Der NMum-Vulkün. Nom an von St. Gr. White und S. H. Adams. Autorisierte Uebersetzincg — Nachdruck verboten. (Fortsetzung^ Da man mir auch nicht gestattete, ohne Eskorte nach der „Laughing Laß" zu rudern, machte ich nie einen Ver- such dazu. In ihrer Furcht vor den: Kapitän waren die Leute froh, seiner Aussicht enthoben zu sein, uub keineswegs begierig daraus, dein Schoner einen Besuch abzw- statten. Das hohle Gehäuse jenes früheren Schreckbildes war meine einzige Hoffnung. Es schützte wenigstens die Waffen und die Munition. Wenn ich jetzt auf jene Zeit zurückschaue, kommt es mir vor, als ob sie nur die Möglichkeiten zu künftigen Unruheil in sich barg. Noch hatten sich die Ideen der Leute nicht kristallisiert. Der treibende Beweggrund bei ihnen war vorläufig bloße Neugierde, und es bedurfte erst eines entscheidendeli Anstoßes, um dieses Gefühl in Habgier zu verwandeln. Dieser Impuls kam von Percy Darrow und seinem müßigen Geschwätz über Wudus*). Wie gewöhnlich richtete er seine Bemerkungen an den griesgrämigen Nigger. „Wudus?" sagte er. „Natürlich gibt's welche. Laßt euch nicht zum Narren machen! Es gibt gute und böse. Wenn ihr's versteht, könnt ihr sie zähmen, daß sie alles tun müssen, was ihr wollt!" Pnlz kicherte verstohlen. „Ihr glaubt das nicht?" wandte sich der Assistent an ihn. „Es ist aber so. Ihr kennt doch die schwere Kiste, mit der wir immer so sorgfältig umgehen? Nun wohl, da ist ein zahmer Wudn drin!" Die andern lachteli. „Wie er anssehll?" fragte der Mgger ernsthaft. O, das ist ein sehr seiner Wudll mit schlotternden Minen und grüneil Augen. Er spuckt Feuer!" Ulld Darroiv fing all, eins jener echten alten Wudro- Lieder zu singen, die einst im Süden allgemein bekannt wareii, jetzt aber nur noch höchst selten gehört werden. Kein Mensch weiß, was die Worte bedeuten, lvahrscheililich sind es liur Beschwörungsformeln, ein magisches Kauderwelsch, aber der Nigger sprang mit einem Satz quer durch das Feuer, packte den Assistenten bei den Schultern und schüttelte ihn heftig. „Still sein! ^till sein!" keuchte er, das Gesicht vor Schreck entstellt. „Das König Wudu-Lied! Das Herrufen alle Wildus — alle!" Wild flogen seine Ailgen in der Dunkelheit umher, als ob er dort Scharen von Wudus zu sehen fiirchtete. Ich benützte den Moinent der Verwirrung, um Darrow zu- zuslüstern: Gefahr droht! Aufpassen!" *) Name für den Zaubersott vieler Negervötker. Ob er mich verstanden hatte, wußte ich nicht, denn bald darauf ging er. Seine Erwähnung der Kiste aber brachte die Leute auf die alte Idee. „Wir sitzen schon verdammt lange auf diesem Fleck," begann Pulz. „Ein Jahr und fünf Monate," rechnete Thrackles aus. „In der Zeit kann ein Mensch viel schaffen." „Wenn er fleißig ist." „Die da oben sind fleißig gewesen." „Ich möchte wissen, was sie eigentlich gemacht haben." Darauf gab es keine Antwort, und das Palaver nahm einen neuen Kurs. „Wir bekommen doch aNe doppelten Lohn." — „Stimmt." „Und das macht für uns und Mr. Eagen — na, sagen wir mal rund vierhundert. Ich denke, der Alte lvird den Schoner auch nicht umsonst hergeben." „Zweihundertundfünfzig monatlich," entfuhr es mir, was ich jedoch bei dem maßlosen Erstaunen, das ich damit hervorrief, sofort bereute. „Siebzehn Monate!" fuhr Thrackles fort, mit einem Stück Bleistift seine Berechnung kritzelnd. „Das macht über elstausend Dollars, seit wir unterwegs sind. Was meinen Sie, was ihn die Ausrüstung gekostet hat?"' „Das kann ich nicht sagen," antwortete ich kurz ^Na, jedenfalls 'neu netten Haufen Geld." Schweigen. „Bin neugierig, was Sie wohl getan haben mögen?" fragte Pulz wieder „Sicher etwas, was viel Geld einbringt," brummte Thrackles. „Das Kiste —" begann Perdosa „Wudu, —" brummte der Nigger. „Unsinn! Das soll uns bloß Angst machen und ab- schrecken!" erklärte Handy Salomon verächtlich. „Grad' deswegen glaub' ich ganz bestimmt, es i st die Kiste." ' Pulz murmelte etwas im alchimistischen Kauderwelsch „Nichtig!" stimmte Handy Salomon zu „Wenn wir das kriegen könnten —" „Wir