Königsträume. Roman von Karl Buff«. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) g^^'Z/ltdu's beim wirklich? Me Toirnnfl du hier in bei hnu* svt^^l en u,lb doch dazwischen immer: „Fc y^be dich Imeber Gott sei Dmrk und &>&?' und Hannas erstes Wort: „Wo ist mein Bater?" Kmfrv nt n t Ie i tte ^"Ewort geben. Er wußte nur, &ai ^tseht und verstört ihm zugeschrien hatte ??? »AT ungends zu finden sei, daß die Kefahr vorläge den ^fM remi Z fie "litzeschleppt. Sofort hatte e her Ä*'? *? r [ ot ö lln 8 gegeben, so aussichtslos sie be Ellert und dem Unterschl.chf, den die Wälder boten anM war. Und nun hatte und hielt er sie. Waerissen er EuÄrn - en furchtbaren Stunden nnd Minuten, vor ^uschu Lai.>kotvicz. von rhrer Flucht S e ^ l l tcn !.ie dem Krüppel danken, aber ob sie auck die .. Ulte Mrd die nächste Umgebung durchsuchten ob sie hier a>" bitte^ibn^h- L^kowiez war verschwunden Intfte ihn die Erde verschluckt. - sicherem Geleit, auf Verse ns Arm gestützt, kehrte ^on Gratzruck ui ihr Vaterhaus zurück. Sie mußte langj.iin gehen. Der Fuß, den sie vorhin leicht verstaucht at rhr weh. Aber noch weher tat ihr das Herz, als sie sich i.i.r Schlaue näherte. Noch immer loderten zu beiden weiten die flammen Halb verkohlt, von feurigen Zunaen rmisvre'.t, brachten Balken nieder. Wimmern, Sröhnen, Ge- schier kanl vom Hofe. Die Dörfler, die den Angriff rrichkmit- rrT ; wlv "l Oie rZ-lammen, bald auf dü Dragoner, wehklagten über das Unglück, rauften sich da- k^hIZ"-n.|w-,nend,wo sie nun Arbeit bekommen sollten herum, wobei sie auftnerksam hiev zum Äehlen^Sb'e^ "*** * efIeid >‘ ir9tllb Ullb Während unten der Lärm und das Geschrei nicht umstanden droben Ernst August. Oehrnkc und die Diener den alten Baron v Sie hatten ihn aufs Bert gelegt. Eine erste Untersuchurm 2 bc s r furchtbare Hammerschlag, den der Schmied aefühit. nur den Arm getroffen, mit dem Hans Albert im J!f:. ^te. Die Wucht des Hiebes war so groß gewl dag die Knochen, speiche und Ellboaenbein vötlw zertruinlnert waren. Zum Glück war es der linke Lm Es bn6 cr >e-na>s wieder gebrauckssähig Werden würde Aber wäre ^ . . .- —- Hans Albert nicht im letzter Momi A eine Suite zuruckgewrchen, hätte er den Schlag nich: Mit. de:n Arm aufgefangen, so lväre er mit zertrümmertem Schade! liegen geblieben. Er brauchte lange Zeit, ehe man ihn ins Leben zurück- rufen konnte. Nach dem ersten Stöhnen, nach der Rückkehr ?^ r . Bewußtseins, machten sich die Umstehenden auf ein heiliges Donnerwetter gefaßt. Oehmke zog bereits zitternd den Kopf ein. Aber nichts dergleichen erfolgte. Der Baron erkannte seinen Sohn, nickte ihm zu. Dami starrte er teilnahmslos vor sich hin, nur ab und zu schloß er die Augen fest, als ob er Schmerzen habe. Auch als .Harun? toetttenb vor ihm niederfank, rührte er sich nicht War.es Versunkenheit? Gleichgültigkeit? r-x. ? er h^beigerufene Arzt kam. Verlegen rückte der cochulze an, um ein vorläufiges Protokoll aufzunehmen Er mußte gehen. Die ganze Nacht lag Hans Albert mit offenen Arrgen und starrte auf einen Punkt- Juschu Laskowicz war leise immer tiefer in den Wald hineingehumpett, als er Hcrnna geborgen wußte. Er hörte seinen Vtemen rufen, aber meldete sich nicht Das stille Mn in btn Augen, sah er wor sich hin. Als dann allmählich der Wald ruhiger ward, als die Stinnnen sich entfernten uiid dre Dragoner zurückgezogen wurden, kehrte er um und suchte die Hütte auf. Er legte sich auf das Mooslaaer und sah ins Dunkel , Die Nacht brach an. Seltsam nrunter wurde der Wald Eulen schriem-Der Feuerscl>ein. der ani Himmel gestanden, erbleichte Noch immer lag der Krüppel regungslos. Plötzlich schüttelte es ihn. Ein jäher, krampfartiger Schmerz in der Brust ließ ihn aufstöhnen. Ihn fror.