Samstag, den 7. April. H-Wh: Pechmarie und Hans im Glück. ^'Elchichte einerJMenbfreuMchaft ton 5.D. »ottiau. achdruck und Uebersctzungsrecht in fremde Sprachen Vorbehalten (Fortsetzung.) urachte ihm Freude, dabei in Maries schwarzglän-- zende^ .lugen zu schauen, die jedes Wort von seinen Lippen zu lesen schienen. Borgebeuat saß sie in altergespanntestem Zuhoren. Dazwischen stieß sie ut kurzen, harten Sätzen Be- merlungen, Zwischcnfrageu heraus, die ihm noch mehr ver- rleten, tvre sie mit ganzer Seele bei seinen Interessen * t>ar - ; ^ rührte ihn, es tat ihm wohl. Auch daß sie manches nicht gleich richtig verstand, den Kern seiner Ab- srchten nicht sofort erfaßte, störte ihn an ihr. nicht. Im Gegenteil, ihm wurde bei dem kleinen Wortgefecht, das sich anr Schlüsse seiner Auseinandersetzung zwischen ihnen entspann, erst recht warm und gemütlich. Seine Frau war immer mit allem einverstanden, was er tat — sie liebte uni) bewunderte ihn, sie verlangte gar keine Erklärungen . für das, was er sich vornahm, sie war das Echo seiner Szenen Stimme. Das war ja sehr bequem, sehr schmeichelhaft^ aber es machte auch gedankemfaul. Die geistigen! Massen rosteten dabei etwas ein! amrw ein ' Marie war im Anfang durchaus nicht mit seiner Absuyt einverstanden, sich für die nächsten Jahre in ihrem kmnzigen Heimatsstädtchen niederzulassen und sich dort ausschließlich der Sammlung, der inneren Einkehr, der inten- srven, durch keine Außendinge abbelenkten Arbeit hinzu- gebeu.-Sie hatte erwartet, daß er zum mindesten eine größere Proviuzialstadt wählen würde, wenn nicht Berlin M.Ü, wo doch der Strom geistigen Lebens am reichsten Erst nach nnd nach begriff sie halb, daß er jetzt zu- nächst Lerne Anregung von außen mehr habeil wollte, kerne brauchte,'weil er sich des innerer: Reichtums bewußt war, der aus sich selbst heraus zur Gestaltung drängte. — ,,3ch bin mir erst ein Beginnender, liebe Marie — ver- das ja nicht!" sagte er unter anderem. „Der breite Strom ist nur für sichere, erfahrene Schwimmer — oder für bte Lauen, Schlappen, die sich treiben lassen wollen. Ich diu rer ns von beiden, ich brauche die Stille, um zu erproben, was in mir ist —" Sie schwieg schließlich und reichte ihm mit einem trii- beu ernsten Blick die Hand. Er schlug herzhaft ein — ihm f s ' habe er eben einen Sieg erfochten. Seine Frau hatte lächelnd und gelangweitt daneben gesessen, abwechselnd verstohlen ein wenig gegähnt und sich musternd im Zimmer umgesehen. Jetzt, in der ersten willkommenen Pause, sprang yf ^^.die Füße und mahnte zum Aufbruch, „ehe die schrecklichen beiden Dickköpse erneu zweiten Zank begannen! Die beiden scherzhaft Beschuldigten sahen sich erstaunt an. „Aber wir haben uns doch gar reicht gezankt!" rief Marie. „Nein und ja — wie mcrn's nehmen will," lachte Hans. ^Jedenfalls war's nett. Schade, daß wir schon fort müssen, Marie — aber mich dvänat's jetzt so gewalttg an die Arbeit, daß rch keinen Tag mehr verlieren möchte. Philipp Koch hat uns emgeladen, bei ihm zu wohnen, bis wir Wohnung gefurwen haben und eingerichtet sind. Wir sehnen uns uw- sag!ich nach dem eigenen Heim — nicht wahr, Else? Dies Herumgereise in Italien und der Schweiz war ja sehr schön himmlisch schön! — aber auch sehr faul." Und sehr teuer," erklärte Frau Elfriede wichtig. „Wir fr** .. , -tiy viwwvuia; v t. | a/ivuv li. ff ^nnen sich gar nicht vorstellen, liebe Marie, wieviel so was kostet." „Du kannst dir nämlich auch gar nicht Vorstelten, Marie, kur ern kleiner Geizkragen meine Elfe ist!" Hans umschlang die junge Frau neckeuo mit einem Arm und zog sie Ü n l-rf e ? mar fh* * Zu teuer — wir dursten nur in den bittrgsten Hotels wohnen und ja keinen Groschen unbesehen ausgeben. Sie ist darum auch durchaus dkmit einverstanden, daß diese langen, seligen Ferienmonate nun ein Ende nehmen und wir in die Stille und an oie Arbeit, flüchten." ,,Ja — Hans muß jetzt arbeiten. Nicht wahr, Fräulein Marie? Er muß fleißig sein und viel Geld verdienen. Dann tonnen wir uns