Pechmarie und Hans im Glück. Dic Geschichte einerJugendfteunLschaft von C. v. D o r n a u. Nachdruck und Uebrrseyungsrecht in fremde Sprachen Vorbehalten. (Fortsetzung.) Sie tvaren schließlich beide uneingestandenermaßen froh, als die Trennungsftnnoe schlug. Der Abschied wurde flüchtig und überstürzt. Bon plötzlicher Neue ergrisfen, winkte Marie der Alten, die auf dem Balkon stand, einen letzten, herzlicheren Abschiedsgruß zu. Die Alte winkte zurück — mit steinernem Gesicht. Dann ließ sie die Läden vorn herunter, gegen Maries Berbot, verschloß und verrammelte die ganze Vorderwohnung und kehrte mit ihrem geheimen Kummer unr ihren Liebling und dein Groll gegen die ganze übrige Menschheit — den Narren, den Hans Imhoff, insbesondere! — zum asthmatischen Puff in die Küche zurück. — —. Hans Imhoff holte die Freundin um die Mittagsstunde von der Bahn ab. Es war so heiß, daß cm ein Iu- fuhgehen nicht gedacht werden konnte. Er hatte einen netten, klenven Einspänner besorgt, der sie beide und Maries Koffer rn schlanken! Trabe zur Stadt brachte. „Weißt du noch — ?" fragte Hans lächelnd, als sie durch den alten Torturm gefahren und linker Hand der Wirt des Hotels „Zur Eisenbahn", in dem sie damals zu Mittag gespeist, grüßend ans der Schwelte seines Hauses stand. Haus wurde auch sonst vielfach frenirdlich begrüßt. Die kleine Stadt kannte ihn bereits. Sie hatte ihn wohl stolz und freudig ausgenommen, den Sohn des unvergessenen, all- gelicbten Bürgermeisters. Und vielleicht war ihr auch schon eine leise Ahnung davon aufgegangen — selbst ihr in ihrer Schlafbefangenheit —, daß dieser kühne, sonnige Mensch durch sich selbst et>vas bedeutete. „Ich Hab' mich so schrecklich gefreut, Hans —*• sagte Marie abgebrochen. Er nickte, sie mißverstehend. „Und wir erst auf dich, Marie — „Nein doch — das meinte ich nicht. Ich Hab' mich so über dein Buch gefreut — daß es sv gelobt wird — und so viel Gutes darüber in den Zeitungen steht! Alle Kritiken habe ich gesanlmelt, aus allen Zeitungen, die ich darüber kriegen konnte — und überall steht das Gleiche —" ,/O, o, Marie!" Hans wiegte bedauernd den Kops hin und her. „Steht es so schlecht um dich? Und mein Buch? Ans frcnide Kritik mußt du dich verlassen — legst du Wert? Ans der mache ich mir blitzwenia, solange ich nicht weiß, von ivern sie kommt und ob sein Lob mich wirklich vor min selbst erhöht, sein Tadel mich herabziehcn kann-Siehst du, tausendmal lieber wäre mir gewesen, du hättest ganz schlichtweg gesagt: Mir — mir — mir deiner Freundin Marie Krumpa — gefällt dein Buch!" Marie faßte wie unwillkürlich nach der Hand des Jugendfreunde». das dein fcri'ft, HanS?" ries sie strahlend. „Allemal ! Dein Urteil ist mir doch mehr wert, als das ernes xbeliebigen Kritikers, der weder mich kennt, noch ich ihn! Du hättest mich viel mehr erfreut, wenn du'tz selbst ans voller Seele hättest loben können, anstatt deine wahre Mei- nung hinter Druckerschwärze zu verstecken —." „Aber Hans! Du tust ja -gerade so, als ob — als ob dein Buch mir nicht gefiele — !" Hans bog sich vor und sah der Freundin neckend und doch ernsthaft ins Auge. „Es gefällt dir nicht durchaus — sonst hättest du mir das schon geschrieben oder gesagt !" bemerkte er sehr ruhig. Marie wurde glühendrot. Sie suchte vergebens nach Worten. „Na — ?' machte Hans in erhöhter Belustigung. Sie rückte unruhig hin und her. „Es ist nur — — Wie soll ich's dir erklären?" Sie sprach abgebrochen, ohne ihn anznsehen. Der böse Hans weidete sich offensichtlich an ihrer hilflosen Verlegenheit. „Es ist nur-Schönes, viel Wunderschönes ist in dem Buch. Und viel Wahres! Mer dazwischen-Da ist nod) so viel Suchen und Zweifeln — und allerlei Widersprüche — Ich weiß wohl!" Sie sah jetzt rasch zu ihm auf und sprach freier weiter: „Je tiefer rnan schürft — desto mehr findet man davon —- — Mer du selbst — du bist mir immer so fertig, so abgeklärt vorg-ekommen! Davon ist noch nichts rn deinem Buche —- —" „Gott sei Dank nicht!" sagte Hans inbrünstig. Er hatte mit steigender Spannung, in ernsthaftestem Aufmerken zugehört. „Es wäre ja fürchterlich, wenn ich jetzt schon ein Fertiger sein wollte! Wie entsetzlich oberflächlich müßte ich da sein!" Er holte lächelnd Atem — fuhr dann tiefernst fort: „Nein, Marie — da hast du vollkommen recht! Mein „Kämpfender"" steht eben noch mitten im Kampfe, nicht schon am Ziel — —' hast du's nicht schon am Titel erfaßt, daß ich ein schlichter Soldat bin, beileibe kein Feldherr? Aber ein Kämpfer, der an den endlichen Sieg glaubt, Marie —- und das, siehst du, das ist die Hauptsache —!" Er schwieg und blickte lächelnd, leuchtend geradeaus; Marie hob fast schüchtern das Auge zu ihm einpor: „Du — wirst siegen!"" sagte sie rasch und heiß. Er hörte es wohl grade nicht. Seine Seele ging ans weiten Wegen. Sie schwiegen nun beide, bis der Wagen, der sie über Hauptstraße und Markt hinweg fast durch die ganze Längsachse des Städtchens geführt, links abbog und in ratternder Fahrt durch ein Seitengäßchen die alte Stadtmauer erreichte. .Hier hielt er mit scharfen! Ruck vor einen! winzigen Häuschen, das schwalbennestgleich an den uralten Mauerrest geklebt schien. H^rns sprang sofort heraus, die träumerische Stimmung fiel von ihm ab, er lachte Marie freudig zu: sagst du dazu?"" fragte er schmunzelnd „Sieht es nicht wie ein richtiges ALarchen aus dein großen Bilder- ouche auL? Ich beguclH mir nie von außen, ohne niich darüber zu fr-suen. Das malerischste, wunderlichste, verdrehteste Gehäuse in der ganzen Stadt' Thpisch geradshu ftr mittel- altcrlichc, bodenlos unpraktische Romantik. Jnwendrg^tst's noch viel mehr verbaut — kurz, du wirst deine unbegr . z ^^L-r- ?°lfchr vom hohen Wage>M Drunter and wandt^ stck darin zu kurzer Verhandlung dem Kutscher zu, während ' ' ^""ferner Aufforderung folgend, die schmalen stellen Stufen zur Haustür enrporstieg — etwas wirblig von >t arg schüttelnden und stoßenden Fahrt. Die Haustür, hock) und eiig, staiid gastlich geoffrret, und auf der Schwelle erschien in festliche Hellem G-ewande drs junge Herrin des wunderlichen Hauses. Sie streckte Marre bewillkommnend beide Hände entgegen, und Mane schlug mechanisch ein uiid grübelte dabei darüber nach, woher es wohl konnne, daß ihr Hans Jmhoffs Frau iMluer erst ernstes, wenn sie direkt vor ihr stand. — r Cr selbst kam mit raschen Schritten zu ihnen hinauf, selber Maries Koffer trageird. Ein dienstbarer Geist erschien "^„Die Miete hat nieine teure Gattin natürlich gerade wieder im unrichtigsten Augenblick weggeschickt! sollte Hans vergnügt fest, während er den Koffer auf den Fußboden setzte und sich suchend umsah. Y ... r . „Die Mieke! Ganz richtig!" Frau Elfrrede lächelte zw- Mieden. „Die holt Salat. Es fiel mir im letzten Augen- „^Sehr nette Idee — hätte nur ein bißchen früher kommen können! lind den Salat hätte die Gnädigste vielleicht besser selbst geholt und sich dadurch ein wenig Bewegung gemacht." „Ach Hans! Es ist ja so heiß!" „Denkst du, daß andere Leute es nicht heiß gehabt haben? Marie zumal? Aber nun wollen wir vor allen Dingen erst mal den armen Pilgrim in seine Kemenate hinaus- führen, damit er sich's bequem machen kann. Du wohnst inz oben, zwei Stiegen hoch, Marie. Unten ist leider kein latz in diesen: Vogelbauer. Ich darf vorausgehen und den kg weisen — f' . . r . . .. Er belud sich mit Maries Handgepäck und lief die schmalbrüstige, sehr steile Wendeltreppe mit größter Gewandtheit hinauf. Marie kletterte erheblich langsamer nach. Sie war in her Tat ermüdet und abgespannt von der überheißen Eisen- hahnfahrt. Hans blieb in der Höhe des ersten Stockwerkes stehen und machte sie auf das wundervolle Schnitzwerk der massiven Eichensänle aufmerksam, um die dies Gelenkigkeit fordernde Treppchen herumlies. Dann ging's munter weiter. Alfriede war auf dem Absatz des ersten Stocks zurückgeblieben. Oben war's ihr zu heiß; sie liebte auch das