Der Kadmm-Vulkan. Roman von St. E. White und S. H. Adam--. Autorisierte Uebersetzuug. — Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) ?lm 'näHsden Morgen begab ich mich zu Kapitän Selover. „Herr Kapitän, ich halte es für meine Pflicht, Ihnen zu melden, daß es unter d-er Mannschaft gärt." „Das tut cs immer," erwiderte er, ganz unbewegt, in gleichgültirrstern Tone. „Aber dieses Mal ist es ernst. Die Leute glauben, daß die Kiste, die Doktor Schermerhorn an Bord brachte, einen Schatz enthält. Neulich hat Robinson den Doktor zu seinem Assistenten sagen hören, daß es für ihn eine Kleinigkeit wäre, die Kiste mit Diamanten zu füllen. Offenbar wollte er damit nur den Wert eines wissenschaftlichen Experiments bildlich- ausdrücken, aber Robinson und mit ihm die andern sind davon üverzeugt, daß sich in der Kiste etwas befinde, womit man Diamanten 'machen könne. Sicherlich werden sie versuchen, sich der Kiste zu bemächtigen, und es ist daher nicht ausgeschlossen, daß es zum äußersten kommen kann." Kapitän Selover hörte gleichgültig zu. . „Als ich im letzten Jahre von den Inseln heimkehrte, hatte ich für dreihnnderttausend Dollars Perlen an Bord," piepte er spöttisch. „Die Mannschaft bestand aus sechzehn Kerls, von denen jeder so gierig ans die Perlen war, li nt der Tiger auf das Mut seines Opfers. Bei einem ihrer Palavers töteten sie sogar einen Mann, weil sie sich über die Verteilung der Beute nicht einigen konnten. „Nun, sie haben die Perlen nicht gekriegt und weshalb nicht?" Er reckte seine mächtige (gestalt zu voller Höhe auf und dehnte die Arme in überwallendem Krastgefüht: „Weshalb nicht?" wiederholte er, tief aufattnend. „Weil ihr Kapitän Ezra Selover war! Jawohl, Mr. Engen, Ezra Selover ist ihr Kapitän, und das-wissen die Kerls! Sie werden in dunklen Ecken herumstehen und palavern, ihre Messer wetzen und sich drum Zanken — vielleicht gar prügeln — wer die Geschichte mit des Doktors Kiste ansklügeln und wer die Säcke voll Diamanten zubinden soll. Nun put, mögen sie! Aber weiter passiert nichts, solange Kapitän Ezra aus Deck ist. Das könnet Sie mir glauben!" „Sie gehen aber scharf vor," wandte ich ein. „Gestern nacht während des Gewitters versuchte einer von ihnen, mich über Bord zu werfen." „Na, und was taten Sie?" fragte der Kapitän grinsend. „Ich jagte ihn mit dem Bootshaken bis in seine Koje." „Schön, dann ist die Sache ja erledigt. Was wollen Sie noch mehr?" Ich zögerte unentschlossen. „Sie müssen sich eben vorsehen," riet er mir. „Ich sehe mich ja auch vor; weiter ist nichts dabei zu tun. Halt, eins vergaß ich, Sie zu fragen. Sie haben natürlich einen Revolver?" Ich verneinte. „Ach so! Dann ist es allerdings kein Wunder, daß Si^ sich wie verraten und verkauft Vorkommen. Warten Sie, hier haben Sie einen! Jetzt werden Sie sich gleich wieder mehr als Mann fühlen." Er gab mir einen 45er Colt, dessen Lauf bis auf zwei Zoll Länge abgefeilt war, eine merkwürdige, aber aus kurze Entfernungen äußerst wirksame Waffe. „Da sind auch noch ein paar Patronen," fügte er hinzu, „und reisen Sie glücklich! Noch eins: vergessen Sie nicht, daß wir hier auf keinem Kriegsschiff und die Leute nicht zum Spielen da sind. Schlagen Sie mit den Fäusten oder meinetwegen auch mit dem Bootshaken drein; ivenn aber durchaus geschossen werden muß, dann schießen Sie den Mann um Gottes willen nur slügellahm! Es sind alle- grundgute Kerls, bloß ein bißchen aufgeregt!" 6. Kapitel. Die Insel. ?lls ich eines Morgens um vier Glasen*) an Deck kam, fand ich die ganze Schiffsgesellschaft, einschließlich des Doktors, oben versammelt. Alle blickten nach einer schmalen, gebirgigen Insel, die sich in den schieferfarbenen grauen Tönen des frühen Morgenlichts vom Wasser abhob. Noch waren wir etwa zwanzig Meilen von ihr entfernt und konnten mir die scharf gezeichneten Umrisse entdecken, die rasch ansttegen, und deren höchster Punkt nah? der Mitte der Insel lag. Ueber dem Berg schwebte eine Wolke — die einzige weit und breit — und hüllte die Llbhänge in graue, zerfetzte Schleier. Ich trat au den Passagieren des Hinterdecks. „Sehen ^ie?" rief der Doktor aufgeregt. „Genau, wie ich gesagt habe! Es stimmt alles!" Auch Percy Darrow rvar aus seiner gewöhnlichen Ruhe ausgescheucht. . „Der Vulkan ist in Tätigkeit!" sagte ec und erklärte damit die Wolke. „Sie sagten, daß es dort einen Hasen gibt?" fragte der Kapitän. „Ja, er muß sich an der Westküste befinden," antwortete der Doktor. Kapitän Selover, ebenfalls in ziemlicher Erregung, zog mich beiseite. *) Die vierstündige Wache wurde früher durch eine Sanduhr kontrolliert. Dieselbe bestand aus vier, je eine halbe Stirndej laufenden Saudgläsern, die während einer Wacke zweimal «nt* gedreht wurden. Daher die Bezeichnung „Glas" oder „Glasen", die später auf die hMstündigen Glocken schlagen i'ib?r tragen wurde. Nach Verlauf der ersten bilden Stunde wurde ein Glas, am Scb'.uß der Wache wurden acht Glas geschlagen. 482 „Was sagen Sie bloß bo^u?" Quietschte er. „Der Doktor stößt auf einen norwegischen BägcMrnden, der ihm etwas von einer vulkanischen Insel vorerzählt und deren ungefähre Lage beschreibt. Auf keiner Karte ist die Insel za finden, aber der Doktor glaubt an die Geschichte und läßt mich aufs Geratewohl Kurs dahin nehmen. Und wahrhaftig ! Da liegt das Ding! Der Strolch hat nicht gelogen! Jetzt bin ich bloß neugierig, was da noch 'rauskommt!" „Geben wir vor Anker oder kreuzen wir?" Kapitän Selover legte mir die Hand aus die Schulder. „Darrow hat mich beauftragt, einen guten Ankerplatz ausfindig zu machen, an Land zu gehen, ein Lager aufzuschlagen und alles für einen mindestens einjährigen Aufenthalt einzurichten." Fassungslos starrten wir einander an. „Nette Aussicht!" stöhnte ich. „Hoffentlich läßt sich noch etwas dagegen tun." Im zunehmenden Tageslicht näherten wir uns schnell der Insel, deren Ufer sich als äußerst schroff erwiesen. Die Hügel neigten sich sanft bis zu etwa hundert Fuß Höhe über dem Wasserspiegel, stürzten dann aber jäh ab. Wo sie endeten, zog sich um beit Küstenrand eine phantastisch ausgezackte Felskante, die an jene Papierborten erinnerte, mit denen unsere Mütter die Bretter in der Speisekammer zu verzieren pflegten. Hoch spritzte der weiße Gischt der Brandung an den Klippen empor, unzählige Scharen von Seevögeln schwirrten in der Luft, und auf den Abhängen hockten Tausende von Raben. Mit unfern Gläsern entdeckten wir außerhalb des Brandungsringes Köpfe von Seehunden, die nach Fischen tauchten, und einen Seegrasgürtel. Als wir bis auf ungefähr eine Meile an die Insel herangekommen waren, hielten wir auf die Westseite zu, um eine scharf heraus springen de Felsspitze zu vermeiden, und bekamen gleich darauf einen breiten Strand zu Gesicht. Ich erhielt den Befehl, in einem Brandungsboot einen geeigneten Landungs- und Ankerplatz ausfindig zu machen. Die Dünung ging hoch. Doch trotzdem wir überall umherruderten, fanden wir anfangs keine Stelle, an der wir später die gesamten Efsekten des Doktors hätten landen können. Das Schiff zwar würde einen ganz guten Ankerplatz finden, denn die einzige nach der See zu offene Stelle der Insel wurde durch ein langes Riff geschützt. Die Brandung aber war überall sehr stark. Der Wind spritzte die Schaumflocken bis zu Uns zurück. Und das Donnern der Wogen war so laut, daß wir uns im Boote nur drurch Schreien verständlich machen konnten. „Das Boot ging' wohl durch die Brandung zu bringen, aber keine Ladung," kreischte Thrackles. Derselben Meinung war ich auch. Langsam ruderten wir außerhalb der Brecher parallel der Küste weiter, als wir urplötzlich «ine Bucht gewahrten. Noch eine Minute früher hatte sich meinen Blicken nur die steile, gleichmäßige Wand etner Klippe gezeigt, in der nächsten fiel mein Auge auf eine etwa fünfzig Faden tiefe und zehn Faden breite Bucht, an deren Ende sich ein sandiger Strand befand. Ich schrie vor Ueberraschung laut aus, und meine Leute waren ebenso erstaunt wie ich. Scharf aufpassend, machten wir ein paar Ruderschläge rückwärts: da plötzlich verschwand an einem bestimmten Punkte die Bucht und jede Spur ihrer Einfahrt' nur weil wir von ihrer Existenz wußten, konnten wir die Stelle