später je auch 'mal mehr leisten — wenn er erst berühmt geworden ist, und alle Menschen sein« Bücher kaufen!" „Nicht nur vereinzelte, gute, alte, unpraktische Freundinnen," vollendete Hans mit seinem schönen Lächeln Das junge Paar brach auf, nicht ohne daß Elfriedo Marie nock einmal flüsternd ermahnt, jia nicht die beivußte Sendung zu vergessen. Die Adresse bekäme sie sofort. Und sie müsse auch sehr, sehr bald aus Besuch zu ihnen komme», — sobald sie nur erst fertig eingerichtet wären! Das müsse sie ihnen gleich jetzt fest zusagen. Die letzten Sätze waren laut gesprochen, und Hans stimmte freudig ein. Marie zögerte: ,Hch störe Euch ja mir!" Aber er widersprach lebhaft. „Du wirst mich nie stören können — nie!" versicherte er immer wieder. „Und Elfe wird glücklich sein, wenn du kommst — das arme, kleine Ding wird viel allein sein, »ch werde mich nun nicht mehr so ausschließlich mit ihr beschäftigen können, wie aus der Reise, wo ich höchstens 'mal ein paar Stunden Korrekturen zu lesen hatte! Also du kommst, sobald wir erst ein Heim haben — versprich mir )as, Elses wegen!" Da legte Marie ihre Hand in die seine und versprach und ihr Herz sagte: nicht Elfes wegen, deinetwegen komme ich. Aber ihr klarer Kopf wußte nichts davon. Der überlegte nur, kaum daß sie zur Tür hincrrrs waren, was alles sie den beiden schicken wolle für ihr neues Heim. —> Es 164 - waren ganz mütterliche Gedanken, voll treuer Sorge mrd stiller Vorfreude — was würde der Hans schimpfen, wenn Die Bescherung mit einem Male Pa war! Den schönen alten Schreibsekretär würde sie ihm auch abtreten — an dein mochte er dann all' das Köstliche schreiben, was er künfttg schassen würde. c Die alte Kamille kam eine Viertelstunde spater ins Zimmer, um abzuräumen. Aber sie fuhr auf der Schwelle zurück: ihre jmrge Herrin lag mit Kopf und gefalteten Händen auf einem ausgeschlagcnen Buche und weinte so herzbrechend, so selbstvergessen, daß kein Laut aus der Außenwelt mehr ihr Ohr traf. Die alte Getreue aber schlich ganz leise wieder hmaus, kopfschüttelnd, mit bebenden Knien, in wortlos tiefem, alles Verstehen. 5. Marie ward sich's erst nach und nach bewußt, wie lvunderlich Kamilles Verhalten gegen sie sich von dieser Stunde an veränderte. Sie hatte heimlich, trotz allen Mutes, ein wenig Angst davor gehabt, was Kamille wohl zu ihrem Entschluß sagen würde, Hans Jmhofs einen Terl ihrer Möbel, ihres Silbers, ihrer bestell Tafelgedecke abzutreteri. r- Aber die Alte zuckte mit keiner Wimper, als Marie vrer oder fünf Tage später, nach Empfang eines eilig hingekritzelten Briefchens der kleinen Elfriede, zuerst davon sprach. Sie warf nur einen einzigere, kummervollen Blick in Maries abgewandtes Gesicht und machte sich dcnrn eiligst am Küchentisch zu schaffen — und das Klappern der Messer, die sie mit etwas zitterigen Häiiden zu putzen begann, übertönte -en Seufzer, den sie nicht zu unterdrücken vermochte. Dann, nach schwüler Pause, während der Marie ziemlich bangen Herzens am Fenster stand — und auf den Hof hinaus starrte >— und heimlich immer wieder nach der Alten hinhorchte, —> kam eine kurze, gleichmütige Bemerkung über die notwendige Besorgung eines neuen Messerputzsteins — und dann, ^hr nüchtern und geschäftsmäßig, die Frage, zu welchem Tage der Spediteur bestellt werden sollte. Marie atmete unbewußt auf und ging mit froher Miene S vorn. Geschickt und freundlich half ihr Kamille in den sten Tagen bei Auswahl und Verpacken. Sie sagte kein Wort dazu, daß es immer mehr wurde, immer Besseres und Wertvolleres —. — Marie sah ja so glücklich, so zufrieden aus dabei! Sie scherzte sogar wieder mit der alten Getreuen, zog sie ein wenig auf urrd wagte es selbst, den fetten, verwöhnten Puff zu necken. Und bei einer solchen Gelegenheit ftel's Marie nun doch auf, daß Mille ihre wechselnde Stimmung mit ungewohnter Milde ertrug. „Du bist doch eigentlich schrecklich gut zu mir, Mille," sagte sie dankbar an oem Tage, an dem die reiche Sendung h~ ein ganzer, halber