Montas, den <3. August -2^. HTfföli.sr^san MAL El B jgfl ä!l ¥■ ’ßl'A < Der rätselhafte Feind. Ron'.an von Sven Elve st ad. '(Fortsetzung.) 6. Kapitel. Zu Pferd. Sehr verblüfft schaute der Vorsitzende des Gerichts den Rittmeister an. „Ich verstehe Ihre Erklärung nicht," sagte er, „vor emem Augenblick haben Sie doch erklärt—" „Ich habe gesagt, hast ich einen Brief an Herrn Oberst Holgcr geschrieben Habe," sagte der Rittmeister. „Zeigen Sie Mrr diesen Brief, und ich werde mich dazu bekennen. Diesen Brief hier habe ich jedoch nicht geschrieben." „Aber dies ist der einzige Brief, der bei dem Oberst über diese Angelegenheit zu finden ist," sagte der Vorsitzende. „Haben Sie vielleicht eine Probe Ihrer Handschrift bei sich?" Der Rittmeister reichte dem jungen Vorsitzenden einige Papiere, und dieser räumte sofort bereitwillig ein, daß die beiden Handschriften nicht die geringste Aehnlichkeit hätten. Hier mischte sich Asbjörn Krag in die Verhandlung ein. „Wenn Sie mir eine Bemerkung gestatten wollen, Herr Vorsitzender," sagte er, „dann möchte ich die Anregung aussprechen, daß der Brief zur Verlesung gelangt." Der Vorsitzende nickte nach kurzem Besinnen und las dann den Brief*vor. Er lautete: „Herr Oberst! Der Mann, an den Sie beständig denken, fordert Sie auf, heute um halb vier Uhr auf den Weg, der über die Hollewiese führt, zu kommen. Dort können wir ungestört verhandeln, und ich erwarte, daß ein Ueber- emkommen erzielt wird. Aus bekannten Gründen wünsche ich jetzt nicht, Ihr Haus zu betreten." „Der Brief trägt keine Unterschrift," erklärte der Vorsitzende. „Wenn der Herr Rittmeister den Brief nicht ge- sH^leben hat, so wird mir, aufrichtig gestanden, die Sache rätselhaft." „Was wird Ihnen rätselhaft?" fragte Asbjörn Krag. „Der Mord!" erwiderte der Vorsitzende unwillkürlich). Der Mord! Unter den Anwesenden entstand eine Bewegung. Der Detektiv blickte seinen Freund an. In des Ritt-- trtetftnc' Gesicht waren Sorge und Kummer deutlich zu lesen. Er sagte kein Wort. Der Vorsitzende hatte das deutlick-e Gefühl, zu lnet gesagt zu haben, und suchte sich hastig heraüs- zureden. Ya 7 '% &ie Sache jetzt liegt, sieht es wenigstens so aus, als ob ein Mordversuch vorliege," sagte er. „Verzeihen Sie, Herr Vorsitzender, wenn ich hierzu eine Bemerkung mache," warf der Detektiv ein. „Bitte?" fragte der Vorsitzende. „.Man kann die Sache auch anders ansehen, und das tue ich, erklärte Krag. „Wenn dieser Brief wirklich von dem Herrn Rittmeister geschrieben wäre, so könnte er allerdings vielleicht so gedeutet werden, als ob der Rittmeister den Oberst habe in eine Falle locken wollen. Ich sage vielleicht! Die Unwahrscheinlichkeit liegt jedoch zu sehr auf der Hand. Man mag meinen Freund, den Herrn Rittmeister, betrachten, mit was für Augen man will, man muß doch wenigstens das einräumen, daß er kein Esel ist." Der Rittmeister warf Krag einen mißbilligenden Blick zu. Krag sprach jedoch-eindringlich unh Ernsthaft weiter. „Wenn der Rittmeister den Herrn Oberst wirklich hätta aus dem Hause locken wollen, um ihn umzubringen, so niüßte er tatsächlich ein ganzer Esel gewesen sein, ihm einen der- artigen Brief zu schreiben. Er hätte ja doch mit ziemlicher Sicherheit, annehmen müssen, dieser Brief werde in die Hände des Gerichtes fallen." Der Vorsitzende wurde augenscheinlich unsicher. „So plump benimmt sich der dümmste Verbrecher nicht," fuhr Krag fort. „Aber es ist ja ziemlich wertlos, diese Frage zu verhandeln, da es erwiesen ist, daß der Rittmeister diesen Brief, durch den der Herr Oberst aus deni Hause gelockt wurde, gar nicht geschrieben hat." Verdrießlich rückte der Vorsitzende seinen Stuhl. „Mit diesem Brief paßt aber doch alles ausgezeichnet ineinander," sagte er. „Es ist kaurn möglich, daß ihn jeniand anders geschrieben hat." Asbjörn Krag runzelte die Stirne. „Meinen Sie?" sagte er. „Aber der Herr Rittmeister hat nun einmal den Brief nicht geschrieben. Sie haben ja Herrn Ryes Handschrift gesehen; sie hat mit dieser nicht die geringste Aehnlichkeit. Dazu kommt noch, daß der Rittmeister zugegeben hat, einen