Mittwoch, den 2 \. Zebroar Königsträume. Roman von Karl Busse. (NaA>ruck verboten.) (Fortsetzung.) 17. Kapitel. , EHael Laskowicz durch die dunkle Nacht de hlf 16 '/! 1 ! ^tnen Sohn noch einmal zu sehen ^6. Napoleon Rutkowski in tiefem Schlaf. Er hatte siö abends noch entschlosten, den Kanrpf gerade da aufzuueh gewesen^ ^ %lC ^ er ^ kreudig und zuversichtlicl Morgen graute im Osten, als Bartek Zychod ihr Sekunden noch schloß er die Augen. Cn sich ftlsch und dehnte sich wohlig. Biele Nächte hattl er nicht so gut geschlafen wie rn dieser Nacht vor der Entscheid mig. Rasch machte er sich fertig und trat hinaus. „Der ^ag scheint kalt zu fern, Bartek. he?" f ."'P' ri er «^ na ^ )en/ mir werden uns warm machen^ aW^Lukom P ^ le,t€r nnt glänzenden Augen. „Das ist mehr - "och still im Lager Nur aus einem Helte tönte aus^ Der fft "bermütig klang er in die Frühe hin- ^ J exn Lled emporfchmetterte, war Straus kr. Unerklärliche 9lhuungen hatten den einst so Fröhlichen lange still gemacht und niedergedrückt. , komme nicht nach Hause zurück," hatte er einst Das ist^n?al^s^sUl. „Lach' nicht und red's mir nicht aus. Das ist mal so! Schon damals, als wir die Gewehre über bie^renze brachten, wußt' ich's. In dem Boden lieg' ich mal habe rch mrr gesagt. Und eigentlich, Marquis? ein nicht ganz glückliches Lächeln flog über sein hübsches Gesicht H^ontlich rst s doch schade um mich. Spielverderber war ^ ^M^Eonnte ihu auch in seinem Glauben beirren. War er früher der Lustigste gewesen, so saß er jetzt schvermütig da nahm selten an den Gesprächen teil lind hielt sich mehr und mehr fern von den aiidern. Um so aiiffälliger war es gewesen, daß er gestern säst «.»tu r J c- " . o” u ue tern sa srch für einen Kampf eingesetzt hatte. Mit einer Ar ^"lschlossenbert hatte er gesprochen. Null, als de Morgeii anbrach, sang er. Verwundert hörteii es sein Leute, verwundert die Freunde. Ms der Marguis mit den unvermeidlichen Eckchen in sein Zelt trat, drehte sic, Marhan lustig nach chm um „Weißt du, Bruder mir eine eine Z um dich, metu guter Maryan! Hach so viele F-lasck-en mxi iin Keller, wer wird sie trinken? Und wer wird die Pa,l Soundso trösten, und das kleine Fränlein in Wreschen und — na ja, ich denke eben an alles. Und der Tod. brrr So ein moskowitischer Halunke, den die Flöhe verzehren, soll mich umblasen. Es ist eine Schande. Fch bin ja nicht feige, aber ich habe Furcht, daß sie mir das Gesicht nicht in Frieden lassen. Psia krew, du lachst. Lache, Freundchen, lache nur zu. Das Gesicht jedoch soll bleiben, wie es ist. Herz, Lunge, gut,' macht, !vas ihr wollt. Nur das Gesicht, es sreht dann )o häßlich ans und voll Blut." Er strich seinen Schnurrbart und nickte sich im Spiegel zu. r.. u "Heute nacht also liege ich und denke daran. Plötzlich fallt mir ein, was in einem alten Hefte von meinem Urgroßvater steht. Seine Knochen sind längst Mehl, aber er . l" Atensch gewesen sein, nicht zu sagen! Im ganzen' .ronrgrerch weinten sich hundert Frauen, siebenhundert, steht ln dem Heft, die Augen aiis. Denn er hatte sie einst geküßt und tat es nicht mehr. Und jedermann wollte sein Freund sein, trotzdem! Das Wunderbarste ist nun, und dies fiel mir ein, wie er starb. Ms Ntagnat hatte er eine eigens Hauskapelle. Diese nun mußte hinter einen Vorhang treten und die schönsten Lieder spielen: Tänze, lustige Stücke, wie bei einem Feste. Sein Gesicht jedoch sollte keiner sehen, denn er wollte nicht, daß es sich verzerrte. Und er ward ber der Musik immer lustiger. Ms er starb, lag die Heiterkeit noch auf seinem Antlitz. Deshalb tvar er noch sehr schori im Tode. Darüber habe ich erst Nachdenken, dann lachen müssen. Muß man schon sterben, nun schön, dann lustig! Und siehst du, Bruder, feitSent bin ich vergnügt wie ein Stieglitz." ü ö lachte wirklich; ungetrübt schien seine Heiterkeit. „Du bist fraglos sehr comrae il faiit, Maryan," erwiderte Srga Wendrewski und bog sein Stöckchen. — Napoleon Rutkowski stellte die Heerhaufen folgendermaßen