Schicksale. Roman von Heinrich Kornfeld. (Nachdruck verboten.) PZmrrikaaift** C?p/nght b-r Zmri &tut±er l>|« | (Fortsetzung., 3>?r General von Lüssow stieß seinen Sessel zurück ttliö erqop sich ruckhaft. Das war ja ettoas ganz Neues, worüber der Doktor Darragon bisher hartnäckig geschwiegen. „Gegen eine Perlon also, die zu den Bewohnern des Schwnes oder des Kavalierhauses hier gehöri g „Gegen keine derartige Person. Erlenz." scharf 'vrang die militärisch fnappe Jiommanbüftimme oe* i -obe:: ^rm dem Pariser Börsianer ins Gesicht. "£ err Doftoi -.arragon — icL. er.che dringend, mich Nlch. zürn Narren zu hauen'" ,. -ch bru weit entfernt davon, Erzellen.;!" . . . mar die unerschütterlich ruhig gegebene Erivcherung „tüsin verzichten ^ie aud- zukunsiig ans Fh» e halben Andeutungen und rätselhalrei Beiaerkungen ' ,,*t bin vorläufig noch dazu gezwungen, will aber dre SttuaLion 'oweit tlären - r.iciii Hierbleiben bezweckt nicht einen Angriss gegen die Bewohner und Gaste von St. E^amant, sondern derr«'. Zck.utz. -ch gegebener Srunde weü>ei'. ELzeiienz mir zugebe:?. daß ich nicht mir Pbraien. sondern mir Entschlüssen zu arbeiten verstehe ' . ' -oar das cku-;ec'ie, was jidb der kleine Doktor vorläufig abringen ließ, lind als der höbe Syerz diese Erkennt- niv erst einmal gewonnen hatte, verbrach ec ttkrz und rvap^. oei der Marquise die Angelegenheit zu ermitteln. . T'-r Doktor Darrago-'. verueqgke sich dankend, der Ober- staosarzt Hartn.ann klirrte wieder militürttch die Hacken zusammen. Erzeckenz verabschiedete d:e Syetvtn mit einem xopmi'f?!!. Die Audienz war beendet. Der Kommandierende General von Lüssow hatte die erste Niederlage dieses Krieges erlitten D^e ärgerte ihn. Selbstverständlich. Er war es nicht gewöhn:, »ich mir halben Erfolgen zuirreoeuzugeden. WahrerrD der ganzen bisherigen ijufi dieses Feldzuges war er mit seiner Armee stets an der 3pi&e gecoesen, hatte noch WjE stunde die Avantgarde der riesen basten Heeresmaffe ged.wer. dre sich in drei rer Front gegen Par-.s üczjdtob. ±jö ihr. der Gegner durch Schützengräben oder Drahr- verhaue auszubalten suchte, ob er ihn in den FlanVsr attackierte .... das kümmerte den Kommandierende« Gener:. von Lüssow verdeuwett wenig. Er hatte sich durch- gebtssen . 2 war durch derartige Hindernisse nicht für eine ernzrge Sekunde i» dem ecamal gefaßten Entschluß toanknb geworden — als erster deutscher Heerführer dreseS Krieges le;ne icusjtfta qegeu Oie Sarifcr Forts heranzuführen. ..eyt lag er mit seiner Armee in breiter Front a.rr Nheiu Marne-Kanal, sperrte und kontrollierte diese wichtige schlssahrtsstraße und war wieder mal lustig dabei, die Franzosen, Engländer und Belgier und all das farbige Gesindel aus den molligen Schützengraben. auszuräucheru , Manch anderer Härte sich an solcher Ausgabe wohl b\t &bne ausqebissen und den Schädel eingerannt — er nicht r^elbjtoersta.blich ikichl. Er war ja oer Kommandiereude General von Lüssow Und jetzt mußte da solch armseliger kleiner Pariser Pflastertreter kommen und ihn an der Nase herumfüßren und das letzte Wort behalten. Und toenn der hohe Herr auch nichts vor feiner Umgebung merken ließ — bae haft doä) oetoaUiq an ihm 2olch eine Unverfrorenheit! Und von welcher aalglatten Zuvorkommenheit dieser Pariser Fritze gewesen war? Und setzt sollte er — Foiias Leberecht von Lüssow —. er sollte jetzt, weil- dem kleiicen Herrn aus Paris so in den Kram paßte, he- der Marquise andreren und rbre junge grauer Hren pnd ihr da mit halben Geschichten kommen, oie nicht Hand und Fuß hatten^ Nee — das ging dem hohen Herrn oecdeuwett roioer den cstr-.ch Und so druckne er denn und druckste und roand sich — Ji6 im schließlich, wie schon lo^ott, sein persönlicher Adjutant einfiei, der ja doch eigentlich dazu da war, all solche peinlichen «beschichten aus der Welt zu schaffen und für seinen hohen Ehei in die Bresche zu springest. Das war ein hervorragender Gedanke Ob das eine glän^nde Idee war' Und zwischen ein paar