Samstag, den 1b. Dezember. Königsträume. Roman von Karl Busse. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Und minutenlang ging ein Sturm durch seine Brust. Er haßte diesen Versen, er haßte die Preußen und Deutschen, er wußte, daß er trotz allein Pole war, Pole blieb und Pole bleiben würde sein Leben lang. Der Haß gegen den einen, hatte ihm den ursprünglichen Haß gegen das ganze Volk für Augenblicke wiedergegeben. „Wir rechnen noch ab," sagte er halblaut. Ein Zucken ging nervös um seine Mundwinkel. Langsam toard er ruhiger. Er setzte sich nieder. Neben ihm, noch uneröffnet, lagen die Briefe, die heute gekommen waren. Meist landwirtschaftliche Offerten, darunter nur ein Privatbrief. Von wem? Er wußte es nicht, trotzdem er die Schrift lange studierte. Der Brieföffner war zur Hand. Es war ein schönes Stück, das er mit vielen anderen von Paris heim- ebracht hatte. Den Griff bildete ein wunderbar Herb ge- altener, leicht geneigter Frauenkopf, den das Haar von allen Seiten umfloß. Er hatte diesen Brieföffner lose in der Hand, als er den Brief las. Plötzlich, halb unterdrückt, ein wilder Fluch. Beides flog zur Seite. Ein Klingelzeichen rief den Diener herbei. „Wer hat den Brief abgegeben, Bartek?" „Der Postbote, Euer Gnaden," erwiderte Bartek Zychod erstaunt. Napoleon Rutkowski wurde verlegen. Er hieß den Diener gehen. Dann nahm er den Brief noch einmal vor. Er enthielt nur die Worte: „Ein guter Freund möchte Sie vor unnützen Enttäuschungen bewahren. Die deutsche Baroneß wird ihre Hand niemals einem Polen reichen." Lange sah der Graf das merkwürdige Schriftstück an. Er begriff seine erste Wut selbst nicht mehr ganz. Aber es war ihm bis zum Halse gestiegen. War er nur so gereizt, oder stand auch da zwischen den Zeilen etwas wie Mißachtung. Sieger und Besiegte, Sieger und Besiegte! Wie der Säbel glanzte! Die Kerzen, die darüber flackerten, warfen irre Lichtreflexe über das Königsbild. Er schritt ans Fenster. Die Stirn war ihm heiß. Das machte der Wein. Er legte sie an die Scheiben und starrte hinaus. Der Park mit kahlen Bäumen —i weit sah man nicht. Und drüben mußte der Wald sein. Plötzlich zuckte er zusammen. „Wir warten, Herr Gras!" Als ob eine Stimme neben ihm es gesagt hätte. Teufel ja, da hatte er glücklich das verschnürte Päcklein vergessen. Er ließ es vom Diener aus der Tasche des Pelzes hereinbringen und löste die Schnüre. Was war das? Ein Haufen Flugblätter! Der Aufruf, den das Zentralkomitee als provisorische Nationalregierung am 22. Januar erlassen hatte! Was sollte er mit dem Zeug, das er langst kannte! „Ein Volk, das um Hilfe ruft. Wir warten, Graf Rutkowski!" Wieder hörte er die fremde Stimme. Er zündele eine Zigarette an. Da las er das Blatt. Er las, wie die Russen versucht hätten, die Jünglinge in den verhaßten mos- kowitischen Soldatenrock zu stecken und Tausende von Meilen ins ewige Elend zu führen. Er las den flammenden Protest dagegen. „Scharen von tapfern, opferfreudigen Jünglingen, ergriffen vom heißen Feuer der Vaterlandsliebe, beseelt von em unerschütterlichen Glauben an die Gerechtigkeit und Hilfe Gottes, haben geschworen, das verfluchte Joch abzuschütteln oder unterzugehen! Folge ihnen, folge, o polnische Nation!" Napoleon atmete tief. Er hatte das doch schon einmal gelesen, ohne einen besonderen Eindruck davon zu empfangen. Ja, er hatte es Phrasen genannt und darüber gekachelt. Und heute? War der Wein auch daran schuld, daß es ihm heute ans Herz griff, daß ihn eine gewisse Bewegung packte? Er laS weiter. Aus der Sklaverei wollte die neue Nationalregierung die Nation aus das Feld des Ruhmes führen; jede Feindseligkeit gegen die heilige Sache, ja, sogar der Mangel an Eifer werde vor dem strengen, aber gerechten, Tribunal des beleidigten Vaterlandes verfolgt und bestraft werden. Mit dem Tage der Erhebung Wien alle Ä)hne Polens gleich Die Ländereien des Landvolkes feien von Zins und Fron befreit; alle Einlieger und Tagelöhner, die zu den Fahnen eilten, sollten einen Teil