Moiliag. den 22. November Die VOM Rauhen Grund. Roman von Paul Grabein. (Nachbruck verboten.) (Fortsetzung.) „Was es lvar? — Kind, sie sprechen doch: wenn jes so klopft, dreimal! — in der Stunde stirbt eins int Hause." „Ach, fängst du auch wieder an mit dem Unsinn?" llnd enger zag Marga die Bettdecke um sich. „Ich weiß nicht, Magri — es ist auch mit einermnäl so still geworden im Hause. Bis vor einer Viertelstunde noch dies Getobe drüben in der Gaststube, und dann mit eins wie abgeschnitten. Sie sind gegangen, alle miteinander ganz plötzlich. Und jetzt wimmert 'der' Hund da drüben so jämmerlich. Immerfort — hör' doch nur, wie er sich reut!" Marga lauschte, und deutlich vernahm sie jetzt die leisen, langgezogenen K'tagetone. Da lief es kalt über sie hin. „Ja — das hört sich wirklich ganz schauerlich am" Und sie richtete sich vom Lager auf. Ihr Blick züchte in plötzlicher Angst das Antlitz der Greisin. „Was sollen wir denn nun tun, Großmutter?" „Den Mannes wecken." „Der ist ja heute wieder in Köln geblieben." „Daun teil Vater." Marga nickte. Hastig erhob sie sich und hüllte sich in die notwendigsten Kleider: So eilte sie mit dem Sicht aus dem Zimmer. Doch gleich war sie wieder da. „Großmutter — der Vater ist nicht in seinem Zimmer!" „Nicht?" „Nein! Als er auf mein Klopfen nicht antwortete, trat ich ein — aber sein Bett ist noch unberührt." „Wo soll er denn aber nur sein?" Ein Schweigen. Aus den dunkeln Winkeln des Gemachs, das nur die Kerze in dem Leuchter spärlich erhellte, kroch es an Marga heran. Aber noch einmal entwand sie sich, dem Grauen. „Vielleicht ist er mitgegangen mit den andern?" Die Reusch-Mutter schüttelte langsam das Haupt. Ein schwerer Ernst lag plötzlich auf dem alten Antlitz. Und nun erhob sie sich. „Konnn!" „Wohin denn?" „Hinüber ins Gastzimmer, wo der Hund so heult." „Großmutter — ich Hab' solche Angst!" „Komm!" Fast streng klang es. Da gehorchte Marga. Aber ihre Hand griff nach dem Arm der Blinden. Bebend drängte sie sich an die alte, hilflose Frau. So schritten sie hinüber nach dem Gastzimmer und öffneten. Noch Licht in der Hängelampe? Trotzdem kein Mensch mehr hier war! Und Margas Auae drang durch beit schwer ren, bläulichen Tabaksdunst über die lange Tafel hin. Die Angst wich im Moment einem Ekel. Dieser kalte Dunst von Tabak und verschüttetem Wein, die Batterien von Flaschen, umgestürzte Stichle — wie widerwärtig das alles! Doch nun ein Auswinseln und Scharren, hinten unterm Sofa. Diana kan: eilig hervorgekrochen und jetzt zu ihnen, hell aufheulend — wie um Schutz zu suchen. Da fiel es Marga Neusch von neuem an. Eine würgende Angst. Ihre Augen, die sich jetzt an den Qualm gewöhnt hatten, richteten sich nach dem Sofa, in einem Suchen, einem grauenvollen Ahnen, und plötzlich krallten sich ihre Finger um den Arm der Großmutter. „Was siehst du?" „Der Vater! — Da — auf dem Sofa!" Und sie warf den Kopf gegen die Schulter der alten Frau, um dem schrecklichen Anblick zu entgehen, klammerte sich zitternd fest an der schwachen Greisin. Eine Weile stand die Blinde, ohne sich zu rühren. Dann sagte sie seltsam ruhig: „Ich wußte es." Und nun löste sie sich von der Enkelin. „Führ' mich hin zu ihm." „Ich kann nicht!" „Bist du so feige?" Da leitete Marga die Großmutter zum Sofa bin, die Augen starr weggewandt. Doch dann riß sie sich los, geschüttelt von Grauen. „Ich wecke die andern!" Und sie stürzte davon. Die Blinde aber tastete nach den Händen des Toten, fand sie und legte sie übereinander. Dann stand sie neben dem Lager, stumm und unbeweglich, und dicht neben ihr der Hund. Still war er jetzt geworden. Und es war etwas! Ergreifendes in deni trauervollen Blick, den er auf den toten Herrn heftete. Wie wenn die gefangene Seele in seinem tierischen Leib den letzten Geheimnissen der Natur doch näher stand, als Menschenhochmut ahnte. Die Reusch- Mutter aber litt verstehend den armseligen Hund am Laaer des Toten. Sie hatte ihre mageren Finger gefaltet und die lichtlosen Augen niedergesenkt