Mittwoch, den 26. Januar * p f 0§p ■Sw-rilC!®! Km toten Lee. Roman von Robert Kohlrausch. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Siebentes Kapitel. Mit einem Eifer, der zu groß war, um ganz gesund zu erscheinen, stürzte sich Bassow in die Arbeiten, die seine neue Stellung mit sich brachte. Die Freude darau aber wollte nicht kommen. Immer wieder gingen seine..Gedanken denselben Weg, hinüber zu der Frau, die so nahe und so fern zugleich von ihm war. Sie hatte auf seinen Brief nicht geantwortet, aber sie war geblieben. Ihr zu begegnen, vermied er, nur zuweilen sah er sie von weitem. Seine Antrittsbesuche auf den benachbarten Gütern schob er über Gebühr lange hinaus, um nicht auch Herrn von Breitenbach besuchen zu müssen. Daß die Baronin diesen Mann liebte, daß hier die Erklärung für ihr sonderbares Verhallen lag, wurde ihm auch beim stets erneuten Grübeln über diesen Punkt nicht zweifelhaft. Und nur das bereitete ihm eine kleine Genugtuung, daß ihre Liebe dort nicht erwidert wurde; denn sonst wäre Breitenbachs Verlobung so rasch nach ihres Mannes Tode, gerade in diesem Moment, nachdem sie frei geworden war, doch wohl unmöglich gewesen. Es war vierzehn Tage nach Bassows endgültiger Uebcr- nahme von Garchim, als er sich an einem trüben, schwermütigen Nachmittage wieder einmal gewaltsam der ihn marternden Gedankenflucht entzog und auf den Hof hinunterging, um die begonnenen ^rntearbeiten persönlich zu beobachten. Als er aus dem Hause trat, sah er zu seiner Ueber- raschung eine Equipage von altmodischer Eleganz aus dem Hofe halten. In seine nach dem Park hinaus gelegenen immer war kein Näderton hinaufgedrungen. Der fremde utscher, der mit Hilse eines Stallknechts eben dabei war, die Pferde auszuspannen, antwortete auf die Frage nach dem Wagen, daß er Herrn von Breitenbach gehöre, und daß sein Herr in Begleitung seiner Braut gekommen sei, um der Frau Baronin Besuch zu machen. Der Name, den er hörte, verursachte neuen Schmerz in Bassows Brust, bis das Gefühl, daß die Baronin unter dieser Begegnung leiden Müsse, wie er selber litt, eine grausame Freude in ihm erzeugte. Um seine Bewegung zu verbergen, wandte sich Bassow Mit verdoppeltem Eifer dem Arbeitstreiben auf dem Hofe zu, nahm Bericht entgegen und gab seine Befehle. Mitten darin sah er, wie die Blicke der Leute unaufmerksam wurden und sich alle nach einer Seite wandten. Ihnen mit den Augen folgend, bemerkte er, daß eine fremde und eigenartige Frauengestalt von der Landstraße her auf den Hof getreten war. Sie trug eine schwarze, halb weltliche, halb geistliche Tracht, wie die Krankenpflegerinnen es tun, auch wenn sie keinem Orden angehören. Dock milderte hier keine weiße Haube unter dem schwarzen Kopstuch den düsteren Eindruck des Ganzen. Gleich einer finsteren Erscheinung unter dem trüben Himmel kam die Frau mit schwerfälligen, zögernden Bewegungen daher. Nach einer kleinen Pause der Ueberlegung trat sie danil mit gleicher Unsicherheit auf euren Arbeiter zu, an den sie offenbar eine Frage richtete. Bassow war an diesem Tage noch mehr als sonst für alles dankbar, was ihn von den eigenen, bohrenden Gedanken ablenkte, auch war in der Frauenerscheinung etwas Besonderes, die Aufmerksamkeit Herausforderndes. Darum ging er selbst mit großen Schritten auf sie zu und fragte: „Wen suchen Sie? Wünschen Sie jemanden hier W sprechen?' Mit blassen Augen schaute sie aus ihrem breiten, flachen Gesicht mit unverhältnismäßig kleiner Nase ungewiß auf ihn, um nach einem Zaudern zu antworten: Ja, ich suchte wohl jemaiiden hier."' „Mich selbst vielleicht?" ^ r Wieder eine Pause. Dann ein Schütteln des Kopses. „Nein, keinen Herrn, eine Dame." „Und wie heißt diese Dame?" Sie antwortete nicht, sondern tat eine neue Frage. „Dies ist doch Schloß Garchim?" „Gewiß. Und ich bin der Besitzer von Garchim.' „Sie — so — wirklich? Aber ich möchte zu der Dame, zu der Frau