HM s 4ru i_ - ,1 - — ~ ' 7p,h c^\,crj Die vom Rauhen Grund. Rouian von Paul G r n b e i n. Copyright 1914 by Grelhlcii, & To.. D. m b. H . Leipzig. Gesetzliche For» Mel für den Schuh des Inhalts in den Vereinigten Staaten von Amerika. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Eine tiefe Bitterkeit quoll in Eke auf. Was hatte das Leben für einen Sinn, das dem Menschen das Erkennen erst immer nachher gab, wenn es zu spät war, nur, wie um ihn grausam lind hohnvoll zu qiläken? Doch plötzlich schrak Eke empor. Der Grund bebte und schlitterte unter ihren Füßen, zugleich ein donnernd aufbrüllendes Krachen, als ob die Erde berste bis in ihre Grundfesten. Weit aufgerissen starrten ihre Augen zu Tal, zum Unterdorf hin. Dort drunten eine Feuersäule, riesenhoch, dann kohlschwarze Finsternis. Der Boden war hinauf zum Himmel geschleudert worden, mit allem was er 'trug. Minutenlang stand diese gigantische Rauchwolke in der Luft und verdunkelte die Sonne. Zum Grausen unheimlich. Dann senkte sie sich langsam nieder, ein ungeheurer Aschenregen, und nun zerflatterten die letzten grauen Schleier — das Werk der Zerstörung vnrrd- dem Auge offenbar. Und Eke sah: wo eben noch das Dorf gestanden, all die menschlichen Wohnstätten — nichts mehr, nichts'! Ein einziges weites Trümmerfeld, grau, schwarz, trostlos. Bloß hier und da spärliche Mauerreste, noch ein Stückchen Wand mit dem erkennbaren Rest einer Fensteröffnung. Dhu: abseits, drüben am Adligen Hanse, ragte es noch aufrecht, dev Stumpf des Turmes. Mitten durchgerissen von der Gewalt der Explosion war die eine Hälfte des unteren Stockwerks stehengeblieben. Wie ein schrecklich verstümmeltes Glied — ein grausiger Anblick. Regungslos stand Eke und blickte nieder auf die Stätte der Zerstörung. Ein Bild ihres eigenen Innern. Und ihre grenzenlose Verlassenheit ward ihr von diesem Anblick bewußt, wie noch nie in all der Zeit ihres Atleinstehens.i Milde ließ sie sich auf der Bank nieder. Sie sah hinein in sich selber und in ihre Zukunft. Was sollte mit ihr werden? Altes, was ihr vertraut und heimisch gewesen, hier war es hingesunken. Die Wasser würden es decke::, die nun zu rauschen begannen da drunten. Nichts hielt sie hier mehr. Mer wohin nun mit ihr? Dies unstete Herumschweisen, wie bisher in ihrem Witwenjahr, war doch nur ein Notbehelf gewesen. Sie war keiner jener leicht beschwingten Zugvögel, die mit der Saison von Ort zu Ort flatterten, wie sie so viel da drunten getroffen. Nein, sie war eine Natur, die Wurzel schlagen mußte, tief und fest, sollte sie weiter leben. Aber wo fand sie noch einmal Heimatsboden? Lange sann Eke vor sich hin. Endlich blickte sie wieder auf. Ihr Auge fiel jetzt drüben auf den Berghang über dem Oberdorf. Schwer und massig lagen da die Werkanlagen von Christiansglück. Gefeiert wurde heute auch dort droben. Die Förderräder standen still. Die Auszüge an den Hochöfen ruhten. Aber ans den Röstöfen, aus den Essen der Kesselhäuser, wo die Feuer nicht erkalten durften, stieg leise und immerwährend der Dampf und floß zusammen zu einem warmen, feuchten ,Brodem. Dumpf klang das ständige Puffen und Schlittern der Maschinen, das dunkle Rauschen der Kühlwüsser von den Hochöfen herüber. Wie ein riesiges Arbeitstier lag das feiernde Werk da. Wie ein Gigant, der von seiner Mühe ermattet am Boden ruht. Aber noch fliegen ihm mit dumpfen: Keuchen die Flanken, und über seinem schweißrauchenden Leib zittert heiß die Luft. Festigkeit kam da allmählich wieder in Ekes Seele. Arbeit im Dienste anderer, der Armen und Schwachen, der hilflosen Kleinen — war das nicht auch ihre Losung? Sie allein vermochte ihr wohl noch Heilung zu bringen. War es freilich auch nur ein Ersatz für ein anderes, stärkeres Sehnen, in den Tiefen ihrer Weibesnatur, es würde immerhin ihrem Leben wieder ein Ziel geben. Und Eke erhob sich. Mit einem letzten, langen Blick nahm sie Abschied von der versinkenden Heimat. Dann wandte sie sich langsam