3n Sturm und Stille. Wo man von MaxTre u. ^ (Fortsetzung.) Wellingerode trat in eine Fensternische, erbrach das ^Schreiben inrd las: _. „Mein lieber Gras von WeNürgerode! Was Sre mir geschrieben haben, ist sehr bedauerlich. Daß wir d:e channaiile Meine nicht nach Kassel bekonrmen sollen, kann ich Nicht glauben. Ich vertraue Ihrer bewährten Umsicht, r-och oeczen Die die Leute rricht unnötig. Das ist der strenge Befehl «meines kaiserlichen Briiders. Handeln Sie nach eigenen: Ermessen, aber vorsichtig! Keine offene Gewalt! Der Kommandant von Magdeburg ist beauftragt, Ihnen iveitere 100 Mann zur Borsiignug zu ftellerr. Das ist aber das Meußerste, Ums geschehei: kann. Es darf kennen Aufruhr geben, mein lieber Graf, beherzigen Sie das. Mr haben m: Spanien genug. Also nochmals : keine offene Getoalt: Iirdeni ich hoffe, Sie n,id das reizende Früuleu: Hassow bald in Kassel zu sehen, bin ich _ . ^ > Ihr gnädiger König Jerome." Ein Lächeln des Triumphes glitt über das Gesicht des Grafen. Dann steckte er den Brief sorgfältig in ferne Brust- tascho und trat wieder in den Speisesaal. Mau war auf fern Fehle,: aufmerksam gen»orden. Er veinreigtr sich gegen die Dmnina. ^ « „Verzeihulig, gnädigste Frau Aebtifsur, eine kleine dienstliche M)alttrng." ^ ^ . Ein scharfer Blick aus dein kühlen, braimreu Auge der Domina flog zu Ellingerode hürüber. „So haben Sie hier also auch dreustliche Angelegene heile:: zu ordnend fragte die Aebtissin. „Der Soldat kanir sich ihiren nie garrz entziehen, gnädigste Frau. Uiid ob er noch so lnstig den Weidmann spielen möchte, — er bleibt doch immer Soldat, und der Dienst kommt ihm nack)gelaufen lvie ein treues Hütchen, das sich nicht tvegsckstcken läßt." ^ „Wie lange lvird dem: Ihr Aufenthalt hier noch daiwrii?" fragte Herr von Litzbiwr ohne alle Umschweife. „Es läßt sich Nicht genau bestimmen, Herr Bawn. Ich bin einem kapitalen Bock aus den Fersen, — sobald er zu rneilreii Füßen liegt, u»erde ich abreiser:." „Ah!" inachte Herr von Jitzbuer. Uild „Ah!" ging es durch die gairze tzlesellschaft. „Ist es indiskret, zu fragen, .Herr Graf, lvelcher Art die dienstlichen Angelegenheiten sind, die Sie hier zu erledigen haben?" fragte Hans Joachim über den Tisch hinüber. „Durchairs nicht, Herr Baron. Mm: hat vor mehreren Dagen einen meiner Offiziere und zui-ei Reiter, die ich nach Magdeburg beorBert hatte, überfallen, von derr Pferden geriffelt eines Briefes beraubt tntb sie dann an den Bitumen sestgebunden. Ich habe den Auftrag, die Schuldigerr zu er- Uiltbebl.." . „Da wirst du lange suchen können," dachte Hons Joachim mrd gab diesem Gedanke:: laut ir: folger^er Werse Ausdruck: „Ich hoffe, daß Sie die Attentäter recht bald finden werden, Herr Graf." Wellingerode strich sich der: Schnurrbart. „Auch ich hoffe das, Herr Baron. Ich bin sogar überzeugt davon. Der König, mein gnädigster Herr, ist sehr erbittert über diesen kecken Ueberfall." — „ Bei diesen Worten hatte sich