. Die blonde Drossel. Roman von E Fahrow. (Fortsetzung.) ,Mlso," begann er leise, „also, ich möchte nicht lange Redensarten machen." ov ft ei! * m ic&. Womit kann ich Ihnen dienen, Herr Aizeseldwebel?" - , lächelte beglückt. Daß sie seinen militärischen Rang sogleich erkannte, inachte ihm Vergnügen. Und es ergab eine veffere Anknüpfung. ,^zn der Tat," sagte er mit einer kleinen, anerkennenden Verbeugung, „ich bin Vizefeldwebel. Bei den Elisa- vethern. Ich hoffe demnächst Leutnant zu werden." „Das ist ja schön. Also womit kann ich . . „ „Fräulein Berber, Sie sind eine Frau, Sie müssen es la schon wissen, daß ich mein Herz an Sie verloren habe." Therese bekam einen sichtlichen Schreck. „Nein," rief sie gesckiwind, „das hatte ich nicht bemerkt. Aber es mtercfftert mich auch nicht, Herr Kirchler. Wirk-- sich Nicht." „Doch!" versetzte er. „Das muß Sie interessieren, denn enr Mannerherz ist kein Gegenstand, den man wegwerfend behandelt. Bitte, antworten Sie mir noch nicht, ich will Sie lange anfhalten. Mein Herz gehört Ihnen ja doch, vb oxt es nun aufnehmen wollen oder nicht. Aber die Sacke hat auch eine praktische Seite." „Ach!" „Jawohl. Hören Sie iinr zu. Sehen Sie, ich kam damals das erstemal zu Ihnen als entrüsteter Kollege. Ich hvtte Ihnen unreck)t getan — Sie waren ja gar nicht der unlautere Konkurrent, den ich in Jhiren vermutet hatte. Da- «egen waren Sw ein reizendes, ein ganz reizendes Mädchen. xo.Ute! Nur noch einen Augenblick! Sie wissen nicht, was Llebe ans den ersten Blick bedeutet, nicht wahr?" „Nein, das weiß ich nicht." ."d^utt, das macht nichts. Ich liebte Sie ans den ersten Buck. Und ich habe Sie mehrmals seitdem wiedergesehen — aticot nur damals im Grnnewald. Ich hätte sicher nicht ge- m? 1 * J? 1 * liefen Erklärungen zu überraschen, wenn nicht diese Mobilmachung alles über den.Haufen geworfen hätte was ich plante und wünschte. Das heißt, nein — was ich plante und wünschte, wurde nicht über^en Haufen geworfen, sondern nur beschleunigt. Ich habe keine Zeit mehr zu ver- Ueren -- tlbermorgen soll ich mich bei meinem Ersakbatail- lon emsiuden.Bis dahin habe ich noch Urlaub." Er hatte so überstürzt gesprochen, daß Therese kein Wort dazwichemverfen konnte. Jetzt trieb sie atemlos einen Keil !m feine Rede: „llub was hat das altes mit mir zu tun?" *■ r ^ie Hauptperson dabei. Fräulein Berber, ich liebe oie!" „Das haben Sie bereits erwähnt. Aber dafür kann Ich doch nichts." „Nein, Sie können nichts dafür — ich meine, es »Ntf scher nicht Ihre Absicht, daß es so kommen sollte. Aber etz tft nun einmal so. Und nun denke ich, da wir beide Künstler sind . . „Oh, bitte, bittet' wehrte Therese bescheiden ab. „So trmre es doch das einfachste, wenn wir nns zusam- mentäten und gemeinsam ein Atelier für Tierausnahmen g-ründeten." „Ich sagte Jhrren ja schon, ich brauche gar kein Atelier." „Das werden Sie schon noch brauchen, schon alleine wegen der Schoßhunde Kum Beispiel. Aber das ist auch ganz uabensächlich Die 5>auptsache ist, daß wir zusammen sicherlich sehr gute Geschäfte machen würden. Um unsere Eristeuz brauchte uns gar nicht bange zu fein. Und da ich Sie außerdem liebe, so wäre es gewiß das beste, wir zögern gar nicht erst --ich bitte Sie um Ihre Hand und bin bereit, mich morgen mit Ihnen kriegstrauen zu lassen." Therese war mit aller Macht bemüht, den unfehlbar und unwiderstehlich sich nahenden Lachreiz noch zu unterdrücken. Llber ihre Stimme zitterte schon gefährlich als sie fragte: „Haben Sie sich überlegt, was Sie mir zmnuten? Ich soll einen ivrldfremden Marin morgen heiraten. Einen Mann, von dem ich nichts, aber auch absolut gar nichts rveiß, als daß er — Vizefeldwebel ist?"' Herr Amadeus Kirchler ivarf sich in die Brust. ,/Da.ß ich des Königs Rock trage, bürgt Ihnen dafür, daß Sre es mit einem Ehrenmann zu tun haben!" „Ehrenmann und — Ehemamr ist zweierlei Doch genug nun, Herr Kirchler.'