Die arme Prinzessin. Koman von Fedor von Zobeltitz. (Nachdruck verboten.^ ^Fortsetzung.) Der Aufschwung Gotterneggs blieb nicht ohne Einfluß auf das Dorf. Es war seltsam genug, daß sich nicht längst in: Laufe der Jahrhunderte rings um den Gotzenberg die Anwesen zu einem Städtcheil entwnckelt hatten. Es war die Schuld der Fürsten. Sie hatten ihre Aufträge den Großhändlern rn den Hauptstädten, auch wohl im Auslande gegeben, sie hatten die Heimat vernachlässigt. Ariern zog Handwerker nach Gotternegg, er brauchte Sattler, Schneider, Stellmacher, Dachdecker, Zimmerleute; er ließ die Herrschaftsschmiede vergrößern und bei den Gruben eineu neuen Gasthof bauen, der unter bestimmten, den Ansprüchen der Arbeiter entsprechenden Bedingungen in Pacht vergeben wurde. Der spartanische Mrbringer sang der neuen Oberleitung ein Loblied; man deckte fein Schulhaus um, man baute ihm einen Stall, der Taubenschlag wurde renoviert, das Patronat stand wieder schützend über ihm. Er hatte eine Dichtung verfaßt, die Hub an: ,.O Gotternegg. hie Gotternegg, Das ist ein rechter Felseneck, Ein Sturmwall in der Wendenflut, «*r Ein Fürstenhaus voll Treu und Mut, Tein Christentum ein Schirm und Schild, Fürwahr ein leuchtend Adelsbild: Dem Freunde hold, der Feinde Schreck, O Gotternegg, hie Gotternegg! . . ." Es kamen noch sieben Strophen. Fürbringer hatte das Lied auch in Musik gesetzt: seine Göhren sangen es, es wurde der Schlachtgesang der Kinder von Gotternegg. Einer war heimgegangen zur Ewigkeit, eine gute und getreue Seele: den alten Fresenius hatte kurz vor Weihnachten der Schlag getrofsen. Noch war kein neuer Geistlicher am Orte; aber Patronat und Gemeinde hatten diesmal nicht allein zu wählen, das Konsistorium sprach mit, und es hieß, es werde wohl ein „Ueberseeischer" kommen, ein Botschaftspfarrer aus der Fremde oder einer aus den Kolonien. Es hieß, die Regierung habe eine ganze Anzahl Ueberseeischer auf Lager, die untergebracht werden müßten. Artern als alter Afrikaner freute sich auf den Fremdling, aber Fürbringer sagte: „Man soll nichts ans dem Heimatboden nehmen und anderwärts verpflanzen, das gilt auch str den Menschen. Das zieht mit den deutschen' Farben hinaus, und draußen beginnt die Vermengelierung. Ich habe nichts übrig für das Internationale_" Die Ferienzeit im alten Hause währte drei köstliche Wochen. Bolko hatte zwar sagen lassen, den Geschwistern und selten stehe selbstverständlich das Schloß zur Verfügung; aber Jost und Annemarie hingen mit Herz und Seele am alten Hause. Das Schloß war ihnen fremd, da sckne- neu sie immer nur Besucher zu sein; das alte haus war ihre eigentliche Heimat, hier hatten sie ihre Kindheit verlebt, hier schalteten Madame und die Anschütz, es war das Erdenstück, in dem ein lieber Zauber der Erinnerung wohnte und die Poesie ihrer sorglosen Armut. Für Jost war das sogenannte Fürstenzimmer hergerichtet worden mit dem großen Himmelbett und der roten Tapete, auf der I leine Chinesen immer und immer wieder über lleine drucken liefen und Hunderte von langbeinigen Reihern Fischlein im Schnabel trugen. Aber dagegen hatte sich Jost gewehrt: er wollte oben in seiner Marsarde wohnen, und es beschlich ihn ein eigenes Empfinden, als er zum ersten Male wieder aus dem oreileiligen Fenster hinabschaute über den schneedurchwehten winterlichen Park uni) sah das Dörfchen liegen, den blanken Eisspiegel des Brachsees und den ragenden Götzen im schwarzen Kranze seines Tannenschmucks. Ein warmes Gefühl der Zugehörigkeit zu diesem Fleck Land durchströmte ihn, eine säh erwachende schwärmerische Heimatsliebe — und da fragte er sich plötzlich: warum ließest du Bolko den Besitz und wahrtest nicht deine Rechte? — Aber die gleiche Stimme mtwortete auf der Stelle: weil Bolko der Aelteste ist, das Hausgesetz kann die Natur nicht zwingen; weil Bolko stattlicher die Fürstenkrone zu tragen weiß als du, der Student; weil Bolko reich wurde, und du bleibst vielleicht ewig der arme Teufel. . . da