- die Zähne klapperten chm. Da erhob er sich niühsam und trat ans der niedrigen Dur. ')toch einmal, mit langem Blick, sah er in den dunklen Raum Dann schloß er die Pforte. Er wußte, daß er nie- inals hierher zurückkehren würde Alles, ivas ihn hierher gezogen, was er hier im Traum und in T raume rsütliuiv durchlebt hatte, lag hinter ihm Er Tjatte nichts mehr hier zu suchen. Er nahm altes mit. So schritt er der Schmiede zu. Die Gebäude waren niedergebrannt. Es knisterte nocfc und rauchte, aber nur kleine, müde Flämmchen zuckten noch unruhig ;:i; in banger Todesfurcht auf. Alc er sein Stübchen erreicht und -Licht angezündet lMte, sah er sich um. Der Schein der Kerze irrte über den plumpen Holzklotz, der am Fenster stand, über den Holzklotz, aus dem sein Meisterstück werden sollte: Die heilige Jungfrau von Nasgora, die süße Gottesmutter auf dem Weidenbaum lind langsam schüttelte er den Kopf. Er begriff es nicht als er all die Versuche sah, die er gemacht. Wie vlump, wie hart, wie roh war das alles und mußte doch weich und lieblich uüd wunderschön sein! Er lächelte: morgen sollte alles anders werden. Und lächelnd suchte er sein Lager Er schlief chnell und ohne Beschwerden ein. — Auf den grauen, nebligen Tag folgte ein klarer und sonniger. Unr so grauenhafter ivar in dem hellen Lichte das Bild der Zerstörung, das sich den Blicken darbst Schuttstätten, verkohlte Balken, geschwärzte, ausragende Trümmer — das war von den Ställen und Wirtschaftsgebäuden übrig Auch im Schlosse sah es schlimm genug aus. Die Art batte übel gewirtscbaftet. Alles nxrr zerstört und verwüstet. 68 Ernst August knirschte mit den Zähnen, alö er ber| Schaden überschlua. An: liebsten hätte er aus Rache das ganze Dorf »ngezundet. Aber er war still, als er m das erste Zimmer seitwärts vom Mur kam Die Feilster standen noch offen darin. Der Wind blies hinein und zerrte an einem großen, weißen Laken, daS über zwei zusammen geschobenen Tischen ausgebreitet war. Er hob das Laken auf. Drei Tote deckle es. Dta lag, mitten durch die Stirn geschossen, Johann Kohalyn, der als erster durch das noch rmmer offene Fenster hatte eindringen wollen. Er hatte im Tode ein wildes, verbissenes Gefielst. Neben ihm lag ein Fornal — niemand wußte, wer ihn getroffen. Der dritte stillgewordene Mann, dessen Anblick den Offizier am meisten erschütterte, war Jan Hebda, der verrückte Schulmeister. Der mit wilder Wut und W-uckst geführte Säbelhieb hatte den Schädel zer- klasft. Jan Hebda nmßte sofort tot gewesen sein. Ein triumphierendes Siegesläclstln lag noch auf feinem Antlitz. Nun schlief der arme stLarr den ewigen Schlaf. Ernst August war blaß, als er das Laken langsajnr zurückfallen ließ. •— Den ganzen Tag nahmen die behördlichen Aufnahmen in Anspruch. Dann zogen Schlosser, Tischler, Glaser, Maurer tot Nasgora ein. Den ganzen Tag wurde gepocht, gehämmert, gekalkt und gekittet. Das Vieh ward eingetrieben, die halbverhungerten Pferde, die sich beim Brande losgerissen hatten, wurden in der Umgebung gefangen. Aber manch wertvolles Stück fehlte. Durch Versicherung war der grüßte Teil des Schadeits gedeckt. Aber es konnte lange dauern, ehe die niedergeb rankten Ställe wieder aufgebaut waren. Bis dahin wurde das Vieh, so gut es ging, bei den Bauern untergebracht. Die Dragoner zogen zum größten Teil wieder ab. Auch Versen mußte Abschied nehmen. Ernst August blieb mit ein paar Mann, die tapfer helfen mußten, in Nasgora zurück. Neben Beter Wrobletvski sollte daS Dorf noch einen berittenen Gendarmen erhalten. Schon am Tage nach dem Aufruhr war das Gerücht verbreitet gewesen, daß der Graf Rutkowski hier seine Hand im Spiele gehabt habe. Es erhielt immer festere Form. Der Nachricht, daß er aus Muchocin verschwunden sei, folgte die andere, daß ein großer Teil der umwohnenden Edelleu.de, die jüngeren besonders, gleichfalls auf und davon seien. Nicht lange darauf wurden Exemplare des Aufrufs beschlagnahmt, der tn der Provinz verbreitet werden sollte und vielleicht in vielen Tausenden schon verbreitet war. Auch Muchociner Leute, Bartek Zychod voran, waren bei dem Zerswrungswerk gesehen worden. Hanna von Graß nick hörte diese Gerüchte. Sie glaubte sie nicht, wollte sie nicht glauben. Sie hatte schon so genug mit sich zu tun. Gs war ihr immer, als müsse sie Schrch suchen — vor wein, wußte sie selbst nicht. Sie war nur ruhig, wenn Versen bei ihr war. Und der hatte abziehen müssen. Ihr ganzes Wesen sehnte sich nach ihm. Der eine K rchtbare Tag hatte ihr gezeigt, daß auch sie nur ein »waches Weib war, das