Drei Satire Weltkrieg. Gilt militärischer Rückblick in>h E H a mp e. Alt- vor nunmehr drei Jahren tu den elften Mgusttagen die Kriegsbege ister nng in Deutschland ihre mächtigsten Wogen schlugt stand die oberste deutsche Heeresleitung vor beni schwersten Entschluß dieses Feldzugs. Solange Belgien im Norden der deutschen Anmarschfvont für die n»estliä)en 05egner England lind Frankreich den gegebenen Waffen- ultd Sammelplatz abgab, n»ar nicht nur der gesamte dentul^e Aufmarsch selbst gefährdet, sondern auch jede Angriffs- l>ewegung überhaupt gelähmt hierüber mußte also Eieste Klarl>eit geschaffen werden Und da die belgische Mgiernng sie nicht erbrachte, NArde die militärisch not- ivendige Folg-eriiirg gezogen. Dentsckn: Truppen rn der Starre von sechs gemischten Brigaden mit reichlicher schtverer Artillerie überschritten unter der Führung des bereits nn Friede.i betvährten Generals von Gmmich am 6. August der Aachen die Grenze. Gemäß ich-es höck>sle Schnelligkeit erheischenden Anstragee tvaren sie abgesondert vom übrigen Aufmarsch versammelt und noch ntcrvt auf Kriegsstärke gebracht worden. Schon am nächsten Tage stürmten die deutschen Lriippeu das völlig überraschte Lüttich, mit sich ohne Verzug in Eu- uürrscheu gegen die nächste Festung Muuur zu wenden, dre kicrze Zeit später ebenfalls fiel Damit ,oar Belgren strategisch für den Feind entwertet, der deutsch Auf- und Vormarsch gesichert. . Einen ähnlichen überraschenden Gelval tstrerch mit starken K Pisten batten die Franzosen gegen das Reichsland geplant, iovzu die bereits im Frieden vorgenvmniene starke Truppen alihüufnng in diesem Grenzah schnitt besvtwers verlockte. Auch sie brachen mit schnell versammelten, nur noch nicht durchiveg auf Kriegsstärke gebrachten Trupcheumasseu gegen die deutsche Grenze vor. Aber der deutsche Grenzschutz verlangsamte ihren Vormarsch, so daß sie lvoht sich für kurze Zeit tu ben Besitz der Städte Mihlhausen und Saarburg zu scheu, nicht aber den ruhigen Aufmarsch der hinter dieser Linie sich sammelnden beiden deutscl-eu Armeen zu störe,r vermochten. Di-ese traten nun ihrerseits unverzüglich zum Angriff an. Die 7. Armee unter Hoeringen drängte den ein- geornngenen Feind bis hart über die Grenze zurück, der Kronprinz von Bayern schlug mit seiner 6. Armee bei Saar- bürg die feindliche Armee blutig anss Ha,cht und nahm im Nachstoß Lnneville und das Sperrfort Manotwilbe. Gleichzeitig tvareu auch die übrigen weiter nördlich auf- marsäsierten deutschen Armeen zum Vormarsch angetreteu. Die 5. Armee unter dein dentschen Kvonprinzeu lvar von Drier aus durch Luxemburg vorgebrochen, hatte bei Longlvh den Feind g^vvrfen, MontunDy getwmmen mch nördlich Verdun den Uebergang über die Maas erzwungen. Int An- schluß an sie war die 4. Ar,nee unter dem Herz^ von Württemberg nach der Schlacht von NeukHabeän vis zur Atöne vorgedrungen. Neben ihr erreichte das gleiche lZivl weiter lvesllich die 3. Armee unter Haußen. Die 1. Armee Klnck uud die 2. Bülvw waren von ihrem Versammlungsraum « Aachen in Eilinärschen