Samstag, den 22. Zuli ßi W ft wißt JÜ Schicksale. Noman voll Heinrich Kornfeld. (Nachdruck verboten.) (Amerlbanisch«» Copyright by Carl Duncker 1911) tFortfetzuna) Jeden Tag strahlten die beiden Kronleuchter auf, überwachte voll der riesigen Kredenz her der Haushofmeister das Servieren un.d Mservieren der Diener. Jeden Mittag liest sich die junge Marquise von St. Chamant von Seiner Exzellenz dem General von Lüssow die Hand küssen und zur Tafel führen', verlebte sie eine Stunde angeregter Unterhaltung im Kreise ihrer deutschen Wste, versah sie die Pflichten einer Hausfrau. Jeden Mittag war jdas so. Und ofk'-anch sunnnelte sie abends die Herren um sich, gestattete ihnen die Zigarre oder Zigarette. Und es war nicht so sehr Vorsicht' vorder sralizösischen Marquise, als vielmehr ungeschriebenes Gesetz, daß in Gegenwart der Hausfrau keiner der Offiziere ein Wort vom Kriege und von Kriegsdingen sprach. Höchstens — da st hin und wieder einmal der General von ILüssow oder sein Stabschef mitten ans angeregtem Geplauder abgerufen wurden, wenn der Morseapparat arbeitete oder vom großen Hauptquartier telephonische Befehle und Anfragen kamen. Sonst aber herrschte ans St. .Chamant eine Geselligkeit großen Stils. Und man hätte sich fast im tiefsten Frieden fühlen können, wäre nicht drüben von der Linie der Marne her ununterbrochen das monotone -Knarren und Knattern und Dröhnen des Infanterie- und Geschick-lämpfes herü'bergekommen. Mer auch dieser drohende Unterton ward der jungen Marquise allgeinach zur Gewohnheit. Sie hörte ihn kaum noch. Ja — »venu dies murrende Knarren ans der Ferne her ural eilte Stunde schwieg, dann horchte sie ans: hoch- geschreckt durch die ungewohnte tiefe Stille. Aber inmitten all dieses Trltbels, all dieser Pflichten weitgegrifsener, großzügig gewährter Geselligkeit . . . fand i ie doch stets ein paar Stunden am Tage, wo lliemand sie kören durste, wo sie am Bett ihrer Schwiegermutter, »er alten Marquise de St. Chamant saß. Und was die beiden Frauen da miteinander sprachen, wieviel Liebe und zärtliche Sorgfalt da gegeben, wieviel Liebe da entgegengenommen um erwidert wurde .... * Ute hat es jemand gesehen oder gehört.... . • <• * „Was sagen Sie doch dazu, Brünnow? Habe ich Ihnen AuVtel versprochen?" Der Rittmeister Brünnow nahm die Hacken zusammen vor Seiner Exzellenz dem KommaiMevenden General. „Tatsächlich — 'Exzellenz sind ein unheimlich sicherer Prophet. Ich hätte im Leben nicht für möglich gehalten. daß wir mit einem einzigen Bataillon bayrischer Landwehr die Höhe317 gegen die anstürmenden Lankashire-Fttsilter« halten würden. Ein ganzes englisches Eliteregiment gegen unsere paar hundert Mann. Mer luie gesagt — bayrische Landwehr! Und nicht allein der Sturm abgeschlagen, sondern noch obendrein nachgestoßen und das ganze Vorgelände in sicheren Besitz genommen. Es ist kolossal, Exzellenz." Herr von Lüssow nickte. „Wenn man bedenkt — keine jungen Kerls, die nichts zu verlieren haben, sondern alles Familienväter: Männer, die über die erste Jugend längst hinaus sind! Und gehen gegen das seindliche Feuer an, als ob sie überhaupt zu weiter nichts geboren wären, als englische Füsiliere tu ^h'tnib und Boden zu stürmen! Sehen Sie, lieber Brünnow — lmd wenn ich hundert Jahre alt werden sollte, diese Episoden am Rhein-Marne-Kanal inmitten meiner süddeutschen Truppen — die werde ich nie vergessen! Das sind hohe Feiertage des Lebens, die einem das Schicksal gönnt?" Der Rittmeister Brünnow wollte gerade eilte zu- frmrmettbe Erwiderung geben, als es an der Tür klopfte. Eine Ordonnanz meldete, vom Schlosse drüben sei ein alter Diener mit einer Botschaft an Herrn Rittmeister Brünnow. Der Schwere Retter wendete sich an den Höchst ko min an- dierenden. „Gestatten Exzellenz, daß ich tnich einen Augenblick! entferne?" „Mer bitte; selbstverständlich, mein Lieber. Wer iveist, vielleicht handelt es sich um irgendeine wichtige Angelegenheit. In diesem Falle haben Sie sogar eine volle halbe Stunde Urlaub. Nötigenfalls weiß ich ja jederzeit Sie in wenigen Minuten