Der Weg zum Seemannsgrab. Von Richard Lässig. (Nachdruck verboten.) Ringsum undurchdringliche Nacht. Nur der weiße Gischt des spritzenden Bugwassers schimmert wie aus weiter Ferne hindurch. Der eisige Nordostwind faucht zuweilen Millionen von scharfen Wassertropfen über die Back und Brücke in die Gesichter der Seeleute, die eisern auf ihren Posten verharren. Kein Schrei einer Möve durchbricht die Stille der Wacht. Man hört nur das Getöse der an der Bordwand brechenden Wogen. Dann und wann auch ein Ruderkommando unb die Verstandenmeldung. Im Zickzackkurs geht es ins scheinbar Ungewisse. In .Gedanken sieht man eine Meile nach der anderen hinter dem Heck verschwinden. Mit riesenhafter Gewalt bohren sich die beiden Schrauben durch die unruhige See, das gurgelnde und sich stauende Wasser ein Stück mit sich fortreißend. Schon die vierte Nacht geht es so. Patrouille!-Ein rasendes Hin und Her. Ueberall ist der Feind zu vermuten. Wenn auch alle Kriegsfahrzeuge sich durch Abblenden ziemlich unsichtbar gemacht haben, so ist der Ausguck doch ein derartig scharfer, daß dem geübten Auge so leicht nichts entgeht. Was in Friedenszeiten in harten Manövern: geübt, kommt jetzt alles zur Geltung: Wachsamkeit und Gewissenhaftigkeit allerseits, Kaltblütigkeit und Unerschrockenheit im Kampfe mit den Naturgewalten. Im Laufe des Tages meldeten unsere Flieger einzelne feindliche Streitkräfte in unmittelbarer Nähe. Dadurch wurde te.de in Einzelnen doppelte Vorsicht zur Pflacht gemacht. Keiner denkt an sich. Die Möglichkeit eines plötzlichen Gefechtes ist zu nahe. Auch voir der Funkentelegr. Station sind feilldliche Zeichen von großer Lautstärke geineldet. Diese Meldung bürgt beinahe für die unmittelbare Nähe feindlicher Fahrzeuge. Schon nach einer halben Stunde bestätigt sich diese Annahme, indem der Backbord-Ausguck durch die Stille der Wacht ruft: „320 Grad ein weißes Licht." „Drauszuhalten!" „Zu Befehl, Herr Kapitän." „Beide Maschinen große Fahrt voraus!" Die Maschinentelegraphen knattern nach dem Maschinen- rauin. Dort reißen die wachhabenden Maschinisten die Ma- irövrierventile auf, um die Maschinell auf große Fahrt zu bringen. „Ruder Backbord 20," befiehlt der wachhabende Offizier auf der Brücke. „Backbord 20," meldet der Rudergänger zurück. „Beide Maschinen laufen große Fahrt voraus," ruft der Posten am Maschinentelegraph. „Ruder Mittschiffs!" „Mittschiffs" — — „Ruder liegt Mittschiffs." „350 Grad ein weißes Licht," meldet der Ausguck wieder. „Beide Scheinwerfer klar!" Auf der Brücke peilt alles voraus. Das Licht war nur einen Augenblick zu sehen. Man erwartet sein Wiederaufleuchten. Das Schiff hält direkt darauf zu. Die Entfernung ist nicht genau abzuschätzen, weil die Nacht stockfinster ist. „Scheinwerfer sind klar." „Voraus dasselbe Licht," melden Steuer- und Backbord- Ausguck zu gleicher Zeit. „Wieviel laufen wir jetzt?" „24 Meilen, Herr Kapltän." „Beide Maschinen äußerste Kraft voraus", befiehlt dieser. Die Manövrierventite der Maschillen fliegen galrz auf. Nach den einzelnen Heizräumen knattern Telegraphen: Mehr Damvf! Durch die Lustschüchte der Heizräume hört man an Oberdeck die Bentjlatwnsmaschinen rasen, die den Feuern mehr Sauerstoff züstihrell. Tief unten im Schiffsrumpf schlveißtriefende Meilschen, die Heizer. Halbnackt gleichen sie Negern. Eiile Schaufel Kohle nach der andern fliegt in die weißen Feuer. Die Heizer sehen öfter nach dem Manometer, dabei die aus-, gerauchte Pfeife zwischen den Zähnen. Sie ahnen, daß da oben ettvas im Gange ist; umsonst wird nicht äußerste Kraft gelaufen. Oben auf der Brücke werden die Gläser an die Augen gerissen. „345 Grad ein abgeblendetes Schiff mit drei Schornsteinen," meldet der Backbord-Ausguck. Bon den achterer: Posten kommt dieselbe Meldung. „Alarm!" ruft der Kommandant. Zu gleicher Zeit sind die Marmglocken in Beilegung gesetzt. Born, achtern, in den Wohndecks, überall, wo sich Leute aushalten. Jeder Einzelne ist davon wie elektrisiert. Matrosen und Heizer der Freiwache fliegen aus den Hängematten. Die Geschütze sind schon von der Kriegswache besetzt. Ebenso die Sprachrohre. Die wachffeien Offiziere eilen auf die Brücke. Die Lecksnch- und Sicherun gsgruppen, von technischem Personal zusammengesetzt, verschwinden in die einzelnen Räume unter Deck. 