ans den Hingeschiedenen Sohn, als vermöchten sie ihn zu sehen. Und sie sahen ihn auch. Als kleines, unmündiges Kind, das ihrem Mutterherzen und ihrer Muttersorge nahe gewesen — lange Jahre hindurch. Da bewegten sich ihre welken Lippen leise. „Hannes." Durch die Fenster des w üsten Zech ge wachs drang laut los von draußen der erste Schein des Tags. Fernher aus der Ewigkeit. Und er legte sich auf die fahle Stirn dort auf dem Lager wie eine ernste, feierliche Hand: Jetzt bist du mein! * Am dritten Tage darauf begruben sie den Reusch- Hannes. Es war eine große Angelegenheit für den ganzen 722 Rauhen Grund. Der Hirschwirt war ja weithin bekannt und angesehen gewesen Zeit seines Lebens. So gab ihm denn ein langer Trauerzug das Geleite, mit vielen schwarz umflorten Bannern. Voran die Griiine Gilde mit ihrem Hauptmann, Obersteiger Hannschmidt, und der Fahne. Freilich, der Ehrenvorsitzende, der Herr von Grund, war zu Hause geblieben. Er war ein guter Hasser noch übers Grab hinaus, und ec hatte es dem Reusch-Hannes nie verziehen, daß er ihm damals so iibel mitgespielt bei der Grubenver- schmelznng. Aber er harte doch einen Vertreter geschickt vom Adligen Hause, seinen Neffen, den Eberhard von Selbach. der noch immer dort zu Besuch war. Der ging jetzt, stattlich anzusehen in seiner Ofsiziersunsiorm, neben dem Hauptmann der Grünen Gilde mit im Zuge. Auf Hannschmidts anderer Seite schritt Gerhard Bertsch. Aber die beiden vornehmsten Gäste bei der Trauerseier hatten sich vorhin beim ersten Begegnen nur mit einem kalten, formellen Verneigen begrüßt. Ohne ein Wort. Nun sahen sie starr geradeaus, alle beide. Es war überhaupt ein trübseliges Begräbnis trotz all der Ehren. Unaufhörlich rieselte der Regen nieder, während sich der Zug durchs Dorf wand. Unter dem gewölbten Dach der zahllosen Regenschirme anzusehen wie eine riesige, schwarze Schildkröte, die langsam den Weg entlang kroch. Dichter, weißgrauer Dunst lauerte int Tal und verschlang die Berge droben. Schmutzig, gelbgrau, hingen die Rauchfahnen an beit Kaminen von Christians glück, wo der Trauerzug vorbeiführte, auf dem Weg zum Friedhof droben ani Waldrand. Naß glänzten Holz und Eisen auf dem Werkplatz, an den Schuppen und Ladebühnen. So weit entfernt schienen alle Dinge in der dicken, feuchten Luft. Geduckt schlich sich der Rauch aus den Erzhausen vor den Rostöfen über den Boden hin und erfüllte die ganze Umgebung mit seinem ätzenden, säuerlichen Dunst. Ein dichter, weißer Schleier. Bisweilen verschwanden die Baulichkeiten des Werks ganz darin. Nur oben hingen, seltsam und unwahrscheinlich nach unten abgeschnitten, die dunkeln Umrisse von Kaminen und Kühlern wie frei in der Luft. Dumpf klang «us dem Dunst drunten im Tal, vom Unterdorf her, das Glockenläuten herauf, und als ernstes Echo antworteten die Trauerchoräle des Posaunenchors, mit dem die „Finen", die Brüder vom Gebetsvereiu, dem Toten das Geleit gaben. Und dann war der Zug auf dem Friedhof augelangt. In langem Spalier stellten sich hier die Vereine mit ihren Bannern vom Kirchhofstor bis zur Leichenhalle aus. Eine Ehrenftraße, durch die nun, von der Trauerkutsche her, Pfarrer Burgmaun geschritten kam, au seinem Arm die alte, blrade Frau uus dem Hirschen, die Mutter des Reusch Hannes. Und hinter diesem Paar seine beiden Kinder. Viele Blicke trafen Marga und ihren Bruder auf diesem Gange. Und nt manchen versteckte sich nur schlecht der Neid. E hatten nun nichts mehr zu sorgen! In Ruhe konnten sie verzehren, was der da vorn im Sarge zusammcngerasst hatte nt seinem Leben. Mocht' ein schöner Batzen sein' Nun schritten die Leidtragenden mit dem Geistlichen auch vorn bet den Ehrengästen vorüber. Ein betroffenes Staunen stand in den Mienen Eberhard von Selbachs Er ha-tte nn Adligen Hanse schon manches gehört von Marga Reusch. Aber so schön hatte er sie sich doch nicht vorgestellt' ^hne zemanden anzublicken, schritt sie neben dem Bruder dahin. Stolz aufgerichtet. Aus dem düsteren Gewand, das ihre schlanke