Die vom Rauhen Grund. 9koman von Paul Grabein. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Still war es im Zimmer. Bertfch Augen starrten immer noch mit wildem Glül)-en nach der Stelle, \vo sie eben gestanden. Endlich aber blickte er um sich Wie ein Erwachen aus wirrem Traum. Langsam tastete seine Rechte zur Stirn. Sie war kalt und feucht. Wie grauenhaft war das alles! Ein Ekel überkam ihn, vor dem Leben — vor sich selber. Und er verließ das Zimnver, ging hinauf in seine eigenen Räume. Stundenlang blieb er da noch ans in ruhelosem Hin- und Herschreiten. Bis endlich die zuckenden Nerven ruhiger wurden. Ein Bedürfnis nach frischer Luft überkam ihn, und er trat hinaus auf den Balkon vor seinem Wohnzimmer. Draußen lag der Mondschein in dem weiten Talgrund. Langsam glitt sein Blick dariiber hin. Nun tauchte es drunten in der Tiefe aus: ein schwarzer Spiegel mit matten, Silberglanz — der Fischbacher Weiher. Dunkel lagerten sich um ihn die Berge. Geduckt, lauernd wie riesige Ungeheuer. Da umtlanttnerte es ihm noch einmal die Brust, mit eiserner Faust. Und er wandte den Blick in entgegengesetzter Richttlng. Zu den Haubergeu drüben. Der ^>ind stand von dort her. Herb sckstng ihm die Nachtlnft au4 oen jungen Eichen droben entgegen. Aber es tat ihm wohl. Das war Geruch des Heimatbodeus. Äiauh und kräftig. Wie eine Mahnung. Wohl hatte ihn ein Sturm geschüttelt, dicht am Umbrechen. Alrer noch saßen die Wurzeln fest. Da hob er wieder das Haupt und schickte den Bltck weiter hin über den Talgrund. Dort hinten blinkte es hell auf am Nachthimmel. Wohl ein Stern. Und da'noch einer? Nein, Lichter waren eS, droben von seinem Werk. Die ganze Nacht hindurch strahlten dort ja die elektrischen Bogenlampen. Leuchtfeuer schienen sie ihm, die seiner Lebensfahrt wieder Richttlng und Ziel gaben. Ein paar Schritte weiter tat er da auf dem Balkon, bis hart an die Brüstung. Nun sah er dort drüben am Hang einen rötlich-dunstigen Nebel schweben. Dunkel stieg es daraus empor. Die Schattenrisse von Hallen und Essen. Ein dumpfes Brausen zitterte herüber durch die Talweite. Dann ein blutrotes Aufslackern oben an einer der Turmbauten — ein Hochofen, der gichtete. Und jetzt Lichter über Lichter, strahlend, ein ganzes Heer von Sternen, die nrenschlicbe Schopfungskrast gezeugt. Dazu «in Rasseln, Fauchen, Dröhnen —, der Kampfruf der Arbeit, die auch des Nachts nicht schlummert, der ernsten aber segensreichen Arbeit, die dem Menschen das Beste gab im Leben: Das große Vergessen. Eine rauhe Musik. Mer sie scheuchte die finsteren Dä- monen, die Gerhard Bertsch »erfolgt hatten, zurück in ihr Nachtreich. Da wich endlich das Düster von seinen Zügen. Ernst waren sie noch immer. Sel)r ernst. Doch die Ruhr stand wieder darin. Jetzt gehörte er von neuem der, die sein Leben so lange ausgefüllt hatte — der Arbeit. Gehörte ihr ganz und ungeteilt. In dem Hirschen war wieder einmal die wilde Jagd eingefallen. So sagten sie lackend in Rödtg, wenn der Uebacl>-Fritz im Ort zu Besuch ,oar, beim Reusch-HanneS» der sein alter Jugendfreund und Jagdbruder war. Der Uebach ,var ein Rüdiger Kind, obwohl er jetzt drunten in Köln lebte. Als einfacher Schlosser hatte er angefangen seinerzeit und es dann draußen in der Welt zum großen Fabrikbesitzer gebracht und nur gar zum Kommerzienrat seit dem vorigen Jahre. Aber er war darum nickst stolz geworden, der Uebach- Fritz, und verleugnete seine alten Freunde von früher nickst. Das ,var so guter Brauch im Rauhen Grund, an dem er mit seinem ganzen Herzen hing. Darum kam er auch alle Jahre zur HerbNzeit hier, wo er eine Jagd gepachtet, für ein paar Tage heraus. Toll ging's dann immer her im Hirschen, seinem Standquartier. Tagsüber Wcidwerl und Nacht für Nacht ein wüstes Gelage. Der Uebach-Fritz war der nüchternste Mann das ganze Jahr zu Hause in seiner Fabrik. Aber die paar Tage hier raste er sich aus. „Das muß ich einmal so haben," gestand er selber mit seinem breiten Lachen, und er fand im Rauhen Grund wackere Kumpane, die