Dfe blonde Drossel No man von E. Fahrow. (Fortsesuug.) Herr Stockton war fassungslos. Dieses Benehmen ging über sein Verständnis, und er Wußte nicht, wie er sich dazu stellen sollte. Sein Zorn war scholl verflogen, und ein unangenehmes Gefühl voll etwas Neuem und Ueberraschcndem begann sich seiner zu bemach Ligen. Mit der instinktiven'Klugheit ihres Geschlechts fand Ruth auch den richtigen Weg aus dieser trotz ihrer Geringfügigkeit bedeutsamen Stunde. Sie hatte den 'Abendtisch gedeckt und kam jetzt ganz freundlich auf ihren Vater zu, den offenen und ruhigen Blick fast fröhlich auf ihn gerichtet. 0 - „Alles fertig, Pa!" sagte sie. „Komm nur und iß — ich kann dir sagen, so vorzüglich, wie die Makkaroni gewärmt schmecken, sind sie frisch niemals." Er war ganz verdutzt. Und vor Ratlosigkeit folgte er ihr und kam an den Tisch. Zwar sprach er noch nichts, versuchte auch wiederholt, feine vorherige Herrschermiene wieder aufzunehmcn, aber es lucktc ihm nicht. Auch plauderte seine ihm immer rätselhafter und nach und nach unheimlich lverdende Tochter in so unbegreiflicher Ilnbefangenheit darauf los, daß es schwierig war, das eisige Schweigen beizubehalten, das doch die einzig statthafte Haltung geboten hätte. Ruth erzählte von dem eigenen Zimmer, das Wecker ihr eingeräumt hatte, und fügte lachend hinzu: „Eigentlich war mir die Geschichte unverständlich mein hoher Chef war so ganz anders als sonst. Von der liebenswürdigen Seite hatte ich ich: noch gar nicht kennen gelernt." Stockton spitzte förmlich die Ohren. „Er interessierte sich schon immer für dich," erwiderte er mit hochgezogenen Augenbrauen. „Wenn er sich jetzt noch weiter für dich — ich meine — es wäre ja nicht ausgeschlossen, daß hm." Mit einein halb verlegenen, halb beleidigten Räuspern hielt er inne. Ruth hatte ihn gar so erstaunt angesehen. Er suhlte auch ihren Blick noch, während er sich fcfjou wieder mit seinem Essen beschäftigte, dem er übrigens alle Ehre antat. Ruth hatte blitzschnell verstanden, worauf er abzielte. Und in verstärkter Kraft erhob sicl) in ihr das Gefühl der Abivehr nub des Unwillens, das so neu und sofort so energisch in ihr aufgestanden war. „Oho!" sagte sie sich. „Also der reiche Schwiegersohn, von dem Kürow vorhin sprach, dieser imaginäre, unsinnige Jemand konnte, wenn cs nach meinem Vater ginge, getrost ein angejahrter Witlver sein? Das wäre gut genug — das wäre sogar eilt großmächtiges Glück für mich, denkt er! O ja, das denkt er sicherlich! — Geld hat er ja doch, der Herr Wecker!" Und plötzlich wurde sie ganz wild, fing an zu lachen — es klang aber nicht besonders lustig —, legte Messer und Gabel bin, schob die kleinen Unterzähne vor und ries dann mit einer Stimme, die ihr selbst laut und schrill vorkam: „Ich glaube, Papa, du irrst dich sehr. Erstens in Herrn Weckers Absichten, und zlveitens in mir. In mir ganz be sonders! Dentl so gehorsam ich dir auck) bisher war, und so sehr ich es als meine Pflicht erachte, dir das Leben so viel wie möglich zu erleichtern, so unbedingt lehne ich es ab, in meinen allerpersönlichsten Angelegenheiten jemals einen andern als meinen eigensten Willen auszuführen." „Ruth," erklärte Stockton, „du hast den Verstand verloren!" „Rein, mir scheint, eher habe ich ihn jetzt erst gesunden. Entschuldige, Papa, ich habe durchaus nicht die Absicht, ungezogen oder lieblos zu sein. Aber was ich gesagt habe, ist mein Ernst!" „Komplett verrückt!" murmelte Stockton. Und er blickte seiiw Tochter besorgt und gespannt an, wie etwa ein Arzt einen neuen Fall betrachtet hatte. Ruth blies die Luft in einem langen Zuge von sich .Sie fühlte sich erleichtert und sofort auch wieder beruhigt. Nun wußte ja der Vater, daß es für seine Willkür eine Schranke gab. Er wußte auch, daß ein Mann wie Herr Wecker für sie gar nicht in Frage