Gestalt eng umschloß, rauschte es knisternd auf bei jebcm Tritt. „Alles auf Seide gearbeitet!", flüsterte es irgendwo ans Frauenmuud. Hämisch und doch begehrlich. Jetzt kamen die Vier gerade an Gerhard Bertsch vor- Starr hing sein Auge au dem Banner der Grünen Gilde, das ich vor dem Geistlichen salutierend senkte. In Margas GeUcht flog es wie ein Beben um die Nasenflügel Marmorblaß schimmerte ihr Antlitz unter dem dichten, schwarzen Schleier hindurch. Doch hoch trug sie ihr Haupt, von dem der Krepp hinten düster und schwer niederwallte, bis zu Boden fast. , Wie eine Königin! dachte Eberhard von Selbach. Und sem Auge tnng an ihren schlanken Linien, bis sie in der Halle verschwunden war. Dann folgte er auch er neben dem Werksdirektor von Christiansglück, als erste des Trauer- gcletts o Gerhard Bcrtschs Zügen stand jetzt wieder die alte Festigkeit, ^za, ein fast herausfordernd scharfer Zug. Was war das da eben gewesen? Während Pfarrer Burgmann rm Boruberschrciten an all den andern Vereinen bei der gesenkten Fahne dankend geilickt, hatte er hier, bei ihm und Hannschmidt neben dem Banner der Grünen Gilde, kalt vorbeigesehen, als wären sie Luft. Und es war nicht unbemerkt geblieben. Von allen Seiten hatten sich die Augeii hergewandt — erstaunt, betroffen. Zerstreut hörte Bertsch nur aus die Trauerzeremonie hin. Burgmann machte es auch kurz. Nun hatte er seinen Segen gesprochen. Die Träger, acht Kameraden des Reusch- Hannes von der Grüneil Gilde, nahten sich in ihren Schützen- uniformen und ergriffen die Bahre, um sie itach der Gruft zu trageii. Nach dem Landesbrauch würden die Frauen dorthin nicht folgen. So trat denn Gerhard von Selbach als erster der Trailerversammlung zu den Hiitterbliebenen, um fein Beileid auszusprechen. Der Sohn Reuschs stellte izn den bcibeit Frauen vor. Jeder in der Halle blickte neugierig herüber, wie der Vertreter des Adligen Hauses sich nun vor Marga Reusch verneigte in seiner glänzenden Uniform. Tief und respektvoll. Und jetzt reichte sie ihm dankeiid die Hand, lieber das schöne, blasse Gesicht unter dem Schleier glitt es wie ein Hauch befriedigten Stolzes. Auch Gerhard Bertsch gewahrte es, und zwei Falten gruben sich ihm tief um die Mundwinkel. Sie standen jetzt oft dort und gaben seiner Miene etwas Hartes, Verächtliches. Kurz wandte er sich ab und schloß sich Hannschmidt an, der mit der Grünen Gilde dem Sarge nachfolgte zur Gruft. Alle waren sie jetzt dort versammelt in dem strömenden Regen, um die offene Gruft, neben der der Sarg stand. Zunächst der Bahre die Fahnen mit den Abgeordneten der Vereine. Hinter dem Banner der Grünen Gilde zwölf Mann unter Gewehr. Sie sollten dem dahingeschiedenen Kameraden die dreimalige Ehrensalve über das Grab feuern. Nun öffnete sich eine Gasse in der dichten Menge. Pfarrer Burgmann trat an die Gruft. Trotz des eiskalten Novemberregens barhäuptig. Abermals senkten sich vor dem weißhaarigen, knorrigen Alten all die Fahnen imb entblößten Degen tief zur Erde. Schweigend überflog sein Auge die Reihe der bunten goldgestickten Embleme. Doch wie er nun an das Banner der Grünen Gilde kam, da flammten unter den weißen Branenbüschen plötzlich Zornesblitze hervor. Heftig reckte sich sein Arm gegen die Fahnenträger und seine beiden Begleiter aus. „Ja — da steht ihr nun mit eurem Panier und trauert! Aber wird euch nicht der Boden zu heiß unter euren Füßen hier an diesrem Grabe? .Habt ihr dem da —" er wies zu dem Sarge hin — „nicht zum Tode verholfen? Zu einem unseligen Ende, unvorbereitet, ohne den Trost der Kirche — mitten heraus aus wüster Böllerei? Saufen — das ist eure ganze Kameradschaft! Daß ich es euch einmal sage, laut vor aller Welt, in die verrotteten Gewissen hinein. Und Gott der Herr hat euch das Zeichen geschickt, daß es euch Zurufe wie Posaunengeschmetter: Kehrt um! Ehe es zu spät rst — che auch ihr Hinfahrt in euren Sünden, gleich diesem hier!" Atemlose Stille war eingetreten. Wie niedergeschmettert standen alle die Hunderte ringsum und