der von den Feinden befreiten Erde als fteies Eigentum erhalten. „Zu den Waffen daher, du Volk Polens, Litauens, Rußlands! Zu den Waffen! Schon hat die Stunde der gemeinsamen Befreiung geschlagen, unser altes Schwert ist gezogen, die heilige Standarte des Adlers, des Pogon*), des Erzengels ist entfaltet! Auch zu dir sprechen wir, du moskowitische Nation! Wir verzeihen dir, denn auch du bist im Elend, wirst gemordet, niedergedrückt und gefoltert. Die Leichen deiner Kinöer schaukeln am Galgen, deine Propheten erfrieren im Schnee Sibiriens. Wenn du aber in dieser entscheidenden Stunde nicht Reue über die Vergangenheit und ein heiligeres Seh- .nen für die Zukunft in deiner Brust fühlst, wenn du den Tyrannen, der uns mordet und dich zertritt, in diesem Kampfe unterstützest, dann wehe! Wehe dir! Angesichts Gottes und der ganzen Welt verfluchen wir dich dann zur Schande ewiger Untertänigkeit, zur Folter ewiger Knechtschaft!" Graf Napoleon starrte auf das Flugblatt nieder. Warschau, den 22. Januar 1863 war es datiert. Wieder durch- *) Ter mit erhobenem Schwert eirchersprengende geharnischte Ritter im litauischen Wappen. — Der Aufruf der National regiert tag ist wörtlich/ wiedorgegeben. 606 maß er bann das Zimmer. Was wollten die Leute von ihm? Sollte er mitziehen in den Meiheitskamps? Sollte er alles aufs Spiel setzen? Sollte er seiner Liebe entsagen um seines Volkes Witten? Wie der Lichtschein auf den: alten Säbel spielte, aus dem Säbel von Grochow und Ostrolenka? Bartek Zychod kam leise ins Zimmer, um die geteerte Flasche fortzunehmen und die andere zu entkorken. In seiner geräuschlosen Art wollte er den Draht abmachen. Aber plötzlich begann er zu zittern. Ein halber Laut ward hörbar, gitteriw stellte er die Flasche fort. „Herr!" Es war ein Aufschrei, ein halbes Stöhnen und Gurgeln, es war Angst, Hoffnung und Freude. Und seine starren Augen blickten unverwandt nach den Flugblättern, die auf dem Schreibtisch lagen. Erstaunt trat der Graf näher. „Was hast du, Bartek?" „Herr, Herr, Ihr habt den Aufruf!" Ein wilder Juvel war's. Und doch lag in den Augen, die sich jetzt auf Napoleon Rutkowski richteten, eine zitternde Angst daneben, ein demütig-scheues Flehen. „Und was weiter?" Der alte Diener neigte den grauen Kopf. „Euer Gnaden, vor 32 Jahren, mit dem seligen Grasen waren wirtdrüben, haben auf pro Hunde eingeschlagen, es hat nichts genützt. Die heilige Jungfrau, hat der selige Graf gesagt, will Polens Prüfzeit noch verlängern. Aber Bartek Zychod, hat er gesagt, und die Hand hat er mir hierher gelegt, aujs ldie Schulter, es kommt ein Dag, wo der weiße Adler hoher fliegt als alle, wo Polen die Ketten bricht. Vielleicht erlebst du es. Und wenn du es erlebst, dann, hoffe ich, bist du wieder an der Seite eines Nutkowski, der seinem Volke die Fahne voranträgt." Zuerst hatte er sich die Worte einzeln abgerungen, sie mühsam gesucht. Dann sprach er fließender. Groß sah ihn sein junger Herr an. „Euer Gnaden, der Tag ist gekommen, ich hab's gewußt, daß er kommen wird, schon vor Jahr und Tag. Deshalb wollte ich nicht nach Paris. Ganz Polen drüben ist im Ausstand, die Brüder kämpfen, die Sensen haben Arbeit. Alke eilen sie zu den Waffen, Jünglinge, Männer, Greise. Wieder, höre ich gehen die Priester voran mit dem Kreuz, ganz Polen kämpft — —" Seine Stimme brach. „Aber ein Graf Nutkowski — ist diesmal nicht dabei." Ein hawes Weinen war darin. Napoleon stand unbeweglich^ Dann lachte er kurz. „Willst du etwa noch die Sense schwingen? Laß dich nicht auslachen, Alter." „Herr, es ist keiner zu alt. Einen Moskowiter nehme ich noch auf mich. Und das Sterben fällt den Alten leichter als den Jungen." Ein Schweigen entstand. Bartek Zychod rang mit sich selbst. Dann hob er, wie zu allem entschlossen, den Kopf. , „Euer Gnaden, ich habe an der Wiege gesessen, als Ihr darin lagt. Ich habe Euch Lieder gesungen vom Vaterland, die wir so auf dem Marsche sangen. Ich weiß, daß Ihr ein Herz hattet für Polen. Ihr wäret kein Nutkowski