Der räffeihaife Feind. 9fcmtdrt von Sven Elvestad. (Fortsetzung.) 7. Kapitel. Dagnh. „Sind Sie wirklich vollständig sicher, datz der Oberst zu Fuß hergekommen ist?" fragte Asbjörn Krag noch einmal. . „Das ist erwiesen," erwiderte der stellvertretende Amts- rrchter. „Sern Reitpferd stand im Stall, als er heimgebracht würde." Asbjörn Krag überlegte. Dann sing er an, das Gelände noch einmal zu untersuchen. Der Feldweg war sehr lehmig und zeigte deutliche Spuren von Schuhen und von Pferde- dufen, aber da es ein sehr begangener Weg war, konnte ans diesen Spuren nicht viel entnommen werden. Krag untersuchte auch das Gatter und mit großer Sorgfalt den Ort, wo der bewutzlose Oberst aufgefunden worden war. Für einen oberflächlichen Beschauer hätte es scheinen rönnen, Irls ob es unmöglich sei, in diesen! Grase und auf der hartgetrampelten Erde etwas zu entdecken: aber das Interesse, mit dem der Detektiv zu Werke ging, deutete darauf hm, daß er dennoch mehr sah als andere. Während er so beschäftigt war, traten verschiedene Neu- grerrge herzu. Esv waren Leute aus der Gegend, einige Bauern, die sich diesem seltenen Falle zu Ehren einen Ruhetag gönnten und in ihren Sonntagskleidern daherkamen, zwei Ladendiener aus dem Kaufladen des Dorfes, einige junge Mädchen, der Kaufmann in eigener Person und ein Bekannter von ihm, ein Mann von auswärts, der aussah wie em Schullehrer. Das Gerücht von der Ankunft eines Detektivs aus Christiania hatte sich perbreitet und alle diese Neu- glerrgen hergerufen. Asbjörn Krag erhob sich vom Boden und trat zu dem Rittmeister, der gelassen dastand und zuschaute. „Es geschieht selten mehr, daß ich eine derartige Untersuchung vornehme," sagte Asbjörn Krag lächelnd. „Es ist e..l überwundener Standpunkt, wie ein Indianer auf der Erde zu kriechen und Spuren zu suchen. Aber es gibt immernoch Fälle, wo man auf die primitiven Formen der Untersuchung zurückkommt." „Hast du etwas gefunden?" fragte der Rittnleister leise. „Nichts Besonderes. Aber ich habe mir etwas notiert" „Notiert?" „Ja, in meinem Gehirn. So viel kann ich dir lagen, daß uh etwas gesehen habe, was sowohl dem Herrn stellvertretenden Amtsrichter wie dem Anrtsvorsteher entgangen ist." . "Wie lange soll diese Untersuchung noch dauern?" fragte der Rittmeister etwas ungeduldig. Augenscheinlich fühlte er s!ch von den vielen Augen, die ihn anstarrten - - und das Nicht mn durchaus liebevollen Blicken — peinlich berührt „Wrr sind bald fertig," antwortete Krag. „Aber deine Anwesenheit ist dabei gar nicht notwendig." „Sehr schön," erwiderte der Rittmeister sichtlich erleichtert. „Dann gehe ich lieber nach Hause. Mir ist nicht wohl unter diesen Menschen. Ich wollte, ich wäre hundert Meilen von hier." „Geh 'nur. In einer Stunde komme ich auch." „Hast du mir bann vielleicht gute Nachrichten zu bringen?" „Wir wollen es hoffen," sagte der Detektiv ernst. „Aber ehe du gehst, mutzt du mir etwas versprechen." „Und was ist das?" „Du willst doch wohl heute nicht mehr ausreiten?" „Nein," antwortete der Rittmeister etwas erstaunt. „Warum fragst du?" „Dann ist dies wohl auch nicht mehr notwendig, daß du heute noch in den Stall gehst?" „Um diese Zeit pflege ich sonst nach meinen Pferden zu sehen." „Schön, aber das kannst du doch auch den Stallknecht besorgen lassen. Du sollst mir versprechen, den Stall nicht zu betreten." Der Rittmeister sperrte erstaunt die Augen auf. „Aber warum denn in aller Welt nicht?" „Das ist meine Sache, und du darfst vorerst nicht danach fragen. Du gibst mir also dein Wort?" „Selbstverständlich. Aber das ist mir ein Rätsel." „Geh jetzt nur!" Der Rittmeister verschwand hinter den Bäumen, und der Amtsvorsteher schaute ihm lange nach, wie man einer Beute nachsieht, die einem aus den Händen gleiten will. Die Zurückgebliebenen sammelten sich nun um den Detektiv, und die Fragen schwirrten ihm nur so um den Kopf. Besonders eifrig war der Schullehrer. Aber Asbjörn Krag gab nur einsilbige Antworten. Er zog den Amtsrichter beiseite und sagte zu ihm: „Seien Sie ganz unbesorgt. Die Sache sieht zwar im Augenblick sehr rätselhaft aus, viel rätselhafter, als Sie nur ahnen, aber