lächelte er wieder und war ausgesöhnt mit sich, und der warnte Quell der Heimatsliebe in seinem Herzen sprudelte weiter. Kein Buch wurde vorgenommen in dieser Ferienzeit, aber den Büchern drüben im Schlosse ein M'such abgestattet. Es war nun schon an der Zeit, daß Jost die Bibliothek mit andern Augen betrachten konnte als vor Jahresfrist: die alten Scharteken waren ihm näher gerückt, er hatte seine Lieblinge, er kannte die Seltenheiten, die Verschiedenheit der Ausgaben, die Druckvarietäten; nahm er ein Buch in die Hand, so merkte man, es war ein Kennerblick, der die Seiten durchforschte. Artern klagte: „Wir brauchen einen Bibliothekar, es verkommt uns alles; eine große Inventarisierung ist notwendig, es ist nicht einmal ein zuverlässiger Katalog zur' Hand. Und was bas Tollste ist, Durchlaucht : auf dem obersten Boden stehen noch siebzehn nichtige Kisten mit Büchern, sage und schreibe siebzehn, unausgepackt: ich habe es aus den Archivakten ersehen, es ist die Bibliothek eines gewissen Geheimrats von Mengels- dorsf und wurde 1818 angetanst.. Auf einmal wurde Belten hellhörig und geriet in Feuer. „Was Teufel," rief er, „Mengelsdorff, sagen Sie, Herr Graf, die Bibliothek Mengelsdorff stünde da oben in Kisten verpackt?..." „Ja," antwortete Artern „Mengelsdorff, ich weiß eS genau; ich ließ eine Kiste öffnen, es sind grüß lickte alle Folianten, die schweinsledernen Deckel klaffen, manches ist ganz zerledert, und in den Akten steht: siebzehntausend v reit Nische Taler bat der hochselige Fürst damals für den 250 Rfcfyunb bezahlt. Nun frcffoi ihn die MLuse; er ist gar nicht ausgepackt worden, es tour Teilt Platz da. Cs sollte angebaut werden, das steht auch tu den Alten; der Bailplan liegt da, aber der Fürst l-at darunter geschriebctt: „viel zu teuer".. „MengelSdvrff," sagte Jost sinnend: „Belten, oas kann doch nicht..." doch Velten lies; ihn nicht auSsprechcn. „Jost, mein Junge," ries er, „mein Prinz, mein Sohn, wir roerden beatitrageti, das; uns heule ntn'iiD eine Flasck)e Champagner zur Verfügung gestellt wird, denn darauf müssen wir trinken, gib acht woraus. Dieser Mengelsdorss ist der rl-einische uassationsrdt, der berühmte Germanist, Luther und Fischansorsck)er, dessen Bibliothek von Pätzoldt für verschollen erklärt wurde, er glaubt, sie sei ttach bcu Freiheitskriegen in England versteigert worden, llttd mm finden lvir sie in deinem väterlichen Schlosse wieder, über ein Menfchenalter hindurch stand sie hier tmausgepackt, und Gras Arteru sagt, die Mäuse hätten sich satt au ihr gefressen. Da soll doch das Schockschtver —" „Sck>ockschwernot!" schrie auch Jost. Sonst tvar das Fluchen nicht seine Sache, aber jetzt mußte er. Er hatte einen roten Kopf bekommen vor Eifer; die Passion packte ihn mit Leidenschaft. Auf der Stelle ging es hinaus aus den obersten Boden. Es umr bitter kalt, hie und da hatte der Schnee durch das Dachgebälk und die Fensterritzen gestäubt, der Wind pfiff um den Giebel. Das war gleichgültig« Lakaien mnszten kommen und zwei der Kisten erbrechen. Dann knieten Jost und Velten nieder utib wühlten in den iÄ-ätzcn. Moderdnnst stieg ans, der Staub wirbelte. „Die Herren werdet» sich gehörig erkälten," sagte Graf Ariern, dessen Bück-erlicbe beschränkt war. Die beiden hörten nicht. Von Zeit zu Zeit riefen sie sich einzelne Betnerknw gen zu. „Der ganze Fischart," schrie Jost, „alles in den Originalausgaben! Vom Glückhasst Schiss die Ausgabe ohne Ort und Jahr! Die achtzehn Biographien von 1536!..." „Hier ist's noch seiner!" schrie Vellen zurück; „ich wühle iit alten Volksliedern. AnShelms Türkeitermahnung von 1500! Weihes König Karel! Wessels Klaglieder! Sickingen lieber, Türkenlieder, Bauern!jeder zu Haus! Die fränkische Reimchronik von 1571! F rein he ins Tugendspiegel! O Gotte- doch!.. „HanS Sachs!" schrie Jost, „drei Spiele! Gerengels Historie von Johannes dem Täufer! Eine Comöüi von. Sck-rvartzenbach, Nürnberg 1550!..." „Ein Aesop!" schrie Velten; „deutsche