mttttDod), den 7. November Oie Bäcker. Roman Wii Herm ann W das vorstellte. Urrd er dachte an das Wort von dem Schandmal, das dem aufgedrückt bleibt, der einmal in der Schande war. Die Wirtschaft lag draußen im Freien und hatte einen Garten. In diesem ließ er sich nieder, unter den Kastanien, dre blühten. Ein junges Mädchen kam, lächelte ihn au und «wagte nach seinen Wünschen. In ihm jubelte es: sie sah nichts! Und er bestellte mit tonloser Stimme ein Glas Wein und eine Zigarre. . . Das Mädchen setzte sich zu ihm und gab ihm Feuer. Er bedankte sich ungeschickt und wurde rot. Nein, er konnte es mcht verhindern, daß er rot wurde, und er fmrd auch keine Worte, um eine Unterhaltung anzuknüpfen, so sehr er diese Worte auch suchte. Das Mädchen betrachtete ihn mit Teilnahme und fragte freundlich: „Waren Sie krank? Sie sind sehr blaß." „^a, ich war,krank," antwortete er mit leiser Stimme, die es erst wieder lernen mußte, zusammenhängeird zu reden. „Sehr krank. Vier Jahre." „Was hat Ihnen gefehlt?" fragte das Mädchen, von irgend einem Seltsamen an ihm stark berührt. . l,Ich hatte es auf der Brust. Hier. Es war, als lägen Sterne auf meiner Brust, ja . . . Aber jetzt ist mir wieder leichter. Fas? ganz leicht!" Er fand mit einem Male ein Läck>eln, sein erstes blasses, schüchternes Lächeln, das sich scheu zu dem Mädchen hinüberwagte, als wollte es bei ihm anklopfen, wie em Bettler. mt'S©Ä/' f0tberte ia§ “ ,en i6n auf ' "viel- ,, er das Glas und leerte es in einem Ina. Ä tonfert. Ich habe es schon lange nicht mehr'getan.' Aber Sre... Sie sollten — mittrinken.'... Wollen Sie?" r "Gern," sagte das Mädchen und ging iu das Haus, um gleich darauf mrt zwei neuen Gläsern zurückzukommen. Sie streßeii miteinander an. c*™ "fk begann er tastend, „etwas erzählen. Etwas, das passiert ist — in den letzten rch tränt war... Ja, genarr so lange war ich krank und habe Nichts erfahreii/^ an r »3$ f' ott Ihnen ettaaS erzählen? Aus den letzten vier Jahren?" Sie lachte „Etmas Non mrr?... Gott, vor vier Jahren ba /Tai. ich noch in der Schule!" J < öa ,|at3 &K, ‘‘ f“g te CT ernst, als wäre es etwas sehr Erstaunliches, was sie da sagtL eucag yev/c f u § r , sich mit den Armen über die Augen Jeit ein ^ dt z-nrücksieht, die wohl ■ji t V . Knt Inhalt war. „Oh," sagte sie ich wülite baß rn den vier Jahren etwas geschehen'wäre das wert Ware, daß man es sich merkte, — ein Dag war wie der jahrein!... Wissen Sie, das Leber: hier fft^doch. recht langweilig, ich sehne mich nach einer großen ^ f °' faa6 das Mädchen Ät W«™'» a H di- zahllosen Gelegenheiten der man äck ifcÄÄ anbe,,t ' ** mix d°r°uf warteten, daß m.- -MLNS ich £1 EsSSÄrtfÄ hier, ja, in dem kleinsten Ort? Man & ÄfSrmX!“ «■ “?«eg"Ä „Doch, das find Siet" bin hier im Menst fremder Leute.. mehr gefällt" m blöden, wenn es Ihnen nicht „Freilich, gehen kann 'jeder..." „Nein, nicht jeder," sagte er versunken. „Domren Sie es nichts es nicht," sagte er in sich versunken, und sie er,chrar die^rnal vor jenem Sonderbaren, das wieder von rym ausgrng. • f* schelte sie traurig an. „Ich war doch krank. Midi ern Kranker rst rmnver gebunden, kann sich nicht rühren, ^ n / was er möchte, nein..." Dann, plötzlich erschreckt, setzte er eine Miene ans, die sich zwang, heiter zu sern. „Aber jetzt brn ich gesund, ganz und gar! Und kann Sie, tun, was ich