das Rätsel wird sicherlich gelöst werden. Geben Sie mir den Brief, den der Oberst erhalten hat, ehe er aus- grng. Ich brauche ihn fah meine Nachforschungen." Der stellvertretende Amtsrichter gab das verlangte wichtige Papier nur sehr zögernd aus der Hand, und Asbjörn Krag steckte es gelassen in seine Brieftasche. „Das gehört aber doch zu den Akten!" sagte der Amtsrichter etwas ängstlich. Krag beruhigte ihn. „Ich kann mir jeden Augenblick auf telegraphischem Wege die ganze Untersuchung übertragen lassen," sagte er. „Das ist nur eine Formsache, und Sie können ganz ruhig sein. Aber was machen denn die Menschen dort?" Der stellvertretende Amtsrichter drehte sich um. Ver- chiedene der Neugierien, die beiden Ladendiener und der Lehrer, waren eifrig damit beschäftigt, den Boden genau so zu untersuchen, wie es Asbjörn Krag geinacht hatte. Diesem 354 jiel es aus, dch besonders der Lehrer außerordentlich großes „Finden Sic etwas?" fragte der Detektiv lächelnd, während er auf die Gruppe zuging. ^ _ . . Q - Die beiden Ladendiener schüttelten den Kopf, der Zehrer schwieg. . , . . , , „ „Las ist eine Erscheinung, die uch immer wiederholt, erklärte der stellvertretende Amtsrichter sachverständig. „Sobald bei einem Falle irgend etwas rätselhaft ist, traut >ich jeder beliebige Mensch die größten Detektivgaben zu, und es ist oft höchst merkwürdig, zu welchen Schliißfolgerungen solche Menschen koniinen." . , ul , t . cm * Der Lehrer, der des Amtsrichters spöttische Worte gehört hatte, entfernte sich schweigend. _ Asbjörn Krag sah ihm lange nach, und Plötzlich war es, als gleite ein Schatten über des Detektivs sonst so kuhles und ausdrucksloses Gesicht, und in seinen tiefen, klaren Augen glimmte ein Funke auf, der von Verwunderung Senate „Wie heißt dieser Mensch?" fragte er und deutete mit dem Kopf nach dem Schullehrer, der eben m der Richtung auf das Dorf zu hiiiter den Bäumen verschwand. „Er heißt Bomann," erwiderte der Amtsrichter. „Seit ungefähr acht Tagen wohnt er im Dorfe beim Kaufuiann. „Wer ist denn der Kaufmann?" fragte Krag. Der Amtsrichter deutele auf einen der Anwesenden, und Asbjörn Krag schaute sich den Mann lange an, als ob er sich lein Aussehen genau einprägen wolle. , , . Dann schlug der Detektiv den inngen stellvertretenden Amtsrichter freundlich auf die Achsel und sagte: „Wollen wir gehen? Wir wollen wieder ins Daus des Obersten zurückkehren. Meinen Sie, es wäre möglich, daß ich das junge Mädchen sprechen könnte?" „Sie ist sehr angegriffen. Ich fürchte, sie hat einen Ner- venchock bekommen. Aber wir können es ;a versuchen. Was möchten Sie sie denn fragen?" . ,Mir wollen einmal sehen," antwortete der Detektiv. ,LZielleicht ist alles Fragen doch vergebens." .. . „Meinen Sie? Sie ist aber ein sehr verständiges Mädchen." „Gerade deshalb," entgeguete der Detektiv mit Nach»- druck. „Vielleicht ist sie für uns beide zu klug." Der stellvertretende Amtsrichter verwunderte sich sehr über diese Antwort. Er sah den Detektiv an, um vielleicht aus dessen Minenspiel lesen zu können, was er meinte. Aber Min wurde der Detektiv mit einem Male ganz vergnügt. Er machte eine Handbewegung und sagte: „Was ist! dies hier für eine herrliche Gegend! Hier Niöchte ich leben!" , . Der Amtsrichter konnte mit dem besten Willen die Gegend nicht besonders schön finden, und sie war es auch nicht. Mer Krag fehlte der Sinn für Natur vollständig, und wenn er in diesem Tone von der Natur sprach, bann lag stets die Absicht dahinter, unangenehmen Fragen oder Erklärungen auszuweichen. Der Detektiv wurde plötzlich gesprächig, und als die bei- beit Herren auf dem Host des Obersten anlangten, war er mitten in einer interessanten Geschichte aus seinem ereignisreichen Leben, einer Geschichte, die der junge Amtsrichter mit Begierde einsog. Plötzlich aber rief er: „Da ist sie!" Asbjörn Krag kehrte sich um. Ein junges Mädchen kam langsam über den Hof dahergewandelt. Sie schritt mitten im Scheine der untergehenden Sonne. Asbjörn Krag konnte ihr Gesicht deutlich sehen und war betroffen von ihrer eigentümlichen Schönheit. Sie trug ein Kleid von ländlichem Schnitt, aber so, wie sie