vielleicht ganz ähnlichen Brief an den Obersten geschrieben zu haben, aber nicht diesen hier. Weiter: Was ist das für ein Ton in diesem Brief! Er hat ja geradezu etwas Befehlendes, was sich der Herr Rittmeister dem Herrn Obersten gegenüber gewiß nicht herausgenommen hatte." Der junge Gerichtsvorsitzende dachte in wachsender Verwirrung über die Ausführungen de^. Detektivs nach. Krag schwieg nun eine Minute. Als der andere zu keinem Ergebnis gelangte, nahm der Detektiv ihn beiseite und sagte leise, so daß es die anderen nicht hören konnten: „Wenn Sie mir als älterem und vielleicht erfahreneren! Kriminalbeamten erlauben wollen. Ihnen einen Rat zu geben, so möchte ich Ihnen ans Herz legen, zuerst das zu untersuchen, was vor allen Dingen untersucht werden muß, und dann erst die Zeugen zu verhören. Haben Sieden Herrn Oberst gesehen?" „Ja, fltichtig. Die Aerzte sind eben bei ihm." „Sind ^oie auch auf der Holtewiese gewesen, an der Stelle,Ivo er gefunden worden ist?" . „Selbstverständlich bin ich dort gewesen," antwortete der Vorsitzende. 350 „Dann haben Sie dort wohl eine Menge Beobachtungen gemacht?" „Was meinen Sie?" . a „Haben Sie nicht irgcick) etwas gefunden, das Ihnen einen Fingerzeig geben könnte, wie die Sache zugegan- mn ist?" „Es ist nicht die geringste Spur zu entdecken." „Aber dort ist doch Lehmboden, nicht wahr? Ist der Platz abgesperrt?" „Nein." /,Dann habe id> jetzt Wichtigeres zu tun, als bei diesem Verhör anwesend zu sein," erklärt Krag eifrig. „Ich gehe hinunter auf die H-vltewiese." Der Vorsitzende schaute den Detektiv einen Augenb-lick gespannt an. Dann legte er seine Papiere zusammen und sagte: „Ich Eoinme mit Ihnen. Wir können das Verhör später fortsetzen. Und von nun ab bitte ich Sie, die Untersuchung seihst zu leiten!" „Jetzt kommt die Sache in Schwung," sagte Krag befriedigt. „Ich muh Ihnen etnränmen, daß Sie mit denk Briefe wahrscheinlich aus der richtigen Spur sind. Aber der Rittmeister hat ihn nicht geschrieben," setzte er lächelnd hinzu. Beide Beisitzer, der Schreiber und auch der Rittmeister waren einigermaßen erstaunt über die unerwartete Wen- ung, die daS Verhör so plötzlich gefrömmen hatte. Alle lten sich vvn Asvjö>rn Krags Eifer mitgerissen. Der De- v hatte der Sache sein Gepräge aufgedrückt, und es war Zug hineingekommen. Man stand nicht länger nur um einen grünen Tisch herum und schtvatzte. Sobald der stellvertretende Amtsrichter seine angenommene Würde hatte fahren lassen, zeigte er einen natürlichen Eifer, der eineir sehr Angenehmen Eindruck machte. Cr ging mit Asbjörn Krag Voran, und der Rittmeister und der Protokollführer kamen ln einem kleiner: Llbstand nach „Der Rittmeister hat den Schein gegen sich," saate der Stellvertretende zu Asojövn Krag. „So wie mir die Liebesgeschichte berichtet worden ist, stcnck) es mir sofort klar vor Augen, daß allein bei ihm die Lösung des Rätsels zu finden sei. Ein anderer als Jvar Rye konnte es gar nicht gewesen kein." „Und doch muß noch ein Vierter im Spiele sein," erwiderte Kraa. „Ein Vierter?" fragte der Stellvertretende überrascht. „Bei dem Drama waren bis jetzt nur drei Persmren beteiligt," erklärte der Detektiv. „Der Oberst, der Rittmeister und dann die Tochter des Obersten, Dagny. Und nun kommt also der Vierte, den wir bis jetzt noch nicht kennen. Sie haben die Sache seither nur von einer Seite betrachtet. Das hat zur Folge gehabt, daß Sie sofort aus Widersprüche gestoßen sind. Ich glaube, man darf die Untersuchung solch 5ner Sache niemals mit vorgefaßten Meinuugen beginnen, wenn ich auch HUgeben muß, daß es oft schwierig ist, sie sich S änzlich vom Leibe zu halten. Wir smd noch nicht einmal ber die eine Frage ganz im reinen: Ist der Oberst einem Mordanfall ausgesetzt gewesen, oder liegt ein Unglücksfall vor?" „Ein Unglückssall ist unbedingt ausgeschlossen/" erklärte der stellvertretende Amtsrichter mit Ueberzeugung. „Der Oberst ist im weichen Grase aufgefunden worden. Nicht einmal ein Stein war ln der Nähe, über den er gefallen sein könnte."" Asbjörn Krag gab keine Antwort. Bald waren sie auf der Wiese