Der Radium-Vulkan. Dtontan von St. E. White und S. H. A d a m s. Autorisierte Uebersetzung. — Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) „Allerdings sahen wir die Glut in der Nacht, als Billy Edwards — verschlvand," sagte Forsythe nachdenklich. „Und in der vorletzten Nach tw-ieder!" setzte der Kapitän hinzu. „Was?" schrie Slade. „Wo ist die „Laughing Laß"?" „Ich gäbe 'was drum, wenn ich es wußte," sagte Barnett. „Ist sie nicht mehr im Schlepptaus „Nein. Wir hatten reine passenden Vorrichtungen, um sie zu schleppen. Haben Sie ihm das nicht erzählt, Ddr. Barrrett?" „Und was geschah dann?" fragte Slade. „An jenem Vormittag sandten wir eine andere Mannschaft unter Jves und Mc Guire hinüber. Dann verloren wir sie wieder aus dem Gesicht und haben sie seitdem nicht mehr gesehen." „Aber Sie haben wieder das Licht gesehen?" „In der ersten Nacht, als die Kameraden drüben waren." „Dann ist Ihre zweite Mannschaft mit der ersten vereint!" sagte Slade in tiefer Bewegung. „Wo Th rackles, Pulz, Salomon, nebst manch' andern: hartherzigen Schurken und so mancher wackere Seemann ruht, dort unten ruhen jetzt auch sie!" Kapitän Parkinson erhob sich still und ging in seine Kajüte. Auch Slade stand auf, aber seine Knie wankten und er wäre gefallen, wenn Barnett ihn nicht rasch aufgefangen und gestützt hätte. „Üeberanstrengt!" sagte Doktor Trendon ärgerlich. „Das bringt Sie wieder ein gutes Stück zurück. Dumme Geschichte! Jetzt machen Sie aber schleunigst, daß Sie in die Klappe kommen!" Slade versuchte noch, Einwendungen zu machen, doch der Arzt wollte nichts davon Horen und beförderte ihn sofort in die Koje. Bei seiner Rückkehr bemerkte er ärgerlich, daß sein Patient fiebere. „Habe ich mir gleich gedacht!" schimpfte er. „Mußte ja so kommen, wenn 'n Hausen menschlicher Fragezeichen um ihn 'rumsitzt und den armen Kerl ausguetscht." „Was halten Sie von seiner Geschichte?" fragte For- sythe. Der grauhaarige Arzt zog umständlich eine Zigarre hervor, zündete sie an, besah nach drei tiefen Zügen prüfend die Asche und sagte: „Der Mann spricht die Wahrheit." „Sie halten alles das für wahr?" rief Forsythe betroffen. „Hm," brummte Trendon. „Aber er hält es für lvahr!" Eine Ordonnanz klopfte an die Tür der Kapitänskajüte. „Herr Kapitän," hörten sie ihn sagen, „Mr. Carter möchte wissen, wie nahe er an Land Herangehen soll? Der Vulkan ist in vollster Tätigkeit." Da begab sich Kapitän Parkinson an Deck, und die übrigen folgten ihm. Aus seinem jetzigen Kurs geriet der Kreuzer bald in eine. Wirrnis von allerlei Kreuz- und Querströmungen, die ihn fortwährend abtrieben. Befehl folgte auf Befehl, und ivnrde noch rascher und gewandter als sonst ausgeführt. Von der Kommandobrücke aus leitete Kapitän Parkinson selbst das Schiff. Bei dem verdächtigen Aussehen des Wassers war der Kreuzer, der sich zuerst von Süden her der Insel genähert hatte, immer weiter um sie herum gedampft, bis er jetzt auf eine weit vorspringende Landzunge an der Nordwe stecke zrchielt. lieber diesem Vorgebirge lagerte eine dunkle Rauchwolke, die sich bei den jäh wechselnden Luftströmungen rvie ein verankertes Luftschiff schwerfällig hin- und herwälzte. Nur einmal schlug sie eine bestimmte Richtung ein. „Sie rückt aus »uns zu," sagte Barnett den hinter ihm stehenden Kameraden. „Dann ist es Zeit, ba$ wir uns aus dem Staude machen!" knurrte Trendon. „Haben ungefähr dieselbe wohltuende Wirkung wie Blausäure, jene vulkanischen Gase!" erklärte er, als die Umstehenden ihn fragend ansahen. Der Kreuzer schwenkte um den Vorsprung. Die Kommandoruse hallten jetzt kurz, scharf, deutlich durch die Stille. Dann entwickelte sich plötzlich ein hastiges Getriebe, Ketten rasselten, und die „Wolverine" lag vor Anker. „Was halten Sie davon, Doktor Trendon?" wandte sich der Kapitän, der von der Kommandobrücke heruntergestiegen war, an den Arzt. Es bedurfte keiner umständlichen Frage. Doktor Trendon lvnßte auch so, was sein Vorgesetzter meinte. „Aus