Roman von Hermann Wagner^ (Fortsetzung.) „Sie ist eine Frau/' sagte Mannheimer mit Sarkasmus, „und sie wird sich deshalb nicht weigern." „Aber die Unterschrift könnte auch falsch sein," fuhr Behrens trocken fort, „werden Sie sie genau prüfen?" Mannheimer sprang überrascht auf. Er war auf das höchste überrascht. Die Sache nahm eine Wendung, an die er nicht im blässesten Traun: gedacht hatte. „Wie?" rief er aus. „Werden Sie sie genau prüfen?" wiederholte Behrens gleichmütig seine Frage. Mannheimer war blaß. „Selbstverständlich," sagte er und machte den vergeblicher: Versuch, seine Erregung zu verbergen. „Das sollen Sie"uicht hu:/' meinte Behrens freundlich, „neirr, gerade das nicht. . . und ich bin hier, Sie darum zu ersuchen." Der andere starrte ihn entgeistert an. „Nicht — ?! Und mein Geld, — soll ich es verlieren — ?!" Behrens schüttelte den Kopf und lächelte nun seinerseits spöttisch. „Durchaus nicht, das rmite ich Ihnen nicht zu. Ich bin bereit, Ihnen die falsche Unterschrift, wenn sie erfolgt, abzukausen." Mannheimer ordnete, um sich zu beschäftigen, die Papiere aus seinen; Schreibtisch. Er wollte einige Minuten Zeit gewinnen. Er schämte sich denn er sah, daß er sich hatte ülierruinpeln lassen. Zinn Teufel, jener.war nicht nur in die Pläne anderer eingeweiht, nein, er hatte auch seine eigenen Pläne, die er verbarg. Endlich hatte er sich gefaßt. „Sie würden mir die gefälschte Unterschrift abkaufen, — für den vollen Betrag?" „Ja." „Warum?" fragte Mannheimer und meisterte nun nicht ftmger sein grenzenloses Staunen. Behrens sah ihn lange kühl an, in einer Weise, die den Wucherer zwang, nachzudenken. Und langsam und mit Betonung sagte er dann: „Ich—brauche—sie!" „Sie brau-?" „Ja," nickte Behrens energisch, „sie ist mir erwünscht." Da begriff jener endlich. Die Einsicht kam ihm mit solcher Jähheit, daß er in die Höhe fuhr und den anderen sprachlos ansah, als habe er ein Wunder vor sich. „Und das," stammelte er, „das — wollen Sie sich . . . anderthalb Millionen kosten lassen?" „Ja," sagte Behrens in geschäftsmäßigen: Don und holte ein Papier ans der Rocktasche, das alle für den Fall nötigen Erklärungen durch Unterschrift bindend machte. „Wird Ihnen das genügen?" Mannheimer nahm das Papier an sich und begab sich fatmit zum Fenster, um es zu lesen. Es zittsLte ein wenig in seiner Hand. Er zögerte eine Weile, als überlege er, doch es war das alles mit Spiel. Dann kehrte er an den Tisch zurück und erklärte: „Es genügt mir." „Und anerkennen Sie alle Folgerungen, die aus meiner Erklärung hervorgehen?" „Ja." „Dann, bitte, unterschreibe:: Sie dies Duplikat," und Behrens reichte Mannheimer das Duplikat hin. Der unterschrieb es. Behrens lächelte. „Gut, und nun wollen wir warten, — denn vielleicht — nicht wahr? — gelingt auch jene große Sache Es war Mittag, und Behrens stieg zu Aschinger in den ersten Stock hinauf, wo er an einem der ungedeckten Tische zwischen einem Ladenmädchen und einem Angestellten mit schmutzigem .Kragen und schwarzen Fingerirägeln einen Platz bekam. Fiir sechzig Pfennige gab es ein Mittagessen, zu dern man Brot in beliebiger Menge essen durfte. Behrens staunte, wieviel Brötchen sowohl das junge Mädchen wie der Mann mit dem schmutzigen Kragen vertragen konnten. Ihre Magen schienen eine Grube ohne Grund, die alles verschlang und doch nie voll wurde. Es regnete. Behrens ging auf eine Droschke zu, und der Kutscher, der ihn kommen sah, nahm die Decke von seinem Pferd und sagte: „Nn, Männeken, wohin?", und er war gar nicht erstaunt, daß er nach dem Norden hinaus fahren mußte, die Elsässer Straße weit hinauf. Auch hier toaren die Häuser trübe und düster, aber es fehlte ihnen das Schweigen, das Behrens so liebte. Allen Geräuschen haftete etwas Krächzendes an, dem Husten ähnlich., der alte schwindsüchtige Männer schüttelt, nur daß es ein Husten von vielen w-ar, trostlos und niederdrückend und doch voll kalten