Baronin von Bassow, deren Mann, — deren Gemahl —" „Ermordet wurde, wollen Sie sagen?" „Ja, das wollte ich sagen. Ich habe "davon gehört, weil überall davon gesprochen wurde. Zeitungen lese ich nicht; sie ziehen die Gedanken zu sehr ab von der Ewigkeit. Aber tveil ich ihn doch gekannt hab-e —" „Sie haben ihn gekamrt?" Mit lebhafter lverdendem Interesse blickte Bassow auf die merkwürdige Fraueilgestalt. Ern mißtrauischer Blick ans den blassen Augen war die Ant- wort aus seine Frage. Sie trat, verlegen von einem Fuß auf den andern. „Das wäre eigenUich wohl zu viel gesagt. Gesehen habe ich ihn — und auch gesprochen — ein- oder zweimal —, aber nur flüchtig, — nein, gekannt habe ich ihn eigentlich nicht." „Handelte sich's um eine Krankenpflege, daß er nnt Ihnen sprach. Sie sind doch wohl Pflegerin?" „Ja, das bin ich. Schwester Barbara ist mein Name, — Barbara Zinsmeister. Hier ist meine Karte mit meiner Adresse, wenn der gnädige Herr mich einmal irötig haben sollten." Er lächelte. „Vorläufig kann ich keinen Gebrauch machen von Ihrem freundlichen Anerbieten. Ich bin gesund." „Man weiß nie, wann Gott eine Krankheit schickt. Hier, — nein, das ist sie nicht, — aber gleich werde ich die Karte haben." Sie hatte angefangen, in einer schwarzledernen Handtasche zu suchen, die sie trug, und hatte dabei zunächst ein ausgerolltes, mit einem schwarzen Barrd umwundenes Schriftstück hervorgezogen. Dann kamen ein Nähzeug, ein in 54 Selbes Papier gewickeltes Paket, ein Hausschlüssel und ein Strickzeug hervor. Ganz zuletzt fand sich auch ein kleines, abgegriffenes Täschchen für Visitenkarten, dem sie eine der Karten entnahm. „So, da ist die Karte," sagte die Fremde, indem sie Bassow ihre Visitenkarte überreichte. „Wenn der gnädige Herr die Güte haben wollten, sie aufzubewahren. Meine Adresse in Berlin steht darauf. Von dort bekomme ich alle Briefe nachgeschickt, auch wenn ich unterwegs bin. Ich bin sehr viel unterwegs auf auswärtiger Pflege. Auch jetzt bin ich auf solch einer Fahrt, ich habe nur hier einen Zug überschlagen, weil ich doch einmal in der Nähe war. Das kostet ja nicht mehr, und ich wollte gern der Frau Baronin —" Sie stockte wieder, als wenn sie fürchtete, zu viel gesagt zu haben. Bassow drängte sie auch nicht, ihre Rede zu Vollender,; ihn beschäftigten viel mehr die Worte über seinen Vetter, und er fragte: „Stammt Ihre Bekanntschaft mit den: verstorbenen Baron Bassow bereits aus früherer Zeit?" „O nein, — das heißt, — nein, es muß ganz kurz vor seinem Tode gewesen sein, daß er bei mir war." „Also er war bei Ihnen?" Sie schüttelte unmutig den Kopf. „Ach, das ist doch einerlei. Um was es fick handelte, das war ja sowieso schon lange her. Und es wiro auch für. die Frau Baronin kaum ernen Wert haben, aber ich wollte es ihr doch bringen." Ihre mystischen Worte bekamen eine Art von Erklärung durch die Papierrolle, die sie nicht gleich den übrigen Gegenständen wieder in ihre Tasche versenkt hatte, sondern unsicher in der Hand hin und her bewegte. ™ kW Rolle, die Sie der Frau Baronin geben wollen r „Ja, — es ist möglich." „Wenn sich dies Papier in irgendeiner Weise auf den Tod des verstorbenen Barons bezieht —" Weise" ne ™' k arnu f nicht! Nein, nein, darauf in keiner „Oder wenn es Wichtigkeit für den gegenwärtigen Be- sitzer von Garchim hat, — ich bin jetzt hier Majoratsherr und IMße Bassow, wie mein verstorbener Vetter." „Nein, NLin, für Sie — Herr Baron muß ich doch Bedeutung " ^ ^ ^ €trn ^ aron hat es gewiß gar keine ~ Sie meinen, daß es fiir meines Vetters Witwe Bedeutung hat?" ks nicht, — vielleicht. Ich habe nur gemeint, weil doch der Herr Baron, - ich dachte, die Frau Baronin mt r vielleicht das Geld geben, das der verstorbene Herr Baron mir dafür versprochen hatte." ^ein Geschäft wollen Sie machen?" Seine Blicke und sein Ton wurden ktihler. e§ so nennen wollen, — jeden- S mSä?" fe $apiere 9ern bec 5cau ® arontn „Da Serben Sie warten müssen. Ein GutsnachSar ern Herr von Breitenback), ist bei ihr zu Besuch/- ^ ' „Brertenbach, — Herr von Breitenbach — „Kennen Sie vielleicht auch den Herrn „Min nein, gewiß nicht. Zch habe ihn me gesehen j“ ® v^etteccÄ könnten der Herr Baron mir ^ißt?