Der BaLium-Vulkan. Roman von St. E. White und S. H. AdamS. Autorisierte UeLersetzung. — Nachdruck verboten.. (Fortsetzung.) Ich weiß nicht, weshalb ich bei rneiner Erzählung den verhexten (Lindruck, den das Vorderkastell auf mich machte, so besonders hervorhebe. Fm Licht der späteren Ereignisse freü'.ch konnte ich ihn beinahe als eine Art Hellseherei, eine innere Warnung auffassen — jedenfalls stand ich da wie hypnotisiert, itmsähig zu sprechen oder mich zu bewegen. Plötzlich kam Leben in die groteske Gestalt im Winkel. „Ob ihr's mir nun glauben mögt oder nicht," sagte der Mann, „im Buche steht's, und der Verstand sagt's einem auch. Cs gibt Goldmiuen in Kalifornien, Nevada und in all den andern Staaten. Wir hören von Goldminen in Mexiko und Australien, aber habt ihr jemals von Goldminen in Europa gehört? Wo kam denn das Gold her, ehe Amerika entdeckt wurde, heh? Sagt mir das mal! Sic haben es eben gemacht, wie der Mann in dem Buch hier schreibt — daraus tonnt ihr Gift nehmen!" „Ich Hab' nial was von Ophir gelesen; wie steht's eigentlich damit?" fragte eine Stimme von den Kojen her. Ein scharfer Blick schoß unter den Brauen des Mannes hervor nach jener Richtung. „Weißt du, wieviel die Ausbeute des letzten Jahres aus den Minen von Ophir beträgt, Thrackles?" forschte er in eigenartig sanftem, wie lauerndem Tone. „N—e—ä—n," stotterte der mit Thrackles Angeredete. „Nun, dann werd' ich's dir sagen: Null!" fuhr der Mann mit der Hakenhand fort, „darauf kannst du auch Gift nehmen. Es ist einfach keine Ausbeute an Gold da, weil es dort gar keine Minen gibt und auch nie gegeben hat. Man hat das Gold eben gemacht." Damit warf er ein Buch, das er in der linken Hand gehalten hatte, beiseite. Erstaunt, erkannte ich den kleinen Band in Duodezformat. Das einzige andere Exemplar, das ich je erblickt habe, befindet sich in der Astor-Bibliothek. Das Buch ist eine Seltenheit und führt den Titel: „Das Geheimnis der Alchimie oder vollständige Erklärung der Verwandlungslehre" stnd hat zum Verfasser einen gewissen Doktor Edward Duvall — in der Hand von Seeleuten gewiß eine höchst merkwürdige Lektüre. Nun trat ich vor und begrüßte die Männer, die meinen Gruß erwiderten. Außer dem vorhin erwähnten Salomon waren es vier Mann. Zunächst jener Thrackles, dann der Koch, ein stiernackiger, vierschrötiger Neger mit platter Nase, der Robinson oder so ähnlich hieß;, von uns allen aber einfach deck Nigger genannt wurde, und im Gegensatz zu seinen Stammesgenossen mürrisch und schroeigsam war. Von den ärgern beiden, einem blasseil, engbrüstigen jnngen Menschen, namens Putz, und einem Mexikaner mit einem richtigen Derbrechergesicht, der sich Peroosa nannte, erzähle ich später mehr. Mein Eintritt unterbrach das Gespräch über Alchimie, das sich nun unserm Reiseziel zuwanote. Feder entdeckte beim cuchern dieselbe Unkenntnis darüber, und jeder drückte sein Erstaunen über die doppelte Löhnung aus. „Jedenfalls ist die Bezahlung gut, alles andere sist mir egal," äußerte sich Thrackles voll seiner Koje aus. , ™ ^ öu gut," knurrte Salomon. „Es sieht jedenfalls nicht so aus, als ob wir auslaufen, um 'ne Mondu finsternis zu studieren, oder der Teufel bekehrt sich und wird Prediger." „Was denkt ihr denn sonst?' fragte Perdosa. „Natürlich handelt es sich um einen Schatz" »mit- wartete Salomon kurz. „Hi. hi, hi!" lachte der Neger, ohne das Gesicht fru verziehen. „Was ist denn mit dir los, Doktor?'