Schicksale. 0?oman von Heinrich Kornfeld. (Nachdruck verboten.) (Amerikanisches Copyright by Carl Duncker 1914) (Fortsetzung.) Die beiden Herren hatten sich vorzeitig verabschiedet — 1ml der Rittmeister aU persönlicher Adjutant des Oberst- rommandierendeu eii:laufende Diensttelegramme zu ordnen und fernem Ehef bereitzulegen hatte und weil der Oberstabsarzt durch einen Hüftschuf;^ den eine Ordonnanz heut vormittag erhalten, ärztlich in Anspruch genommen ivar. Seite an Seite wunderten sie mis deni breiten Kieswege dem Kavalierhaus entgegen. Sie hatten ihre Zigarren fort- geworfen: sie gingen ganz langsam — nur das Knirschen 11 fl * et ^ ren rrüßen und hin und wieder silver- IMes Anschlägen der Sporenrädchen. Sonst war es ganz v-,^ er hochstehende Mond tvarf fast senkrecht seine Strahlen durch das Blätterdach der Parkbäume, malte seltsam verzerrte Kringel und Kreise, ließ das dichte Unter- bolz wie Raubtiere erscheinen, die sich lauernd zum Sprung duckten. Irgendwo ganz in der Ferne schrie ein Käuzchen -ern paarinal gellend aus: verstummte wieder. Und danach war das Sckßveigen, war die große Lautlosigkeit nur noch desto stiller. Und in dieser herben Hkrchtstitte begann deo Doktor Hartmann zu erzählen. Ohne daß ihn der andere anfgefordert hätte, ohne daß er es vielleicht selbst beabsichtigte. Die Worte drängten sich einfach aus dem Innersten heraus über die Lippen. Bon seiner jungen Patientin sprach er; von der kleinen reizenden Marguerite Varrel, die so tapfer und aufrecht ihm zur Seite gestanden und die jetzt so elend niedergebrochen war. Er blieb jählings stehen; er faßte den Rittmeister an einem Unifornlknopf. „Schwere Deroute! Heilloser Nervenchoc! Niederbruch deö ganzen Organismus! Und das bei einem jungen Mädchen von schätzungsweise kaum zwanzig Jahren! Ohne ersichtliche äußere Gründe — gewissermaßen mitten aus heiler Haut heraus! . . . . Brünnow, Menschenskind — Sie sind doch eiu verdammt kluger Kerl: Sie sind dock) mich Psycholog und vielleicht sogar etwas Psychopath — daß Sie für dies Nrederbrechen wenigstens den Schatten einer Vermutung haben könnten!" Gefährlich finster funkelten im fahlen Mondlicht die sonst so gutmütig treuen blauen Aug-en des Oberstabsarztes; und der Rittmeister Brünnow mußte unwillkürlich denkell: — „wenn der lange Hartmann sich über jeden, seiner Patienten derart erregt, daß der ganze Marm fiebert, dann dürfte er weiß Gott nicht allzu alt werden! Dann bringt er sich vor lauter Mitgefühl totsicher vorzeitig ins Grav1" Und versetzte achselzuckend: „Keine Ahnung, Doktor. Da müssen wohl irgendtvi« innere Zusammenhinge sich zu dieser Katastrophe Erdichtet haben — Zusammenhänge, die wir einfach rstcht kennen, nicht einmal vermuten können." , Er setzte sich wieder in Beilegung; sein Begleitev hielt notgedrnngen Schritt, stieß heftig hervor: „Natürlich! Da haben wir's: — der Laie bestätigt die Diagnose des Arztes! „Genau in derselben Linie läuft ja auch meine persönliche Ansicht. Fragt sich bloß — ioo haben roir den Ails- gangspiinkt dieser inneren Zusammenhänge zu suchen?!"- „Bei irgendeiiiem Mann natürlich, Doktor." Der lange Oberstabsarzt inachte eine so unvermittelte Bewegung, als wolle er abermals den Schritt verhalten; doch der Rittmeister hakte ihn freundschaftlich unter, zog ihn mit sich, ergäiizte: „Diese Vermutung kommt übrigens nicht auf das Konto des Psychologen, den Sie in niir vermuten. Sondern Sie werden sich der Szene erinnern, die Sie seinerzeit hier im Park zwischen der kleinen Varr-el und diesem Monsieur de Marsillargues beobachteten Der Marsillargues verschwand in der Frühe des nächsten Tages, ließ vermutlich die ganzen drei Wochen nichts mehr von sich hören — und heute klappte die kleine Mademoiselle zusammen. Ich will keineswegs behaupten, daß diese Kombination nun der tsieffhe Weisheitsschluß des Lebens sei: aber immerhin besteht doch die Möglichkeit, daß ich nicht hanebüchen mit meines Philosophie daneben haue." Neben ihm murmelte eine gepreßte Stimme: ,,Jm Gegenteil, Brünnow — mehr fönute überhauvt kein