wüßten aber nicht, wie wir's dann anstellen inüßt'n," unterbrach ihn Pulz. „Das Buch —" sagte Thrackles. „Wie wollt ihr denn wissen, ob's überhaupt 'n Buch ist?" schrie Pulz. „Es kann ebensogut der Stein der Weisen wie 'was anders von den verfluchten Dingern sein. Was dann?" Es war erstaunlich, wie ernsthaft dieser Blödsinn erörtert wurde, .halb und halb glaubten sie wirklick) daran, denn ihnen als Seeleuten der alten Schule galt etivas Gedrucktes für unantastbar. „Ganz egal, ob Stein der Weisen oder nicht, etwas ist dran!" sagte Thrackles. „Der alte Knabe geht zu sorgsam mit der Kiste um. gibt 'ne Masse Geld aus und mackst zu viel Aufhebens von der Säche. Wegen seiner Gesundheit sitzt er nicht hier!" „Wißt ihr, was denken ich?" murmelte Perdosa. „Er Mach' Di'mants!" Der Nigrer briitete wie geistesabiviesend vor sich hin, ein Zustand, in dem er seine Orakel zu äußern pflegte. „Holt das Kist'," murmelte er. „Ich es sehn voll l— Voll Di'mants!" Alles lauschte wie gebannt und in abergläubischer Ehrfurcht. Handy Salomon sagte im Flüsterton zu mir: „Gewöhnlich geb' ich ja nichts auf das Geschwätz des Niggers. Ist 'n zu dummer Kerl. Aber wenn er solche Augen macht, dann muß man auf ihn hören. Dann hat er das zweite Gesicht. Hat schon oft in die Zukunft geseh'n. Letztes Jahr — mit der Oyama — das hat er uns auch schon drei Tage vorher gesagt. Darum waren wir auch so gut vorbereitet!" * Außer einer großen Prügelei zwischen Pulz und Perdosa ereignete sich eine lange Zeit hindurch nichts Bemerkenswertes. Ich jagte Schafe, fischte, wanderte umher — immer in Begleitung eines Mannes, der schon müde war, rwch ehe es losging. Selbst Percy Darrow fiel das mürrische unzufriedene Wesen der Leute auf, und er erriet auch sofort oie Ursache. „Ihr werdet faul, Jungens!" sagte er. „Warum tut ihr nichts? Und wo steckt der Kapitäns Sie brummten, es gäbe nichts zu tarn, Und der Kapitän zöge vor, an Bord zu bleiben. „Will ihn deswegen nicht tadeln," sagte Darrow, „aber ab und zu könnt' er uns seine quietschende Gesellschaft schon schenken. Nun paßt auf, Jungens, ich will euch 'mal was von den Seehunden erzählen. Die alten Männchen haben lange, steife Schnurrbartborsten — einen Fuß lang. Wißt ihr auch, daß die ein famoser Handelsartikel sind? Die Chinesen fassen sie in Gold und reinigen damit ihre langen Pfeisen. Solch 'ne Borste hat 'nen Wert von sechs Pence bis zu ein und einviertel Dollar. Warum macht ihr nicht Jagd auf die T:e.:e?" „Wenn das man nicht aujch so ist wie mit den Wudus!" brummte Handy Salomon. Darrow lachte amüsiert. „Nein, diesmal ist's Wahrheit! Ich will euch 'was sagen. Ich gebe euch sechs Pence für jede Schnurrbartborste und vier Pence für die Galle!" Am nächsten Morgen schüttelten die Leute ihre Schlaffheit ab und gingen auf die Seehundsjagd. Wir töteten die Männchen, indem wir sie von der Herde trennten, in die Enge trieben und ihnen dann einen Schlag auf eine bestinrmte Stelle des Kopfes versetzten. Sie känlpsten mit überraschender Zähigkeit, erlagen jedoch chnell einem gut gezielten Schlage. Wir streiften die Kopfhaut mit dem langen Sck)nurrbart ab, nahmen die Galle herauf und schlerften den Äkmnpf in die Brandung, wo er von den Fischen verzehrt wurde. Anfangs zogen die Leute aus Vergnügen ani Neiien den Tieren mich die Haut ab. Dann mußte dre oft zwei bis drei Zoll dicke Speckschicht Strick für Stuck auf der Innenseite des Felles herausgeschnitten wer- cjeu — ein langweiliger und übelriechender Spaß. Wir Tran; unsere Kleider glänzten davon, 'Fbst dre Poren unserer Haut schienen Tran auszuschwitzen. Nachdem da» Fell so gereinigt war, mußte es erst noch gegerbt werden. Dre von Percy Darrow angegebene Methode lieferte ledoch bei ziemlich langwieriger Behandlung keine sonderlich zufriedenstellenden Ergebnisse. So schwand denn des fünften schweren, fettigen und übel- duftenden Felle- das Interesse der Leute an Pelzwerk, um beschränket ^ di glich auf die Seehundsschnurrbärte zu r Aigte uns auch, wie inan sie am besten