Die vom Rauhen Grund. Roman von Paul Grabein. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 'Auch Bert sch sprach nichts. Langsam mar er zu der Schalttafel Hürden gegangen und prüfte dort mit ernster Miene die Apparate. Ueberall daneben rote Zickzackpfcile mit der Warnung: Vorsicht! Hochspannung! Lebensgefahr! Eke sah zu ihm hinüber. Immer noch die Schatten im Antlitz. Ihre Natur vertrug nun einmal keinen Zwang. Nicht den leisesten. Aber er hatte es doch gut gemeint. Und recht gehabt überdies. Also war ihr Unmut sinnlos. Sie mutzte sich überwinden, ihm ein freundliches Wort sagen. Gerade ihm, der ihr eben erst wieder einen Beweis seiner freundschaftlichen Hilfsbereitschaft gegeben hatte. Warum wollte ihr nun trotzdem kein Wort über die Lippen kommen? Den Kopf geneigt, stand sie da. Wie so manchmal schon ihm gegenüber im Zwiespalt, voller Unzufriedenheit mit sich selber. Es war doch sonst Klarheit in ihr. Weshalb allein hier nicht? Und warum dieses Auflehnen in ihr? Vielleicht nur, weil sie eine dunkle Gewalt in ihn: fühlte, der sie immer mehr zu erliegen drohte. Und sie wollte doch nicht! Ganz gewiß nicht. Ihre Persönlichkeit wollte sie sich wahren. Und sie wollte nichts wissen von solchem Bann ihrer Empfindungen. Sic —. Aber da ritz sie die Augen auf in tödlichem Erschrecken. Unter einem Donnerkrachen, das den Boden unter ihren Fützen erbeben lietz, war es plötzlich taghell um sie geworden. Taghell? Nein — ein Höllenschein, fahlgelb, aber von ungeheurer Lichtstärke, gleißte auf in der weiten Halle. Und dort — gerade wo er stand! — bei der Marmorlafel ein Zucken und Flattern an den LeitnngSdrähteru Hellblaue Flammen in beständigem Aufzüngeln und Erlöschen. Zugleich auch ein Ozongeruch fast betäubend in seiner Stärke. Und sie begriff: Riesenentladungen der Luftelektrizität an den Hochspannungsleitungen. Wehe, wenn einer der Blitze, die draußen alle paar Augenblicke niederzuckten, und zwar in nächster Nähe, hier einschlug. . ^ . Im Erfassen der furchtbaren Gefahr stand Eke das Herz still. Aber auch Bertsch mutzte sich ihrer bewußt geworden sein.- Deutlich bemerkte sie trotz ihres Entsetzens, wie er zu- sammensuhr und dann den Kopf weit vorgebeugt nach der Schalttafel sah. Aber doch kein fassungsloses Starren, nein — ein scharfes Spähen, Suchen. Und jetzt — Barmherziger! — sprang er vor mit erhobener Hand, gerade mitten heineiu in dieses höllische, bläuliche Aufflammen. ..Gerhard!" _ . Schrill gellte ihr Schrei durch den Raum. Ihre Hände krampften sich ineinander. Der Ruf schlug an sein Ohr. Wer er beachtete chn nrcht. Kauz beherrscht von dem einen: Dort — der Schalter der Hauptleitung — ihn packen, abdrehen — ehe es zu spät war! t Und seine Rechte fuhr durch die flatternden otrom- entladungen hindurch, ein fester Griff — so! Aufatmend trat Bertsch da wieder zurück. Unwillkürlich suchte seine Rechte nach dem Taschentuch und hob sich zur Stirn. Das war ein Augenblick gewesen, wie er ihn noch nie durchlebt! . _ . • Doch dann besann er sich. War da nrcht ern Schrei an sein Ohr gedrungen? Gerade, wie er vorsprang zur Tafel hin? Gewiß, ganz deutlich hatte er ihn vernommen: Gerhard hatte es gerufen. Gerhard —? Und mit einem Ruck fuhr er herum. Hatte er srch nrcht etwa verhört? . . Aber nein? Dort stand sie ja noch — totenblaß — und starrte zu ihm hin, die Hände ineinandergerungen. Da war er bei ihr, mit ein paar Sturmesschritten, und nahm diese eiskalten, verkrampften Hände, hob sie hoch empor zu seiner Brust. „Du riefst es?" .. Keine Antwort, über ein Beben mm rn chren Händen. „Eke!" . .. ^ Und seine Lippen preßten sich auf ihre Finger. Darm ließ er sie fahren, 9Jfcit Sturm geivalt schlangen sich ferne Arme ihr um Kops und Schultern. So barg er sie an seiner breiten Brust wie ein verirrtes, zitterndes Kind-. Und der stolzen Cke von Grund schwand all ihr Eigenwille hin in diesem