Mensch recht haben. Denn stellen Sie sich vor — Mademoiselle Varrel war mit diesem Alphonse de Marsillargues richtiggel)end verlobt." „Lächerlich!" ' Der Oberstabsarzt hakte erbittert eilt: 1 „Wieso — lächerlich?" „Weil ich diese kleine Mademoiselle Varrel für viel zu klug halte, als daß sie die zweifelhaften Qualitäten dieses Alphonse de Marsillargues nicht schon binnen der ersten vier Wochen dieser Verlobung durchschaut hätte." „Die Verlobung ist ja auch aufgehoben und die Sache zwischen den beiden total erledigt." „Na also — dann seien Sie doch zufrieden, Doktor'" „Zufrieden, Brünnow? Wieso — zufrieden? Was geht die Verlobung der Mademoiselle Varrel mich persönlich an und wieso hätte ich Veranlassung, über das Ende ihrer Be-^ Ziehungen zu diesem Marsillargues zufrieden zu sein?"' , Worauf der Rittmeister der vierten schweren bayerischen Reiter nur so nebenhin lächelte und beiläufig meinte: „Gott, Kindchen — wir kämpfen ja hier nur gegen die Männer, nicht gegen die Frauen." „Das . . . also iveiß Gott, Brünnow — was Sie damit sagen wollen, das versteh ick) nu wirklich nicbtl" 422 — "-„Dann denken Sie vielleicht ein bißchen darüber nach; wit der Zeit wird's Ihnen schon einfallen. Und un übrigen, Verehrtester . . . bleiben Sie mal liier stehen urrd gucken Sie nach rechts mit einem Winkel von ziemlich genau 45 .Grad. ' „Was soll ich tun?" Aber der Rittmeister Brünnow hatte den langen Oberstabsarzt schon am Arm zurückgehalteii, legte chm beschwichtigend die Hand auf den Oberarm. l Sie waren im Gespräch, ohne es recht zu merken, rn einen Seitenweg eingebogen, hatkeil sich von rückwärts dem Kavalierhause genähert, vor dem sie jetzt standen. Scharf sprangen die Umrisse des Gebäudes aus dem helleren Hintergründe der Bosqnets und Rosenanlagen heraus, standen wie eine schwarze drohende Masse gegen den wolkenlosen Horizont der Herbstnacht. Unten aber, lyo stillbluhende Clematis sich an der Hanswand au.fra.nM — stand mitten Wischen dein grünen Gesträuch ein schmaler- senkrechter Lichtsaden; wie e,n zentimeterbreiter Strich Die beiden Männer starrten daraus hin; wandten fast zur selben Sekunde einander die Gesichter zu. Ihre Stimmen tasteten sich in verhaltenem Flüstern hinüber und herüber. , „Was ist das für ein Licht, Brünnow?" ' , „Darauf eben mache ich Sie ja austnerksanr." , „Das Licht kommt doch aus einem Keller." „Das ist nicht möglich, Doktor. Erstens gibt es unter dem Kavalierhaus nur einen einzigen Hauptkeller. Dieser wurde damals, als wir hier unser Quartier nahmen, genau dtrrckssncht und von mtr persönlich abgeschlossen, da sich in ihm llichts vorfand, als wertloses altes Gerümpel." . , „Wo haben Sie denn den Schlüssel?" „In meinem Zimmer, in einer verschlossenen Staht- kassette, wo meine privaten Wertsack-en liegen." „Und Sie sind sicher, Brünnow, daß Ihnen der Schlüssel nicht entwendet wurde." „Bevor wir vorhin zum Abendessen ins Schloß hinübergingen, habe ich aus der Kassette etwas entnommen; und La lag der Schlüssel noch drin." i 7 ,Es gibt vielleicht noch einen zweiten?!" „Artsgeschlossen: die Marquise hat mir persönlich versichert, daß dieser Schlüssel kein Duplikat besitzt." ,.,Das Licht da unten k o m m t doch aber aus einem Keller!" 7 ,Das verstehe ich eben nicht, Doktor. Wer sollte ein Jüteresse daran haben, sich gewaltsam dort unten Eingang zu verschaffen? lind wenn schon jemand vom Schloß etwas ztoischen dem alten Gerümpel sucht — dann doch nicht des Nachts und so heimlich, ohne mich zu benachrichtigen." „Jetzt seh ich's ganz genau, Bri'nrnvw — das da vor uns muß eine Nebvntür zu dem Keller sein; eine Bohlentür — und zwischen zwei Bohlen ist ein schmaler Spalt, dtrrch den der Schein sich hindurchdrängt. " „Rätselhafte Sache!" „Ob wir sofort die Geschichte untersuchen, Brünnow?" Daraus erwiderte der Rittmeister nichts. Er stand etwas Uorgebeugt, die Hände aus dem Micken übereinander gelegt, beobachtete unverwandt den Lichtfaden; schien zu lauschen, angestrengt zu überlegen. Ruckhaft hob er den Kopf; seine I Augen bohrten sich scharf in