Pechmarie und Hans im Glück. Die Geschichte einerJugendfteundschaft von E. v. D o r n a u. Nachdruck und UeberfetzungsrechL in fremde Sprachen Vorbehalten. (Fortsetzung.) Hmrs kam schon am nächsten Vormittag wieder. Zn so früher Stunde, daß ihn Marie unnmglich erwarten konnte. Sie befand sich auch gar nicht in der Vorderwohn nng, und das kleine Hausmädchen wollte davonlanfen, um sie cms den Küchenregionen herbeizurufen. Hcnrs rief sie zurück und ließ sich beu Weg nach der Kitche zeigen. Gemächlcch ging er den langen Seitenkorridor nach hurten. Die Küchentür, ganz anr Ende, stand angelehrU, uiio ec hörte Maries muntere, kom- nvandieren.de Stimme schon von ferne. Er kam leise näher, drückte die Tür vollends auf, marschierte mit spitzbübischem Lächeln hinein — als Marie sich endlich nmsah, die bis dahin mit dein Rücken nach der Tür, vorn: Anricytetisch ein neues Küchenmädchen \n die Geheimnisse des Geflügetrupfens ein- weihte, — faß er behaglich, mit untergeschlagenen Armen ans einem Stuhl. „Ra, aber! Hans! du!" machte sie verblüfft. „Was tust du denn hier?" „Ich sehe und höre zu." Er stand auf und streckte ihr die Hand entgegen. „Es war ungemein bildend —" Sie tat, als sähe sie seine Hand nicht, und die Rück- erinnernng an den Mschied ges^rn trieb ihr eine leichte Röte ins Gesicht. „Machen Sie die Tauben also so weit fertig," sagte sie Kn ihrer Küchenhilfe. „Ich komme nachher wieder und sage Ihnen weiter Bescheid." Sie wusch sich die Härvde am Aus- uß, band die Schürze ab und ging zur Korridortür. Von a aus winkte sie Hans, der ihr belustigt zusah, mit einer Kopsbewegung herbei. „Komm nur mit nach vorn," sagte sie. „Mer lange Zeit habe ich jetzt nicht für dich, das sage ich dir gleich! Weshalb kommst du auch so früh? Es ist knapp halb elf Uhr! Um diese Zeit haba ich immer besonders viel tnt Haushalt Ku tun." Er ließ ihren Borwurf völlig ungerührt über sich ergehen. „Du wirst wohl schon 'mal ein Viertelstündchen für mich erübrigen," erklärte er vergnügt. „Soviel kann ich bearo- sprachen. — Geht's wieder in deine kleine, nette Privat- fcabine? Siehst du, ich kenne schon den Weg!" „Eine fabelhafte Leistung!" spottete Marie, während er die Tür öffnete und sie an ihm vorüber in ihr Zimmerchen trat. Ihr war plötzlich so leicht, so ausgelassen froh zumute. „Denke, ich Hab' mich entschlossen, schon heut nachmittag fcu fahren!" jagte Hans mit ernsterer Miene. „Ich hak»' keine Ruhe mehr, bis ich das Original meines Bildes Ijier" (er drückte mit der .Hand gegen die Brusttasche) „in Lebensgröße zu sehen kriege. Deshalb komme ich so früh." Auch Maries Gesicht wurde ernsthaft. So bald sollte nun schon wieder alles vorbei sein? Sie sah an ihm vorbei und wurde blaß. „Ich denke, du hattest noch so sehr viel zu erledigen —P sagte sie zögernd. „Ist altes bereits geschehen!" Hans lachte schon wieder fröhlich. „Ich Hab' meine Zeit nicht verloren, jage ich dir! Gestern abend bin ich gleich noch einmal bei meinem Verleger gewesen, zur endgültigen Rücksprache, und heute ftüh sind die übrigen Geschichten — Bank nsw. — drangekommen. Alles ist schon in atlerschönster Ordnung. Auch mit meinen: indischen Buche, das ich diesen Winter erst schreiben will. Schreiben will. Was ist das für ein Segen, Marie, daß ich jetzt schreiben kann, was und wieviel ich will.-Mein Verleger — ein würdiger, alter, ängstlicher Ehrenmann, ach, was beschreib' ich ihn dir: du kennst chn ja! — hat mir gestern abend raten wollen, „mehr Konzessionen an den Geschmack des Publikums zu machen." Ich antwortete ihm: „Verehrter Mummelgreis, schreiben Sie sich Ihren konzessionierten Salat gefälligst alleine!" Und drückte ihm teilnehmend die Hand und tat, als ob ich abschöbe-auf dein ersten Treppenabsatz hatte er mich bereits eingeholt, so schwerfällig er auch körperlich ist. — Eine halbe Stunde später steckte ich nun neu Kontrakt in die Tasche. — Aber du sagst ja gar nichts, Marie. —" „Ich höre doch zu!" sagte