kam. Was er twch nicht wußte und übrigens auch nicht zu wissen brauchte, das war der eigentliche Beweggrund zu ihrer energischen Abwehr. Hermann Kürow? — Den betrachtete doch der eigen- finnige und selbstbewußte alte Mann viel zu sehr von oben herab; nicht um die Welt hätte jetzt Ruth seinen Namen nennen mögen. Und um jeder tvciteren Auseinandersetzung aus dem Wege zu gehen, erhob sich Ruth, räumte still und geschäftig den Abendtisch ab und holte ihre Näharbeit, mit der sie sich hinsetzte. Stockton sah sie nun schon fast scheu von der Seite an. Das Mädck)en war ja offeitbar nicht bei Sinnen - oder war hysterisch wie alle die andern Frauenzimmer, auf die als Gattung er mit mitleidiger Herablassung niederzublicken pflegte. Gleichwohl blieb ein undeutliches, unbegründetes Gefühl von Bedrückung und bevorstehenden loeiteren Unannehmlichkeiten in ihm zurück. Er seufzte tief und laut aus, wie es seine Gewohnheit war, und schlurrte in das geheimnisvolle Gemach, das sein „Laboratorium" hieß, und das voll von Plänen, Werkzeugen und unbegreiflichen kleinen Modellen aller Art steckte. ,Morgen werden wir weiter sehen," sagte er sich fortwährend. ,-Wir werden das Kind schon wieder zur Vernunft bringen. Wenn Wecker sie heiraten wurde - einen solideren Hintergrund könnte ich mir gar nicht wünschen. Und der Mann könnte noch sein GlM dabei machen! Er braucht 242 mir dann nur die Kapitalien für meine Erfindung vorzu-- ftrccken und kann den Profit von allen Patenten dann ganz zu gleichen Teilen mit mir genießen." 6. K a p i t e l. Fräulein Therese Berber betrat um 6 Uhr mit einem ^ifriedenen Aufseufzen ihre kleine Wohnung, aus einer Stube, Kammer und KLiche bestehend, die siel) im vierten Stockwerk eines Gartenhauses von Berlin W befand. Dieser Augenblick, wenn sie von ihren Geschäftsstunden heimkam, bildete für sic den Höhepunkt des Tages. Es war doch höchst reizvoll und angenehm, so seine eigenen vier Wände zu haben! Natürlich, der Onkel Berber hatte sich angestellt, als ob ne nun auf den allerschiefsten Abwegen sei, da sie eine selb- Wohnung mit eigner Aufwartefrau nahm. Er war ja so köstlich altmodisch, der Wackre! Als ob es nicht geradezu lelbstverständlich war, daß sie die von der Mutter ererbten Möbel, die so lange auf dem Hausboden des Onkels einp gestaubl waren, endlich benutzte, nachdem ihr Gehalt in dem photographischen Atelier die schwindelnde Höhe von dreitau send Mark erreicht hatte! ß a ' alle Tage freute sich Therese ihres rebellischen Entschlusses, anstatt ihn, wie es Frau Ulrich prophezeit hatte, „binnen kurzem bitter zu bereuen". ^"0 ordentlich alle ihre Sachen erst an ihren Ort, schlupfte dann in ein hübsches, loses Hausgewand, das be- quem war, ohne Morgenrockscharakter zu haben, und trat herauf handereibend vor den großen Spiegel, der ihre prachtvolle Gestalt voll zurückwarf. „Siehst du, olles Mädel," sprach sie zu ihrem Konterfei, „nun kannst du dir einen ganzen Abend lang wieder Vorkommen wie eure Schloßherrin! Was sage ich! Viel freier mrd großartiger habe ich es doch! Mich umschwänzeln keine Diener und Zofen, auf mich lauern auch keine Gäste, ich fauche mrr über nichts und niemand den Kopf zu zerbrechen, kein Telophon und kein Telegraph stört mich, und ich kann mich m der göttlichsten Selbstsucht mit meiner ÄV^L^^bnden Pewson be-sclMigen! Ha - diese wunder- SMe und Ruhe, der ich mich jetzt hingeben werde! Dies^ Srcheriein vor allem Draußenftehenden ist doch.. « o l? )rir I e .f Klingeln ließ sie zusammenfahren. Therese llef nach der Tür, hielt plötzlich inne, sah nach der Uhr und stanipfte mit dem Fuße auf. „Zum Donnerwetter!" murmelte sie, „das ueuue ick etue Unverschämtheit! Welcher Uubekaunte untersteht sich «toe ironisch« Illustration m meinen Mreiheitsträumen #u liefern?! ©ä ttnrb doch nicht der GsLbriefträger.. "t nntfleIte ^ Male, noch anhaltender -, tf Ke Tür auf, Endete rasch die Gasflamme M lnrtmd öffnete mit weniger Sanftnmt als Geschwindrglert die Korridortür. Draußen stand ein langer, junger Mann in einem ®«itiacfet, mit einem großen Kalabreser auf unnötig lan- ^mr^Haar nnd mit napolevnisch übereiimndergeschlagenen » ^ die Dür anfflog und die junge Dame in dem Hellen Ä',Änem §ut.