. Ich glaube, Sie sind wirklich nicht ganz — gescheit, sonst wüßte ich wirklich keine Entfchulbi- guug für Ihr Benehmen." Er wurde kirschrot und gleich darauf kreideweiß. . . „Wie?" schrie er. ,^Jst das Ihre Antwort? Weiter haben Sie mir nichts zu sagen?" „Ist es noch nicht genug? Ich dächte, es könnte Ihnen genügen. Aber wenn Sie darauf bestehen, kann ich Ihnen mit einer guten Berliner Redewendung dienen." Sie öffnete weit ihre Stubentür, richtete sich zu ihrer Volten, stattlichen Höhe auf und rief mit Stentorstimme: „Nu aber r—r—raus!" „Mein Fräulein! Fräulein Berber! Das ist eine unerhörte Beleidigung! Sie werden das bereuen!" Sie antwortete gar nichts mehr, wies aber mit einer so energischen Handbewegung nach dem Korridor hin, daß der feldgraue Freiersmann nicht anders konnte, als sich obne weiteren Aufenthalt rückwärts zu bewegen. Gleich darauf siel die Flurtür hinter ihm ins Eckstoß, und Therese dichte hörbar den Schlüssel um. .Hierauf kehrte ie zurück in ihr Zimmer und sank auf das Sofa. Sie fühlte ich ganz benommen und wußte nicht, ob sie lachen oder ivei- nen sollte. 298 - „Da- i ff tunt Lachen," ries fk endlich, „wenn eS auch eigentlich beleidigend ist. Jawohl, beleidigend! Denkt so ein Hansnarr, den rch zum drittenmal in meinem Leben und noch dazu gegen meinen Willen, gesprochen habe, ich würde geradewegs mit ihm zur Trauung schreiten? Ist er verrückt? Sder nur ein Narr? — Unerhört das Ganze!" Und nun fing sie doch an zu lachen, ganz leise, und nicht so herzhaft wie sonst. Sie dachte an ihre erste Liebe, und war gerecht genug, sich zu sagen, daß eben nur die Liehe den armen Photo arayhen 'o kühn gemacht hatte. Ja. wenn damals i c n f r Mann gekommen wäre uiid so stürmisch geioorben hatte, sie würde ihm wohl mit Freuden gefolgt sein. Und noch eines andern Mannes Bild stieg vor ihr auf — Hermann Kürows. Ihn hotte sie nur flüchtig aus der Straße kennen ge lernt, dort) kannte sie ja schon irden Zug in seinem blonden S'.egfriedsgesicht Und es gefiel ihr so aut, dieses freie, feste Gesicht mit den strahlenden blauen Äugen. Sic ..gönnte" der Freundin diesen Mann: doch lies aus ihrem Herzend- gründe regte sich soeben eine klare, rücksichtslose Stimme, die ,hr sagte: Und wenn nun Kürow nicht Ruth lrebtc. wenn t r heute st) zu ih r gekommen wäre, um ohne Vorbereitungen, ganz lvrmlos um sie zu freien — Hüne sic da mutz eine so glühende Empörung empfunden ? „Nein!" rief die Stimme ihres Gewissens, ..nicht empört wärst du gewesen, sondern höchstens überrastkx und unschlüssig. Und wer weiß, ob du nicht morgen mrt ihm hin- aeschritten wärst zur Kriegstrauung! Also leg' ihn ab, deinen stolzen Zorn, liebe Therese, und vergib dem Feldgrauen seine Dreifrigkeil. Nicht an der Stutze an sich liegt es hier, sondern an der Person des Mannes, für die du nicht» übrig Haft." Und nachdem sie fid> solchergestalt abgekanzelt hatte, seufzte sie, erhob sich, strick) sich die Haare aus der Stirn und murmelte: „Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht. Ich bildete mir manchmal tvohl ein, der Ton. aus deni ich geknetet bin. sei feineres Material als das von Hinz und Kunz Damit war ei aber wieder mal nichts! Ganz gewöhnlicher, billiger Ton rst es, aus dem ich bestehe. Na. nh werde nnr's merken. Und nun fort mit all dem unversöhnlichen Kram und frisch ans Werk." Sie ordnete ihre Papiere, erledigte noch einige gesthaft liche Korrespondenzen, und machte olles in ihrer kleinen Wohnung so zurecht, daß sie monatelang unbenutzt und doch m Ordnung bleiben lonme. Dann zählte sie ihre Harschast. Sie halte ganz schone Einnahmen gehabt: auch harre sie eine ansehrrlutze Summe erhalten für das Patent auf ihre „Duftzigaretten", daS ein Unternehmer ihr obgekauft hatte. Jetzt freilich würden die deutschen Frauen an anderes •* denken hoben, als an ihre Zigaretten. Therese legte ein Häuflein Banknoten in ein besondere- Täschchen Tie sollten abqeliesert werden zum Besten der Witwen und Waisen von gefallenen Kriegern, deren es bald viele, viele geben würde. Endlich legre sie sich zur Ruhe und schlief fest und traum- los, b,S am nächsten Morgen die Klingel des Briefträgers sie weckte. Sie sprang au? und holte aus dem kleinen Behälter den Brief herein. Dann stieß sie einen hellen Freuden- schrei aus: Man berief s,e zu sofortigem Antritt in daS Rote Kreuz. 