Ansichnehmen. Sie litt, was ihr gesckiah. Ar, die herben, unberührten Lippen erwiderten, wie erwachend ans einem langen Schlummer, seine Küsse. Zögernd — scheu — dann mit klarem Wollen. Im Adliger! Hanse stand der Gutsherr am Fenster. Die Stirn schwer gefurcht. Das Unwetter \mr zwar wieder vorüber, aber es hatte allenthalben seine Spuren hinter», im Obstgarten lagen die Fruchte abgeschlagen am Boden, noch halbgrün. Der kleine Abfluß der Dachgosse, kaum eine Hand breit sonst, war zum richtigen Gceschach geworden. Quer über, den Hof weg hatte er das Erdreich aufgerissen, fast metertres. ^ r Wie machte es erst aus den Feldern draußen anssehen, Und' zi? den Sorgen des Landwirts gesellten sich die des Weidmanns. Die halbflügge Brut der Hühner in den Ackerfurchen da droben, die Jungl-asen — vorbei konnte es sein mit der ganzen Feldjagd im Herbst! Ingrimmig wandte sich Äenner von Grund vom Fenster ab. Schwer stampfte er im Zimmer ans und ab, die Hände in den Joppentaschen vergraben. Sein Auge flog zur Uhr. Wo nur Eke blieb? Bald war es doch Mittagszeit. Aber natürlich, diese verrückte Sannt-, ritcrei! Schon seit aller Frühe war sie droben im Oberdorf und kroch in bn, Ar beiterwoKnungen herum. Um ihn küm- werte sie sich den Kuckuck noch was. Er war hier das fünfte Rad mn Wagen geworden. Aber, Krenzdonnerwetter, das paßte ihm nicht medr! Wütend stanrpste er mit dem Fuß. auf. Und er hatte es die längste 3eit mit angesehen. Dazwifck)enfah-ren würde er, diese,n ganzen Unfug ein Ende machen. Wohlfahrtspflege — Frauenverein! Auch bloß so ein neumodisck>er Schtvindel. Weilt! er nur wußte, wo sie steckte! Sofort würde er einen dinausschicken und sie lstrbefck-eiden la sen. Aber ganz plötzlicy gefättlgst. Seine (Geduld loar zu Ende. Eiu Dröhnen im tiefsten Baß, vorn von der Chaussee ? >er, ließ tlp, nushorcl^en. Dcxch nur noch grimmiger ward ein Antlitz. Das lvar der verdammte Kerl, der Steinsiefen, mit seinem Ratterkasten. Mußte der einem auch am lieben Sonntag die Luft verpesten! Und er lies ans Fensber. Schmetternd schlug er die offenen Flügel zu und schob den Riegel vor. Erregt setzte er dann seine ruhelose Wanderung Im Zimmer fort. Doch nach einer kurzen Weile riß er das Fenster wieder auf. Eine Lust hier drinnen — zum Ersticken! Seine Rechte fuhr zum Krauen und zerrte ungestüm an ihm. So — nun wurde es endlich besser. Aber freilich, immer noch der dumpfe Truck im Zwvs. Solch ein widerwärtiges, ängstliches Gefühl. Ganz elend wurde einem dabei. Ei n fach Hunds genrein. Unwillkürlich strich sich Henuer von Grund über die Stirn. Sie lvar valt und seucl)it. Langsam tupfte er sie ab. Seine Miene wurde nachdenklich, ernst. Wiederholt hatte er das nun sckstm wahrgenonlmen. Das erstemal an dem Abend, als er von der Geiverken- Versammlung heimgekominen lvar — damals, als ihm der Keusch die eckstoeinerei gemacht mit dem Erbstollen. Wie ein Schwindel hatte es ihn da sogar geparkt, daß er sich am Schrank batte fest halten müssen, »vo er gerade stand. Und hernach eine Uebelkeit noch stundenlang, daß er den Tttor hatte kommen lassen. Ob er am Ende doch recht hatte? Es fehle ihm sonst nichts weiter,-hatte er nach seiner Untersuchung gesagt, nur vor Aufregungen müsse er sich in acht nehmen. Leicht gesagt! Und von neuem schoß Henner die Galle ins Blut. Sich nicht aufregen, lvcnn man aus Schritt und Tritt Anlaß dazu hat. Da bleibe der Teufel ruhig dal>ci! Während er es noch ingrimmig dachte, ging die Tür von der Halle auf. Eke trat ein. Gereizt fuhr er herum, bereit, loszutvettern. Indessen die Ueberraschung hemmt den Ausbruch. Ihre Füße, ihr Kleibers an m ganz trocken! „Wie bist du denn hierher ge kommen?" „Eben mit dem Auto." „So! Also allein kutschierst tm da herum mit dem Winohilnd, dem Steinsiefen!" „Doch nicht. Herr Bert sch war dabei. Er hat den Wagen *m- Zeche kommen lassen, weil die Wege ganz mrund- los geworden