Die blonde Drossel. Ron ran von E. Fahrow. Fortsetzung.) ' Der Justiz rat lächelte diskret. Noch »mi&t-c die gute Ulrich nicht, uni Mas es sich handelte, und schon schwang sie die Siegesfahne. Aber has sah ihr ähnlich; sie war ja nicht nur Berlinerin von altein Schrot und Korn, sie war Ü berha upt deutsch in alle Fasern und Gedanken hinein. „Natürlich siegen wir," sagte er beschwichtigend, „obwohl es mit den Russen gar nicht so einfach werden wird. Sie sind gegen uns das, was der Niese Goliath gegen den kleinen David war." „Und doch erschlug David den Riesen!" „Ja, ich weiß. Wenn nun aber auch England gegen Ans ginge?" „England? Gegen uns? Herr Justizrat, Sie sind nicht bei Trost!" Kurzius seufzte, aber er schwieg; seine Zeit war immer gemessen, und zum Kannegießern war ja wohl Frau Ulrich nicht hergekommen. Sie wollte eben von ihren Angelegenheiten ansangen, da klopfte es, und gleich darauf trat Heinz Riethling in die Tür. Er verbeugte sich und stammelte, scheinbar verlegen: „O, entschuldigen Sie, Herr Justizrat — ich dachte Sie M-och allein zu finden." „Guten Tag, Herr Referendar!" rief ihm Frau Ulrich gemütlich zu. „Kommen Sie nur rräher, ich habe noch eine Weile Zeit" Sie kannte den hübschen jungen Mann, da er schon, mehrmals bei Notariatsakten und dergleichen mitgewirkt Hatte. Er eilte auf sie zu, küßte die dargereichte Hand und strahlte die gute Frau an, die eine so schöne Gesellschafterin und so furchtbar viel Geld hate. „Nun, was gibt's noch, Herr Kollege," fragte Kurzius 4hn. „Es ist itodj der Schriftsatz gekommen, über den mir vorhin sprachen; soll ich ihn gleich beantworten oder bleibt rs bis morgen?" „Fangen Sie, bitte, damit an, ich spreche nachher noch weiter darüber mit Ihnen." Der Referendar zog sich zurück, und Frau Ulrich rückte nun mit der Sprache heraus. Der Justizrat nickte ein paarmal, ließ sie ihr Herz ergiebig ausschütten und zog dann einen Bogen Papier näher Heran. ^ . r , „Also ein neues Testament?" sprach er. „Das i|t ja jehr erfreulich, Frau Ulrich, daß Lie nun Blutsverwandte gefunden Huben; und es ist nicht mehr als recht und billig, haß Sie Ihre Nichte bedenken »vollen. Auch ist die Sache sehr einfach. Ich denke, wir machen jetzt einen Entwurf, den ich Ihnen »nitgebe, und Sie überlegen sich das Ganze noch einige Tage oder Wochen — man muß dergleichen natürlich nicht überstürzen . . . „Aber ich bin ganz entschlossen, Herr Justizrat." „Gut, um so besser. Trotzdem bitte ich Sie, erst nur d« Entwurf mitzunehmen, den wir gleich durchsprechen können. Und damit Sie ganz beruhigt sind, gebe ich Ihnen auch gleich das frühere Testament mit, und Sie können es verbrennen. Dann werden Sie, sobald Sie nur wollen, wieder zu mir kommen, und mit einem Federstrich ist es dann vollzogen, nicht wahr?" Sie sprachen eine Stunde ruhig und eingehend, während Kurzius dabei mit geübter Hand mederschrieb, was sie besprachen. Im Nebenzimmer saß Heinz Riethling regungslos und lautlos an seinem Schreibtisch und hörte jedes Wort; denn er hatte vorhin aus Versehen die Tür nicht ganz fest ein- geklingt. , . Als Frau Ulrich fortging, und Kurzius sie höflich bls auf den Flur begleitete, drückte Riethling vorsichtig und leise die Tür zwischen den beiden Zimmern wieder zu. Er war etwas zerstreut, als nachher der Justizrat noch mit ihm den neuen Schriftsatz besprack), aber der alte Herr achtete nicht besonders darauf. Er legte keinen großen Wert auf die Arbeit seiner Referendare, denn er wußte, daß die wichtigen und verantwortungsvollen Dinge doch immer vor» seinem alten, getreuer! Bureauvorsteher erledigt wurden, und nicht von den eleganten, jungen Rechtsbeflissenen, die er zuweilen beschäftigte. In Riethling aber wirbelten die Gedanken durcheinander. Die