Die arme Prinzessin. Kornan von gefror von Zobeltitz. (Nachdruck verboten.^ ^Fortsetzung.) Der bucklige Jsaaksohn verkaufte Grete einen Zwerg- tthpinscher mit ausführlichem Pedegree; Artern erklärte, das Tier sei aus drei Rassen zusammengesetzt, eine „vereinigte Hundeausstellung". Er spöttelte über ihre Zeiteinteilung und sagte ihr, sie sei von jener entzückenden Faulheit, die er sich selbst immer gewünscht und nie habe erreichen können. Der kleine Krieg zwischen den beiden ritz nicht ab; aber beide hatten sich gern, und das wußten sie. In Wahrheit war Gras Artern oft genug der Korrektor für die Wesensart Gretes. Seine frische Natürlichkeit vertrieb ihr das Gezierte. Sein ungeschminktes Urteil fiel meist »auf fruchtbaren Boden. Die geistigen Jüteressen beider waren gering; Artern las fast giar nichts, und Grete nur hin und wieder pflichtgemäß ein Buch, das die Fürstin ihr jünempfahl; dafür dichtete sie zeitweilig, wenn sie ein neues Neglige bekommen hatte und es reizvoll fand, sich in diesem an ihren kleinen Bouleschreibtisch zu setzen, während Flieder- dnft in das Zimmer schlug oder im Kam'in das Feuer knisterte. Aber im Sportlichen fanden sich beider Interessen, und das tvar wiederum ein Glück für die faule Grete, denn es riß sie wenigstens ans der physischen Trägheit heraus. Anfänglich waren sie häufig allein in den Wald geritten, in die Berge, über Heide und Stoppel. Aber als Lilian einmal eine anspielende Pemerknng gemacht hatte, ritt immer ein Reitknecht zehn Galoppsprünge hinter ihnen her. Die eigenen Pferde genagten Grete bald nicht mehr; es war ihr ein Vergnügen, auch für die Fürstin zuweilen einen Dreijährigen fromm zu reiten oder ihr erneu neuen Vierer- Kug ernzufahren. Artern war ein brillanter Lehrmeister, und so kanr es, daß das niedliche „Mullerrnäjdel" allgemach in der ganzen Umgegend als kühne Amazone und schneidige Fjahrerin bekannt wurde. Sie ritt die Schleppen mit und jagte den Fuchs und war am Hubertustage allen voran, wenn der stöhnende Schwarzrock durch den See getrieben wurde. Die jüngeren Herren sagten, sie sei ein „ganz famoses Mädel", die älteren bekamen blanke Augen, wenn sie sie sahen, und wischten sich den Bart; von den Damen stand ihr Stur die Fürstin näher, die sie aufrichtig gern hatte, andre hielten sie für emanzipiert; Artern aber erklärte: „sie ist ein verdrehter kleiner Fisch Und ein lieber, lieber Kerl"... Seit einem halben Jahre erwog er mancherlei, rechnete zuweilen seine paar Schulden zusammen, zählte häufiger an fernen Knöpfen ein geheimnisvolles Ja oder Nein ab und sah tu den Abendstunden dann uttd wann ungemein sinnend ans. Aber zu einem Entschlüsse kmn er nicht. — Als der Reschkesche Wagen vor dem Millerschlosse hielt, lahen dw Aussteigenden zu ihrem Erstaunen unter dem tief eingebauten Portale Otto stehen. Er hatte der Beisetzung des alten Herzogs beiwohnen wollen, aber sein Zug war mit so großer Verspätung eingetroffen, daß es nicht tnehr mög- lich gewesen war, rechtzeittg nach Emsöirch zu kommen. Nun wollte er Zeinen Tag bei dem Vater verbleiben und zugleich auch den Freunden drüben im Schlosse die Hand drücken. Der Bnrgmnller war überglücklich. Er konnte sich nicht sattsehen Mt seinem stattlichen Sohn. Eine besondere Freude tvar es ihm, daß auch Otto glatt rasiert »ging — gerade wie er. Großvater und Urgroßvater hätten es genall so gehalten, erzählte er, man sehe es noch an den Bildern: im glatten Gesicht der Reschkes gebe es keine heimliche Tüae, die krieche in- den Bart hinein tlnd verstecke sich im Haar. Er erzählte auch flugs eine alte Anekdote von diesem glatten Gesicht; ein Ahn tvar der Held und die Geschichte ging schnurviaj aus. Auch zwischen Grete und Otto tvar die Begrüßung geschwisterlich herzlich. Dann sollte geluncht tverden, und Grete rief den Diener (der Bob genannt wurde) und gab it>m Bn- fehle an die Mamsell auf den Weg. Otto schüttelte den Kopf. „Was soll genracht werden?" fragte er, „geluncht- Als ich das letzte Mal hier war, ging es ja auch schon sehr fein zrl, aber