Montag, den 22. Zanuar Königsträume. Roman von Karl Busse. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 12. Kapitel. ^uschu Laskowicz, der Krüppel, hatte das Stechzeug euren Augenblick aus der Hand gel^egt. Es ging gar nicht mehr gut mit ihm. Wenn er ein Viertelstüudchen gearbeitet hatte, war er so müde, daß ihm das Werkzeug fast aus dev Hand fiel. Und die Brustschmerzen wollten nicht Nachlassen. Er rang nach Atem und preßte die Hände zusammen vor Angst. Dann wieder saß er ganz still und sah sein Werk an, das er schuf, lein großes Werk, das draußen vor dem Dorf stehen sollte, die Madonna von Nasgora, die Madonna auf den: Weidenbaum. In heiliger Schaffensfreude war der Krüppel an sein Wer? gegangen. In Schmerz und Verzweiflung mußte er es jetzt oft ausehen. So über alte Maßen herrlich erhob es sich vor ibm, wenn er in den alten, ihn verzehrendest Träumen die Augen schloß. Da beugte sich die wunder-' schöne, jungfräuliche Mutter lächelnd herab auf das hilflose Kindlein, das mit fast scheuen und doch unendlich zärtlichen Augen zu ihr aufsah. Aber wenn Juschu Laskowicz, noch ganz erfüllt von: diesem Wunderwerk seiner Phantasie, dann die Augen öffnete und den plumpen Holzblock sah, dann wollte er verzweifelt aufschreien. Er war ein Stümper, ein so jämmerlicher Stümper, wie kein zweiter inehr. Tausendfach hatte er versucht, zuerst im kleinen, jenes süße, weiche Lächelu der holden! Gottesmutter, wie es ihn: vorschwebte, herauszubekommen. Vergebens! Immer wurden es die alter:, starren Linien, immer ward eD das übliche Madonnengesicht, das er Hunderte von Malen geschnitzt hatte. Es lag'ihm so in der Hand von der langen Gewohnheit, daß er gar rricht mehr anders sonnte. Dieses verzweifelte Ringel:, den: kein Erfolg blühte, rieb ihr: Hanz auf. Es kam dazu, daß er all seine Körperrraft aufbreten mußte, um überhaupt den schweren Block bearbeiten zu können. Seine Brust fiel mehr und mehr ein, die Schmerzen wurden größer, der Atem ward kürzer. Seine Augen glänzten in fieberhafter Unruhe. Er hatte sein großes Werk zuletzt fast aufgegeben. Halb apathisch saß er oft stundenlang da, horchte stundenlang auf den Schall des Hammers, der aus der Schmiede drang. Es störte ihn ja nicht. Seit einigen Tagen jedoch war das anders. Kaum, daß ab und z:: die gewohnten Schläge klirrten. Das Feuer ging i:: der Schmiede oft aus,' der Blasebalg ruhte. Dabei'war Arbeit zur Genüge vorhanden. Juschu Laskowicz hatte de:: Kopf geschüttelt. Der Vater war sonst so fleißig, ::nd nun mit einem Male ließ er alles stehen und liegen? Es war seltsam. Und merkwürdig, mit dem Schlag der Hämmer hörte auch das Brummen des Schmiedes auf. Eine fre::dige Unrast war über ihn gekommen. Oft reckte ec die Arme, als. müsse er die Muskeln prüfen. Halde Tage lang tvar er vorn Hause abwesend. Auch in der Schenke hatte man ihn nie so oft gesehen wie gerade jetzt. „Hast du eine Erbschaft gemacht, Freundchen?" fragten die Leute vom Gut. Da zwinkerte der Schmied mit den Augen, warf einen harten Taler auf den Tisch und ließ „Russenblut" bringet: für die ganze Gesellschaft. Er war bald der populärste Man» in Nasgora. Juschu, sein Sohn, schüttelte jedoch immer öfter den Kopf. Eine wachsende Unruhe ergriff auch ihn. So war wieder einmal der Sonntag gekommen. Ga>:z Nasgora hatte sich nach Wreschen aufgemacht, denn schon drei Tage vorher hatte Michael Laskowicz jeden beiseite ge- nommen und ihn nach den: Gottesdienst zu einen: Freitrunk in die Gaststube des Pan Biskupsk: eingeladen. Und lver sich aus der Kirchp stichbs machte, ging der Einladung wegen nach Wreschen. Der Schmied selbst wohnte den: Gottesdienste nicht bei. Er wartete vor der Tür der Pfarrkirche. Mit verstörten Gesichtern kamen die ersten Nasgoraer heraus. Finster drängten sie an Michael Laskowicz vorbei. „Hopla, Freunde, Brüder- wohin so eilig? Habt ihr vergessen, da.