f") J9?7 — M. 66 I ' idim Msniaa, drn *8. Zun*. h,.N_p>'V gTj*.^ Dis blonde Drossel Roman von E Fahrow. (Fortsetzung.) , „Seien Sie doch nicht so grausam und nachtragend, bat er. „Ich habe mich doch eu wi sang sie, wortlos, dock voller wechselnden Ausdrucks bald fröhlich, bald tilgend und sehnsüchtig, voll nnddantt wieder leise. Therese dachte sich ihr Teil, abgesehen von der Bewunderung, die sie erfüllte. — Und als der Gesang sckMneg, sprach sie, sozusagen in die Wipfel der Kiesern hinaus. „Ein gottbegnadetes Menschenkind! Und daß Sie so zärtlich verliebt sind, habe ich auch noch urcht gewußt. beliebt ^Tas^ivill ich nicht hören, will ich nicht sein. „Es 'mich doch ein störendes, nnangenehmes Wort sein. Alle Menschen sträilben sich dagegen. Aber toenn rch doä> nicht eine ganz allgemeine Verliebkhert merne so eine beschvnr- gende Bemäntelung des Wortes Srnntrchkeit, sondern mrr eine ganz persöulicl)«, wohlbereä)t,gte. ga.rz natürliche Euch- sinduna für einen Einzelnen? Dmru brauchen -sie es doch nickt abzustreiten." ^ ^ Ruth schwieg ein Weilchen, dann erwiderte sie . g-ck habe Ihnen von Hermanll Kürow erzählt. Fa, ich bin ihm gut, ich habe ihn lieb. Ich will ihn hewatem Aber ich glaube, so eine richtige, heiße Verliebtheit ist doch nicht. Ich stelle sie mir ganz anders vor. } Nun [a ich verstehe. Sie glauben, Sie konnten ganz — 262 ohne Ihren Hermann leben, würben nicht sterben ohne rhn?" Q . r '/Sterben ?Das glaube ich uberhaicht nicht, daß man «rs Lrebe sterben könnte." , gibt aber dergleichen, selbst heute noch. Ich fannte selbst eine junge Witwe, die starb aus Liebe, nachdem sie ihren Gatten verloren hatte." . a dann starb sie aus Gram, aus Kummer. Das ist doch mcht dasselbe wie Verliebtheit." « Kummer kann tausend Gestalten annehmen, nicht Wenn eine Mutter stürbe, aus Gram um ein geftor- Zlf n Krnd, so wurde man das auch nicht Verliebtheit nennen. Und doch wäre es bei beiden dasselbe Motiv: Das ^rmrssen des geliebten Wesens, die unbefriedigte Sehnsucht ~7 riesen sich die Menschen sträuben, das ist Nichts als dav Wörtchen „Verliebtheit". Sehen Sie statt Enrnn klingt es größer nrrd edier, und man laßt ev gelten." recht haben, Therese. Sie sinh so viel klü- m.A ’ flt SS* wahr, daß ich im Grunds auch ganz regelrecht „verliebt" in Hermann bin, nur daß ich nur dessen nicht bewußt bin." B "Am. Wann kommt er denn nach Berlin?" «SÄl/StS 11 ~ afl geschehen. Wir stehen nicht in ^o^wswechsel vorläufig. Er wollte sich erst bei mir blicken Äi '\£rilh "/me gute Anstellung gefunden hat: Fraw- ^erübm^-n daß er wahrscheinlich bei einer Welt- Mhe«s daEer " °"kommen werde. Ich weiß nichts »». &,g sßÄ-*“* ®" ä » ->«- nochmals, aber nach einigen Minuten brach frj*' cKl 1 fl€ bemerkte, daß in einiger Entfernung ein ytettei: Halt gemacht hatte und zuhörte. r\£ e ^üsterte ihre Wahrnehmung Therese zu diese rieb- ^ s'ch auf u-ch sandte entrüstete Blicke zu dem Re r hÄ- Über, bis er sich weiter bewegte. m iti.ffnYu* €t öll $ )mch!" murmelte sie. „Daß der hier • 4 ®’« "fi e fe C \ t6n? ^d Sie können ihn nicht leiden?" nttpvlirurJ* 0 ^ mehrmals photographiert, als ich bei er miV^ U J n f a ^ n r^ m ¥ )te ' deshalb erkenne