Die vorn Rauhen Grund. Roman von Paul Grabein. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Der junge Lenz, der so mit Hellem Leuchten ins Land gekommen war, hatte ün Vor üb er gehen auch ins Yldlige Haus gelugt, zwischen den alten Kastanien, die gerade die. -ersten, saflschwellenden Knospen trieben. Und unter seinen! Lachen waren die weißen Anemonen aufgeblüht zu ihrer! Füßen. Aber sein Sonnenblick tras drinnen in dem dumpfen Gemäuer -ein Frauenantlitz, das trotz seiner Jugend in herbem Ernst erstarrt war. Da winkte der Lenz der Amsel Zu, die hoch droben aus der Wetterfahne des Turmdaches saß, und schrnelzend sang sie ihr erstes Frühlingslied. Süß schmeichelte sich der Ton unten ins düstere Gemach. Aber nur noch starrer ward das stille Frauenantlitz. Was sollte das Singen und Locken da draußen? Ihr galt es nicht mehr, das Lied vom neuen, seligen Hoffen. Vergebens suchten auch die Angen des Mannes dort drinnen in dein dämmernden Gemach nach einem loeicheren Regen in ihren Zügen. Gute Augen waren es, aber sie blickten in Trauer und stillem Sehnen zu dem jnngeu Weibe, das so selbstvergessen dort saß, als wäre er gar nicht bei ihr. , - Doch wie nun der hereinlugende Sonnenblick das .Blondhaar um ihre Stirn durchleuchtete, wie flimmerndes Gold, und einen warmen Sägern über die schonen Züge hauchte, da flog es wie ein Abglanz- davon auch über die Mienen des Mannes. Schnell stand er auf und kam zu ihr. „Sieh, wie die Sonne draußen lacht. Der Frühling ist da! Komm, Eke — laß uns hinaus. Wir wollen hinauf in den Wald und daim einmal sehen, wie es mit dom Bau droben steht." Sie schrak zusammen unter seiner berührenden Hand. Nun erhob sie sich langsam. „Gewiß — wenn du willst." Aber es klang müde und gleichgültig. Wie sie dann droben in dem nahezu fertigen Neubau standen, belebten sich Eberhard von Selbachs Mienen. Schnelleren Schritts ging er seiner jungen Frau voraus durch die Räume. „Ganz reizend wird es werden, unser Haus! Alles hell und traulich, ein rechtes Heim." Doch Ekes Blick behielt seine Leere. Ja, ihr Haus würde es werden — aber ihr Heim? Weiter führte _er sie von Zimmer zu Zimmer und inachte dann halt in einem anheimelnden Eckgemach. „So — und hier, das wird Frauchens Reich. Ein Blumenerker ist auch vorgesehen, als Arbeitsplätzchen. .Hier wirst du dich wohlsüblen — nickt. Liebes?" Zu ihr tretend, schlang er den Arm um sie. Zärtlich wollte er sie an sich ziehen. Doch sie entwand sich ihm und, um sich blickend, sagte sie ernst und schwer: „Ich weiß nicht es ist mir alles so fremd hier. Traurig sah er vor sich nieder. Doch dann hob er wieder den Kopf. Wenn er sie nur erst heraus hatte aus dem dumpfen Mauerloch da unten, das ja keine Froheit aufkommen ließ, dann würde es auch anders werden zwischen ihr und ihm. Da lächelte er ihr gut zu: t j.,Laß uns nur erst einmal hier oben scheu, alles so behaglich eingerichtet —, dann wird es dir auch schon gefallen, kleines Frauchen!" ^ §ir . Sie nickte wohl, aber der herbe Zug um ihren Mund grub sich nur nock tiefer. * Im Dteinbruch. wo sie die Quadern brachen drunten für den Bau der Sperrmauer, war Frühstückspause. .Heiß prallte die Sonne hernieder und schoß zurück von der Go- sleinswand. Die Luft stand still in diesem riesigen Felsenkerker. Unerträglich schwer. Dick tropfte den Männern der Schweiß von der Stirn, trotzdem sie jetzt müßig herumlagen: in dem Fußbreit Schatten, den hier und da ein größerer Felsblock warf. Brot und Speck waren verzehrt, nun noch ent Viertelstündchen der Ruhe. Lässig und faul streckten sich die Glieder, die bald wieder hart wie Stahl den Kamps mit der Felswand da aufnehmen würden. Manche schlossen die Augen und sanken mit dem nächsten Atemzuge in Schlaf. Trotz der harten Steinkante, 'aus der der Kops lagerte. Ein kurzer Schlummer. Gleich wieder würde sie der gellende Pfiff i€c Lokomobile drunten am Maschinenschuppen emporscheuchen und an die Arbeit treiben. Ueber den Ruhenden stand der Berg. Düster und drohend hob er seinen