Vulkane erstreckt sich meine ärztliche Weisheit nicht, Herr Kapitän," erwiderte er. „Das glaube ich Ihnen gern. Fällt Ihnen aber vielleicht irgend ein Symptom auf?" „Ach so! Ich soll Ahnen eine Diagnose über Erdbeben stellen, Herr Kapitän?" grinste Trendon. „Nun, es kann ebensogut heute noch losgehen, wie erst in hundert Fahren." „Schön, 's ist also Glückssache," entgegnete der andere gut gelaunt. „Immerhin kann der Mann noch am Leben sein. Wir müssen unser Möglichstes zu seiner Rettung tun. Wofür halten Sie die Wolke dort oben ans dem Pik'?" „Für giftige Dämpfe. Die Gelegenheit scheint augenblicklich günstig zu sein. Zwar kam die Wolke vorhin auf uns zu, doch hat der Wind sie wieder sortgetrieben." „Es ist also ausgeschlossen, daß sich dort oben noch ein lebendes Wesen aufhält?" 526 - „Nicht einmal eine Fliege!" erwiderte der Doktor mit größter Bestimmtheit. „Und doch war es mir, als ob sich dort etwäs bewegte." „Wann war das, Herr Kapitän?" „Vor etwa zehn bis fünfzehn Minuten, als sich der Dampf etwas hob. „Der Wind treibt ihn nach Süden; wir werden also gleich sehen können," warf Forsythe ein. Schwerfällig wälzte sich die drohende Masse über das Vorgebirge. Me Gläser waren darauf gerichtet. Ohne seinen Krimstecher vom Auge zu nehmen, begann Trendon wie im Selbstgespräch „Wenn es ihm gelang, nach dem Strande zu entkam men-dort ist kein-Dampf — müßte aber Signal da sein — — vielleicht hatte er auch keine Zeit — — möchte nicht das Leben braver Seeleute in jenem Höllenkessel aufs Spiel setzen — vielleicht hier ebenso gefährlich. Nur ■-■" „Da ist es," rief Forsythe. „Achten Sie ans die höchste Spitze!" Trübe, graue Nebelschwaden, die Nachzügler der Gas Wolke, kräuselten sich uno wirbelten im Hexentanz über die Landschaft. Hinter ihnen sah man gelegentlich auf Augenblicke etwas Dunkles im Winde flattern. Plötzlich zerriß der Schleier, und in dem scharfen Luftzug straffte sich eine schwarze Flagge. „Der Lustige Rogger, wahrhaftig — die Seeräuber- flagge! Sie sind zurückgekommen!" rief Forsythe. „Und haben ihre Hausflagge gehißt," fügte Barnett hinzu. „Wenn sie sich zu ihrer Fahne halten, dann — wünsche ich viel Vergnügen," bemerkte Trendon grimmig. „Doktor Trendon," befahl Kapitän Parkinson, „wollen Sie sich, bitte, bewaffnen und mit mir im Gig an Land gehen!" „Jawohl, Herr Kapitän." „Mr. Barnett." „Herr Kapitän?" „Sollten wir dort oben von der Dampfwolke eingehüllt werden und nicht imstande sein, den Strand zu erreichen, so senden Sie nicht eher eine Rettungsmannschaft hinauf, als bis die Lust wieder klar ist!" „Aber dürfen wir nicht — —n?" „Haben Sie mich verstanden?" „Zu Befehl, Herr Kapitän." „Im Falle eines Angriffs schicken Sie sofort ein zweites Boot mit einer Haubitze an Land!" „Jawohl, Herr Kapitän." „Doktor Trendon, gehen Sie, bitte, zu Mr. Slade und fragen Sie ihn nach der besten Landungsstelle." Der Arzt zögerte. „Daß wir ihn mitnehmen, wird wohl kaum angehen?" fuhr der Kommcnidant fort. ,Wenn er jetzt aiich nur für einen Augenblick gestört wird, stehe ich mfyt für die Folgen," sagte der Arzt bestimmt. , „Konnten Sie nicht wenigstens soviel aus ihm heraus- oringen, daß er uns eine gute Landungsstelle angibt?" „Auf ^hre Verantwortung, Herr Kapitän. Vorläufig wirkt noch das Opiat." J -Dann lassen wir ihn," sagte Kapitän Parkinson. Kein Zeichen von Leben zeigte sich an der Küste, als sie sich dem Strande näherten. Sogar die Vögel hatten ihn verlassen. Zurzeit schien der Vulkan seine Tätigkeit unterbrochen zu haben. Ab und zu schoß, von unterirdischem Grollen begleitet, eine Dampfsäule aus dem Krater empor, doch im ganzen sah die Situation nicht übermäßig beunruhiget aus. „Eigentlich dock nur ein erbärmlicher Zwerg von Vul- * att/ Abiidon geringschätzig. „Ein richtiger, aus- k-?