Ausgabe 1475! Rabanns Maurus! Ein Turrecremata!..." Arteru begann Freiübungen zu machen, um sich die Kälte ztl vertreiben. Die beiden Bücherwürmer wühlten weiter. Sie froren nicht, sie glühten; sie knieten iu Staub und Schmutz, ihre Hände wurden schwarz, sie spürtet; es gar nicht. Da erlaubte sich Arteru eine Bemerkung: man vergletschere hier oben, es herrsche Alpenklima; er stelle drei heizbare Fremdenzimmer zur Verfügung. Das tvurde angenommen. Die nächsten Tage gehörten der Bibliothek Men- gelsdorss. Jost und Velten zogen sich Stalljacken au, die Madame lieferte dazu große blatte Schürzen. So packtet; die beiden die Bück)er ans und deponierten sie vorläufig in den Fremdenzimmern. Das Herz ging ihnen ans, sie fandet; erlesene Herrlichkeiten: außer schön erhaltenen Raritäten wie den Apuleius von 1469, das Catholicou, die 1462er Bibel Füst-Sck)ösfers, den Durandns, den Rostocker Ovid von 1476 und zwanzig verschiedene Ausgaben von Rolevincks Fasci- culus temporum, zahlreiche alte deutsche Volksbücher: die Geschichten von der Magelone, vom Ritter, von; Turm, vom Sultan Saladin, von Pontns und Sidonia und den weisen Meistern, alles in den ersten oder seltensten Ausgaben; fanden d;e Chronisten Koelhoffs, Schedels, Steinhmoels und Bothos und waren gliickfelig, tvenn ihnen jedes neue Puch eine neue Ueberraschung brachte. Otto half ihnen zuweilen. Er hatte seinen Doktor gewacht, seine Dissertatiot; hatte Aussehen erregt: er tvar auch etwas ernster geivvrden, politisierte gern und gab Grete noch immer gute Lehren. Grete und Annemarie zürnten, daß s;ch Brüder und Freund recht wenig um sie kümmerten. Dafür saßen sie täglich beieinander uird fyatteu sich u;o- gernessen viel zu erzählen. Daun und wann fuhr Graf Arteru m;t ihnen spazieren, in einen; alten Schnitten in Schwarten sonn, der etwas Gespcnsterhastes an sich \yxt te. Sie fuhren den Godet; hinauf und lärntteu »wischen der; Ruine;; und fuhren in der; Wrntertvald, der sie mit glitzernder Pracht Entrauschte und ihner; den frischer; Schnee in die blühenden Gesichter wehte. Sie besuchten sich auch gegenseitig in feierlicherer Form: einmal mußte die Änschütz Plinsen backe;;, dazu rvurde die Burgmühle geladen, und dann gab es wieder in der Burgmühle einen festlichen Kaffee mit Speckkuchen, da war altes von; alten Hause drüben in; Dorfe. Man beehrte auch Beyfuß, ging in det; Feiertagen in die Kirche, wo als Ersatz für Fresenius ein fremder Pastor predigte, und inachte den; spartanischen Fürbringer seine Aufwartung, der vor Artsregung wie ein Jrwisch umyerfegte, daß die Rockschöße flogen. Einmal wurde eine Partie nach Dombach zum alten Herzog geplant. Arteru ließ zwei Schlitten auspannen, den Schwär; und noch ein ähnliches Ungeheuer, das rnan in einem Winkel der große;; Remise faub: eine Art Drachen, rot gestrichen und mit Kufen, die während der Fahrt beständig ächzten r;;;d stöhnten, als heule das Drachentier. Alles fuhr mit: Annemarie, Grete, Jost, Otto, Velten und Ariern; so hatte der Herzog es gewünscht, bei dem man vorsichtshalber vorher angefragt hatte, ob auch der Besuch genehm sei. Und als mar; nach Dombach Font, staunte man. Eit; paar Diener sprangen an die Schlitten heran; Bozenhardt, dev Vokabellutscher, war nicht mehr der einzige Tontest;k in; Schlosse. Herzog Rübezahl trat den Gäste;; in; Frack entgegen, es erregte allgemeines Aussehen. „Onkel," schrie Annc- ittarie, „loas ist dir? Du befremdest mich, wo ist deine Wald- litib Wiese njoppe, wo die gestrikte Weste mit den Horu- knöpfen? Onkel im Fr.ack was ist denn los?" ... Es klärte sich alles auf. Am srühcrr Morgen war ein Kurier aus Emslirch dagewesen: die Erbprinz essin war in der Nacht vor; einen; gesunden Mädelchen entbunden worden. Prinz Emil hatte sich zu seinen; einzigen Jungen immer'ein Töch- terchen gewünscht: nun war das Glück groß. Ter Herzog wollte es feiern, er feierte e-s 'auf seine Weise durch eilig große Ueberraschung. Er imponierte in; Frack, hatte