oonnerstag, den 6, Zanuar flm toten See. Roman von RobertKvhlrausch (Nachdruck verboteil.) < (Fortsetzung.) „Wir auf dem Hofe haben viel darüber hin und l)er gesprochen, und einer hat dies gesagt und ein andrer jenes. Unser Schäfer Christian Wulfes aber, der doch mehr von manchen Dingen weiß, als wir andern — wie ja die Schäser das inr attgemeiiueit tun — der hat es uns gesagt, was' der merkwürdige Ton bedeicket hat?" „Und wie lautet seine Weisheit?" Eineil Augenblick zögerte der Gärtner wieder und bewegte sein rechtes Bein verlegen auf und ab, um darin mit leiser, aber seltsam durchdringender Stimme zu sagen: „Der die Sense da gedengelt tyai, ohne daß wir ihn seheil konnten mit unfern leiblichen Augen, das ist, wie Christian Wnlfes behauptet, kein andrer gewesen, als der Tod." „Der Tod?" Sie versuchte zlu lachen, doch kam kein Ton heraus, und nur ein krampfhaftes Zucken verzerrte ihr die Mund- winket. Der Gärtner aber mußte sich nun alles Vvln Herzen heruuterredeu, was darauf lag. „Jawohl, wie Christian Wulses gesagt hat. Und wir haben es gesehen, daß er recht gcT)cibt hat. Zwei Tage nur, nachdem ivir das Dengeln der Sense gehört haben, der Heinrich Miller und ich, ist ja die Luise Stöves, was dem Ziininermanu Stöves seine Tochter war, beim auch richtig gestorben." Die Baronin hatte jetzt ihre volle Fassung wiedergefnn- den. Mit einem kühlen, beinahe spöttischen Blick betrachtete sie den Gärtner. „Das Mädchen war krank, schon seit langer Zeit. Es hatte die Schwindsucht, und um ihretwillen brauchte sich der Tod nicht noch so besondere Mühe zu macheu. Nein, mit solchem Aberglauben wollen wir hier im Schlosse nichts zu schassen haben. Geht nun alle schlafen Und kolumt mir morgen mit klarem Kopf an die Arbeit." Sie wandte sich Und begarrn, die breite, von schwerem, weißem Steingeländer bekleidete Treppe hiuanzusteigeu. Mer sie war eben erst auf der dritten Stufe angelaugt, als der alte Kutscher hinter ihr herging und sagte: „Frau. Baronin entschuldigen, ich bin doch nun schon so lange hier in Diensten, da darf ich mir wohl einmal die Freiheit yer- ausnehmen. Ich mochte nämlich fragen, — wo die Frau Baronin doch heute den sonderbaren Schrei gehört haben — , ob es nicht besser wäre, wenn wir vor dem Zubettgehen noch einmal alle Zimmer genau nachsähen; ich glaube, wir könnten nicht ruhig schlafen, wenn wir das nicht täten. „Sie meinen, der Don, den ich gehört habe, könnte, auch uns einem Zimmer im Schlosse gekommen sein? Ich Halde das für völlig ausgeschlossen: er kan: unbedingt von außen, aus dem Park. Wer es ist vielleicht grrt, wenn die Zimmer noch einmal nachgesehen werden. Wir loerden sicher heilte nacht ein Gewitter haben., und' ich will selbst mitgehen und mich überzeugen, ob auch alle Türen und Fenster gut verwahrt sind." Sie gab dem Diener einen Wink, mit seiner noch brennenden Laterne wieder vvranzugehen, und aufs neue setzte sich der Zug der Suchenden in Bewegung. .Anstatt unter (beit rauschenden Bäumen hin, ging es diesmal durch die langen stillen Korridore des Schlosses, über Treppen und Gänge, von Zimmer zu Zimmer. Das obere Stock- tverk wurde zuerst abgesncht, ohne daß etwas Verdächtiges gefunden wurde, sodann in gleicher Weise auch das Erdgeschoß. Hier war es, wo die Baronin vor der Tür eines Zimmers, das nach der Parkseite hinaus lag, die Untersuchung selbst unterbrach und sagte: „Hier in das Zimmer nreiues Mannes brauchen tvir nicht hinetnzngehen. Ich war vor einer Stunde darin, um ein paar Briese ans den Schroih- tisch zu legen. Ich selbst habe die Läden, vor beit Fenstern und vor der Glastüre festgemacht, -res ist alles tu Ordnnug. Denn diese Türe habe ich abgeschlossen, es hat niemand hineinkommen können." lJn stummenk Gehorsam folgte die Dienerschaft ihrer Weisung, und ohne dieses Gemach- zu. betreten, durchfuchrte man die Reihen der übrigen Zimmer Es war unten so vergeblich wie oben; alle Räume waren leer, Türen tutbj Fenster wohl verwahrt. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht, das einen Schimmer von Farbe znrirckgewonnen hatte, wandte sich die Baronin zu den: alten Kutscher und sagte: „So, jetzt haben wir Ihnen den Willen getan. Und nun wollen wir versuchen, ob tvir schlafen können." 2. Kapitel. Das Gewitter, das die Baronin vorhergesagt hatte, war in der Nacht um ein Uhr losgebrochen und hatte mit wildem Lärm von Donner, Sturm und wolkenbruchgteichcn Regengüssen die Lust erfilltt. Es regnete noch weiter, als der frühe Sommertag — ein wenig dunkler und später als gewöhnlich — die Nacht ablöstc. Der Wind war umgesprungen, und es war kühl geworden. Er wehte, statt von Silben, jetzt beinahe aus Norden und schien die grauen, rasch treibenden Wolken den gleichen Weg zuri'ttkznjagen, den sie am vergangenen Tage vergeblich gemacht hatten. Ms slüchtete ste gleich ihnen vor einem unsichtbaren Feinde, so stürmte in der Frühe des Morgens eine weibliche Gestalt über die Treppen und Korridore des Schlosses, eilte bis zum äußersten rechten Flügel des ersten Stockwerks und pockste hier mit unsicheren, bebenden Fingern an eine Tür. „Frau Baronin! — Frau Baronin!" ries sie dabei mit einem Ton, in dem Furcht und Hast merkwürdig durcheinander klangen. Ueberraschend schnell öffnete sich die Tür, und schon völlig angekleidet, obwohl es noch nicht viel über fünf Uhr tvar, erschien die Baronin umt Erstaunen des Hausmädchens. das nach ihr gerufen hatte, auf der SAoelte. 10 „Frau Baronin sind schon auf, — ach, ich habe der Frau Baronin etwas Furchtbares zü melden." „Was denn? Sprechen Sie!" „Ja, der Gärtner, der ist nämlich heute besonders früh in den Park gegangen, weil er hat sehen wollen, was das Unwetter für Schaden getan hat, und da — hat er den Herrn Baron gefunden." „Im Park?" „Nein, in seinem Zimmer, — tot in seinem Zimmer!" „Um Gottes willen, — Rosa! Das ist ja furchtbar, — furchtbar!" Sie taumelte und hielt sich an einem Stuhl. Das Mädchen eilte hinzu, um ihr beizustehen, doch machte sie eine abwehrende Handbeweaung. „Lassen Sie, Rosa, es handelt sich nicht um mich Tot, sagen Sie, — ermordet?" Erstaunt blickte das Mädchen sie an. „Mau Baronin verzeihen, das habe ich nicht gesagt. Der Gärtner sprach von einem Schlagansall." Die Mronin grübelte rinen Moment stumm vor sich bin, dann fragte sie: „Und in seinem Zimmer ist er gefunden Worden, — wie ist das möglich?" „Ich weiß es nicht, Frau Baronin, aber der Gärtner —" „Nein, Sie brauchen es mir nicht z<ü wiederholen, er soll es mir selber sagen." Damit warf sie sich einen Mantel über, der neben der Türe hing, und eilte vor dem Mädchen her über Korridor und Treppe nach unten. Der größte Teil der Dienerschaft war, geweckt von der Schreckensnachricht, bereits wach und auf den Beinen; die große Tür zum Park hinaus war geöffnet, aber die Baronin achtete in ihrer atemlosen Aufregung nicht auf diese Uebertretung ihres Befehls vom vergangenen Abend. Auf die Tür wies das Mädchen. „Das Zimmer ist nach dem Korridor hin, glaube ich, noch verschlossen. Vom Garten . aus ist der Gärtner hineingekomme-n." , Ohne weiter zu fragen, ging die Baronin mit Unverminderter Hast aus der großen Ausganastür auf die Terrasse hinaus, die schwarz und glänzend vom Wasser war, und auf die der Regen immer noch mit unverminderter Gewalt niederprasselte. Sich nahe der Hauswand haltend, kam die Baronin mit ihrer Begleiterin an mehreren dicht verschlossenen Fenstern des Erdgeschosses vorüber bis zu einer Glastür, an der ein Flügel geöffnet war. Die von innen davorgelegten Läden waren bisher weder hier, noch an den beiden Zimmersenstern rechts und links von der Tür aeosfnet worden, doch ließ im Zimmer brennendes elektrisches Licht genau erkennen, was in dein Raum vorging. Eineir Augeliblick zauderte die Baronin hier, sich in einer Anwandlung von Schwäche am Türpfosten haltend, und schaute auf die beiden Männergestalten, die sich drinnen bewegten und mit einer dritten, unbeweglichen beschäftigt waren. Dann trat sie hinein und sagte mit heiserer, aber fester Stimme: „Vor allen Dingen machen Sie die Läden