herauvlösen konnte. Die Gesichtshaut der Tiere mußte näm- Uä) , a Fkrw'sung ubergehen; daun ließen sich die Borsten mit Leichtigkert^entfernen. ' zur erste Serie hingen die Leute an einer Leine auf. Gleich darauf aber erhob jlch ein heiseres Gekrächze; wir stürzten hm und sahen gerade noch, wie sich eine Schar Raben mit der ganzen Ausbeute davonmachte. Künftig mußten wir cckso Netze zum Schutz aufspannen. Etwa einen Lnt^^beu,,wrr so den, Schunds sang. Als im Laufe der Zeit dre Männchen vorsichtiger wurden, unternahmen wir Jagbexpeditionen nach vorgelagerten Felsenklippen. Einige Zeit später kam Handy Salomon in diplomatischer Sendung zu mir. „Die Seehunde werden immer scheuer," begann er. „Jawohl!" „Wir werden sie jetzt wohl nur noch schießen können!" „Das glaube ich auch," stimmte ich ihm zu. Pause — „Wir haben aber keine Patronen," kam jetzt eine Anspielung. „Und nreine Büchse habt ihr in liebevolle Obhut genommen !" „Aber nein, durchaus nicht, Herr!" rief er förmlich entrüstet. „Thrackles wollte sie bloß reinigen. Sie können sie jeden Augenblick wiederhaben." „Ich habe aber keine Patronerl —" „An Bord gibt's doch 'ne Menge." Nachdenklich rieb er seinen Stahlhakerr anr andern Aer- mel blank, dann sah er mich plötzlich mit spitzbübischem, humorvollem Zwinkern an: „Sie haben Angst vor uns!" Ich wußte nicht recht, was ich sagen sollte „Das haben Sie aber nicht nöiig!" Ich schwieg noch irmner. Mrt listigem Blick schlug er jetzt eine neue Tonart an. „Natürlich Hab' ich das nicht so gemeint, Herr. Sehen Sie, hier auf dieser alten Insel, wo wir wie Brüder zusammen hausen, tritt mau sich näher. An Land gibt's keine Offiziere und Mannschaften, nicht wahr? Wenn ivir auf die alte „Laughing Laß" zurück'kommen. dann tun wir auch wieder unsere Pflicht, wie sich's gehört. Darauf könnet: Sie Gift nehmen. Der Alte weiß das auch. Der will nicht an Land. Der weiß ganz genau, warum er an Bord bleibt." Er spuckte aus und sah mich erwartungsvoll an. Ich war neugierig, woraus er eigentlich hinaus wollte. /„Wer Sie denken.gewiß, Herr, ein Offizier bleibt ein Offizier, und ein Maat bleibt ein Maat, und Disziplin muß aufrecht erhalten werden, zu Laude wie zu Wasser. Da haben Sie ganz recht, Herr! Und Sie denken weiter, daß die Müssen, ausgenommen im Fall eines Kanipses, nur für das Hinterdeck bestimmt sind. Auch ganz richtig. Daher sollen Sie das Schießen übernehmen und auch die Patronen bei sich führen. Der Disziplin wegen, Herr." Die Kühnheit des Mannes, rnich so zu bewaffne!:, setzte mich in Erstaunen, noch inehr aber die Sorglosigkeit, mit der er mich an Bord zu Kapitän Setover gehen ließ. Fast schien es, als hätten sich die Meuterer eines besseren besonnen. Aber ich hatte keine Zeit urrd keine Lust, mir über den alten Schurken und seine Beweggründe den Kopf zu zerbrechen, denn in mir war nur ein einziger Gedanke: Ich konnte mit Selover sprechen! Ihn aufrütteln! Seinen angeborenen Kampfinstinkt erwecken und einen Starken neben mir haben iii diesen schweren Zeiten! 0 auf einmal wieder froh und selbstbewußt. Aus Leibeskräften ruderte ich zur „Laughing Laß" hinüber, denn ich konnte es kaum erwarten, dem alten Seebären ins Auge zu sehen Uiid ihm zu berichten, wie es um seine Leute stand Das mußte ihn aufschrecken; alles herausholen, was an Kraft lind Starre in ihm steckte . . . Ich kletterte an Bord. Das Deck war weiß gescheuert, Taue und Zeug in wundervoller Ordnung, aber auf rnein Rufen antwortete Selover mcht. Ich rief und rief und stieg endlich die Kajntentreppe hrnab. In der Kajüte war der Kapitän Sinnlos betrunken! quer über dem Kajütentisch, die Arme aus- gestreckt den Kopf auf der Platte. Es war die furchtbarste Enttäuschung meines Lebens. Die Wut packte mich. Ich schüttelte ihn, streß ihn mit Füßen, schlug ihm ins Gesicht; brutal, hart, al^ sei ich e:n anderer Mensch geworden in den wenigen Sekuiiden. lEr ächzte und stöhnte und fiel zu Boden — und blieb besinnungslos. Da raffte ich ein paar Patronen zusammen, zwarnia etiva waren es, und fuhr an Land zurück. LÜrf den Srj^ aber hatte ich einen Zettel gelegt: „Die Leute meutern! Sind Sie noch ein Mann?" (Fortsetzung folgt.) 