r ] I9|6 - Rr. 136 Der ksdmm-Vulkan. Biotit an von St. E. White und S. H- AdamB^ Alutorisierte Uebersetzung. — Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) 4. Kapitel. Der Mann der Wunder. Ruhe und «gute Pflege brachten Perey Darrow bald zu Kräften. Kapitän Parkinson besuchte ihn. „Sie werden zunächst Slade sprechen wollen?" sagte der Kapitän im Laufe des Gesprächs „Einer Ihrer Offiziere?" Der Kapitän starrte ihn verständnislos an. ,, Sla.de/" wiederholte er. „Ralph Slade." „Offenbar fehlt da ein Glied in der Kette oder — ich war gestern allerdings nicht ganz bei Sinnen — — " „Warten wir lieber noch eine Weile, bts Sie sich ausgeruht und mehr erholt haben," meinte Kapitän'Parkinson beunruhigt. „Später werden Sie sich besser fühlen —" „Wenn Sie nichts dagegen haben, Mächte ich gern gleich wissen', um was es sich handelt," sagte Darrow seelenruhig. „Gut! Ich meinte den Mann, der auf der „Laughing Laß" die Stelle eines Steuernramrs inne hatte. Der Journalist, der - Verzeihen Sie, Mp. Darrow. Eben fällt mir ein, er nannte sich Eagen, als er mit Ihnen zusammen war." „Was? Eugen? Der lebt? Und ist auf diesem Schiff?" „In einem offenen Boot treibend, wurde er von uns aufgefischt." „So, so! Und er nennt sich jetzt Slade?"' „Er heißt in der Tat Ralph Slade und ist ein abenteuerlustiger Journalist. Mr. Barnett, der ihn kennt, bürgt für ihn." „Auf unserer Insel lebte er also unter angenommenem Namen!" Darrows Stimme klang, trotz des weichen Tones, schneidend. „Recht verdrießliche Tatsache und z-eugt, selbst bei einem Seeräuber, nicht gerade von guter Lebensart." „Der Mann rettete Ihnen das Leben!" mahnte der Kapitän. Darrow sah mit einem raschen Blick auf. „Nun ja, das tat er allevdinigs," gab er zu. „Ich hatte gehofft — geglaubt," verbesserte er sich, „die gesamte Mannschaft wäre den gleichen Weg gegangen. Bon den arrdern haben Sie niemand gefunden?" „Keinen."' Darrow stand auf. „Ich möchte jetzt Engen — Slade — oder wie er sich sonst nennen mag sprechen." „Ich weiß nicht, ob es augeht, es könnte-" Der Kapitän stockte. „Soll das so viel heißen, daß ich unter Aufficht stehet fragte Darrow schroff. „Ganz irnd gar nicht. Weshalb denn?" „Nun/'' erwiderte der andere rrachdenktich, ,/es wäre doch nröglich, daß eine Untersuchung des Falles eingeleitet würde. Natürlich ist nur der kleinste Teil all dessen, wus passierte, zu meiner Kenntnis gelangt; aber zweifellos gibt es genug verdächtige Umstände. Erwiesen ist vor allem Seeräuberei, auch Mord, falls meine Ahnungen mich nicht trügen oder ivenn nicht das, so doch wenigstens das Verschwinden eines Adenschen, das noch aufzuflären ist. Ebensowenig ist Diebstahl abzuleugnen und schließlich müssen die Personalien von ein oder zwei Toten ordnungsgemäß fest- gestellt werden!" Er sah den Kapitän forschend an. „Nun?"" „Mein Bericht wird Sie — wie ich fürchte — in den Einzelheiten wenig befriedigen. Vorl>er nröchte ich nur noch wissen, ob ich ihn mehr als Rechtfertigung oder lediglich als Erklärung einrichten muß/" „Wir werden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Geschichte nach Aussprache mit Mr. Slade mitteilen wollten."' „Danke/" sagte Darrow einfach. „Hat er Ihnen die seinige erzählt'?" „Jawohl. Aber sie bedarf der Vervollständigung." „Wann kann ich ihn sprechen'?" „Darüber hat Doktor Trendon zu bestimmen. Mir. Slade lag fast im Sterben, als er AU uns kam. Ich will Nachfragen." » Der Arzt meldete, daß es Slade bedeutend besser ginge, doch befände er sich in fieberhafter Erregung. „Ich setze ihn höchst ungern dieser Anstrengung aus," sagte Trendon. „Mer er nnrd nicht eher zur Ruhe kommen, als bis er sich alles vom Herzen heruntergeredet hat. Schicken Sie also Mr. Darrow ruhig zu ihm!"" Nach kurzer Ueberlegung sagte Darrow: „3d> möchte gern, daß Sie, Herr Kapitän, n,ck> Sie, Herr Doktor Trendon, zugegen sind, wenn ich ein paar Fragen an Lagen