der Graf erhoben und klopfte an sein Glas, zum Zeichen, daß er reden tvoMe. Erstaunt sah man ihn an. Hcnrs Joachim aber flüsterte seiner schöner: Nack>- barin zu: „ „Passer: Sie auf, Fräulein Beate, jetzt fcmunt der Eklat." „Meine verehrten Herrschaften," nahnr Wellingerode das Wort, „überall, !vo in französischen Landen rrrck» chren Bundesstaaten sich Soldaten und Biirger zu frohen Festen zusammensirchen, denkt man auch der erhabenen Herrscher dieser Zürcher. Napoleon urch Jeroure — Ivelch herrluhes Zweigestrrn über diesem gesegneten Larchstrich!" En: leises Raunen ging durch die Gesellschaft. Aber der Redner ließ sich nicht stören. „Groß urch nrächtig sind ihre Länder geworden, blühender Wohlstaich ist in ihrren daheim, rrrrd ihre Betvohner, von tvenigen Ränkeschmieden abgesehen, leben rmter ihren: Zepter in Glück und Zufriedenheit. Wahrlich, die erhabenen Herrscher haben es verdient, haben sich einen Anspruch daraus erworben, daß man ihrer an solchen Tagen gedenkt, daß man wünscht, noch recht lange unter so glücklicher Herrschaft zu leben. Und darum, meine Herrschaften, bitte ich Sie, als treue Untertanen Ihr Glas zu erheben und mit nur auf das Wohl Sr. Majestät des Kaisers Napoleon und des Königs Jerome zu leeren!" Eisiges Schweigen an der ganzen Tafel. Niemand erhob sich. Niemand nahm das Glas zur Hand. Die beiden Offiziere an Wellingerodes Seite tvaren aufgesprungen. „Das ist Majestätsbeleidigung," ries Salignac. Wellingerode blieb scheinbar ruhig. Aber ermatte sich verfürbt. ' „Sic haben ganz recht, Herr Kapitän," sagte er, und ganz konnte er die innere Erregung doch nicht aus seine« Stimme bannen, „es ist in der Tat eine Majestärsbeleidi- gung. Und nur der Umstand, daß ich das Gastrecht, das ich :n diesem Hause genieße, nicht Verletzer: möchte, bestimmt mich, der cxute keine weiteren Folgen zu geben. Wir aber können selbstverständlich nicht länger an einem Tische sitzen bleiben, an dem man für unsere erlauchten Herrscher iruc eine Beleidigung übrig hat." Er hatte sich erhoben und verließ nach kaum merklichem Gruß ostentativ den Saal. „Welch eine Taktlosigkeit?" ries die Domina. „Er kennt «so Mnfeve 'Gfefitirtuhg, der gaMfle Kasseler Hof kennt sie, imv Ivotzdem ein solcher Toast!" "^elletcht !var Msicht dabei," sagte Hans Joachim. „Msicht?" ftagte die Doniina. „Wieso?" „Um uns heranszu fordern, daß wir über unsere Ge- stminng keinen Zweifel mehr anfkommcn lassen sollten." Ern Diener war zrrr Domina herangetreten und fliisterte chr erne Meldung zu. Rasch und plötzlich erhob sie sich. „Das ist nicht möglich, Jakob! Du siehst Gespenster!" Der alte Diener schüttelte den Kopf. „Sie sind da Krau. Aebtisstw sie sind dal! Hindert Mann, und auf der Wiese ^vollen sie Zelte bauen." Mit der Bitte, sie ans kurze Zeit zu entschuldigen, Vev- Netz die Domina das Zimmer. Nach wenigen Mrmten schon rcvm sre zurück Sie setzte sich auf ihren Platz, stand aber darril ans und sagte