sich bewegte, war cs nicht schwer zu erkennen, daß sie eine Dame war, die auch schon anderswo gelebt hatte, als auf einem weit- abgelegenen Gutshofe. Das Mädchen kam auf die beiden Herrn zu. Krag konnte sehen, daß sie sehr blaß war. Sie mußte erst vor kurzer» Zeit geweint haben. Fräulein Dagnh streckte ihm die Hand entgegen und versuchte zu lächeln. „Ich habe gehört, daß Sie hier sind, und möchte Sie gerne begrüßen," sagte sie. „Ich bitte Sie, ins Haus zu kommen." „Danke. Ich hatte eben die Absicht, Sie aufzusuchen, gnädiges Fräulein. Sie können mir vielleicht einen Dienst erweisen, vielleicht sogar einen sehr großen Dienst." Das Fräulein wurde ängstlich und erwiderte zurückhaltend: „Ich?" ^ m „ „Ja, gerade Sw, mein gnädiges Fräulein. Der Denc Amtsrichter hier sagte mir zwar, Sie dürften nicht behelligt werden, aber ich hatte mich entschlossen, darauf keine Rücksicht zu nehmen." Fräulein Dagnp lächelte wieder. „Ich hätte Sie nicht für so zirdringlich gehalten," sagte sie. „Das bin ich auch gar nicht, gnädiges Fräulein," erwiderte Asbjörn Krag. „Aber hier, wo es sich um so wichtige Dinge handelt, wußte ich ja, daß Sie sich dem, was Sic tun können, nicht entziehen würden." ,^Jch istehe Ihnen gerne zu Diensten. Mas kann ich tun?" „Zuerst möchte ich mich erkundigen, wie es Ihrem Herrn Vater geht." „Der Arzt ist soeben bei ihm gewesen. Er ist noch! nicht wieder zum Bewußtsein gekommen, und der Arzt meint, das könne vielleicht noch Wochen dauern. Aber er hofft doch, ihn am Leben zu erhalten." „Weiter möchte ich Sie um eine Unterredung unter vier Augen bitten," sagte Krag. Als er diese Bitte aussprach sah er sie ernsthaft an. Ihre Blicke wichen den seinigen scheu aus. Da erkannte Krag, daß sie etwas wußte, und ersah an dem nervösen Zittern ihrer Hände, daß sie in großer seelischer Erregung war. (Fortsetzung folgt.) Glöckner Chommsen. Von Paul Alexander Schettler. (Nachdruck verboten.) Glöckner Thommsen trat von den: Albane des Turms von St. Kathrin in sein Turmstübch^n zurück. Er hatte deir stündliichien Ruudgang Und Ausblick auf die Stadt, der seit Jahren zu. seinem Amt gehörte, beendet lund konnte sich die Glieder wieder am Feuer des Ofens wärmen. Das war nötig, denn, dvatußeu heulte der Sturm und trieb Schneeschauer gegen die Fenster; und zehnmal toller trieb hier oben der Schneewind sein Spiel als drunten iir den Straß«r. Ta riß es ihn, den. alten Mann, mit ganzer Wucht herum und die Kälte» drang ihm durch den dichten Pelz bis auf die Haut. Aber er kannte das und seine Statur lvar wetterfest geworden in den langen Jahren seines Dienstes, hart gegen Unbill und Wetterbraus, wie seine Seele gehärtet gegen yfiot und Leid. Das hatte wohl die Einsamkeit zwoege gebracht, daß er auch innen hart geworden war, hart gegen sich wie gegen, andere. Stürmisch, wie hier oben der Wirbelsturm ihn um brauste, hatte ihn das Leben angefaßt, und einsam, »che ihn sein Amt über die Menschen gesetzt hatte, war er auch als Mensch unter Menschen. Und doch! war er nicht vom Le bei: dort unten losgelöst, und der Krieg, der seit Jahr und Tagt fernem tobte und brandete, warf das dumpf brausende Echo auch in seine Seele. In seiner Einsamkeit fühlte -er, der Alte, sich durch den Enkel au das Schicksal her Well gebunden, durch den Enkel, der draußen für des Reiches Bestand mit litt mrd focht. Ter Enkel, das Einzige, was ihm das Leben gelassen, hatte am Kriege teilgenockmeu. Mit aller Kraft hatte er um den Jungen gerungen, hatte ihn zu halten gesucht, aber der Krieg war unerbittlich. Er mufete ihn ziehen lassen und ihm blieb einzig die Sorge um ihn. die er tief in sich verschloß, die au feiner Seele 6iß, uno die er vergebens mit aller Härte von sich zu weisen suchte. Sturmbewegt, wie der winterliche Wettersturm draußen, sah es in Glöckner Thommseus Innern heute aus. Eine Karte war ihn: heute in seine Einsamkeit geflogen. Weit aus den: Westen kündete sie des Enkels Ankunft in der Heimat an. „Urlaub, Großvater, Urlaub!" schrie es» ihm förmlich entgegen juit der ganzen jauchzenden Wiedersehensfreude der Jugend. „Halt nur gut Ausschau, wenn ich komme!" hatte der Junge