sonst, nicht der Sohn Eures Vaters. Ihr habt, als sie in Warschau kämpften, nach Paris geschrieben, und Ihr habt Briefe bekommen von dort, und inein Herz lachte. Und ich habe gebetet reden Abend und jeden Morgen für Euch, und daß die heilige Jungfrau mir noch lange das Leben schenken möchte, bis der Kampf beginnt und ich neben Euch stehen kann, wie ernst neben dein seligen Grafen. Bis dcurn der Tag kam, wo Ihr immer öfter nach Nasgora fuhrt, in das verfluchte Haus zu den Deutschen, wo das deutsche Fräulein Euch abwendig machte von unserer Sache, bis —" y -. Napoleon hatte den Kops zurückgeworfen. „Bartek, wie sprichst du zu deinem Herrn!" leise ^>Enlos^te M tief ’ "®ft e§ nicht wahr?" sagte er Und mit einemmal warf er sich auf die Knie und reckte d^e Arme arrs. „Hier lieg' ich. Euer Gnaden, Ihr könnt mich Wien, Ihr könnt mich forhagen in die Nacht, daß ich verhungere, denn ich bin alt, wer nimmt mich noch? Aber einer muß es Euch sagen, daß Jbr-s hört. Ihr habt als Kind nach der Krone gegriffen, nach der Krone Eures Vorfahren, dort PÖ 1 er. ,Lch will auch eine Krone," habt Ihr gesagt. Und ifwußt ich, seit jenem Tage: Polen wird auferstehen, Stanislaus twc nicht unser letzter König, es! wird nach ihm einer »mmen, der Polen frei macht und sich die Krone aufsetzt. und dieser eine, Gras Napoleon, seid Ihr! Ihr werdet König von Polen sein, es ward Euch bestimnit in der Wiege schon. Und auf den Knien habe ich gebeten, ich will mitkommen mit Euch, dem Herrn habe ich gedient, aber noch mehr dem Befreier Polens, dem einstigen König unseres Volkes. Und ich habe Euch unsere Lieder gelehrt und Euch vom Unglück des Vaterlandes und von Stanislaus, Eurem Vorfahren, erzählt. Ich sollte es nicht, aber ich tat es, und hätte es getan, wenn es um die Seligkeit gegangen lväre. Und als Euer Vater, der selige Graf, Euch zu sich rief, habe ich gehorcht an der Tür, jagt mich fort, Herr, aber ich habe es getan, Und habe gehört, wie der selige Graf sagte: „Sieh' zu, daß du deine Zeit nicht versäumst!" Euer Gnaden, Graf Napoleon, hier liege ich, ein alter Mann, und ich sage Euch: Ihr versäumt Eure Zeit. Der Kampf geht hin und her, noch sind die Moskowiter schwach, bald werden sie stark sein. Besehlt, daß wir hinübergehen, ruft ganz Polen jetzt zu den Waffen, stellt Euch jetzt an die Spitze! Wer kennt die Männer, die fick) zur Nationalregierung zusammentaten? Keiner! Deshalb zögert der Adel. Euch kennt jeder. Wenn Ihr die Fahne tragt, folgt jeder Pole. Herr, Herr, hört mich Nehmt mein Leben, aber helft dem weißen Adler empor. Auf Euch warten alle. Warum hat Euer Vater gespart und gespart? Damit Ihr Gold habt, wenn Ihr die Krone Euch aufsetzt. Verschmäht Ihr das Erbteil Eures Vorfahren? O Herr, Herr, versäumt die Zeit nicht. Die Stunde ist da, wenn Ihr zögert, ist alles verloren. Das letztema! erhebt sich ganz Polen; wenn der weiße Adler wieder sinkt, wird er sich nie mehr erheben, denn sie werden seine Flügel noch fester binden. Sagt, daß wir hinübergehen, sagt, daß Ihr unser Volk nicht verlaßt, sagt, daß der alte Säbel sich wieder blank waschen soll und der alte Bartek noch einmal jung werden! Und daß es wieder ein freies Polen geben soll und Ihr sein König sein wollt, der König von Polen." Eine wilde Beredsamkeit war über ihn gekommen. Seine Augen brannten. Die Hände, die er stehend ausgestreckt hatte, zitterten. Was er ein Leben durch getragen, erhofft, als sein Geheimnis gehütet — mit Allgewalt brach es hervor. Ungeduldig hatte sein Herr mit der Hand gewinkt, der Graukopf, oer sonst jedem Blick gehorchte, kehrte sich nicht daran. Napoleon Nutkowski hatte jetzt, wie sein Vater es gern getan, jdie.Arme übereinandergeschlagen. Eine heiße fliegende Röte schoß über sein Gesicht, als das „König von Polen" zu ihm empordrang. Ein Volk, das um Hilfe ruft, —i selbst jetzt verließ das Wort ihn nicht. Und über den Alten fort glitt sein Blick empor zu dem im hellen Lichtschein funkelnden Revolutionssäbel, zu dem Bilde Stanislaus' des