ich ihn, während konnte in Um a£J c $ att€ ' ir €in .großes Taschentuch, das sie gegen Käfer ^usektenüber das Haargeworfen, noch auf dem Scheitel d? Nast^ öröUcr ® netrer fa & il > r als Sonnenschutz auf { e ${ € sie sich bequem wieder hin und knurrte- u rt schöne Riethling ist es, ein sogenannter fterxVna |ä,£ ’S'aas ss SS a^tsfta«sst stl säsä n asSEflSS? E * = ÄSSJS 1 2 SÄRj-Ä EMZM- »Wie Preußisch Sie sind!" ! .hoffentlich meinten ßie iä nicht als Tadels Sie tmchte daL'an Mrow^L Therese Ekelhaft, anders iluslegm.gbÄta? ^ ~ r ■ . ^0. Kapitel. Ulrich saß ln ihrem Blmnenerker und wartete auf mihtiMiA » L l8 r fett ? Wöen u.icht gesehen hatte. Denn sie war "Äs bli^düewesen, hatte sich sogar den Arzt kommen lassen musien und sah noch blaß und verfallen aus. linnlftf it)c wohler, das war ihr Lieb- tmgssch seit fast zwanzig Jahren. batte' $ n 'ür sie heransbauLii lassen, uiü> sie an"de,^ VS’ AS S ein winziges Treibhaus gen,acht, an dein ,ie täglich ihre Freude hatte. Raun, Bat^e.sOsS"ef und etwa fünf Meter lang war der berankt mlZJL? bm ba ™Iv. fate MaZwände waren hoch- Fensterbr-ttern lmhaef Schlingpflanzen, auf gläsernen u.ld ^ Blattoewäckie [ to " be,t vielerlei Blumen S“ t u,lb Sepflegt, liebevoll und erfolg«ich iR guter awp.ÄÄiÄt*Ä tetet» SASV-L-Ä« “Ä&’t,“ 11 »«d s«m,t feS ?j rte e - in Klop^n an der Tür. - ^LS^^^Lk-L^rrm^n- Frau UZch?E^ wiener", sagte er. „Wie ist das Befinden, r„„, 'S ko halbwcge, Berber. Sie wissen ia wie Irau Ulrich. Sehr merkwürdige " ober schlechte! Berber?" Frau^ Ustick?, kchkchte. Ihr Bruder lebt noch." £il"äsJSiIsSS»" -i» Ä.iiS ? ,ei ”j M-l»»-"« einen jötttm&Ißi?*™ Jm»ess°w5chs" sichtlich 9 °kpürt? Durch Detektivs und solche Lsud,'?"'"" dem ich bekamst bin ^wir'Zd K'5°lizeileutnant, mit eine Adresse In der St-,d ß. -?^r"der - gab mir Deutschen auszugegn ^""ben ist, scheint ja von "Sw wolbn^b-" maf>nte Frau Ulrich. aber ef ist doch waA Dte°EnaZn^°^"' Irau Ulrich, große Stücke m -^Olander, von denen Sie so ser nichts als Me fi! ® ie wissen weL fc Ulen*^nnsikmän Sr ' b ^F?ll^b» die (Fortsetzung folgt.) 263 — Andekannts Tischgespräche 5 rieör?chr der Großen. d'eTischMsprlich- Friedrichs des Großen Ivaren l!3 ’ * mc f t be-annt, deixix Sie Auszelchnungexx des Marchese Lüc- chm.:r % Herausgeber, Hans Dropsen Ferdinand CaUsch und Gustav Bertold Bolz, neben Briefen von' dem großen M und an rhn exn paar Briese mit. die der preußische Gö-- ^nik^lt^am^o^^ p"o ?*$ ? m P^^ils, bei seinem w r ÖT l ' .6'rxedrrchö des Großen rin September 1743 ^ ^?bben hat, xrixd diese Briefe geben eine anfchaulick>e Vorstellung $??Ldem^personlxchen Verkehr Friedrichs des Großen mit allen aEhrlich aufgezeichnet.uns Mid ioor- t V r^ rü l ie W* Bolbarre und anderen Gästen hrihm?' littlfa herrschte eine lebhafte Unter-i Ihr ™ 15 ^ ^f QeTl btn und her, iNanchnial tui^e? ? ulen J Gegenstände zum anderen, dann 7^. c U^dea ^taatsang-engeichnten vor den Pagen und Lakaien E^ch am Dage -rach seiner Ankunft ver^ ^ ® ra ^ L Podewits in ein längeres Sip 1, offen zu Aren, was die Holländer über ihn daß ich sexxxär Majestät nicht verhehlen Fürst^'r bi^t hJl rw autzerordeirtlrch fürchtete und für einen auÄcküür)^' M ^ ^3*! größten Pläne zu fassen und, ^- ufi^. "Woraus gründet sich diese Meinung?" ettvxderte der ^^?'