Die blonde Drossel. Noman von ®. Fahr 0 tt>. (Fortsetzung.) rief Therese, „Sie sind doch sonst so ungemein vernünftig, Kind. Das ist doch klar, daß ich so etwas nicht verlauten lassen darf. Frau Ulrich würde denken, daß sie eine heimliche Kunstreiterin ins Haus nehmen soll." „Es i)t 'wahr," murmelte Ruth, „ich »oerde darauf ver- zichten müssen." „Sicher. Aber es steht Ihnen doch frei, die Stelle gar Nicht anzunehmen. Bleiben Sie bei Otter, dann sind Sie natürlich viel freier." „'Nein, nein, ich will ganz gern zu Frau Ulrich. Ich weiß nicht, wieso, kann es wenigstens ilicht ganz klar aus- d rücken, aber alles, was Sie mir von ihr erzählt haben, spricht so herzlich zu mir. Wenn ich ihr gefalle, dann sage ich zu." „Gut, meine liebe Ruch. Dann essen Sie morgen bei Mvau Ulrich Abendbrot. Ich sollte fragen, ob Sie um sechs Uhr, nach Geschäftsschluß, hmLoaumen wollen." So ward es abgemacht, und Ruth schlief in dieser Nacht Au.Ul erstenmal, feitbeut sie in Berlin war, unruhig und rrämnte soriderbaves, wirres Zeug. Sie sah immer Hermann Inlit einem Schwert« in der Hand auf einem Steinsockel stehen. Und sie wußte dennoch, dies war nicht etwa Her- lmcmM sder Cherusver, fmident Moow, der Zivilinaenieilr, iihr heimlicher Schatz. Am nächsten Abend um halb sieben stand sie in der Helten Diele in Frau Ulrichs Haus und blickte sich mit Herzklopfen um. Sie konnte nicht ahneil, daß noch stärkeres Herzklopfen die stattliche, grauhaarige Frau empfand, der man soebeii ihre Ankunft gemeldet hatte. „Haben Sie dem Fräulein geholfen, die Sachen abzulegen?" fragte sie das Stubenmädchen. „Ja, gnädige Frau, sie hat abgelegt: soll ich die Dame hier herein führen?" „In das Blumenzimmer, Marie." Ein schräger Sonnenstrahl siel durch den Erker in das große, trauliche Gemach, als Ruth über die Schwelle trat und einige Schritte ans die hochgewachfeue Matrone Au tat. „Meiii eigen Fleisch und Blut?" klang es Frau Ulrich durch Herz und Sinn, als das schlanke, schöne Geschöpf sich shr näherte. „Guter Gott, ivelch großes Glück für mich! So Wie sie aussieht, so kann ja nur ein liebes Kind feinf" Etwas von diesen warmen, mütterlichen Gedanken Mochte in den klaren Augen tiegeil, die so frisch leuchteten wie die einer Jungen. Die große, aber durchaus nicht häßliche Hand streckte sich Ruth entgegen, und die sonore Stimme sprach: „Das ist also Fräulein Ruth Stockton? Seien Sie mir willkommen, liebes Kind. Nun wollen wir iins ein wenig kennen lernen, ilicht wahr?" Sie hatte Ruths zierliche Hand in der ihren behalten mrd führte sie zu einem Sessel hin, der schräg vor tjwse Blumenplatz stand. Der; Papagei schlug sanft mit den bun- ten Flügeln, sagte aber nichts, und Frau Ulrich wies auf ihn hin: „Sehen Sie, das war nun mein einziger Gesellschafter in diesem großen Hause. Es war mir zu einsam geworden so nach und nach. Und deshalb möchte ich mir gern eine junge Gefährtin nehmen. Schwer sollen Sie es bei mir nicht haben." „Gnädige Frau," murmelte Ruth, die sonderbar gerührt war, „Sie sind so sehr freundlich. Ich weiß nicht, ob ich Ihnen genügen »oerde. Ich war ja noch nie in Stellung." „Ich kveiß. Und das betrachte ich als einen Vorteil. Ich hätte mir nie eine berufsmäßige Gesellschafterin nehmen mögen. Nur ein offenes, fröhliches Wesen wollte ich neben wir habeil. Ich hatte mir immer eine Tochter gewünscht, und nur das, was ich von einer Tocl>ter erwarten würde, möchte ich von Ihnen geleistet haben." „Das wird ilicht schwer sein." „Nun, ich bin vielleicht gar nicht so einfach zufrieden zu stellen, wie Sie denken. Ich wäre zum Beispiel enttäuscht, wenn Sie ungleicher Stimmung wären, oder Empfindlichkeit zeigten, oder wenn Sie erwarteten, eine vornehme Dame nlit allerlei Feinheiten zu finden. Das bin ich nicht. Ich bin eine ganz einfache Frau." „O, ich fühle, wie Sie sind!" rief Ruth. „Aber was mich betrifft, so kann ich nicht viel mehr sagen, als