gigantischen Leib über den Menschenzwergen, die ihn mit Stahl und Feuer bezn äugen. Ohnmächtig lag er da. Aber in seiner Ruhe war etwas Unheimliches. Lauerndes. Wie heimtückische Rachgier. Noch war die Kraft nicht ganz geflohen aus diesem zersetzten Felsenleibe. Wehe, wenn er sich auiraffte in unve'muwt"'- r . ^,'3 wühlende Gezwerge warf in zermalmendem Sturz! Aber die, die vort Ornnwn rügen a.t. — ***** c ahnten nichts von der Gefahr, die dräuend über ihnen hing. Dunkel wie das Verhängnis. Meist Ausländer waren es, die hier die schwere Arbeit am Steinbruch taten. Nur einige wenige Einheimische waren darunter. Sie hielten sich für sich. Die „wilden Völker" von drunten, aus .Kroatien und Slawonien her, waren nicht gerade die besten Gesellen. So lagerten sie auch jetzt etwas abseits von den andern. Ihrer fünf. Alles Söhne des Rauhen Grunds. Harte, aber gutherzige Burschen. Bisher hatten sie in der Grube gearbeitet, nun aber lockte es sic, einmal hier ihr Glück zu versuchen über Tag, mit der Bohr- und Schießarbeit. Sie wurde nicht schlecht bezahlt. Außerdem hatte einer von ihnen einen Aerger gehabt mit dem Steiger, da waren die andern aus Kamerad- kchast mitgegangen. Auch jetzt, wie sie sich faul in der Sonne räkelten und ihre kurzen Tonpfeifen rauchten, sprachen sie wieder davon. Einer, der Spieß-Engelbert, wies mit dem Daumen auf das Träyergerüst eines Kraus neben dem Steinbruch. „Echt wie ein Galgen. Gerad' wie auf der Zeche, wo sie den neueil Schacht abteufen. Wie ich da vorbeikam mit Steiger Stahlschmidt, nach meiner Mehr, Hab' ich für ihn gesagt: „Da kommt der neue Galgen für uns. Mer Ihr seid der erste, der ran kommt! —" Und da Hab' ich gelacht, und wenn ich hätt' sterben sollen." Auch die andern lachteil noch einmal, in Erinnerung an die Geschichte. Dann nickte einer: „Ja, Steiger Stahlschmidt, dat wer scholl einer; da kannst du dich up verlassen. Da kanl mal einer drüben Vom Westerwald und sucht' Arbeit auf der Grube. Da hat ihn der Steiger gefragt, ob er dumm und stark sei. Ja, hat der gesagt. Da hat der Stahlschmidt gelacht. Na, dann man her, da können wir Sie gebrauchen!" Wieder ein schallendes Gelächter, bis der erste seinen Pfeifenam Boden ausklopfte. „Ja, Mäh einen können sie gebrauchen auf der Zeche. Dem patzt jedes Joch. Und dat is der Unterschied: dem Vieh niacht man das Joch nach dein Horn. Mer dem Menschen das Horn nach denl Joch." Aber sie blieben nicht allzu lange beim Ernst ihrer Philosophie. Ihr glücklicher Humor stellte sich bald wieder ein. Sie sprachen voll den alten Kameraden auf der Zeche. „Man gut, dat der Harr-F'riedel nit mit uns gegangen is. Für den wer dat en schlecht Geschäft —> hier oben — in der Hitz. Mit feine zweihunner Pund Lebendgelvicht." „Ja, dat lvar ein drollig Stück Fleisch, der Friedel. Mer wir kunnt beit hier schon gebrauchen trotz seine zwei Zentner. Der könnt' abscheulich bohren." „Stimmt! Der bohrt dir ein echt Loch. Mer der tonnt' auch abscheulich trinken." „Und lügen kunnt' he! Junge, Junge — i dat einem dat Hemd vom Puckel runger fällt!" Bon neuem überließen sie sich ihrer Heiterkeit, doch mitten in ihr Lachen hinein gellte ein langgezogener Pfiff. Da kam Leben in das stille, sormengedörrte Felseuverlies. Hinter allen Blöcken, aus allen Winkeln kroch es hervor. Verdrossen machte sich ein jeder wieder an seine Arbeit. Bald scharrte, prasselte, polterte und scholterte es wieder Unter Hunderten von Hacken und Schaufeln. Und darüber kreischte der harte Diskant der Bohrer vorn an der Felsenwand. Alle hielt sie wieder die harte Fron der Arbeit ganz rn ihrem Bann, der Kampf mit deni Berge. Gierig fraß sich ihm der Stahl in den steinernen Leib, das Werkzeug der feindlichen Menschenhand, die der Natur den Krieg erklärt seit Ewigkeit. Aber sahen sie, die vermessenen Zwerge, noch immer nichts? Ging es nicht wie ein Zucken und Beben durch beu verstümmelten Koloß über ihren Häuptern? Unbarmherzig, kalt und grausam ist auch die Natur in diesem Vernichtungskampfe - Opfer um Opfer! Hebt sich kein ahnender Blick zu dem rachgierig zitternden Felsen? _ Doch die drunten, die dem Berg den nlörderischen Stahl auf den Leib setzten, hatten nur Augen auf ihr Werk. Ei, der packt gut zu — recht so! Nun aber fielen, von hinten her, zwei Sckiatten über die sonnbeglutete Bergwand. Einer von den Fünfen von der Bohrmannschaft blickte über die Mutter. Der Amerikaner war es, der Direktor von Ehristlanvgluck droben, mit seinem neuen Berqverwalter, dem roten Hannschmidt. Was die beiden da hinten mit- sammen sprachen, konnte man hier nicht verstehen beim Rattern dev Bohrers. Aber sie deuteten mehrfach auf den Felsen vor ihnen Griffen auch einzelne Gesteinsstücke aus dem Schutt am Boden auf. Vielleicht, daß sie ein abbau- wurdlges Vorkommen hier im Berg vermuteten. Macht' wohl auch so sein, denn der rotbärtige Hannschmidt klopfte mit seinem Hammerstock eifrig an einem Brocken und reichte ihn dann dem Direktor, der ihn aufmerksam prüfte Die Leute hielten jedoch eine Weile mit dem Bohren ein und wischten sich mit dem Hemdärmel die schweißtriefende Stirn. Ihre Blicke inusterten den Amerikaner. Mit forschender Neugier. Bertschs scharf gewordenes Gesicht verlor auch bei diesem Prüfen nicht seinen kalten Ernst . "Der gönnt sich doch nimmer keine Ruh." Einer von den Fünf sagte es, ein älterer, verheirateier Mann. „Immer ist der auf der Jagd nach was Neuem." „Ja, glücklich sieht der nit aus und zufrieden," stimnite der Spieß-Engelbert zu, ein noch junger, frischer Bursche. „Ich möcht' in dem seiner Haut nit stecken." „Hast recht," nickte der erste. „Wenn ich nach Feierabend heim komm', zu nieinem Weib und meinen Kindern, dann weiß ich doch, waruni ich leb'." „Und ich auch!" Ein glückliches Lächeln glitt über des Engelberts helles Gesicht. „Meine Anne-Marie ist nun auch die längste Zeit drunten im Mligen Haus gewesen. Keine vier Wochen mehr, und wir machen .Hochzeit zip, sammen." „Halt — was ist das?" Schrill drang der Ausruf den beiden und ihren Kameraden ans Ohr. Sie fuhren herum. Da stand Direktor Bertsch, die Hand aufgereckt zu der Bergwand ihnen zu Häupten. Weit aufgerissen war sein Blick. Als sähe er etwas Entsetzliches herannahen. Und nun stutzten auch sie selber. Da -- war es nicht, als käme mit einem Mal Bewegung in die Massen gerade über ihnen? „Zurück!" Durchs Mark schnitt ihnen alten Bertschs gellender Warnschrei, und seine Rechte packte Hannschmidt, der einen Schritt vor ihm stand. Doch zu spät — schon! geschah das Grauenhafte. ^ Ein Beben und Schwanken in dem steinernen Kotost. Kehrten denn die Urzeiten der Erde wieder, wo ihrem! kreißenden Feuerschoß himmelan sich türmende Gebirge! entstiegen und andere hinabsanken in den gähnenven Höllenschluud? Ging es nicht wie ein dämonisches Zittern nnd Zucken durch den Leib des Bergriesen ? Die nicht länger zu zähmende Erwartnngsaier der Bestie, die sich das Opfer- verfallen sieht. Und plötzlich ein Spalten, Sichlösen, langsames Ueberneigen — über das Menschengezwerge warf sich der Berg, aufbrüllend im Donnergekrach seines zermalmenden, zersplitternden Sturzes. Alles begrabend, was von Leben da unten an seinem Fuß sich regte, aufirampfte in tödlichem Entsetzen zum rettenden Sprung. Umsonst -- schon !var es verschlungen. Auch der irre Angstschrei, der sich noch im Abschiednehmen einer jungen Brust entrang: Anne-Marie! Und dann ward es still. Wie gelähmt standen die andern, die weiter hinten gearbeitet hatten, außerhalb des Bereichs des Bergsturzes. Erdfahl, mit schlotternden Gliedern, und stierten — stierten. Ein wirres Chaos sahen sie, und darüber eine riesige, gelbgraue Staubwolke, wirbelnd und wogend, undurchdringlich. Wie ein dichter Schleier, den eine mitleidige Hand vor das letzte gezogen hatte — vor das Grauenhafteste: Tenn dort, unter dem Trümmerfeld mit seinen zentnerschweren Blöcken, hatten ja Menschen gestanden! Menschen vollblü^- henden Lebens, gesund und stark eben noch, und nun — Keiner wagte es auszudenken. Aber jedes