angelangt. Der Weg, der darüber führte, war ziemlich weich, und der Graswuchs war nicht sehr üppig wegen des schlechten Bodens, der hier beinahe nur aus Lehm bestand. Am Ende der Wiese, wo de? Wald anfing, standen einige Bäume mit krummen, niedrigen Stämmen. Dorthin führte der stellvertretende Amtsrichter Asbjörn Krag und sagte: „Hier ist er gesunden worden. Er lag halb auf dem Gesicht."" „Und hatte eine Wunde im Hinterkopf?" fragte Krag. . „Ja/" antwortete der Stellvertretende. ,,Soweit ich urteilen konnte, ist er auf den Hinterkopf geschlagen worden und sofort zu Boden gestürzt. Uebrigens mag Gott wissen, was er hier verloren hatte. Er war ja da ganz weit vom Wege ab." „Wir können einstweilen einmal annehmen, daß der Unbekannte hier auf ihn gewartet habe," meinte Krag. Krag fing nun an, den Erdboden zu untersuchen. Anscheinend war es eine ganz flüchtige Untersuchung, und es sah auch nicht aus, als ob er irgend etwas entdeckt hätte. , Nun erschienen auch der Rittmeister und der Protokollführer ans der Stelle. Plötzlich fragte Asbjörn Krag: „War der Oberst zu Pferd?" „Nein," erwiderte der Stellvertretende. „Er war zu Der Detektiv schwieg eine Weile. Dann fragte er wieder, und seine Frage kam den andern recht merkwürdig vor: „Wird hier in der Gegend viel geritten?"" Der Stellvertretende blickte den Rittmeister an und dieser antwortete: „Im Umkreis von zwei Meilen haben nur drei Menschen ein Reitpferd: der Oberst selbst, seine Tochter und ich. Wenigstens weiß ich von keinem andern." „Höchst sonderbar," murmelte Asbjörn Krag vor sich hin. „Falls hier wirklich ein Mordversuch vorliegt, so war der Mörder zu Pferd," setzte er sehr ernst hinzu. (Fortsetzung folgt.) ver Ritt ins Kinöcrlanö. Skizze von Paul Alexander Schettler. (Nachdruck verboten.) Man sagt, daß alte Leinte wie die Kinder werden, iuib führt dies aus den Gehirnzellenabbau zur,ick. Dieser Zustand mußte wohl bei km alten Professor .Geyer ein getreten sein. Anders wäre der Vorfall nicht erklärlich, der ihm, oder vielmehr seiner Haushälterin mit ihm, zugestoßen ist, die nun schon an die dreißig Jahre bei dem alten Junggesellen haust und die hoch, und tcner fctrtuört, daß ihr sonst nie auch die geringste Seltsamkeit in dem Benehmen des Herrn Professors ausgefallen sei, seine kleinen harmlosen Grillen und Angewohnheiten ausgenommen. Aber die sind ja nur natürliche unwesentliche AuswüMe eines Gelehrte,:, der dazu noch Jsunggeselle geblieben ist, was so viel bedeutet ,vie ein Gelehrter zur Potenz. Also die Frau- Huberdietrich, hatte eines Tages ein Erlebnis mit dem Herrn Professor, ein Erlebnis, das alle bis dahin gemachten Erfahrungen einer vernünftigen Frau mit einem alten, gelehrten Manne in den Schotten stellte, Und das ihr, der Frau Huberdietrich, obwohl sie im Leben manches Ungereimte gesehen hatte, ein besorgtes Kopfschütteln «und eine trübe, rätselhafte Jn- saltenlegung ihres schon runzelreichen Gesichtes abzwang. Es war an einem Freitag. Frau. Huherdietrich mußte sich schon deshalb diesen Tag merken, weil sre"beim General fensterputzen war, einer Arbeit, die sie seit Jahr und Tag nur am Frertag vorzunehmen pflegte. Ter Herr Professor hatte wegen einer wissenschaftlichen Arbeit nach einigen wichtigen Büchern sehen wollen, die des knappen Platzes wegen ans den: Speicher-» zrmmer anfgestapelt warey, einem ZiUrmerchen, das schon' in früheren Jahren dem Knaben und Studenten Geher als Bude, wie man sagt, gedient hatte, als noch die alten Gehers lebten. Ter Herr Professor hatte nach Frau Huberdietrich gerufen und nur eint Licht und die Speicherschlüssel gefragt. Frau Huberdietrich, aus dem Fenstersimse stehend, hatte geantlvortet, der Herr Professor möge sich einen Angeublick gedulden, sic würde ihm sogleich, zur Hand gehen. Indessen hatte der Augenblick dem alten Herrn doch wohl zu lange gedauert. Vielleicht hatte der Gelehrte auch geglaubt, srch, selber helfen zu können, hatte Schlüssel und Licht genommen und war die Stiege hinauf geklommen iir das uirterm Dach gelegene Mansardenstübchen seiner Jugendzeit, in dem Bücher und