Möbelwagen voll —« an Hans Auhofs obging. .ief von der Serie an. ftef 1 tteso denn?" knurrte sie, halb vev- Die Alte sah sie ,Lch? Unsinn! logen. Marie lachte hell auf. „Das war eben 'mal ein Klang aus früherer Zeit!" sagte sie munter. „Im allgemeinen bist du jetzt so sanftmütig und friedfertig, Millchen, daß mich's direkt beunruhigt! Ich erinnere mich dunkel, daß du schon einmal so nett zu mir warst — so schonend und rücksichtsvoll und nachgiebig — damals, als ich mit fünf oder sechs Jahren die Masern hatte! Aber an denen leide ich doch gottlob zurzeit nicht mehr —" „Erwachsene Leute können auch noch Kirrderkrankheiten haben!" brummte Kamille und verließ eiligst das Zimmer. Marie sah ihr gedankenvoll nach.-i Es wurde wieder sehr still um sie her, nachdem die freudige Arbeit des Auswählens und Jnstandsetzens, die lustige Unruhe des Verpackens uno Fortschickens vorbei war. Dann, nach ein paar Tagen fast atemlosen Erwartens, kan: Hans Imhoffs Brief. Ein Gemisch von sehr ernsthaften Vorwürfen und gerührtester Dankbarkeit — Elfriede schrieb sehr drollig darunter, daß der dumme Hans zuerst rundweg die Annahme habe verweigern, die ganze Bescherung zurückschicken wollen! Erst auf ihr inständiges Flehen, ihre Vorstellungen, daß er damit die gute, liebe Marie tödlich kränke, habe er sich erweichen lassen, das großmütige Geschenk anzunehmen. Diele Stiftung für ihren jungen Haris- balt, von der sie, Elfriede, ebenso völlig, ebenso grenzenlos überrascht sei als er- Das war natürlich ein Scherz der jungen Frau. Sie wußte ihm ia schon länast gebeichtet haben, daß sie von Maries Vorsatz gewußt hatte. Zum Schluß vereinigten sich beide Eheleute in der dringenden und herzlichen Wiederholung ihrer Einladung, sich sobald als möglich in dem jungen Haitsivesen sehen zu lassen, zu dessen Msstattung sie so wesentlich beigetragen hatte. „Daß du so bald — und so oft — und so lange als nur möglich zu uns kommst —, das ist die einzige Möglichkeit, mich wirklich Freude an deiner überreichen Schenkung empfinden zu lassen!" schrieb Hans. „Du mußt uns das Bewußtsein geben, daß du wirnich zu uns gehörst, damit wir's tragen können, daß du uns sonst so viel gegeben hast — —■> Heute haben wir den vierzehnten Juli. Wenn bu nicht innerhalb der nächsten vier Wochen herkommst, kündige ich dir die Freundschast und schicke oir gleichzeitig den ganzen Krempel retour." — Kamille sagte nichts, als sich Marie wirklich Anfang September, nach mehrmaligen dringenden Mahnungen des jungen Ehepaars, zur Reise in die alte Heimat mischickte. Kein Wort sagte sie, weder der Zustimmung noch des Ab- ratens. Marie hatte bestimmt das eine oder das andere erwartet. Diese stumme, melancholische Fügsamkeit reizte — und beunruhigte sie. „Dar bist höchst langweilig manchmal, Kamille," fre* merkte sie schmollend. Kamille ertrug auch das ohne Widerrede. Sie wurde immer schweigsamer. Und wenn sie Marie anreden oder ihr antworten mußte, geschah's mit Sanftmut, mit einer geduldiger: Nachsicht, die rhren Pslegling genau so launisch, ungerecht und ungeberdrg machte, wie vor über zwanzig Jahren — als die kleine Marie wirklich an ihrer KinoerkranA heit litt. sr= (Fortsetzung folgt.) Zur Geschichte des Gsterfeuers. Bou Franz Pflüger. GS ist das alte Bild in jedem Jahr, wenn wir unter den! Strahlen der ersten Frühlingssonne die starre Natur zu neueml Leben erwachen sehen, und doch schau«: wir es jedes Jahr immer wieder aufs neue mit frohem Entzücken. Und wie heute, so war es vor Jahrhunderten, vor Jahrtausenden, dem: auch unsere heidnischen Ahnen beseelte ein tiefes und inniges Natur geft'chl, und zu! keiner archeren Zeit äußerte es sich so lebhaft wie zu Beginn des Frühlings. Sic litten ja viel schwerer unter den Unbilden der rauhen Jahreszeit als wir. Erwachte endlich die Erde aus winterlichem Schlafe, wurden die Tage länger und wärnrer, zeigte sich das erste zarte Grün in Feld und Flur, so kannte der Jubel keine 'Grenzen. Frohe Feste ivurden gefeiert, mid vor allem grüßte die leben- imtf segenspendente Sonne mit mäMigen Freuden feuern. Sie warn: neben versck)»edenen Opfern der wichtigste Bestandteil dH- großen heidnisch-gernmni scheu Frühlingssestes. Die Feuer galten unseren Vorfahr«: als Synibole des teuch!