stelle."" „Kein Verhör, Mr. Darrow!" sagte Doktor Trendon ernst. „Ich werde weder den Verteidiger noch den Ankläger spielen/" antwortete Darrow kühl. „Wir bitten Sie nur, den Zustand des ^Patienten zu berücksichtigen/" sagte der Kapitän. „Wie Sie sich dem Manne gegenüber verhaltet: wollen, der in zwei Fällen sein Leben für das Ihre in die Schanze schlug, ist .Ihre Sache."" „Mr. Slade, alias Lagen scheint Ihr vollstes Vertrauen zu genießen/" sagte Darrow spöttisch. „Allerdings," entgegnete Kapitän Parkinson in einem Tone, der jede ureitere Erörterung über diesen Gegenstand ausschloß. 642 „Immerhin wäre es mir sehr an-geir-ehm, tvenn die Herren, auch nur für einen Augenblick, zugegen sein machten," b-eharrte Darrow. Alte drei begaben sich, in Stades Kabine. „Hier haben Sie Ihre B-ekohtuntA Slade," sagte der Arzt. Darrow stand gerade in der Tür. Mit strahlendem Gesicht richtete Slade sich auf und streckte ihm die Hand entgegen. • „Ach konnte es iwch immer nicht glauben, bis ich Sie wirklich vor mir sehe!" rief er. „Wie geht's Ihnen, Gagen?" fragte Darrow in gedehntem Ton. „Nicht Eagen. Das ist vorbei. Hat man Ihnen nicht erzählt-—,?" Darrow nickte und sagte: „Siird Sie der einzige Ueb erlebende?" „Außer Ihnen, ja." „Der Nigger, Pulz, Thrackles, der Kapitän, sind alle ertrunken?" „Der Kapitän nicht. Den haben sie ermordet." „Ah so," sagte Darrow leise. „Uiib Ihre — entschuldigen Sie — Ihre —- Freunde verfuhren mit dem Doktor in ähnlicher Weise?" „Handy Salomon tat es! Wenn es eine Hölle für Bestien in Menschengestalt gibt, so hat sie ihn geholt! Die Leiche des Doktors warfen die Schurken in die Brandung."' „Und irgendwelche Papiere haben Sie nicht bemerkt?" „Wenn welche vorhanden waren, so müssen sie mit der Leiche vernichtet worden sein, als sich die Lava das Tal hinab in die See ergoß." . „Ah so! Freilich, die Lava," stimmte Darrow in forciert gleichgültigem Tone zu. » „Ja, er war ein guter, alter Mann, ein trotz all seiner Kenntnisse leichtgläubiges, harmloses, großes Kind." „Es wäre besser gewesen, Sie hätten ihn anstatt mich gerettet," sagte Darrow. „Ich danke Ihnen mein Leben, Sagen — oh, entschuldigen Sie, Slade.. Doktor Trendon und Kapitän Parkinson erhoben sich. „Zwei Stunden bewilligen wir Ihnen, Mr. Darrow, kerne Minute darüber," sagte der Arzt. „Wenn er angegriffen erscheint, geben Sie chm eins vorr diesen Pulvern! In einer Stunde werde ich nachseheir kommen." Als der Arzt nach Ablauf der Stunde hineinschaute, lag >L>laüe laug ausgestreckt, und Darrow sprach eifrig auf ihn ein. „Nun ist alles klar, und ich bin bereit, Bericht zu erstatten," sagte Darrow zum Arzt. „Dann also heute abend in der Messe." „Ich werde meine Erzählung da beginnen, wo Slade aufhörte. Sie wird Ihnen ebenso unglaublich klingen — und sie ist ebenso wahr..." * Das Offizierkorps der „Wolverine" scharte sich um Percy Darrow. Unermüdlich drehten seine Finger Zigarette ^s^ngarette, dexen Rauch er in langen, behaglichen Zügen „Zunächst werden Sie das Schicksal Ihrer Freunde und Kameraden erfahren wollen," begann er. „Sie sind tot. Einen von ihnen, Mr. Edwards, konnte ich begraben, wie Sre wissen. Er ruht lieben Handy Salomon. Die andern hat du Strömung des Ozeans wahrscheinlich in weite Fernen sortgetrieben. Die letzte Glut, die Sie sahen, war das Sigiial zu ihrem Untergang. So hat das Werk eines großen Gelehrten, emetz hervorragenden Wohltäters der Mensch^- yert und eines gutherzigeii alten Mannes den Tod Ihrer Freunde und meiner Feinde herbeigesührt. Der Unschuldige uiid oer Schuldbeladene-der Mörder mit seinem Raub, der Osrnter m Ausübung seiner Pflicht-— alle das gleiche Ende- ^uterbrecheir lvie mich, wenn Sie meinen, daß irgend ettvas dcr Aufklärung- bedarf! Vieles wird au beantworten fein, anderes wird ewig ungelöst bleiben-Nun lassen Sie mich Nachdenken, Wann sahen Sie die Glut zum ersten Male?" „In der Nacht des