^ m ftonb ' W Ci ” 'EM und griff Ohne ihn aüzunehmen, sagte er: "Ach wünsche Fräulein Berber zu sprechen Mr'wieder ^ ^ m ^ prtd)en '' widerte sie und schloß die . sie indessen noch nicht in das Schloß gedrückt Mngling sagen Wftot ^brümndevung den fremder! «AL Vt Mnen ähnlich! Ms» feige sind Sie auch!" "Ach/umfange feilte Herrenbesuche!" fauchte sie lvenn Lelier Otter'- TOOrTcn ' fo f “ ^ Ä iS tei* Salonheld. Und ich komme auch nur in Geschäften angstrgen Sre sich doch um Gotteslvillen nicht vor mir, ich werde Ihnen nichts tun!" Therese ward immer empörter. — Was bildete sich denn dieser Mensch ein: Fürchten sollte sie sich vor ihm? rrgend jemand in der Welt? Zum Lachen einfach! „ttwmiieu Sie herem," rief sie, „und fassen Sie sich kurz, bitte. Ich bin sehr beschäftiat." Er trat hinter ihr in das behagliche, erhellte Wohn- zunmer, wcrrf indessen keinen Blick umher, sondern durch- bohrte sörnrlrch die vor ihnr Stehende mit seinen dunklen Augen. ^Mein Nanie ist Kirchler," verkündete er zornig. Therese wartete. „Was er für eine unternehmende Dolle hat!" dachte sie. „UeberHaupt beißt er sozusagen das Künstlerische heraus. Komischer Mensch jedenfalls!" * !$& ^mrne" fuhr er fort, „um zu fragen, !vas Sie dazu veranlaßt, die Existenz eines Menschen zu untergraben, den Sie gar nrcht kennen. Die Existenz, sage ich!" ../'ff 1 “ ^?tt," murmelte Therese, „ich glaube, Sie sind incht ber Trost!— Was habe ich Ihnen denn getan ?" ®te unendlich langen Arme ihres Besuchers fuhren so unvermutet in einer dramatischen Gebärde weit ausein^ ander,, daß sie drei Schritt Mrückwich, Es sah aus, alA wollte er fte cm fein Herz schließen. Statt dessen blieb er mit ausgebreiteten «lrmen stehen und wandte sich mit anklageud emporgerichteten Augen»-, brauen an die Zimmerdecke. u r (Fortsetzung folgt.) Die drei Alten. Bon Paul Alexander Schettler, „Ach was. Herrenbesuche!" fuhr sie der sonderbare Sanitrwckige an. „Ich bin lein Herr^" lonverbare SS'Ä, «»XtÄTS? *' - - -« , . ^uer der verschwiegensten Gassm der Altstadt, wohin von £ er des Großstadtlebens kaum mehr die letzten verebben- ^^n "^la^ lre^ diealte Weinstube, „Zum goldnen Vlies" ^^.N^wene^ Häuschen, von seinen Nachbarhäusern tarn zu unterscheiden, beherbergt das Weinzimmer des goldenen 5^r, enger Raunt, mit dunkler Holztäfelung und Sietat ausgestattet, verleiht der diuillen. Stube das Ansehen von etwas Altväterhaftem. ™ Fiiedenszeiten war es ein Ereignis, wenn sich der FUß, emeO Freinden ln die alte Weinstube verirrte. Vielleicht daß Äi,»ä„^n^m-Erikanischer Bier- ,md Weinpalästc 5^'oMwtsort stckler Burger oder weltabgewandter Philosoph^ du-ser crussterbMden Art warm der alten Weinstube *"*1 geblieben, die sich allabendlich JJ3L ^En Eckttsch unter dem braunen Lüsterweibchen einfandest chms chrm Skat°chiett^ " Schoppen eines biederen Wein- W^?V-Stammgäste im alten Vlies waren ein Doktor em -^tadtsekretar und cm pein,,ionierter Oberlehrer. Mle drei verelnsmnt mrd rnr Schlwabeiralter. Sie hatten sich, weiß Gott Msmnmengefturden. Der Strom des Lebens hatte sie absetts an diesen entlegeiren Strand gespült. ' . schon saßen sie Abend für Abend im goldnen Blies am scheren Erchmttsch unter deln knnstvott geschnitzten Lüsterweib- chen. Sre waren dre emzigen Gäste in dom stillen^^ Lokal Obne vrele Worte setzten sie sich an ihren Platz; J!chrn, der Kellnw ohne den Auftrag abzuwarten, die gefiillten Gläser mtS teste das Kartenspiel auf deii Tisch. Der Doktor beamm dann ^ mischen intb bie Karten schweigend nahnren die Partner ihre Karten steckten ^ m .