Samstag, den 15. E N 8 W 1 @d)ts!frtle. Nomau von Heinrich Kornfeld. (Nachdruck verboten.) l«m«rlkanijcheb Tarl Duncker l*14| (Fortsetzung.) ^»Nicht — lassen Sie Ihre Eimoände, die ich ^uen ftmner wvd iwmir wieder mit denselbeii Grimden wrderteqerr Wichte! Dringen Sie niel,t in Mich!. Qualen Sie mrch mcht mit Problemen, die für mich aogeMosfen smd! Zch war glücklich an der Seile meine» Satten und dm zufrieden m der Erinnerung an ihn, und an die zwei <,ahre unfeier Ehe^ Und wenn Sie nachher wieder allein sink», dann denken S sich in mich hinein, gehen Sie Antwort: dm ich nicht tausendmal reicher, tausendmal glückseliger uiid de,-eiden- - werter als d i e Frauen, die Ahnen jene Erfahr, mgen gaben, aus denen heraus Sie mich eben vor dein schatten de- grabener Stunden warnten?" ,Lch begreife Sie nicht, Jutta." Dann achten Sie wenigstens weine Entschlüsse und bleiben Sie überzeugt. Atphonse: — ich bade ES gegen Sie: ich liebe Sie nicht und drrs ihnen oalur nuhi incuie rets srenen, Alphonse de Marsiliargües als Gas- auf Chateau «tC1>amaiit zu sehen! Begnügen Sie sich mit dieser Antivort — vielleicht wird einmal die Stunde kommen, wo Sie ein,eben dmwn, wieviel ich Ahnen damit gebe — wicv-.ei an «ertrauen und Äuhüngtichkeit und herzlicher Freundest. Und wenn ich auch in ihren dlngen die sentimentale Deutsche bin - die Frenndschaft der Marani,e de st.Cva- mant durfte wohl selbst für einen Alphonse de MarsillargneS einigen Wert haben Und wie sie dabei dicht vor ihm stand und der aufreizende Duft ihres Haares zu ihm hinüber wehte und ihre wundervollen Augen groß und klar und in stolzer -.neu- beit den seinen begegneten ... da konnte er nicht ander^ __ da griff er nach ihrer Hand und beugte sich ttes darüber und küßte sie. ^ , ' ' An seinem Innern aber war es flacht und er stand zwis^eu schwindelnden Abgründen. * ^ Die nächsten Stunden ging Aiphonse de Marsillargues Wie inl Traum umher; wie in dumpfer Betanbunm Die Enttäuschung war zu groß, zu unerwartet A^esem Machte er sich aN die Tage vorher bei ruhigem Nachdenken auch selbst einen phantast.isck>en Narren gescholten haben, dast er darauf liossie. Anitas Hand zu gewinnen . . tief aus üem Grunde des Herzens war doch immer und immer tmeder die Hoffnung aus ein glückliches Gelingen aufgewacht. Eine Lofsnuna — aus Not und Bedrängnis heraus geboren Nach dem Mittagessen, das er allein oben auf seinem Zimmer ge,tommen, hatte er das Schloß verlaseu, war den Feldweg entlanggeioandert. der nach tausend M^^ein sich i« NLL-'ÄL« m m« ,.« mm Kein Boqelruf, kein flüchtiges Wegbreck^en des WUdes stdrte die erstickende Lautlosigkeit ringsum -?dir leste knisterte, während er rastlos und ziellos dahinschritt. der Stadelteppich unter seinen Füßen. . ^ > Er wußte kauni, was ihn hierher m diese Waldeinsam- feit geführt. Er hatte nie Berständnis und Cmpsindung fnr Natur gehabt —i er war einfach wie blindlings ^ gelaufen. War ans der Fluche vor senreu eignenGedanken denen er sa doch nicht enttinnen konnte, 'Skngst und.