zweiten Juni," sagte Barnett. „Am zweiten Juni! Das war das Ende der Firma Salomon, Thrackles & So. Ein sehr überraschetides Ende ivenn sie Zeit gehabt hätten, sich das klar zu machen. Dann traf die „Wolverine" auf die verlassene „Laughing Laß" und schickte die erste Abteiluiig an Bord. In jener Nacht sahen Sie die zweite Feuersäule?" Barnett nickte. „Damals gingen Ihre Leute iu den Tod. Dann stießen Sie wiederum auf den verlassenen Schoner-— Kapitän Parkinson, es müssen tapfere Männer gewesen sein, die dem unbekannten Schrecken entgegen traten." „Sie taten cs freiwillig, Sir," sagte der Kapitän schlicht. Darrolw verneigte sich ehrfurchtsvoll. „Und iu jener Nacht fafjen Sie die letzte Verhängnis-' Volte Lichterscheiuuug. Darauf komme ich noch zurück. Slade hat Ihnen dann von dem Lebet: mit Strande erzählt. Bei uns inr Tal spielte es sich glanz landers ab. Der Doktor war nur noch Maschine. Alle seine Kräfte konzentrierte er ans die Erfindung!, die ihn zum ersten Gelehrten der Welt, zur hervorraigendsten Persönlichkeit seines Jahrhunderts machen sollte. Licht, Wärme, motorische Kraft iu unglaublichen Graden und unter eitler so präzisen Kontrolle, wie man sie bisher noch nie gekannt: das waren die Wunder, die er Hervorrufen wollte. Er spant: einetr tausendfarbigen, glü- heirden, goldenen Traum! Doch da kommt ein Mann mit einem Stahlhaken, auch ein Träumer auf seine Art. Wider- streitende Interessen — ein wohlgezielter Schlag des praktischen Träumers — urid das erhabene Bild entschwebt." Die Zigarette glühte. „Sie alle wissen, wer Doktor Schermerhorn War, doch weiß niemand von Ihnen — nicht einmal idy, der ich zehn ^ahre lang mit ihm arbeitete — wie vielseitig sein Geist sich betätigte. Eine Zeitlang beschäftigte er sich mit Sprengstoffen. Das Ergebnis seiner Forschungen überlieferte er der Regierung. Es war nicht ohne Wert, wie ich glaube " „Das war es in der Tat nicht," bestätigte Barnett., ; (Fortsetzung folgt.) oweryunoerr §ia}ü)eu Champagner. Eine Spionengeschichte von Alfred B r a t t. Die Kneipe „Golden Star" lag in einer jener schroffen Ueber- gangsgegenoen Londons, die zu den sonderbarsten Charaktereigen- tumlich.ketten der britischen Hauptstadt gehören. Auch London^hat Me allen Weltstädten gememsame Zweiteilung in Gut uud Böse, ihr Schon und Häßlich, oder wie nian es sonst nennen will. Auch m London unterscheidet inan zwischen dem einen Stadtteil, iu dem „man lebt, und dem mrderen, den „man" nicht betritt. Im West- m ruhiger Vernünftigkeit die Einfaniilienhänser mit Ären kleinen grünen Gärten, die Paläste der Gesellschaft und des Kapitals, pic reinlichen Wohnungen des anständigen Bürgertums. Dann kommt dre City, das geschäftige Viertel des Berufes, mit der Bant, den Agenturen der Wechsler, Broker und anderen Geidmaui- pulaiiten, den Warenhäusern und Büros der Schiffahrtsgcsell--' r n P dann hinter den mausgrauen Mauern der Wdwychf- ^.p^.^b gnmer so feucht anssehen, als litten sie an chronischer ^rkalnmg, liegt dav Eastend, mit seinem Schmutz und seiner Aerm- Irchkert, seinen Lastern, Geheininissen irird Verbrechen, den Ouar- Baker und machte in or-- deutlichen Zeiten sein nettes Geschäft. Jetzt im Kriege aber sah Baker mißvergnügt in eine leere Kasse. Das Geschäft zog nicht mehr, und man hatte da allerhand Sorgen, na ja.... Dieser Baker also verließ an dem Tage, an dem unsere höchst wahrheitsgetreue Geschichte beginnt, in Straßenanzug und runden: Hut sein Lokal, um einen Autobus zu besteigen. Der Bus stampfte schwerfällig und betriebsam ostwärts, lavierte ein Stück Weges durch die wenig eleganten Gefilde der Commercial Road und ver schnaufte einen Augenblick vor Scotland Dard, dem berühmten Sitz der Londoner Geheimpolizei. Baker sprang ab und kreuzte gleich darauf durch die Gänge des Scotland Bardgebändes, die ihm wohlbekannt zu sein schienen. Die Art von Wirten, zu der Baker gehörte, weiß