Schutz brauchte und beaehrte. Ein Erlebnis am Morgen nach dem Brande hatte sie noch hilfloser und erregter gemacht. Wie sie's gewöhnt war, hatte sie geklingelt. Dann hatte sie die Vorhänge zurück- ! gestreift uird sah in den Park. Da ging die Tür und schloß ich wieder, aber kein Gruß wurde hörbar. Verwundert achte sie sich um. Doch in jähein Schreck driickte sie sich gegen bas Fensterbrett. Kascha Kaczmarek ftaitb vor ihr. Sie hatte niemand anders erwartet, aber der Ailblick erschreckte sie. Das Mädchen sah seltsam aus. Beinahe alt und erschöpft. Die Augen lageü in tiefen Ringen, das ganze Gesicht machte einen grauen, übernächtigen Eindruck. Sre hatte gewiß nicht geschlafeii. Eine Strähne des lvirrgeworde- nen Haares hing herunter und loar ihr übers Ohr gefallen. Einen tückischen, schielenden Blick warf sie auf die Herrin. Die kleinen, tiefliegenden Augen wurden lebendig, die vollen Lippen waren zusammengekniffeii. Ein verbissener Zug spielte darum. Die Baroneß bezwang, sich. „Das Frisierzeug, Kasckra!" Keine Antwort, keine Bewegung. Das Mädchen riihrte sich nicht von der Stelle. „Hat dir der Schreck von gestern die Sprache, geraubt, Wildkatz? Unmöglich wär's nichts Lieber tot, als so was noch einmal erleben!" Ein kurzes, kranipfhastes Lachen. Immer mehr Leben kam in die Augen. „War's nicht schön, Euer Gnaden? Hoi, früher, mein Leben hätte ich drum gelassen, fo mit Juschu allein — aus, der Leiter hat er das Püppchen schon umfaßt, hat das Püpp- chen vor Wonne die Augen verdreht, glaube ich, glaube rch, mein Püppchen! Ich jedoch bekam einen Stoß vor die Brust; der tut mir noch im Himmel weh." Ihre Augen irrten scheu nach dem Fenster, als sollte der Krüppel dort auf der Leiter erscheinen. Dann blieben sie mit glühendem Ausdruck auf Hamra haften. „Kascha, tvas redest du da?" Es war inehr Staunen und Entsetzen in dem Ton der Worte, als Empörung. „Was ich rede, Euer Gnaden? Rede ich denn? Ich lache, hört nur, ich lache schon die ganze Nacht, und lache immer weiter! Hu! Wie schossen gestern die Flammen! Anders als im Ofen? Hussa, he, faßt an, Flämmchen, es! prasselt, das Feuer ist ftei geworden, Püppchen, und brennt alles nieder, mich und dich! Es brennt ohne Aushören! Ich aber soll frisieren." Sie starrte die Baroneß am Der war es unheimlich. Mit zitterndem Herzen, aber scheinbar ruhig und entschlossen, wollte sie achselzuckend an der Dienerin vorbei- gehen. Kascha Kaczmarek jedoch vertrat ihr den Weg. „Laß mich hinaus!" Immer wilder flackerten die Augen des Mädchens. „Laß mich hinaus!" murmelte sie nachplappernd. „Wen soll ich denn hinauslassen? Euch, Euer Gnaden?" Und plötzlich aufschreiend in Haß, Hohn, Wut: „Damit Ihr zu Juschu Laskowicz geht! Ei, Püppchen, was Ihr schlau fetb! Habt Ihr nicht gesagt, Ihr wollt mit ihm sprechen? Habt's getan, Euer Gnaden! Der Teufel mög's Euch segnen. Hu, Wad habt Ihr Feines von mir gesprochen! Verhext habt Ihr ihn; sein Herz habt Ihr gestohlen, daß er nur noch Euch fleht. Wer hat mit ihm gespielt, als er klein war? Ihr oder rch? Ich, ich, ich! Wer hat die Nächte gelegen und sich gesehnt nach ihm urrd ist ihm nachgelaufen wie ern Hund? Ihr oder ich? Ich, ich, ich! Und mrch stößt er in Doid urrd Feuer. Hussa, wie die Flammen brennen! Euch aber rettet er; Euch trügt er aus seinen Armen; Euren Mund küßt!er!Zum Krüppel habt Jnr ihn gefahren, zum Narren habt Ihr ihn gemacht! Um Euretwillen wird er sterben. Und was bleibt mir? Nicht ein Blick fürs ganze Leben, nicht ein Wort, nicht ein ..." Wie gelähmt hatte Hanna von Graßnick dagestanden. Das Blut schoß ihr zu Kopfe. Einen Augenblick reckte sie sich wieder auf, in der alten Sicherheit und Herrenrrche. Sie streckte den Arm aus: „Fort von hier!" Aber wie ein wildes Tiet warf sich Kascha Kaczmarek ihr entgegen. Die Lippen waren jetzt offen, die weißen Zähne, Katzenzähne, blinkten dazwischen. Mit letzter Kraft versetzte die Baroneß der Schreienden einen Stoß gegen die Schulter, um au ihr vorüber zu^ Tür zu kommen. „Stoß' zu, Püppchen! Wie Juschu Laskowicz stoßen kannst du nicht! Gestern an der Leiter, weißt du noch?" Wie Raserei schien es über sie