*) erkundigte sich Thrackles. „Hi, hi! Schatz!" wiederholte der Neger. „Ihr jdie Kiste gesehen haben, wo er so vorsichtig heruntergetragen? Ihr die gesel-en habend Eine Pause folgte. Jemand strich ein Zündhölzchen an, um sich eine Pfeife anzustecken. „Nein, die Hab' ich nicht gesehen," unterbrach Thrackles ungeduldig die Stille. „Ich kann wohl denken, daß ein Mensch mit "ner leeren Kiste auf die Suche nach einem Schatz geht, aber weshalb er ihn in der Kiste 'rumschleppeu sollte, verstehe ich nicht. Was meint Ihr?' redete er mich Plötzlich an. „Darüber zerbreche ich mir nicht den Kopf," entgeg- nete ich, „nur schließe ich aus der Menge der Vorräte, daß unsere Reise weiter als bis Honolulu geht und aus dem! Dunkelwerden, daß es jetzt Zeit ist, an Deck zu gehen." Allgemeine Verlegenheit. „Wer seid Ihr denn überhaupt?' fragte der Mann mit dem Haken kurz angebunden. „Ich heiße Sagen und habe als Steuermann angemustert." Die Männer machten mißmutige Gesichter. Ich wußte, weshalb, und ich konnte ihren Verdruß darüber, daß sich ein Vorgesetzter bei ihnen eimxuartierte, wohl begreifen. Sie betrachteten das Vorderkastell als ihr ausschließliches Reich und meine Gegenwart legte ihnen einen gewissen Zwang auf. Auf mein Geheiß verschwand der Nigger in seiner Kombüse, und ich stieg nach oben. Wie gewöhnlich in jenen Breiten, brach die Dunkelheit schnell herein. Schon wurden die Umrisse der Werstgebcurde undeutlich, und in der Stadt flammten hier und da Lichter aus. Mit kriw *) Svikname für Schiffsküche. schein Blick das schwarte Wasser an den Psählen beobachtend, lehnte Kapitän Selover neben mir an der Reeling. „Die Flut steigt," quietschte er. „Da ist auch schon die „Lucy ©eile"." Der Schleppdampfer pusste mit uns den Hafen entlang und durch das Goldene Tor in die offene See hinein. Wir hatten sämtliche Leinwand gesetzt, sogar den MßenMver und ein mächtiges Gaffeltopsegel, das dre „Laughing Laß" zuweilen aus dem Großsegel trug; denn der abendliche Passat hatte an Stärke abgenommen. Ungefähr um Mittermacht passierten wir die Farallvnen. Der Schoner lief tadellos. Die Mannschaft war in drei Wachen eingeteilt, eine ungewöhnliche, aber bequeme Einrichtung. Bei gewöhnlicher Witterung genügten zwei Leute auch vollständig. Bis auf Salomon, der am Ruder stand, war das Deck leer. Die phantastische Kopfbedeckung des Mannes über dem fettigen Lockengewirr, das scharfe, sich gegen den phosphoreszierenden Hintergrund deutlich ab- zeichnende Profil machten ihn zu einer Erscheinung sagenhafter Seeräuberromantik. Bildete ich mir doch beinahe ein, silberbeschlagene Pistolen und Dolchmesser in seinem Gürtel funkeln zu sehen. Vergeblich bemühten weine grübelnden Gedanken sich, eine Erklärung für all das Merkwürdige zu finden, das ich heute gesehen. Was bedeutete zum Beispiel die für eine dreifache Besatzung ausreichende Anzahl der Boote und das geräumige Vorderklastell mit seinen achtzehn Kojen, wie auf einem Passagierschiff? Und dann diese wilde, bunt zusammen- ewürselte Bande von Mannschaft samt ihrem Gebieter, er in lächerlichstem Kontraste einerseits so merkwürdig ordnungsliebend, andererseits aber so unglaublich schmierig war? Wußte Doktor Schermerhorn auch, wenn er seine Person und seine kostbare Expedition, welcher «Art sie immer sein mochte, eigentlich anvertraut hatte? Die Lichter der Küste waren hinter uns versunken: fröhlich tanzte und schaukelte die „Laughing Laß" auf hoher See, anscheinend das einzige Schiff wert und breit auf dem Meer. Dachte ich über die letzten vierundzwanzig Stunden nach, so Voninte ich nrich des Gefühls nicht erwehren, daß ich mich doch recht unüberlegt in ein tollkühnes Abenteuer gestürzt hatte. Bei nüchterner Ueberleaung machte ich mir freilich das Unlogische meiner Empfindungen klar. Ich befand mich im Gefolge eines ehrwürdigen, hochgeachteten Gelehrten, der seinerseits wahrscheinlich irgend welche Tiefseeforschungen oder Untersuchungen anderer Art auf einer unbekannten Insel anstellen wollte. Aber meiner Phantasie genügte das nicht. Das Schiff, die Ausrüstung, die Besatzung mit allem Drum und Dran verhieß Ungewöhnliches, Romantisches. Um so besser wird meine Geschichte aussallen — dachte ich achselzuckend... 