durch di« bereits in das betztjchs Gebiet gebrochene Brescl>e vorgefwßen, hatten Manb«tg« überrannt und schlugen vereint bei St. Quentin die ihnen entgegengeworfonen französisch-belgischen Streitkräfte. In wilder Hast suchte jetzt die französisch HeereslerdMlg ihre geschlagenen Truppen von den deutschen Verfolgern W losen und sie vor der von diorden droheirden Umktanimerung zu bewahren Starte Platze wie Laon und Reims wurden dabei preisgegeben, um nur die lebende Masse in der biA Paris zurückverlegden ziveiten ^lufmarschlinie wieder n^u zu ordnen. Mittlerweile tvaven inr Norden euglyche Bersrar- knngen eingetroffen, mit denen im Verein es Jofrre nun wagen konnte, durch euren verzweifelten Stoß gegen den rechten deutschen Flügel den bereits Paris unmittelbar be- droh eichen deutschen Vormarsch au fzn halten. Die hierbei immer aufs neue mir frischen Kräften besuchte Umklammerung des rechte-,: deutscher' FronäslugelÄ führte zu der: erbitterten Kämpfen in dLvrdfrankreich Mtd Flandern, die sich nördlich steigern«» von Baupamne üb«e Peronn-e. Lille, Hpern bis ans Nteer a,rsdehnden. Aoer Mr« die von Süden her hinter der Front herumgeführten Teils der 4. und 6. Armee, für die etne nvne Armee unter Falkem nansen gebildet worden lvar, wurde die feindlickie Absicht m wuchtigen Gegenhieben vereitelt. Freilich ivar mit der durch entstandenen ungeheuren Frontdehmuig und angesicht» des mrterdes ständig durch Verstärkungen plaunrahig ae^ ivachsenen Gegirers eine weitere Vorwärtsbewegung nicht mehr möglich, zumal außerdeni die der deutsclien HermaL von Oste,? drohende Gefahr eine starke Truppenabgabe dorv< hin notwendig i>ertangte. So wurden die deutschen Heerv in jene Venerdignngslittien zurückgenonnnen. lvie sie Heu« rwch in großem Zuge gehalten wird. Sie zu dnrchbrec^n haben sich die Feinde so.vohl sofort darauf un nnlden Au^ re luden ge-gen die verschiedensten Punkte der Front vergeo^ lich bemnl/t, ,vie später immer wieder in nrethodsich vorverev teten, in Wirkung n,ch Wucht sich steigernden Gegenangriffen in der Ehanipagne, au der Somme, bei Arrae und Messinev. Im Osten hatten sich unterdes drei deutsche Korps bei Gumbinnen verzweifelt gegen dre llebennacht der Russen getvehrt, die in zrvei Armeen, der Rjemen Armee unter Rennenkampf mit dem Marschziel Fnsterbnrg und der '?ta- reiv-Armee unter Samsonoiv mit dem Ziel Allenstem, zur Eroberung Ostpreußens herandrängten Mit den neu elw treffenden deutschen Verstärtnimen üvernämn o i u d e tt- bürg den Oberbefehl an der Ostfrow Es gelang ihm. die der Gesamt läge nach gefäbrlüüste Rarerv Armee in dvas Kürviv von dem Oberstabs- arzt ^basi imd konnte ihm herzlich gratulieren. ^ «5 Oberstabsarzt aber schüttelte den Kopf. lvüte er, „so gern ich's täte, es geht Nicht. Es ist lischt erlaubt, aridere als amtliche Mitteilnika^ «ä-ss'SS »n »b« übermorgen Zbr Äme in allen Läner ly imb aWf diese Art erfährt es doch nuch Ihr« begn^em' 4 Bescheide mußte er sich Therese wüstete ihn: - 823 __ halben hier auZgezSichnete Pvstperbin-üng. Ich ch^be eS