'Die Atunitionsaufzüge iverden bereits von den Munitionsmännern in Bewegung gesetzt. Nach jeden: Geschütz hin ist eine Kette von Leuten gebildet, die Munitionsmänner. Auch die beiden Aerzte mit den Krankenträgern befinden sich an den Gefechtsverband- plützen. Die Feuerlöschgruppen sind an Ort und Stelle. Der erste Offizier nimmt bereits die Kürrmeldungen der einzelnen Gefechtsstationen unter Deck wahr. Er befindet sich in der Zentrale, ein Raum, in dem alle Meldungen über Lecks, Feuer, Rauchgefabr nsw. einlaufen. Bon hier gehen dann die nötiger: Befehle arls. Das ganze Sprachrohrnetz gleicht jetzt der Telephonzentrale einer Stadt. Alle möglichem: Meldungen laufe:: :m Kommandotrrrn: ein. Der — 438 t Laie könnte sie gar nicht auseinander Hallen. Der Kommandant mit den notwendigen Offizieren befindet sich im Kom- mandoturm, um hier vor Sprengsplittern geschützt zn sein. Das gemeldete Schiff ist mit dem bloßen Auge noch nicht ,u sehen. In rasender Fahrt geht es weiter. Bald müssen ich beide Schisse treffen. Alles ist gespannt. Jetzt wird das Erkennungssignal in Form eines mehrfachen Lichtes gegeben. Viele Augen, beinahe fiebernd, erwarten das Gegensignal. Doch nichts konnntz zurück; also doch der Feind. „Passiergefecht an Backbord," ruft der Kommandant. In der nächsten Sekunde ist der Befehl an allen Geschützen. Die Backbord-Geschütze werden eisern besetzt. Schon beginnen die einzelnen Artilleriebefehle, die von den Sprachrohrposten wahrgenommen und an die Geschütze gerufen werden. „Richtung 335 Grad Schieber links 14 zwoundachzig- hnndertmeter." „Beide Scheinwerfer leuchten Richtung 335 Grad," hört man zu gleicher Zeit auf der Brücke. Im Ml fliegen zwei mächtige weiße Lichtstrahlenbündel in der befohlenen Richtung hinaus in die Nacht und lassen das feindliche Schifs deutlich erkennen. Die Geschützführer nehmen sofort Haltepunkt und im nächster Moment rufen schoil die Sprachrohrposten: „Salve-senern." Das Schiff erhält einen Ruck llach Steuerbord. Ein unbeschreibliches Getöse rollt dem Feinde entgegen. „Salve-feuern" tönt es wieder dell Geschützführern ent gegen. Alle wenigen Sekunden fliegen die schweren Gra naten mit pfeifendem Gebrüll durch die lebendig gewor dene Nacht. Feindliche Scheinwerfer leuchten auf und versuchen das eigene Licht abzuschwächen. Mehrere Feuergarben blitzen drüben auf urld das sirenenartige Pfeifen feindlicher Gra- naten ist die Antwort auf unsere Salven. „Vtehr links sünfundsiebzighundert Meter Salve- feuern," brüllen die Sprachrohrstosteu durch ein Chaos von Schüssen und scharfiiechenden Pülverdampf den Geschützführern zu. Mit gutgeübter Sicherheit fliegen die Grailaten rn die warm gewordenen Rohre, um mit den anderen ihren verderblichen Lauf zu nehmen. Die feindlichen Salven waren zu kurz. Der Kommandant läßt das Schiff etwas nach Backbord drehen, um dem Feinde möglichst wenig Breitseite zu geben. Dieser versucht dasselbe Und ein Pasjiergefecht an Backbord beginnt von neuem. Mit unverminderter Heftigkeit S b Granate auf Granate durch die dampfende Luft geordert. Drüben blitzt auf dem Vorderschiff eine gewaltige FeUer- garbe auf. Eine dumpfe, weithinschallende Detonation folgt. Anscheinend eine der Munitronskammeru getroffen, werdu^ i^vdlichen Salven fangen jetzt an, gefährlich zu ^Volltreffer im Achterschiff," hört man im Turm rufen, fahrend die Lecksuch- und Sicherungsgruppe dort ein- zudrrngeu versucht, läuft über die Vorgänge in der getroffenen Abteilung Meldung auf Meldung im Kommandoturm und in der