ehrlich mithielten. Seine „wilden Jäger" nannte sie der Uebach-Fritz. Und wild genug sahen sie aus mit ihrem verschlissenen Zeug, den geflickten Hosen, verschmitzten Filzhüten und verrosteten Gewehren. Schlichte Bergleute waren ja die meisten, Jagd- gästc und Treiber zugleich. Vielfach kamen sie am Morgen zum Rendezvous geradenwegs von der Grube, wo sie die Nachtschicht hindurch gearbeitet. Ohne Schlaf ging es so ans Weidwerk, und die nächste Nacht wieder in die Grube. So trieben es einige von ihnen volle drei Tage hindurch. „Schießen aber trotzdem wie's Gewitter!" Lachend rühmte es der Kommerzienrat am ersten Tage beim Rendezvous zu einem Geschäftsfreund, den er mitgebracht zur Jagd. „Und treu wie gold sind mir die Kerls. Keiner wildert in meiner Jagd — da laß ich meinen Kops für zum Pfand!" Der Geschäftsfreund wußte freilich nicht recht, was er mit diesen rauhen Gesellen anfangen sollte. Er war ein steifleinener Herr und steckte in einem sehr feinen Jagddrcß. Als er sie die erften paar Minuten schwatzen hörte, in ihrer Mundart, wandte er sich herablassend an einen von ihnen, einen mächtigen Graubart. „Sie sprechen wohl gar Englisch, mein Lieber?" „Ach war. Englisch, Sie dummer Tribes!" Geringschätzig sah der vom Rauhen Grund die ausgcpntzte Vogel- 714 scheuche aus der Stadt an, die diese Sprache nicht einmal „Siegerländer Platt sprechen wir!" Entrüstet kam der Fremdlina zu Uebach und wies aus den Grobian. Aber der Kommerzienrat lachte nur schallend. ' cn „ ,,Das ist Vatter Harr! Von dem dürfen Sie nichts Kesseres verlangen. Bei dem ist's noch ganz anderen Leuten so gegangen. Im vorigen Jahr hatten wir 'ne Jagdhund- Ausstellung drunten in Siegen. Und der Prinz von Horst- Hessenstem hatte den Ehrenvorsitz. Beim Festessen, wo der Prinz mit seinem Adjutanten auch dabei war, muhte Vatter ^"Oemeinen Wunsch eins singen. Er hat nämlich 'ne Mordsstimme. Na, Sie nn'rden ja heute abend selber hören. Äurzum, wie er fertig ist mit seinen! „Ich schieß den Hirsch" und der Prinz ihm danken will, da klopft er der Erlaucht mtt seiner Bärenpratze ganz gemütlich auf die Schulter. ..Was, Prinzche? Wir könnt' singe!" Und als der Adjutant dabei steht, vor Schreck ganz entgeistert, zeigt er auf diesen Mit dem Daumen: ,Hat denn der auch was zu.sagend" Also, trösten Sie sich, mein Lieber. Vatter Harr darf man so was nicht übelnehmen." Aber der Geschäftsfreund zeigte wenig Sinn für solchen Humor. Noch am selben Abend reiste er wieder ab. Dringender Angelegenheiten wegen. Indessen, keiner vermißte ihn Im Gegenteil! . . war es denn heute nun schon der dritte Tag, daß dle „Wilde Jagd" im Hirschen ihr Wesen trieb. Es war ßbgen Abend. In der Küche draußen regten sich alle Hände, selbst Marga Reusch und auch die blinde Reusch-Mutter halfen an ihrem Teil, soweit sie's vermochten. Zum Abendessen waren ja nach altem Brauch alle Jagdteilnehmer eingeladen als Gäste des Uebach-Fritz. An dreißig Mann galt es zu versorgen. Und der Kommerzienrat hatte für heute etwa» Extragutes bestellt. Galt es doch den Abschied zu feiern. Zwischen der Mamsell, der Magd und der Hilf.-'srau Ssdreh trotz der emsigen Arbeit ein eifriger Schwatz. Wenn die Milde Jagd" wieder aus dem Hause fuhr - morgen sollte eo ia geschehen — blieben immer ein paar Goldstücke auch in der Küche hängen. auter Mann ist er. der Herr Uebach. Das muß man ihm lassen. So leutselig. Als gestern abend der Till- ViMr Dorf hat er selbst ihn eingeladen zu heule, zum Abendessen m den Hirschen." i V i 6"tes Herz hat er wohl — nur das viele Trtnkew Ich mein', das muß doch einmal ein schlecht' Ende nehmen mit ihm." 5 er W stark. Der veitträgt schon was " PI 1 * 11-^ IT“ ba ^ Kathrinche. die alte Hilfsfrau MEtelte bedenklich ihren grauen Kopf und hielt mit dem Kartoffelschalen mne. „Es ist mir da heut' »vas begegnet - so was Absonderliches." „Was denn. Kathrinche?" Neugierig steckten die beiden andern die Köpfe vor. „Also, wie ich vorhin in den Garten ging, nach dein Gemüse, da fand ich im Beet eine weiße Tomate " «rjchrak die Mamsell. „Man spricht doch, bann stirbt immer ,emand im Hause." fnf ^ Kathrinche geheimnisvoll. „Das soll wohl wahr sein. Als das Lisettche damals hinmachte vom Bäcker Wittmann, da bat ihre Mutter am Morgen sel^t 6 erjä[Ju X ° imtC lm Karten gefunden. Sie hat mir's „Wie graulich!" ihrem ^agd rückte unwillMrlich näher mit DenkLer m/.u7e ™ n ’ m aftetnen ® c(c ^ toä & ! . H an Ji eg ^in Vorratsschrank am Fenster her mht^ aX ^ a ^!l i l iac fybüd)feu herausgab. Aber die Reusch- Mutter in ihrer Ecke nickte still herüber. 