da. frühstückte man doch -noch auf ehrliche deutsche Weise — und jetzt „luncht" man bei euch! Und da tvar auch noch kein Diener da-ja, Vater, tveißt du dich denn lnit diesem Bob würdig zu stellen?" „Es geht schon," erwiderte der Alte, gutmütig nickend, „mau gewohnt sich ja an altes. Aber zuerst fam er mir überall in die Quere; er hat so eine merkwürdige Geschäftigkeit. Er hat übrigens auch feine sehr guten Seiten, lieber Otto; zunl Beispiel legt er immer dle Hosen lätlgs der Bügelfalte zusammen, und die Stiefeln putzt er nicht, sondern er nimmt Creme." „I Gott bewahre," rief Otto lachend, „steht denn die Welt auf dem Kopf! Vater trägt Hosen mit Bngelfaltetv und auch die alte Perleberger Glanzwichse ist aus diesem ritterlichen Hause verbannt worden? Ist kein Haushofmeister da, bamit er mich erst lehre, wie ich mich zu benehmen habe, ehe ich es tragen darf, mich an enern Tisch zu setzeil! — Vater, ich sehe es konlmen: du wirst noch geadelt itnb die Grete heiratet einen Grafen!..." Grete wurde purpnrrot und entfloh, um „Toilette zu machen". Auch dies war üblich geworden: Vater Reschke hatte sich täglich dreimal nmznkleiden. Beim „Lluich" bat Otto feierlich um Verzeihung: er trug noch seinen Reiseanzug. Mer er zähmte seine Spottlust, so lange der Diener servierte. Er tvar sogar galant genug, Grete ein Schmeichelwort über Frühstück und Service zu sagen. Bob glitt mir über den Teppich, präsentierte gewandt, goß den Wein tnit Verständnis ein und erwies sich auch sonst als ein Muster seinesgleichen; es uxtr ein vornehmes Gebahren in dein schön boisierten Speisezimmer mit der großen eisernen Radkrone, die von der getäfelten Decke, herab hing. Und da wanderten Ottos Gedanten unwillkürlich zurück in vergangene Tage, in die Zeiten seiner Kindheit und an 294 Jenen Ferne nabend, kvo er die Mädel an der Schleuse gefunden, die nackten Füße im Wasser kühlend, und wo er die Eltern überrascht hatte. Wie hatte die Mutter sich damals gefreut urtJ> wie hurtig war sie bei der Hand gewiesen, sein kleines Zimmer in Ordnung zu bringen urrd das Mendbrot Ar bereiten. Aber kein Diener hatte serviert; da brachte noch die Magd die Schüsseln herein und stellte sie auf den Tisch, urrd es gab kein Porzellan, sondern Bunzlauer Steingut, und kein Silber, sondern Stahl — urrd es war ein Ereignis, werrn Vater selbst in derr Kelter ging und holte eine Flasche Rheinwein heraus, von der er mit bewußter Feier- lichkert den Staub fortblies, ehe er sie mit Vorsicht eut- korkte... . Als sollte ein Stückchen Vergangercheit wieder zu Leben Werden, so war es Otto, da er hörte, daß der Diener sich Al Grete herab beugte und ihr leise meldete: „Gnädiges Fräulein verzeihen — Herr Kantor Fürbringer ist draußen Und wollte den Herrn'Doktor begrüßen..." „In den kleinen Salon," befahl Grete; aber dagegen Wehrte sich Otto. „Nein, Grete, hierher soll er kommen," sagte er; „er stört uns nicht, er soll ein Glas Wein mit uns trinken — keine Steifheit, wenn ein alter Freund uns besucht, und keine Förmlichkeit, wenn eine frohe Erinnerung an die Türe klopft!..." Ohne weiteres und mit liebenswiirbigem Lächeln war Grete einverstanden — und Fürbringer durste eiutreteu. An ihm schienen die Jahre vorüb ergewandert zu sein, ohne Spuren zurückzulassen. Nicht auf dem hageren pergamentener: Gesicht mit dem schwarzen Schnurrbarlklecks auf der Oberlippe, auch nicht auf dem alten Napoleonsrock mit der tiefen Taille und den gefältelten Schößen. Es war der spartanische Fürbringer von ehemals, der in das Zimmer trat und sein „Salve" rief und Otto glückstrahlend die Hände entgegenstreckte und mit seiner Kommandostimme sägte: „Otto der Große, mächtig gewachsen an Seele und Leib — kraftvolle Jugend und Glorie der Tugend, aller Wissenschaften Meister, dich grüßt das bescheidene Alter!..." Er mußte Platz nehmen, roch an der Blume des Weins, den man ihm eingoß und tat wie ein Gourmand: ließ einen Schluck über die Zunge rollen unb äußerte: „Es ist etwas Köstliches um ein Glas Rheinwein" — (es war aber Mosel). Nun mußte