mit der Polizei Bescheid und steht in gewisser frei- nmurevischer Beziehung zu den Detektivs, die in Lokalen wie dem „Golden Star" schon manches gesuchte Wild aufspürten. Darum hatte auch für Baker der komplizierte Apparat von Scotland Bard durchaus kein Geheimnis, und er steuerte direkt auf eine Tür los hinter der — wie er wußte — ein „Neuer", das heißt, eil: erst jüngst in den Dienst getretener Geheimpolizist, sein Amtsquartier hatte. Baker klopfte, trat ein und stand gleich darauf dem „Neuen" gegenüber. Es war ein noch junger Mann, klein und von rundlicher Wohlgenährtheit, mit rosigen Backen, die von gesundem Gemüt und jenem Diensteifer glühten, den man als Neuling im Amt entfaltet. Nach kurzer, von beiden Seiten mit Verständnis-' vollem Lächeli: begleiteter Vorstellung riickte Baker mit seiner Geschichte heraus. Also: er kam, nm die Polizei auf eine Fährte zu bringen ... es war ja nicht das erstemal, nicht wahr? ... o, er hatte schon mehreren Detektivs zu einem guten Griff verholfen. Und oiesmal handelte es sich um eine besoiürere Sache, um eine Kriegsangelegenheit sozusagen, nämlich — um einen Spion. Bei diesem Worte richtete sich Herr Gibbs — so hieß der junge Geheimpolizist — stramm auf, und seine Mausaugen funkelten vor Betätigungsdrang. „Ja," fuhr Baker fort, „der Mann, um den es sich handelt, scheint mir im höchsten Grade verdächttg zu sein. Er verkehrt bei mir seit einigen Tagen, jeden Abend nm neune ist er zur Stelle und trinkt ein Glas nach dem andern. Spricht mit niemand, hält sich abseits, auffallend ausländischer Typus — ein mehr als verdächtiger Kerl, sage ich Ihnen!" „Ja, aber", fuhr Gibbs eifrig dazwischen, „haben Sie etwas Bestimmtes bemerkt, einen Anhalt?" .... „Anhalt .... Anhalt . . . ." rief Baker aus. „Natürlich kann man ihn nicht so einfach stracks festnehmen. Dabei würde Man sich ja um rede Möglichkeit bringen, hinter seine Schliche zu kommen! . . . Llber — ich habe ein Auge für so ivas, ein Auge, sage ich Ihnen. ... er muß ein Spion sein! Und darum sollen Sie ihn ausforschen, Mr. Gibbs. Ich komme zu Ihnen, weil Sie neu sind im Fach, rmd darum denke ich, wird es Ihnen doppelt gelegen sein. . . ." „Selbstverständlich", versicherte Gibbs eifrig, „selbstverständlich. Mso sie halten Ihren sonderbaren Stammgast für einen Spion?" „Dafür halte ich ihn, bei Gott!" erwiderte! Baker. „Und ich will besoffen sein, wenn ich mich irre! Komme:: Sie zu mir, mein Herr, so ganz unauffällig, und suchen Sie den Kerl näher kenne:: zu lernen. UebAgens, es wird^ nicht allzuschwer halten; er hat nämlich eine Schwäche, die Sie schnell zun: Ziel führen muß." „Und die wäre?" fragte Gibbs. „Er trinkt" erwiderte Baker. -„Er trinkt Champagner, geradezu leidenschaftlich, sage ich Ihne::. Laden Sie ihn dazu ein, das, wird ihm die Zunge lösen: und vielleicht haben Sie dann ein' Glanzstück gemacht, um das Ihre Kollegen Sie beneiden werden." „Ha — ha", grunzte Gibbs. -„Das .Signalement", fuhr Baker fort: „ein langer, hagerer Bursche, Hakennase, braunes Haar, sitzt allein, meist in einer Ecke am Fenster. Mso wenn es Ihnen recht ist, um neune Mends, r-,Golden Star" in der Green Road." „Um nenn Uhr, jawohl", erwiderte Gibbs, :mb er rieb sich befriedigt die Hände. Es war eine Mumie vor neun, als Detektiv Gibbs den „Golden Star" betrat. Er halle eine nette Summe aus der Spesenkasse von Scotland Yard in der Tasche, und er schwitzte vor Unternehmungslust. Nun hatte er ja Wohl seinen so sehnlichst gewünschten >,Fall!" Nnmmai: würde ja sehen. Er begrüßte den Wirt mit einem stuMmen Nicken, und während er Mantel u:U> Hut an die Wand hing, ließ er einen aalglatten Blick durch den Raum gleiten, wobei er feststellen konnte, daß das Opfer am Platz :var. Da saß der Kerl in der Ecke am Fenster; lang und hager, eine Hakennase, braunes Haar, altes stimmte. Im übriger: war das Lokal leer. Gibbs setzte sich an einer: Tisch