Zweiten, seines „Vorfahren". Ein Sturm ging durch seine Brust. Schwer trat er ans Fenster und blickte lange, lange in die Wirllernacht. Fast ohne zu denken. Es wirbelte durch seinen Kopf, sein erregtes Herz schlug schnell. König von Polen! Tiefer und lauter atmete er. „Herr," flehte Bartek Zychod hinter ihm. Die Nacht war dunkel. Driiben lag Skydlewo, und in jener Richtung Nasgora. Nasgora, wo Hanna von GraßnicL wohnte. ootx in lyrer ruyigen, sajt kühlen Schönheit. Seine Lippen formten ihren Namen, ohne daß ein Laut hörbar wurde. Dann strich er sich langsam über die Stirn und wandte sich um. „Steh' auf, Alter!" sagte er. Weiter nichts. „Herr!" Die Stimme zitterte, als wollte sie versagen. „Ach! Du bist ein Narr, Bartek!" . vwch immer blieb der grauköpfige Diener liegen. Noch immer wichen seine Blicke nicht vom Gesicht seines Herrn. Mer in diesen Blicken machte die Hoffnung immer mehr der Verzweiflung Matz. Napoleon trat, ohne des Mten weiter zu achten, an den Schreibtisch. Er nahm das Paket Flugschriften, zog einen Schub auf und warf es hinein. Dal sanken die Arme Bartek Zychods gemach herab; aus den alten Augen rannen zwei Tränen. Als hätten sie Zeit, rollten sie langsam über die Backen. Schwerfällig stand er auf und ging gebeugter als sonst zur Tür. Mer er erinnerte sich selbst jetzt, daß er noch die Flasche Hu öffnen hatte, die zweite Champagnerflasche. Seine Hände zitterten. Kraftlos führten sie den Oeffner. Der Draht war zu stark. Tausendmal hatten sie's gemacht. Und heute? 6U7 bekoimne die Flasche nicht ans, Euer Gnaden."' ne seltsame Stimme. Als hätte sie den Klang verloren. Der Graf sah ihn scharf an. Doch wandte er den Blick sofort ab. „Laß nur, du kannst jetzt schlafen gehen. Ich brauche dich nicht mehr!" König von Polen! Er schauerte zusammen. Was hatte dieser Bartet Zhchod ausgesprochen! Hatte nicht dasselbe im Grunde seines .Herzens heimlich gelebt und geschlafen? Vielleicht war's über- tvuchert worden von tausend andern Dingen; vielleicht hatte er nur nie den Mut gehabt, sich selbst aus Herz und Nieren zu prüfen, dem ins Äuge zu sehen, was da unten als leere Hoffnung, als Ehrgeiz, als Kindertraum schlief! König von Polen! Was hatte er heute in'Nasgora gesagt? „Wenn ich die Hand hebe, so muß es schon ein Kronreif sein, nach dem ich fasse!" Und Versens höhnische Erwiderung: „Es ist nur gut, baß die Kronen so hoch hängen!" Und jetzt, ein paar Stunden später? War das Schicksals süaung? War es Fügung, daß er gerade heute die Worte gehört: „Wir warten, Graf Rutkowski!"? Daß ihm heute eine -Krone angetragen wurde? Er lachte kurz. Anaetragen von der Phantasie eines alten Dieners, der mit der Zelt Wohl ein bißchen schwachsinnig wurde! Er trank wieoer. Bei alledem, die Stunde konnte wirklich da sein, wo eine Krone frei ward, die Krone, die sein Vorfahr getragen. Wenn er nun wirklich hinüberging, wenn er sein Volk aufrief zum Kampf, wenn er wie ein Sturm durchs Land fuhr, alles vernichtend, was sich ihm entgegenstellte, bis die Glocken Freiheit! durchs Land riefen und die Sensen in wildem Jubel znsammenklcmgen und ein dankbares, erlöstes Volk ihn brausend begrüßte und erhob? Heiße Bilder gaukelten um ihn. Immer größer wurden seine Augen. Und nicht als Graf, als König vor Hanna einst hintreten. Der Gedanke an Hanna ernüchterte ihn. Er aßte sich an den heißen Kopf. „Bin ich denn verrückt?" prach er vor sich hin. Er riß das Fenster auf. Die kalte Winterluft drang herein. Er mußte lange geträumt haben, renn ihm schien, als wollte die erste Morgendämmerung ich schon ankündigen. Je länger er nach der Richtung sah, in der Nasgora lag, um so mehr ward er in andere Gedankenkreise hineingezogen. Hanna erschien ihm nun, oa Versen so plötzlich aufgetaucht war, immer verlockender. ,^Jch mache ein Ende und heirate," sprach er halblaut, doch fest. Und er nahm sich vor, schon in den nächsten Tagen als Freier in Nasgora zu erscheinen, ehe der Leutnant noch einmal dagewesen war. Als der Graf das Zimmer