sie unwillig. Sie war ärgerlich — auf ihn, auf sich, aus den plötzlich so rasch entschlossenen Verleger-rnußte denn mit einem Male alles so Hals über Kops geben? Man kam ja gar nicht erst zur Besinnung — sie fand solche Ueberstürzung geradezu ekelhaft! „Und nun l)ab' ich auch grad' heute vormittag besonders wenig Zeit!" sagte sie laut höchst verdrießlich. „Hast du denn immer so viel zu tun?" fragte Hans voll Interesse. „Um diese Zeit immer, das gehört nun 'mal dazu." „Mer du hast doch Fräulein Stilling?" „Pah! Die verstebt vom Kochen nichts." „Mer sie könnte dich sonst entlasten —" „Sie tut, so viel sie kann," sagte Marie kurz. Ihr war so garstig zunlute, daß sie hätte weinen -können. Er sollte sie doch gefälligst mit der Meta in Frieden lassen! Die ging ihn ganz und gar nichts an- „Und du tust mehr, als du kannst!" bemerkte Hans sehr eindringlich. „Das merke ich dir deutlich an — du siehst ganz blaß und abgearbeitet ans. Und das geht doch nicht, Marie! Das hast du dock) wahrhaftig nicht notig! Nimm dir wenigstens genügend tüchtige Hilfskräfte, Kind! Deine Mittel erlauben es oir ja —" „Ach, was du fing bist!" Ihre Augen blitzten ihn jetzt heraus fordernd an. „Tust, als ob du auch hiervon etwas verstüirdest — als ob so eure arme B-erliner Pensionsmntter unter allen Umständen Seide spinnen müßte!" „Jede natürlich nicht, aber du-Oder bringt die Geschichte dir nicht viel ein?"' 193 „Mel einbringen? Was nleinst du damit ?' „Nun, Ueberschüsse natürlich! Sei doch nicht so schwer- ßLllia, bitte! Was soll ich sonst lvoht meinen? Du mußt doch, nachdem dir alle Unkosten, Steuern, Abgaben usw. abgewogen h«-st, selbstverständlich einen Reingewinn erzielen!" „Selbstverständlich!" höhnte Marie. „Bei btr scheint sehr vieles selbsweritändlich zu sein! Nun, ich kann dir Versicherer, i>aß ich selbstverständlich nicht einen Pfennig Reingewinn, Ueberschuß, oder wie du's sonst nennen willst, heraus- bekonrme!" „Mer das ist dann doch purer Blödsinn —!" rief Hans. „Blödsinn? Du bist nicht übermäßig höflich, mein Lieber —" „Dazu habe ich auch gar keine 'Veranlassung, meine Liebe — im Gegenteil —" — Wie zwei Kampshähne mit borsten Köpsen standen sich die beiden gegenüber. Dann lenkte Marie den ihren, harte ein Schlüsselbund vom Gürtel und schloß die alte Truhe auf, die neben dem Schreibtisch stand. „Da!" sagte sie und reichte ihm, ohne ihn anznsehen, ein Buch, das ganz obenauf gelegen. „Was soll ich denn damit? Das ist ja wohl mein eigner „Soldat auf Vorposten" — so nenne ich das Buch aber nur mir selber —" „Ja. Nun lies, was bu mir geschrieben Haft! Das habe ick mir auch als Ziel hingestellt, Harrs! Danach versuche ich zu leben. Ich will nicht Geld verdienen mit meiner Pension, ich will Gutes damit zu tun versuchen. An Leuten, denen es sonst gar nicht gut ginge. Nun begreifst du vielleicht, tvarunr ich — „keine Seide spinne"." „Liebe, gute Marie!" rief Hans erschüttert. Er streckte die Häitde nach ihr aus, sie nahm ihm das Buch wieder fort, ohne ihm die Harrd zu lassen, lvarf es in die Truhe zurück und lreß den Dec^l zuklappen. Dann starrd sie ganz stitt, mit herabhängenden Armen und sah vor sich nieder. Mit einer ruhigen Ergebung, die ihnr weh tat. Sie war ja viel zu jung, um ohne Hoffnungen fein zu dürfen. „Wie alt bist du eigentlich jetzt?" fragte er plötzlich. ^re sah stirnrnnzelno auf, als störe sie seine Frage unliebsam rn ihren Gcwanken. „Das kannst du dir doch selbst ausrechnen!" sagte sie verdrießlich. „Bald ncunundzwanzig. Vor drei Jahren, als wir iins zuerst wredersahen, hast du mich auch gefragt, und da war rch sechsundzwaiizig." ^ ll öist gerade fünf Jahre jünger LÄ ich. So alt wie Phipp. Und ich bin immer der Anführer euren duminen Streichen gewesen, von klein auf, Mid also, fürchte ich, auch diesmal." Er zeigte nach der Truhe, in der sein Buch verschwnn- ven war. „Daß du dich anfopfern solltest für andere, ohne Dank und Lohn - das habe ich natürlich bl r 6ir