mir derselben kühlen, ruhigen Stimme, vre chr zu eigen war: „Pdeine Herrschaften, Stift Hohenbergen hat neue Ein- quartrerung erhalten. Es sind weitere hwrdert VLann frans Wucher ^terei eingetroffen. Was sie sollen, weiß niemand. Aber es schemt, als ob wir hier belagert und festgesetzt werben sollen." ^ angehaltenem Atenr hatte die Dischgesellschast hu- igehchtt. Jetzt brach das Wetter los. ' s „Ein lieber fall!" „ Eine 9? ichtswürd ig keit!" „Ein B-ltbenstreicht K . ^Lbten die Rufe durcheinander. Endlick- konnte sich dre Aebtrssin wieder tzZehör verschaffen. ^ liebe Leute!" nahm sie wieder das Wort, - «!, Silbe, als handle es sich um irgend erne Bagatelle. ,,^ch werde rnorgerr fri'ch mit denr Grafen sprechen und ihn fragen, was das Erscheinen dieser Truppen ^ id ^ UTt§ m]5> miv durch ein solches Gespräch den Tag rncht verderben/^ getreten ^ ^ 0,1 bm Stuhl der Domina heraw- bu er, „daß ich morgen bei der Unterredung zugegen bin?" SP bt i *S n ', Hans Joachim! In diesem Hause stützung Herren, und ich brlUiche niemand zu meiner Untere das frcnipt ^* 000 '' erfrf)ailte ' U7tb lächelnd neigte die Domina I^achirn ging zir seinem Platze zuriick, drückte verstohlen die Hatld Beates und sprach leise: „Jetzt will ich auch mal reden." Er erhob sich und klopfte ans Glas. „Berehrte Zemide und Freundinnen! Aus die Drohuna Heranziehung eines solchen Truppet toTtttnanboä unverhiillt ansspricht, gibt es u'ur eine «lnttnori Ä«™> Antwort die Ihnen ad?» ttef ImXaTbS bereit liegen wrrd. Jakob," rief er, sich b^nd, dem alten Diener Mi, „mache -rüe KnsteremÖ, tt^enolich auf, damit unsere Sldiwori bis an das Öhr unserer Gegner klingen möge!" " Und als er sich überzeugt, daßcher Diener- seinem Getebl« naü)gekommen war nnd die F-rühlingölnft wie Ä warmen Lebens durch den SaL strich? fuh7 e^ forte ^ ^ ^'a> >o geben wir unsere Anttvori: Ge. Masestiit Unser ^,gswr König Friedrich Wilhelm III. von Kenhn leb« Ä vorhanden Ivaren. Und' Eich et* 3B(?brfiem= ^ ßc bnlb ? u mn SaUnie des kleiner, äTffÄfft 1 b f” Armitz, der- auf sie wartet^ S '^^^chMngteu Fußes entgegenging. mbfc,?r C Doppelposten, nachdem sie an der Waldgrenze dw »ulamNiengettofsen war, «ine Meldung lueitergadm, G?a^ dwsem Wege m das Stift und iu Me Zimmers 9 £L nn0t %l 01U!te '^te freilich iveder noch ahnen. Dev meldende Korporal traf jedoch b f&XV'Ä Kleinen, Ziminer. Er mußte daher Urte», gebeten UXm* ^ "" 6w SM einer Rücksprache itBen 3 ^ 3,tnmCT bn ' Domina saßen sich die beiden gegen- ettw weder, „um Sie jum, t S^SB S & Sl -LS» " «« Der Graf tvarf den Kopf zurück. vergessen, gnädigste Aebtiffin, daß Sie mit einend der eine solche Atlsktavung höchstens seinern ™ b S T ^ge und verpflichtedttt." ^^ähtig, Herr Graf, wenn es sich um rern mili- uchessewK nichts'K. ßMftJ ■ ^^Ü^gnst toeiter nichts, tlnd an 7 neine selbjlverstchldliche Bitte zu, daß sie das fü"'^fi* 1 in b ä J1 ter , „rf? ^spektieren und jedenfalls nicht mehr lr™K l - ^ Umc $l nut ^00 Mann hierher, die sich saus facon als Erngnartternng des Stiftes betrachteten nich iederi'wlsÄ ^OO Mann, dre sich ochre weiteres, olrne mich auch nur um mern Ernverstäntznis M fragen, einer dein Stifte fÄ"S£15®tCÄiü;' ®ä den Blick ^^orsch«"den branuen Auge mußte der Gras (Fortsetzung folgt.) Deutsches Ztudentenleben in Dorpat. Ein Bild aus vergaugenkn Tagen. Mm Eberhard Kraus. Wen« es unseren Truppen vergönnr sein s-ottte m em zu ziehen, so werden sie die einst so berüümte nicht mehr vorfindeu. Sie soll nady hem teCbraft, Z LrVLL ^Suu""sik^uZ teSfSS SS£Sf ffUem nnd Wla^VInland, Livland des Hoch ttfchullte. Und auf den Fittichen sSS^XT,« * 9^ Fräulein Beate am folgenden Moraen da^ Stirt >me wir noch sehen werden, in üL«: Beate machen, ftetiTÄ& tmmmm Eirr- der £ sä? ÄiürSS 'ch-h alternde oder übcraltei-te Pfarrer, A^te keine umgeren mehr. Wer dreih und gSÄiiTTf' - war, der rettete die Seesen ob'ff«5fUlX J 3Äte säC€ääSt: 461 AAA g VesErs tfuf, sich Untf ffc&t* MstreLungän Er ließ den aus Petersburg rmaM^neilllEnEÄntnrs^r lkwaww durch den neuen Reftak- S£J3£t ^Eem.er diesen auf einen bisher unLÄaNnten Mxftern bM nun der entdeckt haben sollte. llwWr*S?f^ verbot Kaiser Pauls auf deutschen MErsckäten wn rh^r Hemmt -abgeschnitten w-arden ivaren, siedel- ^,-1^ ^uMlng der Vvrlesunsen irr Dorpat dorthin nackig aSademifchün DräUche Deutschlands bes Nordens. Da ine Kurländer schon fiele ^urch m Königsberg, Jena, Güttingen eigene »er* Me ftSfftr J^V lo rvar die erste Landsunmnschaft^ n?*?** 0 emc Euwnia. Hieran schloß sich zu- der Regierung) eine Einteilung der Studenten-- Krfc wfoJf ft £ ten ' bann allgemeine Burschenschaft, bis ** r Stowtet Jahre die «unmCbttS Mit. Wetter MsamnMirgchalten hatten, aufs WfoLfa! ^>lgteir cate EiDnia, Livonia, FraternitasI •tmrf C1 s ,ben ^ 1 1l ^ J ^ 'Burschenschaft weiter erhielt, aufgelöst wurde. Niko-, ^7 - alle -Ltudentenverbrndmrgen, führte auch eine Stu- Swas aber die ehemaligen Landsmannschaften 8LLL "Korps- annah,nen) nicht hinderte, geheime buch eine genrernfame Organisation unter TJSSS (Senioren-Konbätt) mit einem 1 GÄ^nemtm Bursch^AEMent zu' witerhalten. Ms unter 9CTc- Ä^geschaM und das Farbentragen wieder gestattet wurde, bildeten sich neue Verbindungen, von denen £ ic ^f al ^ ia dM Wechsel der Zeiten übcrimuecte. Ä der Zeit der allgemein'chi Burschenschaft erhiäll sich ^ ! n der gef amten Äudentenschaft bis gegen dos Ende dev neunzehnten Jahrhunderts. Solange es noch einen FSFT 'E - d. h. bis j«r Aufhebung betml ^^ts und Einführung der russischen Vor- Ausnahme der theologischen Fakultät der achtziger imd neunziger Jahre —, fanden zur Be° - ^nd zur Schlichtrmg von Händeln burschen- Ä! eirgerichiliche Verhandlungen von allgemeiner (ivtfjtf^crhlrHnn deren Ueberzeugnng das Duell wider- cr hielten /ms diesem Wege gnündliche Genugtuung Die : ,ttor dre altdeutsche, wie sie uns Wilhelm Hauff in fernen Weiiiotren des Lateins