16 Kapitel. Ruth wartete am nächsten Tage vergebens aus eine, Brief von Hermann. Aber wenn sie dachte, er sei nur nock böse und spiele den Gekränkten, so tat sie ihm unreck)t. Zdmt Durmte ihn allerdings ihre Abweisung, und nack) seine » raschen Art war er ganz überzeugt, sie würdige seine Lieb - d werde ihn niemals mit einer auch nur annähern! n Hingabe lieben. Schon der nächste Morgen aber brachte ihm eine ver ständigere Auffassung, und er begann sich zu sagen, daß e z^E"eicht dock) entschuldbar" sei, wenn sie nicht sogleich au seinen Wunsch eingegangen war Kaum war er so weit in seinen Gedanken gekommen, dl kam ein Telegramm an ihn von seinem Regiment: er Hab suh unverzüglich etnzufrnden Er hatte keine Minute Zei zu verlieren konnte nur noch schnell mit seinen Chefs etnig Borle wechseln, und saß schon am Nachmittag in dem Zuge der ihn hinaufbrachte nach der nördl^en Provinz, wo sei, Regiment stand. „Nur noch aarnisonbienstfähig" hälfe er sein sollen? Aber am ersten Mobilmachungstaae war er zum Bezirke kommando gestürzt und hatte eine sofortige militärische Untersuchung durchgcsctzt. Das Resultat hieß „selddienstsühig". Und telegraphisch war alles andere erledigt worden. Hermann Kürow hatte »nieder einmal, wie schon mehrmals iw seinem Leben, ein „unglaubliches Glück" gehabt. Und jetzt begann ein atemloser Trubel für ihn, daß er tagelang nicht zur Besinnung kam. an Briefschreiben nicht zu denken war, und endlich, kaum daß cr es selbst begreifen konnte, sein Fuß belgischen Boden betrat. Etwas Seltsames begab fid) mit ihm, als er der ehernen Wirklichkeit, der grausigen KrieaSsurie, gegenübcrstand. dt drückte es später selbst mit den Worten aus, cs fri ihm fftt die ersten Tage sein Ich völlig entglitten. Er wußte nichts mehr von feiner Person, wußte nur noch das eine, daß Sieg oder Tod die beiden Worte waren, welche die Welt bedeuteten. Er dachte -vohl auch an Ruth, aber nur wre in einem dumpfen, traumhaften Benmßtscin. Lebendig war für ihn nur der Krieg, die Schlacht und der Kamerad, gleichviel rver es war. C, wundervoll wuchs er in feinem Empfinden empor! Ta war alles gefallen, was klein und eng war, alles, was a>tch gesuiidc Selbstsucht und Eigengefühl genannt werden konnte Dafür trat eine wilde Ha n-sesfrende in sein Vl»,t, und es 'war der Ausdruck seines lebendigsten Seins, wenn er mit donneriidem Hurra inmitten der Töpfern zum Sturm- angriff Vorgehen konnte. Jubel vurchbrauste die Heimat bei den Siegesdepeschen, die in glanzvoller Folge und Geschwindigkeit vom Kriegsschauplatz eintrafrn. Aber Ruth hatte noch immer keine Nachricht. Denn die Feldpost karren, die endlich Hermann abgetandl halte, die erreichten so schnell ihr Ziel nicht. Und inmitten der unbeschreiblichen Begeisterung und des dankbaren Triumphes, der redeS Herz daheim erbeben ließ, stand Ruth oft mit zitternden Gliedern still in ihrem Zimmer und biß dir Zähne aufeinander. Warum häite Hermann nichts mehr von sich hören lassen? Hatte er sie — aufgegeben? Nein! schrie eS in ihr Das konnte w nutzt sein! Sa jgwad) war feine Liebe nicht, daß sie der ersten, kleinen Prüfung unterlag Aber jetzt mußte er ja längst draußen sein. Und sie wußte nutzt einmall. wo! Sie war ia nutzt dazu gekommen, chn um alles Nähere zu fragen. tForlsttzung folgt) Stau von Stael und vrulschlon-, (öu ihrem 100 Todestage. 14. JMY. Bon Dr. Paal Landau E«« der ersten Schlagworte. mit dem unsere .