49» 5er Einbruch. Bon Mfred Bratt. Es war eine dunlle, sternenlose Nacht. Eine Nacht, in deren Undurchdringlichen Schatten alles Gegenständliche verschwand, verdeckt von dem! geheimnisreichen Schwarz, das kein Lichtschein! durchbrach. Herbstregen rieselte durch diese Nacht. Fern fuhr der Wind raschelnd durch, halb entlaubte Baumkronen. Tie Villen kolonie am Südende der Stadt lag um diese Zeit verlassen Und öde. Nichts schien sich zu regen. Es war, als habe sich ewiges, geheimnisvolles Schweigen auf all die hinter Gärten ragenden, schlafenden Dächer gesenkt. Doch, ein einsamer Wanderer schritt lautlos durch die Mlee. Er ging vorsichtig, den Kopf horchend vorgestreckt, dicht an den! Sehnten entlang. Vor dem reichver^ierteit, schmiedeeisernett Gitter eines mächtigen Parktores machte der Frenide halt. Er grifffin die Brusttasche fernes eng zugeknöpften Rockes, zog einen langeir schmälert Gegenstand hervor mtd machte sich damit an dem Schloß zu schaffen!.. Ein unendlich leises KUirschen — wie ivenn Metall an Metall sich reibt —, ein klagender Ton in rostigen Angeln — dann ging das Tor langsam aus. Ter Unbekannte, der sich auf diesem in guter Gesellschast nicht gerade gebräuchlichen Wege Einlaß verschafft hatte, schlich flink durch das Gemurr der verschlungenen Par kl oe ge und langte ohne Aufenthalt an der schloßartigelt Billa au. Eilten Augenblick blieb er aufatmend stehen — nichts regte sich, kein lebendes Wesen schien in der Nähe —, dann erkletterte er die an der Ecke des G<>- bäudes laufende Regenrinne. Irr der Höhe des zweiten Stockwerks war das der Rinne zunächst befindliche Fenster nur angclehnt. Ter schweigsame Kletterer lächelte angenehm überrascht und war Mit einem Satz über das Fensterbrett in das Zimmer gesprungen. Hier tastete der Besucher die Wände ab, danit ließ er den dünnen, zitterigen Schein einer Blendlaterne durch den Raum irren, bis der Lichtstreif auf der blinkenden Vorderseite eines Geldschrankes Ruhe fand. Eine Minute später hatte der unternehm ettde junge Mann eine Anzahl merkwürdiger Instrumente auf dem Teppich vor dem Schrank ansgebreitet. Er war mit Eifer und Sachkenntnis beschäftigt, die Geheimnisse des Geldschrankschlosses näher zu ergründen, als tappende. Schritte hörbar wurden. Noch bevor der Einbrecher hinter einent Vorhang hatte Schutz suchen költnen, erstrahlte das ZiMntcr in der .Helligkeit eines elektrischen Kronleuchters. > Nebelt dem Lichterhalter aber stand ein Herr, den Revolver in der ausgestreckten Rechten. ,,Hände hoch!" Ter Einbrecher gehorchte, bleich und schlotternd. Ter Herr schritt an den Schreibtisch — den Revolver immer schußbereit vor sich haltend, und legte die Hufe Hand auf den Hörer des Tischtelephsns. „Sie können sich setzen, bis die Schutzleute kommen!" sagte er und wollte den Hörer abheben. Ta stürzte der Einbrecher vor dem Hausherrn nieder Mtd flehte um Erbarmen. Er sei in äußerster Not, dem Hungertods prnsgegeben . . . ein Unglücklicher, zum ersten Mäle vom Wege des Rechts ab gewichen. Ter Herr schien von einer Regung des Mitleids ergriffen. Er ließ das Telephon loß und blickte eine Weile in Gedanken versunken vor sich hin. Tann sagte er: ' „Ich will Jhrett Worten Glauben schenken. Gut detin. Sie sollen Gelegenheit haben, dies eine Mal noch der gerechte Strafe zu entgehet!. Im übrigen kann ich Ihnen verraten, daß Ihre Mühe vergebltch gewesen wäre. Tas Schloß, er wies auf den Geldschrank, „ist ein amerikattisck)es Patetll. Käin Tietrich vermag es aufzuschließen." „Verzeihen Sie, wein Herr"", entgeqnete der Einbrecher, einigermaßen von der mtvermuteten Ueberraschung erholt. Aber —, es gibt kein Schloß, das mit diesen Instrumenten nicht zu öffnen ftäre." * „Was! Wollen Sie behaupten, daß Sie imstande gewesen, wären, den Schrank zu öffnen?" „Ich bin überzeugt davon", erwiderte der Einbrecher mit un- wtllkürltchem