1 ? „Es gibt sck)vn Dinge, die über unsern Verstand gehen Darum so l der Mensch nicht hoffärtig sein und Weit da^er's^ntt.^b ** ^ ^ einmat fieffen Fann ~ «fr Marga schwieg. Seitdem all ihr Hoffen zerstört durck ^ ber stand cs hart uul feindlich in ihren Mienen, wo sre die alte F-rau sah } »or ^ überhaupt ein scharfer Zug in das schöne Antlitz gekommen. Fühlte sie doch nur zu deutlick, wie man im Hause und auch im Ort wohl allerlei ahnte m £? ÖU ^ n /S Oemrg, daß Gerhard Bertsch so plötzlich aus dem Hirschen ausgezogen war, noch ehe Pas DirektoreuhauS fertig war. das als letztes Gebäude nun auch droben bei dem Werk errichtet wurde, und daß er sich im Unterdorf einguartiert hatte. Trotzdenr er nun einen viol weiteren Weg zur Zeche hatte. Marga Hetz sich daher kaum noch im Ort draußen blicken. Wie eine Gefangene lebte sie. Fast tvar es ihr daher lieb, daß jetzt die wilden Tage hier im Hause sie ein wenig ablenkten von sich selber. Aus dem großen Wirtszimmer sck>oll inzwischen schon das Larmen der heimgekehrten Männer. Wüst wie die ^agersleut selber war auch ihr Trcil>en. Büßender Tad.rks- qualm aus dreißig Pfeifen stand balb im Zimmer, faustdick. der Blutgeruch des aufgebrochenen Wildes, die Ausdunstungen von Mensck)en und Hunden nach dem anstrengenden, regnerischen Tag — es tvar eine rauhe Attnosphire. Aber so liebte es der Uebach-Fritz. „Kerls, hol' mich der Teufel!" Lmrt dröhnte seine Stimme durch den Lärm. „Das ist hier doch ein ander Ding, als wenn ich daheim in meiner Billa die aufgepuftten Hansnarren seh', in Frack und Smoking. Bei euch da ist mir's wohl zumut, da kann man reden, ivie eineni der Schnabel gelvachsen ist. Wir vertragen 'neu Hieb. Was, Kerls? Na, denn also — prost zusammen!" Uird die durstigen Kehlen schlitteten den edlen Rheinwein, der ihnen vorgesetzt lvar, hinunter, als war s Wasser. Oald singen die Wpse, die noch dumpf nxrren von dem Rausch der letzten Obacht, schon wieder von neuem au zu glühen Rauhe Lachsalven schlitterten von Zeit zu Zeit durch das ganze Haus. Das Treiben war schon aus der Hohe, als die Tür aufging und noch ein verspäteter Gast erjchen. ' „Hurra, der Hasenpeter!" Brausendes Hatto und Gelächter begrüßte den Mann, der bedruckt an der Schwelle stehenblieb. Es war ein Bergmann, der auch mit zu den Jagdgästen gehörte. Doch seit gestern morgen hatte ihn niemaud mehr zu Gesicht bekommen. Aus gutem Gründe. Bon dem ersten Gelage vorgestern nacht, hatte sich der Hasenpeter, wiewohl schwer geladen, ausgeinacht, inorgens gegen vier, um zur Grube zu gehen. Er hatte sich's in den dicken Schädel gesetzt, er nxulte bergen — trotzdem. Aber er war nicht dazu gekommen. Eine Stunde später hatten Kameraden droben im Hauberg seine Flinte liegen sehen, ein Stück davon, mitten aus dem Weg, ihn selber. Alles Wack-rutteln war umsonst aewesen. Da hatten sie schließlich nur das Gewehr in Sicheret gebracht und ihn liegen lassen. Ihre Arbeit ries >ie in die Grube. Die Flinte, die Reusch gehörte und dem Peter nur geliehen war für die Jagdtage, hatten sie daun mittags lm Hlrjchn abgegeben; der Peter aoer blieb verschwunden seitdem, gestern und heute. (Fortsetzung folgt.) Die 5erbin. Skizze von G i s e l l a Ka tz (Prag). „Ja, die Ancha! sagte Leuwant Köves naäidenklich. „Llber in Nisch!