hinzugefügt." „Tu wirft dich! wundern, Ums aus mir geworden ist." Achi ja, Ausschau geholten hatte her Mte ja stündlich in Wind Und Wetter, und die galt nicht der Stadt nur und umr nicht nur starre Pflicht. Seitdem er draußen war, der Junge, trieb ihn mehr als Amtsbewußtsein auf die Ausschau und seine alten 2kugeu schienen schärfer und eindringlicher schauen gelernt zu haben. Sie sahen über das Land hinaus, weit, weit in ein ivildes wogendes Geschehen, das sie deutlich zu erkennen glaubten. Und wenn er wieder drinneu saß, am Ofen, starrten seine Augen noch hinaus und sahen pbantastische, abenteuerliche Bilder, zu denen der Sturm, der um den Turm pfiff, seine wilde Melodie geigta. Wie aber riß es cur seinem Herzen, loenn er die knotigen Taue fassen und der Glocken ehernen Lippen baS Wort „Sieg" entreißen mußte, daß der Glockenftuhl bebte und waMe viotr dröhnendem 355 Gesang. Wie packten da bic, alten Fäuihe, n»c fltajUen sich, die Arme. Es war dam Wen, wie wenn Grillen und Aengste aus Duirnstübe und Herzen hinausWomigen .und ein starkes lunges Lebensgesühl ihn duvchshrömtc. Dann bebte der Grockenton nock)i lange in seinem Körper nach pich qc lehnte ftumbciilang an der Brüstung des Turmes und starrte auf die fahnenbewlpielte Ltadt hinab, in der die helle Freude fieberte und blinkte. ^dun wartete er Stunde aus Stunde aut den Andreas, dein die Feld Kar de voranfgceilt lvvr. Er nmßte, .des Urlaubers eritxr und einziger Weg war der Durm von St. Kathrin, denn der Enkel war ein Ebenso Einsamer wie der Alte. -^ixl;»t Vater nnd Mutter, keine Geschwister. Von Verwandten keiner, der sich, uw ihn kümmern mochte. Um so inniger hatte er sich dem Großvater angeschlo,seu. der Andreas, schon als Bilde. Hatte ihm geholfen, wo die alten Knochen nicht mehr so recht ) rollten und war schon reckst und schiel Zum Rachsolgerim Glöckncrdienste bestimmt, als ber ^enst rhm andere Arbeit aiufgab. Und ivo blieb er nun, der Junge? Schon sank der llLachincittag. Trauten stiirmte es und die Schneeflocken wirbelten in flimmerndem Taumel.durch die Lust und gegen die Fenster. „Halt gut Msschau!" schrieb der Jlrnge. Ja, ja, bei dem Wetter. Schon besser 'war es, das Ohr zar spitzen wird dw Steinstnsen ?>'ilUn.ter zu lauschen, die ans'dem TurmwinM aus die Straße führen. Wohl ein dutzendmal ^chM hatte der Alte die Durmtüv geössnet nnd nach denr Turminnern gelauscht, lltun war es auf einmal wie Helles Klingen durch das Gewölbe gesprungen. Ein Frauenlackerc? Glöckner Thommsen schüttelte den Kopf. Das war rhm seit Jahren nicht mehr hier ans Ohr gedrungen, ein Lachen ans Frauenmund. Er trat an die Stiegenbrüstung und rief hinab/ „Bist Tu's, Andreas?" " . Da dröhnte ein Lach,en herauf, ein dunkles und ern Helles, das sich im Echo der Wände vielstimmig brach Und die Stein stufen herauf polterte es nnd trippelte es. ^ ^ „Halloh! Großvater Thommsen, die Türe weit ans! Haft Raum gen.iV im Hause?" ^ Und nach> einigen Minüteir stürmte ein gebrannter Soldat die letzten .Stufen herauf und zog hinter sich her ein junges Ding. „Willkommen, Großvater. Sieh, was ich, dir mitgebracht habe." „Geh, aus dem Kriege bringft du das?" lachte der Alte. „Ja, nun, hätte der Krieg nicht deir Kuppler gespielt,—> sio ist's mm aber geschehen. Die ist meine Braut — Marianne heisst sie — ist Waise wie ich — hat ehrlich ihr Geld verdient als Wäscherin und soll nun Frau Andreas Thommsen werden, gelt, Marianne?" . „Schau, schon," mackste der Großvater, „so ein Mädel. "La, Wnb wird sie denn den Soldat auch mögen und den Großvater Türmer dazu?" forsche er. Marianne blickte auf und überließ dein Wien ihre Hand. „Ist aber feilt freundlich Brot, da hier oben tagein tagaus Frau Türmerin sein, mein Kind, da gibts Kein Schwätzen mit der Frau Nachbarin, Lein lieber-dic-Straße-D linz el n. Harter Dienst ist hier flfren und der Wind weht hart hier. Kann sie de»n allein sein, so ganz einsam?" „Verred ihr nichts, Großvater," schritt Andreas ihm die Rede ab. „Wo wir beide sind, da gibts kein Weinsein. Was brauchen wir Nachbarn, die UnD in unser Glück hinernreden? So weit über der Welt, das ist schon der reche Ort für so ein