verließ, um den Versuch zu machen, ein paar Stunden zu schlafen, erhob sich von der Schwelle Bartek Zychod. Wie ein Hund hatte sich der Alte dorthin gekauert. Er sah älter mrd schlaffer im Gesicht aus, vielleicht tat das die Uebermüdung. Aber als Napoleon auffuhr: „Warum bist du nicht zu Bett gegangen?" bekam er keine Antwort. Schweigend öffnete der alte Diener vor seinem Herrn die Tür des Schlafzimmers. (Fortsetzung folgt.) pnf junge Nützen. Eine kleine französische, aber friedliche Erzählung von Elisabeth I ö st. Der alte weißhaarige Gärtner schritt an der Hand seines dtmkellockigen Enkelkiirdes durch die Rosenbeete. Hier und da siel ein Zweig unter seiner Schere ju Boden. Die kleine Marion betrachtete aufmerksam die graue Katze, die sich an ein schmächtiges Rosenstämmchen schmiegte und mit grünen, Unbewegten Augen inß Leere sah. ; .Al weißt Großvater," sagte sie zärtlich! und faßte nach dem Trer. „Du weißt, daß Lili fünf winzige Junge hat." „Ja, ^meinte der Me grämlich „die können abkommen." DaS Kind grisi tiefer in das Fest uno blinzelte, um die grünen Lichter lebendig zu niachen. — Da entfernte sich das Tier und schlich diebisch hinter den! Schuppen, wo ein Mäuschen raspelte. Großvater," sing das kleine Mädchen von neuem an, „Lili hat fünf Junge, und ich freue mich darüber. Wenn Du mitkommst, will ich sie dir Ingen." .Mein mein Ktnd, ich habe im Leben mehr wie junge Katzen ^ morgen früh den Auftrag geben, sie zu ^anz still schritten sie nebeneinander her. Das Mädchen schaute bedauermd nach dem Schuppen zurück und überlegte. Tann sagte sie plötzlich: „Ich werde es tun, Großvater." „Was meinst Du?" wit den Katzen." Es klang undeutlich zwischen den Zahnen hindurch. t * meinetwegen, aber gib acht und wirf richtig über den großen Felsen." Der Gärtnerjunge psiff. Ein Kunde, der noch etwas kaufen wollte, stand bei ihm. Der Alte nickte imd trat zu den beiden. Das Krwd blieb stehen und beugte sich über ein niedriges Glasdach, um dre erblühten Geranien zu betrachten. Ein feiner Wind legte sich rn rhr dunkles Haar und blies es auf. Ein Tropfen verwirrte sich von der Fontäne und sprang glitzernd neben sie auf ein großes grünes Blatt. Langsam lief sie davon und kletterte vorsichtig in den Schuppen hinauf, wo die winzigen Tierchen zusammenge- ttumpt hungrrg aufschrieen. Sie griff mit der Hand mitten hinein und lächelte, weil es wie ein Päckchen Federn anzufühlen warn Dann erinnerte sie sich plötzlich an das Versprechen und stützte wehmütig, in einer herzigen Stellung, dös braune Hand in die Seite. . Die Katzenmntter leuchtete hinter einem Holzstoß auf und erschreckte sie. Es lag eine Drohung in dem grünen Feuer. Hastig, mit aufgeschiürrten Kleidern schritt sie über die kleine Letter in den Garten himrnter, wo die Bäume und Sträuchen schwarz aufragten und der Mond sich manchmal herabzusenren schien. — Fröstelnd kletterte sie durchs Fenster und zog sich ans. „Lili," sagte am arrdern Morgen das kleine Ding, „sei ganz ruhig und sieh mir zu." Sie legte in den alten, löcherigen Korb ein Bündel Stroh und verteilte es mit ihrer Hand, immer in die Augen der neben ihr stehenden Katze stehend. Als sie fertig war, trug sie das Nest in emen Winkel, hinter einAi Haufen zerbrochener Blumentöpfe. Ein Näpfchen mtt Milch stand schon da. „Kannst du raten, Lili?" Nein, das komtte sie »sicht. Sie umkreiste nur die Milch und schnurrte. Dünn sprang sie davon. Das Kind merkte es nicht und legte probierend den Erps in den Korb. Ob es weich genug war? Da hörte sie neben sich ein feines, ungeschicktes Schlürfen und sah z^ovi der kleinen Kätzchen, die die rote Zunge drollig in das Töpfchen hingen. .Atemlos wartete sie, bis die alte Katze die anderes herbeigeschleppt hatte. Dann schlich sie heimlich und zufrieden davon. Beim Mittagbrot fragte der Großvater: „Wo warst Du denn den ganzen Morgen? Ich glaubte, Du wolltest mir Vastfäden reichen." , „Kätzchen wegtragen," gab sie unbessimmt zur Antwort und ließ eine große Locke über ihr