nach der Richtung dev Talsperre hin. Es war inzwischen still oort geworden. Die Feier schien vorüber. Ob er nun wohl kommen würde? In den Wald hineinlauschend, stand sie. Noch einmal fragte sie sich: War es richtig gewesen, daß sie ihm diese Zeilen geschrieben, ihn um diese Unterredung gebeten hatte? Gewissenhaft prüfte sie und entschied: Vielleicht war es etwas Ungewöhnliches, aber sicher nichts Unrechtes. Der Ernst der Absicht gab ihr das Recht zu solchem Schritt. So sah sie mit Ruhe seinem Erscheinen entgegen. Denn sie fühlte, er tvürde kommen. Und er ließ auch nicht lang« mehr auf sich warten. Bald schallten aus dem Wald hinter ihr nahende Tritte, dann rauschten die Zweige auseinander — Gerhard Berts ch stand vor ihr. Nun sie sich ihm gegenüber fand, so nahe und in tiefer Einsamkeit, fühlte sie doch ihre Sicherheit etwas weichen. Und mehr noch, wie sie jetzt in seine Züge sah. Sie verbargen bei aller Beherrschtl-eit nur schlecht die innere Erregung. Ir: seinen Augen bebte es, wie ein Hoffen, das noch nicht hervorzubrechen wagte. Es schwang auch aus seiner Stimme, wie er sie begrüßte, stockend und noch unsicher ihr gegenüber. „Verzeihung — daß ich auf mich warten ließ. Aber ich ging, sobald ich irgend ab kommen konnte. Eke, Ihre Zeilen — nein, das ift ja Unsinn so! Sprich mir nachher mein Urteil, wie du willst, aber in dieser Stunde, der einzigen und letzten vielleicht, die mir noch mit dir vergönnt ist, will ich reden, wie nrir ums Herz ist. Du weißt ja nicht —" Doch nun hatte sie sich wieder. Voll sah sie ihn an. Aber eine große, abgeklärte Ruhe war in den: Blick, der ihn 782 fitrfjtc. Und feif-e beivegte sic das Haupt. Ein Abwehren, bei aller Sanftheit fest uijb bestimmt. „Gerhard — versteh' meinen Brief nicht falsch, schupf' daran nicht Hoffnungen, die ich gleich, wieder enttäuschen mußte. Wenn ich dich rief, so geschah es nur, um dir zu sagen, was sich tni «mir durchgerimg-eu l-at in Stunden:, voll tiefer Bitternis, aber dennoch wohl von Segen. Das Leben hat sein Werk getan auch an mir. Heute denke jch anders über manches, und ich weiß: ich handelte töricht, damals in jener Stunde, die uns trennte." Ein Aufzucken in seiner Rechten, als wollte sie sich ihr entgegen strecken. Doch sie sprach weiter, im gleichen still entschlossenen Ton: „ES ist nun einmal geschehen und nicht mehr gutzir- machen. Aber vielleicht hilft es auch dir leichter hinweg, wenn ich dir sage, YKrl-ard: ich sehe nur noch Verhängnis, wo ich früher Schuld bei dir sah. Ich iv-eiß, du leidest unter deinem Irren und zerauälst dich in innerer Zerrissenheit. So verlierst du dein Bestes, deine kostbaren, schönen Jahre, die dir Freude bringen sollten und Glück. Das jammert mich, Gerhard, helfen möchte ich dir, wieder mit Hellen Augen ins Leben zu blicken, und darum rief ich dich noch einmal. Komm, gib mir deine Hand. Laß mit dieser Stunde alles vergessen sein, was dich quält. Nichts von Schuld und Verzichten. Du hast! dir nichts mehr vorzuwerfen. Blick' wieder frei ins Leben, voll frischer Zuversicht, und nimm dir deinen Anteil am Gliick - -solange es noch Zeit ist." Leiser ward ihre Stimme imb ein wenig dunkel. Mer nur für einen Augenblick. Dann tönte sie wieder fest uiid klar. „So, das war's, tvas ich dir sagen wollte. Und wo es geschehen, ist mir selber leichter ums Herz. Nun kann ich ruhig weg von hier. Uiid damit laß uns denn nun jeder fortab seinen Weg gehn,. Mein, aber ohne Bitterkeit gegen den aitdern." Sie wollte mit einem leisen Druck ihrer Hand- von ihm scheiden, doch er ließ sie nicht.. „Eke!" Mn Ton lvar es, der klang fernher, aus sel'ger Zeit, wich da von ihreii Wangen. Doch abivehrend schüttelte sie das Haupt. Aber seine beiden Hände hielten sie, und es strömte von ihnen wieder die alte, siegesfrohe Kraft aus. „Wenn es so ist — warum dann allein unsere Wege gehen?" ö "Zu viel steht zwischen uns —" im Erinnern daran kam m wehes Schnttern in ihre Stimme — „bei dir wie