mnt ural so was in deinen Dickwpf gesetzt hast" — Hans zuckte resigniert die Achseln „da wcrd man's dir wohl kaum ausreden können. Ick ÄLJS Trost ist. daß du ja tarnet deine sechstausend Mark Zinsen hast und behältst." Hans hielt inne. Sie hatte eine rasche Bewegung ae- er^fchtzte^ 0 k^uldbewnßt an ihm vorbeigesehen, daß „Was ist?"' fragte er aufmerksam. „Ich spreche von demen sechstausend Mark Zinsen — J f ; 5 “ Be W) b0dEl ""Irlich längst nicht Hans' erschrak so, daß er ganz blaß wurde ^6. ihm der Aerger brühsiedendheiß zu Kopfe. ^ Markte Marie am Arm und schi'ittelte sie. ^ „Was hast du mit deinem Vermögen gemacht?"' herrschte nicht sag«.. 4 ÄXS Sie lachte triumphierend. nianchmal recht dumm, Hans Jmhoff'" spottete sie ,So klug du auch sein willst - hast am Ende ^ ^ n ! e lein Pensionat übernehmen, jemand andeoS abkaufen, und ernrichten, und instand setzen — von meinen Zinsen! Natürlich Hab' ich doch das Kapital an7re7fen ^"en, ganz erheblich Hab' ich's damals angegriffen." „. "Das sagt sie mit lachendem Munde!" rief Harrs außer in^die^in mX" bU eilt f n ^ iI dE? Vermögens wirklich dies — er suchte nach errr-enr nicht allzu kräftigen Worte — „tu diese Nnglücksidee hineingesteckt hast muß sich das doch amortisieren oder zum iveniasten verzinsen!" Sie sah ihn verständnislos an. „Amortisieren? Verzinsen?" wiederholte sie gedehnt. „Ich begreife nicht *— da kann ich doch nichts wieder von heransbekommen, bevor ich die Pension nicht verkaufe/' Hans fuhr sich wieder mit beiden Händen durchs Haar. e§ W ^m — Verzweifeln!" stöhnte er. „Nicht die blässeste Ahnung hat sie — du mußt doch so viel verdienen, Mädchen, und dir gntschreiben, das ist das alter-, aller- mindeste, als das in die Pension gesteckte Barvermögen Zlnsen bringen würde! Hast du dir denn das gar nicht berechnet?"" Sie schüttelte in hoffnungsloser Verwirrung den Kopf. „Von all dem Hab' ich doch gar keinen Begriff gehabt!" stammelte sie kleinlaut und trotzig zugleich, wie ein zu Umed)t gescholtenes Kind. „Ich begreif' auch jetzt nodj gar nicht recht, was du eigentlich meinst —" Hans lief mit großen Schritten in dem winzigen Zim- merchen auf und ab. Alle Augenblicke stieß berechrrete — dann ging dre Geschichte doch nicht so ziernlich glatt auf — tmc ste's letzt tut, wenn alle leidlich pünktlich zahlen und ick den Rest merner Zrnserr zu Hilfe nehme! Dann war dock eben ern Defrzrt von ein paar taufe,id Mark da! Na, und das durfte dock) nrcht sein, nicht wahr?! Deshalb Hab' ich die Zrnsen lieber gar nicht erst gerechnet!" „O Gott! O Gott!" machte Hans schwach. Er stand yosinmrgsws, mrt gerungenen Händen, neben dem Schreib- trsch. ^hm siel absolut nichts mehr ein, was er gegenüber r!rf ^ cf)iiittei:tidf 7 en Verständnislosigkeit sagen könnte Mrt einem Male packte ihn wieder die helle Wut. Er schlug mit der Hand aus die Schreibtischplatte: W „Dir mußt heiraten, Mädchen!" schrie ex etbctt. „Das ist dre einzige Rettung für dich!" 1 Marie zuckte jäh zusarumeir. Sie wurde so Meta, so ^■■ C k be t?)' ÜI , tr erschrak. Er dachte einen Augenblick, sie wurde ohnmächtig, er tat «ineu Sck)rttt auf sie zu, um sie zn g°wetaüzu7äm M tid> ' büCfj W °W B ™ iU -gv°b fid > sHn ««faßt. „Rede keinen Unsinn," sagte sie, hochrnutig abwehrend, „ich heirate nie. Misch dich gut meinst, tae/E Angelegenheiten! Ich weih, daß du es Sie hielt larrschend inne. (Fortsetzung folgt.) Erste §rllhls!rgstage am Nhclrr. Benr Hans Ludrvig L r n ken ba ch. . Wohl in ^inem Jahre ist die Frnhlrirgssehnsucht so stark ae- wiesen, wie dresin^ nach dem unerbittlich lairgen eisigen ^rüas- Wärter. Während sinst der März, tr?eirigstmis 'bei uns am Rhein Nenner ^ ttc ^ an j )fnen Stadler tn Hellen Schareu hrnauswvnderten, um die ersten Grüße oes iun- ^ ^h^^^^runehnren, hat uns der „Lenzmond"" 1017 ? M r r und Eebi»e und schneroenden WÄch gebricht. Frierend Mensch« diherm m der einzigen, knapp 5 eheizte 7 r Stube je oft fje hrnauMickten durch die