daß ich gelernt habe, niemals empfindlich zu sein. Ich habe bis vor kurzem bei meinem Vater gelebt, und er war sehr leicht gereizt ilild heftig. Ich glaube, Launen habe ich nicht." „Und hanswirtschaftlich siiid Sie erfahren?" „Ich habe unfern kleinen Haushalt allein besorgt, das ist alles. Einen sehr großen Haushalt zu leiten, das erfordert gewiß mehr Erfahrung." „Ist »licht nötig, idj meine nur so ein bißchn Haus- tochtertatigkeit. Und musikalisch sind Sie aucl), wie ich durch Herrn Berber hörte: ein meuig vorlesen wird^ie nicht au- strengen, und an die frische Luft »verden Sie genngetchi kommeil. Sehen Sie, dort unten liegt unser Garten." Ruth hörte es wohl, daß sie sagte „unser" Garten. Das war, als sei sie bereits int Hause und gelte als Familienmitglied. Eine rasche Dankbarkeit quoll in ihr auf, und sie liiußte sich zusammenltehmen, um nicht lebhaft diesen Empsinduiigelt Ausdruck zu geben. Aber ein Heller Ausdruck in bei Bewunderung entfuhr ihr doch, als sie hinunterblickte in den ausgedehnten, parkartigen Garte»», der hier einen so großen Luxus bedeutete. „Wie schön, lute wunderschön!" ries sie aus. „O, gnädige- Frau, »oenn ich früh ausstehen dürfte und dort in dem Garten hernmgehen, bevor Sie auf sind! Das »väre ja eine Vorfreude für den ganzen Tag." „Ich kann Ihnen nicht versprechen, spät auszusteheit," lächelte Frau Ulrich, „aber trotzdem können S,e stets allein im Garten sein, soviel Sie wollen. Ich verstehe das sehr aut. Wer die Natur wirklich liebt, der ist auch am liebsten allein rit ihr, oder doch mit stillen Leuten zusammen. Uebrigens werden Sie an: Drge stets mehrere Stunde,: tir sich allein haben. Ich ruh» nachmittags ziemlich ange." In ihrer schlichten, natürlichen Art sprach sie Wetter zu Ruth, führte sie durch die Wohnung, zeigte ihr auch die beiden Gastzinmier, und berührte zuletzt auch die Gehalts- frage, die sie in freigebigster Weise ordnete. Ruth war fast betroffen. „Mer gnädige Frau, das ist zuviel," sprach sie. „Ich soll doch gar nichts Rechtes leisten, und ich werde gar nicht wissen, wofür ich ein so hohes Gehalt bekomme/" „Sparen Sie es, Kind, fangen Sie ruhig an, ein wenig zu sparen. Eines Tages werde:: Sie sich dochi verheiraten, und dann ist es für ein junges Mädchen sehr angenehm, wenn sie etwas Eigenes besitzt/" Forschend rnhten bei diesen Worten Frau Ulrichs Augen auf Ruths feinem Profil. Und sie sah, daß eine Helle Röte über die lichten Wangen zog, und daß der frische Mund wie au einen: Geständnis sich öffnete. Ruth schwankte. Mnßte sie gleich sagen, daß sie heimlich verlobt war? „Ich brauche es nicht,"" dachte sie, „das ist doch meine allerprivateste Angelegenheit."" Und während sie es dachte, sprachen ihre Lippen: „Ja, eines Tages gedenke ich zu heiraten. Aber es hat noch lange Wege bis dahin/" Frau Ulrich freute sich. Ehrlich war also dieses an- mutige Kind; sie hatte fast erwartet, daß sie ein wenig versteckt oder verschlossen sein werde, denn ihr Br,wer hatte sie nie durch Freimut ausgezeichnet. „Gut, gut," sagte sie, „es ist nichts natürlicher, als daß Sie jemand lieb haben! Das ist aber auch ganz Ihre eigne Sache. Wenn es soweit ist, daß Sie sich verloben wollen, dann sagen Sie es mir ruhig, und dann könne,: Sie in meinen: Hanse Ihren Verlobten empfange,:/"^ „Sie sind wirklich außerorde,:tl:ch gütig," innrmelte Ruth. Sie wußte, dieser Frau würde Kürow sicherlich gefallen; aber zugleich war sie froh, daß sie sich noch nicht auf eine öffentliche Verlobung eingelassen hatte. Es sagte ihr zu, lockte sie geradezu, bei dieser mütterlichen, lieben Frau leben zu wollen. Wie ein Hafen voller Sicherheit und Behaglichkeit erschien ihr dieses Haus; es mußte sich gut leben lassen in den sonnigen, großen Räumen mit oeu vielen Blume:: und den: schönen Garte:: u,ck» inmitten so vieler altmodischer Ml der und Andenken. Beim Abendessen genoß Frau Ulrich znm