auf: Das Zentrum befehligte er selber. Es' stützte sich auf den Krug. Der linke Flügel lvar bis zunr Walde vorgeschoben, der rechte nicht ganz bis zur Chaussee. Der Plan war, durch eine Flankenbewegung hem Feinde, der nicht so stark war und sich deshalb nicht so weit ausbreiten konnte, in die Seite zu fallen. Da man es mit nichtgeschulten Leuten zu tun hatte, so war jedes regelrechte Manöver ast ausgeschlossen. Es hieß nur, die Leute so rasch wie moglrch an den Feind zu bringen. Im Einzelkampf standen te ihren Mann. Gegen das exakte Feüern der Russen konnten sie nicht anskommen. Man hatte erst nach der alten Taktik der Aufständischen aics dem Walde hervorbrechen wollen. Llber bald verwarf man den Plcnr. Kasimir Rzonka rückte mit einem anderen heraus. Da die Hauptsache war, möglichst rasch ins Handgemenge nnt den Russen ju kommen, sollte sofort eine Schar von etwa 150 Reitern attackieren, und tvährend der Femd seine ganze Aufmerksamkeit ans sie lenkte, sollten die Rothemden näher stürmen. Sv hoffte man, ohne allzu vrel Verluste das Gros der Leute an den Feind führen ln Wunen. Napoleon Rutkowski nrachte ein ernstes Gesicht 86 „Mit anderen Worten," sprach er, .„die 150 Rerter sollen sich opfern. Wie viele werden zurückkehren?" „Die Hälfte," sagte Kasimir Rzonka kalt. Maryan Batranski hatte die Führung der Rerter für sich gefordert. „Dann wirst du nichts dagegen haben, daß ich mib- reite," sagte der Marquis und drehte sich eine Zigarette. „Damit kann man sich manckie fröhliche Stunde vertreiben." Nichts konnte ihn auch von seinem Vorhaben abbringen. Als die Sonne aufging, sahen die Polen, daß die Russen omrückten. Einen Augenblick war Totenstille. Dann begannen die Reiter, an oeren Spitze Maryan von Batranski und Siga Wendrewski hielte::, wie aus einem Munde das „Boze oos Polske" anzustimmen. Sie sangen ernst und voller Inbrunst. Jeder wußte, welche Aufgabe gerade ihnen Iusiel. Ein Zug nach dem andern nahm das Lied aus. Bon einen: Haufen sprang es zum andern über. Das ganze Heer sang es mit entblößten Häuptern. Es war kein geregelter Gesang mehr. Die am Walde standen, sielen später ein als die auf dem rechten Flügel. Aber aus' den Tausend den rauher Männerkehlen scholl es doch gewaltig empor, ein Brausen und Dosen, daß die Lüfte zitterten. Schweigend rückten die Russen näher. Die Lanzen der Kosaken blitzten herüber. Man unterschied die einzelnen Abteilungen, die Offiziere. Siga Wendrewski sah scharf zu Napoleon Rutkowski hin. Er hielt im Rücken der Dsittel- stellung neben Kasimir Rzonka und ein paar Meldereitern. Es war ausgemacht, daß, wenn er den Degen hob, die Reiter Vorgehen sollten. Man hörte jetzt nur leise reden. Es verschmolz zu jenem eintönigen Summen, das große Menschenansammlungen zu begleiten pflegt. Zum letztenmal kreisten die Flaschen. Durch rinen Parlamentär ließ der Befehlshaber der Russen die Rebellen zur Unterwerfung auffordern. Natürlich vergeblich „Achtung!" Die Hände, die die Zügel führten, zitierten leicht. Das Zittern schien auch auf die Gäule überzugehen. Sie streckten den Kopf aus und legten die Ohren fest an. Hüben und drüben kurze Kommandos. Fast gleichzeitig knatterten auf beiden Seiten die ersten Schüsse. Pulverdamps umhüllte einen Augenblick Freund und Feind. Im selben Augenblick erhob Napoleon Rutkowski den Säbel. Und in sausendem Galopp, wie aus der Pistole geschossen, brausten die kleinen polnischen Pferde übers Feld auf den Feind zu. Den Kopf auf die Hälse geduckt, den hungrigen Säbel in der fieberirden Hand, rasten die Verwegenen dem Tode entgegen. Siga Wendrewski, der Marquis, hatte etwas bummelig auf seinem Falben gesessen. Ganz, wie es E ne Gewohnheit war; als ob ihn die Sache nicht besonders devessierte. Jetzt aber schien er mit seinem Gaule, der ventre & berre dahinsegte, förmlich verwachsen zu sein. An der Mähne des Falben vorbei spähte er vorwärts. Der Pulverdampf der Salven hatte den Russen bisher die Anstürmenden verborgen. Als die ersten