- tenden, lebenerweckenden Sonnenlichtes und als Synibole dev Licht- und Frühlingsgötter, die nach! lcrngeiü, hartem Kampfe dio froststarvenden Winterriesen siegreich in die Flucht geschlagen hatten. Gleichzeitig erhoffte man von ihnen aber auch heiligend« und reinigende Wirkungen. Mit der wiederkehrenden Sonne kamen nämlich nach altgermanisck)em Volksglauben auch die schädigenden und kvcnikl-eitbringeuden Dämonen wieder iit das Land, und diese mußten gleich beim Eintritt des Frühlings abgewehrt werden, damit sie Menschen und Tieren kein Unheil bringen und insbesondere! auf den Feldern, zu deren Bestellung man sich, eben anschickte, keinen Schaden anstifte:: konnten. Zur Llbwehr dieser muvillkom- urenen Gäste war aber nichts geeigneter als der Rauch heiliger Feuer; pflegten doch unsere heidnischen Ahnen auch bei jeder Besitzergreifung den neu erworbenen Grmld und Boderr mit Feucr- bränden zu umgehen, um das nun zu bebauende Gebiet zu reinigen und alle schädigenden Dämonen zu bannen. Als die christlichen Sendboten ins germanische Land kamen, da fanden sie diese Feuersitten so fest eingewurzelt, daß au eine Aus- rottung nicht zu denken war. Sie ließen sie deshalb auch! ruhig bestehen und suchten sie nur nach! und nach ihres heidnischen Charakters zu entkleiden. So blieben diese Frühjahrs feuer nuferem Volke erhalten, und sie Haber: sich bewahrt bis herauf in rmsere Zeit, am' ursprünglichsten in den Teilen unseres Vaterlandes, die von nieder- sächsischen Volksstämmen besiedelt sind. sttoch heute sammeln die Knaben in Nordthüriugen mit denk Rufe: „Tie Kirche ist aus, Gebt's Osterholz raus!" alte Besen, Stroh, Hoh, Reisig und sonstige Brennmaterialien und schichten sie an eutcm herkömmlich gewählten Orte, meist einen: in der Nähe gelegenen Berge, um einen Pfahl herum zu einem hohen Turme aus. In einzelnen Gegenden Westfalens und ir: Olde:: bürg beftstigt man Teertorrrrer: auf strohum-m ekelten Tannen. Bein: Ein- smunnln sivger: die Kirider/. 165 — „Gewt «f’n Veeten tot Ostcrsür. ^ De ohlen Toerttmnen sind so dür («teuer)! Gen is nix, ttvee is watt, Tree, denn gah wie usen Patt! Lot us nich to lange ftahn. Denn wie ntbt nah wioter gähn." Wieder in anderen Gegenden wird ein Wagenrad glühend geinacht oder radförmig um einen Pfahl aufgeschichtetes Reisl-vkz entzündet. Hier und da wandern die Heranwachsenden Knaben und Zungen' Knschte schon wochenlang vorher an den So-rrntaa-Nachmrttagen hinaus in den Wald und hauen Schwarz dornen ad, schleppen tro acnes Holz zusammen und Lassen mtdji sonst geeignete Holzstücke rrnt- gehen. In den letzten Tagen vor dem Feste wird dann alles zu! einem ^u hohen Hansen geschichtet mb am Osterabend unter dem hellen Jubel des ganzen Dorfes entzündet. , Uebrigens sind die Osterfeuer auch> inr Süden unseres Vaterlandes nicht ganz unbekannt. Inr oberen Wörnitz- und Altmühltal wird z. B. von Neujahr ab von den Buben fleißig fürs Osterfeuer gesam melt urrd am Ostermontag flammen nach de nt Aberrd l anter: die Holzstöße auf. Wie Bronner in seinen: Buche „Bon deutscher Sitt' und Artt' mitteilt, gilt dort iroch heilte der Spruch: Wer vecht viele Osterfeuer zähLen kann, bleibt das ganze Jahr hindurch gesund; wer gar keines sieht, stirbt bald. Deshalb humpeln Kranke und Gebrechliche, die arrs Stübchen gefesselt sind, ans Fenster, unr wenigstens einen Blick zu den heilbrrngeicden, segensvollen^Feirern hinaufwerfen zu können. Tie Dorfbewohner gehen vor den Häuiern arrs und ab, die Mädchen singen Lieder, von den Höhen aber ertönt helles Jauchzen. Tie Buben schwinger: brennende Besen, daß dre Funken stieben, und laufen den Hügelrückerr entlang oder den Hang hinab. Die Feuer sind oft von imposanter Wirkung, redwtd: man doch im südlichen