^ ' 2-k> ilyt »°rh-rg-sa»t. frfjor. ^ 2ch bin nämlich im Zivilberuf Exporteur, meine Herren, die Firma geht „Bruder Koves und immer einer von uns dreien muß dem Zweiggeschäft in Nisch vorpehen, um dem Gesindel 9 ma , er sehen. Ich war damals gerade in den der Ehe emgelausen, als ich meinen Bruder ablösle- u , llb lollte so schiell als möglich nacä Hause. Na, die Schwiegereltern barmten nicht schlecht, daß die so wett sorlkam. Aber was l-alj's. Der einzige Trost der alten Herrschaften war iwch der Andorf, der Milchbrmder „eiiwr kls°Dir^r mit fÜt fiE in ^ck- reitzen I«|W«nk folUM Unsere erste Köchin trank und stahl wie ein Rabe. Die zsneite ^Ee und vierte war »ich viel besser. Meine Anranyka **) Frauen halten auf Ordnung und Sauberkeit, meine Herren Wir erwogen schon, ob wir nicht den Hausstand auslüseii und in» Hotel wohnen sollten. Aber ein Nisclrer Hotel — du lieber Gott! Die Anitza rettete uns vor Verzweiflung. Sie jvar elrrlicd und nüchtern hielt das Haus saulier und kochte schmackl)aft. .(l'urr ein ^nwel. Lewer war sie mich sehr hübsch; heute sieht man das nicht meh r, das arme Weib hat zu viel durchgemach. Der Lnnrp^ *) Andreas. **) Aurelie, wörtlich übersetzt — Goldchen — 715 - bcr Petar, Gott flab 1 ihn selig k Schon um die Anitza hat er sich den Strick verdient! r Die Anitza diente noch nicht lange bei uns. da war der Andor smon Feuer und Flamme. Aber er kam mit ihr nicht weiter, sie wollte nichts von ihm wissen. „Sollst sehen, bie hat einen anderen!" sagte meine Frau. „Und was Gutes ist der nicht, pon,t würde sie mit dem LiHhaber Herausrücken!" Was Gutes! Bei dem Volk da unten! . _ scknniMelt vielleicht!" tröstete ich meine Frau. Denn das gilt m Nnch durchaus nicht für ehrenrührig. Und Aranyka nng schon an, der Llnitza zu mißtrauen: ich aber dachte mit Schau- eventuelle Nachfolgerin, die wieder trinken oder stehlen würde. Damals spitzten sich die „Verhältnisse" wieder einmal zu und uns „Schwabas" wurde das Leben sauer gemacht. Was Ungar oder *^ e 2 er r Cl ^ r dest zueinander. Einige mögen ja auch nach Hause berichtet haben — wenigstens glaubte man in Nisch daran. Ich für meinen Teil Halle nichts damit zu tun. denn, ich blase nicftf gerne, was mich nicht brennt. Dennoch ivurde ich o-eargwohut und der französische Donorarkonsul, mein Konkurrent cr?° r *'• n>cmte einem fatalen Lächeln vor jeder politische Betätigung. Es käme dabei nichts Gutes heraus. Ich schwieg und verbrsz den Aerger. Auch bei uns zu Dause riß der Aerger nicht ab. Tie Anitza wurde. ,e länger je mehr, mißlaunig und störrisch. Ich sagte mei- uer Frau aus den Kopf zu. sie beliandle das Mädchen nicht richtig: b . e, !5 durchaus eine Wiederholung der ersten Scksteckenszeit wünsche.' Aranyka war ehrlich empört. Nickst sie habe sich verändert, soirdern die „Serbin"! Die könne ihr nicht einmal in die Augen sehen. „Wir werden was erleben — paß nur aus?" Und in der Tat crbbten w r etrraS, und zwar jeden Tag et- lvas anderes — angebrannles Essen. Zank. streit. Zudem sing die Anitza an zu „kaufen", wie der terminus technicus der Hausfrauen lautet: s,e war nie in der Küche zu finden, was auch nicht gerade zur größeren Beliaglichkeit beitrug. „Der Liebhaber!" triumphierte meine Frau. Die Situation war unhaltbar. Eines Abends waren wir ausgebeten. Sonst hatte Ander das Haus gehütet, wenn nur fortgingen: heute bat er um Urlaub. wunderte mich, denn der Bursche hatte keinerlei Beziehungen augerkwlb Aber ich gab ihm den Urlaub doch; sonst hätte mir Aranyka dre Augen ausgekratzt. Und dann kam die Katastrophe. nmrt>c ich ans Telephon gerufen. „Wer dort? „Andor! Ich solle doch sofort, aber sofort nach Dause kommen. Keinem etwas sagen, nicht einmal meiner Frau. Audor halte meinen Browning bereit und werde mich an der Hintertür erwarten. Ich ließ meiner Frau sagen, eine geschäftliche Verabredung, die ich vergeben, werde mich eine kleine Stunde aufhalten und ff n °/ 5 ^?n, ich lief die Ueine Strecke bis zu meinem Dause. schlug ich einen Haken und kam durch die Sackgasse an die Dmtertüre. Andor war totenblaß. Sie sind drinnen. Herr!" zischelte er. Wer? Nun, natürlich! die Anrtza und ihr Liebl-ab-r? Sie suchten in memcm