beruflichen Stolz. „Wenn Sie nicht vorzeitig dazwischen gekommen wären . . ." „Aber das wäre ja entsetzlich", meinte der Herr. Ich habe in mernem Büreau amerikanische Schlösser anbringen lassen, und die Firma garantiert für ihre Festigkeit!" Ter Einbrecher schüttelte stumm, aber entschieden den Kopf. ,Tas muß ich erproben!" rief der Herr aus. Hören Sre: ich Ihnen fünf Minuten Zeit. Wenn es Ihnen innerhalb dieser gelingt den Geldschrank aufzubekommen, sollen Sie straffiei ausgehen. Gelingt es Ihnen nicht, so lasse ich Sie telephonisch verhaften. ^ ^ JPJ? seine goldene Taschenuhr, legte sie auf die Platte des Schretbtrsches und zündete sich dann kaltbllttig eine Zigarette an. ^^^^reckier zögerw ^nicht. Er ergriff seine Instrumente und Mächte sich in fliegender Hast an die Arbeit. Tie Schweiß- tropsen standen ihm auf der Stirn, und von Zeit zu Zeit wart er einen ängstlichen Blick auf das Zifferblatt der Uhr. Ter Herr hatte die Hand wieder auf den Telephonapparat gelegt und blickte durch die Rauchwolken seiner Zigarette gespannt cuts dte Hände des Verbrechers, die flink imd geschickt am Werk waren. l£tnbred)er versuchte die verschiedensten Handgriffe und stöhnte vor Erregung und Anstrenguttg. Aber das Schloß schien verhext . . . Alle Versuche blieben erfolglos. „Noch dreißig Sekundett", sagte der Herr ltmd warf die Zigarette rn etnen Aschenbecher. Ter Einbrecher feilte und sägte. Sein Atem ging laut, rucklveise und keuchend. „Zehn Sekunden!" ließ sich weiter die Stimme des Herrn vernehmen. Tn — ein Klirren! Ter Verschluß sprang zurück. Eiu Griff — der Geldschrank stand offen. — — — „TonnerWetter!" stieß der Herr verblüfft hervor. Alle Achtung. Ich halte mein Wort: Sie sind fiei." Ter Einbrecher ließ sich das nicht zweimal gesagt sein. Er sprang zum Fenster und war im nächsten Augenblick im Tunkel der Nacht verschwunden. — Ter Herr startd kopffchüttelnd und wortlos vor dem Schrank. Tann nahm er die Geldkörbe lierans. Er schichtete die Scheine sorglich zu Hansen und steckte sie in seine Brieftasche. Ms der Schrank völlig geleert war, drehte der Herr das Licht aus. In diesem Augenblicke kam der Mond hinter Wolken hervor, Und sein silberner Schimmer erhellte das Fenster. Vor dent Fenster aber tauchte die Gestalt des Herrn auf. Er schwang sich ans das Fensterbrett, und während nun auch er sich die Regenrinne hinab- gleiten ließ, murmelte er zwischen den Zähnen: „Gott sei dank! . . . Drei Stunden habe ich mich vergeblich mit dem verdammten Schloß abgequält!". vermischte». * Von blonden und brünetten Frauen weiß Margarete vott Stein zu erzählen in einem mit Bildertt geschmückten Aufsatz, der in Nummer 1 des neuen (59.) Jahrgangs der illustrierten Zeitschrift „lieber Land uud Meer" (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart) erschienen ist. Wir lesen unter anderem dieses: In jedem Jahrhundert mtd bei jedem Volk bestand eine andere Vorliebe oder Abneigung gegen bloitde oder brünette Frauen. Bei den Serben gilt blondes Haar z. B. als Schönheitsfehler; bei den alten Römerinnen dagegen galt das Blond der Germanintten als besondere Schönheit. Die meisten blonden Frauen fand man im Altertunt in Venedig und Bologna, welche beiden Städte um ihrer rotblonden Schönheiten mitten berühmt waren. Die Mehrzahl der Römerinnen dagegen tvar dunkelhaarig. Haar- und Augensarbe sind typische Merkmale ganzer Völker. Unter den kaukasischen Völkern send die Germanen die blonden, die Romanen und die Griechen die schwarzhaarigen mttd die Slawen die braunhaarigen Stämme. Die diesen Völkern eigenen, aut meisten hervortretenden Charaktereigenschaften verbandett sich nach und nach in der Vorstellung der umwohnenden Nachbarvölker mit dent Begriff der äußeren Erscheinung der Nationen. Rotes Haar ist nirgends typisch, sondern gleichsam ein Eindringling, der in allen Ländern zu fhtden ist, besonders in Irland . . . Mond war Thusnelda, die unglückliche Gattin Hermanns des-Cheruskerfürsten — blond waren die größten Kurtisanen in der französischen