in der Nähe des Fremden und bestellte — er hatte seinen Plan ganz genau entworfen — mit lauter Stimme eine Flasche französischen Champagner. .Wahrhaftig, das wirkte: der Fremde sah am :md blinzelte ihn aufmerksam an. — Baker eilte mit der Flasche herbei und stellte lächelnd zwei Gläser daneben. „Mcrn Herr," rief Gibbs zu dem Fremden hinüber-," verzechen Sre: aber dürfte ich mir vielleicht erlauben. Sie zu einem emrulaben? Man fttzt hier sv einsam. .. „Sehr freund- Uch, erunderte der Hakennäftge und stand unverzüglich ans. ,.?lber " Platz »chmcnd, „Sie »lilssri, gestattm. „Aber ich bitte Sie," wehrte Gibbs ab. „Nein, nein," ent- gcgnete der Fremde, „das geht doch wirllich nicht. . . ." , „Meine Herren," mischte sich liier Baker in den Höflichkeitsaus- t-ausch, „Sie können ja nachher eine zweite Flasche nehmen, die der andere Herr" — er wies auf den Hakennäftge:: — „spendiert". JLtt Borichlag wurde angenommen. Gibbs und der Fremde begannen eine Unterlialtung über den Krieg und die schlimmen Zeiten, über die Unsicherheit im Lande, die Durch tri eben heit des böien Feindes usw. Bei der zweiten Flasche waren sie schon völlig im Fahrwasser. Und bei der dritten — denn Gibbs bestellte natürlich eine dritte — unterhielten sie sich bereits wie alte Bekannte. Nach der sechsten Flasche bezahlten sie die Rechnung. Für heute ist es genug, dachte Gibbs, man darf nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen. Morgen werde ich schon mehr ans dem Burschen herausbekommen! Und nach einer Verabredung für den folgenden Abend, die der Fremde bereitwillig annahm, g:ng Gibbs schwmllend seines Weges. —- Am nächsten Abend traf Gibbs den Fremden a:r seinem alte:: Platz. L-ie begrüßte:: sich freundschaftlich, und bald waren sie eifrig dabei, einer Champagnerflasche nach der anderen den Hals zu brechen. Das Gespräch drehte sich wieder um den Krieg, aber etwas Bestimmtes konnte Gibbs noch nicht heransbekommen. Am folgenden Llbcnd floß der Champagner wieder in Strömen. Das einemal lud Gibbs ein, das andere Mal der Fremde. Uitd Gibbs fand den Mut, das Gespräch schlankwegs auf das Thema der Spionage zu lenken, woraus der Hakennäftge mit viel Interesse einging. Als Gibbs lorckelnd das Lokal verließ, dachte er bei sich, daß er nunmehr schon dem Ziel ein gutes Stück näher gekommen wäre. Jedenfalls war auch er bereits felsenfest davon überzeugt, daß es sich hier um ein Spion handelte. Allerdings um einen höchst hinterlistigen, aber man würde ihm die Würmer schon aus der Nase ziehen. Tie folgenden Llbende wiederholte sich das gleiche Spiel. Man stieß an, lehrte die Champagnergläser, füllte sie von neuem und zahlte brüderlich imponierende Rechnungen. Aber — leider, leider. — dabei blieb es. Ter Fremde war wie eine Spinx, die ftch nicht so leicht ihre Rätsel entlocken läßt. Am zehnten 2lbend begann Gibbs ungeduldig zu werden. Sie sp^^chen nur noch vou den wildesten Spionagegeschichten, er- zahlenten einander die haarsträubendsten Menteuer, — aber, so mllan Gibbs es auch anstellen mochte, er war der geheimen Tättgkeit des Fremden noch immer nicht auf die Spur gekommen. Am neunzehnten 2lbend war Gibbs wütend. Das war — iveiß Gott — ein verflucht schwieriger Fall! Eines Mends aber kam es schließlich zur Katastrophe. G:bbs und der Fremde leerten gerade eine Flasche, die nicht mehr d:e erste war. Baker, der an dem Bartisch lehnte, hals ab und zu durch einen kräftigen Zug mit. Das Gespräch zwischen den berden Männern ging vorsichtig hin und her. Und immer imeber drehte es sich wie ein Kreisel um dasselbe Thema, un- abläsftg und ergebnislos. ^iöbs — er hatte seine Zigaretteittasche vom T:sch gestreift —, rmd dabei fiel ein kleines Messingschild mit blankem Klirren aus den Estrich. Er wollte es schnell aufheben, aber der Fremde hatte schon die Hand darauf gelegt und hielt es verblüfft in die Höhe. Es war das G-eheimschild, das Gibbs — wie jeder Detektiv — in der Westentasche zu tragen pflegte. ,Wa .... was soll das? .. stotterte der Fremde und ließ das schlld aus die Tischplatte'Mrrei:. „Sie. . . Sie sind Detektiv? - - - „Allerdings!" büähte Gibbs ftch auf. „Ha, das stört Sie wohl, mein Lieber?