^^.-?^^vortete, daß die .General staaten sich immer der erinnerten, dre sie außerordentlich üx Bestürzung / i,",, -r«- u-uöici^wcuuiuj ui VLnur STrmir ■ im Een solchen Preis würde ich sie gern noch enrmal m Befturz^xg versetzexx." Dann ta das Ä'prächanf die &btÄ ffvVrf b ' Cftt bins^<»ckb Friedrich Ar Große „Weirn '4 Et irgendeiner Macht ^^eben so es mit den .Holländern, de« ikutm sewumen.? Sic können ihnm dar- f l f ^xe stärksten Versicherungen machen. — Llm 7. September säst S boboimls als Tischgast des Königs ihnx gegenüber Die Holländer mitüten die Kosten der Unterhaltung bestrmten xnxd der Koilig stichelte fortwährend über sie. Ec fragte nach dem Groß- pensronarius, und Gras Podewils erzählte, daß Anton vau der Herkunft sei; die Holländer hätten ihn als Groß- P.nswiXarxLw genommen, wer! er sanft, republikanisch und ivenig t ? arC o ^r König nach diesmal Bericht? Eo Tit Zukunft ntetite Küchenjungeix noch vorsichtiger' b^Weln, dexxxx Gott weiß, vielleicht wird einer ttonsSmSSS g“£? trg^b so cm Pensionarins! Mir scheint - Io fügte S S'^-TT Herr van der Heim ist ein großer Dumm köpf (;>raf Podew^ z^rte mtt der Antwort, und Friedrich der Große ftchr £ t Ä oI? ' Zollenestnur xxxch.t sagen, ic-eil Sie dort wohnen a... xch sage es. Der König zog weiter über die Holländer her' ^^ UT J ba 5 te 1 ich nach ihrem Greffier, den über 80jährigen FraarÄ Fag< Und aus me Slchskuxrft des Grafen Podewils daß er früher ^^oßes Genre gegolten habe, daß er aber doch schon ein wenig sagte der König- „Sagen Sie ihm von mir daß er Än aL^ li ** Pr e ? atm H 1 ' m(tn foUe holländische Truppen mar,chicen laisen. Was meinen Sie/ wenn der ^ ruJ niilv Einen Stallknechten! S t Paör.mls wollte natürlich keine 'Antwort gebei^ Ü! cw?m!° n l tan t I .Harm auf andere Dm ge, auf die Lebensweise A?nr folgenden Tage gefiel! Große darin, über die Franzosen heczuziehen wobu er lrx seyr guter .Lamre tvar. Zn Voltaire sagte er unter schwöre Ihnen, nxmit alle Ihre Minister mir dienexr wollten ich wollte kernen von Ihnen." Der G-esprack-sgegenstand wechselte ein paarmal, maxr sprach über die Hinrichtung des ichwedischen Generals Lewenhaupt, und'der König strgtll zu Voltarre, Broglle habe dieses Schicksal eb^-r r?i-!>ip, 7 X ^ ,ch.Edischc (tal. «lg gab'Vottall? GcllgeL M dA SIÄTm'Ä wisse« wir Sire, aber T « meinano wit Kopf ab, der kemen mehr hat." Nachdem man flfvr MMchcrler andere Gegenstämde acspro 'r Ü: f^ d ’ nicht, wie man ein Land mehr al. exn arweres lxeben kaixn. Jlrdeftexx, toenn cs sich darunt bandelte Kosten n,ci>u:S Bllites glücklich zu machen loürde « v. brs imt fcfcien ffiTODfat vergießen." Gegen Ende der Tafel wurde bi-c Lrune des Königs immier besser. Er verteilte nckekt ^enilln- ^°ub°vs, tne m b tinudtc $<.