Enthüllung, die ihm hier so überraschend geworden, bedeutete für ihn eine unerhörte und blendende Glücksmöglichkeit. Das entzückende Mädchen, dem er „zu tief in die Augen geschaut", rvie er sich mit plötzlich poetischer Färbung auö- drückte, dieses goldblonde Geschöpscheu, das war nun auch noch zu alledem eine grandiose Partie? Sollte die Universalerbin der reichen Ulrich sein? Da müßte ja die ganze Welt aus den Fugen gehen, wenn er sich das nicht zunutze machte! Heinz Riethlurg. deine Glücksstunde hat geschlagen! Jetzt oder nie machst du den großen Treffer, dem du schon so lange Nlichjagst! Sv zuckte und klang es dem schönen Riethling durch Kopf und Sinn, als er nach Bureauschluß seiner Wohnung zustrebte. Er wollte sich dort nur umziehen, beileibe nicht elrva philisterhaft dortbleibeu. £> nein! Wozu war man in Berlin, rvenn man sein Leben nicht genießen wollte? _ Aber bevor er untertauchte in dem trüben Strom des „Lebensgenusses", wie er ihn verstand, wollte er doch noch einen Pfeil als Probegeschoß versenden. Und er bestellte bei seinem Blumenlieferanten einer» lose aebundenert Strauß herrlichster Trcibbausblrnnen — nicht — 290 *Kofen,i>ie jetzt so pöbelhaft billig waren — und sandte sie an Fräulein Ruth Stockton im Hause von Frau Karoline Ulrich. In dem Strauß steckte ein weißes Kärtchen, auf dem unt schlanker, weit auseinandergezogener Handschrift stand: „Einen Gruß von Ihrem unverbrüchlich ergebenen Sklaven." Er fügte keine Unterschrift hinzu, denn er wußte, sie Mußte seine Handschrift erkennen; hatte er doch an das Haus Otter eine beträchtliche Anzahl von Zuschriften, meistens Bestellungen, gerichtet, die alte der Empfangsdame Vorgelegen haben mußten. Aber das ließ er sich nicht träumen, daß Ruth, als sie ani Abend den Strauß mit der Karte vorfand, ihn mit einem unmutigen Runzeln der schwarzen Augenbrauen dem Stubenmädchen schenkte und dazusetzte: „Ein andermal nehmen Sie, bitte, keine Blumen für Mich an, von wem sie auch kommen mögen. Es hat mir niemand Geschenke zu machen, und ich nehme keine an." 14. Kapitel. Krieg! Krieg, Krieg, Krieg! Es schrillte und donnerte durch die Lande, das grausige ^vvrt und schlug wie Donnerkeile in jedes Haus ein. Mit wahnsinniger Schnelligkeit war alles gekommen, U JI = 1 *.^griff es ein langsamerer Verstand nicht, daß dies alle^ keine wüste Phantasie, daß es dunkler, drohender, grauenhafter Ernst war. Die Mobilmachung hatte in wenigen Tagen das ganze Land, die ganze Menschheit verändert, und ein Fieber, ein Feuer und ein Zittern der Erregung und der Begeisterung durchjagte iedes Menschen Brust. Weinend war Frau Ulrich ihrer jungen Gefährtin um oen Hals gefallen und hatte sie an sich gedrückt. „Ach, du mein Herrgott im Himmel! Ach, du allmächtiger Vater! Ruth, welch Unglück, welch Elend, welch Jammer und Gram und Elend und Leid wird kommen'" „Liebe liebe Frau Ulrich, weinen Sie doch nicht so! Dav kann ich;a gar nicht aushallen!" Und Rüth liefen selbst die klaren Tropfen 'über die Schnierz' nur Mitgefühl, nicht aus eigenem Frau Ulrich richtete sich auf, trocknete sich die Augen und rief: begreifen wohl gar nicht, daß .s Sie ebenfalls angeht? Muß denn Kürow nicht mit?" Solda^"^? mt m den Krieg? Aber er ist doch nicht „Nicht? Ist er nicht Deutscher?" „Ja, o ja." .. ' P an *’ mein armes Kind, muß er auch mit. Er ist doch Nicht 'rank? ^zch habe ihn \a gesehen — ein Hüne!" e , i l -v* auch gedient, er sagte es einnral — ich verstehe Irlich nichts davon, weiß auch nicht wo — aber er hat den Drenst aufgeben müssen, weil er am Fuß irgend SÜftr L'AE mir das Wort r , s?, R??n, wir wollen es nbwarten — er wird sicher von iich Horen lassen — haben Sie denn während der Mobilmachung kerne Nack)rick)1en von ihm gehabt?" Ruth