zu kommen. „Eia, Juschu Laskowicz, küss' dein Schätzchen! Paß auf, was ich mit deinem Schätzchen mache! Schrer' nur, Püppchen: wie weich dein Hals ist! Hat er den Hals geküßt, der Juschu?" In Todesangst rief Hanna von Graßnick um Hilfe. Denn in grenzenloser Wut war das Mädchen gegen sie ange- sprungen und wollte ihren Hals packen. Da gelang es ihr, noch im letzten Augenblick die Tür zu gewinnerr. (Fortsetzung solgr.) Munition und deutsche Wissenschaft. Von B e r n h a r d F r e i. Zu einem modernen Kriege sind nicht nur iveit größere Geldmittel und größere Menschenmassen erforderlich als ehemals, sondern auch Mnnitionsmengen, von denen man sich in früheren Kriegen nichts hat träumen lassen. Nachdem Englaird uns seit Kriegsbeginn die Zufuhr über See abgeschuitten hat, war es ftir uns eine Lebensfrage, ob wir die -ur Fabrikation von Pulver nötigen Stoffe im Lande selbst gewinnen könnten. llitfer Pulver ist nicht mehr das alte Schwarzpulver, das aus Holzkohle, Schwefel und Salpeter bestaub, viel Rauch gab und mit seinem Verbrennnngsrückstande die Geschütze verschmierte. Viel- inehr benutzen wir jetzt ein rauchloses Pulver von ganz anderer Zusammensetzung, das ohne Hinterlassung von Rückstand verbrennt. In ihrer Zusammensetzung sind sich das alte und das neue Pulver insofern äbnlich, als sich beide vorn Salpeter Merten. Nur ent- halten die modernen Pulver (ebenso w«ie jeder Sprengstoff, z. B. das Dynamit) beit Salpeter nicht mehr als zugemischtcn Bestand- itetl, sondern sie sind Verbindungen der Salpetersäure, von dev der Salpeter ein-_Sal- ist. Die Sjä-rve kann man aus dein Salz» (Salpeter) gewinnen: sie hatte früher den Namen Scheidewasser, weil sie -ur ScheLdung von Gold und Silber benutzt werden kann. Nur das Silber wird von. ihr aufgelöst und gibt den als Medikament bekannten „Höllenstein", das Silbersalz der Salpetersaure. Da die Salpetersäure, rpie gesagt, aus Salpeter gewonnen wird, ist man also wir Pulverherstellung nach wie vor auf den Salpeter angewiesen. Da aber liegt bWr Hvse int Pfeffer. Salpeter kommt wur in Südamerika in gröberen Mengen vor. Unter dem Namen Chilesalpeter ist er den Landwirten als bester Kunstdünger wohl- bekannt. Die südamerikanischen Salpe-erlager gehörten früher den drei Staaten Chile, Peru und Bolivia, aber Chile als der kräftigste brachte schließlich djaS ganze Gebjstt in feinen Besitz und führt jährlich für Millionen Salpeter aus. Allein Deutschland gebrauchte in den letzten Friedensjahren 16 Millionen Zentner, von denen die Landwirtschaft etwa Vs als Dünger benutzte, während der Rest auf Salpetersäure verarbeitet Wurde. Mit Kttegsbeginn schnitt uns England also jede Salpeterzufuhr ab, da es! den Seeweg von Amerika her beherrschte. Der im Lands lagernde Salpeter wurde von der Heeresverwaltung beschlagnahmt, aber bei dem riesigen Munitionsverbrauch wäre man mit dem aus dem beschlagnahmten Salpeter hergestellten Pülver nicht weit gekommen. Es galt also Ersatz für den Chilesalpeter zu schaffen, sonst hätten wir bei aller Tapferkeit unserer Soldaten und bei allen- Genie unserer Heerführer nach kurzer Zeit wegen Munitionsmangel die Waffen strecken müssen. Vielleicht hatten unsere Fettste so gerechnet. Aber da half uns die deutsche Wissenschaft und Industrie, indem sie uns die Möglichkeit gab, Salpetersäure auch auf einen: ganz anderen Wege im Lande selbst he^ustellen. Die Salvetersänre ist eine Verbindung des Stickstoffes, jenes Gases, das 9 /4 der Luft ausmacht und also in unendlichen Meng«: kostenlos zur Verfügung steht. Nur ein kleiner Haken ist dabei. Der Sttckstoff ist eiin träger Geselle, ein Eigenbrödler, der sich schwer entschließt, eine chemische Verbindung einzugehen. Wenn eS erlaubt ist, chemische Verhältnisse durch menschliche Vergleiche zu erklären, könnte man den Stickstoff direkt einen verstockten Junggesellen nennen, der für sich vegettert, oblviohl er genrlg Gelegenheit hätte, eine solide Verbindung einzugelhen. Sein Genosse in deö Luft ist der Sauerstoff, mit dem er zahlreiche chemische Verbindungen, z. B. die Salpetersäure, bilden könnte, es aber von selbst nicht tut. Atmen