starrten zu den Abgeordneten der Grünen Gilde bei ihrer Fahne hin. (Fortsetzung folgt.) Schwarz-Gelb. Von R n d o l f M i ch a c l. Ueber den polnischen Aeckern lag der Schnee in weiten Wellen.» Ter Wind faßte die paar Tannen und Büsche, daß sie zitternd und frößelnd die weiße Last abzuschnttcln suchten. Aber immer wieder deckte der leise Schnee sie zu. Tann und wann hallte über die offenen Felder ein Schuß, vervielfältigt wie der Ruf in einer weiten Halle. Das waren streifende Patrouillen, die ans schwierigen Wegen das breite Borge! and c durchkreuzten. Oeslcrreicher und Deutsche lagen gemeinsam m diesem .Hügelland den Russen gegenüber. Jetzt wurde das Schießen lebhafter. Sie hatten ein Ziel. Den Gegner sahen sie im Schatten durch das im Schneewirbel ver- schwrmmende Licht. Tann wurde es wieder stiller. Noch ein paar Schüsse, als hätten sie sich verirrt. Und dann das Schweigen Ter österreichische Schwarmsührer Tübinger lag schon seit dein grauen Morgen mit seinen drei Mlann an derselben Stelle hinter ein paar zerzausten Tannen und wartete, der Schnee sollte Nachlassen und das Licht freier werden. Aber er tvartete umsonst ^etzt am Nachmittag mußte er in-it seinen Leuten häufiger schießen. Tenn oft sah er in der verwehten Ferne einen Russen über den 723 Hellen Schnee laufen. Mer noch tonnte er sich nicht weiter Wagen. Und so hoffte er auf die Dämmerung!. Ter Schnee lieh nach. Aber eine starke russische Kavallerie- Abteilung hielt die vier Oesterreicher fest hinter ihrer kargen Deckung. Die Glieder wurden ihnen steif. Tenn der Schnee deckte sie zu, und erheben konnten sie sich nicht. Das Auge wollte müde werden. Slber der Feilst» war unruhig, zeigte sich hier und da und zwang sie zum wachen. Ta entschloß sich Tübinger, die Nacht auszuharren und am Morgen vorzugehen. Sie deckten sich gegenseitig mit ein paar Zweigen zu und wachten. Tübinger wußte, was er wagte. Mer er blieb. Sie teilten sich in ihr bißchen Brot und Kaffee, denn ihr Gepäck hatten sie bei der Truppe gelassen. Und morgen gab cs ja auch wieder etwas, wenn sie zurückkamen. Sie schossen in Zwischenräumen die ganze lange Nacht. Und die Nüssen schienen wirklich zu glauben, daß ihnen eine ganze Kompagnie gegenüberliege. Tenn sie blieben, wo sie waren und knallten in die Nacht hinein. _ Der Morgen kam müde. Und mit dem Licht kam wieder der Schnee. Tübinger wartete zwei, drei Stunden. Die Luft blieb dick von beit rieselnden Flocken. Ta mußten sie zurück. Denn der Hunger und die Kälte waren ärger als die Russen. Aber in dem tveichen, tiefen Schnee gab es gar kein Kriechen. So mußten sie laufen. Auf einen halblauten Pfiff ihres Führers sprangen sie auf und sprangen zurück, so gut e£ die steifen Beine erlauben wollten. Tie Russen sandten ihnen Salven nach. Die klangen halb ärgerlich, halb wütend. Und die vier schleppten sich wie Lahme über die naßkalte Decke. Prasselnd jagten ihnen die Kugeln nach. Ta fielen zwei von Tübingers Leuten. Der Schnee deckte sie zu. Und das Blut färbte ihn, daß er aussah wie offene, blühende Rosen. Tie beiden andern trieb es toeiter. Flüchtig Wateten sie in der weißen Wolle. Tübinger griff nach seinem Bein, durch das ein jäher Schmerz ging. Aber er sprach kein Wort. Er schleppte sich vorwärts in einem dunklen Trieb. Doch das Bein wurde schwächer. „Faß mich!" bat er leise den müden Begleiter. Ter packte ihn um den Leib und zerrte ihn mit. So kamen sie in einen schützenden Wald. Dort sanken sie gleichzeitig auf einen Stein nieder, als hätteit die Seelen sich vorher verabredet. Tübinger schloß die Augen. Die brannten ihm vom Feuer des Blutes. Tann stürzte und stolperte er weiter, müde, blaß und hungrig. Er Nwchte sich keine Rechenschaft geben, ob er seine Pflicht getan hatte. Wie ein Rad, das weiter Muß. weil eine Kraft hinter ihm ist, trachtete er vorwärts. Weg und Richtung waren ihm gleich. Dort hinten irgendwo ntußten seine Freunde sein, das ahnte er. Er zählte u^cht die Stunden und maß nicht die Straßen, sondern