Die blonde Drossel, Roman von E. Fahrow. (Fortsetzung.) „Bin schwer erkrankt, brauche Dich dringend, nimm sofort Urlaub und komm her. Vater." Dieses Telegramm kam am nächsten Tage an und versetzte Ruth in große Aufregung und Angst. Auch Frau Ulrich war sehr erschrocken, aber ihre reifere Erfahrung ließ sie nicht ohne weiteres an die Depesche glauben. Herr Berber ward durch Telephonruf aus dem Fabrikgebäude zitiert, und er, der ein lebendiges Kursbuch war, erklärte, daß der einzig mögliche Zug nach Dortmund heute bereits abgegangen sei, und daß Fräulein Ruth eben erst morgen früh fahren könne. „Hören Sie, Berber," sagte Frau Ulrich zu ihm, als Ruth nicht zugegen war, „ich kenne doch meinen Bruder August! Daß der so plötzlich todkrank ist, das will mir nicht ui den Sinn. Wir wollen doch insgeheim an Frau Sebius oder auch an Ihren Gewährsmann telegraphieren und hören, was los ist." .Hab' £d) schon gleich getan, Frau Ulrich. Als Sie mir am Telephon vorhin sagten, um was es sich handelte, habe ich sofort ein Telegramm an meinen Bekannten geschickt. Wir können die Antwort in ein paar Stunden schon haben." „Gur. Berber, Sie sind doch eine praktische Seele. Wenn ich Sie nicht hätte!" Ein solches Lob aus dem Munde der Herrin machte den braven Alten glücklich für Tage. Freudestrahlend kam er auch um vier Uhr — die Ausfahrten zu dieser Stunde fanden im Winter selten statt — herüber und zeigte die Antwortdepesche: ,Svn Krankheit nichts zu merken. Er ist im Geschäft allerdings beurlaubt, sieht aber unverändert aus." „Das dachte ich ntir doch?" rief Frau Ulrich, vor sich hinnickend. „Aber Hinreisen muß ich das Kind doch lassen, das geht schon nicht anders. Schließlich — wenn ich es mir recht überlege, braucht das Komödienspiel auch nicht mehr länger anzudauern. Ich will nur abwarten, was er eigentlich von Ruth will, und dann, je nachdem „enthülle" ich mich — oder auch nicht." Ruth wollte im gewohnten Straßenanzug mit einem kleinen Köfferchen abreisen, aber das war nicht nach Frau Ulrichs Sinn. Sie holte eilten wundervollen Nerzpelz herbei, der nicht zu weit und altvaterisch gemacht war, und hüllte Ruth hinein. Um Hals und Hände schmiegte sich kostbarer, silbergrauer Chinchilla. Und „damit es paßte", ließ Frau Ulrich auf der Stelle von ihrem Lieferanten ein ebensolches Mützchen kommen, das entzückend zu dem goldblonden Lockenhaar stimmte. „Das schenke ich dir im voraus als Weihnachtsgabe," sagte sie zu Ruth. „Natürlich bekommst du außerdem noch nützliche Sachen; du mußt mir einen langen Wunschzettel schreiben." Ruth betrachtete förmlich ehrfurchtsvoll das Mützchen. „Das ist ja viel zu kostbar für eine.Gesellschafterin," entschied sie. „Wenn ich mit solcher Ausstattung ankomme, wird Papa denken, daß ich den Verstand verloren habe." „Du sagst ihm, daß die Sachen von mir sind. Und übrigens verstehen Männer nicht immer etwas von Pelzwerk. — Zeig einmal dein Schuhwerk. Hast du keine derben Stiefel? So wie zum Beispiel fürs Gebirge?" „Nein, ich wüßte auch nicht, wozu ich die brauche. Es ist doch warm im Züge, auch in der dritten Klasse, und in den Straßen dort brauche ich ebenfalls keine Gebirgsstiesel Liebe Frau Ulrich, bitte, bitte, verwöhnen Sie mich doch nicht so schrecklich." Mer es half ihr nichts, sie bekam starke Stiefel, als wenn sie nach dem Nordpol reiste. Und die Köchin mußte einen flachen Korb mit Eßwaren vollpacken, so daß es für eine tagelange Reise genügt hätte. „Die Reise bezahle ich natürlich," sagte Frau Ulrich, indem sie Ruths Geldtasche füllte. „Wenn dein Vater etwa Geld braucht, so gib ihm, was du hast, und' ich schicke dir mehr. Man kann nicht wissen, was die Aerzte für Anforderungen stellen." So fuhr Ruth endlich wohlversorgt ab, begleitet von Berber, der ihr noch die Fahrkarte zweiter Klasse löste und ihr einschärfte, daß sie „kurz und offen" nach Hause berichten solle. „Nach Hause!" dachte Ruth mit einem frohen, warmen Gefühl, das sie ganz erfüllte. „Nach Hause! Das ist das richtige Wort, wahrhaftig. Wenn ich an das graue Haus denke und an die Prachlfrau, die dort lebt, und die ich sogar noch „Tante" nennen soll, dann wird mir so zumut, wie ich es mein Lebenlang nicht gekannt hatte. Und ich könnte wie Therese die Arme ausbreiten und sagen: O Welt, — o, Heimat, — o, Vaterland. Ja, Deutschland ist mein Vaterland! Keine eingeborene Deutsche kann es inniger lieben als ich! Und wenn mein Papa etwas dagegen hat, so werde ich mich nicht daran kehren und es nur noch mehr lieben." 