w-jjc Lustt ein, sp Henutzen wir im Körper nur den Sauerstoff, der in viel größeren Mengen vorhandene Stickstoff wird ungenützt wieder ausgeatmet. Es gilt also, den Sttckstoff der Lust aus seiner Trägheit auf- -urütteln, für uns nutzbar zu machen, die Luft auch chemisch für uns zu erobern, wie sie durch Zappelin und utnifere Flieger alA Verkehrsweg erobert worden ist. Ist der Sttckstoff erst eininal in eine chemische Verbindung hineinaezwungen, so ist er ein ganz vernünftiger, normaler Kerl, der sich weiter betätigt, ähnlich wir mancher Junggeselle, wenn er erst einmal eine dauernde Verbindung eingegangen ist. Die Bedingungen, unter denen wir den trägen, eigenbröd- lerischen Sttckstoff in den chemischen Kreislauf hineinzwingM können, haben deutsche Gelehrte einige Jahre vor dem! Krieg« heransgcftm-den: man muß dein Sttckstoff heiß zusetzen, tzartn »wingt man ihn. Wenn ein Blitz durch die Luft schlägt, bildet sich in kleinen Meng«: Verbindimgen von Sttckstoff und Sauerstoff. Dem gingen die Gelehrten nach und fanden, daß die Menge des gebundenen Sttckstoffes mit stergender Tcnrperatur erheblich wächst. ES handelt sich also nur darum, ganz hohe Temperaturen über 3000 0 Celsius billig zu erzeug«:, um Sttckstoffverbmdung«: zu erhalten, aus denen man dann die gesuchte Salpetersäure ziemlich leicht Herstellen kann. Man fcntb, daß sich in der Luftschicht die den elektr:sck>en Lichtbog«: direkt umgibt, erhebliche Mjengen! von Stickstoffverbindungen bilden, von den«: mau aber nichts merkt, da sie in der nächst kälteren Luftschicht wiedor zerfallen Saugt man aber die Lust unter schärfster Abkühlung schnell ab, so kann nttn: die Sttckstoffverbindungen vor dem Zerfall! reit«: und sie in Salpetersäure überführen. Damit war das Problem, aus Lust Salpetersäure herzustellen, gelöst, aber zunächst nur theoretisch Cs handelte sich nur: darum', den Gedanken praktisch nutzbar zu machen. Dazu gehörte zweierlei: Erstens möglichst billige Herstellung größerer Lichtbog«:: denn selbst bei Benutzung des von den größt«: Ueberlandzenttal«: gelieferten Stromes kommt ein Kilo Salpetersäure imerschwinglich teuer. Zweitens mußte die praktischste Art gefunden werden, die Luft rasch durch den Flammenbog«: hindurchzujagen. Das zweite Problem war vor dem Kriege gelöst, aber der elektrische Sttom war in Deutschland zu teuer, denn wirklich billigst ließ sich der Strom nur mit Hilfe von mächtigen Wasserkräften' erzeugen, wie wir sie nicht haben. Norwegen mit seinen steil zum Meere abfallenden Gebirgen und großen Niederschlagsmengen war das gelobte Land, in dem man mit .Hilfe der Wasserfälle schon! ettva 10 Jahre vor dem Kriege „Luftsalpeter" in ziemlich großen: Maßstvbe herstellte. Unsere Wasserfälle und Wasserkräfte reichen nicht aus, d«:n der größte Teil von Deutschland ist Niederung oder Mittelgebirge. Während des Krieges aber ging man daran, unsere Kohl«:schätze, auch die weniger wertvoll«:, besser anszunützen. Und mit der«: Hilfe könn«: wir jetzt so billig«: elektrisch«: Strom Herstellen, daß wir im Lande selbst Lnftsalpeter-Anlagen in Betrieb setz«:. Wir jag«: die Luft durch viele Meter lange, künstliche Blitze und gewinnen dann init Hilfe der so hergestellten Salpetersäure ein Pulver, von dessen Güte uns selbst die Engländer, wenn sie wollten, imch ihren „Erfolgen" in der Skagerrak-Schstcht, manches erzählen könnten. Ties ist eines der zahlreichen Beispiele für die unschätzbare Bedeutm^ der deutsch«: Wissenschaft im Rahmen unserer Kriegsführung. (Zensiert Berlin.) vermischtes. * I ft der Sport der Frauen schön heit schädlich? Zu der bereits wiederholt erörterten Frage, ob der Spott der Frauen schön heit förderlich oder schädlich sei. ergreift jetzt Margarete von Stett: in einem beachtenswert«: kleinen Aufsatze itn jüngsten Hefte der bei der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgattt erscheinenden Wvch«:schttst „Ueber Land und Meer" das Wort, indem sie an einen Warirungsruf des engliscstn Schriftstellers Marriott Watson anknüpft. Dieser meint nämlich: „Durch den Spott verliert das Weib die weiblichen Linien und paßt sich immer mehr der