Zentrale ein. „Abteilung zwei läuft voll Wasser" „Rauchgefahr in Abteilung drei." In diesen Räumen wird wahnsinnig gearbeitet. Geistes- gegenwart paart sich mit kalter Entschlossenheit, um das Schiff bis zum letzten Augenblick gefechtstüchtig zu halten. „Leck in Abteilung zwo gesichert." Von der Zentrale geht der Befehl nach der Maschine: Abteilung zwo lenzen! Die Lenzpumpen ächzen um die ^^^JEstellte Abteilung zu entleeren. Dazwischen das Getöse der Salven, die immer wieder von neuem das ganze Schiff erschüttern lassen. y 6 „Backbvrd drittes Geschütz ausgefallen." SJtn Jl bk Bedienung vom Steuerbord dritten Ge- zu^arüren ^ Unb ^^cht, das ausgefallene Geschütz' „Achtere Sprachrohrleitung ausgefallen." „Rauchgefahr in Abteilung drei beseitigt" . Trotz aller dieser Meldungen, auf die sofort reagiert wird, fliegt Salve aus Salve dem feindlichen Kreuzer^ent- Segen, dessen P».g schon reichlich Vitim ÄfÄ die ©tarnten immer besser Kaltblütig wird jede neue Salve erwartet. ' Der Kommandant versucht das Schiff näher heranzubringen, um einen Torpedoschuß möglich zu machen. „260 Grad Schieber rechts acht sünfundsechzighundert Meter Haltepunkt Kimm ans das feindliche Achterschiff!" Die Geschütze werden auf das neue Ziel gerichtet und nach wenigen Sekunden fliegen schon die Gvcmaten salvenweise ihrem Bestimmungsort entgegen. Dort kann man deutlich Treffer beobachten. Feuergarben blitzen auf. Dichte Rauchwolken hüllen das feindliche Achterschiff ein. Die Ma- növerierunfähigkeit scheint erreicht zu sein. Nun heißt es, auf kurze Entfernung Herangehen, um einen Torpedo los zu werden. „Vorderer Mast gebrochen." Im selben Augenblick legt sich dieser nach Steuerbord auf die Seite, Signalleinen und Fuuken-Telegvapchcu Gestänge mit sich fortreißend. „Funkentelegraphen-Station ausgefallen." Nach dem Torpedoraum geht der Befehl: Klar zum Torpedoschuß! Immer mehr nähert sich das Schiff dem Feinde. Unten im Schiffsrumpf wahnsinnig arbeitende Menschen, die den nötigen Danlpf zu halten haben. Sie sehen nichts als Kessel und Feuer, hören nur die ununterbrochene Arbeit der Geschütze wie aüs weiter Ferne und denken nicht daran, daß eine feindliche Granate ihnen schon im nächsten Augenblick einen entsetzlichen Tod bringen kann. „Funkentelegrapheu-SLatiott wieder klar." Eine Notantenne, in wenigen Minuten gehißt, ist der Ersatz für die vom vorderen Mast heruntergeholte. „Torpedolaufbahn an Backbord/' „Beide Maschinen stopp!" „Beide Maschinen äußerste Kraft zurück!" „Ruder hart Steuerbord!" Es galt, im letzten Augenblick einem Terpedo aUs'z'U-» Weichen, den der Feind in einem günstigen Mornant abgc- schossen hat. Das Schiff hat int Nu gestoppt Und geht jetzt zurück. Hart vor dem Bug saust der Torpedo vorüber. Der Kommandant. atmet auf; das war ein schwerer Augenblick. Mit äußerster Kraft geht es nun wieder dem Feinde entgegen. „Torpedos sind klar." „Achterer Scheinwerfer ausgefallen." Dieser ist von einer Granate über Bord gerrffeu worden. Mit ihm die ganze Bedienungsmannschaft. Ein Mann vom Steuerbord achteren Geschütz wirft Bojen und Schwimmwesten hinterher. Das alles in der Zeit weniger Augenblicke Jetzt eine heftige Explosion im Mittelschiff. „Heizraum zwo ausgefallen." Eine feindliche Granate hat ihren Weg durch die Außew- bordswand in einen der Kessel gefunden. Die Hauptdampf- rohrleituug ist zerrissen. Das Seewassee stürzt sich durch das^ große Leck in den mit Dampf augesüllteu Raum und wiro dort zum Kochen gebracht. Die Hauptventite sind von Oberdeck aus geschlossen, daiuit die übrigen Kessel Nar bleiben und der Hauptmaschine noch den nötigen Dampf zuführen können. Die Niedergänge sind bereits wasserdicht abgeschlossen. Die Menschen, die sich unten befanden, sind verbrüht, erstickt und ertrunken. — Seemcmns- tod! Weiter gehts. c Derselben Geschwindigkeit wie zu Beginn des Geldes fliegen die Granaten aus den heißen Rohren, ^..verschiedene Munitionsmänner sind, durch Sprena- stucke verletzt, ausgefallen unb in der nächsten Minute M die Reserven ersetzt. Darauf die Meldung: Achtere E-Mascyiue ausgefallen 1 //Vordere elektrische Maschine Unstellen!" Nach wenigen Sekunden ist auch dieser Schaden wieder geheilt unb mit gancj bloßerer Heftigkeit nimmt das Gefecht seinen Fort- Dazwischen werden Verwundete von den Krankenträ- ^B^vdsplatz, der Osfiziersmesse, geschasst, dort verbunden und dann in die einzelnen Offizierskam-' mern untergebracht. 