Randbemerkungen. die er einem eben erngelaufenen Gefechtsbericht hinzusetzte, drrickte er auf erneu tropf der Telephon- tastarur — daß im Adjutanten Zimmer eine Xiimel grell ausschriltte Rittmeipser Brunno ^ legre seine schöne LiebesziAarve. die er sich gerade angesteckr hatte, schleuniast bettelte, »oranz aus und begab sich zu seinem hoben Cbef Und da erfudr er denn, welch Kummer dem alten Haudegen und Scrattgen so gefährlich auf der ^eete hernmkniele und mit welcher lietzlrcken Mission er betraut werden sollte. Nicht dienstlich natürlich erfudr er das, sondern der aUe Fosias Leberecht war von bestrickender Liebenswürdigkeit, bot dem schweren Reiter eine noch schwerere r.enä Zrgarre an, wa- als das achte BelSvunoer gereckmet werden tnrrftt, und oerbrersere itai sich eine to gerichrK Fam'lienstinrmuug, daß der Rittmeister einfach nicht die minderen Bedenken haben konnte, ohne sich schwer au dem väterlichen Wohlwollen seines hoben Borge'etz'.en ;u vergehen. Er begnügte sich einfach mir der z^emluh überslüssraen Entgegnung „Wird selbstverständluh sofort erledigt. Erzellenz. Ich werde die Frau Maranife heute noch t» der A^qelegercheit tu sprechen suchen ' 398 „Das ist sehr schön, lieber Brünnow. Und sagen Sie •mal ___ ^as halten Sie denn nun eigentlich persönlich von der ganzen Mnbergeschichte?" Mer der Rittmeister Brünnow konnte sich verdammt beherrschen. Er war als ganz junger Leutnant titit den sogenannten „eigenen Ansichten" bei mehr oder lvenrger hohen Vorgesetzten ein paarmal erheblich angelausen uno seit der Zeit war er eklig aus der .Hut. - ^ Mochten sicb die erlauchten Herren ihre respektwen Kopse zerbrechen — er tat das so lange nicht, wie sie ihm nicht anch die volle Verantwortung für sein Handeln zuschoben. Dann allerdings spitze er die Ohren und machte dre klugen sperrangelweit aus. Hier jedoch war das angenschem- lich unnötig; denn Exzellenz geruhten ihhr einfach mit einem Aufträge zu beglücken, der einen: Befehl gleichkam und darum prompt ausgeführt werden mußte. So schob er denn diplomatisch die Schultern hoch uub meinte vorsichtig: M ^ „Ich kann mir aus der ganzen Geschichte kernett Vers machen, Exzellenz. Möglich, dieser Doktor Darragon ist ein Phantast — möglich auch, dieser Räubergeschichte, wie Exzellenz sie zu charakterisieren belieben, liegen irgendwie reale Tatsachen zugrunde. Das wird ja schließlich der Leichenbefund ergeben. Für den Augenblick und auch für die nächste Zukunst können wir meines Erachtens nur das Eine tun — dem mysteriösen Herrn höllisch scharf auf die Finger zu passen." Und da der hohe Herr beisällig und zustimmend nick- koppte, so zog sich sein Adjutant diskret wieder zurück und schickte ein Ordonnanz zum 'Schloß hinüber, wann die gnädige Frau Marquise die Güte haben wollten, ihn zu empfangen." Die Ordonnanz kam mit der Mtwort zurück: „Am nächsten Vormittag." Und die große schwere Standuhr auf der Diele zeigte gerade mit dröhnenden! SchlaHe die elfte Vormittags stunde an, als der Rittineister Brünnow, von dem alten Frederic geleitet, den sogenannten kleinen Salon des Schlosses betrat. Die junge Schloßherriu erwartete ihN bereits, Sie hatte aus einem Stuhl am Fenster gesefsen — jetzt erhob sie sich und kam ihm eiu paar Schritte entgegen, reichte ihm die Haud, über die er sich hinabbengte. Dieser kosige kleine Salon — hier hatte er die junM Witwe zum erstenmal gesehen, als er spät an einem Augnst- abend schm utzüberkrn stet und tödlich, abgespannt vor ihr stand; und jetzt umschlossen die mit kostbaren Stosftapeten bekleideten Wände wiederum sie und ihn. Mer wie anders diefe Situation! Damals hatte sie ihm gegeriüberaestanden — das vornehme schöne Gesicht Umflossen von den: weichen Licht der elektrischen Glühbirne oben ani Plafond, die Augen wundervoll groß Und klar, der Klang ihrer Stimme frisch und sicher — he nt verhüllte ihre Gestalt der stumpfe schwarze Krepp der frischen Trauer; heut war das Gesicht bleich, die Augen müd und