Gleichmuts. Er arbeitete sich durch üble Dünste hindurch, in ein Hinterhaus, das Neigung zeigte, einznfallen, ohne auch nur dazu die Kraft zu finden. Er stieg vier Treppen hoch uni^ mußte aus jedem Absatz über verwahrloste Kinder steigen, die ihn nicht ansahen und die auch keinen Lärm machten, als fühlten sie, frühzeitig Erwachsene, schon jetzt die Nutzlosigkeit alles Redens. Er klopfte an eine Tür, und eine dünne Stimme rief: „Herein!" Das Zimmer war düster. Aus dern Hintergrund, den das Fenster bildete, löste sich eine Frauen gestalt los, schlank, mager, mit einem Gesicht, das nicht zu erkennen war. Düs dünne, erloschene Stinrme fragte: „Wer ist da?" „Bin ich hier recht bei Frau Gntzeit?" fragte Behrens. „Ja, was wünschen Sie!" Behrens nahm das Zimmer, das zugleich die Küche war, in Augenschein. Allmählich gewöhnte:: jrch die Augen ar: die Düsterheit. Er sah ein Bett, einen Trsch, eine Nähmaschine, einen Schrank. In einer Ecke stand der Ose::. u Elte Schnur war quer über die Ecke gezogen, auf dev Wäschestücke zum Trocknen hingen. Es roch seucht. ' .'Ich war ein Geschäftsfreund Ihres verstorbenen Mannes/' sagte Behrens, „ich möchte Sie sprechen/ Die magere Frau zögerte, zu antworten, «re legte eitriges Nähzeug beiseite, «an der,! fte gearbeitet hatte. Schämte sie sich? ' , r . Behrens »kasperte sich. „Es geht Ihnen nicht zum Besten, Frau Gutzeit?" , „• ' .... Sie schob den Stuhl, aus dem fte gesessen hatte, naher zu ihm heran, was für ihn eine Aufforderung war, sich zu setzen. Er tat es, obgleich sie nmr selbst stehen mußte. E!r. wollte sie nicht beschämen. . u .1 Er tornkte sie jetzt sehen. Sie schreit schwurdsuchtig. ^hre Augen flackerten tute zwei unruhige Lichter. Und sie ve- wegte auf verlegene Art ihre Hände, als wußte sie nicht, was sie niit ihnen ansangen solle. . . u Ja, es geht einem manchmal dreckig, sagte Behrens derb! mit einem Auslug von Schadenfreude -in.der Stimme. ,Zunr Beispiel ich! Ihr Mann hat mich — Gott , wie lange ist es her? Zwölf, dreizehn Jahre!ja, er hat Mich damals nicht sanft angepackt!" , \ r ,. Er redete, redete immerzu. Er redete Mit emer Ervitte- rmrg, die sich langsam wandelte ^aus der eine Gutmütigkeit wurde, die es liebte, zu poltern. Ja, es war ihm eine Zeitlang schlecht gegangen, mrse- rabel, hundsmiserabel, nicht besser wie jetzt ihr, die ja nicht aus Rosen gebettet scheine, — nein, noch viel schlechter, . . . viel, viel schlechter. Sie dürfe es ihm glauoen! Nicht zum wenigsten sei er durch die Brutalität zn- tgrunde gegangen, mit der Gutzeit —- Gott habe ihn selig, er trage ihm nichts nach, denn nach dem Tode sei Ruhe! — seine Forderungen gegen ihil emgetrieben gäbe! .hatte Gutzeit das nötig? Und hatte er etwas davon? ..Nein!" rief Behrens aits und lachte. , Er habe doch nicht bezahlen können, niemandem, keinen Pfennig! Und bei Nacht und Nebel sei er verschwunden. Ausaewandert sei er, weit fort, es tue nichts zur Sache, wohin, denn alles Alte sei begraben und vergessen. Nun gehe es ihm wieder gilt, unberufen! Er habe ein Geschäft, eine Holzhandlung, er wolle nicht sagen, wo, — wen ginge das auch etwas an? Immerhin — und er räusperte sich hier selbstgefällig —- sei er ehrlich genug, seine alten Schulden zu bezahlen, blicht auf einmal, das könne er nicht. Dafür nach und nach, in monatlichen Raten . . . Es sei ihm sauer genug geworden, Frau Gutzeit ans- findig zu machen?. Er frage sie nun, ob sie damit einverstanden sei, wenn er feitte Schuld — die freilich 1 Aon verjährt lei - durch monatliche Abzahlung voii je hilndertfnnf- ztg Mark, allmählich! — er habe es nun einmal nicht dazu, sie jaus einmal zu bezahlet!! tilge? „He?" fuhr er Frau Gntzett an. Sie schwieg. Sie schwieg. _ ... ,, ,, Da wurde er grob. „Wenn Sie Nicht wollen, ^ ich meine, wenn Sie nicht zusrieden damit sitid, daß ich überhaupt — überhaupt etwas bezahle, dann-also, ich frage Sie noch einmal: nehmen Sie