3 „Vordere Artillerieleitung ausgefallen." „Leitung von achtern Salve-feueru!" jP ouf Torpedoschußweite herangekommen. Noch eimge Ruderkommandos, daun eine Handbetvdguna des Torpedooffiziers und düs verderbenbringende Geschoß saust mit Schnellzugsgeschwindigkeit durch die peitschende 439 See. Die schnurgerade Blasenbahn zeigt, daß der Torpedo nicht vergebens läuft. Noch einmal blitzen Von drüben geteilte Salven auf. Dann steigt eine riesige Wassersäule in die Luft, begleitet von einem Ivahn sinnigen Getöse. Der feindliche Kreuzer reckt sich mit dem Bug noch einmal in die Hötze, um dann senkrecht in der Tiefe zu verschwinden. — Das Werk eines Torpedos. In unserem Scheinwerferlicht erkennt man nur noch schwimmende Menschen mit verzerrten Gesichtern. Sie versuchen, die von uns ausgeworfenen Leinen zu erreichen, um sich auf diesem Wege zu retten. Während des Gefechtes wurden durch unsere Funken^ Telegraphen Torpepoboote herbeigerufen, die jetzt mit größter Fahrt in Sicht kommen. „Schiffbrüchige bergen!" wird ihnen hinübergemorsü So gelingt es, noch eine ganz beträchtliche Zahl der mit der wütenden See kämpfenden Männer zu retten. Unser Schiff hat gestoppt. Die Boote werden wieder geheißt. Ter Kommaildant läßt die ganze Besatzung an- treten. — Vollzähligkeitsmusterung. Lückenhaft stehen -bic einzelnen Divisionen irrt Dunkel der Nacht angetreten. Mit Itefetu Weh im Herzen ntelden die, welche an den Lücken stehen, die fehlenden Kameraden. Nach kurzen, aber desto herzlicher gemeinten Worten des Kommandanten gehen alle wieder auf ihre Statton und das Schiff steuert, begleitet von den Torpedobooten, seinem Hennatshafen zu. * Auch heute ist die Sonne erschienen wie an jedenn anderen Morgen. Auch heute sendet sie ihre Strahlen durch den diesig beginnenden Tag. Unsere siegreichen Seeleute, noch auf denr Heimweg begaffen, bltcken zurück, dorthin, wo in der vergangenen Nacht der Kampf tobte. Wieviele mögen dort in Zukunft voricherziehen und wissen nicht, wieviel brave Seeleute da unten liegen, die ihr Vaterland mit allen Kräften verteidigten. Nur die, die es erlebten, wissen, wie schwer er war, der Weg zum Seemannsgrab. Im voriibsrgehen. Volt Karlernft K n a tz. N o ch i m m e r. •n rPfSuo. Sie haben beide Eckplätze. Er drüben, sie hüben. Er m klein, dick, zufrieden und ftuurpfsinuig. Sie ist noch kleiner lote kurzen Bctne pendeln beim Sitzen über dem Boden — ein) Anblick, der geeignet ist, alle Neigung zunl Weiblichen zu ersticken,) — noch mcrer, noch stumpfsinniger. Viele Brillantringe und ein Korsett, das nach allen Seiten anslädt, luie ein Barockban aus der Zeit des Niedergangs. Ilebrigens dritter Klasse roie ich. Aber bei den beiden ist die Sparsamkeit doch wohl übertrieben. Es sitzen außerdem fünf Feldgraue im Abteil. Sie fahret« Mt dritter, zweiter und erster — Gott sei Dank — wo geradck Matz ist. ^ Das behagliche Paar geht, nach längeren Gesprächen über die Genüsse, du es erwartet, zürn Mittagessen im Speisewagen Sie kommen wieder, befriedigt. Er klopft fick auf den Bäuch und Aftnt, es set, den Krieg gerechnet, imnterhin anständiq gewesen Ste ntckt und verdaut. Die Feldgrauen — mm, sie sind nicht im Speisewagen gewesen. Kerne Möglichkeit mitzureden Der Kellner, ein Brett mit Tassen durch den Gartg steuerrtd. al^ ob er dte Venus von Milo trüge: Mffee gefällig? Bitte Achtung — Dante sehr! — Kaffee gefällig? Bitte