20. Kapitel. Hermann Kürow hatte sich zur Front zurück gemeldet und wartete in brennender Ungeduld auf seine Hinberufung. Inzwischen hatte er auf anderm Gebiete einen Erfolg gehabt, dessen Größe ihm selbst noch nicht bewußt war. Die Verbesserungen und Neuerungen, die er bei seinen Chefs in Pankow vorgelegt, waren dort gleich nach seinem Antritt zur Ausführung gekommen. Aber die Mobilmachung hatte den ohnehin so langsamen Instanzenweg noch mehr erschwert, und es waren Monate darüber hingcgangen — bis die Fabrik plötzlich den Besuch einiger Fliegeroftiziere bekam, die in höchster C 318 die Herstellung möglichst vieler Apparate nach den Grund sätzen des eingelieserten Probefluges verlangten. „Es ist eine so umwälzende Verbesserung," sagten die Herren, die begleitet waren von maßgebenden militärbehörd lichen Größen, „daß der Erfinder damit eine Wohltat erwiesen hat, nicht nur dem Heere, sondern auch sich selbst! Denn er ist nun ein gemachter Mann." Ja, das war Hermann Kürow nun. Er hatte selbstverständlich mit aller Vorsicht und Umsicht alle Patente genommen, die nur irgend möglich waren. Dann hatte er den Chefs einen sehr annehmbaren Vorschlag betreffs der Herstellung gemacht. Und nun freuten sich alle Beteiligten, denn dies war eine Sache, die ungeheure Sum- meu erforderte, aber auch einbrachte. Der Krieg verzehnfachte die Aufträge natürlich. Vielleicht würde er sie auch verhundertfachen. Das mußte man abwarten, es kam ganz auf die Länge des Krieges an. Jedenfalls war aber schon der Anfang ein ehrenvolles und glänzendes Geschäft. Kürow bekam durch Vermittlung des Geueralstabes ein langes Telegramm, das ihm seinen Triumph meldete. Er stand einige Minuten da in seiner Hünenlänge, starrte ganz ernst auf das Telegramm nieder und sah so fassungslos aus, daß ein Leutnant, der neben ihm saß, besorgt fragte: „Schlechte Nachrichten, Kürow?" „Schlechte? Himmelherrgott, schlechte? Ich — ich habe einen Augenblick gedacht, mich trifft der Schlag. Kann einen der Schlag auch aus Freude treffen?" ,(Unter Umständen. Wenn man an die Siebzig ist. Doch Sie sind ja noch ganz heil — Mensch, so reden Sie doch und lassen Sie Ihre Kameraden teilnehmen an Ihrer Freude!" Da streckt» Kürow seine beiden Arme in die Lust, gleich einem telegraphischen Signalmast. Und dann kam aus seiner breiten Brust ein fürchterliches Getön, das vermutlich einen Jodler vorstellen sollte. Es klang wie das verzweifelte'Geheul eines Nebelhorns. Und entsetzt stürzten noch andere Krieger herein, die draußen beschäftigt waren. Der Leutnant hielt sich die Ohren zu, bis Kürow mit einem langgezogenen Falsetton, bei dem ihm endlich die Stimme überschnappte ,den Atem verkrr. Hierauf stürzte er auf den Leutnant zu, hob ihn in die Lust, trug ihn hin und her und schrie: ,,Pumpt mich an, Kameraden, pumpt mich allesamt an! Es Mt sonst ein Unglück. Ich platze! Ich platze positiv! Ich vm em reicher Mann! Was sagt Ihr nun?" Der Leutnant, der schon lange herzlich befreundet mit ^r, blonden Ingenieur war, kreuzte die Arme über der M und ließ sich das Umhertragen vergnügt gefallen. t ,Lmh!" rief er. „Rechts, Galopp, Fuchs! So—o schön! o — braves Pferdchen! — Na — Uun ist's genug! Sassen ie mrch mal fix runter." v L ein Gelächter und ein Toben in dem Raum, Ln r ma "yktte glauben können, Schuljungen trieben hier ihr Wesen. Aber die kameradschaftliche Herzlichkeit, mit der alle "nahmen an Kürows Glück, hatte etwas Rührendes