an ?" Da löste sich die magere Frau voir der Wand, an der sie stand, los und glitt, als trüget! sie ihre Beine nicht mehr, ans das Bett hin. Sie stützte deti Kops tu die Arme. Aber sie schwieg noch immer. ^ . , ^ „Wollen Sie?" fragte Behrens iioch einmal. „Ich weiß nicht," sagte sie mit erloschener Stimme, ..Sie reden von einer Schuld —'?" Es sind sechstausend Mark," sagte Behrens trocken, in den Büchern Ihres Mannes muß es zu finden sein " „Ich weiß nicht," flüsterte sie, „mir kommt alles so überraschend . . . ., machen Sie keinen Scherz? „Erlauben Sie?!" rief er drohend aus. „Verzeihen Sie," sagte sie mühsam, „dann wird es schon stimmen. . . .. . , Er wurde zugänglicher. „Frau Gutzeit, riet er ich, „man soll immer nehmen, was inan kriegt, und. wenn e^s noch so wenig ist . . . Wissen Sie, es wird Mir Nicht leicht, alle Monat die hundertundsünszig Mark zu bezahlen, aber. Also noch einmal: tvollen Sie oder tvollen Srb ntchl? „Ja," sagte sie matt. . Er schien beglückt, fast atmete er ans, wre nach einem guten Geschäft, das er gemacht hatte. „Dann haben Sie die Güte, dies da zu unterschreiben!" „Ich habe keine Tinte ..." Er lachte. „Nun, dann unterschreiben Sie mit diesem Bleistift... So, ich danke! .... Und da sind die erst«! hnndertsünfzig Mark! . . . . Stimmt es? Ja? ... Ich! danke!" Er stellte sich breitspurig vor sie hin und klopfte ihr auf die Schulter. „Und nicht bange machen, lassen, gute Frau! " sa geht immer wieder, denken Sie an mich!" Sie hörte es, lvie er die Treppe hinunterging, lauschte mit angehaltenem Atem, hatte eine namenlose Angst —i und stürzte plötzlich amf den Tisch zu und griff verzweifelt nach dem Gelbe ... , , Es goß. Behrens sprang tu eine Elektrische, dte vor- überfuhr und die schon bis auf den letzten Platz besetzt war. Zwischen schwitzende Leiber gepreßt, stand er eine Viertes stunde. Dann sprang er ab. Er tat es ungeschickt und hörte das Lachen einiger Leute hinter sich. Im Cafe Fürstenhof oben trank er eine 'Tasse Tee und zerbröckelte dazu ein Stiick Kuchen. Er tvar müde Und sehnte sich nach der Ruhe seines Zimmers. . „ Aber düs überlaute Leben auf der Straße grinste ihn noch einmal an. Diskret lispelnde Händler traten ihm m den Weg und boten ihm pikante Blätter am Andere, riefen die Abendzeitungen aus. . Sie schrien sich heiser. Immer gab es ein Ereignis, das man in dem fiebernden Lärm zu einer Sensation aus-' zubauschen verstand und das sich, in irgendeinem stillen Winkel gelesen? als ein Nichts entpuppte. Skandale wälzten sich daher und verlangten Gehör für ztvei Sekunden, Unterschlagungen machten sich breit, Bank- direktoren entleibten sich durch hallende Revolverschüsse, und irgendwo auf fremden Meeren ertranken zweitausend Menschen. . Alles das tanzte bildhaft durcheinander, von tutenden Chauffeuren beiseite gedrängt, die es verachteten. Auch die Schutzleute waren gleichgültig. Sie dämmten die dräuende Flut mit einen! Aufheben des Armes. Oben in seinem Zimmer angekommen, tvarf sich Behrens ans einen Stuhl, kreuzte die Arme überm Tisch und legte beu schmerzenden Kopf darauf. Eine tiefe Traurigkeit war in ihm. Ist wicht altes vergeblich? dachte er. Und tvar es nicht besser, ivenn er sich in -ein fernes Dorf verkroch und mit gieret! lebte uuö mit den Blumen? Er war plötzlich ntutlos. Da klopfte es. Er hob den Kops. Frau Piesecke zwängte sich durch die Tür, die sie Nur zu einem etlgen Spalt geöffnet hatte, als stehe es ihr nicht zu, einen größeren und bequemeren Raum zu beanspruchen. Ihre Feindseligkeit tvar gleichsätn durch eine erlittene Niederlage gebrochen. Sie blickte angstvoll drein, wie ein Hund, den inan geprügelt und der keine Zuflucht hatte. Sie öffnete, den Mund mit den verfaulten Zähnen, brachte aber zunächst kein Wort hervor. Endlich stotterte sie, und ihre Stitnme war ganz heiser, ie entsetzt über sich selbst: „Ich ächte, — ich möchte Sie , fragen, ob — ob Sie mir