die schwarzer; Schnurrbartspitzer; tvie Lauzen emporgedreht und den weißen Vollbart sorgfältig geglättet, hatte die gesantte Dienerschaft seiner Besitzungen zusammeutrornmeln lasset; und eit; Diner gerüstet, wie es feit langen Zeiten int Dombach schlosse nicht serviert »vorder; tvar. Zum Weihnachtsfeste tvar auch seit; zweiter Sohn, Graf Harro, von London herübergekornmen und wohnte bei dem Vater in Dombach. Mat; sah ihr; nur selten daheim. Er war zuerst der Gesandtschaft in Athen attachiert, war dann kurze Zeit in Konstaütinopel gewesen und lebte nun seit Jahren in der britischen Hauptstadt. Er hatte sich in feinem Aeutzern und seinem Sichgeben etwas Englisches angewöhnt, das dem Vater nicht gefiel; der Alte hatte für die Stammesverwandtschaft jenseits des Kanals tvenig übrig. Graf Harro war ein großer schlanker Mensch mit feinem, bis auf ein kleines Lippenbärtchen glatt rasierten; Gesicht, von gemessenen Bewegungen imb einer gewisser; kühlen Reserviertheit. Nichtsdestoweniger war er sehr herzlich zu Jost und Anne- ntarie und von großer Liebenswürdigkeit gegen die übrigen Gäste. Es ging fröhlich zu bei dem Diner; der Herzog war fast ausgelassen, er freute sich über das prächtige Ausseher; Josts, erzählte Studeutenstreiche aus seiner eigenen Jugend, würbe sehr neugierig, als man ihm von der Entdeckung des großen Bücherschatzes in Gotternegg berichtete, und begann dann mtt Ariern über den Wert der mannigfacher; Meliorationen ans der Herrschaft zu plaudert;. Er sprach mit sichtlichem Respekt von der Fürstin; die Errichtung der Töpferei und der Brttettfabrik hielt er für sehr verständig, lobte auch mit warmen Worten die Tätigkeit Arterns und freute sich, als Annemarie vor; Lilian zr; schwärmen begann. (Fortsetzung folgt.) Vas Licht am Wege. Eine Kriegserinnerung. „Herr Leutnant von Estiorff!" r Ter Regimentskommandeur trat aus seinen; Unterstand und brüllte es mtt erregter Stimme, lieber ihm war die Nacht und das Heulet; der Granaten. Seit dem Mittag trommelten die Fraw zosen auf die vvrg-esclDbene Stellung, und die Unterstände fülltet; sich mtt Verwundeter; Und Toter;, mW die Laufgräben. Urü> immer Werter sckwsser; die da drüben. Und immer wieder sang es und pfiff, knallte schrill ut;d barst. . . Eisenfetzer;, Steine und Erdschollen! spritzten, (tuf taten sich mannstiefe Löcher in dein kreidig weißet; Champagneboden. des Obersten ging unter im Lärm der Geschütze, im Wwcrhallenden Knall der platzenden Granaten. Erde und .Himmel bebte, die ganze Stellung schien zu wanken. 261 »» Leutnant CSftorft! /# Wie ein verzweifelter Hilferuf schreit cs in die Nacht hinaus. Eintönig wiederholen die Landnwhrleute den JWamen; fern verklingt er im engen Graben. Und darüber pfiff es und sang, und schrillte und knallte und Prasselte. Schutzschilde und Stücke vom Drahtverhau wirbelten umher. Der Oberst harrte ungeduldig. Seine Rechte riß aufgeregt an den grauen Schnnrrbartspitzen. Ta tönt es Antwort, und der Kommandeur atmet auf. „Hier!" klingt es durch den Schützengraben; weitergegeben von Mund zu Vttmd. „Zum Herrn Oberst kommen!" raunt es dazwischen. In die lauernden Männer kommt Bewegung. Der Leutnant bahnt sicl^den Weg: schnell, aber ohne Hast, eilfertig aber ohne Er regung. Tie alten Soldaten lächeln ihm nach: sic haben ihn gern. Seine laltblütige Ruhe ist ihre Freude, ihr Stolz, ihre Hoffnung. An der Marne hat er den schwerverwnndeten Fahnenträger aus dem Feiler der englischen Batterien geholt mitsamt, der Fahne. Jur blutgetränkten Nock hat er den Rückzug niitgemacht, liat er Herbst und Winter durch mit ihnen zusammengelebt, war er mit ihnen in Flandern, in den Argonneu ins Feuer gegangen. Das Eiserne Kreuz zierte Knopflock' und Brust, die Hessische Tapfer- keitsmedaille und die Württemberger Krone zeichneten ihn aus. Das liebe, kecke Jungengcsicht war ernst geworden. Die Augen lachten nicht mehr unaufhörlich, wie beim Auszug, aber Laune und Frohnillt waren geblieben, wantlose