Reihen sie erblickten, stutzten sie. Im nächsten Augenblick tönte ein Kommando. Zu spät! Ehe sie sich fassen konnten, sahen sie vor sich, über sich aufgerissene, dampfende Pferdemäuler, rotunterlaufene Augen, blitzende Säbel. In gewaltigem Anprall wurden die ersten Reihen einfach umgerissen und niedergeritten, die folgenden wankten und gerieten in Verwirrung. Flüche, Schmer- -ensrufe, das fast schreiende Gewieher der Gäule, das Stöhnen der am Boden Liegenden und Hufzerstmnpften, die Kommandorufe der Offiziere, die Trompetensignale, der Lärm der nachrückenden Rothemden, die zum Teil ihr altes Sensenlied sangen, das alles verband sich zu einem furchtbaren, die Luft erschütternden Geheul. Und inzwischen badeten sich die durstigen Säbel der an-, greifenden Reiter in Moskowiterblut. Sie wußten, daß sie nur Sekunden, Minuten zu mähen hatten, sie nutzten die Zeit aus. Hageldicht fielen die Hiebe. Der „Marquis" schien von Stahl zu sein. Unermüdlich, ein furchtbarer Schnitter, arbeitete er. So groß war die Macht des ersten Anpralls gewesen, daß die polnischen Reiter sich selbst festgeritten hatten und eingekeilt im Feinde steckten. Es war höchste Zeit, daß die Rothemden herankamen, um ihre Brüder zu retten. „Hundesohn!" fluchte Siga Wendrewski und parierte den Hieb eines riesigen Kosaken. Ein zweiter Hieb streckte den Mann nieder. Mit seinem kleinen, beweglichen Falben drängte er sich zu Maryan Batranski durch, dessen gute Laune noch immer zu wachsen schien. „Man soll seinem Schicksal nicht aus dem Wege gehen," hatte er einen Tag vorher gesagt. Aber er schien es geradezu aufzusuchen. Im dichtesten Hausen der Feinde kreiste sein Säbel. Nur ungern hörte er den Befehl zum Rückzug. Das Unglück wollte es, daß die Reiter bei diesem Nück- Äitge, der manchem der Ihrigen das Leben kostete, in die Reihen der nachdrängenden Aufständischen gerieten. Die scheu gewordenen, tanzenden, sich bäumenden Pferde richteten auch hier Verwirrung an. Die Russen benutzten das, um kräftig vorzustoßen. Die Reihen hatten sich neu geschlossen. Ueber die gefallenen Brüder hinweg gingen sie tapfer vor. Die Polen gerieten ins Wanken. Vergebens wollte Siga Wendrewski noch einmal mit den Reitern attackieren. Die Reiter, viel über die Hälfte war wirklich nicht zurückgekehrt, waren zu Tode erschöpft und hätten auch so wie so nicht viel ausrichten können, da Freund und Feind im Handgemenge durcheinandergeschoben war. Jetzt zeigte sich der Fehler des Planes. Die weitgedehnte Linie konnte sich nicht rechtzeitig zusammenschließen. Unaufhaltsam drangen die Russen vor. Schon waren die Polen auf den Fleck zurückgeworfen, von dem aus sie vorgegangen waren. Da zog Napoleon Rutkowski von den äußersten Flügeln Verstärkungen heran, um den Schlüssel seiner Stellung halten zu können. Mit frischen Kräften griffe:: die Leute in den Kamps ein. Die Ermüdeten, Zerstreuten, Einzelkämpfenden wichen zurück. Maryan Batranski, der überall war, formierte sie, so gut es ging. Jetzt im Einzelkampf waren die Rothemden wichtiger als die Reiter, deren Hauptaufgabe es war, die Kosaken im Schach zu halten. Kurz entschlossen sprang Maryan Batranski vom Gaul und führte, den blanken Säbel in der Hand, die neu geschlossenen Reihen wieder ins Gefecht. Er stand bald in vorderster Reihe. Neben ihm kämpfte in seiner starren Verbissenheit, mit den schmalen, verkniffenen Lippen, Wladimir Rybsczynski. In der liuken Hand das Kruzifix, in der rechten die nie ruhende Klinge, wich und wankte er nicht. (Fortsetzung folgt.) von der Schönheit unserer Heimat. Von Regierungsbaumeister See ge r. (Schluß.) Zuletzt wollen wir noch den Dom der ehemaligen freien Reichsstadt Wetzlar besuchen. JUr Gegensatz zu den in sich abgeschlossenen typischen Stilkirchen, die geradezu Schulbeispiele waren, ist der Wetzlarer Dom ein Torso, zmn Teil sogar Ruine geblieben. Und gerade dies ist fsür uns doppelt interessant: wir sehen in den erstarrten mittelalterlichen Baubetrieb hinein und