trottete blind nrit seinem wunden Bein. Er fühlte den Schmerz nicht, denn das Blut war heiß in allen Fasern. Nur bisweilen ging ihm die Kälte wie ein Schauer über den Leib. Schwer trug er an seinem Körper. Aber das Geioehr hing ihm unversehrt über den Rücken. So wanderten die beiden den ganzen Dag. Ueber Aecker, die unberührt iur Schnee lagen: durch Wälder, in denen die Zweige und Aeste unter der Last brachen; durch ein verlassenes Dorf. Die beiden wunderten weiter. Keiner fragte wie weit; keiner fragte wohin. Mer sie fühlten es dumpf. Doch als die Dämmerung wieder kam, stolperten sie von einer Höhe herunter in ein kleines. Dorf, in dem Menschen waren. Menschen. Ja, Soldaten. Auf der Straße stand ein deutscher Bagagewagen; die Pferde zugedeckt. Tübinger und sein Kamerad erreichten den Wagen und klammerten sich wie Ertrinkende an die vereisten Räder. Sie fühlten keine Freude und keine Ermattung. 'Aus dein dunklen Holzhaus trat ein deutscher Soldat. „Woher kommst du, Kamerad?" Tübinger hob leicht den Kops, und sah den Deutschen an und schwieg. Ter Deutsche sah die Ermattung seiner beiden österreichischen Kameraden, nahm sie beim Arm Und zerrte sie hinein in die warme Kate. Ein Weib mit schmutzigem Haar und rotem Tuch saß auf einem Schemel und schaukelte eine Wiege. Der polnische Bauer stand am Herd und probierte eine alte Pfeife. Vom Fenster erhob sich! ein anderer deutscher Kamerad und half die beiden Oesterreicher hineinziehen. Da waren die beiden Deutschen und die Polen geschäftig, jenen das müde Leben wieder zu wecken. Man legte sie neben den Ofen, nahm ihnen die Röcke vom Leib, verband Tübinger die Schußwunde und suchte ihnen etwas warmen Kaffee einzulöffeln. Derweilen wurde es Mend. Der Pole entzündete auf dem Rande des Rauchfanges ein Licht, warf ein paar Stücke Tannenholz in das Herdfener und paffte weiter. „Dobje!" grinste er und zeigte auf den Herd uird die beiden Kranken. Sonst sprach keiner ein .Wort in dein engen Raum. Es lvar cme fast heftige Stille. Der eine deutsche Soldat, eilt blonder Mann in den besten Jahren, beugte sich über die beiden Oesterreicher und suchte zu helfen. Der andere im braunen Bart sah prüfend die verblichenen Heiligenbilder lmter der Decke. Langsam kam den beiden Oesterreichern Kraft und Besinnung wieder. Tübinger hob den Oberkörper und stützte sich auf beide Arnie. „Schönen Tank, Kameraderi," sagte er leise und blickte dann feinen Gefährten an. „Erhol dich man," ermahnte der blonde Deutsche Tübinger und gab ihm wieder warmen Kaffee. Am späten Abend saßen die Vier zusammen und sprachen mit leiser, müder Stimme von ihrem Schicksal. Die beiden Deutschen hatten mit ihren Wagen in dieser Richtung ihre Truppe gesucht, hatten sie aber verfehlt in dem Schneegestöber der berden letzten Tage. Nun warteten sie auf durchreitende Patrouillen, unr ihr Regiinent zu erfragen. Der Wagen wurde auf dar Hof gefahren, ganz nahe in den Schutz des Hauses. Tie Pferde blieben angeschirrt. Die beiden Deutschen wachten und horchten. Tie Nacht war klar. Ter schwarz-blaue Himmel trennte sich scharf von den weißen Wäldern. Tie Sterne blinkten wie tausend silberne Augen. Plötzlich fuhr über Hof uitb Straße das Knattern eines Maschinengewehrs. Tak tak tak tak tak! in abgerissenen Sätzen. Tie Pferde bäumten sich vor dem Wagen. Die beiden Deutschen sprangen durch die Tür hinaus. Da knatterte das Gelvehr wreder. „Die Oesterreicher!" hauchte der Blonde. Sie rannten wieder hinein, packten die beiden österreichischen Kameraden Und zogen sie zum Wagen, hoben sie hinauf, und gleich darauf preschte der Wagen in wildein Bogen um die Ecke. Klatschend schlugen die Kugeln gegen die Wände der Häuser und die Balken des Wagens. „Jessen! Bist du getroffen?" schrie den Kutscher der bärtige Kamerad an, als der die Zügel aus der Hund ließ. Dieser grift sie auf und jagte weiter über .die dunkle, schneeige Straße. Fritz Jessen war eilte Kugel durch die linke Schulter gegangen, so daß ihm der Arm schlaff herunter