^ „Stören . . . nein, aber . " ' „Hn, er erblaßt!" jubelte Gibbs, „habe ich Sie endliche Sie'gestehen also, daß." „Daß -- was?" knirrstbie der Hakennäftge, indem er sich erhob. „Gestehen Sie lieber!" . . . „Ich?" Gihbs. „Ha, ha, ha, das ist ein Witz. Sie erkennen ja selbst d:e Marke!" Ter Fremde prüfte noch eimnal Gibbs Detektivabzeichen, dann zog er mit einen: griminigen Seufzer ein girnz ebensolches Tetektiv- ch:ld aus der Tasche und sagte: „Hier, mein Herr, wir sind Kollegen!" _ Gibbs besah di? Märke, dann fuhr er einen Schritt Zurück. Emen Augenblick herrschte atemloses Schweigen. Tann aber wandten beide sich wie auf K'vm'mando Banker Zu, der sich mit hoch-' rotem -Kopf hinter den Bartisch zurückzog. Uird dann dämmerte ihnen der ganze schändliche Zusammenhang. Mit einem grimmigen Durcheinander von Schirnpflrwrten, Fragen rmd Flüchen wollten sie aus Bcll'er eindrmgen. als dieser wieder hinter dem Bartisch anstauchie. eine neue, frischgekühlte Chamrw.gnerflasche in der Rechten. Elasttsch und lächelnd trat er auf seine einzigen Gäste zu, stellte die Flasche aus den Tisch und sagte mit einem breiten Grmsen: .,Tm, meine Herren, nun muß ich wohl meine List gestehen. Mr. G:bbs hier ist wircklich Detektiv, und Mr. Black" — er wies auf den Hakennäsigen — „desgleichen". „Nun ja. ick M* Sv , ©Utoite hmgesteltt. denn, sehen Sie, die Zeiten smd schlecht, und ich lmtte im Keller zweihundert Flaschen Champagner, die ich absolut nicht loswerden konnte." „TaS hier" er wies auf den Tisch — „ist die letzte. ..." Eine Sekunde lang schnappten Gibbs und Blastk krampfhaft nach Lust. Tauu aber verfielen sie in Raserei, „ich verbaste Sie! ' rrefen fte aus einem Munde. 544 Halloh —", bei: Wirt wies sie mit einer wuchtigen Bewegung seines muskulösen Armes von sch, „Sie werden mich nicht an- zeigen! Teim lvenn Sie es täten, ivürdeu sie sch Beide unsterblich blamieren! . .. „Kssss! . . . machte Black in bleicher Wut. Mehr konnte xr lucht sagen Gibbs kinckte zusammen: Es war :mr Lu wahr! Wnlu inan so blöde getoesen war, konnte inan nichts besseres tun, als wohlroeislich das Maul zu halten. Stumm zogen GilDS und Mack sich an; stumm wandten sie sich zur Türe. Aber da trat der Wirt ihnen entgegen: „Drei Pfund," sagte er, die Rechnung des Llbends präsentierend. Gibbs rmd Black keuchten vor Wut, Scham mrd Ohnmacht. Sie zahlten mit unsäglich finsteren Gesichtern und schmissen die blinde Glastüre krachend hinter sich ins Schloß. Ter Wirt Baker aber zählte schmunzelnd das Geld in die Kasse. Tann trat er an den verlassenen Tisch, setzte sich behaglich nieder und schenkte sich selbst aus der letzten Flasche ein. Tenn zur Feier dieses kleinen Privatsieges 4oar es wohl angebracht, aus eigene Kosten ein Glas Champagner zu leeren. Vücherllsch. — Erust Schubert. Der Sturmwind Gottes. Zwei Erzählungen. Mit einem Bildnis und einem Vorwort von Peter Hamecher. (Grote'sche Sammlung von Werken zeitgenössischer Schriftsteller Band 126.) XU und 363 Seiten, 8 °. Geheftet 4 Mk.. geb. 5 Mk., Berlin, G. Grote. — Einuuddreißigjährig fiel am 33. Dezember 1915 in der Champagne Ernst Schubert, nach- dein er soeben erst durch sein schönes Buch „Ruhm, ein Novellenkranz um Friedrich den Großen" feinen Rainen bekannt gemacht hatte. Der vorliege»ide Baud vereinigt aus dein Nachlaß zwei weitere, bereits vor „Ruhm* entftanbene Dichtungen Schuberts. »Der Sturmwind Gottes" erzählt in fortreißeudem Balladentempo eine Episode aus dem Dreißigjährigen Kriege, die Schicksale einer schlesischen Landschaft, die in dieser furchtbaren Zeit mit Burgen, Dörfern, Menschen unb Tieren allmählich völliger