wieder zu erreichen." Der Rittmeister schlug die Hacken zusammen, verließ das Zimmer. , Draußen auf dem Flur stand der alte Frederic. „Nun worum handelt es sich?" „Frau Marquise läßt Herrn Rittmeister doch bitten, wenn möglich sofort einmal herüberzukommen, es handelt sich um eine wichtige Angelegenheit." „Schön: ich konnne sofort." ' Und fünf Minuten später beugte sich der Rittmeister Brünnow über die Hand der jungen Marquise de St. Chamant. . . „Seien Sie vielmals bedankt, Herr Rittmeister, und verzeihen Sie, wenn ich Sie etwa in dienstlichen Obliegenheiten störte." f „Keineswegs, gnädigste Marquise." „Sie haben also eilt paar Minuten Zeit für tnich?" „Exzellenz hat mir eine volle halbe Stunde Urlaub gegeben, die gnädigster Marquise selbstverständlich zur Ber- füguna steht." Etn Lächeln überrann ihr schönes Gekickt. > — 362 „Das ist ausgezeichnet, Herr Rittmeister, dann schlage ich Ihnen eine kleine Promenade im Park vor. Wir können dabei die Angelegenheit in aller Ruhe besprechen." Draußen in: Park war es wundervoll kühl. Die uralten Kastanien und Buchen rankten ihre Zweige zu einem dichten grünen Dach ineinander, das nur wenige Sonnenstrahlen durchlieh. ^ . Jutta Log in einen Seitenweg ab, der zu eurer kleinen Anhöhe führte, von der man einen wundervollen Blick weit iu8 Land hinaus Hatto. Auf einer steinernen Bank ließ sie sich dort nieder, machte eine einladende Handbewegung für ihren Begleiter, neben ihr Platz zu nehmen; doch der Rittmeister blieb stehen. Aus ihrer Handtasche nahm sie einen Brief. „Herr Rittmeister — man hat aus Rücksicht auf meine Person mir das Entgegenkommen bewiesen, daß an mich eintreffende Briese nicht vorher geöffnet und geprüst werden," sagte sie einleitend. „Befehl von Seiner Exzellenz, gnädigste Marquise. Und Seine Exzellenz hatte umsoweniger Bedeuk'eu, gnädigster) Marquise diese Vergünstigung zu gewähren, als wir alle uns durch die hochherzige Gastfreundschaft in tiefer Schuld fühlen." Die schöne junge Frau nickte ihm dankend zu. Zog aus dem Umschlag einen zusammengesalteten Bogen, reichte ihn dem Bayer. „Wollen Sie die Freundlichkeit haben, diesen Brief zu lesen, Herr Rittmeister." Er jedoch streckte nicht die Hand nach dem Schreiben aus, schüttelte vielmehr den Kopf. „Gnädigste Marquise — es wiederspricht meinen Prinzipien, in einen Brief Einsicht zu nehmen, der nicht für mich bestimmt ist." „Mer wenn ich Sie doch ausdrücklich darum bitte!" „Trotzdem! Vielleicht haben gnädigste Marquise die Liebenswürdigkeit, mich mündlich von dem Inhalt in Kenntnis ui setzen." . 5)ie junge Witwe musterte den vor ihr Stehenden eine Sekunde forschend und mit einem ihr selbst unerklärlichem Interesse. Dann schob sie das Schreiben wieder in den lim* schlag zurück „Wie Sie wünschen. Selbstverständlich. Also in drei Worten gesprochen — Sie erinnern sich meines Vetters, der den ersteil Abend Ihrer Einquartierung an der Tafel teilnahm, jedoch am nächsten Tage St. Chamant verließ, Mn.nach Paris zurückzukehreu. Er ist ein direkter Vetter meines verstorbenen Gatten. Ich kenne ihn seit fünf Jahren unb achte ihn als einen Menschen voir ungewöhnlichen Anlagen. Daß er jedoch viel Herz hat, das erseh ich erst aus diesem Brief, zu den: er sich veranlaßt fühlt, um einem' fremden Menschell zu Helsen. „Es handelt sich um ein junges Mädchen, eine Elsässerin, die durch den Krieg Waise geworden ist und die er irgendlvo in Paris kennen lernte. Vielleicht ailch wandte sie sich direkt all ihn um .Hilfe unb Beistand. Nach seiner Schiwerung wäre das junge Mädchen einer solchen Anteilnahme würdig. Und da er als Junggeselle selbstverständlich nicht die Möglichkeit besitzt, ihr in ehrenhafter Weise irgendeine Existenz oder Unterkunft zu bieten, so frä'gt er bei mir an, ob ich! nicht geneigt wäre, dies junge Mädchen — ihr Name lautet Marguerite Varrel — auf St. Chamant aus die Dauer des Krieges aufzunehmen." Der Rittmerster Brünnow hatte aufmerksam zugehört. „Ich habe vollkommen begriffen, gnädigste Marquise." Sie zögerte einen Moment, ehe sie fortfuhr: „Im Prinzip