M6 — Nr. 2 V J&il T In!echalluNZ5b!a'kM Mittwoch, den 5. Januar AMilien^ , Am toten See. Nvman von Robert Kohlrausch. (Nachdruck verboten.) 1 (Fortsetzung.) Im0 ß rl| fc U eia fl 3A n to ?r f fi, Ut «X n ' U V ,Qfac mid> l° ^hr als Ändern sitzen unsrem Zimmer, wo such die Sie haben nichts gehört?" Einen "^1' lunä . 'ch gehört haben sollte." rsl sLM- s s- bar „...er 2& SÄS ÄS '3iÜPS5IiiS MWSWSL überttef fe sÄ^Ä 10 -' °*2“ ei,t Zittern Zimmer S ® ,ri0 01110 der Diener nach dem iöf dem Hofe zu. Als im darübergleitenden Laternenschein diese Tür für einen Moment sichtbar geworden war, wandte sich die Baronin ästig zum Gärtner und fragte: „Haben Sie alle Parktüren eute wie gewöhnlich verschlossen?" „Gewiß, Frau Baronin." „Dann gehen Sie schnell zurück und verschließen Sie auch die große Ausgangstür, durch die wir gekommen sind. Der Schlüssel steckt innen. Ziehen Sie ihn ab und bringen Sie ihn mir." Gehorsam, wenn auch mit einer Bewegung des Unbehagens über die Entsendung in die unheimliche Dunkelheit, folgte der Gärtner ihrem Befehl. Während er fort war, blieben die übrigen stehen, und ern ruhigerer Lichtschein siel aus der Laterne;.auf eine Steinbank, die hier ganz nahe dem Schloß unter einer weißen Göttersigur in einer Nische der Hecke stand. Rasch war der Gärtner aber wieder zurück und überreichte der Baronin den geforderten Schlüssel. „Nun rnüssen wir suchen," sagte sie und schritt selbst voran. „Von hier, gam aus der Nähe, nruß dieser Ton ekommen sein. Ich hatte beinahe geglaubt, wir würden ei dieser Bank schon etwas finden, was ihn erklärt." Mit besonderer Sorgfalt beleuchtete der Diener noch einmal die bezeichnete Stelle,, doch zeigte sich keine Spur eines lebender: Wesens. Leer und frei dehnte sich auch der Weg in die Ferne aus. Erstaunt bewegte die Baronin den Kops. „Es ist nichts zu sehen. Wir müssen weiter hinein in den Park." Sie hieß den Diener vorangehen, und sie traten durch eine Oeffnung in der festen Hecke hinein in die stückweise erhellte Finsternis unter den hohen Bäumen, deren stöhnendes Rauschen hier noch drohender und lauter klang. Im Innern des von den Hecken mit geraden Wänden abgegrenzten Raumes, den sie betraten, endete der französische Charakter des Gartens, der den: Versailler Stil des Schlosses entsprach. Hier herrschte freie, nur gezügelte Natur. Unregelmäßig verschlungene Wege umzogen Rasenplätze Und Baumpartien von scheinbar willkürlicher Form. Statuen erhoben sich, plötzlich weiß aufleuchtend, auch hier noch an einzelnen Stellen, doch wurden sie seltener, je weiter man sich vom Schlosse entfernte. Fn: tiefen Schweigen der ungewissen Erwartung schritte,: die Suchenden eine Strecke weit in diesen Teil des! Parkes hinein, mitunter von einem niedrigen Gesträuch erschreckt, in dem sich erregte Phantasie eine am Boden liegende menschliche Gestalt ausmalen konnte. Aber stets erkannten sie bei näherem Hinsehen die Täuschung Und gingen weiter in vergeblichem Suchen. Auch den gerader: Hauptweg, aus dem sie gekommen waren, überschritten sie noch einmal auf Befehl der Baronin und spähten im gegen- ' ♦ üb erliegenden Teile des Parkes in gleicher Weise sorgfältig, aber ohne