wurde ganz blaß. Sh- ~ wir schreiben uns ja nicht viel. <§r wird doch lilcht — er wird doch nicht —" Sie sprach nicht weiter, doch ein Blick in Frau Ulrichs Augen antwortete ihr genug. •„ , fa0te dieser Blick. „Und das ist if,rt nW ' lQ6t tun, was Ruth ging verwirrt auf ihr Zimmer. ÖUC ^ r Therese Berber während einer Reihe gArochem ^ ^ehen und hätte sie doch jetzt sofort gern einem vorüberhuschenden Bilde fiel ihr der Täg ihres gemeinsamen Ausfluges ein, als Therese die p M>w?land- ' M ^ HE-: JD Welt^Heimat, d-nMe Abkunft Jm] fiZ % W- w-rd- wohl gar nicht so meitV friTnM” ^ er ^ nt des Vaters, zumal dieser doch lediglich nach gekominen sei, run dortige Verwandte aüfzu- Ob denn Ruth nicht Interesse habe. Näheres über diese Verwandten und ihre Herkunft zu erfahren? Ja, die hatte Interesse dafür! Das war vorgestern gewesen. Und seitdem hatte man Truppen und nichts als Truppen durch die Stadt marschieren sehen, hin nach den Bahnhöfen, wo sie verladen wurden. Bon Stunde zu Stunde wuchs Ruths Aufregung uub ber £>tunn der Begeisterung, der auch sie zu rütteln begann. - war wie verzaubert und verjüngt. Sie Blumen und Zigarren und Tabak und fuhr nach bert Stellen, wo gruppen vorüberkamen, und dort stieg sie aus. rmd verteilte wahllos und nimmermüde an die Soldaten ijhre Gaben. Dabei liefen ihr immer wieder die Tränen über die Wangen, wenn solch ein neues Bataillon herannlarschierte und Mit Hellem Gesänge hinauszvg in die Schlachten, auf die es brannte. Meine Jungens, alle meine Jungens!" murmelte die alte Dame dann, während sie mit nassen Augen lachte mw Mnkte. „Ach Gott, ist es nicht, als ob einem all das junge Blut gehörte? Und steh nur, Ruth, von all den prächtigen Menschen kommt vielleicht nicht einer zuri'lck!" Ruth hörte es gar nicht, daß sie eben in der Erregung mit du angesprochen worden war. r^f. sie fleheiid, „o sagen Sie doch das f° fröhlich und übermütig in den Krieg! Sie werden doch zurückkommeu!" „-^ceni gutes Kind, ich werde es nie vergessen, was ich fe «ns dem Pots daine r Platz anno 1870 erlebte. Ta -atten wir Besuch, mein Karl und ich, von einer schwedischen tt 2? 5™ .Geschäftsfreund empfohlen hatte. Unb .l Ä K. eüüa f ^ eine Hellseherin, llnb sie stand hier uud sah Mit uns em Garderegunent vvrüberziehen, ebenso b4efe ^er. Tla, nahm sie meinen Iw . - ^t er 3 tc ^ lt 6auz weißeil Lippen. „Mein Gott, bie j e ^^uer haben ja Totenköpfe auf den Schultern!" - Ja, so sagte sie. Und dann - fani ”5 0n \^ önen Regiment aus einer Schlacht nichts zuruck — als em Rest vvii siebzig Mann " ’ } W"lÄÄfÄJfÄ s, t ss' Befreiung. von Hanns Wohlbold (Memmingens Vor drei Wochen hatte Leutnant Stevenson bei ^arl Luna, rnmm semeii Antrittsbesuch gemacht. Es mv bk cinSS ^ kmzigc Eurapäer, mit dem man gc- legenttich ein Wort redm wnnte. So veelolmte es sich iveniasiens ilm einmal^ anzusehen. L-terenson mußte nur einen Uniiwn atm lnadsc ~ n ' da er gerade an d^r Grenzern Nm Ä ^ ^chüm^uns Farm lag diä-t neben biitifdcm lRbiet dabcim war, schtuor er sich.'es falle die letzU Amte da drüben gewesen sem. Der deutsche Nachbar m.ir lrhr Abswewubter nnd a^chcinmd M?er ücenfch,aber in den zwei Stuiiden. währeird deren sich aus La am-, ^anda ihre Zigarre bei einem Glas Soda,rasier init FM» cl^DM-^nn trank das Sadawasser leer Z Ja S' 1 ' Stevenson aus tiefster Seele, nicht ein vern in- t, ge- Wort. Langmann war der >chwerblü,igs,e Bursche drn S 1- ^n Grübler nnd ein Buch..r,„e„schnnd,^n r ualcii ,chien,cr brachte „ichts>«iter smw mit trefsmnigen Weltbetrachtuugen lannn^ilf?' • crfdj.ien der Engländer zun, ziveiteningl. Aber er hm eine halbe Ä jwgme «rLZr"LÄL;"SeinA,^ä"^"SÄ -"h Wij seine Station — über die Grenze von Teutsch-Osta tritt» wrz«te,. nnd d,e Farm zu nehmen, auf der