überwacht; die Stimme schleppend. Das Mitleid schoß ih,u heiß zu Herzen, wie^er sie jetzt so vor sich sah, die mit ihren jungen Jahren schön so Schweres hätte erdulden, soviel liebe, ihr nahestehende Menschen hatte Verlierei! müssen. Und diese Sekunde war er jast versucht, ihr irgend ein herzliches Wort zu sagen, das abseits der konventionellen Phrasen lag, die er und seine Kameraden vorgestern ans dem Kirchhof gemurmelt, bevor sie die Hacken zusammen- schlngeu und zurücktraten. Wirklich —■ solch ein Wort lag ihm schon ans den Lippen. Ein Wort — vielleicht ganz schlicht und unbehilflich, aber von Herzen komurend nuo zu Herzen gehend. Etwas trieb ihn, ihr das zu sagen. Und ihr auch zu sagen, daß er leide, weil er sie leiden sehe. Trotzdem — nee, lieber nicht. Es blieb doch zweifel- hast, ob sie so ettvas nicht als taktlose Zudringlichkeit anf- saßte, ob er sie bamü nicht etwa scheu nrachte und zwischen ihnen beiden wieder die Distanz vergrößerte, die die letzten Wochen fast überbrückt hatten. Mer als hätte sie geahnt, worunr es ihm du innerlich aiug — lächelte sie trüb und scheu und versetzte fast entschuldigend: „Es ist auf St. Ehamant ein wenig still geworden, EHerr Rittmeister. Ich mußte mir sogar die Freude versagen, Sie und Ihre Kameraden des Abends an der Tafel Mm mich zu sehen. Seien Sie überzeugt — ich bedaUre. es'. Und wenn Sic nur ein wenig Geduld mit mir haben —\ vielleicht, daß ich nur ein paar Tage absoluter Zurückgezogenheit noch brauche, um zu mir selbst znrückzufinden. Dann soll alles wieder so werden, wie es war, bevor. . .'1 Sie brach ab. Ein schwerer Atemzug hob ihre Brust. Der Rittineister Brünnow halte unwillkürlich dei! Kopf zurückgelegt. Wie in halber Mwehr dessen, was sie ihm du sagte/ Er antwortete gedmupft — und weun man genau hinhörte, dann war es, als dränge sich durch seine Stimme eine verhaltene Zärtlichkeit: „Gnädigste Marquise hätten das nicht sagen, sollen. Gnädigste Marquise dürfen überzeugt sein, und ich gebe mein Ehrenwort — es ist nicht einer unter uns, der nicht von ganzem Herzell die Trauer dieses Hauses mitfühlte. Wollte Gott, wir fänden Gelegenheit, gnädigster Marquise unsere Empsindililgen zu beweisen." Das kam so grad und ehrlich heraus, daß in ihren müd überwachten Augen ein warmes Licht aufschimmerte. „Ich danke Ihnen von Herzen, Herr Rittmeister. Ich danke Ihnen und ihren Herrn Kameradeil auch noch besonders dafür, daß Sie meiner Schweigermutter ans ihrem letzten Wege vollzählig das Ehrengeleit gegeben habend „Das verstand sich doch am Rande." „Trotzdenr — es hat lnich herzlich gefreut." „Gnädigste Marquise — es war nicht nur eine katte^ selbstverständliche Aiistandspflicht, sondern es war uns auch eine Sache des Herzens, eine Pflicht der Dankbarkeit Ihnen gegenüber." Wieder war es still zwischen ihnen. Wieder schwiegen sie — wie Menschen schweigen, die sich vielleicht viel zil sagen haben und doch nicht die rechte,! Worte finden und vor der drängenden Unruhe ihrer eigenen Gedanken stutzen. Eine Stille war es — wie ein quälender schwerer Druck, daß ihrer beider Atemzüge nnwillklirlich hastiger und schwerer durcheinander flackerten. Und dann begann der Rittmeister Brünnow sich seines Auftrages zu entledigen. Eigentlich eilte es ihm damit gar- nicht so sehr; inr Gegenteil — er hätte wer weiß was darum gegeben, dies Zusammensein mit der schönen jungen Witwe nach Möglichkeit lange anszudehnen. Aber trotzdem. Dies Schweigen, das zwischen ihnen war, diese schwüle Stille . . . hols der Denwel, dabei konnte einem angst und bange werden! Einer solchen Frau so dicht gegenüberzn- stehen und dann garnichts zu sagen und Von ihr anch nichts zu hören und n!ur zu sehen, wie sich über der Bru,st dev schwarze Krepp ihres Kleides in unruhigen Atemzüge^ hob und senkte — nee, solche Situation war dem schweren bayerischen Reiter zu gefährlich. Er hatte nie recht im Leben Zeit gesunden, sich viel mit Frauen zu beschäfNgen. Es entsprach anch nicht seiner