gleich heute iwch an Mlth — gebeir Äe mir Dch eine Zeile Mn Einlegen in meinen Brief? Dann ist .Nnne-n einer Woche sicher die Nachricht da. Uebrigens hörte ch heute durch meinen Onkel Berber, daß man bisher es ist eigentlich unbegreiflich — Ihre Meldpastß «adrette gehabt hat!" Kürow seufzte auf. „Ich dachte mir schon dergleichen, denn stellen Sie sich JJ° T ' c ^ f 5! t, ^^£ r Therese, daß ich bis heute noch keine Zeile don Ruth bekommen habe! Trotzdem nmßte ich immer, daß sie gesund lvar. Aber jetzt muß ich lveiter, ich bin in größter Eile." Er schüttelte dem Arzt die Hand und küßte Thereses Fingerspltzein die ihm heiß und zittrig vorkamen. Der Hund beschnüffelte ihn aufmerksam, schaute aber fortwäh- rcnd zu Therese wie zu seiner eigentlichen Herrin empor. - - 'm? TC J mb Gleich, Schwester," sagte Kürow, während er sem Pferd am Zügel nahm. „Der Dienst hier ist wohl doch KU anstrengend für Sie?" „Ach bewahre! Zch bitte Sie, reden Sie nicht von unseren Anstrengungen, wenn Sie den Lärm hören, der eben ictzt ansängt" V-je hörten ein noch entferntes, aber doch recht vernehmliches Gewehrfeuer. Seit gestern waren die kleinen Scharmützel immer näher und näher gerückt, und man begann sich bereits um das Schicksal, des Lazaretts zu sorgen Gleich daraus sprengte Kürow am Waldrande entlang, um wieder Fühlung mit den Kameraden zu gewinnen, die zugleich mit ihm die Riickkehr antreten wollten. Der Wald-streckte sich noch einige tausend Meter lveiter hm, aber du Wege, um die es sich handelte, liefen hier von östtichei Richtiing in den Wald hinein. Sic lvaren in denl unsicheren Sternenlicht, das jetzt leuchtete, schwer zn erkennen. ^ Man mußte langsam reiten: Kürow bog sich iveit über den Hals des Brannen ilnn war, als habe er verdächtige Geräusche gehört Sollten hier schon feindlich? Truppen in der Nähe sein? Er hatte keine Zeit, weiterzudeukeu. mc ""s dem Erdboden heraus knallten plötzlich zehn, zwanzig Schüsse aus niedrigem Ginstergebüsch das zwischen Vvi'ckd und Fels wuchs. Das Pferd stürzte mit einem grauenvollen Aufschrei -usammcll, Kurolv unter sich reißend. Zugleich empfand er einen schlag gegen den Kopf — einen ebensolchen gegen den Arm, und dann ward cs schwarze Nacht um ihm. a^ik.6cht esmir gut, Pa, ich habe dir das sa W Ml^^^schrleben. Mm dir aber bekam ich sehr spür- n,Q ! nicht fehlt!" rief er bitter. Uotberrln"^^'"?r durch, wenn lch auch davon meiner rrtff™ c^ rU k viel sage. Bemitleiden will ich mich nicht I — ich s?be • # e i bod& immer das alte Reiben nur hii i?r C fp^?. l f feei ^rwirklichung meiner Lebcnspläne, und ^ ^ kannst mir dazu verhelfen." auf einen Rohrstuhl geworfen, stützte den VlVmi ^ nnr ^ufseiue Hände und saß so, vorn- nbeigebt ugt m einer jämmerlichen Pose da. vlövluü auf einen Stuhl gesunken, denn J ^iwach. Was sollte dies bedeu- rcn. Wm? hatte der Vater mit ihr vor? das?"^^ m biv Wfen? " ^agte sie leise. „Wie meinst du . 