^rstort- heit. Grübeln und Fürchten . . .wahrten mit chm; ui* rm Genick saß i-ljm wie eine gierige Trgerkatze dre LrMtlofe ^ In'dieser Stunde wanoerten Atphonse de Marsillargues aufgestörte Sinne zurmck in das Leben, das hinter chm tag Kein ^Leben — ein wüstes, planloses, wlles. gieriges 5)ineiuhetren in den brausenden Strudel des Tages, m de,l-en schäumenden Wirbeln er einzige Sättigung zu nnden meintt Nicht, das; Atphonse de Marsillargues nun einfach leichk- sinniq und schlecht gewesen — aber damals die ar^zenlose Enttäuschung iüber die Zertritmmerung all seiner Hop nnng^r aus eine militärische Laufbahn — die hatte ihn auf die abschüssige Bahn getneben. Was konnten ihm da noch -»ukunft und Karriere gelten?! _ . , v Entwickln,lgsrnöglichkeiten rm Staatsdielist. in der ^r- waltmig, in der Arrisprudeuz oder Universitatskarrieie? Pah — Banalität und armseliger Ersatz, um den es sich nicht einmal lohnte. den Kops auch nur für den Bruchteil einer Sekunde nachdenklich zwischen die Hände zu_ ,wi)mwv W^r beim gellenden schmettern der Etairon.' v'.atz vis in die Schläsgn wirb, wer beim Borüberktirren eiues Pallaschs fühlt, wie ihm fröstelnder Schauer über von Rücken tagt. . . der ist verloren für all den Krimskrams einer bürgerlich behäbigen Existenz Und Atphonse de Marsillargues tvar dafür verlor. Alphonse de Marsillargues warf seine Zukunft und sein Leben von sich wie ein schmutzige.. Paar HaMchuHe^ Atphonse de Marsillargues wus;te mit der Erbschaft seiner verstorbenen Eltern nichts besseres anzufangen. all fie u tollen Orgien lachender Verzweiflung iv tafle zerstreuen Verspielt, vertrunken, verludert, verlumpt wie ein schmutziger Scherbenhaufen lag die Vergangenheit hinter ihm «ud was feiner jetzt noch wartete - petzt da ^e schöne Marquise de St.Ehamant ihn abgewiesen . . . lvas ietzt noch seiner wartete — das war . - da. svar . . - ^ Eine vreitästige Schirmtanne reckte sich weit über de« Weg Mitten unter ihr blieb der Pariser Flaneur iuckyaft stehen, starrte um sich, als wäre von ngendnwherauS dämmergrüner Toteinsamkeit ein Ru; zu ihm gedrungen. Ein Schrei, eine Drohn«r Ms hätte das Schicksal selbst uii!b die rächende Vergeltung die (Stimme erhoben, und diese Stimme dröhnte ihm in die Ohren: „Die allgütige Vorsehung hat dir dein Leben geschenkt als ein Pfand, mit dem du getreulich wuchern solltest. Du aber wußtest nichts besseres damit zu beginnen, als es in Schmutz und Morast zu werfen. Die göttliche Vergeltung hast du herausgefordert — jetzt sieh ihr ins Auge und steh' em für deme Taten!" _ Vorgeneigt wie in atemlosem Lauschen stand Alphonse de MarsillargueS und starrte vor sich hin mit Mgen, die nichts sahen, und hörte ans Stimmen, me nicht redeten: Bis er mit ärgerlichem Auflachen den Kops Hochrif; und einen Fluch zirmchen den Zähnen knirschte. .Hatte ihn das Schicksal schon soweit untergekriegt, daß er eine kindische