Neigung. Orr war zu sehr Soldat^ zu sehr Streber, zu sehr Pflichtmensch. Und wenn inan dann plötzlich in Situationen geriet, wo man sich lebensgern ein bißchen mehr Routine und Erfahrung gewünscht hätte, dann hatte man plötzlich so ein ganz merkivürdiges Gefühl, als gehorche einem die Zunge nicht recht — daß inan sich fürchten mußte vor dem nächsten persönlichen Wort, weil man mit ihm vielleicht alles verdorben hätte. Steif und hölzern und respektvoll dnzustehen, den Kavalier zu spielen, wo man doch weiß Gott zehnmal lieber hätte ehrlicher Mensch sein mögen; Phrasen zu dreschen einer Frau gegenüber, der das eigene Herz schon seit Wochen wie ein treuer Köter nachlief j ... ba kenn sich ein cinderer aus! Vielleicht, daß der Herr de Marsillargues, dieser geschniegelte Pariser Lebejüngling, derartige Situationen auszunützen verstand ... er der Eberhard Brünnow .— er bekam das nicht fertig. Oder die Zunge wäre ihm vermutlich gleich so mit dem Herzen durchaegangen, daß die schöne junge Marquise Hals über Kopf den kleinen Salon verließ und in Zukunft für ihn nicht mehr zu sprechen war. Da blieb es schon sicherer, er redete schleunigst neutralen Kram, der sie und ihn nicht persönlich berührte. Und so kam es, daß nach diesem Schweigen, aus dem sich vielleicht allerlei Schicksal und Glück und Zukunft hätte heransholen lassen, der Rittmeister Brünnow nichts besseres wußte, als Von einem anderen Mann zu sprechen. Das war der Doktor Darragon. Und was er für sondern bare Wünsche hegte, erfuhr Jütta jetzt bis ins kleinste.. (Fortsetzung folgt.) 399 - Vas Abenteuer der „vineta". Wne Zukunstsgescküch'te von. Assred BratL. (Nachdnick verboten.) iEÄ war im Mdai de.» Jahres 1932. ^ . .. Auf dem großen Pier des Bremer Lloyd drängten sich d»e Passagiere, die ihre Kai Men zur lleberscrhrt nach 9tatJ Bork auf dem Schnellschvauben-Unterseedamyfer „Bineta" belegt hatten.... „Bineta" war ein Amerikadainpfer des alle»»noder,»sten Typs, der damals erst seit zwei Jahren den LuLiisPassagiervcrkehr zwisck>en den beiden Kontinenten besorgte. Mit ihöen 15 000 Tonnen war sie das größte Schiff dieser Art. Man erinnert sich wohl, daß die U>.iteufeedaurpscr bereits nach den ersteil Wahrten außerordentlich bliebt geworden waren, Sie fuhren, wie heute, bei ruhigem Wetter her größeren schnell lgtert wegen an der Oberfläche, tauchteil jedoch bei den ersten Auze»cheu eiiles Sturmes unter, tkn», tt» der Tiefe des Meeres ihren Weg, un- gehenlint durch Wind und Wellen ulld tu idealer Stabttität, fortzusetzen Ter Erfolg der Untettvasserfahrer war schon la»»gst e»ne ern- wvndfreie Tatsache geivorden, obwohl der Hauptzweck der Zwn- struktion, die Gewähr für eine über das Maß des Geivohilllcheu hinausgel>ende Sicherheit, noch nrehrfach — und ganz vesonoers voll deil Konkurrenzgesellschaftei» nach altem System bestritten wlurde. . ^ Tie Maifahrt der „Vineta", von der wir nach den aulhentlschen Berichten der Anger» zeuge»» in aller Kürze etrte zusammen tagende Darstellung geben, iiahm durch die auf dieser Fahrt eingcttrossene Katastrophe mit ihren» alle Rekorde tu den Schatten stellenden, so überaus glückliche»» Ausgang die letzten Awersel an der Zweckmäßigkeit des heute^allgemein gelvordenen Schtffstyps. Trotzdem der Luftverkehr Berlin — New York die Strecke heute bekanntlich in kaum drei Tagen zurücklegt — während, wre man Weiß, auch die schnellsten Tanipser noch immer fünf Tage brauchen. Werden die Schiffe der „Bineta"-Klasfe aller Borausftcht nach,stets Wegen ihrer aufs Aeußierste gesteigerten Sicherheit modern bleiben. Darum soll der zehnte Jahrestag der „Bineta"-Katastrophe nicht ohne die ihm gebührende Mtung Vorübergeher». Wir rnfen die einzelnem Tatsachen irr knapper und chrono logischer Form in Erinnerung. Also — die Passagiere drängten sich auf dem breite»» Pier an dessen Kopf die „Bineta" log-, mit Wbeiii Ruvchf m Mm Wasser' ragerrd. . . Uw zehn Uhr vormittags ertönte das Abfahrtsignal, und zlve» Stunde!» später