3. Kapitel Die zwölf Repetiergewehre. Am nächsten Morgen nach meiner Wache zur Koje traf ich zum ersten Male mit Percy Darrow zusammen und machte m ihm eine der merkwürdigsten Bekanntschaften meines Lebens. Während unseres halbstündigen Gespräches änderte ich wenigstens zehnmal ineine Ansicht über ihn. Im ersten Augenblick hielt ich ihn für sehr gescheit, im nächsten für einen Dummkopf; bald fand ich ihn offenherzig, kameradschaftlich, entgegenkommend, dann wieder schloß ich aus seinem Blick unter den gesenkten, blonden Wimpern, dem schleppendeil, annraßenden Ton gelangweilter Herablassung aus ein zurückhaltendes und gekünsteltes Wesen 3u einem Atemzuge schützte ich ihn als Denker, als Narr, Hohlkopf, Grübler, Müßiggänger und Schwärmer ein. Anfälle plötzlicher Vertraulichkeit erweckten in mir Zweifel an seiner Aufrichtigkeit — vielleicht bezweckte Darrow das, aber ebensogut mochten sie auch nur der Ausfluß einer gedankenlosen Liebenswürdigkeit sein . . . Er war groß, schlank und bleich, langsam in Sprache, Plick und Bewegung. Blonde Brauen wölbten sich über stets halbyeschlofsenen Lidern, die schmale, sehnige Hand drehte lässrg an dem blonden, wohlgepflegten Schnurrbart, und die Worte kamen u\ langgedehnter, entweder unausstehlich herablassender und anmaßender oder auch unsäglich gelangweilter Sprechweise aus seinem Munde. Ich sah seine wohlgebildete Gestalt in lässiger Haltung mit aufgestützten Ellenbogen an der Reeling lehnen. Als er mich bemerkte, winkte er mich zu sich heran. Irl dieser Gebärde lag eine so großartige Hochnäsigkeit, daß ich sie anfangs eigentlich gar nicht beachten wollte. Dann überlegte ich aber, daß es hier für mich weniger darauf ankam, meine persönliche Würde zu wahren, als Erkundigungeil einzuziehen. So trat ich denn au ihn heran. „Sie sind oer Steuermann?" sagte er langsam. „Muß wohl so sein, da ich nrich auf dem Achterdeck befinde," gab ich bissig zurück. Er nrusterte mich nachdenklich, während er mit dey einen Hand eine mexikanische Strohzigarette rollte. „Wissen Sie eigentlich, wo Sie hinkommen werden?"< fragte er schließlich. „In den Himmel hoffentlich! Das hängt übrigens ganz von meinem künftigen Leben ab!" antwortete ich frech. Ein fades Lächeln umspielte einen Augenblick seine Lippeir. Dann steckte er die Zigarette an. „Der Steuermann scheint nicht auf den Mund gefallen zu sein," bemerkte er. Ich gab keine Antwort. „Aufrichtig gestanden, weiß ich rrämlich auch nicht, wohin die Reise geht, und glaubte, Sie könnten es iitici sagen," fuhr er fort. „Wo kommt das Schiff und diese« Bonde von Halsabschneidern, mit der es bemannt ist, denn eigentlich her?" „Meinen Sie mich?" „Sie natürlich auch!" Dainl wandte er sich um und« legte mir in dum) jener Anwandlungen plötzlicher Vertraulichkeit, die ich später nie für ganz echt, andererseits aber auch nicht für gailz irnd gar gekünstelt halten konnte, die Harrd« aus die Schulter. „Ich brenue vor Neugierde!" gestand er im Tonfall grenzenlosester Gleichgültigkeit. „Vermutlich kennen Sie Doktor Schermerhorn?" Ich bejahte. Und er fuhr fort: „Seit zehn Jahren bin ich seine rechte Hand. Ich besorge alles für ihn, bestelle sogar seine Mahlzeiten. In meinen Händen erst gewinnen die Entdeckungen, die ßt macht, Gestalt. Plötzlich heißt es nun, er will eine Reise machen. Wohin? Das würde ich schon zur Zeit erfahren. Wie lange? Auch das würde er mir rechtzeitig mitteilen. Zu welchem Zweck? Dieselbe Antwort. Was für Vorbereitungen soll ich treffen? Die will er selbst in die: Hand nehmen — mich rührt beinahe der Schlag! Welcher wissenschaftliche Apparat? Schlag Nummer zwei — auch das wird seine Sache sein. Ob ich denn nichts dabei tun könnte? Was glauben Sie nun, daß er mir zur AnA wort gibt?" „Woher soll ich das wissen?" „Im Laufe unserer geistvollen Unterhaltung hätte Ihnen das eigentlich schon aufdämmern müssen," sagte er in schlepperidem Tonfalle. „Mm also, der gute vlte Schermie mit dem erleuchteten Hirn wird aus einmal neckisch. Er sagt zu mir: „Bilden Ee sich ein, Percy, Sie wären mutterseelenallein auf einer wüsten Znse'l, säßen auf dem Sande und überlegten sich, was Sie alles anschaffen müßten^ um die Sache dort gemütlicher zu machen. Und dann« gehen Sie hin und kaufen Sie all' das ein, aber nicht z«uj knapp." Das war meine Richtschnur." Er blies gemütlich Rauchringel. „Was zahlt er Ihnen?" fragte er mich daun. „Genug!" „Viel zu viel, möchte ich wetten! Solch ein Narr! Das hätte er mir überlassen sollen. Wie ist dieses Schiff eigentlich? Sind- Sie schon früher einmal darauf gefahren?