‘ >ie Linde, glitten mit den Augen prüfend nnd ?^^ 5 m Kopfe wiegend über das Spiel, zupfwn ernsthaft wicktia die Blatter aus der Kartenblnm. mid klatscht^sie^^lmfdou S sai «HL Selbstverständlichkeit, als Jet c§ tirl td^ter Akt. Es war augenblicklich so still im Raume daß man daA,Gaslicht, das das Lüsterweibchen mit Schlaugenarmerr kise singen und rauschen hörtc.daß men das 9 nt < ^ Elasgehause der Standuhr würdevoll fSn si ^ n * J 1 T '' l ult) des Doktors und das kur^e de^ Sekretär^ zu dem trockenen Kartenaufschlageu wie ein schreckhaftes Geräusch den Raum ditrchirrte Wenn Li?,!» <*„ i.... §^0 Spieler aber saßen, bis der schwerntütig singende Ton N»7Lk«"L?L.ALL KStt fg 248 WUrers sein sollen? Es ftflxte ja nichts dieses automatische Uhrwerk ves Lebens der drei m ihrer Z'irrückgezogenheit. Auch der Krieg nicht? Der Krieg? Ja, doch, als die Brandung veo ürregeswre ei^e Sturiuslut über alle Gassen des Lebens herein- orach, da hätte es — beinahe — eine Störung in diesen! Uhrwerk aegeoeu. Beinahe! Und das war, als der Krieg, der bei fdnenij Schreiten mir cf} ^anze Reiche nicht das Haus der abgelegensten! vergaß., tmc em gewappneter Ritter Urplötzlich inmitten ver alten Weinstube klirrte urrd >eine .eisengepanzerte Faust ver- tranlrch, doch mit hartem Griff, auf iJ-tzan, des Oberkellners. SUMtern legte. Jean aber, kaum daß er zum Nachdenken kam, )ay sm- — wre der Schnretterling aus einer Puppe, oder war es ^ne ,Puppe aus dem Schmetterling? — in einem feldgrauest Krieger verwandelt, den man nicht niehr Jean, den Ober, sonderst Musketier Johann Müller nannte. -, .^in Abend, als Jean-Johann dem Gewappneten Gefolgschaft leistete Und d-e Gassen von schweren Marschtritten dröhnten und von Soldatenliedern widerhallten, daß das alte Vlies in seinen, Grundfesten erbebte und das Lüsteriveilxheu in verzücktem'Schweigen erzitterte, an dem Abend saßen drei alte Männer schweb- gend vor ihren Meten und ihrent Wein, lauschten auf die Gasse und spiellen nicht. . Knlählich wurde es stiller als zuvor. Im Goldnen Vlies wieder das Gas auf leine alte Weise, klang das Hüsteln des Doktors mildem Aufschlagen der Kartenblätter um Die Wette, Uno auf dein Tische standen die Schoppet, die eine weibliche Hand dorthin gestellt hatte. Ganz wie sonst war es. Und doch, es war nicht wie, sonst. Warrnn zitterte des Doktors Hand, wenn er die Katten mischte, warum saß, der Sekretär oft so gedanken- versnuten da, was hatte der pensionierte Oberlehrer zu murmeln und den Kopf zu schütteln? Waren sie nicht alte Leute, die nichts mehr wm Deben wollten, d w ihn! auswichen, die abseits gegangen waren? Was galt ihnen der Krieg ? Was konnten sie im' Krieg gelten?! -vielleicht, daß der Sturm bald vorübergebraust sein würde, dieser Orkan, vor dem sie, die Wteltfremden, sich erschreckt verkrochen.! m den sie sich nagt mitreißen lassen wollten. «oldE ^ JDie störrische schüoeigend ihren Skat im Aber dieser Sturm brauste nicht vorüber. Wie eine Windstille stand er überm Land .und fällte doch Wälder, verheerte Leben Und Kulturen unheimlich wahllos und nnsichtbar. Und eines Abends war ein Platz leer am Tische unterm Lüsterne tbüMi: der Doktor fehlte. Ter Krieg hatte den alten Mediziner witgerlssen. Unversehens wie eine Melle hatte es ihn gepackt Er war gegangen mitzuhelfen, >vo er helfen konnte als Arzt und Und hatte sogar vergessen, fick) — im Goldnen Vlies entschuldigen zu lassen. orr Zweigend wie damals bei der Mobilmachung saßen an diesem Abend der Sekretär und der Oberlehrer sich gegenüber; vor ibnen lagen unangetastet die Karten. Endlich begann der pensionierte Oberlehrer stockend und mit heißerer, verlegener Stimme: „Man hat