dampfte das Schiff bereits in freier, glatter See. Das niedrige Oberdeck, das den» flachen Dach eines langgestreckten Danses glich, war mit Liegastnhten und KorbseWn bedeckt, von den lusd- »lnd »vasserdicht verschließbaren Erfr»schu,»gs^pav»llo,»s und dem dein» Tauchen ebenso abschließbaren Rundbau ber Schrffskapt'lle wehten die Wimpeln in einer flotte»», angenehnieri Brrfe. Der Tag verging — wie jeder Tag a»lf einem eleganten, alle erdenklichen 'Beguenrlichkctten der Festlandshotels b»ete»lden L»,xu^ schiff Da gegen Abend die See ein wenig bewegter lvnrde unb schwere Wögen in breiten Reihen heranzurollen begannen, w»»rde das Signal zum Tauchen gegeben. Ein Druck auf de»» Signalapparat in dein Kommaud>.tur»n ließ die Klingeln und Sirenen in allen Räumen des Schiffes — »n jeder Kajüte, in de»» Gesellschastszünmern, ans den» Sonne»»deck und den mit Glaswände»» riirgsu»»» geschützten Mitteldecks ertönen. D»e Passagiere führe»» in den Auszüge»» zur zweite»» Etage hrnab, — ein dreimaliger Hupenschrei, ein Aufheillen des! Nebelhorires, -- und langsau» begann die „Biireta" sich in die brande»»de Flut zu senken. Wör jemals! a»» Bord eines arrderen Schiffes oder vo»» der Küste a»»s das Tauchen eines großen Mssagierdampfers beobachtet Hot, ke»mt die imposante und »»och immer ein wenig plstrntastrsch anrnutende Schö»»heit eines solche,» A»»blicks z»ir Genüge. Zuerst sicht man die Deckstü'hlc di»rch die Bcrsenkungsplatte»» verschwinden, Hann schließen sich die arrseinandergeschobenen dünnen Panzerplatten rings un»! die Pavillons, und innerhalb einer Wnute »st das Deck durch die Arbeit der vom Kommandotnrm aus zu bedienei»- den elektrischen Ndaschinerien vollko»n»»en „klar", wasserdicht u»»di glatt wie eine einzige, einheitliclu Hülle aus Stahl. Nun geht ein leichtes, flüchtiges Zittern durch den langen, fischartigen Rnmpf, vom schmalen Heck bis zun» spitzen Bug, und lanLsan» beginnt das Schiss zwischen den Wäten zu versinken. Die Schaumkämme an beiden Seiten der Bordwände färben sich in den» Tä»»»»»»er»» des Llbcnds leuchtend rot »ind gelb — das ist der Widerschein der ta»»send ctcftrifcfK»» Glühlampen, die sich im Innern des Schiffes e»»tzündet haben und durch die Fensterreihen aus chemisch gehärtetem Doppelglas (iM Falle eines Bruchs werden sie bekanntlich dllrch Stahlplatten ersetzt) ins Mieer strahlen. Nun hat sich das Schiff in eilten schiminerusdten Palast verwandelt, in ein Feenschloß, über desse»» Rücke,» das Wässer geheimnisvoll rauscht. Das Sinken vollzieht sich so langsam und mit solcher Stabilität, daß es mit geschlossenen Lütgen überhaupt uicht zu vemerken wäre. E»»dlich.ist die gewünschte Tiefe erreicht, und i»» »»nerschütterlichem Gleichgeivicht geht die Fal-rt »vieder vorwärts. Die Arbeit der Propeller, das MischinengetLusch, der Sturm und der viele Adeter höher brausende Wogengang sind u»»hörbar, sie existteren nicht für das Fahrzeug, das »»» der nnberüh.tcn Tiefe des Meeres mit achtzehn Knoten Stundengeschwirrdigkeit seine,» Kurs Verfolgt. Der Speisesaal funkelt von Lichtern: vo»» ben blumeirgeschmück- t€u Tischchen blickt man durch die^Fenster in das grüne, vhnpho- reszierende Wasftr^ Das ist die Stunde, in der das Märchen.des Meeres sich dem Seefahrer enthüttt. Phantastisch geformte Pflanzen, Mgen ziehen sich hinter den zotldlcken Scheiben vorbei, und manchmal schlägt de»' im Licht silbern glitzernde Schuppmtteib eines Fisches an das Glas, erschreckt und flüchtig, »oie die Motten und Naclftschmetterlinge an morrnen Somme rabenden ge ge»» die Kuppel des Lampenschirmes tauineln. Das Meer ist »licht n»ehr still, tot ^u»d unen'orscht; sein seltsaines Leben treibt gespenstisch um das Schiff, bas mit Menschen »md Waren wie ein funkelndes Fabeltier dahin gleitet. Tie Fahrt der „Bt»»eta" verlief glatt und rmgestort. Am vierten Tage aber — es war, »»ach den Berichten, genau »,» der sechsten Nachmittagsstunde, und man befand sich tn der Zone des Eistreibens südlich von