erkennen, wo die Linie des Festlandes in die Umrisse der Klippen überging. Die Täuschung war vollkommen ruderten in das stille Wasser, das nur lei! flüsternd an die Kiesel des schmalen Strandes schlug, vo dem ern gangbarer Weg auf die Spitze der Klippe und vo dort wieder auf den Sand hiimbführte. Lllles war geradez ideal. Das Wasser schimmerte in einem schönen, lichte Grim wre halbdurchsichtiges Glas. Aus der verschwommene Tiefe winkte und wallte es herauf mit unbeschreiblichc Anmut, lange, fedrige Meeresgewächse tauchten empor uv verschwanden wieder. Plötzlich wurde das Wasser flach No. em flüchtiger Blick auf emsig dahinschießende und blit schnell wendende Fiscbchen, auf gelben Sand und irgev etwas Farbenleuchtendes — dann kiiirschte der Kiel m seres Bootes auf dem Kies. Eilig sprangen wir an den Strand. Ich ließ die Leut fthr gegen ihren Willen, zurück und stieg einen natürliche zu einer hohen Düne hinan, auf welcher das Blase des Passats deutlich m spüren war, und hinter der sich ei Niedriger Hügel erhob. X Ich schritt bis an die Kante der Klippe, an deren Fuß die Wogen sich dvimernd brachen. Tiefe Spalten zogeir sich bis zunt Wasserspiegel hinab, und mit der Spitze in einer derselben vergraben lag ein anscheinend erst kürzlich gescheitertes Wrack, dessen Heck allerdings schon zertrünrmert war. Den Namen „Goldenes Horn" koimte ich noch erkennen und war höchlichst erstaunt, es hier an dieser unbekannten -Insel vorzufinden. Bon meinem Standorte aus vernrochte ich die Küste mit den aufspritzenden, schäumendeil Wogen« den Klippen und dem Wall grüner, mit Gras und Kakteen bewachsener Hügel weit zu überblicken. Ein schroff emporragendes Vorgebirge sperrte die Aussicht nach Norden, seitwärts zeigte sich ein fruchtbarerer und bewaldeterer Landstrich. Den Himmel verhüllte ein vulkanischer Rauchschleier, den auch die rote Sonne nur dann zu durchdriugen vermochte, wenn ihn der Wind ab und zu ein wenig verjagte. Da es hier nichts mehr zu sehen gab, kehrte ich um, ging am Fuß des Hügels entlang und zum Strande hinab. Die zurücktretenden Hügel umschlossen hier einen weiten Halbkreis, dessen Fläche trocken und mit dichtem, hartem Grase bedeckt war. Aus einer Art Canon auf der Landseite floß ein Bach heraus, dessen mehr als lauwarmes Wasser stark nach Schwefel roch und schmeckte. Ein wenig näher an der Klippe sprang eine kalte, klare Quelle aus dem Felsen, die mir einen erfiischenden Trunk spendete. ?lls ich mich von den Knien erhob, bemerkte ich ein Tier, das vom Kamm des Hügels ailf mich herunteräugte, jedoch blitzschnell verschwand, ehe ich noch erkennen konnte, was es war. Während ich am Strande entlang schritt, sah ich, daß die schäumenden Brecher blutrote Pflanzen mit sich führten und das Wasser stellenweise rubinfarben schimmerte. Zahllose Seehunde jenseits der Brandung beobachteten mich. In dem durchsichtigen Wogenschwall sah ich sie spielen, springen, sich auf die Höhe des Wellenberges emporschwingen, bis er zusammenbrach und sie unter sich begrub. Tief atmete ich den salzigen Duft des Seetangs cm: mir gefiel es hier sehr gut. Bei unserer Rückkehr an Bord fanden wir Doktor Scher- merhorn und Darrow höck)st ungeduldig und bereit, an Land zu gehen. Nachdem ich Bericht erstattet hatte, filhren sie ab und nahmen reichlich Proviant mit, da sie erst wieder bei Anbruch der Nacht zurück sein wollten. Inzwischen sollten wir an einer geeigneten Stelle ein großes Zelt aufschlagen und die persönlichen sowie die wissenschaftlichen Effekten des Doktors hinüberschaffen. Wir waren damit gerade fertig geworden, da langten auch die beiden mit zerrissenen Kleidern und schmutzigen Stiefeln wieder an. „Alles in Ordnung!" sagte Darrow zu Kapitän Selover. „Wir haben gefunden, was wir brauchen!" Am nächsten Morgen erteilte mir der Kapitän folgenden Auftrag: „Nehmen Sie zwei Leute und gehen Sie unter Darrows Führung an Land!" Dieser ordnete an, daß jeder von uns'genug .Kleidungsstücke für eine Woche und eine Axt sowie einen Block*) und Flaschenzug mitnehmen sollten, worauf wir unser Bündel schnürten, ins Boot