auf und lassen Sie das Tageslicht herein." Der Gärtner ging mit den unsicheren, scheinbar auch vom Schrecken gelahmten Schritten des Alters an das eine der Fenster der Diener, der als zweiter im Zimmer war, eilte behender mit jugendlichem Eifer an das andre. Seine Hände hatten die Läden an diesem Fenster und auch an oer Glastür bereits geöffnet, als der Gärtner erst mit denen des andern Fensters znrechtgekommen war. ^J* n . Zing die Baronin mit ein paar schnellen Schritten bis zu dem Sessel, rn dem dre unbewegliche Gestalt laa Eer und saßte die eine der schlaff herabhängenden Hände, um sie sogleich, wie von ihrer Kälte durchschauert wieder sinken zu lassen „Ist keine Hilfe mehr?" fragte sie zu gleicher Zeit. „Waruin ist sein Gesicht so furchtbar verzerrt? Haben Sie schon an den Arzt telephoniert?" Frcknz, noch röter als sonst im Gesicht vor Aufreauna antwortete mit gepreßter Stimme: „Leider ist wohl nichts mehr zu machen, Man Baronin. Ich war eine Zeittana ber der Santtatskolonne und weiß ungefähr, was in solchen Fällen zu tun ist. Ich habe auch schon verschiedenes versuche ÄIÄ'ÄÄÄä Indern wiederholte ihrw Befehl nur mit den hastig Worten. „Rasch, tragen Sie ihn dort hinüber" U Die Männer gehorchten, und nach wenigen Minuten lag der starre Körper aus einem großen und breiten, mit Fellen überdeckten Diwan, auf dem seine Gestalt merkwürdig zart und klein erschien. Als der Diener hinausgegangen war, um zu telephonieren, wandte die Baronin sich an den Gärtner und sagte in einem weicheren, umschleierten Ton: „Jetzt, Beckmann, erzählen Sie mir 'genau, wie Sie meinen armen Manri gefunden haben." Der Angeredete fuhr sich zuerst mit der Hand über den kahlen Kops, als wenn er eine Last sortschieben müßte, die dort bedrückend lag, und begann dann seinen Bericht: „Ja, Frau Baronin werden doch das Unwetter gehört haben in dieser Nacht. Mich hat es nicht: toieder einschlafen lassen; rck habe immer an mein Beet mit den Musas denken müssen^ ob-es die nicht ganz zersetzt hat. Und so bin ich denn gleich! Uhr aufgestanden und habe mich angezogen Und bin hinaus gegangen in den Park —" „Das alles weiß ich, das hat Rosa mir bereits erzählt. Wre war es weiter? Wie sind Sie hier in das verschlossene Zimmer gekommen?" „Es war nicht verschlossen! Das war es ja, was mich so gewundert hat. Es war eben nicht verschlossen. Und ich habe das gesehen, wie ich so durch den Regen an der Terrasse Kj? 6 ! 6 ' ich so ganz von ungefähr hier nach dem Schlosse herüber, und da steht unter all den fest abgesperrten Türen und Fenstern an dieser einen, einzigen Glastür der eine Flügel weit offen. Na, und weil wir doch gehört hatten, daß der Herr Baron verreist wären, hat mich das urn so mehr gewundert. Und ich habe mir erlaubt, näher heranzugehen —'" 0 ^ „Die Tür war offen, sagen Sie? Wirklich weit offen?" . „Der eure Flügel, der mit dem Handgriff. Ich denke mrr, der Herr Baron hat ihn wohl nicht ganz fest genug zugemacht beim Hereinkommen, und in der Nacht hat ihn dann der Gewittersturm aufgerissen Und ins Zimmer hineingedruckt. Auch den Regen hat es ein Stück weit hineingetrieben, wie Frau Baronin dort noch auf dem Fußboden bemerken können." „Und hat niemand vom Dienstpersonal meinen Mann gesehen beim Nachhausekommen?" „Nein, soviel ich bis jetzt gehört habe, niemand. Mer wenn der Herr Baron einmal unvermutet von einer Reise oder ernem Ausflug zurückgekommen sind und haben sich nicht nnt dem Wagen abholen lassen von der Station, son- >ern smd zu Fuß den Richtweg durch den Park gegangen, dann haben der Herr Baron doch öfter schon die Tür hier wlbst aufgeschlossen und sind so direkt in das Zimmer ae- mngen. Besonders wenn es schon spät gewesen ist, und >err Baron die Mau Baronin nicht mehr stören wollten. Das ist doch in letzter Zeit namentlich ein paarmal vorgekommen, soviel ich gehört habe." „Das ist richtig, Beckmann. Und wie haben Sie den Armen gesunden?" Bei diesem erneuten Ausdruck des Mitleides war wieder ein flüchtiger weicher Ton in ihrer Stimme doch