erstenmal das Vergnügen, m einer lautlosen, selbstverständlichen Art urn- svrgt zu werden. Eine andere Hcnck» goß ihr das helle Bier ein. das sie regelmäßig trank, und zierliche, weiße Finger schalten ihr Obst zum Schlüsse. Es war neun Uhr geworden, als die Tafel aufgehoben wurde, und nun noch ein halbes Stündchen auf der Gartenterrasse folgen sollte. .Dort brannte bereits eine große, elektrische Stehtanipe, die in einer Ecke der großer: Terrasse über einein kleinen, gemütlichen Ptauderplatz leuchtete. Aus dem Rohrtischcheu stand Rauchzeng, und zu Ruths Ueberraschung ergriff Frau Ulrich eine Zigarette und bot auch ihr welche an. „Sie rauchen natürlich/" sagte sie n,it gutmütigen: Spott. ,Ms ich jung war, galt das fiir si:rchtbar unpassend. Mer das ist lange her, nick) das Alter darf nicht zurückbleibe,:, sonst lacht die Jugend uns aus. Sie sehe::, ich rauche ebenfalls. Ein oder zivei Zigaretten am Tage, nicht mehr. Und nun, da wir seit ein paar- Stunde,: bekannt mittinander sind, können wir die Sache abmachen, nicht wahr? Ich lasse Sie nachher nach Ihrer Pension zurückfahren, der Wagen ist schon bestellt/" „Wenn Sie es mit mir »vagen wollen, Frau Ulrich? Ich darf ganz aufrichtig sagen, daß ich glücklich darüber wäre." Da streckte sich ihr die große, feste Hand entgegen, und o:e gute, warme Sttmme sprach: „Abgemacht, Fräulein Stockton. Sie kominen an: Ersten Au mir als meine liebe Hausgenossin. Und wenn Sie nichts dagegen haben, werde ich Sie beim Borrmmen nennen/" „Fern f" ries Ruth, unwillkürlich das Wort gebrauchcmd, das Therese ber jeder Gelegendeit cm wandte. Frau Ulrich lachte herzlich auf. llnd als sie eine Stunde später ihr Schlafgemach auft suchte, da stand sie mit gefalteten Händen still vor de»st Biloe ihres Karl, das hier in Lebensgröße hing. ; „Srehst du, mein Karl/" murmette sie, „nun ist deiitt» Alte nicht mehr allein! 9tun hat ihr der liebe Gott doch noch das Kind geschickt, das sie sich ihr ganzes Leben la:H gewünscht hat. Und du siehst herunter a::s dernen, Himmels^ stübchen und bist zufrieden, nicht »vahr, mein Karl'?"" Cs »var ihr, als ob Karl Ulrich tatsächlich ein weniA mehr als sonst auf s ie herunterlächelte. Aber vielleicht »van das nur eine optische Täuschung. , (Fortsetzung folgt.) Unter der blühenden Linde. ,O Lindenduft! O Linden bäum! Ihr inahnt inich wie ein Kindheitsttannr, Wo ich euch immer finde. Die Lmdcn lieblich überaus; > Es stand ja meines Vaters Haus In: Schatten einer Linde!"" 1 Obrvohl viele Deutsche und -namentlich sehr viele Großstädter sich nicht dessen rühme,: können, daß ihr Vaterhaus in: Schatten einer Linde gestanden habe, so hat doch der Dichter der hier wieder^ gegebenen Verse jedem Deutsche,: aus der Seele gesprochen. /£>(« Linde ist dein Deutschen »vie kaum ein anderer Baun, ans Herzt gelvachsen. Zwar 'hat sie nicht auf die Bezeichnung „der deutsche! Baum"" Anspruch; diese gebührt seit jeher der deutsche,: Eiche, dem Sinnbild deutscher Kruft, Festigkeit, Tüchtigkeit :md Charakter- stärke, aber die Eiche ist ein WaldbauM, r:nd sie komint nicht gut in der Nähe menschlicher Siedlungen fort. Dagegen liebt die Lind« den Wald nicht sonderlich, ihr ist es an, wohlsM in der Nähe menschlicher Niederlassungen, daher darf sie in keinen, Dorfe, auf keinem Gutshofe fehlen, und daher ist sie auch unser beliebtester Mleebau.nl. In einer der berühmtesten Szenen von Goethes Faust, dem „Osterspazieraang". sehen wir, wie sich schon am ersten Osterfeiertage die Bauern des Dorfes rocker der noch belaubten Dorflinke zu Gesang und Tar:z vereinigen, und in den« Liede „Der Schäfer putzte sich zun, Tanz", daS dort die Banenr» singen, 'heißt es: > „Schon um die Li:ck>e war es voll. Und alles tanzte schon wie toll. .. Und von der Lücke scholl es iveit, Juchhe! Juchhe! Juchheisa! Heisa! He!" Unsere heidnischen Vorfahre:: glaubten, daß die Linde als ein der Göttin Freya