hege ich stets eine gewisse Abneigung! dagegen, Herr Rittlneister, Leuten, die ich nicht persönlich! ganz genau kenne, in meinem Hause Unterkunft zu gewähren. Doch berechtigt mich vielleicht dieser Spezralsall. meine sonstigen Bedenken beiseite zu stellen. Ich habe daher überlegt, welche Art von Beschäftigung diese Marguerite Varrel übernehmen könnte und bin daraus verfallen, ihr — sofern ich dem Wunsch meines Vetters entspreche — die Stellung einer zweiten Kammerzofe bei mir zu überlassen." „Sehr wohl, gädigste Marquise." „Nun habe ich Sie deshalb um diese Unterredung gebeten, Herr Rittmeister, weil ich nicht-genau informiert biir, unter welchen Gesetzen wir in St. Chamant augenblicklich leben und ob ich ohne weiteres berechtigt bin, eine bisher nicht zu uns gehörende dritte Person bei mir anf- zunehmen. .haben Sie also die Liebenswürdigkeit, mich dahingehend aufzuklären." Der Rittmeister Brünnow hatte stumm zugehört. Jetzt glitt über sein männlich schönes Gesicht eine leise Röte. „Gnädigste Marquise sprechen voll Sondergesetzen, denen Sie augenblicklich unterstehen. Dazu nlöchte ich bemerken, daß wir deutschen Offiziere vom ersten Tage an bemüht gewesess sind, jedes derartige Sondergesetz — soweit es sich um die Persoll gnädigster Marqulse handelt — entweder völlig auszuschalteu oder in schonendster Weise anzuwendell. Ich persönlich sehe also fein Bedenken, das dev Ausnahme dieser Marguerite Varrel aus St. Chamant ent- gegenstehen könnte und bin auch überzeulgt, daß Seine Exzellenz in diesem Punkt mit meinet Ansicht harmoniert." Die schöne junge Frau hatte sich erhoben, war dem vor ihr Stehenden eineil Schritt näher getreten. „Dann dailke ich Ihnen also dafür, Herr Rittmeister. Und nlöchte gleichzeltig Gelegenheit nehmen, diesen Dallk noch zu ertveitern. „Was Sie eben erlvählltell, hat sich llicht nur mir, sondern allen Betvohliern voll St. Chamant als Erkenntnis von der ersten Stunde Ihrer Einquartierung anfgcdrängt. Sie wissen, Herr Rittmeister, ich lebe seit fünf Fahren in Frankreich, lese französische Zeitungen, atme französische Lllst, stehe unter bem unmittelbaren Einfluß einer rein französischen Umgebung. Wenll Sie ilvch dazu rechnen, daß ich nach Deutschland hinüber dllrch den Tod meinev Eltern keinerlei enge verwaridtschaftlick-e Beziehungen mehr habe ... so lvird Sie das Geständnis llicht wnndcr- nehmen, daß ich mich bis zum Ausbruch dieses Krieges innerlich scholl fast als Französin fühlte. Ich glalibe, eine Frall ist in nationalell Fragell ja stets iildolenter als eilt Mann. Was ich um inich sah, lvas ich hörte und lvas nliv begegnete in diesell fünf Jahren — das war die bestrickende Ritterlichkeit dieses Landds llnd der schrankenlose Respekt vor der Frau; nnb dieser Respekt wurde llicht einmal dadurch getrübt, daß ich doch eigentlich eine Deutsche von Geburt war. Sehen Sie, Herr Rittmeister — so haben die letzten fünf Jahre meines Lebeils mich eigentlich sehr wenig all mein ursprüngliches Vaterland denken lassen; Tanseuden von delltschen Frauen gilig und geht es genall lvie mir. „Und dann kam dieser llnglückselige durch nichts gerechtfertigte Krieg. Dann war es plötzlich, als wäre der Begriff der französischen Kultilr und Ritterlichkeit nur eine Farce gewesen. Danil geschah es vor meinen sehenden und entsetzten Angeil, daß diese Kultur wie spröder Lack vön dem Gewissen eiiles ganzen großen Volkes absprang. Ich selbst habe daruilter nicht zil leiden gehabt; aber ich habe die französischen Zeitungen seit Beginil des Krieges mit einem gewissen selbstquälerischen Interesse verfolgt und habe eine solche erdrückende Wucht von Gehässigkeit und Revanchelnst unb Verlogenheit gegen alles deutsche Wesen erkannt, daß in mir seitdcin eine Wandlung vorgegangen ist. Innerlich natürlich nur, aber desto vollständiger. Altes in mir empört sich gegen diese Art voll Lügeupolitik gegen das deutsche Volk. Und wenn Sie jetzt vielleicht auch darüber lächeln, Herr Rittmeister — vor Ihren sehenden unb doch nichts ahnenden Augen ist eine große Wandlung in mir