mir" „Aber nichts, das nicht vergessen werden könnte, das nicht zusamuienbrache wie die nivrscheu Trümmer da drunten, wenn wir nur ivollen!" Wieder nur das stumme, traurige Abwehren. Doch seine ausruttelndeu Hände faubten gesteigerte Lebensströme hinüber in ihre matten Pulse. k 1 Muß ich es jetzt umgekehrt dir zurufen? Kraft und Wille überwinden alles! Was steht denn in Wahrheit noch zwischen unö, wenn wir beide uns wieder frei ins Aüge sehen tonnen, Hand in Hand? Nichts, Eke, nichts! Blasse Schatten, die uns nicht schrecken können. Alles andere M*?' ^ lytr selber uns angetan, es ist ausgelöscht in dieser Stunde, nach unserm festen, ehrlichen Wollen Nur gilt: wir lieben uns! Nein, leugne es nicht Tein ^ spricht wahrer als jedes Wort: du liebst mich - trotz ' Ä r ! eI>c bld ^ ,ÜIC einst, wie immer. Eke Nstdn-m^u!" ^ ÖUtCm ^ >t: mtbl iüarft bU/ metn ** cf/c sich ihr nvck> eine Antwort entrungen batte er s^ schon an sich gerissen und küßte sie. Küßte sie wie Mrmischem Begehren. Wie ein Frühlnngssturm y5^?b /s ^)in über sie. ^>ein ungestüm forderndes Werben. Mer^ heute floh sie nicht mehr, von Schrecken verwirrt Geschlossenen Auges ruhte sie in seinem Arm und genoß erschauernd das Glück der Erfüllung. a » . 0 Dre Wasser stiegen im Rauhen Grund. Welle auf Welle des Flusses rannte gegen die Brustwehr des Staudannnes Uavg wutend hoch an den steinernen Quadern und warf sich gegen dre eisernen Schleusentore der Durchlässe. Aber unerschütterlich Hielt das Menschenwerk dem Rasen der empörten Naturgewalteri stand. Da wirbelten die bestürzten "ufschäumeiid in ohnmächtiger Wut eme Weile vor dem nmiberwindlichen Hindernis umher und brachen daiin seitlich aus, in plötzlich... crntsckMß. Auf die Flur warfen sie sich, ans die Felder iniib Wiesen längs! des Flusses. Das war auch willkommene Beute. Stets hatten sie ja im Borbeieilen mit gieriger Zunge nach diesen. Usern geleckt. Nun war ihnen das Opfer verfallen — endlich. Öei, das war ein wild lustiges Rennen — frei undi ungehindert über die Aecker, ans denen der Mensch pisher so schneckenlangsam und mühselig seine Furchen gezogen. Unaufhaltsam, weiter, imnier weiter, über die ganze Talbreite, bis hin an den Fuß der Berge. Mer auch hier noch, kein Anhalten. Holla —, nein, jetzt ging es erst recht au. An den Berg flau l'en kletterten die toll gewordenen Wogen hinauf, in aufschäumender Lust. Zoll um Zoll, Fuß um Fuß Und begriffen es jauchzend: alles lvar ihnen überlassen —, jiucö, Flur und Feld, Haus und Hof, Baum und Strauch. Hocho! so gute Tage hatten die wilden Wasser lange nicht mehr gehabt. Seit den Urzeiten nicht, wo die Ozeane langsam zuruckgewichen waren von Berg und Tal und allmählich das große Grünen und Leben begonnen auf dem kahlen Steinleib der Erde. t ■■ "? a ' ^urd ihnen zur Beute, den schäumenden, kreisenden Wassern, die nun den Rauhen Grund überrannen Tag und Nacht. Schon deckle ein langgestreckter Seespiegel das Wwsental. Und droben, im sicheren Schutz der Berghöhen standen Tausende von Menschen, herbeigeeilt von nah und fern, und sahen dem wachsenden Werk der Vernichtung zu. Aber ans dem großen Sterben dort würde Leben erblühen — größer noch, unendlich viel gewaltiger als das, was dort versank vor ihren Augen. Und im stnmmell Hin- starren packte es sie, schauernde Andacht, ein stolz schwellen- des Ahnen: immer mehr, immer herrlicher erfüllte 'ich die uralte Verheißung an das Menschengeschlecht: Herr zu werden der Erde und Meister ihrer schöpferischen Kräfte. So blickten sie nieder und sahen, wie die gefräßigen Wasser drunten das Dorf umkreisten wie hungrige Wölfe, nnmer naher heranschlichen, immer höher emporsprangen. Rach und nach fielen ihrer Gier immer mehr Opfer. Hier eine unterspülte Wand, dort ein wankender Mauerrest. Mit steigender Spannung richteten sich die Blicke der Tausende endlich auf den Tnrmstumpf vor dem Dorf, beim Adligen Hause. Trutzig ragte er allein noch schließlich empor und hielt