erkennen seine Wünsche und Ziele, die schon vor einem halben Jahrtausend umi ihre ErfüllUttg rangen. Cs ist im Mittelalter durchaus nichts Vereinzeltes gewesen, alte Bauten abzubrechen, nicht weil sie etwa baufällig geworden waren, sondern nur nach dem neuesten Stil — nach der letzten Mode möchte man fast sagen — großartigere Neubauten an ihre Stelle zu setzen. Das gewaltigste neuzeitlichste Gotteshaus zu besitzen, war der Ehrgeiz aller mittelalterlichen Städte. Es war nicht Nur das religiöse oder kirchliche Gefühl allein, das solche übergroßen Lei-, stungen wagte; das Bauen war fast eine Leidenschaft, es war der künstlerische Ausdruck des selbstbewußten Stolzes, der sich ein ragendes Denkmal setzen tvollte. IN Wetzlar hat es der Zufall gefügt, daß der ganze Kirchenbau ins Stocken kam, als die Abbruchsarbeiten der Mteren Anlage noch nicht beendet waren. So sehen ivir :roch heute mit Staunen deni schon vor einem halben Jahrtausend znm Abbruch verurteiltes ronranischen Turm stehen, umrankt von der damals begonnenen! Gotik, die nie vollendet werden sollte. Der graublaue Basaltturm und das altertümliche Portal, das zwischen ihm' tmb seinem bis auf das -ebenerdige «Geschoß abgebrochenen Bruder, sind« die sichtbaren Ueberbleibsel einer sehr alteu Kirche, die wohl um das Jahr 1 000 entstanden sein mag. Unter dem heutigen Do insu Moden hat man ber den letzten Wiederherstellungsarbeiten die inneren Pscilerstellnngen und manches andere festgesbellt, so daß wir uns wohl eine Vor-, stellung dieser älteren Anlage machen können. Es.haben sich gleich- alterige engvernmndte Bauten in Rheinhessen bis auf unsere Tage herübergerettet, die in der charakteristischen Form des Turmes, besonders des reizvollen Ueberganges aus den: Viereck zum letzten! Achteck-Geschoß, sich untereinander auffallend gleichen. Welche Beziehungen zwischen diesen Kirchen in Wetzlar, Worms (Paulskirche), Guntersblum und Dittelsheim bestanden, entzieht sich unserer Kenntnis. Als man sich in Wetzlar zunr Neubau entschloß, lvar die Kirche diesem Turin nach ru urteilen sicki-er noch nicht aussichtslos baufällig. Genug, mau begcnm am Chor die alte Kirche niederzulegenl und sie stückweise, vergrößert im neuen Stil erstehen zu lassen^ 87 Es maa wohl um di« Zeit des Limburger Do:nbaues gewesen fein. Denn m dem neu entstandenen Chorbau streiten sich die alten ttnd :wuen Formen. Ob der Baumeister wechselte und nach einem Gotiker vielleicht noch einmal ein Mann der alten Schule berufen Wurde : jedenfalls bekrönte man den gotischen Chor mit dem romanischen Abschluß einer Zwerggialerie und türmte ein altertümliches Faltendach darüber. Jedoch die neue Richtung setzte sich durch. Das der Straße zuge kehrte südliche Querhaus zeigt die gotischen f ormen, wenn auch noch gerade so ungelenk wie der Chorunterbair. as langsame Fortschreiten des Baues nach Westen dem Haupt- türme Au entimckelt immer gewcnwter und großzügiger die g ische Konstruktion und Fvrinensprache an Pfeilern und Pilastern, nstern und Portalen. Ms das reiche, in eleganter flüssiger tik erbaute nördliche Querschiff volleirdet war und' das Langhaus schon an die aufstrebenden Türme hieranwuchs, stand noch immer der Basaltturm nrit dem ehemaligen Haupteingange schon halb von der hohen Gotik überbaut. Da trat die Stockung im Bali ein! Wie es gekommen, daß man das kühn begonnene Werk so schmählich im Stiche ließ? Es mögen viele Gründe zusammen gewirkt haben. Die Äußere Unmöglichkeit, dauernd die beträchtlichen! Mittel für den großen Bau aufzubringen, mag sicher schwer ins Gewicht gefaUen sein, aber auch die innerenj Voraussetzungen für das Werk war im Lauf der langen Bauzeit in sich znsammengesunken. Das Ideal der Ihimmelanstvebenden Türme hatte sich überlebt. Dem neuer: Ge schlechte gerrügte für das prakttsche Bedürfnis der Raum so vollkommen, daß nran sich nicht einmal dazu aufschwang, die beiden, schon in der einen Hochwand vollendeten Joche fertig! zu stellen, die den JNnenraum bis