jeden Erfolg umher. Errdlich blieb sie stehe::. „Es hat keinen Zweck, daß wir noch weiter gehe::. Von so fern: her kgp" s< ;v ^ möglich gekommen sein. Ich muß mich' getauscht haben. volleichei e den Satz nicht, sondern versank für einen Augenblick :n ein tiefes, nachdenkliches! Schweigen. Dann sich gewaltsam ausrichtend, gab sie den Befehl, nach dein Schlosse zurückzukehren. Der Diener öffnete die Haustür mit dem Schlüssels den die Baronin ihm gab, um dann aus ihren Befehl von innen gleich abermals abzuschließen und den Schlüssel stecken ju lassen, sobald alle wieder auf dem großen, hallenden Flur versammelt waren. Sie gab diesen Auftrag, wie sie sagte, um das Entkommen einer etwa im Parke verborgenen Person durch das Haus Unmöglich zu machen. Die Baronin überlegte einen Augenblick, dann fügte sie hinzu: „Alle Türen zum Park sollen morgen früh solange verschlossen gehalten werden, bis ich Erlaubnis gebe, sie zu öffnen. Der Park muß morgen bei Tage noch einmal ourcht- sucht werden." Sie hatte sich schon bei diesen Worte:: zum Gärtner gewendet und sprach nun auch weiter zu ihm: „Jetzt haben lvir Zeit, S:e anzuhören. Sürjahn sagte mir vorhin, Sie hätten vor ein paar Wochen etwas Aehnliches gehört, wie ich selbst. Erzählen Sie mir das rasch und genau." „Ja, Frau Baronin, etwas Aehnliches war es mtm eigentlich nicht. Was den Ton anbelangt, meine ich. Denn, einen Schrei, oder so was, das habe ich nicht gehört. Aber ganz merkwürdig war es doch, und ich habe gleich zu meiner Frau gesagt —" „Machen Sie's kurz. War es in Jh>rer Wohnung? War es im Park?" „Im Park natürlich. Der Heinrich Miller war dabei^ der Gärtnerbursch. Ja, rveim ich es allein gehört hatte, aber der war dabei. Vor drei Wochen ist es gewesen, aUf einen Montag, ziemlich fri'ch am Tage. Wir hattest damals doch neuen, Kies aufgeschüttet auf dem Platz mit der Steinbank an der Seite vom Schlosse —" „Weiter, weiter!" „Ja, ja, ich komme schon dazm Wir härkten den Kiesj nämlich glatt, Heinrich Müller und ich, und aus einmal — auf einmal — " „Was denn? Reden Sie doch!" „Da hörten wir auf einmaf, unfc> zwar so nahe, äls wenn es ganz unmittelbar neben uns wäre, — da hörten wir ganz deutlich, daß einer eine Sense dengelt." „Weiter nichts?" „Nein, weiter war es nichts. Aber daß keiner zu sehen war, der es tat, und daß wir ganz 'genau wußten, daß keiner auf unserm Gut mit der Sense draußen war, und daß wir es doch hörten, als wem: es fünf Schritte von uns! wäre, — das ist uns damals durch und durch gegangen. Und ich habe den Tag nicht mehr ans meinem Gedächtnis! gebracht. Es war ein heißer, schwüler Tag, beinahe so wie heute, wie wir sie eigentlich selten hier haben, aber wie doch in diesem Sommer schon ein paar dagewesen sind." „Haben Sie nicht nachgesehen, ob nicht vielleicht doch jemand mit der Sense in der Nähe war?" „Gewiß, Frau Baronin. Rurw herum haben wir gesucht im Park, aber nichts haben wir gefunden." „Und wie kommt es, daß ich heute erst von dieser! Sache Höre?" „Ja, Frau Baronin waren dstmals gerade verreist! l —/' „Vor drei Wochen, ganz recht. Ich war in Stettin bei meiner Schwester." „Und rnit dem Herrn Baron haben wir auch nicht gern