Paar, wie wir beide es sind, meinst nicht, Marianne?" Vdarianne nickte und blickte ihrem Andreas fest ins ?lüge. Tann saßen sie zu dritt am Tisch am Ofen und Andreas mußte aus denr Kriegstoruifter die Erinnerungen kramen, daß der alte Glöckner fast die Zeit des Rundganges versäumt hätte vor Begierde zu hören. Der Flockenfall hatte rrachelasseu. Der Abend sank. Zu dntt saßeir sie aufs Mn Mhane deß) Turmes. ^ „Gott!" fuhr die Marianne scheckhaft zusammen. Ein Schwindel hatte sie erfaßt, als sie deir Blick in die.Tiefe richtete. „Gelt, Hoch wohnen wir Hier." lache .Andreas nnd hielt die AengsUiche „fest und sichr umschlungen. „Wie die Turmschwalben hoch haben wir unser s Jteft gedarrt. Hab keine Furcht, oaran gewöhnt sich unsereins bald." Sie schritten um den Turm. Trmrben lag wie ein .in Watte gepacktes Kinderspielzeug die verschneite Stadt, die die ersten Lichtlein aufblitzeu ließ. Aus denr Schnee hoben sich die dunklen Häuser-Fronten wie Linien scharf hervor, gleich), einem schimmerrui den Teppich lag inr Umkreise Wald und Feld ausgebreitet, urrd alles war so fern, so winzig klein und lvesenlos, als gehöre es zu einer anderen Welt, die fremd und teilnahmslos dalag, zu der man sich nicht hinfinden könne. _ Marianne war still geworden, als sie die Stube wieder betraten. Die war beim Schauen aus der Höhe von einer Beklemmung erfaßt worden und glaubte das .Gefühl eines gefangenen Vogels zu spüren, der das Fliegen verlernt habe angesichts der Freiheit, und der sich nun vor der Freiheit fürchtete. Wie geborgen hatte sie sich an Andreas' Brust gefühlt, von seinen Armen fest umschlungen, kam ihr das .Gefühl der Sicherheit zurück. Sein . Lachen hatte sic von ihrer Angst befreit, und doch war ein leiser Eckauer in ihr zurückgeblieben, etwas Unerklärliches, das sie nickt ganz überwand. So saßen sie noch kurze Zeit im Türmerstübchen, ein wenig üiller als zuvor, bis es Zeit war für Marianne heimzuk^hreu. Langsam stiegen Andreas und sein Mädchen die vielen Stufen hinab in die Tiefe, und je näher sie der Erde kamen, so leichter Ivurde ihr ums Herz. Der junge Soldat brachste seine Braut bis zur Wrhunng und kehrte dann in den Turm zum Großvater zurück. „In drei Tagen ist .Hochzeit, Großvater." sagte .Andreas, „sv ist's Kriegsbrauch." . . ■ „ . . . Der alte Thommsen nickte und lächelte versoimen. Und dret Tage später zog er die Glocken ,zur Hochzeit seines' Enkels. In abermals drei Tagen war der Andreas wieder tzinausgegangen zu seinein Truppenteil. Für den Großvater begann die alte, einsame Zeit. Rickst ganz so einsam freilich, wie sonst. Denn da hatte ihm der Andreas ja ein Stück von sich selbst hinterlassen, sein junges Weib, die Marianne, die fand nUU öfter den Weg hinauf ins Turmstübchen zum Wen, brachte ihm .Post Vom Andreas und ging dem alten Manne, cho sie konnte, zur Hand. In dem Gedanken an den draußen Kämpfenden trafen sich zwei Einsame, und wenn sie auch nnr wenig sprachen, die JUnge und der Alte, sie fanden sich zueinander durch den Einen, Fernen, der ihre Lebens- kreise eng und immer inniger verband. Oft stand Marianne am Dnrmfenfter und schaute hinaus in die Weite. Sie konnte es noch immer nicht über sich gewinnen, mit Großvater Thommsen .auf die Mtane hinaustzntreten. Andreas hielt sie ja nickst. Andreas' sicherer, schützender Arm focht draußen für Heimat und beider zukünftiges Glück. .Wenn das Sehnen nicht gewesen wäre und dann die tückische Angst, die sich zuweilen rnn ihr Herz krampfle, wenn sie an öbn dachte! Ta verband^ sich plötzlich schaudernd in ihrer Vorstellung das Angst- und Selig- keitsgefühl, da beide an der Dnrmbrüftnng standen .und sie. von einem Schwindel erfaßt, sich an seine Brust preßte, da Himmel und Abgrund sie so nahe gefühlt hatte, und sie fühlte ihr Glück von dünsten Aengsten beschattet, daß sie oft verzweifelt mit ihren bösen Ahnungen ringen mußte, um gläubig und stark zu bleiben. Wochen waren hingegangen. Ter Märzstürm hatte den Winter abgelöst nnd er sang nicht minder.trotzig durch die Glockenfenster hinein und tanzte heulend und pfeifendum Großvater Thommsens einsames hohes Turmgelaß. Ter alte Glöckner kannte