unter den Turm geführt hätten, wie es im alten Plane lag. Der Turm bekanr ein Notdach, eine, wenn auch noch so reizvolle Schieferkrone: Verzicht auf jedes Höherstreben! Wem: die lange schleppende Bauzeit der Vollendung des Ganzen hinderlich im Wege stlcmd, so hat sie doch uns Nachfahren' eine wundervolle steinerne Entwicklungsgeschichte mittelalterlicher Baukunst überliefert, die [itt ihrer Malerischen Schönheit nicht nur dem kunstwissenschaftlichen Forscher wertvoll ist. Das Innere zeigt Inns, >vas das Mnßiere vermuten ließ: einen reich gegliederten: Manm, der alle Stilwandlung mitmacht. Auch hier ist, wie in der Elisabethenkirche, der Chor durch cinew nun aber viel reicheren Lettner abgetrennt. Es bezeichnet heute auch die konfessionelle Scheidung: das Chor ist dem katholischen, der Hauptraum dein protestantischen Gottesdienst geweiht. Die Schiffe zeigtei: ii: ihrer Hallen form aus de:: ersten Blick die Verwandtschaft Mit Marburg, die sogar bis in Einzelheiten des, formalen Schmuckes geht. Der Ton: ist vor wenigen Jahren sehr gründlich restauriert worden und zwar in den meisten Teilen,ganz vorbildlich. Man hat die Ausgabe im wesentlichen dahin ausgefaßt, den Bestand gesichert Kn erhalten. Die allzuhohen Kostei: ließei: den Gedanken eines Ausbaues nicht ernstlich hoch kommen. Dies ist ein Glück für der: Dom: denn sonst hätte er. der bei seinen: lai:gsamen Emporwachsen gewohnt war, im jeweiligen Zeitstil seine neuesten Glieder zu schmücke::, es über sich ergehen lassen iniüssen, in „reinster Gotik" vollendet zu werden, in einer Kunstsjorm, die schon seit einem halbe:: Jahrtausend veraltet ist. Was jetzt am äußeren Ban gearbeitet wiirde, drängt sich nirgends störend auf. Von ganz besonders glücklichem Wurf ist der stimmungsvolle Vorhof unter den malerischen Ruinen der begonnenen Türme: ein Stückchen Mittelalter, das ungestört in unserer Zeit weiter träumen kann. Alm schönsten fast ist der Eindruck durch die vergitterten Portale gesehen, da beim Durchschreiten selbst das unheimliche Groteske faß beängstigerch wirkt, nne der hohe gotische Turn: sich auf Iden Stelzfuß eines schwindelnd hohen Bündelpfeilers stützt. Die neue Innenausstattung hat :nan Merkwürdigerweise in schweren Barockformen durck-geführt. Gewiß ist dies besser, als der von vornherein zun: Scheitern verurteilte Versuch, sie überzeugend gotisch zu gestalten. Warm:: aber koimte die Domtradition nicht gewahrt und die Ausstattung neuzeitlich werden? Wenn inan sich dies auch nicht zutraute, so ist jedenfalls aber ein warmers stimmUngerzeugenücr Raum geschaffen, der unsere heutige Wicdec- herstellungskunst turmhoch über die nur wenige Jahrzehnte voraus- liegende Marburger stellt. Was uns der Wetzlarer Do in mit aller Eindringlichkeit predigt, ist die alte, so oft überhörte Wahrheit, daß Schönes zun: Schönen) immer :nieder Schönheit ergibt, daß keineswegs aber stilistische Einheit nottveiüüg ist, um ein echtes Kunstwerk zu gestalten. Im Gegenteil, die künstlich erzeugten Spätlinge eines Baustiles bleiben starr !und tot gegenüber den lebendigen Zeugen ihrer Vorbilder. Das „finstere Mittelalter" kann :n:s in Knnstdingen zumal auf architektonischen: Gebiete manchmal beschämen. Wer sich belehren lassen, wer nrit frischen Eindrücken nach Hause kehren will, de^ wandere getrost zu unseren alte:: Baute:: und lausche, was die Steine erzählen. _ vermochte». * Der Werdegang des Dörrgemüses. Die durch die Kriegsumstände bedingten Ernährnngsverhältnisse habe:: bei uns die Gemüsekost in einem Grade zu Ehren gebracht, wie ihn selbst die überzeugtesten Vegetarier früher kaum erträumt haben dürsten. Es hat sich gezeigt, daß auch in diesem' Fcklle aus der Not eine Tugend werden kann, denn nach mannigfaltigem stattftischem Material wurde die Probe auf das Exempel gemacht, daß sowohl der körperliche wie der geistige Arbeiter ohne den geringsten Schaden an einem Mindestmaß von Fleischnahrung Genüge finden kann. Außerdem erfordert die Kriegswirtschaft