davon sprechen wollen, weil wir doch nicht gewußt haben, ob' er an solche Sachen glaubt — " 7,Wieso? Woran soll er glaube::?" -/Ich meine, ob er daran glaubt, was ein solcher Ton bedeuten kann —" -,Was meinen Sie damit?" (Fortsetzung folgt.) Rückblicke aus dar Weltkriegrjahr \ 9 \ 5 . VI. Herbst- und Winterkämpfe in Nutzland. Vorn Falle Wilnas (18. September) b:3 zum Jahresschluß. Tie TruPPen-EntLeuduugen vout ruisischen Kriegsschauplatz er, teilweise-nach dem Westen, teilweise nach dem Balkan, ferner as Eintreffen wenn auch schlecht ausgebildeter und schlecht ausgerüsteter, so doch zahlreicher Reserven bei den Russen brachte diesen immerhin einige Erleichterung. Sowohl in Ostgalizien, an der Jkwa. wie auch m Wolhynien gingen sie zur Gegenoffensive Über. Alle drei Versuche wurden, zuletzt derjenige in Wolhynien am 26. September, unter erheblichen Verlusten für die Russen abgewiesen. ~ Tie drei nördlichen Heeresgruppen hingegen (Hindenburg> Prinz Leopold von Bayern, wie auch in minderem Grade diejenige des Generals v. Linsingen) blieben noch im Vorrücken, wenngleich dieses im Vergleich mit dem bUherijgen Maßstabe sehr erheblich verlangsamt wuroe. iAm 20. September erreicht der rechte Flügel der Eichhornschen lArmee Lida und Neu-Grodek, während Teile der Heeresgruppe des Prinzen Leopold von Bayern den Uebergang übr den Molczadz erkämpfen. >Mm 23. September bricht die Heeresgruppe des Generalfeld- Znarschalls Prinz Leopold von Bayern auf der ganzen Front den russischen Widerstand und erreicht Mit der Verfolgung den Ser- wetsch-Mschnttt oberhalb von Kornlitschi und den ^chara-Llbschnttt Nördlich von Kratschin. !Am 26. und 27. September haben wir vor Dünaburg nennenswerte Erfolge zu verzeichnen und Machen Mehrere Tausend Gefangene. !AM 27. erzwingt die Heeresgruppe v. Linsingen unkerhalb Läzk den Uebergang Über den Sityr, worauf die Russen nördlich von Dubno überall den Rückzug antreten. Tie Septemberbeute war immerhin noch bedeutend und betrug bei den Deutscher: 421 Offiziere, 96 000 Mann, 67 Geschütze, 204 Maschinengewehre: bei den Oesterreichern 117 Offiziere, 25 000 Mann und 23 Maschinengewehre. Hiervon entfällt naturgemäß der größere Teil auf die erste Hälfte des Monats. Nachdem die Oefterreicher noch in den letzten September- Lagen einen nur mäßig kräftigen nächtlichen Turchbruchsversucy der Russen bei Tarnopol (Ostgalizien) abgewiesen hatten, vereitelten sie in scharfen Käinpfen vom 6.—9. Oktober einen russischen Angriff im Raume von Tschartorysk, welcher bezweckte, das Westufer des Styr ^urück- zugewinnen; hierbei und in gleichzeitigen erfolgreichen Kämpfen! in Ostgalizien machen sie 7000 Gefangene. IAM 8. Oktober wird vor Dunaburg Garbunowka und die russische Stellung beiderseits dieses Ortes in elfter Gesamtbreite von 4 Mtr. gestürmt; 4500 Gefangene. >Am 13. Oktober werfen Truppen der Armee des Grasen Bothmer (Heeresgruppe v. Linsingen) die in Ostgalizien abermals Über die Stypra vorgedrungenen Russen wiederum über diese zurück. IAsm 20. Oktober gewinnen wir nordöstlich von Mitau das Dünaufer von Borkowitz bis Bersemünde, was eine »vesentliche Besserung unserer Stellung vor Riga bedeutet; schließlich wird am 23. Oktober Jlluxt (nordwestlich von Dünaburg) erstürmt. 