Treppensteigen nicht. Hans öffnete, oben angelanat, die Tür eines keinen Erkerzimmers, machte eine einladende Handbeiwe- gung und sah den Gast dabei wie vergebnngsheischend an: „Du wirst es ein bißchen warm haben, es tut mir herzlich leid!" sagte er. „Wer eS läßt sich wirklich nicht gut ändern. In jedem Stockwerk sind nämlich eigentlich iiur je zwei bewohnbare Räume! Ganz unten die Küche und unser Schlafzimmer — Elfe wollte das durchaus so haben — im ersten Stock Wohn- und Speisezimmer — daireben habe ich mir noch eine Art Verschlag als Arbeitsraum eingerichtet — und hier oben müssen sich etwaige liebe Gäste bequemen. Du bist der erste. Drnven — auf der anderen Seite des Bodenraums — mehr ist dies sogenannte zweite Stockwerk wirklich nicht! — haust Miete, die biedere Beherrscherin der Küche. Leider beherrscht sie sie noch nicht hinreichend, um als Wtokrat betrachtet zu werden. —i Laß dir's bei uns gefallen, meine alte Marie, lvenn's auch lange nicht so schön ist, wie ich's um deinetwillen haben möchte!" Sie trat, ohne ein Wort der Erwiderung, an ihn: vorüber ins Zinlmer. Es war klein und niedrig, aber zierlich und behaglich eingerichtet mit altfränkischen Möbeln, die Marie zum größten Teil als sehr alte Bekannte grüßten — das gab dem Stübchen für sie etwas äußerst Anheimelndes, und durch das offene Erkerfenster schaute erquickliches Dunkelgrün zu ihr herein. „O, wie scl)ön!" rief sie und lief eilends ans Fenster. „Das sind ja — wahrhaftig! Das sind ja die alten Nuß- bäume in Bürgenneisters Garten! Das sind ja überhaupt alles Gärten da unten —" „Fa," sagte HanS von der Tür her. Er lehnte mit verschränkten Annen mn Türrahmen. „Das ist das Schönste an dem alten Haufe — der Grund, weshalb ich's gemietet habe. Für einen Spottpreis übrigens. Der war für Elfe Marie, maßgebend. Die höchst beschränkte Wohnung ihrer Eltern in Braunschweig kostet das Dreifache. Wenn du dich ein bißchen hinausbiegen willst —: Beinahe unter deinem Fenster laust der ehemalige Stadtgraben. Fetzt alles Gärten. Die Rückseite unseres Hauses schließt sich unmittelbar an die Stad^ inaner an, daß man von Elfes Zimmer im ersten Stock direkt darauf hinaustreten-kann, wie auf einer: Altan. Siehst du's? Und ans den Gärten —. aus dem Garten znnial, der früher einmal meinem Vater gehörte — steigen die Baumwipfel so dicht an der Mauer ernpor, daß sie sich w:e e:rw Laube darüber wölben. Da hängt man wirklich in der Lust ans dein kleinen grünen Fleck, wie in einem Vogelneste. —i Wer jetzt will ich hinunter, nachsehen, ob alles in Ordnung ist in Küche und Hans und die edle Mieke wieder vorhanden. Wenn du fertig bist mit deiner Toilette, klettere bis ins erste Stockwerk hinab, wo sich dir die Salons des Hauses Fmhoss öffnen werden." . Zwei Stubentüren im ersten Stock standen m der Tat weit offen, als Marie ein Viertelstnndchen später wieder nach unten kam. Im Speisezimmer hantierte sehr etfrrg Hans; er schien den Tisch zu decken. Ans die Schwelle des. gegenüberliegenden Zimmers trat seine junge Frau und nötigte den Gast zu sich hinein. „Sie müssen doch zuerst gleich nieine schöne, neue, gute Stube" — sie verbesserte sich rasch mit einem Blick nach dem Eßzimmer — „mein Empfangszimmer bewundern! Wir benutzen es für gewöhnlich nicht — es wäre schade um die Möbel, nicht wahr? Ich sitze immer drüben in der Eßstnbe. Da ist es auch so schön kühl. Sie liegt nach Norden, sagh Hans. Nun, w:e finden Sie mein Zimmer?" Marie sah sich wortlos in dem mehr breiten, als tiefen Raume um, vor dessen drei spitzenverhüllten Fenstern nur mrdeutlich sichtbar die griine Pracht des Wtanes lag. Wunderlich geformte Möbel in exzentrischem Jugendstil sütlten das ganze Zimmer, standen fremdartig vor den unmodernen Tapeten, — grellbunte Seidenbezüge überspannter! Polster und Sitze, ein farbenprächtiger Teppich bedeckte die schlicht- gestrichenen Dielen, Spiegel blinkten in reicher Anzahl, ein Krisiaukronleuchter, in Gaze