möglichst weitgehende Ausnützung aller Produkte, und diese läßt sich eben in direkter WIeise besser verwirklichen, als durch den Genuß des Fleisches von pflanzenfressenden Tieren. Entsprechend dem Umfang und der Bedeutung des Gemüseverbrauches unter den gegenwärtigen Umständen wird auch in allen großen Städten auf besondere Weise für die Sicherstellung der Gemüsevorräte gesorgt. Darum die hohe Bedeutung des Dörrgemüses, dessen Werdegang Dr. Alfred Grademvitz nach einem Besuch in der großen Berliner Trockengemüseanstalt im nächsten Heft der bei der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart erscheinenden Zeitschrift „Ueber Land und Meer" schildert. Die in kaum mehr als 100 Bautagcn fertiggestellte Anstalt ist ein Muster äußerster Praxis: mit allen Mitteln wurden überflüssige und zeitraubende Transporte vermieden. Das Gebärüre ist durch eine Feldbahn mit dem Bahnhof einer Gasanstalt verbunden und wird außerdem einen Vollbahnanschlnß erhalten. Die von außen durch Luken zugänglichen Vorratsbehälter vermögen nicht weniger als 3000 Zentner/Gemüse zu bergen. Die Verarbeitung des Gemüses führt Dr. Grademvitz am Beispiel des Weißkohls aus. Der Köhl wird geputzt und von seinen welken Blättern befreit, hierauf von oben her zum Waschen in einen Kessel gelegt. Ein Druck auf einen Knopf genügt, um durch einen elektrisch betriebenen Kompressor Druckluft in den Kessel zu pressen, der eine Wellenbewegung des Wassers erzeugt und so die gründlichste Reinigung bewirkt. Weiterhin kommen die Zerkleinerungsmaschinen in Betracht, Hobelmaschinen, in die der Kohl, nach Entfernung der Strünke durch Bohrmaschinen, gebracht wird, um in Form eines fortlaufenden Stromes von Gemüseschnitzeln wieder hervorzukommen. Diese Schnitzel werden in flache Eisenkästen geschüttet, die man in den Trockenofen schiebt. Ein Ventilator bläst ständig einen Strom Heißluft von 65 Grad C. über die Gemüseschnitzel, denen die Feuchtigkeit auf diese Weise entzöge:: wird. Bei diesem Prozeß schrumpft das Ge- niüse auf den zehnten Teil seines Umfanges zusammen u:ck) verliert mit seinem Wasserinhalt 94 Prozent seines Gewichtes. Dies, ist ein kleines Beispiel für die Arbeitsweise, der unsere gerade jetzt so wichtigen Vorräte an Trockengemüse ihre Entstehung verdanken. Die hierbei sich ergebenden Abfälle dienen als Viehfutter, so daß auch nicht Sie geringste Kleinigkeit verloren geht. * E i n wohlschmeckender Fl e i schl i e f e ran t. Ju dieser Zeit der Fleischknappheit kommt manches Tier zu Ehre:: und — ans den Tisch, das friiher allgemein als gänzlich ungeeignet zum Genuß verschmäht wurde. So entdeckte man im vorigen Jahre, daß junge Krähen in gekochtem oder gebratenem Zustande gar nicht schlecht schmeckten. Jetzt macht K. Bugvw-Potsdam im neuesten Heft der Fischerei-Zeitung auf das Bläßhuhn als einen wertvollen Fleischlieseranten aufmerksam. Als Wasserhuhn oder Lietze ist der Vogel überall bekannt. Merkwürdigerweise Nimmt das Tier in einzelnen Gewässern einen Geschmack an, der manchen: Gaumen widerlich sein wird; das muß wohl von dein .Pflanzenwuchs des Wassers herrühren, von dem die Lietze frißt. Bugow teilt verschiedene selbst ausprobierte Verwendungsmöglichkeiten und Zubereitungsarten mit. Er ist gegen das gewöhnliche Rezept, nach dem man sämtlickies Fett von dem gehäuteten Tier entfernt, bevor man es für 24 Stunden in saure Milch legt. Diese Fettverschrvendung ist zumal in dieser Zeit keineswegs zu billigen. Man soll also die fette Lietze genau wie eine Gans zubereiten, sie auch in der gewohnten Art füllen und das beim Braten heransl au sende Fett abschöpfen. Wenn das Fett zuwider ist, schneide man es ab und be- ■ handle das Tier wie ein Huhn oder — mit oder ohne Speck — wie ein Rebhuhn. Auch zun: Kochen mit Gemüse eignet sich ^das . Wasserhuhn. In das sauber gerupfte und gesengte Tier lege man eine rohe, geschälte Kartoffel und koche es in Salzwasser ab. DKt der sio. gewonnenen Brühe kocht man