sein Lied und hörte es kaum noch. Er lauschte nach innen, saß stmnpf in seinem Stuhl und verrichtete automatisch seine Pflichten, .wie er jahraus, fahr ein getan. Wieder war e£ stiller um ihn geworden. Marianne war seit Tagen nichst mehr zu ihm gekommen, Marianne, die ihm Klmde von Andreas gebracht, die durch ihre Gegenwart ihm die Einsamkeit freundlicher gestaltet hatte. Auch, >zü ihm direkt drang kein Zeichen mehr von Andreas. Doch er kannte das, geduldig sein und Ivarten. Nur manchmal schüttelte er den grauen Kops und sah gedankenverlorener über die Stadt hin, als sonst. Und er fühlte eine tiefe Leere in sich, in seiner Gottverlassenheit mehr denn je. Ta geschah es eines Abends, als alle Sturmgeister um das Verließ des Alten ihr Stelldichein hatten, daß seine wachsamen Ohren leise Tritte die Wendeltreppe hinaufschlürsen hörten. Die Tür ging leise und eine müde Hand legte sich auf des Alten Stflulter, wie das matte, welke Matt, das vom Herbstivinde herab- geschüttelt wird. „Bist lang ferngeblieben. Hat dir's vor dem Turm gegraust, Kind?" fragte der Glöckner. Da sank Marianne 'vor ihm in die Knie Und barg mit verzweifeltem Stöhnen ihr Gesicht in seinen Schoß. Er.bemerkte, wie verzehrt ihre Hände, wie verwandelt ihr Wesen war. Andreas?-Es durchlebte ihn wie einen vom Blitzschlag getmfsenen alten Stamm. Doch er dachte mcht an seinen eigenen Schmerz, er sah Nur die haltlos Gewordene, die ihres Lebenskerns Beraubte nnd fuhr mit tröstender Hand über ihr Haar. Sie zitterte wie im Krampf, unfähig poch zu schluchzen. „Kind, Kind," stammelte er und faud kein anderes Wort zu trösten. Tann schlug die Uhr imd er mußte an sein Amt denken. „Bleib hier, Kind," sagte er, sich erhebend', „wir zwei beide wollen.Zusammenhalten, Kind!" Marianne schsütstelte leise den Kopf. „Dock)! doch!" bcharrtc er. ,,Es wird alles, alles gn^ Marianne." Tann trat er auf lonnkenden Knien hinaus, wahreind der Sturm ihm die Tür aus der Hand schlug. Langsam tappte er um den Turm, im Brausen der Lüfte hielt er sich ^trotzig nnd oerbissen und stemmte sich gegen sein inneres Leid, nnewohl ihm die Füße fast den Dienst versagten. Da — hatte daS nicht wie ein Schreien durch die Lüfte geklungen. Ihm gef vor das Blut. Er eilte zurück und riß die Tür zum Turmzimmer auf. Leer. „Mar —", der Laut erstickte ihin die Kehle. War sic toll geworden —? Er stürzte zur Turmtreppe. Rickhs — Er ftchr sich über die Ml gen. Wie, wenn sie jhm nachgeeilt war und sich! —? , ^ Er nahm die Handlaterne und eilte jetzt die zahllosen Stufen hinunter, als könne er noch retteir, noch helfen. Unten schlugen. Laute gegerr sein Ohr'. Mensch^nstimmen. Ter Wind blies ihm die Laterne aus, als er auf den Platz ttat. Und wie durch einen Schleier sah er Menschjen stehen .und gaffen. Aus dem Haufen löste sick ein Krankentragen, der davonfuhr. Mit erloschener Laterne stand der Alte, versteinert, an beit Türpfosten gedrückt, stand, bis der Platz wieder leer und still gelrorden war. Tann wandte er sich und schlürfte mechanisch in sein Verließ zurück. 856 Vermischtes. . * Zur Geschichte des Kegelspiels. Auch das Kegel- \W\ fat eilte eigene Geschichte, b|re bis in das 18. Jahrhundert, ziurüüverfolgt imbcit könnte. Der älteste urkundlich? Vermerk Übei' das Kegel spiel findet sick in einem Buch des Hugo von! Tnmlerg, der 1268 bis 1309 Rektor einer Schule in Thauerstädt, einer Vorstadt twn Bamberg, »var. Im 13. Jahrhundert gab es reretts zioei Arten des Kegelspiels, bei dem einen wurde bhe Kn^l fln-ollt, bei dem anderen geworfen. Die Geistlichkeit scheint derst Kegelspiel im Anfang des Mittelalters ziemlich abhold gewesen ziu sein, denn in dem „Weisttzum", welches im 15. Jahrhundert erschien wird das Kegeln als ein unziemlich Spiel bezeichnet, „draus Lünd schaut und Laster fließen nröcht." In der früheren! Rerck>sstadt Mühlhansen und in Münck-en war das Kegelspiel s-r>gar verboten. Zu Ende des 16. Jlahrhunderts scheint oer auf dem Kegel spiel lastende Adakel beseitigt gewesen z!u sein, i^enn in dem Städtck.en Zeih lieb der Mat der Stadt int Jahre 1592 eine eigene Kegelbahn für sich errichten. Zn gleicher Zeit wurde inj