eine Mark . . . borgen tvollen, - nur eine Mark!" . _ , , „Wozu?" fragte er rauh, und diese Frage saß ebenso wie die Bitte der Frau. Piesecke wie ein Pfahl in seinen» brennenden Fleische. „Ich, ^ ich möchte nur . . . etwas essen. . ." „Haben Sie noch nichts gegessen?" fragte er. Ihre Worte flatterten wie zerfetztes schwarzes Papier vor ihm nieder, sich tviegend, dann sterbend: „Heute noch nicht," sagte sie. , • Er wartete eine Weile, sann nach, trat dann auf fie zu und nahm ihre Hand. Sie tvar kraftlos ttnd halte vertrocknete Runzeln. Er atmete mühsavi und ließ sie fahren. „Da — da. . haben Sie eine Mark!" sagte er schttell. Sie chörte es nicht mehr, wie er auf das Bett hinstürzte und einen verzweifelten Laut in den Kissen erstickte. . .. Sie rannte in dne Küche, ztltt. Fettster hin, und betrachtete das erhaltene Geldstück. Ihre Augen funkelten gierig. Es war ein Zwanzigmarkstück. Er hat sich vergriffen, dachte sie schadenfroh und lachte hämisch in sich hinein .... 36 21 . Kapitel. Schon an der Tür, wandte sich Herr Friedrich Saal» Vurg noch einmal um und zögerte. Der gepflegte Backenbart, der soviel Würde ausstrahlte, als ein Bantdirektor -nur haben konnte, täuschte nicht darüber hinweg, daß auch Menschen, die ihr Leben lang alle Gelegenheiten, die sich bieten, wahrgenommen hatten, e i n.c Gelegenheit doch verpassen konnten: die des Mannes im besten Alter. Sein Alter war kein bestes mehr, es war nur noch ein gutes. Diese Fiktion ausrecht zu erhalten, genügte noch der sorgfältig gepflegte Bart. Doch nicht lange mehr, denn auch er würde dünn werden und sich nur noch mit -Hilfe von Farbe behaupten können. Alles dies erfaßte Herr Friedrich Saalbürg in dem Bruchteil einer Minute. Und tvie um ein Letztes zu tun, um dem Heiratsantrag, den er soeben gemacht hatte, einen Rahmen 3,1t geben, der ihn schön einschloß und seine Wirkung kräftigte,'ging er mit drei umpul'siven Schritten noch einmal aus Iran von Marisch zu, nahm ihre Hand noch einmal, um sie ein Letztes Mal zu küssen. „Bitte, bitte," sagte er und war fast leidenschaftlich, „überlegen Sie sich meine Worte gut?" Damit ging er. Und er gab dem Mädchen draußen ctit direktorliches Trinkgeld und stieg, jeder Zoll ein Manu von Maß und Kühle, in das Auto, das ihn erwartete und das in seiner wuchtigen Vornehmheit so ganz der Grüße der Bank entsprach, der es gehörte. Frau von Marisch war nachdenklich und trat vor den Spiegel, um sich zu betrachten. Es war kein Zweifel darüber möglich, daß sie nach wie vor die schöne Frau war, die zu sein ihr Glück ausgemacht batte. Nur ansgemacht hatte? Nein, es tat ihr noch immer wohl, zu sehen, daß man sie noch für dreißig halten konnte, >vv sie doch! in Wirklichkeit schon fast vierzig war. Nur die Falten an den Augenwinkeln mißfielen ihr ernstlich. Doch bereiteten auch sie ihr keinen Schmerz mehr. Ja, noch stand sie in ihrem besten Alter, wenn sie sich auch, anschickte, tapfer in das gute hinnberznschreiten. Sie war nicht mehr elastisch genug, den Stürmen des Frühlings zu. trotzen, sie sehnte sich nach denk Sommer, um in dessen, behaglicher Ruhe den satten Herbst zu erwarten. Voll süßer Melancholie dachte sie an ihr Leven. Sie durfte zufrieden fern, denn es gab wenig, das ihr gefehlt hatte. Als juiiges Mädchen hatte sie zuweilen davon ge- träumt, über blaue Berge hinzu säe gen. Ein solcher Flug war ihr Leben gewesen. Ein sanftes Hingleiten über die Dinge, die sie mit Interesse betrachtete und von denen sie, was ihr gerade gefiel, kostete, sich an keinem übernehmend, sich an nichts bindend. - (Fortsetzung folgt.) Adam Lux. Bon Pa ul Bour feind. (NackHrnck verboten.) Ihm war tvie im Traume. — Paris die Stadt des Taumels Utw de- Schreckens: - ihm war wie mein Kinde, das sich verirrt hat, und das sich wundert, bevor es zu weinen beginnt. Seine blauen Angen staunten irr die wette Flucht der Ltraßen uud Plätze hinaus — in® suchten die enge