beschlagenen Scheiben' ' ^ Dringlicherr Wolkenschleier zu zerreitzen chne SM 4-«Ke Probe wnrde unsere Gednw gestellt * Winer> E ves VJUmiM in Mrkd uÄ FÄd uSb S SÄä Klennerbtt« dazu, um an den kahlen um mneu draußen, dre sonst wohl um diese Keit ihren duftigen Flor entfalteter, die zarten., braunen Frucht- dwspen zu sehen, in denen sich trotz Sttirnr und Kälte das lichte Mütenwundcr vorbereitete. Der vielbesungene, so gern gesuchte rheuuseye Frühling hatte sich dieNebelkappe aufgestülpt und zeigte gar verne besondere Eile, seinen übrigen deutschen. Vettern z-uvor- ruwmnven. - Vöerrds, daß in der.hohen Kiefer vorn: Haus ern Amselmännchen sein Herz entdeckte und ein sehnsüchtiges Liebes- ncÄ anftirnmte. Und ber Buchfink, der's im Fl«derbusch hörte, wollte nicht znrikckstehn. Wie ern bunter Fü>erbäll pluberte er sich Ä^^kes.jernen Schatz: „Bin ich nicht ein schöner Bräutigam?" Dre Kvhlnrersc aber, die rvähreud der kalten Tage vergeblich die ge- wv.mte Speckschivarte am Kückz-enfenster gesucht hatte, war nüchterner f ksmnt. Sre dachte, wie nötig es sei, daß das neue Jahr toiedev orn und Kartoffeln und Speckseiten brächte, und mahnte deshalb den Danen unermüdlich: „Wetz die Schar, wetz die Schar!" Als die Menschen die Vogellieder vernahmen, sagten sie: „Nun knro's endlich dennoch Frühling. Die kleinen Sänger draußen müssen'§ wissen." Ein Weilchen freilich dauerte eS noch, bis er wirLich kam. Aber eines Tages war er plötzlich da und ließ sein blaues Hkmme^- auge über dem Stromtal leuchten und iveckte in allen Winkeln und C'ckeir das schlummernde Lelum auf. Ganz verwundert hoben die Primeln, MaßliebclMi und Blausterne, die Veilchen, Krokusse und Narzissen ihr'e Köpfe aus dem braunen Erdbett auf; zartgrüne Blattcherr zeigten sich an den Stachel- und Johauuisüeersträu cheri? und ove Knospen am Kastanienbaum nmroen dick und prall und klebrig vom Lel>enssaft, bis auch sie eines Tags die Hülle sprengten und zlvischen wolligen Blättern kleine Blütenkerzchen dein Licht entgegenstreckten. ging's Schlag auf Schlag. Jeder Morgen brachte ein neries Wunder, und es war, als wollte der rheinische Frühlrng in dre>em Jahre seinen so lang zurückgehaltenen Segen auf einmal ansschrttten. Noch stehen wir am Anfang der schönsten Jahreszeit, die ja jo spat ein,etzte, aber es ist eine Pracht und Herrlichkeit allWersll, wo rheinischer Odem weht und rheinische Sonne lacht. ^in Rlieingau sprvßt's und blicht's in allen Talern und auf alten Hohen. Die weipir Buchenwälder, die den sonnigen Landstrich säumen, haben ihr lichtgrünes Kleid angelegt, und wie znm Fest ge.chmuckt empfangen sie die lust- und lichthungrigen Gäste von nah und fern. Ernster uird strenger als der Helle Tannuswald blickt dniben der Lennebergforst in den Frühlingstag hinaus. Seine dunklen Wipfel scheinen rachts *u wissen von all den. Glanz, der dem jungen Jahre eigen ist. Fast mürrisch reihen sie sch aneinander mw halten Wache über denl sanften Hügelland, als wollten sie jedem linden Hauch den, Eintritt wehren. Aber wer näher hinzu- t?ntt, der steht, daß die alten, kirorrigen Lenncbergkiefern ganz suw, als sie scheinen nlögen, daß sie Träger und Hüter des Fruhlmgs sind ww wenige sonst. Sie blicken rau so drohend drein, um di« fernzuhalten, die den Wtald als Tummelplatz ihrer Aus- gelassen heit betrachten, deiien die Natur nur dazu dient, den passen-. den Nahmen für ihre Zupfgeigeiimaskerade abzugeben. Diese Menschensorte lockt der Leiineberg nicht ara Mer die andern, die die Sprache der Nattir verstehen, denen eine Landschaft ihrer Eigenart, ihres ganz be,onderen Charakters »wegen lieber ist als die Häufung stmzer Prunk- und Parade,tücke, sie alle ruft er heichei und entläßt kernen nnbelohnt. . .Nie aber zeigt sich der Lennebergforst so gebefreudig wie jetzt jungen Frilhling, wenn an beu KiefernHonen die jungen, schlau- keil Tnebe auf,chu'ßen und den ganzen Umkreis mit starken!, heil- kralttgem Dust erfüllen. Der