er Otto erzählen. Zuerst kam die Erbitterung Worte. Er war nicht gut zu sprechen auf den neuen Pastor, den „überseeischen", den er einen Sklavenhalter nannte; es hing eine Nitpferdpeitsche in seinem Arbeitszimmer und auf seinem Schreibtische lag ein gebleichter Menschen kn ochen. Fürbringer wußte noch mehr, aber er sagte, er wolle nicht schwatzen; man möge den Grafen Ariern fragen, der wisse, wie es in den afrikanischen Missio- nen zuäehe. Er tat, als sei die spanische Inquisition ein Kinderspiel dagegen, ließ auch, Halo verschluckt, das geheim-- nisvolle Wort „Pfandweib" fallen und sprach dann unvermittelt von der Freibeit des Gewissens. Was ihn am meisten empörte, war die Bemängelung seiner Pädagogik von seiten des neuen Schulvorstandes. Ihn: wägte man dies zu bieten, einem „Pestalozzi und Jahn zugleich"! So hatte Fürst Herrfurth ihn einmal betitelt — Gott Hab ihn selig, es war ein Mann, der mehr von der Erziehung der Jugend verstand als dieser Doktor Justus Freitag, den der Herr in seinem Zorn direkt aus Afrika in das Nuthetal geführt hatte. „Otto," rief Fürbringer, „es handelt sich nicht um mich, es handelt sich um die ewige Wahrheit: was Waren die Kinder von Gotternegg ehemals für bleichsüchtige Geschöpfe, und wie wuchsen sie heran unter meiner Hand, so frisch, fröhlich und fromm! Fromm — mit Verlaub; ich lehrte sie nicht, den Kopf neigen und heuchlerisch die Augen verdrehen — ich führte sie hinaus, wo Gott den Wald wachsen läßt und die Berge türmte, ich habe ihnen die Schöpfung gezeigt und auf nächtlichen Wanderungen den Sternenhimmel und den Großen Bären erklärt und das Haar der Berenice — ich habe auch. dem Vaterlande gedient! Wir haben praktisch Geschichte gelernt; wir haben bei Roßbach und Fehrhellin gekämpft, ich wgr der alte Fritz, ich war der Große Kurfürst, ich war Zielen und Froben — da stand der Feind, wir griffen an, wir haben Wie die Helden gefochten, lote hieben wir auf die Schweden ein, wie freuten wir uns des Sieges! Das ist Auschauungs'- unterricht, meine Herren, und ich hatte rotbäckige Kirwer um mich und keine Treibhauspflanzen; es wuchsen die Muskeln und der Mut tu der Brust, es war ein neues Geschlecht, kernfeste Bengels und stramme Mädel — und da kommt mir nun einer und erklärt: mein System sei falsch! Ja, Otto, ich schreibe an einem Werke, ich werde es oen Manen Jahns widmen und dem Kultusminister überreichen lassen, das wird mir die Fürstin besorgen: in diesem Werkei werfe ich alle Theorien über deu Haufen und stelle ganz neue pädagogische Grundsätze auf, die in der grünen Praxis wurzeln! Praxis — Praxis — keine fade Theorie? Eine frische Jugend, keine mit Brillen uud Scheuklappen? Darauf trink' ich..." Er war erregt, wollte kühn den Wein in die Kehle gießen uud verschlückerte sich. Otto klopfte ihn: auf den Rücken, der Burgmüller sprach beruhigende Worte. Mer Fürbriuaer war im Zuge. Er wetterte noch lange, hatte auch mancherlei an den: neuen Lehrer auszusetzeu: der meine es zwar gut, aber er sei ein Stillsitzer uud ein Pedunt—< der stramme Zug fehle. Und dann sagte er Otto Schmeicheleien; man habe vernommen, daß der Herr Doktor auf dem Wege sei, ein berühmter Mann zn werden; man habe in beit Zeitungen darüber gelesen, wie man in der hygienischen Versuchsstation dem Mikrobengesindel zu Leibe gehe und immer wieder neue Bazillen entdecke... Die andern kamen kaum zu Worte. Fürbringer sprach unaufhörlich; er war noch der alte brave Kerl, aber geschwätzig geworden. Auch der ungewohnte Wein, so leicht er war, stieg ihm zu Kopf. Nach dem dritten Glase wurde er wehmütig und drückte dem Burgmüller über deu Tisch hinüber tränenden Auges die Hand und dankte ihm für alle erwiesene Güte> Und als man aufstaud, mußte er sich einen Moment an der Stuhllehne festbalten, um nicht zn schwanken. Er empfahl sich bald. Grete halte das Bedürfnis, sich auf ein Stündchen zurückzuziehen, und Reschke bat Otto, mit ihm in seinem Zimmer eine Zigarre zil rauchen. 