Oldenburg acht bis zehn Fuder Holz auf ein einziges, und es besteht zwischen den eirrzelnen benachbarterr Ortschaften ern reger Ehrgeiz: jedes Torf will das schörrste Osterfeuer haben. Vielfach zieht nvan mit Musik und Gesang hinaus, und die Büschen tragen hier und da mit Petroleum geträrrkte, brennende Torssoden an langen Stangen als Fackeln dem Zuge voraus, ^re end treibt allerlei Sch^abernack, die Alten aber schauen sinnend ne Flammen oder zählen die ir: der ttmgebrrng aufblitzenderr! Jene uralten Frühjahrsseuer feiern eine Neubelebung in den Uvchlück-en Osterfeuern. Schon zu des hl. Bonifatins Zeiten war m Deutschland der Brauch aufgckonrnren, das heilige Feuer durch Schlagen aus eurem Stein oder durch ein Brenrrglas von Bergkristall hervorzurufen, feierlich zu weihen und daran die Osterkerzen zu entzünden. Neues, von jeder erdhaften Beleckung reines Feuer sollte es sein, das bestimntt war, deir Auf erstanden err rn seinem imsterblich und uirermeßlich gewordenen Berklärmrgsleibe sinnbildlich vorzustellen. Die Zeremonie nahm bald eine allgemein gültige Gestalt an, die im großen und ganzen noch heirte besteht. Am Morgen des! Karfamstags werden alle kirchlichen Lichter gelöscht und nrit Hute dorr Stal>l rutd Stein, Kristallerr oder Breunspiegeln „neue" Feuer erzeugt. Kohlen, die vorher gesegnet worden sind, werden mit Hilfe der genannten Feuerspeuber glühend gemacht, damit die Osterkerze entzündet urrd rnit dieser wieder alle übrigen Lichter. Hierauf begibt man sich in feierlicher Prozession arrf einen freien Platz mr der Südseite der Kirche. Hier ist vorr Holzsckieiten und! Pfählen ein rnächtiger Stoß errichtet, der mm von dem Prrester geweiht mrd eberifalls nrit der Osterkerze entzündet wird. In diesem Feuer werden gewöhnlich auch die abgängigen gerveihten Sachen verbrannt: die Wolle, die der Priester bei der Tarife und der letzten Ortung zum Abwischen des heiligen Oets gebrauchte, Kerzenreste, alte Meßgewänder, Chorhemden, mich wohl schadhaft gewordene Grabkreuze u. dergl. nt. Urrd während man irr heidnisckier Zeit die Symbole der feirrdlichen, mm besiegten Winterriesen verbrannte, wirft man jetzt wohl auch die Strohfigur des Verräters Judas in k^rs Feuer. Wie der Brauch der Osterfeuer selbst, so ist auch der Glaube an ihre Zauberkraft iroch allentbalben inr Volke lebendig. Im Braunschweigischen glairbt nran, vast, soweit die Feuer leuchte::, die Felder fruchtbar werden urrd die Häuser, die von dem Scheine des Osterseuers beleuchtet lverder:, im solgeuderr Jahre vor Feuer s- brnnst geschlitzt und vor Krarrkl)eit bewahrt sind. Ter Ranch, des Osterfeuers bringt bcu Feldern ebenfalls Fruchtbarkeit rmd Schutz vor Wetterschaden. Um alle Felder dieses Segerrs teilhastig werden zu lassen, reis;err irr Oldeirburg die Knaben brennende Stroh- bürrdel aus den Feuern urrd eilen damit über die Aecker. Mail läßt wohl auch angezündete Stroh- und Reisigbündel über die Saatfelder rollen, rrm „das Korn aufzuwecken". Tie Kohlen des Osterseuers werden derr Tierei: inS Trink, vasser geworserr, urrd die Asche wird mir die Felder gestreut. In der Alt mark wird die Asche mich als lfeilkr ästiges Mittel bei derr verschiedensten Krankheiterr des Viehes verwendet, rrnd durch Kreuzeszeichen, welche marr mit Oslerkohlen an Tor zrnd Tikr rrracht, Unrd das Haus vor Behexung geschützt. In Süddeutschiland rnrd derr Alpeirländern jperdeir je rrach derr verschiedenen Gegerrden rnäckrtige Eick-en- oder Buchenpfnhle, oft auch Pfähle von Nußbarun oder Kastanie herbeigcschleppt und tns Osterserrer gehalten, bis die Spitze leicht abgebraurrt ist. Daraus werderr diese „Wetterpfähle" herausgezogen. in Hause sorgfältig ausbewahrt urrd bei drohe,rdern Gewitter in ein kleines Feuer gelegt, rrm geweihteri Rauch zu den Wolken ernporzusenden, danstt kein Blitz das Haars, kein Hagel die Gärten rmd Felder treffe. Aus Teilen dieser „Osterbeuget" werden hier mrd da auch klein«. Krcirzchen gefertigt, die an einem bestimmter: Tage an die