siel. Mer er biß die Zähne aufeinaitder, sah kurz nach den beiden Oesterreichertt, die hinten auf dem Wagen sich an die Taite und Riemen klammerten und spähte wieder durch die Dunkelheit voraus. Endlich ließ der Führer die heißen Pferde langsam gehen. Denn sie waren aus der nächsten Gefahr heraus. Nach fünf Stunden unentwegter Fahrt durchfuhren sie die deutschen Vorposten, die eine Höhenstellung der deutschen Regimenter sicherten. Iw nächsten Dorf nahmen sich ein paar Sanitäter der Verwundeten an, und kurze Zeit später darauf sichren sie mit einer Kolonne toeiter zurück dent Lazarett zu. Sie sprachen nicht miteinander. Nur dann uitd wann ein karges, notwendiges Wort. Beiden schloß die Ermattung den Mund. Ter Lazarettzug brachte sie zusammen in ein deutsches Lazarett. Da lagen sie nun unter weißen Decken in einem' großen, hellen Raum und schliefen. Am Väorgen fühlten sie die Wohltat des Schlafes. Es Ivar seltsam, sauber zu sein und ohne Müdigkeit. Der Kaffee schmeckte ihnen wie ein lieblicher Wein. Sie saßen im Bett wtd sprachen miteinander. Das erste Mal. Sie hatten ein Bedürfnis zu sprechen, auch die Seelen wollten frei werden und sich erholen. Der Oesterreicher war gesprächiger. Der blonde Deutsche hörte dein munteren Kameraden gern zu. Die Schwester lächelte, wenn sie vorbeiging. Am anderen Tage begann der Oesterreicher von sich zu sprechen, von seinem Zuhaus und seiner Heimat. Da wurde auch der Deutsche lebendiger. Das Wort Heimat weckte ihn. Er empfand cs wie einen süßen Ton. So seltsam hatte ihn das Wort nie berührt wie hier. Ter Oesterreicher erzählte von seinen Bergen, die bmtt seien von hundert Farben und milde wie der Mai. Und die Häuser liegen wie Spielzeug am Mhang. Die Dörfer sind heiter und die Menschen leicht. Und der Mend hört ihrem freien Singen so gern zu. Fritz Jessen horchte und horchte. So war sein Dorf nickst, dort oben in der holsteinischen Ebene. Seine Leute waren anders. Tie Häuser breit und schwer wie Felsen int Sturm. Kein buntes Land, aber satt von Schönheit und Farbe. Nttr das Singeit der Mädchen auf der abendlichen Dorfftraße war dasselbe. Und doch so verschieden es war, hörte er gern die Worte des Oesterreichers. Denn es !var die Heinrat, von der jener erzhälte. Dasselbe deutsche Land, derselbe freie Acker. Am Abend sagte Fritz Jessen zu dem Oesterreicher: „Weißt du, das ist doch schön, wenn man nach langer Zeit ivieder einmal von seinem Dorf und Haus sprechen darf. Ja, das ist schön." Dabei schaute er mit großen Augen durch das Fenster ins Grüne, als wollte er seine Sehnsucht hinaustragen inS Freie. Tübinger wollte ihm danken für das, was er ihm getan hatte. Jessen wehrte ab. „Was ist denn los? War das denn viel?" Und nach einer Pause. 724 — „Es war ja ein bischen gefährlich. Aber es ging doch noch ganz gut." -Tann redeten sie wieder von vielen Dingen und lachten zum ersten Mal. Mitten im Gespräch wurde Jessen plötzlich still. Ihm ging etwas durch den Kopf. „Tübinger, du solltest mit mir kommen," sagte er kurz und hart. Ter Oesterreicher sah ihn an. „Was meinst du?" La schwieg Fritz Jessen verlegen. „Was wolltest du denn?" fragte Tübinger noch einmal. „Tu solltest mit mir kommen. Auf mein Dorf. Mein Haus will ich dir zeigen und meinen Hof und meine Frau und die Kleinen," entwortete Jessen langsam. Und bei jedem Worte ging ihm ein freudiges 'Gefühl durchs Herz, das ihn leichter machte. Das ausgesprochene Wort weckte alle schönen Erinnerungen. Jessen mochte den Oesterreicher nicht ansehen, als schäme er sich. „Aber wann soll ich in mein Haus?" forschte Tübinger. Ta wurde Jessen traurig, denn er fühlte, daß dieses Wort schwer war. Aber nach einer Weile fragte er wieder wie ein Kind, das trotz des Verbotes der Mutter immer wieder kommt und bittet. Tübinger sann. Doch er wägte nicht ab. Dann sagte er plötzlich mü einer Stimme, die so frei und treu klang: „Ich will kommen, Jessen/' Fritz Jessen lächelte vor Stolz. Noch vier oder fünf Wochen lagen die beiden im Lazarett. Ta