den wutschäumenden Angreifern Widerpart. Aus dem geborstenen rauchgeschwärzten Mauerkranz oben schim- e cn b ^^^Ni hell ab und blinkte silberweiß im Sonnen- Ucht. Nun erkannte man: Tauben! Treu der Stätte, wo sie so lange Hausung und Nahrung gefunden, konnten sie sich nicht trennen von dem Ort, trotz seiner Verwüstung. Von Zeit ui Zeit zwar flatterten sie ans, kreisten wie suchend iider der Trummerstätte und d-en steigenden Wassern, aber immer wieder ließen sie sich auf der Ruine des Turins Leucht. Mer wie lange ,ioch? Und mitleidsvoll spähte alles ans den Berghöhen hin zu den armen Tieren. 0 t • A?ch nun! Was ging plötzlich für ein Raunen durch die Menschenmenge und lief, »veit um bas ganze Talrund, von Mmid zu Mund, von Gruppe zu Gruppe, die dort staiid. Und ein Grauen schlich leise ihm nach War es denn möglich? Auch ein Mensch sollte dort noch weilen in dem alten Gemäuer, das jede Minute vom Zusammen- werden konnte? Ein armer, hilfloser Kranker l ’ fr9CffCn 9eftetU 6d d"" Brofien Erschrocken sah einer den andern an. Doch dann kamen Zweifel. ^Ja nicht denkbar! Aber einige beharrten erregt ^och, doch, ganz deutlich hatte man ihn vorhin gesehen wie er eme Weile an der Fensterhühle gestanden hatte - gan, gewiß, eine menschliche Gestalt! ; 0115 (Schluß folgt.) „Der Krieg in öer Medaille." Von Pius Alexander Wolfs. m >??, lelknsEten Büchlein „Die Wiedererweckmiz der Ni-Laillc hat der tresflrchc Alfred Lichtw-ark die Medaille ein! ^gentuinlich volkstümliche Farm, als „das Volkslied C'fLif's . 8 - U rt< x all ?™® n> * e ’ n ' , unS) f .'* aicheischia gemacht, an der Hand bti Gedenknnmzen eine Geschichte der Seelenstimmuna unseres Volkes zu schreiben. War doch die Medaille nicht nur — zürn levten Male vn groyen Süle unter Napoleon I — den die cherne Chronik ihrer Taten, sondern mehr noch für da^ ^.olk dir am meisten geliebte Form, in populärer Weise die 783 Erinnerung an alle bedeutsamen äußeren Ereignisse sestzuhaltcn. Jahre der 9Lot oder des Neberflusses wurden durch Medaillen gekennzeichnet: erschien ein Komet, so verbreitete die Medaille mit seinem Bilde zugleich Mahnung und Trost. Große politische Ereignisse, wie der Tod eines volkstümlichen Helden, wurden durch die Medaille registriert, ilnd war das große Sterben vorübergegangen, so war es wiederum die Medaille, die das Glück der Erlösung aller Welt verkündete. Am stärksten hat von jeher die Medaille aber ihre Macht über das Gemüt des Volkes in Kriegszeiten offenbart, und die zahlreichen Kriegsmedaillen bedeuten nicht nur ein überaus fesselndes Bild des Krieges in der Medaille, sondern sie spiegeln auch die jeweilige Volksstimmungl in besonders charakteristischer Weise wieder, sie sind in Wahrheit — um nrit Shakespeare zu reden — die „abgekürzte Chronik der Zeck". Tie Heimat der Medaille, soweit das Wort Denkmünze behütet, ist Italien. Hier, wo nach langem Tarniederliegen die Künste an den antiken Vorbildern sich am raschesten wieder erholten, lvurden während des Mittelalters die ersten großen Medaillen angefertigt. Tie ältesten uns bekannten Stücke aus dieser Zeit sind die um das Jahr 1390 aus die Eroberung von Padua her- bestellten Kriegsmedaillen, welche die Köpfe des älteren und des jüngeren Franz von Carara aufweisen. Häufiger begegnen wir solchen Erinnerungsmedaillen iin 15. Jahrhundert, um dessen Mitte die italienische Medaillenkunst, die damals hauptsächlich von Malern ausgeführt wurde, ihre höchste Blüte erlebte. Tie Medaillen, meist von Kupfer, wurden nach einem in Wachs oder eurem ähnlichen Material hergestellten Modell gegossen und dann in der Regel mit dem Griffel leicht überarbeitet. Unter den Künstlern, die sich zu jener Zeit vornehmlich auf diesem Gebiete der Kleinplastik hervortaten, steht Vittore Pisano an erster Stelle D:e Bildnisse der verschiedenen Fürsten, die gewöhnlich die Hauptseite der Medaillen zievim, zeichnen sich ebenso durch große Lebenswahr heit, wie die allegorischen