Kohlrüben, Mohrrüben', Bohnen.oder Kohl und gibt das Huhn als Beilage. Auch räuchern läßt sich das Tier. Das Fett ist zum Braten von Kartoffeln und als Zutat zu allen Speisen zu verwenden. * B o :n U-Bovts-Leben erzählt Frhr. v. Forstner, selbst einer der schneidigsten Führer unserer so sehr gefürchteten Unterseeboote, in den: neuesten Hefte von Belhage:: & Klasings Monatsheften. Wir entnehmen der reizenden Schilderung einige Zeilen. Aenßerlich friedlich, schreibt Frhr. v. Forstner, liegt Boot neben Boot fest vertäut. Jeden Augenblick kann jedes von ihnen jedoch den Signalbesehl durch eilig am Maste des Admiralschifses empor- steigende bunte Flaggen oder durch die geheimnisvollen Zeickien der durch die Luft unsichtbar zu ihnen hineilenden Funkentelegraphie erhalten, zum sofortigen Loswerfen der ihr: an die .Heimatsküste fesselnden Halttaue. Tie ganze Besatzung ist nur beseelt von den: einen Gedanken'! „Wann endlich wird es wieder losgehen?" Tie wohl nirgends ans einen: U-Boot fehlende Bordkapelle, nieist eine Handharnwnika, ein Grammophon oder ein Kamm mit einen: Stückchen alte:: Zeitungspapiers, trägt ihr mögliches dazu bei, aller Stimmung ans das fröhlichste zw Erhalten. Ein halliges Hin und Her gibt es auf dem Oberdeck nick» vor dem alaruck>e:rit- liegenden U-Boot. Uninengen von Proviant für lange Wochen werde:: anaesahren, um bald in: Bauche des kleinen grauen Uw gctüm# zu verschwinden. Ist daim der Befehl zur AvsahirL eingetroffen. so durchschlneidet das mit Blumen und freundlicherr Reisern geschnrückte Boot freudig und in ft-ohester Stimmung die dunklen Fluten des Hafens. Ist das U-Boot dann auf (xiher S« untergetaucht, so späht der Kommandant eifrigst am Lehvohn in die Ferne nach dem gesichteten Feinde. Nur kurze Zeit darf er das verräterische Glasauge des Lehrohrs über den NreeresspieyÄ hinausvagen lassen. Eilend muß es nach kurzem Rundblicks wieder in die STuete des Ximnirnwm verschneiden. Unsichtbare elektrische Kräfte besorgen diese Arbeit, durch kur-zei: Tr,uk auf die KnöAe bairnlos betätigt, als wollte man den Kellner oder das Stubenmädchen eines Hotels herbeirufen. Nur ein einziger kurzer Druck genügt so, und geborgen sind »vir vor den neugierigen Blicken des Feindes. Oft können nur bei klaren: Wasser und hellem Grunde, besonders wenn heller Sonnenschein aus der Meeresoberfläche spielt noch nach Aussä-attcn allen künstlichen Lichtes klar und deutlich sehen, so daß es keine Schwierigkeiten bereitet, zu lesen. Oft tun wir das, häufig sind wir sogar dazu gezwmrgen, um elektrischen Strom siparen. Term sehr sorgsam müssen wir ja danach trachten, nicht durch unnützen Verbrauch des kostbaren Schatzes der elektrischen Kraft die mögliche Zeitdauer unserer Berwendungs fähig- kcit unter Wasser zu verkürze». Bor allem aber schluckt d:e elektrisch betriebene Heizung sehr viel von diesem Stromvornat, und wehe dem Boote, das nicht rechtzeitig hierin sich die größte Sparsamkeit auferlegt hat. So heißt es denn, lieber etwas frieren, als nachher mit der Äektrischen Kraft zu früh „blor" zu sein (See- mani^sausdruck für „alle sein"). — Aeußerst schwierig stellt sich das Schießen von dem niedrigen hin- unb herrollenden Teck des U-Bootes dar. Klatschend hauen die Seen auf das Oberdeck des Bootes, wie auf Geschütz und Leute. Oft stoßen sie alle Mann vom Geschütz weg und schlagen auf die Platten des Decks nieder, ja oft reißen sie alle Leute mit Gewalt mit sich über Bord in die kühlen Fluten. Doch jeder Mann der Geschützbedienung hat sich wohlweislich mit sicheren Stricken an irgend eine Stelle des Tecks oder seiner geliebten Kanone festgebunden: so können sie alle sich gegenseitig wieder Heraufziehen an den Geschützstand, um bald, von Wasser triefend und wütend um sich spuckend, mit desto größerer Begeiste- rung ihrem Gegner die nächsten tödlichen Wundei: beizubringcn. Wären die Augenblicke nicht so verzweifelt ernst, man müßte lachen über die immer Meder hinpurzelnde 'Geschützbedienung, die mit immer