Der KsLium-Vlüksn. Dtoman von St. E. White und S. H. Adams. Autorisierte Uebersetzung. — Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) 11. Kapitel. Auf vierh undert Meter. Percy Darrow hatte sofort ersaßt, was mein erstickter Schrei bedeutete. Er kehrte auf der Stelle um und rannte, so schnell ihn seine Beine trugen, nach dem Eingänge der Schlucht zurück. Ich konnte zuerst nicht begreifen, weshalb meine Gefährten sich abwartend verhielten, ohne zu schießen oder die Verfolgung aufzunehmen, als mir das Berschwin- den Pcrdosas einfiel, der unterdessen Zeit genug gehabt hatte, Darrow den Weg ab zu schneiden. Mein Herz klopfte wild; denn ich zweifelte keinen Augenblick daran, daß der Flüchtling dem Mexikaner -gerade in die Arme lausen würde. Ohne Zweifel iväre dies auch geschehen, wenn nicht seine südliche .Heißblütigkeit Perdosa einen Streich gespielt hätte. Er schoß zu früh! Percy Darrow stutzte und hielt im Laufen inne, so daß wir einen Augenblick glaubten, er sei getroffen. Zum zweiten Male feuerte Perdosa und fehlte wieder. Darrow rannte nach links und begann verzweifelt die steilen Klippen emporzuklimmen. Ich habe einmal einer Eberjagd an der Küste Kaliforniens bcigewohnt. Die Hunde hatten am Ende einer engen Barranca, von der ein einziger steiler Pfad über den Hügel führte, ein Ntrrdel Wildschweine gestellt. Wir standen auf einem andern, drei- bis vierhundert Meter entfernten Hügel und schossen auf die Tiere, die sich mühsam den Pfad hinauf-- quälten. Wir hatten genügend Zeit zum Zielen, deren der schwierige Anstieg zwang die Eber zu langsamster Gangart. Genau so war es hier. Percy Darrow hatte zlveihurrdert Fuß Höhe zu erklimmen. Während dieser Zeit bot er eine ausgezeichnete Zielscheibe, imb der lockere Sandstein zeigte deutlich, wo die Schüsse saßen. Es war bezeichnend für die Leute, daß sie sich gar nicht die Mühe gaben, näher zu gehen, wozu sie vollauf Zeit gehabt hätten, sondern sich gemächlich zu einern Wettschießen aufstellten. „Erster Schuß," rief Handy Salomon, legte freihändig an urrd feuerte unverzüglich los. Zur Rechten zeigte sich eine Staubwolke. „Nerven nicht gut," erklärte er; „zitterte gerade beim Abdrücken!" Putz schoß kniend und zielte zu ties. „Glaubte, die Büchse würd' aus die Entfernung höher tragen," murmelte er. Der Nigger fehlte ebenfalls. -Letzt paßt aus!" sagte Thrackles grinsend. Er stellte sich breitbeinig hin tritt) hob die Waffe, die unbeweglich wie ein Stück Holz in seinem Griff ruhte. Percy Darrows Schicksal lag jetzt in der Hand eines Schützen von jener gefährlichen Sorte, die keine Nerven besitzen. Doch zum zweiten Male sollten meine Zähne ihm das Leben retten. Beim Abziehen kam Thrackles an seinen verletzten Finger, und der Schuß ging ins Blaue. Inzwischen hatte Darrow etwa zwanzig Fuß erklommen. Die Leute wählten nun bequemere SteÜungen. Handy Salomon warf sich platt auf den Bauch und legte die Gewehrmündung auf ein Sand Hänschen. Pulz stützte im Hocken den Ellertbogen auf das Bein. Der Nigger kniete hin. 9hu; Thrackles blieb stehen, feine mächtigen;, wie aus Stein gehauenen Arme bedurften keiner Stiche. Keiner kümmerte sich jetzt mehr um den andern, alle schossen durcheinander, wobei jeder herausfand, daß eine menschliche Gestalt auf eine Entfernung von vierhundert Metern ein schlechtes Ziel abgibt. Mmählich schossen sie sich aber immer besser ein, was man an dem aufpusfenden Staub deutlich sehen konnte. Als Percy Darrow die Hälfte des Wegs erklommen hatte, gab Thrackles den fünften Schuß ab. Ich sah den Verfolgten taumeln und fast den Halt verlieren, und die Leute stießen ein wildes Triumphgeschrei aus. Aber er raffte sich zusammen und kletterte weiter. Bis dahin hatte uns die Sonne ins Gesicht geschienen und wahrscheinlich auch ans dem Visier der Gewehre geflimmert. Plötzlich aber erlosch die Hellch und ern ungewisses Ztvielicht verbreitete sich. Der Himmel war von einem dichten Nebelschleier bedeckt, durch den ich nicht einmal