Achtung! Dre Feldgrauen sehen auf die Taffen mit einem stillen Blick, den tcki nicht vergesse. Ruhig, mit einent Xetfen Wunsch, aber verachtend. £>te wissen: für uns ist der Kaffee, den das Rote Kreuz beim nächsten Halten schenken wird. Wer farm das hier int Zuge tzEen? Nur einer hat noch etwas zu rauchen. (Ich berichte hier, zch dichte nicht.) « ' Das Paar bestellt. Der Kaffee kommt. „Bitte Achtung! ffaffee — Nein, hier ist sonst kein Mer packt sie aus. Wn Riesenpaket mü Kuchen. Siel tzhvgWch. Kn jeder meiner fünf Feld-, grauen hat auf diesen Knchcnpopokatepetl, die dieses wvhkgenmdcte Kwel-Klnder-Shstcm vertilgt^ einen Blick g«vo>sen. (Ich be- «chte H'er. rch dichte mW ) Den gleichet, Blick wie vorhin: still, Nlhtg, verzichtend. Sachlich — sozusagen «^*8*. W- mx fa unerträglich, schien mir. Ich stürzte MV,.kaufte r«lm Niaarren, mastige, beim es gab keine anderen, ^'•ilte sie an die füirf Feldgrauen. Sie sagten: danke! Vftii stcLn Sinnen" iwl ' pn! ^ fahre jcht , Hier aber strich sich der Gatte die kuchengesüllte Weste glatt, Fars einen beleidigten Blick auf mich, griff zu seiner Zigarren- rasche, streckte sie gönnerhaft dem icächsten Feldgrauen hin und sprach: „Nun sagen Sie mal: wie steht denn die Geschichte vor Verdun?" . . . . Die H a n d. v Die Buchen des Spessart leuchten sanft im rötlichen Abend»- Himmel. Das Tal der Kinzig liegt friedvoll gebreitet. Es ist, als ob dte neunte Stunde des Abends in diesen Fluren ewiger Sonntag fei. Mir der Zug dröhnt und rasselt vorüber an blau-grauen Fichtenwänden, durch Buchendome und saubere deutsche Felder. Ein Haltepunkt, ein Dorf, das dahinten in der viotettcn Bläue des Sonnenunteraangs nichts von diesem Zuge zu loiffen scheint, dte,em Zuge, der dem „großen Anschluß" eilfertig entgegenpra.'selt. Drei Menschen stehen auf dem Erdstreisen, der hier Bahnhof heißt. Eine ältere Frau, ein kleines Mädchen von zehn Jahren, etn Soldat von 20 Jahren und ettvas darüber. Eine Mutter und Schinester und Bruder. Ter Soldat trägt das Gewehr am Band, t*m Tornister auf dem Rückn, Feldflasche, Strauß — er kehrt aus dem Urlaub zur Front. i i ^.ter: es auch richtig, Korl, daß der ZUg um 11 Uhr geht tn Frankfurt?" -/Aber ja! Mutter. Alles in Ordnung. Ich soag Dir's ja." Me kleine Schivester zieht ihr buntes Schneuztüchlein heraus und wischt voreilig an den Augen. „Einsteigen! Bitte!" „ D^r.länge Soldat legt beide Atme um diese Mutter, die einm Kopf kleiner ist als ihr Sohn. Sie küssen sich, ungeschickt, er vev- .egen, undsre, des Küssens längst entwöhnt, rasch, drängend und kraftlos. Sie sagen nichts. Nun steigt er ein und streckt den jungen Kopf sofort aus betrt Fenster. Ter ZUg fährt ab. r ?it dem Strauß wie ein junger Bär. Und nun — i>refc Mutter der dieser Abschied gewiß wie ein schwerer Stein auf der verblühten Brust lastete, sie hebt die ländlich abgearbeitete Hand um ein kleines aus der Hüfte und winkt, winkt hilflos, die Trauert tapfer verschluckend — sie winkt mit dieser Hand, die nichts von dev- Anmut abschiedwinkender Gtoßstadt-Mädchenhände wissen fi l ' : >[° tauge als der Zug noch sichtbar ist. Glanz leise, ganz un- gcschiat. Und doch ist cs, als ob der Zug von dieser Mutterhand nur keuchend und Ehsam sich losrisse .... Ein Mschied eine« deutschen Mutter. ^ _ . H anau - O st. Sechs Mädels zieheit ant Zug entlang. Gott weiß, wo sie hin- gehoren Füllig und schlank, groß und klein, reichhaltig gemischt. Es ist 12 Uhr nachts. Vier O-Züge nach Berliir und Leipzig folgen kurz ausemander. Heder ist stoppvoll von Feldgrauen, die uns dem Westen m den Urlaub oder auch über Berlin in die „russische Arbeit fahreu. ,. ^Nehmen Sie mich doch mit! ruft eine kecke Blondine zu einent Fenster, aus dem drei forsche Waffengattungen jung, braun rmd verschuntzt herausgucken. „Kauft's Erich eine Fahrkarte bis Pinx!" (so heißt das Nest feldgrau und nicht anders). .. mich auf Ihren Tornister", ruft eine andere, und ihr Blick ist feucht. „Daß. Tu nicht abistürzft, Mädel, wcwi die große Weich« kommt! ^ 'Bug?