Schreibtisch nach kompromittierenden Papieren Der lange Petar des Mädchens Schatz, war ein nickstsnuchger Bengel. Adan r,t in Nr,ch nickst sehr heikel, meine Herren; aber mit dem Menschen wollte doch keiner zu tun haben. Deshalb batte die Aiiitza i,ch geschämt das Verhältnis öffentlich zu machen. Aber der Lump beherrschte das frül)er so brave Ding doch völlig. Ter Audor hatte Lunte aerochen und seinen Ausgang nur vorgeschützt. lmr den Petar sicher zu machen. Wir fingen die beiden in der schiönsten Arbeit ab. Der Schlinael» verriet seinen Auftraggeber, meinen ftanzösisck)en Konkurrenten, sofort: er war feige wie ein Hund. Was min? Ich hätte den Petar ia elnstecken lassen können, aber der Herr Konsul würde ihm bald »vertergeholfen haben. Ich band mir also die Anitza vor. Aber da war Hopsen und Malz verloren. Sie liebte den Bengel wahnsinnig. „Er ist dir ia mckst einmal treu!" rief der Aiidor dazwischen. „Er geht noch mit der und mit der!" Ter Bursche, der Petar. bekani es mit der Angst denn d,e Anrtza funkelte ihn nicht schlecht an, und schwor bei allen Heiligen, er liebe keine andere. Na. die Anitza mußte ihren Koffer packen, und als meine Frau nach Hause kam, waren die beiden schon weit. Leutnant Köves schnneg und zog nachdenklich an seiner Zigarre. m Q ' .J ^gte der dicke Hauptmann. „NaMrlich? Das war nur die Exposition. Sie ist länger ge- Men' ^ trf) ^^sichtigte. Dafür tonn ich mich jetzt desto kürzer Es glückte uns. noch vor dem Abbruch des Krieges nach Ungarn zu kommen und ich rückte gleich ein. Auch Llndor. Als mem Offrziersbursch. er gänz blaß und aufgeregt zu mir: „Herr, SFB weiy, wie die buqdfj* die Wack-eu - JSiaSXJ nrcht sagen! Der Lump, der Petar. hat sie mißhandelt, geschlagen, gequält — aber das machte ihr nichts aris! Jetzt lebt S>ftV ' '".d fic will Na. fic Mrte uns denn und er hing bald mn nächsten «ft Ü^ C *** Laib« flcftef mir g« nicht, sie sah so — fo tebm dein Andor-Ja? Ter Andor will mich lpreüLu i Bardon, meme Herren, ernen Augenblick!" Leutnant Köves stand aus und verließ das Zimmer. Bon o^ukeir herein klangen die heißeren Töne einer Mundharmonika und dazwucksen unterdrücktes Lachen. Draußen, in der Ebene, heulten lang gezogen d:e Hunde. "2S 0 ,™ 1 ' Köves bleibt?" fragte der dicke Hanptmann. Fähnrichlleicht der der hübschen Anitza!" witzelte ein junger dil. USOS sehr blaß und hatte offenbar ore Worte des Fahnrrckis noch gehört. Arstw'r?" Köves?" fragte der Hauptmann. „Was wollte denn der Z^ss in feinen Kragen, als ringe er nach t UE ^ r n,ön hat sie am Fensterriegel gefunden. Erhängt! aax Andor kam schon zu spät!" 3n der vorfkirche. Von Kurt Küchler. Sonntaginorgcn kam ich durch ein kleines Dorf der wlstemstchen Marsch Der Wind stürmte herb und hart von der see. riß dre letzten gelben Blätter von den Esckien uird Eichen und wgte fie über die Dvrfstraße. Die Sonne warf aus hohern. blauem Himmel kalte ktore Goldströme über die bemoosten Stroh- dacher, dre grünen Werocn, die breiten Kohlfelder und die frisch umgebrock)enen Aecker. Ta läutete die Glocke der kleinen Dorskirche hell und eilig in rm. ^*** s^male Weg zur Kirche hinauf füllte ilch^mtt Männern und Frauen. Sie gingen still und mit ge- inmen Köpfen, manche trugen Trauerkleidung, viele kamen weither von den Hofen, dre in der Marsch verstreut liegen. ^löcklein im kleinen spitzen Turm bat und rief so dnng-, "ch ^-a gmg rch mit den Vielen in die Kirckie. Es war ein rührend einfaches, rührend frommes Dorfkirchlein mit Niedriger Decke, bescheidenem Gestühl und geringem Schmuck. An den werßgetünchten Wänden hingen Tafeln mit den Namen der Männer .die- m früheren Kriegen gefallen waren. Welke Kränze mtt werben Schlerern sckMückten die alten Tafeln, zu denerr nun bald dre neuen kommen werden. Der blondbärtige Friesenpastor sprach nur vom Krreg. Er sprach zu seiner Gemeinde nicht wie ein zornrger Richter, er sprach mit seinen Heimatgenossen wie ein vreurrd zu Freuden. Er forderte die Seelen nicht auf zur Reue und Zerknirschung, er sprack^ von der gewaltigen deutschen Kraft auf allen Fronten, warb um Mut und Vertrauen zur deutschen Sache und rergte über allem sckmieren Leid das schöne, süße Bild des Frie- S sah. wie die einfachen Leute aus der Marsch denen nach sechs Tagen harter Arbeiter der Kops ein wenig gesunken war, sich unter seinen mutigen Worten ausrichteten und freier atmeten und wie m allen Augen die Hoffnung lebendig wurde. Und die kleine Orgel gab all ihre harmonisckie Kraft her, als sie den kleinen, Krrck)enramn mit den gnvaltigen Klängen füllte: Laß fahren dabin, sie Habens kein' Geunnn , Das Reich muß uns doch bleiben. . . . Nach der Predigt sprach der Pastor von einem ans dem Dorf, der gefallen war. Mrt wunderbarer Ergriffenheit lauschten alle, me weißbartigen Männer, denen das Alter den Rücken gekrümmt hatte, dre Frauen und Mädckien, die sich eng aneinanderdrängten, dre Kinder oben auf der Galerie. Es ist auf dem Dorf anders wie ui der Stadt Hier offenbart jeder Einzelfall der ganzen Tors-. gememsckiaft die düstere Wahrheit des Krieges. Er wird nicht ttnederkommen, den wir alle so rüstig und jung hinterm Pfluge hergehen sal-en; irgendwo ans fremdem, fernem Scküachtield hat es ihn niederyerlssen, der so stattlich des Sonntags über die Torf- straße schritt. In der Stadt versinkt der Einzelne im Strudel des Meeres, hier im Torf tvird er zum Symbol des Krieges. u,r Ofsenl>armig eines dunNen Sckstcksals. zum Künder des großen Todes, der unerbittlich und grauenvoll durch die Länder Europas schreitet. Ganz seltsam war's, als der Pastor von dem Gefallenen sprach o\ ikichnete mit stillen Worten sein junges, warmes, hungriges men, feine .Howrungen und sein Neines Wirken im Dorf und in Emilie.. Nichts Großes, nichts Besonderes. Ich kannte den Gefallenen mckst aber mir war, als schilderte der Pastor mir einen i^reuiid. emen Bruder. Ich litt um ihn, ich weinte um ihn. Die Mauern der klemcn Kirckx iveiteten sich, die niedrige Decke entfaltete ftch . . . mir war. als wäre ich unter dem ungeheurerh Dom des Hinnnels, als riese der blonde Friesenpastor ain schlichten Torfaltar rm Ncnnen dieses einen Toten das ganze deiltsche Volk auf ^ur Andacht und zur Trauer um all die Söhne Deutschlands, die in frenider Erde sckstafen . . . unter den Dünen FlMiderus, unter den grünen Hängen der französischen Erde, unter den Birken der polnischen Ebenen. Ich hörte den Menschen um mich her n*mm, uno ich wußte, sie iveinen nicht nur um diesen einen, den sie all-e kamiteii sondern ihr Herz bebte vor Trauer um alle Brüder, dio im Feindesland ihr Blnt Hingaben für alle Brüder nnd Schwestern daheim. Als der Gottesdienst zu Ende war, stand ich draußen vor dem kleinen Ehrenfriedhof, den die Dorfleute gebaut haben. 710 Ein weißer Zaun umschloß ein rührend schlichtes Gärtlein mit einem Pflanzenbeet in der Form des Enernen Kreuz^V. Mit den letzten Blumen des Herbstes, mit Strandaitern und reuten, die schon matt Dom ersten Frost waren, harten die stader den Elwenfriodhos geschmückt. Kein Soldat lag darunter, aber für jeden Gefallenen des Dorfes »var em Blumenstrauß un dunteni ^^Jst^'dieser Ehrenfriedhos nicht ein besonders schöner Ausdruck für den Willen der Menschen, in Gemeinschaft mrt den l)eldeiihatt Gesiorbenen zu bleiben? Wo ist das ferne Grab ? Niemand sieht es, niemand kann hingehen, um es zu sckpnücken, niemand wertz, tvie es ausfieht, irgendwo ist es in der dtmklen Ferne, un^grauen- voll Unbekannten, von wo es so schrecklich hernberhallt. Da lchaf- fen sie ettvas, das viel schöner ist ünd einen vrel treseren ,Smn> hat als ein Denkmal aus Stein und Metall: einen Friedhof ui der Heimat. Die Seelen der Gefallenen schweben um dieses liebevoll geschmückte Grab und grüßen jeden, der mit einem stillen und rnnr- gen Gedanken vor ihm steht. . , ^ . Ich sah die Mutter des Gefallenen, von dem der Pastor gesprochen hatte, vor diesem Ehrenfiiedhos s^hen. .Aus ihrem weißen, gesenkten Scheitel lag das Gold der Sonne. Es war selttam ergreifend. Ich glaube, es war der alten