vorgegangen. Ich fühle mich wieder als Delitsche; ich habe mein Vaterland lviedergeflllld'eli. Und läge nicht da oben in ihrem Krankenbette die alte Frau, der meill Herz gehört, weil sie diei Mutter meines verstorbeneil Gatteli ist — ich gebe Ihnen lnein Wort, Schloß St. Chamant wäre verwaist und ich wie- der in Deutschland!. So aber darf ich Meinen Posten nicht lassen; so muß ich ausharren und muß mit Rücksicht auf lneiue Schwiegermutter vor meinen Lellten und der Welt auch weiterhin die Rolle der französischen Renegatin spielen'. „Ihnen aber, Herr Rittmeister, der Sie mir als erstev deutscher Offizier seit Beginn dieses Krieges und überhaupt seit langen Jahren wieder begegneten — Ihnen fühlte ich! mich zll diesem Geständnis moralisch verpflichtet." Ganz ruhig, ganz kühl, lvie es ihre Art war, hatte sie begoilnen zll sprechen. Bis sie allgemein erregter wurde, bis ihr zuletzt die Worte förmlich über die Lippen hasteten'. Als müsse sie sich vor unerträglichem Druck befreien; als sei es eine Erlösung, eine Gesundunlg, eine Pflicht vor sich selbst. So sprach sie, so flaurjeu ihre Worte, so empfand sie auch der Rittnreister Brürmow. Unb stand vor ihr auf der kleinen All höhe, vön der man weit ins Land hinaus einen wiW'ervöllen Blick hattet 363 Stand «dicht vlor ihr un-> spürte den leise seltsam aufpeitschenden Dust ihres Haares, den spielender Flachlandwind ihm zuwehte. Und sah in das schöne erregte Frauen- aesicht. Und griff nach ihrer Hand unfo beugte sich tief darüber. Und murmelte: „Gnädigste Marquise sorgen dafür, daß wir aus diesem Kriege auch noch andere Erinnerungen mit heimbringen, als nur die Bilder d'eö Grauens und Todes. Diesen Tag will ich nie vergessen — nie werd' ich ihn mehr vergessen!" T (Fortsetzung folgt.; Charlotte. Novelle von Ludwig Beil, Hamburg. (Nachdruck verboten.) Mer nicht in dem Dorfe geboren war oder sonstwie dorthin gehörte, der konnte sich nicht denken, daß die einsame, von alten) Ulmen jedem Blick von der Landstraße her verborgene Vrlta bc- Ivoh-ut sei. Nur daß die großen, breitbogigen Fenster stets blank Waren und morgens gegen neun Uhr ein dünner RauchstrerfeN aus den: Schornstein gen Himmel züngelte, ließ Menschen hinter den Mauern vermuten. Welke Blätter, durch viele Jahre angehaust, lagen aus den gezirkelten Parckwegen und verstärkten den melancholischen Eindruck der Stätte. Man sah im Herbst zwei Frauen durch den kleinen, verwilderten Obstgarten gehen, der hinter dem Park seitwärts der Villa lag. Es war die greise Witwe des Hauptmanns Herbert von. Vraundorss, der seinerzeit als Unsichrer einer Schutztruppen- Mteilung in Deutsch-Südwestafrtka verschollen geblieben war, mit ihrer Tochter, einem blassen, ungewöhnlich großen und schlanken Fräulein. Es schien, die beiden hätten sich nichts mehr zu sagen; stumm ernteten sie, an demselben Baum stehend, das wenige in ihre kleinen Bastkörbe, was hier zu e-nten war: überreife große Glockenbirnen, Aprikosen, deren zarte, gelbwte Samtsarbe seltsam bestaubt aussah, als hingen die Früchte schon jahrelang an den Testen. Sie schauten .sich nach nichts anderen! um und blickten noch nicht einmal auf die Straße. Waren ihre Körbe voll, rauschten ihre Füße langsam und gemessen durch den Blätterstrom in das Harts zurück, die Mutter vor der Tochter, wie sie gekommen waren. Ter Winter brach herein mit wirbelndem Weiß und fröhlichem Frostwetter hinterdrein. Ta hielt ein Schlitten vor dem Tor, ein blutjunger Leutnant stie^ aus Und nrachte die ersten Fuß- stäpsen in den unberührten Schnee. Hie rrnd da knarrte einer der alten Parkbänme, und eine leichte- Schneelast siel lautlos, vost .Ast Mt Ast zerstäubend, zur Erde. Er klingelte mehrmals, ehe ihm geöffnet wurde. Ein Hündchen sprang kläffend an ihm vorbei in die Schneeluft hinaus, wurde aber sofort zurückgcrustn. Am Abend sahen neugierige Nachbarn und Vorübergehende, daß das ganze Haus erleuchtet War. Man hörte eine kräftige, wohllautende Männerstimme ein Lied von Schubert singen, ein Klavier von. eigentümlich altem, silbrigem Klange, wohl ern