geschildert hat und wie sie amb Darstelluiigen deutsckien.Studentenlebens abgebildet ist. Geschlagen Närrde ausschließlich nach Brust' Oberarin stttt rnnH^fJ^kl ~ buch Untergesicht. Den Kops bedeckte neunzehnten Jahrhunderts gebräuchlichen Fllzhutev em Lederhelm. Hals, Unterarm, der Unterkörper von ber Herzgrube abwärts waren geschlitzt. ' Als Dorpats Entdetttschung begann, staud die Uu7N^,'ttü> 7r frf Ö Cr Zählte iwT* an 2000 Studiereitt? Ttt ^i e dch-, größten SttideutcuVerbindung des akadempchen Gelang verems Paulus in Lelpzia ^tten Mmide von 60-100 Mven. Tie Studenten aRdA mdli chen ^ ^i vlaiid und aus Kurland hatten noch bis z u An sann der. achtziger Jahre die etiva 200 Mometec weite Fahrt na ri W Umö er fität5ffnbt im Postwagen oder Postschlitten unter lustigem ^rnelcktang imd^LckMengAänt znrückznlegen. Wenn die Jmma- trckulatton der Füchse vol^M ge, i wli«r. Wurden diesen wen die UUr \ rt - m ^ TC f bTt50 gemeldet hatten, von den Olderlertten (FuchsniMoreitt in Empfang genommen und nach der Korvsfn.'tte KUrländer pfl^ten dabei einen Gänsemarsch über bm i^dlreibcu. laUTen UUt> ^ verschiedene Schlangenlinie mit &,! SaIm x »der ersten Mainacht zogen die Kords 2A ^btwn und Lchlagern a.n Tonibevge auf und bramtte.'i am Fuße iwr tt oulriiuie-^eren Hinterer Teil übrigens zur Universitätsbibliothek ausgebaut tvär — mannshohe Feuer an. Grvßartch toar die aus lcharpengeschuiückten Rettern und großen kanarienaelb^ Magen bestellende Ausfahrt zum Maikommers ,rach L eme Meile ent,ernten Mollatz. Tort mußten die krassen Füchse sich prellen lauen mrd (in älteren Zetten) die Brandni M ^^J ld) St Wn v U"ter, den toÄ £ «tÄ schöne, die nur m Dorpat aesunaen innrheir Q Ä ^ veionoers Chöre verteilte Wechselgestmä: S \ Ä ^ auf ^ Deutsche Worte hör' ich wieder, i?ei.gegrüßt mit Herz und Hand, Ed der Freihett, Land der Lieder schönes dcutsclies Vaterland! L. tef« Leibes Mter zählet Nach Nächten, d,e er w»h durchwacht. Wer, ob ihm auch der Taler fehlet, «SL?« Groschen lustig macht^ Ter findet rn uns ferne Leute, brüderlich gegrüßt, Werl ihn wie uns ein Gott der Freude In ferne sanften Arme schließt «^«LLL-Ä: L'ÄLL N^EckenLen Abzeichen noch offen ziur Schaü kragen dock waren keans ss ««VWW8T tsr gssjgg* *Umjfft»sät*s w&SÄÖ X w Ä# VJl I auiXr er tn Wr ^ttmgen me Eingabe geeicht^, He& Tttel Magnifi^eiiz" vergessen hatte. Ter Gestreng tt ß ihn zttieren und empfing ihn mit den Worten- Hier ba^ LL'isf^^erL^ End« Hand. da^"nich^ LL nkiiu-rer ip. -^vu erstauntem Ton warf der S^>sdrn> rin - 1 bf? el w 7 durch seine launischeu Ve-m^ S l J Ml der aus. Bayern geburttge ThMlogieprnMor Voltk Eruen ihm eng befreundeten Professor der Rechtsqescliichle der sich ganz ungewöhnliche Vernachlässig^ feine? 'äuftete^ Menschen auszeichnete, lragte er einmal, ^ao einmos Hpfathüi Eigentlich deine reute Wäsche?" Und als ieÄ WWMWWKI imtnbemmtfr 7-f 10 ? Echte dieses Universitätsidyll wie ein Flu?holländisches Blumenbeet. U nem» g r 7' ^ ? anmt zer'bmch. Aber der Same kann neue Keime ansetzen, wenn dasj Wässer sich verläuft! Vevmifchtes. 