heiliger Bann: gegen den Blitz gefeit sei, und sie? suchten deshalb unter ihr Schutz beim Gewitter. Dies soll auch Karl den Großen bewogen haben, die AnvflanMng dieses Baumes in den Dörfern, euf den Marktplätzen und njM die Kirchen herum anzn- ordnen. Tie Linde in des Torfes Mitte vereinigte aber nicht Nur seit jeher die Dorfbewohner KU Spiel und Tian!z unter 'ihrem» schattigen Laubdach, sie »var auch der altdeutsche Rechts-- und Ding- bäum. Namentlich in den von sächsischen Stämme,: bewohnte»« Gebieten unseres Vaterlandes wurden unter der Linde die wichh tigsten Beschlüsse der Gemeinde gefaßt. Auch die altdeutsche,: Gerichte tagten in ihrem Schatten, so sonders die Femgerichte. Von! den beiden Dottnrunder Femlinden singt Freiligrath: „Ties sind die Linden; — beide Morsch und alt! Rechts die zerbarst; — sie klafft mit jähen: Spalt Auf von der Wstrzel bis zur Splitterhaube. ' Weit aber greift sie Mit der: Msten ans; Fast wie die Sck-wesler prangt sie grün nick» kraus Und schmückt die Stirn mit frühlings frische in Laube." Die beiden ans einem! Erdbügel zwischen den benachbarten Bahist-, Höfen der BergischtMärkischen und der Köln-Mückener Bah,^ stehenden uralten Linden sollten nach deM Plan zun: Bahnhof dep Küln-Mindener .Bahn den Anlagen dieses Bahnhofes »veichen,^ Könia Friedrich Wilhelm IV. aber rettete die beiden Lücken durch d:e Zahlung der hohen EntschädigungssuNpne, die die Bahnver!-, waltung fordette: als bei der Eröffnung dev Bahn der erste Dampfzug vorüberbrauste, stand der König zufrieden lachend unter denrj schattigen Laubdache des alten Lmdenpaares. Die dercksche Lind« aber ist in allererster Reihe der Baum der Liebenden. Kein Baum reicht im entferntesten an die Bedeutung heran, die der Liirde in« deutschen Volks- und Liebeslied als dein! Baum btx Liebe und Treue znkommt. Eines der schönsten Liebeslieder Walther von der Vogels werde begrünt mit den Verse::: „Unter der Linde auf der- Heide,/, Wo ich mit meiner Trauten saß/" Ein ganz besonderes Lobliedi wird der deuhchen Linde gesungen in der bekannten von Achim von Arnim Und Clenwns Brentano heranKgegebenen alten Lieder-, sarmnlnng „Des Knaben Wunderhorn"", von der Heinrich Hein«» sagt: .„In diesen: Augenblicke lieat dieses Buch vor mir, und es», ist mir, als röche ich den Duft der deutschen Linde. Tie Lückej spielt nämlich eine Hauptrolle ü: diese,: Liedern, in ihrem Schatten» kosen abends die Liebenden/sie iik L^hsinMbuipn^ tckid Ml eicht 283 viuA dem Grwrde, nreil ixtä LindÄMaLt die Form eines MnscheUi^ her-ens Aal." Diesen GedaMr: hat wrai Mch Heine jn etnW seiner LNbeslieder besonders behändst; es heim Krß „Sieh das LinderErtt, Du wirft es Me ein Herz ge stattet shrden, , Datum sitzear die Verlieben ^bujch cfni} liebsten unter Linden." Es ist freilich eher ünzZuUMnten, daß nicht die Fvrnr des Linden-^ blattes, sonoerrr der fatze Duft der herrlicher Lindenblüte diesem! BaNNt so viele Freunde erworben hat. Die Lindenblüte hat es vielen angetan, so auch dein Dichter eines der heute mn meisten gesungenes Volkslieder, Rrü>olf Bawnibach, der seinem schönen Liede vor: der Lindenwirtm fürwahr keinen besseren Schmutz geben konnte als den Bers: „Unter der blühenden Linde." rNnderleben in Palästina. Das Kinderleben des Orients ist am „NneurDpäischsten" irr Palästina, wo westliche Einwirkungen noch verhältnismäßig ,venia Zutritt fanden und Airrn großen Teile airch noch kein behördlich geregeltes Schulwesen lesteht. Tie arabische Bevölkerrmg macht -wischen Knaben und Mädchen einen großen Unterschied, die elfteren tverden nüt lauter Freud? begrüßt, >vährend die Geburt mehrerer M'ädchjen in einer Fanrilie nicht gerade als großer Glnckssatl gilt. Wenn eine Fanrilie Zuwachs er-vartet, so erzählt I. Cassirsr irr der Islamischen Welt, versammeln sich Musikanten erwartungsvoll vor der Haüstnre. Wemr endlich eine Stimlmie verkündet: „Eitt Sohn ist uns