gehüklt, hing von der ziemlich niedrigen Decke herab. Auf einem Stuhl nahe der Tür lagen die sichtlich eben erst abgestreiften Schntzbezüge der Seidenmöbel. „Fein —< was?" fragte Frau Elfriede freudestrahlend. Sie nahm Maries verblüfftes Mißfallen für ehrfürchtiges Schweigen der Bewunderung. „Dies Zimmer ist ganz und aar mein eignes — ich Hab's mir ganz allein eingerichtet. Nach meinem eigenen Geschmack. Im feinsten, neuesten Stil. Hans hat mir da ganz freie Hand geben müssen. Es ist der sck)önste Salon in der ganzen Stadt! Ich besehe ihn mir jeden Tag und wische selber Staub drin —* an die kostbaren Möbel lasse ich die Miete nur ungern heran, sie ist so ungeschickt —" „Und wo — sitzt Hans für gewöhnlich?" fragte Marre. „Auch drüben?" „Hans? Wenn er arbeitet, meinen Sie? Da hat er hier nebenan so eine ganz kleine Stube — eigentlich ist's nur eine Kammer — wo sein Schreibsekretär steht — der von Ihnen, wisset: Sie — und ein Bücherrück und ein paar Stühle — weiter nichts. Jjch Hab' ihn so oft gebeten, drüben bei mir im Eßzimmer zu arbeiten. Wer er mag nicht. Er ist lieber allein beinr Schreiben. Und dann will er auch gern ins Grüne sehen und zwischendurch auf und ab gehen. Er geht gern auf und ab beim Arbeiten." „Er müßte dies Zimmer als Arbeitszimmer haben!" ries Marie eifrig. „Es ist ja ^roß genug, daß er auch bei! schlechtem Wetter auf und ab laufen könnte — und der Schreibtisch müßte gerade an der Glastür stehen, damit er jeden Augenblick anftpringen kann und hinaus. —" El fr jede schrie fast ans vor Entsetzen. (Fortsetzung folgt.) Der Spion. Skiz-e VE Hamrs Wo hl bold (Memmingen). Tie Nacht »vor laft und klar, ruhig blinkten die Sterne und der Mond hing, eine große, blanke Silberscheibe, hell leuchtend über der FelSwildrns des Vkor^nentaleö. Tie Zacken und Kämme waren in Jetsiem Lichte f» Iwsifc, vl§ ob Schnee auf ihnen läge, und die Schkuchtca bildeten schwarte Risse und Flecke, durch deren tiefe Dunkelheit kein A-lg? »m drüben vermochte. Nur in einen! schmalen kurzen Seitens, »KL fidj- nordostwärts in die Berge streckte, -l-nnnen tin tesar Fever. Gelbe schmälende Flammen, anS denen 159 — ein beißender Much sich über dm Boden wälzte. reckten sich aus mib nxtrtcn bizarre Schatten an die schufteten Wände, Die ringsum cmporstcigen. Jeder W, .der sich am Faussr bewegte wurde tzu einem verzerrten Riesen, lcdes Pferd zu einem seltsamen ^ bC 4>ic r £eitte drängten sich nal) an bie Mut, um die erstarrten Glieder m wärmen, in großen Blechikesseln brodelte das Wasser^ En dem sie das getrocknete Fleisch kochten, und nur bin und w.eLer fiel ein Wort, denn die Männer waren nuibe und hatten nocy. einen weiten Weg vor sich. In den Mittagsstunden waren sie bei oer Bethaniendrift von Klein-Namaland her über den Oranle^gegang^^ — und wälzend der Nacht sollten sie noch ein gutes ^tnck aut deutschem Boden vorrücken. Mindestens Garnab, das, wie ihr Führer sagte, etwa drei Reit stunden entfernt war, mußten ne heute noch erreichen. Ueberrumpelten sie die ckeine doiltsche Besatzung, die dort lag, so war der Weg von L>üden her nach Lnderitz- ^ Soeben hatte Colonel Rawlins, der die Monnted Ristes, welche die Truppe bildeten, führte, nochmals mit dem.Fnhver beraten. Nnn kam dieser znm größten der drei Feuer, um pch iem_ ENeii zu holen. Es war ein Bnr und nannte sich Elias Kuck, Bei unboo^ in Namaland war er zu Hause, dort hatten sie ihn gestern abend ausgetrieben, und da er angab, er renne die Gegend wert und breit, nahm ihn der Colonel als Führer mit. Es zeigte jich, daß er Bescheid wnßte. Man konnte ihn gut brauchen. . . Nun setzte er sich schweigend, wie es seine Art znieur stuen, zu den Soldaten nnd holte sich mit dem Messer ein Ltuck Fiepch ans dem Kessel. Er war hoch nnd breit nnd wohl noch tzung, denn das Csesicht hatte weiche, säst knabenhafte Züge, die kaum zu oem langen, dunkelblonden Vollbart passen vwllten, der es umrahmte. „Weiter Weg noch nach