^^ 11 ^ €nU öai Plätzchen für uns in dem großen „Nötig hätten wir Euch schon!" ruft ein Jäger ans dem Hintergrund des Ganges und zwinkert verliebt über die Kämeraden hiii nach allen Seiten. „Wer der Hindenbnrg erlanbtS nicht." ' stämmige V-Zug-Mafchine vorn gibt fttrchrbcrre Töne von F.Ü Tantpf nach allen Seiten und erfüllt den näckcklülfen Bahnhof m,it dem Lärnt ihrer Abfahrtsbereitschaft. Die sechs Mädels stehen imtergehakt urtd stumm. Da ruft ein Berliner, Infanterie, dessen Uniform man ansieht, daß er geradenwegs von Verdun oder sonstrvoher komuten nruß, wo es heiß zugeht: „Na, Und wie rs bet nu mit'n Wschiedskuß?" Tie Sechse sehen sich an, stupsen sich und lächeln. „Mach doch Käthe tu s doch, Marie!" und auf einnral — der Zug tollt schoii stem Marte, öoti den fünf anderen gehoben und gehalten, älls dem Trittbrett und küßt reihum, und man lvulidert sich, ivic- viel Manncrköpse plötzlich aus so rlincm I) Zug-Fenster gucken können. „Jieb sie weiter, Miezeken!" ruft der Berliner. Und Marü springt ab, verteilt glückselig das Tutzerrd tut Eiltempo erhaltener Kusse Unter die fünf Kameradinnen, der Zug entschwindet und blinzelt nur noch listig mit den roten Augen aus denr ^xbienem gewtrr dorthin zurück, tvo sechs Hanauer Mädels sechs vecsäneden- farbige Taschentücher schimmken .... Vermischtes. ^ Ein friesischer Jbikus. Auf dem Friedhöfe de4 .teilten Dorfes Büttel bei Geestelltüilde. so schreibt uns ern Atit- arbeiter, befindet sich rmtcr einent altersgrattett Deckslein deck u'cit l 440 und breit bekannte Grab des Hacke Bätke. Das Kirchenbuch bs- richtet über ihn nur: 1616, den 27. Oktober, ist Hacke Bätkc auf dein Lesuiner Felde, als er aus dem Braunschweigischen zuin Vieh- handel gekommen, ermordet. Pas Volk aber erzählt sich dazu noch folgende Geschichte, die durch in Paar auf dem Grabstein gemeißelte Tauben zugleich bestätigt und immer wieder aufgefrischt wird: Kurze Zeit nach der Ermordung des Bätke fand in Dedesdorf Jahrmarkt statt, zu dein auch die drei noch unbekannten Mörder Freese, Hilliken und Rinsel kamen. Plötzlich flog ein Schwarm Tauben aus und einer der Mörder brach in die Worte aus: .Seht, da sünd Hacke Bätke sine Duden!* »Hacke Bätke*, fragte man von allen Seiten, »was wißt Ihr denn von Hacke Bätke?" Trotz ihres Leugnens wurden die Drei festgenommen, und schließlich gestanden sie auch. Dabei erzählten sie: als sie eben den Bätke in den Sand gestreckt, sei ein Taubenschwarm aufgeflogen, und brechenden Auges habe der Sterbende gerufen: »Ji Duden, ji Düben, bringt jit an den Dag!" So sei eS denn auch gekommen. Das älteste Holzhaus der Welt. Den besten Beweis für die außerordentlich hohe Dauerhaftigkeit des HolzeS bietet ein Holzhaus in der kleinen japanischen Villenstadt Nara, das als das älteste Haus Japans und wohl auch als der älteste Holzbau der ganzen Welt bezeichnet werden kann. Wie RegierungSbau- meister Franz WoaS in der »Holzwelt* berichtet, besteht dieses Gebäude so lange, als es in Japan Mikado- gibt. ES dient den Beherrschern Japans als Schahhaus und ähnelt in seiner Anlage den üblichen Schatzhäusern der japanischen Tempel, nur ist sein Grundriß nicht quadratisch, sondern länglich und etwas größer, als es bei den gewöhnlichen japanischen Schatzhäusern der Fall ist. In diesem Haus werden sämtliche wertvollen Heiligtümer und Kunftschähe des jeweiligen Mikados aufbewahrt. Die Konstruktion des nach Art von Blockhäusern aus Balken zusammengefügten und durch Seitenstreben gestützten Hauses besteht vor allem darin, daß weder Eisen- noch Holznägel verwendet wurden. Trotzdem vermochte der Bau seit 1200 Jahren Wind und Wetter zu widerstehen, und diese beispiellose Festigkeit ist lediglich auf den geschickten Verband und die außerordentlich genaue Zusammenfügung der einzelnen Holzteile