Auge starrte nach der barmherzigen Wolke drüben. Wehe, wenn sie sich verzog! Vom Schicksal hart umhergestoßene Gesellen waren es meist, die dort standen. Und waren selber hart geworden, gegen sich wie andere. Mer das da? Ihrer Kameradschaft wurden sie sich belvnßt. Der Kameradschaft der Arbeit, die ein Kamps für sie war, auf Leben lind Tod. Dort das Ttümmergewirr, das Leichen- feld predigte es ihnen. Brüder waren ihnen die gewesen- die nun da unter der Steindecke lagen mit zerschmetterter Brust. Brüder, die Not und Sorgen ihres armseligen Lebens getreulich geteilt hatten. Und all diese Not stand plötzlich vor ihnen. Ein Schreckensbild mit steinern starren Zügen ohne einen Funken von Erbarmen. War's nicht genug, daß fte mühselig und beladen waren? Mußten sie auch das letzte noch hergeben, das ihnen geblieben war — ihre heilen Glieder, den Odem in ihrer Brust? War das Gerechtigkeit? ' a (Fortsetzung folgt.) Das vatifttüchlein. Skizze von M i nna von H erd e. Drei übermütige Mädel standen hinter dem Sperrbaum mitten auf deni Fahrweg und winkten lachend und gute Fahrt wünscknnd mrchziehenden Soldaten zu. Und die braune Lieselotte, das sonst ehr behütete Töchterlein eines geheimen Oberbaurats, geriet vor Begemernng so außer sich, daß sie ilyc feines Batisttüchlein, mit dem sie wie mit emer Fahne geschwenkt hatte, plötzlich dein wild- 739 — Prustenden Winde überließ und ihnr noch laut lachend cin „Hui!" nachrief. Ein breit im Fenster lehnender blonder bildhübscher Bursche fing den Raub mit einer verwegenen Biegung seines gesamten Oberkörpers ein und übernahm nun seinerseits das Schwenken mit dem weißen Fähnlein, bis der brausende Zug den Blicken der drei Mädchen entschwunden war. — Werner Straus selb, der die Brust und seine Mütze voller Blumen hatte, besah sich nun unter lebhaftem Geneck seiner Fahrt- genossen in aller Ruhe das duftige Beutcrstiick. Und da die schneeige Werse äußerst appetitlich war und obendrein ein sehr feiner Tust dem zierlichen Gewebe entstieg, steckte Werner seine eigene, wenn auch, weniger zierliche Nase hinein und verdrehte zum Ergötzen aller Anwesenden so possierlich schmachtend die Augen, daß zuguterletzt ein regelrechter Kampf um das Tüchlein entstand und daß es schließlich sogar Werners überlegener Kraft bedurfte, das reich bestickte Fähnchen nicht etwa in lauter Fetzen zurückzuerhalten. Rings um das Tüchlein zog sich ein Kranz- von Vergißmeinnicht und- es war wirklich so allerliebst und reizend, daß Werner es au erster Stelle seiner SamUilung zarter Erinnerungen cin- züv erleiden beschloß. Erst am Mend, als er trotz ausgiebiger Müdigkeit auf dem harten Strohsack nicht sogleich einzuschlafcn vermochte, schlug ihm das Gewissen. Er stellte sich mit großer Lebendigkeit das gertenschlanke Mädchen vor, bei dem er in der Hast der Fahrt nicht hatte feststellen können, ob eigentlich die roten Lippen lockender gelacht hatten als.die blendend weißen Zähnchen oder umgekehrt. Auf jeden Fall war das frische junge Geschöpfchen unzweifelhaft von größtem Liebreiz, gewesen und es war nicht einznsehcn, warum es sein Tüchlein nicht zurück und einen Gruß dazu haben sollte. Weil es ja leider mehr nicht sein konnte, sagte sich Werner bedauernd. Und da Werner nun in allen Dingen, die zweierlei Geschlecht angin^en, allermindest geschickt genannt werden mußte, machte ihnr! auf diesem Gebiet ein Feldzugsplan weiter keine große Schwierigkeit. Er wußte ja den Namen des Städtchens, durch das sie in eben jener Stunde gefahren ivaren, und so setzte er ganz einfach unter das Wort „Batisttüchlein" die Bitte um die Adresse der Besitzerin in die Zeitung, da er der rechtmäßigen Eigentümerin das kleine Heiligtum wieder Hüstelten möchte. Darunter schrieb Werner tn a JI € . r Offenheit seine genaue feldgraue Adresse. Die Folge dieser edlen Handlung war, daß der Eroberer der wnßen Fahne fünf Päckchen Liebesgaben, zehn Ansichtskarten und drei Briefe erhielt. Das iüberstieg mm an und für sich recht erheblich den erwarteten