deutsche Kiefernwald ist ja längst von der ältlichen Wissen- sa-ast „entdeckt .worden und wird immer mehr als Heilfaktor gewertet. Und so ist s kein Wunder, daß auch der lange Zeit loeniq beackitete WÄd vor den Torm von Mainz jetzt vielfach Kranken Und NetMivgleszenten zum Erholungsaufenthalt aneinpstrhlen joird Das ift's aber gewiß racht allein, waS ihn uns in diesen Tagen so lieb niacht. Der Lenn^erg besitzt vielniehr $iki besondere Eigen- leasten, dre neben der Schönheit und Heilkraft seines Kiescrnbe- stairds euie hohe Anziehung auf alle Naturfreunde ausüben, das ist dre Eigencut ,eines GeläicheS rach seiner Flora. Die tertiäre For- matlon des sogenannten Mainzer Beckens bildet hier eine außer- orumtlich reizvolle Folge flacher Hügelwellen und Talmulden, bie '^ubig iucfijdn und immer neue floiistische Bilder zeigen. Denn rarter dem schützenden Kieferndach breitet sich ein zwäter Wäld anS' ^ Formen überaus vielgestaltiger Unterholzbestand, der gerade um diese Zeit fernen vollen Michtnm erschließt. Der wilde Schnee- U. E stmem lickstmcünen Blattwerk und seinen lenchtendweißest Blutendolden, die sich nun bald entfalten werden, hat hier die an getreten. Jhin aber gesellen sich andere Schmuck- f Ai^ sonst nur selten autreffeir, eigenartige, fast auA' fe™ ^ Äepvc Lschräirkte Kiäuter und Blumen, die jeden MamVer Ln helles Entzücken versetzen, aber auch das Herz des Lauir durch iyr^Schör^t erfreuen. Jejst blüht überall im Lenne- borg die b-lane Kuck>enfchelle, und allein ftr zuliebe ändern täglich hunderte von Mentck-eiikinderii hinaus, um sich ein Stück rheiii- hessischen Frühlings imt nach Hause zu nvhvuru. Leider ßleitt's einem kleinen, bescheidenen St räu scheu dieser seltsam-schönen Bunne. Ganze Bündel der zarten FrLhIingskinder werden achtlos ab.,erissen und schon droht die Gefahr, daß die Küchenschelle, die einst üücr weite Strecken des WaldBodens einen blaue» Teppich legte, immer mehr verschwindet und schlieUrch ausskiE, wenn nicht dem rücksichtslosen Tun der Vielzu vielen energisch Einhalt Eroten wird. Wer den Lenneberg im Frühlingsschmuck richtig genießen darf sich allerdings nicht an die breiten, viel begossenen Wege hockten, der' muß, ziellos hineintauchen in bas grüne Mver, das zur Linken -und zur Rechte winkt, wich, über die niedern Hügel wandern und in den blinmienbnnten Wellerrtälern rasten und den köstlichen Duft einatmen, der den frisch erschlossenen Kiefernkerz«! «tguillt^ Hier in der tvsnig betretenen.Wirrnis des Unterholzes kann er sich denno-ch wieder leicht zu rechts d.'^den, denn der L«mebe^v-ereL» hat dafür ^Sorge ^getvagen, daß alle Pfade wxb Schneiserr, die kreuz, und quer den Forst durchziehen, gut nrarkiert sind, ohne daß die Bezeichnungen aufdringlich und entstellend wirken. Für die Bewohner der re chten Rhein feite ist zudein neuerlich eine «rnz vow Ätgliche Verbindung niit dem Lenneberg g^chsffen. f«Ü>em dte Kostheml—Gonsenheimer Lime vorn Kssteler Dahnhsf «ms käs uw- Mittelbar an sein grünes Reich heranführt. .. ist jÄ>enfalls gewiß, daß der Lennckbcrg seVst von denen, me chm eine besondere Liebe err^egelibrbigen sollten, weil er Hermatwald ist, noch viel zn wenig gewi'udigt wird, daß sein- £&• sondere Schönheit iwch lange nicht bekannt genug ist. Um so erirür- lick-er erscheint es, daß er allniäl)lich mchc urch mehr Gnade vor den Augen der rechtsrhemisckMi Nachbarschaft findet, die ihn zu järer Jahreszeit gerne besucht, schon allein des'-vegen, tv-ü er auch lEi ungünsttgem Wetter infolge der Beschaffenheit deS Erdreichs die Möglichtcit zu längeren Spaziergängeil seuoährt, well er einzigschöne .