Darstellungen der Rückseiten durch Großzügigkeit der Komposition auf ferne künstlerische Ausführung aus. In Deutschland entwickelte sich die Medaillenkunst erheblich spater, so recht eigentlich erst im 16. Jahrhundert mit Beginn der Mnaissance, wo sich namentlich unsere Goldschnriede ihrer mit Gluck und Geschick annahmen, um bald Meister ersten Ranges auf diesem Gebiete erstehen zu sehen, wie Albrecht Dürer, Peter Bischer und Hans Schwarz. Die deutschen Medaillen der Renaissance, dre m edlen, wie unedlen Metallen, aber immer gleich sckwn und sorgfältig hergestellt wurden, fallen durch die lebenswahre und charakteristische Auffassung ihrer Bildnisse, die zierliche und sinnige Darstellung ihrer Kehrseite in bemerkenswerter Weise auf. Reben ben schönen, künstlerisch oft ungemein wert- und eindrucksvollen Porträtsmedaillen, die man sich entweder gegenseitig zur Erinnerung, wie etwa heute die Photographien, oder bei festlichen Anlässen als ehrende Angebinde widmete, sind m dieser Zeit die Kri e g s m e d a i l le n besonders stark vertreten; und der Krieg mit seinen Schlachten, Belagerungen und Eroberungen findet nicht nur in allerhand Denk- munzen sondern auch in vielen charakteristischen Geldstücken seine Ekmaler So sind, um nur einige Einzelheiten zu erwähnen, die schlachten von Mülstberg (1547), von Lützen (1632) und Fehrbellin (1675) durch Kriegsmedaillen verherrlicht worden, die als eherne ^chlachtberichte, wie als schöne Erinnerungsstücke an eme sturmbewegte Zeit in gleicher Stärke noch heute zu inter-- essieren Missen. Ganz besonders aber haben die Städtebelagerun-< gen m dieser Hinsicht unsere numismatischen Sammlungen be- ^'bichert, und man sieht aus diesen Erinnerungen an derartige glückliche und verunglückte Unternehmungen, welch' große Rolle damals der Krieg im Empfindungsleben des ganzen Volkes splelte. Hier wird die Medaille im schönsten Sinne des Wortes zum Geschichtsdenkmal und erfüllt ihren vornehmsten Zweck, zur Befruchtung und Beeinflussung der öffentlichen Meinung zu dienen restlos und eindrnckslief. Es sei hier nur an die Medaillen auf die Belagerung Stralsunds durch Wallenstein (1626) und auf die Einnahme von Regensburg durch Bernhard von Weimar (1633) erinnert. Das Merkwürdigste in dieser Beziehung hat, wie Fer- dinand Frieden starr g in seinem vortrefflichen Werke „Die Münze J?* Achlurgescknckste" zu berichten loeiß, der braunschweigische Herzog Augrrst^ (1635—66) geleistet, der gleich eine ganze Reihe Taler, sieben Stück, ungerechnet die Stempelverschiedenheiten, auf r 1 ' l r lno vergeblich gepichte und endlich 1643 den 13 , September erhaltene Evaknation, der zuerst von den Dänen schlageu^ließ" Kays^rlichen besetzten Festung Wolfenbüttel" u 5Sf > § a F- oAilH erhebliche Steigerung erfuhren die K^smedaillen durch die Türkenkriege. Ta zeigte sich der Kriegsmedaillen das Be- st^ben, die Taten der slegreickieu Fürsten in allzu überschwäng- licher Form zu verherrlichen. Ganz besonders geschah dies be- kanntlich unter dem Einflüsse von Ludwig XIV., dessen ruhm- ^ 2 Kmist auch auf diesen! Gebiete ein Werk von nicht zu uberbietender Bedeutung verdankt. Der König ließ näm- rÄ n 11 /^ m r ^bitung mehrerer Akadenliker und bei eigener aller- höck)ster^ Beteiligung durch Künstler von Rang und Ruf wie Manger, Coypel und Le Clerc, eine sogenannte „Histoire metal- ligue jemer Regierung anfertigen, eine Reihe von nicht weniger als 400 Medaillen, welche seine Siege und Waffenersolge verherrlichten, und die künstlerisch ebenso erfreulich, wie kultucge-, schichtlich tief bedauerlich airmuten. Da lassen wir uns die Medaille und die Gedächtnismünze, welche die Kämpfe Friedrichs des Großen und seiner Zeit deni Gedenken der Nachwelt überliefern, schon eher gefalle:!, mag auch ihre Anzahl nicht immer iin rechten Verhältnis zu ihrer künstlerischen Bedeutung stehen. Bemerkenswert ist es, daß der große König, der im allgemeinen eine große Abneigung gegen