die des Oberstabsarztes. Nur zioei Worte huschten durch die Nacht: „Doktor Tarragon! " „Was ist's mit dem, Brünnow?" „Wir zerbrechen uns doch alle seit drei Wochen den Kops, !vas ihn hier auf St. Chamant sesthält. Wir haben ihn bis heut vergebens beobachtet. Vielleicht — wenn wir jetzt in den Keller hinunterstiegen — vielleicht träfen wir ihn dort." S „Dann wollen wir es doch sofort tun, Brünnow." Der schüttelte kurz, fast unwillig den Kopf. „Nicht vorzeitig Lärm schlagen. Abwarten. Erst einmal stachgeseben, ob er nicht friedlich in seinein Bett scWäst!" „Seit! Zimmer liegt doch bei uns im Giebel des Kava lierhanses, Brünnow." „Dann wollen wir uns sosort persönlich überzeugen.' „Und wenn wir naclKer znrückkommen, dann hat der Kerl inzwischen Lunte gerochen und ist uns durch die Lappeil gegangen." „Die ganze Geschichte dauert ja höchstens fünf Minuten; cl£o los, Doktor"— kommen Sie." Schleicheiid entfernten sie sich, iimschlnge,i das Kavalier-, lMs, betraten es durch den Hanpteingang; eilten die Treppe zum (Giebel hinauf. Während der Oberstabsarzt auf erilem Treppenabsatz zurückblieb, verschwand der Rittmeister nach oben, kehrte bereits zwei Minuten später zurück. „Er ist in seinem Zimmer. Er hatte nicht abgeriegelk, sodaß ich die Tür öffnen konnte. Er schlief so tres und fest^ daß er mich sicher nicht bemerkte." „ „Vielleicht schauspielerte er Ihnen ivas vor, Brünnow.^ „Möglich. Aber das ist ja für den Augenblick Verdenwelt gleichgültig. Auf jeden Fall haben wir den Beweis, daß der Kerl ha unten tu dem Keller unter keiner Bedingung dev Doktor Darragon sein kann. Im übrigen werden wir sofort feststellen, wer uns da diese unerbetene nächtliche Visite abstattet. Eine Sekunde noch, Doktor — ich hole bloß denj Sck)likssel und nehme für alle Fälle gleich meinen Revolver mit." t . Der Oberstabsarzt war mittlerweile ans dem Portal ins Freie getreten, bedeutete dem Posten eindringlich, auf jedes verdächtige Geräusch zN achten. Unterdessen erschien! dev Rittmeister Brünnow wieder. Und dann eilten die beiden Deutscheit um das Haus herum. Da war die seitliche Bohlentür, aus der ihnen vorhin der helle Schein entgegengeglänzt. Jetz't suchten ihre Angen ihn vergebens. Das Licht war erloschen. . Sie standen wie vom Donner gerührt. Sie suchten ut der Dunkelheit jeder das Gesicht des andern zu erkennen. Aber der Rittnreister Brünnow dachte nicht daran, sich auf langes zweckloses Par lamentieren einzulassen. Kurz entschlossen und gefolgt t>ou dem Doktor Hartmann stürmte er abermals um das Haus herum, ösfnete mit denr Schlüssel die Tür des Hauptkellers. Den Revolver in der Rechten, die eingeschaltete elektrische Taschenlaterne in der Linken stieg er in Begleitung des Oberstabsarztes die wenigen Stufen herunter. Schwarz, leer gähnten ihnen die Kellerwände an. Dumpfe Moderluft schlug ihnen entgegen. Gräulich gespenstische Halblichter ließ der scharfe elektrische Strahl der Laterne in Ecken und Winkeln anfwachen. Hier war seit langem kein Mensch gewesen. Totsicher nicht. Was da an altem Gerümpel, an zerbrochenen Sesseln, ausgeblichenen Lambrequins, zertretenen Teppichen stand und lag — war von einer dicken Staubschicht überzogen, an die seit Wochen kein Mensch gerührt haben konnte. Die beiden Herren standen mitten im Raum, ließen das Licht der Laterne überall Hinspielen, sahen sich vergebens um'. Einmal zuckten sie Unwillkürlich zusammen: — ein leises scharfes Geräusch war da drüben in der äußersten Ecke anf- gewacht. Dann aber lächelten sie: — eine Maus oder eine Ratte, die unter den: alten Gerümpel knisperte. So totenstill war es um sie her, daß sie klar und scharf das schnelle Schlagen ihrer beiden .Herzen hörten. Und seltsam tief hallte von der Wölbung die halblaute Stimme des Doktor Hartmann wider, als er erklärte: „Wir haben uns vorhin narren lassen, Brünnow! Irgend eine Angentäuschung oder Autosuggestion oder ähit- liches! Hier wenigstens ist kein Mensch und !var kein Mensch." Worauf sich der Rittmeister der 4. schweren bayerischen Reiter umwand te und die Kellertreppe