-"^ ® en ’ Don Breiienbach mit Vornamen Erich . - ®. verstärktem Erstaunen blickte Bassow in das ansdruckvlose, flache Gesicht. „Ich muß bedauern, kich bin erst sert kurzem hier und kenne den Herrn von Breitem buch selbst nur ganz flüchtig. Wenn Sie warten wollen „Sehr gern gewiß. Ich habe eine ganze Menge Zeit - mein Zug geht erst am libend. Wenn der Herr B«on w,r nur vielleicht sagen wollten, wo ich warten darf Die 'Jvw.TrJvn 4 ie in§ . ^Ä'ltbotenzimmer führen lassen. Icht^gelLi -.^bu Taste Kaffee -nacksen. ich werde Sütia.™ ei " €n gehorsamsten Dank. Herw Baron sind zu Dies)^bin«n kurzen Kopfnicken ivandte Bassolv sich ab ,e J e Schwester Barbara war iyin wenig angenehm Aber !w-r* tle Gedanken für einige Zeit von der Begegnung zwischen der Baronin und Breitenbach abgezogen ^mrd er war ch- dankbar dafür. Auch beschäftigte ihn die anst Pflegerin ^Wie'warÄ Otters mit einer Kraulen- -t* rü0 r - v kazu gekommen, was bedeutete des Papier m ihren Händen? Die Baronin konnte ihm Auskunft geben, sobald sie die geheimnisvolle Schrift gelesen hatte, zwischen ihm und ihr aber waren die Brücken abgebrochen Aufs neue legten sich ihm Schmerz und Mißbehagen beklemmend aus die Brust. Er gedachte der vielen einsamen Abendstunden, die er seit seinem Einzug in Gar- chlm m dem itillen, großen Schlosse verlebt hatte, der Augenblicke vor allem, wenn der Gesang einer Frauen- jtimme von wundersam zauberhaftem Reiz durch die nächtliche Stille zugleich mit sanften Düften der Sommernacht in sem Zimmer hineingedrungen war und ihn aufgescheucht hatte von seinen Büchern und Schriften. Langsam, tief in Gedanken, ging er ins Schloß zurück un>? rn sein Arbeitszimmer. Doch trieb ihn innere Unruhe gleich wieder vom Schreibtisch empor und an das Fenster, wo der Blick nach dem andern Flügel und auf die Terrasse unten frei war. Die meisten der Glastüren zu den dort gelegenen Zimmern standen offen; in einem von ihnen, dem 6^oßen Empfangs- und Musiksalon, mußte sie gegenwärtig srwiy ^ a - nne Wirrer Braut gegenüber sitzen, den sie liebte! ^elch eine Stunde für sie! Welch' ein Gefühl aber auch für i ihn lelber, hier am Fenster stehen zu müssen mit solchen Ge- oanken. Ein wilder Haß loderte flammend, verzehrend in ftinem Herzen auf, — aber seltsamerweise nicht gegen die Frau, sondern gegen den Mann. Für den Augenblick wurden Mißtrauen und Verdacht gegen die Baronin erstickt von nnem stärkeren Gefühl, vom Haß gegen diesen Herrn von Breitenvach, der ihm den Weg zu ihrer Seele versperrte. einem Gefühl, das'ihn kalt überrieselte, trat Bassow rasch einen Schritt in das Zimmer zuriük und ließ den Vorhang zufallen, den er vqm Fenster fortgeschoben hatte. Als wenn seine Gedanken den Mann herbeigezaubert hätten, kp gewesen war, sah er ihn plötztich aus der Tür •t; auf die Terrasse hinaustreten. Und nur ihn allem. Von den beiden Damen war keine in seiner Begleitung. Scheinbar, um ein wenig Luft zu schöpfen, ging er mit langsamen Schritten auf der Terrasse entlang, wäh- rend seine Blicke an den Türen und Fenstern des Erdgeschosses umhertasteten. An einer der offenen Glastüren blieb er^ stehen, zauderte einen Augenblick, schaute nach beiden zetten und trat hinein. Es war das Zftnmer, in dem die Leiche des Ermordeten gefunden worden war. Bassow sagte sich, daß es eine ungeheuer natürliche Sache sm, wenn der Freund des Toten sich das Zimmer betrachtete das er sicher oft genug in Begleitung des Lebenden betreten hatte, daß er den Ort aufsuchte, wo dann unerwartet Schreckliches geschehen war. Mer trotzdem er- > s^^^^lick ihn auf merkwürdige, ihm selbst unerklär- liche Weise. Und auf