waren sie schon vorbei. So fuhr Fritz Jessen mit seinem österreichischen Freunde der holsteinischen Heimat zu. Nack; langer ermüdender Fahrt verliefen sie den kleinen Bahnhof, um das letzte Stück zu Fust Wer Land zu gehen. Tübinger zog das Bein noch ein bischen nach. Jessen trug die Schulter noch in einer Binde. In die Türen der Häuser und an die Fenster traten die Frauen und Kinder und starrten die beiden seltsamen Wanderer an. Die Gänse liefen schreiend über den Weg, und die Hühner Lruben sich in den dünnen warmen Sand ein. „Fritz Jessen!", rief eine Mte ans der Tür. „Tag, „Tag," erwiderte er. „Was macht Karl?" Da waren sie schon vorbei. Fritz Jessen trug ein Herz voll Stolz und Freude. Ter Oesterreicher liest die Augen flink hin- und hergehen. Nach einer halben Stunde waren sie vor der Tür von Jessens Haus. Fritz Jessen tat, als sei er nie fort gewesen. Er hatte nichts vergessen. Sie traten über die Schwelle. „Tag, Christine!" waren Jessens Worte. „Tag, Fritz! Wo kommst du denn her?" Tann gaben die beiden sich die Hände. Mann und Frau. Das war ihr einziger Grust. „Hier Hab ich einen uütgebracht," sagte Jessen und zeigte auf den Oesterreicher. „Den Hab ich nachts mit dem Wagen aus dem Schnee gefahren." Christine wischte sich die rechte Hand an der Schürze sauber und reichte sie dem Oesterreicher. „Nun kommt nwm rein," lud Fritz Jessen ein und öffnete die Tür der WohnstWe. Tübinger folgte. Er wunderte sich im stillen Wer den kurzen Grust zwischen Manu und Frau, der so gar nicht herzlich zu sein schien. Mer er fühlte dann doch die Freude, die in den paar Worten lag. s Jhm fasten sie zusammen um den runden Tisch. Christine Jessen sprang dann und wann auf, um nach dem Kaffee zu sehen, und so oft sie tmeder herein kam, sah sie ihren Mann mit e in-ejm Blick stiller Liebe an. Später zeigte Fritz Jessen dem österreichischen Freunde Hof und Stall, Scheune uns Schuppen. Kein Winkel war da, von dem er nicht erzählen konnte, während der Hund ihm winselnd vor Freude am Bein hochsprang. Am anderen Morgen gingen sie auf den Acker. Da war der Knecht beim Pflügen. Sie sprachen von der Arbeit. Tübinger fragte und erzählte, was in seiner Heimat airders gemacht werde. „Morgen wollen wir rinthessen," rief Jessen und schlug dem Freund aus die Schulter. „Gewiß, Jessen. Ob wir's noch können?" lachte der Oesterreicher. „Das verlerne ich nie " sagte Fritz Jessen ehrlich und bekräftigte es mft einem Kopfnicken. Dann gingen fic heim. Der Frühling ströntte durch das Land, warf Wer Bäume und Büsche bunte Schleier, wirbelte den Wind, dast er die Wolken in die Ecke trieb, und freute sich selbst am meiste?, seines unruhigen Wesens. In der Frühe ldjss nächsten Tages gingen die beiden Feldgrauen mit dem Knecht zu Acker. Der Knecht führte die Pferde. Pflug und Egge wurde draußen bespannt. Ter Oesterreichcr griff den Pflug, setzte ihn in die rechte Furche und drückte die blanke Schaufel in den weichen Boden, während der Braune langsam anzog. Tübinger humpelte hinter den? Pflug, dast Jessen lachen mußte. Aber es war ein ehrliches Lachen. Nach einiger Zeit, als Tübinger mehrere Furchen gezogen hatte, setzte Jessen die Egge ein und trieb den müden Gaul an. Hinter ihm ftel eine Schar Krähen an den Acker. Ein Storch ging in einige« Entfernung mft. Die beiden Männer arbeiteten ernst und still. Jeder wie in früheren Tagen. Ein alter Stolz kam in ihnen hoch, den hatterl sie nicht verloren. Es war bei beiden das gleiche trotzige Gefühl. Als sie wieder heimwärts gingen, sagte Tübinger und lachte laut: „Das hätt' ich mir auch nicht träumen lassen, dast ich hier sollt' noch mal einen Acker pflügen!" vermachter. * D e r zahme K u cf w et. Die deutsche Kriegsgeschichte ist reich an? humorvollen Geschichten, vor allen? auch au solchen, in denen sich das naive Heldenturn deutscher Soldaten in unbewußter Natürlichkeit offenbart. Es war in der Schlacht bei Möckern am 16. Oktober 1813, dein Vorspiel zur Völkerschlacht bei Leipzig. Da bemerkte bei einem Angriff des Mecklenbur;-Strelitzschen Husaren- Regiments der Husar Timm, wie zwei französische Offiziere m Pferde das allgemeine Getümmel benutzten, um sich seitwärts m die Büirhe zu schlage»?. Schi?ell setzte er ihnen nach, ritt einen nieder und hieb auf den anderen ein. Da sah er, wie der Ossizier ängstlich mit dem Oberrock etwas Blankes zu verdecke»? sich be- inühte. En? Hieb ziviugt den Oiflz'er, seine»? Schatz fahre»? zu lassen, in»? sich durch die Flucht z»» retten. Tin?»