wieder hinaufstieg. Ein seltsamer Unterton klang mit, als er halb bestätigend erwiderte: „Hier nicht! Und jetzt gehen Sie man schlafen, Doktor Sie haben sich's redlich verdient!" • (Fortsetzung folgt.) , / yoffmann von Zallersleben als vaterländischer Dichter. (Zum 26. AngUst.) Daß der ehemalige gelehrte Professor für deutsche Sprache Und Literatur an der Breslauer Universität, Hoffmicmn von Fallersleben, dessen unsterbliches Nationallied „Deutschland, Deutschland über alles" am 26. August seinen 75. Geburtstag feiert- «auch durch viele andere von glüheirder Vaterlandsliebe getragenen! Gesänge sich den Anspruch aus beit Namen eines der besten unserer vaterländischen Dichter erworben hat, ist immer noch nicht allgemein gekannt. Es sei hier das Lied erwähnt „Wie könnt' ich Denr vergessen, ich weiß. was Du mir bist", bessert Grundtort in dem Bekenntnis miede rrliugt: „Mein Vaterland ist meine Braut!", ferner! ..Treue Liebe bis zum Grabe schwör' ich Dir mit Herz Und Hand. I 423 — Was ich bin und Mas ich faBe, Kauf ich Dir. mein PatEid", sodann das urwüchsige „Fwi und Merschllttcrkch wachsen uns^e Pichen", und das noch heute oft mtfr mit wahrer Dcgnsterung gehörte Lied „Zwischen Frankreich und dem Böhmerwald, da .waMen fünfte Reberr. / Grüß' mein Lieb am schonen Rhem, grüß mrr meinen kühlen Wein", mit dem Kehrreime: „Nur m Deutschland, Kur in Deutsck>land, da will ich elvig leben'." Besonders vmig mw ergreifend erklingt des Dichters Liebe zu allem, wasdeEi ist. in dem Luide, das er im Jahre 1839 nach der Hemikehr aus Frankreich sang: „Deutsche Worte hör' ich wieder, sei gegritßt mrt 'Nerz und Hand, Land der Freude, Land der Lieder, schanz heitres Vaterland". Auch im! -Jahre 1870/21 inockM der ^2jal)irig6 Dichter nickst schweigen. „Wir sind da!" rief er zornglühend den Fernoen zur . p ' „Wir deutschen Soldaten fechten Für das deutsche Vaterjland, Wir sind mit Lieb und Leben Ihm bis zuni Tod ergeben! Nun wohlan, kommt heran! Wir sind da, Mann für Mann Ohne Zagen euch zu schlagen, eilch zu jagen Weit vom Rhein, . ,. Juchhe, ihr sollet dran denken!' Ungeheures Aufsehen erregte es. als bei d^r ersten Aufsuhrunq von Marschners „Templer und Jüdin" im KömaUchkN^Opern^ Hanse in Berlin nach dem Kriege an Stelle des üblicheii Lobliwes ailf den englischen König Richard Löwcnhcrz („Wer ist der Ritter hochgeehrt") der betrcsfeiide Künstler mit hoher Begeisterung plötzlich sang: Wer ist der greise Siegesheld, Der uns zu Schutz und Wehr Fürs Vaterland zog in das Feld Mit Deutschlands ganzem Heer? Wer ist es, der voin Vaterland Den schönsten Lohn empfing, >Bor Frankreichs Hauptstadt siegreich staub Und heim als Kaiser ging? Du, edles Deutschland, sreue Dich, Dein König, hoch) und ritterlich, Dein Wilhelm, Dein Kaiser Wilhelm ist's!" * . - Dem alten Kaiser, der selbst anwesend war, wurden, als auch die zweite Strophe verklungen war, stürmische Huldigungen dargebracht, und als der brausende Beifallssturm sich einigermaßen- gelegt hatte und man den Namen des Dichters erfuhr — man hielt die Verse anfänglich für eine Improvisation des Sängers — da fragte man sich kopfschüttelnd: „Ja. lebt denn d;er noch, der Sänger von ,,D«UtschlMid, Deutschland über alles? Ja, er lebte und, was mehr ist, er dichtete noch/ dichtete nach vaterländisch)«: Weisen wie ckhedem in seinen stürmischen Jugendjahren. Gerade der deutsche französische 'Krieg hatte ja den: greisen Dickster che Genugttmng gebrackst, daß sein „Deutschland, Deutschland über alles", daß er als Schutz- Und Trutzlied gegen französische Er- oberungsgetüste am 26. August 1841 auf der Insel Helgoland gedichtet hatte, nun zum dauernden Besitze aller Deutschen wurde. Merkwürdig lange hatte es gedauert, bis das Lred seinen Sceges- zug durch Deutschstand antrat und sein Inhalt der Verwirklick-ung entgegen reifte. Das vercullaß,te den Dickster zu der wehmütigen/ Klage, die er als Widmung einer Freundin in ein Bändchen seiner 1859 veröffentlichten und Fcuun verkauften vaterländischen Liedersammlung „Deutschland über alles" schrieb: „Deutschland, Deutschland über alles!" O wie sang ich es so oft! Niemals loottt' Erfüllung werden, Was ich lang und heiß gehofft, -- Ach! Die Tage der Erfüllung Meiner Hoffnung kamen nicht, „Deutschland. Deutschland über alles!" Blieb nur immer mein Gedicht, Und im Jahre neununflinfzig Ward es mir gar wunderbar. So als böte mir ein Engel Der Erfüllung Rose dar. Und ich sang von Deutschland wieder. Sang in Freud' und Hoffnung nur, Dock) mein „Deutschland über alles!" Kam und ward Makulatur. Erst im Kriege 1870 wurde „Deutschland. Deutschland über alles" n^oen der „Wacht am Rhein" zum volkstümlichsten Liede. Ter Dichter sandle damals einem Freunde, der eine besondere Veröffentlichung des Liedes mit einigen anderen Melodien als der ursprünglichen Haydnschen Melodie der österreichisckien Kaiser- Hymne plante — es befanden sich darunter Vertonungen des Liedes von Franz Mt, Conradin Kreutzer, Franz Lachner, W. Neßler u. a. — eine damals leider nickst zur Veröffentlichung gelangte Vorrede, in der es hieß: „Daß dies Lied eine Zukunft Habens würde, stand zu erwarten. Von dem Augenblicke an, daß wir auf- hörten zu fragen: „Was ist des Deutschen Vaterland?", von dem Augenblicke an, daß diese Frage beantwortet war durch die siegreichen Heere von ganz Deutschland, da wurde das Lied „Deutschland über alles" zur Wahrheit unb kann von nun an als ein Lied aller Deutschen mit Recht gesungen werden, wenn es auch die ganze Welt außer Deutschland verdrießt. Ja, wir haben endlich ein Recht dazu, mehr als der Engländer zu feinem Rnle Britannia und der Franzose heute noch zu seiner Marseillaise." Erinnerungen an den -8. Februar M3. Am 18. Februar 1913 übernahm der lieeneiö ös lettres, ckoeteur en droit Monsieur Raymond Poincare die Regierung Frankreichs. Am 17. Januar 1913 hatte ihn die Assemblee nationale zum Präsidenten gewählt. Einen Monat später verließ Armand Fallieres das Elysee und Raymond Poincare hielt seinen Einzug. Dieser Tag war kein Feiertag für Paris. Hätte die Stadt keinen reichen Flaggen schmuck angelegt gehabt, so wäre dieser Tag wie alle anderen verflossen. Durch verschiedene Avenues, Rues Und Boulevards gelangte ich glücklich gegen 9 Uhr zu den Champs- Elysees. Tausende von Autos, Omnibusse, Droschken, Geschäfts- wagen und Fahrräder bewegten sich wie sonst durch die Menschenmenge. Nur die Fahnen verkündeten auch hier elloas Besonderes. Kaum 200 Meter von mir ist eine Fahne auf Halbmast zu sehep. Ah, es ist die Fahne der trauernden Straßburg. Die Statue rst Mit einem neuen schwarzen Flor behängen, ein Kranz aus Zypressen- und Palmenzweigen mit schwarzer Schleife liegt zu Füßen der ttanei'ndvn Jungfrau. Me goldenen Lettern P. L. auf der Schleife verkünden den Stifter. ES ist die Patrioten-Liga Frankreichs, die sich zum Ziele ihrer Bestrebungen die Wiedererooerung: Elsaß-Lothringens gesetzt hat. Wie weit sie gekonrmen ist, zeigen die jetziger: Tage. Die Erreichung dieses Zieles erhoffte man unter dem neuen Präsidenten, der schon als Schüler des Lyzeums zu Bar-le-Duc seinen Namen figürlich durch eine Faust (franz. pring) im Viereck (franz. carre) darstellte. Diesem Manne mit der Faust im Viereck hat Madame Caristie-Martel im NathauA zu Paris, das von L£on Riotor verfaßte Gedicht als Willkomvr zugerufen. Paris ä la Lorraine. La petite patrie et la grande marraine, O President ö!u» te f£tent par ma voix Avec tes deux Andens! Songe ä ce que tu vois! CVun geste tu conquiers la eite souveraine! C’est Paris! C'est la Nef aux glorieux envofs, Parmi les trois couleurs erigeant sa carfcne, Pour accueillir ici, dans sa fiert£ sereine, Le Lorraiti que la France eleve ä son pavois. Paris de nos a'ieux! Paris grand! Paris libre! Entends ä ton appel la Lorraine qui vibre: "'l Son chardon merveiLleux pique, mais il fleurit! II fleurfra sept ans popr ta gloire! Et la France Au clair regard, au coeur vaillant, au vif esprit, Sur le grand Livre d’or edrit son esp£rance! Am Nachmittag desselben Tages kam ich mit einem mir bekannten Geheimpolizisten in eine Pariser Kaserne. Die