13. Kapitel. Von großstädtischen Wandlungen in Gotternegg, von einem Frühdruck Gutenbergs Und von einem Telegramm, das wenig sagt und viel ahnen läßt. In diesem Zimmer umwehte Otto wieder ein Odem der alten Heintat. Hier hatte Grete dem Burgmüller nachgeben müssen, der es sich ansbedungen hatte, einen Teil des Mobiliars von früher für sich zu behalten. Gerührt schaute Otto sich um. Da tickte die Uhr mit dem Moudgjesicht, da stand noch der Schreibtisch mit dem merkwürdigen Pilasterbau in der Mitte und der henkellosen Wedgwoodtasse, da hing auch noch das Napoleonsbilo, und die zwischen Glas und Lithographie eingeklemmte, zur Mumie gewordene Fliege hätte sich nicht um ein Atoni verrückt. Es war alles wie einst; man hätte!glaubeu können, nun müsse es au die Türe klopfen und Mauske, der Vogt, eintreten, um mit seiner dünnen Kiuderstimme zu melden, daß die Ställe geschlossen seien. Die beiden steckten sich Zigarren au uno setzten sich auf das mit geblümtem Cretonne bezogene steiflehuige Sofa. Keiner sprach anfangs. Sie saßen nebeneinander, rauchten stark und starrten vor sich hin. Aber ihre Gedanken begegneten sich, ob sie auch schwiegen, und jeder wußte es von dem andern. „Ja, ja," sagte plötzlich der Alte uud seufzte leise auf; „ja, jcj, mein Junge — so tst es.. „So ist es," wiederholte Otto; er verstand den Vater. „Aber ich hätte es anders gewünscht — ich wollte, du wärst härter gewesen. Manches begreife tch ja. Die Grete hing dir iinmer besonders am Herzen. Und nun warst du allein mit ihr, und da wurdest du schwach. Mer der Unterschied« ist doch gar zu groß, der zwischen heute und einst — Und, daß du, d u dich hier heimisch fühlst, das versteh' ich doch« nicht so recht. Du warst immer mehr für die Ein fachbeit."' „Bin ich auch heute noch, Otto," sagte der Burgmüller; „schau dich 'mal um: das ist meine Stube — da hat sich« wenig verändert — das Hab' ich mir retten köirneu aus der Zeit vor der Mutter Tode. Mer siehst du, es kam sy nnfi Fant so Und ich konnte nicht anders. Es kam so, wie dA Mutter immer prophezeit hat: die Grete würde einmal aunz plötzlich aus unseru Verhältnissen bprauswächsen — sie hatte von jeher ihre eigenen Ideen und ihren Kopf für sich — und im Grunde genommen — Otto, ich bitte dich: Was schadet es denn? Das neue Haus unh dte Parkanlagen Und die Reitpferde und Equipagen — wir fönnen'l ja hadeu. Ich Will dir meine Büchep vortzasn Itnb die Abrechnungen von. der Bank — es ist genug bä." (Fortsetzung folgt.) Der psingstausflug. fr Eine kleine Geschichte VVN Josef Kuhnigk. (Nachdruck verboten.) Eines Tages eröfssiete mir »Heime Frau von einem Klubsessel meines Arbeitszimmers aus das folgende: „Mann, das geht so nicht länger weiter mit den beiden. ' „Ten beiden?" fragte-ich. „Ja, mau muß dazu ettvas tun." „Etums tun?" fragte ich wieder. . ^ , „Gott, stell' dich doch nicht so ungeschickt. Tu wirst doch schon gemerkt haben, daß dein Freund Emil Hosenn:ann — e:n lehr unschöner Name übrigens, aber dafür kann er offenbar nichts — Ich nickte, da auch, ich ihn für offenbar schuldlos daran hielt, daß dein Freund Emil in meine liebe, reizende Freundin Frida verliebt ist. Nicht wahr?" . ^ . Ich zuckle die Achseln. „Gesagt hat er mir noch nichts davon Aber er trinkt in letzter Zeit ein bißchen viel. Wenn düs — Sie unterbrach unwillig meinen Erklärungsversuch. „Sei nicht so langweilig, ich bitte dich." Und sagte dann sehr bestimmt: „So etwas sieht man eben. Ich habe das jedenfalls schon lange bemerkt. Und von meiner lieben .Frieda weiß ich, auch ohne datz sie mir etwas gesagt hat, daß sie deinen Freund Emil ivi^er-, liebt. Tas Unglück will nur, daß er so schüchtern ist und so kann das lange gehen, ehe ctlvas erfolgt. Ich bin also dafür- wir machen zu Pfingsten, da dies uns am nächsten liegt, eins Wagenpartie. Bei solch einer Gelegenheit läßt sich manches arrangieren. Und so zwanglos, m Freien, bei Sonnenschein und Lerchensang, ach, da kann es ja nicht ausbleiben, daß. chm seine Liebe die Zunge löst. Ich schlage also vor, einePWMpartt§ über Hohenberg. Wenn man dort durch den Wald fahrt, den ?ll»hang entlang, von