geboren!", so ecttntem die Musikanten im ! Chor: „Es sei der Wille vorr Nlah, daß er Euch erhalten bleibe!", worauf sie znm Lärm ihrer Instrumente einen Will kommlengruß für deir neugeborenen Jungen und die großen Taten prophezeien, dü- rr vollbringen werde. Dije Geburt einer Tochter aber wird mft Kopfschiittelu und den traurig gesprochenen Worten angezeigt; „Allahs Wille geschehe!", und die Musiker entfernen sich geräuschlos, da kein Ainlaß zu einer Feier gegeben ist. Trotzdcnr wird dem. kleinen Mädchen nicht dm die Liebe seiner Eltern vorenthalten, was schon die für sie gewählten lieb, vollen Namen bei reisen. So nennt inan sie Latifeh die Annuntige), Zarifeh (die Hübsch?) nsw.; auch Namen wie Stern, MPrgendchmmerung. Lilie, Perle und Diamant sind beliebt. Für das zweit- oder drittgeborene Mädchen gibt es allerdings meist keine Kosenamen mehr, sondern inan eilst sie Kasah oder Dainnram, >oas „genug" bedeutet. Die nengcborerrerr! Kinder werden zunächst mit Lalz emge rieben, hierauf hängt man ihnen zur Becscheuchamg böser Geister eine blaue Perle um den Hals. Dann werden sie fest in Windeln und Kissen gebunden, Und dieses Paket »oird voll der Mutter während der Arbeit oft ganz einfach an einen Banmzweig gehängt. WErrn die Kinder bereits! kräftig gering find nnd sich, ans richten köimen, werdeir die Knabel« von deil Müttern rittlirrgs auf den Sck) sind. Für die durchweg arme Bevölkerung der deutschen Walh-i gegenden stellt die Zeit der Beerenlese hie Erntezeit dar. In vteten Erntebräuchen hat sich noch aus heidnischer Zett das Ernteopfer bis in Unsere Zeit erhalten, wie dies besonders der noch weit ver-< breitete Brauch der letzten Garbe zeigt, die auf denr Felde als! für die Vögel des .HimMels znrückgelassen wird. Auch der der Beerenenite oder vorher tvar früher das Beerenopfer allgeineins schlich, und Spuren davoir finden ftck) noch heute vor. In Bendahl bei Äberseld zerdrücken die KnM Beerenpflücheil gehenden Kinder die drei ersten und schöirsten Beeren an einer alten Eiche, deml „schwarzen Peter", veriUutlich eurem einstigen Baum des Donar, an dessen Stelle oft Sankt Peter getreten ist. In Dodenhausen! (Kreis Frankenberg) steckten die Kruder früher auf denr Nach' hairsewege vom Beeren sammeln einige der besten Beeren an einen Dornenstrauch und warfen unter einein Tankesspruch einen Stein in den Busch. Im Bergischen besingen sie ebenfalls cnrf dem Heimwege das einst dem Donar heilige Eichhörnchen. IM badischen! Triberg singen die Kinder, rvenn sie aus „de Heibeer" kommen? „Holle, holle Röhre, M'r kumime ,ls de Beere. 's Beeremäidili isch zw is knmme, Het is alle Heibeer g'nümme, 's Kiewili (die Kvmbacken) voll, — 's Kärbli leer. Wemnrcr nu dc' Hai me wer!" Es komiut oft genug vor, daß die Kinder beim Beerensammeünj Mehr naschen, als der Fülluirg ihrer Körbcherr zuträglich ist: dann ist natürlich die Ernte nicht mehr entträylich gewesen, die Kinder aber tragen in dem vorliegenden Fälle Teute Schiuld, sondern viel^ mehr das „Beeren,aidili", das ihnen die Beeren ins „Kicwili," gestopft hat. So bleibt ihneir tvenigstens der Trost, daß die Beeren njichi. 'ganz verloren gegangen sind. Auch beim Pilzsammeln hak sich ein ähirliches Opser »oie das Bccrenopffer erhalten. So legen in Deutsch-Böhnien die Frauen, wemr sie inr Walde Pilze sammeln, die ersten drei gefmrdcnen Pilze in einen holten Bannt und beten drei Vaterunser, dann sel>en sie alle Pilze ini* Walde. Besonderst benierkeustverl ist auch hier beinr Pilziopfer die Drei za hl; auch beim Beerenopfer leerten gewöhulich drei Beeren als Opser dargebracht. Tic Drei war bekanntlich auch schoir ftu germanischen^ Altertum eine heilige Zahl. " Das H n h n in der So m> nrersrisch e. Trotzdem die Eriahrungen dreier Kriagsjahre hnnderterler neue Wege der Spar-» samkeit in der Landtrarisch ist gewiesen haben, gibtt es noch immev Möglichkeiten, die bisher