sind." „Wer war dabei?" „Gerhard Bertsch." „Verdammt! Wie komlut der Kerl dazu?" „Onkel —" Eke von Grund schlug das Herz auf, aber fest suchte ihr Auge das des Oheims — „ich l)abe dir eine Mitteilung zu machen. Ich habe mich eben verlobt mit Herrn Gerhard Bertsch" „Ber—lobt?" Ein stununes, ernstes Bejahen. Da lackte Henner von Grund los. Wild und dröhnend. Wieder und immer ivieder. Und so krampfhaft, daß, Eke allmählich geängstigt zu chm hinsah. Ganz dunkelrot glühte ihn, der Kopf, wie er so stand, lachend vornübergxne/sgt, die Hände nur die Tischplatte geklammert. JDirtel —" öte wollte einen Schritt §u ihm hintun. öwer da tvar dieses schreckliche Lachen vorüber. Wie in einer inneren Beiveinng hieb Henner von Grunds Faust krack-end aus den Tisch Und nun sprühte es ans seinen ölügen zu ihr hin. „Berlobt — der Witz ist lvirklich nicht schleckst!" Die Sorge, die eben noch in Ekes Blick gestanden, wich eilten, ans rechten Stolz. ^Ich sprach in, Ernst, Onkel." Da fuhr er herum. Sein niäckstiger Körper reckte sich hoch auf. wie er nun langsam cytj sie zuttal. Leise wollte es au Eke heran schleichen. Eine lähn,ende Angst. Wie in den Kinderjahren, wenn er auch so drohend berankam, in seinem gewalttgen Jähzorn. Doch plötzlich tarn ihr der Gedanke an Gerhard Bertsch. Sie war ja nun nick)t mehr ohne SckMtz aus der Welt. Da sah sie festen Blickes seinem Kommen entgegen. Jetzt stand er vor ihr, so nahe, daß sie sein hart her-' vorgestoßener Atern streifte. „Also, du willst: ich soll das ernst nchruen?" „Getviß, Onkel, und. ich bitte dich um deine Einwillk gung zu diesem'Berlöbnis." Ein Hinzucken über sein ganzes Gesicht, daß der Wal- lende Bart bebte: „Uird wenn ich nein sage^ „Dann — ja, das wäre mir sehr schmerzlich Onkel »—; aber ich müßte dennock)." Nun schrak sie doch, zusammen. Wie es ihn traf! GaiH verzerrt wurden seine Züge. Und jetzt ein Auslodern in den Augen, ein Heben der Faust, als ivolle er — Totenblaß wich sie zurück. Aber im selben Augenblick sank ihm die erhobene Rechte kraftlos nieder nno griff suchend um sich — ein Wanken ging durch seinen ganzen Körper. Gerade, daß sie noch znspringen, den schweren Leib stützen und zum nächsten Sessel drängen konnte. Längelang lväre er sonst zu Boden gesckstagen. Mit wild klopfendem Herzen stand Eke einen Moment und sah den Regungslosen. So schrecklich war das, wie der riesige Körper da schlaff zusammengesunken im Sessel lag, die Augen wie gebrochen, der Unterkiefer mit dem mächtigen Bart tief herab zur Brust gefallen, mrd dazu dieses röchelnde Atmen. Wenn er nun starb — sie die Ursache seines Todes! Diese Anast jagte sie wieder ans. Sie lief zun, Klingel- zug und schellte Anidemarie herbei. „Kallmann soll anspannen — sofort den Doktor holen! Er wird wohl noch oben sein, bei der Frau vom Maschinisten Ebner. Der Herr ist erkrankt — schwer erkrankt!" (Fortsetzung folgt.) Die Stimme hinter dem Hügel. Erzählung von Martin Proskauer, Berlin. Die Batterie stand hinter einen, schmalen Hügel rücken, der sich wie ein lang gezogener Buckel in der Ebene erhob, dicht der den Sckiützen grüben der Infanterie. Die Männer in den Erd löck-ern sahen blaß ans und kniffen: den Adund zusammen, daß ihnen die Backenttwchen hart und eckig unter den Obigem standen. Denn dick-t um sie zischten die feind-, lichen Geschosse; und der graue, ziehende Nebel, der über das Feld schwannn, nlachtc das Sichniehren gegen die Ucbermackst der Feinde noch schioerer. ölber der Befehl hieß „Stcnckr halten"; ,rnd da loar alles übrige Reden rmnütz. Die Batterie Feldgeschütze, die n,an bis in dre Jnsanteriestellnng vorgesck-oben hatte, sollte den Infanteristen helfen; aber der Feind konnte sich wohl denken, lvvher plötzlich die Schrapnells kamen, tntb snckste mit seinen, Geschütz die Gegend, hinter dem Hügel ab. Der Haup-tmann, der die Batterie führte, kroch zu den Geschützen