kamen auch jetzt keine Tränen in ihre Augen „Auf dem Sessel dort vor dem Schreibtisch hat er gelegen, ganz hintenüber und mit herunterhängenden Armen. Und ich bin so furchtbar erschrocken gewesen, daß ick mir gar nicht zu helfen wußte. Und darin habe ich Licht gemacht und habe den Franz geweckt und —" m Wie kommt es,"daß der Stuhl dort am Boden liegt? Haben Sie ihn umgestoßen?" ., jßty Nein, Frau Baronin. Er hat schon gelegen, wie ick hrer hererngekommen bin. Es hat mich auch gewmckert. aber rch habe mir gedacht, Herr Baron haben sich vielleicht an dem Stahl halten wollen, wie ihm schlecht geworden ist und er hat ihn dann mit umgerissen." ») Seekämpfe.! ^.er Kürze wegen seien die kleineren vorhergehenden Unter- unbeachtet gelassen; der erste Hauptangriff fand am 18. März statt. , Eine aus zehn großen Panzern und einer Anzahl kleinerer Fahrzeuge bestehende englisch-französische Flotte fährt in die Dardanellen ern und beginnt auf die Dardanellenforts ein furchtbares Bombardement, das von diesen ebenso nachdrücklich erwidert wird. .fatten* das französische Linienschiff „Bouvet", die englischen Linienschiffe „Ozean" und „Jrresistible" sowie mehrere kleinere Fahrzeuge Ferner wird das französische Linienschiff „Gaulois" so I^^^'^vdigt, daß es abgeschleppt iverdew muß und seine Wiederherstellungsmöglichkeit fraglich erscheint. Bei den ferneren Unternehnvungen aus diesenr Seekriegs-« schmrplatz fanden ihren Untergang: Am 13. Mai das englische Linienschiff „Goliath" in den Dardanellen durch einen Torpedoschußl, am 25. Mai das englische Linienschiff „Triumph," im Golf von Saros ebenfalls durch Torpedo, , am 27. Mai das englische Linienschiff „Majestät" bei Sedd-ül- Bahr, ebenfalls durch, Torpedo, am gleichen Tage Und an derselben Stelle wurde das englische Linien schiff „Agamemnon" durch ein Torpedo so schwer beschädigt, daß es nach Jmbros geschleppt werden mußte, wo es als völliges Wrack fast ganz unter Wasser liegen soll. Das macht zusammen einen Gesamtverlnst von 8 Linienschifferi zwischen je 12 bis 17 000 Tonnen und mit durchschnittlich 750 Mann Besatzung. Hierzu kommen noch eine Anzahl torpedierter Transportschiffe. Tie Meldungen hierüber sind nicht so besttmmt, wie bei andern Kriegsereignissen; manchmal erwiesen sie sich als irrtümlich, manchmal mag ein Fall auch dopvelt gemeldet worden sein. Immerhin darf man bis zum Mbruch der Tardanellen-Uut^uehmung (Eiide Oktober) wenigstens 3 Transportschiffe mit größerer Wahrscheinlichkeit als versenkt ansehen. b) Landkämpfe. . Am 27 —28. April gelingt einem englisch-französischen, überwiegend aus Kolonialtruvven (vielfach farbig) bestehenden Lan- dunaskorps von 60—80000 Mann die Landung auf der Halbinsel Gallipoli. Diese bedeckt einen Flächenraum von nur 800 Geviertkilometer, und hiervon konnten die Engläiider und Franzosen nur die ^üdspitze bei Sedd-ül-Bahr tm'it 20 und an der Westküste bei Anaforta und Ari-Bnrnu einen Streifen, von 25 Geviertkilometer Umfang besetzten (also noch nicht einmal eine deutsche Geviert- Ureile). Nach andauernder und starker Vermehrung der englisch- französischen Angriffstruppen begannen etwa Anfang August die eigentlichen Sturmversuche der Engländer und Franzosen und erreichten trt der zweiten Hälfte dieses Monats ihren Höhepunkt. Alle zerschellten an der unerschütterlichen Tapferkeit der Türken. Am 5. Oktober kennzeichnete der türkische Kriegsminister in einer Kammersitzung das Ergebnis dieser Kämpfe folgendermaßen: „Unserer Berechnung nach benutzte der Feind im ganzen etwa 500 000 Mann, davon liegt die Hälfte begraben, und die andere Hälfte kehrt verwundet zurück." Mag die zweite Hälfte des Satzes auch mcht ganz wörtlich zu nehmen sein, so ist bestimmt die Zahl der kampffähig gebliebenen Truppen doch auch nicht viel über 100 000 zu schätzen. Auf diesen beiden kleinen Fleckchen Erde haben also die Franzosen und Engländer zusammen etwa 4—5 wal so viel Tote liegen lassen als der ganze deutsch-französische Kaieg Deutschland überhaupt gekostet hat (25 