Dm toten See. Roman von RobertKohlraufch. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Vassow hatte, mit eigenen Gedanken beschäftigt, nicht genau hmgehört auf ihr^-Worte. „All das ist nicht für mich das Entscheidende. Aeußere Zufälle müssen sich aus- rlaren über kurz oder lang. Aber die neuen Dinge haben eingeschluminertcn Zweifel wieder aufgeweckt. — Sie werden nnch sehr weltfremd finden, sehr arm an Erfahrung und Menschenkenntnis. Aber ich bin der Welt auch wirklich lauge Zeit fern gewesen und habe viel mehr an uüchtenie, praktische Dinge zu denken gehabt als an die Fragen des Gefühls Darum ist mir auch die Art von Männern, von der Sie sprechen, bis heute fremd geblieben. Es mag sie geben, ^ewch.-Aber ich selbst bin so ganz anders. Für mich ist die Vergeblich nach Worten suchend, brach er ab. Auch sie sah vor sich nieder und schwieg. Tiefe, schöne, sonnige Stille war uni sie der, in die binein die fleißigen Bienen summten und ihnen zuzurnfeu schienen, daß es noch Sommer sei, und daß man seine Zeit nützen solle. Nun sagte die Baronin mit ein wenig bebender Stimmer „Was wollten Sie sagen?" „Ach, ich will nicht sentimental werden und Sie nicht quälen." „Sie quälen mich nicht. Und ich halte Sie keineswegs für sentimental. Fähig für ein großes Gestühl, gewiß, aber nicht für sentimental." „Fähig für ein großes Gefühl, — das ist schön, daß Sie mir das sagen. Aber ich brn es selten. Ich irre nicht hin und her von der einen zur andern. Ich würde sehr treu sein, glaube ich, wenn ich mich da geliebt glauben könnte, wo ich liebe. Aber ich spreche ein tveuig wie ein Blinder von der Farbe. Mein Leben i)t sehr still und einsam gewesen bis jetzt, in Liebessachen bin ich ein großes Mnd geblieben. Ich habe ja auch erst — erst zweimal im Leben geliebt." „Und wer war die erste, die Sie geliebt haben?" Erst nach einer neuen Pause tat sie die Frage. „Ach, das ist lange her. Sie war auch eine Sängerin —" Jäh brach er ab, sein Gesicht wurde feuerrot über das Wörtchen „Auch", das ihm entfahren war und ihn verraten hatte. Wenn er aber die Blicke nicht auf den Nasen zu seinen Füßen gerichtet hätte, sondern auf die Baronin, er hätte in dem Lächeln, das aus ihrem Gesichte lag, einen reichen Schatz von Güte und Freundlichkeit finden müssen. Mit einer feinen Beimischung von Humor aber sagte sie: „Sprechen Sie ruhig weiter, ich bin ja keine Sängerin mehr." „Sie sind — sehr gut — sehr nachsichtig. Haben Sie Tank. Ich wollte ja auch nur von der Vergangenheit reden. Betrogen und belogen hat man mich damals, — das hat mich in mich selbst zirrückgescheucht, — ich habe gedacht, ich würde nie zum zweiten Male lieben können im Leben." Sie antwortete nicht, sondern atmete nur sehr schnell. In die Hecke, an der sie langstrm einhergingen, hineingreifend, brach sie gedankenlos einen Zweig davon ab und preßte die Blätter zusammen in ihrer Hand. Aber dann blieb sie plötzlich stehen, sah geradeaus in die Ferne, von Bassow halb abgewendet, und sagte: „Wir sprechen da wie zwei Leute, die vom Frieden reden, während noch Krieg um sie her ist. Aus unserem Leben muß dieser Zweifel, diese Ungewißheit erst fortgeschafft werden, ehe wir an etwas airderes denken diirfen. Dies Verbrecheil muß aufi geklärt werden uni jeden Preis." „Ja, Baronin, Sie haben recht. Sie geben mich mir selbst wieder mit Ihren Worten. Ich habe ja solch nnge. heure Sehnsucht nach Klarheit, für Sie und für mich Gestern in Berlin, als ich etn^as tun, etwas unternehmen konnte, als ich meinte, dieser Klarheit näher zu kommen du ach Wollen und Handeln, da lvar ich zum ersten Male seit Wochen wieder zufrieden mit mir selbst. Und eben ich Augenblick Hab' ich zu mir gesagt: Warum' soll ich mir diese Zufriedenheit wieder nehmen lassen? Ich kann ja ruhig weitergehen auf dem Wege, den ich gestern betreten habe. Mag die Polizei die Spuren verfolgen, die sie für richtig