^ „Nein." „Sonst jemand von der Mannschaft?" „Ich iglaub e, es sind! alle Selovers Leute," ent ge A-, nete ich. Er warf den Zigarettenstummel in die See. „Nun, ich wünsche Ihnen viel Genuß von Ihrer doppelten Löhnung," spöttelte er. Das also wußte er doch schon! Wieviel im übriges noch von seiner Unkenntnis geheuchelt war, konnte ich nrcht erraten. Mit sarkastisch funkelriden Augen schleuderte ev nach dem Kajüteneingang, an Salomon vorüber, der am Steuerrad stand, und mit einem Fuß und einem Ellbogen; lässig steuerte. Der stählerne Haken glänzte in der Sonne. Darrow warf einen neugierigen Blick darauf, ebenso auf den Kopfputz des Mannes. (Fortsetzung folgt.) 471 Meister Pitt. Erzählung von Paul Alexander Schettler, Duisburg. - Wer den SchneiderMeister Pitt in Friedenszeiten sah, dieses kleine, schmale Männchen mit dem blassen Gesicht und rötlichen Spitzbart, der Musste an den Märchenschneider denken, der die Heldentat vollbrachte, sieben auf einen Streich zu töten, nämlich sieben Fliegen. Grösseres hätte dem schmächtigen Manne niemand zugetraul. Vielleicht aber mar er nicht einmal dazu fähig; denn Schneider! Pitt tat keinem etwas zu leide, auch keiner Fliege. Dazu war er zu sehr Philosoph und Dichter. Und dazu hatte ihn wohl sein Beruf gemacht. Den ganzen Tag — wie ein Schineiderlein aus Grimms Märchenbüchern — mit untergeschlagenen Beinen auf dem langen Schneidertische zusamMengekauert sitzen und sticheln, säumen und flicken Müssen, das soll wohl zum Grübeln und Phantasieren führen. Wenn man dann Ernährer von sechs jungen Pitts ist, sechs rotk-öpfigen, sonnensprossigen Pitts, alle dem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten, dann ist der Weg zur Philosophie nicht mehr weit. Meister P^t war mit dem, was ihm das Leben gab, zufrieden; er hatte eine brave freundliche Frau, die trotz ihrer sechs Spröß- linge Zeit und Muße fand, ihren Mann mütterlich zu umsorgen Und ihm die Arbeit leicht zu machen. So rundlich und behäbig wie sie war, so richte sie doch nicht einen Augenblick. Bald schaffte sie im Hause, bald int kleinen Garten, bald waren es die Kinder, bald die paar Hühner, denen ihre Pflege galt. Immer aber und in der Hauptsache war es ihr Mann, der Pitt, wie sie ihn kurzweg nannte, den sie besonders Umsorgte. Ta ich selbst zu Meister Pitts Kunden gehörte, habe ich ihre nie rUheu.de Sorgfalt, mit der sie ihren Mann umgab, immer wieder bewundern können. „Er arbeet't zu viel!" sagte sie öfter mit sorgenvollem Kopf- schütteln, nee, was der Mann arbeet't! Nu, weeß Gott, ich laß ihm nischt abgehen, aber es schlägt nich an! Nee, es schilägt, weeß Gott, nich an bei ihm." Im Winter war sie's, die besorgt jede Zugluft von ihm fernhielt, daß er sich nicht erkälte. Im Sommer setzte sie ihm frische Blumen vors Fenster. Tie niedere Schneiderwerkstatt sah dann allerliebst aus, zumal zur Belebung und Unterhaltung ein immerdar vergnügter Kanarienmatz mit Trillern und Pfeifen den angenehmen Gesellschafter machte. Unter so artiger Musikbegleitung ließ sich's ebenso trefflich schneidern wie philosophieren, und nmancher Anzug, der aus Meister Pitts Werkstatt hervorging, war Unter Vogelfang und Blumlcnduft entstanden, trug in Nähten Und Stichen oft weltferne Gedanken, die die emsig fliegende Nadel aus ihrein elliptischen Wege unversehens aufgespießt und mit einge- fHdjftt. hatte. Vielleicht ivar das Meister Pitts größtes Geheinrnis, daß seine Nähte umso unzerreißbarer waren, und seine Knöpfe umso fester saßen, je lockerer das Gespinst seiner Phantasiert und je verworrener das Getvebe seiner Grübeleien war. Meister Pitt hatte gerade wieder einen AuzUg von mir Unter den Händen, da brach der Krieg ans. Der Krieg traf den blassen, stubenhockerigen Schneider wie ein Schlag. Er war tagelang nicht zu gebrauchen, so hatte das Fieber der Begeisterung von ihm Besitz ergriffen. Und als er sich endlich wieder zn seiner Arbeit zurückgefnnden hatte, waren doch seine Gedanken in den Schützengräben draußen und inmitten des KUmpfgetümmcls. Zum ersten Male habe er rote Backen gehabt, der Pitt, sagte die Meisterin. 