Verivüstirng an- heiiiisällt. Himmelstürmend sich verschwendeiides Heldeiltllm und feigherziger, crdkriechendec Krämergeist bilden die Gegensätze dieser Erzählung. „Der letzte Gladiator* gestaltet den Kamps der sterbenden Antike rvider die Kräfte der Zerstörung, die, verborgen hinter der Maske des christlichell Gedankens, ait§ dem Unterbau der Gesellschaft empordrängeu, um die Macht au sich zu reißen. In leuchtenden Farben beschwört Schubert den letzten Schönheüs- traum der alten Welt, das letzte Erglänzen todgeweihter Größe. Wie auch „Ruhm* sind diese beiden Dichtungen aus der Bewunderung für gewaltige Zeiten und große Menschen erzeugt. Sie sind ganz eingetaucht in die Atmosphäre des heroischen Geistes. - D r. Adolf Köster, Mit den Bulgaren. Kriegsberichte aus Serbien und Mazedonien. Umscblagzeichnung von Karl Arnold. Preis geheftet 1 Mark 50 Pfg., in Pappband 2 Mark. — Verlag von Albert langen in München. - D e u t f ch e r W i l l e (K u n st w a r t). Zweites Oktoberhest 1916. (Kriegsausqabe zu ermäßigtem Preis. Vierteljährlich 3,60 Mk. Verlag von Georg D. W. Eallwey, München.) — Aus dem Inhalt des Heftes: „Ein Wort zur Stunde*, Ferdinand Avenarius. Artur Bonus, Das Wesen des deutschen und das 8 eS französisch- englischen Liberalismus. Geheilnrat Pros. Tr. Oskar Walzel, 9lndreas Gryphius. Margot Grupe, „Das Deutsche in der Mode". Professor Em,l Hogg fordert zum zweiten Riale einen „Wohuuugs- diltaior", indem er auf die Entgegnungen. die sein erster Ausruf fand, eingeht. Hans Freiinark, Neuere erusthaite Bestrebungen in der „Theosovhie*. Dr. Wilhelm Poeck, „Niederdeutscher Sprich» worthumor". — Rundschall. — Bilderbeilageu: Beckert, Alte Stllben (iarbig'. Geißler, Der neue Helm. Otto Greiner, vier Stlidieublätter. Notenbeilage: HanS Psitzner, Klage. (Georg T. W. Callwey, München.) - Burgen und befestigte G u t s h ö f e ll m Frank« f u x t a. Di., deren Geschichte und Kriege. Voll Siegfried Nass all er. Verlag der Goldsteiu'schen Bllchhandluilg in Frankfurt a. M. — Die Worte, die der Verfasser seinem Werkchell zürn Geleite gibt, sprechen am bestell für das Buch, das 511 Lob und Pr ei der deutschen Heinlat entstanden ist: „Es lvar im Dezember des Krregsjahres 1915. Erholung und für einige Tage Ruhe zu suchen, fuhr ich nach Kölligstein im TalUlils. In Höchst stieg ein Offizier mit seiner jungen Frau ein, lind wir waren in kurzem miteinander im Gespräch. Der Leutnant, der für zivei Wochen auf Urlaub im Vaterland weilte, brachte der Gegend lebhafte Aufmerksamkeit entgegen und fragte während der Fahrt nach dein und jenem auffallenden Berg, nach DÜrseril und Städtleiu, an denen der Zug vorübereilte. In der Ferile tauchte auf einer Höhe die romantische Ruine Falkeusteiil aus. Ich nannte ihren Namen und erzählte, was ich früher einmal über ihre Geschichte gelesen hatte. Ter Offizier beiilertte, es gäbe eine Burg gleichen NamenS auch m Harz, von der er einiges zu berichten wußte, lieber dieser Unterhaltung kamen mir auf die Pflege der heiinatlichell Geschichte in unseren Schulen zu sprechen. Unsere Meinungen trafen sich im Wunsche, es mochte ihr knilstig noch „lehr als bisher Beachtling lind Förderung zliteil werden. Tie Unterhaltung mit dem Offizier beschäftigte mich noch einige Stunden, nachdem wir unS getrennt batten. Aus den Gedanken, die sich an sie knüpften, erwuchs die Absicht, mein gesamlneltes und niedergeschriebenes Material über die Burgen um Frankfurt a. M. zu erweitern und ergänzen, um eS dann in einer abschließenden Arbeit zusammenzufassen. Vielen hat erst die Zeit des Krieges die Augen geöffnet für die Schöllheit unseres Vaterlandes »ind des engeren Frankfurter Gaues. In manchen ist das Verlangen lebendig geworden, in die Geschichte der deutscheil Städte und Schlösser ein^itbvingen. Die Vergangenheit der vielbesuchten Burgen um Frankfurt ist reich an bewegten Bildern mannigfacher Art. Und es verlohnt sich wohl, sich in sie zu vertiefell.