°L"Lk'L,«V» »» Söetm Näherkommen erkannten sie, daß sie die Kttvve vom B»°t aus ersteigen mußten. Zwar öffnete sich mehr ?ri, ettt (f t ? eite die eine bequeme Lan- Ö I l ¥ ^"6 eine Rauchwolke darüber. Trendons Ansicht strömte dort Lava herunter. Glücksicherweise verflachte sich das Wasser an der Stelle, wo der Klippe am leichtesten beizukommen war. Nach einigem Manövrieren gelang es auch zwei Ma° » b fH Eiipße Fuß zu fasten und die mitgebrachten Taue zu befessigen, so daß die Ausbootung glatt voustatten Der Aufstieg ließ sich verhältnismäßig leicht bewerkstelligen, und bereits eine halbe Stunde nach der Landung standen die Kundschafter auf dem Gipfel des Hügels, wo die schwarze Flagge über einer Szene wüster Zerstörung flatterte. Die Vegetation war zu farblosen Strünken verdorrt, selbst das winzigste Pflänzchen in den tiefsten Felsenspalten hatte der vernichtende Hauch getötet. Die Flagge erhob sich auf dem höchsten Punkte der .Klippe, der einzigen Stelle, von der aus sie jedeiu in diesen öden Meeresbreiten zufällig vorüberfahrenden Schiffe ins Auge fallen mußte. Ms Stock diente ein zehn Füß hohes, sauber geglättetes Stämmchen, das von einem aufgeschichteten Steinhaufen gestützt wurde. Das Flaggentuch war von rußig schwarzer Farbe, ohne jedes Abzeichen — „Holt die Flagge ein!" befahl Kapitän Parkinson. Congdou, der Bootsführer, machte sich an den Perschnürungen zu schaffen. „Bitte um Entschuldigung, Herr Kapitän!" sagte er plötzlich mit grinsendem Gesicht — „Was gibt's?" „Bitt' um Entschuldigung, Herr Kapitän, das ist gar kerne richtige Flagge! Man möcht' eher sagen, es wär' ein Kleidungsstück. Und 's ist wirklich, mit Erlaubnis zu sagen, ein Unterhemd." „Schwarze Unterhemden sind mir noch nicht vorgekommen!" murmelte Trerrdon. „Schwarz ist sie auch gar nicht, Herr Doktor. Passen Sie auf!" Der Matrose riß den Stoff los uird schüttelte ihn kräftig, worauf ihm eine Ruhwolke ins Gesicht flog. Aufschreiend warf er das Hemd lveg und wälzte sich in Zuckungen auf der Erde. „Esel!" schrie Trendon. „Zurück, ihr andern!" Daun öffnete er seinen Arzmikasten und beugte sich über den Gepeinigten. Blaß und verlegen richtete der Mann sich auf. „Da haben Sie einen Begriff von der Wirkung giftiger Gase," sagte der Arzt zu dem Kommandanten. „Und dabei hat er nur die staubigen Rückstände eingeatmet." „Schlimme Aussichten für den Mann, den wir suchen " memte der Kapitän. .../^enn er hier oben geblieben ist, lebt er nicht mehr," erklärte Trendon bestimmt. ansehen"^" uns doch mal die Flaggenstange etwas näher „Die stammt vom Ufer," behauptete Trendon nach genauer Prüfung. J „Vom Wasser geglättet! Hm — m! Vielleicht ist er doch nicht so tot, wie wir glauben." „Was meinen Sie, Doktor Trendon? Ich verstehe Sie nicht ganz." ' ' -Nun angenommen, daß unser Mann sich diese Signal- Vorrichtung ausgedacht hat, so schleppte er die Stange vom Ufer herauf, um sie hier aufziipflanzen. Weshalb? f??* A"fach F^^em Grunde, weil sie hier am besten zu sehen ist. Da sich die Stelle aber zii dauertem Aufeuthalt u^ch^^ignet, so hißte er nur seine Flagge und ging wieder „Wer da hätten wir ihn am Ufer sehen müssen!" „Bemerkten Sie nicht etwas weiter nördlich eine Höhle? Die wäre ein guter Zufluchtsort gegen die Dämpfe." ^ .//Nun, einen Versuch ist die Sache wert," meinte der Kapitan, das Fernglas an die Augen hebend. „Halt! Was ist das? Bitte, sehen Sie doch einmal her'" Trendon wies auf ein kleines Stück Holz, in Form einer Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger, das in Mannshohe an der Stange befestigt war. Me andern drängten, sich herzu. . . "®5 ß Trendon. „Es niuß sich gesenkt haben, denn die Spitze zeigt gerade nach unten." „Merkivurdmes Ding! Wer da es nun einmal dorthtir zeigt so tvalzt die Steine fort, Leute!" befahl der Kapitän. Nach dem Aufheben des ersten Steines kam die Ecke eines Pappdeckels zum Vorschein, der sich bei näherer Prü. uug als ein Bucheinband entpuppte. Die Felsstücke wurden fortgerollt, und als der Flaggenstock umfiel, seiner Stütze Kapitän em Fund hervor und händigte ihn dem ,.»3 Shsjwt ßr&ÄSß s© (Fortsetzung folgt.) ' - Beschaffung und Behandlung der pfianzkartoffeln Von Geh. Reg.