stiegen und an Land ruderten. Dort übernahnr Darrow die Führung. Der Weg ging über die Grasfläche in die Mündung der engen Schlucht und längs des Schlvefelbach.es landeinwärts Das ganze Gelände war stark zerklüftet. Meistens marschierten wir zwischen senkrechten, ungefähr vierzig Fuß hohen Lehmwanden, die hier und dort von kleineren Nebenschluchten derselben Art unterbrochen wurden. Hier hätte niemand die steilen Wände bis zum Oberlande emporklettern können Der Boden des Hauptarroyo war flach und mit dichtem Gestrüpp und starken: Graswuchs bedeckt, die ihre anßer- ordeutliche Ueppigkeit wohl dem Schwefelgehalt des Bodens verdankten. Der Bach selbst, der, je lveiter wir vordrangen desto wärmer und dessen Schwefelgeruch immer aufdringlicher wurde, schlangelte sich gemächlich diirch das allmählich breiter werdende Bett, lieber uns sahen loir den Himmel und die scharfe Kante der Schlucht, und auf unserem Wege bemerkte ich auch Darrows und Doktor Schenirerhorns Fußspuren von: Tage vorher. Nachdem wir etwa eine Meile der Weg nach und nach bis zum empor, und wir gelangten in ein gebenes Hochtal. *) Ter Kloben eines Flaschen zügA (Fortsetzung folgt.) zurückgelegt batten, stieg Niveau der Seitenwändej kleines, von Hügeln um- 488 Der Dichter des ..großen Urieges". (Zum 300. Geburtstag von Andreas Gryphius, 2. Oktober.). Von Dr. Paul Landau. Mls die deutsche Welt am 16. Juli 1914 des 250. Todestages! Non Andreas Gryphius gedachte, da wurde die historische Bedeutung dieses grössten deutschen Dramatikers des 17. Jahrhunderts erörtert und hervorgehoben, daß unsere Zeit der leiden^ schastlich ^chtveren Barockform dieses Künstlers tvieder mit empfäug- lichereu Launen gegcnübersteht, als frühere Zeiten, die ihn fast vergesse:! hatten. Heute, da die Feier seines 300. Geburtstages heran gerückt ist, sehen wir uns plötzlich zu Gryphius in einer viel näheren, menschlich und persönlich betonten Beziehung. Ter Weltkrieg, der Europa durchlobt, hat eine Flut des Leidens und Sterbens über die Menschheit ergossen, die an jene Schreckenszeit des Dreißigjährigen Krieges gemahnt, und aus den Werken des schlesischen Poeten, aus der düster klagenden Melodie seiner Verse tönt uns nun ein verwandter Don entgegen, die Klage itbrr das Wüsten der Kriegsfurie, der mitfühlende Jammer mit allem Elend. Wir dürfen Andreas Gryphius den eigentlichen Dichter jenes „großen.Krieges" nennen, dessen farbenreiches Gemälde gleichsam als einen ahnungsvollen .Vorklang Ricarda Huch uns kurz vor Kriegesausbruch geschenkt hat. Grimmelshausen, der allein neben ihm hervorgehoben werden könnte, hat in seinein Roman „Sim- plicius Simplicissimus" die Wirrnis und das Grauen dieser Epoche realistischer geschildert, aber er gibt mehr das Stoffliche, während der Lyriker und Dramatiker Gryphius vollbringt, tvas dem selbst allzu tief in seiner Zeit steckenden Epiker versagt war: den Seclen- tou, das leidenschaftliche Empfinden für dies nationale Unglück aNszudrücken. Tie dumpfe Trauer und die tiefe Tragik, die auf dem deutschen Volke während des Dreißigjährigen Krieges und uachher lasteten, haben in seinen Dichtungen den stärksten, innerlich erlebtesten Ausdruck gefunden. Darum ist Gryphius der Dichter des Dreißigjährigen Krieges, und als solcher flößt er uns heute eins besondere Teilnahme ein. Wir fragen: wie hat sich damals ein) starkes Talent künstlerisch abgefunden nrit diesem Erlebnis des Krieges, bas sein Wesen und Schaffen im innersten erschütterte? Und wir erfahren aus den Werken dieses Dichters den ungeheurcnj Unterschied, der zwischen dem Weltkrieg und dem Dreißigjährigen Krieg sich offenbart, ermessen an seinem Beispiel den gewaltig^ Fortschritt, den die Geistesart des deutschen Volkes und ferner besten Söhne in 300 Jahren gemacht hat. Gryphius hat, vor allem in seinen Gedichten, dem stummen furchtbare:! Dulden seiner Zeit eine erschütternde und vielfach hinreißende Sprache geliehen. Ein dunkles Klagelied ist seine ganze Lyrik, ein ewiger Jammer um die Qualen der armen Erdensöhne, die in diesem trüben Dasein von Krieg, Tod und Pestilenz