er writerc Br feile abzuloartei, l>,tle. seit Kriegsausbr,^ hatte er stck, au! d e rn wg ein grimmiger Humor in der Sache ^nann tote orofk Worte gemack,t. er ,°ar erhabei^r rt'ci von jkglichkii Skmrrteiltn frei nun K,>m s _v Garten lvar das Land, durch das er ritt Wald und >md Savmma wechselten miteinander ab. ^Hin .md wi^ ta.A 291 er tn bo3 Dunkel des üppig Wuchernden Unvaldes, durch dessen g'rüir leuchtenden Schatten nur hin und wieder ein Sonuensttahil Slühv', in den: das salbe Rot, das porzeltanblauke Weih dichtgedrängter Blüten den Hauptakkord des bunten Teppickss bildete, der sich in allen Farben über die Erde zog und der seine Ausrufer bis in die Wipfel emporsandte. Dann, wenn die Stämme ^ter stxrndeU' uahu, plötzlich Grasland die Reiber aus, harte, hohe Büschel, die, krnehvch und halb verdorrt, in Dorste zusammen- gedrängl standeii, Dornbusch urrd Gestrüpp dazwischen verstreut, nne grelle Lonne dariiber, die dem Mge Schmerzen bereitete und in der Ferne, hochtragend in das tiefe Blau des Himmels die zerrissenen, pl-antastisch^wirren Gipfel des Kilimandscharo, auf dessen lsvck^stm Höhen die Sonne den Schnee wie Silber flammen lies;. Stunden dauerte der Ritt, dann kam plötzlich angeballtes! Kulturland, Mais- und Hirsefelder, ein gleitendes Wellbse,il>- dack) dazwisck>en, imd nach »oenigen Minuten hielt Leiltnant Stevenson vor Karl Langmanns .Haus. Kein Hindernis hatte sich ihn: in den Weg geschieden, nicht einmal die Stelle, an her sie über die Grenze ritteU, ivar ihm ausgefallen. Man hatte nicht so viele Truppen in Teutsch-Ostafrika, daß man in diesen! entlegenen Gebiet .Wachen anfstellen konnte. Tie Fa ran lag im tiefen Frieden. Ein lxiar Schwarze zeigten sich zuns'ck-en den Hütten, und gingen ihrer Arbeit nach. Lang- nmnn sah auf seiner Berank und las. Er sah die Engländer komineir und ^egte tes Buch zur Seite. Stevensou sprang aus den: Sattel. Seine Soldaten Indien die Gewehre schiußbeieit im Arm. Ter Ansiedler stand langsam mif. Er war von mittlerer Größe, breitsch,«ultrig, und leine gemessenen Bewegungen deuteten auf große körpert ich.' Gewandtheit und Kraft. Mn kurzer', eckig geschnittener, dimkel blaute r Bart deckte .sein Kinn und das sonnenverbrannte Gesicht hatte seine urtb doch fege Züge. Langmann nahm die kurze Holzpfeife ar,s dein Mund und lüftete^den breitrandigen Panama. „Freut mich. Sie zu sehen, Leutnant Stevenson," sagte er höflich. Ter' Leutnant lachte und übersah die Hand, die ihm der andere enigegenstreckte. „Womit flann ich Ihnen dienen?" „Zunächst bitte ich Sie um tfmaS zum Trinken." Er lieh sich auf deu uäehsteu Mhrstuh«l fallen und wischte den Sck'treis! von der Stirn. „Ter Satan l>rt mich in diesen Glubofen gelockt." stöhnte er: „ich wollte, ich säf7? in London, wo es jetzt, bald schneien wird." Ter Teulsckie hatte ihm em Getränk zureckugemacht, und er trank das Glas auf einen Schluck leer. „S.'c erinnern sich weh' ll > de s n was Sie mir ge'at haben, als ich vor drei Wo chm l[;c an oiefcr S: . . • - • y" fragte Jr und zündete eine Zigarre an. Auch Langamun hatte die Pfeife neu geslopit. Ter süße Geaich d.-s schtreren Tabaks lag in der glühend Heiszen, regungslosen Luft. * r »öfiß nock> ziemlich genau, lvas wir damals gesprockien «aben. Mer wollen Sie Ihre Learte nicht aus dem Sattel steigen lassen? Meine Reger können für sie sorgen." Einen^Augenblick sah der Engländer misstrauisch in das Gesucht des sprechenden ,md schien sich zu besinnen. Tann rief er einen Namen. Ein Mann kam terbei, er wurde instruiert, die Askaris singen von den Pferden und einige Reger liefen heran, um ihnen den Weg zu den Ställen zu zeigen. ^ „Ihr Standplmkt von damals," fuhr Stevenson fort, den sie olme Zweifel auch heule nccki einmhmen, erleichtert 