?? hebt die blanke Beule auf und ruft erstaunt ans: „Kiek einol een Kuckuck!" Es war ein goldener Adler der französische»? Kasergarde, der einzige, der in? Völkerrtngeu in und um Leipzig in die Hände der Verbündeten fiel. Als Timms Regiment sich gesau?n?elt hatte, ließ er eine,? „Kuckuck" von den Kameraden be»v?u»dern, ein Offizier ward ausmerksam und befragte ih»?. ivas er da habe. „To Befehl, Herr Leit»nann, 'neu Kuckuck aus Mifsing. de»? ich 'ne>? frauzfcher? Offe- zieh afgenehmen Hab." Der Offizier »?ah»n de»? Kuckuck u»»d belehrte Tiutiu, daß er ei,reu Adler der französische»» Kaisergarde erobert. „Wenn dt» heute abeitd noch lebst, »nelbe dich bei mir!" sagte der Oifizier, lietz den Adler in Sicherheit bringen uird von neuem ging's geqei» den Feind. Ti»u>»? kain wohlbehalten a»»s dem Schlachtgetümmel,,neidete sich und »vurde »nit Jemen? „Kuckuck" zu Blücher geschickt, der ilm belobte und versprach, höheren OrtS von sei».ein guten Fang Meld»»,?g zu »nachen. Dies geschah auch, m?d zivar beim Einzüge der Fürst!icbkefteu ii» Leipzig an» 19. Oktober Tin,in »v»»rde de»»? Kaiser Alexander und de»n König Friedrich Wilhelin III. vorgestellt, und der „Kuckuck" ging bei de»? Fürsten ?rnd deren Geiolge vo»? Hand zu Hand. Da aber sagte Timm: „Nu, as (da) ick den Nabvogel (Raubvogel) tamm (zahl»?) »nakt häv, nn mögt in (»hr) ei»? :vol nv de Finger huppen laten; vorvorjistern harret (hättet) jit dat schölle»? blieven (bleiben) laten, met ein Io fpeelen!" -— -— Vüchertisch. - „Da s Buch für "Alle." (Union, Deutsche Verlags- gesetlschaft, Stuttgart.) Die Entdeckung eines getreuen Bildnisses des Komponisten der „Wacht am Rhein", Karl Wilhelin, der uns vor inehr als 60 Jahren die kraftvoll schöne, schon 1870 ins Volk übergegangene 'Melodie z»» Sch»»eckenburgers Dichtung gab, gelang der Zeitschrift „Das Buch für Alle". Das »»eiiefte Heft enthält eine Wiedergabe des Originalgemäldes vo»? Franz Stitz inSchmal- kalden, das i»n Besitz der Stadtgemeinde Tuttlingen vorgefunden »vnrde. — A»?ch die übrigen zahlreichen Abbildungen der uns vorliegende»? Nummern bekunden den q»»tcn Geschmack und das ernsthafte Bemühen, de»? Lesern echte Kunst und imereffnute Darstellungen zu bieten. Wir erwähne»? beispielsweise das mächtige Bild wo»? Curt Schillz: „Die Kosaken des Zaren", „Der Abschied des ein- berufenen Landesschützen" vo»? Fritz van der Venire; „Die Er- stürnrung _einer russischen Stellung in Kurland" vo»? Professor Anton Hoffmanu oder Motive a»»s glückltchen Friedenszeitei», „Die Weinlese" von Klimsch, „Per»stl)l" von Leopold von Rotha»»g oder das fernhrnnoristische „Der letzte Zahl?" von H. Best mrd „In» Klosterslall" vo»? Professor Fehr. — „Für fleißige Kinderhände", Anleitung zur Herstellung vo»? Kinderarbeiten nach den Erziehungsprinzipien Friedrich Fröbels von Hedwig Seidel. Reich illustriert. Preis 60 Pfg. Verlag der Jaegerschei» VerlagSb»ichhai?dlin?g in Leivzig ünd Berlin. — Alle möglichen Kunftarbeiten, Flechtwerk, Papier- kinfferei, Näharbeiten, Anfectig»,i?g voi? Ehristbaunnchmuck, Papp- imb Stäbchei?arbeite»? njw. »verdei? in den? Büchelchen beschrieben. ---- Charade. Eii»en Giganten des Meeres, ein anhallisch'Städtchen zur Halste, Hast du geschickt sie vereint, klingt dir ein lieblicher Tanz.. Auflösung in nächster Nuinmer. Auflösung des magischen Dreiecks in poriger Nummer: 0 L A R A LYRA ARM R A A Schristleitung: Auq. Goetz. - Rotationsdruck und D-rlag der Brühl'schen HerlitätZ.'Bilch- und Steindruckerei. R. Lsnge. Gießr^