und rqmckendes. Auch war zum Glück ein guter Tropfen bei er Hand, um das Ergebnis ergiebig und ordnungsgemäß zu feiern. Nur als Kürow den begreiflichen Wunsch empfand, ein ^eldamm nach Haufe zu schicken, da boten sich Schwierig- Das ging nicht an. K . S [r l ber würde sofort telegraphisch gemel- de w-rdenr-m. Aber ein persönliches Geschäft, das einem ^lnteroffizier glückte, nein, das konnte man beim besten Willen nicht telegraphisch übermitteln. «V Avisen überlegten alle zusammen, ob es denn keine «Zinrelzuge, kerne Kriegslisten gab, damit dennoch der Draht in Tätigkeit gesetzt werden konnte. ^er s^mnlie^^ ^ um e * ne ^"^stige Benachrichtigung rief Kürow. „Nein, nicht Familie - »eineBraut ~ nicht. Es handelt sich nur unt um seine Braut!" Neues hallo erhob sich. Und 8scheJdee^ ber Leutnant auf eine tiefgründige, diploma- „Hören Sie zu, Kürow, ich weiß Rat. Der Oberstabs- ßh • ‘ l das Seuchenlazarett leitet, ist doch Ihr persönlicher Freund, nicht wahr?" „Jawohl." „Na gut. Es wird rwch heute abend eine Patrouille nach dieser Gegend geschickt, eine reitende noch dazu. Es habeir sich bereits Freiwillige dazu gemeldet, aber es könnte — noch einer daran teilnehmen." Kürow stand sofort stramm: „Melde mich gehorsamst zum freiwilligen Patrouillen^ ritt, Herr Leutnant." „Na, also," sagte dieser. „Nun wissen Sie ja Bescheid. Sie müssen nur — ernstlich. — sehr vorsichtig sein, denn nahe L... sind seit einigen Tagen leichte Gefechte im Gange, und Sie müssen immer gut Deckung suchen. Die Fraiizosen sind auch nicht gerade die Dümmsten." . . Drei Reiter ritten eine Stunde später aus. Es sollten dle Wege, die ungefähr zwanzig Kilometer weiter westlich durch Wälder führten, kontrolliert werden, da Trnppenver- schiebungen bevorstanden. _. * Kürow konnte, wenn er sein starkes Pferd auch lischt zu stark anstrengen wollte, doch ganz gut den Bogen machen, um in dem Lazarett vorzusprechen und von dem Oberstabsarzt die Gefälligkeit erbitten, an der ihm so viel gelegen war. Daß er von Ruth noch keinerlei briefliche Nachrichten gehabt, beunruhigte ihn weiter nicht. Es ist klar, daß sie chm geschrieben, daß sie seine Postkarten beantwortet hatte. Doch wußte man auch, daß große Verzögerungen stattgefunden und daß manche Postzüge sogar ganz ihr Ziel verfehlt hatten. Ein Waggon mit Feldpost war merkwürdigerweise kmem sächsischen Bahnhof entdeckt worden, wo er fried- lich schon feit längerer Zeit auf einem Nebengleise stand. Im Kriege konnte vielerlei Aehnliches passieren. Das machte ihm wenig Kummer. Sein blondes Mädel, das ängstigte sich hoffentlich nicht um ihn, da er ihr doch gemeldet, daß er nur eine leichte Fußperwundung davonqetragen hatte. Jetzt aber, jetzt mußte sie doch hören, daß es ihrn gut rüg! Er wollte das Glück, das sein ganzes zukünftiges -eben in leichtem, goldigem Lichte erscheinen ließ, nicht allem empfinden. Daran mußte Ruth teilnehmen, Und das so s^iell wie möglich. r r* Dämmerung, ganz selig und verbliebt, als ob ihn nicht rings die Schnecken des Krieges umlauerten. ö . "Die Billa" murmelte er, „aetvinnt nun also greisbare Gestalt. Und Ruth braucht nicht mehr zwei Jahre zu warten, bis sie einziehen kann in das Haus mit dem kleinen E eib Ä' sie kZ sich so sehr ersehnte. Ruth, meine ^"ih, du hattest \a recht, daß du dich gegen die über- erlte Kriegstvauuna sperrtest. Aber wenn ich wieder daheim brn, dann, bei Gott, dann wird nicht mehr geivartot! Darm geht s zum Standesamt Und in die Kirche, so rasch wie es nur irgendwelche hochwohllöbliche Vorschriften ge- starten." * Er hatte sich getrennt von den beiden andern Mitertr trabte ans das Lazmrett Au, das ziemlich> iveit Posten ausgestellt hatte. ' Zwei von den Posten hatte er bereits hinter sich ae- nicht^weiter ^ ^ dritten angelangt war, durste er „Befehl, niennrnd dnrchzulassen. Seuchengesahr “ Dringende Meldung an don Oberstabsarzt," antivor- E rndein er einen dienstlichen Befehl vorwies, den ^^ch^gerwecse der Leu.tnant