einmal packte ihn ein unwiderstehlicher I ß u was Breitenbach in jenem Zimnier tat. t.r überlegte nicht, er ging zur Tür und öffnete sie. Aber ganz leise, ganz vorsichtig, obwohl ein Ton von hier unmöglich in das Erdgeschoß hinunterdringen konnte. rc nicht in den Sinn; er hatte das Empfinden des Jagers, der ein Wild beschleichen will und jeden verräterischen Laut, selbst einen vernehmbaren Atemzug, veuneiden muß. In' dieser Stimmung schlich er die hinunter Mid ging auf den Zehenspitzen den Kor- rrdor rm Erdgeschoß entlang, ohne auch nur eineii schwachen Wioerhall zu wecken. Vor der Tür, die er suchte, hielt er emen Augenblick still; er wußte, sie lourde nicht mehr verschlossen gehalten, seit das Gericht seine Untersuchung beendet hatte. Die Papiere, die auf'dem Schreibtisch des Toten gelegen hatten, befaßen sich in Bassows eigener ^Wahrung. Er brauchte nur einzutreten, aber sein^Herz klopfte so laut, als wenn er aus dem Wege zu einem Verbrechen wäre. Dann griff er entschlossen, doch mit immer gleicher, leiser Vorsicht nach dem Drücker der Tür und öffnete sw ganz rasch. * ul UUL , Jr* H ttc i ? seiner aufgeregten Phantasie allerlei durch^inandergleitende Bilder gemacht, wie er den Eindrina- lmg hier finden würde. Was er aber nun sah, überraschte ihn trotzdem, ^zhm den Rücken zuwendend, kniete Breiten- baa) nahe dem Lchreibtisch auf dem Boden, während er mit seinen Händen au, dem Teppich umherzutasten schien. s non Breitenbach!" Laut, beinabe ÄV %aZ«l' ^ 6 '" """» (Fortsetzung folgt.) Der Duoeköttel. * Skizze von N ann y Lambrecht. Es war noch Friede in der Welt, und die Gartenbüsche dufteten in den milden Juliabend. Ich hatte das Fenster geöffnet, und da kamen sie, meine allabendlichen Gäste; es raschelte, flatterte, piepste in die Delle des Studierzimmers, irr rrnd wirr in dem Blenden, das ihnen den Tag vortäuschte. Und ein schwebender Schatten auf den Bücherschrank hinauf. . . Gurruck . . . und gab seine Besuchskarte ab. An dem Trippelbeinchen blitzte etwas — ein Ring. Brieftaube? In dem Ring eingeschnitten: S. P. Bruxelles. Es war ein rotbrauner Tümmler, eine feine schlanke Fliegerin. Man kennt das in Aachen. Aachen rückt in die Reihe der historischen Brieftaubenstädte: Lüttich, Antwerpen, Brüssel, Vcrviers. Und in Aachen hatte auch Reuter, bevor er seine Telegrapheir- agentur in Loiidon errichtete, ein Brieftaubennachrickpelibureau eröffnet. Wer also in. den Zufall kam, eine Brieftaube an den Meistbietenden zu verschenken, der brauchte nur den Pitt in der Pont- strahe aufzusuchen. Ich machte mich daher auf den Weg zu dem Pitt. Meister Pitt war Anstreicher in den „besseren Vierteln'. Wer also den Meister Pitt nicht in der Pontstraße fand, traf ihn zumindest in den Alleen des Lousbergviertels. Das stolze alte Gemäuer des Ponttores ragte, die Lindenbäume der Alleen rauschten, aus den Vorgärtchen der Herrschafts- häuser die schwere Würze der Blumensträuche. Und da sah ich's auch schon auf der steilen Leiter flattern- den weißen hemdartigen Anstreicherkittel, das guirlerrde Tampf- säulchen seiner Zigarre. Meister Pitt rauchte Zigarren, sogar mit Wickelband, Stück für Stück sieben Fenneke zum Aussuchen aus der gemischten Abfallkiste in einem Lädchen der Jakobsstraße. Er salutierte mit dem Pinsel, stieg langsam von der Leiter herunter, stellte zunächst mal ein Verhör an, bevor er mein Geschenk genehmigte. „Mit'm Schildchen, wa? Is nix." „Aber gar nicht, Meister Pitt, rotbraun. ,,Tümmler, is jut," strich sich den graubuschigen, langgeschweiften Schnurrbart, hielt feierlich die Zigarre zwischen den Fingern, „Männchen odern'n Sei?" „Weiß ich doch nicht. Meister Pitt." „Ru hatse denn wenigstens die „fauße mariage"? Tat kann m'r sehen." „Aber, Meister Pitt!" Er schmunzelte, strich mit dem Pinselstock die kühngeschweifte Linie seines Schnurrbartes entlang. „Tscha, wissen Se, so'n oller Duveköttel wie ich, läßt