-Rat Dr. Appel. Die Verhältnisse dieses Jahres haben mit größter Eindringlichkeit bewiesen, welche Bedeutung für eine gute Ernte gute Pflanzkartoffeln haben. Manche Enttäuschung würde erspart ge blieben sein, wenn bei der Wahl des Pflanzgutes vorsichtiger verfahren worden wäre und wenn alte die Erfahrungen, die über den Einfluß des Pflanz-gutes auf die Ernte bereits vorliegen, benutzt worden wären. Die Sorge für gutes Pflanzgut muß schon auf dem Felde begmnen. Wer Anspruch auf höchste Ernten macht, sollte nur Pflanzkartoffeln benutzen, die von gesunden, reichtragenden Stöcken stammen. Er muß daher schon, während der Vegetationszeit die Feldstücke auswählen, die einen besonders günstigen Stand haben und aus ihnen Kümmerstöcke und kranke Pflanzen rechtzeitig entfernen. Es ift das eine Arbeit, die sich durch den höheren Ertrag stets bezahlt macht, und daher ist sie in den letzten Jahren mehr U7ld wehr auch in größeren Kartoffelwirtschafteu durchgeführt worden. Nicht immer aber ist es möglich, diese Arbeit vorzunehmen. Oann aber sollte man wenigstens beider Ernte dafür sorgen-, daß da. Saatgut von vornherein besonders geerntet und gelagert wird. Auch bn der Ernte ist es möglich, zu erkennen, ob ein Feld oder 6-ewstuck mit gleichmäßigen Pflanzen bestanden ist. Felder oder Feldstücke, bei denen dies nicht der Fall ist, sondern bei denen der Behang der einzelnen Stöcke sehr verschieden ist, oder die im Verglich zu anderen einen ungenügenden Ertrag ergeben haben, muß Wan für die Werbung von Pflanzgut ausschließen. Seit einer Reihe von Jahren ist nun die Erfahrung in immer umfangreicherem Maße gemocht worden, daß selbst bei derartiger sorgfältiger Auswähl des Pflanzgutes die Ernten nach einigen Jahren Nachlassen, und es hat sich daher immer mehr der Ge- brauch eingebürgert, mit dem Saatgut zu wechseln. Besonders für den Westen hat sich ein häufiger Saatgutwechsel als unbedingt notwendig erwiesen. Dort werden in vielen Fällen von Pflanzgut, das aus dem Osten frisch bezogen worden ist, verhältnismäßig große 100 bis 120 Ztr. vom Morgen gemacht. Beim r$(5f U o Q kiefe Ernte häufig schon im nächsten Jahre auf 70 2* o0 Ztr und UN dntten Jahre oft sogar auf 40 bis 50 Ztr. An diesen Verhältnissen sind teils Krankl)eiten schuld, die an den Pflanzkartoffeln nicht zu erkimnen sind, teils sind es sogenannte ii^^Ersch.einttngen' deren Ursack-en noch völlig unaufgeklärt Uno. ^)a ferner die Erfahrungen gemacht wurden, daß die in Be tracht komm enden K^ankl-eiten, so besonders die Blattroll- > '.E, selten schon mit dem bezogeiien Pflanzgut eingv- OTl haben schon vor Zähren die großen landwirtschaft- lichen Körperschaften des Westens eigene Sachverständige in die Gegenden geschickt aus denen sie Pflanzkarckoffeln zu beziehen bc absichtlgen, .um schon während des Sommers den Gesundheitszu stand der Felder feststellen zu lassen. ' ‘ Schwierigkeiten dieses Verfahrens und das allgemeine Brdürftiis nach gesunden Pflanztartoffeln habeii dazu geführt die Feldanerkennung, die sich seit Jahren beim Getreide bewährt hatte, auch für die Kartoffeln einzuführen. Und heute verfügen wir Pflanz kartoffeln, die n»„ s°lck>en Diese anerkannten Pflanzkartoffeln bilden die Grundlage ftir wei ere gute Ernten, und sie müssen unbedingt der Landwirtschaft in vollem Umfange zugefrihrt werden. Es ist dabei zu beimcksickff- daßihre Mengen trotz der Steigerung, die die Anerkennung der Kartoffeln in den letzten Jahren erfahren hat, noch nicht zur Bedarfes ausreicht. Das beweist nicht nur die EÄ^ordentliche Nachfrage, die nach anerkanntem Saatgut be- Fläcken o auch die Ertragsberechnung der anerkannten höhere Preis, der für solches Pflanzgut gewährt wird, schließt auch euie sorgfältigere Behandlung ein, und wenn man Zuteil bei Speisekartoffeln nicht so wie im Frieden W r P? 1 Geschäftsbedingungen fttr den Kartoffelhandel (Berliner Vereinbarung von 1914) festgesetzt sind muß dies doch für Pflanzkarwffeln nach Witter allen Umständen gilt dies In,r Kt? K^oßmdheilszustand. Durch die Feldanerkennung werden ^.