000 Tote durch Waffen und knapp 15 000 durch Krankheiten). Einen kriegerischen Fehlschlag in so engem Rahmen und doch solchen Umfangs hat die Kriegsgeschichte aller Zeiten bisher auch nicht annähernd zu bezeichnen gehabt. Und damit hatten die Angreifer nicht nur nichts erreicht, sondern sie hatten auch ihr Unvermögen hierzu so klar bewiesen, daß damit die Haltung der Balkanstaaten entschieden wurde. Bulgarien griff zu den Waffen, uub Rumänien und Griechenland blieben trotz aller Lockungen neutral, wobei letzteres zur Wahrung seiner Neutralität sogar mit anerkennenswertem Nachdruck vorging. !Mnsang Oktober begann der Ab- transport zunächst französischer Truppenteile nach Saloniki zwecks Unterstützung der Serben, denen englische bald folgten. 3. Unternehmungen gegen den Suezkanal Bedeutung, des Suezkanals für England einerseits, und lerne leichte Zerstörbarkeit anderseits, sind so allgemein be- Annte Tatsachen, daß Man gleich nach Eintritt der Türkei fit den Z ? 1 ,3 ^lpannt auf Unternehmungen in diesem Sinne wartete. Tatsächlich wurde auch bald darauf gemeldet, oaß sich cmr 19. November eine türkische Patrouille im Süezkanal auf 30 Kilometer genähert habe. Sicher ist, daß bei der damaligen und der ganzen bisherigen Kriegslage die Türkei vorerst nicht daran denken konnte, ern genügend großes Heer aufzustellen, um Aegypten, wohin die Engländer natürlich starke Truppenmrssen geworfen hatten, zu erobern. Keineswegs aber hat sie es an Vorbereitungen hierzu fehlen lassen. Sie hat um Damaskus herum immer noch ern ansehnliches Heer stehen. Sie hat ferner das zweite Gleise der Hcdichasbahn aufgerissen und quer über die Sinai-Halbinsel gelegt und schließlich Wasser-- und Berpflegungsstationen auf dieser angelegt. Auch einige kleinere Unternehmungen sind zu verzeichnen. M September 1915 konnte eine türkische Aufklärungs- Patrouille 5 Kilometer südlich von El Kantara ein englisches Munitions-Transportschiff auf dem Kanal unter Feuer nehmen, und wenige Tage darauf, in der Nacht vom 9. zum 10 gelang eurer andern Patrouille, die englische Funkenstation Adschrgol, direkt am Kanal, vermittels Dynamit in die Luft zu sprengen. Beides sichere Anzeichen, daß die Türken im völligen, von den Engländern ungestörten Besitze des wichtigen Vorgeländes zum Kanäle sind. Am 5. Oktober konnte dann auch der türkische Kneysuumster in der Kammer erklären, daß alle Vorbereitungen zu einer tlnternehniUng gegen Aegypten getroffen, und deren er- folgreiche Durchführung — die Verfügung über eine hinreichende Truppenmacht als selbstverständlich vorausgesetzt — durchaus gesichert sei. 4. Stand am Jahresschluß. Gegen Ende des Jahres gestaltete sich die militärische GesaMt- lage der Türkei immer günstiger. I m K a u k a s u s g e b i e t blieben ihre Truppen nach wie vor im Vorteil, fast die ganze Provinz Aseroerdschan war in ihrem Besitz. In 'Mesopotamien, dem einzigen Kriegs, chauplatze, auf welchem die Engländer bis dahin Lustig ^sHnitten hatten, trat ein völliger Umschwung ein. Am ^3. bis 26. November erlitten sie bei Ktesiphon eine ganz schwere Niederlage. Diese vernichtete nicht nur 'endgültig ihre Hoffnungen auf Bagdad, sondern nötigte sie auch, unter Verlust vielen ?NEZerätes zum slikchtarttgen Rückzüge bis Knt-el-Ankara, etwa Kilometer südöstlich von Bagdad; dort tonnten sie sich in einem befestigten Lager einstweilen halten. Die Aussichtslosigkeit der Land kämpfe jan den Dardanellen offenkundiger. Ani 19. Dezember gingen ihrerseits die Turkm bei Anaforta und Ari-Biirnu zum Angriffe über. Nur dem Umstande, daß die Engländer zu dieser Zeit ihren Akyug bereits erngeleitet hatten, hatteri sie es wohl zu danken, daß ihr Rückzug nicht zur völligen Katastrophe wurde; imnierhin aber verloren sie noch große Mengir an Lebensmitteln, Munition ulld anderem Kriegsgerät. Damit war der nordwestliche Test der Halbinsel völlig vom Feinde gesäubert, er konnte sich fortab nur mehr in der Südspitze halten. Sluch dort ist sein Bleiben wohl nur mehr eme r>rage der allernächsten