ß uns Pan Biskupski extra seine Stube eingeräumt hat?" Mer die Leute sahen sich nur an, schüttelten den Kopf. „Warst du drin, mein Lieber?" fragte einer. „Nein? Nun, du würdest nicht mehr von: Trinken reden!" Und ein anderer: „Was geht es den Schmied an! Er wird die Verdammnis nicht lewen. Wir jedoch ... O, Jung- frau, reine, erbarme dich!" „Psia Krew, was ist los? Schlagt inich tot, ich verstehe kein Wort!" „Ich tränke nicht!" —i „Heute nicht!" — „Ich auch uicht!" Andere kamen, immer die gleichen finsteren öiesichter. Die Weiber heulten und stöhnten. „Was habe ich gesagt," ächzte eine Alte, „zu meinem Sohn habe ich es gleich gesagt. Aber er hat uns ja hereingetrieben." „Fluch' ihm, das hat er! Und wir mußten die gottlosen Lehren mit anhören!" „Ich habe den Rosenkranz derweil in der Tasche gedreht Daun kann der Teufel der Seele, nichts anhaben!" „Aber du hast nicht bekannt! Petrus . . er hat die heilige Religion auch verleugnet Und wir alle! O ihr lieben Heiligen!" Laut weinend stürzte eine Magd hinzu. Sie konnte nicht reden. Der Kreis ward immer größer. Und Michael Laskowicz, der Riese, stand inmitten der Leute von Nasgora. „Was soll das noch werden? Wer hilft uns? Wer rettet unser» Seelen?" „Ich!" sagte der Schmied laut. „Aber wenn ihr ch'ult 34 und euch züsammendrängt wie die Sck)ase und inemand spricht, dann sucht euch einen andern. Thaddäus Rajek. sprich du, was ist passiert'?" M , Und Thaddäus Rajek sprach. Wie der Propst ihre Seelen Verdammt habe, weil die Menschenfrlrcht größer wäre rn ihnen als die Gottesfurcht, weil sie ihre Religion verleugnet hätten, weil sie stumpf und lau wären in dem großen Kampf zwischen dem Herrn und dem Satan, weil—. Zehn andere redeten dazwischen. Das Stöhnen der Weiber, die sich be- kreuzigten, ward stärker. Jeder wußte etwas anderes. „Fluch dem Ketzer! Er bringt uns in die ewige Verdammnis! Zur Hölle mit dem Hund! Schagt ihn tot? Schlagt ihn tot!" Drohend ballten sich die Fäuste. Die Werber, wilder als die Männer, kreischten dazwischen. „Ruhe, meine Brüder!" rief Michael Laskowicz. „Wollt ihr hier vor der Kirche bleiben? Seht euch um, hundert Augen sind schon aus uns gerichtet! Kommt mit mir; Bis- kupski hat uns die Stube eingeränmt, wir wollen beraten!" „Ich trinke heute nicht!" „Wer will das? Trink' nid>t! Bei der Mutter Gottes- es zwirrgt dich keiner? Nur beraten wollen wir, wie wir die Seelen retten und der heiligen Kirche helfen! Ich bin von Nasgora wie ihr, ich habe den heiligen Glauben wie ihr, ich hasse den Ketzer wie ihr? Euch hat er die Seligkeit geraubt, mir mein Kind, ha, chr kennt den Krüppel! Ich bin bei euch, und wer ein treuer Sohn der Kirche ist, kommt mit!" Und sie kamen alle! Die Stube füllte sich In Schasspelzen und langen Röcken saßen die Männer da, zornig und kunnnervoll. Was hatten sie noch vom Leben als die Hoffnung auf die ewige Seligkeit? Und was hatte der Propst gesagt? O, der Deutsche nahm ihnen alles, alles ! Michael Laskowicz ließ Schnaps bringen. „Es braucht keiner M trinken/' rief ier, „aber ein Gläschen macht den Kopf Heller und den Geist rascher. Um so besser werden wir wisset!, was da zu tun ist! Aus den Kummer, Freunde? Das Herz ist schwer! Gott gebe uns die ewige Seligkeit!" „Die heilige Jungfrau zürnt, Michael Laskowicz!" „Dann versöhnt sie!" „O Maria, heil'ge Königin von Polen, weud' uns wieder dein Herz zu!" Die Gläser waren teer, der Schiuied füllte sie. „Mas sollen wir tun?" rief einer. „Was sollen wir tun'?" riefen die Weiber nach. Sie rausten sich die Haare und murmelten dazwischen mit zitternden Lippen Gebete. „Wenn ihr gesündigt habt," schrie der Schmied mächtig über alle Stiinmen fort, „dann müßt ihr die Sünde lassen! Wodurch habt ihr gesündigt? Nun, ich höre, weil ihr den; Ketzer gefolgt seid, weil ihr hingelausen seid zu seiner falschen Lehre! Das muß ick sagen —, Katholiken seid ihr, he, man könnte weinen! Und von allen, die hier stehen, von allen ist keiner, der dem Deutschen gesagt hat, daß er nicht! komint zu der Andacht, daß er den rechten Glauben hat, daß er seine Ohren verstopft gegen die Stimme des Verführers!" Ein Murren erhob sich „Der Schmied kann klug reden! UnA aber hätte er peitschen lassen und weagejagt, mitten im Winter." „Hopta!" begann Michael Laskowicz von neuem, „also Furcht habt ihr! Zwanzig, dreißig, vierzig haben Furcht vor dem