Geschichte. Zwischen den ausgesprochen blonden tmd den charakteristisch brünetten Frauen gibt es allerlei Spielarten, die je nach dent helleren oder dunkleren Farbton der Haare und Augen bald mehr zu dieser, bald mehr zu jener Käte- 9 ,one zu. zählen sind. Zu blondem,' Haar gehört in typischer Weist ein blaues Augenpaar. Die Schwarz- und Braruthaarigen blicken aus dunklett Augen. Dunkeläugige Blondinen und blauäugige Brünetten getteu als ganz besondere Schönheiten. Ebenso die Schwarzhaarigen, deren Lockert und Fl echter t jenen bläulichen Schimmer trugen, der die Römerinnen der Campagna mtd die Nordirländerin auszeichnet. Eiu Farbton, den man früher viel in Italien fand, der aber immer mähr und mehr verschwirtdet, ist das sog. Tizianblond, jenes gold-rot-kupferfarbene Gemisch voit leuchtende,t Farbtönen. Wie schon gesagt, hat die Haarfarbe mit dem Charakter nicht das rniitdeste ziu tun; da aber die gegenteilige Ansicht die volks- ttkinltck? ist, lohnt es sich dockt, ihrer kurz Erwähnung zu tun. Blond galt als Farbe der Sanftmut, Rot als Zeichen der Bosheit und Hmterlist, dunkles Haar als Zeichen des Teutperaments. Es gab edle < 5 rauen nt Blond- und Braunhaar, und es gab große Sünde- rtmten in allen Farbtönen. Wer will beint Durchwandern von Trauengalerten noch Charakter mtd Kaarsttrbe als miteiusander, korrespondtercnd bezeichnen? Es würde diese Theorie zu den mt- geheuerltchsten Wrdcrjprüchett führen. Weit interessanter ist eine andere, allerdings viel neuere Theorie und Statistik. Diese weist nach, daß dte Rasse der Blondinen immer mehr ab-, die der Brü- inutter mehr zmtimmt. In Deutschland beträgt sie nur noch r-* 1UT ^ ^ tveiter südlich man kommt, desto weniger, 23 *2 Prozent. In Schottland rechnet man 16 Prozent, in Jta- Itccit 2 Prozent. Ms Grund für das Mtssterben der blond-u Rasse gtbt die Wffseusckwst verschiedene Gründe an. Es ergeht int all- gemeinen den Rassen nrie bcu blondgeborenen Kindern. Me die meisten blondgeborenen Kinder später stark nachdunkeln, so verdrängt auch die dunkle Rasse nach und nach die blonde. Der brünette Typus, der mehr nomadenhaft, kämpf- und abenleuerluftig ist, absorbiert den blonden Typlrs. Bon einem Gelehrten angestellte Versuche haben ergeben, daß ein einzelnes dunkles Frauenhaar ein .Gewicht von 114 Gramm tragen kann, ohne zu reißen, während man an ein blondes nur ein Gewicht von 56 G^amm hängen darf. Die Folge dieser Ersclieinung ist. daß blonde Frauen eher kahlköpfig werden als brünette, da dunkles eine größere Lebensfähigkeit und Tauer besitzt. * Der Mißbrauch der W i t w e n k l e i d u n g in Frankreich. Daß die nicht gerade unter übermäßigen moralischen Skrupeln leidenden leichtfertigen Schichten der französischen und ganz besonders der Pariser Gesellschaft trotz des Krieges ibren wenig würdigen Lebenswandel beibehalten haben, ist ans zahllosen Berichten aus in diesem Fall bester, nämlich französischer Quelle längst bekannt. Daß aber die Leichtfertigkeit und der Mangel selbst au allerprimitivster Achtung vor den heiligsten Gefühlen bei vielen Pariserinnen so groß ist, daß sie unberechtigterweise Witwen- kleiduna anlegen, um auf diese Weise als angebliche beklagenswerte Kriegswitwen leichter Bekanntschaften anknüpfen zu können, ist eine Neuigkeit, über die das Pariser Blatt»2'Oenvre- nunmehr Auskunft gibt. »Der furchtbare Krieg," so schreibt das Blatt, »hat uns ans den Straßen an einen ebenso traurigen wie der Natur widersprechenden Anblick, nämlich an 19- und 20jährige Witwen, gewöhnt. Aber seit einiger Zeit bemerkt man bei vielen Kriegswitwen eine merkwürdige Wandlung. Sie haben nämlich ans dem Trauerkleid eine ebenso elegante wie frivole Mode gemacht, bei der das einzige Zeichen von Trauer lediglich noch in der schwarzen Farbe besteht. Viele dieser Trauerkleider haben den Schnitt von Fünf-Uhr-Tee- oder Theaterkostümen, der äußerst kurze Rock läßt unwahrscheinlich dünne schivarze Seidenstrümpfe sehen usw. Diese Mode muß wohl sehr oft selbst die äußersten Grenzen des