Zuversicht und todesmutiger Siegeswille. Manch drastisches Wort kam aus seinem Munde; im Salon hätte es ihn «unmöglich gemacht, hier machte es ihn zum vergötterten Liebling. Und wie ein junger Gott schritt er zwischen seinen erdgrauen Männern. Mit der Hand am Helm stand er vor dem Obersten. Ruhig und gelassen unter dem Hagel der Sprengstücke, nicket anders als auf dem Kasernen Hof. „Sie sind Auttzmobilfahrer?" „Zu Befehl!" . „Unterem Fahrer wurde der Arm zerschmettert. Fahren Sie sofort zur Division, melden Sie, daß ich ohne Ersatz nur noch bis zum Morgen die Stellung hatten kann. Dann wäre kein lebender Arm mehr, der noch ein Gewehr halten konnte. Eill Durchbruch schien bevorzu stehen. Aber nehmen Sie sich in acht: die Kerls halten die Strasse unausgesetzt unter Feuer; lvenn Sie nicht zur Division kommen, sind Sie gegessen. Das war verflucht peinlich. Damit ich weiß> daß Sie durch sind, schlagen Sie oben am „blutigen Eck" drei Kreise mit ihrer Laterne. Das Auto steht in dem Schuppen hinter der Kirche. Hoffentlich haben es uns die Herren nrcht taput geschossen. Uno nun fahren Sie mit Gott und 90 Klm. Geschwindigkeit!" Der Leutnant wiederholte den Befehl und ging leichten Schrittes zurück. i „Was gibt's, Herr Leutnant?" fragten die grauen Männer. „Nix, Kinners, für Euch! Auftrag an die Division. Dar Oberst meint, Ihr hättet die Buxen voll, da sollen andere heran. Gnade Euch Gott, wenn's wahr ist. Ich guck nachher, bei jedenr. einzelnen! Und wer gefallen ist, bis ich wiederkomm, den sperr ich drei Tage ins Loch. Verstauben!" Tie Männer lachten zutraulich. Im Laufgraben verschwand der Leutnant, stieg in den Kraftwagen und fuhr davon. Hoch auf wölkt der Staub der Landstraße, zu den Sternen empor, und vor ihm her fliegt es mit grellem Getöse in die Nacht hinein. Das faucht und zischt und singt und knarrt: fliegt dahin ww ein feuerspeiender Schatten, hinter dem die Dunkelheit lautlos zusammenschlägt. Mit krampfhaft znsammengebissenen Kiefern hockt der flaumbärtige Leutnant über dem zuckenden Steuerrad; mit klammern- den Fingern zwingt er es seinem Willen. Tie Augen stecken scharf auf den hell erleuchteten Boden, der in wahnwitziger Schnelligkeit unter den Rädeni hin in die Finsternis lstn einrast. Rechts und links die Bäume tanzen wie irre Schatten an ihm vorüber. Manck>- mal ist es ihm, als ob sie über ihn herfallen und ihn zermalmen, wollten. Manchmal schlägt «eine Granate ein, ganz in seiner Nähe: Sprengstücke tefauirrcn iinb trommeln auf den Wagen. Hier und da ist die Strafe anfgerissen von geborstenen Granaten. Erde sprrtzt ans, dürres Holz und Steine, wie schwarze Fontänen. Ter Mann am Steuerrad fährt unbeirrt; nur der Kopf ist ein wenig geduckt, wie vor einem drohenden Schlag. . Dröhnend pocht das Herz des Wagens, der sich voll unersättlicher Gier in die Finsternis hineinfrißt. , An der Wegebicgnng hält er; der Wagen steht zitternd, wie em abgehetztes Pferd. Ter Leutnant schraubt eine der Laternen los mw lchwmgt sie hoch im Kreis. Einmal, zweimal, dreimal Ein schwaches Flämmchen fern bei den Schützengräben gibt Antwort. Er nickt befriedigt und mirft die Kurbel herum Der gefährlichste Teil des Weges liegt hinter, ihm; das andere ist nur Spielerei. So schießt dex Wagen, wie ein Stier, wild und zornig, der das Halfter zernsten hat. Der Mami am Steuer denkt nichts; nur schnell, schnell. Es geht uni die Stellung, vielleicht unr den Sieg. Indeß die weißen Kilometersteine in die Nacht rennen, kann der Tod seine ganze Kompagnie, sein ganze?' Regiment einlximscn. Der Leutnant beißt die Zähne aufeinander. Nur nicht denken! Nur glicht denken! Der Geireite neben ihm schläft mit offenem Munde; das Go wehr baumelt ihm zwischen den Beinen. Der Motor singt und rauscht. Fern, fern dröhnt das Feuer der Geschütze. -u-r Leutnant starrt auf die Straße. Grelle Keile schneiden die Laternen in die dunkle, dun Ne Nacht. Wie ein ungeheures Gespenst, wie der spuckhaste Leib eine? riejigeu