die Sonnenscheibe sehen komrte. Die Dunstmassen machten den Eindruck einer Gewitterwolke, nur waren sie statt von der gewöhnlichen grauschwarzen, von dunkel-lehmbrauner Färbung. Ein dumpfes Grollen erschütterte die regungslose Luft. Aus dem Landinneren schossen in wagrechter Richtung lange Blitzstrahlen. Auf der Wolkendecke malte sich der Widerschein dunkelroter Glut. Das dumpfe Dröhnen in der Luft schwoll zum Gebrüll an — und eine Explosion erfolgte, die den (Ädboden erzittern ließ. Wir starrten uns gegenseitig in die entsetzten Gesichter. „Was, zum Teufel! ist los?" schrie Pnlz. „Wudn! Wudu!" ächzte der Nigger, sich platt ans die Erde werfend. Ein Schauer weicher, weißer Flocken regnete nieder und überzog rasch alles mit einer schneeartigen Schicht. Weit draußen auf dein Meere schien die Sonne. Allmählich erstarb das (sollen, das Blitzen hörte auf, und es trat verhältnismäßige Ruhe ein. Wir wandten unsere Blicke wieder der Klippe *u. Nicht einen Augenblick lang hätte Percy Darrow sein Klettern eingestellt und soeben erreichte er die olnwe Felskant-e. Mit einern Wutgeschrei ergriff Handy Salomon ein neues Gewehr und entleerte das ganze Magazin, so schnell er repetieren konnte. An einem halben i Dutzeick Stellen flogen kleine Staubwolken au^ Aber Da^ row blieb unversehrt. Jetzt war er oben — lüstete tromscy ^"^ott^verstuche^eine^Seelel" schrie Handy Salmnon mit wutverzerrtem Gesicht, warf bas Gewehr rn den Sa und trampelte in sinnlosem Zorn, darauf herum. „Laß ihn taufen!" brummte Th rackles. „Der fcfrjbet uns nichts! Wenn ich nur wüßte, was hrer ergentlrch ^ ^Hast noch nie einen Vulkanausbruch gesehen, d-u Esel?" schrie Handy Salomon ihn an. ^ , r . - ^ „Mit dem Schimpfen bist du immer gleich ber der Hand, Maat. Nein, ich habe noch nre einen gesehen, meine aber, danii sollten wir lieber machen, daß wir sortkommen. „Wir können ja in die Schlucht 'raufkriechen und sw holen," schlug Thrackles vor. „In den Höllenrachen da?" schrre Handy Salomon, in sichtlichem Entsetzen zurückweichend. „Fallt mir gar nicht ein! Geh' du doch mit Pulz, wenn du Lust hast." Hieraus entwickelte sich ein heftiger Zank, an dem auch Pulz sich beteiligte. Perdosa be»gab sich auf dem kürzesten Wege zu dein Rumfaßchen. Er und der Nigger waren total verstört; bei dein geringsten Geräusch zuckten sie zusammen; selbst die natürliche Erklärung des Phänomens schien ihre Furcht nur in sehr geringem Grade zu beschwichtigen, kiw nahm an, Darrow wüiLe so schnell wie möglich auf dem Wege über die Hügel nach dem Tal eilen, wo er, wie ich wußte, mehrere Jagdflinten hatte. Und ich hoffte inbrünstig, daß er uiid Doktor Hchermerhvrn zum Angriff schreiten WluLen, ehe sich die Leute von ihrem Schreck erholt hatten Und darauf vorbereiteten. Die unheimliche Wolke, das gespenstische Halblicht urw die Explosionen, welche jetzt wieder häufiger aufeinaiider folgten, übten eine starke Wirkung auf sie aus. In ihrem jetzigen Gemütszustände scheuten sie sich trotz der Gier nach dem ersehnten Schatze vor dem ersten Vorstoß. Aber das Schicksal war wieder einmal gegen uns, wie immer und überall auf dieser unglückseligen Fahrt. Ich sah eine zweite Geftalt aus der Schlucht treten! Der Mann stolperte wie ein Verwundeter und blieb alle zehn Schritte in vornübergebeu,gter Stellung stehen. In dem trüben Licht konnte ich Einzelheiten nicht unterscheiden, aber als der Dunstschleier einen Augenblick zerriß, erkannte ich Doktor Schermerhorn, der mit großer Anstren- gung etwas schleppte — die Kiste!! 12. Kapitel. Der Mord». Ich fing sofort an z/ü (schreien, als ich sah, daß die Leute sein Kommen bemerkt hatten. Ob er mich gehört hatte oder nicht, kann ich nicht sagen; war es der Fall, so mißverstand er meine Absicht, denn er setzte mühsam einen Weg fort. Ich erreichte werter nichts, als daß ich mit meinem eigenen Tasck>entuch ^geknebelt und in eine Vertiefung zwischen den Dünen geworfen wurde. Von dort aus horte ich Handy Salomon aufgeregt schreien: „Laßt mich nur machen! Die Sache nützt uns nichts, wenn wir reicht Bescheid wissen — aber ich toill es schon aus ihm 'rauskriegen, wo er das klebrige versteckt hat..."