heimgesucht werden. Das Elend der Umkvolt hat ihn: die Fähigkeit zu jeder Freude genommen. Sagt er doch selbst in seinem bekarrn- testcn Gedicht, den: schönen Kircheuliede „Die Herrlichkeit der Erden Muß Rauch und Asche werden": „Ist eine Lust, ein Scherzen, Das nicht ein heimlich Schmerzen Mit Herzens Angst vergällt?" Jene Schreckensbilder, vor: denen er- sich in seiner Jugend und Jünglingszeit umgeben sah. haben ihn: die Vergänglichkeit alles Irdischen so lebendig vor die Seele gestellt, daß dieser Gedanke von der Eitelkeit altes Menschenseins wie ein dunkler Orgelpunkt durch alles klingt, was er gedichtet: „Itzt sind wir l)och und groß / und morgen schon vergraben: Itzt Blumen, morgen Koch / wir sind ein Wind, ein Schaum Ern.Nebel und ein Bach / ein Reiff, ein Tau!, ein Schatten. Itzt tvas und nrorgcn nichts / und was sind unfere Taten? Als ein mit herber Angst durchaus vermischter Traunr." Sein Gedicht ist eine Passionsblume, die auf denr Kirchhof aus Leichen und Moder erblülst. Sein Verhältnis zur Welt ist das des schaudernden Abscheus. Tate.rlos ringt er .in seinen: innerlichen Schmerz die Hände und flüchtet sich in die Bücherwelt eines vielwisscnden Gelehrtentums, sehnt sich> hinauf zu den Sternen, dre er so wundervoll gefeiert, und findet Trost im Nacli-e riebest der Leiden des .Herrn, in den Tröstungen der Religion. So ist seine Kriegsdichtuug trotz ihrer wahren Inbrunst unendlich weit entfernt von der heutigen: sie malt nur die dunklen Schotten der Trauer die auch wir empfinden, aber ihr fehlt jene Helligkeit des mutigen Streitens Und Sterbens, die Begeisterung, die sich für Heimat und Herd opfert. Es i|t schon viel, wenn der Sohn jenes internationale Jahrhunderts und jenes innerlich zerfleischten Deutschlands, fernem Vaterland „dichterische Tränen" kveiht und sein Schicksal im Sonett beklagt: „Wir sind doch nunmehr gantz, ja mehr denn gantz verheeret. Ter frechen Völker Schaar, die rase'nde Posaun', Das vom Blut fette Schwerdt, die donnernde Carthaun Hat aller schweiß und Fleiß und Vorrath, auffgezehret. Die Thürme stehn in Glut, die Kirch ist umgekehret. Das Rathauß liegt im Graust, die Starken sind zerhaun, Dre Jungfern sind aeftliändt, und tvo wir hin nur schrun, Ist Feuer, Pest und Tod, der Hertz und Geist durchfähret." von Gryphius ist selbst ein recht bezeichnendeu Wlsschurtt aus dem Lehen, das dieser verhängnisvolle Krieg Mer TeutMmrd gebracht. Mn 3. Oktober 1616 wurde er zu Groß- Glogmr in Schlesien geboren, und seine Mitbürger beabsichtigen besondere Ehrung des größten Sohnes der Stadt. Der 2. Oktober rst sein Geburtstag, und nicht, wie vielfach fälschlich angegeben, der 11 Lein Biograph Heinrich Palm hat überzeugend nachgewresen, daß dre Angabe des 11. auf einer falschen Lesung der romrschiM II beruht Ten Vater verlor er früh, vielleicht durch das Grst emes faljchen Freundes. Tie Mutter starb, nachdem sie wieder geherratet, im zwölften Jahre des Sohnes, und nun muß er dre Willkür des Stiefvaters erdulden, von dem er sagt: „Wer hat der Güter Recht nicht diebisch mir entzogen / und meinen Gerst gekränkt und mich nrit List betrogen!" Ter ältere Bruder, der ihm Trost und Hilfe gewesen, erliegt dem großen Sterberr; auch erne Schwester verliert er; die Geliebte wird chm von der Pest dührngerafft, und er erlebt den Untergang dreier Städte, in denen er seine Jugend verbracht, von Glogau, Fraustadt und Freistadt, durch riesige Feuersbrünste. So wird der frühreife Knabe zwischen den grausigen Gespeirstern des sck)warzen Todes, zwischm dem schwelenden Qualm gefräßiger Brände und zwischen den Greueltaten einer entfesselten Soldateska zum Dichter, und im 'Pestjahr 1633, in „martialischer Unruh" entsteht seine erste Dichtung, das lateinische Heldengedicht „Tie Wut des Herodes. . . . ! „Tie Tränen der Rahel", das mit seiner Slusmalung blutiger Greuel und widerlicher Grausamkeit, mit seinem klagenden Pathos so recht ein Spiegelbild jener wüsten Zeit ist. Eine glüÄrchere Periode brach für den vielgeprüften Jüuglirrg an, als er, der Reisebegleiter einiger reicher junger Herren, auf 