will! Und 'kann lachen!... Kommen trinken wir!" Doch sie war scheu geworden. „Ich kann nicht mehr," warten ^rhoo sich, „ich muß in das Haus, wo Gäste ^... D? zahlte er und gab ihr ein Trinkgeld, über dessen Hohe sie wieder stutzte, so sehr, daß sie es vergaß, zu danken. „Ans Wiedersehen," verabschiedete er sich von ihr, „und Bergeisen Sie es nicht, daß Sie frei sind, frei und gesund!" Er winkte, nun völlig unbefangen, dem Kutscher, setzte sich rn den Wagen mib fuhr in den Ort zurück. Er hatte alle Scheu überwunden. war ein Mann, der von einem kleinen Ausflug znruckkehrte und der jetzt zu Mittag speisen würde, um choann mrt denr nächsten Zug nach Hamburg zu fahren, wo er dayerm war. Ja! Er trat in das beste Restaurarrt des Ortes und silhtte ^ochbnde Freude, als er wahrnahm, wie ihn die Kellner respektvoll begrüßten. ?L an den Tisch, mit jener Behaglich- £ ft erues guten Gewissens ist, und studierte mit Riihe und Umständlichkeit die Speisenkarte. wählte sorgsam das, >oas ihm schmeckte, uiid verzehrte es wre erner, der die Mittel hat, er zu bezahlen. ~ 7r üb€ ' zerrührte er nach dem Essen den /ä)w^zen Kaffee. „Was haben Sie für ZrZarren?" fragte er den Kellner. U f^ 17 ' M^hn oder zwanzig?" fragte dieser eifrig, bEht den anscheinend wühlerischen Gast durch Unter- wurpgkert zu ehren. „Etwas Gutes!" „Eine Importe?" lytisch, schnitt ihr, an ihr herumbastetnd, ft>rgsabttg die Sprtze ab imb nahm mit einer Dttene, deren lettnet reic^f gedampft mar, das Feuer, das ihm der „Und nun sagen Sie mir, wann der nächste Jua nack Ä8IÄÄ W toCtter ' ^ daran, daß e? LfehZ „Drei Uhr zwanzig, bitte sehr!" „Gut, besorgen Sie mir einen Wagen'" „Haben der Herr Gepäck?" tun Stimme, schien es, kam ein Miß- Ganz lercht errötete er. Und er rnachte eine ini geduldige Bewegung. „Nein!" J ^wm wohligen Seufzer lehnte er sich in den Stnbl sichUhinb ?^^^fytete ben Ranch, den er wie im Spiel vor Die Gedanken bestürmten ihn nicht mehr mit jener 5™ bw rhu unruhig und unsicher machte, sondern ihm ruhig zu, einer nach dein airdern, in Ordnuna 2« H^Epnischen Gleichmaßes. Und es kani ihn: so vor daß es jetzt incht^ mehr gab, das ihn erschrecken könnte , Auch der Pförtner des Gefängnisses nicht, dachte er grimmig, und ebenso weiiig der Direktor, — Ein! } Traten sie jetzt hier über die Schwelte, dann_ ... 49' wmßte es : dann brackste er die Ueberlegenheit auf hinwegzusehen, so, als ob sie gar nicht vorlMiden, als ob sre ans seinem Leben und Gedankenkreis gestrick>en wbren, - was sre ja auch, wirklich waren! Der Wagei: fuhr vor. ihm gleichniütig durch die Tür, die ihm der Kellrier gepffiiet halte. „Zum Bahrchos" sagte er draußen zu denr Kutscher. Und er warf sich rn die Polster, schLß die Augen unv 491 Jjxrrmte sich an her Zufriedenheit, die in ihm war, — in so starkem Maße, w-i-e nod) nie zuvor tri seinem Leben. Er nahm ein Abteil erster Klasse. ^ Devr Schaffner, der ihm öffnete, drückte er ein Geldstück rn die Hand. „Lassen Sie mich allein," sagte er in hochmütigem Tone. Der Zng zog an, bewegte sich fort, fuhr schnell, styneller... Gr fuhr an einem großen kasernen-artigen Gebäude Vorder, dem Gefängnis. Reisrr-er sah es haßerfüllt an und ballte die Fäuste. ,/^hr," murmelte er, „ihr da drinnen — Urrd er wußte mit einem Male, daß es seine Bestirm- mung war, sich zu rächen, — sich grausam zu