feige Memme geworden?.Ah bah — irgendwo irgendwann hatte er Mal bei einem deutschen Dichter das Wort gelesen: — „Mrjr die Lunche sind bescheiden!" ^ er wollte nicht zu denen gehören. Er suhlte in sich Kraft genug, das Leben noch 311 meistern und ich unter die Füße zu zwingen. Cr war nicht Phantast und Charlatan genug, auf diese leise Stimme tief im Innern zu hören, wo er nach außen hin jede Sekunde bereit sein Milßte, seine Taten zil vertreten! Und dies knirschende Auflachen eben — des hatte ihm die Augen lotetet hell und den Schädel klar gemacht. ’ Er wandte sich ruckhaft um unb ging den Weg zurück, den er eben in halber Betäubung gewandert. Weit ans. Äsenden Schrittes ging er ihn zurück. Als triebe ihn m te «j Marquise de St. Chamant, dies senti- Deutsche T erchen'— mochte sie ihm taitseitdtnal mit llacher Scelenlosigleit einen Korb gegeben haben . . . was ÜMMerte das einen Alphonse de MarsillargucS?! Er würde Mm,» gemig sein, sie noch nach seinem Pillen zu den Änswcg finden, der ihn zur Höhe und- zi,r Eick^rljLit heranfriß. Er war der stillschweigend er. ^ ? , 77 ^" Grupp« der radtkaüiationaltsti. scheu Partek Seine Leut« erwarteten von ihm das erlüsetide D e bn l b t' t Mus ters an den frauzüststheu Börse, als W'siS und Sprungbrett dienen koitnte 1 Worf ftttteitT' ?rf ^°" re be Marsillargnes - würde dies & f"*«' die junge Marquise de St. Chamant ihm A" .^ch'd verweigert, hatte er nur an sich selbst gedacht. . Äint^ ,k>m"sMn^b er auch anchü die anderen denken, die kt»/» 'dm standen nird ans setn Stichlvort irmrteten Ihr Mch ?e?n Mick" Untergang, ihr Glück tvär ja fCJr i®* — lI) , r Rinn war ja auch sein Ruin, ihre Millionen waren ja auch seine Millionen> Q.... ‘!r lim8 * 3 ? "»ch vor einer Stnnde als unverschämte ö""'"t"ua e-npört zttrückgewiesen hätte, darrt war e? etzt f^st entschlossen: heut obend oem Empfangsesscn als GaW Ä7KtIieren ?e St. "Ll-anmütten Ä jajeii ^sslzieren ihrer Einquartierilng geben würde. * fc/ÄS"'ÄÄÄTwt RimbPÄ"“- Oben von den weißen Riesenlüstern strömten sie berat, Ged 77 dL?' 77 l.re'k.en Tafel ginget!.' Das TrüttZÄ r eset,Iwst n ü'. 77 /^ 7 n 5 """7 Familieusilber auf der r r' >o blendend sirahsle das Lichtmeß UMMMW viltst, de sie n blendend weiße gestärkte Frackheiuteubrüst selb- sam grell und unmotiviert ans der graugrünen KettÄ Hera ns leuchtete — Alphonse de Marsillargnes'. als vc oben iit seinem Aukleidezinlurcr vor dem hoheitt Eckspiegel stand und sich die »veiße Schleife band —i M wollte noch einmal der Chauvinismus des Vollblut Parisers ut ihm aufwachen und ihn znrückreißen von dem Gedanken, zwischen deutschen Offizieren sich niederzulassem Aber er lächelte nur über sich selbst. Gerade mußte er daran wilnehmen. Hatte doch der alte Frederic, der ihn: bei der Toilette behilflich war, vorhin von einem der Osfiziers- ^nrschen erfahren, welch ilkustre Gesellschaft sich Sckstoß St. Chamant snr dw nächste Zeit runr Hanptuqartier ans- ersehen: — Se Erzetlenz der Genöral der Infanterie unb Konnnandlerende General von Lüssolv, Oberbefehlshaber der XI. deutschen Armee, ünb was den hohen .Herrn umgab', das war fern gesamter Generalstab!! J rt- be Marsillargnes das gehört, da hatte chnr der her Ma^ ^"nde das Gefühl gehabt, als stocke Ter Oberbefehlshaber der XI. beutschell Armee mit f l! l rl [n f lte J l Eencralstabe ans Schloß St. Ehamallt!! Ulphonse de Marsillargnes hatte diesen Gedanken nicht kttnnpn te n f^ tClt logischen Konsequenzen durchdenken können. Roch hatte er mcht den Mut dazit gefunden. Das! würde auch Zeit haben, wenn er erst ivieder in Paris mit seinen Leuteil zusammen lvar. Nur über eins blieb kein Ztveifel: — daß er nnbedinat an der heutigen Abendtafel teilnchmen, daß er bcu Ko in. ?buerat unb seine Umgebung von Gesicht zu Gesttht kennen lernen mußte. ' ' ö 3 tVi- tveig, ivas und wieviel davon abhing ! „ . l l ! ,b L ü ,J* a £ lotzt zwischen dein Rittmeister Brünnow iiiib dem ^djutantell des Koniinandierendeil Generals, dein Mawr von Kross. Wurde rechts unb links von den Herren im liebenswürdigsten Konversationston in Anspruch genommen, dankte hier imb da aeaeil ein Glas das m irgendwo an der langeii Tafel höflich gegen ihn als den einzigen anwesenden Verwandten der Dame des Hauses hob mK f,mm ;. unb lNimer wieder glitten seine Augen heiß und unrnhig und nr staiinender Bewnndernna — m hnev Cousine hinüber, die heut mn erstemnal wid m f öer erlesenen Gäste die stumpfe schwere Witweutrauer abgelegt, die sie durch drei Jahre getragen - sEwar"LLLVm'"^ doch kostbare Toileit« Und dies Lächeln hatte Mphonse de Marsillaraues irfim Jahre nicht mehr in ihren Zügen bemerkt — WeS wenn^si/Ä^ und doch hinreißend liebensivürdige Lächelt wenii sie Rede und Antwort stand auf irgend eine kung Ihres Tischherr., zur Linken, Sb E?ze lenz de/Ko ^ mandierenden Generals. vc^ zromf- .. Und, dann — es ivar nach der Suppe und die Lakai^r standen scholl mit den silbernen Fischplatteu in beit Türen —- Plötzlich der General. Klein, gcdrnilgen und reitschultrig, mit an den Schläfen straff weggekämn en weißen Haaren, lin kühn herausgemeißelteii Profil fast a>» den alten Blücher gemahnetid. Cnst)ob ick und .late a sein Glas und stand da in der lautlosen fötlffp s ;p v j ^ un wÄSÄnäS 8SÄ -» Siswas £?ä ‘Ä ui Ls ö m 4‘S tMsMS«NK7» Ki, " a Die Marquise de Si.Chamant - Hurra! Hurra! Hurra |'< (Fortsetzung folgt.) 361 Der vornehme Passagier. Nrm Alfred Vratt. (Nachdruck verboten.) (d&T iagte der Funker Jaynsen. indem er sich mit dem brei- rm mucken an die knarrende Bretterwand des Blockhauses lehnte fll rK dfe.lfe mrt einem Anstvand zahlreicher Ziindhölchen erzähle,c ™ ^ ° ^ ^ich Wohl wieder etwas von Bord kleines, als provisorische Fimkerstation eingerich- ttnÄ >p'^ans droben m den Argonnen, knapp hinter der Feuer- E Nachtwind heulte draußen ans und rüttelte von allen an dcin rissigen Gebäude. Tann und wann dröhnte der Wrive Schuft eines