9lber sie war ob des Aussehens ihres Mannes doch in arger Sorge. Ob sie ihn wohl nehmen? Um diese Fragen kreisten ihre angstvollen Gedanken: denn sie war gewißj, er habe wohl genug Begeisterung, aber er hielt es nicht aus. So oft ich zur Anprobe kam, nahm mich Frau Pitt beiseite. „Meenen Se, daß er mit muß?" Ich tviegte den Kopf. i „Er Hot doch nich emol 's Militärmäß." „Das Militärmaß hat heut jeder deutsche Jüngling und Mann, liebe Frau Pitt!" „Aber, wo er doch nischt vertragen kann! Wo em doch jeder Zug schad't! Wjo er doch so schtvach off d'r Brust is'! Ich sag'' Ihne', er kann kee' Tierchen was zu leide tun —" „Deutschland braucht heute jeden Mann, Frau Meisterin!" ' § „Jeden Mann, ja!" wiederholte Frau Pitt, und so etwas wie ein Lächeln huschte über ihre beküinmerten Züge. „Pitt is' ja gar kee' Mann, meinte sie kopfschüttelnd, „Pitt is ja nischt wte Haut Und KUoche'!" Uebrigens sprach sie Nur in des Meisters Abwesenheit so von ihm und ihrer Sorge. Er selbst mochte von solchen Reden nichts wissen, und obwohl er sich darüber ausschwieg, ob er lieber daheim oder lieber draußen war, hätte ich ihn in Verdacht, daß er mir dem sagenhaften tapferen Schneiderlein zum mindesten die Abenteurerlust und den Ehrgeiz gemein hatte. Dazu steckte ein stiller, aber ehrlicher Patriot in ihm, .der sich nur zuweilen in einenr Wort oder! Blick verriet, ivenn man mit ihan politisierte. Natürlich hatte Schneider Pitt nicht gedient. Wegen allgemeiner Kür perschwäche war er nicht genommen worden, — int Frieden. Er loar Landsturinmann und wurde zuiiächst auch nicht zum Kriegsdienst herangezogen. So stand es, als er an meinest iieueu Anzug die letzte Handi anlegte. Er war besonders gut geworden, dieser letzte Anzug. Tie Knöpfe saßen wie angewachsen, als sollte der Anzug den längsten Weltkrieg überdauern. So kam es, daß ich lange, lange, die Schneiderwerkstatt nicht betrat. Eines Tages aber stellte ich fest, daß mein Ueberzieher! ausgebessert Und aufgebügelt werden müsse. Ich übergab ihn dev Haushälterin. „Tragen Sie ihn zn Meister Pitt!" „Meister Pitt? Der is' doch im Schützengraben!" „JNt Schützeitgraben, der schmächtige Pitt? Das ist doch nicht möglich." „Ja, das hat halt jeder gemeint. Und well er gevad den Frack vom Bürgermeister in Arbeit gehabt hat, hats geheißen, sie werden ihn noch lassen tvenigstens den Frack fertig machen. Aber nem! Grad vom Frack rveg haben sic ihn geholt, den Pitt. Schwupp 'nein in den Schützengraben." „Na, — und?" Na, Und -der .Frack is' halt nicht fertig! gelvorden. Und dev §>err Bürgermeister muß mit dem alten speckigen herumlaufen. Krieg is' Krieg!" „Ich meine, wo steckt denn nun der Meister Pitt? Im Westen, im Osten?" „In Rußland liegt er. Ganz schlimm muß es sein, wo er ltegt, ja, ganz besonders schlllnm —" „So, warum denn besonders schlimm?" ,^Za, die Meisterin meint es, well er so furchtbar schwer auszusprechen is', der Name von dein Ort, wo er liegt. Wer es geht ihm gut, hat er geschrieben." Tie Haushälterin wußte in allem Bescheid. Ich konnte alsck getrost dem Beispiel des Bürgermeisters folgen und auf Pitts Hilfe verzichten. Pitt, der Helfer aus allen Nöten, lag im Osten in einenr Schützengraben und focht gegen die Russen! Nadel und Schere und Zwirn ruhten, und viel gefährlichere Werkzeuge schwang jetzt Meister Pitts rasche und geschickte Hand! „Bis zum Frieden also!" sagte ich ergeben und schloß den Ueberzieher in den Schrank. Doch es sollte anders kommen. Monate waren vergangen, da überraschte ich die Haushälterin! eines Tages, als sie mit meinem Ueberzieher aus der Tür schlüpfen wollte. „Ja, lvas soll denn das heißen?" rief ich sie zurück. „Ich denke, Meister Pllt ist fort. Haben Sie denn einen neuen Schneider entdeckt?" „Ei. der Pitt is doch wieder da, Herr, auf Urlaub. Drei Tag'' nur. Also, wie dem Mann die Uniform steht! Und nun dacht' ich, da wollt ich doch gleich —" „Pitt auf Urlaub? Nichtsda, Sie bleiben hier, sagte ich. „Wenn Meister Pitt wieder im Lande ist, gehe ich selber Zu ihm hinüber. Mit dem Ueberzieher warten wir ruhig bis nach dem Krieg. Wir wollen dem Meister doch nicht die paar Tage Urlaub vergällen." 