Spinett, .be- S e sie. Gegen Mitternacht erloschen alle Fenster, rmd am m fuhr der Gast, nachdem er im Schlitten herzlich und Abschied von den beiden Frauen genommen hatte, durch das Tors zurück. Charlotte streifte von einen: kahlen Hcckenästchcn Schnee in ihre Hand und ließ ihn träumerisch zu Boden rieseln. „Mutter, sieh, er schmilzt gar nicht in meinen Fingern," rief sie Är nach. Frau von Braundorff stand schon auf der obersten Stufe der marmonren Vortreppe; ihre Stimme war dunkel und glitt dennoch klar, ohne Widerhall, durch den Park: „Ja, aber komm, wir sollten uns nicht so lange draußen aufhalten." Vergingen denn nicht stets die Muttertage den Frauen so, als drehe jeniaud vor ihnen eine Sanduhr um, imb sie saßen stumm und gefühllos davor und warteten, bis sie ablief, und gingen schlafen., und tvarteten wieder, daß die Sanduhr sich abermals! drehe? Ihr Leben war eine Kreislinie in einem leeren Feld. Sie standen im Mittelpunkt, und wohin sie sahen, erblickten sie den bedeutungslosen Kreis und ein kahles, nacktes Feld, freudlos lü-ie sie und ohne Schönheit. Was taten die Ulmen im Park? Sie standen da und starben jedes Jahr, weil sie des Grünens Müde wurden! ! ! „Charlotte hatte sich in ihr Zimmer begeben. .Sie weinte. Frau von Vraundorss war eine jener egoistischen Weibnaturen, die innerlich wohl stark genug sind, ein Unglück schließlich 51t überwinden, und die dennoch zu feige sind, es allein zu tragen: die zn herbe geworden sind, um ihre Umgebung glücklicher.sehen zn rönnen als sich selbst — eine Art von Neid, der sie iminerhin vor allzugroßer Selbst^'rbitteruug zu schützen vermag, aber von Außenstehenden leicht als Grausamkeit ohne psychische Ursache empfunden wird. Ihre Tochter svußte, wloran sie litt, lvußte auch, warum sie, solange die Mutter .lebte, uie einem Manne angehören durfte So blieben beide Dienerinnen eines Verschollenen, eines Toten J die eine hartnäckig, die andere trostlos und schweigend. Auch der kommende Frühling brachte, wie alle vorherge- aangenen, keine Erlösung dem altcrrrden Mädchen. Ter Jubel der Herzen, den er brachte in blühender Wiederrehr, war für sie nicht mehr. Ms die Tage wärnrer Wurden, nahm sie ein Buch und las es draußen in der Hängematte statt in dem hohen, altmodischen und dunklen Bibliothekzimmer. Es' nahm sie selbst nicht mehr wunder, daß ihr oft in der heitersten Lektüre ein müder Gedanke an den Tod kam. daß es sie mit geradezu schmerzhafter Wonne erfüllte, so zu träumen, und ihr vereinsamter Geist immer mehr einer säst mystischen Düsterkeit zuneigte. Das Korn reiste langsam in der Sommersonne. Und als es reif geworden war, ging wie ein Donnerschlag die Kriegskunde durch Deutschland. Die Augen der Frau von Braundorff wurden leuchtend, sie redete viel von nun an, und seit Jahren zum erstenmal trajb sie ans Parktor und sah die Dorsstraße entlang. Da hinaenj Jahnen und Girlanden, da sang es aus und ab, und nur oie Mütter von erwachsenen Söhnen sahen bekümmert drein. Tie alte Frau ging erregt ins Hans^zurück und ordnete an> draußen ans jedem Torpfeiler müßten Standarten sein, lange, oie fast bis auf die Erde schleiften. . . Charlotte stteg bis unter das heiße Dach und blickte durch eine schmale Luke in die Baume hinab, die leise tm Sommerwinde schwankten. Die Dorfstraße schien eine Allee von geblähten Fahnentüchern und schaukelnden Kränzen. Geharnischte Lieder, hell gesungen und gern gehört, trug der warme Wind herauf. Charlotte fühlte sich plötzlich allem eigenen entrifferu was sie war, war sie nickst mehr. Eine Welle war über sie gegangen, alles bittere Einsamkeitsgefühl der letzten Tage tvar verschwunden, ^ und ein betäubendes, unnennbar süßes Dangen guoll ihr zum Herzen, so daß sie hinuntereilte und die Mutter stürmisch in bifc Arme schloß. Aber schon am anderen Tage lourden die Augen der Frau härter als sie vordem wäre::. Charlotte jedoch war fröhlich bei jedem Sieg, ja sie sang an solchen Tagen im Haus umher unö machte sich viel zu schaffen. Feldpostbriefe kamen aus allen Stim^ mungen, und nach einem ariss Charlotte