Erlaubten überschreiten, da viele Leute auf den Boulevards stehen bleiben und in den lalltesten Tönen ihre Entrüstung über diese höchst sonderbaren »Kriegswitwen" äußern." »L'Oeuvre" stellt fest, daß es sich in diesen Fällen um Scheillwitwen handelt, die ans dllrch das Trauerkleid ansgeläste WirklUlgen spekulieren. Damit aber alle Mißverständnisse und Verivechflllngen ein für alle- nlal unmöglich geinacht lvürden unb damit di« anständige uild echte Kriegerwitive ans den ersten Blick voll diesen trällernden „Damen" unterschieden lverden, empfiehlt das Blatt, daß die Regierung jeder echten lmd anständigen KriegSwitwe eine Brosche mit dem Zeichen F (France) gebe. Durch diese F-Brosche würden einerseits die anständigeil geschützt und andererseits- die Unanständigen entlarvt werden. Die französische Zensur, die diesen Artikel ohile jede Streichung dnrchließ, scheint nicht empflinden zu haben, daß hierdurch das französische Sittenleben im Kriege in einer nicht mehr zu übertreffenden Weise gebrandrnarkt wird. Oder ist die Verderbtheit an der Seine trotz des Krieges so groß, daß man an den geschilderten Zuständen »lichts Furchtbares findet? . . . vüchertisch. — Generalfeld marschall voBülow. Von Dr. Otto Krack. Mit 31 Bildern und einer Karte. Verlag August Scherl, G. m. b. H., Berlin, Geh. 1 Mk. Ein ileues vaterländisches. Buch, das dem Generalseldnlarschall von Bülow, dem Eroberer voil Belgien, dem Sieger von St. Quentin, gewidmet ist. — Erik Fahlmann,DieFir,na Äbergson, Romam Berechtigte Uebcrsetzllng alls dem Schwedischen von Pauline Klaiber. Umschlagzeichnung von Olaf Gulbranffon, Einband- zeichilung von Feiger. Preis geheftet 5 Mark, in Leinen gebunden 7 Mark. Verlag von Albert Langen in München. - Mit btcfcm im besten Sinn des Wortes hlnnoristischen Romail hat Erik Fahl- mann, vorher ein gänzlich Unbekannter, in Schweden einen großen Erfolg errlmgen. Auch in Deutschland wird er llun bald zu den Lieblingen des Leserpublikums zählen. Dieses Buch besitzt in hohem Maße zwei Vorzüge, von denen einer allein schon sehr viel für ein Werk bedeutet: Stoff und Seele. — In unserer ernsten Zeit, die humoristischen Büchern gegenüber mit Recht doppelt kritisch ist, wird das Erscheinen Wilhelm Abergsons mit ganz besonderer Frelide begrüßt werdell. Gewinnen wir in ihm doch einen lieben Freund, von dessen heiteren: Temperament wir llns gern die Sorgen verscheuchen laffen. — Unsere Feinde. Charakterköpfe all? deutschen Kriegsgefangenenlagern. Von Pros. O. Stiehl. Mit 96 eigeilen Aufnahnlen des Verfaffers. Preis Mk. 1.20. (Verlag von Julius Hoffnlann, Stuttgart). - Was lms au Jammer lind Greuel» erwartete, wenn eS den Horden - unserer Feinde gelungen wäre, inS Herz unseres Vaterlandes etnzubrechen, erkennen wir deutlich an den in Stiehls vorzüglichen: Werkchen so meisterhaft wtedergegebenen Physiognomiell unserer Feinde, in denen die Geschichte eines jeden in dunkeln aber doch so leicht delltbaren Runen eingegraben steht. Diese Vertreter sittlichen und geistigen Tiefstands der Menschheit, die gefühllosen Apachen des Urwaldes, der Wüste und der Steppe, Angehörige typenreicher roher Naturvölker, unztvilisierter oder balbzivilisierter Nomadenstämme, ethnographisch hochinteressant, sind hier in buntem Gemisch versammelt und .prägen sich in ihrer charaktec-istischen Wesenheit dem Auge unver- geßlich ein. Daneben stehe,l unsere gesitteteren Feinde, gekennzeichnet durch ihre völklsche Eigenart, ihre geistige und seelische Derfaffllng, die sich meist in dem die inneren Triebe vor at'uden Antlitz widerspiegelt. In kllrzen, treffenden Worten sind ,,r alle geschildert mit ihren Vorzügen und Annehmlichkeiten, ihren Fehlern und Schlvächen, die in dem eigenartigen, ellgen Zusammensein der Lagerlebens oft in merkwürdig drastischer Weise zum Ausdruck gelangen und Manchen wertvollen Schluß auf die völkischen Eigentümlichkeiten unserer sehr zahlreicheil lind sehr verschiedenartigen feinde erlallben. — U-DeutschlandS Fahrt. Von Dr. FritzSkowronnek. Mit farbigen: Umschlag. Preis 1 Mk. Verlag voil Otto Janke, Berlin SW. — Die Lehre von der Lautbildlrng. Von Prof. Dr. L. Sütterlln. Zweite verbefferte Auflage. 