hält, ich will mir einstweilen auf eigene Faust Klarheit verschaffen über diesen Herrn voll Breitenbach. Jawohl, ich nenne diesen Namen! Und ich will wissen, ob ich einen Ehrenmann zum Nachbarn hd.be oder einen Schuft." „Was können Sie noch tun? Was wollen Sie tun?" meinen Feldzugsplan habe ich mir schon ganz hübsch zurechtgelegt. Mir diese neue Nachricht hatte mich für den Augenblick wieder irre gemacht. Seine Vergangenheit will ich aufdecken lind von dem Menschen von damals auf deu Menschen von heute schließen. Ich will nach Augsburg fahren, wo sich die Sache mit der Eugeuie NeNbeck abgespielt hat, ich will, — ja, das können Sie mir ivahr- scheiulich. sagen, Baronin. Mein Vetter kam doch von Perlin au dem Tage, als er ermordet wurde. Wissen Sie, wo er dort gewohnt hat?" Sie nickte und nannte den Namen des Hotels K'aiser- hof, indem sie hinzu fit g te: „Dort hat er immer gewohnt, wenn er in Berlin war. Auch hat er dem Oberinspektor vor seiner Abreise die Adresse angegeben." „Das ist gut. Aber nun das andere, wichtigere. Breitenbach war doch auch gleichzeitig verreist —. er ist ja mit meinem Vetter zusammen nach Hause gekommen. Wissen Sie, wo er gewesen ist?" „Warten Sie —i gesagt hat er inir's damals — sin Rostock, jawohl, in Rostock'ist er gewesen." „Ich danke Ihnen. Jetzt weiß ich, was zu tun ist. Ich fahre noch heute wieder nach Berlin, morgen wahrscheinlich nach Rostock. Dort will ich forschen, suchen, fragen — o, Sie sollen mit mir zufrieden sein!" „Ich bin schon jetzt mit Ihnen zufrieden. Und ich hoffe, wir finden endlich die Lösung des Rätsels, damit ich Garchim dann in Ruhe verlassen kann." „Sie wollen fort?" Er starrte sie an mit großen, erschrockenen Augen. „Das war doch immer schon bestimmt. Und je eher, je besser." „Warum sagen Sie das, Baronin?" „Es ist ja doch nur ein halber Zustand," entgegnete sie. „So zu Gaste zu sein, wo man «zu Hause gewesen ist, oas lernt sich nicht so ganz leicht — auch wenn der Wirt so gütig und freundlich ist wie Sie, Herr Baron." ,/Jch kann das verstehen," er sprach sehr langsam, überlegend, „aber vielleicht —V' Nun brach er ab; nur seine Augen redeten weiter. Ein starkes, hoffnungsvolles Leuchten brach aus ihnen hervor. Doch die Baronin sah dies Leuchten nicht. Sie hatte die Blicke zu Boden gesenkt und ging an seiner Seite stumm dahin. Aus ihrer Hand fielen die zusamrnengepreßten Blätter zu Boden. So kamen sie bis an die Stelle, wo der gerade, lange Weg vom Schlosse her an der Parkumzäumung endete. An das Gatter herantretend, schaute die Baronin zwischen den Stäben durch und sagte mit bedeutsamem Tone: „Dort ist ja der tote See." „Ja, bei dein einzelnen Baume habe ich gestanden, als die Sachen im Wchser gefunden wurden, die der Mörder fortgeworfen hatte. Der Baum da könnte wohl erzählen." ,/Der spricht mit seinen zerschlagenen Zweigen von weiter nichts als von der Sturmnacht, in der seine Genossen rund um ihn her niederstürzten. Vor jener Nacht hat es anders hier ausgesehen als jetzt." ,-Ich weiß. Der Wald ging vom Gatter bis an den toten See, nicht wahr?" „Ein Streifen war auch noch diesseits vom Gatter, und an seinem Rande stand ein alter Pavillon — das war ein Lieblingsplatz von mir." „Man sieht keine Spur mehk davon. War er so acurz zerstört?" „Nein, ich habe die Rrline abtragen lassen, ich mochte sie nicht mehr sehen. Die Fundamente liegen noch im Boden, aber man hat sie mir mit Kies überschütten müssen, und sie ruhen jetzt friedlich und still dort in der Erde." „Sollte der Pavillon nicht wieder aufgebaut werden? Lag nicht an dem Abend, als mein Vetter starb, ein Plan ^davon auf seinem Schreibtisch?" Der Plan lag wohl dort, aber aufgebaut wäre der Pavillon doch niemals mehr. Ebensowenig wie meine Ehe sich wieder hätte aufbauen lassen." Mit einem Ausdruck von Kraft und Mut richtete Bassow seine starke Gestalt empor, indem er zugleich einen