'mir meine Ausgabe, die sonst einiges Peinlüh? hätte, ganz ivesenllirh. Lie sind ein Plnloioph, Mister Langmann," — ironisch lä'.iff er das eine Auge etlvas zusammen, — ..und es gibt nick^s ^s Al-ncn unentbehrlich scheint. Ties alli-s hier, Hans und »Ew,.. - fr beschrieb mit der erhobeneil Rechten einen Halbkreis wohl?" uichts. So sagten Sie dock) — oder wie war es Karl Langmann sah den Offizier einen Lbugenblick ins Gesicht dann blickte er zürn Kilimandscharo Mmlbcr. Der Tag neigte sich seinen, Eilte, zu. die wüste Koppe des „Geisterberges" glühte in rosigem ^cheni und eui Adler m hwch vtem im Blau seine Kreise. lvar es, Leutnant,^ sagte er. „Sie sprachen. Uvnu ich nicht irre ravon. daß Sie das, was Sie in Europa ansgegeben haben, so lehr wnmf|£Ti, da st Sie bereuen, hierher itariT Afrika Ijidte " C11 5U U n1 ' U1 * S,c mich, wie ich es in dieser Hinsicht ÄiiJ. " itfW - ?tl,£ * n,ct •** 2r°"ie wich nicht M „vvrü sagte vsjntni," fuhr Langmann fort, daß nur über alle k-chcht «NM, frei lucrkn miifien. Tnrin Wir bkbc" durch.;,,Nttl!«. babrn. W l s nd2* allem, lerne», alte., zu entbehren. LNr sind unfiei w lange etlva-r nnS hält, so lange es etlvas giln das uns not,mach,g, , är daS Glück unser« DaseÜch bestlnunerch "l-lE ssre, werden von Mensclr-n und Dinge» — lodlasle» »,,-m letzte,,.- sagte Stevenson. " an, SrL, ' 1 *£0: T1 K^ r „Bis zum letzten Mich von dem Hang I MI de re E " nr fm n^dcn W ist mchts - - nne alU I „Und heute noch stehen Sie mrf diesem Stand'punkt?" „Immer!" „Es erleichtert mir dies, wie ich schon sagte, meine Aufgabe wesentlich. Ich habe den Befehl, diese Farm zu zerstören und Sw selbst wegen ^pionageverdachtes zu crschiesten." Es war finster geworden, die kurze Dämmerung hatte sich zur Rächt gelvandelt. So konnte Stevenson nicht erlenuen. ,vas wr em Gesicht der Deutsche zu seinen Worten machte. Aber bte Antwort ließ nicht auf sich warten. ,^Jch bin frei, innerlich, tvie ich Ihnen schon sagte Stevenson. E^ ist keine Theorie, die ick;, zum befteu gab, um Sie zu verblüffen Ich beuge mich nicht vor den Dingen und mache mich nich^ zu ihreni Sklaven. Nicht einmal zuui Sklave!, des Lebens Ta-'. Leutnant i,t Herren reck) Aber Sie scheinen mich für einen Narren zu halten, tvenn ^re glauben, daß ich mich trotzdem einem britischen Leutnant füge. Ich untcriverse inick; den Dingen nicht, aber ich lenke pe, irne es inir paßt. Das i|t nur konsequent. Wer sieb frei gemackü I>at, der weist auch feine Freiheit zu wahren." AskarÄ" ^ E mehr frei. Da draußen stehen hundert „Und hier sitzen Sie!" — Die Antivort kam rasch und Karl Langmann beugte sich über den Stuhl seitwärts, wo er auf einem ncincn ^uchckzen, das dort stand, etlvas suchte ^ tam ?ber die schwarzen Wipfel. Tie Schneehöhen des Kalrmandsck)aro leuchteten wie Silber und auf der Veranda wurde es hell. * Langmann stützte den Ellbogen auf deu Tisch und streckte den llnterarni senkreckn empor. Er hielt eine Kugel zwischen bat Fingern. „^ff; war auf Ihr Kmnmeu vorbereitet, Stefenson. Das hier macht mit uns beiden Schluß, »veim es mir meiner Hand entgleitet Ich habe d,e,e Dinger im Haufe, denn in der Wildnis must ma.r auf alles gerüstet sein." Stevenson spraiig auf. „Bleiben Sie sitzen. Wenn Sie eine Bewegung machen, lasse ich ac Bvinbe fallen. Ick) sck-tvöre es Ihnen, Stevenson Sie sind in meiner vand." „Es gilt uns beideli!" sagte der Brüe. „Sie wissen, ich kann loslassen. Das Leben, wie alles aridere — wie wett Lie danktt siiid, lveiß ich nicht." Eine Minute lang schwieg der Leutnant, mürrisch^ lvollen Sie denn von ünir?" fragte er endlich „Rusen S« Ihre Leute und befehlen Sie chnen, heim zu reiten. Al^sagen pe kein veräterlsches Wort. CS ist mir ernst " Der Eil gl ander rief einen