-cusbliüe in die reizvollste Gegend deS RheiickaufS bietet uno den Wanderer freundlich hiraLerftchrt in das gesegnete rhenchesstsche Obstparadies, das nun bald wiever.in voller Blüte ste steht, ver»mr?eht-s. ^ W m e r i k a s F l o tte. Uns wird geschrieben: Bei der Fratze nach dem jetzigen wriklülMi Kampftverte der anrerikanischeu FlatN muß festychalten werden, daß von den rnsgesantt jetzt vorhandLn« dreißig Linienschiffen iwch heutigen Begriffen nur vierzehn daul ihrer SckMelligkeit, Artillerie und Panzer als Grotz- k a m p f s ch i f f e anzusprechen sind. Darunter sind die sechs neuesten Mit zehrl, bezw. zwölf 35,6 Zenlimeter-Äeschützen mit rund 16 Meter langen Rohren bestückt. AttgeLlich soll es den anuri- panischen GesckKtzfabriken geluny«! sein, ein«r dös«n Miystrnd, der sonst den dortigen sck)weroi Geschützen von gwßer Länge an- haftet, das Turchbiegen der Rohre, auf ein Mindestmaß zurückzrl- führen. In Uneivr-it dies auch bei den noch, länqererl (17 Meter 80) Rohren des gleichen Kalibers zutrifft, die auf den noch im Ban befindlichen Lchiffen „California" und „Tennessee" SLufst-eilnna finden sollen, läßt sich nicht sagen, d« hierüber niriW veröffentlich worden ist. Ztvei weitere Neubastten, die „Mississippi" und „Idaho", sollen nach englischen Quellen im FebrriaL dieses Jahres vom Stzapel gelaufen sein, sie könnten also in absehbarer Zeit voch fertig werden, was den Bestand an GroMmpfsck-iffen dann erst auf sockMhn erl^hen ivürde. Schlachtkreuzer fehlen m der amerikanisckien Flotte einstweilen vollständig, denn bis wann die sechs geplanten Ne der riesen dieser Klasse einmal fertig sein iverden, kann heute noch niemand fa*en. Die 13 vorhandenen Panzeickreuzer sind bei ihrer geling«! Gesckwindig-- kert und verhältnismäßig schwachen Artillerie schon heute Äs veraltet anznsel-en. Geschlitzte, genügend schnelle MMerungö- kreuz er besitzt Amerika rau drei. Mle archeren sind völlig »oe^ los. Am besten ist die Flotte der Vereinigten Staaten noch mit TorpedobootSzerstövern versehen. Etiva 70 nach 1900 erbaute schnelle Boote stsl-en hier zur Verfügung. An U tt t e r s e e b o v t e n sind ettva 40 ferttge Boote von sel/r versckieedener Qualität vvr- liauden, darunter ein« zienllch hohe Zahl llntettvasserboote vom sog. Holland-Typ und Boote der reklametückstigen Lake Co. Llber cs sind auch nach englischvi Arl^aben drei ganz große Tauchboot- vorhanden, von rvelchen über den TaE'eurer M. 1. einiges Näl)ere bekaiuit gctvorden ist. Dies Boot hat über Wüsser eine Derdräugima von 1000 Tonnen und unter Wasser eine ß>lck>c von 1v00 Tonnen. Im Rrn sind Ar»eiseNos isoch eine ganz- Anzahl. Vor etwas mehr als einem Jahre ersclnen in der „yr«v York ^unes" ein offener Brief an den derzeittgcn Marinesekretä^' Tainels, der diesen! vonoarf, er l-abe irreführende Berichte über den L>tand des Unterseebooticx'sens veröffentlicht. Der Artikel hat damals fd/r viel Aufsehen erregt. Es Mirde unter anderen! darbn nack-gewiesen, daß von den 13 damals zur Verfügung stel>end*u oiUse r»»ss«r «fah.cn fein oljne baft bie TOnrot{*«ff imtai r^ttten Hai« Zu d«, vn cmtrifnmWjcn iktomgen F.zMmgS, vo» 200 Booten mit Mooren von 10000 PS bemerkt die citgIifdC>e Fachzeitschrift „The Motor Ship and Motor Boat", dass in Anrerika brs jetzt noch keine UuLerseebootnraschKne von niehr als 600 PS erbaut ivorden ist, und dag ^iartne-Depardelneitt Amerikas irtüffe dernnach von einem ganz außerordentlich optimistischen Geiste erfüllt sein. Ta-Z Flugiv-^n in der amerikanischen Marine soll fich gut entunckelt Hs den. Eine Reihe braEarer Flugboote von Curtift und Bnrgeß durften vorhanden fein. Ekivas sehr schwach scheint es dageUen mit der L e n k l n f t s ch i f f a h r t zu stehen. Das erste lenkbare Luftschiff ist seit Dezember 1916 fertig und erledigt Wohl noch seine sßrodrstrhrten. Es gehört zu den unstarren Systemen und fft 17o Fuß (rund 54 Meter- fang. Der Auftrieb beträgt 7000 Pfund. Der Bevecknvlng nach soll dieser Segler der Lüfte vx einer Strothe bis ai 25—30 Meilen (40—48 Kilometer) zurück- legen und dabei inssümrde fein, diese volle Geschwindigkeit ganze tz'wer stunden dkiZrckchalten. Tie Besatzung soll sieben Mann d?dlen.