Gesicht fallen. Da bellte der Hund, und der Alte lief von der Suppe weg hinaus, um zu sehen, was es gäbe. E Tie schlaue Kleine benützte das, ah hastig zu Ende und schlupfte in den Garten, auf Umwegen zum Schuppen hin. Die Tierchen lagen im Nest und blinzelten. Der Napf stand leer da und glänzte, so sauber war er. Sie nahm ihn mit, um ihn heimlich 'aufzufüllen, ssieg hinunter und begegnete Lili, die sie verständig an schaute. Der Großvater war mit dem Jungen ins Nelkenfeld gegangen, ganze Haus /chien wie ausgestorben. Im Flur kringelte sich die Sonne. Sie setzte sich, um zuzusehen und schlief ein. Angstvoll erwachte sie und rannte zu dem Großvater miss Feld. In schlanken Strärrßen sammelte sie die geschnittenen Nelken. Am Abend saß sie auf dem Blumenkarren und ließ sich von dem Gärtnerjungen heimfahren. Als er sie am Gartenweg herunterhob, glaubte sie ein schwaches Miauen zu hören und blickte den Jungen heinttich und unsicher an. Doch der hatte Hunger und ging ins Haus. Nachdenklich lehnte sie sich an einen Pfosten. Ach nein! Kein Mensch merkte etwas! Nuhig trug sie ihre Milch hinauf und sah zu, wie sich die kleinen, rosigen Zungen hinein senktenj. „Zwei Rosen siird aufgeblüht, Großvater, willst Du nnr nicht eine abschneiden?" Er hob die Schere imd ließ den Zweig in ihr Schürzchen- fallen. Sie stand da und lächelte, wurde aber plötzlich blaß und wandte das weiße Gesich-tchen um. Schon wieder kam's ans den: Schuppen ganz hörbar und kläglich und wurde durch kein Geräusch unterdrückt. Wenn man merkte, daß sie betrogen hatte! Zitternd ließ sie die Rose fallen. Der Alte band vor ihr ein Bäumchen zusammen. Beim Abendbrot sah man erst, wie elend das Kind aussah. „Nein, gar nicht," beteuerte sie und blickte tapfer über den Tisch Tann zuckte sie plötzlich zusammen. Im offenen Schrank lag das farbige Blumenpapier. Nach zehn Minuten saß sie im Schuppen und hielt einen Bogen in Händen und riß und drehte inster Stück ftir Stück in kleine Kugeln Mammen. Entschlossen kniete sie vor dem Korb mrd hob eines der schlaftrunkenen Kätzchen heraus, schob chm eine der Papierkugeln in den Mund, legte es zurück und nahm behutsam ein zweites. Am andern Morgen fand sie die fünf Tierchen erstickt, während Lili irgend wo im Garten hermmvilderte. Jedesmal gluckste das Wasser auf. Mit dem teeren Korb schritt sie nach Hause. — — — vachertlsch. — Barmherziger Kaiser. Roman von F. Müller Guttenbrunn, Verlag von L. Staackn,a»,n, Leipzig. Geschichtliche sie ver i»rß end Hier ist eil, fcin- knappen Wirren von Erzählungen, zumal wenn bedeutende Persönlichkeiten in wickelt sind, verleiten leicht zun, Ausspin,,en des Stoffes los Ron,anhaste oder zur Phrasierung auf Sensationen, keines von beiden der Fall, sondern hier bat ein Dichter, fühlender Beobachter charakteristischer Merkmale in prägnanten Strichen ein Bild des Wiener Hofes und der in, Banat, unter Maria Theresia und ihren, edlen Sohne Josef I entworfen, wie es xutreffender in solcher Form kaum gegeben werden kann. Das Werk kann eine«,, jeden Freunde historischer Literatur nur einpfoblen werden. — Av en a ri „S-Buch. Ein Bild des Mannes auS fchvcn Gedichten und Aufsätzen. Von Dr. Wilheln, Stapel. Mit einem Bildnis in Tiefdruck. 265 Seiten; gebunden Mk. 3,56. München, Georg D. W. Callwey. — Das Avenarius-Buch, das eben recht zeitig zu Ferdinand Avenarins' sechzigsten, Geburtstage an, 26. Dezember erscheint, will ein abgerundetes Bild von der Per- sonllchkeck und dem Wirken dieses vieluinstrutcnen Mannes geben. In der Einleitung zeichnet Dr. Wilheln, Stapel ans Grund der „Avenariainschen Chronik", sowie ans eigener Kenntnis Leben und Art des Dichters, Schri'tstellers, Herausgebers und Organisators. Daun folgt eine sorgfältige Auswahl aus den Dichtungen und den Aufsätzen Avenarins'. Stapel hat alles, was Avenarins seit der Gründung des „Kunstworts" geschrieben hat, durchgesichtet, die besonders charaktercktlschen Stellen herausgehoben und daraus in 18 Abschnitten ein übersichtliches