einen! Pfia Krew, ihr seid nicht N>ert „Er ist mal der Herr! Uno wer der Herr ist —" „Ein Ketzer ist er! Ein deutscher Hund, der euch den Glauben stiehlt, der euch schindet, der euch die Seligkeit raubt! Lieber wollt ihr ewig verdammt sein, als vom Hofe weg? Lieber wollt ihr tausend Jahre brennen in den Flum- meu der Hölle, als euch auslehnen gegen den Ketzer! Und da soll Maria euch gnädig sein? Verleugnet ihr sie nicht jeden Tag? Und morgen, wenn die Glocke läutet, was wollt ihr tun? Wollt ihr wieder eure Seelen verkaufen und die falsche Lehre mit anhören?" „Bei Christi Wunden, ich nicht. Mag er mich töten, dann werden die Heiligen mich zu sich nehmen!" Ei>„ blutjunger Mensch ries es. Wenzel Smilicz stand neben ihm. „Wem: er niich an- rührt," brüllte er, „schlag' ich ihn tot! Ich gehe morgen auch nicht!" .Lfch auch nicht!" ^ Die andern hatten die Köpfe gesenkt und schwiegen. „Wenn alle wegbleiben, bleibe ich auch weg," warf zögernd einer ein. „Ja dann —" Und mit einein Male: „Fluch dem Ketzer! Laßt ihn warten, Briider, bis der Teufel mit ihm ab fährt!" Auch die Zaghaften ftinnnten mit ein. Im Reden und Trinken wuchs die Begeisterung. Nicht schnell genug konnten die Gläser gefüllt werden! Als die Nasgoraer — es war Abend geworden — mit heißen Köpfen nach Haus zogen, fand Michael Laskowicz sein wildes Lachen lvieder. Er konnte mit sich zufrieden sein. Napoleon Rutkowski würde es auch. Juschu ,oar wach. Er saß in der dunklen Stube und träumte. Nur vom Ofen leuchtete die späte Glut. Sein Vater zündete Licht an. Dann blickte er scharf zu dem Krüppel hinüber. „Paß auf, Juschr," sagte er. „Ich will mit dir reden!" Aus dem Strohlager seines Bettes holte er einen alten Strumpf. Als er ihn ausschüttete, klirrten ein paar Talerslücke aus den groben Tisch hin. „Was ich hier habe, ist nicht viel. Eisen gibt's in der Schmiede genug, aber nicht Gold und Silber. Komm' her und sieh'." Langsam hatte sich der zfrüppel erhoben. „Was willst du tun, Vater?" „Zähl' das Geld," beharrte Mickael Laskowicz. „Ich werde lange nicht da sein, und die Heiligen wissen, ob ich je wiederkomme. Ich lasse es dir, damit du nicht Not leidest. Du kannst Madonnen verkaufen und Körbe flechten, und wenn das Geld nicht reicht, so gehe zu Pan Wrobtewski, dem Gendarm, und sag' ihm, daß dich Väterchen schickt. Dann wirst du nicht hungern." Juschus Augen waren immer größer geworden. „Ich versteh' dich nicht!" Da strich, sichstder Mte schwer über die Stirn. „Wenn's mir einer gesagt hätte, damals, als du ein Bub warst, stark für drei und wild wie der Teufel, hätte ichs auch nicht verstanden! Wenn mir einer gesagt hätte, in zwölf Jahren, Schmied, werdet Ihr ausziehen, um den Russen das Leder zu gerbe,t, und Euer Geld werdet Ihr dem Juschu geben, damit er nicht hungert, hätte ich gelacht! Denn das wäre sick-er gewesen ,vie das Mren, daß du mit mir ausgezogeu wärst, und wo die beiden Laskowicz oie Hämmer geschwungen, da hätte kein Kosak mehr standgehalten. „Nun ist es so, du bist ein Krüppel, was ist ber dank diesem Hausgespenst damit zu rechnen, daß sie vor ihrem Tode einen geisterl-aften „siamesischen Zwilling/ vor sich erscheinen sel-en. Tie berühmteste Erscheinung dieser Art betrifft die Todesverkün- diguug der Kaiserin Katharina II. Sie saß. wie der i ästet wird kurz vor ihrem Tode ruhig lesend in ihrem Budoir, als ciue Hof- damb ganz außer sich ins Zimmer eilte und ihr eine sonderbake Botsclwft überbrachte: sie liabe beim Durchschreiten des Empfangszimmers dort die Kaiserin aus dem Trone sitzend gesehen, nachdem sie sic boäi soeben noch, in ihren Pflivatgemäcl-ern verlassen.' batte, uw selbst sie sie jetzt auch wiedersand. Tie Kaiserin erblaßte, aber als mutige Frau entschloß sie sich sogleich, sich selbst von der Erscheinung zu überzeugen. Sie befahl der Hofdame ihr gu folgen und in Begleitung einiger Gardisten eilte sie zum Thronsaale, wo sie in der Tat ihr „Alterego" auf dem Throne sitzen sah. Katharina besaht der Unbekannten sich alsbald zu entfernen, allein die Gestalt blieb unbeweglich und stumm aus dem Throne sitzen; und als die Kaiserin