« Damit tvaren sie einverstanden. „Jetzt gehe ich und helfe ihm die Kiste tragen!" Eine lange Pause folgte. Auf den Wolken über mir brannte düstere Glut. Ein seltsam unirdisches Licht erfüllte die Atmosphäre und kein Lüftchen regte sich. Dann hörte ich Handy Salomon und Dokter Schermer Horn zu der Gruppe treten. „Na, da wären wir, Herr Perfesser," sagte Salomon in wärmsten Herzenstönen. „Hier setze ich sie hin; ganz sicher wie ein Kind in der Wiege. Aber schwer ist sie!" An dem vergnügten Lachen Doktor Schermerhorns hörte ich, daß er in freudiger Erregung war. „Ja, sie ist schwer!" sagte er. „Sie trägt ja auch den heißesten Wunsch der ganzen Welt in sich. Wo ist Percy?" „An Bord gegangen." „Wir müssen uns rasch einscbiffen. Es ist höchste Zeit. Wäre der Ansbruch einen Tag früher geschehen, so hätte er meine Arbeit vernichtet. Jetzt kann menvetwegen die aayze Insel versinken!" lachte er. „Laßt uns schnell machen, Laß wir sortkommen t" „Cs wird lange dauern, alle Ihre Sachen herunterzw« schaffen, Herr Perfesser." „Die existieren nicht mehr. Der Ausbruch hat sie verschluckt. Fetzt wird die Lava wohl schon einen Fuß hoch inr Tale stehen, und es dauert nicht mehr lange, dann ist sie hier. Wir müssen an Bord." „So haben Sie all die teuren Sachen verloren, Herr Perfesser?" sagte Handy Salomon. „Das nenne ich aber Unglück!" Doktor Schermerhorn lachte wieder. „Das schadet nichts!" ries er. „Hier in dieser kleinen! Kiste steckt ein Schatz, der Lohn für die Arbeit von vielen Jahren — die Kosten für die „Laughiug Laß", die Mannschaft, und die Ausrüstung init inbegriffen — und noch hundertmal mehr!" „Ich bin zwar nur 'n einfacher Seemann, Herr Perfesser, aber ich glaub' Ihnen, wenn die Kiste auch man ein bißchen klein ist für altes, was drin sein soll." „Die kleine Kiste ist eine Zauberbüchse!" jubelte der Professor in seinem Triumphgefühl mit der schwungvollen Begeisterung des echten Gelehrten. „Was ihr auch verwandeln wollt, ihr braucht as nur zu wünschen und— es geschieht. Selbst das Gefüge der Felsen, die Moleküle —i alles, alles!" „Kann man auch Diamanten damit machend" fragte Pulz, und atemlos erwarteten alle die Antwort des Professors. „Oh, noch viel wunderbarere Verwandlungen könnte man bewerkstelligen," antwortete Doktor Schermerhorn mit nachsichtigem Lächeln. „Diese wäre ganz einfach. Carbon ist Kohle; asio auch Diamant. Nicht wahr? Man brauchte hier nur die Form, nicht einmal den Stoff zu ändern." „Dann kann man Kohlen in Diamanten verwanDeln?" fragte Handy Salomon. „Jawohl., ihr habt mich ganz richtig verstanden —" Ein schrilles Quieken wie von einer erschreckten Maus — dann lange, tödliche Stille! Ich hörte kurz hintereinander zwei dumpfe, schwere Schläge, und einen Augenblick darauf sah ich Handy Salomon einen menschlichen Körper, dem er seinen Stahlhaken wie einem Fische unter den Kiefer ein- gebohrt hatte, nach der See schleifen. Jetzt befreite mich Pulz von den Fesseln und dem Knebel. „Kommen Sie her!" befahl er. Me blickten ängstlich nach der Schlucht, aus der dicker, Weißer Qualm hervorquoll. Die drohenden Anzeichen mehrten sich. Fortwährend erschütterten bald leichtere, bald schwerere Explosionen die Grundvesten der Insel. Große Felsstücke rollten von den Klippen, uird die Blitze folgten! sich immer häufiger. Wir selbst erschienen uns in dem eigentümlichen Licht unheimlich und riesengroß. „Fort, fort! So schnell als möglich!" schrie Thrackles. Augenblicklich machten wir Kehrt und rannten davon. Thrackles und Salonron schleppten die Kiste. Wir ließen alle unsere Sachen im Stich und setzten nur mit dem, was wir auf dem Leibe trugen, nach der „Laughing Laß" über. Ein großer Teil der Vorräte war nach dem letzten gründlichen Neinmachen auss Schiff zurückbefördert worden, aber unsere Kleider und unser persönliches