^^tcX'«f a :c^^Ä , *rt SU ®™f«i von Podewils dabei einen, die einen Blasebalg ^stellte. „H,er rst etnms für Ihren >Bernf," sa^e « I>ie Pluderhose. bas jetzt den in nmnnlichen Bernsen tä- Wfer«sa , Ä »■jäis AW^rvÄX «M.VSIS-.A: Ä ’L ,cf)t «men G'ffchicKe der Mode. Die „gevluder'e«- dcrlandenaI b d1e''do^^^L'N^ «oje hatte sich vmi dm Nie' «rbrcittt m,e t U -* n Qi l‘ liefert«, über ganz Gnrova Grcm-en so >m c^ch i>uer,t in Umlang und Schnitt in mäßigen l^^urde sxe mtt der Zerr immer größer und prunkgafter ^ ® urteI bis an den Schuh und verschlang durch ifyre tal)Undj ge- lvagt, sind die des roten Haxuriege^ schwarg. Dxe Veriveixdxxxxg der Früchte des gelben Hartriegels ist allMmexxx bekanixt; dxe Türken stellen beispielsweise Sirup und Grlers, dxe Ungarn und Griechen Likör daraus her. Die schoar n^^??^O«lbeeren dagegen scheinen bei uns bisher wenig be- ach.ei worden zrx fern. Das schokoladenähnliche Getränk wird durch cmr verdickte Llbkochrmg der Beeren bereitet. Nicht xxur der Geruch dein nbrigensauch etwas VanilleähiUich's auhastct der öv•' uub der Nälwwerx äbneln hn- VlV -’ : ‘ !act genießbar sftch könnte dex^ StraxZ ^xr Sttecttl^^r !oxxate heraugezogen Xvx'rdeix, und iven.l d-'r Nä'-ruvu iTtÄ 2? Ä würde die Pslax^Äß SS * l $y l t ?f :• in r5nedenszexten erwecket ivcrden. r ... ^ 0 ^ li n Zö s i s che o c i i ch t e r statt u n g i'n, Mn st er rf ^ r denchterstattung hat jetzt selbst den verblendet- R,vss.. «m dlugexx über den Nachrichtendienst ihrer P chs. geofftxet. Man sprach in Paris vi.l von dx-r Dcgradatton — 264 eines fran Mischen Hauptmanns Wäoc, worauf der „Nachrichten- Reicht" jasort in Wkksamkeit trat. Mehrere grob- Blatter ,andien Sonderberichterstatter aus. die genau ichübetten, ww su' um k Nhr nwrarns im Hof der Militär,chule der Degradation beiwohnte... ^ der Hauptmann in dem Augenblicke, da man ,emcn Degen entzweibrach zu weinen ansrng usw. Schlr-hlich lretzen zwer Füin- UL sogar eine Ans-.ah-ne d-S ganzen Vorgangs ^-stellen und in nnhrercu Liihtspieltheatcrn vorsühre» Man kann nch denken welche lleberraschnng dm seirsatwnslufternen Parker.! U rittet wurde. als einige Tage später eine offizielle Bekamümachung Mit- ^eilte, daß der' Hauptmann überhaupt nickst degradiert worden war. Eine Umwälzung der Landwirtschaft. Die Vervielfältigung der Getreideernte. Der französische Gelebte H. Devaux hat in den letzten beiden fahren mit Ilitterstützmrg der Pariser Akadenne der Wissenscisaften mußerordeutlich merlwürdige landwirtsckMtirä)e Versuche ausgeführt. durch die er nichts Geringeres nack-geimesen \yat, als das; sich die Getreideernte vervielfältigen läßt, wenn inan von dem bisherigen Verfahren abweicht. Cs handelt sich daher iim ern neue.', durckMiS errrst zu nehmendes Verfahren: eine unserer ernstesten wissenschaftlickien Zeitschriften, die von Dr. Arnold Berliner und Pros. August Putter l?e.ausgegebenm „Nnturwrsienschastcn , sind in der Lage, darüber nähere Mitte ilungen zn machen. Es beruht mif dem außerordentlichen Sprossungsvermögen des Getreides rn der ersteii Zeit seiner Enttvrcklurrg: wird diese Fähigkeit beim Getreide- bau begünstigt, so kann eine einzige Wurzel gewaltrge Halmbuschel bis zu churdert Stengeln entfalten, ja in der Mcmdschnrel sollen Büsclu-l von 300 bis 400 Ae'hren ganz gelvöhnlrck^ fern, ,o daß dort nach den Angaben Neys der Ertrag ernes Hektars aus 150 Hektoliter Getreide zu schaßen ist. Dies hat Devaux durch seine Versuche bestätigt, Nach seinen Angaben erzielt man eine