^ankherten ausgeschlossen, die bereits auf dem Felde sicht- ^ ^Erzeugers mtlß aber verlmigt wer- ^ daß auch nachträglich erkrankten und beschädigten Knollen S ?utferiit werden. Es kommen hierfür alle Arten ao" r>unle, Owstbeschadigung imd größere Verletzungen in Bc- iracht Schorf Eise.i-, oder- Buntfleckigkeit und Stippigkeit sind J 1 ^ .?°5 Belang, mit Ausnahme eines Schorfbefalles, der so ^auk ist, daß die Keimfähigkeit darunter leidet. Die Größe der Knollen ist bei einer Abstammung iwn gesun gut tragenden Rsso-nr^n niAf • ^aswahl möglich ist, sich mehr an die untere Grenze hatten, ^.och haben wir auch Sorten, die nur wenig kleine Knollen ■ ™ ne J l c man da^er zu größerem Saatgut greifeni Verladen und Versenden von solchen wertvollen iJ,.gx»^sseln alle Sorgfalt vngeroendet werden muß, ist selbst- ^tcmdüch- Dazu gehört vor allem auch, daß unnötiges Stoßen E ^orfeu vermieden wird, und daß Pflanzkartoffeln nur in Wagen, die keine Salzreste enthalten, verladen werden. rw HT«? TÖ r ig j? Pflanzkartoffeln jetzt schon nach dem Verbrechers uberzufuhren, damit man sie rechtzeitig zur Pslanzzeit in Bereitschaft hat. Ob aber die Kartoffeln am Ort °P er ^ Verbrauchers überwintert werden, immer Uebenmuteruug mit der größten Sorgfalt geschehen. Auch ^ ^^ten, daß die Kartoffeln möglichst nicht verletzt werden, besonders die weicheren Sorten werden leicht faul, wenn m sie von Wunden oder Druckstellen aus Fäulniserreger ein- : xjt für gute Durchlüftung zu sorgen, damit möglichst bis zum Auspflanzen unberührt liegen bleiben können. Am ehesten läßt sich dies durch Mieten erreichen, fcne nach den Vorsckwiften des Flugblattes Nr. 15 der Kaiserlichen Biologischen Anstalt, das soeben in neuer Auflage erschienen ist, und des Flugblattes Nr. 16 der Gesellschaft zur Förderung des Baue.' und der wirtschaftlich zweckmäßigen Verwendung der Kar- tosselii, errichtet ftnd. * Die Aufbelvahrung der Kartoffeln im Hause. ev. ; 1/flht verderblich, da sie wasserreich sind. Für die Aufbewahrung gelten folgende Regeln: 1. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Die Temperatur darf 10 Grad Ceftms -- 8 'Grad Reaumur nicht übersteigen. Erfrieren die Kartoffeln, verderben sie unter allen Umständen. Sind ftc dauernd einer Ternperatur von über 10 Grad Celsius ausgesetzt, verfaulen sie. 2. Bodenräume sind zumeist ungeeignet, Kellerräume geeignet sofern sich nicht eine Heizung in der Nähe befindet. Keller nt Hausern mit Zentralheizung sind verdächtig. 3. Die Fäulnis kommt dadurch zustande, daß sich Pllze entwickeln, die in die Kartoffeln eindringen. Eine Kartoffel uderttagt die Fäulnis auf die andere. 4. Bei Ankunft müssen die Kartoffeln an einer Stelle ausgebreitet werden und sorgsam verlesen werden, d. h., alle angestoßenen, vom Spaten getroffenen, mit Flecken versehenen, irgendwie einen ungenügenden Gesundheitszustand bekun- dendeu muffen herausgelesen und sofort verwendet werden. Der Rest wird eingelagert. Dieses Verlesen hat zur wärnieren Jahreszeit, Herbst und wieder Frühjahr, alle 4 Wollen stattzuftnden. Verrutschter. d-n, mtmenben Psl^niM fö fcV Z Ä Tiä *!r* nn c* größere Pflanzknollen mehr Ertrag liefern als klei- Jmmerhln ist die m den Vereinbarungen festgesetzte Größe L'^ber klemere DurclMesser nicht unter 4, der größere nicht imf f^^^Eter betragen soll, im allgemeinen einzuhalten, was mn so eher möglich ist, als für lange Sotten eine Länae von 10 Zentimeter zulässig ist. Aus Ersparnisgründen wird man, Was vom montenegrinischen Hofe übr < a blieb. Den charakteristischsten Epilog für König NikitaS Glück und Ende — und zwar hauptsächlich für das Ende — bietet die folgende, an versteckter Stelle klein und bescheiden abgedruckte Notiz des .Matin": »Seine Majestät der König von Montenegro hat mit seinem Hofe nunmehr seinen endgültigen Wohnort