Erfolg, und wenn Werner Stransseld trotzdem niedergeschlagen war, geschah das lediglich, weil eben just der eine und erwarteto Brief ausblieb. Denn Liselotte kämpfte inzwischen einen harten Kampf. Sie war nämlich nicht nur den Namen nach eine Tochter aus gutem Hause, sondern sie war auch von sich selbst aus ein zartbesaitetes kleines Mädchen und hatte sich ihres plötzlich entbrannten nnge- bandigten Uebermutes hinter der Bahiischranke schon weidlich geschämt. Als dann gar die dicken Lettern in der Zeitung standen, an l^r Stelle, die nun einmal jedes Mägdelein aus einer leicht verzeihlichen Neugier alltäglich einsieht, war der Schuldbewußten w plötzlich, lind in einer solch strömenden Welle das Blut in die Wangen geschossen, daß es ein großes Glück war, daß Mama draußen in der Küche eigenhändig den Puter mit vorbereiten half, der Herr des Hauses anr nächsten Tage seinen alljährlichen' Ehrentag hatte. Aber nun war natürlich guter Rat teuer. Wenn maii erst siebzehn Jahre alt ist und einem ferner durch eine ganze Reihe von Jahren immer wieder gesagt wurde, was sich schickt und was sich mcht schickt, dann versteht es sich beinahe ohne eigenes Zutun von selbst, daß man auf eigene Faust nichts unternimmt, was im Leisesten nach einem Abenteuer aussehen könnte. Wenn sich also Liselotte nach einer langen baiigen Woche dennoch entschloß, ohne Manias Vorlvissen cin paar zaghafte Zeilen ans ern Briefblatt zu. zittern, war es eben ihre Rechtfertigung, daß es sich wirklich nur ein Tuch handelte, an dem Ln Schäfer vernähe vier Wochen ununterbrochen gestickt hatte, und daß es eine Schande lvar, so viel Mühsal in einem einzigen unbedachten Augenblick davonflattern zu lassen. An Werners blitzende Blauaugen bei dieser Rechtfertigung Nicht zu denken, gab Lieselotte sich die größte Mühe. Und jedenfalls — das Brieflein plumpste in den Kasten. Was war es für ein dummes Brieflein und welch cin knappes? Mer Werner war Kenner. Und das Dumme nnb das Knappe gefiel ihni am allerbesten. Er stteichelte die unsicheren Buchstaben mü> fühlte mit geschlossenen Augen ein solch wohliges Erzitterii, als sei er selbst diese kleine Lieselotte, die sicher ini allerersten nur' fußfreien Kleide saß. Und da Werner ,nun ein bißchen einen leichten Sinn hatte, uchessen durchaus kein leichtsinniger Mensch war, setzte er sich hrn und schrieb wenn auch nicht gerade zitternd — ein io zartes Feldpostbneflcm, wie es sicher nicht aus vieleiri Gran geschrieben wird. Und schwerlich wird nun jemand annehmen können, daß es Bewaiidtnis hatte. Im Gegenteil, hier begann in Wahrheit erst dav Spiel, aus dem später ein solch hübscher Ernst werden sollte, biifj auch ein wirklicher Kuß in der kleinen Geschichte vorkommt. Bis dahin freilich hatte es iwch einen langen Weg. Aber eines Tages bl,eb Werners Antwort aus, und wenn man mit nur achtzehn Jahren mitten ans der frischesten Gesundheit an Herzcns- rangen sterben könnte, wäre Lieselotte in größerer Gefahr gelvesen als d"r leichtverwundete Werner. Man h-t t ja ein tiefches und heiligstes Geheimnis, sonst hätte Werner sehr lercht die gütige Pflegerin bitten können, die Feder! buimat für ihn zur Hand zu nehmen. Aber was hätte die feine stüte Frau wohl sagen sollen, lvenn es in der Anrede Lieselottes hieß und ans der Adresse Lu Schäfer. Es war nicht anders, Ln Schäfer wurde zur Dritten im Bunde ernannt. Und rveil es nun einmal heraus ist Md also auch ans?