mir den Antrag gestellt rr Wir wieder einen Lehrposten zu übernehmen — weil es an lüugereu Kräften gebricht. Was uwinen Sie — hm — ob ich meinem Alter-? i v Seltsam," hüstelte der Stadtsekretär, „seltsam. Auch mir w'urde von der iStadtverwaltuna nahegelegt — was soll man ttin? Mm: kann doch, wohl nicht anders, als annehmen, wie? vtun \a auch der Doktor uns verlassen hat," fügte er, sich rmispcrnd, hinzu, „ist es mit dem Skat doch Essig, meine ich." „Essig!" neckte der alte Oberlehrer. Sie ließen die Karten unberührt und hingen ihren eignen Gedanken nach. Die wauderten die gleiche Bahn, aus der alten Weinstube hinaiis in das Leben, das mm auch cm ihre Türe gepocht und gern fern hatte: , Kouttnt, ihr Mten, helft! Und als die alte Standuhr zehn schlug, erhoben sie sich wie immer. Und obwohl der Doktor fehlte, lvar ihnen doch, als ob einet zwischen il-nen ging, ein Unbekannter. War es der Gewappnete von damals, der sie hinausgeleitete? Don da m war des Abends in der alten Weinstube kein Lulst mehr zu sehen, und der Platz unterm Lüste rtveibch.ru blieb sortan leer. vermischtes. * Z u r Geschichte des B ü ch e r w ir r nr s. Ter Na me Bnchertmrrnl bezcickMet ztvei Arten von Geschöpfen, die in ilwer Mm WMti Der Bücher zu gleicher Zeit Le'gröbt- ulber- einstimnumg und den größten Gegensatz erkennen lassen. Soweit besagtem Wort nmnlich einen Bücherliebhaber bezeichnet, $' int bve f llß Siebc ium ^ch dasselbe vor llen Gefahren SU schlitzen trachten. Der eigentliche Bücheriv'urm rvird durch seine Liebhaberei zum Up fe n ^ 3ctftörer - Ti-seS imrdeL dner MirrHir-rn ^ U s llCt ' ^ ducher abgesehen hat, tritt, wie einer lehrreichen Plaudere! von ^ntz Hansen iin uäcknsteu nicht die geringsten Bohrlöcher austveist. Das wdellvse Holz kann man gegen diesen Bücherfeind immun machen, mdcm man es' mit Kreosot tränkt. Einer mrderen Gattung der Papierwirrin er gehört der Käfer „Petinus" an, der zwar kleiner als dav Anvbimn istz ui seiner VernickMngssähigkeit aber nicht hinter demselben zurücksteht. Während das Änobium in ÖÄ und Paprer gewundene Gänge frißt, begnügt sick) der Mer Pettnus mit dem geradesteii Weg, so daß das Papier wie durch eure scharfe diadel dirrchsbohrt erscheint. Noch kleiner als bie babm gmannteu Arten ist die Büchrrlaus, die das Papier nicht nur in Kanälen chrrchiwühlt, sondern gleichzeitig ganze Pavier- stücke einfach wegfrißt. Ter Kampf gegerr sie i)t besonders schwierig S lT L^ t e,1 ? n bedrent man sich starkriechender Stoffe wie Kanipfer! und Nettcucöl.^ Aildere Bücherseinde lverden durch den öwr Herstellung der Bucbeinbäude benützten Kleister angelockt, und I% r bns ,,Silberfischchen". Doch im Reiche ^ ^lbst grbt es Gegenmaßnahmen in Gestalt von Feinden der Bucherwurnrer, welch letztere z. B. dem Bücherskorpion imi> emlgen Spinuenarten als Nahrung dienen. Sett ivann die Ge- schacküe, des Bücherwurms datiert, läßt sich nicht mit völliger Genauigkeit bestimmen, doch kann män nach der Meinimg Fritz Hansels annehmen, daß die Familie der Bücherwürmer bereits ^f r ^ AegVPder ins Feld zog. Die ^^"elalterlchlen Mönche, die za dre ersten Hersteller und Hüter voii Buck;ern ivareii, brauchten sich nicht um den Bücherwurm zu rnmmern, da es damals noch kein Papier gab, das Pergament aber Jnsekteir nicht angetastet wird. Später, als dre Bil.chdrnckerku.nst das sorgfältige Äusbewahren von Maiiirskripten uberflu.ftg ersck^nm li^ .vdrrdm die Büchn. oft nachlässig anfge- Hoven, so daß die Buck}erivürrner 'eine iiniuer größere TätiEt eiitfalten konnten. Fast in jeder europäisck>en Sprache lviirde der Bucherwurw auch Irterarisch bÄämpft. Klassische Scholaren macksten Panlell verfaßte eine Ode ans den Bücherlvurin, ißw • ? Petit Widmete der Familie der Bücherwürnier nn Jahre r» 3 lateinisches Gedicht, in welcheni er den Bücherfeind