Moiaikbckd gestaltet. Blanche verschollener, Aufsätze, die noch heule von Wert, ja von gröberen, Wert als je sind, findet man hier in ihren, Wesentlichen wieder abgedruckt. ES ist das erste Mal, dab ein Versuch gemacht würbe, durch Avenartus' Schrifttum selbst eine Darstellung des Gerste- zu geben, der durch „Kunslwart" und Dürer-Bund so befruchtend auf daS deutsche Geistesleben einwirkt. Allen Freunden AvenariuS', aber auch seinen Gegnern — denn auch sie werden anerkennen, daß dieser Mann einer der bedeutendsten deutschen Publizisten ist und für unsere Zeit eine Macht bedeutet — wird das Buch will komrne», fein. Der billige Preis ermöglicht den, inhalrschweren Band weiteste Verbreitung. - „Der Ve >, uSberg". Rheinische Geschichten von Leo Steinberg, Verlag von Behr (.xriedr. Feddersen), Berlin und Leipzig, geh. 3 Mk., geb'. 4,2»Mk. In leichtem, gefälligen, Plauder tone erzählt der Verfasser Geschichten aus rheinischer Vergangen heit und Gegenwart. Mit einem sonnensatlen Farbenmantel um gibt er den historischen Kern sei»,er Erzählungen und zeigt in der Schilderung uwderner Motive sein Können als feinfühliger Beobachter. Ein jeder Liebhaber rheinischer Erzählungskunst wird an dem in geschmackvoller Ausstattuiig erfctjtcnenen Bändchen seine Freude haben. — Alexander v. Bülows „Fahneneid*. Fahneneid. Kriegsnovelle von Alexander v. Büloiv. Leipzig, F. A. Brock- hauS. 1916. Geheftet Mk. 1. — . BülowS „Fahneneid" ist eine aus dem heldischen Geist unserer Tage erwachsene Dichtung und darf allen reifen Lesern nachdrücklich einpfohlen werden. Sie paßt in hervorragender Weise zur Versendung in« Feld, da ste wohl- tätig ablcnkt von den kriegerischen AlltagSereignisfen und durch voruehmste kül,stlerische Mittel Stiinden innerer Saiuinlung und Erhebung bereitet. Rudolf PreSber. Die Brücken zum Sieg. Der Dichter des Dreiklangs, Wein, Weib, Gesang, dessen heitere Fröhlichkeit die eiserne Zeit des Weltkrieges zu hoch austoderuder vaterländischer Begeisterung umgesttuuut hat. dessen flammende Worte des Spottes, der Verachtung über feindliche Tücke, Verrat und Niedertracht 51 t dem Lerzen eines jeden Deutschen sprechen, dessen feine seelenvolle Detailzeichnung auS seinen irüheren Werken genugsam bekannt und geschätzt ist, hat unS durch den Verlag v 0 n D r. E i) 5 l e r & C 0 ., G. m. b. H. in Berlin NW., einen neuen Band Kr,egsgcdtchte gescheiikt, die einen ivertvollen Beitrag für den Büchertisch der Kriegsltleratur liefern „Die Brücken zun, Sieg" nennt er den Band Gedichte, der in bunter Folge. Bleuscheu, fchicksale, verknüpft mit dein urgeivaltigen Pendelschlag der Zeit- uhr, psychologisch tief durchdacht und erfaßt, zeichnet, und der neben der Ausmalung von Natirrschilderungen tiefgreifende StimiuunqS- bilder darbietet. WaS PreSber in de», G"öichlen: Tie Brücken, Spuren in, Schnee, Teresina, Datz. Testainent, Am Feuer geschaffen hat, bedeutet zweifellos eine Höhe in der Reihe seiner bisher erschienenen Kriegsgedichie. Noch wertvoller erscheint der B ind durch die von Lutz E h r e n b e r g e r mit kräftigen,, sicheren, Griffel ausgesührten. zwischen den Text gestreuteii Radierungen, die das grobe Können des Künstlers und die Beherrschung der Technik, neben vollen, Aufgehen in, Stoff zeigen. Aeußerst wirksam eriveist sich z. B. das Blatt ^ln Louis Botha*. das sich an Daumie anlehnt und äußerst reich in den Konturen ist. 'Auch die Zeichnung „Der Landsturm in Tirol", paßt sich mit ihren grob klotzigen Hodlerschen Figuren vortrefflich den Versen an, und die Vignette zum „Soldatenlied" könnte in der Durchführung der Spitzweq-Manier kaum bester gewählt sein. — Alles in allein ein Werk, das einen, jeden Freunde PrcSberscher Muse und guter ^!>g nur empfahlen werden kann. - . — »Der deutsche Traunr.