1 „Er hat's mich selbst geheißen," beteuerte die Frau. „Wenn er's schon mal nötig habe, der Ueberzieher, so meinte er, sollt' ich ihn gleich mal eben 'rüberhvlen!" „Allerdings, wenn er's selbst geheißen hat —" nickte ich. Und schon war sie zur Tür hinaus. Meister Pitt war ans dem Felde daheim! Ta mUßte ich doch gleich selber zu ihm und sehen und hören. Schon als ich in die niedrige Haustür trat, merkte ich, daß etwas Besonderes los sein müsse. Die Stube war voller Menschen; Nachbarn, Nachbarinnen, Kunden waren gekommen, ihn zn sehen. Sie alle befanden sich mit der Frau Meisterin in lebhafter Unterhaltung. Auf dein Schneidertische aber saß ein gebräunter Mann in feldgrauer Hose und in Hemdärmeln und nähte mit verbissener Emsigkeit an einem Kleidungsstück, — an des Bürgermeisters Frack. „Wenns oen'n Oogenblick Zeit hat, Herr, en halbes Stündchen, dann kömUtt Ihr Ueberzieher an die Reih'. Zuerscht aber Muß ich dem Frack hier vom Herrn Borgermeester noch de Knöppe an-« nähen, — der hat mir weeß Gott de ganze Zeit im Krieg uff d'v Seele gelegen, der Frack dahier, meen' ich!" „Da seh'n Se's", sagte die Meisterin zu mir. „Er arbeet't zü viel, nee, was der Mann arbeet't? Da Hot er sich nu de rotem Backen nn Krieg geholt, Nu, weeß Gott, er wird mer wieder blaß wie frieher!" Mch ich schüttelte den Kopf. Ick)! hatte mir gedacht, Meister Pitt würde nun wunder was von seinen Heldentaten berichten^ wie sein sagenhaften Ahnherr: sicbeir auf einen Streich — und nun schwieg er — schwieg — Und arbeitete wieder an des Bürgermeisters Frack.! Ms ich die Frau unterbrach und fragte, ob er denn voN draußen gar nichts erzählt habe, von seinen Erlebnissen und Taten, da nahnr sie mich beiseite Und sagte treuherzig: l ,^Ach Gott, ja, mir hat er ja een'n Bericht gemacht, lvie se's oft hart gehabt haben, und von den Stürmen all ufr de russischen Stellungen. Wie aber de Leute kanten un ooch >vas Nüssen wollten, in einend fort fragten, ba setzt er sich uff sein'n Tisch wtd tttt, nx^eß Gott, als tveun girr nischt gewesen wär', un arbeet't, als ivenn er nn wirklich nich in zwee Tagert wieder ins Feld mußt'!" 472 Vermischtes. • Geröstete Kartoffeln. In Frankfurt a. M. wurden im vergangenen Winter an den verkehrsreichsten Stelle,: der Stadt, sowie an einigen Lokalbahnhösen geröstete Kartoffeln im Straßenverkans feilgeboten. Die dortige städtische HanSberatnngs. stelle hatte die Straßenröstereien auf Kosten der Stadt eingerichtet. In diesen: Herbst soll der Verkauf der gerösteten Kartoffeln auf der Straße wieder ausgenommen werden. Im vorigen Winter war der Zuspruch sehr groß und erfuhr eine tägliche Steigerung. Der Preis für eine^geröstete-Kartoffel betrug 2 P»g., für zwei Kartoffeln 3 Psg- usw. So mancher zog vergnügt mit einer ganzen Tüte voll heiger Kartoffeln ad. Man folgte in Frankst,rt a. M. mit der Ein- rlchtung des Straffenverkaufs der gerösteten Kattoffeln einen: Brauch, der sich in Südeuropa schon längst eingebürgert hat. Ueberall werden dort, namentlich in den größeren österreichischen Städten und besonders in Wien, geröstete Kastanien uub Kartoffeln im offenen straßenverkans feilgeboten. Tie auf Kastanienbratöfcher: gerösteten Kartoffeln schmecken ganz vorzüglich; sie stellen em überaus einfaches und billiges Mittel dar, um dem Bedürfnis des Magens nach einer war«nen Speise abzuhel'en. ES iväre daher sicherlich wünschenswert, daß das Frankfurter Beispiel des Feil" Haltens von gerösteten Kartoffeln in dem kommenden Herbst nnb A"Nter auch in anderen deutschen Städtei: Nachahmilng findet. Zn Wien nennt man die gerösteten Kartoffeln »Bramburi" ilnd ihren Verkäufer den „BramburimannE. In diesen Bezeichnungen steckt der tschechische und südslawische Name der Kartoffel: drawbor. dieser slawische Name, so schreibt unS ein Mitarbeiter, ist kulturgeschichtlich von höchstem Interesse; es liegt chm nämlich mchlS ^a^Eres. als der Name Brandend»,rg zugrunde. Im Oberserbischen ente noch mit dem Namen Brambor den Brandenburger oder Preuße««. Wenn diese Bezeichnung in einer Reihe von slawische«: Sprachen auf die Kartoffel übertragen worden ist, so würde man damit der wichtigen hlstorrschen Tatsache gerecht, daß unter den: Großen Kurfürst Friedrich Wilhelm die ersten Kartoffeln in der Mark Brandenburg angebant worden sind, -er jetzige Lustgarten, der nördlich vom Königl. Schlösse in Berlin gelegen ist und auf dein sich gegenwärtig der Ton: und daS Neue Museum befindet, wies das erste Karloffelbeet in der Mark Branden- bürg aus. Dadurch, daß die Wenden, die Tscl>eche>: und andere slawnchen Völker der wichtigen Kultnrvstanze den Namen Brambor veigelegt haben, mti dem sie z. B heute noch de«: Brandenburger oder Preußen bezeichnen, haben sie zun: Ausdruck gebracht, daß der Kartostclbau zu ihnen aus Brandenburg-Preußen gelangt ist. Im Bulgarischen begegnet man als Bezeichnung für die Kartoffel den Ramensforme«: baraboj. bardoj. barabol, brnubale, bnr«ubale und druwoare; cs lägt sich unschwer erkennen, das; diese Bezeichnungen aus dem Namen bratab. r hervorgegangen sind. Pros. Berneler slihrt in seinem »Slawische«: Ethymologischen Wörterbuchs a,:s de«: klemrussische«: Dttmdarten als Bezeich«:u,:gen für die Kartoffel iu a. die Namen vuu:ä)'bnrka. bauäura. birabola. barabil, barabona, garabola, grardybarka an. Auch diese gehen ohne allen Zweifel auf de,«selbe«: Urspru«:g z««rück. /Eine französische Ehrenrettung des Alkohols. llnter de«: vielen durch de«: Krieg laut ge«vorde»:e«: Meinungsverschiedenheiten iu Frankreich spielt die Frage, ob der Alkoholgenuß aus moralischen oder gesundheitlichen Gründen zu verdanunen oder aber wegen mdustrieller Vorteile in Schutz z«: nehinen sei, nach wie vor eine große Rolle. Die französische Re- glcrtmg, die rnit stärkere,« Mitteln gegen die besonders in der schwer arbeitenden Bevölkerung Frankreichs sehr verbreitete Liebe zu»: Alkohol a«:zukä«npse»: sucht, sah und sieht sich trotz vielfacher Aus- u:u»:teru,:ge„ von der eine,: Seite auch einer ganzen Anzahl «nehr oder «nmbec erbitterter Gegner gegenüber. Viele K'emhändler so vor allem d:e Verkäufer von Tabak und Zeltnngen. s»:che>: i,n Stlllen ihren Prosit ain Alkohol zu „:achen. So geichieht es hät.siq, daß man in eine,:: Lade«: nur ein Paket Zigaretten oder eine Zeitung erhält, wenn ,na«: sich bereit erklärt, zum eigenen Er- gotze«: und vor allem zum N««hei: des Ladeainhabers auch ein Gläschen Schnaps zu leeren. An: «vütendsten über die Bewegung gegen den Alkohol sind natürlich die fra,:zösischen Weii:häi»dler u,»d d:e Fabrikanten von Spirituose,:. Nmunehr gibt ein Fachblatt der Weinhandler, die »Revue Vinicole", dieser Stimmung in einen: grotesken Artlkel zur Verteidigung des Alkohols Ausdruck: »Kennen Sre, so sragt daS Blatt, »unter den geiziger: und phili- fö?,-ü ^o f0 r?°J 9efl ™ r , n "^ele Leute, die auch würdig wären, die köstliche Lust des Weines und der Liköre zu ge»:ießen? De»««: um wirkli .h nach den Regeln derKunst das edleRaß zu schlürfen, muß «na«: mu entsprecheiiden Tugenden auSgestatlet sein!' Aber dies genügt der »Revue B.mcole« noch nicht. Sie hofft auf den Tag, ,.a«: , IÖJ gewohnllche Trintivaffer nur noch zu Fußbädern verwende: werden wird, da dies die einzige gerechte Rolle sei, die ihn: znkomine. Auch vergleicht sie „die antialkoholischen Damen m:t den bewnndernswerten Gattinnen der Wein- und Spirituosen- handler, mit blefeu pflichtbervußtei: Frauen, die, während ihre Man,:er und Sohne im Felde für das Vaterland kämpse.:, daheim durch eigene Erbest d:e so wichtige Alkoholindustrie ausrecht er- e,U «> ■ r 0 * - cm wäre es nicht verivnnderlich, »venn die »Revue Vinicole eures Tages verlangte, daß die sra«:zösische Re- grernng d,e grauen der Wein- und Schnapshändler, dle in verborgenen Hinterstuven dem Volt