männlichen Norm an. Tie Muskeln verhärten sich und wer- d«: unschön: das moderne Mädch«: schießt in die Höhe, !vird groß und farblos." So weit geht nun Margarete von Stein freilich nicht, aber auch sie hält so viel für unanfechtbar, daß der Spor^, wie er in der Geg«:wart von vielen, ja leider von den meist«t! Frauen gehandhabt werde, voll von Uebettreibung«: und ohne die erforderliche Gegenpflege, ungimstig auf die Frauen schön heit wirke. Nur dann, so meint sie, kann der Sport der Schönheit der Frau Freund und Förderer sein, wenn er mit der nötigen Gegenpflege gepaatt wird. Gegenpflege ist die Anwendung der Mittel, die die ornch d«: Spott her vorgerufenen Schäden erfolgreich beseittg«:. Besonders gefährdet durch den Spott erscheint Margarete von! Stein die Schönheit des Haares, der Gesichtsfarbe, der Augen, die vor entstellender Rötung zu bewahr«: sind, sowie schließlich die ganze Körperhaltung. S:e gibt eine Anzahl von Mitteln zur Abstellung der Mängel an, die an sich sicherlich gut unb wirkst nt sind, aber das Bedenken gegen sich haben, daß ine Frau, die den Sport samt der empfostenen Gegenpflege anwerstet, einen unverhältnismäßig großen Teil ihrer Zeit dafür opfert: müßte. Und wir wollen doch nicht, daß die Sportübung sich auf die müßigen! Frau«:, auf die „Damen" beschränke, sondern daß sie in immer weitere Frauenkreist drttkge, um so zur Ertüchtigung unseres Volkes beizutragen. Margarete von. Stein meint, ein griechischer Künstler, der vor eine Spottsfrau gestellt würde, würde sich von! dem „tränierten" Frauentyp unbefriedigt abw«rden. Indes ist doch daran zu erinnern, daß bei den Spartanern die Frauen in ganz derselben Weise sportlich ausgebildst wurd«:, wie die Männer: die griechischen Künstler haben sich allerdings nicht an dst spartanischen Frauenmodelle gehalten. Weil sie von dem jonisch«: Geschmacke beherrscht wurden. Allein, man sieht jedenfalls, daß auch im Altertum der Geschmack über Frau«:schön heit nicht ganz einheitlich war. Uebrigens würde der griechische Künstler sich auch von dem Frauentypus des Rub«:s unbefriedigt abwenden, und es ist doch kein Zwnfel, daß der vlämische Meister eine neue eigens Form der Frauenschönheit dargestellt hat. W«:n di« modernem Künstler cs vermocht haben, der Erscheinung des Korsettweibchens' einen eigenen Schönheitstypus abzugewinnen, wie dies z. B. in Falguieve's „Tänzenn" und anderen Kunstwerken geschehen ist. so wird-es ihn«: woA kaum schwer fallen, sich auch mit bau Typus her sportlich ausgebilbvten Dame in fruchtbarer Weise abzusinden. Nattirlich ist Uebettreibung hier wie überall vom Uebel. Allein! wir stehen seit unvordenklicher Zeit unter dem Einflüsse eines Ideals tverblichor „Stubenschönstit" u:id die „Freilustschönheil" der Frau ist im wesentlichen eine neue geschichtliche Erscheinung, mit Sex- wir und die Künstler uns erst absmden müssen. Wer z. B. Gelegenheit gehabt hat, die Frau bei den Winterspottfcsten zu! beobachten, der wird sich der Wahrnehmung kaum Hab«: entziehen können, daß hier eine neue SchöiMit'der Geschmeidigkeit, der Spannkraft, der freien Herrschaft über den Körper im Werden ist. Klber wir brauchen gar nicht einmal so weit zu gehen. Unter den Mädch«: unserer Wandervögel gibt es gewiß viele, die ungepflegt und wild aussehen — es gibt best ruttl ich leider Wandervögel und Wandervögeli —, aber wie oft wird man bei ist:«: auch wiedeÄ durch eine Frisch^, eine gesunde Kraft, eine freudige Natürlichkeit überrascht, die unstreitig große Reize hat und die ans eine gesunde Neuentwickltmg der weiblich«: Schönheit hindeutet. Uiü> schließlich ist noch dies zu bedenken, daß wir die statt herrschenden Vorstellungen über Frauenschönheit fast ganz den romanisch«: Rassen verdank«:, besonders den Franzosen, der«: Frauenideal lveuiger mif Schönheit als auf Hübschheit und Elegai^ hinausläuft. Ter moderne Sport aber ist ein Gewächs germanisch«: Bodens, und es bleibt dock) die Frage, ob sich nicht im Ztnsammcnhlcmge mitl istn ein nenes, ein germanisches Ideal'der Frcmenschjöuheit auK- bilden will. * Die „W u n s chn hr" des Lazaretts. Eine höchf, originelle Einrichttmg tvurde