- Das sieht allerdings nicht sehr gefährlich aus, denn ein Luftschiff, ha5 mir zwei Stmtbcii mit voller Kraft zu fahren vermag' muß bei dem hA!t»?en Stand des Luftfahvwesens als völlig unzaireichend angesehen werden. . . . Das ist als-v der Stand der „Flotte Anierid-aS", wie sie jetzt zusammengesetzt ist; und in absehbarer ^e:t dürfte sich daran nicht viel ändern, denn bis einmal tne -tochtffe des neuen F^tten-BanProgramms verwendungs fähig sein werden, tmiß noch sehr viel Wasser den Mississippi hinunter Hetzen! (Zensiert Berlin.) * Fiebernde Pflanzen. Je tiefer die moderne PflMizenforschLSig in die Geheimnisse der Nattrr einzudriidgen vcr- mochte. rn deho rcichwem Maße wurden Aehnlichlttten zimscheti trerpchenr unb pflanzlvhlnn Öe6nt anfgedeckt. Eine Znsammen-- lachntg der Beobachtungen von WärmeentmiÄirng bet Pflanzen lätzt ssgar erteroien, daß man bei verschiedenen Rüben, Früchten, rock Drolleii van einem regelrechten, mit Kranklnnt in Verbindung stehenden Fieber m sprachen vermag. Bskmtitt ist, daß die Pflau zeit eigen?W arme erz euren, wie etwa die Körperwärme bei Menschnt Und Tteren. Tie Wärmeenbmcklung der Pstanz.e,t wird in der Darcktsache durch der: OxydationsProzeß bet der Atmung hervoc- gerufen. aAa Intensität dieser Allrontg ist von den Wachstums- Vorgängen in, s fern abhängig, als die Atmrmg umso energischer wird, \t stärker das Wachstum ist. Wenn dann bei den Pflanzen die Ruheperioöe eintritt, hört die Atmung fast völlig auf. Doch behalte.! bes»nderS K.wllen, Zwiebeln, Früchte wie Rüben und shlme trgäkne Damen ihre Wärme sehr lange, was durch die Massigkeit ihrer Korpergestalt bei verhältnismäßig geringer Oberfläche und durch die Eigenart ihrer foulte bedingt ist, die sie vor ein«r stärkeren Wäruieabsabe schützt. Tie Messungen zrcr näheren Erforsckrong dieser Wärmoprobbems haben, wie in der Umschau ansgeführt ivird, zur Entdeckung des „Fiebers" bei Pflanzen geführt. Schon hie ältesten Messungen, die bereits 1806 von Dernibstädt bei Runkelrüben, Kartoffeln rock Mohrrüben vor- enommen wurden, ergaben bei einer Außentemperatur von minus Grad im Innern der Früchte '.roch eine Wärnce von l 1 /* — Vf* ®mb Celchis. Während Aepfel und Birnen hingegen bereits bet Mttrns 2 1 /2 Grad Celsius erfroveir, erstarrten die Früchte mit Wurzel und Knollen erst bei mütns 12—15 Grad. Hieraus wurde ursprünglich geschlossen, daß das Erfrieren durch die eigene Wärmeerzeugung der Wurzeln rock Knollen hintangehalten .oird, in Wirklichkeit aber hat matt es mit Berschiedenheitnt des Wärnte- leitungsVermögens bei den einzelnen Pflanzen und Friichten zu tror. Tie eingangs erwähnte Frebererscherming steht mit der Ab hänmgkeit der Wärtneprcckicktckn von der Intensität der Atmung in Zusanimenhang. Wenn Krtollsn ditrch Stiche oder Schlitte veysundet wurden, erhöhte sich die Temperatur der einzelnen Teile, ss daß pnut tatsächlich von Fieber — hervorgerufen durch Verwundung — sprechm k»m. Kartoffeln z. B. geben nach den Versuchen von Mchards in einer Menge von 300 Granrm im Verlaus einer S-ttucke 4,2—2,0 Milligramm Kohlensäure ab. Waren die Kvr-ofteln ober in vier Stücke geschnkLen, so erhöhte sich) die Ausscheidung von Kohlensäure ür der zweiten Stunde auf 9 Milligramm, in der 2L. Stunde war fbe bis auf 18,8 M.ÄL- gvamm gestiegen, dann sank sie langsam und hielt sich schlieUich nach 6 Tagen wurder auf 1,6 Milli^iamm. .foierntrt stieg und sank auch die Temperatur. Taß dies mit der Verwundung direkt znsammen- hing, ergab such daran-, daß die Temperatur dvcht an der Wünd- stelle üm s),21 -Grad gesttegni ivar, in einer Entfernung von 15 Millimeter von der Wrockstekle um 0,05 Grad, in einer Ent- fermmg von 20 MillMieter hatte sie sich überhaupt nicht vercuckert. Ms Erklärung wird aiigeführt, daß die Pflanze die oenvundete Stelle möglichst schnell wiader zu verschließen trachtet durch eine erhöhte Lebens tätigfeit, die eine vermehrte Atmung rock in weiterer Folge eine gesteigerte Warnt rproduktion hervvrrnft. *WiehatderWinteraufdieTieregewirkt? Der außerordentlich