Obst bäunre oder arrs die Felder gesteckt werden, mn.diese vor Hagel, Mibwachs rmd Ungeziefer zu bewahren. Teile der Öfterscherte werderr am Pfluge airgebracht, um dem Felde Segen zu bringen.. Statt der nngekohlleu Pfähle führen die Knaben irr einzelnen' Teilen Badens und Bayerns auch glül)ende Barmrschoänime heim. Sie halten sie in das gesegrrete Osterfeuer rmd schwingen hi« glühenden Schwämme auf dein Heimwege an einem Eisen st ängchen. Dadurch soll das Feuer für das Jahr gezährnt werden. Zu Harrse an gek ommen, werden alle Rärrme mit denr! heiligen Feuer aus- geräuchert. So I?at sich neber: den: Brauch des Osterseuers auch der ursprüngliche tiefe Sinn dieser Sitte erhalte,:. Wie zu der Urväter Zeiten, so schreibt man auch heute noch diesen Feuern segerr- und schutzspenderwe Kräfte zu. Die Lnteittepolitik auf der Marionettenbühne. Uns wird geschrieben: Die Gelegenheit, das Erblühen einer neuen Kmistgattung zr, melden, ist selten genug; darum ziemt cs sich, sie beim Schopf zu packen und beim erster: Anlaß die Feder zu ergreifen. Und wenn cs nicht etwas ganz Neues zu berichten gibt, so beschäftigt man sich doch fast ebenso dankbar mit der Wiederbelebung, eir:es längst Verschollene-,:. Eine solche Wiederbelebung hat jetzt in Berlin stattgefunden. Schauplatz: ein kleiner, entzückender Theater- raum in den Ausstellungshallen am Zoo, über der Pforte die vielversprechende Inschrift: Marionetten-Theater Münchener Künstler. Das WiÄ,e raufblühen des Marionettenspieles zur Kriegszeit tvurde in: allgenreiner: bereits gewürdigt: und ebenso imirbe auch schon mehrfach der besonderen Grgötzlichkeiten der Münchener Marionetten gedacht, aus deren ursprünglich kurz geplantem Gastspiel ein höchst erfolgreicher Daueraufenthalt in Berlin wurde. Was man hier sah, ,var stets hübsch, annmtig und spaßhaft. Ein wahres Labsal für Augen und Nerven, wenn man der von Detettivlisten strotzenden Darbietmrgen in den modernen Tempeln der Lichtsprel- muse gedachte. Mer bisher herrschte doch eine gelvissc Einseitigkeit, alldietveil die Marionetten z,var tcurzten, sangen und sprangen, sich aber mit Helden- und Moritater:, sotvie kleftren Opern begnügten. Die Würze des Marionettenspiels, die in seiner alten Glanzzett ihm zu so hvliem Ruhme verhaft, der politische Witz, fehlte. Jener Richtung verdankte man Manche politische Karikatur, die sich wenigstens dem Namen nach bis auf unsere Tage erhalten hat, es ivar Geschichte im Zerrspiegel, es war stets — Scherz, Satire und Jroirie mit tieferer Bedeutung. Das ists, was der neuen! Marionetten-Aera bis heute fehlte. Oder genauer gesagt: bis gestern. Denn gestern aberw gab es im Berliner Hein: ,der Münchener! Marionetten die erste Politische Uraufführung. Die jetzige Zeit schreit geradezu nach geistreichem Satirsviel, und niernals köirnte mar: es mit eurem verständigeren Publikum zu ttu: Mben, da heute jeder dankbar auf zeitgenräße Ironie eingeht. Und werrn dann noch die mit einer rasend komischen Grey-Karikatuc geschmückten Plakate eine witzige Beleuchtung der Ententepolitik verspreche::, ist es kein Wurwer, den Saal ausverkauft und die Gesichter gespannt zu sehen. , . . , Die Neulieit, die so epochemachend ernsetzte, herßt: „Grey und Co." oder „King Edwards imrselige Erben" und charakterisiert sich selbst als ein lustiges Puppenspiel aus ernster Zeit. Die Schöpfer versprechen echten Münchener Humor: dem: die Figuren stammen vor: dem Sinrplizissimus — Meister Olaf Gulbransson, Verfasser ist Fritz v. Ostini. Die begleitende Musik rührt — wie bei einer scherzhafter: Angelegenheit sehr verständig —, von Offenbach her, sie ist denr „Orpheus in der Urttertvelt" entlehrrt. Aha, denkt inan, also ist der Teufel mft im Spiele; ber der Entente eure sehr begreifliche Sache, nicht wahr'? Da schrvebt auch schor: der Vorhang ir: die Höhe, und wir sehen den überwältigend hagerer: urrd eroberurrgsgierige,r Lord Grey, rnit gut gespielter Dernut über ein dickes Gebetbuch gederegt. Ir: diesem, „Die