sich nix weismachen. Und besonders jetzt, wo einem' die Lütticher Halunken die Kau einrennen." „Was ist denn wieder in Lüttich los?' Dumme Frage. In Lüttich ist immer was los mit Tauben- ftug und Preisfliegen und Konkurs Paris—Berlin, Paris—Rom. Dann sieht man in den winkeligen Maasgäßchen und dort, wo die steilen Sttahentteppen hinauf zu den Höhen führen, die Männer die Röcke abwerfen, wild davonrenncn, die glühender: Gesichter erhoben, in die Luft starren, nro die Lieblinge ihren Stationen zusegeln. Da trat Meister Pitt dicht vor mich, stach mtt seinen: Zeigefinger auf mich zu, zog die Schultern hoch und hauchte es wich- ttg heraus: „Ich null Sie wat sagen: es jibt Krieg — urtter uns jesagt." Preßte die Lippen dünn, nickte mir bekräftigend zu und stiege wieder die Leiter hinauf, drehte sich um und nickte nochmals. Uiid da er glauben inochte, daß er denn doch etwas knapp mit der Weltgeschichte umging, stieg er wieder herunter und zückte von neuen: den Zeigefinger auf :nich. „Ich will Sie dat klipp und klar beweisen. Erstens: wie war dat in der Rapoleonischen 'Zeit da vor Waterloo — da hamse in Aachen Brieftauben angekaust. Zweitens: wie war dat 1870 vor der Belagerung von Paris? Da hamse versucht, über die Taubenstationen Verviers und Lüttich Aachener Brieftauben drün*errüber zu schnruggeln. Ra und? Jetzt is Widder so'ne Seit wo uns die Kauderwelscher nicht von der Kau runterjehn Aber :ch sag L>ie dat vor den Kopp: so 'nem ollen Duveköttel uracht man n:x we:s. " Jetzt stieg er endgülttg die Letter hinauf, jetzt wird er sich Nicht mehr umdrehen. Und da schoß es- mtter der Leiter durch, und da zupfte ihm remand unverschämt an seinem Ktttel, schrie und gestikulierte ihn an, ein schmachttges, zappelndes, schwarzhaariges Männchen Lütticher. 7 ’ „Ah, da sein Ihr, Monsieur Roppenä, da sein Ihr, Ihr sern eine tzcheMann, eure sähr fteche Mann! Ihr 'abm nix * ie AK" D:e Scheköer: rvillen wir aben." Stob auf mich los. „Madame, er kann beoieiwil ville Geld, sähr vttle Geld « ^kaufen an mich die Schekken, aber er will nich geben,' F a ' a ,f daß er kann verkaufen nach Berlin u::d Spandau, aber das t e verrück, das He gm:z verrück. Mm: “ ' 'o pAe, Pille GePe geben, Hab' isch schon alles gekaufen von die Schwätzersohn^ Koppe von d:e Mann hier." Klopfte sich mtt der schmalen .Hand auf die Brust, fluchte sein sacredien, zappelte vor Unruhe und Wut. Da steckte Meister Pitt wieder seinen Kopf durch die Letter-, sproffen, sagte gelassen von seiner Höhe herab: „Nn hören Se bloß auf zu babbele und jehn Se doch mal zu in einem Schwestersohn, der hat auch Brieftauben." „Oho, so? wo ise Schwätzersohn?" Umständlich setzte ihm Meister Pitt auseinander, daß seine Schivcsler, d:e Bäbb Roppeney, den belgischen Bahnwärter gleich drüben über dem Grenz,ttich, im Deutsch-belgischen, geheiratet habe. . . er ' der Pitt, genannt Duveköttel, weil er nu mal so vernarrt m seine Tauben sei, habe die Schwester des Bahnwärters geehelicht. Lo >e: denn seine Ehe quasi preußisch-belgisch gefleckt, was den, besonderen Vorteil habe, daß seine Kinder auf französisch ebenso nett ftuchen konnten rvie auf Oecher Platt. Und wie gesagt, Oer Bahn'warter habe einen bildschönen Tairbenschtag. Ter redselige Mund des kleinen schwarzen Lüttichers klappte zu, d:e Augen schlossen sich, blitzhaft schlossen sie sich, als dürfe nun niemand mehr dort hineinsehen. Ein aufschreckendes Horchen zuckte über den schmächttgen Körper. Er wurde sehr liebenswürdig, lächelte, sagte: „O, Merci." Schwenkte grüßend seinen Hut und ging. Durch die Lettersprossen stierte Meister Pitt ihm nach. Seine Mundrmnkel zogen sich herab, daß der Schnurrbart nach unten abschweifte. Ern unruhiger Ausdruck in seinem pftfftgen Gesicht. „Wenn der mich nur nich zu die Frau jeht." Ter Lütticher aber ging zu der Frau. Äinjour und er habe gehört, daß sie seine Landsmännin sei. Warf sich