neuerdings in einem englischen Lazarett getroffen. Man brachte nämlich an den: Portal des Lazaretts eine Uhr an, die jeden: Vorübergehenden anzcigt, welche Art von Liebesgaben an den: betreffenden Tage besonders begehrt sind. Das große Zifferblatt ttägt statt der Zahlen ÄussckMist«: ;vir "Si.wrrtb-u", „StretoBSTjet". .Lucker". ..Nachtlichte". ,,Decke", „Briefpapier" ustv. Wenn an einem dieser GegenstLn.de besonder« Mangel herrscht, so unrd der Zeiger ans die betreffeirdc Bezerchrcmtg eingestellt. Falls niedrere Lorten von benötigt werden, können noch drei HilfSzeiger Berrvenbnng finden. Die Eurrtchtnug dieser „WnnsthuHr". die nun ailch von anderen Lazaretten nach- geawiit wird, soll ivestnttiÄ dazu beitragen, daß die Soldaten ständig mit jener Art von Liebesgaben versoogt werden, die sie gerade arn dringendsten benötigen. Französische P o st - L o g i k. Ein Ausländer, der sich gegenwärtig in Frankreich aushält, so erzählt „L'Oeuvre". wollte im neuen Jahre seiner französischen Braut schreiben. Man machte ihn aus die Kompliziertheit der neu erlassenen Posttartse aufmerksam» »Diese Erhöhung,* erklärte er jedoch, .erscheint mir nur billig, da der französische Staat so viele Kriegsausgaben hat/ Er begab sich also sorglos zum nächsten Postamt und fragte, wieviel letzt em Brief von Baris nach Saint-Germain koste. .1b Centimes", wurde ihm erwidert. „Und eine Postkarte?" .15 Centinies" »Seltsam, dass eine offene Karte ebenso viel kostet wie ein geschlossener Brief von 6—8 Seiten in» Gewicht von 20 Gramm!" »Cs ist die neue Porschrist/ erwiderte das Postfräulein. »Ich beuge mich davor," eiitgegiiete der erftcumte Ausländer, »wieviel kostet em Brief an meinen Dater in Amerika?" .,10 Centimes." ^.10 Centimes? So kostet also eine offene Karte in Frankreich se»b'l ein Drittel inehr als ein geschlossener Brief von Frankreich nach Amerika, Australien oder Yokohama?" „Es ist die neue Vorschrift" erwiderte das Postsräillein. Daraufhin entstand ein groper Krach, ein Schutzmann erschien, und der Ausländer erklärte »,-^eu Gegen,vart, daß trotz aller französischen Schutzleute ein Blödsinn ein Blödsinn -bleibe, llnb bie umstebende>, Pariser waren linpatriotisch genug, ihm recht zu geben. * D e r bescheidene Kosak. Als General Brussiloff, so erzählt die russische Monatsschrift „Newa", eine Abteilung Kosaken ^r Ruhestellung besichtigte, ging er langsam dre Front ab, blieb vor emem Mann stehen und fragte: .Welches ist da« beste Pferd der Schwadron?" „Der Siriouk*. „Und warum?" .Er ,st im Schritt, im Trab und im Galopp gleich gut. Er ist ein gilte: Springer, hat keinen Fehler, hält den Kopf richtig und läßt stch nicht überholen." „Und iver ist der beste Reiter in der Schwadron?" „Feodor Mikhietch." .Warum?" „Er ist fromm, ehrlich, folgsam, dem Zaren und dem Befehlshaber ergeben- er tu, fiMn* 'UfTJ.'ftf Pak. ... :_ r.r..c , - r . - ' » Herr General." Der General ging weiter und soll in Zukunst darauf verzichtet haben, stch bei den Mannschaften nach den besten Leuten zii erfnnbigen. vücherlisch. — Meister der Zeichnung: Veransgsuben von Prof. Dr Lxrns W Lrnger. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung, Leipzig. Baud 2. Lieber mann. In äußerst geschmackvoller Aufmachung ttoücrtbeier Reprodutnon und künstlerisclrer ^laswahl bringt imi Baunigärtners Berlag liTtfero anderen ZeictZrer nabe Ter kur^e und klare Text verdient besonderes Lob. In großen Strichen lvich der Künstler vor uns hmgeitellt. die Zeichmmgen müssen für sich sprachen Bei Lrebcnnann findc-n ,mr dic Zeichnung M Hoher ^elbitandigkeu carttvickelt: daran durch er besonders interessieren M er ia auch imse, erster und großer Moderner. Das Düoderne ch kern Manierrsums. Fassen wir das Moderne als Mittelglied einer iangeit EnUvickluugsreihe auf. so wird es uns eher oer» wandinl) Ced' Zeit glaubte ja, modern zu sein Jedenfalls liegt das Moderne ganz wo anders, als »vo es der Laie sucht. Nämlich irnot m den Mrttenl Lenn die Büttel, mir denen unsere ^»roderiren arbeiten, )mb garnicht so unerhört modern. Schon Frans Vals und Rembrarrdl laben rest>l papos genralr. Mau braucht also über