Spirituose«: ausschenken, mit einer oeiondecen Ehreiunedaille anSzeichneten! . . . terseeboote in d e r Schweiz. Daß die schweize- r:,chen vplelivarenhandler auch schweizeriiche Schlachtschiffe zur «chai,^ bringen, ans denen bic Ausjchristen .Wilhelm Tell^, u|,u. pra«lgen, ilt nichts Ungewöhnliches. Aber bet diesem neuen Unterseeboot handelt es sich nicht um ein Spielzeug, sondern nn: ein wirkliches Unterseeboot, das für den Ge««ser See errichtet und dort verkehren soll. Die Rücksicht aus das aktuelle Jnlereffe "NO der Trieb, neue Reklaiueinöglichkeiteu a»Ssi,»dig zu inachen, haben hier enolgreich zusaimnengewirkt. Tatsächlich soll ein solche- n.ahczeug, so schreibt uns ein Züricher Mitarbeiter, gebaut werden, ungelahr 10 Meter lang sein und eine Schnelligkeit von 10 bi» J“ Knoten besitzen, jo daß es gut eine Viertelstunde sich unter Kaiser wird bcuvegen können. Einige reiche Hotelbesitzer der Gegend wollen sich allen Ernstes zu diesen: Zwecke znsammentnn. nun dle verschiedene«« Zoll- llild Grenzbehörden der beiden i^eeufer schlanklveg bannt einverstanden sein «verden, wird sich 5 e:gen. Jedenfalls ist das ein Beispiel inehr dafür, «vie man die Krlegsereignisse in de«: Dienst der Reklame stellen kan«:. Gietzener Hausfrarrerr-Berein. In der Geschäftsstelle, Mänsburg ü, sind Kolben von Zucke«« ma:s, der hier gezogen ist, .uus.geMlt. Zur Ernte der Maiskolben sei bemerkt: Die in den Blattachsen des Stammes befindlich,: Kolben toer^ den gebrochen, sobald die Körner ein nicht mehr wässeriges, stumpf- glasiges, sondern ein perlmutterglänzendes, wachsiges oder elfen« bern artiges Ans sehen annebmen. Von außer: ist dieser ZorMttw daran erkennbar, daß sich das obere Ende des in der BUrtthülle bestudl:ä>en Kolbens mcht mehr spitz, sonkx'rn mehr rimd- Uch arr suhlt. Man wird nach kurzer Hebung die Untersch'idnng - b'rben. Der t gesohzenes, kochendes Wasser gedan und — von Boginn des Siedens des Wassers an gerechnet — etwa 8 Mimitem lang gekoch^ Der Geschmack erinnert an junge Erbsen tum besonderer Süßigkeit. ,Man verspeist den Mais nach landläufiger Art. ii:de,n man die noch hcrszen Kolben mit frischer Butter l>estreicht (sie schmecken auch ohne Gitter), zum ?Nnnde führt, die woh.sch,nech.,deu Körner mit den Zahnen zerdrückt und sie aussaugt. Oder man kocht die Kolben zunächst 5 Minuten, öffnet die Körner durch einen Messerschuitt hiirrU St.» SiTT-iH-p So.- w... ..... .... -- v j- r - cm.-,; J 'oi '— , u s' ; 11 '-i“- 1 --1 l; fw. jvi^uiu. durch Die Mitte der Reihen, druckt de«: Inhalt mit einen: Messer- Hüllen, dünstet ihn mit etwas Milch und Pfefsev rücken aa:s der: i/uiu..u, uuuiici u/u um envas a/diui uiu> Piessev m:t> richtet heiß an. Junge unreife Kolben kann uran der Länge «nach vierteilen u,id ebenso an richten. dluch kann rnan die Kolben bei gelinder Glut am offenen Feuer rosten. Mim lässt bei dieser Zubereitung einige der ihr: umgcben- den inneren Blätter am Kolben und genießt die Kerne, sobald sie leicht hellbraun angela«:fen sind. Logogriph. Mit S bringt'S Menschen und Tieren Gefahr, Aiit R enthält es die edelsten Teile. Ein T >:och dazu, so gereicht e§ fürwahr Dein, der eS be«n":tzt, zun: Glück «n:d z«m: Qeile. Wird schließlich ein S vor das Ganze gestellt, So kommt es als Zwillingspaar ans die Welt. Auslösimg in nächster Nummer. Auslösung der Skat-Aufgabe in voriger Nummerr Abkürz»mgen : tx --- Treff, p ^ Pique, c = Eoeur, rar« Earreau trB = Treff-Bube. pA = Pique-'Aß, cD = Eoe««r-Tame usw. Vorhand besaß : pB, pD, pK. pA, cZ, cD, cK, cA, carK, carA: Hinterhand: trO, trZ, trD, trK, c«, e'h C B, car8, carZ, carB. Die ersten drei Stiche sielen solgei:dernlabe>:: 1. V. oZ M. e7 H. o8. 2. H. dr9 V. carA M. tr8. 3. H. trZ V. oarL M. tr7. Da Vorhand jetzt sein carA und earL abgelvorsen hat und Hinterhand ear8. carZ und carB der Reihe nach ausspielt, muß Mittelhand schließlich mit der carD darüber gehe«:. Schriltleilung: Ir. R. Z«»t. — Rotationsdruck und Verla« der Briihl'iche» UniversitStt-Buch- und Steiadrucke.ei. R. Lang«. Gießen