Garuab?" fragte ihn ein Sergeant., „Drei Stunden", sagte er nnd fing an das Fleisch zu zerschneiden. ^ ,, _ 0// „Und keine Zeit vorher znm SckMen? _ r r „ „In einer halben St-.mde gedenkt der Colonel anfzubreck-en , erwidette Elias Kuil. Ter Engländer wollte etwas erfordern, aber er kam nicht dazu, denn am Ältusgang des Tales entstand eine Betvegnng, Die- seine Aufmerksamkeit in Mrsprnch nahm. Ein paar der Loldaten waren von den Feuern anfgestandc.r nnd gingen eilin dorthin, wo eben eine Patrouille zuritckkehrte, sie führte einen Gefangwien mit sich, der nnn alle Augen auf sich zog. Auch der Bnr blickte neugierig zu ihm hin, seine Blicke bohrten sich in die wunkelheit, und als der Gefangene ganz nah an seinem Feuer vorbeigeführt wurde, zog er mit einer, hastigen Bewegung den Schlapphut tiefer in die Stirn, so daß sein Gesicht ganz im Schatten des breiten Randes lag> Ter Gefangene v.-ar ein kleiner, alter Mann. Bon Natur mager, schien er in letzter Zeit Not und Entbehrungen gelitten zu haben, denn er glich mehr einem- Skelett als einem lebenden Menschen. Sein weißer Bart war ebenso struppig nnd ungepflegt mic das Haar, und die Kleider hingen ihm in Fetzen um den Leib. Elias Kuil kannte den Men sehr gut, sein Aussehen schnitt ihm ins Herz, und während ihn der Colonel nun verhörte, verwandte er keinen Blick von ihm. Sie standen so nahe, daß jedes Wort, das gesproehen wurde, dentlieh zu hören war. abgleich der Greis vor Erschöpfung nich,t laut zu reden vermochte. Seine Stimme tlang heiser, und erst als man ihm einen Schluck Wasser reichte um den er dringend bat. konnte er deutlicher sprechen. Er gab ans iche ^rage Auskunft. Bei Amkons batte er erue Farm besessen, die er mit seinem Sohn und dessen Familie bewirtschastete. Englische ±nimn waren bis in jene Gegend vorg-ch-rnngen, sie hatten seinen Lohn erschossen, die anderen in die Gefangenschaft geschleppt und nur er war entkommen. Nach Keetmanshoop schien ihm der Weg nicht sicher, denn dorthin waren die Engländer marschiert, so versuchte er sich muh Osten durch-Zuschlägen, wo er in der weglosen Bergwild- nis bald jeden Piad verlor. Immer der Gefahr des Berschmachens ansgesetzt, war er schließlich beute in das Skorpioneutal gerommen und der Patrouille in die 5)ändc gefallen. . , Ter Bur Elias Kuil, dem kein Wort entging, wußte, tme all dies der Wahrheit entsprach. Tenn man hatte von seiner eigenen Farm nur eine halbe Stnnde bis zu der des- alten Friedrich Wächter — so lüeß der Greis — zu reiten und die EnglÄto hatten am gleichen Tag die eine und die andere nieder-gebrannt. Nur er selbst, der sich jetzt Elias Kuil nannte und für einen Buren ansgab, tvar entkommen, alle die Seinen lagen tot unter dc^r verbranntere Trümmern seines Hausts. Jetzt war er En gl ander sichrer gelvorden, um den Feinden heimzuz-ahlen, was sie ilr.n angetan. Noch che sie nach Garuab lamm, heute kurz nach Mitternacht, sollte eure Abteilung der Schutztruppe, die bei Hartes stand, ihnen in die Flanke stoßen. Er wollte sie den Weg ins Herberten führen. Wenn Friedrich WäcUer merken ließ, daß er ihn kannte, so war alles verloren. , Der englische Offizier schien den Angaben des Alten Glauven zu schenken nnd wollte eben den Befehl geben, ihn abzuführen, alÄ der Unteroffizier, der den Gefangenen eingebracht.. dem Colonel ewoas zuslüsterte, das diesen sehr zu interessieren schien. Ansmerw sam hörte er zu und fern Gefichtz zogt sich in finMre Falt esu, alsi* jener ihm ein kleines Blatt Papier reichte. „ Elias Kuil war es plötzlich, als stehe ihm das Herz sttll. Er kannte das Blatt, denn er selbst hatte es vor einer Stunde, eben als die Dämmerung anbrach, ans einen Fels gelegt und mit einem ' Stein beschwert. Nur einen kurzen Moment war er zurückgeblieben und niemand hatte sein Tun beobachtet. Die deutschen Racker hatten seit dem Morgen Meldnmgen von ihm erhalten, und ^es war du letzte, die er geschrieben, die ihnen sagte, nur auf