kräftige Sprossung und gute Ernten durch frühzeitige Aussaat, die es den Pflanzen ermöglicht, vor dem Winter krästme ^protz- linge zu treiben, durch Zwischenräume zwlsck)en den Saatrerhen, durär miederholte Häuselung und durch Umsetzen der Pflanzen. Tevaur lyat seine Erfahrung auf bcnt Bersuchsfelde rn der Nah? vm Bordeaux gesammelt, das er mit vier verschiedenen Weizensorten bestellte Diese lvnrden aut einem mageren, sandigen und steinigen Boden ansgesät, der bis zum dlpril brach gelegen hatte: nach denl Umbrechen wurde er zlveimal gepflügt, mäßig gedüngt und der Feuchtigkeit und der hohen Temperatur setzte die Keemnng rasch ein Nach drei oder vier Wochen wurde durch einfaches Hacken Erde aus di? Keime gebracht, was eine leichte und vollkommen genügende Häuselung der jungen Pflanzen bewirkte. Diew enttvickelten sich darauf sofort in ganz überraschender Weise Durch üvvige Sprossung wurden die meisten Stengel zu wahren Buschen, die 10, 20, ja 30 und 70 einzelne Stiele zählten. Diese wilnder- bcLXt EnOvicklung erfolgte im Oktober und November. Wurden die Büsche vorsichtig ansgegraben und die Erd? aus ihrem Wur- «lwerke ausgetvaschen, so zeigte sich in der Regel, daß Ue cm» einem einzigen Korn entsprossen waren, der erste Zwischeiiknoten- fteil in einer Länge von 2 bis 3 Zentimeter ist einheitlich bis zu dein Berzwergungsknoten, der einen wahren Stamm von zwei bis 5 Zentimeter Dicke bildet. Von deni mit ble der Bordeaux , der am ivenigsteu zur Sprossung geneigten Werzenart, oesnulten Gelände, wurden 6 Geviertmeter, die 177 PAarizen trugen..aus- gvgvaben. Davon hatten 92 kleine Stämme 432 Steele, im Mittel 4, 7: 51 mittlere Stämme 561 Stiele, durchschnittlich 11; 34 »voße Stämme hatten (»04 Stiele, 24,4 im Mittel, so daß der Ge- sanrtdnrchschnitt der 177 Stämme 9.5 Strele betrug Auf Geviert Meter befarrden sich also un Mittel 30 Busckze mtt 261 Stengeln, von denen 116 nur diirch 4 Büsche hervor Mw cht jvaren Devaux sah davon ab, diese großen Büsche eu-er deren Behandlung durch Häuselung zri rinderziehen, wodurch die Stengelzahl vermehrt tvordeii wäre, vielmehr pflanzte er sre — vm Winter — um, und jeder seiner Stämine hat in reulstichein .'Aaße neue Wurzelti u>rd Blätter getrieben. Siüne Versuche zeigen. daß man — zrmächst für das südfranzösische Klima — ganze Felder von Getreidcbüscheu erzielen kann, deren ieder 5ch !00 oder noch mehr Steiigel zählt. Bei seck>s bis zehn^solchen Buschen auf deni Geviertmeter ständen wenigstens 500 Achren aus dieser Flack>e, and diese ergaben eine Ernte von 50 Zentnern Getveche auf tun Lektor, also etwa das Doppelte einer guten Ernte nach dem lns- ^rigen Kickvirverfahren. Vüchertijch. — Z ii r Förderung d es dr a m a t is che n Schaffens tknd der deutschen Dichter hat der Verband zur Fordermig deutscher Theaterknltnr eine neue Korrespondenz ermöglicht, der die weiteste Verbreitung zu ivünschen ist. Jü seinem Austiage beginnt Dr. Ernst Leopold Stahl-Heidelberg mit.der Herausgabe - Dramaturgischer Berichte", lieber den Zweck dieser Berichte sag! . "der Herausgeber: In den ..Drainaturgifcksen Berichten sverden Dramaturgen. Regisseirre, Kntrker sich m kurzetr Referaten