0 Be merkenswerte Kriegsereia nrsse irüh** «fcÄ»Jä ntOTtnt3fad,i heim-gesucht, 5. B. durch Eincpuirtierimqeii imd Kr7i>^! ? ilC c Broglie dieser tagen declariret hat' daß wofern- remand in den hanauischen Landen verbottem ^ respondece führen nnd ein sürsll. Beamter oder sonftiger Bedi^, ter fich bey gegenwärtigen umständen auch nur aus der' straße finden laßen wurde derfelbe ohne Barmberüinkett gerichiet wcrden i°Ne( Als°L s^lchZ^^cstl" Lmse?7u ^orhemr hlerdiircki zu ihrer eigenen Verwarnung usw " Soweit die Angaben. Tergestatt haben früher die Franzosen in mteKr ^^ Mül anders gekommen ist, daß dei Krieg im femdlichen Ausland leine Schrecken austobt tax aUem^Unm bic im SchlitzenMbett Sir bieten. Aber iguch in der .Heimat haben ttetan ?oll der. dem feindlichen Anprall Trotz Heltt mtt^ if77.?a?^^^^^0raben ist die Kriegsanleche. §rnrii Tarrfii IS zicr siebenten Kriegsanleihe, oanlit solche Zeiten, wre oben geschildert, nicht Wiedersehren. ovttmttttsck? a - b J v Aufschneiderei. Die allzu Müten tivi?i Ä bxe tm J*}? ungehenerlichsten f?e Tt^Srf bie ^wmung an entern Tage aufpulvert, um fwnlS? nachswn nach der erfolgten Enttäuschung noch tiefer als N?!L^7Eftnken & lassen, bereitet den krttischeren sranzösisc^n brrlsthllfte Sorgen. Gerade in Frankreich sind ja derlei George de la Fouchar- dE Nrspnmg dreier öttte nachzugehen.- ..Es hat 8!.den ersten.Tagen des August 1914 begonnen.- die nifftfcf^e b m , ^ 1 . m9€ 37 t ^ Deutschland, die Kosaken einige Tage- Fber' nein, es hat schon 1670 begonnen: "^bch Berlrn! Nach Berlin!' „Wir siegen in loenigen Tagen". „es fehlt m der Armee kem Knopf und kern Riemen." Es hat wohl «« fVr tewtnettl: „So&ttfen, dies ist di« N «nst^,L7«. && UH- «Ä bi* veicöqt WM b«W Ixitttei • sic sind Euer. Dmvgen Wird der ^lorrrrchp F'oKe gc-chöoss«r innten'- mowrt weidet ihr nach Hause KurÄck^ven können. Mov- werden. sie 14 Jahre laug herum- geführt, immer weiter, immer weiter . . . g hat, fein wollen schon mc Zeit der KrenMüge Vegomttn. Man n^ählte den Rtttern daß sie alttHe rttick)kei ttn dos Orvents nnden t'.nirden, ?L Mbe^itex Ä Pest is den W>. ««r Ä«t der Urspvmg. dieser seltsamen in ihrer «rtimmev glichen kelnenden Auflch«reiLereien mcht noch Modammed in dieser Hinsicht M radeln? ^er biedren^ sich mcht fdm SMiof«Ä dieses Mittels, öS er die Hebi«r ^ ix m eine versprochene Erde zu evveich^L, ine es tu*t öevun«bes geistigen und künstlerischen Lebens mlttchbwmen^Ü. iJnt hier Wandel zu schassen, lxrben iuh Kunstliebhaber «Jwtot ÄUWmmt BE ^ Freu'ide DeEr Kunst zusammen geschlossen. fast allelhervor ragenden Künstler mit dem Mmeister der Cx^tt«4> sessor Han« Tdomaanber Spitze bergetve^mD« «str ^ *wt> nelrmste Aufgabe des Bundes soll t«ut. El ckü regt ich abgeaäAtei > teilt deuistberKunst zu dienen. ber^«hr d« KerwfldeE^Kmch den Expressionisnnks