0 . "^ )u h^Eest mir schon einmal helfen können," ausweichend. „Sehr genau weißt du, daß der eröffeiiNicht worden Profepor Max Memertz von der Universität Münster weist mnt SL C fV ,C öl ^er „Iuterualionalefi Monats sich, ist für Wissen" scl-ait, Kunst und -Leckftnp' daraus hin, daß im Leben und Wirken bu geiüw.tigstm Perschcknlckeit des UlchUiftentmus, des Ap?stlis ßanlii^, der ,,Militärisinus" eine bedeutende Rolle gespielt bat E. E abAegnffenes Bild, sondeni Paulus Kft-S - ld) i ^ leunm Kampf, und er i'ati seine ..ntstreittr gleichfalls als Soldaten an. Seinen „Mrtsoldaten" Nt nut er darum .Phrl. 2 25 den Wgasandten der Pdilippln- gemeinde EpaphrodituS, ähnlich spricht er sich gegeii einen ae- vipcn UMurvus m Kulosfä ans, und Timotheiis wird mit einem „guten Lioldatcn .vhr«sti Jesu" vergliche ,2. Tim. 2 3'. Bc- laiint ist die Nessinnige und bis ins einzelne gehende ^ävldrruna der geistlichen Wasseuriistung im Epheserbriefc (6 14 fV a-n die hm TerMllmn m feiner stark militärischen SprE 'später gelagt hat, Panlns l-ab-e die Loldaten, d. h. die Ehristien mit Ä^rfsen vollständig misgerüstet. Wie \hul dieser Zng des Mst iw! rismns an Pmnus empsunden wurde, beiveist der Umstand daß er gegen das Eiide des 2. Jahrhunderts in einem Pantus- noch verschärft mvbai ift. Es sind dies die omdnan tlnimUatif(i]rn Presbyter rursas teu, uns erl-altenen „Akten des Paulus, parm tritt der ^Apostel - ebenso wie die übrig«! Christtn wiederholt als Loldat Ehristi aus, ,md als er nach dem Ka„er Nero crsch'iut. stellt er sich ihm unt dtU Wplten vor. „Kauer, ich tun Panlns, der Soldat Gottes" der Paiilus drests Romanes »»ilitänsch denkt, ergibt sich am deutlichsten ans einem Gespräche, das er nach seiner (&>= - ll( ' ro führt. „Du Mann des größten Königs," T Ä n n,r ' "ü'ch mein Gefangener, was siel dir ein. m da^ lbniifche Reich emzud rin gen und Leute aus meiner Herrschaft Mwerbkn?" Worauf Paulus erttärt. nicht aus seiner HerrW allem, sonderu aus drr ganzen Welt iNürben sie an: .denn das ^ ßrÄW?"'/ "jemanden auszuschließen, der uieinem Kch- Nige Kiugvditnste ltii.eu wchl. lind wenn es dir selbst beliebt m • Jle ‘o C " "'Hl der Reichtum oder deine gläu° zandr, Ltellimg im Leben rverdeu dich retten saudern u?ann du dich,! Unlterstürfst und ihn an rufst, wirst du gerettet iverden Denn on einem Togc p/nb er bi« ch,-,t bekrieg«,/' 324 vücherttich * Neber eine Feldpost mit Siadernissen. «Er der nüueste Band der WtamiW fci»b tajÄtaj „Brblivchek der Unterhaltung und des WMF' (Union. Deutsche BerlagsgeseN^ schaff. Stuttgart: Bor 157 Aa^en, im Siebenjähn§en ton Der Orientierung über den kommenden Frieden, den die Voller ersehnen, dient das Buch des ««nhaften nngarhcheni < beschick)tssckiejbers. des Biographen von Julius Andranv. Bvn Napoleon DallehranL und Metternich bis in das zwanzigste Jahrhundert reicht das hier skizzierte Bild aller Saygmse, W»terew;e>, und Aiiedensschliisse, in denen Europas Schicksal, das ^ckncksal der Welt entschieden worden ist. _ ^ . —Tr dl d o l f Köster. Die ^ t u r in schar Falk e n - bahn« Kriegsberichte ans Siebenbürgen und Rumänien. Umschlag teÄnung voti Karl Arnold. Preis ge Met 1 Mark 5,0 Ps.. in