lÄgentum blieb am Strairde liegen. Nachdem wrr die Bucht erreicht hatten, hätte nichts in der Welt uns mehr dazu zu bewegen vermocht, noch ein^ mal an den verfluchten Ort zurückzukehren. Die Ueberfahrt war nicht ungefährlich ; denn es erhoben sich ohne Zweifel infolge seismischer Störungen mitunter haushohe Wogen, dre ohne Weiterbewegung in sich zusammensanken. Aus dem Boot, bas wir nicht emporhrßten, sondern am Tau nachschleppen ließen, taumelten wir es« schöpft an Deck. (Fortsetzung folgt.) Aus dem Hinterland. Kon Alexander Schettler-Duisburgs Der alte Herr. Du triffst ihn Überall, auf ber Elektrischen, im Restaurant, fttf Eisenbahnabteil, vor einem Schaufenster, im Zigarrenladen, auf einer einsamen Alleebank —< besser gefasert, er trifft dich und hält dich fest, venvickelt dich in ein Gespräch, das du aus Höflichkeit nicht so ohne weiteres abbrechen darfst, denn es handelt von seinem Sohne, ber draußen steht. „An der Somms, verstehn Sie, im dichtesten Kugelregen. CS soll grauenhaft dort zugehn. Was mit der Junge für Briefs 616 — R t! Und baM hat er schon alles von Anfang an mitgemacht- ümal verwundet gewesen, — und immer wieder draußen, !— jaja, die heutige Jugend l" _ . fr . Er erzählt dir dis in aNe Einzelheiten die ErlKrisse und Taten seines Jungen, und sein Gesicht glänzt vor ^Väterlichkeit Und Stolz. Du mußt ihm unbedingt zuhören, obwohl dir Bater wie Sohn gleich fremd bis heute gewesen sind. Aber er braucht jenurnd, dem er von seinem Jungen erzählen kann, so sehr l>t ihm jeder Sah aus des Sohnes Feldbriefen zum Erlebnis geworden^ ihm, der still in der Hemmt sitzen und von ferne zuschauen und warten muß. Wie lange der Krieg auch dauern mag, reder neue Brief seines Jungen ist ihni ein neues Ereignis, eure Fundgrube neuen Staunens und inneren Miterlebens. Wie eine wundersame Legende trügt er mit sich herum, was ihm frisch aus dem Felde berichtet wird, und in seinen Augen steht das Leuchten des Veteranen, der von seinen Schlachterinnerungen anno 70 erzählt, von jenen Dingen, die in sagenhafter Zeitenferne liegen. * Die junge Kriegerfrau. Ueber ihrem Gesicht liegt der Schleier eines füllen, geduldigen Ernstes Ihre Augen sind tief und ihre Blicke weltfern! in aller Alltäglichkeit. Siü trägt die unsichtbare Märthrerkronel der hoffenden Geduld, einer Geduld, wie sie nur Bräute und Mütter keimen. Wenn sie sprich, sind es Alltäglichkeiten, die Sorge um das liebe Leben, das Hauswesen, die Kinder. Von ihrem/ Mann spricht sie werrig und von der Sorge und Sehnsucht nach ihm. Es ist, als ob sie dieses Kapitel in sich verschlossen habe, wie ein Jungmädchen seine fülle, geheime Liebe. lind doch Wechsels sie einander Brief um Bries, wie zwei Liebesleute. Briefe, die über blutgetränkte Felder aus dem Bereich des Grauens, der Vernicklung in ein sülles Heim flattern, kreuzen mit Liebeszeichen, bie? aus stillem Kämmerlein in das Ungewisse, Unfaßbare, Aben- teuerlickie hinauswandern. Briefe voll Zärtlickykeit, Sehnsucht, To-j desbereiüchaft, und Briefe voll ängstlicher Verzagtheit, schmerzlicher Geduld, sckMerverhüllter Sorge. Liebesbriefe Gereister, in einer zweiten, schwereren Braut- und Prüfungszeit Wartenden. Und wie Bräute, mütterliche Bräute wandeln die jungen Frauen inmitten der scheinbar unveränderten Umwelt, wartend, verwunschene Prinzessinnen. Die Welt geht ihren Gang, aber sie hören den Krieg in ihren Pulsen klopfen und fühlen ihn in ihrem Blute brennen, und ihre Augen sind weltfern, nach innen gerichtet, und über ihrem Gesicht liegt der Schleier eines stillen, geduldigen Ernstes. Kriegsgefangene. Die Straße liegt in geruhsamer VormittagssüUe. Ein Marschschritt ertönt. Ein Trupp kräftiger Bauernbursck>en, in Langschäf- ügen, über dem gutmüüg stumpfem Gesicht keck aufgestülpt die Deckelmütze oder das bunte Käppi. Alle stapfen im Gleichsckiritt Über die Straße und hinter ihnen drein ein wackerer, behäbiges Landsturnnnann, schmunzelnd, aber die Kirarre mit scharfen Patronen