mitaegeben hatte. So schlüpfte er nochmals durch und stieg glerch daraus vor der kran^elagen^n ^ eme Anzahl Typhus- (Fortsetzung folgt? & Die Liebe » Ein Märchen von heute. Von Herbert Eulenberg. m trat in das Warenhaus des Lebens ein st« svh eme Zeülang darüber oernmndert hatte, was &F ^ ^»ehandelt wurde und was nicht, merkte sie plö^ Lauste, nnangenehni auijufaUm beaaim. öic wandte sich daraus hastrg an irg-endeinen der Ange- steNtcn und fragte zrtternd und mit Erröten: „Verzeihen Sie' Ich möchte eüoas Labe haben." ^ e ? e? " schnauzte der Betreffende sie halb verwundert, halb verächtlich an. „Lore sagten doch Lrebe?" bestätigte sie, noch verlegener werdend. Sie sUch-te f,achtsam unter der Menge der Bezngskarten, die sie bet 819 sich trug, herum. Da lvaren Karten für Bro t, für Kartoffeln, für Fleisch, für Leinen, für Butter, für Seife unv für Fett ausge-- stellt. Wer einen Bezugschein für das, was sie haben wollte, fand sie nirgends. „Bemühen Sie sich nicht! Kramen. Sie Ihre Scheine nicht mehr durcheinander!" fuhr der Eingestellte sie wütend an. ,,Den Artikel, den Sie verlangen, führen wir nicht. Führt kein Mensch mehr! Er ist mofftominen eingegangen. Es war absolut keine Nach>srage mehr nach ihm." „Wer um Gottes willen!" flüsterte die junge Frau, ganz erschrocken. „Was sagen Sie da! Es gibt keine Liebe mehr. Aber das ist doch unmöglich!" „Ach wlas! Möglich oder Glicht!" höhnte der Angestellte. -,Lassen Sie mich zufrieden! Sie sind überspannt, verstehen Sie mich! Ich habe keine Zeit mehr für Src!" Er, stürzte sich vr einen Arrfzug und sauste weg an irgendeine Arbeit. Tie junge Frau blieb entsetzt stehen. Sie tupfte mit ihrem Taschentüchlein die Tränen weg, die ihr bei den rauhen Worten dieses Herrn in die Augen getreten waren. „Platz da!" rief jetzt eine toüste Stimme, und ein schwerbepack- ker Handwagen fuhr ihr, die so schnell, wie es ihr möglich war, beiseite sprang, fast noch über diel Zehen. Ter Mann, ich den Wagen stieß, brummte vor Zorn, als er an ihr vorüberging. „Sie hätten mich bitten sollen, beiseite Kt treten!" sagte sie ganz sanft und ohne Borwirrf: „Ich stehe ungern jemand im Wege." „Bitten sollen!" wiederholte der Mann ingrimmig. „Tun Sie erst einmal meine Arbeit! Und dann sehen Sie, ob Sie noch Lust haben, jemanden zu bitten, Ihnen nicht vor die Füße Kl laufen. Heutzutage haben wir keine Zeit für Höflichkeit." „Selbst das nicht einmal!" sprach die junge Frau seufzend hinter ihm l>er, während der Mann, fortwährend laut „Platz da!" brüllend, fernen Wagen weiterschob. „Haben Sie keine Beschäftigung?" wurde sie da plötzlich rauh von mehreren Seiten gefragt. „Doch!" gab sie schüchtern zur Antwort. „Ick liebe ineinen Mann, meine Kinder, meine Eltern, meine Brüder, meine Schwestern/' Sie zählte, da sie rings allgemeines Stirnrunzeln sah, fchnell^nvch weiter auf: „Mein Haus, meinen Hund, mein Bett, mein Sofa, meine Teppiche, meinen Kanarienvogel, meine Blumen — — — —" „Aber das ist doch alles keine Beschäftigung!" u-urde sie mm heftig unterbrochen. „Sie sind Nivhl von gestern? Sie haben sich eine Beschäftigung Kt suchen, verstanden!" „Gewiß!" erwiderte sie, „Sie brauchet es gar nicht so Kt schreien. Ich werde mir bis nwrgen eine Beschäftigung aus- wäblen." Sie versprach es ganz fest, ohne zu wissen, was sie versprach. Man lieh sie einstweilen loeitergehen. Sie lief ratlos hcrunr und schaute sich bald dies, bald jenes an. „Verzeihen Sie gütigst!" sagte sie, wenn man sie fragte, was sie wünschte: ,^Ich wollte mir bloß alles ansehen. Ich weiß noch nicht, was ich möchte." Sie war durch das ganze Warenhaus des Lebens gestreift, ohne noch etwas für sie Passendes gefunden zu haben. In ihrer Verwirrung verlief sie sich schließlich in den Keller, wo Ke Kessel Und die Maschinen standen, die das Ganze beleuchteten und erwärmten. „Suchleit Sie eine Anstelttmg hier?" fragte man sie sogleich höflich, aber entschieden. „Ich fürchte nur, ick bin zu schwach" meinte sie, bei