Zeit. Die Gesamt-Entwickettmg für die Türkei um den Jahreswechsel herum hat für sie jedenfalls die Bedeutung, daß sie für eine Angriffsbewegung an entscheidender Stelle mehr Truppen zur Verfügung hat. wie je zuvor. Am Suezkanal hat sich die Lage bereits so zugespitzt, daß die Haudelsschiffahrt auf ihm nicht mehr für sicher. eingestellt ist; sie gilt also schon feßt Muscheln als Nahrungsmittel. Die zeitweilige Teuerung und Ktiappheit einzelner Lebens- Mittel, die durch den von vielen Zufällen abhängigen unregelmäßigen iind auf Mir wenige Einfuhrwege beschrankten Transport vom neutralen Ausland bedingt ist, loird unseren Scharfsinn in der Entdeckung neuer Nahrungsquellen und kombinierter Verwendungsmöglichkeiten aller Nährwerte nur stärken. Biel- wsiehr billigeir c , ir , r . ■ ^ plr , - Meere herbei- gesührt, nachdem die Seefische durch große Märkte, auch int Binnenland ihre Gönner in allen, besonders aber den unteren Volksschichten gefunden haben. Der Konsum der Muscheltierarten mnt'ntt, wie G. Schenkling im „Prometheus" aiisführt, von den italimrschen und nördlichen Mittelmeerküsten aus gegen Norden htn über den Atlantischen Ozean, zur Mrd- und Ostsee hin, ab. Tas Mtttettueer ist aber auch reicher an eßbaren Muscheln als die deutschen Meere, die aber immerhin. eine ganz tatkräftige Hilfe für die Volksernährung zu bieten vermögeii. Die Zahl der rn Italien, besonders bei Neapel und Venedig verzehttcn Muschelarten ist ebenfalls weitaus bedeutender, da dort mit fast allem nicht gerade Giftigem vorlieb genoininen wird. In Holland dagegen werden eine ganze Reihe derselben Arten entweder schon ganz verschmäht oder doch nur von den ärmeren Bolksklassei, verzehrt, wie die Bohr- und die Scheidenmsck-el. Aehulich verhält es sich mit den binnenländischen Weichtteren, wie Krebse und Weuibergschnecken, die in den teuersten Restaurants als Lcckerbisien verkauft, mrd von den thüringischen 'Zauern denr ^aaletal aber, dem Heimatorte einer Unmnrge ans olcher Tiere, Sande des verscknnäht werden. Die Klafftnnsck-el. die rm deutschen .Weltyrnreeres ausivächst, und die Herznruschef, feilte Befvohnernr der Nordsee, werden Wohl in England als Speisen anfgetragen, in Deutschland dagegen teils aus Ärttipathie, teils aus Unkenntnis bisher unbeachtet gelassen. Das wichtigste Nahrungsmittel, die Kartoffel des Meeres, ist aber die in der Nord- und Ostsee lebende Miesmuschel. Ihre künstliche Zucht ist, entsprechend ihrer Bedeutung eines Volksnahrungsinittelsl an manchen Orten, schon seit langer Zeit und auch heitte in weiten Kreisen bekannt. Die Größe, bis zu der sie sich entwickeln, schwankt je nach der Ernährung, denr Salzgehalt und den BavegungsverhLltnisselt ganz bedeutend. Die Nordsee ist aber für ihre Entwicklung günstiger als die Ostsee, hier wieder hat oas westliche Geibiet, bei der Kieler Bucht, den Vorrang vor dein kurländischen Teil. In der Kieler Bucht werden jährlich 1000 Muschelpfähle gesetzt, die zu ihrer Bewachsung und ordentlichen Ausbildung der Tiere 3—5 Jahve stehen bleiben. In einem Winter lverden ungefähr 3 360 000 Tiere geerntet, doch schwankt die Menge und Qualität nicht unwesentlich. Die Zubereitung ist eine sehr mannigfache: man kann sie einfach ab- kochen und mit frischer Butter genießen, zu Suppe und Saucen verarbeiten, bratet und bäckt sie. Ein historischer Liebhaber war Ludwig der XVIII. von Frankreich, der sie frisch durch eigene Eilboten nach Paris kmmnen ließ. In Frankreich, Kollmrd und England werden gewaltige Mengen verbraucht. Das in manchen Orten iumter noch fest eingewurzelte Vorurteil gegen die Mies- nmschel hat freilich einen Anhalt in der Tatsache, daß schon öfter Vergiftungen mit dein Genuß von Miesmuscheln verbunden waren. Chemisch-physiologische' Untersuchungen haben ergeben, daß die bei stagarierenden Wassern auftretende Fäulnis' und Vergiftung des Wassers in die Organe und Gewebe der Tiere gelangt und so die Vergiftungserscheinungen möglich mackst. Ein Zusatz, von kohlensaurem Natron (3 — 4 Gramm