Kranksurt am Main von einer Patrizier-Gesellschaft ein grobes Kegelfest veranstaltet, bei dem drei silberne Kleinodien als Gewinste ausgrsetzt waren. Im 17. Jahrhundert nahm das Kegelspiel tn Deurschland sehr ab und gelangte erst wieder tm 18. Jahr-« hundert zur Blüte. * Die Stimme der gefangenen Ukrainer. Die Bevollmächtigten des deutschen Kriegsgefangenenlagers in Weh lar, in dem ausschließlich ukrainische Soldaten Kusammengezvgen und. haben sich, an das Komitee des Arbeiter- und Soldatenrates in Petersburg mit der Eingabe gewandt, in der es u. a. heibt: „Der Krieg, Kameraden, wer braucht ihn? Wer begünstigt ihn und würde An , bis ins Unendliche führen? Wpr? Die Kapitalisten, die, Kchiitalisten und tausendmal die Kapitalisten, unter nächster Beteiligung der Auslandsdiplomatie. Kameraden! Wir erlauben uns, darauf hinzuweisen, dab die Willkür des fremdländischen Kapitals noch schrecklicher ist, als das alte Uebel. Mit Schmelz haben nur hrer die Nachrichten über die Kniffe der englischen und franzöiisäM, Diplomatie und des Kapitals erhalten. Ist großen Stücken gehen Lttkerbissen der russischen Erde an sie über. Denkt daran, in wessen Zünden sich jetzt die gesamte Bergwerksindustrie Sibiriens befindet! Wer herrscht über Archangelsk? Wer hat mit wahrer Räuberfrech- yert vom Strand des Baltischen Meeres Besitz ergriffen? Ueberall, VN allen Ecken Rußlands sind die Ausländer aufdringlich und ohUe Aufforderung hererugedrungen. Für wessen Interessen haben wir Krieg geführt Und führen ihn noch, Kameraden? Uns tut es weh, schrecklich weh, dab das Russische Volk das der ganzen Welt ferne freie Seele und feinen Berstzaub gezeigt hat, daß dies freie Volk yemmüttg in Unentschlossenheit geblieben ist. Dasselbe Volk, welches EreigiMe durchlebt hat, die mit goldenen Lettern auf der Daftl der Weltgeschichte ausgezeichnet sein werden, dieses Volk nwv >mt einem Schlage den gordischen Karoten des brudermörderischen Krieges durchhauen, damit noch einmal die mächtige .Kraft des freien russischen Willens sich icrimfe. Kameraden! Wir Kriegs- aefangcnen, die wir uns tzU einer engen Familie zusammenge-- schLosjen haben, künden dem Komitee des Soldaten- und Arbeiterrates unseren Willen. Genug des Blutes, genügt Wir, wie die ganze Welt, lechen endlich nach Erholuirg in dem längst erstattest Frredeu Möge an den Grenzen des erneuten Rußlands kein Blut mehr vergossen werden! Möge der Frühling unserer Republik ime der tvähre Lenz leuchtend und herrlich sein. Genug des Blutes ffettfug!" * Die tzandelstricks des französi schen Staates. Um zii bewerfen, daß die franzöfrsch? Regie nicht gerade das Muster mufinännischer El,rlvchkeit darstellt, wiirden jetzt von einem New gierigen 6 französische Streichlwlzschachtelii untersucht, deren jede ^00 ^treickchölzer enthaltni sollte. Tie erste Schachtel enthielt tatsml-lrch 100 Ltreiächölzer: 2 andere ober enthielten nur je 92, ,e dO, die letzte eiidlrch nur 83. Sv hatte in diesem Fall, wie L Oeuvre bemerkt, die französische Regie statt 600 Streich- Holzer nur 547 geliefert, also 10 °/o der gesamten Ware vorent- hallen Ta der Staat em solches Beispiel gebe, könne man sch Über die Unzuverlässigkeit der Privatkaufleute nicht »beiter wnndern vücherttsch. Geländes inerten tarn Tr. Phil. F. Th. Mrngelsthmidt, Main», ernsumig imtersucht. Bon leinen Stunden „An fremd»! ^amineitt' Plaudert Hanptnimm F. W. Deist, Darmstcht. Auf eigenen Ge- daiitenpfaden, von denen aus auch Schlaglichter auf die Ereignisse der Gegenwar ten, geA Dr. Klingelschmidt in dem geschriebenen Abjchnttt über Mabrllon „Air der Wiegenstütte eines Groß»! . .Privatdozent Tr. RernerS faßt derr kiinstgeschchUchen unter der Ueberschrift „Was die Kunst uns gab'' J^ennft Tu das Land" hat Haupt-nann Drüner (Professor am eingangs geftagt, um die Kümpfe ' ^. ^ ch nittes anzuregen, mch dem Warum zu tragen und auch m emenr sveniden Lande das, waS wertvoll Und wissenÄvürdig i\U Unbesangen mrs sch etnlutrDen m lassen. Aber das stärkste Er- lrten brachte acht 'lachfühlerwe Erinnerung, sondern die Größe iV_> Geg-mwarEieges. Dw>Pfarver K. Becht, Wiesbaden, greift dalnm an vieler Knegstameraden und HeimatWmossen Seele, indem er ipit tn dem schlugailffatz bewußt werden läßt, „Wie wir mit dein Lande eins wurten" Das schlnht-lEche Büchlern wird vielen willwmmM sein als Anregung und Erinnerung. Wir empfehlen Vervorgehoben zu werten, daß daS Land, chlreßt geschildert wird, .Kampfgebiete heimischer Truppen etr^ ^SusthefteS: ..Stellvertreter", fei« verback. Ein BÜd der leidenden 7 ^e. Bon T^ Max schwarz. - „Der Rvstbub." Erzählung ^N^Törsler. - „Marie von Ebner.Eschenbach? Bon ^ europäischen Tagen.