sein Herz zerging in seiner unfaßbaren Zärtlichkeit und einer schluchzenden Sehnsucht.' Er lehnte den Kopf an den Pfosten der Tür und weinte und fühlte, wie seine Angst und seine Traurigkeit in Wehnlnt und unendlicher Weichheit der Seele ihre Erlösung fairden. . I' Der alte Reeder schwieg. Seine Zigarre war ausgebrannt. Mär blickten alle in die Finsternis, Nus deren Tiefen die Lichter von Schiffen und fernen Häusern blitzten. Wir hörten das .dunkle Rauschen der Elbe. Einer von uns brach bas Schweigen und sagte: , „Das ist alles sehr seltsam, aber dennoch sehr einfach zu begreifen. Es gibt zweifellos solche nndeutbaren Stimmungen dev Traurigkeit, aber daß Ihr Steuermann mit dieser Stimmung zufällig in ein Sterbehaus geriet, das ist keineswegs ein Beweis für die tieferen Zusammenhänge dieses ganzen Erlebnisses." Da fiagte der alte Schiffsroeder weich und mit verschleierten Augen: . ■ . „Gewiß nicht. Aber wer fragt nach einein kiihlen Beweis, wenn die Seele überflutet ist vom Glauben?" Es llag eine ergreifende Bewegung in der Stimme des alten Mannes, deren Klang ganz erfüllt schien von der schwermütigetz Erinnerung eigenen Erlebens und über ims hinweg schwebte in die dunkle Tiefe des Wesenlosen. Büchertisch. — Max Halbe, Gesammelte Werk«. Erster Band (Verse und ErziAhlungen). Umschlag- mtfe Einbandzeichnnng von? Friedrich Felger. Preis geheftet 4 Mark, gebunden 5 Mark. Verlag: von Albert Langeil in München. — Nicht lange ist es her, seit Max- Halbe seinen Fünfzigsten feierte, — nun geht der erste Band seiner Gesammelten Werke hinaus in die Welt, tzü darren, die sein Schaffest seit einem W-erteljahrhundert mit ausmerksamier Liebe Verfolgerr.i Deutsch ist der Sturm und Drang, der die In geirddra irren dnrchs- braust, den „Eisgang", die „Freie Liebe", die „Jugend" oder auch bent Spätling HFreiheit", der im Gewand -der Historie dem deutschenj Mackerlande eine .Feier bereitete: deutsch ist die Innigkeit des! Hleinratgefiihls, das „Mütter Erde" trägt und den „Strom" und das „Tausendjährige Mich"; deutsch das tiefe Verhältnis zur Erde, die diesen romantischen Mrturstimmimrgen, die in „Frau Mtzseck", im „Frühlingsgarten", in der: Romanen geheinllrisvoll «veben undi flüstern; deutsch sind die kämpfenden, um ihr Selbst aus harter Scholle ringender Menschen, sinnlich glühende Frauen und trotzige Männer, wissende (Greise und über dein Strom ihres jungen Blutes grMelude Jünglinge, die dieses starke Lebenswerk in säst unheimlich bedrängter Fülle beleben. Nnd> deutsch ist es sckHeßlich, daß aus allen diesen Dichttmgjea die starke, betörende Melodie des Lebens janchtzt oder klagt, nicht verlindert und nicht verwitzett, nicht verzierliche und nicht verkritzelt. Der deutsche Künstler Max Halbe iviro durch diese Sammlung seines bunten, farbenfrohen Lebenswerkes erst recht Mm köstliche!!, bÄvnßten Besitz seines Volkes, aus dessen bester Müttererde -er entsprang lmd M dem er auf imm!er gehört. — Ernst Lot har. Der Feldherr. Rvman. 