befahl, Feuer auf sie ab^ugebeu, da sah mau fcnt T-V -* ---W 35 Dhron, nachdem der Ratich der Salve sich verzögert l-att« durchlöchert —i und feer. . . . Zehn Tage später trat der Tod der Kaiserin ein. Tas fürstliche Hausgespenst von Frankreich hat die echt fran- zösischle Eigentümlichkeit, daß es die zahlreichen politischeil Wand- lmtgen, denen Frau Marianne sich unterzogen hat. mitgemacht hat und daher ebenso dein Bon r bonen-König, loie Napoleon und dein Präsidenten Carnot zu erscheinen geruKe. Dies Harusgesvenst ist der ,,Rote Vhann", der pünktlich vor dem Tode jedes Beherrschers Frankreichs oder vor dem Eintritte eines großen Unglücks sich zeigen soll. Sjo ist die Erscheinung in der Nacht vor der Ermordung Heinrichs des IV. überliefert, auch Ludwig XVI. soll sich der „Rote Mann" beim Beginne der Revolution gezeigt habet: und ebenso wolleu ihn verschiedene Mitglieder der kaiserlichen' Familie vor dem deutsch-französischen Kriege gesehen haben. Mer auch deni Präsidenten Carnot ist, wie bemerkt, der „Rote Mann" am Morgen des Tages erschienen, an dem er ermordet ivorden ist. Aut diese Warnung hin wurden damals alle möglickMt Vorsichtsmaßregeln getroffen, doch gelang es nicht, die Ausführung des Anschlages zu verhindern. Napoleon soll diese geheimnisvolle! Persönlichkeit mehrmals gesehen haben: der imhrfiuürbißik Fall ist der, über beit der Staatsrat Gras Kolo einen Bericht hinterlässeu hat. Das war am 1. Januar 1814, als der Kaiser, der sehr früh aufgestandei: war, sich in sein Arbeitszimmer einschloß, indem er dem Grafen Kolo, der die Aufsicht int Vorzimmer hatte, strengen Befehl erteilte, niemanden vorzulassen. Kurz daraus ersähen vordem Grafen im Vorzimmer ein großes, ganz in Rot gekleidetes Individuum, welches den Kaiser zu sprechen verlangte. Der Gras verweigerte die Bitte und hieß den Unbekannten ziemlich barsch gehen. Allein der Fremde sagte, irrdem er den Grafen fest ansah und seine Worte scharf betonte: „ Be nachn ästigen Sie den Käufer, daß der Rote Mann ihn zu sprechen wünsche, und er wird mich unverzüglich empfangen." Es tvar ein Ton in dieser Aufforderung, die den Grafen zweifelhaft machte, und obgleich er die größten! Bedenken hatte, meldete er dennoch den Besucher dem Kaiser an. Von Neugier getrieben lauschte er an der Tür und erhörte, wig der Rote Mann mit einer sonderbarem metallischen Stimme zum! Kaiser sagte: „Ties ist das dritte Mal, daß ich mich Ihnen zeige. Zum ersten Mole begegneten wir uns in Aegypten bei der Schlacht an den Pyramiden, und das zweite Mal nach der Schlacht bei Wagram, als ich Sie benachrichtigte, daß Sie noch vier Jahre Zeit hätten, um einen allgemeinen Frieden zu schließen. Ich sagte Jhuen idanrals, daß. tu-enn Sie nicht gehorchten, Ihnen mein Schutz und meine Förderung entzogen tverden würde. Sie haben sich um meine Worte nicht irekümmert, und jetzt bin ich gekommen, um Sie zu benachrichtig«!, daß Sie nur noch drei dNonate haben, um ihr Schicksal zu erfüllen oder die Friedensvorschläge der Verbündeten anzunehmen." Napoleon widersprach, bat, flehte, aber der Rote Mann tvar unerbittlich und zog sich ohne weitere Be- merkmrg zurück. Drei Monate später vollzog Napoleon seine Ab- dankimg. Graf von Montholon erzählt übrigens, daß ihm der Kaiser auf seinem Totenbette gesagt habe, der Rote Mann habe! ihn von feinem unmittelbarem bevorstehenden M leben verständigt. Hansgespenster hat auch der englische Hof, doch sind sie nach Art und Gestalt wandelbarer als der französische Hofgeist. So soll die Königin Elisabeth, ganz wie Katharina II., durch ihr geisterhaftes Ebenbild von ihrem bevorstehenden Tode benachrichtigt worden sein; im übrigen aber sind Schloß Hamptmü Court und der Londoner Tower geradezu StÄld-icheiir-Plätze für königliche Gespenster von allerlei Art. während Georg III. es, wie es scheint, vorgezogen lyat, die feste Stellung eines Hausaespen- stes im Schlosse Windsor zu übernehmen. Bekannt ist, daß beim Beginne des großen Bürgerkrieges der Geist des Lords Strafford sich Karl I. gezeigt und ihm sein tragisches Ende auf den: Schasfott angekündigt fafren soll. Der