'weiten Reisen feilt bereits gewaltiges Wissen rroch weiter ausbreiten konnte. Nach acht Wanderjahren fand er dann irr der Heimat eia kurzes Eheglück und wirkte als Syndikus der Stände des Fürstentums Glogau segeirsreich für sein Vaterland, bis den noch nicht Acht> undvierzigjährigen ein Schlaganfall jäh aus dem Leben riß. In den Jahren des Reiseirs, da Welterfahrung und das Studium einer hochentwickelten Bühnenkunst in Holland seinem Gesichtskreis neue Nahrung gaben, sind die sechs wichtigsten Dramen von Gryphius entstanden, darunter auch jene beiden Lustspiele, die seinen schwerfälligen, aber urwüchsigen Humor zeigen. Seine Lyrik aber begleitet ihn durch sein ganzes Leben; sie läßt uns den tiefsten Einblick in sein Wesen tun, denn sie ist Gelegeuheitspvesie im Goethescherr Sinne, so tief und wahr erlebt, wie kaum uoch eine andere Dichtung der Zeit; sie wird getrageni von jener düstern Melancholie seines Wesens, die ihr etwas feierlich gehaltenes, pathetisch Predigendes verleiht und sie nur selten /n der Ausmalung der „Greul der Verwüstung" ins Niedrig-Gräßliche herabsiuÄen.läßt. Die starke und leidenschaftliche s^römmiokcit des Dick^ei's. dies^v nt'ift-ftrfN' ht<» Frömmigkeit des Dichters, dieser „geistliche Panzer" gegen die Not des^Lebens, verleiht seinen Oder: r'iber das Leiden Jesu Christi, seinen Soun- und Feiertagsouetten ihre noch heute ergreifende seelische Innerlichkeit. Ter Schöpfer des Kirchenliedes „Jesu, meine Stärke" ist eilt großer religiöser Dichter, von denr ein feinsinniger Beurteiler sagen korrute: „Künstlerischeren und zugleich überzeugenderen Ausdruck bat die theologische Togrnatik seit den Tagen, Dantes wohl nicht gefirnden als bei Gryphius." Den Lyriker Gryphius, diesen Beknner von schwermütiger Schönheit und tiefsinniger Weltüberwindrmg, herben Mit- und Nach- ivelt lange über denr Drauratiker vergessen, der ja freilich von viel größerer geschichtlicher Bedeutung ist. Denn in einer Zeit, da es ui Deutschland keine Bühne und rein Tl-eater Publikum gab, ist in ihm rvieder die erste große dramatisckie Begabung erschienen. So schmälert es^nur wenig seine Originatiät, daß er in Form und Inhalt seiner Stücke von den großen .Holländern seiner Zeit, vor allem von Vorrdel, abhängig ist. Auch der wird derr rechten Maßstab für den Eigentümlichen Gehalt seiner Werke nicht finden, der ihn, wie es so oft geschehen, Shakespeare vergleicht. Wohl scheint vieles, wie die in stolzer Bilder fl ut hinströnu'nderr Nünrologe seiner tragischen Helden, die spitzfindig-geistreick)en Plänkeleien seiner Liebespaare, vor allem die Nachahmung des Rüpelfpiels aus dem „Som- mernachtstraum" in seiner Komödie vom Herrn Peter Sguenh, dazu aufzufordern. Aber die ganze Stimmung ist eine andere. Shakespeares Welt ist bei dem deutschen Barockdichter durch die derbe niederländisclre Brille gesehen. Stiles erscheint vergröbert und verdüstert in der schlveren Dämmerung des damaligen deutschen Tages. Wo bei Shakespeare Freiheit l^rrsckst, ist bei Gryvhius Zwang, hier schöne .Harmonie, dort düstere Wildheit, statt reinen Lichtes blutige Schatten. llud gerade wo dies gruselige Gespeuster- weseu zum wilden Knäuel sich ballt, wie in dem heute noch genießbarsten Trauerspiel des Dichters, irr dem frisch in das Leben seiner Gegenwart hineingreifenden Drama „Cardenio und Celinde", entfaltet sich am stärksten der großartige Schwung und die imponierende Kraft des deutschen Dichters. 'Auch im „Carolus Sttmrdus" zxrckt er keck irr das Lüben der Gegentvart und schafft das erste Pvlittsche Sttick unserer Literatur. In d. Voß. - Für die hei.nkehrenden Kriegsteilnehmer. Von S. Aufhäuser. — Tie Logik der Amerikaner. - Vlameu gegen „Belgien". — Holland und wir. — Eine drohende Gefahr. Von Oberstabsarzt Dr. Reumann. — Der Verband für deutsche Thenter- kultur. Von Karl Storck. -- Mode und Kultur. Von Mela Escherich. — Tie Künste im Lehrvlan uirserer Mittelsch»,len. Von Karl Storck. — „Das Hobe Lied vom Leben und Sterben/ Von Karl Storck. — Türmers Tagebuch: Der Krieg. — Auf der Warte. — Kunstbeilagen. — Notenbeilage. - Die