407 Leiten. Preis, geheftet 6 Mark, gebunden 7,50 Mark. Verlag von F. Dempsky, Wen, Und G. Frey tag, Leipzig, 1918. — Im Mittelpunkt des Äotharschen Büches stcht ein moderne^ Feldherr, eine jener al fteLko-Ftgnreu, lv-ie sie Tostojewsky und Tolstoi zu malen liebten. Es ist ein Mann, dessen Lebensziel darauf gerichtet war, die Armee in einem von ihm aus politischer Ueberzeügnng hvrbei- gÄvünschien Kriege nach eigenen!, ins Kleinste durchdachten und ttorbereiteten Plane zu führen. Ern Mensch-enalter sehnt er sich diesen! Ziel entgegen. Endlich erfüllt es sich ihm, da der Krieg unvermittelt ansbricht und er an die Spitze des Heeres gerufen; Wibd. Erfolg reiht sich- an Erfolg, sein Name gewinnt die grenzen-' lvse Popularität und das heroische Ansehen, rvelches den Weg der siegreichen Feldherren begleitet. Ans dieser Höhe setzen — der Dichter läßt den Leser selbst die Gründe erkennen — Mißerfolge ein, rvÄche zu einer entscheidenden Niederlage tverden., Ter FMherr wird seines' Mutes entsetzt, er muß in die kleine Bürgerlichkeit seiner Familie zntückkehren und Zeuge werden, wie seine alles Maß übersteigende Bolkstümlichkeit sich plötzlich ins Gegenteil verkett und seinem eigenen Schwiegersöhne zugewendet wird, welcher an seiner Stelle die Armee zum siegreichen Ende führt. — Henry Barbusse: Das Feuer, (Tagebuch einer Lwrpvralschast). Verlag: Vcax Rascher, Zürich. Pr. 6 Frcs. — Barbusses „Feuer", dessen deutsche Uebertragnnig von L. von Meyenburg dem Urtexte nichts von seinem grassen SkatutMsmüs ÜMvmmen hat, ist vielleicht das Buch des Krieges, in dem der Krieg als solcher, in sein-er ganzen nackten. Roheit und Rück- sich.tÄosigkeit geschildert tvird. Hmr rvird man vergebens nach der üblicht'N Kriegserzählung mit ihren Beschönigungen suchen. Sv schwer, Ao-big die Wvrte^ mittvnter anernandergesügt sind, so hart 'und rauh ist auch ihr §imr. — „Die Wltliteratur" (Verlag E. F. Hirth, Münchm 2, Färbergvaben 24) weiß auch nllt ihren drei jüngsten Gaben tviedev eine rocht abwechslungsreiche Lektüre zu bieten. Besondere Erwähnung verdient die ,F>obell-Nnm!ner" (Nr. 4), die einen Ein- blick in das reiche Schaffen -eines alten, bodenständigen Dichters vom Brandner Kasperl" bedeutet mit den humorvollen Holzschnitten des Partenkrrchner Zeichners Frz. Barth eine erfreuliche Entdeckung. Tie „Büchner-Nummer" (Nr. 5) bringt neben der Novelle „Lenz" einen ungekürzten Truck des „Wlozzeck", eines bedeutsamen Werkes, dessen früher gleichfalls schver zugänglicher Text hier zum ersten.Male für 15 Pfg. geboten wird. Nr. 6 bringt weniger brannte Erzählungen von Max Halbe rück« wird ebenfalls inhaltlich durch eine knappe literarhistorische Einführung bereichert. —! Das literarische Echo. Halbmonatsschrift fürLiteratn r- freunde. (Begründet von Dr. Josef Ettlinger. Her ansgegeben von Tr. Ernst .Heilborn.) Verlag: Egon Fleische! L Co., Berlin 1:9. Das 1. März Heft ist soeben mit folge udern Inhalt erschienen: Fritz Sch-ivarz: Zürich; Anton Schnack: Ernst Wilhelm Lotz; Adert Ludwig: Tie Rolle des Unbelebten in der Dichtung; Hugo Bergmann: Mendel« Mocher