zurückzuführen. Es ist ein Musterbeispiel der japanischen Holzbaukunst, die es bekanntlich versteht, Holzflächen so genau aufeinander zu verarbeiten, daß z. B. Kasten aus Holz durch die aufgesetzten oder eingeschobenen Deckel fast völlig luftdicht werden. Trotzdem der Bau mindestens 1200 Jahre alt ist, wurde niemals eine Erneuerung der Holzteile vorgenommen, nur vor 1000 Jahren wurde ein neues Dach aufgesetzt. Als Material diente das sog. Keyak-Holz, das ungemein feinfaserig und widerstandsfähig ist. Da die Holzteile weder durch Anstrich noch mit Hobeln bearbeitet wurden, ist hier zu ersehen, daß die natürliche Dauerhaftigkeit des Holzes auch ohne Anwendung von Kunstmitteln außerordentlich groß ist. * EdisonS Wunderhaus. Der »Corriere d'Jtalia* widmet der neuesten Erfindung EdisonS, die freilich bisher nicht zur AuSführmrg kam, dem zusammenlegbaren Wunderhaus, eine bewundernde Betrachtung, Aus Eisenplatten wird, für einen bestimmten Haustypus, eine leicht zusammensetzbare Form hergestellt, die ohne Mühe von Ort zu Ort transportiert werden kann. Nun wird diese Form aufgestellt, und von einem höher gelegenen Haus läßt inan eine Mischung von Zement und Saud darauf rieseln. Wenn diese Mischung getrocknet ist, so steht das Haus gebrauchsfertig da. Die „Haussorm* wiegt nur ein paar Tonnen und kann in wenigen Tagen von einem Dutzend Arbeiter aufgebaut werden, der Bewurf wird in 2—3 Tagen fertig, und feine Erhärtung dauert etwa eine Woche. In weniger als einem Monat soll so das Wunderhaus bewohnbar sein. »Ich will," so sagte Edison zu einem seiner Besucher, »vor allein, daß meine Erfindung von Nutzen für die Armen werde. Ein Haus mit sieben Zimmern darf nicht mehr als 1500 Dollar kosten. Mtt dem Abzahlungs- system ist es möglich, es zu besitzen, ,venn man in den ersten zHn Jahren je 105 Dollar und in den folgenden Jahren je 45 Dollar zahlt/ »Ich habe," so fügt Edison ohne Selbstunterschätzung hinzu, »immer für die weniger bemittelten Klassen gearbeitet, und alle meine Erfindungen gehen dahin, das Leben zu erleichtern. Meine elektrischen Lampen haben für billiges Geld Licht gegeben; mein Phonograph hat mit wenig Kosten Musik in die Häuser gebracht, das Kino hat jedem Geldbeutel den Besuch des Theaters ermöglicht, die elektrische Bahn bietet eine schnelle, billige Beförderung. Und jetzt biele ich für wenige Pfennige ein fertiges schönes Haus. . / "Amerikanischer Humor. Alte Jungfrau: „O, Sie halten mich wahrscheinlich für älter, als ich bin/ Der höfliche Herr; »Keineswegs; Sie sind sicher jünger, als Sie aussehen/ - Schutzmann, zu einem Vagabunden: »Warum stehen Sie hier bewegungslos und sperren den Weg? Suchen Sie etwas?* Der Vagabund: »Nein." Der Schutzmann: „Nun, dann gehen Sie weiter. Wenn jedermann stehen bliebe, wie könnten dann die anderen Vorbeigehen?* — Bittsteller: »Haben Sie einen Augenblick Zeit, mein Herr?* Der Kapitalist: »Junger Mann, meine Zeit rst 100 Dollar die Stunde wert, aber ich will Ihnen 10 Minuten schenken/ Bittsteller: „Besten Dank; aber könnte ich sie in bar haben?* ^ - vüchertisch. . » - Englische Staatsmänner von Sll«Dara. Diese Galerie von Bildnissen englischer Minister, englischer Partethäupter, englischer Heerführer, englischer Agitatoren führt alle die Wand- lungen vor, die seit den letzten Jahren der glorreichen Königin Viktoria das öffentliche Leben Großbritanniens durchgemacht hat. Die Regierung Eduards VII. vergegenwärtigt sie und die Zeit Georgs V., die Zeit des europäischen Krieges. Von Josef Chamber- lain ist die Rede, dem kalten Verkünder des Imperialismus, der über die Panik der Burensiege die Massen hinwegrtß, und von Lord Kitchener, dem grausamen Schlächter Indien- und Südafrika-. Parnell wird charakterisiert, der ungekrönte König von Irland, der elefant-müde Balfour, der harmlose und in seiner Harmlosigkeit so gefährliche Sir Edward Grey, der zähe Stockbrite Asquith, der