alles „Evnterfeien" hatte, daher veranlassen mußte, daß weder seine Bildnisse, noch seine Medaillen, seine Züge ähnlich wieder-- gäbe, sich lebhaft für die Herstellung der Gedenkmünzen interessierte, ja sich selbst am Werke beteiligte, dessen Wert er mit den Worten kritisiert,, „les medailles attcstent Pluto les spogueÄ gu'elles ne sont fidcles anx xessemblanoes." Kein Wunder, daß der König zahlreiche Stücke dieser Art in Auftrag gab, an den ihm vorgelegten Entwürfen änderte und gemeinsam mit seinem getreneir Marrpertuis passende Inschriften dafür ausdachte, nicht, wie Ludwig XI V., hur größeren Ehre seiner Person, sondern seines Staates, dessen „erster Diener" er auch in dieser Hinsicht sein wollte. Be- ^ichnend für die hohe und seine Sinnesart des Königs ist diet B^vierkung, die er tat, als er beim Einzug in Breslau die Kittel- sche Medaille mit der knienden Silesia an seine Offiziere verteilte; er schenke, so meinte der König, ihnen „die Medaille, zu der sie selbst den Stempel gemacht hätten". Wie reich die sriderieianische Zeit an Kriegsmedaillen ist, zeigen Friedensburgs verläßliche Angaben, nach denen lvir an Medaillen aus dem ersten schlesismen - ^ bttva 40 besitzen, während der zweite mit 45, der dritte sogar nnt 150 verschiedenen Stücken beteiligt ist, die Friedensschlüsse allerdings mit eingerechnet; der Teschner Friede des Jahres 1778 fügt noch loeitere 50 hinzu. Diese Medaillen sind, trotz gewisser, naturgemäß immer wiederkehrender Gedanken außerordentlich niannigfach und historisch >sehr anregend. Daß die hohe Kirnst auf ihnen meist recht stiefmütterlich bedacht ist, liegt in der Zeit begründet, die im großen und ganzen die Medaillenkunst bereits im argen Niedergang sah. Nach dem an 'den meisten Stücken des 18. Jahrhunderts zu konstatierenden Verfall der Medaillenkunst berührt ihr großer Auf- vchwmig zu Beginn des 19. I a h r h u n d e r t s , wie er sich zunächst allerdings nur in Frankreich bemerken läßt, um so überraschender. Das schönste Zeugnis für diese erfreuliche Tatsache bedeutet die prachtvolle Medaillen reihe, die der Direktor der Pariser Medailleumünze Dcuon in Verbindung mit Mliec zur Verherrlichung der Heldenlaufbahn Napoleons geschaffen hat, und den gedanklichen Reichtum mit Schönheit in der Darstellung auf das glücklichste verbindet. Angeregt durch diese geschichtlich, wie künstlerisch gleich interessante Folge von Denkmünzen hat später Zar Alexander dem Grafen Feodor Tolstoy den Auftrag gegeben, die Begebenheiten der Jahre 1812 und 1813 auf 65 Millimeter großen Medaillen nnt seinem Bildnis als Held Rodomysl daczu- stellen, und damit Bilderwerkc von erlesenem Geschmack ins Leben aerusen, denen wir in Deutschland durch das ganze 19. Jahrhundert kaum etwas ähnliches zen („Das große Dreschen"), Achten- l„^eut,chland über alles"), Loerventhal („Genecalfeldmar- schall Hrndenburg') und Carl Götz, dem namentlich mehrere Spott- mcdauleu ganz vorzüglich gelangen, sind dafür beredte Beweise, die gleich den ichönsten Werken aus der heroischen Blütezeit der .benaiNance, ihren hohen Zweck ebenso wirkungsvoll, wie eindruckstief erfüllen: Erinnerung an Großes festzuhalten und Großen Ehrung zu zollen, ans der Zeit für die Ewigkeit. vermischtes. -x brre r j agd i m S ch ü tz e n g r a b e n. Jedes Ding hat swei Seiten, und »o bringt das Lieben im Schützengraben neben 784 harten Entbehrungen auch mianche kuriose Ueberraschung, wie -. B. Gelegenheit zur Hühnerjagd. Die Hühner sind dieses Jahr in Französisch-Lotyringen besonders gut geraten, da die Felder streckenweise seit Anfang des Krieges unbeackert liegen und infolgedessen kein Gelege zerstört worden ist. Gras und Unkrartt reichen kniehoch und bieten den Hühnern prächtige Deckung. Wie A. AZ i t t k a m P in der „Deutschen Jägerzeitung" berichtet, konnte er am Rande seines Schützengrabens jeden Morgen, wenn das Gras iwch naß »oar und die Hühner sich auf dem Grabenaus-our : Aesung