dem Gluthauch zusammenfahrend, der aus dem geöffneten Riesenofen kam. „Tas scheint uns allerdings auch so!" stellte man mit spöttischem Lächelt fest. „Gehest Sie nur lvieder! Wir können Ste hier nicht gebrauchen." Sie stieg unter dein scharrenden Lärnt der großen Kohlen- schaufeln wieder langsam empor. Ste wurde ganz unglücklich. ^Lte kam sich völlig unnütz vor auf dieser Welt. „Tas beste wäre/" dachte sie, „ich machte meinem Leben ein Ende." Sie war in solchen Selbst.vorlotrrfeir die Treppe immer höher hinaufgeklettert und sah sich plötzlich in einer Flucht vo,t wetten Sälen" nn Tackgeschoß des Hauses. In ihiren saßen Tausende und' Abertausende von Schreibern, die .emsig Und unermüdlich! ihre Federlt führten In langen Büchern schrieben sie miuuterbrochen Zahleit um Zahlen auf. Tre junge Frau, die von dem! Treppen steigen schnell atmete beruhigte sich bei dem bestäudigeu gleichmäßig eit Kritzelir der Federn „Hier werd' ich finden, was ick vergeblich suche" sagte Ke kchi Tre Männer nick Frauen, die hier arbeiteten, bekümmerten sich nicht weiter um sie und blickteit nickst ein einziges Mal tarn ihren Tabelleit ans. Ste l>atte infolgedessen Muße genug M^.emeu anszuwählen, dem sie ihr Anliegen Vorträgen konnte, ^chltetzltch wandte sie sich an eiiteit alten grauen Herrn, der ihr besonders menschenfvmndlick, miszusehen schien: „Ich bitte üm Entschuldigung, wenn ich Sic störe." Ter Greis hob seine vont eitrigen Anschmien feiner Zahlen matt gewordenen gütigen Wgen zu ihr auf. . „Ich möchte ^gern Liebe haben und geben," stammelte sie wle sre den ahnuugsloseu Mlsdruck seiner Augen lvahnmhm. ' „Liebe?" wiederholte er das Wort l>efrcmdet, als ob es unbeScuEn, weltferne Sprache stammte. „Sie haben L^^E oertrrt. Hrer gibt es mir Pflichteit, Pflichten, Pslicksten." Et hatte srch alifs neue ilbei' fern Bikch gebeugt, zog die Bäille. die er au, jeme Stirne geschoben hatte, über seine Augen zurück und addierte weiter. Sie .wollte noch ein letztes Mal ihr Heil bei einer Frau versuchen, einer früheren Freundin, die sie unter den fleißig Schreibenden entdeckt hatte. Tte aber ließ ließ sie erst gar huf* Worte kommen. „Nein, Tu bist viel zu gefühlvoll und zu träumerisch für die geregelte Arbeit hier. Wir verzichten auf Empsiicksamkeit. Berufe Ticks keinesfalls auf mich! Ich könnte Dich nur schlecht empfehlen!" Tie junge Frau Ivußte sich keinen Rat mehr. Ihr Opfer wurde von niemandem verlangt. Wohin sie schaute, sah sie nur Arbeit und Ernst und Menschen, die sich Sorgen um Sorgen machten, kam sich jetzt nicht bloß unnütz, sondern sogar leichtfertig vor. Und das ertrug sie nicht länger. Ihr Schönstes, ihr Eigenstes I M'be nicht nur gering geschätzt, nein, es wurde noch dazu beschimpft und besudelt. Sie ging zum letzten entschlossen auf ein onenes Fenster zu. Sie warf noch einen Blick auf ihr Leben, das nur Herz gewesen war, zurück, wobei sie die Empfindung hattk, daß ein voller duftender Blumenkranz aus ihrer Hand siel. Tann beugte sie sich über den Fensterrand. Und daun sprang ste, stürzte sre hinab. Aber sonderbarerweise fand sie keinen Boden unter den Füßen, ^noch einen Widerstand. Sie fühlte plötzlich zu ihrer ttefstcn Freude Flügel unter ihren Armen, und in ihrem klangen rme eine leise heimliche Musik die Verse wieder: „Schläft ein Lied in allen Dingen, Tie da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu fingen, Triffst Tu nur das Zauberwort." Und auf diesen Frttigen flog sie muh emmal durch den Raum, den nüchternen Raum, den sie soeben durchgangen hatte. Sielte, da sah alles ganz anders aus, und das Leben ward zum Mcwchenl für sie Ter Angestellte, der sie vorhin angeschnanzt hatte, schinun- zelte sie an: ,,^ch bin ein schrecklicher Kerl!" sprach er. , Ich weiß es, ein irnausstehkicher Kerl. Aber es sind nur die Nerven, nur die Nerven, meine Beste. L-onst bin ich ganz vertraglich Und gutherzig, sah' ich Ihnen. Und ivenn im Kino eilte edle Tat geschieht und noch dazu Harmonium