Ungetüms hängt die graue Staubwolke an -dem jagenden Wagen. Plötzlich blinkt es auf in der Ferne: ein Licht. Bon einer Feldküche? Von Mnnitionswagen? Es wächst und wächst. Grell brüllt die Huppe in die Nacht; die Warnungspseife schrillt. Der Gefreite sälnt erschreckt zusammen, richtet sich schlaftrunken ans und rückt sich den Helm wieder gerade. Starr grad- aus sieht der Leutnant; seine Augen brennen. „Platz! Platz!" murmelt er-, und seine Hände beginnen zu zittern. Kein Gedanke ist mehr in seinem Hirn, nur das Licht, das Licht. Unl-eimlich rasch kommt es näher. Tie Pfeife gelt unaufhörlich in den Wald hinein — — Platz, Platz! Vom grellen Schein der eigenen Laternen geblendet, schließt der Mann am Steuer einen Augenblick die Leder. Das Blut preßt sich ihm heiß in die Schläfen ; wie Feuer zuckt es ihm in der Stirn; schwarze Punkte, wie Mücken, tanzen ihm vor den Angen. Zornig, angstvoll starrt er auf das Lickst, das unheimliche Licht. Warum weicht es nicht aus? Warum fährt der Kerl auf der linken Seite der Straße . . . Verznwiselt brüllt die Huppe . . . Fluchend reißt Leutnant von Estorfs bcu Hebel zurück. Der Wäger: schleudert in gehemmtem Flug. Das Licht lockt und lockt. Ganz in der Ferne scheint es zu schweben, stundenlang schon . . . Es find Minuten nur, die verrinnen. Platz, Platz! brüllt die Huppe. Unerschütterlich steht das Licht in'der Ferne. Es muß direkte Richtung haben wie er; also muß er links vorbei. Mer links droht der Wald. Platz! Platz! Näher und näher kommt er hinan. Ta schreit der Gefreite jäh auf. „Es ist ein Haus, Herr Leutnant! Ein Haus! Rechts müssen wir vorbei! Rechts!" Ja, rechts laust die Straße; rechts. Der Leutnant sitzt da, wie aus Eisen gehämmert. Tie Hand ruclt am Rad. . . im letzten Augenblick. Rechts, scharf rechts, denkt er; noch kanns glücken. Vor seinen Augen kreist es in tausend Farben. Der Befehl, der Befehl! Wie im Krampf preßt er das Steuer in den Händen, wie im Kranipf stiert er vor sich, hin ans das Licht in der Nacht. Ta . . . Ein Stoß, ein Krach; Knirschen und Klirren, Splittern und Brechen . . . Ein einziger entsetzter, erschütternder Schrei . . . In weitem Bogen fliegt ein Körper in die Nacht hinein; mit dumpfem Hall schlägt «er ins Feld, der Gefreite. Stöhnend steht der Wagen; der Motor rauscht und dröhnt. Zitternd tanzt das Licht der Laterne auf dc'r grauen Weinberg- maner. Eingeklemmt zwischen Dach und Sch kauert Leutnant von Ejtorff. Die Brust ist ihm eingedrückt von dem Steuer, aus dem herb geschlossenen Munde sickert ein ticfrotes Blutstrählchen, dünn und fein. Weit zurück in der Finsternis liegt Licht und Haus; längst überholt. Soldaten stürzen herbei, voran ein Offizierstellvertreter mit einer Stallaterne. Sie kommen aus dem Hause, dem Leutnant von Estorfs ansgewichen ist, und treten an den Wagen. Vorsichtig ziehen sie den Leutnant heraus; einer stellt den dröhnenden Vdo- tor ab. In der dunstigen Wachstube kommt Estorfs zu sich. „Verflucht!" stöhnt er und versucht sich) aufzurichten. Plötzlich besinnt er sich. „Wo ist der Divisionskommandeur?" „Im nächsten Haus, Herr Leutnant." „Gut! Befehl an die Division: Graben 11 sclüver bedroht. Halten uns nur noch mit Mühe. Wenn keine Verstärkung, sind wir bis zum Morgen erledigt." Ec schweigt erschöpft. Ein Krankenpfleger reicht ihm einen Trunk. Langsam nimmt er einen Schluck und legt sich wieder um. Vorsichtig untersucht if>Ti der schnell her beigerufene Arzt. „Schlimm?" fragt Estorfs matt. „Zwei Rippen gebrochen! Nicht der Rede ivert, Herr Leutnant." lügt er. „Wie lang kann's dauern?" Ter Arzt zuckt die Achseln. „Ist Verstärkung abgegangen? Und wo ist der Gefreite?" „Sie zieht in 20 Minuten ab. Ter Gefreite ist geborgen.^ „Dann ist ja alles gut!" flüstert er und sinkt hintenüber. 