Pappband 2 Mark. Verlag von Albert Langen r» Rümchen. — Wem: ei'.l neues Buch Adolf Kosters erscheint, so weih man von von'herein'. hier er-varten einen keine trockenen oder auch ioloaien — .Acute Bausteins; Römische,- sttechc und tiwdernh Mdck».tslvissenjchaft. Bvn Dr. Otto Hipp. — Rmstlairds Müniunreöchf« vnm. Bon Dr. Marthiias Vjaerlrng. b- MVitef: Nckue Mmai«^ Bon Franz Heglvig. — Krtegsgeschülstlicher Zeckkbchelf. VvnGvn» ralmajor Fnedrick Otto. — RkutudPiau: KriegSbetyachtemg. Gön^es' cktemische Arbeit im zeibgen.össisck^n Urteil. — HianW Mhlders „Palestrina". — Berliner Dhoater. — Mar Liebermaii«p — Bom nrnsi kalt scheu Fntnrismus. —- Unsere Kunstbeilage. — Das Literarische Echo. Halbmonateschrift für Lite" vacuc freunde Verlag: Ggon Fleäscktel L Co., Bserlin W Das 1. AngusthZt ist soeben mit folgendem Inhalt erschimiests Hugo Bergmann: Indische lelsgiöse Literatur: Artur Brausen weiter: Alfred Biese: Alfred Biese: Im Spiegel: Robert Stein: Goethes Iteb.rsickjtstateln: Friedrich Hirth: Weltliche Andackst-s^ büch' r Cxiw der Bühne,! Echo der Leitungen Echo der^ Zeitschriiten Get-o des Auslandes Krir-te Anzeigen W i l o g e m ü s e n n d a n d e r e K r i e g s v f l a n z, e n-> kost. Drei all(>mei»oerstän 0 lickk Vorträge von Pros. Tr. Ernst Kästner, Bonn. Verlag oon F. E. Ä. Vogel in Leipzig Mk l.oO. Hitzegrade und Zeitdauer beim ZteriNjieren H i g e g r a b e (E elstutzl Zeitdauer ZEumenkohl.| | 40 Mieten ml ilwifrthi. ( 90—100° { nach 1-2 Tagen noch- | 45 Mmulen Karotten 100°.J nach 1—2 Tagen noch- | matS 30 Mmuten i 50 Minuten Andere Gemüse 90—100°. nach 1—2 Tagen noch- | iiialä 25 Minuten „ rf i 30—30 Dlinuten je nach ""n°bs°.i «eiie. Steinobst 80'. 25 Minuten Beereuobft 75' . ..15 • Erdbeeren 75® . . .. . 18 » Fruchtjäite 75®.20 , Fleisch 100°.CO . Fische 100' 1 . 30 . vbrasenqesckwollenen Berichte, hier ei-zät^ an Künstler selbst edebtcö, MterUttenes, Tiesgesühltes. Dass im vorltegeude» Buch das miendlichk Leid des Krieges hinter r-chmmg und Frendigksil des S-ikgesznges zurücktreten dg ich ist vielleicht seine besondere LsLcke. — * ^^ , .... - Walter von Mvlo. v i e ss,vige L r a g i ko m v i> ie. Ätev-llislischc Studien 1906 -1912 (Langens Markbücker Baud 17-. UmstUag-eichnüng von Karl Arnold Preis in Pappband 1 Mark. Verlag von Mberl Langen in Mni»äten — Ter bescheidene Untere itM den der Dichter dem oorliegendeai Bändchen gegeben hat. will andeuten, das, es sich hier um Bruchstücke, nicht um abgeschlossen^ Grzühlungen tändle. Tatsächlich aber gibt Molo mehr: denn die Eurae» Studien runden sich zn,n Garrzen. zur ..Ewzgeir Tragikomödie" der Liebe, die Fronen und Männer in den bald tödlichen, bald heiteven Wirbel ihres immer bunten Geschehens ziebt. - Deutscher Wille (Knnstwart. Ziveites Iuniheft 1917. (KiüogSaNsgabe zum ermähigten Preis von 3,60 Mark viertel-' jährlich. Vertag oon Oloorg D. W. Eallive». RiünckM: Johannes Müller: „Intellekrnalismns": >)ans von Wotzogen: „Problem der Oper^'; Aoenarius bespricht Klingers neuen Radiernngszyklus , Das