Sforim; Kürt Martens: Neue Mais — Echo der Bühnen — Echo der Zeitungen — Echo der Zeitschriften — Echo des Auslandes — Kurze Anzeigen. Gietzener Hausfrauen-Berein. Kochanweisungen. Einfacher Grießkloß. Man nimmt zu diesem Kloß Grieß, ivie man ihn Hab«! Sann, pn-d rechnet auf Vs Kilo Grieß ungefähr 3 '/* bis 1 Liter Milch oder halb Milch, halb Wasser. Ter Grieß ioird in eins Schüssel getan, die Milch kochendheiß darüber gegossen 'und alläs gut'gemischt, mit etwas Salz, gerieb. Muskatnuß nlid einem Ei durchgerührt. Diese Masse gM man in eine bestrichene Pnddingsorm und dxht den Pudding eine Stunde Lnt Wasserbad. In dieser Mt kann nian den Moß zu Gemüse oder! Fleisch geben. Mit Zucker und Vanillezucker gemischt, vielleicht noch mit geriebenen HaMnüssen, ist 'der Pudding sehr gut zu gekochten! Obst. Steckrübentorte. 24 Stunden vor dem tzsebrauch kocht man die vorbereiteten Steckrüben. Nächsten Tags treibt nian sie durch die Fleischmaschine. Auf '3 Pfund durchgetriebene Steckrüben kommen 2 Päckchen ungerührtes Puddingpulver, einerlei welcher Art. Dazu gibt man..Zucker nach Geschmack oder Süßstoff, 1 Pfund geschälte feingeschnittene Aepfelscheiben, 2 Eßlöffel Marmelade, § Eßlöffel Grieß oder 1 Eßlöffel Haserflocken, 10 süße Ätandeln, 1 / 8 Pfund Kornllhen, die abgeriebene Schale einer Zitrone, sowie den Saft, ein Paket »Backpulver. Mandela! und Korinthen können! auch weggelaffen tverden. Alles recht gut verrührt, eine Stunde bei mäßiger Hitze in «einer Springform gebacken. Diese Torte kann auch warm als Abendgericht gegessen werden. Einfacher Steckrübenauflauf. 500 Gramm Kartoffeln gekocht, geschält, erkaltet durch die Maschine gedreht, cüt Kilogramru Steckrüben weich gekocht, abgetropst und durchgetrieben. Tie Kartosselmasse mit Salz und Muskatnuß geniürzt, unter den Steckrübenbrei rührt nvan ellvas Eiersparpulver 6 Ziviebeln schneidet man feinlwürselig und brät sie in etwas Fett bräunlich. Ties alles lagenweife in eine Wflaufform gefüllt, über jede Lage von den Zwiebeln gestreut. Tie Oberfläche bestreut man mit Brotkrumen und beträufelt sie leicht mit etwas Fett, «vorauf man den Auflauf lichtbrann bäckt. Meerrettichtunke dazu. Rübenküchlein. Man nimmt zu -gleichen Teilen gekochte Steckrüben und Kartoffeln, läßt beides völlig anskühlen und recht sie durch die Maschine. Unter die Mischung kommt ein Ei oder! Eiersparpnlver und so viel geriebene Senimelkrnme, daß man lleine flache Kuchen formen kamr. Man dreht sie leicht in Mehl, legt sie auf eine eingefellLte Platte !und bäckt sie im heißen Ofen licht-' braun. An Stelle von Bratkartoffeln. Gehermschrlft. I : 228 4 4- 3 1 : 223 5 - 8 Schlüssel: 1 : 32 - Schriftzeicherr - 553 gelehrter Beruf. 1 - 34 -st Haustier 3 : 4 - 53 deutscher To««dlchter. Z-3 -st 5 Gefäß 1 - — 5 : Stadt in Aegypten. (Auflösung in nächster Minmrer.) Auflösung des Fütträtfels in voriger Nuinmer: Jod, Arm, Nost Nlur, Alt, Aom. Januar. Schriftleitung: W. Dteyer. — Zwillinasrmrddmc? der Brühl'schen Unio.-Buch- und Steindruckcrei. R. Lange, Gießen.