Lchrrften in hohen Stößen aufgeschichtet lagen, bedeckt von einem Weichen ^grauen Mantel von Staub und umwobeir von siguren- reichen Spinnennetzen. Er hatte den Staub von beu Büchern geblasen, die feinen Lpinnengewebc hastig zerstört und gesucht und geräumt, und auf einmal, war er auf etwas gestoßen, das unter dem Hausen von Gelehr,amkert verschollen und vergessen gelegen hatte — wie lange wohl? — ohne daß es auch nur irgendwie damit in sichtbarer Verbindung gestanden oder davon ein «Queultchen profitiert hätte. Etwas kniehoch Hölzernes, mit einem Tuche Bedecktes zog der Herr Professor unter seinen Büchern hervor, schälte die graue Hülle von den: seltsamen Gegenstand und schüttelte den greisen Kopf. Erstaunt musterten die gelehrten Brillengläser die wundersame Entdeckung, die der Herr Professor gemacht hatte: ein altes hölzernes Schaukelpferd, schadhaft, mit verblick-eneu Farben, einen: ausgerissenen Schiwanze und einen: großen fragenden Glasauge — das andere fehlte — schaute seinen Enthüll er an. Man denke, ein Gelehrter sucht Bücher über altäghptische Kultur und findet ein Schaukelpferd, ein Kinderspielzeug, nein, sein Kinderswelzeug, sein altes Schaukelpferd, dem: jetzt fiel es dem Professor wohl ein, dies hölzerne Pferdchen war ein Zeuge seiner Eigenen Kindheit, dieses eine .Auge, dieser ausgezupst« Lchwnf, diese in stolzem Mähen erstarrten Holzuüstern, fern 351 Schaukelpferd )mi das Evesen, alS er mich Bube tvar, fcvit Schaukelpferd vor 65 Jahren. , _ Ter Herr Professor fa&tc JidC;i an beit Kopf. 65 Jahre! -L-o viel Zeit sonnte schpn hiatab geflossen sein .in den unersättlichen Trichter des Vergehens ujib Vergessens seit damals! Freilich,, die altägyptischc Kultur, eS war doch nur eure unbedeutende Frist dagegen. _ Fünf Jahre alt War er damals, als ihn das Schaukelpferd Unterm Christbaum grüßte. Zwei Augen batte es damals noch Und einen prachtvollen, naturechten Schweis. Hei^ wie er darauf Utnestürzt war mit dem Aufjancsioen eines ungejtÄmen Knaben! Wie er es unter dem Tische hervorzog und sich darauf schwangt mitteir aus der Weihuachstsstub-e wollte er in den Krieg reiten, in Galopp und Trab m paä Land der Phantasie. Hu, Pferdchen! Hin und her flog er, brs die Mütter begütigeitd sagte: „Mer sieh doch«, Franzl, ivas dir das Christtind noch beschert hat!" Hatte es noch, etwas gegeben? Ter Knabe sah es nicht. Er sah nur das Pferd, das prächtig sich bäumende Christpfett», das chm dann wie ein zweiter Genosse ivurde, das bei allen Spielen mit dabei war, den: er von seinem Kuchen und deit Mahlzeiten,' vbgab, das er abends tot sein Bettchen zog Und mit dessen! Zügeln in der öanb er ein schlief, das er an seinen tleinen KindersreUden und -leiden teilnehmen liest, dem er die ersten Lesestücke frorta^ nnd mit dem er fctJte Indianerabenteuer und Schlachten erlebte, wie sie in den Büchern nicht spannender geschildert waren. Es war ihm treulich eine Kinderzeit lang sein Genosse gewesen und hatte sein eines Auge und den Stolz seiner Pserdeschiönheit, seineir Schweif, dafür gegeben. lldun stand es hier. Unter Büchern, die die Jahre angehäust hatten, war es begrabet mit so mancher Kindheitserinncrung^ Zwei Mens'chcualter hatte e$' hier gelegen und geduldig gewartet, bis es den Knaben twiedersah, der nun ein alter Mann ge-, worden war. s Jta blickte es ihn wieder an, und aus seiuielm gläsernen Äugle schiawte dem Kreise der Vergangenheit entgegen. Tie Tage der Kindheit lagen vor seinem Geiste aufgeschlageu wie ein liebes, buntes Bilderbuch, MM Greifen nahe, ttnb das Klingelt alter, trauter Stimmen drang mit wunderbarer Teutlich»- keit hier in dem stillen Mansardenstübchen an sein Ohr. Wie köstlich, noch ein Knabe zu sein Und die Wett vor sich zw haben, wie ein Märchenland voll unentdeckter Schönheiten und Rätsel. Ob es nicht möglich w>ar, noch einmal Hinlibersehen zU fönneu über den goldroten Horizont in das Kinderland, weit hinüber mit allen Sinnen in den Wunder selig eit Garten der tlingenden Sphären? Uud in seinent Herzen, das plötzlich die Regungen eines Kindes zu fühlen begehrte, ward