- geklärt werden muß, soll hier offen stehen, daß diese Maßnahme lediglich der Einfachheit halber getroffen war. Lu s Manla war moderner als Lieselottens. Lu durste eigene und unkontrollierte Post empfangen. Was in diesem Fall — es muß zugegeben werden'— einen füllen Nutzen hatte. Wie hätte es sonst geschehen können, daß Werner und Lieselotte ouiem häßlichen, regnerischen und stürlnischen Herbstabend unbehelligt in -Lchäsers ausgedehntem Garten auf und ab gingen und weder von dem Regen noch von dem Sttirm etwas merkten! Zaghast war Lieselotte zwar auch jetzt noch und Werner hatte den rechten Arm noch in der Binde, aber zuguterletzt duldete Lieselotte, daß er den linken nahm. Sie hatte ihm auf seine flehentliche Bitte und zwar jetzt mit allem Vorbedacht das bewußte Tüchlein mit den Vergißmeinnicht silr immer und ewig znrückgegeben und konnte sich seinem Tank nicht entziehen. Wenn nun aber jemand denken sollte, daß Werner stürmisch zu Werke ging, dann hat man sich doch in seinem Naturell geirrt.! Denn er zog Lotte er kürzte den Namen ab — so be Huts asm lute möglich in eine triefende Laiibe, hob mit der linken Hand ganz ganz teile ihren gesenkten Kopf ans, sah ihr zuvor, so gut es di§ heremgebrochene Dämmerung gestattete, in ihre beide leuchtenden Augen Und küßte dann erst diese, bevor er mit einer großen Andacht ihren Mund küßte. , Tann standen sie beide still und nun hatte auch der Regen ausgehürt. . . Ter kräftige junge Bursche zog das am ganzen Körper bebende seine Mädchen an sich und begann zu flüstern von seinen Ettern, zii denen er auf der Urlaubsreife war. Und sprach von seinem Studium, und daß er wie sein Vater mit all seineu Interessen bei der Medizin sei und am liebsten aller Welt helfen möchte. Und die kleine Lotte, die ein Herz hatte, als sei es aus purem Mitgesühl gemacht, spürte kaum, daß ihr unaufhörlich Tränen über die Backen liefen. Aber auch Werner wurde es eigen weich und schwer, und dap er im letzten Abschied dem Mädchen die kleinen weißen Hände küßte, soll zu seiner besonderen Ehre gesagt sein. Und nun gibt es schon den ganzen Herbst hindurch zwei Menschen mehr, die trotz peinlichster Pflichterfüllung an nichts denken als einer den andern glücklich und reich zu machen. Seim Landsturm im Zelde. Von Fritz Arens. Ein rauher Herbftstnrm weht über die Felder und rüttelt an den Telegraphenstangcn, die wte schlanke Nadeln längs des Bahndammes stehen. Ter Herbst im Westen Frankreichs ist nicht so kalt wie bei uns, aber regnerisch! und unfreundlich. Das wissen nicht nur die Feldgrauen, die im Schützengraben liegen, sondern auch die braven Landstürmcr, die längs der Bahn Tag und eracht Wache halten. Besonders empfindlich macht sich der rauhe Wind hoch oben aus der Brücke bemerkbar. Hier steht ein Landsturm- mann, den Blick in die dunkle Weite gerichtet, und sinniert und träumt sich zurück in die Heimat zu Weib und Kind. Und er summt leise vor sich hin: Bald ist es Friede, Dann komm' ich> wieder! Wischj^Dir die Träne ab Mit SandpaPier. Es kommt ihm recht zum Bewußtsein, wie sich in diesen Worten Ernst und Humor paart. Da..., ist es nicht, als wenn ein Geräusch an sein Ohr dringt? Aufmerksam horcht er in die Ferne. Der Schall gedämpfter Schritte kommt näher. Der Landsturm- mann bringt^ das Gewehr vor imd rust laut in das Dunkel dev der Nacht: Halt! Wer da? Als Antwort kommt zurück, daß der Revisionsossizier da ist. Erleichtert atmet der Landsturmmann ans und erstattet die vorschriftsmäßige Meldung. Dann ist er wieder allein, weitab von seinem Wachlokal. Mitten in Feindes-' land, fern der Heimat, „..bald ist es Friede.." „Bald?.." * In einem der Wachzimmcr wird gesägt und geklopft. Drei Landstürmer, die in diesem Zimmer einer Villa einquartiert sind, zimmern sich ein Wandrcgal zurecht, die essende Stelle ist gesunden, aber das Bild, daS dort hängt, muß weichen. Es ist ein einfacher, billiger Druck, cin Bild, das dem Geschmack des geflohenen Villenbcsitzers nicht gerade ein günstiges Zeugnis aus- 740 — stellt. Das Bild zeigt eia »ou blondem Gelock umgebenes Mädcheu- 0"'^,Hängt das Bild über mein Bett," sagt der eine der Land- ftürmer.