rächen! (Fortsetzung folgt.) Erinnerung. Märchen von A. Clara. Es war einmal ein Seelchen, das hatte sich aus der Erde müde geflogen und sollte sich nun im Himmel erholen. Aber es gefiel rhm gar nicht recht, da, heroben, denn es stand ganz verlassen in einem Wintel, und inemand beachtete es, weil es nur ein Seelchen war. solche gibt es Tausende ans Erden; es sind lustige, zarte Ge- sclsöpse^, die den Mensck-en die Gedanken bringen — gute und böse. Ties Seelchen aber war gut und rein, und alle Menschen hatten es Ueb. Nur im Hsnuuel nrochte es niemand leiden — und es konnte doch nvcksts dafür, daß es kein weißes langes Kleid hatte und revn Engelein war. Endlich riß ihnr die Geduld und es drängte sich flink und schlau E den Engeln vorüber, bis es ganz vorne am Thron des Weltmeisters stand. Ta setzte es sich ans die Stufen mrd es war so blMdlochg iv7w heiter,anzusehen, es hatte solche duftige Schleier mn die roiigen Gliederchen, daß selbst der Weltineisler dem Wohlgefallen an so viel LieblicWest nicht weinen ^omlte. Er lächelte'das Seelä-en frsirndlich an und es tat gar nicht blöde rm Gegenteil, es hob -den feinen Kopf ein ganz klein wenig Mid schlicg du dunklen Mvg'M so strahlend auf, als es nur konnte Ta lachte der Weltmeister und sagte: „Wie heißt du Venn du zierliches Trug?" ,,..,Tas Welchen antwortete nicht gleich; langsam erblaßte sein blühendes Gesicht und ferne Augen winden tief und wundersam als taten sie sich nach innen auf und ließen weit hineinschanen in - eni trailtsremdes Land, llird wie aus dem geheimnisvollsten Fleckchen dieses Landes kam ei,re weiche, seine Stimme: , Es — ivar — einmal. ,o heiße ich!" „Tas ist ein sonderbarer Na ine," airtwortete der Weltmeister „was tust du denn, wenn du aus der Erde bist?" — uud nun sprühte wieder der ganze Schelm von vorhin Mis dem Blick, „uh sage eben nur meinen [Jlmum imb dann tun und denken du Meni-chen ganz von selbst irgend etwas'" ^ „Kleine Zarrberin," sagte der Weltmeister sinnend und sah zur ^eite — Tann wandte er sich dem.Deelck-en wieder zu u,rd begegnete seineil Augen, dre nun groß und ruhig zil ihnr aufgeschlagen waren. Aber nern das srnd ja gar keine Aiigen -'das sind em paar Aare Fenster — und dahinter — ach dahinter_ eA .. a r ! ü ? r -, e jU, ,Garten grnd darinnen wandelte ein ^jouev stolzes Weib. Ter Lenz lachte ringsum aus Blüten und Sonnenstrahlen, das nmge Weib aber t^atte tiefe traurige Augm. Sre schrnte still aus den Weg zu ihren Füßen' ^ ihr entgegen kam. Erst als er srohlch rref. „Gott grüße dich!" sah sie auf. Aber sie erwiderte (5 ^^. El-'uß nicht, langsam reckte sie sich einpor mrd neigte das Was snchst^dn^hier W^^ Haare flimmernd zurückfiel er r ^ Er ließ sich von ihrer stolzen Gebärde nicht eruschüchtern - er Nahm den Hut vom Kopf und schilng den Mantel zurück Ta sab sie den goldenen Reifen um seine Stirn und die kostbaren Gewänder an semer hohen Gestalt. Und sie ahnte, daß er ein Körüg war und erschrack vor semer kraftvollen Männlichkeit in tiefster Seele „Fch om der Weltmeister," sagte er, „und du?" Sie bob Mveren Blick mrd senkte ihn in dm seinen, der sieghaft imb leuch- £". b mx - lwiße Vergänglichkeit — ivnü der- Tod ist mein ^ Nie^ekann^" Xmmr: lffc metrte Butter und das Glück — l)abe warm schlagen in aufwallen- dem Rditleid lind Plötzlich wußte er, ime er ihr helfen konnte. Seine ^gm nmr^n wie zwei sonnen mrd leuchteten liber das junge Weib hrn Er trckt dvcht zu rhr und ergriff ihre Hand. „Du — ~ — ich kam: txüuem ewi.wn Vergehen ern ewgcs Lrcht geben; das wird wie em Stern am dmrllcn Himmel b ^en es segnen und sieben."