wo man den schönen Blick hat wert hinein ins Land, und des 'Abends, bei Mondschein — nein, nein, es kann da nicht fehlen." . . , , > Mir war es zwar nicht ganz klar, nne merne Frau sich bet Mondschein einen weiten Mick ins Land vorstellte, aber — in der Liebe ist ja alles möglich, dachte ich, und erklärte mich also! damit einverstanden. _ v Fräulein Frida Lorzing und Herr Oberlehrer Emu Hofens mann erhielten von uns eine Einladung zu dem denkwürdigen Psingstverlobungsunternehmen und sagten auch beide zu. * Tas war ein strahlender Tag, der Pfingstsonntag, ganz so wie man sich solch einen Festtag vorstellt. Der Himmel in Liefern Blau uitb die Sonne darin wie ein strahlend goldnes Juwel; das Land in Harz-- und Blütendnst und Lerchenjnbel über bunten Wiesen und grün wogenden Aetzren. Fräulein Frida war entzückerrd in ihrem lichter: leichten Kleid und meine Frau womöglich eberiso. Freund Em:l hatte seltsamerweise seine ciindlichen Forme:: in einen Bratenrock gehüllt, wohl ans Erwägungen und Hoffnungen heraus auf unbegrenzte Möglichkeiten. Mich dünkte das kein günstiges Omen, meine Frau aber schien anderer Msicht zu sein, denn sie flüsterte nur beoent- sam zu: „Wenn das Herz seine Zunge gelöst haben wird. . . ' und zeigte auf seinen wehenden Rockschoß. Ter Tag verlief in schönster Harmonie. In Hohenberg hatten wir unfern Wagen eingestellt und wunderten über Berg und Tal, durch Wald und Feld in freundlichstem Austausch und Wechsel der Damen und Gespräche. Zur Mittagszeit i ichtcn wir Rast im Walde, hielte:: ein luftiges und hungriges Mahl und vergaßen auch das Schläfchen im Anschluß nicht. Wir hofften, wenigstens meine Frau und ich, auf die erwartete Ueberraschüng nach freundlichem Eiwachen. Es geschah aber nichts. So hieß es also sich gedulden, wenn auch eine getvisse unge^ löste Spannung merklicher bei allen fühlbar lvurde. Besonders schien mein Freund Emil darunter zu leiden, er wurde immep wortkarger. Vielleicht war es die Stille vor dem Sturm, vielleicht auch ein unglücklicher Triumph seiner liebeschweren Schüchternheit. Nu::, meine Frau hatte jedenfalls noch als letzten Trumpf ihre Mondschein fahrt am Bergeshang, und ich beschloß, in Hohenberg einen besonders guten Tropfen auffahven zu lassen. Die sinkende Sonne brachte uns in den schattigen Garten des Gasthofes. Buntes, lachendes Leben umfing uns. Helle, flatternde Kleider an den Tischen, blitzende Augen irnd lustiges Lacheneine Zupfgeige irgendwo im Fliederbusch versteckt, iiud ein schmach- lende? Liebeslied dazu von frischen Mädchen kehle::. Kellnerinnen in weißen Schiirzen flogen hin und her und hörten von wohlwollenden Herren freundliche Worte und Bestellungen für den Tisch. Wir fanden ein hi'ibsches Plätzchen ein wenig abseits unter einer alten Kastanie und hatten bald einen köstlichen Landschinken für Unseren Hunger und einen feinen Tropfen für die Zunge. Tas wird eine schöne Vorbereitung für die Fahrt, dachte ich mir. Tie Gläser klangen aneinander, die Flaschen mehrtest sich, und leichter und lustiger sprang die Rede. Nur mein Freund Emil lyollte immer nicht so recht wtt. Seine Züngo schien schwer Unter dem Druck seines Herzens. Sie fand noch inimer keinest Kontakt zu hem Gegenpol. Wir waren inzwischen fast die letzten Gäste geworden in dein Garton. Die meisten der ?lusslügl-er hatten sich längst wieder auf den Heimweg begeben. So beschlossen denn auch nur die Heimfahrt in einer gewissen Spannung aus den letzten Akt. Aüä dem Wagen saßen mein Freund Emil und ich den beiden Damen gegenüber. Der Mond stand ganz nach Wunsch hell und freundlich am Himmel, urtb die Lust war warm wie in einer Sommernacht, Tas finb gewiß wohl schöne Liebesingred ienzien, dachte uh, aber eine Wagenfabrt AU viert, selbst mit Fernsicht am Bergeshang, wie soll sie das große Wunder vollbringen! Ich wollte jedoch nicht müßig sein und unterstützte dis Stimmung mit ejnem zweckmäßigen Gesang: „Weh, daß wir scheiden müssen. Laß dich noch einmal küssen - . Niemand stimwte jedoch mit ein, was wich indessen