suchten, starke Ketten beobachten. Nahrung ist immer reichlich vorhanden, da die Feldgrauen Speisereste einfach- über die Brustwehr des Grabens hinauswerfen. Unter diesen Umständen er- toachte die Ja Must, und so unternahm er, so oft es die Zeit erlaubte, eine Frühbirsche auf Hühner, indem er den Schützengraben etwa 3 Klm. weit entlang ging und ab und zu über den Rand Lugte. „Oft habe ich auf diesem Wege zehn oder mehr Ketten Hühner angetroffen. Hatte ich eine Kette angebirscht, so ^borgte ich nrir, da ich als Maschinengeroehrschütze kein Gewehr führte, von den Jnfanteriekameraden ein Gewehr, und dann wurden die Ketten im Sitzen beschossen. Hierbei konnte ich zu meiner Verwunderung ivahrnehmen, daß die Hühner von dem Schiesten fast gar keine Notiz nahinen. Es ist mir sogar vorgekoimnen, daß ich die ganze Kammer, also fünf Schüsse des Gewehrs verschossen hatte und drei Hühner von den Kugeln getroffen lagen, ehe die übrigen abschritten. Bemerkenswert ist noch ein Fall. Ich hatte mit dem Gewehr ein Huhn erlegt, und da ich die Hühner nicht mehr, sehen konnte, kletterte ich aus dem Graben, um meine Beute in Sicherheit zu bringen. Wie ich das Huhn aufnehnren will, sehe ich die Kette etwa 6 bis 8 Schritt neben mir sitzen. Kurz entschlossen zog ich die Pistole heraus mrd feuerte noch dreimal hin, was mir wiederum ein Huhn einbrachte. Erst dann strich die Kette in den etwa 5 Meter w>eiter liegenden Stacheldrahtverhau." Mler- dings war es höchste Zeit, dast der passionierte Jäger mit seiner Beute wieder tu den Laufgraben kam, denn sckwn knallte es aus einer etwa 200 Meter entfernt liegenden, von den Franzosen besetzten Linie und einige Kugeln schwirrten an chm vorüber. Natürlich hatten die Jagderfolge des Maschinengewehrschützen Schule gemacht und in den nächsten Tagen ist noch mancher Schutz in die friedlich äsenden Hühnerketten hinein getan worden, der eine willkommene Abwechslung der Feldgranen Speisekarte herbeiführte. vücherttsch. a. Hans Waldners Glücksjahr. Roman von Wilh. Kurtz. Suevia-Verlag Jngeicheim a. d. B. Geb. 3 Mk. Die Geschichte des Ausstiegs eines jungen Malers, der an seiner Künstlerschaft zu verzweifeln begann, dein aber in einer Schwarzwald- Sommersrische ein reines Mädchen den Glauben an sich selber wkedergibt. Mit unbeirrbarem Idealismus und in treuherziger Sprache verfolgt der Erzähler sein Ziel, darzutun, daß reine Kunst und reine Liebe Höhenwege gehen, die die Grenzen des Alltags ungestraft verlassen dürfen. Die ethischen Fragen, die damit in die Erzählung verwoben werden, behandelt der Erzähler mit feinem Takt. Die Handlung selber ist fesselnd und folgerichtig aufgebant und macht das mit hübschem Buchschmuck versehene Werk zu einem ansprechenden Geschenkband. — R a u b n? i l b und Dickhäuter in Deutsch-Ost- afrika. Voll Hans Besser. Mit zahlreichen Abbildungen nach Originalaufnahmen des Verfassers, nach Zeichnungen von Professor Wagner imb R. Oesfinger, einem Kärtchen und einem farbigen Umfchlagbilde, gezeichnet von M. Ziimnerer. Preis geh. Mt. 1,—. Stuttgart, Franckh'sche Verlagshandlnng. - Europäische Volks h y m ne n und Heimatslieder. 150 Hymnen und Heimatslieder von 66 europäischen Ländei-n und Staaten bezw. Provinzen in einem Bande, für Klavier leicht gesetzt Mk. 150, Verlag Louis Oertel in Hannover. Dieser Band nimmt in der Llteratur eine Sonderstellung ein. Gibt es ail sich schon nur wenige Sammelwerke dieses Inhalts, so wlirde eiue Sammlung von der Vielseitigkeit unb Fülle, wie die vorliegende, bisher überhaupt noch nicht geboten. Und doch, welcher Musikfreund hätte hellte, wo die Politik das 21 und O alles mensch- lichetl Denkens bildet, nicht lebhaftes Verlangen zu wissen, wie die bulgarische oder die griechische oder die finnische Nationalhymne klingt? Und welcher Mllsiktenrler stellte nicht mit größtem Interesse Vergleiche darüber an, wie der Schwede, der Türke, der Ire, der Holländer sein Heimatland besingt? Die Sammlltng ist auch für Solotnstrumente, sowie für Orchester in allen Besetzliilgen erschienen. Eilt Textheslrnnt den Liedern deutscher Zunge befindet sich in Vorbereitung. — N r. 3 7 des „W i e l a n d" (Wieland-Verlag, Berlin W. 9. Lennsstr. 