Traulichkeit und die Schatte« des winkligen Mainz, — seiner Baterstadt. Wenn er heiß vom raschen Gang am Semenfer stano, strich er die blonden Locken aus der Sfirn: — Paris war so anders als die enge Heimat — weiter, blutiger. War die Freiheit so blutig? Und ern lenser Lchrecken liefe ihn erzittern —- . , v . , , .. , Er ging über beit Place de la Goncorde, sah dre Gurllotme hochaufgerichtet, den Galgen der Freiheit, — sah die Menge des Kolkes/ Weiber, Männer und Kinder ihn umwogen, — lauschte dem Wirbel der Tvvmmckl ,nnd schrak OlsamM« bet dem Heuten der Menge, — und dachte, daß, seine Baterstadt ihn gesandt hatte an den Herd der Freiheit —; aber das alles war ihm nicht Wirklichkeit, es toar ein Traum: Tie .Henkerfreude der Menge, der Anblick der Schinderkarren ans der Rne Li. Honorö ein Traum ^ eiu g^ rei in MMichkeit; — Paris erschrak: Marat ist tot, — ermordet! — Ein Weib hat ihn getötet: Charlotte Corday! I n allen .Gassen und-.Straßen, brach sich- das Echo tnck ließ Paris erschauern. Der Pöbel raste, —- die Wieiber ans der Vorstadt St. Antoine schrien und wüteten: Rache für Marat! lieber den Giebeln schwebte, das Wort wie ein dunkler Bo geh die Bürger erbleichten und fftterlm. In Mer Mvcke Rang es, als Marat zu Grabe getragen ward, — die PrieWr sangen das eine Wort und dir Chöre weißgekleideter Jmngsranen: Räche für M'arat! Und die Nacht, da er begraben ward im Hose des Clubs der Cordeliers, war eine Nacht des, GranZkckts. Die Bürger harten die .Häuser geschlossen, Feuer und Licht waren gelöscht, der Herzschlag' der Stadt stand still, die Giebel horchten, es Horchern die Kuppeln, und Zinnen und reckten sich aus dunklcku Schatten in die, blaue! Nacht; doch nur der Wind lvar chach und im ernsten Schritt dev Pariser Sektionen, im Flattern ihrer Banner lebte der Wunsch Tausender und ward l-ebsn-dig jim Ton, der sein dustklen Flügel über die bange Stadt schwang: Rache! Rache!-Aham Lux wundert« sich; er konnte Marat, den MwsW stur Gasse, nicht lieben. Marat, der .Henker, — was lhat die Freiheit mit dem .Henker gemein'? Freiheit will Leben. jAh-ant Kux mar erwacht, und er erschrak, — man hatte ihn an den Herd der «Freiheit geschickt, — und er war zur Mahlzeit einer Bestie gekommen. Tausend Köpfe hatte dies« Bestie, tausend Leiber; — sie umbrüllje die Schinderkarren auf der Rne St. Horrors, sie umdrängte die Guillotine mit gierigen Augen. Ihr Schrei war Vernichtung, ihr WemstBlnt. >— Um die Schranken des Revolutionstribunäls hockte das Ungcheuer -C uM gierigen, Nutzen, neugierbang, und hatte die Gestalt von Menschen, Männern und Frauen. Ein 'Mürmeln ging durch,hie Menge, ein Köpsewenden und .Hälserecken, auf fahlem, umgerckm Gesichte eilt spöttifcheSj Lächeln, ein rundes, rotes Antlitz, in-unzähligen Falten zu breitem! Lachen verzogen; — ernste-, sorslcbeude Augen, listige, versteckte Blicke, Grauköpfe, glatt rasiert, schwarze Spitzbärt« mit wvhlsristor^ ten Köpfen, und dazwischen das wirre Gelock kaum, mündiger Burschen — «und schon ergrauender Weiber,'— so verschieden alle mtfl doch' gleich tu einem stlüsjagbaren, — Bet jckem verschieden und doch das Gleiche: — Der Schrecken —. Ganz nahe bei der Schranke stand- Adam Lux; — blerch, anders wie die andern, — der einzige Blonde. Eine Locke war ihnt in, die Stirn, gefallen, — hastig schob er sie mit der Hand aus dem Gesicht, Da laut Charlotte Corday und es ward- still im Saal; ;— sie saß nieder auf der Ajstklagebank, p>ei .Gendarmen, ihr zur Seite. — Dm Geschworenen kamen. 