>mde ihre« ungeteuellrckvn vrrlemndima-seldzug ei Mieten, mar bit Parater fk kam psten für bas „Tmtfdrfanb OkeiW" gegen das ..frutfrl*» Iftnb ^cmarcks". unt* häustg Uudüe als BeMhnuNO fit diese* tbraif Land, von dessen yliltur firf* t# mjrre «ö .oeit ca,strich haben sollte, in englischen, franzöirsttzcn und amerrtanisck^n Zeitungen der Name „das Leurschlarid der Frau von Stae!" auf Dir wünschten, das möatickift viele unserer Grinde da» berühmte Buch der großen -chrisisteslerin aus Anlaß der 100 Wiederkehr ihres Todeeiaaes recht lesen und recht erwlsen mäcknen zir nnirde« das meiste von dem. was ste an dem Teutschkand von heute ss bitter bekämpfen, in jenem gestierten DemsckzLand vor 100 Jahren wiederstnden: sie würden rrCnuim, daß das Demicklarch das dlg Stael das „Herz Europas" genannt fcf, ber Hort ,Vr Xicibeit,Jxi GeislesbUduna und der Charakter-, Ge geblieben jK AlS Fr« von Staöl ,hr grosie» Werk „lket«, Deuttchlaad^. k^s,en Ber offen Ge rttcksicki-lofe Zensur des korsische« Tyrannen za»sch» verhvchert hatte, mitten im Vastentärm der Frerhenzkriege berausgab. schloß ste ihr. Vorrede am t Lkkobeg litt3 mrt den Worten: „Vor drei Jahren nannte ich Preuszm und die angrenzende», Staaten das „Vaterland d.-s Gedankens". In wieviel Taten hat sich dieser Gedanke umgesetzL! Was die Philosophen in Systeme bracküen, vollzieht sich, «d dia Uiwbhängigkeit des Geistes wird die der Staar.n begründen.^ Goerhe aber sänkst nack, dem Erscheinen - „Man tanii das lvurcher- baie Geschick dieses Volles auch unter bk merstvüedlgen Ereignilfg dieser Zeit rechnen Wäre es früher dagewesen, so hätte man Ihm dnro «InfUift auf die nächsten großen Eretgn.sk rugefchtteban, mm liegt es da irüe eine spät en.derkte M-issagung und nnforda« runa an bat ddidUL ja es klingt, als wenn es vor vielen Jahren «eförktot toflw " €o ward dies Werk de, SckZvelzertn. ans» besiegte» Nation Mr dunkelsten Stunde seiner -wltlischen Geschichhg - 299 - », tfctri riHmeribai £«Ud0l UÄ heute no$ MmMt a V und fct* fftig« ferieö PtechoS ent ©teert bet Elfter ftte leg des «vkschen ©efwtd und bei deukschen Gedanken- bate'lorm unterlag und Frau van Stall »o,r siegreich ui «tn mh ihrem SftÄf ,,De f’WImumne" und einigen hundert » T-euttcyen. die f4e aleickrßam al» eine lebendige ,Ulustranon hvo» Vtecheü mrtbracktte " Wieset ©atz seines to&t die aeschickuLiche «sckfeng und Vederckung vieler neuen ..Germania ' ßhlagend zrr» kann. Die Schilderung der deutschen Kultur. wie sie Frau rum vsaöl der Welt darbot. Ist zuglevh die sckrärsste Verdammung daö fvanz-s,scheu Geister-, der in Napoleons Sen tt a ft trümivfeeNe jti« freie Schweizerin, dre Tockter de» grotzen Finanzmannes Wafer hat den Kursen ebenso glühend gehaßt mr der Freiherr vom ©rein oder E M Arndt. und iie leckte das SM der betten preußischen Patrioten, indem sie wie diese dos harte Brot der Ver- omrming essen mußte Und diese bedeutende^ leidenschaftlich fühlende skvwt war zugleich eine glühende Verehrerin jener echten Freiheit, die in dem Kant'schen Lrttenzebot ihren höchste« Ausdruck gesunden Hot. sie wußte den Lchrii» einer äußeren demokratischen Ihiflte mmborbrit Nwhl vor, der geistigen Unabhängigkeit »u unter* scheiden fee nur der felferändtgen Persönlichkeit e,ge« ist La Hot sie schärfer als irgend emer ihrer .sertgenotten die cngluche Prüderie und moral"che Engbrezigkrit gezeichnet Ick ihrem Meiner roman ..Corinna" ist der tXld der Tvpu^ des brutschen Lords, fer das Recht des Genre- und der freien Persönlichkeit nicht einmal ahnt, während die Ideal gestalt der Heldin selbst in jener Lvfer« Mies edlen Klassizismus leb«, der durch den deutschen Geist. durch Winkelmann. Lxrder und Ggelhe der Well geschenkt worden ist tiuat von Llakl. die rdeengewaltige Geistesfelfen tue die Franzosen verbannter, und die Ei»aläafer ge el! ^afttrh boykotnerlen. die ,mr m Deutschland Verständnis und die ' rrrgurtg lhres eigenen Vollen- fand, sie ist in ihrem Leben wie in ihren Schrillen ein llafjischer Zeuge der deutschen Kultur. die sie der den anders Völkern einlührte und dre doch heute noch- uuocrstanden für ihren Weit kämpirn muß Kein Zweifel, aus welcher Leite sie heule ftetat Mit«, wo die von »br geahnten Fehler des ironzöi,scheu und Laster des englischen Natvnatcharakters sich deutlicher als je offenbaren! Teut'ckland