strenge letzte Winter in Teutschkand ist brgreiflicher- weise auch nicht ganz ohne Einwirkung auf das Leben der Tiere verlaufen. Erfreulich ist di? Feststellung des Prometheus, daß im allgemeinen der Wildbestand in Deutschland trotz der grimmigen Kälte verhältnismäßig wenig Schaden gelitten hat. Im ganzen Flachland wurde jo gut wir gar kein Fallwick gefunden, auch im Höher gelegenen Harz haben Hirsche rock Rehe sich trotz Schnee-- treiben und Frost gut gehalten. Etwas stärker haben hier nur bfe Feldhühner und Fasanen gelitten, besonders aus Fntternmngek. In den höheren Gebieten Bayerns ist natürlich auch manches Stück foaanmld dem Winter zum Opfer gefallen, erfroren fand nian viele Zugvögel, die zurückgeblieben waren, z. B. Feldlerchen, Drosseln nrck Stare. Da die Mäuse nicht wie sonst hervorkamen, verlegten sich die Raubvögel in stärkerem Maße auf die Kleintierjagd, selbst Bussarde suchten gefiederte Beute. Die Wasserjagd war sowohl in Bayern lwe in Norddeutschland crusgez-eichnet, vor allem wegen des vergrößerten Ztrzuaes von Entnr, Gänsen und selbst Schwanen auS dem 'Norden. DaS Jagen ivar dadurch erleichtert, daß, die Schwimm?- Vögel sich an eisfreien Stellen zur Nahrnttgssuche sammeln nrnßchm. Jirteressant ist die vonr Prometheus nütgeteilte Beobachtung, daß in der strengster, Winterzeit auch Schnepfen erlegt wurden, wodurch die Beobachtung xnoiesen ist, daß die Schnepfen in den letzten Wintern bei uns immer häufiger geivorden sind. * f2>U paradoxe Konservenbüchse. Daß auch m Frankreich auf dam Gebiete des Lebensmitdelverkanfes häufig der Schein trügt, beiveist die Auffindung einer paradoxen Konserven-- büchst, über die der Gaulois berichtet. Mrs der Büchse war eins mit farbigeur Bild geschmücktes Etikett aufgellebt mit der herrlichen Berspvecharng: „Fasanenpastete, gesetzlich geschützt." Darnit kein Irrtum entstehe» möge, zeigte das Bild eine unübersehbare Herde Fasanen. Auf der anderen Seite der Büchse aber klebte ein kleiner bescheidener Zettel mit den Worten: „Diese Ware ist unter Garantie «ns gercruck-ertem Schweruefleisch hergsstellt." Wie der Gaulois hinMfügt, lassen aber die neuesten Berhältniss-e schließen, daß es um die Echtheit dieses Schweinefleisches ungefähr ebenso steht, wie um die Echtheit der Fasanen. Vücherlisch. — Bon „T eu tschla nds Erneuer un g", der neuen großen Monatsschrift .(I. F. Lehmanns Verlag, München) ist soeben das zweite Heft erser die Regelung unseres wirtschaftspolitischen Verhältnisses zu Italien nach dem Kriege. Professor Lehmann-Hohenberg bringt „Deutsche Ernenernngsgedanken über den gerechten Lohn . foanS von Wolzogen steuert Gedanken über DärtkcheS Christentum ünd die Erneuerung her Religiosität bei, während Richard Schaukal in seiner feinsinnigen Art das Deutsch? Wesen erläutert. Den Beschluß bilden Ausführungen des Schriftleiters Dr. E. Kühn über das Bild der politischen Lage und der sie bestimmenden Kräfte. — Panzerautomobile gegen die Walachen. Von Wilhelm Siemer, Lt. d. R. Verlag August Scherl G. m. b. H., Berlin. Preis 1 Mark. — AlsKampffliegeram Snezkanal. Von Leutitant foaM Henkellmra. Mft 16 Abbildungen. Verlag August Scherl, G. m. b. H., Berlin. Geh. 1 Mark, ged. 2 Mark. Steigerungssch-rzr. Für » und b sind passende Wörter zu setzen, von denen b dem Klange nach die Steigerungsform von & darstellt, wie a Mai, b Mater. 1. Daß der Ulan der a nicht erlag, war ein b. 2. Komme ich a, schrieb der Kriegsgefangene, trete ich als dein b auf. 8. In Paris wird kein Theater jetzt a, b zu spielen. (Auflösung in nächster Nummer.) Aussösung des Silbenrätsels in voriger Nummer: 1. Dardanellen 6. Litanei 11. Laterne 2. Emden 7. Dahlie 13. Leopold 3. Regula 8. Ader 13. Euphrat 4. Samum 9. Tarif 14. Iltis 5. Oase 10. Araber lö. Narretei »Der Soldat allein ist der frei« Mannl^ Gchristlettung: Fr. R. Zenz. — Zwillingsrnnddruck und Verlag der Briihl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange. Gießen.