Neuftindland — nahte die Katastrotche, die wegen der eigenartigen Beglettunis,äi»de »md des einzigartige,» Ansgangs viele Monate hindurch die Sensation der rnlernati ovalen Presse bilden sollte. Schon nach Mittag hatte starker Nebel ei»»gesetzt, der sich später immer mehr verdichtete, so haß die stärksten Scheinwerfer ihn ntd>t völlig zu durch dringen vermochten. In dresenr Falle gehen die Tauchdampfer rmter Wasser, um de»» Zusammenstoß nrtt einem Eisberg — wie er semerzeit das ftirchtbare Ende der „Tttanic" Und des größten Teils ihrer Passagiere verursachte — zu verhüten. Wenn der Kapitän der „Bineta" nicht den Fehler bega»»aen hätte, sein Schiff allzulange auf der Wasseroberfläche zu belassen, hätte natt'irlich der Zusammenstoß der „Vineta" mit.treibendem Eis überhaupt nicht erfolgen können. Bekalmtlich wurde ja auch später eine Berordming des Napigattonsanttes erlasse»:, die da^ Obattvasserfahrer» bei nebeligen, Wetter verbietet. Llber loie die Sache sich nun einmal in Wirklichkeit verhielt^ dampfte die „Vineta" uoch Un»j die Zeit des Tiners aus dem Wasserspiegel. Zu»n Glück rvar bereits has Deck geräumt, da alle Passagiere sich in» Speisesaal eiugefunde»» hatten. Auch die Mannschaft hielt sich schon in ihren verschlossenen Räumen, da in tt-enigen Minuten der Befehl zum Tauchen gegeben werde»» sollte. In diesen» Augenblick »»un stteß die „Bineta" mit den» in» Nebel nicht rechtzeitig gesichteten Eisberg zusammen. Das Schiff und das Eis waren in entgegengesetzter» Richtigen in so rascher Fahrt, daß kein Stoß fühlbar wurde. Die scharfe Kante des Eisberges hatte den Bug wie mit eine»»»! Messerschnitt gerammt. Das folgende Verhalten von Führung »md Mannschaft verhütete die zu erwcrrte»»den f»»rchtbarer» Folgen. Lioch »nährend die „B»»»cta" tauchte, wurden die Schotte»» geschlossen, so daß das' beretts strudetaittig in den Bugraum einge- drMngene Wasser nicht in die übrige»» Schiffsteile gelangen konnte Eil» Schiff des früher gebrä»»chlichen, ge»vühnlick>en Typs »ota aber unter den gleichen Bedingungen infolge der ber'eits aufge- nomMene»» Wassermengei» rettungslos dem Untergang preisgegeben gewesen. Tie „Biireta" iedock) tauchte tiefer mtb tiefer, um dann anf dem Meeresgrur»d liege», zu bleiben. Die U»»te»',vasse»'konstrilfttvn hielt vorläufig jede »vettere Gefahr fern. Um eine unnöttge Panik zu vermeiden, erhielt die Mannschaft den sttengen Befehl, die völlig ahnungÄosen 'Passagiere in ihren» Glauben zu belassen, daß das Sckiiff ungestört unter Wasser fahre Ta der Bug »n,r Wa»?ei», Gepäck und oie Postsäcke enthielt, war diese veruttnfttge Lk»»ordml»»g aud> ohne ,»-eiteres durchführbar. So verlief das Diner in dem festlichen Speisesaal heiter wie sonst, und alle Passagiere silchten ahnui»gslos ihre Kabinen zur Nachtruhe auf. Inzwischen über begaiti» der Uitterlvassertclegraph seine Tätigkeit, und bald wir die drahtlose Verbi,»dung mit den» Unter,»msscr dumpfer „Kön»et", der auf der Rückfahrt von Ne»v York begriffen »var, her gestellt. Un» sechs Uhr »nvrgens, nach einer für die Passagiere völlig ungestörten Nacht, l-atte de»' „Komet" endlich in der Höhe des Meeresspiegels die llnfallstelle erreicht. Tie Passagiere lvnrde,, gelv-eckt n»td, nach kurzer Mitteilung des Sachverhalts, ausgefordert, sich in aller Ruhe zum Besteigen der Rettungsboote bereit zu nrachen. Diese Boote — in Form und Konstruktion eine Art vo», Mi »»iatt»rn»tterseebooten — können bekanntlich auch unter Wässer ihren Tie,»st verrichten. IN, Falle de»' „Bineta" aber berührte ihre tech»»ifche Ansiiistung sich praftisch zum erstenmal. Als Passagierd uild Mannschaft in de»» Booten untergcbracht war«», wu»r>en dieselben von innen »vasserdickn verschlossen, sie glitten mit eigener Motorkraft sacht aus den Lanzierrobren. stiegen zur Meercshöhc empor und legten Odl- »mb unversehrt an der Breitseite des Irrenden „Komet" an. Tie „Bineta" konnte nicht mehe gehobelt norden. Toch die erste Säiiffs-katastrop^', bei der m»ch nicht ein Mensctxnlebe»» ve» loreg ging, hatte ihren uwöergeßlscheu Mschl.uß gcsund»n. Oerinijehie-. — D i e unliebsamen ?ent!