hotte nach- den Ltürmen des Jhühngcn Krieges Mühe, litt unter den führend«« Völker« (fwiMi irietet den ge« büfe enden Platz» ui ertfein Im Ausland wußte mm» fast nutet tfon der Gerstosbtäte. d»e sich m der S Dälne des l8 Jahrhunderts langsam enthaltet'' Da»» kam fee ..chinesisch^ Mauer'. b, daß Revvlutto»» sie» lalle» um Frankreich, legt' Lo wa» denn das deutsche Wesen um 1*0) in l^ari# io unbekannt, daß Wilhelm von Dum« toldt es für unnug'it feelt. einem Franzosen auch nur die einfachsten Vegriste deutschen Denkens und Füdlenß nahezubringe» und daß tm franiöf,scher Minister damals über die deutsch,- 5p»ache den denkwürdigen AnZiruck tat ..L,e ,st e,ne Rn schlechter Dialekt, den nur das mederr Volk gebraucht " chrwäqt man diese Tatsache, io wird man die Bedeutung des Buckieß ..lieber Deulschtand* von grau von LlaSi Nicht gut üferichLgen Manen §ie dar da» -and Ir-..-ch» des Großen und Kants. Goethes und Lckrilrrs. ron dem man in der übrigen Welt damals nur Ungewisses ahnte. Oberhaupt erst emtafi vnd. indem sie das drer entstandene neue. arvßaNige i^e»stch dvrchdrach In Weimar w,e in Berlin versammette s,e d»e bc. taitrnbftni Männer um sich und wußte dunch de« periüntist „ .Versehe M»st aus den Widers»redenden. w,e Goethe und Fichte, rrne lebeudiae V^srpn ihres Verens ju gewinnen Ihre nabemi Freunde mußten »dr mügliM viel Mate,,al zitgLnglich mast»«. Nttd vor attcm ist August Wilhelm Lchtegrl. der alS Lehrer ihre» Lohmes 're »adrlang begleitete. ,dr Mentor gelesen, besser» eus» aebrottele Uenntustle dem Indall des tfeutrt «mute kamen «ech ist die Fülle des Wissens über deutsche Dinge, die Frau v>n Lraol ir» Ihrer Darftelluna der Luten, der Vildungsttäkten. der Künste. Vliseufchosteu Philnlophw »md Mstigwn ausbrritete Nichtiger noch als die katsastN-u ist die Kraft ihrrs persönlichen Crlrdcns. di« über alle äußeren Einstülse. über alle Venuhnng sremd.m Swfws trüimphieri. ©tze ist d^rrch, dcu«sstU-l al» die deutüße« Wh»man liker, das, s,e LetzNers hrwisch» Geüoll h» den MiUrlzmnkl der taiksstn-i, Di»lch«ig strNt. daß ila die derascheßkllgivsttäl nicht rtnselttg in mtttelajteitnta Mystik ßuw. sondern yia?gWNe Tönr für der, Kultur«halt de? Proleftam,'»muö find« Kant und Ofeeifc stehen als W ist her an drr Pforte, di« chr in dieses ..Pacadw» brt rein«:; Ger»'.- wunderung der Vergangenheit einladen Obgleich ihr Buch Haupt» sästlist, von den Philosophen und Dichtern unserer Naji,kchrn Zeit erzählt, hat sie doch damit der romanrischen Dichtung die Bahn aebrochen Durch ihr Wirken wurde die deutsche Dichtung zur Vefruchterin der neuen französischen Lüeratui, und alle Roman» Nker. von Viktor Hugo zu Müsset, hoben den von ihr mm miflrften deutschen Einfluß erfahren ..Alle Franzosen wollen letzt Deutsch lernen.' schrieb wenige Jahre nachher der LstOveizer Bonstrttrn. doS Buch der Ltael habe eine Revolution der Geister her vor gerufen, und ähnlich war es in England und Amerilo. wo man erst d»rch dies Werk aus di« noch ungetafenen deutschen Geißesschätze aulmerksam wurde. Es ist die Inste! der Frau von Ltasl. di« große Männer in England und Frankreichs ein Carlvle und Renan im 19 Iahrhiwderr wieder ausgenommen fetai und deren Lttfe bedeutete: die Errettung der eignen wo,sch gewordenen Welt durch den genvanischr» _ Sdlfnpffanjtn. Inwlge des mangelnden FeUeS ist ern XrhM sehr i«r geworden. der bei eorem Kulturvolk in großen Mengen qrbrevd* wird, das ist die Leise. Rnslandische Lerseu sind nur zu Märchen- Preisen ui»d aurd nur selten m erlangen, und im Iul^ud wird sefe wenig hrrgeftcttl. da da» nötige Fett anderwerng rebrancht wirb. Man dar miotgedefsen zu ollerhanb Erüiwnrtteln iür Leise zn Warst»wecken gcgrilsen und dre Zahl dieser Wanbmitttl ist unüfer» sebdar geworden, aber die Güte der mein » ist sehr jrav .feff. Da ift ein Hinweis auf Letten er »a dm ittrl am Pkahe. die uns die Natur rn zahlreichen Pflanzen gegeben hat. Eine ,n ganz Deruschiaad oorkommende Pstonze hot den Namen Le, len kraul Laponaria