einer .lactcnitou, die er heimlich im Sattel entwarf, wo die Engländer ' Es war ein seltsames Zusammentrefsem, daß die deutschen vkeitti, die den Feind umschvürmten, den Zettel nicht fanden und daß die Pattonille gerade imeder an. dieie Sielle kam. Der Colonel schon sich zu besinne-,i. Er sah auf den Alten, der müde und glnasgU'ttg abseits stand, und dann warf er einen Blick herüber zu dem angeblichen Buren, der am Feuer zwischen den Soldaten sag. Man konnte chm ansehen, ilXls er dachte. Einer von dr-sen beidm l attt. den Zettel dorthin gelegt. Größer ivar wohl d w /^nhrsetzeuckichkeit, daß der Bur es getan, als daß der Greis spioniert hattc ^mmeihi.n lag auch dies im Berckch der Möglichkeit. Vielleicht stellte er ]uo nur erselsöpft und luar schon lange hinter der Truppe her. „Elias.Kuil!" ttef der Colonel . Der Bur stand auf. Langsam und schwerfällig ging er me wenigen Schritte, und als er hinter den Gefangenen kam sagte er laut: W wird Zeit werden, Colonel, daß wir auchreelsen, wenn wir noch ni dieser Nacht über die Deutschen kommeil wollen." , Er sprach langsam und betonte jedes Wort. Es war eine tiefe, volltönende Stimme, die keiner, der sie je gehört, so leicht vergelten! ^^Der alte Mann wandte den Kops hastig nach dem Sprecher nm. Eine Sekunde lang kreuzten sich ihre Blicke. Kaum merklich hob der angebliche Bnr die Brauen, aber der andere begruf. Gleichgültig starrte er in das nächste Feuer. Die Soldaten standen rings um die kleine Gruppe, Neugier, was kommen würde, lag auf allen Ge- sichterii. Die den Unteroffizier auf der Patrouille begleitet hatten, mochten den anderen schon von dem Zettel berichtet haben. Der Colonel hielt das kleine Blatt zwischen den Fingern bra Rechten, sein Gesicht war ernst und streng „Wissen Sie, fvas das ist. Elias Kuck? fragte er. . ., Der Angeredete beugte sich etwas vor und blickte seln. „Wo haben rr« tf gefimden?" Wie er das sagte, klang-es unbefangen und natürlich, so daß der Offizier unsicher nmrde.^ ^ .. - r , , Es gibt einen Spion in dieser Gegend. Colonel Rawirns zog die Stirne in iwch strengere Falten als vorher, „ernen Lpron, der dem Feind unsere Bewegungen verraten wül. Das ist das letzte Zeichen," er legte einen Nachdruck auf das Wort „letzte und sab abwechselnd Elias Kuil und den Gefangenen an —, „das er gegeben hat." Er lachte kurz und hart. . . , . . Der Bur schob den Seiten Hut aus der Sttrn, so daß der Schern des Feuers sein junges Geßickii hell erleuchtete. „Wie wollen Sie ihn packen?" „Ich habe ihn schon, Elias Knck. . . . « -. r - Er zog den Revolver und ein Dutzeiid Hände streckten sich ans, den Buren zu packen. . . .. .. , . *■ Haltet ein," sagte eine zitternde Greisensttmme, ohne rede Erregung, „haltet ein, ihr richtet den falsckwn Mannck" Alle Blicke wandten sich nach ihm um. Dem Buren schoß erne ^"^eh habe ^de 'nZ cttcl dorthin gelegt," sagte der Gefangene. „Seit Morgengrauen bin ich hinter euch her." „In wessen Auftrag?" , . _ .... „Eine Kompagnie deutscher Rerter liegt rn Garuab Sre scvrci- ten mich aus und als ich sah, daß ihr hier rastet, legte ich die Skizze nieder. Eine Patrouille, die von der Bethanrendrrft aus das -s^r- Pionental abreitet, soll ddi Zettel finden, damrt sie euch auSwncken und die Meldung auf dem kürzesten Wiege nach Norden tragen kann. So wissen sie in Garuab, daß ihr heute nicht mehr zu erwarten ^ b ' „Darin toben Sie sich tauschen." Der Colonel blickte nachdenklich ans den Boden. , , , , A . r „Das offene Geständnis wird bannt belohnt, daß man Sre majt erhängt, sondern erschießt," sagte er langsam und w-ändie sich znm ^^^Ter Bur öffnete den Mund, um zu reden. Er stand dicht neben dem Gefangenen, der ihn die ganze Ze.it her niicht aus dem Auge gelassen hatte. ^ „Schweig, Wilhelm Rütger," raunte nun der Gefangene dem falschen Buren zu, „sollst du dein Leben lassen und hundert andere dazu?" Ter junge Mann wurde blaß und rot. „Du darfst nickü filr mich sterben!" sagte er. Für dich allein nicht, aber für hundert andere! Du muht ihr Führer bleiben." Die Soldaten traten an die Pferde. . . Wilhelm Rütger kämpfte einen schweren Kampf. Klein und hager stand der Alte vor ihm. aber jetzt lag ein helles Leuchten in seinem Blick . „Sei klug, Rütger, ek muß so sein." flüsterte ec. Der andere stöhnte tnf und dann preßte er die ße^effeltc Hand des Greises mit einem barten Druck. .Komtnen Sie an meine Se-.lr, Elias Kuil." rief der Offizier. 