Mutter ein wunderbarer Trost, vor diesem Grabe zu stehen, das den Körper deU Sohnes nicht barg, das nichts enthielt als Erde und Blumen . . . aber ihre fromm gesammelten Gedanken schienen zu spüren: die Liebe der Heimat holt die Seelen der Gefallenen von deut Schlachtfeldern heim und läßt sie nicht mehr bos. Die kleine Kirckjeng locke rief den Mittag aus. Mir war, als riese die helle Sonntagsglocke durch das Dorf, durch die VLarsch und durch ganz Deutschland die schöne Botschaft von der ewigen Liebe des deutschen Landes zu den Helden, die in der dimklen Ferne das Vaterland gegen alle frtmtbe schützen. vermischtes. • Was d ie Venezianer dem König z u n, G e b u r t S- tage ge'chenkt baden. T,e Venezianer ha en stch eine ebenso sinnige wie oraktilcbe v eburlstaasoabe dir Viktor Emannel a..S- getaut. Sie hoben ihm ein Album mit ewer Unterschriften- Sammlung be> Büro er der Stadt Benedlg riberreirtt. Natürlich tragt das Buch das fernste Ledergewand, auf dessen Borderserre der Eavaviiche Aol r und au> besten chstckieite der Löive van San Marco zu leben ist. Aul dem ev'eu Blatt bringt Benfig dem König seine Hnldrgun, zum Gebnrtstaae dar, „dem Könige, der da? erhabene Shmdol des UnteriiebmenS i'l. das die dianon im Aegriff stebt. zu vollenden" »Tre Seiten, die m der ganzen Stabt ve keilt wurden*, lo erzäblte der „Eorrtere della Sern", Eitlen sich mit Unterschri ten, und obgleich der Entschluß etivas spät gefaßt wurde, land er so allaeminen Bestall. da« nian . nnehme-r darf, am ll. ^tooember ützuOo llnterschristen biilaimueu z», haben. Um die Huldigung zugleich zu et en, p.'lriotts > en und n 'blichen Werke zu gestalten. wußte für ;ede Unter,chri t ein Brtl ag oon 10 Eenlesiint gemblt werden. Tie Einnahme ioll zun» Einkauf von Wollgegeiiständen für die venezanftck e>' Soldaten an der Front verwendet werden. ..." So sind geschickt drei fliegen mit einer Klavve geschlagen. Ter Benezrauer ,vird stolz 'ein. fei «e Unterschritt im Album des K5>ngS z» wißen. derKöuii hat ein stnntgeS Geschenk und die Soldeteir veko innen endlich ivolleue Snüntve. • Von der Schi eibfe der. Alan ist in unieren Taget, härifig noch der Ansicht, daß man in der guten alte»! Zeit lediglich mit deir, Gänsekiel geschrieben bätle, uird daß die Aleiall'eder eine Erfindluig der Neuzeit sei. Aber schon m ipätrömiicher Zen bediente man sich zuii» Schreiben erner Metalsteder, die aus Bronze hergeslettt war in,d freilich insofern vor» imfereu modernen Schrelb- werkzeugei, abwich, als Halter und öeder aus entern Jstucf her- genettl waren. Ter ruitde Halter lief iutten in eine Spitze aus, die geitau ivic honte ditrch emeii Sckmitt in zwei Teile gespalten ivar. Kostbare silbetne Federi, machte matt sich zun, Geschenk, aber sie lauchlen nur sehr leiten auf, da sie lür den geivöhnlichen Sterblichen zu teuer roareit. Noch im Mittelalter wrd eine ftli eme Feder als Rarität erwähnt. Ko'ibares Gold zlir Herstelluiig von Federti zu verweudeti. daran dachte noch iuetuaiid. Tie Gäirse- feder kam erst im 7. Jahrhundert bei den Römern aus. Das Mittelalter verivandte >toch die Rohrieder, dereii sich schon die alten Aegypler bedienlen, um ihre Schritt au' den Pavyr> S a,lf- zutrageu. Tann trat allerditigs d:e Gänsefeder ihren Siegeszug an iliid bl,eb herrschend bis in nitiere Zelt, da sie ivieder von der Metallfeder verdräiigt ivirde, d>e niemals ganz verschollen war. • Der elektrisch beleuchtete S ch n tz m a n w Die Loiidoner. dre diirch die dichten Winternebel seit jeher gebörig an ent gewisses ,Duster- getvöbnt waren, fei en sich nunmehr mfol >e der Zepvelinangst allabetldli.si einer fast äguptschen FmstelniS aegennier. Ile mit der sibivebr von Lnttangtissen beau't>aote Bert l^igiinch Londons hak die -naßenbeiene! tunq in solchein Alaße ernrckt, daß die Svallen der Blätter sich inuner >nebr mit den Be- ttdifen über Strgßenunfäl'.e füllen. Um nun diesem liehet wenigstens etnigerinaseu a ztthet en, bat n ten Er'olg haben wird, erfebetnt mehr als zwei elvalt. da Waoenunfolle sich ja auch dor, ereignen können, wo gerade f in Schutzmann veht. Zeüen'alls aber werden die in London fenr zahlreichtN Tascheiidiebe durch die leurt.tenden Schug- lente weui.ier übecrascheild de» ibrer dnttklea Tätigkeit gestört werden tonnen. -- vüchertlsch. — Die deutsche Frau im Weltkrieg. Emblickc und Ausblicke. Bon Thea von Harbou. Leipzig l.916, Hesse u. Becker Verlag. 