unaufgefordert auf den Küchenstuhl, schmiß einen Lütticher Witz hin, summte den Reftain des Chansons, den man am Lütticher Karree nach der Polizeistunde summt — von den „schwarzen, schwarzen Strümpfchen . . Ja, und so, wie Landsleute sich in der Fremde beieinander zu Hause fühlen. Das verdrossene Gesicht der Frau strahlte aiif. Zwar war ihr das Französisch wenig geläufig, man sprach in Deutschland Plattdeutsch, aber war sie denn nicht als junges Mädchen während des Sommers nach Lourdes als Verkäuferin in den Rosenkranz-. buden gewesen? Jetzt wird sie dem mal das Pariserische reden, da konnte der mtt seinem Lütticher Französisch drei Nasenlängen Zurückbleiben. ^ Sie redeten eifrig, sie redeten heiß. Und als der Lütticher ging, und als der Meister Pttt kam, da lag aus der Fenster- bank^Zigarrenasche. Seelenruhig fragte er: „Watt för'n Sorte rauchste denn?" Ihre Blicke flitzten nach der Fensterbank. Ihr Mund kmtte auf und zu, und schnell glitt es ihr heraus: „Ach, das ist so'n Mittel, weißte, ich rauche von wegen das Zahnweh." Meister Pitt lachte in sich hinein. „Wat lachste, Mann?" „Ich han so mttig Freudche." Ta lachte sie mit, aufgeregt lachte sie mtt. Der lachende Mann wurde ihr unheimlich. Und dann lief Meister Pttt die Galt über, auf den Tisch schlug er und schrie: Ru jeähste kapott — Gott verzeih mich die Sund! Tat Franzuschc ivar bei dich!" Sie blieb am Herd stehen, sah ihn unverlvandt an. „Es ist kein Franzus, es ist ein Lütticher." ,Ejal, ich schineiß ihm raus!" Ta nestelte sie etivas imter der Schürze heraus, trat an den Tisch, netzte den Finger, legte ein paar blaue Lappen auf. „Einhundert, zweihundert, dreihundert . . . „Wat? Watt! Biste jeck?" * „Ru schmeiß das raus." „Ter Lütticher hat Dich Jeld gegeben?" „Der Lütticher hat mich Jeld gegeben." Er packte ihr Handgelenk. „Für meine Preistaube, für das „Loftche"?" „Für das „Lottche", das er nwrjen abholen kommen will." Er schleuderte ihre Hand iveg. „Ich bring ihm um." „Das tuste doch nich." „Ich bring -ihm uni." „Ebensoiveiiig, wie Du jetzt das Jeld rausschuuißt." Er schlug mtt der Faust auf den Tisch, daß die Lampe klirrte er schrie s:e an, er tobte — aber er warf das Geld nicht hinaus. Sie irickte uiib lächelte. Da stürinte er in die Kammer u,rd walzte nch un Bett die ganze Nacht, und hinter ihm stand einer und flüsterte: Du wirst dich hüten, so viel Geld zum Fenster binauszuwenen, uiid morgen kommt der Lütticher und hott die Preistaube ab. Was ist iveiter dabei? Verkaufst du nicht, dann verkaufen aridere. Geld stinkt nicht. Dein Tcttibchen geht nach Frankreich. x v „ . , Da warf Meister Pitt die Decke ab, sprang auf schlug um kmn^n°dtt"BÄck l' dh H b . en f i Üft ?r ni>en 9 ~ ann packen. Bor seine» nei'er». wie lick kann ™ * 1 >* n flatterten die blauen scheine. Moraen kani der Lnt- wi« ich rann Wersen an dis ttcher, und er Mtzl cs, Kjerrgvtt, er jiihltt, daü er ihm nutz; das Geld Vor die Füße werfen werde, das viel e Geld. . . Jte wußte baut, ob überhaupt Krieg ausbrach . . . Und wenn wirklich Krieg ansbrach . . . Herrgott . . . dann mußte doch fern Sohn mit . . Kalter Schauder schüttelte ihn . . . erffehts wie Bütt tropfen, und das Mut fließt über die blauen L>cherne . . . .^etzt schleicht er ans der Kammer . . . jetzt schlüpft er dre Speicher-- treppe hinauf . . . jetzt ist er am Tauben schlag ... -Ms mit anderen Morgen der Lütticher kam, fand er die Taube erwürgt im Schlag. , , Das erzählte mir der Duveköttel, als fern Sahn m der denkwürdigen Angustnacht von Montag auf Dienstag mit den rheinischen Regimentern die belgische Grenze überschritt. vermischtes. * Der Kronprinz- im Legendenschatz der Alliierten. Die französische Zeitschrift „Exoelsior", die sich wiederum in allerhand phantastischen Vermutungen über den gegenwärtigen Aufenthalt des Kronprinzen und sein künftiges Schicksal ergeht, gefällt sich darin, ihren Lesern all die