Soldaten feierten inmitten ihrer Vorgesetzten den Regierungswechsel. Das kameradschaftliche Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Untergebenen berührte mich sympathisch, während der Unterhaltungsstoff mir äußerst peinlich war. Väan konnte nur von einem Raub Deutschlands hören, den es im Jahre 1871 sich zuschulden hätte kommen lassen. Der zukünftige Krieg müsse Frankreich bis an den Rhein ausdehnen und ähnliche Bemerkungen umschwirrten meine Ohren. Eine geographische Zeichnung an einer Wandtafel gab mir die Gewißheit, daß der Festredner diese und ähnliche Revanchegedanken entwickelt hatte. Ich dachte, die Zukunft wird's lehren. Machte gute Miene zum bösen Spiele und »oar froh, als mein Begleiter weiteres Bier ablehnte, das auch ich tat und mtt ihm bald darnach das Lokal eines Deutschen erreichte. Nach dem Abendessen ging es mit einigen Landsleuten in ein Kino. Huldigungen für Poineare lvechselteu mit anderen sehr angenehmen Films. Zum Schlüsse wurden die Herrscher Europas bei ihren Lieblingsbeschäftigungen dargestellt. Der Zar von Rußland befand sich Uns einer Bärenjagd, der König von England gondelte auf der Themse, der Kaiser von Oesterreich mar auf der Gemsjagd usw. Plötzlich eine Pause. Am Vorhang erscheint die Inschrift: Attention! L'empereur Guillaume! (Achtung! Kaiser Willielm!) Ein herrlicher deutscher Eichenwald erscheint. Jagdivagen mit Jägern fahren vor. Zuletzt kommt ein Sechsspänner. Majestät in Jagd- uniform entsteigt der Equipage. Er geht an den Anstand und nimMt ein Gewehr, das ihm sein Leibjägcr reicht. Ein herrlicher Zwanzigender erscheint im Hintergründe. Er kommt näher. Majestät legt an, der Schuß fällt und tödlich getroffen stürzt der .Hirsch. Pfui! Pfui! A bas l’Allemagne! Fini! Vive la France! erschallen ohrenbetäubend durch den Raum. Salutierend steht Majestät vor den Erbfeinden, unter denen einige sind, die im tiefsten Herzen denken: Euer Uebermut wird hoffentlich noch von unserem herrlichen Kaiser gebrochen. Wir sind dann auch dabei. Neben dem Kaiser erschien das Bild des Präsidenten Poineare mit der umrahmenden Schrift: Vive la France! Wie erhalten erschien mir das Kaiserbald neben dem Bilde des Präsidenten. Wie hoch erhaben steht unser Kaiser mit seinem siegreichen Volke heute über dem Präsidenten Poincare mit seinen! irregeführten Untertanen. Gebe Gott, daß die Völker in Zukunft vton .Herrschern bewahrt bleiben, die sie um ihres Ehrgeizes willen ins Verderben stürzen. W. 1)., Lich. 424 — vermischtes. * C a b o t n a 5 Vorname. Seit einiger Zeit, besonders feit der italienische Generalissimus seinen Regenschirm zngeklappt hat und ihm die Sonne scheint, sind die Standesbeamten in den Abruzzen häufig von den Bauern dadurch in Verlegenheit gesetzt worden, daß den neugeborenen Knaben der bis dahin ungebrauchte und unbekannte Name „FiLmato" gegeben wurde. Meinand konnte sich erklären, wie gerade die des Lesens und Schreibens völlig unkundigen Beivohner der Räuberberge die Erfinder eines neuen italienischen Namens sein sollten. Hatten sie sich doch früher mit den herrlichen Neberliefernngen begnügt und ihre Sprößlmge Eato Scipio, Cicero und Sulla genannt. Ein wißbegieriger Standes» beainter erkundigte sich sogar beim Pfarrer des Ortes, ob dieser Firmako vielleicht ein neuer Heiliger der Kirche sei, aber auch dies war nicht der Fall. Endlich ist es einem besonders Klugen gelungen, des Rätsels Lösung zu finden: Firmato sei der Vorname Eadornas, wurde ihnr mitgeteilt. Und woher wußten die Abrnzzen- bewohner das? Tie Berichte des italienischen Generalissimus tragen die Unterschrift: Firmato: Eadorua. Das heißt auf gut deutsch: gezeichnet: Eadorua. Wird vielleicht in späteren Jahren doch noch in dieser Mißdeutung ein tieferer Sinn 311 erkennen fein? Wrrd er in seinem Volk einst fortleben als einer, nicht der gezeichnet hat, sondern der gezeichnet ist? * -1 ?