zurück, dicht neben ihm sein Lkdjutant und sein Neffe, der kleine Leutnant Gehrkens. „So geht's nicht weiter," schnaufte der Hanptmann, „ein Beobachter ,nuß mit dem Telephon vor, da Hilst nichts!" Mehr sagte er nicht, denn alle wußten, was das hieß —- über den Hügel vor, weit in das flache Feld hinein und dis Schießresultate der Batterie beobachten! — Ein paar rasche Worte klangen, und schon kroch einer der Soldaten den Hügel herauf. Ter Telephonist in der Batterie hatte den Hörer am Kopf, aber keine Meldung kam. Er sah den Hauptmann fragend an: „Natürlich," knurrte der Offizier mit einer loükenden Traürig- feit, „über den Berg kmnnrt keiner, die da drüben kriegen ja jeden einzelnen Mann wie auf der Schießscheibe präsentiert." Zehn Mumien später schob sich der zweite, ein junger Artillerie-Unteroffizier, hinaus. Der Telephonist horchte; neben ihm hockten die Offiziere, starttcn auf den Kasten und die Trahtspulen — bis der bekannte auarrende Ton erschallen sollte. Aber wieder unterblieb das Geräusch im Apparat, ein fchlendcr Ton, der durch den dumpfen, grollenden Lärm der schießenden Geschütze und das breite Dröhnen der platzenden Geschosse zu einer fürchterlich spannenden Wichtigkeit erhoben wurde. , — 691 Und als der brttfe Mamr herauskroch, zitterte die Erde, in die der Unterstand hineingeichntten war, Sand riefelte zimiävn den gerammten Pfählen heraus: ein paar Natten fnhreir angstvoll aus ihren Löhern und flitzten scheu und häßlich in das neblige Gras des Feldes. „Das l>at ein geschlagen," sagte der kleine Leutnant, als auch schon ein Unteroffizier erschien und mit ruhiger Stimme sagte: „Volltreffer beim 9. Geschütz. Lafette und Räder kaput, zwei Kanoniere verwundet!" Und dann verschwand das Soldatengesicht aus der Oeffnung des Unterstandes, über die der feuchte Nebel floß. „Ta haben nur die Bescherung," sagte der Hcurpttnann, „daö geht nicht so weiter." „Noch nichts?" wandte er sich an teil Telephonisten, der mir den Kopf schüttelte. Da erhob sich der kleine Leutnant: Gehrkens, nalM die Feldmütze ab. fuhr sich mit der Hand über daS geschorene rotblonde Borstenhaar, vaS so lustig gesträubt stand, und sagte: „Na. dann bin ich dran!" Er hielt dem Hauptmann die Hand hin und sah ihn mit einem langen festen Blick an, der nicht zu dem heiter-ruhigen Ton passen wollte. „Geh', mein Junge." sagte der Hauptmann nach einer Pause. Ter kleine Gehrkens kroch hinaus. — Ter Lauptmann und sein Telephonist warteten. Biele Ewigkeiten vergingen, da ouarrte es plötzlich. „Leitung liegt." sagte es deutlich aus dem Apparat. „Leitung liegt." wiederholte der Telephonist mechanisch. .schade um den Unteroffizier." klang es weiter, „bat alles kir und fertip, liegt hier in einer kleinen Mulde. ?llso Achtung — schickt mal eine Salve raus!" „Salve!" gab der Telephonist weiter. Dröhnend brach es aus den Rohren der Geschütze über den Unterstand hin. „Ganz gut," sagte Leutnant Gehrkens durch den Apparat, ,/Salve lag im feindlichen Verbindungsgraben. Jetzt mal lOO Meter kürzer!" — „100 Meter kürzer!" gab der Telephonist weiter. Und so lag der kleine Leutnant brausten, weit draußen vor dem Hügelrücken. der die anderen schützte, starrte durch sein Glas und war so entsetzlich allein in der Todesnot der spritzenden Kugeln und zackig reistenden Eisensplitter, die mit singendem Ton durch die Luft fuhren. Aber ruhig klang die knabenhelle Stimme immer wieder im Apparat: ./Salve — 50 Meter zu weit — 200 Meter nach rechts verlegen !" Und jeden Befehl wiederholte der Mann im Unterstand. Ta hörte das Anlagen auf. Ter Telephonist ries, schrie wieder, bann kam es endlich schwach: „Kerle schiesten wie toll, habe eins in der: Arnr bekommen." Ter Telephonist sagte es dem Hauptmann, der den Hörerbügel über den Kopf streifte: „Halloh, Junge, ist's schliinm?" „Nein," kam es zurück, „weiterschiesten!" Und wieder kamen die Meldungen: „Bravo — Volltreffer — jetzt 50 . . ." Es dröhnte und quarrte im Apparat, aber die Stimme schwieg. Ter Mend leuchtete plötzlich mit seltsam rotem Sonnenschein dirrch den tief hängenden Nebel; Blut und Ranch zugleich schienen in der Lust zu schioimmen. „Junge!" schrie der Hauptmann, dann horchte er lange. Tie Batterie feuerte weiter, aber die Schüsse fasten nicht mehr, seit die beiden Augen da vorn nicht mehr für sie zu sehen schienen. Der Feind kam auf und schoß sich wieder ein. Ter Hauptmann hing noch an der Leitung im Unterstand, kaute an seinein grauen, wirren Schnurrbart und dachte an den kleinen, rotblonden Leutnant. Ta kam eine Stimme an sein Ohr, wie aus unendlicher Ferne: ,/Achtung Batterie — Feind holt Verstärkungen in den Neservegraben — Feuer weiter nach vorn legen . . .!" „Hier Batterie," schrie der Hauptmann, .Zunge, bist du Noch munter?" „Feuer — 30 Meter vor!" klang es zurück. „Rollsalve — SO Meter vor!" schrie der Hauhünann wieder. Und dann in den Apparat: „Junge, wie getzt's?" Tie Stimme war seltsam fcfjmarfj zu hören. Aber sie gab Nur die Entfernungen, von sich sprach sie nichts, so oft auch der Hauchmaiin rief. Wie mroerührt von allein Menschlichen kamen die Ansagen, als. ob daS Feld der Todesnot meilenfern! lüge: „Volltreffer — 10 Meter zu kurz- — Treffer . . ." Der Hauptmann sah nach der Uhr. Es war sechs. Jetzt wußten die Verstärkungen bald da sein. Er schickte eine Ordonnanz zurück; keuchend kam der Mann wieder: „In zwei Stunden kommt eine Jnsanteriebrigade und setzt kirren Gegenarrgriff an." Langsam rannen die MinrUen dieser beiden Stunden. Und leise rmd klar sprach die Stimme im Apparat, rvas die Augen sahen, sich ovferrrd für die ganze Batterie und alte Leute, die in den Schützengräben lagen. „50 Meter — Treffer — 100 Meter!-" Als die zwei Stunden um waren, dröhnte der Schritt Preußischer Regimenter, die Brigade rvar da — auf die Minute. Die todmüden Männer in den Gräben sprangen auf und stürmten mit. Und vor derr Bajonetten in ihren Fäusten brach die Zähigkeit des Feindes. Er räumte seine Stellung und zog ab. — — — — Hinter den Sturm reihen lief der Artillcrieha uptm ann. mit ihn, znnn Sanitätssoldaten, die er mitgenommen hatte. Sic rannten deni Telephondraht nach, der zttnschen Erdklumpen und Gefallenen und GraSbüscheln ins Feld hinauslief. In einer kleinen Erdmulde endete er. und dort lag der tote kleine Leutnant Gehrkens. Die Sanitätssoldaten hoben ihn auf und brachten ihn in den Batterie Unlerstand zurück. „Bis zum letzten Augenblick," dachte der Hauptmann und nahm seinem Neffen die Brieftasck^e mrd die Uhr aus deni Rock. Die mußte er nun nach Deutschland schicken, damit seine Mittler wenigstens etwas hatte, über das sie sich beugen konnte. Aber die Uhr sperrte sich, sie hing fest im Rockfutter. Vorsichtig löste er sie ans dem Tuch; sie war zerschossen, und nur das Zifferblatt war heil. Dieselbe Schrapnelladung, die den kleinen Leutnant traf, hatte auch das Uhttoerk zerschlagen. Ter Hauptmann sah aus die zerschossene Uhr, die Zeiger starrden auf % 6 ! „DaS kann nicht sein," sagte der Hauptmmm laut vor sich hin und starrte auf das weiße Zifferblatt. Es zeigte aber doch ^61 ^Telephonist!" schrie der Hauptmann. Der Mann stürzte herbei. „Wie spät mag's geivesen sein, als vorhin die lange Pause war?" fragte er den Soldaten, „als ich schon dachte, den: Herrn Leutnant sei 'was passiert?" Der Mann stand stramm. „Es wird gegen 8/46 gewesen sein," sagte er, langsam über legeiid, „ich Hab' nämlich grade um die Zett selbst nachgesehen .. Der Hauptmann sckückte ihn fort. Und seine 0>edanken rissen sich wund an der Tatsache, daß die Uhr ^46 zeigte. Denn daÄ war die Todesstunde des kleinen Leutnants Gehrkens. Und doch — er selbst hatte bis fast 6 Uhr die Meldungen durch das Telephon gehört! Dem Hauptmann schüttelte es kalt durch den Körper. Er konnte nicht mehr allein sein — oder er wurde verrückt. Er stand schwerfällig auf und suchte den Wachtmeister, der breitbeinig auf einem Baumstumpf fast Mid beim Schern einer! Taschenlampe in seinem Notizbuch kritzelte. Als der Offizier durch die Nacht näher tastete, stand der Waclstmeister auf. „Leuttrant Gehrkens ist gefallen," sagte der Hauptmann. Und dann erzählte er dem Wachtnieister das andere. Ter Wachtnieister starrd stumm, er spürte instinktiv, wie der Haupttnann sich quälte, darum begann er von etwas airderem zu sprechen. „Herr Hauptmann, ich habe eberr Appell abgehalten. 