phantasievollen Meldungen noch einmal vor Augen zu führen, die im Laufe der ersten Kricgsmcmate über den Kronprinzen in Feindesland »m Umlauf waren und die das brennende Interesse der feindlichen Presse an der Persönlichkeit des deutschen Kronprinzen recht ergötzlich illustrieren. „Am 5. August," beginnt die erfindungsreiche Lügenreihe, „war er das Opfer eines Attentats in Berlin: am 18. August wurde er ernst verwundet in das Lazarett von Acguis- grana gebracht: an: 4. September verübte der Kronprinz Selbstmord Und starb am 13. September im Brüsseler Lazarett. Am 15. September führte er einen Angriff gegen Verdun: am 16. September wurde er in Polen von einem Schrapnell verwundet: am 18. Oktober wurde er an der französischen Front verwundet; am 20. Oktober eilte die Kronprinzessin zu dem Sterbenden; am 25. Oktober Wurde er tot auf dem Schlachtselde gefunden, und am 3. November war die Bestattung. Am 4. desselben Monats wurde er von einer schönen Franz ösm erschossen. Am 18. November Wurde er wahnsinnig. Am 19. übernahm er den Oberbefehl über die Ostarmee, am 17. Dezember wurde er tätlich verwundet. Am 16. Januar 1915 wurde er wieder verwundet und am 3. März seines Amtes enthoben." * Hausin fchriften aus Kriegszeiten. Wie der Fürst feinen Palast mit Ornamenten und Statuen schmückt und die alten Patrizier ihre herrlichen Fachwerkgebäude mit Sinnsprüchen und künstlerischen Schnitzereien verschönern ließen, so hat auch der niedersächsische Bauer es sich zur Ehre angerechnet, sein strohgedecktes Hans möglichst prächtig aiiszlstchmücken. Solche Inschriften und Zierrate sind kulturhistorisch häufig sehr wichtig, bilden sie doch nicht selten die einzigen Urkunde!» über längst vergangene Zeiten und Geschlechter. Auch on Kriegszeiten erinnern diese Sinn- spräche oftmals; tu derartigen unruhigen Zeitläuften gehen ja nicht nur einzelne Gebäude und Hosstellen, sondern auch ganze Ortschaftei» zugrunde. Wenn dann die Neubauten aus der Asche entstanden, war es naheliegeird, daß der Besitzer von der Angst und Not der Vergangenheit m den Inschriften sprach. Eine Reihe solcher Verse veröffentlicht Theodor Beneke im neuesten Heit der vortrefflichen Heimatzeitschrift „Niedersachsen". Die Nachwehen des Dreißigjährigen Krieges dürfen wir in einer aus dem Jahre 1700 stammenden Inschrift in Fischbeck (Landkreis Harburg) erblicken: „Ach Herr, wir wolen unser Brot In» Schweis ja gern erwerben, Las aber durch die Kriegesnohd Hiiffort Mts nicht verderben." Namentlich unter der französischen Schreckensherrschaft vor hundert Jahren hatten die niedersächsischen Lande viel zu leiden. Davon erzähleil so manche Inschriften au§ der Zeit nach den Freiheitskriegen. besonders in der Harbnrger Gegend, die durch den Krieg damals sehr hart betroffen wurde: „Herr Gott, behüt uns für Krieg und Brand, / Segne unser Vaterland." Dies Gebet findet sich mehrfach, ebenfo der folgende Spruch: „Ein siolzer Feind im langen Krieg braut unsere Hauser nieder, Doch endlich gab uns Gott den Sieg Und lies uns bauen wieder." Air eiilenl Halste ii» Harburg, das 1815 auigesührt wurde, heißt es: „Des Krieges Wetter ist Fürbey - Durch Dich, o Gott, Sind Wier Nun frey. Der Krieg zerstörte ilnsere Ort, Wir bau'n »hn jetzt wieder auf Dein Wort." Tiefes Gottvertrauen spricht aus folgender Inschrift »n Sternhagen: „Wir trinken, Herr, den Kelch gelassen, Den Du llns, Vater, eillgeschellkt. Du zürnest »licht ewig, kannst nicht hassen, Dll Gott, der seiner Kinder deilkt. Ach, segne wieder, was die Glnth Verzehret hat in schneller Wuth." Hoffnung auf Gottes Segel», aber auch Vertrauen auf die eigene Kraft zeigt sich in eitlem al,dere,l Spruch: „Gott, schütz unVferner vor dem Krieg, bewahre auch unser Land Gib Fried und Nahrung in dies Haus und Segen jede,»» Stand' Laß uns dann fahr und emsig sein zum Beten und z»lm Singen, Z»lr Arbeit auch nicht schläfrig sein, so wird es uns