gespielt wird, dann, rollen wer nur so die dicken Träneii an meiner krummen 9-ase henmter." „Platz da, schöne Dance!", brüllte der Mwm mit dem Hand- wagen lvieder. „Skid Sie mir noch böse wegen meiner Unhöfliche wrt? Nehmen doch weiter keinen Mstrvß daran! Was wollen Lie von einem Rüpel, der immer nur Mit seinesgleichen zu tun hat, besseres verlangen. Bella gen Sie nnch lieber, anstatt mich zu verachten. Auch ich habe meine goldene Stelle! Seljen Sie! Es ist das Bild meiner beiden lleinen Kinder hier, das ick stets m meiner Brusttasche trage. Geben Sie es mir bitte zurück Ich habe leider keine Zeit mehr! Platz da!" b.^"Ta sind Slj,e ia schon wieder!" sprach, man sie mtten im Keller und Maschrnenranm an. „Regen Sie sich um Himmels ,villen nicht^auf. Lie werden schon irgendeine Beschäftigung sinden, die paßt. Sie brauchen sich hier nickst gleich zugrunde zu rick'ten. Man wird Rücksicht mcf Ihre Schwäche nehmen, glauben L-re es nur, und auch Stabsärzte sind keine Teufel." „Hast du etwas gefunden?" rief ihr die Freundin schon von wertem entgegen, als sie nach oben geschßoebt war Sei mckt mehr traurig! VUm wird nicht mehr auf der Welt gequält, Zs man es, ertragen kann. Verzeih' inir. Ich war vorhin reckt hatzltch zu dir. Ich bin manchmal müde von den vielen Vereinen denen ich angchöre. Man opfert sich auf, so sehr man es kann' Zürne nur nicht, wenn ich dich nicht auch noch beschenken konnte' Mm zu helfen, ist unmöglich." Ter gütige Greis aber schob von selber, ohne daß sie ihn anzureden brauchte, seine Brille zuriick und schaute sie mit einem Blick so voll Frenndlichlkeit an, daß seine 2lugen einen Glanz bekamen wre das Meer, wenn es in der Nacht leuchtet: „Haben Sie das große Geheimnis der Menschheit entdeckt?" frug er sie lächelnd „Ernennen sie nun, daß es die Liebe nur ist, die die Welt und ihre unglücklichsten Geschöpfe, die Mensck-en, treibt! Sck,aueii Sie bvrt den feindlichen Flieger, der wie ein Habicht auf uns zustößt! Meinen L>ie, daß Mordtust und Bernichttmastrieb allein hierher ragen, wre die unsrigen über seine Städte? Wähnen sie alle nmft, ihrem Land und Volk dainit zu nützen? Und u-äre dies sonst ilberhaupt zu ertragen? Würde nicht der Erdenbau in Irrsüm z-ersallen, lveiin incht die Liebe beständig, bttlt oKr leise, l^eimißt und unbclv>ußt am Werke wäre?" „Ja, aber warum sprechen die Menschen denn gar nicht da- voii? sagte die junge Frau und rang die Hände zu deni Greise wie zu in Gebet empor. „Warum ärgern sie nick kränken sie und höhnen und beschimpfen iurd hassen und töten sie einander^ Warum sagen sie sich säst nie ihre Liebe, sondern fast nur ihre Wut? Warum kommt f ihnen weniger darauf an, einander Kt verstehen imd Kr mitvc| als einander mißzuverstehen und Kl schädigen?" „Dieses muß sich jeder selber beanttvörten und M aus dem Irrgarten des Lebens zuveckftzufinden", gab er zurück. Tiiftm Irnro die Frage nach dein Glück aus Erden Verne Men, und der Heitere bejaheu. Die nveisten aber lverden wie txis Wetter iverl-seln, einmal dies, einmal jerves sagen und Kvischen weirig Sonn^iltz scheui und viel Schatten ihr Leben abNxindeln. 110 GS gibt efitt alte Sage. Sei* Schöpfer der Welt hielt die Wage, DarMf ivog er die Lust und die Klage Der Menschen rmd ihrer Tage Mit banger Erivai-tung ab. s stünden die beiden Schalen, leich ivogen die Freuden und Qualen, Mit denen zu. zahllosen Malen Die Menschen ihr Dasein besagtet; Und Glück und Unglück lvar halb. tixif die Schale der Wonnen, in Hauch nur, dem Schöpfer entronnen. Sie sank. Und es formten sich Sonnen Und Menschen, denr Dunkel entspannen, Die Liebe besiegte das Leid. Drum klingt nach den bittersten ScküachteU, Wenn aUe Vernichtung rmr trachten. Und rings sich die Wege nmnachten. Ein Schrei vor dem lebten. Verschmachten: Frieden ist stärker als Sieg. Die Roggemmchme. ä Mein Kind, Hab Du des Kornes acht, ertritt es nicht ob einer Blume — Clt ihren großen Ajugen wacht IM Md die strenge Roggennüchure", st