4) erscheint als Sondern um in er Oesterreich- Ungarn imb bringt sowohl im literarischen wie auch im künstlerischen Teil mir Beiträge österreichischer und ungarischer Künstler und Schriftsteller. Einil Orlik ist durch das Titelbild, das Porträt des Generaloberst von Hoetzendori, ferner durch das Porträt des General von Koeveß sowie durch die farbige Zeichnung Heimatliche Klänge vertreten, Egger-Lienz durch ein farbiges Dopvelblatt »Helden", E. Lobe durch das Porträt des Generalobersten Pflanzer-Baltin, Matthey durch eine Illustration äu dem Gedich t Prinz Eugen vor Belgrad 1717. Der literarische Teil bringt einen Aufsatz Hermann BahrS „Der Oesterreicher", Gedichte von Richard Schankal, Anton Wildgans u. a., ferner eine Skizze au- dem Ungarischen von Ernst Szsp Iwan, in autorisierter Ueber- setzung von Stefan I. Klein. Preis des Heftes 30 Pfg. Gietzener Hausfrauen-Berein. Der gütigen Fürsorge unserer Stadtverwaltung verdanken wir noch einen reichen Vorrat an Weißkraut KU billigem Preise. Die kluge Haussrau versäume deshalb nicht/ vor eintretender strenger Kälte sich damit zu versorgen, denn gerade das Weißkraut läßt sich in verschiedenster Form als schmackhaftes Gericht für die tägliche Mahlzeit gut verwerr- oen. Es folgen im Küchenzettel einige Beispiele. Sonntag: Weißkrautsnppe, Kalbsbraten, Selleriesalat (nach Belieben mit Endiviensalat garniert), Kartoffeln, gekochte Aepfel. Montag: Suppe von den Bratenknochen und dem Tunken- rückftand, gekochtes Ochsenfleisch, Meerrettig und Kartoffeln. Dienstag: Fleischbrühsuppe - mit Sago, Kriegsnudeln, gekochtes Mischobst. Mittwoch: Griessuppe, Hackbraten, bayrisches Kraut (Weißkraut zuberettet wie Rotkraut), durchgedrückte Kartoffeln. Donnerstag: Haferflocken suppe, Eintopfgericht, Hammelfleisch mit allenGenmsearden und Kartofselstückchcn zusammengelvchl. Freitag: Bohnensuppe, Fischauflauf *, Nußspeise * mit Fruchtsast. Samstag: Fischsuppe nach früher angegebcnemRezept,Weist- krantwickel (Laubfrösche), Dvmatentunke und Kartoffeln in dcrSchale. Kochanweisungen. Fischauflauf: l 1 /» Pfund Fisch, 2 Pfund Schälkartoffeln, 20 Gramm Reibekäse, i/z Liter Milch, 2 Eßlöffel Mehl, 20 Gramm Fett. Ter gekochte Fisch wird von den Gräten gelöst und in Stückchen lagenweise mit in der Schale gekochter: geschälten, in Scheiben geschnittenen Kartoffeln und dem Käse in eine gut ausgestrichene Anflaufsorm ausgeschichtet, Milch, Salz, Mehl verquirlt und darüber gegossen. Oben darauf gibt man Fettstückchen rmd backt den Auflauf V 2 Stunde. Nu st spei se: Ir: y 2 Liter kochende, gesüßte, mit Zitroneoder Vanillegeschmack versehene Milch werden 5—6 Blatt ausgelöste Gelatine gerührt, vom Feuer genommen und 1 Tasse gemahlene Haselnüsse vder Walnüsse darunter gezogen, in eine ausgespülte Form gefüllt und gestürzt. Gekochte Muscheln. Die gereinigten Muscheln werden ohne Wasser und ohne Zutaten ans das Feuer gesetzt. Nach 8—10 Minuten sind sie gar. Man kann sie ans der Schale zu Brot, Bratkartoffeln und Gemüse statt Fleisch essen, oder sie in Erbsen-, Bohnen- oder Graupensuppe verkochen. Hagebutten makronen: 2 Eiweiß, 125 Gramn: Zucker, 125 Gramm geriebene Mandeln oder Haselnüsse, 2 Lössel Hagebuttenmarmelade. Die zu Schnee geschlagenen Eiweiß werden mst dem Zucker 1/4 Stunde gerührt und dar::: mit (!>em übrigen vermischt. Man setzt mit einem Lössel längliche Makronen auf Oblaten und backt sie in lauwarmem Ofen. *) Siehe Kochanweisung. _ Zchach-Aufgade. Schwarz. Weiß setzt mit dem dritten Zuge Matt. Auflösung in nächster Nummer. Auslösung der Charade in voriger Nummer: England (eng — Land). Schrtstleitnng: Ang. Goetz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Bnch- und Stetndrnckerei, R. Lgnge, Gießen