144 Seiten. (1.50 Mk.) Thea von Harbou bo- handelt in dem vorliegenden Buche die überaus wichtige Frage, welche Ausgaben der Weltkrieg den deutschen Frauen und Mütter» gestellt bat. Ohne jebe Lobliudelei rühmt sie den Opsernrut, die Liebestatigteil mrd die Anpasiungsfähig'eit der Frauen, weist ohne Rechthaberei aus die Unsitten hin, die sich vor dem Kriege eingewurzelt l-atten, se^t sich in vornehmer Weise mit den Gegner» Bhrer Weltanschauung auseinander .und bezeichnet es als das rvichtigste Amt der deutschen Mütter, das neue. Heranwachsende Gesästecht für das Vaterland zu erziehen und zu ^erhalten —- oder, tuie die Verfasserin sehr hübsch sagt, die jungen Söhne hera»- zuziehen zn einer Wacht am Rlicin. — Georg Wegener, Ter Wall von Eisen und Feuer. (Ein Jahr an der We'ckcont.> Leipzig, F. A. Bvockhmls. 1915. 192 Seiten. 1 Mart. — Der Verfasser ist als Geoaraph und Forschungsreiseiider, als Berater und Begleiter des Kvon^ Prinzen aus ferner Indrenfahrt, als gründlicher Kenner von Land u.'td Letiten in allen Winveln der Erde, als gnüretdjer Plauderer und Bvrtragsmeister dem deutsckren Publikum längst vorteilhaft bekannt. Seit Beginn des Weltkrieges nxnü er im Hauptanartteo des Westens, lrnd seine Erlebnisse und Eindrtlcke an der Front von» Meer bis zu den Bogeseti faßt er in einem Buche zusammen, das als ein Denkmal deutschen Heldentums in trotziger Wehr aegeu Westen bei allen Leserrt im Feld und dal-eint einer gimstigM Llufnahme gewiß sein darf. — W i k i n g - B ü cki e r : Wilhelm Schner, Der Schatz im Moor. lVerlaa der W king-B wer. Leiockg.- Zn Lemen l Mt. Ter Roman zählt zu den gerevten Gaben, mit dene,i itns gerade niederbeutfsie Kunst in ben legten Zähren Mcbeuft hat. Er fuhrt uns in das Seelenleben eines Kitaben. der als ^ oh», eine# GnißbengerS auf der vätei li' en Scholle 'eine emen Iabie ueiv lebt, dann in Bremen am der Schule den Wert des WinetiS neben der bürgerltchen Arbeit schauen lernt, der dann lelb't als jnnaec Menssi den vat«' lfcheii Ho< übernimmt und in Al he uns wirbelt zun, Man'-e erstarkt Eine Liebesae chi site aebt daneben der. in der sich viel Gemüt o?^e ibark. Ar tbnr Za vv, Im Lande der L ü a e. Roman ans den Taaen en ltf ver Schmnch. ^ Zavo schil ert in feinem Werke, daS in En tanh, zum . roßten Teil in London,'fpielt. die Schicksale etni,er Dentichen, d«e sich nicht rechtzeitig vor der btitischen Willkür und'Ntedrigkett in Sicherheit bringen konnten. - Vom KrteaSschauvlatz. Feldpost'ri^ie »md andere Berichte von Alilkämvfern und Auaenzenqen. Zweiter Band. Mit Betlrägen voi, Biörn Björnlon. Eornelins murl ll, Wilbeim Lenne- mann u. a. HeranSgegeben von Karl Ottenzel. Mit Btldbetgaben. Le orig Heile L Becker Verlag. 112 Seil n. In steifem Um« schlag 1,50 Mark. ■ — Rätsel. Wer mich mit N als Lv>elze>ig iväblt. Den bab' ich graxf >m o t geguält, Und dosi, wo eine Wunde klaßt, Hab' sietS ich guten Rat geschaßt. Jetzt siebst bu mich mit T im Haupt. Da ist mem Getßelbieb erlaubt: Er fuorm zu bess'ren Tatet, at». Ein Tor, wer's ntiut vcUraaen kann. Raubst du tnir nun des vatiptes Zier, Verbleiben wir der Zeichen vier. Einst herrscht' ich kühn auf Burg und Schloß, Sn;' heut' noch gern aul hoben. Roß. Wenn du mein Wort mm rückwärts lieft, Em märchenschöneS Weib dich grützt. t u ihr verzehrte sich in Sebneu er Weitet,Herrscher der Hellenen. (Aufl. in nächft.Nr.) Auslösung deS Kreuzratjels in voriger Nummer: Z 8 K o c l b h ft Z o b e 1 p e 1 e S chlepper Klftppho r n e p o ler z r a Schriltleckung: Aug. Goey. - Rotationsdruck und Verlag der Bruhi'schen UnrversitälS-Buch- und Ltemdruckere^ R. Lange, Grebe»