arme König Karl, den man. wia unser Logau gesagt hat, „Kopfes ohne gemacht" l>at, wurde überhaupt Zeit seines Lebens von Geistererscheinungen und Zauber- wesen aller Art ans das peinlickstte verfolgt. Schließlich sei noch! eine Geistergeschichte dieser VCi*t aus allerneuester Zeit erwähnt, die Reginald B. Span in...Chamber's Journal" erzählt. Sie bezieht sich ans die Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, der ihre Ermordung gleichfalls durch eine Geistererscheinnng angekündigt worden sein soll. AuS tiefem Schlafe erwachend-, sah sie das ganze Zimmer von den Strahlen des Vollmondes erhellt, und in diesem Lichte erblickte sie deutlich die Gestalt eurer klagend«: Frau, die sie mit tiefer Trauer anblickte. Ms des Morgens die Ehrendame, Gräfin Czatray, das Zimmer der Kaiserin betrat, war diese bleich und, verstört und sagte: „Ich suhle, daß eilte Gefahr über mir hängt und daß mein Tod nahe ist." Wenige Stunden darauf traf sie der Dolch. Luccheni's. Unerschlojsene Kittermittel-Tueke». Am 26. Juni 1916 nahm der Bundesrat eine Verordnung über die Verwertung der Küchenabsälle an. Zur Durchführung dieser Verordnung ist die Mitwirkung der Landes Zentralbehörden erforderlich. Ans Grund von Ersahrungszalsten würden die deut- schett Städte über 40 000 Einwohner, bei Durchführung dieser Verordnung, so viel Abfälle sammeln und an die Reichsgejellsckwft für deutsches Milcht raftfutter. Berlin, abliefern, daß hieraus täglich 5- bis 8000 Zentner loertvollen, mittlerer Gerste gleichuiertigerr Kraftfutters erzeugt werden können. Die genannte Reichsgescll- schast (Berlin W 9, Köthencrstr. 38) hat bisher Milchkraftfutter- fabrikm in Seegefeld und Breslau in Betrieb und ist mit der Errichtung weiterer Fabriken beschäftigt. . Leider ist die Verwertung der Küchenabfälle in Deutschland noch nicht überall vollkommen. Glückliä)erweise sind ja die Stadtverwaltungen (abgesehen von Nordwestdcntschland) nicht zahl re ick), die die Llbfälle in städtischen Einrichtungen verbrennet: lassen oder der Bevölkerung zur Verbrennung der Abfälle raten. Aon auch die Städte mit planmäßiger Verwertung der Küchenabsälle, wie Eharlottenbnrg, Leipzig, Breslau, Königsberg i. Pr, Köln bilden noch nicht die Regel. Zumeist werden die gesammelten Abfälle frisch verfüttert. Dieser Weg ist dann richtig, wenn die Mfälle tinmittelbar von der Küche in den Stall gelangen können, also vor allem in kleinereit Gemeittdcn. In größeren Gemeinden, besonders in allen Großstädten können die Abfälle, -wenn sie sämtlich gesammelt werden,, in unverdorbenem Zti stände der Frischverfütle rung nicht zu geführt werden. Hierauf hat auch schon ein an die preitßischen Städte gerichteter Rmü)erlaß des Herrn Ministers des Innern vom, 27. November 1914 hingewiesen. Dementsprechend lassen auch dte meisten Städte, in denen die Abfälle bezirksweise den Tierhaltern zur Abfuhr überlasset: sind, von bicfeit nur so viel Abfälle sammeln, als sie verwertet: können; das übrige verkommt. Die Folge ist, daß der Bevölkerung, die ursprünglich gern auf den Gedanken' der gesonderten Sammlung der Küchenabsälle eingcgangen war, gar nichts attderes übrig bleibt, als die Abfälle in den Müll zu werfen oder zu verbrennen, da eine regelmäßige Abholung aus allen Häusern nicht stattftndet. Als ähnlich unvollkommen ist die Sammelweise durch Schulkinder zu bezeichnen. Auch hier wird nur eit: Teil des Verwertbaren erfaßt. Die Folge ist, daß sich vielfach ein Schieber- nnd Wucherhaichel in Küchenabfällen einge nistet hat, indem sogenannte „wilde Sammler" die Sammelgefäße entleeren und ihren Inhalt nnsackwerständigeit Tierhaltern zu hohen Preisen vcrkanfen. Die Abfallverwerttmg kann nur dann als planmäßig bezeichnet werden, wenn die Einsammlung und Abfuhr der Küchenabfälle durch die Stadtverwaltungen oder durch vou ihn«: beauftragte Organe geschieht. Dam: würden, tuie in Chiarlottenburg, auf den. Kopf und Tag 75 GramUt Mfälle, selbst unter den Ernährnngs- verhältnissen der Kriegszeit gesammelt. Dam: ist attch, bei geschickter Organisation, zur Abholung der Abfälle von mehreren 10 000 EinwobUern nnr 