sanften, liebevollen Blick auf dem wieder abwärts gebeugten Frauenantlitz haften ließ. „Was der eine nicht baute, kann ein anderer bauen. Aber dies ist ein Werk des Friedens, und wir leben im Kriege, wie Sie vorhin sagten. Mich ruft jetzt der Kamps — leben Sie wohl für heute, Baronin." „Meine Gedanken begleiten Sie — leben Sie wohl." 12. Kapitel. Auf die Uhr blickend, sah Bassow, daß ihm keine Zeit blieb, um noch zu Mittag zu essen, wenn er den Zug nach Berlin erreichen wollte. Doch das war ihm gleichgültig; er hatte, wenn es eilige Arbeit gab, schon öfter freiwillig verzichtet. So ging er gar nicht erst auf sein Zimmer zurück, ließ nur den Diener die noch unausgepackte Reisetasche herunterholen und gab Befehl zum sofortigen Anspannen. Auch blieb er selbst beim Wagen stehen und feuerte die Stallknechte zum Eifer an. In wenigen Minuten war alles zur Abfahrt bereit, und auf Bassows Befehl trieb der alte Kutscher Sürjahn die Pferde mit Peitsche und Zuruf an zu raschestem Lauf. Trotzdem fuhr der Zug bereits in die Station ein, als der Wagen vor dem Bahnhofsgebäude hielt, und Bassow hatte nur noch eben Zeit, ein Billett zu lösen und in ein für ihn bereits geöffnetes Coupe zu springen, als die Maschine bereits anzog. Jetzt erst kam ein wenig Ruhe über ihn, und er konnte, während er den gleichen Weg fuhr, wie am Tage zuvor, seinen Plan und sein Gespräch mit der Baronin still noch einmal durchdenken. Gedanken^nnd Gefühle waren heute! sonderbar bei ihm gemischt, und er betraf sich mehrfach daraus, daß Unwichtiges mit Wichtigem in seinem Geiste stritt. Mitten in angestrengtes Nachdenken über den einzuschlagenden Weg hinein klang, plötzlich irgendein Wort aus der Baronin Mund. Er sah sie neben sich gehen, sah eine gleichgültige Bewegung ihrer Hand, sah sie niederblicken auf den Platz, wo der zerstörte Pavillon gestanden hatte. „Er wird niemals mchU aufgebaut," klang es anfsl neue in sein Ohr, und er überlegte sich den unausführbaren Plan, wie er das zerstörte Lieblingsgebäude heimlich, über Nacht wieder für sie aufrichten lassen könnte, um sie morgerrs dorthin zu führen und sich an ihrer Ueberraschung zu freuen. Tann schalt er sich, daß er nun doch anfange, sentimental hu werden, und nicht mehr das Lob verdiene, das ihn von ihren Lippen so stolz gemacht hatte. Doch solange der Zug noch in Bewegung blieb, solange die Räder unter ihm ihre gleichmäßige Musik machten, wollte die verliebte Träumerei nicht von ihm weichen. Erst als er einfuhr in das laute, nüchterne Berlin, fiel sie von selbst von ihm ab. Ganz) Energie, Spannung und Willen, sprang er aus dem Wagen. (Fortsetzung folgt.) Auf dem Wege zum Himmel. Von Gustav S ch r ö e r. (Nachdruck verboten.) Vom Steiubühlhofe sind zloei im Kriege, sozusagen der Höchste! und der Niedrigste. Der Höchste, das ist der Valentin, der Hoferbe, und der Niedrigste ist der Ernst, der Sohn der alten Magd Dörte. Der Ernst mußte mit. Er war Reservist und hatte bet den Elisabethern gedient. Groß war er und breitschulterig, einen Kopf länger als der Valentin und schier noch mal so breit. Häirde hatte er, ah, wer ztvischen die kam, der war geliefert. Dachte halt auch die alte Dörte: dem kann llix passieren, dem Ernst. Wer sollte an den herankommen? Gleich mit dreien, vieren von dev gewöhnlichen Art nimmt er's auf. Also der Ernst hatte mitgemnßt, Und der Valentin war freiwillig mitgegaugeu. Hatte es seiner Mlckter schier abgetrotzt. Tie hatte sich gewehrt. „Du mußt nicht nnt. Wenn sie dich holen wollen, dann werden sie dich finden. Auf dich wartet der Hof. Ist der Vater sclwn au die zehr Jahre tot, und ich Hab' mich geplagt nur für dich. Für dich Hab' ich deu Hof gehalten, weil er einmal dein Erbe ist. Ich hätte mich lange zur Ruhe gesetzt in einem) kleinen Städtlein, ist das schon immer mein Wunsch gewesen, — und hätt' voir den Zinsen gelebt. Für dich Hab' ich mich abgerackert und Hab' arrsgehalten und mich geärgert mit den Leuten.