3000 Gefangene, 10 Maschinengewehre und ein Minenwerfer. lAuch der Monat Oktober brachte immerhin noch eine ansehnliche Gefangenenzahl: bei den deutschen Truppen 244 Offiziere, 29 000 Mann, 23 Geschütze und 60 Maschinengewehre, und bei den österreichisch-ungarischen 142 Offiziere, 26 000 Mann, 1 Geschütz, 44 Maschinengewehre, 3 Flugzeuge und sonstiges Kriegsmaterial. Ferner wurden immerhin noch einige zehntausend Geviertkilometer Gelände hinzugewonnen, so daß Ende Oktober die Front von Dünaburg bis zur Grenze in Ostgalizien, wo die südöstliche Ecke immer noch von dm Russen besetzt ist, fast in gerader Linie von Norden nach Süden verläuft. Inzwischen hatten sich, etwa vom 20. Oktober ab, am mitt- ren Laufe des ^xtyr, in der Gegend Rafolka-Dschartorysk, ernstere ämpfe entsponnen, welche allmählich den Ebtarakter einer förmlichen Schlacht Annahmen. Es war der 'brttte Versuch unserer Feinde, uns zur Schwächung unserer Balkanstreitkräfte zu zwingen. Erst Ende Septencher der große französische Durchbruchsversuch, dann die dritte Jsonzo-Schlacht der Italiener (vom 18. Oktober ab) und schließlich die Schlacht in den Pripetsümpfen, annähernd zur gleichen Zeit. Der Mißerfolg war der gleiche, wie auf den beiden anderen Kriegsschauplätzen. Zwar gewinnen die Russen anfänglich etwas Boden, werden dann aber 'trotz gewaltiger Verstärkungen. etwa vom 5. Noveurber ab, wieder allenthalben zurück- geworfen. Schwerste Verluste und das nachgewiesene Unvermögen, trotz günstigster Umstände und umfangreichster Vorbereitung irgend etwas gegen uns erreichen zu können, waren das einzige Ergebnis der fast vier Wochen dauernden Kämpfe. ( S t a n d a tu Jahresschluß. Die geringe, den Russen noch verbliebene Angriffskraft hatte sich tu der Vierwochen schlecht in beit Pripetsümpfen völlig erschöpft. Trotzdem das Zahlenverhältnis sich zwettMvs immer mehr ziz ihren Gunsten verschob, konnten sie sich «zu keiner größeren Kampf-, Handlung mehr aufschwingen. Die neue Niederlage und die wachi sende Stärke der deutschen Stellungen zwang sie zu immer größerer Ruhe. Zu irgend einer Hilfe für Serbien waren sie Mich!' mehr' fähig. Ohnmächtig mußten sie Landstriche fast von der Größs Preußens in unserer Hand lassen. £ Die junge russische Industrie ist hoffnungslos vernichtet. Elend und Grauen herrscht in den entwickeltsten und bis dahin blühendsten Gegenden des Reiches. Mit einem Kulturrückschritt, dessen ganze Bedeirtung sich erst nach dem Kriege ermessen lassen wird hat das Land den frevelhaften Bruch der Freundschaft mit Preußen Und Deutschland bezahlt, die jahrhundertelang me Mtwickelüng des RiesenreicheS befruchtet hatte. VII. Italienischer Kriegsschauplatz. Etwa 3750 Geviertkilometer Landes hatte Oesterreich dem verräterischen Bundesgenossen nur für die Fortdauer seiner Neutralität angeboten und jetzt, nach! mehr wie einem' halben Jabre erbittertster Kämpfe hat es von dreser Fläche bei weitem noch nicht den zehnten Teil besetzen können. Mit diesem einziaen Satze kann man etwa den ganzen bisherigen Kriegsverlauf umschreiben. Kaum jemals im ganzen