Äs ,/bestta audcw' b^erchnete. Da im 18. Jahrharndert besonders viel über die Tätigkeit der Bücherrvürmer gellagt wurde, die durch die damals üblichen Holzbrick-deckel leichten Zugang zu deur Papier fandm veraustaltete üu Jahre 1774 die Universität Gottrugen ern Pveisausschreiben für die beste Arbeit über die Be- H» ber Bücheüoüriner Zur Ergänzung dieses kleinen ge- sckEickzen Wrrsses beinerkt Hansen schließlich rrvch, daß die eßste brldlrche TarstÄlrmg ernes Bücherwurmes inr Jahre 1665 in Kuoon erschneii, rnch züvar in der „Miorographia" von R. Hohke Merrwurdrgerwelse ist dre Wisseirschaft hinsichtlich der Büchel Würmer auch heute noch, verhälttiisnräßig gering, ein Mangel, dein ^ aller Bücherfreunde durch systenratische Forschung abgeholfen Werden sollte. 1 * ^ ^ d.u ch t i n d e r Gro ß sta d t. Manches, was unter ^ der Kriegsverhaltmpe zur Noteinrichtung ivurde, eigiiet sw- uachchen geuwnnenen Erfahrungen auch für den Frieden So werden dre Ernähvirngsschwierigkeiteu zu guter Letzt Bereicherungen und Verbesserningen der Ernährung herbeigesührt haben, ganz besonders auf deru Gebiete der Kindernahrung Ju einer Besprechung der Bra-u-ckOarkeit der Ziegennnlch für Äüder- ernahruug, die der Geheime Medichralrat Prof 2ld. Czerny in der- Landwirtschallllchw Presse veröffentlicht, tvird die rnn- Wbnde und regelrechte Einführung der Ziegenzucht in den Groß- ^7«ache-i Gründen anfs wärmste empfohlen. Da r 6 lang an der Breslauer Universitätsklinik an Sülle von Kuhnmlch fast ausschließlich Ziegemuitch zur Ernährning ^ sind seine Ausführungen keineswegs rein I-k^/^N^chelrt, ^orn.erii beruhen vielmehr auf dauernder prek- . ^l-rmrg. Sowohl ivirtschastlich wie voin niedizinischen das Halterr von „Großstadtziegeir" außerordent- e^ortelle. jl W l unnneren Erlrankungen der Tiere unangenehm fühlbar iverden könnte. Besonders wichtig für den Slrt™ Ziegen äußerst sauber zu halten, da aut drese Weite der Milch der- oft beanstandete Geruch 244 gänzlich eittgoffen wird. Auch das Mekkm darf nicht willkürlich geschel-en, die Ziegen dürfen weder ungenügend noch rücksichtslos gemolken i verdau. Im letzteren Falle könnte es sonst zu Blutoei- mischinrgen znr Milch kommen. Auch im Frieden ist die Grochtadt - ziege sehr ivertvoll, da zttihe im Stadtgebiet selbst nicht gebalten' werden können, ganz irisch gemolkene Milch also nicht geliefert werden kann und zudem in der warmen Jahreszeit beim Transport die Kuhmilch leicht Schaden nehmen kann. Von den in der Stadt gezogenen Ziegen kann marr aber ohne weiteres frische Milch be ziehen, wobei es von besonderen!. Vorteil ist, daß die Ziegen zu jdd?r beliebigen Zeit gemolken ivevden können, weshalb fte !cit jeher mit Vorliebe in l-eißen Ländern für die Säuglingsernährung gel-alten wurden. Schließlich erwähnt Prof. Czeriry noch, daß die Ziegenmilch ausnahmslos sehr fettreich ist, weshalb bei den jüng- ften Kindern Verdünnung oder Zusätze von Mehl und Zucker sich empfehlen. * Singende Flammen. Zu den merkwürdigsten und zugleich hübschesten Erscheinimgen, die die Physiker untersuchen, g- hören die singenden Flammen. Bringt man in einer Röhre eine Flamme an, so ertönt bei gewissen Abstands Verhältnissen ein lauter singender Ton. Beachtenswerte Untersuchungen und Be- reck'nnngen dieser Ersck^eimrngen hat ium jüngst, wie Diplom- Ingenieur Dntor im „Prometheus" mitteilt, I. Würschmidt angeführt. Bringt man beispielsn-eise eine Flamme in einer 30 Zentimeter langen Röhre derartig an, daß die Flamme vom unteren Rande 4 Zentimeter entfernt ist, so w-ird drrrch manche Töne die Flamme nur zum Zittern gebracht, ohne zu singen: bei einer Entfernung von sieben Zentimetern dagegen bedarf es keiner Anregung, sondern die Flamme singt von selbst. Zwischen diesen beiden Stellungen gibt es noch eine dritte, bei der die