schweren Geschützes, mit einem dumpfen, wilden' Schlag, dein ein unheimliches, allmählich verhallendes Rollen war .der beste Funker in der Abteilung die hier den ^ J l uJ!l anb mx voNkommen in die Geheimnisse }5* ÄS&2Niemand vermochte so schnell die kompliziertesten Satze zu „geben" und — was noch bedeutend unklare Meldilngen anszilnehmen und zu ent^ Phnlcn.war durch sttimme Neberetnkunft Oberhaupt und beeideter Sachverständiger der Funkeradteilnug, die stch rühmen Lonntt, in ihm den Meistersnnker der Armee zu besitzen Aber noch nne andere Eigenschaft war verantwortlich für die Beliebtlseit und dav außerordentliche Anseheil, das Jahnsen bei seinen Kameraden tn/j WeiMtgereistete unter ihnen, er stak voller Abenteuer auv aller Herren Länder, und dies befälnate ^s^Ä?0en ailf Befehl die merttmirdigsten und unterhaltendsten besten zu geben. Doch niemand ist draußen im Felde so beliebt und gesmht wie ein Mann, der die Stimmung ein- ' lu„«n mm Än" . drohender Sehnsuchtsgedanken durch Erzäh- ?us einer nnkr,egerlfrh»m Welt zu K>bcn weist, Das Lei,- ft aTl b ,-onhiiseii mersterlich; er war irämlich im Zivilleben Bordtelearaphist ans Ucberseedampj^rn - r,MEntmann",v?e NL «ul S« sagt - uub r>atte Ij, btefei' CÄ ganze de» Wne ^rvormocn. bie auf einem ans ArgonIIerholz roh zurechtgezimmeiten Tisch stehenden Apparate hatten ihr klopfendes Tick Tick unter- hieß natürlich wach sein, imE bereit eine Nachricht abznhoren und ioeiter zu geben. Um di^e Zeit pflegte znm^bes^ zu Gebern ^ Mmnabm cül ^ ^ lcr SeegeschichtcKn . w^w^p C Ahnsen und mckte befriedigt mit deni Kopf b r fenchtgcivordene Tabak in der halb verkohlten £f c Pl glühen begönne,:, „also, was ich sagjen wollte. ja aranbtt^b^^n manch Trolsrges und auch Ernstes als Bordiele-. graphljt. Man ist ;a sozusagen die einzige, allmächtige Verbindnna Außenwelt, Herr über Luft Und Eiltsernnng. Man fitzt hoch Ä-! Ä Tienstkole hlnter der Kommandobrücke und kann sich » Belieben mit Berlin, Paris oder New York verMidigen .Und ansterdem ivird man — ob man nun will oder nicku _ fn Ötnog wie d?r Beichtvater des Schiffes i vor dem Telegrapfffstcn kann man nichts geheim halten, lvas über Bord an irgend mneu 4dnikt der Welt gelangen soll, an die 9ldresse irgend eines ioild- frelnden Menschen, den man niemals gesehen hat und höchstwahrscheinlich auch Niemals sehkn wird. Tie von Euro Par eisen heimkehrende,l Amerikanerinnen können wohl dem in New Bork oder Chicago schwitzenden Gatten eine Nase drehen, aber nicht de^n U^^histen, deni sie ihre poetischen Wschiedstelegramme von hoher See an emen jungen Herrn in Paris oder London anve^ ttaiien müssen. ^ie Spekulanten, die vor all den kilifflichen Ge- die ihnen wahrend der Ueberfahrt im Kopf spuken^ rveder das Meer noch den Himmel oder sonstwas von Gottes Herrlichkeiten lw!m Sroct" OTUnrtm Börsentricks nicht vo7demRl-g!7- K/v°» S Me man so unter den |cftfarnfteri Umltänhen erlebt " ' f - W xtc "achdenklich auf die Glühttümpcken die ans seiner Pfeife stiegen, seine Ohr-en waren schar auf d^e ktnm.n E -lpparate eingestellt er konnte unentwegt sprechel7 !uid iour dab.A ^ören.