hastig: Leutnant von Möller gedachte darin kurz der genossenen Gastsreundschast, machte lustige Randbemerkungen zum Leben in den Schützengräben iuti> den durchaus in gesellschaftlich-jovialem Ton gehaltenen _ rieT mit freundlichsten Grüßen. Sie antwortete in ihrer schweren, fast männlich gehaltvollen Handschrift ebenso höflich und mit cttvas geziertem „Damenhumor", den sie ja gern gestrichen hätte, wäre ihr etwas Besseres eingefallen. Als sie den Briefumschlag schloß, errötete sie und trug den Brief heimlich selbst zur Post, trotze dem er nichts enthielt, was ihre Mrttter nicht hätte lesen dürfen. Noch che sie svissen konnte, ob überharrpt etwas im Herzeir des anderen bestand, worauf sie hätte hoffen können, gab sie sich in stiller Glücklichkeit einem unbeirrbaren Glauben an eine späte Erfüllung ihrer Liebe hin. Dem nicht mehr jungen Mädchen genügte die teils mütterliche einfack>e, teils schamhaft drängende Illusion. Sie dachte kaum an Gegerttiehe, die tvar ihr selbst- verständlich. Sie liebte, liebte wie eine Mutter, die ihren Sohn uocr» verhätscheln kann, der ihr vielleicht völlig entfremdet ist. Man hatte das Weibtum in ihr znrückgedrängt, mm brach alles hervor, was sie noch besaß. Hie sah den Geliebten, entstammt, weil sie ihn in die Flamwe der eigenen Liebe hüllte, in Flanttnen an ihü dachte. Trotzdem sie sich unendlich genesen und herzcnsklar fühlte, vermochte sie nicht zu erkennen, daß sich der junge Leutnant überhaupt keiner Leidenschaft von ihrer Seite bewutz lvar. So baute sie an einer Brücke, die bis zur Mitte des Stromes ging, doch nie das andere Ufer fand .... Eines Morgens — der Frühling hatte begonnen und Charlotte pflückte tm Park die ersten Anemonen — blieb sie plötzlich ans recht stehen und lauschte. Rief jemand? — Mit pochendem Herzeir lies 'sie ins Haus. Frau von Braundorff stand im Eßzimmer, unbeweglich und mit eisig beherrschten Zügen. Sie hielt mit drer Fingern einen Brief auf der Tischplatte fest, und als Charlotte! cintrat, löste sie die Hand davon und blickte, um die Erregnngj zu verbergen, hinaus in die steilen dunklen Stämme der Ulmen, die in der frostigen Frühlingsluft so nackt und scharf Erde und Himwel tu Streifen schnitten. Charlotte erkannte von der Tür aus ihre eigene Handschrift. Gestammelte Worte sprangen aus dem Papier:,,-Empfänger -gestorben-!" Ter Brief siel zur Erde und knisterte ein Stück am Boden hin. „Hauptmann ist er noch geworden," sagte die Greisin dumpf Und hob ihn auf. Charlotte fühlte, wie eine Wucht von der Decke sank, die sie nicht mehr zu tragen vermochte. Aus ihrer Hand lösten sich die Anemonen, das Zimmer ward ihr gespenstisch leer — — die Uhr hatte ein wildes Gesicht und ihr Pendel ging hin und l^r wie die gelbe, metallene Zunge eines höllischen, grotesken Wesens — — die Wände kämen ans sie zu-da schrie sie aus und brach in sich zusammen. 364 . Vermischtes. * Der Besen deS Tl d m i r a l s I e l l i c o e. Dem Befehls- Haber der englischen Seeslreitkräste in der Seeschlacht von Jütland begegnete vor etwa einem halben Jahre eine merkwürdige Sache, die durch feine Niederlage bei HornSriff tragi-komische Bedeutung gewinnt. Gegen Weihnachten wurden ihm mt5 besonderem Anlaß allerhand Ehrungen erwiesen, darunter auch au- Südafrika, wo man in europäischer Geschichte nicht eben taktfest zu sein pflegt. Die treuen Südafrikaner hatten Sir John Jellicoe, um ihn ganz besonders zu erfreuen, einen Besen gesandt, den sie auf einem Schiffe .Inflexible" in der Nähe der Treppe zu den Admirals- räumen befestigen ließen, worüber er sich sehr erfreut zeigte. Der Besen sollte an einen alten Spott erinnern, den ein Seevolk dem anderen in den Kämpfen de? 17. Jahrhunderts angetan hatte: ein Admiral des einen Volke? fuhr mit einem Besen am Mast durch den Kanal, um dein Admiral und den SchiffSbesatzungen des anderen höhnisch zu zeigen: so rein von ihnen »volle er den Kanal fegen. Da? Pech der guten Südafrikaner war nur da?, daß jener Admiral, der mit dem Besen am Mast nach einer siegreichen Seeschlacht durch ben Kanal