1 Fuhrwerk erforderlich. Dann kämen allerdings solche Mengen zusammen, daß sich die Abfälle nicht mehr frisch verfüttert: lassen, sondern daß, es erforderlich ist. sie auf den: Wege der Trocknung in ein hochwertiges, lagerfestes und von dem Vieh gern genommenes Kraftfutter zu verwandeln, wie es die Reichsgesellschaft für deutsches Milchkraftfutter liefert. lDie gftÖtoe sind an einer Durchführung der Bundesrals- vevordnung umsomehr interessiert, als ihUen die Reichsgesellschaft die Abfälle zu hohen Preisett ab läuft, das aus diesen Abfällen erzeugte Fertigfutter den Städten nach Maßgabe ihrer RohUoü- lieferung zurückgibt mtd überdies die Städte eventuell an einenij entstehenden Fabrikationsgennnn beteiligt, sobald die Gesatntorgaui- sation nach Moßgalw der Buudesratsverorduung erfolgt. Die im Vorjahre eingesührtcn Metallsammlungen waren obligatorisch. Es galt, Rohstoffe für die Munitionserzeng ung zu gewinnen. Für die siegreiche Durchführung des Krieges ist aber die Sicherstellung der Ernährung von nicht geringerer Wichtigkeit, als die Versorgm:g des Heeres mit Munition. In den Küchen abfäll«: haben wir ivertvolle Rohstoffe, deren planmäßige Ausnutzung utertvollste Futtermittel iit der am Eingang dieser Ausführungen mitgetcillen Menge ergibt. Mit diesen Futtermitteln! werden Milch, Butter, Käse, Fleisch mtd Fett erzeugt. vermischtes. * Von der M i l ch und v o m M e l k e u. Zn der Jagd ttach der Butter gesellt sich nun auch die Jagd auf die Milch. Bei den übermäßig hohen Preisen von Rindvieh sowohl hrir von Ziegen ist einstweilen eine einschneidende Vermehrung in der Hal tnng und damit in der Milchprodnktion nicht zu erwarten. Aber wo nur immer die Möglichkeit geboten ist, Jungtiere auszuzieben, sollte daraus Wert gelegt tverden. Namentlich der Ziege, der „Kuh des lleinen Mannes", steht hier noch ein weites Feld offen. Bor derhand gilt es also, die vorhandenen Milchviehbestände aufs er giebigste anszunutzen, also die Milcherzeugung aufs Höchste zu steigern. Sehr viel hättgt der Erfolg dabei vom Melken ab, da§ vielfach in ganz ungeeigneter und falscher Weise betrieben wird. Die Art des Melkens ist auf die Erzeugung reichlicher Milchniengen von größeren: Einfluß, als manche Tierhalter lvohl ahnen. Das beste Vorbild, wie eS gemacht werden soll .gibt das junge Kalb selbst. Es liegt aus der Hand, daß das Euter nicht so viel Milch entljalten kam:, als cs liefert: die Milch wird vielmehr noch während des Säiugens oder Melkens aus den Milchdrüsen it: dao Euter geleitet, dazu bedarf es aber eines besonderen^Rcizes. Das Kälbchen übt diesen Reiz aus, indem cs während des,Saugens recht kräftig gegen das Enter stoßt; hierdurch iverden die Milchdrüsen zu rctchlicherer Spendung aitgeregt. Wer also das ricki>ttge Melken versteht, wird vor allem darauf bedacht sein, das Euter während des Melkens abwechselnd zu streichen und zu beklopfen und es ganz rein auszumelken,' wer dies unterläßt, schadet auch der Gesundheit des Tieres. In England hat man, seitdem es an Arbeitskräften in den lairdwirkschaftlichen Betrieben mangelt, für die zuin Ersatz herangczogenen ungeübten Hilfskräfte Melkersclpllen eingerichtet- in Deutschland besteht eine solche schon seit mehre- ren Jahren in Memmingen: sie ftndet reichen Zuspruch und die von ihr gelehrte besondere Methode des Melkens hat die Milcherzeugung in der dortigen Gegend aufs günstigste beeinflußt. ** Marmeladekrebs u n d K a tz e n k n o ch e n. Unter diesen schönen Titeln segeln die neuesten Phanlasieinelonngen, mit denen die französische Presse wieder einmal beweisen will, daß Deutschland endgültig am Verhungern sei. So seht der „Gaulois" seinen Leiern einen natürlich au§ allerbester Geheimguelle stammenden Bericht vor. nach welchem in Hamburg täglich' 30 bis 50 Arbeiterkinder am - Marmeladckrebs sterben! Damit soll natürlich unwiderleglich dargetan werden, daß man in Hamburg überhaupt nur noch von Marmelade lebe. Ebenso typisch und bezeichnend für den nimmermüden, sich selbst überbietenden Er- findungsgeist der französischen Presse ist eine andere französische Meldung, die zu