^^' bns schvächfte beginnende Tick-Tick zu nber- ltwr . öüm Beispiel dieser ulkige Bursche, dieser Willinin d^r mr. . btw/fcü Sp ?^u^l.eon, und versicherte jcän„, c% bmcfii btti liniertiwirtpt vriWu*!? smS emÄn'ho^'"^ Ci " Ci R>eseng«sch»ft-S ein MilltmenvermögA könnte hundert große und kleine Züge anführen, die diesen ^nve?ön gesehenen Original der wundersamsten Art ausmaten d ul f J^J a «nt einiger Phantasie natte NiVsÄ.!^'.'^ cul koiißnrrenzloser Ueberptotz, dieses S rfieif Är ?r Stolz anfgeschranbten Schnnrr- Ik erLtuJ 1 kfu ES,d wie ich es ans dieser Sttecke — sclbsi erleb? hab°/ 2* 0 *® ! ^ !" sicher Stärke fort „n?Nachmittag rih es nnS zwei Rettungsboots dradttol^, später schonst der Wind die Antennen abgeschmtte?.^? W0,mt IOTl ' 1,0,1 ifb « ^bind.m» 5 f IfMÄÄÄii» L«->öu»ttb-sch»m-. Kwr/ rr ie a r d r 0l '-5 Telegraphenanlage tu möglichster Eile »vieder ??""?otten, fast ich, zur Untätiakeit gezwungen, in meiner Koje. funken oder zu empfangen. Endlich ab»'sah 7usm°inem KÄuÄ 'Ntt>mK°A'geschn-lÄn SS® <&i (?^ ' n U"d sofort tickte es in rasender iA Ä S bert »(dfdft }ia- Hand und schrieb nieder. IMS ich in deni Stnrnieshcillen heraus zu hören verrnocyter „Dampfer Mynher Buik" tickte es, . .. „vor einem Tag ab Rotterdam, für New York. .. Ut dort Mktöria? Und"olä ich bejahte, lickte es weiter: „Beamter der Rotterdam er Bank ourchgebrannt „nt z,mi Millionen, B-rdacht, taf rSl Signalement des Polizei übergeben. . .. Flüchtigen: . .! . Knacks! . . ein hefttges Sausen in den Hörmuscheln. lief 5 n Deck — die Antentren waren wieder mehr m.sgeUtd werden l bis zn unserer Ankunft nicht Wort'Ä'Äm“ t,Uä "' km 14 crftattrte ' tri( W /cW/ il,e halbe Minute hatten die Antennen gestanden . . . Spa"iie Zeit im wildeste,! Sttlrm hatte genügt, llch ' besiegeln! . .. Wenn das'nL Jahnsen bttes eine dicke Ralichwolke vor sich hin. Tann zuckte ks in tmnzigen Fältchen um seine Lippen, als er hinzu-, aber war das Nachspiel. Nachdern näm- !!in^T' ll r l i au t^ nt n e J? Borker Mer verhaftete Herr Bailp Ä"?" gesessen hatte, stellte es sich heraus, datz er gar kein ?^raudant, sondern vielmehr ein zur Auffindung des flüchq .entsandter Londoner Detekttv war. Da er den Flüchtling tu Vermeidung an Bord der Vittoria vermutete, Hatto sEt "stentativ als „Bcnffsgenosse" mifgespielt, um ihm LÄ 8 M «“ * »- .«s*:is?Ä'4'U7 ra g ,, .,srM®?rSÄ ohne Herrn Bgilhs Hilfe bis heute erwischt werden konnte." Jahnsen klopfte seine Pfeife aus und blickte nachdenklich zu den Apparaten auf dem Tisch hinüber. w Von der Feuerlinie dröhnte ,vieder ein ferner Schub heri'iber. hallL-sR°ll^1-7gte.''" ^ Schlag. dc,n ein allmählich ver. > Vailh aus Glasgow ein. ÄriSf .?Wk" Schiss berühmt. Hochseeschlacht! Von Leutnant Freiherr v. d. Goltz.