^ Und nun willst du hinaus!" 91 Das war alles soweit richtig, aber der Valentin ließ sich doch nicht halten. Auf der landwirtschaftlichen Schule war er, und wäre der einzige aus seiner Klasse gewesen, wenn er daheim geblieben wäre. Aber, und wären sie alle gebli«bm, der Valentin vom Stein- bühlbose wäre gegangen. Und zuletzt gab die Mutter nach. Bei den reitenden Jägern trat der Junge ein. Eine schöne Truppe ist das, und als der Valentin auf Urlaub da war und den großen Stahlhelm trug, der funkelte wie lauter Silber, da flog ein rascher Stolz auch über das Mutterherz. Wie es aber dann hinausging, da hätte sie gerne auf den schönen Helm verzichtet. In Gottes Namen, nun mußte das alles seinen Gang nehmen. Auf einmal warm sie sich auf dem Steinbühlhofe ganz nahe gerückt, die Höchste und die Niedrigste. Was Magd, was Herrin! Mütter waren sie und bangten um ihr Fleisch und Blut. Bangten und sorgten. Und das Sorgen betätigtm sie in allen Paketchen, die vom Hofe aus ihren Weg hinaus in den Krieg nahmen. Immerzu zweit gmgm die Päckchm, und kam der Magd Sohn nicht schlechter weg als der Herrn-Sohn. Zwei Jacken kaufte die Bäuerin, eine für teueres Geld und eine billigere. Als sie aber dann die Päckchm zurecht machen wollte, da schämte sie sich, gab die billigere Jacke zurück und erstand für den Ernst dieselbe wie für den Valentin. Tie Päcklein liefm weit voneinander weg. Eines gegm Osten, das andere gegen Westm. Ernst half die Russen jagen und der Valentin die Franzosen aufhalten. Wäre der Dörte freilich lieber gewesen, ihr Junge hätte auch im Westen gestanden. Um des Valmtin willen; denn wenn der starke Ernst dabei war, hernach konnte auch dem nix geschehen. Das hätte der treue Hüter gewiß nicht zugelassen. Vielleicht hatte der Herrm-Sohn drüben einen Freund gefunden, der stack war uird auf dm Jungen paßte; dmn der war schmal und schmächtig und — wartete dach einmal so viel auf ihn, ein ganzer, großer, reicher Hof. Ging' ein Jahr hin, und ging alles gut. Leutnant wäre der Valmtin geworden, kündete die Herrin eines Tages der Magd. Wußte die nicht viel damit anzufangen. War ja zuletzt auch gleich, was er war, wenn er nur einm gefundm hatte, der auf ihn auf- pahte, da draußm, wo doch immerhin so viele totgeschossm wurden, wie die Bäuerin des öfteren sagte. Nun zog der Winter wieder in das Land und nahm den fleißigen Leuten die Arbeit aus der Hand. Auf dem Steinbühlhofe saßen sie des Abends eine Weile alle zusammen, die Herrin, drei Mägde, der alte Jakob und der Futterjunge. Die Taglöhner waren schon früher heimgegangen. — Sie sprachen vom Vieh, und daß man ausforsten müsse und so dann und wann auch vom Kriege. Die andern gingen aber bald zu Ruhe, rmd nur Dörte und die Bäuerin saßen länger zufammm und erzählten von ihren Jungen. Wo sie sein möchten, wie es ihnen ginge, ob in dieser Nacht wohl auch geschossen werden würde. Und ob sie nicht recht frieren würden. Und sie standen völlig auf gleich, die zwei Frauen. Kein Unterschied war zwischen ihnen. Tie Briefe von. draußm kamen regelmäßig. Hmte erst wieder zwei, so wußte man, daß die Jungen lebten, und daß es ihnen gut ging. Das wußtm sie heute, und morgen, — daß sie beide tot warm, der Lmtnant und der Gemeine, einer im Osten, einer im Westen. Zwei Briefe brachte der Postbote, einen der Dörte Niemer Und einen der Frau Susanne Eichler. Ihr Wortlaut war verschie-» dm. Da beklagte -der Major einen wackeren Offizier, dort der Kompagnieführer einen tapferen Reservisten. Ter Kern aber war derselbe. Leutnant Eichler gefallen aus einem Patrouillmritte in der Champagne, Reservist Riemer beim Sturm auf die Strypa- Stellung. Und am f eiben Tage und fast zur selben Stunde waren sie gefallen. , Der Leutnant um zwei Uhr nachts, der Reservist um vier Uhr früh. Starr stand die Bäuerin, stierte vor sich Ijritv