*' £aft des römischen Legionärs. Mit einem beträchtlichen Gewicht bebürdet war der römische Legionär. Alles in allein genommen trug er eine Last von etwas über 80 Pfund. W»e wrr annehmen dürfen, entfielen davon über 39 Pfimd ans die Rüstung. Reichlich 40 Pfund wogen der Mnndvorrat unb bie zu ihm gehörigen Geräte samt dem Tragreff, der Fnrca. Es kommen dabei für den Mnndvorrat ungefähr 30, für das übrige 10 Pfund in Betracht. Jene Geräte bestanden ans dein Bratspieß, dem ehernen Kochtopfe, dein Trinkgesäß, dem Brotnetz, dern Ledersackchen unb der Ledertasche, die wohl Messer und sonstige Unentbehrlichkeiten enthalten mochte. Wie F. Stolle in feinem Buche „Der römische Legionär" schreibt, sind die zu den 80 Pfund Ge,amtbelastnng noch fehlenden 10 Pfund in Anrechnimg zu bringen auf den Schanzkorb, die Handsäge, den Spaten, die Art, den Riemen, die Sichel und die Kette, die außerdein ein jeder Legionär bei sich trug. Die Annahme, daß nur ein Teil der Legionäre mit Schanzgeräten versehcii gewesen sei, dürfte, wieivohl !ie später vertreten worden ist. nicht das Richtige tresien. Gewöhnlich waren mit deni Schanzen mehr als zivei Drittel von ihnen beschäftigt. .per Untergang eines f r a n z ö s i s ch e n T r u p p e n- tra ns ports vor 100 Jahren. In eineni Ehrensaal des Louvre hangt das großartige Bild Gericanlts, das gleichsam den Anstatt zur französischen Romantik in der Malerei bildet: Das Floß der Medusa". Das Bild knüpft an ein Ereignis an, dessen Zayrestag jetzt zum 100 , Male wiedeikehrt und düs damals als grobes nationales Unglück in Frankreich allgemeines Aussehen er- regte: dre Fregatte.Medusa", die entsandt morde,i ,var, um sran- SMthe Truppen nach Senegal zu bringen, ging unweit der asnka- urfchen Küste unter. Nur wenigen der Schiffbrüchigen, darniiter dem Kapitan, gelang es, sich ans einem Floß zu retten. Sie irrten ? V 1 ß llt ® lucf umher, aber nur einige überstanden die nngeheuer- liche.i Strapazen und Entbehrungen. Die Ueberlebenden, die oft nichts zu essen hatten, konnten sich schließlich nr,r noch vor dem plmgettode retten, indem sie sich vom Fleisch ihrer toten Kameraden nährten. Im „Cri de Paris", der an dieses traitrrae Iubi- iaum enirneu, imrb Geiialieres non dem roiilantischen Leben des Kapttans der „Medusa" erzählt, dessen Unersahrenheit das llnglück vemrsacht haben soll. 1791 ivar er, kaum löjährig, mit den Emi- granten geflohen rmd kehrte nach dern Sturz Napoleons nach Frankreich zurück, wo er unter Anrechnung seiner Emigrantenzeit sofort zuni Kapitan ernannt wurde. Bor feiner ersten Seefahrt vevloote er sich mit einer sin,gen vor,ieh,ne>i Bretonin. Als er ber ferner Ruckkegr seine Braut aufsuchen ivollte, sa,id er Tür und Fenster ihres Elternhauses schwarz verhängt unb erfuhr von einem Nachbarn, day die Tochter des Besitzers gestorbeil sei. In seiner eriten Verzweiflung begab er sich unverzüglich nach Paris, um sich vo„i Marrnennnlster eine neue Ausgabe übertragen zu lassen. 11,1 wurde ihm das verhängnisvolle Kommando der „Medusa" anoertraut, dern er sich so garnichl geivachseii zeigte. Später er- mhr er, daß seine Braut noch am Leben war, es war eine ihrer Schwestern gewesen, um dere.itwillen das Haus Trailer angelegt haue. Sie war aber so entsetzt von dem Unglück, Las ihrBrälltl- Q 2!!' Ä et c.sie sich weigerte, ihn Zil heiraten. rl 09 * 1 b,e lLuahlmig versöhnlich, .obgleich er für sie r* e 'si'u stets treu rmd tr»:g bis zu ihrem LebeiiS- ertde em Witwenkleid. . ." vüchertisch. ^.H.esies stellt Ferdinand Avenarius den» Gedanken der „deutschen Mode de,» der „deutschen Typentracht" entgegen. Nicht so sehr die -blöde als die Typentracht müsse das Ziel unserer Bestrebungen werden. Für die Zwecke des Exports eiilstweilen, ,vas der Export !?rdert ! Für uns aber Typentrachten, die in schöner Weise sach- M folgt eine Auseinandersetzung Wolsgang Schiimanns mu Max Schelers .Genius des Krieges". Weiter behandelt Paul Marsop das Elend der deutschen Theaterkritik. Den Schliiß der größeren Zlnfsätze bildet eine „Kriegsphilosophie ans den» Schützengraben", m der Dr. Frirdrich Kuntze, der an der Oftfront steht, öen Emstnß des Kriegscrlebniffes aus tiiiser Philosophieren zu »lm- schrelben sucht. rt t 1 