8 Marm tot oder vermißt, 20 verwundet — es hätt' schlimmer ivevden können!" Ter Hauptmann hob den Kopf. \>r ist tot?" Der Wachtmeister zählte auf. „Und der Beskow, der kleine- Blasse vom zweiten Geschütz, wird wohl auch tot sein. Jedenfalls hat ihn fett heute mittag? niemand gesehen." Ter Hauptmann sann nach: „Wer — Beskow? Ach ja, ich weiß schon, der schlappe Kerl vom Ersatz mit dem schwarzen Haar. Mein Neffe hat sich ja aerade für den Mann interessiert und ihm mancherlei nachgc- sehen — ja, nun sind beide hin!" Tann setzte er sich neben den: Wachtmeister und wühlte sein, graubärtiges Gesicht in die Häirde. — — Am anderen Morgen weckte der Wachtmeister seine Leute, die wie die Toten in der lauen Sommernacht gelegen hatten. Das Kommando kam: „Aufprotzen!" Ta gab es eine Stockung. Vom -Hügel her schleppten zlver Soldaten mtt der roten Kreuzbinde am Arm eme Tragbahre und stellten sie vor der Batterie auf die Erde. Auf der Bahre lag eint blasser Artillerist, das schwarze Haar mit Blut und Erde verklebt wirr in der Stirn. Tie Häirde hielten den Helm mit dem Kugelknopf fest umklammert. Bei dem leichten Stoß des Niedcrsetzens schlug er die Augen aus. Der Hauptmann sprang vom Pferde und trat an die Bahre: „Wer — Mensch, Beskow, sind Sie das?" Der Blasse macht die Bewegung der Ehrenbezeugung: „Zu Befehl, Herr Hauptmann!" „Wo ,,-w« waren Sie benn?' Der Verwundete versuchte die Hand zu heben. Er wies auf das Feld hinter dem Hügel. „Tort. dort draußen — mtt Herrn Leutnant Gehrkens." Der Hauptmann starrte ihn verständnislos an. „Wett der Herr Leutnant ttnmer so gut zu mir war," fuhr der Artillerist fort, „wollte ich nicht — wollte ich mtt — damit er nicht allein gehen sollte." , . ^ „ „Sie waren also da draußen iber meinem Neffen?" Jf * — 692 4- „3u Befehl, Herr Hauptmamr, aber ein Stück werter nach links, Herr Leuttrant sagte, für zwei reichte die Deckung mcht. Und wre daS Schrapnell den Herrn Leutnant traf und er nrchtv mehr sagte, l)a!tde ich grobe Angst. Aber ich troch hin und meldete werter, "der damr — dann kriegte ich doch den Schuß m dre Brust und kannte! nicht mehr — wollte zurückkriecl>en. Und da brrr rch ohumachttg geworden, und weiter wriß ich nichts." . ^ „ . . <- Er schloß die Augen und schuueg ermattet. Und der Hauvt- maun faßte seine grauen, beschmutzten Hände und sagte mit eurem erlösten Aufatmen: ^ „ „Gott sei Tauk, also Sre tvaren der brave Kerl? — Ver«nr?chtss. - Dte Iagd nach dem Sou 4. In Frankreich, und ganz besonders m Poris, ist mau jetzt eifrig auf der Jagd nach dem Wechselgeld. Ueberall. im Geschästsleben. an, der ^trave.'balm in den Postämtern, macht sich der Bimmel an Kleingeld ouw unangenehmste iülübar. Tee SouS - das gebräuchliche lO-Oeutimes- sliick, rsl io rar geworden wie ein LiebbabergegenUand von hohem Werte. Und ivadrend die h'lstose Regierung ratlos narb der Ursache des Nebels und nach geergnetec 'AbhiNe fabntet. werden dre Leitungen von der verärgerten Bevölkerung mit Auirageu. Vorschlägen mrd Vorwürfen ul ersinnst. Wre dos „Journal des DevotS in feiner letzten Ausgabe schreibt, ist tieJagd nach dem-^ous zum aktuellsten, beiß uurslrilteuen Problem der Pariser geworden: „Srbon seit Monaten hat „um in DiIttelfvanfreiii einen immer emvfindlicher iverdenden Aianael an Scheidemünzen sestgestellt. Nun ist auch Paris