Oktober - Nummer des literarischen Echos (Herausgeber Dr. Ernst Heilborn. Verlag Egon Fle,fchel & Co., Berlin) bringt einen Aufsatz des bekannten Literatur- Kritikers Richard Müller-Freienfels, der einen eigenartigen Zusammenhang der Literaturbewegnng vor dem Kriege mit dein zeitgeschichtlichen Empfinden nachweist. Unter dein Titel „Die deutsche Literatur um 1910" verflicht Richard Müller-Freienfels die herrschenden Richtungen aufzuweisen. Er spricht von dein „Ainerika- ni§mu5*, dessen Hauptverlreter in Deutschland Alfons Pagiiet und Otto von der Linde find, von dein „Primitivismus' niid „Erotismus', den Wedekind und Dauthendey kenuzeichiien. und schließlich von der „Raufchkunst', für die Heinrich Makm nauchast zn machen wäre. An diese sehr treffende Kennzeichnung schließt Richard Müller-Freienfels d,e Folgerung: „Was Deutschland im Juiiersten ist: Kraft, Wille zur Macht nnb straffste Organisation, hat sich uns selber und allen anderen mit unerhörter Deutlichkeit offenbart. Sehen wir dies au und vergleichen ivir damit, was sich schon vorher in der Literatur geregt hat, so Luden wir, das; die neue Dichtung nicht ein fremdes, von außen nvillkürlich aucheMropfteS, lebensunfähiges Reis ist, sondern daß sie denselben Willen zur Macht und dasselbe Streben zur strengen Form offenbart, der sich in dein vielgeschmähten MilitarisinuS äußert. Gewiß, es sind nicht bloß Tugenden, es sind auch Schattenseiten und Laster, die sich in dieser Literatur spiegeln, aber es sind doch die Laster der Tugenden.' Diese Literatur aus dem Jahre 1910 sieht Müller-Freieiüels auch in engein Zusammenhänge mit der modernen deutschen Architektin-, die Bauwerke wie etwa das Botschaftsgebäude in Peters-' bürg von P. Behrens erstehe,; ließ — Die Schönheit. Illustrierte,Monatsschrift. 13. Baud. Heft 7. Aus dem Inhalt: Tie Gebote de? einigen Lebens von Alfred Korn. Bekehrung von Otto Sättler. Ewigkecksgefaug von Bernfcht. Zwei StiminnngSbilder von Margret Slrik. Ernte, Erna Maihof. Die Armauenfchaft i,ach Giiido von List von Meier Gostenhof. Dämmerstunde, Ernst Dycke; Orakcl, Erich Singer; lieber Beziehungen der Nacktkultur zum bildenden Künstler und zum Erzieher von Ralf Hohenstein. Zu dieser Stunde, Betrachtungen von Dr. Viclor Eckert, soivie gutes Bildmaterial an Naturaufnahmen unkOme Beilage Licht, Luft, Leben. Jährlich 12 Helte. Einzelheit 1 Mk. — Die Schlacht an der Soinme steht nach wie vor i,n Vordergrund des tagesgefchichtlichen Interesses. Von der Schivere der Kämpfe und den über,neufchlichen Leisttlugeu unserer Truppen kann man sich aus der packenden Schilderung eines Mitkämpfers („An der Soinme' von E. G. Erich Lorenz), die in der neuesten Nummer 3821 (Krtegsniunmer 112) der „Leipziger I l l u» ftciecten Zeitung" (Verlag I. I. Weber) veröffentlicht wird, ein Bill) machen. Auch Professor Hans von Hayek führt in zwei Zeichnungen in das Kainpfgebiet an der Soinme. Die eine zeigt das GefechtSfeld bei Pozieres und Abteiliingen eines Reserve-Ju- santerie-Regiinents auf dem Marsche in die Schlacht, die andere Mimilionskolonneii auf dein Marsche durch Bapaume. Den frau- zösischeu Angriff auf den Maisouuette-Wald bei BiacheS (gegeiiüber Peronne) am 20. Jiilt 1916 gibt der Kriegsteilnehmer Leutnant Wilhelm Bilddenberg in einer wirkungsvollen Zeichiiung wieder. Den; Kriegsschauplatz im Osten ist das Motiv der Zeichnniig „Vorgeschobener Beobachtungsposteii an einem See an der Litauischen Front' von Kurd Albrecht entnoniineii. Jii die Vergivelt der italienischen Front versetzt uns die Zeichiiung „O^sterr.-ungarische Skitruppe auf der Rast' von Rridolf Karql. Der Krieg gegen Runiänieii findet ebenfalls ausgiebige Berücksichtigung durch interessante Bilder aus Bukarest, Silistria, Constanza rmd Cernavoda. Die Ebene von Florina mit dein Ostrowo-See gibt eine Zeichnung von Professor M. Zeno Diemer anschaulich rvieder. Bulgarische Landslurmtypeu führt Albert Gartmanu vor Augen. Eines der gefälligste»! Bilder hat Felix Schworinstädt beigesteiiert: „Urlauber von der Front auf dein Hauptbahnhof »n München'. Von dem textlichen Teil verdienen besondere Erwähnung der Artikel „Die Leistungen unserer Ernährungstechnik int Kriege" von NniversitätS- Professor Dr. Viktor Graf.' ° Wien, die Schlachtschilderung „Der Kampf um Görz' von Walter Oertel ilnd die fesselnde KriegS- erzählung „Der Gefangene der Maas" von Georg von der Gabefentz. — Kürschners Bücherschatz. Band Nr. 1081: Di« von der G r a b e n S b n r g. Roman von Gustav Sieber. 