schrie dann laut auf und schlug hinter dem Tische nieder. Da sprang die Dörte hinzu, riß ihr das Mieder auf, rieb sie und flehte: „Jesus, Frau, so kommt zu mch, kommt zu euch!" Nach einer Weile schlug die Bäuerin die Augen auf, schrie noch einmal laut auf: „Mein Junge!" und begann hernach zu weinen. Wimmernd rief sie des Gefallmm Namen, immer wieder: „Valentin, Valentin!" Da Hub die Dörte an zu trösten. Das sei gewiß schwer, so dm Einzigen zn verlieren, ein solch junges, liebes Bllit, und dev Hof habe nun keinm Erben mehr. Ach Gott! Tiaber liefm ihr die dicken Träum über die Wangen. Da hielt die Bäuerin in ihrem lauten Weinen inne, sah die Magd groß an und sagte: „Dörte, dein Emst ist doch! auch tot!" Nun begann es um dm Mund der Magd zu zllckm, ihre Hände zitterten, und sie nickte leise mit dem Kopse. Die Bäuerin erhob sich, nahm Dörte in die Anne und sagte: 7,Wir sind auf gleich." „Ah, nein," wehrte die Magd ab, „wo doch der Valentin der Herrm-Sohn war und so jung und ein — Leuttrant, wie Ihr sagt." „Gute Dörte, grrte Dörte. Ist einer jetzt soviel als der andere." „Und ich laß mir's nit nehmen," sagte die Magd unter Tränen, „wenn der Emst bei ihm gewesen wäre, hernach wäre das nit passiert. Hat er halt, doch' keinen gehabt, der auf ihn gepaßt hätte, der arme Valentin. — Aber, da füllt mir was ein." „Was denn, Dörte?" fragte die Bäuerin. „Ich muß erst einmal mit einem darüber reden. Hernach sage ich's." Damit ging die Magd an ihre Arbeit. Sie schaffte wie sonst, aber die Träum rannen ihr unaufhörlich über die welken Wangen. Als es dunkelt, tritt die Magd in des Pfarrers Stube. „Hab' gehört, daß Ihr Sohn gefallen ist," sagt der Pfarrer, „war ein wackerer Mensch und tut mir rechtschassm leid." „Ja, Herr Pfarrer, meiner und der Valentin. Und rvar der Valentin so jung, kaum nmnzchn, wartet der Hof auf ihn undi war Lmtnant, wie die Frau sagt." „Ja, es verschont kernen, Offizier und Mann." „Eine Frage hätt' ich, Herr Pfarrer." „Fragt, Dörte!" „Wieviel Wege gehen da in den Himmel hinauf?" „Wieviel Wege? Ja, — da geht nur einer." „Heilig nur einer?" ( „Ganz sicher." „Und der ist breit. Und es sind da Nebenwege?" „Nein, schmal ist er, schmal, so daß oft kaum zwei neben ein-« ander gehen können, und Nebenwege gibt's auf dem Wege zum Himmel nicht. Entweder es geht einer dm schmalen und kommt hinauf, oder er geht einm anderen und geht am Himmel vorbei." „Jetzt dank ich auch schön, Herr Pfarrer, und das war, waH ich wissen wollte. Gute Nacht." „Gute Nacht, Dörte." Zum Llbmdbrote ißt die Bäuerin nichts, aber sie ist still geworden. Die Träum rinnm leise rmd saust über ihre Wangen- und Dörte streichelt ihr die .Hand. „Bäuerin!" „Dörte!" So rührmd ist die Dörte in dem Schmerz um den Herrensohn- vor dem der Schmerz um den eigenen zwar nicht erstirbt, aber ganz still zu hinterst im.Herzen kauert. Um dm eigenen wird die Dörte hmte zur Nacht in ihrem Kämmerlein weinen. Die schlichte Liebe aber tut der Bäuerin unendlich wohl und weckt ein Stillsein in ihr. Tie Leute gehen hmte gleich nach dem Mmdbrote hinaus. Tie tt'auerndm Mütter sind allein. Dörte rückt dicht an die Herrin heran. „Jetzt weiß ich's, Ivas mir hmte noch ungewiß war. —- Beim Pfarrer bin ich gewesen." „Beim Pfarrer? Was wolltest du da, Dörte?" „Wieviel Wege, meint Ihr, daß nach dem Himmel gehn?" „Ach Gott, das sind wohl viele." „Weit gefehlt. Einer ist's und schmal ist er und hat keine Nebenwege." ,Dörte!" ','Wenns doch der Pfarrer sagt. Und so ist das jetzt heilig, wie ich mir denkt habe. Ist der Valentin gefallen, nachts um zwei und hat sich ausgemacht, auf den Weg in dm Himmel. Hat halt der Herrgott denst: der Valentin ist schwächlich, wird vielleicht müde auf dem Wege, setzt sich am Ende hin, schläft ein und kommt mir gar nit an, da heroben. Da muß ich ihm doch dm Ernst mitgeben. Bank, schießt so ein Russe seine Flinte ab, und — ist der