160 Wilhelm Rütger stieg In den Sattel, Pferdehufe stampften den -arten Fels. 9hrr drei Mann blieben auf einen Wink des Colonel Rawlms bei dem Ge'angenen zurück, als die Reiter in einer langen Kette nordwärts trabten. Ter Mann, der sich Elias Kinl genannt, hörte die Fragen des Ossiziers nur mit halbem Ohr. Plötzlich uckte er zusammen. Ein kuczcr^harter Knall kam durch die stille Nacht. „Sie können sich darauf verlassen, Colonel, daß ich Sie an das rechte Ziel bringen iverde," sagte der Bur. Seine.jungen Züge waren stahlhart geworden und sein Pferd «rumte sich unter dem Druck der Sporen. Einen Blick warf Wilhelm Rütger zu den Sternen, dann ritt er an die Spitze der Kvlonne. Vücherttsch. — Bechtolsheim er. Der vaterländische Hilfsdienst der Schuljugend. 50 Pfg. Wällmanns Verlag und Buchdruckerei, Ber- lin-Lanrüntz. — W-r können der Broschüre eine weite Verbreitung tnünschen, da sie zum ixiterländischen Hilfsdienst der Jugend viele nützlichen Anregungen gibt. — Ein Handels-U-Bvot im Rhein bei Basel das die Schweizer-Kolonie der Vereinigten Staaten bauen ließ, um der eingeengten Schveiz die Nahrungsmittelzusubr zu sichern, bringt bei seiner Einfahrt in Basel die soeben erschienene Nr. 13 der „Schweizer Illustrierten Zeitung" (Verlag Rmgier & Eie. in Zofinaen). Ferner bietet sie zahlreiche Bilder, von den Stätten und Periönlichkeiten der russischm Revolution, von Bagdad, Ba- vaume. Peronne usw. usw. Die auch textlich außerordentlich reich- yalrige und interessante Nr. 13 der „Schweizer Illustrierten Zei- kostet nur 20 Rp. und ist in allen Buchhandlungen uich Kiosken erhältlich (Abonnementspreis Fr. 4,50 pro Halbjahr.) — Hochland: Inhalt des April-Heftes: Tie überstaatlichen Kräfte der Gegenwart. Von Max Fischer (Heidelberg). — Wer frevelt so? Gedicht von Max Pulver. — England im Urteil deutü scher Publizisten. Von Tr. Karl d'Ester. — Glocken am Rhein. G-dicht von Willy Hellpach. — Ein Prophet im Vaterlande. Von Timm Kröger. — Max Scheler. Von Hermann Bahr. — Briefe eines Okkupationssoldaten. -7— Unsere Gefangenen in der Schweiz. Eindrücke bei einem Besuch. Von Prinz Johann Georg, Herzog zu Sachsen. — Tie kommenden Aufgaben der weiblichen Erziehung. Von Universitäts-Professor Tr. Fr. W. Foerfter. — Ueber osteuropäische Literaturen. Von Friedrich Märker. — Kleine Bausteine: Sein und Haben. Von Else Hasse. — Kritik: Reue Romane. Von Franz Herwig. Bayerns Eigenart vom Weltkrieg aus. Von Tr. Leo Weismantel. — Timm Kröger. Von Professor Karl Muth. — Rundschau: Kriegsbetrachtung. Tie bayerische Feldseel- orr' — r= *— 1 -°' , - t 1 " 1 Eine _ - - .lg oer MiLelalrers". — Neues vom Büchermarkt. — Unsere — Sammlung a den teuerlicher Ges stbeilage. Bd. 2. A.M. Frey: Dunkle Gänge. 1914. Bd. 4. Pau? Lepchn' Severins Gang in die Finsternis. Ein Prager Gesvenfterro'man 1913. Beide im Delphin-Verlag, München. — In diesen beides Büchern ist von jenen finsteren inneren Mächten die Rede, die unser Leben in geheimnisvoller Meise beeinflussen. Frey sowohl wie Leppin gehen in ihren gruseligen Geschichten darin über Edgar Poe hinaus, daß sie nicht Gespenster als solche austreten lassen, sondern das Gespensterhafte, Gruselige oder wie mans nennen will, liegt vielmehr darin, daß jene uns unbenmßteu Dämmerzustände unserer Seele, die uns oft der vollen Urteils- und Denkkraft unseres Verstandes entrücken, Gespensterhaftes erblicken und ahnen lassen, wo . rö seelische Kräfte am Werk ind, die aus cmnormalen