erzählen weiß, daß in München bei einer Magenoperation die Aerzte zrl ihrem größten Erstaunen in, Magen des Krankeil euren 3 Zentimeter laugen — Katzenknochen gesunden hätten, der dem Patienten begreiflicherweise erhebliches Unbehagen verursacht hätte. . . Es ist wirtlich schade, daß die„Entente-Enten" nicht als menschliche Nahrung zu gebrauchen siud, denir in diesem Falle könnte Deutschland sich mit der denkbar größten Leichtigkeit aus dem großeir Ententeiche der Entente ernähren. Der vielseitige Dachs. Auf die unter den gegenwärtigen Unrständen besonderes Interesse verdienende Verwendbarkeit des Dachses zu Genuß- und Industriezwecken macht neuerdings die deutsche landivirtschaftliche Presse aufmerksam. Demnach bestände bisher gegen den Dachs ein ebenso unberechtigtes Vorurteil, wie es früher in Deutschland den Kaninchen gegenüber an den Tag gelegt iviirde. Wie aber die Kriegsbedürfmffe das Kaninchen zrl Ehren gebracht und bewiesen haben, daß sich daraus ein ebenso wohlschnreckeirder ,vie nahrhafter Braten herstelleir läßt, so fei es an der Zeit, auch des Dachses zrl gedenken, dessen Fleisch rnrd Fett durchaus genießbar sind. Nach bem Bericht einer GutSbesitzerS- frar» ist das Tachsfett — gewaschen, klein geschnitteir uitb aus- gebraten — vorzüglich uird eignet sich ausgezeichnet als Brotaufstrich. Jedenfalls ist es viel bester als die Mehrzahl der heilte in, Handel befindlichen Ersatzfette. Voin Fleisch sind besonders Rücken, Blatt lind Schinken für die Küche geeignet. Es ähnelt an Geschmack und Geruch denr Schweinefleisch, und auch das Rippen- fleisch wird, mit Gemüse zusammen gekocht, einpsohlen. Tie Vielseitigkeit des Dachses macht ihn aber auch für die Seifenherstellung nutzbar. Schließlich ,vird auch der Igel für die Seifengewinurmg empfohlen, wobei noch zu erwähnen ist, daß sowohl Dachs wie Igel der Landwirtschaft Schaden antun und daher ihre Verwendung als Braten oder Seife doppelt nützlich erschiene. * Das Automobil auf Schienen. Der Erprobung des praktischen Wertes einer Verbindung von Eisenbahnschienenweg und Kraftwagen die,len die lieuesten Versiiche, die gegenwärtig im Heer der Vereinigten Staaten ailsgeführt werden. Es handelt sich, wie einer diesbezüglichen Mitteilung des „Prometheus" zu entnehmen ist, darum, in geeigneten Fällen den Schieneniveg an Stelle etwa vorhandener schlechter Landstraßen für das Automobil zu verwenden. Zu diesem Zwecke erhalten die Automobile Schienen- radreifen auS Eisen, die in je zwei Hälften über die Räder des KrastwagenS montiert werden können. Auf diese Weise kann daS Automobil jederzeit den Schienenweg benutzen, nur muß natürlich die Radachfenbreite der Schienenbreite entsprechen oder nach Bedarf verstellbar sein. Man verspricht sich hiervon besonders für schwere Lastautos in Gegenden mit schlechten Straßen eine bemerkenswerte Erleichterung. Die Schienenreifen können jederzeit sehr leicht wieder abmoittievt werden, woraus das Automobil wieder wie sonst über Land fährt. Die bisher angestellten Versuche sollen äußerst güustig verlaiisen sein. * D i e E ,l g l ä ,i d e r müssen die s ch m ,l h i g e Wäsche d e r F r a n z o f e n waschen. Der Kohlenmangel in Frankreich hat die Franzosen neuerlich in eine arge Verlegenheit gebracht. Zahlreiche Wäscherinnen, die durch den Kohlemnangel zur Untätigkeit gezwungen wurden, sind in die Munitionswerkstatten ab- geivandert, ivohln sie übrigens auch durch die größeren Verdienstmöglichkelten gelockt wllrden. Seit einiqen Tagen wird die gewaschene Wäsche nur sehr nnregeltnäßig geliefert, oft kommt die Wasche a,lch ilngewaschen zurück, da es in fast allen Waschanstalten sowohl an Kohlen ,vie an Arbeitskräften mangelt. Darum wirb, wie die Pariser Presse bemerkt, den Franzoseil nichts andere? übrig bleiben, als ihre Wäsche in englischen Waschanstalten reinigen zu lasten. Da aber die Transportschivierigkeiten ohnedies schon groß genug sind, dürfte die Hin- »md Herreise der Wäsche nicht geringe Zeit in Anspruch nehmen, so daß am Kriegshimmel der Pariser als neuestes Gespenst die Wäschenot in Er- fcheinllng tritt' p.,, ... . Arabische Sprichwörter stürzt ,Ue,C ^ "er Blinde einer Grube aus, in die der Sehende * zu lange in der Oase wohnt, sehnt sich nach der Wüste. r.wÄs Ciu ^"inger die Wahrheit spricht, fo sagt man: „Du lügst , und wenn ein Großer lugt, preist man seine Wahrhaftigkeit. Die Waffe der Schwachen ist das Klagen. I. W. Schmidt in der Zeitschrift „lieber Land und Meer* vüchertisch. - Hans und Pierre. Eine lustige Schützenaraben- geschichte vo»i Arpad Schmidhammer. 