Ernst mich aus dem Wege znm lieben Herrgott. Kommt schon noch recht, der meine. .Hat ja lange Beine und wird nit inüde im Laufen. Wenn er sich auch zwei Stunden später aufgemacht hat, den Valmtin hat er doch eingeholt. Und nun denkt, wie der Valentin so. langsam des Weges geht, vielleicht ein ivenrg traurig, weil er so ganz allein ist, da sagt auf einmal erner neben ihm: Guten! Tag, und: Ta Hab' ich dich doch noch eingeholt. Hermach gehen sie zusammen, rmd der Ernst sagt: Hab' keine Sorge nit, Valmtin, wir sind schon recht. Am Ende nimmt er ihn gar aus die Schulter, wie er das ja hundertmal getan hat, als eurer noch Nein war. Und so kommen sie droben an, der Emst llopst an das Tor und sagt: Ta siird wir, wir zwei vom Steinbühl-Hofe. Jetzt siud'I zusammen, und nun kann dem Valmtin nix mehr geschehm. Seht, so lmb' ich mir das denkt, und nun sollt ihr sagm, ob das nit richtig ist." ' . Tie Bäuerin sagt nicht gar viel dazu. Sie nimmt den Kopf der Dörte zwischm ihre Hände. „Du gute, trme Seele! Wir zwei wollen auch zusammen bleiben." Ms die Trauerfeier für die Gefallmm gehaltm wird, muß die Dörte neben der Bäuerin sitzen. Fast schämt sich die Magd, um der großen Ehre willm. Der Pfarrer predigt. Zwei Helden hätten sich aus dm Weg zum Himmel gemacht. — Da driickt die Dörte der Bäuerin leise die Hand. — Sie seien zusammen vor dm Herr- gottt-getreten. — Die Magd drückt wieder. — Und wohnten nun zusammm dort oben, wie sie hier unten zusammen gewohnt hätten. — Ta hält die Bäuerin der Dörte Hand fest. Als sie heimgehen, sagt die Dörte: „Jetzt, Hab' ich nit recht gehabt? Und mm seid ruhig über den Valentin. Ist doch nun der Ernst bei ihm. Wären sie vorher schon zusammen gewesen, hernach wäre das alles nit passiert, und braucht keines zu weinen. Jetzt aber ist's gut. Wir wissen, wo sie sind, die zwei, und daß sie sich nit verfehlt haben." Ein Vierteljahr später ist der Steinbühl-Hos verkauft. In einer kleinen Stadt wohnen zwei Frauen in einem schlichten Häuslein. Schwestern wollten sie sein, hat Frau Susanne Eichler gesagt, aber die Dörte mich sich erst daran gewöhnen, daß sie nicht mehr die Magd ans dem Steinbühl-Hofe ist und läßt sich das Dienen nicht nehmen. Allmählich wird sie heimisch in der Stadt. Nur eines quält sie, daß sie dem Ernst nicht einmal ein Briefe! * unb der Turko später wegen KirchenraubeS zu mehriahrrger Zuchlhausstrase verurteilt. sAreiben sann, tzrnd chm berichten, tme gut die Bäuerin ist. Wenn sie wieder einmal auf das Darf kommt, nrnfc sie doch den Pfarrer fragen, ab das mit dem Briefe! nit geht. In der Stadt traut sie sich's nicht. — -- verinischtes. 'Ein russische 8 Lob! ied auf die deiitsche Wissen- schast. In einem melancholischen Rückblick aus das verflossene Kriegsjahr sucht die „Russkija Wjedomostt" den eigentlichen Grund snr die mannigiachcn Enttäuschungen der vergangenen 12 Kriegs- nwimte ausfindig zu machen, und kommt zu dein Schluß, daß die Ueberlegenheit der deutschen Wissenschaft die Ursache des russischen Verderbens sei: „Mau kann nicht verkennen, daß der Feind uns übertroffen hat in der Ueberivindnng aller Gefahren, soivobl durch seine kriegerische Macht wie durch die Kraft seiner wirtschaftlichen Organisation. Wie schrecklich aber auch die deiitsche Kriegswelt ben Feinden sein muß, jo fühleil wir es doch, daß sie uns nicht nur mit ihren Oifizieren und ihren Zeppelinen überlegen ist, sondern daß Pasteur die Deutschen richtig erkannt hat, als er nach bem deutsch-sranzosischeu Kriege von ihnen sagte: .Es. gibt für dieses Volk nur eine Wissenschaft, nämlich die angewandte!" Und das beweist ihre Kriegsttihrung. der weite Blick ihrer Taktik, die genaue Dnrchsühllmg derselben unb die Findigkeit in der Entscheidung neuer, durch ben Krieg hervorgeriüener Probleme; kurz, die Aneignung wahrhaft wissenschastlicher Gedanken! DaS ans der Universität geschaffene und