nirfjtt beirrte, den schliichzenden Schlag der Nachtigall wenigstens textlich einigermaßen auch weiter Au ersetzen. So waren wir dann an den erwarteten Llbhang gekommen. Ich schaute hinaus und war wirklich überrascht ob des schönen, sichtigen Bildes. Der ganz sanft zu Tag abfallende Hügel, mit hohem! Gras und Busch und Strauchwerk überioachsen, lag magisch im fahlen Mondlicht. Ties unten schwammen bläuliche Nebel. > ' „Kinder!" entfuhr es mir. Da rief auch schon meine Frau dem Kutscher zu halten. Doch was war das! Im gleichen Augenblick erfolgte ein gewaltiger Ruck, der Wagen schleuderte gegen einen Chausseebaum!, und in der liächsten Sekunde fühlte ich schon meine Nase im feuchten Gras. Himmeldonnerwetter! dachte ich zunächst nur bei mir, dann hörte ich zu meiner Seite meine Frau mich beim! Namen rufen. Mso sie lebt auch! Das beruhigte mich einig erntaßen. Wir erhoben uiis darauf so schnell es ging und befühlten unsere Glieder. Alles schien heil, und ich flüsterte ihr nun zu: ,-Sag mal, gehört das auch zu Deinem Programm? Es scheint rmr etn bißchen viel —" Ihren Blick als Antwort konnte ich nicht gut sehen, zugleich aber hörte ich Emils Stimme: „Gnädiges Fräulein leben noch? Ach — mir ist ein Stein voM Herzen gefallen." Und gleich darauf wieder: „Wäre:! gnädiges Fräulein zu Tode verunglückt, ich — weiß nicht — ich wollte —i dann auch nicht mehr — leben . . Donnerwetter, denke ich, das ist ja großartig. Meine Frau! kneift nüch in den Arm. Sie stehen nun beide im hellen Mondkicht, ein paar Schritte entfernt. Nun rverden sie sich in die Arme fallen, erwarte ich gespannt jeden Augenblick. Aber es geschieht nichts, rein nichts) sie sehen beide zu Boden. Wir warten, schweigen schon Über die Schicklichkeit hinaus. Es bleibt iius schließlich nichts übrig, als uns nach deist Befinden ::nserer beiden Gäste zu erkundigen. Sie komlmlen wieder zu sich. ja, es ist bei ihnen auch alles gut gegangen. Das finde ich zwar mir bedingt als zutreffend. Aber was bilfts! Der schöne Moment ist vorbei, :md bald darauf sitzen wir wieder zu viert im Wagen, der wie wir keinen Schaden erlitten hat, und mit schwacher Beteiligung der beiden andern bestreiten wir die Unterhaltung für den Rest der Fahrt, bis wir vor unserer Wohnung yalten. Ja, das ist nun Essig mit unsernt Pfingstverlobungsausflug, denke ich in: Äussteigen, als mich Emil beim Arm nimmt. „Du müßt m!ir heute noch im „Weißen Raben" Gesellschaft leisten. Ich habe Dir etivas Dringendes zu sagen. Deine Frau wird gewiß nichts dagegen haben." Dringendes? Nein, da hatte meine Frau nichts dagegen. Und da es überdies schon spät tvar, wurde beschlossen, daß Fräulein Frida bei uns zur Nacht bleiben sollte, statt in ihrer Pension und meiner Frau indes Gesellschaft leisten. Wir machten uns! dann auf den Weg zum „Raben",- der eist wenig außerhalb der Stadt in einem! schönen Park lag. Wir sprachen so gut wie nichts, während unsere Sohlen iM gleichen Takt in dem! Sande knirschten. Aber als wir dann in grüner: Laube bei einer Flasche „Wilttnger Kiip" saßen und ungehört und ungestört von den ander:: wenigen Gästen zu zweit, da vertraute ev mir zaudernd und stockend seine Liebe an. „Ich danke Euch beiden, besonders für den heutigen Tag, und es war weiß Gott bei den: Unfall eine so schöne Gelegenheit. Aber im> letzten Lm genblick, als Frida — Fräulein Frida im'mer so still und kühl blieb, da — ja da verzweifelte ich wieder. Sie liebt Mich eben nicht. Mich liebt überhaupt keine Frau!" schloß er und trank seinen Römer bis zur Nagelprobe. Ich tat ihm Bescheid: „Lieber Emil," und sch-enkte von neuem ein, „ich glaube. Du irrst Dich in den Frauen und besonders rn Frida und ihrer Liebe zu Dir. Wenn sie etwas an Dir nicht liebt, so ist es Deine Schüchternheit." Er seufzte und leerte das neue Glas. , „Ja," sagte er, „das ist richtig, und ich werde meine Schüchternheit nie überwinden. Heute morgen glaubte ich noch au dis Möglichkeit und zog mir in weiser Voraussicht des festlichen Falls meinen Bratenrock an. Nun bin ich damit vor mir selbst der Lächerlichkeit verfallen." 