'Der Vorsitzende sprach, Charlotte Cordap antwortete, — abwechselnd Mgt-en einander Frage und Antwort. Adant Lux starrte hin; Charlotte Corday war schön, und Charlotte ist mutig; auch die Freiheit ist mutig, und Charlotte ist die Freiheit und Marat der Tyrann; — sein Ohr liebkoste jedes ihrer Worte, die so weich klangen >uind so mutig waren —; sein Blick streichelte den schönen Nacken, küßte die zarten Hiäjnde, die den Dolch geführt hatten, spiel teil zärtlich mit dem Gelock der schwarzen Haare. Und so, blieb es, bis der Präsident das Todesurteil oerkündetv — Adam Lux war wie erstarrt, dann machte er eine Bewegung, als wollte er sich vorwärts über die hemmende Schranke zu Charlott- Corday stürzen;'— schon hatte er den Körper halb erhoben, — da deine rite Charlotte ihn, ch c Bleck traf den seinerr, und ein Lächeln spielte um ihren schönen -Mund —; dann ward sie von dem Gendarmen hinausgeführt. Main Lux wurde von der Menge, die den Saal verließ., mitgertssen. Wie ein Trunkener stand er am Tore, er wußte, er liebte Charlotte Cordchch —- und sie hatte ihm gedankt. Aber er wußte auch, «daß diese Liebe nur diese wenigen Stunden g«- dauert hatte, und daß. der Tod sie trennte; -77 nein, nicht der Tod, der Schrecken, — das Ungeheuer in tausend.Gestalten, Parts, (fc Revolution. Und er suchte sich das Bild- Charlottens vorzustellen, doch es zerratm, nichts war greifbar, — und doch hatten seine Blicke ihren Nacken geliebkost, ihre Wangen gestreichelt, ihre Hände geküßt, und nun aus, — aus, — aus! Seine Kehle war wie zugeschnürt, — fein Gesuht war bleicher noch als sonst; er lehnte an der Wand des Gebäudes und Tranen! standen in seinen Mugen. Ein alter .Mann kanr vorüber: Ist. euch nickt wohl, Bürger? fragte er wohlwollend. — Ajbanr Lux nahm all« Kraft zusammen: „Doch, mir ist wohl!" Und er ging wankend an dem Alten vorüber, ohne ihn anziusehen - . - In der Rne St. Honorö stand er und wartete; —- ein Gewütet ging nieder, — schwarz war der Fimmel und der Regen peitschte tu dicken Tropfen die Erde —. „, „ . Ta kam der Schinderkarren, auf ihm,Charlotte Corday, — etfte heulende Menge von Weibern umgab den Karren. Aus dem kurzgeschmttenen .Haar der .Verurteilten tropfte der Regen, und das nasse, rote Totenhemd hatte sich eng um die zarten Brüste geschmiegt und ließhsc! schlanAr,jugendlichen. Hüften hervor- treten. Sie sah Avant, Lux, —wiche mit dem Kopse und.lächerten und Adant Lux folgte dem Zuge, sein Auge hing an. ihrem Antlitz.--; mehr und mehr schwoll die Mchrgemr, ein Meer von wimmelnden Köpfen. Es hörte auf zu regnen, nur in der Ferne noch grollte der Donner. Als der Zug ans dcmi.Ptace de la Concord« anlangte, (chien! die Sonne bell am das blaNle.Wkssiktr der Guillotine —; die Mettgy raste, lautes Schreien füllte die Lust, jubelnder Blutdurst — räcWtz heischendes Jauchzen —. t Hoch ausgerichtet stand Charlotte Corday aus dem Vchasvtt, umbrandet vom Geheul der Menge, noch einmal schenkte thr dick Sonne Licht und Wärme und ließ des Goldes reiche Fülle auf tyren dunklen Scheitel nieder rieseln; —.da riß der Henker chr das weiße Fickn vom Halse, und willig beugte sie. dem Micher ihren Nacken. Eilt dumpfer Schlag, — im Korbe lag Charlottens Haupt: und dev Henker faßte an den Haareu.dasBluLen.de Haupt, hob es hoch empor, daß das Volk es sähe. Laut auf jubelte das Volk; — und mit der Rechten führte der Henür einen Schlag anr ihre Mange, — es wurde c im MgenMck M unter der Michrge, daß. man den Wtderhall beg Schlages von» Tuileriengarten klatschend hörte, — und wettauf m das hocheinporqebvbene Haup't die lWgeir, daß gräßltches Entsetzen die Menge faßte, durch-einanderlvtrbelte und auseinanderscheuchte — ; ein Schrei des Grausens,—. Ein Faustschlag fuhr dem Henker an vre Schläfe, er tarrmelte vor dem Schafott 'Kirr Erde, von zttterndeu fänden ward Charlvttens blutend .Haupt emporgehoben, und heNte Lippen küßten ihre kalte Stirn— - *. „ r „ r . Dann ward Ädam Lux überwältigt tntd fortgeführt, wenige Tage später stand er an derselben. /Stelle, >wo Charlotte Cordal) ge-- blutet hatte, auf dem Schasfott: — schon ging der -rag zur Rrnte, aus der Seine stiegerr grarre Nebelirmd.hüllten d»e blutige Sonne m ihre weichen Schatten. Aus Goethes und Larl Augusts letzten Zähren. Mit den» soeben erscheinenden dritten Bande ist die