nicht genügend heackstet wirrden und! darum alle Llufmerksamkeit der bieteiligten Kreise r-erdienen. Einen ebenso einfachen wie cinleu äst enden Borsck>lag zur Erleichterung der Gefltigelhaltung und Verbilligung der Eierpruduktion macht jetzt Margarete Preuß in der Deutschen Landunrtschafllick>en Presse, indem sie rät, die Geflügelhaltung währcncd der warmen Jahreszeit sovil tvie möglich mrch dem Ajalde z,u verlegen. Da das Körner^ suttcr vor allem für Menschen nnd in seinen Restbeständen für das Großvieh verwertet werden muß, das Weichfntter mrdererseitS auch nicht gerade im Ucberfluß vorhanden ist, ist die HülMerh^ltung selbst dort erschwert, Ivo man das Geflügel sich in Höseir und auf Wiesen einen großen Teil seiner Nahrung selbst suchen läßt. Denn diese sog. „Wisläuse" sind auch nicht unerschöpflich an Käfern, Würmern usw., und durch das täglich'' Abstreifen, werden sie schließe lich „hühnerütüde", d. h. unergiebig. Im Frieden half man sich damit, daß man nach der Ernte das Geflügel in Hühner wagen auf die Stoppelfelder fuhr, heute ist dies aber nur in Ausnahmefällcn möglich, weil der Boden infolge größerer Inanspruchnahme meist yleich nach der Ernte umgeivendet wird. Und doch gibt es eins rni gewissen Sinne ideale Sommerfrische für die Hühner, nämlich deir Wäld. T4e Idee der W a l d g e s l ü' g e l zucht wurde bereits Manchmal erörtert, bisher aber mer!u?rdig>erweise noch nie in größerem Maßstabe verwirklicht. Dabei handelt es sich keineswegs daruin, im Walde regelrechte Geflügelhöfe anznlegen, sondern es! gälte nur, das Geflügel in den bereits erwähnten Hühuerwageu in den Wald hinanszufahren. Um die Tiere an diese Verorderung! ihrer äußerlichen Lebensbediugungen *»> doöhnen, empfiehlt sich, sie vorher bereits im Geflügel Hof c.^e ,>rttlang in den .Hühnerwagen rlächtiiwn zu lassen. Dann läßt man jre in Wagen die Reise nach der Maldsommerfrische antreten nnd das erste Mal am besten bei ein brechender Dunkelheit he raus schlüpfen, weil sie sich tunrni nicht weit fortivagerr ^rnd dadrrrch gleich an ihren Standort ge- rvöhnen. Durch derartige WisNützung des Waldgel and es, daS irr C * 284 Atzem humuSveutzeül BioLür etitc Unmenge bm Wferu, Mmetu AMEN, ScTDen ufnx brrgt, toiäre zweifellos eine bedeutende Futterersparnis zu erzielen. Auch in dieser Sommerfrische in Men die Hühner, da Fleisch-' und Pflanzennahrung allem ihnen nid>t genügt, einNtal täglich gefüttert werden, aber der völlige Fortfall der zweiten Fütterung würde in dieser Zeit der Knappheit eine außerordentliche Erleichterung darstellen. Schließlich sei bemerkt, daß, es sich bei der ganzen Angelegenheit nicht um eine dauernde, SoUnner frische, sondern sozusagen um eine rurkweise Somincrreise handelt, die zur Ausnützung des W'aldgeländes die Wagen immer nach! einigen Wochen ein Stück weiter gebracht werden sollen. Auch rm! Frieden würde diese Art von Waldgeflügel Haltung sich insofern bewähren, als sie ohne Hinderung der Landtvirtschast eine Ver- MichrUng unserer Geflügelziccht gestatten würde. ^ Der starke Mann. Am Hose des Kurfürsten Johann $oorg von Brandenburg in der Mitte des 16. Jahrhunderts lebte ein Marm, Joachim von Schapelow, der alle andern am Hofe um Mehr als Kopsesgröße überragte und allen au Stärke überlegen war. Einst hätte er beinahe einen besiegten Gegner ans dem Fenster geworfen, wenn der Kurfürst es sticht verhindert hätte. Dieser erlaubte ihm einst, so viel Wein aus seinem Keller zu nehmen, als er mit einem VLal heraustragen. könnte. Sch-apelow nahm ein volles Faß, unter den rechten, eins unter den linken Arm und faßte mit den vier Fingern einer jeden Harrd eins beim Spund- loche, so daß er im ganzen vier Fässer davontrng. Der Kurfürst, rief ihm nacki : „Sck-apelorv, Schapelorv! Diesmal mag's geschehcnl, wir werden Dich aber wohl nicht sobald wieder in unseren Wein- Mer schicken!" * Uebier Eng lisch« Tanks im