schulternd. Es geht auf Arbeit. „Russen!" tusckielt's in den Straßen. Hausmütter, mit dem Handkorb — im Begriff einzukaufen, Kinder auf dem Wege zur Schule, sie bleiben einen Augenblick stehen, der Straßenarbeiter richtet sich auf, ein alter Herr, der mühsam am Stock gebt, vergißt einen Llugenblick, daß ihn die Gickst plagt, über alle Gesichter huscht ein Lächeln, ein breites oder ein feines, zwischen Schaulust Und Mitleid und ein wenig Pharisäertum. Gefangene. Beute! Es ist, als ob sie ein Zipfelchen von dem erfassen, was draußen vor sich gebt, von der großen Legende der Gegenwart. Eine Episode im Alltag, ein Kinobild des Lebens. Und sogar über die stumpfen. «gutmütigen Gesichter geht ein Lächeln. * Der Urlauber. An seinen Süefeln scheint rroch der „Staub" des Schlachtfeldes tzu haften, da er aus dem Urlaciberzug steigt, sein grauer Rock ist mitgenommen und vertragen. Unter dein Helm aber blitzt ein gebräuntes Gesicht hervor mit gehärteten Zügen, in denen gleichwohl ein Jungenlachen spielt. Schwerfällig und l)art ist sein Schritt, des Asphalts imgewohnt, seine Bewegungen bel-äbig, als säße ihm noch der SteUungskriegs m den Knochen.. Mit Ausrüstungsgegenstanden beschwert, klirrt er wie ein schwertgogürteter mittelalterlicher Ritter über das mondäne Oroßstadtpflaster. Bor wenigen Monden noch schritt ein junger, eleganter Mann Mer dasselbe Pstaster, im modischen Straßenanzug, mit Lackschuhen, eine Nelke „genießerisch" im Knopflochs sein Gang war wiegend, sein Gesicht von einer durchgeistigten Blässe, — war er daS damals? Er würde sich nicht wieder er kennen heute. Welch eine Verwandlung im grauen Rock! Und welche Wandlung des Geschmackes! Damals waren die Seinen so stoh auf ihn, wie in diesem verschlissenen Anzug, dessen Unansehnlichkeit ihn wie einen heimlichen Schmuck ziert. Nur eines enttäuscht sie: aus dem untcrhattsamen Gesellschafter ist ein stiller, verschlossener Mensch genivrden, der auch nicht eint bißchen interessant von seinen Erlebrüssen von der Froitt zu erzählen weih. * ^ Monitore. Uns wird geschrieben: In einem der letzten Heeresbericht« war von österreichisch-ungarischen Monitoren die Rede, die dis über die Donau geschlagene Pontonbrücke im Rücken der über den Strom gedrungenen rumänischen Truppen zerstörten. Bei diesem Anlaß ist es von Interesse, auf die wenig bekannte Geschichte dieser Fahrzeuge hinzuweisen, die von den Engländern mit einem geheimnisvollen Schleier umgeben zu werden pflegen und die nichts anderes sind als flachgehende, schwimmende Batterien mit möglichst schwerer Artillerie. Tie Bezeichnung Monitor" stammt von dem durch den Ingenieur Ericsson in wenigen Monaten während des Sezessionskrieges erbauten Kampsschiffe dieses Namens. Dasselbe erlangte eine gewisse Berühmtheit durch den Kampf mit dem für die damalige Zeit stark gepanzerten „MerriMac" der Südstaaten, am 9. März 1862 bei Hampton Roads. Kapitän Worden war der Führer dieses ersten .,Monitor", dessen Namen die Südstaaten daran erinnern sollte, daß ihre Batterien an den Flußeingängen kein Hindernis Mehr für die Unionsflotte böten. Ter Kontrakt zur Erbauung des Fahrzeuges ward unter der Bedingung abgeschlossen, es Misse Erfolg haben und sich als tüchtig erweisen; falls dies nicht der Fall sei, sollten die Erbauer kein Geld erhalten, ausgenommen einige Vorschüsse. Ter „Monitor" war also bei seinem ersten Kampfe teils noch Privateigentum der Herren Winslow uud .Griswold, die den Bau auch unter diesen Bedingungen annahmen. Ericsson reiste selbst nach Washington und wußte nicht nur Lincoln, sondern auch den MarineMnister und die Kom- Mssion zu überzeugen. Wörden, der Kommandant des „Monitor", war während des Kampfs gegen den „Merrimac" durch einen! Schuß in das Steuerhaus fast erblindet. „Monitor" scheiterte dann später, da er nicht sehr seetüchtig war, am Kap Hatteras. .Aber die Nordstaaten bauiten fortan größere und stärkere Turmschiffe nach diesem Prinzip. Die Erfindung selbst ist trotz der damaligen