^Erimi-erungerr Bausteine: „Hans Pfttzners „Palestrina" att Krnsllverk." Bon Tr. Eugen Schmitz. — Kritik» Romane Bon Frmrz Herwig. — Rundschau: Kriegs- betrachtuug „Das Bild als Verleumder." „Friedrich '-Schlegel der Teu Ische. „Frauen ^ Dramen dichten." ,/SchemamrS qkwmcnti¥: ^ Warf PÄ 'Ln 3,60 Mark mertelichrlch Verlag von Georg D.U Calltvey Müirchm ) Emgeleitet wird dieses-veft durch einen Aufsatz von K a'r 1 B r o ck - hausen über Die Kugelgestalt der Erde und der Weltfrieden" wob» von den» Gedanken ausgegangen »oird, daß zwar die falsche Borstelluiig von der Ertscherbe längst geschwunden, daß aber 5te ffröU ber ^rbe erst jetzt sich geltend mm hoffentlich auch bei der Friedensgestalttmg segensreiche hervor treten »verde. Daran schließt sich ein Beitrag von Otto Eorbach „Produktion^ ^Nfühlend die musikalische Legende von Hans Pfitzner „Palesttina" von -vtasls" hundertst»n Dodestaae bringt Hanns ^ die Ftau aefckiichtttch nochheute ^ dolrttk Erteiltet. Eine Heimat- ' c den „ KonNittmalbauMeist»^^ S$J°c^ ü eines bisher nur zu sehr verhtndetten ^Eusseo die Baukultur Den Beschmutz des ersten £etfe3 Mlbet ein Aufsatz von van- Härter, der „Dtt Lage der Ethik in unserer Zeit beleuchtet — IM z»veiten Teile der reichhalttgew Rundschau, finden wir Aufsätze u. a. von Bonus, Vom guten Beispiel der Unparterpchen- Schummm, „Der Fall Deruaa"; Günter Achmrt Ern El>äfter Soldateiiliej»: C. Schireider, Reue Wege der Licktsmelreform; Wenarius, Zu Max AebermannS Siebzigstem, A. W. Ferdinand, Der Weg der Kriegerheimstätten: H v. ErieAsgarten: Bonus, Ein englischer Vorschlag zur A,lwholfrage; Schumann, Jdvologeiipolitik: Aveuarius, Schiveize- nsches; Taufkirchi^r. Der Platoniker»: ders., Unter der Zeustn - Wantoch, Leihbibliothek»: auf Bahnhöfen: Aüna Röttger, Zur Bildung der Landmädcken- H. Herter, Vom Spiel und £>ort f?!ä €IX . : §?wulert, Soll der Kotzde-RumMel »weder aufleben? Züricher Die Bilanz. — An Bildern und Noten sind bei- gefügt: Max Liebermann Jirdengasse in Amsterdam: Karl Thie- mairm Blick ins Tal: eine Zeichnung von Franz Hoch und ein, L>chattenfchnitt von Georg Plischke. — I. L. Wenzl, Trauriger Lenz: Die »mrge Wrttve. — Zwischeii Ar gönnen und Chanipagne Heraus- aegeben von Otto Müller und Heribert Reiners. Verlag- Gebr Knauer, Frankfurt am Main 1917. 8°. 147 Seiten nnd zahlreiche Mbildnngen. Preis 1,60 Mark das broschierte Exemjäar M Felde stehende Verfasser beleuchteii das Bild z,viMn Argomren und Ehmnpagne nach, seiner geschichtlich geword»ien Eigenart. Tr. phil Haupt lGeioboge a»n Groß Herzogs. LandeslMiseum in Darmstcrtt. schreibt „Wie der Boden >vnrte." Div.-Pfarnev O. Müller gibt enien fesselnden' gesMchtlick-en Ueberblick „Das Lind und fern Los". Die „.Hauptsladt" Gomrdpre schildert zumal nach chren tuustlerischeu Werten Privatdozent Tr. Reiners, Bonn. Die beiden Herausgeber brirrgen allerhand Erinnerungen aus den "f.enu'.i und klemsien Etliche „Wehrhafte Kirchen" des Neihenriitsel. Lreiteu^raä, ^llsodirw. r'stLlstt. «eblrnmusr. 8clmat)en, UlirmacUer. Vorstehende Wörter sind in eine Reihenfolge zu bringen, daß ^f..^?^^uchstabe der ersten Wortes, der zweite des -weiten, der dritte des dritten und so fort nn Zusaurnienhang eine schöne, lang- ersehnte Zeit benennen. * (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösiing des Zifferblatträtsels in voriger Nuntmer: I II HI IV V VI VII VIII IX X XI XU BARTEN L E RNAA Bar, Bart, Barte, Bartel. Ar, Test, Teller. Este, Eller, Erna Naab, Abart. •»c&dille.tuna: Fr. R, Z«nz. - ZwiNinqsrunddrock imt> Berla, der Bruhl'ichen Umv-rsttätS-Buch- und St°i»dru^r-i. R. Lang«. Gt-ß-I