deutschen Vernichtungsfeuer lesen »vrr im neuesten Heft der beliebten Familien- zeitung „Das Buch für Alle" (Union, Deutsche Verlagsgesellschaft, Stttttgart): Die Engländer hatten im vergangenen Jahre mit den Panzerkraftwagen keine guten Erfahrungen gemacht, dennoch et-, schienen die Ungetüme sin der Offensive dieses Frühjahrs zahlreicher ms in der Sommeschlacht 1916. In Steuerung und Bestückung wresen sie einige Veränderungen auf, ihre Gefechtstüchtigkeit abev war nicht besser gestwrden, und die neuen DanLs fansoen das gleiche Schicksal hne ihre Vorgänger. Die Tanks wurden bei Airgriffen den Sturmtruppen vorausgesandt. Am Morgen des 16. April rückterr sie in dichten Schwärmen gegen die Aisnefront vor, Gruppen von acht Wagen wälzten sich heran, entwickelten sich und eröffneten ein heftiges Feuer aus ihren Maschinengewehren und Revolverkanonen. ,Dbe deutsche Feldartcklerie empfing sie mit einem' Hagel von Geschossen. Die Artilleristen spannten die Pferde vor die Geschütze und fuhren aus ihren Stellungen heraus über das kahle Feld den Panzerungetüinen, die mit der Geschwindigkeit eines langsam gehenden Mannes, drei bis fünf Kilometer in der Stunde, heran- krockien, entgegen. Ans geringen Entfernungen, stellenweise nur iöO Meter und noch weniger, erfolgte die Beschießung: die Artillerie, die meist nur nach der Feuerliechung eines Beobachters auff emen unsichtbaren Feind schießt, hatte toieder einmal ein sichtbares Z«l. Sre bewies eine erstaunliche Treffsicherheit. Die Wirkung ans die Tanks war furchtbar. Unter ungeheurem Krachen und Kmcklen ^plädierte das Benzin und die Munition der getroffenen Tanks, fle borsten auseinander und verivandelterr sich in eine einzige Masse von Feuer und Glut. Bis ein Haufe durchttn anderge>oühlter, verbogener und zersprerlgter Eisenteile übvigdlieb. Grauenvoll tviast dos Schicksal der in den Tanks eingeschlossenen Besatzung von einem Offizier und fünf bis sechs Mann; sie wurden zur Unkenntlichkett zernssen, zermalmt, verbrannt. Und für die nachfolgenden Sturm- tnlppen bildeten die zusammen geschossenen Tanks nur ein Hindernis und eine Gefahr. Am 16. April lagen auf dem schmalen Abschnitt Mischen Mette und Aisne, auf einer Strecke von knapp tzwer Kilometer Breite, allein zweiunddreißig in Brand geschossene, rneift völlig zer'schmettette Tanks. Die Infanterie aber beachtete. Ms sie die Wirkling der Beschießung sah, die Ungetüsne gar nicht mehr, sie stürmte beim Gegenstoß auch an den noch nicht erlegteis ernfach vorüber. lieber die Gewalt der toten Maschine, die' erbarmungslos alles zermalmen sollte, toas ihr in den Mg kaui, siegte der lebendige Geist, die Entschlossenheit und Tapferkeit des deittschen Soldaten. . : * Wie gut sie es haben . . . . Um den Parisern zu zeigen, rme „glänzend" ihre jetzigen Lebensbüdingungen im Ver-, yleich zu denen ihrer Elteril inc Jahre 1870 sind, veröffentlichen dre „Annales" folgenden Brief aus der Belagernngszett: „Nacks- dem man die Pferde von den öffentlichen Wagen verspeist hat, hat man damit begonnen, auch den Jardin des Plantes zu plündern. Man verkanste die beiden Elefanten für 27 000 Francs. Die ^Hinrichtung", zu der der Wärter schn>eren Herzens schreiten mußte, bereitete einige Schwierigkeiten, indem die friedfertigen: Lrere, dre gerLwe in ahnungslosem Schlmnmer lagen, voll denr .Geräusch der auf sie abgefeuerten Gesckwsse Faiuii aufivachten. Wie Jmrt) man es nur jetzt versuchen? Dje Bären sind bereits verzehrt. Löwen sind mcht zu habe,!. Büffel lcnd Kamele wurden für die Kranken reserviert, mtb die Gänse und das übrige Geflügel des Gartens für die Mitglieder der Regierung „der Nationalen Ver- teidlgimg"." ^ Nüchertisch. . . ^ ^ ® in 5>inuiibud| ganz besonderer Art geht uns soeviür ^ Der durch ferne Arbeiten auf dem Gebiet der Volkskunde bereits bestens bekannte Herausgeber Otto (Äückrattz hat mit seiner Sonnwendgabe „Hessen