üitbleit So sehr man ttv alten En.land über die Teilnahme der LondÄente auS der: ftoiouttn mib Uederseeländern, wie der Kanadier, Neuseeländer r«d Australier. erfreut war, so geht btf f e Freude dennoch nicht über die Grr rzen de» bekannten echt englische: Egoismus tünauS. Die .Ue^ersekleute" haben n.ünlich nicht nur ihr eigenes Leben für das alte England eivgefey:, 'andern zum Verdruß der Jnsel- berrodner auch viel'ach ihre Karnilren mitgedracht, die stcb während der KrieHSbauer in nröglichster Nähe ihrer kämpfenden Väter und Söbne urrfdatten rroOfii Dies ist aber nach Vnncht der.Londoner Vreäe zu viel deS Guten - da viele solcher Familien deren An- geborige verwundet rvnrdeck. nnmnehr mittellos dastehen und den englischen Geinemden zur Last fallen. AuS diesem Trrurde ist sich neuerdirkgs dre gesamte englische Vre^e in dem liebenswürdigen Vorschlag ? die Nugebörig.'n der Koloniaksolbaten möchten sich doch auf kürzestervvege ach ihrer Heimat zurückbegeben. Ter hier zriin Ansdnrck gebrachte Ego'.s..:us scheint diesmal nicht mit der ionst »o gerät nter. englischen Klugheit gleichen Schritt zu halten, da d,e kanadischen, neu e«: indischen und australischen Känipker ück ***** eme deraN'g« Loa'' llmä'l-ch zweifellos ihre eigenen Gedanken machen verderr le^cvr. »veil dieses harmlose Tier durch die Legende'' von der Rettung des Kapitols dr-rch Oaufezeschnatter historischen Deltru» erlangte. So :ve»8 der,rtyaw* wieder einmal ein Gm'.'ehelden- sstuekchen ru beruhten, aus das er außerordentlich stolz zu sein scheint. ^ der Umgebung von Paris, so erzählt da? Blatt, ward« eure kleine drakulose Station zur Ueberurrttlung militärischer Nach« richten^'nuerha'o der Garnison au'gest<ütt» T»eie Station wird von znrei djmfcra bedient, die es schon längere Zeit schnerzltch emvsande -. daß ihnen keme Wache zugetrilt wurde, um neugierige Sucher »ernzuhaven. Endlich karuen die beiden PolluS, die wie «rue Porlus außerordentlich erfindungsreich saren. auf den Ge- öanken. »-ch zu diesem. Zioeck e- -e AanS zu deschafier. TaS Srper> menr harre den best«: Erfolg. und l^itte können die beiden braven ^nker m aller Ruhe ihren T eilst verrichten, da die begabte Gm.s xr : echt stanz östxhev^ Patriotismus im Umkreis von. 260 » Wache bait und ein burchbringendeS Geschrei erhebt, sobald ein Fremder eS »vogt. diese neutrale Zone »u überschreiten. VScherüsch. ^ 9 m r o r p e d O b O o t gegen England Bo,'. Fritz Srm. Lrer? geh. I Mark. Verlag A:-st Scherst G. .u b ö, ^ rrgnn nar visier em.es großen vonrbarger pat L^svan'^ers, der rn den Tagen vokirischer Qoch ß ff mm r'.ng. da ftot stunde ^n.»cherdung über Kr eg oder Frieden bring«', könnt« »eme vahrt nach Aamrika antritt. «an. chaste : -d Ostiziere von der Unruh« beherrschr. dre uns alle zu rener Zeit urn- nng. Kanal erreicht sie die drab:lose Nachricht von Deuksch- laudS Moorl» rerrm g. Tie vorherige Begegamg mit der englischen " 0 i -rtbr.mgS u.u abgecle dern-. Richtern vor Dover sr.ntt. glvr za öerr.ea.. AS Seemeüen oo:-. Lueensto ou kr^r die Funken^ Eiglonds Kriegserklärung er». Man be«chlienr trotz- y. . rx ^ ,lÄ 5 Amerika ßor tza ße h eM — mb Be «elmat. Cn ®^ äl Sretijer.: hmdurch ioirö d.e amerifa- r ?2!. p^eu-gre^. erreicht «:ab, nach au-rege, der Küstenk'r^ im ®i* c . begleitet, der hmdson. Der BersaGer kuH emem go^an.>iicheu T-arr^er nach Deutschland zurück, gerät mr hrnoerl» deutschen Loadsleute-.: tu franz^che ta SieEr m d ein degleüer gelarwen d rch ^er ; .rück und uS Vaterland. dem die Reite aut den mtt aber h ier be i i GeßUMgenschast wogbal' ar Finch- s'chlldecr er nu.-m.eor den Tienst o?«,' krchv-M Vorstöße gegen die euai^che E» »eren Me Kreu^chlachtrn der ^ rr*: V» «rudern : r d > ^^gera^riff ' ~ J • 2 * £ • — -i --- -:' •.r’: •. •• 3 i 7 fc . f r, ?{£ ' ttff«.»