Verlaufe der Geschichte ist ein Land vor einem Kriege in einer so bevorzugten Lage gewesen, wie Italien.. Nicht nur konnte es seine Vorbereitungen auf den Krieg in aller Ruhe und Gemächlichkett durchführen, sondern auch den Kriegs- beginn nach Belieben wählen. Trotzdem dauerte es nach Beginn der Krieges über einen vollen Monat, bis es zu ernsteren Angriffen kam. Es war vor auszusehen', daß, diese am schärfsten im Osten, an der Jsonzv-Front, stattfinden würden. Tenn ein Angriff gegen Südtirol ist nach, fachmännischem Urteil infolge der natürlichen Geländebeschaffenheit, die durch ern« fortlaufende Kette von Verschäumungen noch wesentlich verstärkt ist, kaum ausführbar, Und auch> die Grenze in Kärnten bietet wett größere Schwierigkeiten dar als die Jsonzv-Front. Hier fand daher von Ende Juni bis 5. Juli die erste wirklich« Schlacht statt. Sie verpuffte völlig wirkungslos Unter sehr großen Verlusten für die Italiener. Gelände vermochten sie, nachdem die Oestervetcheb schon vorher einen für ihr BerteidigNngssystem entbehrlichen, durch- schnittlich etwa zehn Kilometer brerten Streifen Landes auf der 60 Kilometer langen Front abgegeben batten, nicht zu gewinnen.; Obendrein erlitten sie bald darauf auch noch empfindliche Verluste zur See; am 5. Juli wurde ihr Panzerkreuzer Amalfi und am 16. der Panzerkreuzer Giuseppe Garibaldi torpediert und versenkt. Weiter verloren sie, wie teils nachholend, teils vorgreifend bemerkt sei. bisher vier kleinere Fahrzeuge teils durch Minen, teils durch Geschützseuer, teils durch Torpedo. Ferner konnten sie mehrfache österreichische Seeangriffe auf ihre Küste nicht hindern. 18.—27. Juli. Zweite Jsonzo-Schlacht. Verluste der Italiener mindestens 100 (XX); ebenfalls völlig erfolglos. 18. Oktober. Beginn der dritten Jsonzo-Schlacht. Nach einwöchentlichem Kämpfe setzte eine kleine Pause ein. Am 28. wird mit frischen Truppen ein abermalige:-, bis zur chißersten Heftigkeit getriebener Sturm angesetzt. Nichts vermag die unerschütterliche Widerstandskraft der Oesterreicher zum Wanken zu bringen. Völlige Erschöpfung zwingt die Italiener, ihren Angriff von den ersten Novembertagen ab auf der: Görzer Brückenkopf zu beschränken. Ihre blutigen Verluste haben diesesmal 160 000 Mann betragen, ferner haben sie 3000 Gefangene abgegeben; für reinen Stellungskampf immerhin eine beträchtliche Zahl. Mit Einrechnung der täglichen, auch außerhalb der eigentlicher: Schlack),ttage nie ganz fehlenden Kämpfe beträgt der Verlust der Italiener sicher eine halbe Million. U:ck> mit diesem ungeheuren Einsätze haben sie nicht nur nichts erreicht, sondern sich obendrein noch die Geringschätzung und fast das Mißtrauen ihrer eigeneft Bundesgenossen zu ge zogen. Nach einwandfreien und übereinstimmenden Berichten hat :hr Wirtschaftsleben fast mehr gelitten, wie dasjenige der andere:: kriegführende:: Mächte — Rußland und Serbien allenfalls ausgenommen —, die doch noch ganz anderer militärische Leistungen aufzulveisen haben. Der Fluch der bösen Tat ist für das treulose Land nicht ausgeblieben! Stand am Jahresschluß. Im Gegensatz zum französischen und russischen Kriegsschauplatz, wo im Spätherbste die Kämpfe