173 Seiten. (Wiffen- schast und Bildung. Bd. 60.) In Leinenband Mk. 1.25. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. — Hauptfragen der Lebensgestaltung. Von Professor Dr. A. W. Hunzinger. 160 Seiten. (Wissenschaft und Bildung, Bd. 136.) In Leinenband Mk. 1,35. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. — Einführung in Goethes „Fan st". Von Pros. Dr. Friedrich Lrenhard. Zweite Auflage. 123 Seiten. (Wissenschaft und Bildung, Bd. 116. In Leinenband Mk. 1.25. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. — Gnstav Frenfsen: E i n Brief. (Schriften zur Zeit und Geschichte. 1. Bändchen.) 64 Seiten Oktav. Kort. 40 Pfg. Verlag von G. Grote, Berlin. — Gustav Frenffen richtete diesen Brief an einen Jugendfreund in Amerika, der durch den Krieg und die Verleumdungen Deutschlands, mitten :u:ter Feinden wohnend, schwer bedrückt war, und setzt ihm darin in kurzer, schlichter Weise Unser Recht und unsere Sache im großen Kriege auseinander. — Der Völkerkrieg, Herausgeber Tr. C. H. Beer, Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart. Die beiden letzten Helle (9b und 96) des erwähnten Werkes geben eine große Fülle von Einzelheiten aus Kampf und Vorbereitung an der Westfront im Winter 1915/16. Außer den vorzüglichen Bildern bieten sie als besonders willkommene Beigabe eine Reihe von Uebersichtskarten über sämtliche KamAsabschnitte der Westfront. - I o h n B u l l N i m in e r f o 11 und wie ' s i h m eräugen hat. Ein Trutzbüchleiu, gereimt und gezeichnet von rpad Schmidhammer. 13 farbige Vollbilder (21:27 cm groß) mit Versen. Geb. Mk. 1.25. Verlag von Jos. Scholz in Mainz. — Die .Lejwziger Illustrierte Zeitung" (Verlag I. I. Weber) leitet das neue Quartal mit einer Nummer (Rr- 3823, (Krtegsnuinmer 114) ein, die nach Inhalt und Ausstattung hohe Ansprüche befriedigt. Ein Vierfarbendruck „Lazarett in Varennes" (Doppelseite) von Professor Georg Schöbet zeigt die Verpflegung gefangener verwundeter Franzosen im Hose des Lazaretts. Weiter, farbige Bilder führen »Deutsche Unterseeboote an der Werft" »Deutsche Sturmtruppen beim Durchschneiden des feindlichen Draht- nerhaues" und „Bosniakische Sanitätssoldaten in einem Lager an der Front in: Jsonzotal" vor. Von den Zeichnungen interessieren besonders »Unsere Feldgranen beim Minieren" von Herniann Widmer, »Wohnschiffe an: Kanal. bei Meurchin" von Professor Hans v. Haueck, die „Rettung des in der südlichen Adria versenkten französischen Unterseebootes „Foucault" durch österreichisch-ungarische Marineflieger" von Ladislautz TuSzynSki und „Das Schlachtseld von Tutrakan" von Professor M. Zeno Diemer. Unter dein photographischen Bildermaterial ragen die 17 Ausnahmen ans dem Kampfgebiet an der Somme vor allein hervor. Nicht minder fesseln die Ausnahmen von der Fahrt des Unterseebootes „U 36" nach Cartagena" und von der Ankunft der ersten griechischen Truppen in Görlitz. Doch nicht Mars allein hat in der Nummer das Wort. Der reich illustrierte Beitrag „Die Schönheit des Seeschiffes von Chr. Voigt zeigt das Schiff von feiner ästhetischen Sette vom germanischen Urboot an bis zum modernen Riesendampfer und Linienschiff. Das Interesse der Kunstfreunde verdient der mit meisterhaften Reproduktionen anSgestattete Beitrag über den verstorbene,: Maler und Graphiker Otto Greiner. vexierrätsel. Nimm ei,: Drittel Apfelsine, Doch vergiß die Farbe nicht. Weißt du nicht, wie sie erschiene, Wenn eS dunkelt: so bediene Dich besondrer Art von Licht. Ruse ihn, der es erfunden, Dessen Nan:e wohlbekannt. — Hast du alles recht verbunden, Ist sogleich ein Wort gesunden Für „Mnsikwerksabrikant." (Auflösung in nächster Nummer.) Auslösung des Versteckrätsels in voriger Numnfekl Mit fremdem Kalb ist wohlfeil pflügen. Schrutleitung: Fr. R. Zenz. — Rotationsdruck und Verlaa der Brübl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.