G. rn b. H." betttelten erster: Lt.kt geht die große Verschwörung vor sich. Lord Grey und John Bull körmen die Konkurrenz deutscher Tüchtigkeit und deutschen Meitzes rricht mehr ertrage:: urrd suchen nach einen: Grund, loszuschlagen. Der aus Deutschland stammende Diener Kaft^erl nruß die anderen Berschrvörer herein ge leiten — der: zapplichen Deleass^ rind den rmirdiger: Russen Fürst Wodkasoft oder Wndkisuff. Sie beschießen den Krieg, lvolwi JvNr Butt für England die bescheidene Erklärung abgibt: „Erobern wotterr rvir, die selbstlos frominen, so gut wie nichts — bloß das, nurs ivir bekonrmcn!" Am unbesckieideiisten ist Italien. Es verlangt: „Nach Norder: hin die Mpengrer:ze, etwa bis Berlin. Und fermer jeden Ort in jedem Larrd/ Wo jeumls ein Marornbrater ftand!" Sämtliche wilden Völkerschaften marschieren zur Hilfe auf, und nachdem mich .der Lügerttensel Horribiliseribrifax aus der Hölle herbeitelephoniert tvurde, kann der Krieg beginnen. Der etrvas nmgere feux'itc lAkt zeigt, wie d<'r gute '' .rchel harrnlos den Feierabend gerrießt, ohr:e das sich drohend zusammen- ballende Gewölk zu bernerken. Erst als es vor seiner Nase bl:tzt 166 irnb toiutti- 1 gurtet er sich zum ^chrqtt. der -ans einem' englischen: Jnftttnienmgslager eutttnckfme Kasperl bringt den Oesterreicher Ivsef und den Ungar Junos als Verbündete herbei Im drillen Akt erleben wir das letzte Aufgebot b;r Entente, tie rn der volle nach Hilfe sucht. Hier tvchd auch König Eduard ri Döllenskat -mit seinen Rat angegangen. Lloyd George als MAsvolö,er Nußknacker stürzt Herbei und wettert über dad deutsche Friedensangebot. Die letzte Hilfe soll der Geldteufel Mvmnwui brrngen Der Landsturnt der (Untermdt wird ausgehoben Mlr Voten Geister rüsten zum /Sndkampf, den uns erst ein zweite« ^Auwnettenspiel svird austischen können, lvemr alles vorüber ist. Das erste politische Stück begnügt sich leider mit einet Auszahlung des bisherigen Kriegsverlaufes. Was es in Worttu an Witz verminen lagt, spendet es jedoch in bcn politischen Puppen, bk ledermaun wird sehen wollen. Möge das pvlttisck>e Spiel sich weiter entwickeln und auch eigene Phantasie zrt Hilfe nehmen. Dann wird Z Eercht euke Renaissance dar Zeitsatire geben einen deutschen Poiichtnel. Unsere Kunst des Humors könnte ihn gut gebrauchen. Ä Tie f ^ C ** E« «*“>*>* Versttirchtes. . * ^a s amerikanische Schulkinder vom Kriege svrssen. x)-n Europa gibt es wohl kein Schulkind, von denk lungsteu abgesehen, das nicht mit den Schauplätzen des Weltt Steges vertraut wäre und die führenden Persöulichkeiten der kriege führenden Staaten, was bei einer Sckulprüfung in Kalifsrmeir rn pmer Werse zutage getreten ist. dre das Kopfschütteln aller Je ug lieber des Prüfungsausschusses erregte und bei deutschen Le-- ferrr sicher ern Lachen auslösen wird. Die Schüler einiger Gynv- naneu rn San Fvcmzisko, Los Angeles, San Jago und Sacramento der Prüfung lauter Fragen vorgelegt, die sich aus Weltkrieg be-Hen.^ Wer rst Joffre? Antwort: Ein berühmter Boxer. Wer ist Lloyd George? Hier waren die Meinungen ttulgen Amerikaner recht geteilt: die einen machten ihn zum Komg non England sder freilich auch George heißt), andere er-- tifftnv.lfSv Zeitschrift „Atlan- ttc lMvnthlu (der George Lloyd'heißt), und imch der Ansicht an- derer Prüflinge ist Llo^> Georges „ein berühmter Mann, der mft der ,^usllanla untergegangen ist. Die „Lusitania" hielten meh- rere Gymnasiasten für „einen ante ri kan iscken Dampfer, den die «rglische Flotte beschossen und versenkt hat!" Biel Verwirrung, be^scpte m Köpfen der jungen dlmerikauer über den eng-- lischen OberbettÄshader an der Somme, Sir Douglas Hajo. Ec ivurde für „einen berühmten Staatsmann im Haag^' erklärt ver- rnutlich, ivett der englische Name für Aaag. Hague, ebenso wie Harg au^eipwcbeu wird Der Na,ne Äsquith, der beinahe täglich in fast leder Zeitung zu lereu ^var, ist vielen amerikanischen Gymnasiasten so ioenig bekannt, daß sie darunter eine Stadt in Frank- rerch verstanden, und