körperlichen und seelischen Zuständen geschaffen werden. In der Tat eine wesentliche Vertiefung des Gespensterproblems! Während Frey mehr die Erkennt!,is der Telepatbe des Magnetismus, der Suggestion, der Auto Suggestion heran zi.n und auf ihre eafim Grundlagen exzew- i^i'chks belletrimi'ches Geschehen aufbaut, neigt Leppin mehr zum romantischen Mystizismus statischer Vinronen. Aber beide ist eine meisterhafte Behandlung ihres SrofseS eigen urrd beide bringen in dem Leser jenes Schauern vor wahren und doch kaum erklärlichen Geschehnissen hervor. — die Reihe der Werber für die neue Kriegsanleihe stellt srch auch die neueste Nummer 3846 (Kriegsnummer 139) derLeip- »rger „Illustrierten Zeitung' Verlag I. I. Weber). Schon das Umschla 'vilo bringt in der > ikiialt eines aur eine eiserne Truhe sich stützend - geharnischten Ritters einen symbolischen vmwcis aus die v-iterländstck-e Operdcreitschaft. Eine lebensvolle dvpv s itige Z-Ü' uung Lwormstädts zeigt die Schmiede der ^ur den Euokampf, eirre Muzntians'abrik, in der während der Arbeit die Arbeiter an einen Ti'ck terantreten, um Zeichnungen aur die Kriegsanleihe vorzune huren. Tie tiefere Bedeu- tung des Bildes schildert Paul Georg Münch in einer Plauderei „Bolksopser 1917". „Tos deutsche Geldwesen in der Kriegs.reit" beha' r-ett W. Aichele in einem auftcNustrichen Artikel. Für'die Ausnützung der i etlichen Hil'oi". aire in Gegro.^arl und aufviiit macht ^r. Roi.be! (Zwiaas in dnn 'Aufsatz „Frausn Heraus.' ams rlarc ruft euch!' beachtenswerte Vorschläge. der Vereinigten Staaten in der Frage des Kreuz«- ^ Kriege, die sie früher führten, erörtert Stört* ™ einem auf eingel-ewden Studien aufge. ^uten Artikel „Die Vereinigten Staaten und der Handelskrieg'' ^.^^rung an die siegreiche Seeschlacht vor dem Skagervaj vtwet das vielfarbig wredergegebene Bild „Tas Linienschiff „Thib- b °- n ^nus Bergen. Weitere Bilder von T^ao ^eiko Maiftin Frost, Albert Reich, Kurt Hassenkancp, Th» Schars, suhreii uns aus die verschiedensten Kriegsschauplätze. Tie Frauenwelt wird em reichillustrierter Beitrag „Ziele der modernen deu^s^n Hmid^ltzenmdustrie" von Tr. Marie Schnette interessieren. VN der „Kulturrundschau' nehmen namhafte Autoren Stellung zu wichtigen Fragen der Gegenwart. ° 1 r Q t ? l e w H ki, Die fremde Frau und der Mann unterm ™ ^ ec Weltliteratur, München, Färbergraben 24, die Ä te Sercto ei " t '" bCC fefta 9tom “ n * 0btr ^ L^ältlich IN d«c Adisiralien-Han!ilmig von Ernst Challier, Gietzen. Neuen:veg 9. " Vi -7 ^ ^ 2 e g Verlag von Julius Hofsmann, Deft (Preis sedes Heftes 30 Pfg.). Auf dem östlichen Schauplatz vom September 1915 bis Frühjahr 1916* Die Verantwortung. schreibt mer aus dem Feld: Geh, Vatter uf die Kass Und hol bei üivwerfliffsig Geld, Es kimmt uns jetzt zu paß. M Geld im Beitel nutzt naut mi, Weim mir net aach gewinne' Drum, Vatter, gebs Gc-sparle hi. Tuh dich net lang besinne. Die beste Zinse gibt mer dir. Dös mußt du rwr belappe! Wärst du wie ich im Feier hier. Dann tatst du gern berappe! ^ür jeden Groschen, den mer leiht. _ ich c neu Patron, Du gibst ja net für frenrde Leit, Es ist doch für dem Sohn. Uiid net nur dös! Nein, auch für dich. Für onser Koih und Osse, Für Wies und Aecker, Haus und Tisch Mußt du ;oas springe losse! Was notzt dir damc das Geld im Strümp, Wann nnr den Krieg verliere? Wer nix gibt, Vatter, ist en Lump! Drum tuh dich net blamiere! Tätst du, so sagt der Hindenburg, Nor jetzt der Schuldigkeit, Dann käme mir mft diesmal dnrch^ Drum, Vatter, sei gescheit." So schreibt mein Wilhelm. — Standepee Lad ich jetzt ab mein Moos, Deirn die Veranttvvrtung o je, Ist mir denn doch zu groß. Karl Neurath, Bremen« Bilderrätsel. 9 (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung deS magischen Quadrats in voriger Nummer. ZORN OBOE ROHE N ERZ Scheueltun,: Kr. R. Ze^rz. — Zwilting-runddruck und Verlag der Brühl'schen UniversttätS-Buch- und Sletndruckerei. R. Lange, Gießen.