auss heutigste von dieser selt-amen Krankheit erfaßt worden. Und während man - noch immer vergebt.ch — nach den Ursachen die'er Erscheinung sucht, wäre es ,vohl Leit, an ein Hilfsmittel zu denken, um düste mübeselige Erschiveruug im öffentlichen Verkehr wenigstens teilweise m nulöern. Bereits Hoven die Straßenbahnen kleine Fahrscheinhefte heraitsgegeben, die — ür eine Anzahl Fahrten reichend - 1 Francs fernen, jo daß tu diesen: Falle baS SUipferaelö überflüssig wird. Sollte nicht auch die Pariser Onmibusgeseüschaft diesem Beispiel folgen? ->an könnte diese Fahrscheine aus den Strecken der Gesellschaft ja auch als Wechselgeld erklären, das für eine oder mehrere freie Fahrten berechtigt. Außerdenr sollte man eine Kontrolle einrlchten. die dafür sorgt, daß die Sous-Stücke, die tagsüber einaenonuuen wurden, nicht inSaeheim auigeslapelt ,verden. sondern dem allgemeinen Verkehr erhalten bleiben. 'Auch in allen anderen. den: Publikmn zur Verfügung siebenden Unternehmungen, in Gastwirtschaften. Kani- häuserii uf>v., so'.'te n:an in ähnlicher Weise Vorgehen. Und fchlie,;- lich wäre eS Sache der Regierung. sich eudli-li dieses BrohlemS anziliiebmeli. So geht es auf kein n Fall iveiter. In den aroßen Geschähen werden bereits Po'in,orten anstelle deS Wechselgeldes ausgezahlt. Und an den Schalierrnnmen der Eisenbahnen lind Tmeln angebracht, aus deiien zn ie>en ist, daß kein Kleingeld herauS- gegeben iverden kann. So uiuß uian ost auf die -i rstcreuz zivifchen der überreichten Geldnote und dem Fahrpreis verzichten, ivenn man es nicht daraiif aukouiinen lassen ,v:ll, mit tätlicher Sicherheit seinen Zug zu versäumen." ^ * Abges ü h r t. Die Soldaten unterhalten sich von» ihren Zivilvechältnissen, :md einer un^ec ihnen protzt tu einer Weise, das; auch die sonst recht gutmütigen Kam-ernd-eil, die sich manckMlct mckbinden lassen, ärgerlich werden. Als er ivüder anhebt. Jim zu berichten, was er sich alles daheim zu leisten pflegt, sagt ein. Grenadier, dem 's zu arg wird: „stür, weeßt du, du hättest doch auch lieber zur Artillerie jehen können!" — „Warum denn? mernte der ffieiwmmist. „Na. »veil du da immer uf 'em Protzrastcn fitzen kannst; da jehörfte auch hin." ystchertisch. — Großer Bilderatlas des Weltkrieges. 5. Liderung : Frankreich 2. Tie Sle'.lungskämpfe. - 6. und 7. Lleser.mg: Die Russen her rschast in S'lpreußen. Taunenlerg. Angerburg. Winterschlawt' Masuren. München. F. Brnckmann A.-G. Folio- format, Subskriptionspreis der Lieferung Alk 2.—, Einze.preis Mk. 3.-. Nach der guten Ausnahme, welche die ersten vier Lieferungen diese» großen Bilderwerkes bei Presse und Publikum gefunden habeii, tzurite man dem Erscheinen der Fortsetzungen mit Spannung entgegelisehen. Die uns jetzt vorliegenden Liderungen b, 1! und 7 reihe,: sich den voransgegaugenen Heien würdig an, übertreffen üe sogar oft noch m künstl rischer Hinsicht. Lieferung 5 führt uns abermals auf den westliche-, Krieg» chanplotz. Zuerst treten un4 tu charakierisnschen Bildnissen die Heerführer entgegen, in deren bewährten Händen d e oberste Leitung ruht. Dann folgen fessel,:»e Darstellungen vo,r ost merkwürdig angelegten Schützen- aräben. von allerlei Be-estigungen und den sonstige E«nrichtnngen des Stellun-skrtrzeS. Die geistige Arbeit des Generalstavs und d>e iriedlich« der Feldgremen hinter der Front, die gar nicht genug ge»»nrdicht werden kann, wird cm Hand mustergültiger B'lder ver- am'chaulicht. vlättert mmr weiter, so erhält man einen Begriff, iuie es in den von der Kriegsiurie heiingesust ten Landesteileu NordfraukreichS auSneht. z. A. in dem belage>ten Reims: ein '.' lick in die Keller'chnlen und in die Notkirchen unter der Erde redet eme viel deutlichere Sprache, als dies lange Berichte vermögen. Tie Schlacbt'elder im Aisne- und Woevregcbiet 'verden uns in einer stattlichen Reihe imereffanler Aufnahmeii verneaenwärngi, und zahlreiche strategische Karten und Fliegeraustrah'nen, sowie llrknnden, die zum Teil schon heute hißorrjch sind, ergänzen daS Gesamtbild. Tie Lielernngen 3 und 7 schildern ausssttleßlrch die Russenherrschnft in Lstpreulren und tbren Zusammenbruch. Gesprengte Brücken, niedecgebrcuutte Törfer, zerstörte Fabriken, verwüstete Fluren! , ^ ^ — „Ueber Land und Meer.