Namen. Seine Soldaten lagerten hinter dem Haufe, und ein weißer Sergeant kam herbei. Stevenson gab seine Befehle. „N werde cuck) iint emer Bierkelstunde folgen," sagte er Minuten später saßen die Mkaris im Sattel. In luiger Rnhe trabteil sie durch die nwnderhellte Wildnis. Mau kornitH sie weithin mit dein Blick verfolgen auf ihrem Weg durch das hohe harte Gras, das fast bis zuni Sattel reichte. Eine Biertdstuude lang fiel auf der Bermida kein Worl ^anii erhob sich der englisck« Offizier. „Run kann ich ja nwhl gehen," sagte er wüteiid. Aum, Langmauki stand auf. „Leben Sie uvhl." sprach er. Der andere erwiderte nichts. Ein Neger brachte sein Pferd, er schivang sich m den Sattel. ' . „DiesUtal sind Sie der Sieger." sagte er höhnisch. , Mer ich mir <-re sichrs uock) verseh.'ii. Daiui vertauschen wir du Rv'.le. Er wiiiidte fern Pferd und spreu.Tte davon. Langmann ries seine Leute zusammen mrd hieß sie. Reittiere für icden einzelnen aus dem Stall zu ziehen, alles entere itetier ömaijv^tre 1 ^. .vier nwr für keinen eine Stätte mein n- Stevenson nach einer halten Sknnte idwrtn^ tovÄ ll « l - rf> Un ? öR> rtuT Hohe kam. die ifon. ülvr schonrze Sittel ÄmiKtt, rtur denen silbern der Moiwckxün lag. emon lveiten Ausblick öffnete, hielt er sein Pferd an und wandte sich um. ^.ort, wo Langinanns Fnrm lag, war der Himmel rot von fl™™ ^'Ä^oen Feuer, dessen Flammen Mi auslodernd. iwtt schvarzen Rouchchvadeal umhüllt, über die Wälder zogen. Sin dcnisches «ricgsbuch aus dem Zahrhundcrt. Das Erleben dies« Krieges fordert miinilkkürlich wieder ;u Beigleichen mit der Kriegführung vergangener Zeiten terau- und düiuiir ist ch nicku terumnteillckn daß neben den modernen >h : itN>&- sckuii in ungcn auch ten zvriegsbüchcrn vergangener Iah, Hunderte 'Ulgememe Pachtung zuttil wird. Auffallend wenig lourte w das als tes umfassendste deutsch' Kneus lmch des 16 Ichhi-hirnterts eine Lvnterneilnug eimnmmt und ^Nönlichkeit seines Verfassers uugeu elu.i.i .»7 Inteieße tean tniidvii. bar». Es ist das Krieasbuch des . tei H'«v L Mnieftckt Provisionar und Bür»vr >u Ulm " n.^chsw. ^s! ^^l.spergcr über das Otto Ernst Intte-. ,m nack .ui >est tei bn der D'utsck^u Verlags Anslalt in Snut.uiit ersch-inenten Zeitschrift Uebrr Land und Meer teiichet. Der m Verfasser, in den Ehnsniken ■m'atK&ntaT auch LieNhakd Frönsperge^ vdcr Freundsperger genannt, nmr zweifellos einer der bedeutendsten bauschen MilitärfchriftsteUer des 16. Jahrhunderts. Er^wurde m 5Znhre 1520 yu Mm geboren imbnafrm schon in jungen Zähren an den Belagerungen von M-arseille und Ösen teil. 1552 wuroe er Zengmeistcr im kaiserlichen Hoer in Frankreich, H.Zahre ipäter ward er Knm Feldgerichtsschnldh.ftß ernannt, um saure mich als Kaiserlicher Provifionar in seine Vaterstadt Ulm zurückzurehren, wo er sich Mit Eis?sr ^ls Militnrschrnststeller betätigte. Se:ü bedeutendstes Werk, vor: dem hier die Rede ist, wurde 156.^ ,,bet, Mvorg Raben in Verlegung Sigmund Feyerabends und ^nmon Hüters zu Frankfurt am Mahn" in Drmk gegeberr und erhielt den langatmigen Titel eines Buches, das handelt: „Von kayserlrchen Kriegerechten, Malefiz- und Schuldhäubeln, Ordnung und Regr- lment samt der selbigen antb anderen hoch oder niedrigen Befehl, Bestückung von Remtern zu Roh mrd MH, twn Geschütz und Munition, in Zug- und Schlachtordnring, zu Feld, Berg, Tal. Wasser linb Land und so weiter. Zngecignet dem Mlerdurchlauck^ tigstcn, Gross mächtigsten, Unüberwindlichsten Fürsten und Herrn, 'Herrn Maximiliano dem andern, erwählten Rönrischeu Kaiser Usw., zu. allen Zeiten Mehrer des Reichs, in Gennanien und zu Ungarn und Böhmen König, Erzherzog von Oesterreich, Herzog %u Burgund, Braband und Württemberg, Grafen Zu Tirol usw., weinen aller gnädigsten Herrn!" Ergänzt durch