* .... Das Blich ist ein Beitrag zur Heimatkunde eines der schönsten und in historischem Betracht bebeittfamften Landstriche des Reiches. Es wird dazll beitrage,l, die Liebe zur Heimat zu stärken und zu vertiefell und den Sinn für die Geschichte ihrer Dörfer, Städte, Burgerl nnb Denkmäler allzuregen und zu beleben. Auf 368 Druckseiten lind mit über 100 guten Abbildungen erfüllt das Werk diese Ausgabe. Der Ladenpreis von nur 3Mk. dars als besonders billig bezeichnet werden. - R i n g s u m M a r b ll r g. 90 Landschastsbilder von Otto Ubbelohde. N. G. Ellvertsche Berlagsbllchhandluilg. Preis drosch. 2.- Mk. Das vorUegeude Heft „Rings um Marburg* bildet die Fortsetzmlg der Zeichnungen „Aus Alt-Marburg*, die Weihrrachten 1906 erschienen und eine so außerordentlich beifällige Ausnahme fanden, daß die erste Auflage von 3000 Exemplaren innerhalb weniger Wochen verkarrft wurde. Um den Reiz der Zeichnungen und deren künstlerischell Wert wellig zu beeinträchtigen, glaubte der Verlag von einer Verkleinerung, wie bei »Alt-Marburg* ab- sehen zu nlüssen. In der jetzt gewählten Größe erfüllen Ubbelohdes Zeichnungen besser ihren Zweck. Das neue Heft soll nicht nur als Erinnerung an Marburgs Umgebung dienen, sondern zugleich auch ein Mahnruf sein, daß ivir lveiter auf die Erhaltung der Landschaft bedacht sind. - Zu Besuch bei den Tieren. Ein lustiges Tier- bilderbuch von Rudolf Schug mit Versen von Magdalene V 0 l k m a n ll. Gebd. Mk. 3,—. (Verlag von Breitkopf & Härtel in Leipzig.) - Rudolf Schutz, ein neu anstallchender Künstler, voil den, soeben als ergötzliche Erstlingsgabe Wandfriese lustiger Tierbilder in farbigem Steindruck für Kinderftllben erschienen, tritt soeben mit einen, Kinderbüchlein ganz besonderer Art hervor. Das lustige Bilderbllch „Zll Besuch bei den Tiereil" folgt der Tierwelt bis in Swiuegels Wmterheim hinein mit einem Humor, der ihr Treiben liebevoll belauscht und mit Kindersinn schildert. Der Schöpfer dieser »nalerischen Märchen phue Worte eriveist sich ilicht nur als ein hervorragender Kellner und Freund der Tiere, sondern auch als Küilder echt menschlicher Gedailkeu und Empfindungen» mit denen er im bunten Spiele des Kmderbilderbliches auch Erwachsenen zll Herzen redet. Zll diesen selbständigeii kleinen Kunstwerken sind muntere Begleitverse beigegebeu von Fra,l Magdalene Bolkmann, der Tochter Richard von Volkmann-Leanders. — Nuulnler 3827 (KriegSnunliner 118) der Leipziger „Illustrierten Zeitllllg" (Verlag I. I. Weber) enthält einen mit schematischeil Darstellungen ausgestaliekeii Aufsatz „Die Flotte iin Gefecht* von H. Meville. Dein verstorbeileu Frankfurter Maler und Radierer Fritz Boehle ist ein reich illustrierter Beitrag gemtbmet. Tie Würdigung des Künstlers stammt a,ls der Feder des bekannten Kunskjchristskellers Franz Eervaes. Allch die kultllrhistorische Plallderei „Reform der Mode?* voll Mar vo,l Boehn kann auf allgemeine Beachtung rechnen. ttreuz- und CJuerrätfci. 1 2 8 4 1 2 nennt einen grimmen Necken dir, Voil dem uralte Sagen dir berichten; 1 3 ein allbeliebtes flinkes Tier, Weiß mit dem Zahn viel Schaden anzurichten. 3 2 ein heiliges Geleit 'für den, Der alls dem Elternhause fortgezogen, Wer mutig unter 3 und 4 will gehn, Darf nicht nach Wetter fragen und nach Wogen. Durch 1 unb 4 wird oft im Altgeilblick All lttlsre Hoffnung, unjer Glück begraben. Kennst du 4 o ? — Nach Oesterreich lenke den Blick Schau, ivas die Mücken dort für Flamen habeil. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Königspromeuade ^in voriger Nummerr Sanfter könnte ivohl das Schicksal sein. Aber Tailk allch seinen rauhen Griffen! Hell und herrlich glänzt der Edelstein Erst, lvenn ihi, des Meisters Hand geschliffcll. Frida Scbcn^. SchrijtleUung: Fr. R. Zenz. — Zwittiugsr»mddrllck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange. Gießen-