*) Herr Kaiser, ach ich bitt' Euch sehr, Schickt mich aufs Meer, schickt mich miss Meer! So manches ^ttlck der Weltgeschicht' Hab' ich als Mitsketter verricht'. Ilnd nun hock' ich im Unterstand Und tromm'le ans die Wellblechlvand Ten Dessancr Und Torganer, Marsch von Hohenfriedberg, Doch keinen Marsch zur^See. ') Ans den, „Ehampagnc-Kamerad". Feldzeilung der 3. Armee. »52 V t - I < ✓ ■' !Am Avfana rannt' ich "ach Als dann bcr Hindcnvurger Wir 8, JBtn ich mit ihm gelaufen. Bis b«| er mutzt' wrtoaiifc«. Gab's FctS ein chnßoS NachtguaitlN/ - - Sn Zelt und Scheunen sangen wir Den Dessauer / ilnd Tvrganer. .-r.... Den Marsch von Hohmsrudberg^ Dvch Beinen Marsch zur See. Sefct sind mir ivn dein gwtzen Marsch Die Kühe beide wund und harsch. Der Backzahn brennt mir „n Gericht Und an den Beinen rertzt die Gucht. Doch lvo's auch juckt und wo s auch druckt. Daß Herz ist mklxva, der Stiebet zuckt Den Dessauer Und Torgaurr. DEN Marsch von .^b'nfriedl'er-, Dock, Veiuen Marsch zur See. In fern wvU . ... . JumWn ß»dfc , Wenn ich mit meinen Kaffee roch, Tann macht' ich herrlich trauern. So sollen Nur versteuern. Ist denn in ganz Enropsi, , .. 0 Keiu Sckrwuna mehr, kern Marschmarsch mehr da?. Kein Des sauer Und Torgauer, Kein Marsch von HohensrieAera Und auch kein Marsch zur See? Da h-ult der Draht „Attack', Attack": Hei! Hochseestblacht im SkagermkN SchueU Kamerad, schlich mir de« Mund. Die Mrdsec füllt mir Kops und Er,nd. TaS tnützlt und bäumt sich, rollt und fam E- stürmt und iauchzt und überbraust Dem Dessauer Und Tvrgauer. Den Marsch von Hohenfr,edberg< O schöner Marsch zur ,Hauses, die auf den, alten Fährboot »Southsield ins Leben gerufen wurde. Die Decks dieses Fahrzeuges wurden um etwa einen Meter bis unter die Reeling hcrunlergelassen und dann wurde von, Bug zum Heck eine Schicht nach der anderen fetten Lehmbodens aufgetragen. Zn diese Erde pflanzten unter der erfahrenen Leitung einer Krankenschwester lungenkranke k,„der Ge- inüse und Blu'nen. Im ersten Frühjahre nmrde d,e C-rde ,n B^te geteilt und zur Bebauung die Ander hcrgerlchtet. Bon müsearten werden besonders Lattich, Rad,eschen Zwiebeln und Karotten, Tomaten. Kürbisse und Kohlrüben angebaut, und es gal' auch in einer Ecke der alten Fahre wunderhübsche Blumenbrett, bet denen den erholungsbedürHige,, Kinde,-,,, die hier den Land- auttnthalt aus den, Wasser genossen, Naturkundeunterncht eileilt «vurde und sie das Leben der Käfer und Schmetterlinge beobachten konnten. Während der Winttrrnonate aber wird das Farnckand wieder abget,r»gen und auf den Decks stehen die L,egesttchlr der Lungenkranken, die hier eine Frei lustkur durch,nachen. Vermischte». » Ein srk>n,«H!ch«r C b»rakt«rbild d«r E«n»> a l e s e n. Die neueste Pressemode in Frankreich besteht darin, rß wieder einmal die über daß Meer herb eigeholten »»Ehr ^er .eniger d,mkel gefärbten erotischen HckfÄrupp^, mit vo< Be- umderuna und Phrase,üchwaN erfüllten A,1,ke!n ,m,sch,nerchelt »erden. Scheinbar ist mm, der