technisch wertvolle Bildbeigabeu des Kupferstechers Jost MMMi, gewährt das drei Bände umfassende 2&erf einem tiefen Einblick in das roeeres- weseii der zweiten Halite des 16. Jahrhunderts sowohl vom Standpunkte der Organisation als von dem des damals gebrauchtem Kriegsmaterials. Eingangs wird die „Gerichtsordnung"_ mitöc* teilt, der die Landsknechte Unterstarchen, das damalige militärische Justizwesen mit feinen Eiden und Strafen erfährt eine gewissenhafte Schilderung. Weiter berichtet Fronsperger über die Aufbietung. Werbung, Musterung, Znsannnenstellnng und Einteilung der Heere, über die Einrichtung von Feldlagern, die strategisclLN Cünzelheitsn l>ei der Belagerung einer Stadt usw. An die Grund- züge des Belagerungskrieges, denen eine Betrachtung über Schifts- ausrüstnngei: und Seeschlachten voraiisgeschickt ist, schließe:: sich Auseinandersetzungen über die Befähigung zum Heerführer, Erörterungen der Beschaffung der Artillerie, der Anlage von Waren«" lagern und Feldlagern. Eine geradezu verliebte Sorgfalt verwandte Fronsperger Ms die Besprechung des Geschützwesens seiner Zeit. Er erzählt von der „Scharfmetze", mit der man 100 Psimd schießen konnte, von dem eine Ladung von 75 Pfund schleudernden „Basilisk", andere Geschütze waren die „Nachtigall", die „Singeriw', die „Quartaiia". die ,.Notschlauqe", der „Scharfentinle", die „Sau", der „Asse" mrd die „Falkana". Nimmt Man noch die Ausführungen jüler Meßinftruuiente, Miner: und Feilerwerkkörper hinzu, so ergibt sich das mit seltener Genauigkeit allsgeführte Gesamtbild einer vier Jahrhunderte zurückliegenden Krieastechnik, die unsere- heutigen Kriegsmaschinerie hinsichtlich der Zahl ihrer Mittel kairm naclchand. Schließlich erwähnt Sutter noch die Charakteristik der einzelnen Chargen, deren Bedeutung :md Pflichtei: vielfach in! Reimen mitgeteilt werden. So sagt der Wachtmeister von sich: „Der Wachtmeister bin ich genannt. Dem ganzen .Heereszug wohl bekannt Wo ich ein find zu Tag und Nacht. Vergißt die Losung hält nicht Wacht. Dem tu ich mein Federspicß Omf) messen, Daß er der Wacht nicht wird vergessen." Die Pflichten der „Pfeifer und Trmnmelschläger" kündet Frvnspetz- >ger in den Verseil: „Lärm zu schlagen, Forderung und Sonst Befehle dem Feind niachen ktttld, erickften wir's redlich und' recht: Des werden tvir geliebt von dem Knecht. Die Beschäftigung mit diesem außerordentlichen Werke regt schließlich die Frage an, ob auch das 20. Jahrhundert einen ManU von bn besonderen Art Fronspergers finden tvird, der fähig ist, das Buch des Weltkrieges zu schreiben. vüchertlsch. — M itt el - Euro Pa , Mitteilungen des Arbkitßans- schaisses für Mitteleuropa. Zur Fördcncng ernster twlitischer Arbeit im mitteleuropäischen Sinne gibt der von Friedrich N a u m a it n gegründete Arbeitsausschuß für Mitteleuropa vom 1. Juli m: eine treue Zeitschrift unter dein Titel „Mittel-Europa" heraus. Ter littwaritckM Vertretung des Arbeitsausschusses gehören neben Friedrich Naumann der hochverdiente frühere Gouverneur von Deutsch-Ostafrika, Freiherr v. Rech'nberg, der Oberverwaltungs- gericl'israt Tr. Engen Dckiiiffer, der Arbeitersekretär Robert Schmidt an, also führende Männer verschiedener parlamentarischer Parteien. Tie Schrislleitnng liegt in den Händen des Kannten Mitarbeiters von Naumann, Dr. Waltl)?r Schotte. Die Zeit- schlcht stellt sich die Ausgabe, durch gründliche Behandlung der i einschlägigen Einzelfvagen Mrs eine möglichst schnelle EntschechuNg über alle die Punkte hinziiUvirken, die noch vor Begim: der Frre- derrsverltandlung-en hrnftchtlich der 1 isittelei>vopäifche:: Politik zu vereinbaren sind. Das erste Heft enthält eine:: Äufsatz von Friedrich Naumann: „Wer macht Mitteleuropa?", ferner „grundsätzliche