Monnmen- Vropyerzogs ovn ioz l wi» j-o^o uwbw v,.7or.a voll den Mziehmtgell der betdetr Aäaftmec m ihren letzten Lebens-, fahren Nach wie im war der briefliche Verkehr zwischen dem Schlosse'und dem Frauenplane, oder auch, wenn eene Reise dre 'beiden Frennde räumlich weiter voneinander entfernte, sehr, rege. Haupt sächlich bezog er sich auf Kunstangeleganheiten tnt wettesteil Sinrle uud sodmm ans naturwissenschaftliche Fragen,, für dre Carl August lebhaftes Interesse hatte. So teilte er denr Frenride seine Boobachtungell über das Wetter uud Aeh-nliches uilt, holte sich bei ihin Rat und Krttärtmg, zeigte ihch neue wertvoll Eingänge und Errverbungen au, urtb sehr bereitwilltg gmg Goethe auf die ihm selbst so bedeutenden Dinge ein.. Im ganzen kann mm: sagen, daß Goethe als eine Art weimarischen Kultusunuyters Wirkte, ivobei nirr fterlich die Fragen rmd Angelegenheiten des Theaters sorgfältig umgangen iourden. Höchst bezeichnend für beide Persönlichkeiten sind Don und Haltung ihrer Briefe: Goethe, fat dem ja in späteren L-ebertsjahren das Naturell des Vaters rnnner mehr diirchgeschlagen ist, schreibt formell, genau, umständlichgeschäftsmäßig: der Gros-Herzog saßt sich kürzer, resoluter und persönlicher. Wo die Saiten der menschlichen Bezrehrmgen er- Ningen, da bekundet Goethe hiugeben.de rmd ackst»tr»gsvvlle Ber- ehrrmg, während der Gvoßherzog seinem „alten Freunde uno Wassenbrlider" herzhafter, frischer, wärmer schreibt und sogar I^er und da noch einen NachlMl alter Burschikofität anflebew ^ Nicht inimer war der Vertehr zlvifchM beit l-eiderr alten Jbermt, die doch, jeder in seiner Art, rvie Macht zu Macht neben- emanderstanden, ganz leicht. Das wird in fesselnder und lehrreicher Weise erkennbar durch die Auszüge aus dem Tagebuche des Geheimrats Helbig. HÄbig hat in Carl Augusts letzter Lebenszeit in ganz besonderem Maße als Vermittler zwischen ihm und Goethe gedient, irrte seine Tagebuck,arrfzerchnnngert zeigen, daß man besonders mit Goethe reckte vorsichtig umgehen und sich irr alle Wege davor hüteil mußte, feine Empfindlichkeit zu verletzen, «w handelte es sickf im März 1828 um den vour Großherzog gehegten und geförderten Plärr der Restauration des gvoßerr Lukas Cvanach in der Weimarer StadMrche. Ter Großherzog hatte dafür den» Maler Liebert in Aussicht genonmren, der brckriedigen.de Proben seiner Geschicklichkeit bewährt hatte. Wer das war nun eine Angelegenheit, die unmittelbar in dm kultnsrnrnistenellen Kreis Goethes siel, imd so befahl Carl August Helbig, zunächst einmal mit diesem darüber zu sprecheil. Alsbald zog die Exzellenz die. Brauen hoch tittb sarte es sehr bedenklich, „dein Lieber solch etttenl Schatz, Urte der Cranach ist, anzubertranen, bevor er nicht Proben abgelegt, daß er auch- größere, wichtigere Bildung zu Zestauq rieren verrnöge". Diese Bedenklichteil wollte wieder im^ Schlösse nicht eben gefalle;». Serenissimus äußerte: das Bild müsse restauriert werden, und er wisst gar nicht, was Goethe gegen Lieber habe, der doch vom Restaurieren alter Mlder gewiß mehr.verstehe, als nmncher andere. Also der Geheimrat Helbig wieder zu Goethe; gemeinsame Besprechung, wie „der Gvoßherzog zttfriedengestöllt und wie doch noch einige Zeit gewonn-en. tvürde, nur Lieber vorher besser auf dm Zahlt fühlen zu könum". Tie Sache wird mit allen diplomatischen Finessen betrieben. Es gehe, so wird Carl Arrgnst vorgestelll, gegen Pfingsten und vor dem Feste solle man das Bild, um kern Aergenris m geben, nickte aus der Kirche entfernen; übrigens solle, iveml man dazu schreite, der bekaunte Dberban-, direkter Coudrah die Abnahme imd Wiederausstellmlg des BUdes leiten. Das ivird rmn wieder dorn Großherzog vorgetragen, bem es einleuchtet, daß das Bild bis Pfingsten in der Kirche zu belassen sei, und was die andere Forderung anbelangt, so erklärt er liberal: „Wenn Goethe gllanbt, daß Coudrah die Sache machen kann^ ;v ist's