W. Stamni warnend in einem Gedicht, in denr er ven goldenen 'gen der Getreideernte freist. Der Glaube an die Roggen muhme, den inan in vieler ländlichen Gegenden unseres Vaterlandes noch hei Kindern wach erhält, hat also einen sehr praktischen und nütz- uchen .Hintergirnnd. Das Brotkorn soll dadurch gegen das Zertrete^ durch die Kinder geschützt wer-den. An Oldenkurrg sucht nnm die Kinder dadurch von den Roggenfeldern fernzu^lteN, daß nran chnen sagt, der Werrvolf sitze im Felde. Ter Glaube an die Wertvolle war in früheren Zeiten allgemein auch unter den Erwachsenen verbreitet. Man stell Ic sich unter ihnen Menschen von unersättlicher Gefräßigkeit vor, die nach Afnlegirng eines Zauber- äürtets sich in WMe vertpandelten alles fräßen, ivas ihnen U^deii Weg kam. Menschen und Tiere. Die Kvrnnmhme war eins Rvfin von schrecklichen Geberden. Sie hat feurige Finger gnd eine mit glühenden Eisenspitzen versehene Bimst. 9hn diesen läßt sie die Kinder saugen, weicn sie sich ins Kornfeld verirrt haben. MÄg- licheiioeise verbirgt sich in dieser Vorstellung von der Kvrnnuchme auch die Warnung, Getreideäyren in den AtUnd zu nehmen., was sehr leichl die gefäLrliche und verderbliche Strahlenpilzerkrankung Hervorrufen ka:m. jedenfalls verfehlt die Drohung mit der $&ran Muhme und dem Merlrolf ihren Eindruck auf die Landender nicht; den Stadtftnden: aber sind solche Sagen unbekannt. Ihnen solltq man, so schreibt uns ein Mitarbeiter, es recht nahe ans Herz legen, die Getreidefelder besonders zu scharren. Gerade aber kn der näheren ttmgebu : der Großstädte wird ja besonders viel übers Mrrschäden geklagi, die durch Knider von Ajusflüglern oder Sommerfrischlern verursacht tverden. Manche Eltern meinen, sie dürften auf dem Lande den Kindern altes erlauben, damit sie sich dmch ^ recht nach Herzenslust anstoben köruren. Sie müssen gerade te besonders streng daraus achten, daß die Kinder nicht die N'en als Spielplatz betrachten, die Getreidefelder nwflnt einiger Blumen zertreten oder das unreife Obst von den Bäumen schicken. Die .Kinder können sich auf dem Lande ganz vortrefflich erholen, auch wenn sie immer hübsch auf dem Wege bleiben und teüteni Flurschaden «mrichten. Bor einigen Jahren brachte in der Nähe eine? bekannten Badeortes ein Bauersmann, dem die Badegäste, sowolst die großen als auch die kleinen, auf der Suche nach „blauett Zhauen" die Wecker zertrampelten, Marnimgstafeln mit folgender Jvschrist an: „Das ist Kon:. Du Ochsenhvrn! Die Menschen wollen es genießan, Drum tritt es nicht mit Füßenft Die dcrb-kimische Warnung halte vollen Erfolg. Heute aber^ wo jedes Körnlein Brotgetreide für uns t»n größter Wichtigkeit und Bedeutung ist, ist es mehr denn je angebracht^ dafür zu sorgen, daß unsere GetreidefÄder auf das sor^ancste geschont werden. _ vermischte». — Gummiringe und ihr Ersatz. Tie jetzt schtoerer alS früher zu befckxlffenden Gummiringe zum Abdichten der Em- mack'gläscr beim Sterilisieren von Obst, Gemüse und Fleisch können, wie mügetcill rvird, auch durch Gelatinestreifen ersetzt werden. Diese Streifen werden etwas breiter als der Glasrand geschnir- ten und fünfzehn Minuten in kaltem Wasser eingeroeicht. Für ein 'kleines Glas verwendet man zwei, für ein großes drei Streifen, [ die an den Berührungsstellen übereüuurdcrgelegt werden. Das Fil Kil Glas ist wie ^üvöhnlich mir Deckel Und Klammer zu verschtseß«. Beim Sterilisieren verfährt man wie beim Steril csver«^ mit Gummiring, nur darf das Wasser im Strerilisterbopf nicht HS au die Gelatine reichen. Auch dürfen mit Gelatine verschlossen« Gläser nur einmal sterilisiert werden: das Nachsterilisieren muß also unterbleiben. ** Kiefernzapfen als Heizmaterial. Die schwe- dischen Tageszeitungen l>erichten., daß auf schwedische!: Privat- bahnen seit einiger Zeit Versuche gemacht würden, Kiefernzapfen als Brennmaterial zu benutzen Die Versuche sollen ganz vorzüglich ausgefallen sein, so daß jetzt Kiefernzapfen in erheblichem Umfange verwendet