dlirchgearbeitete Wissen wtlrde zl»r Seele der Kriegskunst. Dieser Zusammenhang der theoretischen Wissen- schalt mit der Volkswehrkraft tritt iwch plastischer in die Erscheinung, lvenn «vir gur deutschen Industrie übergehen. Ihre hervorragende Technik, die den Rekord auf dem Weltmarkt geschlagen hat, ist ebenfalls eine Frucht des eugeil Zusammenhanges zwischen Fabriken und Universitäten . . . Und selbst die allgemein anerkannte deutsche Organisation, w.rd sie nicht bedingt dn'rch die wissenschaftliche Analyse? Uiid ivcnn das deiitsche Menschen- inaterial auf einem ausnahmsweise hohen Niveail steht, ist das ein Ergebnis der sorgsamen Pflege vo,l Schicke, Gesundheit und Wissenschaft? . . ." Das russische Blatt schließt sein Bekenntnis der eigenen Schwäche mit dein Hinweis aick die Worte des ^iglischeii Botschafters in Petersburg, der anerkannt habe, daß England setzt vieles in der Kriegssührung und tn der Abwendnng ihrer vernichtenden Folgen für das iunerenglische Leben den Deutschen nachmach^ _ Franzosen im Feldzug 187 0/71. Jm Hinblick aus die zahlreichen farbigen Völkerschaften, die im gegenwärtigen Kriege von den Engländern und Franzosen gegen uns ms Feld geführt werden, ist es von besouderein Interesse, die T^terl'anng und das Auftreten der farbigen Franzosen i.n Kriege 1870/71 m Erinnerung zu rnsen. Schon daiiials bedieilten die Franzosen sich der Zuaven, Turkos uiid Spahis, und das wenig volkerrechtsgemäße Beiiehnren dieser dunklen Krieger wird in dem Bericht emes deutschen Ofsiziers wiedergegeben, deffen Erinnern.,gen nn nächsten Heft der bei der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart erscheinende,i Zeitschrift .lieber Land und Meer" veröffentlicht werden: „Nachdem die gewaltigen Schlachten im Elsaß im Angilst und, die glorreichen Schlachten in und um Sedan im September 1870 geschlagen waren und zur Gefangennahine Napoleons geführt harten, ^6oß sich ern Strom voll gefangenen Franzosen, Zuaven, J£ nb Spah.s auch nach Magdeburg, deren Zahl schließlich 15000 Mann erreichte. Ich wurde zum Kompagnieführer einer Kr,eqsqefange,ie„kompagn,e kommandiert, deren Stärke zunächst £&• J°° ^ann betrug, nach dem Fall von Straßburg aber auf WO JRflnn fheg. 5)0!i dort kamen die unbändigsten Mid Ivildesten Turkos und Spahls, die nicht nur jeder Disziplin spotteten, sondern gelegentlich sogar vor einem tätlichen Angriff gegen die deutschen Vorgesetzten nutzt znrückschreckten. Um den Widerstand der wilden Horde zu brechen und sie an Zucht und Ordnung zu gewöhneii. erging der Befehl, alle schwereren Jnsubordinatlo,ieii uiid Aus- schreitu.kgen ttnimchsichtlich zu bestrafen. Unter den mir allS Slratzburg überwiesenen Turkos war einer schwer erkrankt und sollte dem Lazarett ubergeben werden. Durch deii deutsch-sran- zostscheu und den französisch-arabischen Dolmetscher machte ich ihm bekannt, daß er bestimnuurgsgemäß alle feine Sachen ab geben müsse. fe, " er Lederherstellung ans der Kompagmekammer a.ls- ' ber Turko der wiederholten Anfforderling. a dem Zelte zu kommen und ferne Sachen abzulieferlr.^ucht '"'t Gewalt herausgeholt »verden, ivobci er biß, .md Ffche», derart um sich schlrig und trat, n J Ä Sirrcke», gebunden werden mutze. Hierauf ! eft ich seinen Tornister auspacken, in welchein sich alltzer einigen ^^'ken in Gold ein goldener Kelch, eine silbenie Oblaten- acilhdlem statischer Inschrift und eingraviertem ^gallischem Hah.l , em sckberner Hostienteller u. s. ,v. vorfa.iden i’fSr ? rn0c ' wie er in den Besitz des Geldes und der Kost- k^e'i gekonunen sei. erklärte er, das Geld habe er sich von aus der U * b l e Öligen Gefäße als .Andenken" aus der Zttadellkuche ln Strasburg mitgenommen. Nüttels be- sonderem Verzeichnis und Bericht wurde alles der Kgl. Koinman- Vücherüsch. ' Don Dr Norbert Sterns zeitgemäßem Werk .Mode u n d Kultur liegen uns die Lieferungen 7 und 8 vor und zwar als erste