Flamme zunächst ruhig brennt, aber durch gewisse Töne oder (wräusche zum Singen ange egt Werden fann. Rach älteren Asnschauungen soll du Eigenton der Flamme dem Tone einer mit cwr Röhre gleichlangen Pfeife entsprechen. .Beeinflußt wird die Höhe des Tones durch Veränderung der Flammengröße, sowie der Flammenstellnng in der Röhre, und zwar sind diese Töne nicht harmonisch znm Grundton oder seinen Obertönen. Es können sogar mehrere Töne gleichzeitig auftreten, die auf verschiedene gleichzeitige Schnnngungsbeivegung«! der Flamme zurückgeführt werden sölten. Unter Grundton versteht Würschmidt dabei den tiefsten Ton, der bei brennender Flamme dnrck Hinwegblasen über eine Röhre hervorgerufen wird, unter Eigenton dagegen den Ton einer Röhre bei Zimmertemperatur, ohne daß eine Flamme in ihr brennt. Versuche ergaben, daß durch eine offene, in der Röhre brennende Flamme eine Tonerhöhung stattfindet, während die ältere Ansck-mumg den Grimdton für übereinstimmend mit dem Eigentvn der Röhre hielt und nur eine Tonerhöhung ivegen der Erwarmung der Luftsäule für möglich hielt. Tie Temperatur der Flamme ist nicht von Einfluß. Mit abnehmender Flammenhöhe nimmt die Tonhöhe erst langsam, dann rascher ab, und bei der Flammenhöhe Null erreicht sie den Eigenton der Röhre. Am höchsten ist der Ton, wenn sich die Flamnie am Ende der Röhre befindet. Für sehr große Flammenhöhen nähern sich die Tonhöhen einem Grenzwerte, und zwar kann die Erhöhung des Tones im Grenzsalle zwischen eine Quinte und nahezu effrer Oktave liegen. Für das Ansprechen sind größere Flammen Mlgünstiff, ebenso eine große Entfernung der Flanune vom Röhrenende. Tie aus diese Weise entstehenden Töne liegen etwas höher als die nahezu am unteren Röhrenende erzeugten Grundtöne. Tie erregenden Töne brauchen nicht genau mit ihnen überernznstimmeu; es genügt, wenn das anregende Geräusch einem dem Gnmdtone benachbarten Ton von der nötigen Kraft enthält, ja der erregende Ton kann bis zu einer Oktave und mehr vom Grundtone abweichen Und braucht zu ihm uicht in einem harmonischen Verhältnisse zu stehen. Tie durch die Schwingungen des erregenden Tones der Röhre zngeführte Kraft wirkt irur auslösend. Es braucht sich nicht um etwas Periodisches zu k-andeln, denn sonst könnte Huuvegblascn Über die Rühre oder deren Erschütterung nicht auch das Singen der Flamme auslösen. * Der Hol-schuh. Ms eine Folge der starken Verteuerung der Leder schuhwaren und des Mangels an Leder macht sich jetzt in verschiedenen Gegenden Deutschlands eine Ausbreitung ves Dol-schuhes bemerkbar. Namentlich in der landwirtschaftlichen! Bevölkerung hat er in der letzten Zeit bei j^ung und alt viele Freunde gefunden. In Frankreich und auch m Holland werden bei der bäuerlichen Bevölkerung überall Holzschuhe getragen, und» selbst noch in kleineren Städten kaihr man dort ihr Klappern ständig hören. Die französischen Holzschuhmacher haben es auch verstanden, diesen Schuhen das Plumpe zu nehmen und sie fertigen aus Holz Fußbekleidungen an, die eine gewisse Zierlichkeit zeigen Namentlich die französischen Frauen und Mädchen tragen: oft recht hübsch berausgeputzte Holzschuhe. Die Landstriche, in denen bei uns bisher diese Fußbekleidungen von der ländlichen Bevölkerung allgemein getragen wurden, waren Westfalen und die angrenzenden Dezirke. Ter Dichter Friedrich Wilhelm! Weber singt daher in seinem Epos „Dreizehnlinden": Pater Bernhard ivar der sechste. Stammend aus den Beuktrerföhren, Wo die Menschen Holzschuh tragen Und von schavarzem Brot sich nähren. Der holzschuh wird aus Fächteu-, Erlen-, Birken-, Weidest-- Pappe!