LltMrmanns Toctmrk nickt zu erschrecken, llird roer da glaubt eine Zeick.'iung LreSermanns sei im Bx-rgleick mit den Alren zu flüchtig gelu zu ivemg und ui nicht ausgeführt, der sehe einuia! Zeichmmgm von Michelangelo oder Rcinbrandt au, um sein Urteil schnell zu rorrrgimcu Und dennoch ist etwas in allen Zeichnungen Lieber mauiis. was abwlut modern ist. Das ist die ganze.Atmosphäre, dre lkbec de, inodcrnen bildenden Kitnst liegt: Lick:. Lnch Son,re. dem Atelier .rnmisgetreten ins Freie, in som.en- durcpglnbte wuueu. am emgfatte BergzipsZ. Licht uni) Luft ,verdcn durch die Wolkenstrichc im Atelier zuroang^nutzt Und die^Menickeii lverden so m-malr imd geztstcknet ESsJ? 11 —* -traben, auf dem W, am dem Felde toten, Arbeiter werden sie daraestrllr der gwßen Enckeckuug gelangt, daß mdjt das Modell 6te ^smhrmrg. Tarmn ist es auch einem Mmut, van Gogb, Eezaruie letzten Endes einerlei gewesen wa? er Koblköpfe oder Bauernköpse. Mur künstlerisch Wille c* iern Allgemein kmrsrlerrsch verständlich. Das meint anck <:r rwitn ^ „das Spezifische, Differenzierend« ftel all malstick weg. es bl red allein das :steale. das Wabre lachen do- a.s tobto, nbcia i. am der ütiV i:i ,u»r gleicher Weife arwifanrtf SuSÜT wS Kür bei LÄbeamnvl. wenn w» PN ben Borwurf ackmm. ; onbecn mp 22* Beherrschung von Licht. Luft LÄ L?^be. Der tttewrifche Inhalt ist Nebensache: die Kmrst- vetrachtimg fangt erst da an, ,vo lvir über chn hi-uvegsehcn Nicht armeLeilte, Wm,enbausmädchen. Bettler und Lumpen wollde LErmaui, zeichnen, wndenr mit ilmen Licht, Luft und Ä)nne Emgem Uebevall ck lernen Zeichiiuilgeu spielt daher da- Licht Darum .sind cmrJi sture Zerstörungen fab« sondern Gernälde gervorden. Das ^ lcbondlg iverdm. Wir Dauben Farben zu mir KAe ;md Kreide auf weißes Papier aufgetragen ist. d« lrchtbarcm Welt, das ist, das Programm des bannt befefien tvilk, der studiere dir arvstm Mepttr ur rbren Zevchwrügen, die uns der genanrite Berurg in yervorragcnden Fakimirlen bringt. e J Z Ü- r , e .H (Kriegsausgabe). Herausgeber: I. E. Frhr. " Einzelheft 90 Pfg. v. Grotthuß. Vierteljährlich (6 Hefte) 5 Mk porto frc i. (Stuttgart, Greiner L Pfeiffer)'. - Äu, « ? U^lte des e r st e n F e b r u a r h e f t e S : Die ersten Früchte. £ « besondere Betrachtungen. Bon I. E. Frhrn. von Grotthuß. — D,e Insel der Sehnsucht. Skizze von E. Toeche. ~s„Z*. T ^U'zelne. Zeitgemäße Betrachtung von Wilhelm Betß- m ^ Ö qr lb rt S on £ anS ® eor 9 Felln,ann. — Die neuen §^„ueru. Von I. A. F. Engel — Eu, Brief an den Schubert-Franz. — Werden wir un« mit Frankreich je ver- ^..^^^^rwohnuugSfursorge in der Vergangenheit. Don Heinrich Gohrmg. — Der Wahrsager Rasputin. — BUder aus iw 1 »" 1 «?; 330 o mtt f Kremnitz st. - Altflandrifche Baukunst. Bon 'vt - Overnsorqen. Allerlei Randbemerkungen zu Wil- helm Kienzls „Testament". Von Karl Storck. - Türmers Tagebuch: Der Krreg. - Auf der Warte. - Kunstbeilaqen - Noten- Aerschiedene Kohlrübenrezeptc. RoMrfiben mit SriinroM (wie Kohlrabi). Gelbe Kohl- ruben werden geschalt, in feine Scheiben geschnitten und in Salz- waffer "bgewellt. ^a„n kocht man sie mit etwa? Fett, Salz. S rt ‘ inö Würselbruhe ziemlich weich. Unterdessen hat man Z ??aewelll. gröblich gehackt und gibt ihn nun um alles zusanuuen gardünsten zu lassen. Rach Ä©enu,|e Zucker oder Zwiebel beifügen und e? mit slkehl (nicht braunbrennen!) sämig rnacheu. wie Mairüben. Die geputzten, klem ge- schnttte,len Rüben werden nut heißein Wasser gebrüht Dann sevt man sie m,t kochendem Wasser, etwas Fett und Salz an und kockt ste welch: d,e Brühe muß ziernlich verkochen, wird zuletzt mit weltzer Embrenne von Milchpulver verrührt und mit Pfeffer und Trippenwurze abqeschmeckt. Wer es l.ebt, fügt eine Prise Paprika daran (Aus „Die? Blatt gehört der HauSEau".) Schach-Aufgabe. '^ou S l. Z i m m e r m a n n in Most. Schrinleltung: Fr. R. Zenz. — Zwillrngsrunddruck und Verlag der Brühl Weiß. zieht an und setzt in zwei Zügen matt. Auflöiung in nächster Nummer. Austösung des Zahlendlamanträtsels in voriger Nummer Pan Laune P a a 1 i n « Peine 3 n n e 'schen UniversitqtS-Buch- und Stsi.rdru lecei. R. Lange. Gießen.