ge« nommen. Er befindet sich in der Pariser Vorstadt Neuilly, Boulevard Victor Huao &8, in einer kleinen Villa. Die Hotgarde besteht aus 18 Maiin iind 2 Offizieren, sie ist in eineni benachbarten Hanse untergebrachi Die Bureai.s iind sonstigen offiziellen Stellen der königlich montenegrinischen Regierung werden demnächst ebendaselbst eingerichtet werden." Ei,i betrübendes Schicksal für den einstigen Besitzer eines Reiches, selbst weiin dieses Reich nur Moiitenegro hieß . . . * Norwegen schwimmt im Gold! »Morgenbladet* in Kristiania führt einige statistische Zahlen an, hie in sehr bezeichnender Weise erkennen Iaffen, wie groß die Kriegsgewinne gewisser Kreise in Norwegen sind und in welchem Umsange infolgedessen die Luxusausgaben in diesen Bevölkerungsschichten zugenommen haben; Seidenkkeider und Seidcnwaren können gewiß zum großen Teile als reine Luruswaren angesehen werden. Von Seidenwaren wurden im ersten Halbjahr 1914 in Norwegen etwa 16 000 Kilo- grainm eingeführt In deniselben Zeitrauni des Jahres 1915 war die Einfuhr aus 18 400 Kg. gestiegen, aber int ersten Halbjahr 1916 wo die'Vermehrung des Reichtums durch die KriegSaewinne erst voll in Wirkung trat, hat der Belatlf dieser Einfuhr die außerordentliche Höhe von 36 900 Kg. erreicht. Dasselbe Bild zeigt die Einflchr von fertigen Seidenkleidern: 1914 etiva 2000 Kg., 1915' etwa 2800 Kg. - aber 1916 etwa 7500 Kg.l Nach bestickten Seidenkleidern ist die Nachfrage nicht so groß, aber der Verbrauch daran ist doch in demselb/>i reißenden Maße gestiegen: er belief sich 1914 auf etwa 2100 Kg., sank 1915 sogar m,f 1500 Kg., kletterte aber 1916 auf etwa 4350 Kg. Schließlich noch die Zahlen für halb- seidene Waren: Dari,» ist die Einfuhr von etwa 21 400 Kg. im ersten Halbjahr 1914 und etwa ebenso viel im selben Zeiträume 1915 in diesem Jahre auf 47 500 Kg. gestiegen. Wie man siebt: in Norwegen sind letzt Zeiten, roo inan »in Seide und Saliit^ stolziert. Das Land schwimmt im Golde! fe , Büchertisch» — Geschichte der Philosophie vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Von Prof. Dr. A. Messer. Zweite veränderte Auflage. 150 Seite»». (Wissenschaft und Bildung. Bd. 109.) — Die Philosophie der Gegenwart. Von Professor Dr. A. Messer. 140 Seiten. (Wissenschaft unb Bildung, Bd. 138.) In Leinenband je Mk. 1,25. Verlag von Duelle ft Meyer, Leipzig. — Messers treffliche Einführung in die'Philosophie hat sich rasch allenthalben Freunde erworben, und so sind ivir iirjber Lage, unseren Lesern wieder über eine soeben erschienene, wesentlich verbesserte neue Auflage 511 berichten. Dankenswerterweise hat uns der Verfasser aber noch als Krönung des Ganzen in einem besonderen Bande eine kurze Philosophie der Gegenivart geschenkt, die er Kerfchensteiner widmet. So reichen die beiden Bändchen von Fichte und Schleiermacher bis zu den führenden Philosophen der Gegenwart, (Lucken, Mündt, Hnsserl u. a. 'Messers Ausführungen unterscheiden sich so vortrefflich von ähnlichen Werken durch die fesselnde, lebensvolle Darstellung und die Objektivität seiner Betrachtungsweise. Man fühlt es überall, daß es ihm, >vie er so schon in seiner Einführung bemerkt, Herzensanlregen ist, die Philosophie in Fühlung mit dem Leben und seinen Aufgaben zu bringen. Er will zeigen, was insbesondere die deutsche Philosophie an Gedanken über Gott nnd Welt, Leben und Kultur hervorgebracht hat, und so den fterbenbei» Menschen Helsen, Stellung zu nehmen zu den uralten Menschheitsfragen, die heute noch wie vor Jahrtausenden die Denkender» beschäftigen und die Geister scheiden. — Heinrich Fede rer: DasMätteliseppi. Eine Erzählung. (Grote'sche Sammlung von Werke,» zeitgenössischer Schriftsteller, Ba,»d 125.) 