262 In der Stube ist's ganz still. D-as Licht, das ihn lockte, ist letzt abgebl^ndet. Er ruht in Dämmerung. Nach eurer Weile rauschen bremsten die schweren Schritte der abrückenden Truppe. Gleichzeitig tritt der Divisionskommandeur zu ihnr ans Bett und reicht dem Erwachenden die .Hand. Rode Flecke brennen ans seinen »vetterharten Wangen, als er dem General die Hand drückt. „Beseht ausgesührt, Exzellenz!" sagt er leise. Der alte Herr lächelt wehmütig. Vorgestern stand er so bei dem eigenen Sohn, der auch nicht an sein Ende geglaubt hatte. „Ter Wagen, ist er arg kaput? Das Licht hier, verwirrte mich." „Ter Wagen, er ist kaum beschädigt. Lassen Sie ihn, denken Sie an sich." „Danke, Exzellenz!" Er schlummert wieder eilt. Leise entfernt sich der General und steht dann vor dem Auto. Zwei grelle Lichtkeile flammen in die Nacht. Gesenkten Hauptes schreitet der Gerwral nach seiner Wohnung . . . Bei Tages grauer stürmten die Franzosen. Sie wurden blutig abgewiesen. Sechsmal brachen sie todesmutig von neuem vor. Sechsmal wurden sie zu rückgeschlagen, und dann im. ungestüm vorgetragenen Gegenangriff überraimt und noch ztveitausend Meter hinter ihre alte Stellung zurückgeworsen. Als Leutnant von Estvrff die Nachricht hörte, lächelte er froh. „Dann Hab ich ja meine Schuldigkeit getan, dcum kann ich ja rrrhig ein paar Wochat ansspannen!" — Am anderen Al»end wurde er begraben. VücherLisch. — E v a g e l i sch e K i n d e r l e h r e. yaudbuch des Religions- lehrers für den KatechiSmus-Unterrichr. I. Teil: Die zehn Gebote. Handliches Oktcuüormat. Zweifarbendruck in gediegener Ausstattung. Preis: Steif geheftet Mt. 2,—, in Leinen-Originalband Mk. 2.50. (Verlag von Emil Roth iw G i e ss e n.) Dre unlängst erschienene „Evangelische Kinderlehre- für die Hand des Schülers ist von den verschiedensten Seiten freudig begrübt worden. Nachdem jetzt das in Aussicht gestellte „Handbuch" für die Hand des Lehrers mit seinen Erläuterungen und Ergänzungen vorliegt, wird der Wunsch nach Zulassung der Kinderlehre in den hesstjchen Schulen nur allgemeiner und lebhafter werden. So lange sie noch aussteht, kann das Handbuch einstweilen zu jedem Luther- und Heidelberger Katechismus gebraucht werden, da dein Unterricht iu den 10 Geboten die Luther- und Heidelberger Katechismus- Erklärungen zugrunde gelegt sind. Alles in allem ein vortreffliches Buch, das beste seiner Art in Hessen, und jedem Lehrer dringend zu empfehlen. Hier hat er das kurze, übersichtliche, mit knappen Sätzen, Stichworteil. Unlerrichtsskizzeu arbeiteiide Hilfsmittel, nach dem er schon lange verla>lgt. Dabei bietet das Handbuch trotz aller weisen Beschränkung eine F ü l l e von Material. Besonders die Anfänger werden für diesen Führer dankbar sein, der ihnen das Einarbeiten so wesentlich erleichtert und nicht wenigen den Katechismus-Unterricht zur Freude machen wird. In keiner praktischen Frage bleibt der Unterrichtende ohne Rat und Hilfe und suhlt sich dabei doch nirgends in seiner Freiheit und Selbständigkeit beengt. Ein besonderer Vorzug duffes Handbuches vor anderen liegt ln der fortwährenden, sehr sorgiältigen, ans reicher Erfahrung beruhenden Anlehnung au die katechelische Praxis und die für den Unterricht geltenden Vorschriften. Der Lernstoff ist int Druck hervor- gehoben; Sprüche und Lieder sind vortrefflich eingearbeitet. Biblische Geschichten bilden stets den Ausgangspunkt der llntertveisrmq die durch«ein reichliches Mab von Anschammgs- und Vertiestmasstoff aus Weltgeschichte, Lesebuch, Erzählungen, Sprichworlerschatz, Alltagsleben und Umwelt des Kindes belegt wird. Am die Verbindung von gewonnener Erkenntnis mit der Lebensführung des Kindes wrrd grober Wert gelegt (Herausarbeitung kiudesgemässer Amgaben m« erzieherischem Ziel!) — Die Ausstattung des BncheS (vorzuglrcher Druck!) entspricht seinem inneren Gehalt. — Hochland. Monatsschrift urr alle Gebiete des Wissens, der Literatur und Kunst. Herausgcgebeu von Prozessor Kail Ai u t h. Jos. Kösel'sche Buchhandlung, Kempten und München. Viertel- xahrlich 4 Mark. - Inhalt des Maiheftes: Alitreleuropa. Vo,r Prwatdozent Tr. Goetz Briefs. — Bisinarcks politisches Erbe und der