ersten Fertigstellung dieser Schiffsart keine amerikanische, denn schon viel früher batte der englische Kapitän Cvles diese Form füll Kampsschiffe empfohlen. Weiterhin gehören zu den Monitoren der dänische „Rolf Krake", der im Krieg 1864 im Sund auftrat, ebenso sind die gepanzerten Flußfahrzeuge unseres Bundesgenossen Oesterreich-Ungarn dazu zu rechnen. Schon jener erste „Monitor" war ein nicht sehr großes, flachgehendes und wenig aus dem Wasser hervor- ragendes Panzerfahrzeug mit zwei Geschützen schweren Kalibers in einem besonders stark gepanzerten Turme: es bot somtt dem Gegner eine sehr geringe Ziäfläche. Die Ausmessungen betrugen 100(1 Tonnen Wasserverdrängung; Länge 52,4 Meter und Tiefgang 3,2 Meter. Die Besatzung zählte 58 Mann. Die Artillerie fetzte sich zusammen aus nur zwei 27,9-Zentimeter-Daht- gren-Geschützen. Der Turm war um eine Spindel durch ein Zahnkranz - Schlvenkloerk drehbar. Was nun die von England im jetzigen Kriege mit so viel Rederei und Versprechungen in Gebrauch genommenen Monitore und deren Unverletzt ichkerL rmbelangt, mag in erster Linie auf die Reibe der bereits vernichteten Schiffe hingewiesen werden. Soweit sestzustellen ist, gibk cs drei Arten und Lwar erstens: Lwße Schiffe Mt Namen und mit zwei 35,6-Zenttmeter-Geschützen. Diese Boote erscheinen nahezu rund! Bei einem Teil dieser ganz besonders schwer ausgerüsteten Monitore sind, wie bei einem Wortstreit zwischen Balfour urck» Sir Markham im Oberhaus bekannt wurde, teilweise di« ursprünglich für die noch im Bau befindlichen großen Linienschiffe bestimmt gewesenen 38,1-Zenttmeter-Geschütze saM Unterbau venoendet worden. Balfour betonte dies besonders, um damit die verzögerte Fertigstellung der auf Stapel liegenden Dreadnoughts vor dem Parlament zu entschuldigen. Zweitens: klein« Fahrzeuge mit Namen und nur einem Geschütz von 23,4-Zentimetev vorn Und einem 7,6 Meter langen 15,2-Zentimeter-Gcschütz achtern.. Drittens: kleinere Fahrzeuge nur Mt dem, Buchstaben „M" und einer Nummer bezeichntet, die nur zwei 15,2-Zentimeteir- Geschütze mit 7,6 Meter langen Rohren tragen. Tie Besatzung zählt 70 Mcnm. Sämtliche Monitore haben wenig Tiefgang und können feine bcsoiidere Geschwindigkeit entwickeln. Der geringe Tiefgang und die abgeschrägte Form des Kieles sollen sie nahezu torpedosicher machen. Nach englischen Zeitungsberichten haben sie überdies ringsum einen Mt nicht näher bezeichneten Stoffen gefüllten Wulst, in dem ein Torpedo, ohne den eigentlichen Schiffskörper zu beschädigen, zur Explosion gelangen kann. Bis jetzt luv man aber von Erfolgen dieser neuen Schisssklasse nichts Beträchtliches erfahren können, trotzdem sie schon des Oefteren an d?c Beschießung der flandrischen Kiiste, den Dardanellen und im Jrak- gebiete teilgcnommen haben. Einzelne sind, wie mis den amtlichen türkischen Berichten hervor geht, den Türken in die Hände gefallen, andere wurden vernichtet! Line Zalznot in Deutschland ist ausgeschlossen! Das Deutsche Reick besitzt neben zahlreichen natürlichen Sool- quelleU einen durch viele Bergwerksbetriebe und Tiefbohrungen ersckstossenen, in Jahrtausenden nicht zu erschöpfenden Salzvorrat, durch den es in den Stand gesetzt ist. den eigenen Bedarf an Speise-, Vieh- und Gewerbesalz vollauf zu Hecken. Nach der amtlicksen Statistik wurden im Deutschen Reich allein von 71 Salincnbetrieben aus natürlicher Svole oder durch planmäßige Aussoolung von Steinsalzlagerii 671 622 t ,1000*kg) 5 lö Kochsalz (Siedesalz) im Werte von rund 17,6 Millionen Mark gewonnen, während die Erzeugung von bergmännisch gewonnenem Steinsalz 1 296 302 t i-n Werte von 6,18 Millionen Mark betrug. Der durchschnittliche, vom Statistischen Amte ermittelte Jahresverbrauch an Kochsalz zu Speisezwecken beträgt etiva 7,5 kg auf den Kopf der Bevölkerung. Das macht für 65 Millionen Einwohner 487.5 Millionen kg also lnur ein Drittel der wirklich erzeugtem Gesanrt-Salzmenge und nur zwei Drittel der deutschen Siedesalz erzeugung, wober