-Ueber die Wangm d^s^mteM warme Röte. „Weirndn könntest - wenn'du r . , »§$ ^Eiii," rief er, „aber dir wirst es nickst können. denn ich_ ff JÄL Mttlitzdes jungen Weibes erblaßte jäh — lE' fa? ^londe,Kopf, daß die Locken über Stirn mrd Augen fieleii. Ter Weltmer,ter neigte sich ihr zu. daß sein Atem ihre Wangenstreifte und sein« Lippen beinahe ihr Haar berührten SiL lrKinite7X M um iiycm kühlen, schlanken r ■ "% u - ^ein sein — versteh mich recht — ganz mein grüßte sich dem meinen gesellen, deine ewige wt e - lt S? ^..ewiges Leben müßtest du in dir hegen und »tvagm, brs du Stunde käme, wo du.es zu einem Wesen vereint in den Armen halten würdest. Dies Kind müßtest du „Erinnerung" ww ~J^ C r recht, ich habe den Wünsch, dir zu helfen — ich lwbe dich nicht!" —- Mit einem Ruck löste sich das junge Weib von ihm und maß ihn mit großen traurigen Augen. , „Siehst du " sagte er, ,>du kannst es nickst!" schüttelte langsam den Kops und wies mit bet ausgestreckten oburaus. Ta lging er fort von ihr Ms sie allein war, kroch es von der Erde, aus -der sic stand ^ miT ? {r>r — in ihre Seele — und Uetz sre zittern und begehren, heiß ivnd ö'chttuervoll. Sie breitete bie Arme aus und druckte dann die Hände vor ihr Gesickst und Natur^ Hretfif ^° Dc getroffen. Ter Dämon ^ur streute seme wilde Kraft muh ihr aus und wollte sie in lieht ^Gen, denn er wlll nicht, daß eins so ansrecht sollen alle glerch fern — alle, die atmen! — Ter Sommer kam u,rd das schmre Weib ^Vergänglichkeit verlor den ruhigen, traurigen Blick und bekäm flimmernde, junge Augen. er E^ber glühte rosig. Tas kam von dem Blut, bas plötz- Ti [yt $ Adern rollte. Sie wandelte des ISfumx ^ und weinte und rang die Hände vor Rat- P'R Mle ihre Gedanken waren irr Sehnsucht venvaiidelt all chr Fuhlen llmnmerte^sch an sein Bild — mrd er liebte sie nickst D'e spähte, zu reder stunde nach ihm aus — und er kam nicht.' ^i W^ ^ues Nachts sah sie ihir wieder. Sie kauerte an der Gartenhecke und wollte ihn rufen, aber ihre bebeiiden Lippen konn- ^/ 5 men Namen nrcht sormew Er ahnte ihre Näl>e nicht und ging Zrl ? vorbei. — Sw wühlte den Kopf in das feuchte rb, kJtT -T ArAuckMii mcht laut wirde und daß nicht etwa em Schreis ihre Qual, ihre Äehnsncht nach Erlösung verrate w ^mnmer verwelkte und die Glut ließ nach, der Herlcht trat das Regiment an. ?lber der Herbst mit seiner letzten Leidenschaft mit semev! kiihlen Hauch und seinem brennenden Weinlaub kennt nienmnd sonst ^ ukmcmt> ^nst und weiß sie auszureizen wie ... die Sehnsuckst giiälte die Vergänglichkeit, bis ihre Seele ^ harten Rmgen. Alle Kruft und aller Schmerz o b r U] $ ,te -T ^l»es Haupt demüttg vor dem üvergroßmi Lebeuswunsch ihres Herzens. < S lritt Mis dem abeiidlichen Frieden ihres GarttiiS sich zum Kviiigsschlotz des Weltmeisters. Weiß wie ihr Gewand ivar ihr Alittttz nur die Augen schauten fest und leuchtend gercwe aus und ihre ' frcmbe waren Mt wie Eis. Sie fand den Welt- aber als Fie zu ihm ttat, erwachte er ivwd richtete sich staunevid auf. ,^etzt kann ich." sprach sie bart, „jetzt mn ß ich können!" ihre S^le^schrse^^ ^ 9 ^ e Sehnsucht und gab ihr, wonach wie sie gina sie fort — vts wäre fife «in weißes SRaticI t>a.j die süße ßafulmj selig in sich trägt Und er vergaß sie.