Ansicht, daß d»e Schwarzen. d,e „ Frankreichs Küste landen um als Fntter deutschen anonen verwandt zu werden, sich nicht, ,v,e es m Wirkt,chkett de, all ist, für die Opfer ihrer weißen Beherrscher, sondern vielmehr ir die Träger einer edlen Mission halten mühen, wenn man sie ut ordentlich in den großen französischen Blättern mit empfind- „ncn und verlogenen EinpfaugSartikeln beglückt. So enttviNt ein xx Besichtigung der neu eingetroffenen Senegal-Neger nach der llittelmcerküsle entsandter Berichterstatter de? „GaulorS die folgende Schilderung dieser schwarzen Soldaten: »Ein Strandstuck an der lüste detz Mittel,nen-es, breit, langgestreckt, wem glitzernd ui der sonne, und aus dieser von blauen Wellen bespülten Flüche reiht lch Zelt an Zelt, ein Dorf, nein, eine Stadt gleich großer^ runder Zelte, und zwischen diesen Siedeln,,gen erblickt man die Senegal- chühen, schwarz wie Schuhwichse, in blauen Jacken mit gelben lbzeiLen, die Hüften grellrot umgürtet. Sie sehen aus w,e KneyS. pttlzeng. Sie sind meist ungeheuer groß und inager, ungeschickt »ewegen sie ihre zu langen dl,nie, mit denen sie nichts Rechtes an- „sangen wissen, alles in allem aber breten sie ein wunde,saines 9 ild „euer Kraft. Eigentlich sind sie nicht wirklich inager, da man hre Mutzkelstärke errät, sie sind sichtbarlich die VeAreter emer nächtigen, urwüchsigen Raste, Drouzefleisch werden sre von den Heuten an der Südküste genannt. Tiefe Schwarze:, bewundern die Weißen und haben Achtung vor ihnen. Aber auch die weißen Zrauzosen empfinden Bewundermrg für ihre schwarzen Bruder und rerbergen oft nur mühsam eine gewisse Furcht vor deren gezähmter Wildheit. Wem, Senegalesen in der Stad, erscheinen, um ans den, Markt Einkäufe für ihr Lager zu besorgen, erregen sie stets em Gictzcner Hautzfrauen-Bereltt. Wochen-Kucken zettet. Sonntag: rsuppc. SckuvcincSob'letbe mit Kar- bofse'n und grünem Salx,t. . ^ . Montag: Kernerbsenmppe mit Weilchvotkloßchen, Stochet' beere oeme D l e n ö t a g 7 Rinbfleistlmchpk, Pedersiiienkartoffcln tz^nd ^TfuJ oi: Saneoampsersuppc', Erbsen mit Karo Ken und ^ Do^nncrLtag: Gebrannte Mehlsuppe, F-ischpudding mit Kartofs^n und Salat. ^ ^ .. Freitag: WürsÄsuppe. M^hlpfannInchen mit KurioNrur und grünem Salat. . ^ SamStag: Hafersuppe, Spiiwt m,t JfcartofffCtt und Eier in Scheiben.. Aönrgspromenaöe. Man darf die einzelnen Wörter und Silben nur in der Weste miteinander mrbinden, daß n,an — wie der König auf dem Schach- br-ett — ftete von einen, Feld mt« auf cm benachbartes übergeht. zer L" UN loö schellen wartet er und hilf riffe dem »chiffe herrscht de fche wer besten fen gleicht der das nicht wün feine ersten fei steuer ohne auf len dem an treibet wel den um (Auflösung in nächster Mmmev.l. Auflösung des ZitatenrätsÄs in voriger Nummerr Des Menschen Wille, da« ist sein Glück. Echnjtlcitung: Aua. Goetz. - R°t-li°»,druck und Vcrla- d» Brühl',»--, Unio-rsttStt-Buch. u»d St-indruckerei. R. L->a»e. D.em».