^ ^^hl verliebt in das Mädchen," spotten die andern. „Ehrlich gesagt: ja!" „Wie kommt denn das?" „Das-Bild sieht meinem jüngsten Töchterchen sprechend ähnlich." Und die drei Landstürmer stellen sich um das Bild herum und betrachten es mit umflorten Blicken. Jeder hat ein Kind daheim . . Und bald sitzen alle drei am Tisch. Sie haben -ihr Taschenbuch 'hervorgesucht und kramen aus den Ecken che kleinen Photographen hervor, die von der Heimat, vom -Heim erzählen. Wovon die drei in dieser Nacht >vohl geträumt haben r * Es ist morgens nur halb sieben Uhr. Da reckt sich ans einem der Betten des Wohnzimmers eine lange Gestalt empor. M, richtig! Die beiden andern Kameraden sind draußen aus Posten. Um acht Uhr kommen sie zurück, er dagegen mrrß erst unk nenn Uhr aufzielwu. Da heißt es die Stube fegen und bcu Ofen Heizen. Rasch in die Kleider und Kaffee geholt. Nach dem kargen Frühstück geht es an die Arbeit. Ter Fußboden wird eingesprengt und scnrberlich gereinigt. Freilich, eine Hausfrau würde noch manches aus den Ecken und unter den Betten hervorholen, aber so genau geht es hier nicht zu. Nun kommt die schwere Arbeit: den Ofen anheizen! Papier, dünne Holzstückchen darüber uub dickes Holz Unaufgelegt Rasch flackert das Papier auf, einzelne der dünnen Holzstückchen fangen Feuer, und befriedigt schließt er die Ofenklappe. Aber er wartet vergeblich auf das liebliche Knistern. Wie er so nachdenklich vor dem Oien sitzt, öffnet sich die Tür, die beiden Kameraden treten ein und brachen in ein schallendes Gelächter aus. „Ja, ja," sagt der eine, „das Schriftstellern ist doch leichter als das Feueramnachen!" Auch das Ofenheizen will gelernt sein, das sieht der Schriftsteller ein, der jetzt als Land stur nrinann im Felde steht. Die kundigen Hände der andern haben den Ofen bald in Schwung gebracht: der dampfende Kaffee wird geholt und sendet verlockende Düfte in das Zimmer. Ta ... ein mehrmaliges Klingelzeichen . . . Alarm . . . Die Hände lassen die Kafseeschale sinken und greifen nach Helm und Gewehr. Und hinaus geht es in den frisch-kalten Morgen . . . Der Andreastag. (30. November.) „Andreas, lieber Schutzpatron, Gib mir doch einen Mann! Räche doch jetzt meinen Hohn, Sieh mein schönes Alter an? Krieg ich einen oder keinen? — Einen." So beginnt das Lied „Ter beständige Freier", das nach einem „Fliegenden Blatt" von -Achim v. Arnim und Clemens Brentano in der Sammlung alter deutscher Lieder „Des Knaben Wunderhorn" veröffentlicht worden ist. Das dem 16. oder 17. Jahrhundert angehörende Gedicht weist eine in der damaligen Zeit beliebte poetische Spielerei ans, die „Echo" oder „Wiederschall" genannt wurde und die, wie der angeführte Vers zeigt, in dein Wiederklang der letzten beiden Silben einer jeden Strophe bestand. In den beider! folgenden Strophen des Liedes zeigt sich das „Echo" von einer weniger liebenswürdigen Seite, denn bte Strophen endigen folgendermaßen: „Oder sucht er mir allein. Und sonst keiner zu gefallen? — Allen." „Jst's ein Witwer? Ist er alt? Ist er hitzig oder kältlich? — Aeltlich." Das Lied bezieht sich auf das bekannte Orakel in der Audreas- nacht, das noch vielfach in der dem Gedenktag des dlpostels Andreas (30. November) vorausgehenden Nacht, bei uns besonders aber in den ländlichen Gegenden, im Schwünge ist. In Ostpreußen legen sich junge Mädchen Haferkörner und Leinsamen vor dem Schlafengehen unter das Kopfkissen, und sie sprechen dabei: „Hafer und Lein, ich für dich, Heiliger Andreas, ich flehe dich, Lasse im Traum erscheinen Mir den Liebsten meinen." In Schlesien wenden sich die Heiratslustigen an den Heiligen mit folgendem Versleiu: „Herzelieber Andreas! Gib mir zu erkennen, lvie ich heaß, Gib mir zum Augenscheen (schein). Welcher soll mein Liebster seen." Anderswo heißt es : „Andreas, heil'ger Schutzpatron, hör' mich, gib mir einen Matt«, llnd laß mich im Traume sehn, ob er häßlich oder schön, Ob er geistlich oder weltlick, ob jung ist oder Mich. Heil'ger Andreas, steh mir bei, dgß ich s seh im Konterfei." Urn das Gewerbe des zukünftigen Mannes zu erfahren, gieße» die Mädchen am Andreasabend Blei durch einen Erbschlüssel in kaltes Wasser oder schlagen das Weiße eines Eies hinein. Zieht man ein gerades Scheit ans dem Holzhaufen, so ist der zukünftige Gatte schlank, zieht man ein krummes, ist er bucklig. In Brunnen und Quellen sieht man in der Andreasnacht das Bild des Zukünftigen. Wenn man Hering ißt und dann