565 Seiten 8 *. Mit einein Bildnis. Geheftet 5 Mk., geb. 6 Mk. Berlin, G. Grote. — Der Schweizer Dichter Heir»rich Federer beg»»»g ir» diesen Tagen feinen 50. Geburtstag. Innerhalb kürzester Frist konnte er vier ,»»ehr oder »veniger mnfangreiche Werke erscheinen taffen, derei» jedes immer neue und reichere Werte enthüllt. So auch jetzt »vieder das ,Mätteli- seppck. Mau »vird berm Leser» seines neuen Buches bald erkennen, daß eS die eigene Eltern- und Jngendgeschichte ift, die er hier ii» »v»u»dersa»l»er Veriveb»n»g vor» Dicht»ri»g und Wahrheit erzählt. TaS Buch führt daS ergreifende Schicksal der Spichtiger-Elter,» iu»d in» Kreise dieser Familie, in der Ar»n»»t u»»d Not zr» Hanse ftnb, die jugendliche Entivrcklnng des Alois Spichtiger aus, alles in» Schalter» der sonderbaren Mättelisevpifigur, die teils irn Mittel- p»,nkt steht, teils im Hintergr»»nd der Handlung »vie ein Geist a»rs alten Zeiten der Urschweiz gege>»»värtig ist. Das Werk ist ga»»z und gar ein Lied von der Schweizer Heirnat des Dichter-, „ein Lied, »vorin es Berge ru»d Schnee und Wind »n»d Edelrveis; nnd gebogene Hirten knie und darüber ein Rausche.-» gibt »vie von, Geist der Geister/ — 8 leqyvten und Indien von Dr. Th. P r e y e r. Männer und Völker, Verlag vor» Ullstein ft Eo., Berlin. — Deutsches Mädchenbnch. Ein Jahrbuch der Unterhaltung, Belehrung und Beschäftigung für junge Mädchen von 10 bis 17 Jahren. Mrt Beiträgen der erster» Schriftsteller und Künstler. Ein prächtiger Band von 412 Seiten rnit vielen hundert Text- »urd feinen Fardenbrldern. 22 . Band. Arrf» feinste gebunden Mk. 7,50. K. Thienemanns Verlag. Stuttgart. — Nach einer zweijährigen Pause stellt sich das Deutsche Mädchenbuch »viedernn» rnit seiner Fülle von Gaben ein nnd darr rnit Recht hoffen, seine guten Freundinnen rviederznfinderr. Wieder sind hier den jungen Mädchen arrs der Feder bervahrter Schriftsteller gute, für Geist und Gemüt ansprechende Erzählungen und Novellen, Gedichte, anregende ?lUmsätze aus allerler Gebieten des Wissens und der Kunst, auch der »noderner» Handarbeiten nnd des Sports geboten, dazrr allerlei für Scherz und Ernst, Rätsel, Scharaden n. dergl. .Selbstverständlich fehlen m diesen» Jahrgang nicht eingehende Schilderungen der Liebestätigkeit der deritschen Frarr während des Krieges, ihrer Arbeit beim Roten Kreuz und beirr» Nationaler» Frarreirdienst. Der Aufsatz über Handarbeit bringt eine genaue nnd leichtverständlrche Belehrung — rnit vieler» schönen Vorlagen ansgestattet — über die bei unseren BerwuniUle»» so sehr beliebten Strickrahmenarbeiten. Unter der» Lebensqeschichlen berührnter Frauen paßt in rrnsere Zeit die Geschichte der selbst an den» blendender» Hose Lud,vigs XIV. so kerndeutsch gebliebenen Piälzer Lieselotte rnit ihren» schöner» Beispiel trenester Vaterlandsliebe besonders grrt hinein. Zu Freude und Brlehrnng dient auch diesem Bande sein reicher und gerväblter Bilderfchmuck, der nicht nur d»»rch Wiedergabe von Photographien wahrheitsgetreue Darstellrrngen o»bt, sondern and) durch zrvei- nnd mehrfarbige Bilder nach Originaler» erster Künstler Auge uub Herz erfreut und der» Geschmack bildet Auch dieser neue Jahrgang des beliebten Jugendbrrches wird gewiß »vieder, »vo er a»»klopft, freudig eingelassen und begrüßt »verden. G. B. — G ri u» >»», Brüder, Märchen. sK. Thierrernarins Verlag, Stuttgart.) Mit 18 farbigen nnd 50 Tonbildern von Paul Hey. 370 Seiten stark; Pracht-Oktavansgabe. Gebrrnden in modernes Leinen mit vierfarbiger Prägung „ach ci,»ec Zeichnung von Paul Hey. Für Knaben und Mädchen von 5 bis 12 Jahren nnd Envachfene. Preis Mk. 6 .- Was haben »vir -Deutschen deutschere-, »verl arrs der tiefsten Tiefe unserer Volsseele starnmend, als unsere Sagen und Märchen! Unfern Herzen an» liebster», und arrch »vieder in die breitesten Schichter» des Volkes zrrrückgekehrt, ist die Märchensam»»»lnng, die »vir de»» Gebrüdern Grimm verdanken. Aus ihnen schaut uns die Seele des deutschen Volkes in ihrer ganzer» Kraft und Tiefe entgegen- Und mm findet diese Seele a»lch noch Arisdrrrck in den Bildern vor» Paul Hey, de»n ihre ganze Schönheit voll *m eigenen Herzen aufgegangen ist, und dem eS darllin auch, »vie »vohl kaurn einem Künstler vor