Zelt". Ernst .vardoig: „Weltvotitiscktes": 5aanr Herter- ^Fväge der Eiulteit-Zschnle": Paul Oe streich: „Berbrancher kraft Stegen Berbraucksernor". - In der Rundschau sprick't Bonns in einem Anfsape „Bom Rein und Ja" über die verschiedenen ivelt- verneinenden Strömungen, die über Bluddhisnius. Christentum, einseitigen Individualismus schliehlicki zur Weltbejahung geführt: häl»en.'Des loeitereu feien folgende Beiträge genannt: .Heinrich, Sieinhlncken f, Windmühlen als Male ,Aveuarius. Novelle ,% um Claudia (Schumann, Unerwarteter Nutzen des freien Wortes -Taurkirchner, Der Weg zum Stege lPlanck, Frauendtenstpflicht .Reichet n. a. An Bildern sind diesmal eine Steinbrnckwied^ gäbe von Rr.l-ard Grimm-Sachsenbergs „Festzug", achl Abbild»!'-' gen aus Klinge rs :Xt und eine Zeichnung von AlbreckK Düreö beigegel.>eu, an i'.'oten: Karl Kämpf, Lnmioresße und Giovannt, Platti, Adagio. - Hochland, Inhalt des Iuliheftes: Bon kommend^'H Dingen Eine i'huseinanderjehnng mit eine»' Buche von Dr. ')1drr Sch^lkr. — Der Rohbub Erzählung von Peter^ D-6rfler. Amsk emkopäischei, Tagen Erinuernngen von ? — Sonette aus elnom> s»fga> tert Bo» Ernst Kanmiher. — Briefe eiues Olkupations^WWWW^L^^^^^^^W^^^WWWWWW D^WDWDWWWWW «christlettimg: Fr. R. Zenz. - Zwitlingsrnnddrnck und Verlag der Brühl'kche,« Universitäts-Buch- und Stetndruckereü R. Lange, Glebea. Giestcner Hausfraueu-Bereitt. Kochlnttvkisungen. G n r k e u g e nr ü se. Man schält die Gurten, schneidet sie ixt Viertel, nimmt Kerne und Mark fort, teilt sie dann in gteichnEg« Stücke und dämpft diese in Wasser, dem »aan Salz. 1-2 BrtO- würfet, etwas Butter, Zucker und eine Obertasse nrtldeii Mtg hinzngesügt, über kleinem Feuer langsam iveicki Die Brühe sollt nicht zn lang sein, man darf also nicht viel Wasser nehmen. Zum Scl:>lug verdickt inan das Gemiise mit etwas Mehl. Bfir siche einmLckeil. 9dock gibt es keinen Somndeipftrivch^ der sich frei vom Stein löst, er nuch also iu Stücken vom Ltvvi geschnitten iverde». Die baut »urft abge^en oder, Wctm diesech nicht ohne Brühen geht, was bei olorgeschritteNLr Reife nicht auznraten ist, galt; fein gleichmäftig mit düNitiem. scharfem Messstr abgesckält sverdcn. Dies mutz. gesck>ehon. denn vaut und Kern sind immer bitter. Die F-leischstücke werden mm absveckhelnd mit eqiev Lage seinem Zucker in das Glas gebracht und durch leisen Drück eines Holzlöffels dickst gelegt. Zur Lösung des Zmkns lätzt nl«ch das Glas noch eine Weile stehen und füllt, m?,n, Raum geblieben, noch etwas nach, schlieftt das Mas sorgsam und sterilisiert mm( 20 Minuten bei 75 bis höchstens 80 Grad Celsius, nickt länger. Dann sind sie köstlich. _ Lr-ättzungsrätset. — da, A — e, T'i — , — Id. S — i. Statt der Striche sind jedesuial zwei passende Buchstaben zu sehen, sodatz bekannte Ha»,ptwörter entstehen. Die eingefügten Buch« stabenpaare uiüsieu im Zusammenhang eine moderne wirtschaftliche Einrichtung bezeichne». Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Neihenrätsels iu voriger Olummec: DORT e u » i t S e a r- t r i e a i n c h