der unbezwingbare Wunsch wach, zu vergessen, was war, und zu empfinden wie einst, sich noch einmal hinübersinden zu können in das Kinderland, noch, einmal! Mit dem Herzen des Knaben zu fühlen, mit seinen Lltugen zu sehen! Vor ihm versanken die Berge gelehrter Bücher, eö' weiteten! fidi die Wände — das war nicht mehr die Mansardenstube mit Staub Und Spinnennetzen, Sonnenlicht brach herein und eine frühlingbeschienene Flur breitete sich vor den schwindelnden Augen a)is — das war das Märchenland- -und — da blieb Frau Huberdietrich! wie augewurzelt in der eitgeit Tür der Mansarden sAbe stehen, die sie mit ihrer massiven Gestalt ganz ausfüllte, nnd rief, indent sie angstvoll die Hände zusammen schlug: „Mer, Herr Professor!"- Tenn sie sah deit alten Gelehrten just auf dem hölzernen Pferdchen sitzeit und sich auf ihm hin und her wiegen, während seine Au^en abwesend in die Ferne starrten. „Mein Gott, der Herr Prostssor sitzeit auf einem Schaukelpferd -" „Und reiten iits Miiderland, jawohl, liebe Frau Hubcr- dietrich, geradeaus ins Kinderland!" nickte der alte Herr und strich versonnen über den Hals der hölzernen Rosinante. Ta ist Fron Huberdietrich gegängelt und hat nur den Kopf geschüttelt. Uni immer nur wieder den Kopf geschüttelt. Tenn, alles, lvas recht ist, deir Herrit Professor kennt sie nun schon dreißig Jahre, aber so etwas hat sie noch nicht mit ihm erlebt! Die Hose. Eine leider wahre Geschichte von Artur Brausewette (Nachdruck verboten.) „Wir haben noch einen ganz vorzüglichen Stoff zum Beinkleid — Friedensware —, prima Qualität. So etwas bekommen der Herr Toktor nie wieder — ganz ausgeschlossen!" Es war jene längst verklungene Zeit, da man solche heute Märchen gewordene Spruche noch von deit Geschäftsleuten hörte, da mau noch Ware anpries', die man jetzt aus eitel Gnade und Barmherzigkeit gibt. „lind unter der Hand habe ich gehört — vorläufig noch Geschäftsgeheimnis — daß man nächstens „Bezngssck-eine" ansstellen ivird." „Bezugsscheine — ivas sind baut das?" „Nun, wie soll ich« es dem Herrn Toktor klarmachm? Heute eittsck>eiden der Herr Toktor noch, ob S-ic eine Hose haben wollen oder nicht. Später tut es die Behörde. Es wäre also höchste Zeit — gewissermaßen die zwölfte Sttutde —, bei Preis ist erstaunlich billig — gewissermaßen ein Rest —, in kürzester Zeit wird dasselbe Stück das Vierfache kosten!" Ich ahnte damals noch nicht, was für ein Prophet eng eist aus dem Manne sprach, schrieb seine frcundlick-e Anpreisung auf Rech? nung seines Geschäftssinnes, gegen den ich schon manchesmal lvehr- los gewesen, bestellte aber glücklicherweise die Hose. Nein — Unglücklicherweise bestellte ich sie. Tvch ich will nicht vorgreifen. ^ Eines Tages hatte ich meine neue Hose, nahm sie als etwas Selbstverständliches fern von jeirer Ehrfurcht entgegen, mit der man heute ein derartiges Stück empfangen würde, und benrrtzte sie gleich zu einer Reise zu einem BeLamrten, dessen kritisches Auge und hohe Ansprüche in bezug guf die Kunst des „Sichan- ziehens" ich diesmal nicht zu fürchten brauchte; denn nteinc neue Hose war, lvas Stofs «und Schnitt rmd Fall betraf, eilt Prachtstück. Auf Eisenbahnsahvten habe ich, zivei Gewöhn he it eit; erstens, daß ich die nichtigsten Arbeiten für die Stunden im Mieil aufspare, wo ich vor „Besuchen" sicher bin, und zweitens, daß ich nie anders reise als mit drei Bleistiften in der Tasche, weil ich zwei von ihnen sicher verliere. Und richtig — kaum hätte ich mir die kleine Klappe in meinem Abteil aufgemachit, die Zigarre angesteckt und meine Schriftstücke cutfaltet — da kullerte auch bereits der erste Bleistift auf die Erde und tvar spurlos verschiwuuden —; nach einer Stunde folgte ihm der zweite. Ta ich« den dritten auf jeden Fall zit behalten trachtete, begann ich mit deur Suchen. ?lber nun offenbarte sich die Niederträchtigkeit des Objekts in ihrer ganzen Tücke. In dem vollen Mteil, in dem Gewirr der Menschen, Decken, Stiefel, Kasten und Kisten hatten die beiden Bleistifte so sichere Schlupfwinkel gesunden, daß trotz aller Anstrengungen keiner von ihnen zu finden