ossicinalis) aus dem Grunde, weil sie in allen ihre» Teilen viel Lavonin. also Le,lensudstanzen entfett, was sich iosort erkennen läßt, wenn man Ltenget und Blätter kräftig m,t den Händen im Wasser recke, e» enümieli sich dann rasch ein dichter Lettensihau«. Noch mehr Larwnin aÜ die Blätter entfett die Wur»tt. die einen »,emltty einen Zmitimrter dicken und 90 ^nTtüneter langen, verästelten W: rzelft^ bildet von rvtt.ra»ncr Farbe und runzeligem Aussehen Ire Wuiuk eignet tick, daher auch am besten yu Lei'enersah, und zwar ist es am Vorteilfe»testen, wenn dre ausgegrabene Wurzel nast, glündiufer Watstung und Reinigung iorasälttg getrocknet, in Llücke gctchnirteri und zu Pulver vermahlen wird Je ßnner das Pulver ist. deD besser ist es. man krnn es ohne werteres mit ©öfter wie Lette be- ««den. und »nur sowohl zum Reinigen b« vände. wie z»r Wöjche von Stoffe» Zu diesem Zwecke verwendet man ark heivarteeten. Die großen, duftenden V:üte« haben eine w.-iße. hell rosa über- feuklte Farbe und stehen in einem fechten Biütcnstand an der Lfehe des Ltengels A« den Ufern vo« Bäche« »nd FlKsfcn. zti-r'kten Weidenacdusch an Decken und Zaune«, aus Feldram»« und an Eisenbabndömmen ist das Let^enrraut p linden, und in mancken Gegeben, besonders ,n RttM' und -uddeuttchtaed. »st es außerort.-Nich feus,g Lewe V< rwenduua als Wa ckrnrSrl stammt schon aus alten Ze»len. wie schon fern Name desa.,? Außer dem Le»je«kraut können aber in f|eu!> . W<»se n,.nde B!atti.'ietle m,t « ,» Auv'iäu'een und Ltenget«. die m»t kleiner» Blättern her edt sind Dre wintigen. »vütaintaten Blüten fmd grün Ans fand,rem B»den kömmt dag Tausendkyrn feusig rv, und oft iu,d a^nre Vrachäche, roll » mit ,hm Üder»o,ren Ev »l seifenhallig, daß es mit <&»*&■, »er riefen einen kräftigen rck>n»m a»bf Wir (etrm also, daß wir eine ziemliche Aü« »aht ,n vstanz- lulrn E»sab! mein füt reife hoben und iN'a-. und fee »In»- pslanze,i überall in Deutschland »n finden rmd meiste fercht »> winmeln. w daß fhe t« riefen Fülle-, d,e fei INri« §«»?« mtetter* »tu»en oNgem-ine Bem tzarng »st w zu rm^ifer». 1 — 300 — vermischte». * Obstals Durst stiller Es sind.mir wenige Tin^e, dl« vor den strengen Lütgen eures nwdernen Htzgienrkers volle Gnade finden, zu diesen gehört in erster Linie frisches Obst Die ckwmistl)e Untersuchamg zeigt allerdings, da st die saftigen Früchte eigentlich kernen grosten Nährlvert besitzen, lveil sie ans wenig mehr bestehen als ans Zellstoff urrd eurer Lösnng von Zucker. Ter Gehalt' an Zttcker schwarrft ztvischsr 17 Prozent in den Weintrauben, bis zu 1,4 Prozent in den Citoonen. Ter Gehalt von Wasser ist im Obst stets beträchtlich, derm die meisten Sorterr bestehen zu V- daraus. In Wassermelvuen steigt der Wassergehalt curf 85 Prozent, in Erdbeererr beträgt er 90, in Pfirsichen 88, in Apfelsinen 86, irr Virrren 84, in Nettonen 83, in Pflaumen und Werntranben je 80 Pnozent. Llus diesen Zahlen lässt sich der Schluß zieheir, dast das Obst eine wichtige Rolle als Durststiller in der Ernährung deS Menschen zu spielen berufen ist. Wer viel Obst ißt, braucht ohne Zweifel weniger zu trinken, und der reichliche Obstgenuß ist zur Befriedigung des Durstes zn empfehlen, weil die Fruchte die begehrte Flüssigkeit in einenr ganz besonders feinen Geschmack darbieten Tie rn heißer Jahreszeit so wichtige Frage, was man trinken solle, ist also aizs Grund einer gesunden Ueberlegung mit dem Latze zu beantworten: Eßt frisches, reifes und saftiges Obst. Eigerstlich saßt dieser Rat niehrere Fordenrngen bet* Gesund-, heitslebre nt sich denn die Vermutmrg ist nnabtneistich/ daß bei reichlist'QN Obstgemlß das Verlangen nach alwholischeu Ertranken vermindert toird. Fenier reizt das Obst, obgleich es von.geringem Nähnvert ist, den Appetit und befördert die Verdaunug lleber- dies ist der Saft .von frischgefchuillenein Obst völlig frei ootr Bakterien, und die Frnchisänren lwben auch die Neigmtg, krankheitserregende Keime in ihrer Entwicklung zu hemmen. Im ganzen muß