erheblich an Heftigkeit ab- Nahmen, war auf dem ttalienischei: zur gleichen Zeit eme Verschärfung zu verzeichnen. Dreierlei mag die italienische Heeresleitung zu diesen nutzlosen Menschenopfern bewöge:: haben. Zunächst wohl eine Art militärisck)er Beschämung. Trotzdem sie den Krieg ein halbes Jahr hatte vor besten können, trotzden: Oesterreich ihnen nur einen mäßigen Teil 'seiner Heeresmacht entgegen- stelleu konnte, hatte sie nach weiterer 'halbjähriger Kriegsdauer nicht das mindeste erreicht. Zweitens, das Bestreben, seine:: Verbündeten gegenüber einen geeigneten Vorwand zu haben, jede Hilfeleistung auf andern Kriegsschauplätzen nach Möglichkeit ab- zulehnen. Dritte:^ der Wunsch, den: eigene:: Laude irgend einen greifbaren Erfolg vor Augen führen zu können. — 8 — DoS üITev l^ewog sie, -er dritten Zsvitzo-Schlacht eine vierte ziemlich unmittelbar folgen zu lassen. Während ine dritte Schlacht deftoweniaer BüS 2? 1 ? angekommen worein Ächts- MWSLBKNLW W.MLÄ-EE MKMZßMZU Vermischte». L 7 SST, ä &«Ats S^^' 5 ÄSr^^? :S ^- 2 Ä l Ä und Buchsbaum eiaerte ilftSnJ °".Nllederbami« SÄE«f Ä: «« s°flttA bftule" * 9 '''Ä«" 0 fc«»^ spielen, erst im ^abre 188 « nn^!?a^olle Mi italienischen Heer gegründetwurden? %b \«CeSSma SlÄ” *75“ lö Marmorn ssress ä äs« Schleifen. Nach lsTbümertet* U h,F^ rntÖ ?" 8füppen ,lut votm azurblaue Schleife der Huaven^ech Dt," i tv y ,° te ^ und die langen gefälkelten Rock 8t« !* , c ^umfa wurde zum d«n Franzosen abgegebenen breiten«.hrff.“»,* A’. d " öle lpÄtcr wie bi- Soldat-,, gs/id 31S "»r-n paquie gearündet wurd-erhi-lten üe d,- vi-rt- Kon» d-S Nrtn,kr,eges wurde» ib,-e„ " b er wahrend wurde die Tunika der Soldat/, t w,? m l' e L c m^tn. Später ofPlicrs behielte., den langen, gefättel'ten'Rock Mitteilung^sind7>le Engender mit° bin !'IVi J la ‘V il,et Co,lbol| e<-' Eiienbahnverwaltnnq schr zufrieden Man°wfl^l/' ^"Ü-stellten der psrÄtStÄfs SS".SÄ ätüsLs? £MäS?*S5!5S iKSWWUW»LKEL SÄ S N S iSWS «Tä x«« «'S' LLV'S -SL «j£$ ^ Vüchertisch. Staat,m-mkes"Lbh.as"d.?°nä!'"'^'^^i?"lch»°ir, des große» gesetzt hat. findet in'd« ,nW -°St d,e Kaiserkrone aufs Haup, xL„- i p z i g e r I l, „ ft r l J® e . 6 * *«?!', 9hl . mmec 378 3 der Würdigung durch den Gr>n t ,ltung eine eingehende der beste,, Kenner Chinas' D./" gestatteten Heftes ist wiebevnnJn tl. . be ! glänzend auS- auch in der illustrierten Kriegsberichterstattung unseren Feinden die Spche abgenommen haben. Auch in der illustrierten Presse zeigt 9 Mark. am A * ^ anuar beginnt, kostet vierteljährlich aÄASffÄrF^i* ’ssäi; tsy s,f SiasfÄfSr's°- v ä =&B Rat S&*5Ära.ns L S««L V.S« LÄS LASS L«.-"7/7Z 7-°W,tSZMurm"£ un Ä, M > J ie »‘ “"«ein et» keiner Nat,,7beobach°er Llch «'dem -sammenschnülzt. 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Ueberblickt man jetzt ^ am °I bc ^ terftaUun Ö fchle.ienen 74 Kriegs,lummern beV o .J^reSschluß, die bisher er- so kann man. oh,7, °°« ngl'nan ..;,?1^;«f^ll..stri-rl-n Z-stung". ---:- - 3 i om " le „ fett, , behanp.en, daß wir - z-re ~x r »“^ ... voriger yfummsc- ^rtWritung; Aug. iüoech - -„ , , , ~ " ‘J’ ^ 0m ^' w aldstätter See).’ 9 ” taWWe " ""'^U"u^uch. und St-lndru-ker-i. i». Lange. Gießen.