18 farbige und getönte Voll- und Testbilder ( 21 :27 Ztm. groß), ©ebb. Mk. 1 , 50 . Verlag von Jos. Scholz in Mainz. - Hier hat Arpad Schmidhammer bCr e t m J* ÖfU,£ \ e8 Kriegsbilderbuch geschaffen, das immer wieder ?»/sucht.. werden wird. Eine höchst ergötzliche Schützengrabengeschichte erzählt in Bild imb Wort von dem armen Franzosen jd ^e und dem prächtigen Deutschen Hans, die sich beide drmchen m Felde gegenuberliegen und einander zu erwischen suchen. Schließ- Uch gelingt es dem klugen Hans, auf höchst bemerkenswerte Weise £*2 J/ erre Langen zu nehmen: krasser Hunger hat ben Aermsten SS t),er ™ lebcv koinmt der ganze gesunde, nrdeutsche Humor 'Schinldhaiiimers zum Ausdruck. b.,vo“ -S 3 'I ’o" ® ' A.2S, Walter Homan» von Birken. ™° b » yrin ,t> i? er£a 9 der Wiking-Bücher, Leipzig.» Gebunden 1 Mark. — Der Roman, der de» Leser mitten in die ' hinemversetzt, schlägt uns durch die gewaltige Spannung und die glanzende, dramat, ch wirkend- Erzählungskunst ganz in lemen Bann. D.e seelischen Konst,kle, die Kä.nple dieser'Per,-Len d,° der Krwg zusammengeiührt hat, sind so packend ge childer . daß mch.Vd°7'ÄL L'^ den. man sich „Ein fröhlicher Bursch" ist der aan^D^uk^^ Nummer des zweiten Jahrgangs der längst über ^»^"lschland und darüber hinaus verbreiteten Wochenschrift Erft während des Krieges erstanden, hat sich diese Zeitschrift schnell m allen Kreifen gut eingebürgert. Jede Nund- «.uch rn vielen Dausenden an die Front, wo diese Lektlire besonders geschätzt wird. Es ist auch wirklich beachtenswert letzt für den ungewöhnlich billigen Preis von 10 Pfennig Cm ^ftlmdlges Werk allererster Lllnwren in vornehmer Ausstattung mrd bequemer Werse erhalten kann. Nebenbei bemerkt ,Vierteljahr ein oder zwei Nunmniem künstlerisch illustriert. Allen, denen diese schöne Zeitschrift noch föruj* b o ,>Die kWeltliteratur" Walchoa ro; ^^ldrchen 2 gerne etite PwbEummer zur Kenntnis- nahine. Wir aber empschlen gedem ,,Die Welt-Lftevatur" zü darauf hinzuwerseu, wo besonders unser« fynwttttodjfeTtbc .A^llend noch allzusehr im Banne der das Volksempfinden vergiftenden Schundliteratur liegt. “ D er Tür ,n er (Kriegsausgabe). Herausgeber: I. E. Frhr. £• m-0"huß. Vierteliahrltch (6 Hefte) 4 Mk. 60 Pfg., Einzäheft 0 dß Probeheft portofrei (Stuttgart, ©reiner & Pfeiffer). J Aus M. m n? nÖa ! te *; be ® ^ Eiten Ianuarheftes : Hindenburg und die Neuorientierung. Von Prof. Dr. Ed. Heyck. - Die Jugend- freunde. Von Hans Schoenfeld. — Elsaß-Lothringische VaterlandS- gedanken. Don G. Ernst. — Im Vorbeigehen. Von Julius Kreis. - Etwas anderes über das „Reden mit Gott". Von einem Feld- grauen. - Moderne Prophetie. Von Georg Korf. - Etnvtel- ft'Eiger Standesherr. — Engländer und Englandnarren. — Die Germanüatwn der Erde. - Die neuvlämische Bewegung. — Wenn du den Friederr willst. - Legendeir. Von Ed. Heyck. — Dentfck- ^Eorg.Göhler. — Bilder aus dem deutschen der Marie -Kunstbeiigg. """"' ^ebnch: Ter Krieg. - Ans — I a h r b u ch fü r D e u t s ch e P ri v a t b e a m t e 1 S 1 7. Herausgegeben vom Direktorium des Deutschen Privatbeamten- Vereins zu Magdebrirg. Preis bet portofreier Zustelliing 30 Pfg. Logogrlph. Es hat in inancher stillen Nacht Dem kranken Herzeii Trost gebracht. Mit A fügt sich's m buntem Kranz, Mit O erscheint's im Frühlingsglanz. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung der Schach-Ausgabe in voriger Nummert W. Kpl, De3, Tc7, d4, L a 2, h2, Sd7, Bc5, d2. Schiv. Kb4. Dc4, a3, a4, a 5, g2, h3. 1. Sd7— b8, Dd4; 2 Tb7. Kc5; 3. dB. - 1 Kb5 2. Dc8 +, Kb4 3 Dc6. Schrijllettung: Fr. R. Zenz. - Zwittingsrunddruck uub Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.