aus Band II, de§ wirtschastlich-polit'schen Teiles, der besonders dazu der,neu sein dürfte, zur Klärung des wirrschastlichen und sozialen Problems der Mode, das jetzt alle Kreise beschäsitqt, be,zutragen. Es d rite genügen, einen Einblick in den Inhalt des ersten Kapitels „J,,l Wech>el der "Moden" zu gebe«., um aufs neue einen Begriff von der erschöpfenden Vielseitigkeit des Werkes zu erhalten. Dieses Kapitel weist folgende Abschnitte ans: Wechsel in allein - Zeitlicher und individueller Modenwechsel - Sogar Naturvölker huldigen der "Mode - Der übertriebene Modenwechsel als Symbol eines Kulturdefekts — Die wirtschaftlichen Vorteile eines gesunden Modenwechsels — .Pariser Modelle" — Die Mode als Großabnehmerm vieler Industrien und Gewerbe — Wie der Moden- weck)sel dre Industrie und die Industrie dLuModenwecbsel beeinflußt — Die soziale Bedeutung des amerikanischen Schmnckfedernverbots: kN'aueiirecht gegen Franenvorrecht — Ein zu rascher Wechsel der Icoden hat Psnscharbeit und Geschmacklosigkeit z,^r Folge — Frauen ans Modestener! In gleicher Weise erschöpfend behandelt sind die L üeit £I e, i Kapitel .Industrie-Eleganz" und .Paris und seine ooe . Mode und Kultnr erscheint Ina Verlag der Europäischen Modenzeitung (Klemm & Weiß> tn Dresden in 2 Bänden zum preise von Alk. 15, mit farbigen Lichtdruckkaskln nach Kunst,verken, JJiooenipfcrn, Zeichnungen und PH ckographien allsgestattet; es ist auch lieferungsweise in 12 Lieferilngen zum Preise von je Mk. 1.20 zu beziehe,!. __ Gietzerier Hausfranen-Berein» .. Der Vorstand des Vereins nimmt alle für die gegenwärtige Zeit geeigneten Rezepte in der Geschäftsstelle, Mäus- burg 5, dankbar entgegen. Wocheu-Küchenzettel. Sv n n ta g: Geröstete Griessrrppe, Kalbsbraten mit Nudeln. * , Uß: Brotsuppe, Bratlinge von Weißkohl*) und Pett- rarwsfeln. kocht) ENstag: Bohnensuppe, Apfelreis. (In der Kochkiste ge- Karwflel"^^' ^strslockensuppe, Grünkohl mit Riudswurst und x^^ln n€rStü0: Grünkernsuppe, Wirsingkoteletten unb Salz- . | T Vi a , 9: Selleriesuppe, Schellfisch in der Düte, Senstunke nno Kartoffeln. Samstag: Kartofselklöße*) und Dörrobst. Kochanweisungen. Bratlinge von Weißkohl. Von einem Weißkohlkopf werden ewige große Blätter getrennt, die ^ur Umhüllung der Füllung Verivendung finden sollen. Das übrige wird Zerschnitten und beides rn gesalzenem Wasser weichgekoast. §)erausgenommen, wird der Kohl fein gewiegt, mit einen: Ei oder Eiersatz, geriebener Semmel, etwas Muskatnuß Pf-effer, Salz za einem festen Teig ^rwbertet, längliche Würstchen daraus geformt und jedes in ein Kohl bla tt gerollt, mit einem Zwirnsfaden nmunckelt in eine Pfanne nebenemander gelegt etwas von der Abkochbrühe und Milch dazu gegossen mit Kartoffelmehl sämig gemacht und eine Weile schmoren gela)sen. - ^ E^ ^ i ^ ö ße: 2 Pfund am Tage zuvor gekochte, ge- rkebene Kartoffeln, y 2 Pfnnd Kartoffelmehl, Vs S^oWen kochende Milch, ^>alz und etwas geröstete Brötchen. 1/4 Stunde in Salzwasser kochen. _ _ Logogriph. Wir stehen und warren in guter Rnh' Und drehen dir alle den Rücke»l z»l; Doch willst du vernünflia sein und gescheidt, So scheue nicht Misere Offenheit. Und füyst dn ein l noch in unseren Namen, Ist's Einer, der mochte mit Worten nicht kramen, Ter ivollt' auch nichls wisseu vom .Rücken zukehren,* Doch mußt' er dem Gegner dies trefflich zu kehren. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung der Skat-Ausgabe in voriger Nummer: Im Skat 1 legen car8 und ear7. Mittelhand erhielt dB trA trZ trK trü tr 9 tr8, tr7, pA, carA, Hriiterhand die übrigen. — Verlauf des Spieles: " 1. V. trL M. pB H. p8 = + 4. 2. V. p7 M. pA H. p9 = — 11 3. M. trA H. cZ V. 0 irB = 4- 28* 4. iö carD M. carA H. carK = — 18 Alles übrige erhält der Spieler; die Gegner bekamen nur 29 Äugen. Schrlstleitung: Aug. - mauoneernd und Berla» der «rühllche» Unw-r».äiS.«uch. m,t, S.eu,i>rück°r-i. R. iScmae. ül,-.»