T 1 £ e,t 5 be l ielan d" (2. Jahrgang) bringt ein farbiges ^itelbmtt von H. Balnschek m»d Schivarziveiß-Arbeiten von H. Grawe und Heinrich Kaiser. Ferner hat E. Orlik den Aussatz: »»liis dem tschechischen Böhmen" mit interessanten farbigen und Schivarziveiß-ZeichnlUigcn illustriert. Der literarische Teil beginnt »ml dem Gedicht „Die Pfeife" vor» Otto Loerke unb bringt die -Novellen „Idiosynkraiie* von Wilhelm Lenneniaiin und „Mayn" von Leo Sternberg, „Die Frau Dompröpstin m»d Pan" von Graf -oirger Morner unb „Ostpreußen und sein Wiederaufbail" von % e 5 11 ' a ! in Muthesius iisiv. Das Hest schließt mit einem Artikel „Kuiistler 0 s ^Z^bß^wilienschaftler" vor» Otto Aiiiadeus mit drei Schivarz- weP°Zelchmmgen von A. Dürer. Preis des inhaltsreichell Heftes Mk. 1.—. (Wieland-Verlag, Berlin W. 9, Lermöslr. 4 .) r- rcrf" r 7 . J e ™} x 11 n f e r Eisern Kreuz erlvarbe n". Selbsterlebinffe. Nach persäiilichen Berichten der Inhaber des Eisernen Kreuzes 1914. Bearbeitet von Friedrich Frhr. v. Dincklage- Eanwe, Generalleutnant z. D. 11 . bis 13. Liefernng. Deiitsches Verlagshaiis Bong & Co., Berlin W 57, Potsdamer Str. 88 . - b7 des „Völkerkrie g" (Herailsgegcben von Dr. C. H. Baer, Verlag van Julius Hoffmann, Stiittgart) enthält eine a»ls durchaus zuverlässigen Qilcllei» geschöpfte, klar unb anregend geschriebene Darstellung der gegenwärtigen imleren Zilstände »md -oorgange m Rußland. ?luch ,vaS in Serbien, Monicncgro unb ^übamen von Februar bis Angnsl 1915 auf politischen» imd niili- tanschem Gebiete vor sich ging, weiß der „Völkerkrieg" in Heft 88 nicht nur genall und vollständig, sondern auch in manchen» wirk- fanren Schlaglicht vorznsühren. . ~ Bon den fabelhasten amerikanischen Kriegsgeschästen beuchtet Dr. Elias Baker in der Nr. 31 der „Sch lv c iz e r I l l ll- £. r 1 11 3 c 11 u n g" (Verlagsanstalt Ringier «c Eie, Zosingen). Ein Bild ans der Trümmerstadt Görz, ein Paiioranm des Kampf- gelandes am Jsonzo, die Stadt Triest von etnem italienischen Aero- ;nnn aus gesehery Modelle französischer Panzeriorls vor Verdun und^ er ne »lnzahl anderer Bilder kriegstechnischer Neuheiten, tmb ma? jonfi noch Aktuelles vom eliropäischeil Krieg in der „Schiveizec Jllnstrierten Zeitung" geboten wird, das alles sagt uns, auf ivessen Kosten sich Amerika bereichert. TaS Granzstück der Nummer ist aber ern großes, ganzseitiges Bild eines ?largauer Bailernhairses, da, m dem vorzüglichen Knpsertiesdruck ein Kmistiverk darstellt. -per Preis der Nnnimer beträgt 25Psg., im dlbonnement kostet die „Schweizer Illustrierte Zeitung" Mk. 5,- pro Halbjahr. Sie kann bestens ernpfohlen iverden. - Dörr buch lein für den Haushalt von R. Mertens, neu bearbeitet von Kön^gl. Garteninspektor E. Junge zu Geisenheim. 10 . Auflage. 20 . und 21 . Taitzend. Preis Mk. 1.20. Mit vielen Abbildungen. Verlag von Rud. Bechtold & Con»p. iir Wiesbaden. (Zn beziehen durch alle Buchhairdliingen.) Giefzener Hausfraucn-Verein. ^ W o ch c n - K ü ch e n z e t t e s. r Sonntag: Bouillonwürfel-Suppe mit Nudeln, Schweine braten, gelbe Rüben, Kartosieln, frisches Obst. Kartoffeln * ° Wassergriesisuppe, Bohnengemüse, kalter Braten, toff c ff t ieu5to9: Bohnensuppe, Schellfisch, Tomatenttmke, War- Mittwoch: Kartoffelsuppe, Grichknödel, Pflaumenmus. Donnerstag: Graupensuppe, Leipziger ?lllcrlei. Freitag: Schwarzbrotsuppe, Rotkraut und K>artofselnudeln. Samstag: Haferflockensuppe, Kartoffelbrei, Gurkensalat. Scherzratsel. Halb iliinm ein Flußchei» Jtalie»»s, füge dem immtent Gewässer Drei Viertel Meerbilsen zu: hieraus entsteht dir ein Mann. .Auflösung in nächster Nummer. ,c.,g /o^E"kscher Wille (Kl, nst.vart). ZroeitesAngnstbeft 19.tz. (Kriegsaiisgabe zu ermäßigtem Preis. Vierteljährlich 3,60 Mt. Verlag von Georg D. W. Ealllvey, München.) Ji», Leiter Auflösung der Schach-Aufgabe in von'ger Nummer, Weiß. Schwarz. 1. D e 7 - g- 5 f T g 1 n. £ 6. 2. T f 1 - h 1 f T e 1 n. h 1. 3. T a 1 n. h 1 + und Matt. 6<4«!(i«tun fl : Äug, ©oeij. - SblationKtnruti und Verlag d» Brützlich-n UnwersttätS-Buch- Slei>,druck-r--. R. Lang-,