pro Liter) zu denr Kochwasser, das dann sorgfältig abgegossen, womöglich abgeseit werden inuß, bietet indessen genügende Sicherheit gegen die ohnebitt selten auftretende Gefahr. Eine weitere, bei rnanchen Menschen auftreteirde, unangenehme Folge des Genusses von Miesmuscheln, ebenso von Krebsen, ist eine Art Nesselfriesel, die jedoch 4 >on gar keiner allgemeineren Bedeutung ist, da nur ganz ivenige Naturen diese Veranlagung besitzen. vermischtes. * D a s Luftschiff und das U u t e r s e e b o o t A l e x a n- derS des Großen. Im Palazzo Doria zu Nom werden zwei nrerkwürdige Teppiche burgundischer Herkunft nuö dein 14. Jahrhundert aufbewahrt, die die Taten Alexanders des Großen darstellen und worauf ganz unverkennbar ein Luftschiff und ein Unterseeboot zu sehen sind. Doch handelt es sich in diesem Falle nicht etwa um Maschinen, die unter die Ahnen dieser modernsten Erfindungen einzureihen wären, sondern um Phantasiegebilde, deren Reiz in ihrer phantastischen Naivetät liegt. Die Szene, die Alexanders des Großen Ausstieg in die Lickte zur Anschauung bringt, bildet die genaue Ucbersetzung einer Schilderung, die sich in dein Gedichte des Jean de Vauquelin über die Taten Alexanders findet. Der König, der ja bekanntlich im Mittelalter zu einein vollkommenen Legendenhelden geworden war, sitzt in einer Art von reich verziertein Käfig, zu dessen Seiten vier Greisen angespannt sind. Um diese Fabeltiere zmn Aussteigen zu bringen, werden über dem Käfig an zwei emporragenden Lanzen Fleischstücke befestigt. Die Greisen, die offenbar mehr Hnnger als Intelligenz haben, gedenken die Fleischstücke zu erschnappen, ivenn sie sich in die Lust erheben, sie fliegen ans und zur unermeßlichen, etwas ängstlichen Verwunderung der Großen und Fürsten des Königs sieht man diesen in seinem Greckenwagen in die Lickt emporsteigen. Noch primitiver ist das Unterseeboot Alexanders. Es ist einfach ein Krislatlgesäß, welches durch Ketteu au Kähne befestigt ist. Die Kähne bleiben natürlich an der Oberfläche des Wassers, der König aber läßt sich in das Kristallgesäß einschließen, und zwar unter Begleitung von zahlreichen Fackeln, welche neben anderem offenbar auch dazu dienen sollen, die wütenden See- ungetüme zu verscheuchen. Alexander erscheint also hier ungefähr in der Rolle eines Tauchers; woher er in seinein Kristallgesäße, obendrein in der Gesellschaft qualmender Fackeln, die zum Atmen erforderliche Lickt herbekommt, das ist aus dein Teppich nicht weiter erklärt oder geschildert. Man sieht aber an diesen naiven Erfindungen, daß der Traum und die Sehnsucht der Menschen, sich in die Lickt zu erheben und in die Tiefe des Wassers zu dringen, die großen Erfindungen der jüngsten Zeit schon vor Jahrhunderten vorweg ahnte. * Die Ratte n j a g d — Hunde a l s Liebesgabe. Schon seit längerer Zeit enthalten die französischen Feldpostbriefe seitenlange Schilderungen der Rattenplage im Felde. Nach den Mahlzeiten, heißt es nn „Temps", sind die Soldaten gezwungen, sich zur Nattenjagd zu rüsten, da diese Tiere wie eine der bösen ägyptischen Plagen tit Schützengraben und Unterständen, in Erdhöhlen und Schlupfwinkeln hausen. Es sind meist außerordentlich große Tiere, und es kommt nicht selten vor, daß inan in einem einzigen Graben an einein Tage mehr als 100 Ratten erlegt. Die Plage ist jo grob und so schwer zu bekämpfen, daß die Offiziere für die Ablieferung von 1b Schwänzen getöteter Ratten einen Liter Wein als Preis ausgeietzt haben. Dtese neue unerfreuliche Begleiterscheinung des Krieges hat begreiflicherweise in Paris und in der Provinz eine Fliit voii Vorschlägen zur Ausroltiing der Ratten entstehen lassen. Die französischen Zeitungen werden mit Briefen überhäuft, in deueii iieue Waffeit für den Rattenkampf beschrieben werdeii; den Behörden werdeii alle möglichen Apparate und Präparate als Rattenvertilger angeboten; doch die Rattennot dauert ilnvermindert fort. Nitiiinehr ist ein Hmtdezüchter auf einen Einfall gekommen, der von der gesainten Oeffentlichkelt als