* Ein Wiener Roman avß der Revolutionszeit von Karl Rosner. Verlag I. G. Eotta, Stutö» gart und Leipzig. — „Pulver ist schwarz — Blut ist rot — Dolde« flackert die Flamme r — Der schwarz-rot-goldene Traum eia* Groß-Deutschlcmd lebt hier in lebendigsten, glühendsten Farben vor uns auf, mit Gestalten, Menschen, wie ste nur eine große em hoher Jdealisinus in gärender Zeit schaffen kann. Charakters werden gegeneinander ausgespielt, tausende von Fällen zu einem Knoten geschürzt, der kaum lösbar scheint, und Probien,e angeschnitten, die nur ein tiefer Kenner der Mastenpsychologie zu lösen vermag. Rosner hat sie gelöst. Mit wuchtigen, bestimmten Schlägen und eineu, nicht fehlgehenden Meißel treibt er au- dem Stein seines Stoffes ein Monument heraus, das in seiner vollendeten Gestalt überwältiger,d wirkt. Wen dieses Buch einmal in seine» Bann gezogen, den läßt es nicht eher loö, bis die letzte Seite sich knitternd umlegt. w. Y. — Barbra Ring: Ia, ja die Liebe. Novellen. Ein« z,ge berechtigte Uebersetzung auS dem Norwegischen von Emilfa Stein. Umschlag- und Einbandzeichnung von O. Lendecke. Preit gehestet 3 Mk., gebunden 4 Mk. 50 Pfz. Verlag von Albert Lange» in München. — Wie in einem bunte», Bilderbuche erblickt man in diesen Erzählungen mannigfaltige Bilder des Lebens. Die Verfasserin stellt das Menschenlebei, im Einklang mW der Natur bat, Tiere und Pflanzen sind für sie lebende Wesen, die eine für Leid und Freud empsä,»gliche Seele haben. Der Kater Mons hat seine» Charakter so wie Blakka, das Pferd, und alle leben in ihrem Bereiche als denkende und handelnde Persönlichkeiten In diesen Tiergeschichten ist jedoch nichts Spielerisches oder Gesuchtes. Man könnte sie vielleicht als eine Art vo>, modernen Fabeln bezeichnen, deren Reiz jedoch dadurch erhöht wird, daß alle die Ereignisse sich jeden Tag in der Wirklichkeit abspielen können. - L. N. Tolstoi: Herr und Knecht. Verlag der „Weltliteratur", München 2 , Färbergraben 34. Preis 10 Pfennig. — Die „Sch weizer Illustrierte Zeitung" (Verlag Ringier Ä. Cie., Zofingen) hat den glücklichen Gedanken gehabt, ihren Lesern nach Möglichkeit^ zu einer recht weihnachtlichen Stimmung zu verhelfen, indem sie in typographisch ausgezeichneter Anordnung eine WeiKnachlS-Doppelnummer herausgegeben hat. die recht dazu an getan ist, Freude und Erbauung Im Leser auSzulösen. Neben vorzüglichen Bildern flnden wir Beiträge, die alle Bezug aus Weihnachten haben, von Pfarrer Volt („Weihnachtspredtgt . erner Kuustphotographien, humoristische Seiten, eine Sette für inber rc. Die künstlerische Ausstattung der Nummer hat der bekannte Basier Kunstgewerbler Paul Hofch durchgeführt. — Nicht unerwähnt sei, daß in der WeihnachtS-Nummer der neue un- veroffeittlichte Roman „Die Rächer* von Hermann Wagner begonnen wird, ein Werk, dessen ungewöhnlich spannender Inhalt und fein durchgeführter psychologischer Ausbau zweifellos rechtigte Beachtung finde», wird. Der Pre,S diese- 32 starken Hefte- (Doppelheft) beträgt nur 50 Pfg. die be- Setts« Gietzener Hausfrauen-Berein. Wochen-Küchen zette l. Sonntag: Selleriesuppe, Hasenbraten, Kartoffeln, gekocht« Arpfel. Montag: Brotsuppe, Hasenpfeffer, Kartoffeln in der Schale, Dienstag: Gemüsesuppe, Sagoauflauf mit Fruchtsaft. Mittwoch: Grießsuppe, Schwarzwurzeln mit Klößchen, Kartoffeln. Donnerstag: Fleischbrühsuppe mit gerösteten Brötchen^ gekochtes »Ochsenfleisch, Mrsrnggemüse, Kartoffeln. Freitag: Bohnensuppe, Heringökartoffeln. . S a in s t a g: -Aepfelsuppe, Erdkohlraben mit Kartoffeln friv« famtnen gekocht, _ §ka 1 -Ausgade. Da Vorhand und Hinterhand passen, tonrniert Mittelhand auf folgende Karte: N ♦ ♦ CT& Q Q <>o^ OoO 0^ 80 Sie wendet Coeur-Acht und findet noch Treff-Buben. Da« Spiel verläuft für Mittelhand so ungünstig, daß d»e Gegner Augen erhalten. - Wie ging das zu und »vie saßen dieKartenk (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des Ergänzungsrätsels in voriger Nummer; N»»r vorwärts frisch und frei den Blick, Darfst ihn nicht trübe senken, Dir ward beschieden dein Geschick, Doch selber kannst du'S lenken. Hasenclever. eitung: Fr. R. Zenz. Zwlllmasrnnddruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindrucke,ei. R. Lange, Gießen.