«M N u A? 5 * rflL «t» t ä : I |u nsongai ?..ni Viertel rühr- ; r. ; - - r. 7 - ' " - ,- ;;.f : JV^; ^Es ^stes g bt Aoe»a«uS eisen Rückblick am Mrs' 7.^. ^r^TfT*• vergangenen ;w« Jahren geler nt :-e ^eldvredrgr, d« oon dem. r>mü«,sv»arrer • bem englvchen Trommel»« r ^MoKae Gehauen —rte, — Dem WÖCä fart* Tn; 4 a*ru • O. Erd »ed« schreib« - -c : : • 7 ztt:. Ich >« Mensche von Scho machen. — Unter dem Äbßhnlr ^ ■■■-=-•* 5 - - Lro-. L »O W i ng 7er S-cho oe ha > ch»»de"*«• ji j-i feiner Vbck -j, ^ ***** Tot*gaag Schümm, eine ^e-.-r-^ch-k. rern. - Un7n-«rof. Tr ^ ^ m Erwartung Dichter He- ruh s Lmn achtjigsten Kmchliiß an die ' der di« oef* ShLE i^Lb .Büch« der Karl Feul'ch wendet sich gegen die Unqerernrthert der häustg ge- brauchken Nrörter ,?lrbeitgeberE und ,Arbeitneh,uerE und gegen o:e soziale Anschauung, m der diese Bezeichnungen ihren Ursprung bioen. — Aus der Rundschau heben wir folgende Beiträge hervor: tSlantschnigg, Sls heißen es: Fronnnsein. Albrechk, ,Inter« e^-anl". Ridden, Katholuckie Pro»ad,cktung. Stapel, Bernard ^ Jro - Markop, Tie Augsburger Singschule. Schumann Fürst ows ,Deutsche Volitik*. IlvenariuS, Jmmelmann. — Die Bu derbe »lagen e»:t halten: Ein Bildnis Öeinrich SteinhansenS von feineni Bruder Wilhelm. Eine Landscha'st mit 5lor»»seld von HanL von Volk: rann Hedwig Klemnr-Jägers ,Bisionst Die Roten- beüage bringt eine Vertonung des Liedes ,?!m Abend vor der «chlach:' von Marlin Frei). — Kürschners Bürcherkchay. Band Nr. 1076: Um L* r J& r £r ^rabü.ng von Joses Kuhnigk. 95 Setten Umgang, vttis A P.g. - &tmx. 5triag, Serlin W 9, Pol-dam-r Straße 124 12o. _.7 Mit den psychologische.» Vorbedingungen des Friedens be« tchanigt uch e»n außerorde.rtlich intereffanter Artrkel Prof. Tr dlrrgust -te> erS, der die »oeberr erlchieneire 105. Kriegsnunumer der L-ipz.g-r Illust rirrirn Z rii ung- erm-n. 9}ni:.fnt- UH w-r. Ärrt darau? legi, d^ü Verlaus de, VStterringinS -m Bild« ,u vena.gen, muß zu den Kriezsuumm-rn der Leiv-' ,er .Jllu- 'ir,er!-n Zeitung' greisen. Mi! welchem »umwand das Blai! >-in kim-Aerüch«!, Niederschlag de? großen Geschehe!!? draußen »m 0 S.de zu geben, verfolgt, zeigt die'dem vorliegenden üest bei- gegebe:e merte Zufamm«rstev»mg der Bi!dui-7e von rt der Fro tt Mttarbeiterv der »Jllnftrierten Zeitrmg'. Nicht »veniger OlS 57 Bilder, zun» <.«l größten Formats und in MehBarbendruck wl^ergegeben »lln-.rieren den Kr-ez m seinen verschiedenste« Phasen, merklich »st dar Hest nicht minder wertvoll. ~z * l der ,SchweizerIllustrier . enZeitung°, Bertagsan'ta.r Rrngrer & Eo., Zofingen. Preis 85 Big., bringt u.a. wreder 'eyenswerte Bilder aus der Sonnneschlackt und vom Leben »inb Treiben be: »msere» Femden. Weltliteratur^ bringt in ihrer neuesten 28. ^Weanifr-Shimmer ;w« Novellen vor» Goethe: Der Mann von «w ^abren und Die neue Melusure. Tie glänzend auSgestatteten und »n ihrer Auswahl vorzüglichen Beröffeullichnngen stnd vom Belage der .Weltltteratur', München 2, Färl-eriraben S4 »u beziehen. " ' • Gietzeuer Hausfrauen-Berein. ^ Wache» Küchenzettel. £-xr:*?4£ " 1 a 3: Zdaxmcbvat' n. kriizaUymüfc, «.Ü" VuJ, ^ S * K J? V S “W« ani *'**t »eräUte« SdifraKt Br^chenrott»elr, »fartofWR T i enS rag. ^arw^rl urve. DanumnMetn, gekochte Pttaumea. Si-v^Adntr*' ^Eramvee^uvve. Bokmengemwe. ömngc, ^-aaaetÄta«: Grüne ErbseMuppe. 3fei *>ut von Zolbstei ch Moktaoo.ni. ^ Freitag: Grap^ia** Okieöc»rt«*f*; mit ObKeiMoge dn .70 Zucker ütt; 2 Wchott-r ober GeerS er» Zitrone fararrt -NM gibt dies « - ntö dern M iJÖar? geichlaverren ^ttzrik. (Hf« ^•'rrvm n»t Butter bestrichm den Boden mi: bon selkem^m dick belegt, ^irrarf die C»n j Hma^ v-' ".t vph t« MäMger vitze ein« Sturrdr yH fr« HreaKälfcL AtyoLl Ser s , . 3" ine Felder riebe.-.stehender Ngur sind die Buchstabev mibbbbbeeeeen eeebkkkllloop pp ^rrrrrrr biss«« derart «rP »tragen, daß -z, senkrechten und wagere chtrn Reihen gleichlautend -ol-;«d«g ergeben: 1. Ev.e eU£aeto*l*»je, 8 - Klemer«S Seeschiff. r. Stadt im Ta annS g eb icge. Lnflöi'nng in nächster Shrmun l in voriger Nr-rrmer.