gelingen vüchertisch. — Um seines K ii» d e s Willen ist der Titel des neuesten Romans von Hedda oo>» Schmid, der soeben als 1043. Baild von Kürschners Bücherschatz, der bekamlten vom Geh. Hcstrat Pros. Josef Kürschner begründeter» Roman- unb Novellen-Sammlung — Hermann Hillger Verlag, BerliwLeipzig — erschieneil ist. - D e u t s ch e r W i l l e (K u n st w a r t). Zweites Januarheft. (Kriegsa»lsgabe z»l ermäßigten» Preis. Vierteljährlich 3 Mk. Verlag von Georg D. W. Eallwey, München.) Das Heft bringt zunächst drei größere politische »urd wirtschaftspolitische Allssätze Der Lertaussatz „Der Diplonrat" beschäftigt sich eingeheird init de Kritik, die an uirserer Diplollratie geübt z»l werden pflegt. Er zeigt, wie wenig im garrzen doch Diplomatenkunst die Lage bestimmen kann, wie die treibenden geschichilichel» Kräfte stärker sind als bloße Kniffe und Künste. Will mm» also die Tätigkeit der Diplomaten beurteilen, so muß man eine ernsthafte Kenntnis jener Kräfte habe»». Weiter erörtert Justizrat Banlberger in einer Studie über „Monopole" die Einführirng von Reichsmouopoleu, besonders im Hülbtlck auf ein etiva in Allssicht zu nehn»eildes Tabaksmonopol. J>n dritten Allssatz behandelt Dr. Hermann Ullmann den »nittel- europäischen Gedanken, lind zwar tu deutsch-österreichischer Auffassung. Er erörtert besonders die n»eist nicht in Betracht gezogene österreichische Nationalitätenfrage, die ja doch für bei» mittel- europälschen Gedanken von größter Wichtigkeit ist. Von den A»»f- sätzei» aus dem Gebiete der Kunst erwähne»» wir einen von Euch Schlaikjer: „Kritik eine Hnnft ?", der sich mit der Art der nelieren Kritiker, in ihrer Arbeit nicht eine wissenschaftliche, sonder»» eine künstlerische Tätigkeit zu sehen, auseiilalldersetzt. Ferner einen Aufsatz voll Paul Bröcker über „Kleineiseuknnsi". Bröckcr zeigt, lvie das Eise»», auf das als Stoff die ftünftlet* heut wegen der Beschlagnahme anderer Metalle besonders angewiesen sind, eine Fülle künstlerischer Möglichkeiten bietet. Die Bitderbeilagen bringe»» die farbige Wiedergabe eines Schnittdrucks von Paul Leschhorn: „Buchen im Nebel", ferner ein Blatt l»ach einen» Steindruck von Karl Schäfer: „Hagen", »ind eine Zeichllnng von Rudolf Sievers: „Marktplatz in Bonziers bei Regen". Die Notenbeilage enthält zwei Lieder vor» I. Rothstem: „Gesang der Tote»»" und „Reiterlied". — Gärtnerische Diingerlehr e. Eil» praktisches Handbuch für Gärtner unb Pflanzenfreunde, Zierpflanzen im Gewächshaus, Zimmer unb Garten, sowie Obstbäume ui»d Gemüse auf angemessene Art zu düngen. Vo>» H. Gaerdt, »veil. Konigl. Gartenball-Direktor. 5. Auflage, >»en bearbeitet von Map L o b n e r Kgl. Garteilinspcktor. Mit 6 Tafeln. Verlag von Trowitzsch L Sohn,, Frankfurt a. d. O. In Leiilen gebundei» Mk. 3,50. - Die beliebte Düngerlehre des verstorbeilen Garteilbaudirektors Gaerdt, eines alten, erfahrenen Praktikers, hat sich auch in der durch den Kgl. Garteniilspektor Lobner bewirkte»» Nelibearbeituilg schi»ell in der Praxis eingeführt, so daß sie mn» in 5. Auflage erschienen ist. Lobuers Düngerlehre ist zl» einem Lehrbuch geworden, das der Gärtner hellte gar nicht »»»ehr entbehren kann. Allein die Keniltnis des Kapitels über das Pflanzennährsalz, dessen Verwendung in» moderilen Gartenbau gar nicht mehr zu umgehe»» ist, Hilst dem Gärtner Geld sparen und sich durch Erzielung höchster Qualität bessere Einnahmen 31t verschaffen. 5raL-Ausgabe. Mittelhand spielt Grand auf folgende Karten: 1 i + * *J 4>% V 7 cP& i 1 Da- Spiel geht verloren. Wie war die Kartenverteilung und der Verla»»f des Spieles? Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Kreuzrätsels in voriger Nummer i H H S 0 e a 1 1 i Helsingör Heliotrop 3 aintJnst g r u ö 0 8 r p t Vchristleituna: Aug. Goew — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ichen Ul»ivers»tüts-Buch- und Steilldruckerei. R. Lange, Gieße»». _...____ __