Heimat" ein Buch geschaffen, lvie es sich rrach Anlage und Inhalt laiml schöner für Misere feldgratven Landsi- Ee an der Front und in dm Lazaretten denken läßt. Etwa 3b dessi,che Künstler und ebnisoviele Dickster haben sich zu einer! Ehrengabe vereinigt, die iit vielen Tausenden von Exemplaren lstnansgehen soll Es-trifft sich gut, daß die Ausgabe dieser liefst- scheu Knnstlergabe gerade nach der hessischen Bnchw o che erfolgt, fo daß Es noch jedermaml möglich ist, das Heimätbuch unsereij Trilppeil als Lesestoff zu seiiden, denn nichts dürste geeigneter sein. Der Elwert sche LZerlag in Marburg, dem wir so manche schön« Hermatgabe für unsere Feldgrauen rrerdanken (wir erinnern nur an die Hesse-Späß, die Hessische Lesestube, an den Hessen tun st-, Kalender cm Vilmars Histonenbüchlein u. dgl.), «^at es verstanden, aud) dlesem Buch em äußerlich vornehmes Geioaiid zu geben rmd vor allen Dingen diese Gabe jedermann zu einem .erstaunlich niednaen Pons zugänglich zu machen. Im Buchhandel kostet das 96 Selten starke Heft 1,20 Mk. Eine Sonder-Geschenkausaabe mrf bestem Kunstdrnckpapier und in eigenartigem Einband ist in einer ttemen Auflage zmn Preis von 3 Mk. für Bücherliebhabev hergestellt Beide Ausgaben sind, nrie uns der Verlag mitteilt. in erster Auflage nahezu vergriffen. Die zweite Auflage befindet sich r^ln Vorbereitung. Wenn wir unser Gesamturteil dahin ziisamnienfassen, daß wir Mts kaum eine sinnigere, reichhaltigere und billigere Heimatgabe denken können, so bedeutet dies zugleich wärniste Empfehlung und den Wunsch, daß dies Heft von Privaten, Schulen, Vereinen und Behörden in Hessen angekauft und unseren, tapferen Landsleuten als Gruß gesandt tverden >nöge. ft ®öbe mer, O du mein heiß' Verlangen. Roman. (Oldenburgs treue 3,50 Mk. Itomaire.) (Oldenburg 6- Ev., B-erlaa, Lerpzrg.) Geheftet 3,50 Mk., gebmidcn 5 Mk. — Von aufrechten ostprcnßischen Menschen erzählt uns Horst Bode mer in dleseul Buche „Der lange Jung" mit [einem welchen Herzen, der dicke Ludolf Werlau in seiner echt vftprelcßlschen „Dreibastiakett", die schone Asüa Rickfenberg und die kluge Ruth Hensingk sind vier Gestalten,-dre mrt sicherer Hand aus dem Leben'gegriffen sind. Und Schwerterklirren geht durch dieses Buch! Ostpreußische Man*« veUeit an uns vorüber, die Kugeln hören wir pfeifen beini großeit Aufstand in Südwest! Und Biannesmnt und Fran-cmtrene ranketi Nch durch den Roman, der uns Ostprenßeii und seine Bewohner kurz vor dem Krwge zeigt, dies Ostpreußen, das uns allen ans Herz geninchsen ist. — Robert Fuchs-Liska, Simeo n Hackbarths, Ent sa gUil gen. Roman. sOldenbiirgö neue 3,50 Mk. Rourane j (Oldenburg L Eo. Verlag, Leipzig.) Gel-eftet 3,50 Mk., gebun-, den 5 Mk. — In „Loimaon Hackbarths Entsagun.gen" steht eüt guterreccher Mensch inmitten des an ihn: anfboseirderi Stromes iodrlaer Geschicke, wehrt sich gegen die Wucht des Anpralls iuii> muß dennoch seine reimen Lebmsfreuden fortgeschwemmt seheir Tw Kraft zum Elttsageatköniien lernt er als den Gipfel merrsch^ luher Einsicht werten, lind .so gewbintt er das zivar einsame, aber feste Ufer seiiies Daseiiis. Diese Geschichte vcrrausckster Liebe mw stummen Leides ist; erzählt in verhattem'r icnd vvniehmeii Kunst: doch gerade deshalb ergreift sie um so tiefer. ~ Um Deuts chlands Z n kun ft. Herausgegeben vom Bmch deichcher Gelehrter und Künstler. Heft 2: „Weg zur politischen Reife". Von Fürst Bülow. (Berlin 1917, Verlag von Rernmr Hobbing. Preis bwschiert 40 Pf.) Der Inhalt ist dem, bekalmteii Buche Bülows „Deutsche Polittk" enttwlNMM. vilderrötsel. Auflösung in nächster Nummer Auflösung des Zifferblatträisels tu voriger Nummer: I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII RIG.A.BEI, T ANGE Riga, Gabel, Abel, Belt, Tang, Anger, Ger. Tchrütleltung: Fr. R. Zenä. - ZwiNingsrnnddruck und Verlag der Brübl'lchen UniversttätS-Buch- und Stetndruckerei. R. Lange. Gießnü