296 Ich Wollte cttvas dagegen eiirwenden, aber er tvehrte ab. „Las; nur, ich fühle das zur Genüge. Im Grunde aber soll mich das alles nicht länger mehr stören. Hier dieser Tropfen/' und er hob das Glas, in den: scharf ein paar Lichtreflexe ansblitzten von der Lampe am Haus, „der wird mir das verflixte Gift der süßen Liebe töten helfen. Die Welt soll mir wieder froh und heiter n-erden vKne die Frau, d. h. ohne ein quälendes Begehren um ihren Besitz. Sie soll nur mehr für mein Auge sein, schön zu schauen, Und darum, lieber Freund, laß uns dem fröhlichen Bacchus mit vollen Zügen sperrden. Fräulein Frida soll leben!" Wir lensten das Glas, und ein neues folgte und Flasche auf Flasche, lind Emils heitere Laune stieg bis zu Gesang und Lachen. Ich sah eigentlich keinen Grund, mit dieser Wendung unzufrieden, zu sein, denn sie bedeutete immerhin einen Ausweg aus 'einem Herzenskonflikt, den allerdings anders zu lösen ich hatte mithelfen sollen. Aber schließlich, auch diese Form gab meinem Freund Emil seine seelische Heiterkeit wieder und dahin geht ja zuletzt das Glücksstreben jedes Menschen. Wir wurden noch in hohem Maste ausgelassen und fidel, bis mahnend die erste Morgenröte uns aus den Heimweg leuchtete. Arm in Arm zogen wir mit Gesang mtf> groß angelegten Kurven zur Stadt und zu unserm Haus. Ich hatte mir gar keine Gedanken darüber gemacht, wie wohl rnerne fDam*en 'unser langes Ausbleiben hing euo inmen haben könnten. Ich wußte nicht, daß meine Frau inzwischen Fridas Beichte Migehört hatte, ich wußte auch nicht, daß trotz großer Angst lind Sorge nm unser langes Ausbleiben meine kluge Frau beschlossen Hatte, unsere Rückkehr mit besonderer Freude und Begeisterung statt ttitf Borlvürfen zu begrüßen. Ich sah im Näherkommen die beiden Damen uns fröhlichen Sängern schon ungeduldig vom Fenster aus znwinken. Als wir bald darauf in den Flur traten, Arm in Arm, fiel sie mir um beit Hals. „Kinder, das ist aber schön von Euch, so zeitig zürn Morgen- rafsee zu. kommen! Laßt mich Euch umarmen!" Etstil ging nicht leer dabei aus. Und er zierte sich init einem Mal nicht mehr, seine Schüchternheit ivar wie fortgeblasen, seitdem er beschlossen hatte, um den liebenden Besitz der Frau nicht mehr zu buhlen. So fanden im Spiel der allgemeinen Wiedersehensfreude sich plötzlich auch Emil und Frida in seliger Umarmung. Und merkwürdig, sie lösten sich nicht mehr voneinander. , ^ "bn: dann doch geschah, iiuDcen sie ganz rot vor Eifer tind Glück und versuchten cs noch einmal. „ . "NOft Du," flüsterte mir meine Frau zu, als wir später denn Kaffee saßen, „Dein Freund Emil hat doch gewußt, warum er zu unserm Psingstausslug den Bratenrock anzog." vüchettlsch. — Feldgrau 14/15. Humoristische Soldaten- und Feld- -ugsgedlchte in Nassauer Mundart. Bon Theodor Wiltqen, Hof- heim a. T. Das 27 Gedichte und 14 drollige Bleistcktbildchen enthaltende Heftchen ist im Selbstverlag des Verfassers und in den Buchhandlungen für 60 Pfg. zu haben und empfiehlt sich als Ge» schenk für unsere Feldgrauen, deren Wiege in Hessen und Hessen- Nassau gestanden. Wir lassen hier eine Probe folgen: H i n d e n b u r g. Uß Lehrerin, deß Fräulein Born, Weißt lezzt em klaane Kall E wunnerhibsche Oosichtskoart Vo usserm Feldinarschall. „Der Feldmarschall heißt Hinderiburg!* Erklärt deß Fräulein Born. „Su*, soaht de Kall, ^daa foah merr noach, Wäi hääßt e dann nou vorn?" — Neue R e d e n an die d e rr t s ch e N a t i o n. Nach Vor- rang von I. G. Fichte durch Professor Tr. Ottmar Di ttr ich. B2ö Seiten. Gebunden Mk. 2 .-. Verlag von Quelle L Meyer in Leipzig. ® c f<§ id L te der Philosophie im Alterturn und Mittelalter. Von Professor Dr. A. M e s s e r. 2. Auflage. 156 Seiten. (Wissenschaft und Bildung, Bd. 107.) In Leinenband Mk. 1.25. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. „ 7 : I m Schatten der S a a l b u r g. Kulturgeschichtliche Erzählung arrs der römischen Kaiserzeit von H. von Grolman. Mrt sechs farbigen Bildern nach Origirralen von Professor Emil Toepler d. I. (Verlag von G. W. Dietrich, München.) - Die Erzählung fuhrt uns zurück -u den Quellen unseres. Volkstums. Zunge Germanen kraft rüttelt an den Toren des röinischen Welt- reichs. Im Innern der Saalburg lernen wir das Leben und Treiben der Ossizkere und Mannschaften der römischen Grenzfcstunq zu den Zelten Marc Arrrels kerrneil, und jenseits des Limes, der die Grenze der Rornerherrschaft bezeichnete. führt uns die Erzählung m die Dörfer der Kalten, die noch unberührt von römi- scher Kultur nach alter Gerrnanenweise die Sitten der Väter pflegen. Am Schlrrß erlebe»! wir die Zerstörung der Saalbura durch diese Katien. -^Wiking-Bücher Band 19: Rudolf Hirschberg-Jura. „Dre Schulbank^ der LlebeE. Ba.id 19: Wilh. Schaer, „Kerstorf". (Veclag der Wiking-Bücher, Leipzig.) Preis iii Leinen je 1 Mk. — Die Haupttheorieii der Volksrvirtschafts- lehre auf doginengeschichtlicher Grundlage. Von Professor Dr. 8 ' ^ V* ? d- Auflage. 156 Seiten. (Wissenschaft und Bildung^ Band 95.) In Lernenband Mk. 1.25. Verlag von Quelle L Meyer in Leipzig. _ Gietzener Harrsfrauen-Verein« Wochen-Küchen zettel. S 0 n n t a g: Suppe von Spargel, Schmorbraten mit Kartoffeln und grünen Salat. Montag: Kerbelsuppe, Spinat mit Kartoffeln und Ei. ^ ^r enstag: Hafersuppe, Fischpudding*) mit Sardellenttrnke*) und Kartoffeln. Mittwoch: Spinatsuppc, Graupen mit Rhabarber *). ~ 0 nn erstag: Kartoffel suppe, Fliederblütenflammeri *). < Freitag: Saikerampfersuppe, Fischkoteletts mit Kartoffelsalat. } n e f J ü 6 : . Suppe von Grünkernbrühe, Grünkernbällchen Mit Kartoffeln und grünen Salat. Kochanweifungen. Fischpudding: IV» Pfund Seefisch, l gejveichtes und 1 geriebenes Brötchen, 1 Zwiebel, 1 Ei, Salz, Pfeffer, 1 Teelöffel Senf, 50 Gramm Fett, knapp 2 Liter saure Milch. Ter Fisch wird gedürnpst oder in der Düte gar gekocht, entgrätet und mit den Zutaten, welche fein gerviegt sein müssen, glatt verrührt. In die gebettete Puddingform 20 Minuten in Wasserbad angekocht und 1 V 2 Stunden in die Kochkiste gestellt. *) Sardellen tunke, sehr gut dazu passend. */ 8 Pfund Sardelle,i, entgräten, mit 2—3 Zwiebeln und 1 Handvoll Peter- srlie fern wngen. In 30 Gramm Fett, 50 Gramm Mehl bräunen und alles hrnernrühren. Will man die Tunke sehr glatt haben, so scylagt man sie durch ein Sieb. ^ Graupen mit Rhabarber: Vr Pfund Graupen üoerdeii tags vorher eingeweickst, init 1 Liter Wasser, Zitrvnen- und Orangenschale und Salz zum Kochen gebracht. Nach 1/2 Stunde Alkkochens für 3 St 1 rüden in die Kochkiste gestellt. 1 Pfund Rha- - barber wird gewaschen, in kleine Stückcherr geschnitten, mit 100 Gramm Zucker bestreut Und zugedcckt. Ehe hie Graupen aus der Kiste genommen werden, läßt man den.Rhabarber einmal aufkochen und vermengt ihn dann sofort mit den Graupen. crr oder H 0 l nnderblütenslammeri: Die Fl red erdolden muffen ganz husch und sorgfältig drrrchgesehen sein Man streift sie von den Stielen, gibt sie in eine Schüssel und gießt eine Obertasie sredende MM darauf, läßt alles 5 Minuten ziehen greßtLnrnn die Milch durch ein feines Haarsieb oder Mickltuch Diese Milch wird mit noch Milch.oder Wasser vermischt, versüßt Und aufgesE. Sobald dieselbe unter fleißigem Rühren kocK, mrt 4—5 Löffel tu Wasser gequirltes Kartoffel- oder Maismehi dick gekocht. * - ^ ^ - * 1* 11 ?J billig ünd sehr gut. Ganz fein gelviegte grüne Krauter, Tickniilch, Salz, Pfeffer lind 1 Teelöffel Senf, gut verrührt und dann der Salat gemengt. Wx it-Aufgabe. .. wird Zwangsramsch gespielt. Die für den Ramsch am giinstig steri e rschemenden Karten erhält Mittelhand; -i- -r- -r- %♦ W 7 p;s- v <0 '0 Q Q Q sQ Q Q Q Q Q I O Obwohl Mittelhand die Pique-Zehn abwerferi kann, fängt si, den Ramsch mit 73 Augen und einer Jimgser. — Wie waren btt Karten verteilt und wie wurde gespielt? (Auflösung in nächster: Nummer.) Auflösung des Magischen Qiiadrats in voriger Nurnnier: T U B A U R A L B A 8 E A L E X Schristleituiig: Aug. Goetz. - NotatiorlSdruck und Verlag der Brühllschen Universitäts-Buch- und Stetndruckerei, R. Lanae, Gisä«.^