eittgegenMon^u mtt> dafür eruMtredm. datz an Stelle der Verhimmelung fremder, dre Würdigung Kunst und Künstler tritt, dre allein schon vom mttlonaen stan^ punkte aus Ehrenpflicht sein nrutz Da«l OrE M Tf MLonatsschrifl „Deutschlands .Kunst". Dre Geichäftsstelle bettudet sich Leivzig-N.. Galxstsbergersft-aße 1. Vüchertisch. — Ium 70. Aebuririaag HiudenLuyas bietet sich die neueste Nutxttter 3874 der Leipziger ,LIIu striertcrt 3 ^ilung iWriaa I I Wöber. ui festlicher Aufuiachung dar. Das Heft »rifiS du tu BLerfarLendruck wieberaegebMeö, wohlgeluugencs Porträt des Get,«Elduiarschalls nach dem Gemälde von «tzeber- ZMrZmuth. Oberstldittnmt Freiherr von d. Osten^mken würdigt Hüibenburg als F>eldherru. Karl Strecker kermreutzd ferne Leistung Li öS O^anijaüor hu Bettvaltungsgobiet Ober-Ost. Emen Wend l>ei Hiudenburg am Hauptquartier Ost gibt Pwfeflor Hugo Vogel in einer lebendigst Kvhlezttchnuug wieder. Ernst Ächüfler bannL in einer vabtoeu Mlegvrre auf Hrnbenburg als GeneMstabschef tad Wesentliche auf die Platte Hans Ludwig LmkenbachS markige Der'e aui Hindeuburg sind patriotische Lyrik im beMi -rnne. Im Übrigen cktthÄt die MamNer stüwhl nach der texklicheri wre der bildlichen Äile noch eine Fülle des Inkereflartten. — HindenburgpderNa poleon von Carl Lewt. Ber- lao G Braunbeck.Berlin: mit vier-Bildtafeln und vier schlachtend pläuen (2 Matt. — Mtt unerbittlichen Zahlen, die zu vMrg neuen Resultaten sühien. geht dar Berfas^r dem Eroberer Nap«vn zu Leibe Ihn stellt der überragende Genius Hindenburgs traf m Schotten. Napoleon, ber fast immer nur mit Arajorrtättn und Krajtvergeuduna Erfolgs erzielte und sie durch lügenhafte Rellaure vergrößerte, Hindeichurg. der unser Vaterland gegen die Weit von Feinden sieghaft verteidigt' Den HöhepunL des Werkes bildet die Tarstellmig der Tanuenbevgschlacht und die Darstellung des Werdeganges des deutschen Sitten. ..Hindanburg oder Rawloon ist ein flammendes Wett, an dem mau ftch ausruhret — ev Boltsbuch — Die Leipziger Kirchenschlacht, genamtt „Ldpr L^ger Däsputatton". Bilder und Eindrücke aus der Wirksamkeit des Reformators an einem Höhe- mid Wendepunkte seines Werdegangs zum 400jLhrigsi Gedächtnis der Reformation dem deutsche ii. rvaugelischen Chi-istenvolke dargcLvten von Tr. Phil. Julius Bo e hm er, Pfarrer Ly. thaol. in EiÄöbcn. Leipzig 1917. Verlag von Krüger & Co. <0,60). In der Gegenwart tut es be- sonders not, sich der entscheidenden Bedeutung der .^oipziger Dis- pulution" zu erinnern. Luthers hiermit geleistete Heldeittat ins gebichreude Licht gestellt zu haben, ist die Aufgabe und das Ber» dienst des vorliegenden SchriKchens, daS /ich an bas gesamt« deutsche evangelische Ehristpirvolk n-eudet qnrd sicherlich loeithntz Mliomuren geheißsi wird. — Die Feittde. Ein S.banspiek in 4 Aufzügen botr . . . HauS - Sachs - Verlag, München. Der hi« rtnaennnntt Verfass« greift uvtt grober Schürfe der Bsobachttmg und Elmvfkterflienmgs« kuust