sowop über ivertvolle Erscheinungen der Bnhnenktteratur äußern, dre bisher überhcnM iwch 'nicht zur Uranfsührmtg gekoimitzm (und am T härter des benchterstattenden Bühnen Vorstandes vielleicht aus irgend welchen Gründen auch nicht zu bringen) sind, wu auch über solche Werke, die trotz erfolgreicher Urauftührungen kerne Berorer- timg gefunden lxrben. Der bmrten Beute der ersten Ruimcker soll in einigen Monaten ein zweiter Bericht nachMimcht werden. Inzwischen wird, binneil kurzem, ein Sonderblatt. ,,D tam'enjür Freilichttheater" noch ist der diesjährigen Sommersprrk- zeit der Naturbühnen erscheinen mit DtücLn.aus neuester wie aus früherer Zeit. Auch sonst soll m spateren Blattern verschüttert Dramen der Vergangenheit besoiwere Austnerksaulkeit zugesvendet werden. Weitere Spezialnummern, welche mit den ,,gennschien abwechseln, werden im Laufe der Zeit brmgen: Werke für die, Weihnachtszeit, Dialektdramen Werke nvckwnale Fei^ge (vaterländische Dranren), Werke firr gastliche F^.Uage, Werke für literarisckie Wende. Die „Dramaturgischen^Berichte erschn- neii in zwangloser Folge und rverden nach dem ErmeffkNi der Ber- bandsleuniig Bül)iien. Schriftstellern, Tageszeitungen und Zeitschriften übersandt. Siegel'mäßige. ZElung erfolgt, ^gen M>rern- sendung von 1,50 Mk. an dre Geschastsstelle rn Hckdeshei.ini, Marktstraße 14. für je fünf Nrumnern Portofrei. Die Verantwor- tung für den Jirhalt trägt der Herausgeber nrrt seinen Mrlarbeiteim. - Balzereit von Carl Bulcke (llllstein & Co., Akrim). Georg Balzereit, jüngster Sohn des Reichstagsabgeordneteil Balzereit auf LMkehinen in Masuren, Student , rn KönrcMei-g iir& München Referendar, Assessor und Richter, ist die Hauptfigur des neuen Roinans von Larl Bulcke. Drastisch, ganz echt ist schon die Welt geschildert, der Georg Balzerert entstamtutz dre Welt d^ ostpreußischen Gutsbesitzer, der ^^undeimnes. Vaters, dre nach dem Begräbnis zUr Trauernvahlzert sich vevemrgem Münchs Schwabing ist damr der Schauplatz, das Wohnvrettel der boheme, die dort in möblierten Zimmern, rn Ateliers \mb Dach^ stuften haust, und aus dereir Mitte em parr komische oder aben tenernde Originale hergelwlt sind. ^ — Klabund: Das Sinngedicht des persischen Zeltmachers. Nene Bierzeilen nach Omar KhapyLm. . , Die Keiben handlichen, qefchma^ollmPapMnde werden sich rasch Freunde erwerben. DaS Srnnaedrcht rst eine fme Nachdichtung k-a vermischen Dichters.'— Da Gryphrus als Lyriker ziemlich un bvkann? rst, ist diese Aiiswa'hl nur zii begrüßen, denn nicht viele werden wissen, daß er auch geistvolle Epigramnre geschrieben l>at und klangvolle Sonette, aus deneir Mabnng att'üklrch aus gewählt hat. Andreas Gryphrus: Das dunkle Schiss. Auserlestne Sonette, Gedichte, Epigramme. Beide im Roland-Verlag, München 1916. Zchach-Ausgabe. \ Von P. Bobrow in Moskail. (8 st - 7 ) Weiß. Weist zieht an und fetzt mit deni 2. Zuge inatt. (Auflösung in nächster Nummer.) Anflösling des magischen ZahlettguadratS in voriger Nummer» 14 27 10 23 6 7 Io 28 11 IS 20 8 16 24 12 13 21 4 17 2b 26 9 22 5 18 Schriitl-ttuilg! Fr. R. Zenz. - ZwillinaSrunddruck und Verlag der Brühl'ichi» Umsernrätt-Buch- und Stetndruck-ren !». Lange.