96 Seiten Unifaiig. — Preis 20 Psg. — Heriuaun Hillger Verlag, Berlin W 9, Potsdamer Straße 124/125. — Nr. 39 der „W e l t l i t e r a t u r" enthält: Gottfried Keller: Das Fähnlein der sieben Aufrechten. Preis 10 Pfg. Die „Welt- literatur', Müiichen 2, Färbergraben 24. - B o n g S illustrierte Kriegsgeschichte „Der Krieg 1914 16 in Wort und Bild'. 94.—96. Heck. (Preis je 30 Pfennig.) Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin W. 57, Potsdamer Straße 83. — Der „Schweizer I l l n st r i e r t e n Zeitung" (Verlag Ringier & Cie, Zofinaen) ist hoch anzurechnen, daß sie in ihrer neuen' Nr. 39 durch geschickt ausgewählte Proben Dominik Müller, einen neuen Steri, am Literaturhunmel, weitcrei, Kreisen nahe bringt. Den Vorgängen und Verhältnissen auf dein Balkan ist in der vorliegenden Nummer ein besonders breiter Raum geividmet: Griecchcnlaiid steht obenan. Äuf dein Gebiete der Technik ist der Artikel voii Dr. Alfred Gradeuwitz über den Bau der „Deuts ch- l a u d" mit inftrirftiuen Bilderii hervorzuheben, und ein illustrierter Bericht über das „Telegraphon', dieser neuen, epocheiiiachenden Erfindung. Wie alle Nunimern, so ist mich diese neue Nnminer 39 der „Schweizer Illustrierte!, Zeitung' außerordentlich interessant und voii illustrativer Schönheit. (Einzelpreis 25 Pfg.. Abonnements- prcis Mk. 5,— pro Quartal.) Gießener Hausfrauen-Verern. Eintopfgerichte für die Kochkiste (für 4—5 Personen) und Mittagessen einfachster Zusammensetzung. Man setze die über Nacht gespeichten und 20—30 Minuten angekochten Hrllsenfrüchte auf 2 Stunden in die Kochkiste und bringe sie nachher nochmals zum Kochen. Zu gleicher Zeit dünste man frisches Gemüje mit etioas Fett oder in Ermangelung dessen mit einem oder zwEi in Ääiich aufgelösten Suppen würfeln und füge cs der kochend-e:r Hürgensrncht bei. Ebenso die Kartoffeln, in läng- licl>e Streifen gesckpntten. Dann reibe mau noch einige rohe Ävr- toffeln baran. Nachdem' die ganze Mischung noch 15 Minuten gekocht hat, stelle man sie weitere 2 Stunden in die Kochkiste und schmecke sie vor dem Anrichten mit Petersilie und etwa noch fehlendem Gemüse ab. 1. 200 Gramm weiße Bohnen, 2*/, Pfund Schnittbolmen, 100 Gramm Gerstenslock.-n, 2 Pfund Kartoffeln, Zwiebeln, Petersilie, Bohnenkraut, Majoran. 2. 200 Graiwn grüne Erbsen, 2 Pfund Weißkraut, 1 Pfund Mohrrüben, 100 Gramm Gerstenflocken, Zwiebeln, Petersilie, 1 Stück Zucker. 3. 200 Gramm gelbe Erbsen. 2 Pfund junge Kohlrabi, 100 Gramm Reis, l 1 /* Pfund Kartoffeln, Zwirbeln, Petersilie, Kümmel, 1 SMck Zucker. 4. 200 Gramm braune Bohnen, 2 Pfund Wirsing, 1 Pfund Birnen, 75 Gramm Haferflocken, Zwiebeln, Petersilie, .Kümmel, Thymian. Zucker. 5. 200 Gramm grüne Erbsen, 2 Pfund Mohrrüben. x /i Pfund Reis, ir/r Pfirrrd Kartoffeln. Zwiebeln, Petersilie, Zucker. 6. 200 Gramm n>eiße Vohn.m, 1/4 Pfund Graup.m, 1 Pfund Karotten. 1 Pfund Kohlrabi, l 1 /* Pfund Kartoffeln, Zwiebeln, Bohnenkraut, Majoran, Zucker.^ M§.grf:fi5Z Guadral. In die Felder nebenstehendeu Quadrats find die Buchstaben AAAABBIIIKLLO RSS derart eiuzutragen, daß die wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend folgendes bedeuten: 1. Einen Suuipsvogcl. 2. Aiuerikanifches Wurfgeschoß. 3. llngarischeu Fraueunamen. 4. Nebenfluß der Mosel. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung der Schach-Aufgabe in voriger Nummer» Weiß. 1. D b 2 nimmt b 6 f 2. c 6 — c 7 3! L d 5 — b 7 f 4. c 7 nimmt b 8, Dame f 5. D a 8 f und Matt. Schwarz, c 7 nimmt Dame. (Der beste Zug.) 0 b 6 nimmt h 3. K nimmt Läufer, b 7 - a 6. Schnstlettung: Fr. R. Zenz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- »>nd Stetudruckerei. R. Lange, Gießen.