- oder Buchenholz angefertigt. Vom gesundsten licheitz Standpunkt aus betrachtet, ist er viel besser als der Leherschuh. Sein Tragen führt nicht zu Verkrümmungen der Zehen, znr Ent- stehuug von Hühneraugen und zu Einschnürungen des Fußes. Das beste an ihm ist aber, daß er den Fuß viel wärmer hält als der äZederschuh, und deshalb ist er besonders für Landleute, die oft bei kalter und regnerischer Witterung draußen im Freien sein müssen,' sehr zweckmäßig. Das dürste auch dort bald erkannt werden, wo der Holzschuh bisher noch nicht verbreitet war, und voraussichtlich wird er fernerhin auch in anderen Gegenden als itt Westfalen anzutreffen sein. Viichertisch. — Neuerscheinungen der Universal-Biblio- thek in neuer Ausstattmig. Nr. 5911—5912. Rosi Zurflüh. Eine Geschichte aus den Alpen. Bon Johannes Scherr. Mit einer Einleitimg von Tr. Max Mendheim. (211 S.) Geh. 50 Psg., >geb. 90 Psg. — Nr. 5913. Dr. Mjartin Luthers Lieder und Fabeln. Mit Einleitttng und Erläuterungen hevausgeg. von Georg Buch,w>ald. Mit einem Bildnis Litthers. (107 s.) Geh. 25 Psg., geb. 60 Psg. Inhalt: 1. Litthers geistliche Lieder. — 2. Andere deutsche GÄrichte. — 3. Merlei kurze Sprüche. — 1 4. Luthers Fabeln. — Nr. 5914. Kriegsnovellen. 8. Band. Mil Beiträgen von H. Bethge, M. Friedland, O. Kilian, K. Küä>ler, K. Lieblich, K. D. Zwerger. (96 S.) Geh. 25 Ptz. Inhalt: Heimkehr. Von K. Küchler. — Drei Kameraden. Von v. Bethge. — Wird gemacht. Von O. Kilian. — Autonom ko. Von K. D. Zwerger. — Wiedersehen. Von K. Lieblich. — Maische Schlau- mes Kriegstagebuch. Von M. Friedland. — Nr. 5915. Kriegs- kalender 19 16. Teck I vom 1. Jamrar bis 31. Mai 1916 Eine übersichtliche Zusanuuenstellung der gleichzeitigen Ereigmsse auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen. Bearbeitet von Generalleutnant z. D. Vöetzler. (82 S.) Geh. 25 Psg. — Nr. 5916 Geschichten aus Flandern. Bon Cyriel Bnysse. Berechtigte Uebertragimg von Georg Gärtner. (87 S.) Geh. 25 Psg. Inhalt: Herr J-ocguier Und sein Lieb .— Der letzte Bettler .— Bon Zukunft und Bergairgenhett. — Hadji-Baba. — Tie Wette. — Tchsvester Marie. — Das Pferd. — Erzengel Gabriel auf Erden. — Nr 5917. Kriegskameraden und andere Erzählungen. Von Eva Gräfin von Btaudissin. (96 S.) Geh. 25 Psg. Inhalt: Kriegskameraden. — In der Höhe. — Sckwulmeester. — Ter Fall von Lemberg. — Mtttlerchen. — Die Rache des Feinde-. — Ter alte Hauptmann. — Soldatentee. — Heimkehr. — Zwei Fremrde. — Tas kleinere Uebel. — Nr 5918. Oratorien* Texte. 1 Band: Joh. Seb. Bach, Ntchthäns-Passion rmd H-Moll -Messe. Heraus gegeben von Georg Richard Kruse. (39 S.) Geh. 25 Psg. — Nr. 5919—5920. Gaudeamus! Von Viktor v. Scheffel. Mit einer Eiitteitung l-evausgeg. von Dr. Edm. V. Sallwürk. Mt einem Porträt Scheffels. (155 S.) Geh. 50 Pfg., geb. 90 Psg. Inhalt: Einleitung. — Widmung — sltaturlvissen- schafklich. — Kulturgeschichllich. — Tie Lieder vom Nodenstein. — Heidelbergisch. — Neueres .— Aus dem Weiteren. — Der Türmer (Kricgsausgaüe). .Herausgeber: I. E. Frhr. v. Grotthuß. Vierteljährlich (6 Hefte) 5 Mk., Einzelheft 90 Pf. Probeheft portofrei. (Stuttgart, Greiner & Pfeiffer.) — Aus dem Inhalt des ersten Juniheftes: Des deutschen Volkes Vaterunser 1917. Von Rudolf Brandt. — Noch mehr U-Boote! Von I. E. Freiherrn von Grotthuß. — Der Verrat von Laon am 9. September 1870. Von Kurt Arnold Findeisen. — „Einigkeit und Recht und Freiheit." Von Prof. Dr. Ed. Hryck. — Blücher. Von I. E. Freiherrn von Grotthuß. — Englands Oberdiktator, Von Paul Dehn. — Die Darstellung des sittlick-en Kampfes tu der altdeutsä-en Kunst. Von Mela Escherich. — Heinrich Manns „Madame Legros". Von Karl Storck. — Türmers Tagebuch: Der Krieg. — ?luf der Warte. — Kimstbeilagen. — Notenbeilage. Bilderrätsel. * Qi’O (Auslösung in nächster Nummer.) Auslösung des Ergänzungsrätsels in voriger Nummer: Dursl, Achse, Wiege, Zu i, Unttriedung, Ente. Gchristleitung: Fr. R. Zenz. — ZwillingSrunddruck und Verlag der Arühl'lchen UntversttätS-Buch- und Stctndruckerei. R. Lange, Gießen.