- Weltmeister strich sich über die Stirn, chm war, als bätt« er geträumt. Ta erbliche er das Seelchen, das ihn iinmer noch nn- venvandt aiiirlxintc — lind auf einmal sah er. daß es sein eia.-ner sonniger Blick war der chm da entgegenlenchtete. Mit b.-iden .idän- 2?'' das Svelchmi an sich: „Ta bist-die Erinnerung?" wmrtt^S te 1 " 9 n, setzte ihn dem Seelch-n Tn alle Engel rnngsnm neigten sich vor ihm. Da mbelte es. Das imrß ich merner Mrltter erzählcnr'" Und eS des Weltmeisters Armen am dunklen Himmel hin — ^-r Erde zu — uich^em gvldnesi Krönlein leuchtete wie ein srullmder Au§ Sorch Zock§ Tagebüchern. f^^dgender AusMg ist deni Nachlaßlxrnd entnommen der m^.! nner Lebensbesckureibirng des Dichters unter dem ^itd erTSen ll ift m ** m '&•’ Berlag in Hamburg. 492 Sie mriften sind itirr Matvoftm an Bord ihres - mtb Wtm doch R«der und Steuermcmn L». "“SS'to Weisheit: die Meilen, zu nehmen. wre tte s:^-. Gevol der Klugheit: sie zu nehmÄir, wie sie gitroninieii fern iwÜcn, Mache dich nicht Tein vor den Leuten. sfg»£SÄ L«L •- ttüffÄ“*» -» —- - ” 5 ÄfÄ.«» auillt der lernen Menschen Sollen. Leidenschaft ist wie Dampf: » sie bcktampft, gepreßt, unter- ^ ^»sSÄ« erreicht« Ziel« spricht, :;feÄSr" Ä to 5 ,?ÄT<Ä , Ä'®' Ä - «»>**“ «U ctfdnfwt &nt? ® am ' t " •“SSgftXftwSSÄV -X» «*»“, vn«itt seine Diele voller Mettwürste hangt. . ^eu ersten Dienst, uns aus die Well zu bringen, lerst^r.^r^ cmdtte, cbenj© den letzten, uns ll: den Sarg zu legen: dazwckichan Leb« nicht verlange« noch oerbreite«: m ^1“' toTwunt. des Weibes will Ä !«?--- nM> -ms sein« «ÄÄ& toir noch Bungen, reim Meister n«ch FrPlcrn. ^ mehr als der Sarg. NichtO ioas eurer werden will, was einer werden Sann, das ^^Was ich verachte»: will, das muß ich — H^En! Diele Freude schlläft in ur:s — und wrr rvecken sve nicht. Nichts ist unerträglicher als ein häßliches Weib mit den übi* sprücken und Launen eines .schönen Alle Freihütslieder 'Kommen aus dem Werter a ytttes belächeln 'kann und mag der Mensch: ferne 2\£be$jafjfTe, seine Lehrzeit sein Dichten und handeln! Aber «ns nn.rd er nuht bE^lli: seine Kindheit. Tie kann er um oder bewemen oder verfluchen: belächeln nicht . «wtw mir Wer mir Freude geben tarnt, gibt nur das Beite, gibt nur mrf>v att Geld - denn mehr als Freude konnte ch nur auch für ^Lw^dechen^Kampf mll der Well und deinen Freden änll dir: ^ ^in"llnte/die Arme gegriffen wird, der hat gut ^hem Freudlose Menschen stehen im Leben wie entlaubte Bäume Ter König öffnete seine Schatzkammer und erlaubte seiiven Knechten, Gold zu nehmen, so viel sie tragen könnten — alle ,chu Men nch^dttrr Schwäche kann sich in Kraft wettieben? Wir haben keine Zeit, weil andere uns ihre Znt schenken. Sei klug und scherze:rur mll deinesgleickstm. , Wer auszicht, Gott zu suchen, tclyrt mll sich selbst henn. . Ter Kanrps ums Dasein ist kein Veldengefecht, sondern erne erbärmliche Rauferei um den Groschen Wenn dir einer sein Haus zetzgt, so hör zu und sprich nicht immer von dem, Ms du hast: schick nicht immer.emen Falken los, wenn er euren Reiher- steigen läßt. ' «. - , Tie Vorkämpfer werdest zu Krüppeln geschossen, dre Nach-, Kämpfer zu Rittern