Krieg. Von Universitätsprofeffor Dr. Marti:, Spahn. — Judith. Roinan von Peter Dörfler. — Soziologische Neuorientierung und dle Amgäbe der dei.tfchen Katholiken. Von Dr. Max Scheler. — Shakespeare als Patriot und Kritiker seiner Landsleute. Von Alben Beucke. — Kleine Bausteine. Deutsche Kolonisation. Von -st Weber. — Eine KriegSerinnerung in Beethovens Missa solemuu Von Dr. Eugen Schmitz. - Kritik. Der ..prolelarische Eharalter des Urchristentums. Von Tr. Franz Meffert. — Vom Illerarn gen Expreftzonismus. Von Franz Herwig. — Rundschau. Kriegebelrachlimgell. — Fragen des Leekriegsrechts. — Die Parität m Preu^u. — Vslksknnst. - Berliner Theater. - Zum Gedächtnis des Vi'.’ijen Louis Ferdinand von Preußen. — Unsere Kunst, bei läge. ' — Das literarische Echo. Halbmonatsschrift für Literaturfreunde. Verlag : E g o n Fleische! & C o., Berln W. 9. 3. Machest ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Gustav Jakob: Opfer des Bllchs; Max Meyerfeld' Dickens; Otto Kiefer: Zwei TannirSromane; Kurt Münzer^Friedliche Bucherlese; Edgar Steiger: Alkestis. — Echo der Bühnen. — Echo der Zeitllngeil. — Echo der Zeitschriften. — Echo des Auslandes. — Kurze Anzeigen. - augLnblickliche Fleischmangel nötigt uns eine fleisch- lose Woche ans. Wir müssen uns darein finden und suchen, mit fleischlosen Speisen auszukommen. Dementsprechend ist der Küchenzettel eingerichtet. Mit Rücksicht auf die herrschende Zuckerknappheit lassen »vir Anweisungen folgen, nach denen man Rhabarber und Früchte ohne Zucker einmachen lann. Erste Amveifung siehe unter Rhabarbersuppe. Wochen -Küchen zette l. Sonntag: Rhabarbersuppe*), Rührei*) mit Spargeln, Salz- kartosteln. M-o n tag: Sauerampfersuppe, Römischkohlgenüise (mit Milch -oder Rahm), Pellkartoffeln. -- * aV? E? a5 '. Erbswurstsuppe mit Sauerkrmlt und Semmel- Würfel, Makkaronuruflauf mit Tomaten, Apfelringe. Mittwoch: Duttermilchsuppe, Gelbe Rüben mit Büchsen erbten, Schwein mklöhchen, Kartoffelflockerr. Donnerstag: Bohnensuppe, Kartoffelbällchen*), Kopfsalat. F r e l t a g: Graupensuppe, Gcmüsesülze*), Kartoffelbrei. , /ns tag: Gemüsesuppe von getrockneten Gemüsen, Kar-, topelau flaust Hermgstunke. Kochanweisungen. 93 SA* a ?n a i l r 0 e JL* uppe: Wie Apfelsupp^ (Küchenzettel vom 23. Oktober 1915'. Etwas Natron beigegeben, nimmt dem Rhabarber d« Saure und erspart Zucker. Man kaufe die doppelt Portwn Rhabarber und gebe den übrigen, nachdem er geschält und geschnitten, m Flaschen, fülle diese unter der Leittmg mit Wasser, kor»e ste fest zu, wukle sie in Papier und be^oahre sie an dunklem Ort halt sich Rhabarber unbegrenzte Zeit. Auch ohne Wasser trocken in trockne, Flaschen Nlöglichst fest gestillt, verkorkt und in ^n»i:ge4 Fenster 3 Wochen gehängt, ist zu empfehlen. ) Rührei kann zur Hälfte mit Funks Eiersah hergeftellt »veroen. . ,, .*) K a r t o f f e l b ä l l ch e n können in Crmmlgelunq von Back- kE", rm Ofen aus Blech gebacken iverden und »nährend des Backens ennge ..'cale Mit in Milch aufgelösten Suppenwürfelu bestrichen »veroen. *- G e in ü f e sülze: Man hebe von allen Gemüsen der Woche etrva^ ann Roimschkohl, Spargeln, Makkaroni, Gelbe Rüben, Erb»en gelochte Bohiienkerne, und bereite die Sülze nach Gelatine- kochbuch Nr. 3 am Tage vorher. ttönigspromeiiade. Man darf die einzelnen Wörter und Silben nur in der Weise miteinander verbinden, dass man — wie der König ans dein Schach, orett stets von einem Feld ans auf ein benachbartes übergeht. sch ran wenn nur benS le bens ke noch er wüst des auch le in sei stets kann be ihn lebt nes einer chen gräbt er tiei nie scele ein lichter bre dann wie stirbt ! mensch'grosser ge ke —_ -—- —- ?■ Auflösung in nächster Nummer. Auslösung der Schach-Ausgabe in voriger Nummer» Weig. Schwarz. 1. K e 2 — f 2 d 7 — d6 2. Lh8—eöf Bauer nimmt L. 3. T a 6 — h 6 Kh2 - hl 4. T gibt Matt. Schnstleitung: Aug. Goetz. - RotatlvuSdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- und Elemdruckerei, dl Lange, Giessen.