war. Ich beging die Torheit der meisten Mn eschen in solchen Fällen: ich wollte der Stärkere bleiben, huckbe, kniete, rutschte auf dent Boden herum, daß die Mitreisenden, in der Meinung, ich« hätte zum mindesten eine Tafel Schokolade verloren, in ehte begreifliche Unruhe gerieten, mich zuerst voll tiefen Mitgefühls anblickten und mir dann, einer nach dem anderen, ihre Hilfe anboten. Endlich, hatte ich den Sieg errungen. Mer er ivar teuer erkauft. Mein neues Beinkleid, auf das ich die Rücksicht in der Hitze des Kampfes ganz.außer acht gelassen hatte, rächte sich und überraschte mich, als ich mich wieder niedcrlicß, durch wenig angenehme Flecke auf den Knien. Ich suchte ihrer Herr zu werden. Aber all mein Reiben, Klopfen, Bürsten, Kratzen machte sie nicht besser, sondern nur ärger. „Wir werden die Sache schon kriegen!" meinte mein Zuschneider. In .zwei Tagen haben der Herr Toktor die Hose, tadellos wieder!" t Aus den zwei Tagen wurden zwölf. Ich rief den Schneider an. Er verhielt sich zurückhaltend und sagte: die Hose wäre noch nickt „fertig". Nach abermals zwölf Tagen machte ich mich persönlich auf deit Gang ttnb fand deit sonst so ruhigeit, auch durch deit krakeligsten aller Knndeit nie aus der Fassung zu bringenden Maitn in einem Zustande ganz ungewohnter tutb deshalb erschreckender Verzweiflung. Tie Hose sei von einem Arbeiter zunt andern g ei stand er t, ntan habe sie gewaschen, gebügelt, wieder gewaschen, wieder gebügelt, schtießlich habe er selber unter Vernachlässigung der ivichitigsten Aufttäge seine gatrze Mühe und Kunst an sie gewandt, habe geivascheu, gerieben, getrocknet, mit Seife, Benzin, allen möglichen anderen Mitteln an ihr herumgearbeitet — die Flecke wären geblieben. In seiner ganzen Praxis ivären ihnt so hartnäckige und verstockte Flecke noch nicht vorgekommew Jetzt bleibe nur noch eins: die Hose in eine chemische Reinigungsanstalt zu geben. Meine Hose Wanderte in eine chemische Reinigungsanstalt, machte dort alle denkbaren 'Kirren durch uud kehrte nach ebnem vielwöchentlichen Mfenthalt mit genau denselben Fleckett zu'meinem Schneider zurück. Ter schlug als Merletztes vor: sie zu einer Färberei zu geben und schwarz färben zu lassen. Tann wäre sie doch nicht ganz verloren. Tenn damals fingen die Hosut bereits an, ein seltener Artikel m werden. Freilich, unter drei Ndonaten lvürde es heutzutage nicht möglich sein. Aus den drei Monaten wUrdett es abermals drei: ein dumpfes Almen hatte mich abgehalten, mich nach dem Schicksal meiner Hose zu erkundigen. Ta erhielt ich, einen Brief von meinenr Schneider: die Hose wäre in der Färberei auf uubegreiftiche Weise spurlos verschwunden. Inzwischen aber war die Herrschaft der Bezugsscheine nicht nur gekommen, sie war bereits auf einett solchen Gipfel ihr« Macht gestiegen, daß der Besitz von mehr als zwei Hosen als eine vaterlandslose Gesimumg, zunt tnindesten als un erklärter Luxus angesehen wurde. Ich afat brailchte eine dritte Hose selbst aus die Gefahr, von meinen patriotischst Verwandten als nn- deulsch verachtet zu werden. Tic Färberei bot eine Geldentschädigung! — ich uwllte die Hose. Ich helt mich an meinen Selmeider, ich machte geltend, daß ich die Hose vor der Einftchrung der Bezugsscheine gekauft, daß er und nicht ich sie jn die Färberei gegeben, und ich letzt. 858 iw sie ohne memo Schuld Derknvn gegangen märe, Anspruch auf mein: Hose, nicht auf eine Geldentschädigimg hätte, die mir nichts nützen könnte. Go kam M heftigen stritten. Ter Leiter des gvotzen Garderobengeschüfts, der sich in eigener Person an ihm beteiligte, Fab. mir den sich sehr einfach aichoimiden Rat, mir einen Bezngs- sck'^-in zn besorgen, dann würde er mir gern eine neue Hose an- ferugen. Ta ich oder mehr .als tfoei besah, muhte er selber Sieben, bafe die Angelegenheit unter den obwaltenden Umständen nicht lehr aussichtsv-oll wäre. Arm kam. was das viel Schlimmere voar, die Sache an die Jungen. Gin innger Rechtsan)»tilt, der mir befreundet lvar, sprach seine Ansicht aus: Ter Schneider l>rb: mir die- durch ihn ab- hairdei, gebammene Hose irr