hochmütige Curzon, der dilettantische Rosebery, der rechtschaffene John BurnS. Und zu den Nan.rn von gestern treten die Namen von heute, bis auf Carfon, den Bürgergeneral von Ulster, und Northcliffe, den Heitungsdiktator. Mit Feinheit und Schärfe, bald mtt witziger Satire, bald mit großer Wucht hat Sil-Dara seine Modelle festgebalten. Bis in die Herzkammern des britischen Weltreichs lassen die Studien diese- kleinen Buches blicken, das die Erfahrungen und Beobachtungen vieler in London verbrachter Jahre ^fammenfaßt. Männer und Völker 1 Mark. Ullstein &. Eo., • Der Kunst freund. Zeitschrift der Vereinigung der Kunstfreunde. Ad. O. Troitzsch, Berlin-Schöneberg. — Inhalt: F. Salomon Grelling: Die griechische Göttin. Prof. Dr. Willy Stöwer: Ueber den Niederwald. Theodor Gurtz: Aus meinem Kriegs-Tagebuch. Edda Wiese: Bulgarische Stickereien. Paul Wahlberg: Die Erscheinung moderner Großbauten im Rheinland. Else Grüttel: Vom Kinderkleid. — Griebens Reiseführer: Band 171, „Der Taunus* 1910. (Mk. 1,50.) Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin W. 35. Die neue Auflage ist um die Stärke eines Bogens erweitert worden. Insbesondere haben die Badeorte eine ausführlichere Behandlung erfahren. Alles Wissenswerte über Einrichtung, Verkehrs- und Wohnungsverhältnisse, Kurtaxe, Unterhaltungen und Sehenswürdigkeiten, über Heilsaktoren und -erfolge machen den Führer zu einem zuverlässigen Berater. Zahlreiche Vorschläge für Spaziergänge und Ausflüge in die Umgebung der Orte laffen die Anschaffung eines SpezialführerS als überflüssig erscheinen. — Heft 69 und 90 der Zeitschrift »Der Völkerkrieg* (Herausgegeben von Dr. C. H. Baer, Verlag von Julius Hoff- mann, Stuttgart). Tie Fortsetzung der Darstellung der inneren Verhältnisse Oesterreichs bringt einen Ueberblick über dessen Wirtschaftsleben von Erich Dombrowski, zuverlässig, vollständig, knapp und fest in der Form. — »Ter Seekrieg von Mitte Mai bis August 1915* bietet eine Zusammenfassung, die besonders dankenswert ist. —' Eine lebendige Vorstellung von der Maaslandschaft, ihren Schönheiten uno Eigenti'nnlichkeiten werden in Deutschland nur wenige haben. Umsomehr ist es zu begrüßen, daß die »Leipziger I l l u st r i e r t e Z e i t u n g* (Verlag I. I. Weber, Leipzig) in ihrer neuesten Nummer 3317 (Kriegsnummer 108) dein Maastal einen 16seitigen Beitrag widmet. Im übrigen bringt die Nummer noch mancherlei anderes Interessante. So eine Zeichnung des Erzherzog-Thronfolgers Karl Franz Joseph von Fritz Gärtner, den Abendempfang des Reichskanzlers v. Bethmann-Hollweg bei dem deutschen Botschafter in Wien nach einer Zeichnung von L. TuSzynski, Zeichnungen von der Jsonzofront von Richard Aßmann, einen Torpedoboots-Durchbruch nach einem Aquarell von Marinemaler R. Schmidt - Hamburg, einen Artikel über Oesterreich-Ungarn- Kriegswirtschaft von Dr. Viktor Krakauer, eine sozialpolitische Kunstbetrachtung »Der Kriegszeichner als Voltserzieher* von Geheimrat Profeffor Dr. Berthold Haendcke (Königsberg i. Pr.), eine Abhand- lung über »Erdkunde und Krieg* von Geheiinrat Profeffor Dr. Siegmund Günther (München), eine amüsante Plauderei »Auf Rehböcke in Feindesland* von dem „Wilden Jäger* (W. L. Fournier) und noch vieles andere mehr. Rätsel. Häng' einen! Gewürz ein Fürwort an Entsteht daraus ein ReiterSmann. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Skataufgabe in voriger Nummer: (Abkürzungen: tr — Treff, p — Pique, c — Coeur, car --- Carrea«. trB ---- Treff-Bube, pA — Pique-Aß, cD = Coeur-Dame u, s. f.) Mittelhand besaß: trA, tr8 tr?, cZ, c9, c8, c7, carK, car9, car8, Hinterhand den Rest. J»n Skat lagen pZ und carZ. Das Spiel verlief folgendermaßen: 1. V. pB M. tr? £>. trB = — 4 Augen, 2. H. pA V. trZ M. trA — — 3Ü » 5. M. tr8 H. p7 V. trK 4. V. cD M. cZ H. carA — — 24 » Sa.: ----- Ö0 Augen. Schriitleitung: Fr. Zenz. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.