fuhr, keineswegs Engländer gewesen war. Vielmehr war eS der Holländer Tramp. Es geschah in den Kümpfen der Mederlande und Englands im Jahre 1652, in denen eS Tramp gelang, die Engländer unter Blake am 10. Dezember 1652 bei den Down- ftu schlagen. Ilm den Spott zurückzugeben, befestigte der englische Admiral Blake auf den: Hauptmast seines Admiralsschiffes eine Peitsche. In der Tat eignet sie sich für England besonders gut, da sie ans den englischen Sklavenschiffen, auf den britischen Sklavenpflanznugen und in Heer und Flotte Englands eine übergroße Rolle gespielt hat. Noch heute werden bekanntlich die englischen Matrosen von ihren Vorgesetzten verprügelt, und im Oberhaus konnte diese Gewohnheit noch vor wenigen Wochen von dem Admiral Beressord mit Begeisterung verteidigt werden. Sir John Jellicoe aber wird heute an den Besen, den ihm die Südafrikaner, nichtsahnend von seiner wirklichen Bedeutung, senden ließen, mit gemischten Gefühlen zurückdenken. * Barbarenkost. Es war September 1914, als Väterchens KEurbrinzer vorübergehend Insterburg besetzt hatten. Einer von Rennenkampfs Soldaten gönnte eines Abends einer dortigen Bicr Halle die Ehre feines Besuches. Er verlangt ein großes Glas Bler, das ihm auch gebracht »vird. Es scheint gut zu schmecken, nur mit dem Bierunterlatz weiß er nicht« anzufangen. (In Rußland erhalten die Gäste zum Glase Bier eine Scheibe Brot.) Nachdenklich betrachtet er den Bieruntersah längere Zeit von allen Seiten, bis er ihn plötzlich entfchloffen in mehrere Teile zerbricht und zum Erstaunen aller Anwesenden anfLngt, diese Stücke der Reche nach auszueffen, »vas ihm unter vielem Würgen und Trinken auch gelingt. Bald daraus bestellt er ein zweites Glas Bier, »nacht dem Kellner aber mit Zuhilfenahme vieler russischer Worte begreiflich, daß er dieses ohne Beilage wünsche. denn das deutsche Brot schmecke abscheulich! Infanterist Hugo Biester (Zeltuug der 10 . Armee). ^ - - vüchertlsch. -y r r* resftoni - mus von Hermann Bahr. Mit 19 Tafeln Uheftet Mk. V-, in Halbpergament Mk. 4,50. VorzugsauSaabe (ylc. 1-60,) auf Butten in Ganzpergament Mk. 16,—. Umfcblag- zelchnung von Prof. H. F. «hmke. 170 Seiten. Delphm-Verlag, München, Gifetastr. 25. .Alle Geschichte der Malerei ist immer Gesuchte des Sehens. Die Technik verändert sich erst, wenn sich das Sehen verändert hat. Sie verändert sich, um den Vorä'nde- riutflen des Sehens nachzukommen. Das Sehen aber verändert LV der Beziehung des Menschen juc Welt. Wie der Mensch Welt sl^ht, so sieht er sie. Alle Geschichte der Malerei ist de5- halb auch Geschichte der Philosophie, besonders der ungeschriebenen. , 1 ■ cP 1 ? t ,üör "'"Zeit von solchen» Entsetzen geschüttelt, von solchem Todesgrauen. Niemals war die Welt so grabeSstuinnr. Niemals war der Mensch so klein. Nie»,»als war ihn» so bang. NlenmlS war Freude so fern und Freiheit so tot. Da schreit die Not fetzt auf. Der Mensch schreit nach seiner Seele, die ganze ^eit »mrd em einziger Notschrei. Auch die Kunst schreit urit, m die tiefe ä w P*S M v lchreit um Hilfe, sie schreit nach den» Geist: . £ ec .^ i, reifumi§ , miS .... Der Expressionismus ist noch »nchrs als eine Gebärde. Auf bei» einzelnen Expressionisten kommt ,1 Sf . «armcht öit, noch weniger gar auf irgend ein e, izelneS Werk .... Uns soll die Kunst nicht bloß das Leben »verlchonern- und das.Häßliche verbergen und «»»»deuten", sondern Kun,t muß selber Leben bringen, Leben schaffen ans sich selbst ßUMr Q inf Menschen ureigenste Tat tun. .Die Malerei" sagt ^?he "stellt au? waS der Mensch sehen mochte und sollte, nicht gewöhnlich steht." Wenn man schon durchaus ein Pro- gramni de? ExpressionlSmuS will, dies ist es." Diese wenigen ?"vahre,i einen Einblick in den Geist dieses Buches vom ExpresponiSmuS^ das emmal die modernste Kunst, ihre Proble- anspruchslos und populär darstellt. Auch k"" brettere OeffentlichkeU hat daS Recht, ja die Pflicht, sich mit ®’ «Kjw® | ber gn eMe N <11 . imb jüngsten Kunst anSeiuanderzu setzen. Hier ist ent Weg zu diesent Ziel. Daß dieser Weg nicht ode Landstraße »vurde, dafür sorgte BahrS bunte- Teinperainent» Ja, tute Herinann Bahr in diese ihm ursprünglich so ferne Wett .ich elnzusühlen und sie mit seiner persönlichen Wärme und Lieben»« »vurdrgkeit zu erfüllen vermag, das wird mit großein Genuß wahr» genommen. Alls 19 Bildertaseln, die in Tiefdruck hergestellt sind, »verden typische Beispiele nit§ der allerneuesten, aber auch auS dök exotischen, ägyptischen und romantisch-gotischen Kunst vorgeführt, r* Wiking-Bücher. Bd. 20: Olga Wohl brück, De« Ratsherr,» L e i u i u S T o ch t e r. (Verlag der Wiking- Bücher, Leipzig.) In Leinen 1 Mk. — .Es ist eine Geschichte noch zus .Urgroßnittttertagen - aus der Zeit der Postchaisen und Musselmkleider, der Vatermörder und der Romantik. Sie ist mir von ineiner Großmutter erzählt »vorde»», und ich habe lange geglaubt, sie sei ihr selbst passiert, oder noch eher ihrer Mutter, dem resoluten Ratsherrntöchterlein an3 dem Badischen". Mit diesen govten führt uns Olga Wohlbrück in .Des Ratsherrn Leinius Tochter weit fort von den» Schlachtgetüniinel unserer Zeit, in jene fernen ^.age, da ein Wort, ein Ausruf, ein Gedanke — Schauer mier Die öaut jagte, weil die Empsindsanikeit weder durch grause Geschehiuße, noch durch zersetzende Betrachtungen abgestiimpst war. II Bd. 21: Robert Fuchs-Liska, Des Mitleids Liebe, -bkit Sorgfalt ninimt der Verfasser sich der Käinpfe uin Sein oder -inchlsem einer verlassenen jungen Frau an. Warinherzig begründet er ihrer Seele Not und ihres Leidens Schmerzen, als sie, in verschämter Arürut ihren eigentlichen Staiid verleugnend, eines edlen Reichen Herz gewonnen, durch die anfänglich harmlose, notdiktierte Luge ihr Gluck zertrüntmert sieht. Wie sich der daraus entstehende Kolifutt, verschärft durch Jutriguen, zum scheinbar nimmer zu lofenoen Knoten schürzt, wie ein schwanksamer Charakter zum Kanrps unis Glück die Kraft gewinn» intb eS sich zurückerobert, >vird spannungsreich in gutgewählter Form erzählt. ■— D i e BundeSratsverordniliig über die Be- »v i rrtQ ii ng von Z ach lungSfristen n tt KriegSteil - n e c vom 8. Jmii 1916 nebst den Verordiinngen über die gerichtliche Bewilligung von Zahlungsfristen und über die Folge»', der n»cht rechtzeitigen Zahlung einer Geldforderung. Mit gemein« verständlichen Erläuterungen. Verlag von Franz Bahlen irr Berlin W 9, Linkstr. 16. Preis 30 Pfg. Gictzener tzausfrauen-Bereirr. Wachen-Küchenzettel. ^ « Sonntag: Pilzstchipe*), Schiveinefleisch. Blumenkohl, Ka»^ tosselstocken, gezuckerte Johannisbeeren. Montag: Grüne Erbsensilppe, Gemüse von Pfifferlingen"), Salzkartofftln. Dienstag: Kartoffelsuppe, Nudeln, gekochte Heidelbeeren ^ Mrttwoch: Skchelsuppe, Kochfleisch, grüne Aräutertunfe, Salzkarloffeln. Donnerstag: Grüne Bohnensuppe, Karboffelbällchen, StohU fatal. ^ r f U ? ö : Rhabarbersuppe, gekochter Schellfisch, Rettichtunk- m»t Karboffetn. r , ^ a tag: Buttermilchsuppe, Bohnenbratlinge, Kartoffel-, salat mit Gurkensalat gemischt. *)Jß i l z s u p p e: Pilze müssen möglichst frisch verbraucht »vcr-« de»», alle madigen Te»le werden entfernt, die Pilze klein geschnitdm. ln Fett gedämpft, etivas Mehl darüber gestreut, aufgefüllt, qe» salzen und mit Petersrlrc gewürzt. , **) Gemüse von Pfifferlingen: Dieselben »verden »vre oben bemerkt vorbereitet, sehr oft geivasck^en und uir-erschnittenl »n Butter gar gedämpft, mit »venig Rahn, oder Milch und Peter» s»l»e fertig gemacht. _ ttreuzrätsel. i i In die Felder nebenstehender Figur sind die Diichstaben Ra b bc e o e eeeffhhhh hhiiiikkklllltin oop rrssttüttyy derart einzutragen, daß di« senkrechten und 'vagerechten Reihe,» gleichlautend folgendes ergeben: 1. Diiflende Zierpflanze. 2. El»»e Krankheit. 3. Heilige Handlung. Auflösung in Nächster Nummer lllflfl Ailftösung des Silbenrätsels in voriger Nummer t , ^vstannisbaa — Ulme — Lnuater - Isaschar — Urania — Socai Wittiti — Orang-Utang: — Literatur — I-'ata Morgan» -r- Faaftöff; 3 u t ( u 8 Wolfs, Der Raubgras. Echrtllleilun«: Aug. - Rotation,dvuck und Verlas bet Brüdl'Ichkn UniverfllLlS-Buch- und Slkmdruck.ni. 3t tonst, Ai-b-I