träumt, jemand stille einem den Durst, so heiratet man diesen. Zählt man Späne und ist die Zahl gerade, so bekommt man einen Junggesellen, ist sic ungerade, eine» Witwer. Mle diese und ähnliche Bräuche der Andreasnacht tverden aber nur von unverheirateten Angehörigen des weiblichen Geschlecktes, der jüngeren sowohl als auch ganz besonders der älteren Semester, ausgeübt. Die gelehrte Forschung behauptet, daß dev heilige A' dreas, der schon früher der Gütigste der Heiligen genannt wird, hier in der Volksanschauung den altgermanischen Freyr, den Gütigsten der Götter, vertritt, der den Ehen Vorstand und alH Schutzspender verehrt wurde. Eine andere Erklärung knüpft an den Namen des Apostels Andreas an, der griechiscUn Ursprunges ist und von dem Worte au er, andros (Mann) abzu- leiteu ist. Es ist immerhin möglich, daß das Mannesorakel der Andreasnacht sich im griechischen Sprachgebiet entwickelt hat und dann im Gefolge der christlichen Religion zu uns gekommen ist. Vstchertijch. - Deutscher Wille Ul u n fl wart). Zweites No- vemberhest. (Verlag von Georg D. W. Eallwey, München. Kriegsausgabe zum ermäßigten Preis. Vierteljährlich 3 Mcrrk.l Das Heit, das in seiner Stiinmung dem Totenfest enisvricht, wird eingcleitet durch einen Gedichtzyklus von Ferdinand AvenariuS »Zum Totentag". Der erste Aussatz, von Karl Heinrich, spricht von „unserm Willen zürn Leben" Darin wird das ernste Thema vom Sterben der Völker, vom Geburtenrückgang, das uns schon vor dein Kriege beschäftigte, iin Hinblick auf die Gegenwart erörtert. Darin führt Professor Paul Natorv seine Aussatpeihe über das Thenia Krieg n,id Frieden weiter. In einein größeren Beitraa über „Volkstnm-Deiilschtnin" beschäftigt er sich nnt dem „Wesen* des Deutschtunis und silcht ihm seine»i Platz in der weltgeschicht- licheii Entwicklung zu bestiminen. Tiiina von Waldkampf behandelt die beiden großen Gruppen der politischen Betätigung der Frau in einern Allfsatz über „Frauenbewegung" unb ..nationale Frauenarbeit". Hermann Utlinann berichtet über feine Beobachtungen hinter der östlichen Front in sehr anschaulichen Darstelliingen „Polen, Juden, Deutsche", Ueber „Soldatengräbcr und Kriegsdenkmäler gibt Professor Oskar Strnad an der Haiid einiger Zeickmmgen praktische Vorschläge, er sucht darzutun, welcher Art dw künstlerischen Gesichtspimklc sind, d,e bei der Euichtung von Gräbern oder Denkmälern — beide sind ja ihreni Wesen nach verschieden — in Betracht konnnen. — D e r T ü r in e r (Kriegsausgabe). Heraiisgeber: F. E. Frhr. v. Grotthuß. (Stiittgart, Greincr & Pieiffer.) Ans dem Jiihalt des ersten Tezeinberheites: Bulgarien 1915. Von Ernst K. Miink (Sofia.) — Aus den katalaumsckeu Feldern. Von P. Mahler. — Mehr nationales Verantworillchkeirsgefühl! Em Mahnruf an die deutschen Frauen. Von Trude Barth. — „^redipicatk«^ — Der Erzpwat. Ein antiker Vorläufer John Aulls. Von Gustav Ste;enbach-Frei- burg i. Vr. — Das geistige Frankreich im ersten Kriegsjahr. Von Dr. M. Ritzenthaler. — Die Ungarn unb ihr Staat. — Das russische Kmservapsttum. - Ein Ehrentag der deutschen Jugend. - Das rumänische Problem. — Der Handelskrieg mit England. — Soldatengrab niid Kriegsdenkn'. ck. Bon Karl Storck. — Zu Menzels hundertstem Geburtstag. Von Karl Storck. - Türmer« Tagebuch: Der Krieg. — A»cf der Warte. — Kunstbcilagen, — Notenbeilagen. _ Lcherzrätsel. Ich hatte Um noch nie gesehen. Doch ivar er inir genau bekannt. Ich wlißte iiicht, lvie mir geschehe«!, Als er so dräuend vor lnir stand. Das eine iühlt ich nur beklommen: „Vor dieseii! Gast entflieht mein Glück." Und doch hat er mir nichts genommen, Er ließ sogar etwas zurück. Gering mit' war des Fremden Gabe, Doch bleib' ich ihrer eingedenk! Nun sagt, ivaS ,var das iür ein Knabe, Was war sein Danaergeschenk? Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rätsels in voriger Nummer! Talk, Talg. Schctstleltung: Atlg. Goetz. - Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen UniversitärS-Buch- und Clemdruckerei. R. Longe, Siebe»