der Saft einer gesimdeit und reifen Banntftlrcht als ein ideales Mittel gegen den Durst in der heißen Sommerszeit betrackcket werden. * Kr i e g s k o ste n und Kriegsschulden. In jedem der drei Kriegsjahre hat die Universität Erlangen ihren Studenten ein Heft nnt Aufsätzen der Professoren als Gruß ins Feld geschickt. Das letzte schließt der Vertreter der Bolketoirtsck-aft, Geheim vat von Eheberg, mit ei leer Betra ckstnn g über das ab, was nach Woisteenculi uitd seinen Vorgängern im Kriege i^s erste, ztoeite und dritte Erfordernis ist oder genaller: über oie Kriegsansgaben und die Mittel zu ihrer Deckung. Der großen Menge der hier sorgfältig zusanmieugetragenen Zahlenangaben seien die folgenden entnommen: Deutschland lxrt die Kosten aus eigeuer Kraft cttlfgebracht. Die Jööfc der bisher bewilligten Kredite beträgt 79 Milliarden! Mark, die wirklich gemachten Ausgaben belaufen sich aus ettoa 60 Milliarden. In toelche»n schnellen Fortschritt der Krieg teurer und teurer wird, hÄoeist die Zusammenstellung. daß er den Deutschen bis zum April 1916 monatlich 867, täglich 28,9, tut August desselben Jahres aber monatlich 2000, täglich 63—64 Millionen gekostet hat. aber seit Mitte 1916 monatlich auf fast 2Vj Mrltiar den, täglich aus über 70 Millione i zu stehen kommt. Unser Bundesgenosse Oesterreich-Ungarn dürste bisL)er etnws mehr als die Hälfte des deutsck-en Kriegsbedarfs verausgabt haben. Ans der seurdlicheu Seite steht England obenan; sein Kriegsaufwand übersteigt schon 70 Milliarden Mark. Kostete der Krieg bis zum Mürz 1915 täglich 2 Millionen Pfund Sterling, so hatte sich dieser Bettag bis Ende August verdoppelt und ist zurzeit bis auf 5,7 Millionen = 116 Visionen Mark (gegenüber den 70 Milltonen Deutschlands) äugewachseii. Frankreichs eigentliche Kriegskosten tiaben sich bis Ende Dezember 1916 auf 44 Milliarden Mar? belaufen, die immat lichcn Kosten luarcit bis zum März 1916 auf 2400 Millionen, später sogar noch ettvas höher gestiegen, wälwend sich Rußlands Ausgaben für den Krieg auf ettvas über 60 Milliardetc belaufen dürften. Italien bat anfangs monatlich nur 450 Millionen ge^ braucht, doch hat sich dieser Betrag heute ans über 1200 Millionert gesteigert,: seine Gesamtkosten sind mit 14y‘ 2 Milliarden anzuneh- men. Auf unserer Seite miisseu wir nun noch die Kosten der Türkei. mit 3Vr, die der Bulgaren mit 2r/s Milliarden cmuehmen, aus Aemdcsseite die Serbiens. Rumäniens, Montenegros mit drei Milliardeit. Ende 1916 betrug der Kriegsaufwand 290 Milliarden Mark, von denen wir und unsere Verbündeten eilt Drittel, unsere Gegner zwei Drittel zu decken haben. Wir wollen diese kleine Auswahl von statisttschen Angaben, um die BedeMung der 290 Milliarden zu veranschaulichen, mit einem Vergleich abschließen, ber tne Gesamtkriegskvsten beut französischen Volksvermögen gegenüber stellt. Die Schätzung, die das Vermögen an beweglichelk und unbeweglichen Werten vor dem Kriege erfahren hat, tft üerfcütebett gewesen: dre gerirrgste Schätzn.ng lautete auf 210, die höchste auf 285 Milliarden, d. h. 2';_> Jahre Weltkrieg haben inehr als Frank- retchs gesanttes Volks vermögen aufgezehrt. vüchertksch. ' Taschenbuch für Pilzsammler. Kaum glaublich erfckMnt Ls, daß rn der gegenwärtigen Zeit der Knappheit Und Teuerung aller Lebeusmittel noch nngeheuve Massen guter Nah- rungsnnttel unbocuchtet verderben, n.och dazu solche Nahrung^ ultttel, die such looernwnn nahezu kostenlos verschaffen kann. Was I fttld das für Nabrmlgsmkt'el und wo sind sie zu fi-tden? wird' mamljer erstaunt fragen! Wir meinen die Mze, die unsere Wälder Und Felder in rtahezu unerschöpflickzer Fülle spenden und vvrt denen wähl kaum der tausendste Dell, ja vielleicht nur der zehn* tausendste Teil der mensMichear Nahrung Lugeführt tvird. Das lregt zu morst daran, weil die Pilze dem Volke zu wenig bekannt Hub Mw man dre eßbarut vott den giftigen (deren es ja mtr wenige gll^) mcht^M nntersckieideu vermag. Hier Wandel ztl srhaffenj und zum -rammeln der