werden. Mm hat berechnet, daß 2 Tonnen Zapfen den- sell>en Heizwert haben, wie 1 Tonne deutsche Steinkohle. Die Zapfen »oerben, um eine zu schnelle Verbremyrng zu verhindern, mit etwas KdUe und Kvks vermisckiL. Mjm bezakLt in Schveden für ^ichten- und Kiefern'^rpfen gegenwärtig 2V» bis 3 Oere für das .logramm. Bei dem durch Arbeiter« und Transportschwierig keiten gestiegenen Mangel an Heizmaterial erscheint es uns nützlich, auf diese schwedischen Erfahrmrgen hinzuweisen. ES gibt in Deutschland sehr leicht Gelegenheit, Tannenzapfen zu smrmeln und mindestens für den winterlichen Heübedars aufzusparen. J!m besonderen können die Schulkinder und die städtischen AusMgler auf das Sanv- mieln von Fichten- und Kieferzapfen verrviesen roerden. Biele kleine Hilfe schafft auch Großes. * Der Borläufer des Schießpulvers, lieber den rvahrscheinlichen Vorlaufei' des eigeiEichen Schießpulvers, das bereits oft erörterte sogenannte „griechische Feuer", wurden in der Pariser Akademie Lmrch Professor C. Zenghelis neue Angaben ge- nmclft. Das griechische Feuer »vurHe in der alten modernen Literatur häufig erwähnt, wahrscheinlich handelt eS ftch nach dem Wademis- bericht um eine Mtschmra brennbarer Substanzen, wie Harze., Holz- wUe, Oele Mrd Schwefel, w.rt Salpeter. Zum ersten Male erwähnte imJül-ve h? v. Ehr. Theophanos das griechische Feuer, mit dessen Hilfe der Kaiser Konstantin IV. PogonatuS die Araber von Kon- stmttirwpel vertrieb. Die BjehauPturrg. daß das sogenannte griechi- '>che Feuer aus dem Wege über China nach Europa gekommen sei, kmmte bis jetzt nicht beroießen rverden. Uieher das Feuer selbst erfährt rnün, daß CaMnicus von Heliocholis eine brennende Masse unter Wasser gegen die feindlichen Schiffe schleuderte, >md daß diese Masse durch das Waffer nicht gelöscht würbe. Da die Masse ms einem am Schkffbug ausgestellten und :wn einem Manne bedienten Robr geschleudert wurde, käme Eallinicus als Ersftrder der Vorläufer nich» nur deS Schießpülvers, sondern auch der Kanone in Betracht. Das vvn den Griechen gehütete Geheintnis des griechischen Feuers wurde später dann auch den IarazeTwn beka nn t und dann Ne i der v er b rei te t. / * Ein FtlmvrozeßFlauberts „Salammbo". Eü^ ncerkwÜrdise und nicht unwichtige Rechtsfrage kam jüngst in einem Prvzeß zur Grörtermig, den die Nichte und Erbin Flaubertsi gegen eine franzöftsche Klmgestllfcbaft cmstrengte. Die Erbin, Frau Taroline Franklm^rout, yatte der FckmgesÄIfchaft bas Rech^ verkauft. AaubrrS Roman „Salamrnbo" zu verriliwen. Bei der ersten Vorführung stülre sich aber heraus, daß wesentliche Stellen des Werßs völlig verändert worden waren. So hatte man ans dem Griechen S«ndttrs M^er gemacht, andererseits trat der Lybier Macho alS Weißer auf, uich statt zu sterben, wie in dem Roman, wurde er zum Gatten SalamMbos gemacht. DaS Gericht gab der Klage statt, indem eS sich auf den Standpirnkt stc^lve, daß bei der Berfilmustg eines Romans die wesentlichen Züge des Werkes nicht ohne beßoicheve Erlaubnis verändert werden dürften, und daS Urteil beftHnntte die Beschlagnahme des gesamten Filmmaterials. vüchertisch. — Unsere Südsee. Ein unentbehrlicher Beihmdteil der d»ttfch«n Volkswirtschaft. Von Horst Weyhmann, Wissenschaft^ licher Hilfsarbeiter an der Zentralstelle des Hamburgischen Kolonialinstituts. Mit einem Geleitwort von Pwf. Dr. G. Thilcnins. Direktor des Museums für Bölkerkunde in Hamburg, und 20 Abbildungen auf 16 Tafeln. Breis bwsch. 75 Pfg. SSen> lag von Dietrich Reimer (Ernst Vohsen) Berlin. Reihenrätsel. DH NC HRII TTGR DOBT EEUU SEAK AIN OBRE U8LE LEE Vorstehende elf Buchstabenreihen sind so untereinander zu stellen, daß die senkrechten Reihen vier im jetzigen Welckrteg zusammengehörige Namen ergeben. (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des GleichklangS in voriger Nummer: Cylinder. Bchrijilectimg: Fr. R. Zenz. — ZwillingSrcmddruck und Verlag der Brühlfchen UniversttätS-Buch- und Itetndruckerei. R. Lange, Gtetzen.