irgendeiner Gestalt wiederzusckfaffen. ^,as inachte mir 9)hit. Aber der Erfolg vxrr, daß das Gericht meine Ansprüche mis eine Hose abwies und ich statt ihrer eine Kosten-Neckmrng erhielt, die den Wert der eimnal gekauften Hose um das Pier suche nberscliritt. Um mich doch irgendwie schadlos zu halten, inachte ich nun weine Anspruch: aus Gelderttschädigimg geltend. Aber soft>rt kam es zu neuen Ms Helligkeiten. Tenn die Färberei erklärte, nur eineir ganz geringen Ersatz leisten zu wollen, da die .Hose in stark beschädigtem, ja unbrauchbarem Zustand zu ihr gelangt wäre. Uub als ich höher fordern ivollte, erzählte mir dör Geschäftsleiter zur Warmmg folgende friedliche Geschichte: In d:r schönen Zeit, da man noch 9teilen zu seinem Vergnügen machte, kam in einem vornehmen Seebads knr Hanse einem Herrn der Strohhut fort. Er geriet anher sich und erklärte dem" ihm sofort Ersah bietenden Wirte: es wäre ein kostbares Gefleht gewesm, das den Wert von mindestens 36 Mark gehabt hätte. Zufällig fand sich der Hut einige Tage später wieder und erwies nch als etit ganz gewöhnlicher Hut ohne den geringsten Wert, alt und vertragen. Der Wirt nimmt ihn, häiigt ihn in der grvtzen Tiele des Hauses an einer Stelle auf, an der ihn jeber Gap sehen mutz, und schreibt banintet die Worte: „Tiefer Hui kostet 36 Mark!^ Tie ganze 9tach' sah ich meine in der Färberei wiedergefundenL Me im Schaufenster mit einer noch viel höheren Preisangabe hangen. Und als ich am frühen Morgen sch.veißgebadet erwachte, erklärte xm mich mit allem einve-rstcmden, was man zu zahlen für gut befinden lvürde. Darauf erhielt ich rvenige Tage später folgende „Wrechnnng mernes Schneiders: "Don der Färberei Willibald Schläger erhalten Ersah für ein Beinkleid, Einkausspeis . . . Davon abzuziehen für Gebrauch und starke Beschädigung 50 Prozent. 36.00 Mark. 18.00 , , bleibt 18,00 Mark. Rechnung des Garderobengeschästs Berner & Sohn: Für Reinigung eine? Beinkleides: Arbeitslohn: 4 Stunden zll je 3 Mark . . 12,00 Mark. Bare Auslagen an Seife, Benzin usw. . . 3 50 Kriegszufchlaq. 2.00 '' Gezahlt an die Chemische Reinigungsanstalt Tobias Winckler. 450 Zusammen r 22,00 Mark. i £ n .It 0 “. tO Mart m mai, über dessen Empfang hiermit dankend qmttiert wird. Berner L Sohn. vermischtes. * Das „Bluten" der Ma rienkä fe rche n. Die Marienkaferck>en, die sich Übrigens als Feinde der Blattlaus sehr MuH VEgen, stellen^sich.wie viele andere Insekten bei'plötz- Mer Berührung tot wü lassen bann — gelvissermaßen zu ihrer Verteidigung ^ am Erll>e der Hüften eine gelbe, sckfieimige, übel- ruxlFnde Flüssigkeit austreten. Tie anatomischen Verhältnisse durch die dieses sog. Bluten der Marienkäferck-en ermöglicht wird' wurden nunmehr durck, den Forscher Tr. K. G. Lutz festgestellt' Wie die RaturwmensLftlich: Zellschrift hierüber mllteilt besitzt das Kniegelenk des Manenkafercheiis äußerst elastische Gelenk- hawe, drc aus,Zellulose bestehen und die Oeffmmg des^Schenkel^ bovt, wo die Lehne des Streckmuskels sichtbar wird, verschliefen Bel genmker Betrachtung ernennt man, daß sich in der äußeren dieser Gel enthäute eine Spaltung befindet. Wenn mm der Marien! kSfer .ich totstellt, ,o preßt er durch die dabei erfolgende starke Afammenziehung der Hmterleibsegmente das Blut in die Beine T«r teste Verschluß zwischen Schenkel und Sehne wird durch die starke Beugung der Beinschiene gelockert, die Ähiene dringt — wie die Slrnaeemes Messers in das Heft - zwischen die beiden Zanten des Schenkels, und das „Blut" tritt durch die Spalte der Gelenk harrt aus dem Kniegelenk hervor. Um den Vorgang des Blutens zu erlnchtern, suchen die Käserchen beim Totstellen die iöeurginq .der Lchene \o viel wie möglich zu verstärken. Das Blut oer Marienrüferchen dient ihnen zum erfolgreichen Schutz gegen zohrr."ick.e Ferno.' ''>nd ie Spinnen, Eidech'en und auch größere Lau ft ater werden dadurch m Mbührender Entfermm, S^ten, da , die Flüssigkeit auf sie eine abstoßende Wirkung zu haben scheutt. „ . *r % can . I ?Jis Ä5 ..Re chtsp^echung. Eines der jüngsten Urteile französischer Richter setzte selbst