einen Sdoff auS der Zett der bsttscl^n Erniedrigung wittr NaMovn l. hervor und führt in fesselnden MDern, in reichenr Dmsdg den Mmpf der Pflicht, der nattonolen VttterlandSlicliei init der persönlichst Liebe und Zuneigung durch. Tie geschilderten Gljmviftere schd pwchttxül ,qazeichnet mW entbehren nicht einer gewissen Cflütze, shatt rm UkbeNvindsr, bereit, den nmchttgen Sckst Ligen eines herben Schicksals zu begegnen. ^ ^ ^ ^ — ..Der Vortrupp", Hallmwnatsschnft für das Deutsch- ttun unserer Zeit. Herrrirsgemheu von Dr. ftrr. Hermann M. Popett, Hamäirg. PlevaktlttvrtLcher Schriftleiter-: Tr. Phil. R. Kraut, Hamburg. Verlag vmi «lfvcd Janssen, Hamburg. PrsS: Jährlich 8 dRatt, vietteljahttich 2 Matt: Eiuzelmnnmer 40 Pf. Heft 19 ist soeben erschienen. ^ , — spitzweg-Katalog. Das Lebsi^vett deS Künstlers. 38S. 18<>. Mit 47 Abbild., München 1917, Frmr- Hanfftnsigl. Preis 20 Pf. Gietzener Haussratten-Berein. Kochanweisungen. Kürbis pl iesen. Zu 200 Gvamin Kürbis, der geschalt und roh gerieben uür'o, mischt mau 100t Gsrawrm Muzenirrchl, da§ Min Teil mit MurÄuchl gemischt sein kann, mW fügt Salz d^u. Man gibt Oel oder .Fett in die Wrm« und legt die Hälfte des Aeig.es, die ß—4 Wesen .bildet, hinein, lockert sie öfters mit dem Messtr stmb brät sie auf beton Setten braum Der Rest des Teiges wird anf gleiche Mdis? gttxrcken. Die Wesen sind locker mrd rw-n gutem Geschmack. Gefüllte Kohl rollen. Mm kocht düt geputzttm KKb. köpfe fast gar. Dann.lätzt man sie abtropfen und abkü^en, legt mehrere Blättei' auftinandcr und füllt sie lntt .ernem! reaK stsffSi! Eierschuun-ren. Diesen bereitet man aus 1—2 E^enr nnt Mehl oder Haferflocken und etwas Salz, das man in der Pfanne nnt \oau4 Ktt abgerührt hat. Nun rollt nvan die Mütter zusammen, mn- tzoickelt sie mit cttuaS Zuftrn iyid legt sie ndierremaiider m cmett flachen Schmortopf, in dem man etwas KlL>ck)enbrüye oder 12 mit' Aasscr aufgelöste BrüMtofel bat heiß.werden lästern Mi fleißigem Bcsießeii nrüfll« die Rollen gut Brühe kann man mit Mehleiubrenne verdichm und nach Geschmack würzen. Salzkartvf^n oder Wlkartofleln schmecken gitt dazu. Hefenkuchen aus Haferflocken: Mvn macht «»ALr- teig aus 25 Gvanun Hefe, V* Liter geiuafferter Milch. 7s Pflmv SmKmn MrflX, 7- Mund « tojk*™« ^ liebiges Fett, 20 Gramm Zu.cker. 1 games Er, eme Prfle s«r mw 150 Gramm geriebene Kartoffeln voru^ugt man tüchtitz, ruHrt bann dm ratoffligciw ZLrt-ig »EeN«- Z«>wn«^ schal« ab and schient d«n T«ni tnch«,« durchs Mmi fÄU chn ut ein« flffrttrte Kapfl!»ck«ns«'.n,, lW, f&n 2 Sbrntei gch«n unö bäckt Wr dann her mäßiger Hitze 1 SdiVto. Vc^terbild. » «Lfir.' fO Hier soll ein Spion sich herumtreiben; den nwllen wir bald entdecken l . ^ .. (Auslösung tn nächster Nummer.) ■- 4 Auslösung des magischen Zahlenquadrats in voriger BmiffiiöU ] , 4 W *1 ö 1 2 3 5|7 8 1 6 Schriftleituna: W. Me,er. — ZwilliugSeuuddruck der Brühl'schen Nnw. Buch- und Tteindruckerei. R. Lange. Gießen.