mir auch reckte. Ich dachte mir rmr, weil er Katholik wäre, könnte man Anstoß herbei führen." So sind denn endlich dank der GeschickticUM des Unterhändlers die beiden Großmächte in dieser großen Frage einander genähert. Ter Himmel, der sich sch-onj zu beivölten drohte, hellt sich ans: „Se. Exzellenz sind sehr vergnügt darüber, daß nun . Zeit gewonnen ist." Und nun stellt sich auch ^Äetlie nicht mehr wider haarig an, sondern läßt sich dazu herbei. Liebers Arb eitert im Restauriere zu betrachtet»^ sthreitet KMi Mrerkennlutg vor, taut schließlich so weit arts, daß er Lieber ist feitler Werkstatt besucht. Darüber große Erbauung int Schloss«, und zu Ostern kamt der taktvolle Berntittter eiutvagm: „Latrge hak nichts dem gnädigen Herrn mehr Freude gemacht, als meine Mel-, düng, daß die Exzelletrz v. Goethe Liebers Tüchtigkeit und Ge- schicllichkeit anerkenne." ! ' Man versteht den Charakter dieser kleinen Vorgänge, in denen sich das Menschliche so sckmlkhast bekundet. Tie alte Ex-, zellenz ivird aus alle Weise geschont und mit Luiuthaudschuheui augefaßt. Carl August zeigt sich aus jede Weise taktvoll uch> großsinnig, was ihm freilich auch dadurch, leicht gentacht wrrd daß er eben schließlich der Herr ist. Leistet Goethe Wider,täte ivird Carl August verdrießlich, sucht ihn aber vorsichttg zu de- gütigen und zu geimrmen; zeigt er sich aber eitwerstarrdet», st macht das den prächtigen Fürsten geradezu glücklich. Ter früher tu Weimar ansässige Maler Heiltrick; Müller ivollte gern von Karlsruhe wieder zurückkehren und man ivar in Verlegenheit, ivo uttw wie man ihn unterbringen sollte. Ter Großherzog tat dte bezeichnende und treffende Aeußernng: „es sei ein echt iveintarrscher Grundsatz, alles tu hiesiger Stadt znsantnten z ttpsropsen. Einer sei dein arideren im W!eg und keiner könne gedeihen." Mit Ctser ergriff er daher Helbigs Vorschlag, dent Mütter Stellung und Wohnung in Eiseltach an der Zeichena'kademie zu gebeit. Darüber mußte nun wieder nrit Goethe gesprocheu werden, ^ und diesmal ging die Sache vortrefflich. Ter alte Herr rief sogleich: „Ei, das ist eitt recht aulachender Gedanke. Sagen Sie es S. K. H., daß ich darauf fortbauert urtd eineu mtterth. Vortrags erlassen! iverde." Tiefe Antwort, so werft Helbig in seinem Tageouche an, rnachte dent Gnädigstert ivahre Freude. Es ijt eilt seiner Zug des Hcrzenstaktes Carl Augusts, wie er mit dem greisen, große»« Freilltde ans jode. Weise zart und behutsanr nmzngehen und seinen Wünscheit zu begegnen sich bemühte. Büchertisch. — D i e S ch a u b ü u e, Wochenschrift für Polittk, Kunst, Wirtschaft, heransgogeben Volt Siegfried Jacvbsohn, enthält in der Mnnmer 4 ihres vierzehütea Jahrgangs: Ketzereien, von Germantq aus. Die Hüter der Reaktion, von Curtius. Ein Buch.isbor dtg El-e, vor» Parte Gutrnaun. Probestiche ttt Stern heims „Po- fins'ky". Tie Koralle, von S. I. Eifersucht, von Alfred Polgar. Walpurgisnacht, vort Kart Tucholsky. Tag mtd Vöacht, von Eduard Saenger. Uebergartaskvsdit, von Lorarius. Atttworlen. — Er schlosseue Pforten, Roman von Jda Bvh-Ed. (Verlag vorr Mlsteirt L Co.. Berlirt.) Ter Roman von Jda Boy-Ed spielt in einer rtorddeutschett Judttstriestadt, im llnckoeis einer! großen Ntttu.ittorrssabrik, und an der Lübecker Bucht bet Trave- münde. Alts der Hafeitnr-ole, vor dent nachtdurtkten Meer, in mit hellen Lichtern ent ttach Däneiitark fahrender Passagier^ danrpfer hirmusgleitet, begibt sich die wuchtig geführte Szene, die der Höhepunkt des Merkes ist ^ t . — Kurt Martens. Die großen und die kleinen Leiden. Novellen. Verlag von Grethtenr & Co. G. m. b.H. Leipzig. Zchach-Aufgade. Von S. Loyd. Weiß zieht an und sehr mit de»»t 4. Zuge »uatt. Auflösung in nächster Nummer. .Auslösung des Scherzrätsels in voriger Nun»»r»err Bestelt — Bestie»». Schrlstieilnug: W. Meyer. — Zivil!nrgsrnuddruck der B r ü h l'schen ll,» v.-Brrch' und Steindruckerei. R. ?arrge, Gießen.