höher gesteigerter Wut von neuem an ihre Kanone krabbelt, um den nächsten Schuß zu lösen. * D er t or p e di er t e H a h n. In der neuesten Nummer von Del Hagen L Klassings Monatsheften erzählt Korvettenkapitän Frh. von Forstner in der interessantesten Weise vom Leben an Bord unserer Unterseeboote. Wir entnehmen diesem Auffatz ein lustige- seines Geschichtchen. — Es war im Frühjahr vorigen Jahres. Weit draußen im Atlantischen Ozean hatte unser Boot einen feindlichen Dampfer mit kostbarer Ladung ahgefangen. Er wurde ange- Arlten und die Mannschaft nach Durchsuchung zum Verlassen des schrffcs aufgefordert. Eilends verließen die Leute, sichtlich froh, chr Leben retten zu können, auf Signalbefehl das Schiff in den zahlreichen Rettungsbooten bei ruhigem, schönsten Frühlingswetter. Das letzte Boot war glücklich von dem Dampfer abgestvßen. Ich vütte mich an das Ziel-Sehrohr begeben und wollte gerade dem verfallenen Opfer de:: Gnadenstoß durch einen wohlgezielten Torpedoschuß versetzen, als eine schreiende Stimme mich fast um meinen Trester gebracht hätte. Von der Stelle eines anderen Sehrohrs erscholl es nämlich, fast ängstlich besorgt, durch ein weit geöffnetes Sprachrohr zu m:r herauf: ,Her Kapitänleutnant l Herr Kapitän- ttutnant! , so daß :ch Veranlassung nehmen mußte, mich nach dem Grunde des Zetermordios zu erkmüiigen. @3 konnte ja irgend jemand eute auf uns lauernde Gefahr bemerkt haben, auf die er mich aufinerttam machen wollte. Doch mehre Frage: „Was ist denn eigentlrch Meder los?" wurde nur prompt und ruhig von der jetzt erkannten L-ttmme meines Koches damit beanüvortet: „Herr Kapi- tonleutnant, können Hühner eigentlich schwimmen?" Etwas er- stmmt mußte rch zunächst lachen, doch seine weiteren Beteuerungen: „Auf dem Achterdeck, da laufen ja lauter Hühner herum, und morgen nt doch Sonntag!" ließen auch mich bald eine stattliche Hühner- »ctwr erkennen, aus der hochgestapelten Ladung des Dampfers fried- emhenvazrerend Doch nicht lange durfte das ländlich glück- lläÜrv* dauern. Schnell sich nähernde gefährliche Rauchwolken seniottcher Torpedoboote zwangen zu raschem Handeln. Mit dump- fem Knalle barst das stolze Schiff wenige Sekunden später in zwei Teue. Nur einen Hahn gelang es nEr noch nachher aus dem Trummerstlde lebend zu retten. Er sollte nicht lange aus die üibier sein weiteres Schicksal enftchewende Fleischkarte zu warte:: haben. Die KAEN Kameraden aber besuchten mich noch lange Zeit aus Grund« dieses harmlosen kleinen Erlebmsses mit ähnlichen Fragen zu necken Me: „Sag mal, wann grbt es eigentlich wieder bei dir an Bord torpedierten Hahn zu essen?" ' . ^ 0 ^."meri ka nischeS VSlkergemisch. Anläßlich i tnc ^-,^ 0 'natischen Beziehungen zu Amerika dürfte ein B.tck aui die Zusammensetzung der Bevölkerung Nordamerikas von Interesse sein. Bei einer Gesamtsumme von 109 Millionen Bewohnern im Gebiet der Vereinigten Staaten von Nordamerika sind rund 81 Millionen Weiße: mehr als ein Fünftel ist demnach ^ eingeborenen Amerikanern weißer Hautfarbe stamme« nur49Millionen ab. der Rest - und da» ist nahezu die Hälfte! — ist entweder selbst erst etngewandert (13 Millionen) oder doch von etn- k^^Ert.n Eltern geboren (IS Millionen). In den Städten tritt ^'Moren. Amertkanertum noch mehr in den Hintergrund. ^ nsttSbureau hat in den 226 größeren Städten Erhebungen darüber angestellt, und e« ergab sich das überraschende Resultat. lO^srnr?!* bcn runb - 28 .Millionen Bewohnern dieser Städte nur ^Millionen von eingeborenen Amerikanern herstammten. Bon ebensovtelen waren erst die Eltern, die übrig bleibenden 8 Mtl- Iren"m!d^^"s^^ selbst -ingewandert. Hauptsächlich sind e« X " j}?i b bte l* lense.tS des großen Teiche« eine neu. 9. bcn ""^en. Bon den oben erwähnten 32 Millionen L'^Muen oder von eben Etngewanderten stam.nendeu n t lt *L ?i a ! 0 1 en irischer bezw. englischer Abkunft; nicht viel weniger betragt der deutsche Zustrom (8,8 Millionen). io[en z.Buch. und s,-iudruck-r.b R. Lanae. Gießen^