xu bemerken ist. daß wir damit noch lange nicht die Grenze unserer Leistungsfähigkeit erreicht habe,:. Salznot konnte also in Deutschland aus Mangel an Material in den nächsten Jahrchusenden nicht eintretcn, denn unsere Salzlager sind unerschöpflich, aber auch durch etwaige Förderungseinschränkungen ist fic in keiner Weise zu befürchten. Die Gewinnung des Siedesalzes ist mit einem so geringen menschlichen Arbeitsaufwand verbunden, daß die zur Erzeugung nötigen menschlicl>en Arbeitskräfte unter allen Umständen zu beschaffen sind, zumal die beim Siedeversahren zu verriclstenden Arbeiten verhältnismäßig leicht und einfach sind, so daß sie ohne weiteres von Frauen ausgeführt werden könnten. Aus dem hier Gesagten erheUt ohne weiteres, daß die von Zeit zu Zeit und auch neuerdings wieder auftretenden Gerüchte von einem bevorstehenden Salzmangel nur Machenschaften irgendwelcher unlauteren Elemente sein können, die wohl hoffen, die Unwissenheit des Publikums zur Bereicherung ihres Geldbeutels ausnützen zu können. _ vüchertlsch. — Wilhelm Wund t. Leibniz. Zn seinem 200jähr. Todestage. Broschiert 3 Mk., geb. 4 Mk. Der Verfasser dieser kleinen Schrift hat sich, wie er im Vorwort mitteilt, vor sehr vielen Jahren einmal mit dem kühnen, vielleicht phantastischen Plan getragen, eine wissenschaftliche Leibniz-Biographie zu schreiben. AuS dem Plan ist nichts geworden, aber es sannnellen sich bei ihm im Laufe der Jahre eine Anzahl von Bemerkungen an, die mir in mancher Beziehung das Bild dieser Persönlichkeit in etwas ver- ändettem Lichte gegenüber dem überlieferten erscheinen ließen. Der Versasser ist nicht von Leibnizens Philosophie, sondern zunächst von seinen mathematisch-physikalischen Arbeiten ausgegangen. Bon hier aus suchte er endlich den Wegen nachzugehen, auf denen er zu seinen philosophischen Ideen gelangt ist. Er selbst ist ja, wie bekannt, im wesentlichen diesen Weg gegangen und dartlin, hierin nicht unähnlich seinem großen Nachfolger Kant, erst spät zu der Reihe von Gedanken gelangt, die man sein System zu nennen pflegt, und die doch eigentlich ,nehr den Charakter einer phantasievollen Verknüpfung ferner wissenschaftlichen Ideen als den eines strengen logischen Systeins besitzen. - Helene Voigt-Diederichs, Luise, Eine Erzählung. Uinschlag- und Einbandzeichnung von Wilhelm Schulz. Preis geheftet 2 Mark, in Pappband 3 Mark 50 Psg. - - Verlag von Albert Langen in München. — An einem Tichteriverk ist das Wertvolle nicht das Was, sondern das Wie, lind Helene Voigt- Drederichs ist eine zu seine Künstlerin, als daß sich die irmere Schönheit ihrer Dichlrmgen mit andentenden Worten erklären ließe. Eine klare und ruhevolle Sprache, inniges Verständnis für das Leben der Natlir und der Seele unb ein im schönsten Sinne des Wortes frauenhafter Herzensreiästum, das sind die Eigenschaften ihrer Kunst, die auch diese Erzählung' anszeichnen. — Arnold Zweig, G e s ch > ch t e n b u ch. Umschlag- und Einbandzeichnung von Feiger. Preis gehestet 3 Mark, in Leinen gebunden 5 Mark. - Verlag von Albert Langen in München. — Wie ein bunter Sommerslrauß ist dieses Geschichtenbuch, es atmet Fälle, Farbe und Leben. Jede dieser Geschichten ist in ihrer Art bedeutend, die Mannigialtigkeit der Stoffe und der Stimmungen ist so groß, daß jeder in dem Buche etwas finden muß, das ganz besonders zu feiner Seele spricht. So kann man wohl mit Sicherheit Voraussagen, daß Arnold Zweig, der im letzten Jahre durch Verleihung des Kleistvreifes eine wohlverdiente Auszeichnung erlebte, mit diesem Werk den Kreis seiner Verehrer noch sehr vergrößern und einen starken literarischen Eriolg finden wird. — „Das Buch für Alle" (Union, Deutsche Verlags- Gesellschaft, Stuttgart) erfreut aucf) in seinen neuesten Heften durch die sorgfältig gewählten Darbietungen in Wort und Bild, die der Zeit und dem Bedürfnis der Familie gut angcpaßt sind; sie bringen den durch die Anforderungen und Aufregungen des Krieges angestrengten Lesern, insbesondere