geschlagen. , - ltu . Tse Menschen mit der Wahrheit gewinnen wollen, herßt eure Festung an ihrer stärkst«: Seite berennen. Das al>er sage rlle m einem Menschen: Bilerb, wie du bist! Vs heiße: Werde, was du werden kannst! Gesteh es dir geruhig ein, daß du 1 -etz.t glrullrch bist, damll du nachher weißt, daß du eirmral glücklich lwwefen bist. . Bezähmte Leidenschaften: aut mich mackst ihr denselben trüb* seligen Eindruck, wie ihn Wüstenkönige machen, dre Hüller Erjen^ MMgmr sitzen. Tie Kllrder sind mehr als hie Eltern! Wir sehen es schon daran, daß sie Sein Gottesgebot zu ihrem Sckstrtzss brauchten, loährenhi Vater und Mutter dieses Halls bedursden. Vüchertilch. — Hessische Lesestube. Unter diesem Titel erscheinen ber der E1 w e r t' scheu Verlagsbuckcharvdlung in Viarbürg zu dem billigen Preis von 1 Mark für den Band eine Reche von Heften, die bei hübscher Aufmachung mll der Erzählungsrunst heisischer VvlLsfchr tftstÄler vertraut machen. Ernstes wechselt mll Heiterem, und man darf wohl sagen, daß G. Zitzer und H. Schwalm es verstanden haben, mll diesen Erzählungen, die den warmen, er*, frischenden Heimatton treffen, eine echte Heimatgabe zu schaffen, die sicherlich,: eiche Anerkennungintb freudige Äufnahme finden wird. Bisher ersckstenen: „Peter Seipels Glück und andere Erzähl illuingen aus dem Hinterland", von G. Zitzer, „Ter Polizeihund rurd andere Erzählungen aus dem Hinterland", ebenfalls von G. Zitzer, „Ons Ellervotersch Eppelkist Heitere Gefickstchten und Gestalten ver^ schwuudener Tage der Schvalm", von Johann H. Schwalm, „Fall- eppel on Läsreiser. Heiteres und Ernstes aus dem Schwälnrer- leben versunkener Tage", von Johann H. Schwalm. — Zum 400jährigen Jubiläum der Reformation hat die Leipziger „JllustrierteZeitung" (Verlag I. I. Weber) eine Sondernummer erscheinen lassen. Schon die vierfarbige Pracht-, volle Reproduktion des von Felix Schoo rmstädt nach historischen Quellen und auf .Grund authentischen Materials geschaffenen Gemäldes „Luther auf dem Reichstag zu Worms" ist die Anschaffung des Heftes wert. Das Tllelblld, der ausgeze ichnete Luther- köpf von dem Altarbild Lukas Eranachs d. I. in der Stadtkrrche zu Weimar, ist in der größeren OeffientlichLell so gut nüe unbekannt. Eine Neuschöpfmrg auf Grund einwandfterer ^historrscher Unterlagen blldel dre Zeichnung „Luther als Junker Jörg auf der Wartburg" von Pwfessor *H. Gerard. — Valuta und WarenoerSehr.! Von I. A. F. Engel. — Rußland vor dem Staatsbankervtt. Bon Paul Dehn. — Wie China gekauft wurde. Bon Paul Dehn. — Die Triebkräfte Unseres öffentlichen KunshebcnS. Bon Karl Storck. r- Die Musik der ResormationSzeit. Bon Karl Storck. — Türmers Tagebuch: Der Krieg. — Auf der Wart« — Kunstbellagen — Notenbeilage. Scherzfragen. (Die Antwort ist in der Frage enthalten.) 1. Wie heißt das Kind, das dem Bettler nachlief? 2. Was warst du, eh' dich das Unglück traf,, armer Mann? 3. Wer it eS, der dort schwingt den Degen? Er allein hält noch dem Feinde Stand. 4. Der Verfolgte sprach: Etwas will ich noch nehmen, aber was? (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des Vexierbildes in voriger Nummer: Etwas schräg von links wird der Kult sichtbar. Kopf im Hinterteil des Löwen. Schrilllritung: W. Meyer. - Zwillmgirunddrucl der Brühl'Ich« Uno.-Buch- und S'rindruckerei. R. Lange. Aieben.