Retter in der Not begrüßt wird. Der Vorschlag des Züchters geht dahin, daß sämtliche Hnndebesitzer, voritehmlich die Besitzer der zur Rattenjagd geeigneleii Foxterrier, ihre Tiere als Liebesgabe für die Armee in einer Zentralstelle abgeben sollen. Die Hunde sollen dort die hohe Schule des Rattenfanges durchu,acheu und nach überstandeuer Dressur »uid zur Zlckriedenheit abgelegter Prüfung »rach den Schützeiigräben geschickt werden. Also sozusagen die Mobilisierung einer Hundearmee gegen beit Rattenstaat l Der Weltkrieg erzeugt wirklich sonderbare Gebilde . . . vüchertisch. — D i e Kriegsgefangenen in Deutschland 350 Wirklichkeitscncknahmen ails delltschen Gefangenenlagern. Mit einer Einleitung von Prof. Dr. B a ckhau s, Oberleutnant d. L. a. D., z. Z. Referent im Krtegsnilliisteriilm. In dentfcher, französischer, englischer, russischer und spaiiischer Sprache. (Montanus-Bücher, Band 7.) Erster Dreißigtausend-Druck. Preis Mk. 2, — . Verlag von Hermann M o ii t a n u §, Siegen. — Neben bett besetzten Gebieten und den vieleii gerüotineneti Schlachten ist die ungeheiive Anzahl der Kriegsgefangenen wohl der beste Beweis für den Erfolg der derltscheii Waffen. Mit Recht ivendet sich deshalb das Interesse der ganzeii Welt den Kriegsgefangenen in Deutschland zil. Deni deutschen Volk erwächst die Aufgabe, für seine Ift, Millionen unfreiwillige Gäste Unterkunft tntb Verpflegung j$u schaffen und ihnen Gelegenheit zur Betätigiing zil geben, womit gleichzeitig manche durch die Einberufiing der Wehrfähigen entstandeiie Lücke gefüllt wird. In den feindlichen Ländern sehnen sich natilrgenräß Millionen von Verivandten imd Bekannten nach einer Nachricht über den Angehörigen. Sie müssen für sein Wohl Besürchtinigen hegen ans Grund der Lügennachrichten, die die seiiidllche Presse über die Kriegsgefangenen in Deiitschlaiid verbreitet. In den neutralen Ländern wünscht nian begreiflicherweise zu iviffen, ob diese systematischen Zeitilngsiiachrichten der Wahrheit entsprechen oder ob Deiitschland sich and) in der Frage der Krtegsgesangenenbehand- liing als Kulturvolk beivä'hrt. Die Herausgabe des obigen BandeS darf daher als eine Tat bezeichnet werden, welche die höchste Be- deiltiing dadilrch gewinlit, daß das Krlegsministerinm die Heraus- gabe veranlaßt und für Text und Bildansivahl emgetreten ist, so daß die Geivähr gegeben ist für wahrheitsgetreiie Aiifiiahnlen und für die Wahrhaftigkeit des Textes. Die Aufnahmen lassen lins höchst interessante Blicke tun in Einrichtungen der Lager, Ailssicht und Bewachung, Ernährung, Körperpflege, Krankensürsorge. Beschäftigung der Gesangeneri i,siv. — „D e r N at u r a rz t", 44. Jahrgaiig, Nr. 1—16. Kriegs- nummer. (Auflage 150 000.) Berliit 8VV. 11. Preis jahrt. 3 Dtk. Probeniilumer frei. (Diese älteste itttb verbreitetste Zeilschrtft für Volksgesmidheitspflege ist währeird des Krieges in ununterbrochener Folge in besonderen Kriegsnummern erschienen.) — Ans dem Inhalt: P. Schirrnieister: Unsere Lage in Krieg imb Frieden. - Dr. mcd. Fr. Schönenberger: Vom Kampfe in unserem Körper nsw. - Beilage „Für unsere Frailen und Mütter": Dr. wsä Spohr: Die spinale Kinderlähinung. — Marg. Schirrnreifter: Fleischlose und fettarnie Tage. — M. Trott: Die Sck)ädltchkeit der Klnder- Guntmisachen. — Nahrungsmittel-Chemiker E.: Verfälschimg der Milch iisw. _ Gleichklang-Nütsel. Eilt deutscher Kaiser aiis früheren Zeiten, Heut' ist er eiitblößt vom Herrscherornat, Ein siinpler Gesell, aber Freude bereiten Wird dir seine Gunst imd sein Beistand int — Skat. (Auflösung in nächste« Nummer.) Auslösung des Rösselsprungs in voriger Nummert ast einer Welt Besitz du dir gewonnen, ei nicht erfreut darüber — es ist nichts! Und ist dir einer Welt Besitz zerronnen, Set nicht im Leid darüber, — es ist nichts! Vorüber gehn die Schinerzen wie die Wonnen: Geh an der Welt vorüber, - eS ist nichts! Anwari Soheili. Schriftleituug: Aug. Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Bnch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.