- Schon wreder und drei ner:e Numiuern dieser lstustrierren Zeuschrisl lTeulsche Verlags- Anstalt. Stuttrarts erschienen, die Nrn. 2-4. Eine davon bringt als Titelbild unseren Kaiser im Felde, und eine andere zeigt einen geangenen französtscheii Alvenjauer nach einen: Originalpanell deS Deutschen Kronprinzen. Wir erleben erneu Tag in: Lchüyen- graben; wrr lernen die srauzöslschen Geiaiigenenlager kennen; wir erfahren, waS in Teutschlands Vorratskaminern ajtigespeiche.t ist; die nördlichen Neutraleii iverden rii'S vo^geuellt; wir drir en den geheimnisvollen Schleier lü ten, der seil er um den Schlupiivintel der britischen Flotte hmg; verweilen bei einer Tivisron im Ssten und werden in den Karst geführt, in jenes Ge irge, das zn dem südlichen Kriegsschauplatz gehvrl. Und zu diesen 'Aufsätzen all ge- hö: en bildliche Daruelliiiigen. wie nur sie Nicht in jeder Zeilschr'st finden. Es sei nur an die Zeichnungen von Bmelüer von Sthe- graven erinnert. Ein seltenes Gemälde ist muP aas von Fühle als Redner an die deutsche'Nation. 'Nie viel Reichstag^-abgeordnete das feldgraue Kleid tragen, zeigt uns eine wohlgeluugene Ausnahme. kleben ast diesen: firrden mir hübsche kleu:e Ge'chichtcn, wissenschaftliche Älbbaiidluv.gei: — und dann noch den Roman von Slga Wohlbruck, auf den »vir schon neulich a»lsmerksam gemacht bal'en. — „Tas Teutschlum im Auslan 0". perairsgegeben vom Haupkvorstand deS Vereins für t-aS Teiitschtum in: Ausland. Heck 25. Berlin, bei Hermann Hillqer. 6i S. 50 Psg. —Tie bescheidene Bierleljahrsschrist des „V. T. A.- hat schon jetzt cine Austage von 5o U)0 Stück und gewinnt infolge des Krieges immer mehr Freunde. Unter den Ansätzen des vorliegenden Hestes ragt eine gründliche Arbeit von Tr. W. R o h m e d e r, dem uiwerzaqten Münchener Vorkämpfer für das Deritschtum in Tirol, hervor, mit der Ueberschrill „Die Porta, austria-a". Wer jemals in Sü tirol war oder die Absicht bat. dieses her, lich schöirc Land nach Frie ens- schluß zn besuchen, der kann ans öiefcm Aufsatz über die Geschici te, die rechtlichen, völkische«: und Sprnche::verhältniise des Lande« alles Nötige erfahren. — Kurz, aber ungemein aiischaulich und aus eigener Kenntnis geschäp t ist der Bericht einer Baltin „'Aus baltischen Schickialstagen". — Auch der Beitrag ^Aiittclamerika und der Weltkrieg- von Tr. W. Stein ist sehr teseiisivert: er zeigt, ivie Ten schtand trotz der blöden Hetze der unter franchsifchem Einfluß ilehendeu Presse in den führeudei: wirtschastlichen Kreise,: jener Länder mehr Aiisehcn ge>,ießt als Frankreich. England und dre Vereimaten Staaten zii>ainmengel,ommen. — Eine Eigenlnm- lichkctt dieser Zeitschrift ist die „-stundschau^über das Tentschtnm ;m Auslano-, die auf 20 euggedrncktcn Setten die wichtig en das Teiltichtiim betreffenden Nachrichten ans allen Ländecil der Erde darbietet. --- Rösjeljprung. das ist wo Er- es Kette so A- Tage den »:ur vom Schutt nur sich ner cS Herz auf sonst ist baut sche Schlage kei- len hängt und rech- zun: sei- ein so- Graus ne hel- in Ster- ten Macht uicht Schlm» te lein kei- glucks Nacht und hat- groß noch Nachts neu- schafft ein Un- ihren die m er ist Blum- neS hau» die Auslösung tn nächster Nummer. Auflösung der Schach-Aufgabe in voriger Nummer: Weiß. 1. I) h 6 — e 6 Schwarz. 1. f 7 nimmt e « am Beste«:. 2. T h 1 — h 8 f 2. K e 8 — d 7 3. k 5 ittmmt e 6 Schach und Matt. Schristlettung: Äug. Goetz. - RotatioliSdruck und Verlag der Brühl'schcn UniversttätS-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Dießem