Pilze in größtem Umfange auzuregm- rjt! ein drrngertdes Erfordernis für unsere Versorgung und ein wtchtrges Hilfsmittel zunr .DurchHalten. Da erscheint gerade zur re.aiten Zeit in .Hesses Volksbüchenei ein „Taschenbütch für deutsche Pllzsammler von Prof. E. Walther" mtt etwa 100 farbigen um) lüwarMl Bildern (Preis Mf. 1.25), das genaue Anleitnitg gibt, welche Prlze man sanrmeln soll: lhas Buch ist durchaus' gemein- geschrieben, enthält Oud> eine ausführliche Llbteillmg! „Pilzknctze und darf tkd^tann lvarnt empfohlm werden. ''li Dne Li ebesarbeit für unsere Feldgrauem Arbeiten der tuneren Mission und verwandter BestrebrutgeN. bcheffeu. 276 Seiten mit 47 Bildern. Gebunden Mk. 4,20. Verlag von Quelle 6- Metzer in Leipzig Gietzener Hausfrauen-Berein . Kochanweisungen. Ka rtivsselkäs« mit Hering. 2 Ztilmg ramvt gescl'ültÄ Kartvmlu schneidet man in Stücke, VvclK sie in Salz-ivasser, gießt sie trocken ab und läßt sie gilt abdam.pscn, so daß sie keitwrleij ^pnr von Feitchngleil zeigen, dantt stroichu man die Kärdosselit durch eur Lieb. Unter die Kartosseln rül/rt man 20 Gramm Fett, ErgÄb, 1 Teelöffel glattgernhrtes Eierssxrrchllver, 1 ge- rrebeue Zwiebel, 2 Löffel gertebenen Käse, 2—3 entgrätete, »vürftig geschnttte-lke Heritlge und zuletzt ixeti steifen Schnee bec Eier. Man füllt die Masse in die vor gerichtete Auftattfforin und bäckt sie 40 Ins 50 Mtmlten.. Ka rto ffel spei se mit Hering einfacherer Art. Korwfseln gesiuht, geschält, mit ettvas Riagormsich zu Brei zer- stampft. Em geu/ässerter luring entgrätet und dnrck die Masässne gettaeben. Eine helle Mehlschivitze gemacht, etttms Milch niw die Heriugsmasse darutllergerührt, und den ,vorher in eine Backform gestrichenen Kartoffelbrei danfft übergvsftn. Ein wenig Semntel- mehl darnbergestreut, hellbraun gebacken. Klopse von Hafer- oder Gra ktp en g r ü tz e. 150 Gramm Grntze mit so viel kaltem Wasser übergossen, daß sie gerade überdeckt ist, über Nacht stehen lassen, am anix-rn Atorgen 20 bis 25 Minuten angÄocht und 3 bis 4 Stntlden in die Kochkists gestellt Nach dein Herausneünen kvckü man sie, rvenn nötig, noch dicker ern und gibt 2 bis 3 Eßlöffel Semmelmehl. 1 Ei oder Eierfatz Salz, Pseffer ettvas fein gehackte Zwiebel ttnd Petersilie zu. Man forint ruiioe Klopse daraus, die man in Mehl tuendet uttb in etwas peTfeeuMvett brät. In Ermangelung von Fett kann man sie auch rn Flerscl>- oder Mürfelbrülu kocheu. Briegsb r a tli n g e. ^ Psiltrd Haferfllxken bttiht rnan am Tage vorher mrt kochetidem Wasser auf. Den fvlgetrdett Tag wird 1 rS 1 ! und 1 Zwiebel fern gewiegt, dies mit 1 Ei. etwas Salz und Pfeffer unter die Haferftockmt genihrt: Bratlinge geformt, goldgelb gebacken. Brotaufstrich. Jv V* Liter kochendem Wässer löst man z-uerst 2—3 Snppetuvür^l oder ähnliches und bamt 7 Blatt ge- wasckMre Gelattne auf. Zur Berbesserrlu.g ffigt mar, der Brühe zer- klen^rte gekochte Gemüse, Fischreste, Fleischreste, grülie.t Käse, allere let Getvurze, Pilze. Tomatemnark bei. Je kräftiger die Atasse ab^ gescknneckt ist, desto besser paßt sie zum Brot. Auch aus Trocken- mtld), MeU. grünem Mse und Gelatine kann man einen Brot- ansstttch kock-m. 0/3—1 Tag erkalten lassen.) r 1 ! nier ^ n, Ö : JÄr Hettte Fanillietk sollte immer nur die Halste der angegebeiren Menge gekocht toerden, da sich Gelatinvi speisen nur 2—3 Tage halten. Abstrich! ütsel. Vater — 8o — Falter — üuke — Tiger — Seime — Brot — Lotos — Karl — Wiege. Bon jedem Wort sind 2 Bilchstaben an beliebiger Stelle ab- ztistreichen. Die übrigen müssen in sinngemäßem Zusamnlenhang ge- leten eine kriegerische Dwßnahnte tezeichnclt. die unsere Feinde, be- londers die Engländer, sehr in Schrecken setzt. (Auslösung in nächster Nummer.) Atislösung des magischen Zahlenguadrats. in voriger NgiinmeL» 28 41 24 37 30 31 29 43 3b 33 34 22 30 38 26 37 35 18 31 39 46 23 36 19 32 Schristlertung: Fr. R. Z-nz. - Ztoillingsrunddrnck und Verlag de^- Brnhl'lchea Universttäts-Vuch. und Steindruckecei. R. La.ige, Gießet X \