Bemerkungen" eine** besonders erfach'enen poakttscher: Politikers „Zu den wirtschaftlickM Verhai:dlnngen mit OesterreichUugaru", dann einen Aussatz von Tr. Gustav Stolper (Wien) über „Form und JnlZaft des mitteleuropäischen Wirtschaftsbundes". Eine Chronik nürd in jeden: Hefte die Ereignisse auf dem Gebiete cher mittelen vopäischeu Politii an merken »md erläutern, auch werden die mittel mropäisch-wiafsenbrüderlttheu, politischen und wirtschaftlichen Verbände ihre Mitteilungen in der Zettschrift veröffentlichen. — Unse r Reformator Dr. Martin Luther. Bon D. Pcml Kaiser, Pfarrer: an St. Matthäi zu Leipzig. Verlag von Velhagen & Masing in Bielefeld :md Leipzig. Das Jubiläum sjalw der Refomratton hat ims ttotz Kr reg und Kriegsgeschrei schon jetzt eine reiche Literatur beschert die manches grtte und lesenÄverte Buch über Luther und seine Zeit auflveist. Besonders hervorgehoben M werden verdient das oben genannte kleine, reich misgestattete Werk, das der bekamtte Leipziger Kanzelredner fttt unsere Jugend^und das deutsche Hcttrs geschlrieben hat. In klarer, ansckMrlrcher Sprache, die auch dem Deuker: des Ksirdes verständlich ist, schildert er den Lebens- gang unseres Reformators, immer die Hauptnrerlsttiue seines Lebens mrd Wirkens besonders kerrnzeichnend. Die dem Buche be:- gegebenen Bilder sind zweckmäßig ausgeivählt und ausgezeichnet wiedergogeben, so daß sie das Verständnis der weit zurückliegender: geschichlichn Vorgänge wesentlich -erleichtern. Bei den: gerirrgen Preis wird das Buchi leicht Eingang in das evangelische dcultsche Haus finden: es kann zur Llnschaffimg warn: empfohlen lverde::. Gietzener Hausfrauen-Berein. Kochanweisungen. G r a u p e n a u f l au f mit Gemüse. 250 Gramn: gernah- l-ene Graupen werben in Sälzrvosser mit einem Briihwürfel an- gekocht und über Nacht in die Klochkiste gestellt. Diese Masse lvird Mvechselnd mit irgenoenurn ferttgen Genrüsebrei wie gelbe Rüben, Sprirat ober Erbsen in eine mit Fett ausgestrichene Form gegeben, 1—2 Eier mit Milch verquirlt darüber gegossen und 8 A Sttlnden gÄiacke::. Pfannkuchenleig wird mit:veichgekochteu Erbsen vermischt und gebackeiu K>i r s ch e n a u fl a u f. 250 Gramm Hajerftocken werden eingeweicht, die oben tretenden Schalen abgegoffen nachdem der Hafer sich gesetzt hat, drum angekocht und in tue Kochkiste gestellt. Später mit 2 Eiern, etwas Milch, Zucker und 2 Pfmü) K>i r s chen vermischt :md im Wasserbad gekocht oder in der Auflaufform gebacken. K a l t e s ch a l e von Buttermilch. Man gibt in die Bllttermilch gerieb-eiles, mit Zucker geröstetes Brot. Mittel zum Frischbalten von Eiern. Man reibt frische Eier mit Fett oder Speckschtvatte ein, wiederholt dies nach kurzer Zeit iwchmals, stellt sie aufrecht auf ein Eierbort Nach Verlauf von ettttger Zeit dreht man sie um. So behandelte Eier halten sich ein ganzes Jahr lang frisch. 5cherzratsel. sAus einem Schi'ihengraben vor Bp^rn). Mit i ist's stark und mächtig Und wird zum Siege dringen. Mit o oU bunt und prächtig, Kann Schutz und Behagen bringen. Mit e kanu'S niederträchtig Die größten Bissen verschlingen. (Auflösung in nächster Nummer.) Ham Sch. Auflösung der Skatanfgabe in voriger Nummer, Kartenverteilnng. V. abcB, b A, D, 7 ; a A ; c A, D, 8. M. a 10, K, D, 9, 8, 7 ; d A, 10, K, 9. H. d B, b 10, K, 9, 8 ; c 10, K. 9, 7 ; d D Skat: d8, 7. Spiel: 2. V b B, a 8, b 9. 1. VcB, a 7, b 8; 3. V a B, a 9, b K ; 5. HcK, c A, d 9; 7. HdD, c8, dK (-7) 9. Vb A, aK, o9 Damit haben die Gegner 6^ erreicht. 4. V b 7, d A, b 10 ( 6. Vb D, d 10, dB ( 8. MaD, e 7, a A 10. V c D, a 10, c 10 ( — 23 ) -Di ln)- «chriftlertuna: Fr. N. Zen,. — Zwilling-rundd*-,.«* und Verlag der Brühl'schen UniversttätS-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.