ihr»,, gel»rngen ift, seine Bilder mit der» Märchen eins rverden zu lassen. Klein »r»»d groß, denn nicht die Kinder alle»»» sinder, ihre ßuft an Grimms Märchen, alle werden gerviß mit Freuden diese neue Ausgabe des lieben alten Märchenbuches mit feinem schönen Druck, der» prächtiger» Zeichnungen »urd den »vundervoller» farbigen Bildern begrüßen. - »M ein liebes M ü t t e r l e i n/ Dieses von P. Große komponierte Lied ist soeben in 16. Auflage erschienen nnd bei Er»»st E h a l l i e r, Musikalienhandlung, Gießen, Nenenrveg 9, in solgei»der» Altsgaben erhältlich: Für Gesang »rrrd Klavier 1 Mk., als Fantasie zweihändig Mk. 1,20 nnd für Zither zu 80 Pfg. — Die Hefte 97 und 98 deS »Bölkerkrie g" (herausgegeben von Dr. C. H. Baer, Verlag von Julius Hoffman»». Stuttgart) enthalten Aussätze nnd Darstellrrnger» über die denkbar »vichtigsten Fragen, über daS derrtsche, französische, englische, -belgische Heer im allgemeinen, über Diizipli»», Moral, AuSskattrmg. Versorgung usw-, über Artillerie und besonder- d »s gegernvartig z. B. an der Somme so bederitrurgsvollr Flugwc- n, veranschaulicht durch arrsgezeiehnete Photographien; ferner über Verführer, über 6 )efarr»tverlusle, über das VerhälrniS der HesayrrngStrllppe»» zu den Einwohnern »rnd viel«? andere. — Ei»»e Detailkarte der Dobrridscha in dem großen Maßstabe 1:400 000 bringt die Kartographische Anstalt G. Freytag L Berndt, Wie»», als Ergänzung ihrer kürzlich er- fchienerrer» Freytag'schen Tetarlkarte vor» Alittel - R»»märuer» »m gleicher» Maßstade, an die sie sich gerrarr anschkießt. DaS neue Blart (1,60 Mk.), ebenfalls in Farben ansgesührt, mit grrt verständlicher Gelärrdedarstellnng, ist 55: 80 Ztn». groß, umfaßt das zrv.fchen Tecuciu-Bolgrad— der Donaumünd,rr»g—Srlistria—Varna gelegeire Gebiet mit den großer» Städte»» Braila- Galatz—Rerri — Tuleea— Atedzidie —Konstantza, der ganzen Tonaustrecke von Silistria bis znm Schrvarzer» Meer und der vor» Konstantza über die Dona»»- drucke bet Eernavoda nördlich der Doria»» »veiter führenden Bahnstrecke. - Gießener Hansfratten-Bereiru 99 0 ch e :i d» c i t l e L ©onntag: Tomatensuppe, Hackbraten mit BlumrnkoU, Birnen ko m Pott. Montag: Geröstete Grießsuppe, Tälnpfkraut mit Kartoffelbrei. Dienstag: Grüne Erbfensupsv, Hafer- ober Gerste stocken*) mit Aepseln. Mittwoch, Würfclsnppe, Mischgericht von Weißkraut, Nudeln, Tomaten nnd gellnn» Rüben. Donnerstag: Kartosselsuppe, Nudelmrstauf it» it Obstsaft- tnnke. 1 Freitag: Erbswursisnppe, Labskan.s**f von Ranchfisch. Samstag: Aepsel suppe, Ochsenfleisch oder Wurst mit Petcr- silienkartofsel»» und Sstzgurken oder Gurkenrcklnt. *) Hafer- oder Gersteflockerr mit Aepfstn: 2 Pfund Aepsel werden geschält, in Stücke geschnitten, mit [i / A Liter Wasser, 100 Gramm Zucker, Zitronenschale, 30 Gramm Korinthen und 125 Gramm Flocken zrrgleich gekocht und kalt gegessen. **) Labskaus von Nauchfisch. Kartoffeln »verden gekocht und geskrinpst, vorher eingcweichter Ranch,'isch oder geräucherter Schellfisch Pore Hrrut und Gräten befreit, in kleine Stücke zerlegt Spr'ck oder Fett mit reichlich Zwiebeln gedänrpft, mit wenig Milch und zu rnckbeüal lenem Kartvfs-el»nasser oder Fischbrühe aufgefüllt unds alles zusammen vermischt. Dazu Salzgurken. §?6t-Aufgade. Es »vird Bierfkat gespielt. Sie selbst stehen bereits so hoch, daß jedes Spiel, »velches zu Ihrer» Ungunsten nnssällt, für Sie den Verlust der ganzen Partie nach sich zieht. Was »vürden Sie in Vorhand »i»it folgender» Karten spielen, »verrn Atrttel- »rnd Hinter« Hand passen? f*WT ♦ ^ ♦ A 4- «v+ UM m 4» ♦ !LBa ❖ * * <0 ♦♦♦ o <> 0^0 _J 0 ^ (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des Rösselsprungs in voriger Nummert Still streut der Sämann seine Saaten, Ob sie gedeihe»» oder nicht; O, lasse dich von ih»n beraten U»»d tue schweigend deine Pflicht. I. Sturm. Schri'tlertring: Fr. R. Zenz. — ZwillingSrnnddrnck und Verlag der BrÜhl'fche»» Univerfitäts-Birch- r»nd Steindruckerei. R. Lar»ge. Gießen