die Stadt Saloniki wurde von ihnen sogar zu einem Bwlriwirtuosen gemacht! Andere wußten es freilich besser: ^alonikt ist der Präsident von China, falls es sich nicht etwa um euren berühmten Japaner handelt? Daß die kalifornisch^Jugend Kucherier für den deutschen Botschafter in den Vereinigtest Staaten h«lt sei rmr berlauftg erwähnt : Polen — Poland in mgtffcher Sprache wurde, offenbar, weil es vollkomnren chinesisch klingt für eme ssroße_jptobt in China gehalten, und Rumänien, auch aus (munden des Wortklanges, nach Italien vertagt, wo es die Rolle einer ^adt spielen sollte. — Ajus di^er Liste l>aarstraubeuden Un- em schwedisches Blatt mitteilt, darf man natürlich, “.W’ ™-J af, $ en Antworten mitgeteilt werden, nicht voreilig auf das Wri,en der amerr kan tschen Schüler im allgemeinen schlie- L ,ü ?u ?£ ec ir P ltr Ä l . ^emig. »oenn man erfahrt, daß der - Prüfung den kallpornlschen Schulinspektor dazu veran- 'uschreiben^"^ Umgestaltung der Lehrpläne von Grund ans vor- « u r 0 n 1111 g D 0 u ® “ 1 " e li it u b Bese n. Wir kön- "SJ/JE Eullkommene und nicht geringe Ausgabe für eine Neu- unscnaffunq oetrast gleicht 0lC ^biN 2 ts auf die Borsten-, sonderst m Ff 1 1ie - n!1 ^ der Hand gibt. Wie oft liebt man auch Bohner, d,e mwlge einseitiger Abnützitng aar nickt - Bodenftächen richtig zu beumd^. Im >u; c Gegeniiunoe alle derart an Haken hängen, i? 1 dem Boden schweben. Hat man keuien Be^n^chionk. so dienr da,,, em Brctt. untcc dem die Sakm an" 9 ^ n - ^"«^X-U^tiachc ift auch die Remignna der £*£0, ^"d Bürsten von Lotaub u.ck schmutz, die sich naturgemäß ® aT,t£n Uftit schmutzigen Geräten läßt sich außerdem ä SJ? zu Seit müssen die £jSmSSfbl fLär4fMn l i x fl Ul dem etwa Soda aufgelöst wird, tüchtig r ^qxdiv'nrl .,lid dann nocdmass ln cben'o beiilkm Wasser lunb-- I VLcherttsch. rr und Balten Von m>. Rat Prof. Dr. Otto & Klasrng in Dielefeld ,md Leipzig" „Auch nn Bettrag zur Erörterung unserer Kriegsziele" könnte man die voruegende Schrift n-emren, die den Gegensatz zwisckmr Balten schildert. Ter Verfasser, selbst Balte von G^ üfvn 1 ?r,cht zunächst von der Entwicklung und Eigenart des rufft* ‘ er UEltlich den russischen Soldaten, Kämpfen unserer Tage entgegen tritt, trefflich chavakttrmert. J-m zweiten Kapitel sehen svir die Russen unter ^L'lutzdes Wc^ns, um schließlich zu den ÄchcheiTim "jy 1 geführt zu iverden. Das Buch klingt aus in der ?vrderung daß die Ostseeproviuzen Rußlands Reiche einge^ltedert Iverden müssen, Mid zwar bo- sostbers mtt Rücksicht auf dre deutschen Balten, die es verdienest, daß Deutschland ihnen als Retter erscheint. ^ t ha rd Johannes Sorge: Der , Bettler" Eine dramattsche Sendung 1912. „König David". Schauspiel 1916. srrf4iu l m Verlag S. Fischer, Berlin. Zwei vielversvrecheilde Es von den Wogen des Weltkrieges Berschlung^en^^ dem „Bettler rechen sich meisterhaft komponierte Szenen aneinander. Aus reden! Wort, ans lebem Bild spricht ein ganzer Dichter, der hier em seltsames Mo satt von tiefen Gedanken geschaffen hat. die sich nicht immer gegenseitig bedingen oder erläutern avep dennoch eEi ernhettttchm^til repräsentieren. So imrc imd i'uaerr^ ^Eilbrausend die G^anken oft sind, ihre Sprache ist wie Musik, mid ern feierlickier Rythmus dnrck-zieht Prosa und Poesie. Dieses CrstlrngErk trug dem Dichter den Kleistpreis ein. In dem „Körrig tU der Rythmws des Geschehens noch feierlicher, sind die D^rte noch gewchpter. Kein Ziveifel, daß nur ein svirklicher Dicht«; 1° ; ] ^ Y&ftten ktnmte. Ob gewollt oder ungetoollt, auch dieses Werkbleiot ern auf matt gesttmmws Mosaik, aber mir eist Sprache ^ligiös veranlagtes Her» ift solcher Kraft und ^ ^^ kudrung m stiffer Zeitungswesm. — Jirs KunstgeLier loendet sich ' ern Aunatz von Avenarms über Klinger, der den Plastik- ist dle.cm allseitigen großen Meister würdigt. — Die 6eutkfa» Fvauerck^vegung wch die Erwerbsarbeit der Frau" wird von Ä- famta Sardpr i.nd Wilh 3tMd Mworfwn bie XSlt Lnmbetahflfeit der Frm, iiu den twnut »erbiiiidencn 3