auch den Frauen, ruhige und wohllälige Erholungsstunden. Zwei spannende Romane: „Hüter der Gerechtigkeit* von Relnhold Orlmann, und „Drüben am Wiefenrand" von Blltor Helling, eröffnen den soeben beginnenden 52. Jahrgang. Ihnen reihen sich in den Abteilungen: .Was die Frau angehl", .Volkswirtschaft und Gesnndheitspflege", „Naturwissenschaft und Technik" interessante Beiträge an aus allen Gebieten des Wissens und der praktischen Erfahrung, ein humoristischer Teil mit Rätsel- nnd Spielecke sorgt für Erheiterung. Besonders hervorgehoben fei der reiche, zum Teil mehrfarbige, den guten Geschmack befriedigende Bilderschmuck. — Der Türmer (Kriegsausgabe). Herausgeber: I. E. Frhr. v. Drotthuß. Vierteljährlich <6 Hefte) 4 Mk. 50 Pig., Emzelheft 60 Pf. Probeheft portofrei (Stuttgart, Greiner & Pfeiffer). — Aus dem Inhalt des zweiten Oktoberheftesr Der Krieg nach dem Kriege. Bon SubmarinuS. — Das Herz. Don Fritz Müllen “ Die Ewig - Heiteren. Von Hans von Kahlenberg. — Der Schrecken des Friedens. Von Erich Schlaikjer. - Eine Anordnung des UnterrichtSministerS. Von Max Jungntckel. — Wie ein Staatsmann fein soll und wie er nicht sein soll. - Die deutsche Sprach« in der Welt. - usw. — Hochland. Inhalt des Oktoberheftes: Zum dritten Kriegsjahrgang. Vom Herausgeber. Wahrspruch. Gedicht von Reinhard Johannes Sorge. - Leibniz und die Größe Deutschlands. Ein Gedenkblatt zum Leibuiz-Iubiläum. Von Domdekan Dr. F. £. Kiest. — Martmian sucht den Teufel. Ein Roman von Johanne- voll Gllenther. — Der gute KriegSrnann unseres Herrn Jesu: Franz Josef Rlldigier. Von Hermann Bahr. — Deutschland im Wandel französischen Urteils. Von Charlotte Lady Blennerhaffett. — Johannes Ranke als Forscher. Von Universitätsprofessor Dr. Ferdiiland Birkner. — Treuschwur. Gedicht von Reinhard Joh. Sorge. — Kleine Ba»lsteine. — Der Deutsche Bund Heiinatschlltz läßt in Verbindung mit dem Roland-Verlag in München-Pasing drei weitere Folgen Heimatschutz'Postkarten erscheinen. Es liegen vor auS Altbayern: 2. und 3. Folge: Schloß Nymphenburg, 4. Folge: Aus den Bergen, ferner drei Folgen mit Aufnahmen deutscher Kunstphotographen : 5. Folge: Alfred Erdmann, 6. Folge: Adolf Eyer- marln, 7. Folge: Robert Llep. Je 6 Kupserdruckkarten in Mappe 60 Pfg. Aießener Hansfrauen-Verein. Woche u - 5l ü ch e ll z e t t ek. Sonntag: Grießsirppe, Schweinebraten mit Blumenkohl untz Kartoffeln. Montag: Gemüsesuppe, gekochte Kartvfselklöße und Obst. Dienstag: Kartoffel,uppe, Rotkraut mit Kartoffelbrei. Mittwoch: Würselsuppe, Wirsing mit Kartoffeln (Eintvp^ gericht). , r Donnerstag: Bohnensuppe, Grießbrei. Freitag: Selleriesuppe, Fisch mit Senstunke und Kav- tofseln. Samstag: Hafersuppe, Kartoffeln in der Schale mit Tomatentunke. m — Grütze nicht durchschlagen! In manchen Koch" büchern, sogar Kriegs-Kochbüchern, findet sich die Anweisung^ Suppen von Grütze oder Flocken durchzuschlagen. Ties widerspricht den Geboten der zweckmäßigsten und billigsten Ernährung! genau so, wie das Kochen geschälter Kartoffeln, das jetzt geradezu verpönt sein sollte. Tie in Hafer nnd Gerstengrütze oder -Flocken enthaltenen Kleieteile sind der nahrhafteste Teil des Kornes, weil am reichsten an Eirveih irnd Nährfalzen. Sie fvrtzutverfen und nur das ausgekochte Stärkemehl zu genießen, ist in der jetzigen fleischarmen Zeit doppelt verkehrt. Stärkemehl enthält unsere Kriegstost ohnehin genug, aber Eiweiß und Nährsalze weniger. Wessen Geschmack so verwöhnt ist, daß er kein Schrot verträgt, sollte schleunigst umlernen und wird selber den größten Nutzen für fernen.Körper davon haben. Ausnahmen wären höchstens bei Kranken und Säuglingen zu billigen. Marg. Ehrlich. Schach Aufgabe. Schwarz. »bcdefgh Weiß. Weiß zieht und setzt in drei Zügen Matt. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer. Eimer, Eider, Eifer, Eiger (Grpfel der Berner Alpen), Eier. Schristlettung: Fr. R. Zenz.—Zwillingsrunddruck nnd Verlag der Bcühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.