das an mancherlei lieber-, raschnngen gewöhitte Publikum der Pariser Boulevardpresse in Er stammen. Ta es als eines der bezeichnendsten Beispiele für die merkwürdige ffrschtsauffassung der französischen Richter m der Gegennmrt betvach,tet werden kann, verdient der Tatbestand kurze Erwähmmg. Ein Kanonier, so erzählt L'Oeuvre. hatte in einem Zug eine junge, Frau Semren geleritt und chc sein Leid geklagt. Lr ^Zahlte, ba« et Mjt^ verlassen in der Weit fei, daß niemand chm schreibe, memarö chm Liebesgaben sende. Darauf erklärt« die mitleidige innge Frau sofort, daß sie von nun ab als ^s kneg Ap-atm" sttr den armen Kanonier sorgen wolle. Ws der Kanonier seinen ersten Urlaub nach dieser Abmachung erhielt, luchte er natürlich sofort die Krieaspatrn aus. Er dankte ihr aber mcht für die F'eldPostpakete, sondern forderte vielmehr tn schroffem Ton die sofortige Hergäbe eurer größeren Geldsumme. Als die sunge Frau, b«,reiflicherweise erstaunt, zögerte, fügte der tapfere Kneaer kurz und biftibig hlrZn: J&nai ich das Geld mcht erhalte, ersteche ich dich aus der stelle!" Darauf eilte die Krregspatm von Entsetzen erfaßt, zum Fenster, stürzte sich hin- unter rmd starb an den Verletzungen. Der Kanonier wurde min ement Kriegsgericht vorgeführt, and allgemein sah man der Ver° Handlung mit größter Spannung entgegen. Diese Spannung wurde auch befriedigt: Tie Rülfter stellten fest, daß der Kanonier sich im FZde als ausg^eichnetcr Kämpfer bewährt habe und daß daher eine Gefangmshaft von 2 Monaten als genügende Buße zu betrachten fet! . . . vücherlisch. Pfeffer: Meine Erlebnisse in rnsst. scher Ae fangeNscha ft und Flucht von der Mn rNia n- ^,hn 19 1 5/16. Selbstverlag. — Eine jener Schilderungen per- MMbn uni> Dar- fteuwng stets faselnd sind. Mffers Erlebnisse sind reichMtiaer. als man glauben könnte, und seine Flucht durch die finnländischcti Stmipfe pt ern großes Wagestück. Sehr interessant sind auch die Beschreibnngen der russifchen Verhältnisse in Lazaretten und Ge fangenenlagern so daß das Buch jedem.' emp^dTen werden kann. Pfeffer ist Oberh^se und gehört dem hiesigen Ersatz-Bataillon an. ~ v'orit -Lchöttler: Plaudereien in Gvau und Man Etnbandzerchnmig^von Erich Hoffmeister. Kartoniert 2,50 4Rark ^]°Sr ^ L. Ltaacknann in Leipzig. Der Verfasser der . rst «uch als Soldat und Matrose das geblielxm, was er war: em LebenSkttnstler, der allen Ereignissen die köstlichsten Seiten abzugewinnen weitz. Wer sein Buch liest, wird sioh: weck mit Len Mgen schw lernt wird glücklich. Mitten im Wckffengeklirr wnß schottler noch von schöneii Fra-nen, von Webe und Tvompeten- Kognak und hunderterlei mehr zu plaudern Und wie zu plaudern! In ein paar Zeilen gibt er einen öin tiefem Krchjdenken reizt: mit ein paar Erichen, zeMret er dre merkwürdigsten Menschen. Solche Plaudereien sind selten, sie nehmen in .der deutschen Literatur mnen ganz besonderen Platz ein und werden unabhängig von den Zetterergnislen zu den Lieblingsbüchern aller Gebildete gchöreiu . ^.?erthold Auerbach: Der Blitzschlosser von Witterr- ber«'mit Zeichnungen von Adolf Menzel. Nr. 32 der Weltlitera^r & t°Ä von 10 Pfg. eine der besten Novellen' brrnM. Die Hefte sind in allen Buchhandlungen ritm Versand ins Feld. Verlag der Wellliteratur. MitnckMi 2 , Farbergvaben 24. Gchri'tleUung: Fr. R. Zenz. — ZkvlslingSrunddruck und Verlas der Zifferblatträtsel. I II III IV V VI VII VIII ix x XI XII » * 2 ln A?A ßrr B b t r CT 3 i r ffC r rn xT bc ?.3 iffcrbraüc5 einer Uhr sind die Buch, staben B, EE, LL, N, RR, T derart zu sehen, daß die feiger bei ihrer Umdrehung Wörter von folgender Bedeiltung berlchren: 1—3 Erfrischungsrauni. 1—4 Haarwuchs. 1—5 alte Waffe und Teil des Wals. 1 — 6 männlicher Vorname. 2— 3 Maß 4—7 sagenhafter Volksheld. 4—9 Gesäß, b — 8 Riaß. 5 — S Banm. 6 — 11 weiblicher Vorname. 10—1 Nebenfluß der Donau. 12 naturwissenschaftliche Bezeichnung. (Auflösung in nächster Nummer.) Auslösung deS Silbenversteckrätfels in voriger Nummer. Mit großen Herren ist nicht gut Kirschen effen. ühl'sche». Universitäts-Luch, und Steindruckerei. R. Lange, Gießet